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Patent Searching and Data


Title:
MOUNTING ARRANGEMENT FOR A DOOR ACTUATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/157327
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a mounting arrangement for a door actuator for actuating a door, having a mounting plate which is designed for mounting on a holder such as a door leaf, a door lintel, a wall, a ceiling or the like, wherein the door actuator is fastened on the mounting plate. According to the invention, it is provided that the mounting plate has at least one latching means and the door actuator has at least one mating latching means, wherein, for the purpose of retaining the door actuator on the mounting plate, the latching means can be latched in the mating latching means.

Inventors:
MEULENBELD, Jan (Schulstrasse 4, Breckerfeld, 58339, DE)
HÖVENER, Franz-Josef (Hasenweg 14, Lünen, 44536, DE)
Application Number:
EP2011/002288
Publication Date:
December 22, 2011
Filing Date:
May 09, 2011
Export Citation:
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Assignee:
DORMA GmbH + Co. KG (DORMA Platz 1, Ennepetal, 58256, DE)
MEULENBELD, Jan (Schulstrasse 4, Breckerfeld, 58339, DE)
HÖVENER, Franz-Josef (Hasenweg 14, Lünen, 44536, DE)
International Classes:
E05F3/00; E05F3/04
Attorney, Agent or Firm:
DORMA GmbH + Co. KG (DORMA Platz 1, Ennepetal, 58256, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Montageanordnung für einen Türbetätiger (10) zur Betätigung einer Tür, aufweisend eine Montageplatte (11), welche Montageplatte (11 ) zur Montage an einer Aufnahme wie einem Türblatt, einem Türsturz, einer Wand, einer Decke oder dergleichen ausgebildet ist, wobei der Türbetätiger (10) auf der Montageplatte (11 ) befestigt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (11 ) wenigstens ein Rastmittel (12a, 12b) und der Türbetätiger (10) wenigstens ein Gegenrastmittel (13a, 13b) aufweist, wobei zur haltenden Anordnung des Türbetätigers (10) an der Montageplatte (11 ) das Rastmittel (12a, 12b) im Gegenrastmittel (13a, 13b) verrastbar ist.

2. Montageanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel (12a, 12b) als Rastzunge (12a, 12b) ausgeführt ist und/oder dass das Gegenrastmittel (13a, 13b) als Ausnehmung (13a, 13b) ausgeführt ist.

3. Montageanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (11 ) wenigstens einen Halteabschnitt (14) aufweist, der zur klemmenden Anordnung des Türbetätigers (10) an der Montageplatte (11 ) in wenigstens einen korrespondierenden Gegenhalteabschnitt (15) im Türbetätiger (10) formschlüssig eingreift.

4. Montageanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (14) und der Gegenhalteabschnitt (15) derart angebildet sind, dass der Türbetätiger (10) durch ein orthogonales Aufsetzen und ein seitliches Verschieben auf der Montageplatte (11) an dieser anordbar ist. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (12a, 12b) einen aus der Erstre- ckungsebene der Montageplatte (11 ) herausragenden, insbesondere federnden Bereich bildet und/oder dass die Ausnehmung (13a, 13b) einen Hinterschnittbereich im Türbetätiger (10) bildet.

Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzünge (12a, 12b) durch seitliches Verschieben des Türbetätigers (10) auf der Montageplatte (11 ) in Überdeckung mit der Ausnehmdung (13a, 13b) bringbar ist, derart, dass die Rastzunge (12a, 12b) in der Ausnehmdung (13a, 13b) verrastet.

Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (11 ) aus einem Stanz-Biege-Blechbauteil vorzugsweise einteilig ausgebildet ist und/ oder dass das Rastmittel (12a, 12b) durch zumindest ein Stanz- Biege-Verfahren aus dem Blechbauteil ausgestanzt und/oder ausgebogen ist.

Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (11 ) eine längliche Erstreckung aufweist, wobei zumindest eine Rastzunge (12a, 12b) eine Längserstreckung aufweist, die in Richtung der länglichen Erstreckung der Montageplatte (11 ) weist.

Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Rastzunge (12a) mittig an der Montageplatte (11 ) angeordnet ist, insbesondere dass zumindest eine Rastzunge (12a) mittig im Bereich eines länglichen Endes (16) an der Montageplatte ( 1 ) angeordnet ist.

10. Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Rastmittel (12b) seitlich im Bereich einer Längskante (17) an der Montageplatte (1 1 ) angeordnet ist, vorzugsweise dass zwei Rastmittel (12b) auf sich gegen- über liegenden Längskanten (17) an der Montageplatte (11 ) angeordnet sind.

11 . Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Rastmittel (12a, 12b) derart federelastisch ausgeführt ist, dass dieses durch Biegeeinwirkung aus einer Verrastung im Gegenrastmittel (13a, 13b) lösbar ist.

12. Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türbetätiger (10) ein Gehäuse (18) aufweist, wobei das wenigstens eine Gegenrastmittel (13a, 13b) am Gehäuse (18) angeordnet ist.

13. Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (1 1 ) durch das Gehäuse (18) umschlossen ist, wenn der Türbetätiger (10) an der Montageplatte (11 ) angeordnet ist.

14. Montageanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (18) des Türbetätigers

(10) wenigstens eine Öffnung (19, 20) eingebracht ist, durch die eine Biegeeinwirkung auf das Rastmittel (12a, 12b) ermöglicht ist, insbesondere durch ein Werkzeug ermöglicht ist.

Description:
Titel: Montageanordnung für einen Türbetätiger Beschreibung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montageanordnung für einen Türbetätiger zur Betätigung einer Tür, aufweisend eine Montageplatte, welche Montageplatte zur Montage an einer Aufnahme wie einem Türblatt, einem Türsturz, einer Wand, einer Decke oder dergleichen ausgebildet ist, wobei der Türbetätiger auf der Montageplatte befestigt ist.

Stand der Technik

Aus der DE 20 2007 005 265 U1 ist eine Montageanordnung für einen Türbetätiger zur Betätigung einer Tür bekannt, wobei der Türbetätiger an der Montageplatte verschraubt werden kann. Die Montageplatte wird dafür zunächst an einer Aufnahme wie einem Türblatt, einem Türsturz, einer Wand, einer Decke oder dergleichen befestigt, so dass die Verschraubung des Türbetätigers auf der Montageplatte anschließend erfolgt. Die Montageplatte weist Gewindebohrungen auf, in die Schrauben eingeschraubt werden können. Der Türbetätiger besitzt ein Gehäuse, wobei die Schrauben durch Löcher im Gehäuse hindurchgeführt werden, bevor sie in den Gewindebohrungen der Montageplatte verschraubt werden. Damit ergibt sich eine Verschraubung des Türbetätigers an der Montageplatte, die von außen sichtbar ist. Um die Verschraubungen zu verdecken, weisen Türbe- tätiger häufig Deckel auf, die nach abgeschlossener Montage des Türbetätigers auf das Gehäuse aufgesetzt werden. Damit ergibt sich eine umständliche Anordnung eines Deckels, wobei ohne die Verwendung eines Deckels die Verschraubung, die aus orthogonaler Richtung auf die Montageplatte erfolgt, für einen Betrachter sichtbar bleibt. Weiterhin ist ein Werk- zeug erforderlich, um die Verschraubung zur Befestigung des Türbetätigers an der Montageplatte vorzunehmen.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Die DE 78 25 463 U1 zeigt eine weitere Montageanordnung für einen Tür- betätiger auf einer Montageplatte, wobei zwischen dem Türbetätiger und der Montageplatte Haltenuten mit komplementär ausgeführten, gegenüberliegenden Vorsprüngen vorgesehen sind. Damit ist das Prinzip einer Nutenführung bzw. Schwalbenschwanzführung realisiert, und der Türbetätiger muss seitlich auf die Montageplatte aufgeschoben werden. Anschließend wird ein Spreizglied in Gestalt eines Gewindestiftes festgezogen, und es wird eine Pressung zwischen der Haltenut und dem Vorsprung erreicht. Folglich klemmt der Türbetätiger in Einschubrichtung, wobei durch die Nutenführung eine Formschlussgeometrie umgesetzt ist. Nachteilig ist jedoch eine erforderliche spanende Bearbeitung der Haltenut und des Vorsprunges. Ferner ist wiederum ein Werkzeug erforderlich, um das Spreizglied, insbesondere den Gewindestift zu bedienen. Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Montageanordnung für einen Türbetätiger an einer Montageplatte zu schaffen, die einfach ausgeführt ist und insbesondere Werkzeugfrei erfolgen kann.

Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Montageanordnung für einen Türbetätiger an einer Montageplatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Montageplatte wenigstens ein Rastmittel und der Türbetätiger wenigstens ein Gegen- rastmittel aufweist, wobei zur haltenden Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte das Rastmittel im Gegenrastmittel verrastbar ist. Durch die Anordnung von Rastmitteln und Gegenrastmitteln zwischen dem Türbetätiger und der Montageplatte ist eine werkzeugfreie Anordnung eines Türbetätigers an einer Montageplatte ermöglicht. Dabei kann das Rastmittel sowohl am Türbetätiger als auch an der Montageplatte ange- ordnet sein, so dass komplementär zur Anordnung des Rastmittels das Gegenrastmittel ebenfalls am Türbetätiger oder an der Montageplatte vorhanden sein kann.

Mit besonderem Vorteil kann das Rastmittel in Gestalt einer Rastzunge ausgeführt und/oder das Gegenrastmittel in Gestalt einer Ausnehmung ausgeführt sein. Zur Verrastung kann die Rastzunge in der Ausnehmung einrasten, so dass bereits durch die Verrastung eine feste Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte ausgeführt ist. Eine Rastzunge beschreibt vorliegend ein federartiges Element länglicher Erstreckung, wobei die Rastzunge einen Abschnitt der Montageplatte oder des Türbetätigers bilden kann, der insbesondere federelastisch ist. Die Ausnehmung bildet einen Hinterschnitt oder eine Vertiefung im Türbetätiger oder in der Montageplatte, so dass die federelastische Rastzunge in den Hinterschnitt oder in die Vertiefung einschnappen kann. Ist das Rastmittel im Gegen- rastmittel eingeschnappt, ist ein selbsttätiges Lösen des Türbetätigers von der Montageplatte verhindert.

Mit weiterem Vorteil kann die Montageplatte wenigstens einen Halteabschnitt aufweisen, der zur klemmenden Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte in wenigstens einen korrespondierenden Gegenhalte- abschnitt im Türbetätiger formschlüssig eingreift. Damit wird erreicht, dass durch eine einfache formschlüssige Verbindung der Türbetätiger auf der Montageplatte aufgeklemmt werden kann. Vorliegend beschreibt die klemmende Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte einen ge- ometrischen Formschluss, der jedoch derart bestimmt ist, dass der Türbetätiger bereits spielfrei und belastbar an der Montageplatte angeordnet ist. Dazu ist der Halteabschnitt vorgesehen, der in den Gegenhalteabschnitt eingreifen kann. Der Eingriff erfolgt dabei derart formschlüssig, dass der Türbetätiger durch den Formschluss an der Montageplatte festklemmt. Die Kraftübertragung, die zur festen Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte notwendig ist, erfolgt über den klemmenden Eingriff des Halte- abschnittes in Gegenhalteabschnitt. Die erfindungsgemäße Verrastung des Rastmittels im Gegenrastmittel in der Schnittstelle zwischen dem Türbetätiger und der Montageplatte dient insbesondere zur verliersicheren Anordnung, wobei die Verrastung des Rastmittels in Gegenrastmittel auch als kraftübertragende und folglich ausschließliche Verbindung zwischen dem Türbetätiger und der Montageplatte ausgebildet sein kann.

