| JP2003166292 | INSERT IMPLEMENT |
| JP2002088775 | FOUNDATION STRUCTURE EQUIPPED WITH ANCHOR BOLT AND METHOD FOR CONSTRUCTING THE SAME |
| JP2002030765 | SPACER ALSO USED FOR INSERT |
HEUDORFER, Markus (Brunnenstrasse 2, Buchs, CH-9470, CH)
BIRNBAUM, Ulrich (Buigenweg 4, Epfenhausen, 86929, DE)
BASCHE, Holger, Dirk (Tannenfeldstrasse 32, Meiningen, A-6812, AT)
NOVOKSHANOV, Denis (Wuer 4, Buchs, CH-9470, CH)
HEUDORFER, Markus (Brunnenstrasse 2, Buchs, CH-9470, CH)
BIRNBAUM, Ulrich (Buigenweg 4, Epfenhausen, 86929, DE)
BASCHE, Holger, Dirk (Tannenfeldstrasse 32, Meiningen, A-6812, AT)
| ANSPRÜCHE Montageschiene (1 ) zum Einbetten in einen erhärtbaren Baustoff (3), z. B. Beton (4), mit einem Tragprofil (2) und einem Füllmaterial (14), das innerhalb eines von dem Tragprofil (2) eingeschlossenen Innenraumes (12) angeordnet ist, um ein Eindringen des Baustoffes (3) in den Innenraum (12) zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (14) aus zwei Komponenten (19, 20) mit unterschiedlichen Materialeigenschaften aufgebaut ist. Montageschiene nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Komponente (20) des Füllmaterials (14) einen größeren Elastizitätsmodul aufweist als eine erste Komponente (19) des Füllmaterials (14) und/oder das Füllmaterial (14) elastisch ist. Montageschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (20) härter ist als die erste Komponente (19) und/oder die Dichte der zweiten Komponente (20) größer ist als die Dichte der ersten Komponente (19). 4. Montageschiene nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastizitätsmodul der zweiten Komponente (20) um das 1 ,5-, 2-, 3-, 5-, oder 10-Fache größer ist als der Elastizitätsmodul der ersten Komponente (19) und/oder die Dichte der zweiten Komponente (20) um das 1 ,5-, 2-, 3-, 5-, oder 10-Fache größer ist als die Dichte der ersten Komponente (19). 5. Montageschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (20) innerhalb der ersten Komponente (19) angeordnet ist und/oder die erste Komponente (19) eine unmittelbare Verbindung zu dem Tragprofil (2) aufweist und/oder die erste Komponente (19) stoffschlüssig, insbesondere aufgrund von Klebeigenschaften der ersten Komponente (19) mittels Kleben, mit dem Tragprofil (2) verbunden ist und/oder die zweite Komponente (20) nur zu der ersten Komponente (19) eine unmittelbare Verbindung aufweist und/oder die zweite Komponente (20) keine unmittelbare Verbindung zu dem Tragprofil (2) aufweist und/oder die erste Komponente (19) unter Vorspannung auf dem Tragprofil (2) unmittelbar aufliegt. 6. Montageschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (14) ein, insbesondere erhärtbarer, Schaum (15), oder Schaumstoff (16) ist und vorzugsweise Zellen der ersten Komponente (19) als Schaum (15) der Schaumstoff (16) größer sind als Zellen der zweiten Komponente (20) als Schaum (15) oder Schaumstoff (16). 7. Montageschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (2) im Querschnitt im Wesentlichen C-förmig ausgebildet ist und/oder die Montageschiene (1 ) mit wenigstens einem Mittel zum Befestigen wenigstens eines Anbauteiles an der Montageschiene ausgebildet ist und vorzugsweise das Mittel zum Befestigen von Anbauteilen wenigstens einen Bolzen und/oder wenigstens eine Schraube, z. B. ein Hammerkopfbolzen, eine Nut (10), einen Schlitz (9) oder den von dem Tragprofil (7) umschlossenen Innenraum (12) mit einer Öffnung (1 1 ) als Nut (10) oder Schlitz (9) umfasst. 8. Montageschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschiene (1 ) wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, Anker (13) zum Einbetten in den erhärtbaren Baustoff (3) aufweist und vorzugsweise der wenigstens eine Anker (13) an dem Tragprofil (2) befestigt ist. 9. Montageschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschiene (1 ), insbesondere das Tragprofil (2), wenigstens teilweise, insbesondere vollständig, aus Metall, z. B. Eisen, Stahl oder Aluminium, und/oder aus Kunststoff besteht und/oder die Montageschiene (1 ) mit einem Verfahren gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 1 bis 14 hergestellt ist. 10. Verfahren zum Einbetten einer Montageschiene (1 ), insbesondere einer Montageschiene (1 ) gemäß einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, in einen erhärtbaren Baustoff (3), z. B. Beton (4) oder Mörtel, mit