| JP3789617 | NIGHT COVER FOR OPEN SHOWCASE |
| WO/2005/074756 | REFRIGERATING SHELF WITH AN OVERNIGHT COVERING |
| JP2000023806 | OPEN SHOWCASE |
HERTEL, Günther (Ostring 2, Wendelstein, 90530, DE)
| Patentansprüche: 1. Kühlregal mit einem Wärmeübertrager und mit einem Luftkreislauf, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass im Ansaugbereich wenigstens ein Schmutzfänger mit einer gegenüber der Horizontalen und gegenüber der Vertikalen geneigten Strömungsfläche angeordnet ist. 2. Kühlregal nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schmutzfänger eine Auffangrinne umfasst. 3. Kühlregal nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel zum Fördern von Wasser in die Auffangrinne. 4. Kühlregal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser an einer Oberfläche des Wärmeübertragers kondensiertes Wasser ist. 5. Kühlregal nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel entlang einer Längserstreckung der Auffangrinne angeordnete Wasserleitungen umfassen. 6. Kühlregal nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel in einem Gehäuse des Kühlregals angeordnet und/oder zwischen dem Ansaugbereich und dem Wärmeübertrager angeordnet sind. 7. Kühlregal nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne einen Ablauf für Schmutzwasser aufweist. 8. Kühlregal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf einen Siphon umfasst. 9. Kühlregal mit einem Luftkreislauf, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich und Mittel zum Auffangen von Kondensat umfasst, gekennzeichnet durch Mittel zum Fördern des Kondensats zum Ansaugbereich des Luftkreislaufes. 10. Kühlregal nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel Düsen umfassen. 1 1. Kühlregal mit einem Luftkreislauf, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich umfasst, gekennzeichnet durch eine im Ansaugbereich lösbar angeordnete Auffangrinne. 12. Kühlregal nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne unterhalb eines Abdeckgitters angeordnet ist, wobei das Abdeckgitter lösbar an dem Kühlregal angeordnet ist. 13. Kühlregal nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne unlösbar mit dem Abdeckgitter verbunden ist. 14. Kühlregal nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne eine Rinnenbreite und eine Rinnenlänge aufweist, wobei die Rinnenbreite eine kleinere Abmessung als die Breite des Ansaugbereichs aufweist und/oder die Rinnenlänge eine kleinere Abmessung als die Länge des Ansaugbereiches aufweist. 15. Kühlregal nach einem der Ansprüche 1 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne auf einer Auflage des Kühlregals gelagert ist. 16. Kühlregal nach einem der Ansprüche 1 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Querschnittsfläche der Auffangrinne asymmetrisch ausgebildet ist. 17. Kühlregal nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne eine Ablaufschräge aufweist. 18. Kühlregal nach einem der Ansprüche 1 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Kante der Auffangrinne unterhalb einer Kappschräge angeordnet ist. 19. Kühlregal nach einem der Ansprüche 1 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne auf einem Abstandhalter angeordnet ist. 20. Kühlregal mit einem ersten Luftschleier und mit wenigstens einem zweiten Luftschleier, wobei der erste Luftschleier mit Luft aus einem ersten Ansaugbereich und der zweite Luftschleier mit Luft aus einem zweiten Ansaugbereich gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereichs in Bodennähe angeordnet ist. 21. Kühlregal nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereichs in einer Wandung einer Bodengruppe des Kühlregals angeordnet ist. 22. Kühlregal nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereichs auf einer nach vorne weisenden Seite des Kühlregals angeordnet ist. 23. Kühlregal nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ansaugbereich zumindest einen weiteren Teilbereich aufweist, wobei der weitere Teilbereich oberhalb des ersten Teilbereiches angeordnet ist. 24. Kühlregal nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Teilbereich Mittel zum Regulieren einer durch den weiteren Teilbereich strömenden Luftmenge aufweist. 25. Kühlregal nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Regulieren eine Drossel mit einem Strömungsquerschnitt ist, wobei der Strömungsquerschnitt der Drossel veränderlich ausgeführt ist. 26. Kühlregal nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Ansaugbereich und einem Auslass für den zweiten Luftschleier wenigstens ein Luftkanal mit wenigstens einer Querschnittsfläche angeordnet ist, wobei die Querschnittsfläche des Luftkanals kleiner ist als ein Öffnungsquerschnitt des zweiten Ansaugbereiches und/oder des Auslasses für den zweiten Luftschleier. 27. Kühlregal nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet dass zwischen dem zweiten Ansaugbereich und einem Auslass für den zweiten Luftschleier wenigstens ein Luftkanal mit wenigstens einer Querschnittsfläche sowie mit wenigstens einem Umfang angeordnet ist, wobei das Verhältnis der Querschnittsfläche des Luftkanals zum Umfang des Luftkanal ein größeres ist als ein Querschnitt-Umfang-Verhältnis des zweiten Ansaugbereichs und/oder des Auslasses. 28. Kühlregal nach einem der Ansprüche 20 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass in einem den zweiten Ansaugbereich mit dem Auslass für den zweiten Luftschleier verbindenden Luftkanal Mittel zum Erzeugen eines Luftstromes angeordnet sind und die Mittel zum Erzeugen eines Luftstromes in einem Deckenbereich des Kühlregals angeordnet sind. 29. Kühlregal nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass in einem den zweiten Ansaugbereich mit dem Auslass für den zweiten Luftschleier verbindenden Luftkanal ein Filter angeordnet ist. 30. Kühlregal mit wenigstens einem Luftschleier und einer Luftspeisung für den Luftschleier, wobei die Luftspeisung Mittel zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung aufweist, gekennzeichnet durch wenigstens einen Riegel zum Festlegen der Richtmittel. 31. Kühlregal nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel eine Auflagefläche für die Richtmittel aufweist, wobei der Riegel entlang der Auflagefläche verschiebbar und/oder in einer Achse senkrecht zur Auflagefläche drehbar mit dem Kühlregal und/oder mit den Richtmitteln wirkverbunden ist. 32. Kühlregal nach Anspruch 30 oder 31 , dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel eine Verliersicherung aufweist. 33. Kühlregal nach einem der Ansprüche 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel einstückig mit dem Kühlregal und/oder mit den Richtmitteln ausgestaltet ist. 34. Kühlregal nach einem der Ansprüche 30 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel, die Richtmittel und/oder das Kühlregal Mittel zum kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Festlegen des Riegels in einer geschlossenen Position aufweisen. 35. Kühlregal nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtmittel in einem Modul angeordnet sind und das Modul wenigstens eine Anlage aufweist. 36. Kühlregal nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage mit der Auflagefläche zusammenwirkt. 37. Kühlregal mit wenigstens einem Luftschleier und einer Luftspeisung für den Luftschleier, wobei die Luftspeisung Mittel zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtmittel wenigstens zweiteilig ausgebildet sind, wobei die Teile in Längserstreckungsrichtung hintereinander angeordnet sind und eine Länger kleiner oder gleich 70 cm aufweisen. 