Mit weiterem Vorteil kann der Halteabschnitt und der Gegenhalteabschnitt derart ausgebildet sein, dass der Türbetätiger durch ein orthogonales Aufsetzen und ein seitliches Verschieben auf der Montageplatte an dieser anordbar ist. Die Rastzunge kann einen aus der Erstreckungsebene der Montageplatte herausragenden, insbesondere federnden Bereich bilden und/oder die Ausnehmung kann einen Hinterschnittbereich im Türbetätiger bilden. Folglich kann die Rastzunge durch seitliches Verschieben des Tür- betätigers auf der Montageplatte in Überdeckung mit der Ausnehmung gebracht werden, derart, dass die Rastzunge in der Ausnehmung verrastet. Mit der gleichzeitigen seitlichen Verschiebung kann der Halteabschnitt formschlüssig im Gegenhalteabschnitt in Eingriff gebracht werden, um die klemmende Anordnung des Türbetätigers an der Montageplatte zu schaffen. Die seitliche Abgleitbewegung des Türbetätigers auf der Montageplat- te wird so weit ausgeführt, bis die Rastzunge in Überdeckung mit der Ausnehmung gebracht ist, so dass die Rastzunge in die Ausnehmung einschnappt. In Einschnappposition der Rastzunge in der Ausnehmung weist der Türbetätiger die gewünschte Position auf der Montageplatte auf, und zugleich greift der Halteabschnitt derart sicher im Gegenhalteabschnitt ein, dass eine belastbare, d. h. kraftübertragende Verbindung zwischen dem Türbetätiger und der Montageplatte erreicht ist. Insbesondere ist die Montageplatte aus einem Stanz-Biege-Blechbauteil vorzugsweise einteilig ausgebildet, wobei mit weiterem Vorteil das Rastmittel durch zumindest ein Stanz-Biege-Verfahren aus dem Blechbauteil ausgestanzt und/oder ausgebogen ist. Femer kann der Halteabschnitt durch ein Stanz-Biege-Verfahren hergestellt sein, wobei vorzugsweise das Rastmittel und der Halteabschnitt durch ausgestanzte und herausgebogene Bereiche aus der Montageplatte hergestellt sind. Der Halteabschnitt kann beispielsweise flügelartig ausgebildet und aus der Ebene der Montageplatte herausgebogen sein, um in einem Gegenhalteabschnitt im Türbe- tätiger einzugreifen. Für diesen Eingriff muss der Halteabschnitt aus der Ebene der Montageplatte herausgebogen sein, da der Halteabschnitt sonst an der Aufnahme, an der die Montageplatte montiert ist, anliegen würde. Um ferner zu erreichen, dass das Rastmittel in die Ausnehmung im Türbetätiger einschnappen kann, muss die Rastzunge ebenfalls aus der Ebene der Montageplatte herausgebogen sein.

Die Montageplatte kann eine längliche Erstreckung aufweisen, wobei zumindest eine Rastzunge eine Längserstreckung aufweist, die in Richtung der länglichen Erstreckung der Montageplatte weist. Insbesondere muss die Längserstreckung der Rastzunge in die längliche Erstreckung der Montageplatte weisen, da der Türbetätiger über der Montageplatte derart seitlich bewegt wird, bis die Rastzunge in der Ausnehmung im Türbetätiger einschnappt. Alternativ kann die Seitwärtsbewegung des Türbetätigers über der Montageplatte quer zur länglichen Erstreckung der Montageplatte ausgeführt werden, um sowohl den Halteabschnitt im Gegenhalteanschnitt zu verklemmen als auch die Rastzunge in der Ausnehmung einschnappen zu lassen. Folglich kann die Rastzunge auch quer zur länglichen Erstreckung der Montageplatte ausgebildet sein.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann zumindest eine Rastzunge mittig an der Montageplatte angeordnet sein, insbesondere im Bereich eines länglichen Endes an der Montageplatte. Alternativ oder zusätzlich kann zumindest ein Rastmittel seitlich im Bereich einer Längskante an der Montageplatte angeordnet sein, wobei vorzugsweise zwei Rastmittel auf sich gegenüberliegenden Längskanten an der Montageplatte angeordnet sind. Die mit den Rastmitteln korrespondieren- den Gegenrastmittel, insbesondere die Ausnehmungen im Türbetätiger, sind ebenfalls entweder mittig, vorzugsweise im Bereich eines länglichen Endes des Türbetätigers oder im Seitenbereich des Türbetätigers eingebracht. Damit kann jedes Rastmittel in Überdeckung mit einer Ausnehmung im Türbetätiger gebracht werden.