den Schritten: - Anordnen der Montagschiene (1 ) mit einem Tragprofil (2) an der einzubettenden Stelle, - Einbringen eines erhärtbaren Baustoffes (3) in einen von einer Schalung begrenzten Raum, so dass das Tragprofil (2) an einem Einbettbereich (5) mit dem erhärtbaren Baustoff (3) in Verbindung gebracht wird, - Erhärten des Baustoffes (3), - Einbringen eines Füllmaterials (14) in einen von dem Tragprofil (2) eingeschlossenen Innenraum (12) vor dem Einbringen des erhärtbaren Baustoffes (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (14) in den Innenraum (12) eingebracht wird, indem in den Innenraum (12) zuerst eine erste Komponente (19) des Füllmaterials (14) eingebracht wird und anschließend eine zweite Komponente (20) des Füllmaterials (14) eingebracht wird oder das Füllmaterial (14) mit der ersten und zweiten Komponente (19, 20) zur Verfügung, insbesondere hergestellt, wird und dabei die zweite Komponente (20) innerhalb der ersten Komponente (19) angeordnet ist und nach dem zur Verfügung stellen des Füllmaterials (14) mit der ersten und zweiten Komponente (19) das Füllmaterial (14) in den Innenraum (12) eingebracht wird. Verfahren zum Herstellung einer Montageschiene (1 ), insbesondere einer Montageschiene (1 ) gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9, mit den Schritten: - zur Verfügung stellen eines Tragprofiles (2), - Einbringen eines Füllmaterials (14) in einen von dem Tragprofil (2) eingeschlossenen Innenraum (12), dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (14) in den Innenraum (12) eingebracht wird, indem in den Innenraum (12) zuerst eine erste Komponente (19) des Füllmaterials (14) eingebracht wird und anschließend eine zweite Komponente (20) des Füllmaterials (14) eingebracht wird oder das Füllmaterial (14) mit der ersten und zweiten Komponente (19, 20) zur Verfügung, insbesondere hergestellt, wird und dabei die zweite Komponente (20) innerhalb der ersten Komponente (19) angeordnet ist und nach dem zur Verfügung stellen des Füllmaterials (14) mit der ersten und zweiten Komponente (19, 20) das Füllmaterial (14) in den Innenraum (12) eingebracht wird. 12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (19) von der zweiten Komponente (20) verformt, insbesondere verdrängt, wird und dadurch die erste Komponente (19) an das Tragprofil (2) gedrückt wird mit einem größeren Druck als vor dem Verformen der ersten Komponente (19). 13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (20) in einen Spalt (7) oder einen Hohlraum (21 ) in der ersten Komponente (19) eingebracht wird. 14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen der zweiten Komponente (20) nach dem Einbringen in den Innenraum (12) vergrößert wird, insbesondere die zweite Komponente (20) aufschäumt, und vorzugsweise die Dichte der zweiten Komponente (20) während des Vergrößerns des Volumens verringert wird. 15. Bauwerk oder Komponente, z. B. Wand oder Decke, des Bauwerkes aus einem erhärtbaren Baustoff (3) mit einer in den Baustoff (3) eingebetteten Montageschiene (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschiene (1 ) als eine Montageschiene (1 ) gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist und/oder das Bauwerk oder die Komponente des Bauwerkes mit einem Verfahren gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 10 und 12 bis 14 hergestellt ist. |
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montageschiene gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 , ein Verfahren zum Einbetten einer Montageschiene gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 10, ein Verfahren zum Herstellen einer Montageschiene gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 1 und ein Bauwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 15.
Ankerschienen oder Montageschienen werden in der Bautechnik in Beton eingegossen oder eingebettet, so dass lediglich eine Oberseite bzw. ein Außenbereich eines Tragprofiles der Montageschiene frei zugänglich ist. Die Montageschiene leitet die in sie eingetragenen Kräfte durch einen Kontakt bzw. eine Verbindung an einem Einbettbereich mit dem umgebenden Beton in den Beton ein. Die Montageschiene weist dabei im Allgemeinen rückwärtig Anker auf. Angreifende Kräfte werden dabei im Allgemeinen im Wesentlichen von dem Tragprofil und den Ankern in den Beton eingeleitet.
