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Title:
MOUNTING TOOL FOR MOUNTING A GUIDE RAIL AND METHOD FOR MOUNTING A GUIDE RAIL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/077928
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a mounting tool (1) for mounting a guide rail (20) on a furniture carcass (13), said tool comprising a retaining arm (2), to which the guide rail can be detachably connected (20) and a positioning arm (4) which runs at an angle in relation to the retaining arm (2) and which can be placed on an end face (12) of a furniture panel (10). The retaining arm (2) is provided with at least one detent element (3) which can be locked into at least one groove (21, 22) of the guide rail (20). The invention further relates to a method for mounting a guide rail (20) on a furniture carcass (13).

Inventors:
MERGELMEYER, Tobias (Quellenweg 19, Belm, 49191, DE)
NUTTELMANN, Frank (Geistwall 23, Lübbecke, 32312, DE)
KLOCKE, Volker (Lattbergweg 70, Lemgo, 32657, DE)
STEPTSCHUK, Ivan (Heinrich-Heine-Straße 9, Rödinghausen, 32289, DE)
Application Number:
EP2017/077270
Publication Date:
May 03, 2018
Filing Date:
October 25, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HETTICH-HEINZE GMBH & CO. KG (Industriezentrum 83-87, Spenge, 32139, DE)
International Classes:
E06B3/46; E05D15/06
Foreign References:
CH682710A51993-11-15
US5823648A1998-10-20
DE102014109427A12016-01-07
DE8226079U11982-12-23
DE8531888U11986-01-09
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

Montagewerkzeug (1 ) zur Montage einer Führungsschiene (20) an einem Möbelkorpus (13), mit einem Haltesteg (2), an dem eine Führungsschiene (20) lösbar befestigbar ist und einen zu dem Haltesteg(2), insbesondere rechtwinklig, abgewinkelt ausgerichteten Positioniersteg (4), welcher an einer Stirnseite (12) einer Möbelplatte eines Möbelkorpus (10) anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Vorderseite (29) des Haltestegs (2) mindestens ein Rastelement (3) vorgesehen ist, welches in mindestens einer Nut (21 , 22) der Führungsschiene (20) verrastbar ist .

Montagewerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Rastelement (3) in mindestens einer von mehreren parallel zueinander verlaufenden Nuten (21 , 22) der Führungsschiene (20) verrastbar ist.

Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement zumindest einen Raststeg (3) mit einen Rasthaken aufweist, welcher hinter einem nach innen gerichteten Steg (30) einer Nut (21 , 22) greift

Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Haltesteg (2) ein federnder Steg (6) zum U-förmigen Umgreifen der Führungsschiene (20) vorgesehen ist.

Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu der Vorderseite (29) des Haltestegs (2) gegenüberliegend angeordnete Rückseite (30) eben ausgebildet ist

Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Haltesteg (2) mindestens eine durchgehende Öffnung (9) zum Bohren oder Markieren ausgebildet ist,

Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Positioniersteg (4) über die Vorder- und / oder Rückseite, des Haltesteges hinaus erstreckt.

8. Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (H1 ) der Möbelplatte mit daran befestig- ter Führungsschiene gleich oder größer der Länge (L1 ) des Positioniersteges ist.

9. Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Oberfläche der Führungsschiene (20) ein Klebemittel, insbesondere ein Klebeband (28) fixiert ist.

10. Montagewerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagewerkzeug als Hohlprofil aus Kunststoff ausgebildet ist.

1 1 . Verfahren zur Montage einer Führungsschiene (20) an einem Möbelkorpus (13) mit den folgenden Schritten:

- Positionieren und Verrasten von mindestens einem Montagewerkzeug (2) über mindestens ein Rastelement (3) in mindestens einer Nut (21 , 22) einer Führungsschiene (20);

- Positionieren des Montagewerkzeuges (2) mit der Führungsschiene (20) an einem Möbelkorpus (13) mit Hilfe eines Positioniersteges (4) des Montagewerkzeuges, und

- Fixieren der Führungsschiene (20) an dem Möbelkorpus (13) durch ein Befestigungsmittel.