38. Kühlregal mit wenigstens einem Luftschleier, mit wenigstens einer Luftspeisung und einer Luftansaugung für den Luftschleier, mit Mitteln zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung und mit wenigstens einem Isoliervorhang, wobei die Richtmittel einen Austrittsquerschnitt und die Luftansaugung einen Eintrittsquerschnitt aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlregal, insbesondere der Isoliervorhang, Mittel zum Vermindern des Eintrittsquerschnittes aufweist. 39. Kühlregal nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Vermindern des Eintrittsquerschnittes eine Abschlussleiste des Isoliervorhangs, vorzugsweise mit Ansaugöffnungen, ist. 40. Kühlregal nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ansaugöffnungen kleiner ist als der Eintrittsquerschnitt. 41. Kühlregal nach einem der Ansprüche 39 bis 40, dadurch gekennzeichnet, ' dass die Abschlussleiste kraftschlüssige und/oder formschlüssige Mittel zum Befestigen des Isoliervorhanges an der Luftansaugung aufweist. 42. Kühlregal nach einem der Ansprüche 38 bis 41 , gekennzeichnet durch Mittel zum Steuern wenigstens eines Luftvolumenstromes des Luftschleiers, wobei das Steuermittel wenigstens ein elektro-mechanischer Kontaktschalter und/oder wenigstens ein magnetischer Kontaktschalter ist. 43. Verfahren zum Betrieb eines Kühlregals mit einem Wärmeübertrager und einem Luftkreislauf, wobei Luft des Luftkreislaufes durch den Wärmeübertrager geführt wird und wobei an dem Wärmeübertrager gebildetes Kondensat vom Wärmeübertrager abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensat als Mittel zum Reinigen wenigstens einer Baugruppe des Kühlregals genutzt wird. 44. Verfahren nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensat nach der Verwendung als Reinigungsmittel aus dem Kühlregal abgeführt wird. 45. Verfahren zum Betrieb eines Kühlregals mit wenigstens einem Luftschleier, mit wenigstens einem Isoliervorhang und mit wenigstens einem Ventilator zum Erzeugen wenigstens eines Luftschleiers, dadurch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Isoliervorhang der Ventilator einen geringeren Luftvolumenstrom und/oder Luftmassenstrom liefert als bei geöffnetem Isoliervorhang. 46. Verfahren nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistung des Ventilators über wenigstens einen elektro-mechanischen und/oder über wenigstens einen magnetischen Kon taktsch alter gesteuert wird, der durch den Isoliervorhang angesteuert wird. |
[Ol] Die Erfindung betrifft ein Kühlregal, welches insbesondere zum gewerblichen Einsatz im Lebensmitteleinzelhandel für beispielsweise Fleisch, Gemüse, Obst oder Molkereiprodukte vorgesehen ist. [02] Handelsübliche Kühlregale, welche aus Ständern, einer Bodengruppe mit einem Kanal und einem Ansaugbereich für einen Kühlluftkreislauf, einer Rückwandbaugruppe, einem Deckenelement und aus Regalbögen bestehen, verschmutzen bedingt durch die offene Bauweise und der Aufstellung in einem stark besuchten Verkaufsraum naturgemäß besonders schnell und müssen zur Einhaltung hygienischer Vorschriften, aber auch um Verstopfungen in den Luftdurchlässen und Beeinträchtigungen der Kühlleistungen zu verhindern, regelmäßig gereinigt werden. Dazu sind an dem Ansaugbereich zumeist Abdeckgitter angebracht, welche ihrerseits bereits ein grobes Verschmutzen des durch dieses Abdeckgitter verdeckten Kanals für den Kühlluftkreislauf vermindern und welche demontierbar an diesem Kanal bzw. an dem Ansaugbereich angeordnet sind, um den Ansaugbereich und den folgenden Kanal reinigen zu können.
[03] Es ist bei handelsüblichen Kühlregalen weiterhin üblich, dass der aus dem Deckenelement austretende Kaltluftschleier durch einen zweiten Luftschleier ergänzt wird, welcher sich unmittelbar vor den ersten Kaltluftschleier legt und zum einen die Kälteisolierung des Warenraums verbessert und zum anderen den ersten Kaltluftschleier stützt, indem die Bildung einer kühltechnisch ungünstigen turbulenten Grenzschicht zwischen Kühlschleier und Raumluft vermindert wird. Dieser Stützkaltluftschleier wird nach dem Stand der Technik am Deckenelement des Kühlregals beispielsweise mit einem zusätzlichen Ventilator aus der Mischung von Kaltluft und warmer Raumluft erzeugt. Die Kaltluft zweigt sich hierzu aus dem ohnehin vorhandenen Kaltluftstrom ab, wodurch jedoch ein erhöhter Leistungsbedarf der Lüftungs- und Kältebaugruppen erforderlich ist.
[04] Für die Bereitstellung wenigstens eines Kaltluftschleier sind an dem Deckenelement eines Kühlregals in der Regel Auslassöffnungen bzw. Düsen angebracht, wodurch der
BESTÄTIGUNGSKOPIE Kaltluftschleier in seinen Strömungseigenschaften derart beeinflusst werden kann, dass bevorzugt ein laminarer Kaltluftschleier entsteht. Diese Maßnahme führt zu einer verbesserten Isolierwirkung des Kaltluftschleiers gegenüber der das Kühlregal umgebenden Umgebungsluft. Diese als Düse ausgebildeten Auslasswaben, welche ebenfalls in regelmäßigen Abständen gereinigt werden müssen, sind zumeist mit wartungs- bzw. montageaufwendigen Befestigungsmitteln an dem Kühlregal angebracht.
[05] Ferner verfügen Kühlregale nach dem Stand der Technik auch über verschließbare Nachtrollos, um den Warenraum gegen die Umgebung abzugrenzen und somit den Verlust an Kaltluft während der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen, folglich an Tagen ohne Publikumsverkehr im Verkaufsraum, zu begrenzen. Der Zugewinn an verfügbarer Kälteleistung durch die zusätzliche Isolation des Nachtrollos wird jedoch nicht durch eine geringere, durch den Kältekreislauf zugeführte, Kälteleistung angepasst.
[06] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Kühlregal bereitzustellen, welches einerseits einen geringeren Energieverbrauch und eine erhöhte Effizienz zur Erzeugung der Kaltluft aufweist und andererseits eine Wartung und Reinigung mit einem geringeren Kosten- und Zeitaufwand erfordert.
[07] Um diese Aufgabe zu lösen, wird ein Kühlregal mit einem Wärmeübertrager und einem Luftkreislauf vorgeschlagen, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich umfasst und sich das Kühlregal dadurch auszeichnet, dass im Ansaugbereich wenigstens ein Schmutzfänger mit einer gegenüber der Horizontalen und gegenüber der Vertikalen geneigten Strömungsfläche angeordnet ist. Vorteilhaft wird über eine derart angeordnete Strömungsfläche in den Ansaugbereich fallender oder in diesem befindlicher Schutz vorzugsweise an einer definierten Stelle gesammelt, wodurch eine Reinigung des Ansaugbereiches mit geringerem Aufwand erfolgen kann. [08] Ein Schutzfänger kann hierbei bereits eine zu diesem Zwecke vorteilhaft ausgeformte Gehäusewandung oder eine in den Ansaugbereich eingebrachte ausgeformte Baugruppe mit einer geneigten Strömungsfläche sein.
[09] Die Strömungsfläche bezeichnet eine Oberfläche dieser Baugruppe oder des entsprechenden Gehäuseteils, an welcher die durch den Luftkreislauf hervorgerufene Strömung entlang geführt wird. Die Führung der Strömung bedingt letztendlich die Bewegung der in dem Ansaugbereich vorhandenen Schmutzpartikel bis zu einem geeigneten Sammelpunkt.
[10] Solch ein geeigneter Sammelpunkt für Schmutz oder Schmutzpartikel kann beispielsweise aus einem Behältnis oder aus einer Öffnung im Gehäuse des Kühlregals bestehen. Vorteilhaft ist hierzu ein Schmutzfänger derart ausgestaltet, dass der Schmutzfänger eine Auffangrinne umfasst. In einer als Auffangrinne ausgeführten Baugruppe kann sich somit der Schmutz oder Schmutzpartikel derart verfangen, dass die Reinigung eines mit einer solchen Auffangrinne ausgestatteten Kühlregals sehr effizient von statten gehen kann.
