Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
MUFFLE FOR A HOUSEHOLD APPLIANCE FOR PREPARING FOODSTUFFS AND HOUSEHOLD APPLIANCE HAVING SUCH A MUFFLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147677
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a muffle for a household appliance (1) for preparing foodstuffs, the walls (4, 5, 6, 7, 8, 12, 13) of said muffle delimiting a cooking chamber (2), and said muffle comprising a hot air box (11) which is formed between the two walls (12, 13) of the muffle (3). Said muffler further comprises a heating body (16) which is designed to heat an air flow delivered by means of a blower (15) from the hot air box (11) into the cooking chamber (2), wherein an air flow outlet gap (19, 20) is designed on at least one edge side (17, 18) of the hot air box (11). The invention further relates to a baking oven (1) comprising a corresponding muffle (3).

Inventors:
BLEIER, Konrad (Weinbergstr. 25, Weisenbach, 76599, DE)
ERDMANN, Klaus (Lohe 16, Heerstedt-Lohe, 27616, DE)
WITTROCK, Frank (Uzésring 71, Schriesheim, 69198, DE)
Application Number:
EP2011/057500
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
May 10, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
BLEIER, Konrad (Weinbergstr. 25, Weisenbach, 76599, DE)
ERDMANN, Klaus (Lohe 16, Heerstedt-Lohe, 27616, DE)
WITTROCK, Frank (Uzésring 71, Schriesheim, 69198, DE)
International Classes:
F24C15/32
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (ZTGCarl-Wery-Str. 34, München, München, 81739, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

Muffel für ein Hausgerät (1 ) zum Zubereiten von Lebensmitteln, deren Wände (4, 5, 6, 7, 8, 12, 13) einen Garraum (2) begrenzen, und welche einen Heißluftkasten (1 1 ) aufweist, der zwischen zwei Wänden (12, 13) der Muffel (3) gebildet ist, und mit einem Heizkörper (16), welcher zur Erwärmung eines mittels eines Gebläses (15) vom Heißluftkasten (1 1 ) in den Garraum (2) geförderten Luftstroms ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer Randseite (17, 18) des Heißluftkastens (1 1 ) ein Luftstromaustrittsspalt (19, 20) ausgebildet ist.

Muffel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an gegenüberliegenden Randseiten (17, 18) des Heißluftkastens (1 1 ) jeweils ein

Luftstromaustrittsspalt (19, 20) ausgebildet ist, insbesondere nur diese zwei Luftstromaustrittspalte (19, 20) ausgebildet sind.

Muffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Luftstromaustrittsspalt (19, 20) vertikal orientiert sind.

Muffel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftstromaustrittsspalt (19, 20) über die gesamte Höhe des

Heißluftkastens (1 1 ) erstreckt.

Muffel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftstromaustrittsspalt (19, 20) durch eine beabstandete Anordnung eines Seitenrands (21 , 22) einer vorderen Wand (12) des Heißluftkastens (1 1 ) und einem Seitenrand (25, 26) einer hinteren Wand (13) des Heißluftkastens (1 1 ) gebildet ist.

Muffel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenrand (21 , 22) der vorderen Wand (12) und der Seitenrand (25, 26) der hinteren Wand (13) nach vorne gebogen ausgebildet sind und beabstandet zueinander angeordnet sind, so dass ein Strömungskanal mit einem Luftstromaustrittsspalt (19, 20) ausgebildet ist.

7. Muffel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen

Bereiche (21 , 22, 25, 26) der Wände (12, 13) parallel zueinander angeordnet sind.

8. Muffel nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein

Abstand der vorderen Wand (12) zur hinteren Wand (13) eines den Strömungskanal vor eines Luftstromaustrittsspalts (19, 20) bildenden Bereichs (21 , 22, 25, 26) kleiner ausgebildet ist als in Strömungsrichtung des Luftstroms vor dem

Strömungskanal.

9. Muffel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Wand (12) vor der Biegung nach vorne zur Ausbildung des Luftstromaustrittsspalts (19, 20) eine Biegung (27, 28) nach hinten in Richtung zur hinteren Wand (13) aufweist.

10. Muffel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (15) in einem eine Schneckengeometrie (32) aufweisenden

Bauteil (13) angeordnet ist, durch welches der erzeugte Luftstrom in zwei

Richtungen verteilt zu den gegenüberliegenden Luftstromaustrittsspalten (19, 20) förderbar ist.