Das oder die Rastmittel können federelastisch ausgeführt sein, derart, dass dieses durch Biegeeinwirkung aus einer Verrastung im Gegenrastmittel wieder lösbar ist. Ist das Rastmittel als Rastzunge ausgeführt, muss diese wieder in Richtung zur Erstreckungsebene der Montageplatte zurück gebogen werden. Damit kann die Rastzunge aus der Ausnehmung im Türbetätiger wieder herausgebogen werden, um die seitliche Verschiebebewegung des Türbetätigers in Löserichtung, insbesondere in Löserichtung des Halteabschnittes aus dem Gegenhalteabschnitt, frei zu geben. Der Türbetätiger kann ein Gehäuse aufweisen, wobei das wenigstens eine Gegenrastmittel am Gehäuse angeordnet ist. Ferner kann die Montageplatte durch das Gehäuse umschlossen sein, wenn der Türbetätiger an der Montageplatte angeordnet ist. Folglich ist die Montageplatte für einen Betrachter dann nicht sichtbar, wenn der Türbetätiger über die Montage- platte auf der Aufnahme befestigt ist.

Im Gehäuse des Türbetätigers kann wenigstens eine Öffnung eingebracht sein, durch die eine Biegeeinwirkung auf das Rastmittel ermöglicht ist, insbesondere durch ein Werkzeug. Die Öffnung kann beispielsweise die Form eines Schlitzes aufweisen, der an einer Stelle angeordnet ist, über die die Rastzunge mittels eines Werkzeugs erreichbar ist. Erfolgt die Biegeeinwirkung mittels des Werkzeugs durch die Öffnung im Gehäuse des Türbetätigers, muss die Biegung auf das Rastmittel derart ausgeführt werden, dass das Rastmittel aus dem Gegenrastmittel gelöst wird. Insbesondere muss mittels des Werkzeugs die Biegeeinwirkung auf das Rastmittel aufrecht erhalten bleiben, während der Türbetätiger wieder in Gegenrich- tung zur Fügerichtung seitlich auf der Montageplatte verschoben wird. Die Verschiebung erfolgt so lange, bis die Ausnehmung nicht mehr in Überdeckung mit der Rastzunge ist, so dass keine erneute Verrastung erfolgen kann, wenn das Werkzeug wieder entfernt wird. Bevorzugte Ausführungsbeispiele

Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:

Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Türbetätigers mit einem

Gehäuse und einem Gegenrastmittel,

Figur 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Montageplatte in einer perspektivischen Ansicht mit einem Rastmittel,

Figur 3 eine Schnittansicht einer verrasteten Anordnung eines Türbetätigers an einer Montageplatte, Figur 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Türbetätigers mit einem Gehäuse und in diesen eingebrachten Gegenrastmit- teln,

Figur 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Montageplatte mit

Rastmitteln zur Verrastung in den Gegenrastmittel des Gehäuses des Türbetätigers und Figur 6 eine Detailansicht einer Rastverbindung gemäß der Ausführung aus Figur 5.

Die Figuren 1 , 2 und 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Mon- tageanordnung für einen Türbetätiger 10 zur Betätigung einer Tür. Der Türbetätiger 10 ist durch sein Gehäuse 18 in einer perspektivischen Darstellung gemäß Figur 1 wiedergegeben. Die Montageplatte 11 ist als Stanz-Biege-Blechbauteil ausgebildet und in Figur 2 perspektivisch gezeigt. Figur 3 zeigt eine Querschnittsansicht eines Gehäuses 18, das an einer Montageplatte 11 angeordnet und verrastet ist.