[1 1 ] Um den Reinigungsaufwand weiter zu senken, können zudem Mittel zum Fördern von Wasser in die Auffangrinne verwendet werden. In der Auffangrinne befindlicher Schmutz kann somit durch dieses in die Auffangrinne eingebrachtes Wasser abgeführt werden, ohne dass ein weiteres Eingreifen bzw. eine manuelle Reinigung durch Reinigungspersonal vorgenommen werden muss. Zusätzlich zu diesem Vorteil kann das in die Auffangrinne geförderte Wasser auch das an einer Oberfläche des Wärmeübertragers kondensierte Wasser sein. Insofern kann einerseits auf einen zusätzlichen Wasseranschluss an dem Kühlregal verzichtet werden und andererseits wird das ohnehin vorhandene Kondensat einer Verwendung als Reinigungsmittel zugeführt, so dass das Kondensat nicht mehr als reines Abfallprodukt vorliegt, wobei letztlich keine weiteren Maßnahmen gegenüber dem Stand der Technik vorgesehen sein müssen, da das Kondensat auch bei Kühlregalen nach dem Stand der Technik in geeigneter Weise behandelt werden musste.
[12] Für eine effektive Nutzung des als Reinigungsmittel vorgesehenen kondensierten Wassers können die Fördermittel entlang einer Längserstreckung der Auffangrinne angeordnete Wasserleitungen umfassen. Naturgemäß und entsprechend der Ausführungsform des Kühlregals wird eine Auffangrinne vorzugsweise entlang der gesamten Breite des Kühlregals ausgebildet. Insofern sind Fördermittel mit Wasserleitungen entlang der Auffangrinne besonders effizient für die Schmutzbeseitigung.
[ 13] Der in dem Gehäuse des Kühlregals untergebrachte Wärmeübertrager bezieht in der Regel seinen Kaltluftstrom über den Ansaugbereich und einen durch eine Bodengruppe des Kühlregals geführten Kanal. Da auch das von dem Wärmeübertrager abtropfende Kondensat in einen in diesem Kanal befindlichen Sammelbehälter tropft, ist es entsprechend vorteilhaft, wenn die Fördermittel in einem Gehäuse des Kühlregals angeordnet und/oder zwischen dem Ansaugbereich und dem Wärmeübertrager angeordhersind. Unnötig lange und kostenintensive Leitungen für den Transport des kondensierten Wassers aus dem Sammelbehälter zu der Auffangrinne werden somit vermieden.
[14] Wegen der Verwendung des vorstehend erläuterten Reinigungssystems ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn die Auffangrinne einen Ablauf für Schmutzwasser aufweist. Mit Schmutzwasser wird das mit Schmutz aus der Auffangrinne beladene kondensierte Wasser bezeichnet. Der Ablauf kann ferner einen Siphon umfassen wodurch zusätzlich ein wirksamer Schutz gegen eine Geruchsbelästigung ermöglicht wird. Diese Maßnahme ist besonders bedeutsam, da über die Ablauföffnung der Auffangrinne der Kaltluftstrom des Kühlregals geführt wird und dieser Kaltluftstrom über den Warenraum des Kühlregals auch in den Verkaufsraum gelangt und somit keine mit unerwünschten Gerüchen beladene Kaltluft in den Waren- und/oder Verkaufsraum gelangen kann. [15] Um die eingangs gestellte Aufgabe weiterhin zu lösen, wird ein Kühlregal mit einem Luftkreislauf vorgeschlagen, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich und Mittel zum Auffangen von Kondensat umfasst und sich das Kühlregal durch Mittel zum Fördern des Kondensats zum Ansaugbereich des Luftkreislaufes auszeichnet. Unabhängig von den vorstehend erläuterten Merkmalen vorliegender Erfindung sind die Mittel zum Fördern des Kondensats bereits vorteilhaft für ein Kühlregal, da hierdurch bereits eine sehr viel einfachere Reinigung des Kühlregals auch in diesem Bereich ermöglicht wird.
[16] Die Fördermittel können Düsen umfassen. Die an einer Düse auftretende Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit wirkt hierbei vorteilhaft für die vorgesehene Reinigung des Kühlregals, da hierdurch vorhandener Schmutz sehr viel effizienter beispielsweise aus dem Ansaugbereich oder aus der Schmutzauffangrinne bzw. von dem Schmutzfänger entfernt werden kann.
[17] Vorteilhaft kann der Ansaugbereich eingangsseitig ein an sich bekanntes Abdeckgitter des Kühlregals umfassen, wodurch grober Schutz bzw. den Luftkanal verstopfender Abfall gar nicht erst in den Ansaugbereich gelangen kann und somit erforderliche Reinigungsintervalle für das Kühlregal verlängert werden können.
[ 18] Zum Betrieb eines Kühlregals mit einem Wärmeübertrager und einem Luftkreislauf wird auch ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem Luft des Luftkreislaüfes durch den Wärmeübertrager geführt wird und an dem Wärmeübertrager gebildetes Kondensat vom Wärmeübertrager abgeführt wird, wobei sich das Verfahren dadurch auszeichnet, dass das Kondensat als Mittel zum Reinigen wenigstens einer Baugruppe des Kühlregals genutzt wird. Wie bereits oben stehend erläutert, kann somit das ohnehin im Kühlregal anfallende Kondensat für eine aktive Reinigung verwendet werden, wodurch vorteilhaft Reinigungsintervalle für eine manuelle Reinigung verlängert werden können. Dies reduziert wiederum einen kostenintensiven Wartungs- und Reinigungsaufwand.
[ 19] Für das vorgeschlagene Verfahren ist es weiterhin vorteilhaft, wenn das Kondensat nach der Verwendung als Reinigungsmittel aus dem Kühlregal abgeführt wird. Auch hierdurch vermindert sich wiederum der Wartungs- und Reinigungsaufwand, in dem auf ein Sammeln von Schmutzwasser bzw. als Reinigungsmittel verwendetes Kondensat verzichtet wird. Vorteilhaft ist an dieser Stelle eine Ausgestaltung eines Kühlregals, bei welchem ein Abfluss für Kondensat nicht an einem Kondensatsammelbehälter sondern an den zu reinigenden Baugruppen vorgesehen ist.
[20] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Kühlregal mit einem Luftkreislauf vorgeschlagen, um die Aufgabe der Erfindung zu lösen, wobei der Luftkreislauf einen Ansaugbereich umfasst und sich das Kühlregal durch eine im Ansaugbereich lösbar angeordnete Auffangrinne auszeichnet. Alternativ bzw. kumulativ zu den vorstehend beschriebenen Merkmalen kann eine manuelle Reinigung der Auffangrinne besonders einfach erfolgen, insbesondere wenn diese Auffangrinne auch aus dem Kühlregal entnommen werden kann. Darüber hinaus kann auch der Ansaugbereich besser gereinigt werden, wenn zuvor die j
Auffangrinne aus dem Gehäuse des Kühlregals, insbesondere aus dem Ansaugbereich, entnommen wird.
[21] Hierzu ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Auffangrinne unterhalb eines Abdeckgitters angeordnet ist, wobei das Abdeckgitter lösbar an dem Kühlregal angeordnet ist. Dieses, bereits groben Schmutz abhaltendes, Abdeckgitter behindert eine einfache Reinigung der Auffangrinne bzw. des Ansaugbereiches nicht, wenn dieses entsprechend einfach von dem Kühlregal entfernt werden kann.
[22] Je nach konkreter Umsetzung der Erfindung ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn die Auffangrinne unlösbar mit dem Abdeckgitter verbunden ist. Somit verringert sich wiederum vorteilhaft der Aufwand zum Demontieren der Auffangrinne, da hiermit nur noch ein Bauteil entnommen werden muss.