12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mindestens ein Klebemittel, insbesondere ein Klebeband (28) umfasst, welches auf die Führungsschiene (20) und/ oder auf den Möbelkorpus (13) aufgebracht wird.

13. Verfahren nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mindestens eine kraftschlüssige Verbindung, insbesondere durch eine Schraube, umfasst, die in die Führungsschiene (20) und oder den Möbelkorpus (13) eingebracht wird.

Description:
Montagewerkzeug zur Montage einer Führungsschiene und Verfahren zur

Montage einer Führungsschiene

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Montagewerkzeug zur Montage einer Führungsschiene an einem Möbelkorpus, mit einem Haltesteg, an den die Führungsschiene lösbar befestigbar ist, und einen zu dem Haltesteg, insbesondere rechtwinklig, abgewinkelt ausgerichteten Positioniersteg, der an eine Stirnseite einer Möbelplatte des Möbelkorpus anlegbar ist, und ein Verfahren zur Montage einer Führungsschiene an einem Möbelkorpus.

Die DE 82 26 079 offenbart eine Anschlaglehre zur Montage von Schubladenkorpusschienen, die eine Anschlagplatte und ein rechtwinklig dazu angeordne- tes Halteteil für die Korpusschiene aufweist, in der mindestens eine seitliche Durchbrechung vorgesehen ist. Dadurch kann die Korpusschiene an dem Möbelkorpus über die Anschlaglehre positioniert werden, um dann Befestigungslöcher zu bohren und die Korpusschiene zu verschrauben. Die Korpusschiene wird dabei in einen Kanal der Anschlaglehre eingefügt, so dass die Handha- bung vergleichsweise aufwändig ist. Eine ähnliche Anschlaglehre ist auch in der DE 85 31 888 offenbart.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Montagewerkzeug zur Montage einer Führungsschiene an einem Möbelkorpus sowie ein Verfahren zur Montage einer Führungsschiene an einem Möbelkorpus zu schaffen, die eine einfache Positionierung und Fixierung der Führungsschiene ermöglichen.

Diese Aufgabe wird mit einem Montagewerkzeug mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 1 ge- löst.

Das erfindungsgemäße Montagewerkzeug weist einen Haltesteg und mindestens einen winklig, vorzugsweise rechtwinklig dazu ausgerichteten Positioniersteg auf, so dass eine Positionierung einer Führungsschiene über das Mon- tagewerkzeug vorgenommen werden kann. Ferner ist an dem Haltesteg zumindest ein Rastelement vorgesehen, das in mindestens einer Nut der Führungsschiene verrastbar ist. Dadurch kann das Montagewerkzeug auf einfache Weise durch Aufstecken auf die Führungsschiene gekoppelt werden, um die Einheit aus einem oder mehreren Montagewerkzeugen und der Führungs- schiene besser handhaben zu können. Über die Montagewerkzeuge kann dann eine Positionierung und Fixierung der Führungsschiene vorgenommen werden.

Für eine exakte Positionierung des Montagewerkzeuges sind vorzugsweise mehrere parallel angeordnete Rastelemente vorgesehen. Ein Rastelement greift dabei vorzugsweise in eine von mehreren parallel verlaufenden Nuten der Führungsschiene ein. Für eine sichere Fixierung der Rastelemente kann jedes Rastelement mindestens einen Raststeg und Rasthaken aufweisen, der einen nach innen gerichteten Steg der Nut hintergreift und dort verrastbar ist, so dass über die Montagewerkzeuge die Führungsschiene auch einfach angehoben werden kann.

Für eine formschlüssige oder klemmende Fixierung der Führungsschiene kann an dem Haltesteg ein federnder Steg zum U-förmigen Umgreifen der Füh- rungsschiene vorgesehen sein. Der federnde Steg kann dann einen Schenkel des U ausbilden und der Positioniersteg den anderen Schenkel, so dass die Führungsschiene klemmend an dem Montagewerkzeug positioniert wird.

In dem Haltesteg des Montagewerkzeuges kann ferner mindestens eine durch- gehende Öffnung zum Bohren oder Markieren ausgebildet sein, welche sich von der Vorderseite bis zur Rückseite des Haltesteges erstreckt, so dass durch Anlegen des Montagewerkzeuges entsprechende Markierungen oder Bohrlöcher vorgesehen werden können. Zudem können auch Markierungen an dem Haltesteg vorgesehen sein, die einen vorbestimmten Abstand anzeigen oder anderweitig die Montage erleichtern.

