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Title:
MOTOR-VEHICLE WHEEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/076786
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wheel for a motor vehicle which has hollow chambers in the rim spokes (1) or in annular spaces and in the hub area of the rim spokes. Said hollow chambers are provided with a sand core which can be removed or with a permanent core (8a), consisting for example of foamed metal. A rim (3), or rim and rim flange (4) can be attached to the rim spokes, allowing two-part and three-part wheels to be produced in a simple manner. In order to deposit the removable core and the permanent core in the hollow spokes, the die-casting tools (1, 2) are configured to deposit the cores during the casting process.

Inventors:
Hummel, Frank (Baumgartenweg 26 Eningen, D-72800, DE)
Stach, Jens (Rübezahlweg 16 Heimsheim, D-71296, DE)
Application Number:
PCT/EP2000/005178
Publication Date:
December 21, 2000
Filing Date:
June 06, 2000
Export Citation:
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Assignee:
DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT (Porscheplatz 1 Stuttgart, D-70435, DE)
Hummel, Frank (Baumgartenweg 26 Eningen, D-72800, DE)
Stach, Jens (Rübezahlweg 16 Heimsheim, D-71296, DE)
International Classes:
B60B1/08; B22C9/10; B22C9/28; B22D15/00; B60B3/06; B60B3/10; B60B1/00; B22C9/10; B22C9/22; B22D15/00; B60B3/00; (IPC1-7): B60B3/06; B22C9/28; B60B3/04; B60B3/10
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Claims:
Patentansprüche
1. Rad für ein Kraftfahrzeug mit in einem Felgenstern zwischen Luftöffnungen angeordneten hohlen Speichen, wobei der Felgenstern in einer aus einer Unterkokille und einer Oberkokille bestehendes Kokillenwerkzeug herstellbar ist und die hohlen Speichen im Felgenstern einen verbleibenden Kern aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß im Gießzustand der Kern (8) über den Umfang des Felgensterns (1) mit einem Kernteil (K) radial herausragend zwischen der Unterkokille (5) und der Oberkokille (6) gelagert angeordnet ist und die Oberkokille (6) eine für das herausragende Kernteil (K) ausgebildete Aussparung (10) aufweist, die von der Unterkokille (5) dicht abgeschlossen ist.
2. Rad für ein Kraftfahrzeug mit in einem Felgenstern zwischen Luftöffnungen angeordneten hohlen Speichen, wobei der Felgenstern in einer aus einer Unterkokille und einer Oberkokille bestehenden Kokillenwerkzeug herstellbar ist und die hohlen Speichen im Felgenstern einen entfernbaren Kern aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (8a) im Gießzustand über den Umfang des Felgensterns (1) radial herausragend mit einem Kernteil (Ka) zwischen der Unterkokille (5) und der Oberkokille (6) gelagert angeordnet ist und die Oberkokille (6) eine für das herausragende Kernteil (Ka) ausgebildete Aussparung (10) aufweist, die von der Unterkokille (5) dicht abgeschlossen ist.
3. Rad nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Felgenstern (1) eine über eine innenseitige oder außenseitige Wandung (14,12) des Felgensterns (1) radial vorragende RingRandfläche (15,13) zur Verbindung mit einer Felge (3) aufweist.
4. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Felgenstern (1) eine über eine innenoder außenseitige Wandung (14,12) des Felgensterns (1) radial vorragende RingRandfläche (15,13) zur Verbindung mit einer Felge (3) und einem Felgenhorn (4) aufweist.
5. Rad nach den Ansprüchen 1,2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ring Randfläche (13,15) des Felgensterns (1) mit einer Schulter (16) der Felge (3) verbindbar ist, die mit einer aufrechten Ringfläche an der RingRandfläche (13,15) des Felgensterns (1) anliegt und mit der Felgenunterfläche den Hohlraum (8b) oder den Kern (8) abdeckt.
6. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die RingRandfläche (13,15) des Felgensterns (1) zur Verbindung mit der Schulter (16) der Felge (3) an der Innenwandung (14) des Felgensterns (1) vorgesehen ist und daß die dem verbleibenden Kern (8) aufnehmenden Hoh ! räume (7) durch eine stirnseitige Wandung (12a) abgeschlossen sind.
7. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die RingRandfläche (13,15) des Felgensterns (1) zur Verbindung mit der Felge (3) und einem separaten Felgenhornteil (4) zu einem dreiteiligen Rad ausgebildet ist, wobei das Felgenhornteil (4) und die Felge (3) jeweils einen abgestellten Ringabschnitt (4a, 3a) zur Verbindung aufweisen.
8. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohiräume (7) in den Speichen des Felgensterns (1) eine dem Felgenhorn (4) zugerichtete und von außen sichtbare Öffnung (20) aufweisen.
Description:
Rad für ein Kraftfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus der 41 38 558 A1 ist ein Rad für ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem der Felgenstern mit Hohlspeichen ausgeführt ist, die mittels eines entfernbaren Sandkernes im Gußverfahren hergestellt werden. Der Sandkern ist freiliegend zwischen einer Unter- und Oberkokille angeordnet. Desweiteren ist aus der US 3,253,862 ein Fahrzeugrad bekannt, das innerhalb von Speichenhohiräumen Metallwolle aufweist. Ferner ist aus der DE 195 01 508 Cl ein Achsschenkel für eine Kraftfahrzeugachse bekannt, der in einem Hohlraum Aluminiumschaum aufweist.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rad für ein Kraftfahrzeug mit einem Felgenstern und einer Felge zu schaffen, bei der in dem Felgenstern Hohlspeichen angeordnet sind, die in einfacher Weise mit einem verbleibenden Kern bzw. mit einem entfernbaren Kern herstellbar sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 und 2 gelost. Weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Unteransprüche.

Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile bestehen darin, daß mit einfachen Gießtechniken in einem Kokillenwerkzeug ein Felgenstern mit Hohlspeichen und/oder anschließenden Ringräumen im Nabenbereich und/oder im Hornbereich der Felge bzw. des Felgensterns entweder mit einem verbleibenden Kern, beispielsweise aus einem Metallschaum oder mit einem entfernbaren Kern, beispielsweise aus Sand herstellbar ist.

Bei einem Felgenstern mit radial nach außen hin offenen Hohispeichen im Felgenstern ist eine Kernlagerung erforderlich, damit im Gießzustand ein über den Umfang des Felgensterns radial herausragendes Kernteil abgestützt wird ; sei es nun ein Kernteil aus Metallschaum oder aus einem Sand. Hierzu ist in der Oberkokille des Werkzeugs eine entsprechende Aussparung vorgesehen, die von der Unterkokille dicht abgeschlossen ist.

Damit in einfacher Weise eine Verbindung mit einer Felge als zweiteiliges Rad oder mit einer Felge und einem Felgenhorn als dreiteiliges Rad erfolgen kann, ist der Felgenstern mit einer innenseitigen oder außenseitigen vorragenden Wandung bzw. Ring-Randflache gegenüber der weiteren Wandung ausgeführt.

Hierdurch wird erreicht, daß die Ring-Randfläche des Felgenstern mit einer Schulter der Felge in einfacher Weise verbindbar ist, die sich mit einer aufrechten Ringfläche an der Ring-Randflache des Felgensterns anlegt und mit einer Felgenunterfläche den Kern bzw. die Öffnung der Hohlspeiche von oben her abdeckt.

Desweiteren ist eine weitere Ausführung derart ausgestaltet, daß die Ring-Randflache des Felgensterns zur Verbindung mit der Schulter der Felge an der Innenwandung des Felgensterns vorgesehen ist und daß die den verbleibenden Kern aufnehmenden Hohiräumen durch eine stirnseitige Wandung abgeschlossen wird.

Damit sichtbar wird, daß Hohiräume in den Speichen des Felgensterns vorhanden sind, kann die Speiche des Felgensterns eine dem Felgenhornbereich zugerichtete und von außen sichtbare Öffnung vorgesehen sein. Desweiteren könnte auch im Nabenbereich an der Außenseite der Hohispeiche eine Öffnung angeordnet werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch eine Hohispeiche eines Felgensterns, der in einem Kokillenwerkzeug angeordnet ist und ein herausragendes Kernteil aus einem Metallschaum besitzt, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Hohispeiche eines Felgensterns, der in einem Kokitlenwerkzeug angeordnet ist und ein herausragendes entfernbares Kernteil aus einem Sand aufweist, Fig. 3 einen Schnitt durch ein zweiteiliges Rad mit einem kernfreien Hohlraum und eine Verbindung der Felge an einer außenliegenden Ring-Randfläche, Fig. 4 einen Schnitt durch ein zweiteiliges Rad mit einem kernfreien Hohiraum im Felgenstern und einer Verbindung der Felge an einer außenliegenden Ring- Randfläche, Fig. 5 einen Schnitt durch ein zweiteiliges Rad mit einem kernfreien Hohiraum und einer Verbindung der Felge an einer innenliegenden Ring-Randflache, Fig. 6 einen Schnitt durch ein dreiteiliges Rad mit einer Hohispeiche im Felgenstern und einem verbleibenden Kern in einem geschlossenen Hohlraum, Fig. 7 einen Schnitt durch ein zweiteiliges Rad mit einer Hohispeiche des Felgensterns und einem verbleibenden Kern in einem geschlossenen Hohlraum und der von der Felge abgedeckt sein kann.

