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Patent Searching and Data


Title:
MOUNTING FOR ACCESSORY UNITS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/000870
Kind Code:
A1
Abstract:
A mounting (1) for accessory units such as bit stops or the like to be mounted on the side of a hand machine-tool has an opening (4) and a locking lever (12) which constricts the opening (4). The lever (12) has at its end opposite the opening a toothing (13) and in its middle lateral support pegs (14, 15) inserted in circular arc shaped guiding slots (21, 22) with sections (24) that deviate outwardly from the circular arc line. The lever (12) is automatically locked in the guiding slots (21, 22). A spring can be totally dispensed with. The lever (12) is easy and handy to use and needs not to be held in the hand in its unlocking position. The construction of the whole mounting exclusively of plastic is very economic.

Inventors:
Schmid
Wolfgang, Wiesner
Herbert
Application Number:
PCT/DE1987/000323
Publication Date:
February 11, 1988
Filing Date:
July 18, 1987
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH.
International Classes:
B23B45/14; B23B47/18; B23B49/00; B25B5/08; B25F5/00; B25F5/02; (IPC1-7): B23B49/00; B25F5/00; B25B5/08
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Claims:
Ansprüche
1. Halterung zur seitlichen Anbringung an eine Handwerkzeugπtaschine mit einer zur Achsrichtung der Werkzeugaufnahme parallelen Durch¬ brechung zur Aufnahme von Zusatzgeräten wie Tiefenanschlag, Ab¬ saugvorrichtung, Bohrwinkelmesser usw., die darin durch ein Halte¬ element arretiert werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement ein um quer zu seiner Längserstreckung stehende Zapfen (10, 11) drehbarer Hebel (12) ist, daß die Zapfen (10, 11) in Nuten (8, 9) längsverschiebbar gelagert sind und daß der Hebel (12) Ab¬ stützzapfen (14, 15) trägt, die in Steuerschlitzen (21, 22) in den Seitenwänden (5, 6) der Halterung (8) eingreifen, so daß sich der Hebel (12) beim Schwenken um die Zapfen (10, 11) der Durchbrechung (4) nähert bzw. sich von dieser entfernt, wodurch das in der Durch¬ brechung (4) aufgenommene Zusatzgerät festgespannt bzw. freigegeben wird.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Durchbrechung (4) zugewandte Ende des Hebels (12) mit einer Zahnung (13) versehen ist, die quer zur Ausrichtung der Durchbrechung (4) verläuft.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützzapfen (14, 15) Fortsätze (16, 17) haben, die zur Montage des Hebels (12) federnd nach innen zurückweichen können.
4. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Seitenwände (5, 6) der Halterung (1) unterhalb der Steuerschlitze (21, 22) zur Vergrößerung der Auflagefläche für die Abstützzapfen (14, 15) verbreitert sind.
Description:
-~s

Halterung für Zusatzgerät

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einer Halterung zur seitlichen Anbringung an eine Handwerkzeugmaschine nach der Gattung des Hauptanspruchs. In dem Gebrauchsmuster 83 18 425 sind Zusatzhandgriffe mit federbela¬ steten Drückelementen zum Halten und Lösen eines Tiefenanschlags be¬ schrieben worden. Die Anbringung anderer Zusatzgeräte wie Absaugvor¬ richtungen, Bohrwinkelmesser usw. ist sehr umständlich, weil die Drückelemente so ungünstig angeordnet sind, daß sie dann nicht ohne weiteres bedient werden können. Ein weiterer Nachteil ist der, daß die Drückelemente beim Vorgang des Einsetzens oder Versteilens des Tiefenanschlags ständig von Hand niedergedrückt werden müssen und diese Hand damit nicht mehr frei ist. Bei dem Ausführungsbeispiel mit dem Hebel ist darüber hinaus ungünstig, daß bei starker Bean¬ spruchung (z.B. Schlagbetrieb) die geriffelte Andrückfläche außer Eingriff kommen kann bzw. die Feder sehr stark bemessen werden muß, was die Bedienung erschwert.

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemäße Halterung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß das Griffende des

Verriegelungshebels jederzeit frei zugänglich ist, auch wenn in die Halterung sich seitlich an dieser erstreckende Zusatzgeräte einge¬ setzt sind. Die Bedienung ist sehr einfach und komfortabel mit einem Finger möglich, nach Öffnen der Verriegelung verbleibt der Hebel we¬ gen der fehlenden Feder auch dann in Öffnungsstellung, wenn der Fin¬ ger bzw. die Hand weggenommen wird. So hat die Bedienungsperson bei¬ de Hände frei zum Einführen, Herausnehmen oder Einstellen des Zu¬ satzgerätes (z.B. Tiefenanschlag). In Verriegelungsstellung ver- . bleibt der Hebel selbsthe mend in seiner Position auf der Kreisbo¬ genbahn. Auch bei Schlagbohr- oder Hammerbetrieb löst sich die Ver¬ riegelung nicht. Zusätzliche Sicherheit bietet die geringe Stei¬ gung der Kreisbogenbahn, so daß auch bei kleinen Verschiebungen des Hebels die Verzahnung immer noch in Eingriff mit dem Zusatzgerät bleibt. Die gesamte Halterung samt Hebel ist vollständig in Kunst¬ stoff' herstellbar und damit kostengünstig. Außerdem ist der Hebel sehr leicht mit einem Griff zu montieren.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel der Halterung ist in der Zeichnung darge¬ stellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Zusatzhandgriff mit Halterung in Querschnitt und Figur 2 einen Schnitt gemäß Linie A-A in Figur 1.