Vorzugsweise erstreckt sich der Positioniersteg rechtwinklig über Vorder- und Rückseite des Haltestegs hinaus, so dass das Montagewerkzeug auch um 1 80° gedreht an einer rechtwinkligen Kante einer Möbelplatte anlegbar ist. Das Montagewerkzeug ist dadurch im Querschnitt annähernd T-förmig ausgebildet und kann vielseitig eingesetzt werden.

Besonders bevorzugt ist die Höhe (H1 ) der Möbelplatte mit daran befestigter Führungsschiene gleich oder größer der Länge (L1 ) des Positioniersteges. Die Länge L1 des Positioniersteges entspricht dem vertikalen Abstand zur Vorderoder Rückseite des Haltesteges. Die Höhe (H1 ) ergibt sich aus der Summe Abmaß Stirnseite Möbelplatte und Abmaß befestigter Führungsschiene vertikal zur Längsrichtung der Führungsschiene. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Führungsschiene bei Montage immer vor dem Montagewerkzeug zur Auflage kommt.

Für eine einfache Montage der Führungsschiene kann mindestens eine Ober- fläche der Führungsschiene mit einem Klebemittel, insbesondere einem doppelseitigen Klebeband verklebt sein, so dass die Einheit aus Führungsschiene und Montagewerkzeug für ein schnelles Fixieren der Führungsschiene eige- setzt werden kann. Das Montagewerkzeug besteht vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere aus einem Hohlprofil aus Kunststoff, das gut gegriffen wer- den kann.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zunächst mindestens ein Montagewerkzeug über mindestens ein Rastelement in mindestens einer Nut einer Führungsschiene positioniert und verrastet, um dann die Einheit aus dem min- destens einem Montagewerkzeug und der Führungsschiene an einem Möbelkorpus durch Positionierstege an dem Montagewerkzeug zu positionieren, um dann die Führungsschiene an dem Möbelkorpus durch Befestigungsmittel zu fixieren. Die Befestigungsmittel können mindestens ein doppelseitiges Klebeband oder Klebstofffilm umfassen, welche auf die Führungsschiene und/oder den Möbelkorpus aufgebracht werden, so dass über die gesamte Länge der Führungsschiene ein schnelles Fixieren möglich ist. Zusätzlich oder alternativ kann die Führungsschiene mit einer oder mehreren Schrauben am Möbelkorpus fixiert werden. Vorzugsweise weist die Führungsschiene mindestens eine in Längsrichtung der Führungsschiene parallel dazu angeordnete durchgehende Nut auf. Hierdurch wird es möglich, das Montagewerkzeug auch nach einem Verrasten in der Nut, in Längsrichtung der Führungsschiene verschiebbar zu halten. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figuren 1 A bis 1 E mehrere Ansichten eines erfindungsgemäßen Montagewerkzeuges;

Figuren 2A und 2B zwei Ansichten des Montagewerkzeuges an einer Möbelplatte; Figuren 3A und 3B zwei Ansichten des Montagewerkzeuges mit einer Führungsschiene;

Figuren 4A und 4B zwei Ansichten der Führungsschiene;

Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Möbelkorpus bei der

Montage einer Führungsschiene;

Figuren 6A und 6B zwei Detailansichten der Montage der Figur 5;

Figur 7 eine Ansicht des Möbelkorpus mit montierter Führungsschiene, und

Figur 8 eine Detailansicht der montierten Führungsschiene der

Figur 7.

Ein Montagewerkzeug 1 umfasst einen Körper aus Kunststoff, insbesondere ein Hohlprofil, das einen Haltesteg 2 aufweist, an dem zumindest an einer Vorderseite 29 mehrere leistenförmige Rastelemente 3 hervorstehen. Die gegenüberliegende Rückseite 30 des Haltestegs 2 ist vorzugsweise eben ausgebildet und dient als Auflagefläche. An einem Ende des Haltesteges 2 ist ein rechtwinklig hervorstehender Positionierstege 4 ausgebildet. Der Positioniersteg 4 kann sich dabei über Vorder- oder Rückseite des Haltesteges erstrecken, wobei der Positioniersteg dabei auf einer Seite des Haltesteges 2 kürzer ausgebildet, wobei das Montagewerkzeug 1 demnach im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist.