[23] Für die einfache Demontage der Auffangrinne, ohne den hierin befindlichen Schutz zu verschütten, ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Auffangrinne eine Rinnenbreite und eine Rinnenlänge aufweist, wobei die Rinnenbreite eine kleinere Abmessung als die Breite des Ansaugbereiches aufweist und/oder die Rinnenlänge eine kleinere Abmessung als die Länge des Ansaugbereiches aufweist. Entgegen der Auffassung der Begriffe„Breite" und„Länge" des Kühlregals ist mit der„Rinnenlänge" das Ausmaß der Rinne entlang der Breite des Kühlregals gemeint, also entlang der seitlichen Erstreckung des Kühlregals, wenn die offene Seite des Warenraumes als „vorne" und die dem Verkaufsraum abgewandte rückwärtige Seite des Kühlregals als „hinten" definiert werden. Folglich bezeichnet die „Breite" der Rinne jene Abmessung dieser Rinne, welche eine Erstreckung zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Kühlregals kennzeichnet.
[24] Ferner kann die Auffangrinne auf einer Auflage des Kühlregals gelagert sein. Durch die lösbare Ausgestaltung dieser Auffangrinne ist somit vorteilhaft eine Möglichkeit gegeben, die Auffangrinne in einer gewünschten Position, insbesondere in einer strömungstechnisch günstigen Position, zu fixieren.
[25] Gewünschte strömungstechnische Eigenschaften oder aber auch vorteilhafte Eigenschaften für die Montage und Demontage werden dadurch ermöglicht, dass wenigstens eine Querschnittsfläche der Auffangrinne asymmetrisch ausgebildet ist. Rinnen haben entlang ihrer Breite, also im Querschnitt, in der Regel zwei zu einer Hochachse symmetrisch angeordnete Wandungen. Für die Verwendung in einem Kühlregal, insbesondere für die vorstehend erwähnten strömungstechnischen Eigenschaften und Montage- sowie Demontageeigenschaften, kann eine der beiden Wandungen auch mit einer unterschiedlichen Steigung ausgestaltet sein. Hierdurch kann insbesondere eine Entnahme der Auffangrinne durch den Ansaugbereich erleichtert werden, was auch unabhängig von den übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung vorteilhaft ist. Entsprechend der Asymmetrie kann auch eine asymmetrische Lagerung der Auffangrinne vorgesehen sein, welche dementsprechend eine Entnahme erleichtert, da durch einen entsprechenden Versatz mehr Bewegungsspielraum geschaffen werden kann.
[26] Zusätzlich zu der Asymmetrie der Auffangrinne kann die Auffangrinne eine Ablaufschräge aufweisen. Eine Ablaufschräge kennzeichnet somit den Teil einer Wandung einer Rinne, welcher über die vertikale Erstreckung der zweiten Wandung der Rinne hinausgeht, wodurch ein Sammeln und Abführen von Flüssigkeiten oder Feststoffen in die Auffangrinne auch außerhalb von dessen breitester Stelle erfolgen kann.
[27] Besonders vorteilhaft ist eine Auffangrinne in der Form ausgestaltet, dass wenigstens eine Kante der Auffangrinne unterhalb einer Kappschräge angeordnet ist. Mit Kappschräge ist hierbei eine Nase oder Lasche unterhalb des Abdeckgitters gemeint, welche in der Lage ist durch das Abdeckgitter fallenden Schmutz von dem in dem Zwischenraum zwischen der Kante der Auffangrinne und dem restlichen Gehäuse befindlichen Spalt sicher fern zu halten. Es ist sofort ersichtlich, dass eine derartige Kappschräge vorzugsweise wenigstens dieselbe Längserstreckung wie die Auffangrinne aufweist und unmittelbar oberhalb einer entsprechenden Kante der Auffangrinne angeordnet sein soll, so dass ihre als Kappe dienende Wirkung möglichst nicht beeinträchtigt werden kann.
[28] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Auffangrinne auf einem Abstandhalter angeordnet ist. Dieser Abstandhalter, welcher sowohl den horizontalen Abstand der Auffangrinne als auch den vertikalen Abstand der Auffangrinne zum Gehäuse des Kühlregals definiert, ermöglicht es die Auffangrinne in dem Ansaugbereich optimal zu positionieren. Diese Positionierung kann einerseits dazu dienen die Auffangrinne anhand der in dem Ansaugbereich befindlichen Strömung optimal anzuordnen oder aber anhand der geometrischen Eigenschaften des Ansaugbereichs optimal anzuordnen. Möglich ist aber auch eine Anordnung der Auffangrinne derart, dass unter dieser Auffangrinne gegebenenfalls Bauraum für zusätzliche Baugruppen wie etwa einer Wasserpumpe, einer Wasserleitung oder eines Ablaufes vorgesehen werden kann. [29] Es wird nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ein Kühlregal mit einem ersten Luftschleier und mit wenigstens einem zweiten Luftschleier vorgeschlagen, wobei der erste Luftschleier mit Luft aus einem ersten Ansaugbereich und der zweite Luftschleier mit Luft aus einem zweiten Ansaugbereich gespeist wird und sich das Kühlregal dadurch auszeichnet, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereiches in Bodennähe angeordnet ist. Die Anordnung eines Teilbereiches des zweiten Ansaugbereiches in Bodennähe bewirkt besonders vorteilhaft das Ansaugen kühler Luft aus der Umgebung, da sich, wie sofort ersichtlich, im Bodenbereich eines Raumes kühle Luft ansammelt und diese kühle Luft für die Erzeugung eines zweiten Luftschleiers geeignet ist, ohne den zweiten Luftschleier anderweitig mit kalter Luft zu speisen.
[30] Um weiterhin bereits bestehende Strukturen des Kühlregals für diese Verwendung vorteilhaft zu nutzen, ist es möglich, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereichs in einer -Außenwandung einer Bodengruppe des Kühlregals angeordnet ist. Kumulativ oder alternativ hierzu ist es denkbar, dass wenigstens ein Teilbereich des zweiten Ansaugbereiches auf einer nach vorne weisenden Seite des Kühlregals angeordnet ist. Mittels dieser Ausgestaltungen kann einerseits ein zweiter Ansaugbereich mit nur geringem Mehraufwand zur Verfügung gestellt werden, da bereits die Wandung einer Bodengruppe des Kühlregals an dem Kühlregal vorhanden ist, und andererseits kann bei einer Anordnung des zweiten Ansaugbereichs auf einer nach vorne weisenden Seite des Kühlregals den Vorteil erzielen, die aus dem Kühlregal in die Umgebung entweichende Luft, insbesondere die in die Umgebung entweichende Kaltluft, wieder anzusaugen und den zweiten Luftschleier zu speisen. Es ist sofort ersichtlich, dass die Effizienz des Kühlregals mittels dieser Maßnahmen erhöht werden kann, da die Speisung des zweiten Luftschleiers nicht durch gekühlte Luft des ersten Luftschleiers erfolgt, welche im Kaltluftkreislauf des Kühlregals über den vorhandenen Verdampfer bzw. Wärmeübertrager gekühlt wird. Es wird im besten Fall lediglich die Luft zur Speisung des zweiten Luftschleiers verwendet, welche ohnehin in die Umgebung entweicht und folglich für den Kältekreislauf verloren wäre.
[31 ] Darüber hinaus kann der zweite Ansaugbereich zumindest einen weiteren Teilbereich aufweisen, wobei der weitere Teilbereich oberhalb des ersten Teilbereiches angeordnet ist. Es kann bei der Bereitstellung eines zweiten Luftschleiers erforderlich sein, die Temperatur dieses Luftschleiers mittels zugeführter, zusätzlicher warmer Luft zu regulieren. Daher ist es kumulativ auch vorteilhaft, wenn der weitere Teilbereich Mittel zum Regulieren einer durch den weiteren Teilbereich strömenden Luftmenge aufweist. Die Regulation dieser durch den weiteren Teilbereich strömenden Luftmenge dient, wie bereits angedeutet, zur Temperierung der aus dem zweiten Luftschleier austretenden Luft. Vorzugsweise ist daher der weitere Teilbereich oberhalb des ersten Teilbereiches angeordnet, um hier wärmere Luft anzusaugen. Denkbar ist jedoch auch, die Speisung des weiteren Teilbereiches mit zusätzlicher kühler Luft, sofern zusätzliche kühle Luft, beispielsweise durch eine ohnehin außerhalb des Kühlregals befindliche Klimaanlage, zur Verfügung steht.