Die Ankerschienen sind vor dem Betonieren bzw. Einbetten in den Beton als erhärtbaren Baustoff in einen von einer Schalung begrenzten Raum einzulegen. Um ein Eindringen von Beton während des Einbringens und anschließenden Verdichtens des Betons an dem Außenbereich des Tragprofiles zu verhindern, wird ein Innenraum der Montageschiene mit einem Füllmaterial temporär gefüllt oder ein Schlitz bzw. Nut an einem Innenraum abgedeckt. Die Montageschiene wird an dem außenseitigen Einbettbereich in den Beton eingebettet und außerhalb des Einbettbereiches soll an dem Außenbereich der Montageschiene kein Beton zu der Montageschiene gelangen. Insbesondere im Bereich eines von einem Tragprofil eingeschlossenen Innenraumes soll kein Beton bzw. keine Betonmilch gelangen, weil anschließend dadurch Mittel zum Befestigen von Anbauteilen, beispielsweise eine Hakenkopfschraube, nicht mehr in den Innenraum entsprechend eingebracht werden kann. Das Füllmaterial ist jedoch häufig nicht passgenau bzw. wird durch äußere Einflüsse in ihrer Form verändert, so dass trotzdem Hohlräume zwischen der Schiene bzw. dem Tragprofil der Montageschiene und dem Füllmaterial entstehen und dadurch in diese Hohlräume bzw. Kavitäten flüssige Betonmilch eindringen und anschließend erhärten kann. Nach dem Erhärten geht die Betonmilch eine Verbindung mit dem Tragprofil ein und lässt sich ohne Hilfsmittel nur sehr schwierig entfernen. Nach dem Entfernen des Füllmaterials verbleibt somit die erhärtete Betonmilch als Rest auf dem Tragprofil und kann dadurch die Funktion der Montageschiene beeinträchtigen, weil dadurch z. B. die Hakenkopfschraube nicht mehr in die Schiene passgenau einzubringen ist oder nur noch mit einem sehr erhöhten Aufwand. Die erhärtete Betonmilch oder der erhärtete Mörtel kann nur noch mit einem erhöhten Aufwand, beispielsweise mit Hammerschlägen, von dem Außenbereich des Tragprofiles entfernt werden. Dies ist mit einem zusätzlichen, kostenintensiven und arbeitsintensiven Aufwand verbunden und außerdem kann dadurch beispielsweise eine korrosionsschützende Zinkschicht an dem Tragprofil beschädigt werden, so dass eine Rostbildung die Folge ist.
Aus der DE 101 25 970 A ist eine Montageschiene bekannt, welche zwei in Längsrichtung verlaufende Halbschienen aufweist, die miteinander verbunden sind. Die Halbschienen sind dabei mittels Verbinder miteinander verbunden, wobei die Verbinder vorzugsweise als Klemmverbinder ausgebildet sind. Die Montageschiene ist zum Einbetonieren in eine Decke oder eine Wand eines Gebäudes vorgesehen und die Montageschiene ist mit einem Füllmaterial ausgefüllt, um zu verhindern, dass Beton in die Montageschiene eindringt. Die DE 90 00 539 U1 zeigt eine Ankerschiene für die Bautechnik, insbesondere mit C-förmigem Querschnitt, mit einem elastischen Füllstreifen aus einem dem Innenraum der Ankerschiene mindestens teilweise ausfüllenden Füllstreifenteil und einem sich einstückig anschließenden, den Ankerschienenschlitz ausfüllenden, schmalen Streifenteil, wobei die Unterseite des Füllstreifenteils und die Oberseite des Schlitzstreifenteils mit Hohlräumen versehen sind.
Die DE 39 09 776 C2 zeigt ein Verfahren zum Ausschäumen einer Ankerschiene für die Bautechnik mit in den C-förmigen Innenraum eingebrachten schäumbaren Material, wobei in den Innenraum der Ankerschiene eine Folie eingebracht wird, dessen Breite größer ist als der Umfang des Innenraumes, und in den von der Folie umgrenzten Innenraum eine solche Menge an schäumbarem Material eingebracht wird, die zum vollständigen Ausfüllen des Innenraumes gerade ausreicht, dass anschließend die Randbereiche der Folie miteinander fest verbunden werden, wobei der Längsschlitz der Ankerschiene verschlossen wird und dabei das schäumbare Material abschließend bis zum vollständigen Ausfüllen des Innenraumes der Ankerschiene ausgeschäumt wird.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Füllmaterialien zum Ausfüllen des Innenraumes, welcher von dem Tragprofil eingeschlossen ist, weisen nur eine Komponente auf. Beispielsweise handelt es sich hierbei um Polystyrol, welches jedoch den Nachteil hat, dass es sich nach dem Einbetonieren der Montageschiene nur schwer entfernen lässt. Füllmaterialien auf Basis geschäumter LDPE lassen sich zwar leichter entfernen, weisen dafür aufgrund ihrer geringen Temperaturstabilität bzw. verzögerter elastischer Verformung nur eine geringe Dichtigkeit zwischen dem Füllmaterial und dem Tragprofil auf, so dass dadurch beispielsweise Betonmilch in den Innenraum eindringen kann. Eine Verwendung von Füllmaterialien mit einer hohen Steifigkeit, insbesondere als Schaum, können aufgrund des erforderlichen großen Druckes zur Kompression beim Einbringen in den Innenraum bereits vorgeschädigt werden, was zu einer teilweisen Zerstörung der Zellstruktur führt und damit auch zu einem geringen Rückstellvolumen. Dadurch dichten diese Füllmaterialien nicht mehr ausreichend gut ab.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Montageschiene, ein Verfahren zur Einbettung einer Montageschiene, ein Verfahren zur Herstellung einer Montageschiene und ein Bauwerk zur Verfügung zu stellen, bei dem erhärtbarer Baustoff, insbesondere Beton oder Betonmilch, nicht zwischen Tragprofil und Füllmaterial eindringt und nach dem Erhärten des Baustoffes das Füllmaterial leicht aus dem Innenraum wieder entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Montageschiene zum Einbetten in einen erhärtbaren Baustoff, z. B. Beton, mit einem Tragprofil und einem Füllmaterial, das innerhalb eines von dem Tragprofil eingeschlossenen Innenraumes angeordnet ist, um ein Eindringen des Baustoffes in den Innenraum zu verhindern, wobei das Füllmaterial aus zwei Komponenten mit unterschiedlichen Materialeigenschaften aufgebaut ist. Aufgrund der Ausgestaltung des Füllmateriales in dem Innenraum kann das Füllmaterial auf die unterschiedlichen erforderlichen Anforderungen angepasst werden, um eine optimale Abdichtung des Innenraumes durch das Füllmaterial zu gewährleisten.