Beschreibung des Ausführungsbeispieles

Die Halterung 1 ist an dem Befestigungskopf 2 eines Zusatzhandgriffs 20 für Handwerkzeugmaschinen seitlich angeordnet. Sie ist hohl aus¬ gebildet und besteht aus Kunststoff. Sie weist parallel zur Achs¬ richtung der Aufnahmeöffnung 3 des Befestigungs öpfes 2 eine durch¬ gehende sechskantige Durchbrechung 4 auf, die die Seitenwände 5, 6 durchgreift. Oberhalb der Durchbrechung 4 hat die Halterung 1 einen Durchbruch 7. Die Seitenwände 5, 6 weisen unterhalb der Durchbre-

chung 4 in senkrechter Erstreckung Nuten 8, 9 auf, in denen Zapfen 10, 11 eines Hebels geführt sind (siehe Figur 2). Dieser trägt an seiner oberen, der Durchbrechung 4 zugewandten Seite eine guer zur Achsrichtung der Durchbrechung 4 stehende Zahnung 13, die mit einer Zahnung im Halteteil eines nicht dargestellten, in die Durchbrechung 4 einsteckbaren Zusatzgeräts korrespondiert.

Im Mittelbereich weist der Hebel 12 Abstützzapfen 14, 15 mit ela¬ stisch federnden Fortsätzen 16, 17 an den Enden auf. Unterhalb der Abstützzapfen 14, 15 ist der Hebel 12 zu einem Griffteil 18 ver¬ jüngt. Zur Führung der Abstützzapfen 14, 15 sind in den Seitenwänden 5, 6 Steuerschlitze 21, 22 ausgebildet mit einem etwa kreisbogenför¬ migen Abschnitt 23 und einem daran anschließenden von der Kreisbo¬ genlinie nach außen hin abweichenden Abschnitt 24. Der Abschnitt 23 ist ein Kreisbogenabschnitt mit einem gegenüber der Achse der Zapfen 10, 11 leicht nach rechts, d.h. in Richtung Auf ahmeöffnung 3 ver¬ setzten Mittelpunkt, etwa dem Mittelpunkt.25. Das Griffteil 18 ist verjüngt, damit die Abstützzapfen 14, 15 in den Steuerschlitzen 21, 22 eine breite Auflage erhalten, um die in der Zahnung 13 erforder¬ liche Klemmkraft besser ableiten zu können.

Die Montage des Hebels 12 geschieht ganz einfach von oben durch den Durchbruch 7 in der Halterung 1. Beim Abwärtsschieben der Abstütz¬ zapfen 14, 15 entlang den Nuten 8, 9 weichen die elastischen Fort¬ sätze 16, 17 nach innen zurück. In den Schlitzen 21, 22 spreizen sie sich wieder, womit der Hebel 12 unverlierbar in der Halterung 1 festgehalten ist.

Die Bedienung der Halterung 1 zum Lösen und Festspannen eines Zu¬ satzgeräts ist sehr einfach und komfortabel. Der Hebel 12 wird am Griffteil 18 mit einem Finger einfach in Richtung Zusatzhandgriff 20 gedrückt, ohne daß die Hand von dem Griff gelöst werden muß. Dabei gelangen die Abstützzapfen 14, 15 in den Abschnitt 24 und die Zapfen

10, 11 bewegen sich entlang der Nuten 8, 9 von der Durchbrechung 4 weg, so daß diese vollständig freigegeben wird. Der Hebel 12 ver¬ harrt auch nach Wegnahme des Bedienungsfingers im Bereich des Ab¬ schnitts 24 der Schlitze 21, 22.

Nun wird das Zusatzgerät in die Durchbrechung 4 eingeschoben bzw. im Fall eines Tiefenanschlags in die richtige, der gewünschten Bohr- tiesfs- entsprechende Position verschoben. Anschließend wird ebenfalls mit einem einzigen Finger der Hebel 12 wieder zurückgeschoben bis die Verzahnung 13 fest an dem Zusatzgerät anliegt. Damit ist dieses in seiner Lage festgeklemmt. Die Abstützzapfen 14, 15 verharren auf¬ grund von Selbsthemmung in dem kreisbogenförmigen Abschnitt 23 der Steuerschlitze 21, 22 an einer bestimmten Stelle, die von den Tole¬ ranzen vor allem des Einstecksechskants des Zusatzgeräts abhängt. Der Hebel 12 steht dann mehr oder weniger senkrecht, ist aber auf¬ grund der geringen Steigung im Abschnitt 23 an jeder Stelle selbst gehemmt. Damit ist auch jederzeit ein Nachspannen möglich.

Statt an einem Zusatzhandgriff 20, kann die Halterung 1 auch direkt am Gehäuse der Handwerkzeugmaschine angeordnet oder einstückig mit dem Gehäuse verbunden sein.