Die Montageplatte 11 dient zur Montage an einer Aufnahme wie einem Türblatt, einem Türsturz, einer Wand, einer Decke oder dergleichen. Hierzu weist die Montageplatte 11 Durchgangslöcher 21 auf, so dass Schrau- ben verwendet und durch die Durchgangslöcher hindurchgeführt werden können, um die Montageplatte 11 an einer Aufnahme zu verschrauben.

Die Montageplatte 11 besitzt flügelartig angeformte Halteabschnitte 14, wobei insgesamt vier Halteabschnitte 14 vorgesehen und paarweise ge- genüberliegend sich in seitlicher Richtung von der Montageplatte 11 weg erstreckend an diese angeordnet sind. Das Gehäuse 18 weist Gegenhal- teabschnitte 15 auf, in die die Halteabschnitte 14 klemmend eingreifen können. Hierfür sind die Halteabschnitte 14 aus der Grund-Erstreckungs- ebene der Montageplatte 11 nach oben ausgebogen. Wird das Gehäuse 18 zunächst orthogonal auf die Montageplatte 11 aufgesetzt und anschließend in Längsrichtung an der Montageplatte 11 seitlich verschoben, so können die als Laschen ausgebildeten Halteabschnitte 14 in die Ge- genhalteabschnitte 15 einrücken, die als Hinterschneidungen bzw. Einkerbungen innenseitig im Gehäuse 18 vorhanden sind. Ist das Gehäuse 18 an der Montageplatte 11 angeordnet, umschließt das Gehäuse 18 die Montageplatte 11. Die Montageplatte 11 weist ein Rastmittel 12a auf, das als Rastzunge 12a ausgebildet ist. Die Rastzunge 12a besitzt eine Längserstreckung, die in Richtung der länglichen Erstreckung der gesamten Montageplatte 11 weist. Komplementär zur Rastzunge 12a weist das Gehäuse 18 innensei- tig ein Gegenrastmittel 13a auf, das als Ausnehmung 13a ausgebildet ist.

Nach Aufsetzen des Gehäuses 18 auf die Montageplatte 11 aus orthogonaler Richtung wird das Gehäuse 18 seitlich verschoben, wobei die seitliche Verschiebung des Gehäuses 18 über der Montageplatte 11 derart weit erfolgt, bis die Rastzunge 12a mit der Ausnehmung 13a in Überdeckung gelangt. Dabei kann die federelastische Rastzunge 12a in die Ausnehmung 13a einschnappen. In der seitlichen Position, in der die Rastzunge 12a in die Ausnehmung 13a einschnappen kann, befindet sich das Gehäuse 18 in der Sollposition über der Montageplatte 11. Zugleich kön- nen in dieser Position die Halteabschnitte 14 klemmend in den Gegenhalteabschnitten 15 eingefügt sein, wobei die Klemmung die seitliche Schiebebewegung des Gehäuses 18 gegenüber der Montageplatte 11 begrenzt. Im Ergebnis ergibt sich eine feste Anordnung des Türbetätigers 10 an der Montageplatte 11 , wobei die Kraftaufnahme über die Halteabschnit- te 14 in den Gegenhalteabschnitten 15 erfolgt und wobei die Aufrechterhaltung der Halteposition des Gehäuses 18 über der Montageplatte 11 durch das Verrasten der Rastzunge 12a in der Ausnehmung 13a erreicht und damit sichergestellt ist. Rastet die Rastzunge 12a in der Ausnehmung 13a ein, so gelangten zugleich die Halteabschnitte 14 in den Gegenhalteabschnitten 15 in ihre Klemmposition. Folglich ist eine Bewegung des Gehäuses 18 über der Montageplatte 11 in einer ersten Richtung durch das Einrasten der Rastzunge 12a in der Ausnehmung 13a und in einer gegenüberliegenden, zweiten Richtung durch die Klemmung der Halteabschnitte 14 in den Gegenhalteabschnitten 15 begrenzt bzw. blockiert. Im Ergebnis ergibt sich eine feste und verliersichere Anordnung des Türbetätigers 10 an der Mon- tageplatte 11. Um ein erneutes Lösen des Türbetätigers 10 von der Montageplatte 11 zu gestatten, weist das Gehäuse 18 eine Öffnung 19 auf, durch die ein Werkzeug hindurchgeführt werden kann. Die Öffnung 19 befindet sich in Verlängerung der Längserstreckung der Rastzunge 12a. Wird ein Werkzeug durch die Öffnung 19 durch das Gehäuse 18 hindurchgeführt, kann eine Biegeeinwirkung auf die Rastzunge 12a vorgenommen werden. Durch diese Biegeeinwirkung kann die Rastzunge 12a wieder aus der Ausnehmung 13a gelangen, und das Gehäuse 18 kann erneut von der Montageplatte 11 gelöst werden. Die Biegung der Rast- zunge 12a erfolgt dabei in Richtung der Erstreckungsebene der Montageplatte 1 1 , und während mit dem Werkzeug durch die Öffnung 19 die Rastzunge 12a aus der Ausnehmung 13a herausgedrückt wird, muss das Gehäuse 18 über der Montageplatte 1 so weit längs verschoben werden, bis die Rastzunge 12a nicht mehr in Überdeckung mit der Ausnehmung 13a ist.