[32] Alternativ hierzu kann es vorgesehen sein, dass das Mittel zum Regulieren eine Drossel mit einem Strömungsquerschnitt ist, wobei der Strömungsquerschnitt der Drossel veränderlich ausgeführt ist. Hierdurch kann besonders vorteilhaft die Menge der durch den weiteren Teilbereich angesaugten Luft eingestellt werden.
[33] Ferner kann zwischen dem zweiten Ansaugbereich und einem Auslass für den zweiten Luftschleier wenigstens ein Luftkanal mit wenigstens einer Querschnittsfläche angeordnet sein, wobei die Querschnittsfläche des Luftkanals kleiner ist als ein Öffnungsquerschnitt des zweiten Ansaugbereiches und/oder des Auslasses für den zweiten Luftschleier. Es wird vorteilhaft ein Luftkanal zur Verfügung gestellt, welcher in seinen Ausmaßen und insbesondere in seiner Mantelfläche besonders kompakt und daher auch besonders kostengünstig hergestellt werden kann. Insbesondere ist. dies vorteilhaft, wenn der Auslass für den zweiten Luftschleier über die gesamte Breite des Kühlregals bzw. über die gesamte Breite des Warenraumes, beispielsweise als langgezogener Schlitz, ausgeführt ist. Ein mit dem Auslass verbundener Luftkanal muss dadurch nicht mehr notwendiger Weise ebenfalls die gesamte Breite einer Auslassöffnung aufweisen. Beispielsweise kann der Luftkanal derart ausgeführt sein, dass sich der Luftkanal in einem Bereich unmittelbar vor der Auslassöffnung des zweiten Luftschleiers trichterförmig ausweitet, wodurch ein gleichmäßiger Übergang vom Luftkanal zum Auslass des zweiten Luftschleiers erzeugt wird.
[34] Die zuletzt genannten Vorteile können für ein Kühlregal auch dahingehend umgesetzt werden, indem zwischen dem zweiten Ansaugbereich und einem Auslass für den zweiten Luftschleier wenigstens ein Luftkanal mit wenigstens einer Querschnittsfläche sowie mit wenigstens einem Umfang angeordnet ist, wobei das Verhältnis der Querschnittsfläche des Luftkanals zum Umfang des Luftkanals ein größeres ist als ein Querschnitts-Umfang-Verhältnis des zweiten Ansaugbereiches und/oder des Auslasses.
[35] Zudem kann sich ein Kühlregal vorteilhaft auch dadurch auszeichnen, dass in einem den zweiten Ansaugbereich mit dem Auslass für den zweiten Luftschleier verbindenden Luftkanal Mittel zum Erzeugen eines Luftstromes angeordnet sind und die Mittel zum Erzeugen eines Luftstromes in einem Deckenbereich des Kühlregals angeordnet sind. Beispielsweise ist hierzu ein Lüfter bzw. Ventilator vorgesehen, welcher in der Lage ist, die für den zweiten Luftschleier erforderliche Luft durch den Luftkanal zu fördern. Die Verwendung eines separaten Lüfters bietet darüber hinaus den Vorteil, dass sowohl dieser separate Lüfter entsprechend der erforderlichen Luftmenge für den zweiten Luftschleier als auch der Lüfter bzw. Ventilator für den ersten Luftschleier entsprechend der benötigten Luftmenge ausgelegt sein kann. Es ist demnach nicht notwendig überdimensionierte Baugruppen zur Erzeugung eines Luftstromes zu verwenden, wodurch wiederum Anschaffungskosten und laufende Kosten eingespart werden können. [36] Da der zweite Ansaugbereich, wie weiter oben vorgeschlagen, bodennahe Luft, insbesondere mit Staubpartikeln angereicherter Luft, ansaugen kann, sollte in einem den zweiten Ansaugbereich mit dem Auslass für den zweiten Luftschleier verbindenden Luftkanal ein Filter angeordnet sein.
[37] Es versteht sich, dass ein in Bodennähe angeordneter Teilbereich des zweiten Ansaugbereiches auch vorteilhaft von allen übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung sein kann.
[38] Nach einem weiteren Aspekt vorliegender Erfindung wird unabhängig von den übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung ein Kühlregal mit wenigstens einem Luftschleier und einer Luftspeisung für den Luftschleier der Erfindung vorgeschlagen, wobei die Luftspeisung Mittel zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung aufweist und das Kühlregal durch wenigstens einen Riegel zum Festlegen der Richtmittel ausgezeichnet ist. Durch diesen Riegel, welcher die Richtmittel vorzugsweise formschlüssig an dem Kühlregal fixiert, können die Richtmittel mit besonders geringem Aufwand aus dem Kühlregal entnommen und wieder eingesetzt werden, sodass eine Reinigung dieser Richtmittel möglichst einfach und schnell erfolgen kann, ohne bei der Sicherheit hinsichtlich der Befestigung der Richtmittel Kompromisse eingehen zu müssen. Die Luftspeisung bezeichnet hierbei die Stelle des Kühlregals, aus welcher die Kaltluft für den Luftschleier aus dem Deckenbereich des Kühlregals austritt. Die Richtmittel ihrerseits bestehen beispielsweise aus einer länglichen Leiste mit einer Wabenstruktur, wobei die Waben jeweils eine Längserstreckung in Strömungsrichtung aufweisen, sodass diese Längserstreckung annähernd bzw. wenigstens der hydrodynamischen Einlauflänge der in dieser Wabe befindlichen Luftströmung entspricht. Als Richtmittel können aber auch Lamellenanordnungen oder sonstige eine Luftströmung beruhigende Strömungsleitflächenanordnungen dienen. Somit kann für die gesamte Breite der Richtmittel bzw. für die gesamte Breite des Kaltluftschleiers ein möglichst gleichmäßiger Kaltluftschleier zur Verfügung gestellt werden. Die in diesen Richtmitteln bzw. durch die Richtmittel ausgebildete Strömung ist mithin vorzugsweise laminar.
[39] Eine mögliche Ausgestaltung des Riegels besteht darin, dass der Riegel eine Auflagefläche für die Richtmittel aufweist, wobei der Riegel entlang der Auflagefläche verschiebbar und/oder in einer Achse senkrecht zur Auflagefläche drehbar mit dem Kühlregal und/oder mit den Richtmitteln wirkverbunden ist. Diese Ausgestaltungen des Riegels bieten nicht nur eine formschlüssige Verbindung der Richtmittel mit dem Kühlregal, sondern auch eine entsprechende Fläche für die Richtmittel, auf welcher diese Richtmittel aufliegen können. Somit dient der Riegel nicht nur der formschlüssigen Fixierung der Richtmittel, sondern auch der richtigen Positionierung dieser Richtmittel innerhalb des Kühlregals, insbesondere innerhalb der Luftspeisung im Deckenbereich des Kühlregals. Vorteilhaft kann auch gleichzeitig der Riegel statt mit einem Teil des Gehäuses des Kühlregals mit den Richtmitteln selbst verbunden sein.
[40] Um eine leichtere Montage, insbesondere eine Ein-Hand-Bedienung, zu ermöglichen, ist es entsprechend vorteilhaft, wenn der Riegel eine Verliersicherung aufweist. Somit kann der Riegel an dem Kühlregal bzw. an den Richtmitteln verbleiben, wenn die Richtmittel entnommen werden, sodass der Riegel nicht als einzelnes Bauteil vorliegt und während der Demontage der Richtmittel abgelegt werden muss.