Insbesondere weist eine zweite Komponente des Füllmaterials einen größeren Elastizitätsmodul auf als eine erste Komponente des Füllmaterials, insbesondere nach dem Erhärten der ersten und zweiten Komponente, und/oder das Füllmaterial ist elastisch.
Zweckmäßig ist die erste und/oder zweite Komponente nach dem Erhärten ein Feststoff.
In einer weiteren Ausgestaltung ist die zweite Komponente härter als die erste Komponente, insbesondere nach dem Erhärten der ersten und zweiten Komponente, und/oder die Dichte der zweiten Komponente ist größer als die Dichte der ersten Komponente, insbesondere nach dem Erhärten der ersten und/oder zweiten Komponente.
In einer ergänzenden Ausführungsform ist der Elastizitätsmodul der zweiten Komponente um das 1 ,5-, 2-, 3-, 5-, oder 10-Fache größer als der Elastizitätsmodul der ersten Komponente, insbesondere nach dem Erhärten der ersten und zweiten Komponente, und/oder die Dichte der zweiten Komponente ist um das 1 ,5-, 2-, 3-, 5-, oder 10-Fache größer als die Dichte der ersten Komponente, insbesondere nach dem Erhärten der ersten und/oder zweiten Komponente.
Vorzugsweise ist die zweite Komponente innerhalb der ersten Komponente angeordnet und/oder die erste Komponente weist eine unmittelbare Verbindung zu dem Tragprofil auf und/oder die erste Komponente ist stoffschlüssig, insbesondere aufgrund von Klebeigenschaften der ersten Komponente mittels Kleben, mit dem Tragprofil verbunden und/oder die zweite Komponente weist nur zu der ersten Komponente eine unmittelbare Verbindung auf und/oder die zweite Komponente weist keine unmittelbare Verbindung zu dem Tragprofil auf und/oder die erste Komponente liegt unter Vorspannung auf dem Tragprofil unmittelbar auf. Die erste Komponente ist dabei in unmittelbarer Verbindung mit dem Tragprofil angeordnet und innerhalb der ersten Komponente ist die zweite Komponente mit dem größeren Elastizitätsmodul positioniert. Dadurch ist es möglich, dass die weichere erste Komponente eine hohe Dichtwirkung zwischen dem Tragprofil und der ersten Komponente zur Verfügung stellt und andererseits die härtere bzw. einen größeren Elastizitätsmodul aufweisende zweite Komponente den Kern des gesamten Füllmaterials bildet und dadurch eine große Volumenreduzierung des gesamten Füllmaterials aufgrund von Druckkräften außenseitig auf das gesamten Füllmaterial verhindert werden kann.
In einer Variante ist das Füllmaterial ein, insbesondere erhärtbarer, Schaum, oder Schaumstoff und vorzugsweise sind Zellen der ersten Komponente als Schaum oder Schaumstoff größer als Zellen der zweiten Komponente als Schaum oder Schaumstoff.
Zweckmäßig ist das Tragprofil im Querschnitt im Wesentlichen C-förmig ausgebildet und/oder die Montageschiene ist mit wenigstens einem Mittel zum Befestigen wenigstens eines Anbauteiles an der Montageschiene ausgebildet und vorzugsweise umfasst das Mittel zum Befestigen von Anbauteilen wenigstens einen Bolzen und/oder wenigstens eine Schraube, z. B. ein Hammerkopfbolzen, eine Nut, einen Schlitz oder den von dem Tragprofil umschlossenen Innenraum mit einer Öffnung als Nut oder Schlitz.
In einer weiteren Ausführungsform weist die Montageschiene wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, Anker zum Einbetten in den erhärtbaren Baustoff auf und vorzugsweise ist der wenigstens eine Anker an dem Tragprofil befestigt.
Insbesondere besteht die Montageschiene, insbesondere das Tragprofil, wenigstens teilweise, insbesondere vollständig, aus Metall, z. B. Eisen, Stahl oder Aluminium, und/oder aus Kunststoff und/oder die Montageschiene ist mit einem in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Verfahren hergestellt.