1 1 . Muffel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil die hintere Wand (13) des Heißluftkastens (1 1 ) ist und die Schneckengeometrie (32) als Prägung in der hinteren Wand (13) ausgebildet ist.

12. Muffel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine an die hintere Wand (13) des Heißluftkastens (1 1 ) angrenzende

Seitenwand (4, 5) der Muffel (3) an dem vorderen Ende eines

Luftstromaustrittsspalts (19, 20) nach außen versetzt angeordnet ist, insbesondere eine schräg nach außen orientierte Prägung (29, 30) aufweist.

13. Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln, insbesondere Backofen (1 ), mit einer Muffel (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Muffel für ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln sowie

Hausgerät mit einer derartigen Muffel

Die Erfindung betrifft eine Muffel für ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln, deren Wände einen Garraum begrenzen. Die Muffel weist einen Heißluftkasten auf, der zwischen zwei Wänden der Muffel gebildet ist. Ein Heizkörper zur Erwärmung eines mittels eines Gebläses vom Heißluftkasten in den Garraum geförderten Luftstroms ist ausgebildet. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln mit einer derartigen Muffel. In einem Backofen ist üblicherweise eine Muffel vorgesehen, die in einem Garraum, in den Lebensmittel zum Zubereiten eingebracht werden können, angeordnet ist. Die Muffel weist frontseitig eine Beschickungsöffnung auf, die durch eine Tür des Backofens verschließbar ist. Üblicherweise ist im rückwärtigen Bereich der Muffel ein Heißluftkasten ausgebildet. Dieser bildet sich dadurch, dass zwei beabstandet zueinander angeordnete Rückwände vorgesehen sind, zwischen denen ein Gebläse und ein Heizkörper angeordnet sind. Dabei ist die vordere Wand des Heißluftkastens mit der hinteren Wand des Heißluftkastens verbunden. Üblicherweise werden Luftaustrittsöffnungen so in der vorderen Wand angebracht, dass sie die ausgeblasene Luft dem Gargut im Garraum zuführen, ohne es jedoch direkt zu berühren bzw. anzuströmen. Je nach Temperatur der Luft kommt es dann bei schlecht ausgeführten Systemen zu unterschiedlicher und ungleichmäßiger Bräunung des Garguts. In diesem Zusammenhang sind Ausführungen bekannt, bei denen derartige Öffnungen innerhalb der Fläche der vorderen Wand ausgebildet sind und beispielsweise als Löcher, die durch das Material der vorderen Wand umlaufend begrenzt sind, gebildet sind. Die Austrittsöffnungen sind daher an relativ unpraktischen Stellen vorgesehen, die im Hinblick auf die Erzielung eines gewünschten Zubereitungsergebnisses verbesserungsbedürftige Lösungen darstellen. Die Wärmeverteilung über diese Austrittsöffnungen ist relativ ungleichmäßig, so dass dies auch entsprechend Einfluss auf den Zubereitungsvorgang hat. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Muffel sowie ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln mit einer derartigen Muffel zu schaffen, bei welcher bzw. mit welcher eine verbesserte Wärmeverteilung der vom Heißluftkasten in den Garraum geförderten erwärmten Luft erreicht wird.

Diese Aufgabe wird durch eine Muffel, welche die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, und ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 13 aufweist, gelöst.

Eine erfindungsgemäße Muffel für ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln weist Wände auf, die einen Garraum begrenzen. Darüber hinaus umfasst die Muffel einen Heißluftkasten, der zwischen zwei Wänden der Muffel gebildet ist. Ein Heizkörper ist zur Erwärmung eines mittels eines Gebläses vom Heißluftkasten in den Garraum geförderten Luftstrom ausgebildet. Zumindest an einer Randseite des Heißluftkastens ist ein Luftstromaustnttsspalt ausgebildet. Durch eine derartige am äußersten Rand des Heißluftkastens ausgebildete Anordnung des Luftstromaustritts kann eine bessere Wärmeverteilung in dem Garraum erfolgen, was zu einer gleichmäßigeren Zubereitung des Garguts im Garraum führt.

Insbesondere ist vorgesehen, dass an gegenüberliegenden Randseiten des Heißluftkastens jeweils ein Luftstromaustnttsspalt ausgebildet ist. Die oben genannten Vorteile können dadurch nochmals in verbesserter Weise erreicht werden. I nsbesondere sind nur zwei Luftstromaustrittsspalte an diesen gegenüberliegenden Randseiten des Heißluftkastens ausgebildet.