[41] Insofern ist es ebenfalls von Vorteil, wenn der Riegel einstückig mit dem Kühlregal und/oder mit den Richtmitteln ausgestaltet ist. Somit wird die Montage der Richtmittel weiterhin vereinfacht, da der Riegel als einzelnes Bauteil nicht mehr vorliegt. Sind die Richtmittel beispielsweise aus einem Kunststoff gefertigt, so kann ein Riegel auch als Schnappverschluss an diesen Richtmitteln ausgestaltet sein. Ein derartiger Schnappverschluss kann, wie sofort ersichtlich auch an dem Gehäuse des Kühlregals ausgestaltet sein. Darüber hinaus kann ein derartig ausgestalteter Riegel auch aus Metall oder einem gleichwertig elastischen Material bestehen.
[42] Der Riegel kann darüber hinaus auch in der Form ausgestaltet sein, dass der Riegel, die Richtmittel und/oder das Kühlregal Mittel zum kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Festlegen des Riegels in einer geschlossenen Position aufweisen. Diese Ausgestaltung dient dazu den Riegel gegen unbeabsichtigtes Öffnen und somit die Richtmittel vor einem Herausfallen aus dem Kühlregal zu bewahren. Beispielsweise kann der Riegel in einer geschlossenen Position eine Raststellung aufweisen, in welcher der Riegel fest positioniert wird. Denkbar ist auch eine Festlegung des Riegels über einen Sicherungsstift.
[43] Denkbar ist auch, dass die Richtmittel in einem Modul angeordnet sind und das Modul wenigstens eine Anlage aufweist. Somit kann auch ein Richtmittel innerhalb eines als Gestell ausgeführten Moduls untergebracht sein, wodurch die Demontage des Richtmittels aus dem Kühlregal über die Demontage des genannten Moduls erfolgt. Hierdurch kann vorteilhaft auch der Deckenbereich bzw. der Bereich der Luftspeisung des Kühlregals für eine Reinigung freigelegt werden, indem das Modul gleichzeitig als Abschlussbaugruppe bzw. als Deckel für die Luftspeisung ausgeführt ist. [44] Die in dem Modul befindliche Anlage ist vorteilhaft derart ausgeführt, dass diese Anlage mit der Auflagefläche zusammenwirkt. Diese Auflagefläche der Richtmittel liegt somit in einem montierten Zustand auf der Anlage des Moduls auf, wodurch ein sicherer Halt der Richtmittel innerhalb des Moduls gewährleistet ist.
[45] Hierbei sind die Richtmittel vorzugsweise wenigstens zweiteilig, ggf. auch drei- oder mehrteilig, ausgebildet, wobei die Teile in Längserstreckungsrichtung hintereinander angeordnet sind und eine Länger kleiner oder gleich 70 cm aufweisen. Hierdurch erhöht sich zwar der Montage- und Fertigungsaufwand, da hierdurch bedingt wesentlich mehr Handgriffe bzw. Fertigungsschritte notwendig sind, allerdings ermöglichen derartig kurze Richtmittelteilstücke ein einfache Handhabe bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten, da dann die Richtmittel- teilstücke einfacher auch von Einzelpersonen entnommen werden können. Insbesondere ist es auch möglich, derartig ausgebildete Richtmittelteilstücke in einer herkömmlichen Spülmaschine zu reinigen. Insofern versteht es sich, dass ein- KühlregaLmirwenigstens einem Luftschleier und einer Luftspeisung für den Luftschleier, wobei die Luftspeisung Mittel zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung aufweist und sich das Kühlregal dadurch auszeichnet, dass die Richtmittel wenigstens zweiteilig ausgebildet sind, wobei die Teile in Längserstreckungs- richtung hintereinander angeordnet sind und eine Länger kleiner oder gleich 70 cm aufweisen, auch unabhängig von den übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung entsprechend vorteilhaft ist. [46] In diesem Zusammenhang sei betont, dass eine Anordnung von Teilbaugruppen in Längserstreckungsrichtung hintereinander, wobei die Teilbaugruppen eine Länger kleiner oder gleich 70 cm aufweisen, dementsprechend - auch unabhängig von den übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung für den Schmutzfänger eines Kühlregals mit einem Schmutzfänger im Ansaugbereich, für Düsenanordnungen eines Kühlregals mit Kondensatfördermitteln und/oder für eine Auffangrinne eines entsprechenden Kühlregals dementsprechend vorteilhaft ist.
[47] Die Eingangs gestellte Aufgabe wird kumulativ bzw. alternativ auch durch ein Kühlregal mit wenigstens einem Luftschleier, mit wenigstens einer Luftspeisung und einer Luftansaugung für den Luftschleier, mit Mitteln zum Richten des Luftschleiers aus der Luftspeisung und mit wenigstens einem Isoliervorhang gelöst, wobei die Richtmittel einen Austrittsquerschnitt und die Luftansaugung einen Eintrittsquerschnitt aufweisen und wobei sich das Kühlregal dadurch auszeichnet, dass das Kühlregal, insbesondere der Isoliervorhang, Mittel zum Vermindern des Eintrittsquerschnittes aufweist. Die Verwendung des Isoliervorhangs zur Verringerung eines Kälteverlustes durch den offenen Warenraum bewirkt vorteilhaft eine Verringerung der zur Kühlung erforderlichen Kälteleistung. Die Anpassung an die geringere erforderliche Kälteleistung erfolgt somit durch die Verringerung des Eintrittsquerschnittes, so dass der Volumenstrom der Kaltluftströmung verringert und die Kaltluftströmung folglich an die erforderliche Kälteleistung angepasst wird. Durch diese Maßnahme wird schließlich der
Energieverbrauch des Kühlregals entscheidend gesenkt. Auf diese Weise kann insbesondere ■ eine zu starke Kühlung des Isoliervorhanges, der letztlich gerade nicht gekühlt werden braucht sondern lediglich einer Kontrolle der Luftströmung dient, vermieden werden. [48] Die Mittel zum Vermindern des Eintrittsquerschnittes können weiterhin derart ausgeführt werden, dass sie eine Abschlussleiste des Isoliervorhangs mit Ansaugöffnungen sind. Diese Abschlussleiste kann somit beim Schließen des Isoliervorhangs auf die Luftansaugung gelegt werden, wodurch die Ansaugöffnungen der Abschlussleiste zu den effektiven Ansaugöffnungen der Luftansaugung werden. Insofern ist es ebenfalls von Vorteil, wenn der Querschnitt der Ansaugöffnungen kleiner ist als der Eintrittsquerschnitt. Der Eintrittsquerschnitt der Luftansaugung wird, wie sofort ersichtlich, durch die Ansaugöffnungen dann reduziert, wodurch sich gleichzeitig der Volumenstrom des gesamten in dem Kühlregal vorhandenen Kaltluftstromes reduziert, jedoch lässt sich der Gesamtquerschnitt auch durch eine Abschlussleiste, die den Eintritt lediglich teilweise abdeckt, ebenfalls reduzieren.