Erfindungsgemäßes Verfahren zum Einbetten einer Montageschiene, insbesondere einer in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Montageschiene, in einen erhärtbaren Baustoff, z. B. Beton oder Mörtel, mit den Schritten: Anordnen der Montagschiene mit einem Tragprofil an der einzubettenden Stelle, Einbringen eines erhärtbaren Baustoffes in einen von einer Schalung begrenzten Raum, so dass das Tragprofil an einem Einbettbereich mit dem erhärtbaren Baustoff in Verbindung gebracht wird, Erhärten des Baustoffes, Einbringen eines Füllmaterials in einen von dem Tragprofil eingeschlossenen Innenraum vor dem Einbringen des erhärtbaren Baustoffes, wobei das Füllmaterial in den Innenraum eingebracht wird, indem in den Innenraum zuerst eine erste Komponente des Füllmaterials eingebracht wird und anschließend eine zweite Komponente des Füllmaterials eingebracht wird oder das Füllmaterial mit der ersten und zweiten Komponente zur Verfügung, insbesondere hergestellt, wird und dabei die zweite Komponente innerhalb der ersten Komponente angeordnet ist und nach dem zur Verfügung stellen des Füllmaterials mit der ersten und zweiten Komponente das Füllmaterial in den Innenraum eingebracht wird
Erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer Montageschiene, insbesondere einer in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Montageschiene, mit den Schritten: zur Verfügung stellen eines Tragprofiles, Einbringen eines Füllmaterials in einen von dem Tragprofil eingeschlossenen Innenraum, wobei das Füllmaterial in den Innenraum eingebracht wird, indem in den Innenraum zuerst eine erste Komponente des Füllmaterials eingebracht wird und anschließend eine zweite Komponente des Füllmaterials eingebracht wird oder das Füllmaterial mit der ersten und zweiten Komponente zur Verfügung, insbesondere hergestellt, wird und dabei die zweite Komponente innerhalb der ersten Komponente angeordnet ist und nach dem zur Verfügung stellen des Füllmaterials mit der ersten und zweiten Komponente das Füllmaterial in den Innenraum eingebracht wird. In einer weiteren Ausgestaltung wird die erste Komponente von der zweiten Komponente verformt, insbesondere verdrängt, und dadurch wird die erste Komponente an das Tragprofil gedrückt mit einem größeren Druck als vor dem Verformen der ersten Komponente. In einer ergänzenden Variante wird die zweite Komponente in einen Spalt oder einen Hohlraum in der ersten Komponente eingebracht.
In einer weiteren Variante wird das Volumen der zweiten Komponente nach dem Einbringen in den Innenraum vergrößert, insbesondere die zweite Komponente aufschäumt, und vorzugsweise wird die Dichte der zweiten Komponente während des Vergrößerns des Volumens verringert.
In einer zusätzlichen Ausgestaltung wird beim Einbringen der zweiten Komponente die erste Komponente von der zweiten Komponente verformt, so dass dadurch die erste Komponente an einer größeren Fläche als vor dem Verformen mit dem Tragprofil in unmittelbare Verbindung gebracht wird und vorzugsweise wird die zweite Komponente dabei innerhalb der ersten Komponente angeordnet. Die erste Komponente weist einen kleineren Elastizitätsmodul bzw. ist weicher als die zweite Komponente, so dass dadurch die erste Komponente eine größere Dichtigkeit zwischen dem Tragprofil und der ersten Komponente zur Verfügung stellen kann. Damit kann eine zuverlässige Abdichtung des Tragprofiles mit dem Füllmaterial bestehend aus der ersten und zweiten Komponente zur Verfügung gestellt werden. Auch ein größerer Druck, mit dem die erste Komponente auf das Tragprofil aufgedrückt wird, führt zu einer besseren Abdichtung zwischen der ersten Komponente und dem Tragprofil.
Eine Vergrößerung des Volumens der zweiten Komponente, indem beispielsweise die zweite Komponente aufgeschäumt wird, oder mehr Volumen an der zweiten Komponente eingefügt wird, führt dazu, dass die weichere und elastischere erste Komponente komprimiert wird und dadurch ein gleichmäßiger und erhöhter Druck von der ersten Komponente auf das Tragprofil ausgeübt wird. Dadurch kann eine hohe Dichtigkeit erreicht werden zwischen der ersten Komponente und dem Tragprofil.
Nach dem Erhärten des Betons kann das Füllmaterial leicht aus dem Innenraum entfernt werden, weil die härtere zweite Komponente wesentlich kleiner ist als der gesamte Innenraum und somit diese zweite härtere Komponente leicht durch die Öffnung an dem Innenraum nach außen entfernt werden kann.
Zweckmäßig ist vor dem Erhärten die erste Komponente und vorzugsweise die zweite Komponente fließfähig, insbesondere als Flüssigkeit oder als Gel.