Vorzugsweise ist der zumindest eine Luftstromaustnttsspalt vertikal orientiert. Durch eine derartige Formgebung und Geometrie kann das Lufteinströmen in den Garraum mit einer besonders geeigneten Wärmeverteilung an ganz spezifischer Stelle erfolgen.

In verbesserter Weise kann dies dadurch erreicht werden, dass sich der zumindest eine Luftstromaustnttsspalt über die gesamte Höhe des Heißluftkastens erstreckt. Vorzugsweise ist ein Luftstromaustrittsspalt durch eine beabstandete Anordnung des Seitenrands einer vorderen Wand des Heißluftkastens und einer Innenseite einer hinteren Wand des Heißluftkastens gebildet. Die Anordnung der beiden Wände des Heißluftkastens ist daher in multifunktioneller Weise so gestaltet, dass sie zugleich neben der Bildung des Volumens für den Heißluftkasten auch an den spezifischen Orten , nämlich den seitlichen Randbereichen, die Luftstromaustrittsspalte definieren und erzeugen.

Vorzugsweise ist der Seitenrand der vorderen Wand und der Seitenrand der hinteren Wand nach vorne gebogen ausgebildet und sie sind beabstandet zueinander angeordnet. Durch eine derartige Ausgestaltung wird somit eine ganz spezifische Strömungsform der Luftstromaustrittsspalte erzeugt, so dass im Hinblick auf die Strömungswirkung und dem tatsächlichen Ausströmen des Luftstroms von dem Heißluftkasten in den Garraum eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zur gleichmäßigen Wärmeverteilung gebildet ist.

Vorzugsweise ist diese beabstandete Anordnung der gebogenen Seitenränder der Wände so ausgebildet, dass jeweils ein Luftstromaustrittsspalt ausgebildet ist.

Vorzugsweise sind die gebogenen Bereiche der vorderen und der hinteren Wand parallel zueinander verlaufend angeordnet. Dies ist im Hinblick auf die Strömungswirkung des Luftstroms vorteilhaft.

Vorzugsweise ist ein Abstand der vorderen Wand zur hinteren Wand des Heißluftkastens im Bereich eines Strömungskanals vor dem Luftstromaustrittsspalt kleiner ausgebildet, als vor dem Strömungskanal zum Luftstromaustrittsspalt. Es wird somit eine gewisse Verengung erzeugt, wodurch der Luftdruck und das Volumen im Spalt vergleichmäßigt wird.

Vorzugsweise ist die vordere Wand vor der Biegung nach vorne zur Ausbildung des Luftstromaustrittsspalts mit einer Biegung nach hinten in Richtung zur hinteren Wand ausgebildet. Dies ist eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung im Hinblick auf die geometrischen Verhältnisse zur Zuführung des Luftstroms in den Luftstromaustrittsspalt. Es wird also in diesem Zusammenhang quasi ein ganz spezifisch geformter Strömungskanal hin zum Luftstromaustrittsspalt generiert.

Vorzugsweise ist das Gebläse in einem eine Schneckengeometrie aufweisenden Bauteil angeordnet, durch welches der erzeugte Luftstrom in zwei Richtungen verteilt zu den gegenüberliegenden Luftstromaustrittsspalten fö rd e rb a r i st . G e ra d e b e i zwe i Luftstromaustrittsspalten an den seitlichen Randbereichen des Heißluftkastens ist durch eine derartige Ausgestaltung eine entsprechende gleich verteilte Luftstromzuführung zu den Strömungskanälen und letztendlich zu den Luftstromaustrittsspalten gewährleistet. Dadurch kann an beiden gegenüberliegenden Seiten ein relativ gleiches Volumen eines Luftstroms mit relativ gleicher Geschwindigkeit in den Garraum eingebracht werden, was zu einer sehr gleichmäßigen Wärmeverteilung und zu einem besonders vorteilhaften Zubereitungsergebnis führt.

Vorzugsweise ist dieses die Schneckengeometrie aufweisende Bauteil die hintere Wand des Heißluftkastens. Insbesondere ist die Schneckengeometrie als Prägung in dieser h i nte re n Wa n d a u sgebi l d et. D u rch ei n e d era rti ge Au sg esta ltu n g ka n n ei n e bauteilreduzierte und im Hinblick auf Montagetoleranzen besonders vorteilhafte Ausführung gewährleistet werden.