An dem Haltesteg 2 ist auf der zu dem Positioniersteg 4 gegenüberliegenden Seite ein federnder Steg 6 vorgesehen, der optional aus einem weicheren Material hergestellt sein kann als der übrige Körper des Montagewerkzeuges 2 oder über eine Verringerung des Querschnitts elastisch ausgebildet ist. An dem Haltesteg befinden sich ferner eine oder mehrere Öffnungen 9, die zur Markierung von Bohrlöchern oder zum unmittelbaren Bohren ausgebildet sind. Ferner können Markierungen oder andere Kennzeichnungsmittel auf dem Haltesteg 2 vorgesehen sein. An gegenüberliegenden Längsseiten des Haltesteges 2 sind Griffmulden 7 ausgebildet, die nach innen gewölbt sind und die benachbart zu Anschlagsflächen 8 vorgesehen sind, um das Montagewerkzeug 1 auch in Längsrichtung einer Führungsschiene 20 positionieren zu können. In den Figuren 2A und 2B ist das Montagewerkzeug 1 auf eine Möbelplatte 1 0 aufgelegt, die eine obere Oberfläche 1 1 und eine Stirnkante 1 2 aufweist. An der Stirnkante 1 2 liegt der Positioniersteg 4 an, so dass die Rastelemente 3 und die Öffnungen 9 in einem vorgestimmten Abstand von der Stirnkante 1 2 angeordnet sind. Zudem schließt die Anschlagfläche 8 bündig mit einer seitlichen Kante der Möbelplatte 1 0 ab, so dass auch der Abstand von dieser seitlichen Kante vorbestimmt ist. Der Haltesteg 2 liegt mit einer ebenen Oberfläche auf der Oberfläche 1 1 auf, und in dieser Position kann nun eine Führungsschiene auf das Montagewerkzeug 1 aufgesteckt werden.

In den Figuren 3A und 3B ist das Montagewerkzeug 1 zusammen mit einer Führungsschiene 20 gezeigt. Die Führungsschiene 20 ist als extrudiertes Profil ausgebildet, insbesondere aus Aluminium oder Kunststoff, und weist auf der zu dem Haltesteg 2 gewandten Seite zwei voneinander beabstandete Nuten 21 und 22 auf, die im Bereich der Nutöffnung nach innen gerichtete Stege 5 aufweisen, die von den Rastelementen 3 an dem Haltesteg 2 hintergriffen sind. Jedes Rastelement 3 ist hierfür als Rasthaken ausgebildet, der einen verjüngten Halsabschnitt und einen breiten Hakenabschnitt aufweist, der hinter dem nach innen gerichteten Steg verrastbar ist. In dem dargestellten Ausführungs- beispiel sind drei Rastelemente 3 an dem Haltesteg 2 angeformt, wobei auch nur zwei Rastelemente 3 oder mehr als drei Rastelemente 3 vorgesehen werden können.

Die Führungsschiene 20 weist ferner auf der von dem Haltesteg 2 abgewand- ten Seite zwei breite Nuten 23 und 24 auf, die zur Führung von Gleit- oder

Schiebeelementen oder Rollen dienen, beispielsweise für eine Schiebetür oder ein anderes geführtes Element. Ferner ist innerhalb der Nut 24 eine Schraubnut 25 vorgesehen, die zwei Nutwände aufweist, die in Eingriff mit dem Gewinde einer Schraube gebracht werden können, wobei die Schraubnut 25 mit den Öffnungen 9 in dem Montagewerkzeug fluchtet.