[49] Zum zuverlässigen Schließen des Isoliervorhangs, an welchem die Abschlussleiste vorzugsweise befestigt ist, kann die Abschlussleiste kraftschlüssige und/oder formschlüssige Mittel zum Befestigen des Isoliervorhangs an der Luftansaugung aufweisen. Diese Ausführung der Abschlussleiste führt zu vorteilhaften Synergieeffekten, da diese Abschlussleiste auch die Funktion des Schließens übernehmen kann und somit ein weiterer Schließmechanismus am Isoliervorhang nicht notwendig ist. Kraftschlüssige Mittel zum Befestigen des Isoliervorhangs an der Luftansaugung können hierbei beispielsweise Magneten oder ein Klemmverschluss sein. Formschlüssig lässt sich der Isoliervorgang durch einen Schnappverschluss, einen Riegel, ein Schloss, einen Haken oder ähnliche Schließmechanismen befestigen bzw. Schließen. [50] Um auch bei einem geschlossenen Isoliervorhang, also bei einem verminderten Luftvolumenstrom, die elektrische Leistung und/oder die technische Leistung eines zum Erzeugen des Luftstromes verwendeten Ventilators entsprechend anzupassen, kann das mit Mitteln zum Vermindern des Eintrittsquerschnittes ausgestattete Kühlregal durch Mittel zum Steuern wenigstens eines Luftvolumenstromes des Kaltluftschleiers ausgezeichnet sein, wobei das Steuermittel wenigstens ein elektromechanischer Kontaktschalter und/oder wenigstens ein magnetischer Kontaktschalter sind. Hierbei ist der Kontaktschalter vorzugsweise durch den Isoliervorhang angesteuert, so dass bei entsprechend ausgefahrenem Isoliervorhang ein entsprechend geringerer Luftmassenstrom durch den Ventilator oder die Ventilatoren bereitgestellt wird. Mittels dieser Steuerungshilfen kann somit auch aktiv die Gebläseleistung des Kühlregals an die Gegebenheiten eines verringerten Luftvolumenstromes angepasst werden. Eine unnötig hohe Stromaufnahme des Kühlregals zum Kühlen der im Warenraum befindlichen Waren wird somit vermieden. Hierbei versteht es sich, dass jeder Art Schalter, die entsprechend durch den Isoliervorhang oder gemeinsam mit dem Isoliervorhang angesteuert werden kann, dementsprechend zur Anwendung kommen kann, so dass durch Betätigen des Isoliervorhangs eine Anpassung des Luftmassenstroms erfolgt. [51 ] Um die Eingangs stehende Aufgabe zu lösen, wird ferner alternativ bzw. kumulativ ein Verfahren zum Betrieb eines Kühlregals mit wenigstens einem Luftschleier, mit wenigstens einem Isoliervorhang und mit wenigstens einem Ventilator zum Erzeugen wenigstens eines Luftschleiers vorgeschlagen, welches sich dadurch auszeichnet, dass bei geschlossenem Isoliervorhang der Ventilator einen geringeren Luftvolumenstrom und oder Luftmassenstrom liefert als bei geöffnetem Isoliervorhang. Der Ventilator bzw. ein Gebläse des Kühlregals erfordert zum Fördern der als Kaltluft verwendeten Luft naturgemäß eine elektrische Leistung. Bei einem verringerten Luftvolumenstrom bzw. Luftmassenstrom, durch die Verwendung eines Isoliervorhangs und/oder einer Luftvolumenstrombegrenzung ist es, wie sofort ersichtlich, von erheblichem Vorteil den Luftvolumenstrom und/oder den Luftmassenstrom des Ventilators zusätzlich Uber die Ventilatorleistung zu steuern. Ein verminderter Energieverbrauch des gesamten Kühlregals ist die Folge. Gebläse und Ventilator bzw. Gebläseleistung und Ventilatorleistung werden in diesem Zusammenhang als synonym verstanden.
[52] Zusätzlich zu diesem vorstehend erläuterten Merkmal kann mittels dieses Verfahrens die Leistung des Ventilators über wenigstens einen elektromechanischen Kontaktschalter und/oder über wenigstens einen magnetischen Kontaktschalter gesteuert werden. Da die Umschaltung des Ventilators auf eine geringere Leistung vorzugsweise bei einem geschlossenen Isoliervorhang erfolgen soll, ist es besonders zweckmäßig und Vorteilhaft einen entsprechenden Kontaktschalter vorzusehen, welcher ein Schließen des Isoliervorhangs zuverlässig erkennt.
[53] Es versteht sich, dass die Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen beschriebenen Lösungen gegebenenfalls auch kombiniert werden können, um die Vorteile entsprechend kumuliert umsetzen zu können.
[54] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Beschreibung anliegender Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen: ein Kühlregal im Längsschnitt mit einer Auffangrinne für Schmutz und mit Reinigungsdüsen;
eine Auffangrinne für Schmutz mit einer Reinigungsdüse und mit einem Abfluss;
zwei symmetrisch angeordnete Auffangrinnen mit Reinigungsdüsen und mit Abflüssen;
eine Auffangrinne im Querschnitt mit Reinigungsdüsen und einem Abfluss; eine Detailansicht eines Kühlregals und einer Auffangrinne mit einer Ablaufschräge;
eine Detailansicht eines Kühlregals und einer alternativen Auffangrinne mit einer Ablaufschrägen und mit Reinigungsdüsen;
eine Auslasswabe für ein Kühlregal;
eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem Riegel für eine Auslasswabe; eine Detailansicht eines Kühlregal mit einem alternativen Riegel für eine Auslasswabe im verriegelten Zustand;
den Riegel nach Figur 8a im entriegelten Zustand;
eine Detailansicht eines Kühlregal mit einem alternativen Riegel für eine
Auslasswabe im verriegelten Zustand;
den Riegel nach Figur 8c im entriegelten Zustand;
ein Kühlregal in Längsschnitt mit einem Kaltluftschleier und mit einer Bodenluftansaugung;
ein Kühlregal in Draufsicht mit einem Bodenluftkanal und einer Bodenluftspeisung;
ein Kühlregal in Längsschnitt mit einem Isoliervorhang und mit einer Abschlussleiste;
eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem alternativen Isoliervorhang und einer Abschlussleiste;
eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang nach Figur 11 und einer alternativen Abschlussleiste;
eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang nach Figur 1 1 , mit einer weiteren alternativen Abschlussleiste und mit einer Schnappleiste; Figur 15 eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang nach Figur 1 1 , mit einer weiteren alternativen Abschlussleiste und mit einer Schnappleiste;
Figur 16 eine- Detailansicht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang und einer
Abschlussleiste nach Figur 15 und mit einer alternativen Schnappleiste;
Figur 17a eine Detailansicht eines Kühlregals mit einer alternativen Anordnung eines
Isoliervorhanges und einer Abschlussleiste in geöffneter Position; Figur 17b eine Detail ansieht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang und einer
Abschlussleiste nach Figur 17a in einer teilweise geschlossenen Position;
Figur 18a eine Detailansicht eines Kühlregals mit einer weiteren alternativen Anordnung eines Isoliervorhanges und einer Abschlussleiste in geöffneter Position;
Figur 18b eine Detailansicht eines Kühlregals mit einem Isoliervorhang und einer
Abschlussleiste nach Figur 18a in einer teilweise geschlossenen Position; und Figur 19 eine perspektivische Ansicht eines Isoliervorhanges mit einer Abschlussleiste nach Figur 13.
[55] Figur 1 zeigt eine Abbildung eines Kühlregals 101 im Längsschnitt mit einer Auffangrinne 136 für Schmutz und mit Reinigungsdüsen 135. Das dargestellte Kühlregal 101 verfügt in seinem Grundaufbau über Tragarme 102 in seinem Warenraum, auf welchem die ausgestellten Waren gelagert werden. Diese Tragarme 102 sind in einer Rückwand 120 bzw. an einem zwischen dieser Rückwand 120 und einer Rückwandverkleidung 121 angeordneten Kaltluftkanal 1 11 befestigt. Aus der Rückwandverkleidung 121 zwischen jeweils zwei Tragarmen 102 tritt zur Kühlung der im Kühlregal 101 befindlichen Waren die Kaltluft 1 17 aus. Ein weiterer Teil der durch den Kaltluftkanal I I I geführten Kaltluftströmung 1 13 wird zu einem Deckenbereich 122 geleitet, wo aus einer Kaltluftspeisung 1 15 diese Kaltluftströmung 1 13 einem Kaltluftschleier 116 zugeführt wird. Dieser Kaltluftschleier 1 16 bewirkt eine Abschirmung des mit Kaltluft 1 17 gefluteten Warenraumes gegen die Umgebungsluft. In dem Bodenbereich 1 19 befindet sich ein Ansaugbereich 1 15 des Kaltluftkanals 1 1 1 , welcher zum Warenraum über die Kanalabdeckung 123 begrenzt wird. In einer Öffnung der Kanalabdeckung 123, der Kaltluftansaugung 1 10, befindet sich ein Abdeckgitter oder Auffanggitter 137, durch welches wiederum Luft für die Kaltluftströmung 1 13 angesaugt wird. Zum Fördern der zu kühlenden Luft ist der Ventilator 1 12 in Nähe des Bodenbereichs 1 19 des Kühlregals 101 vorgesehen. Die Kühlung wiederum erfolgt über den Wärmeübertrager 1 14, welcher seinerseits an eine nicht dargestellte Kältemaschine angeschlossen ist.