Figur 3 zeigt eine Anordnung des Gehäuses 18 auf der Montageplatte 11 , während die Rastzunge 12a in der Ausnehmung 13a verrastet ist. Die Anordnung der Öffnung 19 verdeutlicht, dass mit einem Werkzeug eine Biegeeinwirkung auf die Rastzunge 12a ermöglicht ist, indem mit dem Werkzeug (nicht gezeigt) auf der Rückseite der Rastzunge 12a eine Druckkraft aufgebracht werden kann. Folglich löst sich die Rastzungenkante 22 von der Ausnehmungskante 23, und das Gehäuse 18 kann in gezeigter Pfeilrichtung nach rechts von der Montageplatte 11 gelöst werden.

Die Figuren 4, 5 und 6 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Montageanordnung für einen Türbetätiger 10 zur Anordnung auf einer Montageplatte 11. Der Türbetätiger 10 ist in Figur 4 durch sein Gehäuse 18 perspektivisch dargestellt. Die Montageplatte 1 1 ist in Figur 5 perspektivisch dargestellt, wobei Figur 6 eine Detailansicht der Montageplatte 1 1 mit der Anordnung einer Rastzunge 12b zeigt. Die Montageplatte 11 besitzt gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine erste und eine zweite Rastzunge 12b an sich gegenüberliegenden Längskanten 17, die die seitliche Begrenzung der Montageplatte 11 in Richtung zu ihrer länglichen Erstreckung bilden. Auf gleiche Weise wie bereits im ers- ten Ausführungsbeispiel beschrieben, weist die Montageplatte 11 Halteabschnitte 14 auf, die in Gegenhalteabschnitten 15 innenseitig im Gehäuse 18 des Türbetätigers 10 klemmend eingreifen können.

Komplementär zur Anordnung der Rastzungen 12b an den Längskanten 17 der Montageplatte 11 weist das Gehäuse 18 innenliegend Gegenrast- mittel 13b in Form von Ausnehmungen 13b auf. Die aus der Ebene der Montageplatte 11 herausgebogenen Rastzungen 12b können in die Ausnehmungen 13b im Gehäuse 18 verrasten, wenn diese in Überdeckung mit den Rastzungen 12b gebracht werden.

In den seitlichen Bereichen des Gehäuses 18 sind Öffnungen 20 vorgesehen, um auf gleiche Weise wie bereits im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ein Werkzeug zu verwenden, durch das die Rastzungen 12b aus der Verrastung in den Ausnehmungen 13b im Gehäuse 18 herausge- führt werden können. Anschließend kann das Gehäuse 18 in Seitenrichtung verschoben werden. Dabei ist erforderlich, in beiden gezeigten Öffnungen 20 gleichzeitig ein Werkzeug einzusetzen und die Rastzungen 12b aus den Ausnehmungen 13b herauszudrücken, da nur dann das Gehäuse 18 in Längsrichtung über der Montageplatte 11 verschoben werden kann, um die Halteabschnitte 14 aus den Gegenhalteabschnitten 15 zu lösen.