In den Figuren 4A und 4B ist die Führungsschiene 20 dargestellt, die auf der Bodenseite der Nuten 21 und 22 ebene Oberflächen 26 und 27 aufweist, in die ein streifenförmiges doppelseitiges Klebeband 28 aufgeklebt wird. Die Oberflä- chen 26 und 27 bilden eine Aufnahme für das Klebeband 28 aus, das dauerhaft an der Führungsschiene 20 fixiert wird und auf der von der Führungsschiene 20 abgewandten Seite zunächst mit einer Schutzfolie bedeckt sein kann, die erst zu Montagezwecken entfernt wird. In Figur 5 ist ein Möbelkorpus 1 3 gezeigt, an dem eine Führungsschiene 20 an einer Möbelplatte 10 fixiert werden soll, die einen Boden ausbildet. Der Möbelkorpus 1 3 weist ferner einen Oberboden 14 auf, wobei die Möbelplatte 10 und der Oberboden 14 über zwei Seitenwände 15 und eine mittlere Trennwand 1 6 miteinander verbunden sind. Die Führungsschiene 20 soll in einem vorderen Bereich an der Öffnung des Möbelkorpus 1 3 an der Möbelplatte 1 0 fixiert werden.

An der Führungsschiene 20 wurden zwei Montagewerkzeuge 1 durch Aufste- cken fixiert, und die Einheit aus den Montagewerkzeugen 1 und der Führungsschiene 20 wird in einem ersten Schritt an dem Möbelkorpus 1 3 so positioniert, dass die Positionierungsstege 4 an einer vorderen Stirnkante 1 2 der Möbelplatte 10 zur Anlage kommen, wie dies in den Figuren 6A und 6B gezeigt ist. Die Führungsschiene 20 mit den zwei Klebebändern 28 befindet sich noch beab- standet von einer Oberseite der Möbelplatte 10.

In einem nächsten Schritt werden dann die Montagewerkzeuge 1 abgesenkt, wie dies in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist. Das Absenken erfolgt dabei durch ein Gleiten des Positioniersteges 4 entlang der Stirnkante 1 2, bis die Klebe- bänder 28 auf einer Oberfläche 1 1 der Möbelplatte 1 0 zur Anlage kommen.

Dadurch werden die Klebebänder 28 bei der Montage unmittelbar an der Möbelplatte 1 0 verklebt, und ein nachträgliches Ausrichten der Führungsschiene 20 ist nicht mehr möglich. Wenn keine weitere Befestigung der Führungsschiene 20 außer über die Klebebänder 28 vorgenommen wird, können die Montagewerkzeuge 1 nun von der Führungsschiene 20 entfernt werden, um das Möbel weiter zu montieren. Optional können eine oder mehrere Schrauben in die Führungsschiene 20 eingedreht werden, wobei hierfür in die Möbelplatte 1 0 entsprechende Bohrungen eingebracht wurden, die über das Montagewerkzeug 1 markiert wurden. Die Bohrungen ermöglichen ein Einbringen von Schrauben in die Schraubnut 25 und die Möbelplatte 1 0. Optional kann ein Verschrauben auch von einer Unterseite der Möbelplatte 1 0 erfolgen, so dass die Schrauben in einem nicht sichtbaren Bereich angeordnet sind. Dann kann das Montagwerkzeug 1 zur Markie- rung und zum Einbringen der Bohrlöcher dienen, die exakt im Bereich der

Schraubnut 25 münden. Optional kann daher auch auf die Klebebänder 28 verzichtet werden. Zudem kann die Anzahl der Klebebänder 28 variiert werden, insbesondere kann auch ein einziges Klebeband 28 zur Fixierung oder Vorfixierung der Führungsschiene 20 eingesetzt werden. Bezugszeichenliste

1 Montagewerkzeug

2 Haltesteg

3 Rastelement

4 Positioniersteg

5 Steg

6 Federnder Steg

7 Griffmulde

8 Anschlagsfläche

9 Öffnung

10 Möbelplatte

1 1 Oberfläche

12 Stirnkante

13 Möbelkorpus

14 Oberboden

15 Seitenwand

1 6 Trennwand

20 Führungsschiene

21 Nut

22 Nut

23 Nut

24 Nut

25 Schraubnut

26 Oberfläche

27 Oberfläche

28 Klebeband

29 Vorderseite

30 Rückseite

L1 Länge Positioniersteg

H1 Höhe Montageplatte mit Führungsschiene