In einer zusätzlichen Ausgestaltung erhärtet die erste und zweite Komponente nach dem Einbringen in den Innenraum. Die erste und zweite Komponente als Komponenten des Füllmaterials sind somit fließfähige und erhärtbare Materialien, welche nach dem Einbringen in den Innenraum erhärten. Nach dem Erhärten des Füllmaterials besteht somit eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Füllmaterial und dem Tragprofil.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der erhärtbare Baustoff Mörtel oder ein, vorzugsweise mineralischer, Zuschlag, z. B. Kies oder Sand, mit einem Bindemittel, z. B. Zement oder Bitumen.
Erfindungsgemäßes Bauwerk oder Komponente, z. B. Wand oder Decke, des Bauwerkes aus einem erhärtbaren Baustoff mit einer in den Baustoff eingebetteten Montageschiene, wobei die Montageschiene als eine in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebene Montageschiene ausgebildet ist und/oder das Bauwerk oder die Komponente des Bauwerkes mit einem in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Verfahren hergestellt ist. Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt einer in Beton eingebetteten Montageschiene ohne Füllmaterial,
Fig. 2 einen Seitenansicht der Montageschiene gemäß Fig. 1 ,
Fig. 3 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem dritten Ausführungsbeispiel in einer ersten Stellung eines Schlusssteines, Fig. 6 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem dritten Ausführungsbeispiel in einer zweiten Stellung des Schlusssteines, Fig. 7 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem vierten Ausführungsbeispiel vor einem Einbringen einer zweiten Komponente des Füllmaterials, einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem vierten Ausführungsbeispiel nach dem Einbringen der zweiten Komponente des Füllmaterials und
Fig. 9 einen Querschnitt der Montageschiene mit dem Füllmaterial in einem fünften Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 und 2 ist eine Montageschiene 1 oder Ankerschiene 1 ohne Füllmaterial 14 dargestellt. Die Montageschiene 1 mit einer Längsachse besteht aus einem Tragprofil 2 aus Metall, insbesondere Stahl oder Aluminium. An einem unteren, in Fig. 1 horizontal ausgerichtetem Schenkel des Tragprofiles 2 ist ein Anker 13 befestigt. Neben dem oben beschriebenen horizontal ausgerichteten Schenkel des Tragprofiles 2 weist das Tragprofil 2 auch je zwei vertikal und geneigt ausgerichtete Schenkel auf. Am oberen Ende der vertikal ausgerichteten Schenkel des Tragprofiles 2 sind zwei horizontal ausgerichtete Streifenschenkel 17 vorhanden. Die Streifenschenkel 17 des Tragprofiles 2 weisen unterseitig eine Hinterschneidung auf. Außenseitig stehen der untere im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Schenkel und die je beiden vertikal und geneigt ausgerichteten Schenkel des Tragprofiles 2 an einem Einbettbereich 5 in unmittelbarer Verbindung mit Beton 4 als erhärtbaren Baustoff 3, z. B. als Wand eines Bauwerkes. Damit stellen diese Schenkel außenseitig den Einbettbereich 5 des Tragprofiles 2 zur Verfügung. Die beiden Streifenschenkel 17 stehen an einer Oberseite 18 nicht mit dem Beton 5 in Verbindung, d. h. bilden einen Außenbereich 6 des Tragprofiles 2. Der Außenbereich 6 wird außerdem von den übrigen Schenkeln des Tragprofiles 6 an einem Innenraum 12 gebildet. Das Tragprofil 2 schließt einen Innenraum 12 ein. Der Innenraum 12 weist dabei eine Öffnung 1 1 in Form eines Schlitzes 9 oder einer Nut 10 auf. In dem Innenraum 12 kann eine Hakenkopfschraube oder Hammerkopfbolzen als Mittel zum Befestigen von nicht dargestellten Anbauteilen fixiert werden (nicht dargestellt). Dadurch ist es möglich, dass von der Montageschiene 1 eine Last aufgenommen werden kann. Die Anker 13 sind ebenfalls in den Beton 4 eingebettet und dienen dazu, dass von der Montageschiene 1 entsprechend große Kräfte bzw. Lasten aufgenommen werden können.
Die Montageschiene 1 wird vor dem Einbringen des Betons 4 in einen von einer Schalung umschlossenen Raum eingebracht. Dabei wird vor dem Einbringen des Betons in den Innenraum 12 Füllmaterial 14 eingebracht und erhärtet anschließend oder das Füllmaterial 14 wird bereits nach dem Herstellen der Montageschien 1 in den Innenraum 12 eingebracht und erhärtet anschließend (Fig. 3 bis 9).