Figur 6 zeigt eine Detailansicht einer Rastzunge 12b auf der Längskante 17 der Montageplatte 11. Durch die Detailansicht ist verdeutlicht, dass die Montageplatte 11 als Stanz-Biege-Blechbauteil hergestellt ist, wobei die Rastzunge 12b durch Stanz-Biege-Verfahren aus der Ebene der Montageplatte 11 herausgebogen ist. Die Rastzunge 12b zeigt femer eine Löse- schräge 24, um gegebenenfalls die Rastzunge 12b lediglich durch geringfügige Biegeeinwirkung aus der Ausnehmung 13b im Gehäuse 18 zu lösen. Eine weitere Rastzunge 12c ist gestrichelt gezeigt, und stellt eine alternative geometrische Gestalt einer Rastzunge 12 dar. Diese kann eben- falls die Funktion eines Rastmittels 12b erfüllen, um in einem Gegenrast- mittel 13b zu verrasten.

Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht. Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung oder den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale und/oder Vorteile, einschließlich konstruktive Einzelheiten oder räumliche Anordnungen können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein. Beispielsweise kann das erste Ausführungsbeispiel mit dem zweiten Ausführungsbeispiel kombiniert werden, so dass eine erste Rastzunge 12a im Bereich des länglichen Endes 16 in der Montageplatte 11 vorhanden ist, wobei in derselben Montageplatte 11 in den seitlich vorhandenen Längskanten 17 weitere Rastzungen 12b vorhanden sein können. Das erste Ausführungsbeispiel zeigt eine mittig in der Montageplatte 11 vorhandene Rastzunge 12a, wobei auch seitlich zwei Rastzungen 12a im Bereich des länglichen Endes 16 in der Montageplatte 11 vorhanden sein können. Folglich weist das Gehäuse 18 zwei Öffnungen 19 auf, und beide Rastzungen 12a müssten gleichzeitig eine Biegeeinwirkung erfahren, um das Gehäuse 18 von der Montageplatte 11 wieder lösen zu können. Hierfür können Werkzeuge in Form von speziellen Einsteckgabeln mit einer Geometrie Verwendung finden, die mit der Geometrie der Öffnung/en übereinstimmen müssen. Somit kann beispielsweise verhindert werden, dass der Türbetä- tiger 10 nicht mit einem Standardwerkzeug, beispielsweise mit einem Schlitz-Schraubendreher, von der Montageplatte 11 gelöst werden kann. Weiterführend kann vorgesehen sein, dass die Öffnungen 19 mit Stopfen verschlossen werden können. Diese Stopfen können wiederum einschraubbare Stiftschrauben sein, die ein spezielles Werkzeug benötigen, um aus dem Gehäuse 18 wieder herausgeschraubt zu werden. Nur dann können die Öffnungen 19, 20 freigegeben werden, um ein Werkzeug zu verwenden, um die Rastzungen 12a, 12b einer Biegeeinwirkung auszusetzen. Insbesondere kann damit verhindert werden, dass unbefugte Personen an dem Türbetätiger 10 Einstellungen vornehmen oder es wird die Entwendung des Türbetätigers 10 wirksam verhindert.

Bezugszeichenliste

10 Türbetätiger

11 Montageplatte

12a Rastmittel, Rastzunge

12b Rastmittel, Rastzunge

12c Rastmittel, Rastzunge

13a Gegenrastmittel, Ausnehmung

13b Gegenrastmittel, Ausnehmung

14 Halteabschnitt

15 Gegenhalteabschnitt

16 längliches Ende

17 Längskante

18 Gehäuse

19 Öffnung

20 Öffnung

21 Durchgangsloch

22 Rastzungenkante

23 Ausnehmungskante

24 Löseschräge