Vorzugsweise ist eine an die hintere Wand des Heißluftkastens angrenzende Seitenwand der Muffel an dem vorderen Ende eines Luftstromaustrittsspalts nach außen versetzt angeordnet, insbesondere weist sie einen schräg nach außen orientierten geprägten Teil auf. Es ist somit direkt nach einer Luftstromaustrittsöffnung parallel ein nach außen orientierter Rücksprung ausgebildet. Dadurch wird der in den Garraum von der Luftstromaustrittsöffnung eintretende Luftstrom so geleitet, dass quasi ein Unterdruck entsteht, und der Luftstrom wird dann mehr zu dieser Seitenwand hin gelenkt.

Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln, insbesondere ei nen Backofen , mit einer erfi nd u ngsgemäßen Muffel oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind n icht n u r i n d er jewei ls a ngegeben en Kom bi nation , son dern a uch i n an deren Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindu ng wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Backofens;

Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Muffel, wie sie im Backofen gemäß Fig. 1 angeordnet ist;

Fig. 3 eine Schnittdarstellung der Muffel gemäß Fig. 2 mit zusätzlich gezeigtem, in dem Garraum angeordneten Backblech; und

Fig. 4 eine Ansicht auf Teilkomponenten eines Heißluftkastens der Muffel gemäß Fig. 2 und Fig. 3.

I n den Figuren werden gleiche oder fun ktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellung ein als Backofen 1 ausgebildetes Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln gezeigt. Der Backofen 1 weist einen Garraum 2 auf, der durch eine Muffel 3 begrenzt ist. Die Muffel 3 weist dazu Seitenwände 4, 5, einen Boden 6, eine Deckenwand 7 und eine rückwärtige Abdeckung 8 auf. Frontseitig ist die Muffel 3 mit einer Beschickungsöffnung 10 ausgebildet, welche durch eine Tür 9 verschließbar ist. In den Garraum 2 können Lebensmittel zum Zubereiten eingebracht werden.

I n Fig. 2 ist in einer Draufsichtdarstellung bzw. einer Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie II-I I die Muffel 3 dargestellt. Fig. 2 zeigt somit eine Darstellung in der x-z- Ebene.

Die Beschickungsöffnung 1 0 ist durch die vertikalen Seitenwände 4 und 5 seitlich begrenzt. Die rückwärtige Abdeckung 8 ist dabei durch einen Heißluftkasten 1 1 gebildet, welcher eine vordere Wand 12 und eine hintere Wand 13 aufweist. Die vordere Wand 12 und d ie hintere Wand 1 3 sind beabstandet zueinander angeord net, so dass der Heißluftkasten 1 1 dazwischenliegend ein Volumen 14 aufweist. In dem Volumen 14 ist ein Gebläse 15 und ein Heizkörper 16 angeordnet.

Wie zu erkennen ist, ist im Hinblick auf die Erstreckung in x-Richtung und somit in horizontaler Richtung an zwei gegenüberliegenden Randseiten 17 und 18 jeweils ein Luftstromaustrittsspalt 19 und 20 am Heißluftkasten 1 1 ausgebildet.

Wie des Weiteren zu erkennen ist, sind die vordere Wand 12 und die hintere Wand 13 an diesen Randseiten 17 und 18 beabstandet zueinander angeordnet. Der Heißluftkasten 1 1 weist insbesondere nur diese beiden Luftstromaustrittsspalte auf. Diese sind senkrecht zur Figurenebene als längliche Spalte ausgebildet und erstrecken sich über die gesamte Höhe (y-Richtung) des Heißluftkastens 1 1 . Insbesondere ist vorgesehen, dass die Luftstromaustrittsspalte 19 und 20 durch eine beabstandete Anordnung von Seitenrändern 21 und 22 der vorderen Wand 12 zu einer I nnenseite 23 und 24 der hinteren Wand 13 gebildet ist.

Insbesondere sind diese Seitenränder 21 und 22 der vorderen Wand 12 als auch Seitenränder 25 und 26 der hinteren Wand 13 nach vorne gebogen gemäß der Darstellung in der x-z-Ebene ausgebildet.

Insbesondere sind diese Bereiche der Wände 12 und 13 parallel zueinander angeordnet.

Die vordere Wand 12 und die hintere Wand 13 sind zur Erzeugung der oben erläuterten Strömungskanäle mit den Mündungen in den Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 so dimensioniert, dass die Strömungskanäle im Bereich der gebogenen Seitenränder 21 und 22 sowie 25 und 26 einen kleineren Abstand aufweisen als im Heißluftkasten 1 1 weiter entfernt davon.

So ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die vordere Wand 12 vor diesen den Strömungskanal zu den Luftstromaustrittsöffnungen 1 9 und 20 bildenden nach vorne gebogenen Seitenrändern 21 und 22 nach hinten in Richtung zur hinteren Wand 13 schräg verlaufende bzw. gebogene Abschnitte 27 und 28 aufweisen. Diese münden dann direkt in die gebogenen Seitenränder 21 und 22. Die in dem Heißluftkasten 11 durch das Gebläse 15 erzeugte Luftströmung ist durch die gestrichelten Pfeile angedeutet, wobei dann der Luftstromeintritt in den Garraum 2 über die Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 erfolgt. Die Innenseite der hinteren Wand 13 umfasst dazu eine schneckenartig gebildete Geometrie, die als Prägung an der Innenseite der hinteren Wand 13 ausgebildet ist. Durch eine derartige spezifische Formgebung, in die das Gebläse 15 eingebracht ist, kann gemäß der angedeuteten strichlierten Pfeildarstellung eine möglichst Gleichverteilung des Luftstroms nach links und nach rechts zu den Kanälen, die dann in die Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 münden, gewährleistet werden. Dadurch kann eine mögliche Gleichverteilung der erwärmten Luft in den Garraum 2 von beiden gegenüberliegenden Seiten des Heißluftkastens 11 gewährleistet werden.

Darüber hinaus ist bezüglich der Ausgestaltung der Muffel 3 vorgesehen, dass die hintere Wand 13 direkt in die gegenüberliegenden vertikalen Seitenwände 4 und 5 mündet. Dazu ist vorgesehen, dass unmittelbar an den Bereichen 25 und 26 der hinteren Wand 13, welche die hintere Wand 13 beenden und die Grenze für die Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 darstellen, eine schräg nach außen orientierte Prägung 29 und 30 an den Seitenwänden 4 und 5 ausgebildet ist. Durch einen derartigen nach außen orientierten Rücksprung bzw. einen Nachaußenversatz der Seitenwände 4 und 5 gegenüber den Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 kann ein Unterdruck erzeugt werden, und der austretende und in den Garraum 2 eintretende Luftstrom kann mehr zu diesen Seitenwänden 4 und 5 gelenkt werden. In Fig.3 ist die Muffel 3 gemäß der Darstellung in Fig.2 gezeigt, wobei darüber hinaus ein in den Garraum 2 eingebrachtes Backblech 31 eingeschoben ist. Es ist zu erkennen, dass bei dieser Ausgestaltung die Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 quasi auch mehr neben den gegenüberliegenden Seitenrändern des Backblechs 31 angeordnet sind. In Fig.4 ist in einer Ansicht von vorne der Heißluftkasten 11 mit abgenommener vorderer Wand 12 gezeigt. Es ist somit eine Ansicht gezeigt, bei der in den Garraum 2 hineingesehen wird und die vordere Wand 12 des Heißluftkastens 11 entfernt ist. Die sich vertikal über die gesamte Höhe des Heißluftkastens 11 erstreckenden Luftstromaustrittsspalte 19 und 20 sind gezeigt. Darüber hinaus ist auch die bereits erwähnte Schneckengeometrie 32 in der hinteren Wand 13 dargestellt. Durch die strichlierten Pfeile ist wieder die durch diese Schneckengeometrie 32 im Heißluftkasten 1 1 erzeugte zu beiden Richtungen gleichmäßig verteilte Luftströmungsförderung dargestellt. Die Schneckengeometrie 32 ist symmetrisch ausgebildet, so dass zu beiden Seiten zu den Luftstromaustrittsöffnungen 19 und 20 ein entsprechendes Volumen förderbar ist.

Bezugszeichenliste

1 Backofen

2 Garraum

3 Muffel

4, 5 Seitenwände

6 Boden

7 Deckenwand

8 Abdeckung

9 Tür

10 Beschickungsöffnung

1 1 Heißluftkasten

12, 13 Wände

14 Volumen

15 Gebläse

16 Heizkörper

17, 18 Randseiten

19, 20 Luftstromaustrittsspalte, -Öffnungen

21 , 22, 25, 26 Seitenränder

23, 24 Innenseiten

27, 28 Abschnitte

29, 30 Prägungen

31 Backblech

32 Schneckengeometrie II-II Schnittlinie