In Fig. 3 ist die Montageschiene mit dem Füllmaterial 14 in einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Füllmaterial 14 besteht aus einer ersten Komponente 19 und einer zweiten Komponente 20. Die zweite Komponente 20 ist dabei nach dem Erhärten härter bzw. weist einen größeren Elastizitätsmodul auf als die erste Komponente 19. Dabei bildet die erste Komponente 19 einen Randbereich des Füllmaterials 14, welcher in unmittelbarer Verbindung mit dem Tragprofil 2 steht. Innerhalb der ersten Komponente 19 ist die zweite Komponente 20 angeordnet. Dabei wird zuerst in den Innenraum 12 die erste Komponente 19, beispielsweise in Form von Schaum 15 oder Schaumstoff 16 eingebracht, wobei die erste Komponente hierbei oberseitig einen Spalt 7 sowie einen Hohlraum 21 aufweist. Durch den Spalt 7 wird anschließend die zweite Komponente 20 unter Druck eingepresst und füllt dadurch den Hohlraum 21 auf. Durch das Einpressen der zweiten Komponente 20 in den Hohlraum 21 vergrößert sich auch zusätzlich der Hohlraum 21 aufgrund der elastischen Eigenschaften der ersten Komponente 19. Dadurch wird die insgesamt weichere erste Komponente unter einem vergrößerten Druck gegen das Tragprofil 2 gedrückt, so dass dadurch eine große Dichtigkeit zwischen dem Tragprofil 2 und der ersten Komponente 19 hergestellt werden kann. Nach dem Einpressen der zweiten Komponente durch den Spalt 7 in den Hohlraum 21 erhärtet die zweite Komponente 20, so dass dadurch eine dauerhaft hoher Druck zwischen der ersten Komponente 19 und dem Tragprofil 2 herrscht. Vorzugsweise kann auch die erste Komponente 19 nach dem Einbringen der zweiten Komponente 20 wenigstens teilweise oder auch vollständig erhärten, d. h. einen größeren Elastizitätsmodul aufweisen.
In Fig. 4 ist die Montageschiene 1 mit dem Füllmaterial 14 in einem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Nachfolgenden werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 beschrieben. Die zweite Komponente 20 weist dabei in ihrer Geometrie Widerhaken 22 auf, so dass dadurch eine andere formschlüssige Verbindung zwischen der härteren zweiten Komponente 20 und der ersten Komponente 19 besteht als in dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3. Außerdem steht die zweite Komponente 20 an den Streifenschenkeln 17 in unmittelbarer Verbindung mit dem Tragprofil 2. Dies bedeutet, dass in dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 in der ersten Komponente 19 kein Spalt 7 vorhanden ist wie in dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3.
In Fig. 5 und 6 ist die Montageschiene 1 mit dem Füllmaterial 14 in einem dritten Ausführungsbeispiel dargestellt. In den Innenraum 12 wird zuerst die fließfähige erste Komponente 19 eingebracht. Dabei füllt die erste Komponente 19 den Innenraum 12 nur teilweise auf und weist vorzugsweise nach dem Einbringen eine keilförmige Aussparung auf. Nach dem Einbringen der ersten Komponente 19 wird die zweite Komponente 20 in den Innenraum 12 eingebracht. Die zweite Komponente 20 stellt dabei einen keilförmigen Schlussstein 23 (Fig. 5 und 6) aus Feststoff dar. Der keilförmige Schlussstein 23 als zweite Komponente 20 weist dabei einen sehr großen Elastizitätsmodul auf und stellt damit einen harten Keil dar. In der in Fig. 5 dargestellten ersten Stellung des keilförmigen Schlusssteines 23 ist der Schlussstein 23 nur teilweise in den Innenraum 12 eingebracht und steht noch nicht in Kontakt mit der ersten Komponente 19. Nach dem weiteren Einbringen des Schlusssteines 23 verformt bzw. verdrängt der Schlussstein 23 die erste Komponente 19 und drückt diese gegen das Tragprofil 2. Dadurch wird die erste Komponente 19 außerdem komprimiert, weil das Volumen der ersten Komponente 19 dahingehend ausgelegt ist, dass nach dem vollständigen Einbringen des Schlusssteines 23 das für die erste Komponente 19 zur Verfügung stehende Volumen des Innenraumes 12 kleiner ist als das Volumen der ersten Komponente 19 vor dem Einbringen des Schlusssteines 23 in den Innenraum 12. Dadurch wird die erste Komponente 19 mit einem vergrößerten Druck gegen das Tragprofil 2 gepresst und dadurch eine vergrößerte Dichtigkeit zwischen der ersten Komponente 19 und dem Tragprofil 2 erreicht. Anschließend erhärtet vorzugsweise die erste Komponente 19. Ferner weist der Schussstein 23 in vertikaler Ausrichtung ein Übermaß bezüglich der Nut auf, d. h. das der Schlussstein 23 an diesem Abschnitt eine größere Breite aufweist als der