Ein Rad für ein Kraftfahrzeug besteht irn wesentlichen aus einem Felgenstern 1, in dem eine Radnabe 2 angeordnet ist und mit dem eine Felge 3 sowie ein Felgenhorn 4 einstückig oder mehrteilig verbunden ist. Das Rad wird im Gießverfahren in einem Kokillenwerkzeug, im wesentlichen bestehend aus einer Unterkokille 5 und einer Oberkokille 6 hergestellt.

In den Fig. 1 und 2 ist das Kokillenwerkzeug 5,6 zum Gießen des Rades näher dargestellt, in dem in einem Hohlraum 7 der Felgenstern 1 gemäß Fig. 1 einen verbleibenden Kern 8 und im Hohiraum 7a einen entfernbarer Sandkern 8a angeordnet ist. Der verbleibende Kern 8 kann aus einem Metallschaum oder einer ähnlichen Masse bestehen.

Der Kern 8 ; 8a ragt mit einem Kernteil K ; Ka über den Umfang des Felgensterns 1 hinaus und ist zwischen der Unter-und Oberkokille 5,6 in einer Aussparung 10 der Oberkokille 6 gelagert. Wie Fig. 1 näher zeigt, wird das Kernteil K des verbleibenden Kernes 8 über den Umfang in Höhe der strichpunktierten Linie 11 abgeschnitten. Der Kern 8a wird über eine stirnseitige Öffnung in der Speiche 1 entfernt.

Der Felgenstern 1 weist gemäß der Fig. 2 und 3 eine außenliegende Wandung 12 mit einer Ring-Randfläche 13 auf, die vorragend zu einer innenliegenden Wandung 14 ausgeführt ist. Gemäß Fig. 4 ist die innenliegende Wandung 14 mit einer Ring-Randfläche 15 ausgeführt, die vorragend zu der außenliegenden Wandung 12 des Felgensterns 1 angeordnet ist.

Die Ring-Randfläche 13 bzw. 15 wird gemäß der Fig. 2 bis 4 mit einer Felge 3 verbunden. Diese weist hierzu am Felgenhorn 4 eine Schulter 16 mit einer der Ring- Randfläche 13 bzw. 15 gegenüberliegenden Verbindungsfläche auf.

Nach den Fig. 2 und 3 mit außenliegenden Ring-Randflächen 13 wird über die Felge 3 der Hohlraum 8b des Felgensterns 1 und der verbleibende Kern 8 überdeckt bzw. abgeschlossen.

In Fig. 5 ist ein dreiteiliges Rad mit einem verbleibenden Kern 8 im Hohlraum 7 des Felgensterns 1 dargestellt. Der Hohlraum 7 ist stirnseitig über eine durchgehende

Wandung 12a abgeschlossen, welche in die innenliegende Wandung 14 einmündet.

Diese ist mit einer vorragenden Ring-Randfläche 15 versehen, an welche die Felge 3 über einen einwärts gerichteten Abschnitt 3a und das Felgenhorn 4 über einen einwärts gerichteten Abschnitt 4a befestigt wird.

Gemäß Fig. 6 ist der Hohlraum 7 in der Speiche des Felgensterns 1 ebenso wie in der Ausführung gemäß Fig. 5 über die Wand 12a abgeschlossen. Mit der Ring-Randf) äche 15 ist die Felge 3 verbunden, welche einstückig mit dem Felgenhorn 4 ausgeführt ist.

Zur Sichtbarmachung der Hohlspeichen kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß diese eine Öffnung 20 aufweisen, wobei diese Öffnung auch im Nabenbereich an der Außenwandung 12 der Hohlspeiche vorgesehen sein kann.




 
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