Abstand zwischen den beiden Streifenschenkeln 17 ist. Dadurch klemmt der Schlussstein 23 zwischen den beiden Streifenschenkeln 17 des Tragprofiles 2 ein, so dass dadurch auch an den beiden Streifenschenkeln 17 eine ausreichend hohe Dichtigkeit zwischen den Streifenschenkeln 17 und dem Schlussstein 23 hergestellt werden kann. Ferner wird aufgrund des Verklemmens des Schlusssteines 23 zwischen den Streifenschenkeln 17 auch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schlussstein 23 und den beiden Streifenschenkeln 17 hergestellt oder es besteht diese. Alternativ oder ergänzend kann der Schlussstein 23 mittels eines Klebebandes an den Streifenschenkeln 17 angeklebt werden bzw. durch ein adhäsives Mittel an der ersten Komponente 19 als einem weicheren Schaum 15 stoffschlüssig festgeklebt werden (nicht dargestellt). Zusätzlich kann auch ein Klebeband an das Tragprofil 2 am Innenraum 12, d. h. dem Außenbereich 6, angeordnet bzw. festgeklebt werden, welche die beiden Hälften der ersten Komponente 19 umschließt. Nach dem Erhärten des Betons und dem damit erforderlichen Entfernen des Füllmateriales 14 kann mit dem nicht dargestellten Klebeband die erste Komponente 19 leicht dem Entfernen des Schlusssteines 23 aus dem Innenraum 12 entfernt werden. In Fig. 7 und 8 ist die Montageschiene 1 mit dem Füllmaterial 14 in einem vierten Ausführungsbeispiel dargestellt. In den Innenraum 12 wird zunächst die erste Komponente 19 eingebracht. Dabei weist die erste Komponente 19 einen Spalt 7 und einen Hohlraum 21 auf. Nach dem Einbringen der ersten Komponente 19 wird durch den Spalt 7 die zweite Komponente 20 in den Hohlraum 21 eingefüllt. Die zweite Komponente 20 erhöht dabei nach dem Auffüllen des Hohlraumes 21 und des Spaltes 7 sein Volumen durch Aufschäumen, so dass dadurch die erste Komponente 19 komprimiert und mit einem vergrößerten Druck gegen das Tragprofil 2 gedrückt ist. Dadurch wird die Dichtigkeit zwischen der ersten Komponente 19 und dem Tragprofil 2 verbessert. Auch in diesem vierten Ausführungsbeispiel ist wie in anderen Ausführungsbeispielen der Elastizitätsmodul der zweiten Komponente 20 nach dem Erhärten wesentlich größer als der Elastizitätsmodul der ersten Komponente 19. Darüber hinaus ist in dem ersten, zweiten, vierten und fünften Ausführungsbeispiel die erste und zweite Komponente 19, 20 ein Schaum 15 oder ein Schaumstoff 16.
In Fig. 9 ist die Montageschiene 1 mit dem Füllmaterial 14 in einem fünften Ausführungsbeispiel dargestellt. In dem fünften Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 wird von der härteren zweiten Komponente 20 die weichere erste Komponente 19 lokal unterschiedlich komprimiert. Dies zeigt sich in der Geometrie der zweiten Komponente 20. Dadurch wird gewährleistet, dass gezielt einzelne Bereiche der Abdichtung zwischen der ersten Komponente 19 und dem Tragprofil 2 stärke abgedichtet werden, z. B. weil dort das Einbringen von Beton 4 oder Betonmilch besonders störend ist oder weil das Tragprofil 2 geometrisch an dieser Stelle das Eindringen von Beton 4 besonders begünstigt.
Die Anwendung des Füllmateriales 14 mit der ersten und zweiten Komponente 19, 20 ist nicht auf im Wesentlichen C-förmige Tragprofile 2 beschränkt. Das Füllmaterial mit zwei Komponenten 19, 20 kann auch bei Tragprofilen 2 mit anderen Geometrien, beispielsweise Tragprofile in Form eines Halbkreises oder Tragprofile in Form eines Viereckes, eingesetzt werden. Bei anderen Geometrien können in dem von dem Tragprofil 2 eingeschlossenen Innenraum 12 die zweite Komponente 20 innerhalb der ersten Komponente 19 angeordnet werden und die erste Komponente 19 durch die zweite Komponente 20 gegen das Tragprofil 2 gedrückt werden. Insgesamt betrachtet sind mit der erfindungsgemäßen Montageschiene 1 wesentliche Vorteile verbunden. Das Füllmaterial 14 in dem Innenraum 12 besteht aus der ersten und zweiten Komponente 19, 20. Dabei ist die härtere zweite Komponente 20 innerhalb der ersten Komponente 19 angeordnet und die erste Komponente 19 weist eine unmittelbare Verbindung zu dem Tragprofil 2 auf. Aufgrund der weicheren ersten Komponente 19, welche mit dem Tragprofil 2 an dem Innenraum 12 in unmittelbarer Verbindung steht, kann der Innenraum 12 gut abgedichtet werden und die zweite Komponente 20 kann aufgrund ihrer geometrisch kleineren Größe leichter nach dem Erhärten des Baustoffes 3 wieder aus dem Innenraum 12 entfernt werden.
Next Patent: VOLTAGE ACTUATION OF NOX SENSORS