[56] Zur Vermeidung von groben Verschmutzungen in dem Kaltluftkanal 1 1 1 ist das zuvor erwähnte Auffanggitter 137 vorgesehen. Schmutz, welches von diesem Auffanggitter 137 nicht abgehalten werden kann, fällt bevorzugt in die dargestellte Auffangrinne 136. Diese Auffangrinne 136 ist einerseits derart unter dem Auffanggitter 137 an der Kaltluft- ansaugung 1 10 angeordnet, dass Schmutz einerseits direkt in die Auffangrinne 136 fallen kann und andererseits durch die Kaltluftströmung 1 13 Schmutz in der Auffangrinne 136 gesammelt bzw. durch die anliegende Strömung gefangen wird. Die Auffangrinne 136 sollte in regelmäßigen Abständen gesäubert und somit von Schmutz befreit werden. Um diese Reinigungsintervalle, wegen der Kosteneffizienz, zu verlängern, verfügt diese Auffangrinne 136 über Reinigungsdüsen 135 und über einen Siphon 138, welcher wiederum in einen Abfluss 139 führt. Über die Reinigungsdüsen 135 kann somit Wasser, in diesem Falle Kondensat 131 , in die Auffangrinne 136 gesprüht werden, um den Schmutz aktiv abzuführen. Das Kondensat 131 , welches als Reinigungsmittel verwendet wird fällt an dem Wärmeübertrager 1 14 aus und sammelt sich in dem Kondensatbehälter 132. Durch die offene Bauweise des Kühlregals 101 wird, neben dem Schmutz, welcher sich im Kaltluftkanal 111 sammelt, auch stets feuchte Luft durch den Ventilator 1 12 umgewälzt. Es steht somit genügend Kondensat für eine Reinigung der Auffangrinne 136 zur Verfügung. [57] Befördert wird das Kondensat 131 von dem Kondensatbehälter 132 zu den Reinigungsdüsen 135 über die Kondensatpumpe 134, welche in der Kondensatleitung 133 angeordnet ist. Alternativ zu dem Kondensatbehälter 132 und der Verwendung des Kondensats 131 als Reinigungsmittel könnte, wie sofort ersichtlich, auch ein fester Wasseranschluss an dem Kühlregal 101 vorgesehen sein. [58] Eine Auffangrinne 136 für Schmutz mit einer Reinigungsdüse 135 und mit einem Abfluss 139 zeigt die Figur 2a. Abgebildet ist hierbei die Auffangrinne 136 in Frontansicht. Auffällig ist, dass die Auffangrinne 136 über ihre Länge mit einer ausreichenden Neigung für das Abfließen des Schmutzwassers ausgeführt wird. Die Reinigungsdüse 135 ist hierbei an einem Ende der Auffangrinne angebracht, wobei der Siphon 138, welcher in den Abfluss 139 führt, auf der gegenüberliegenden Seite der Reinigungsdüsen 135 an einer niedrigsten Stelle der Auffangrinne angeordnet ist.
[59] Wie in Figur 2b dargestellt, können auch zwei Auffangrinnen 136 in einem Kühlregal 101 verwendet werden, wobei die zwei Auffangrinnen 136 symmetrisch angeordnet und jeweils mit Reinigungsdüsen 135 und mit Abflüssen 139 ausgestattet sind. In dieser Ausführungsform, in welcher die Auffangrinne 136 der Auffangrinne 136 aus der Figur 2a entspricht, sind die Reinigungsdüsen 135 in einer mittleren horizontalen Position und die Abflüsse 139 mit dem jeweiligen Siphon 138 an einer äußeren horizontalen Position angebracht. Denkbar ist ebenfalls eine umgekehrte Anordnung, wobei die linksseitige und die rechtsseitige Auffangrinne 136 derart vertauscht bzw. gedreht angeordnet sind, dass die Reinigungsdüsen 135 an einer äußeren Position und die Abflüsse 139 an einer inneren Position angeordnet sind. Es ist sofort ersichtlich, dass in einer derartigen Anordnung lediglich ein Siphon 131 und ein Abfluss 139 ausreichend sind. Ebenso können Reinigungsdüsen über die gesamte Breite der Auffangrinnen 136 angeordnet sein. [60] Figur 3 zeigt eine Auffangrinne 136 nach den Figuren 1 , 2a und 2b im Querschnitt mit den an dieser Auffangrinne 136 angeordneten Reinigungsdüsen 135 und einem Abfluss 139. In dieser Ausführungsform sind die Reinigungsdüsen 135 detaillierter dargestellt, wobei jeweils eine Reinigungsdüse 135 an einer der beiden oberen Kanten der Auffangrinne 136 angeordnet sind. Der dargestellte Siphon 138 führt wiederum das Kondensat 131 aus der Auffangrinne 136 ab.
[61 ] Eine weitere Ausgestaltung einer Auffangrinne zeigt die Figur 4 hierbei ist eine Detailansicht eines Kühlregals 101 und einer Auffangrinne 136 mit einer Ablaufschrägen 141 dargestellt. Um mittels der Kaltluftströmung 1 13 den durch das Auffanggitter 137 in die Kaltluftansaugung 1 10 fallenden Schmutz in die Auffangrinne 136 zu fördern und dort zu halten, kann es erforderlich sein, die Auffangrinne 136 horizontal versetzt zu dem Auffanggitter 137 anzuordnen. Die Ablaufschräge 141 sorgt in diesem Falle dafür, dass zwischen der Auffangrinne 136 und dem restlichen Gehäuse des Kühlregals 101 kein offener Spalt verbleibt und der Schmutz betriebssicher in die Auffangrinne 136 gelangt. Zur Vermeidung weiterer Spalte zwischen den Kanten der Auffangrinne 136 bzw. zwischen der Kante der Ablaufschräge 141 und dem übrigen Gehäuse des Kühlregals ist an der Kaltluftansaugung 1 10 zusätzlich eine Kappschräge 143 angeordnet, welche sich über eine Kante der Ablaufschräge 141 legt. Die Ablaufschräge 141 sowie die Auffangrinne 136 welche in dieser Ausführungsform aus einem Bauteil bestehen, sind auf der Rinnenauflage 140 sowie auf der seitlichen Auflage 142 gelagert. Denkbar ist auch, wie sofort ersichtlich, eine Ausgestaltung der Auffangrinne 136 ohne Ablauf schräge, wenn die Kappschräge 143 verlängert wird bis eine Kante der Kappschräge 143 in die Auffangrinne 136 ragt. Hierbei ist die Auffangrinne 136 assymmetrisch ausgebildet und kann somit schräg über die Ablaufschräge 141 aus der oberen Öffnung entnommen werden, die verbleibt, wenn das Auffanggitter 137 mit der Kappringe 141 abgenommen wird. Insofern ist die Rinne 136 etwas schmaler als diese Öffnung, während die übrige Rinne durch die Ablaufschräge 141 gebildet wird. Insofern ist eine Entnahme möglich, ohne die Auffangrinne 136 kippen zu müssen, so dass ggf. auch auf einen Ablauf verzichtet werden kann.
[62] Eine alternative Auffangrinne 136 mit einer Ablaufschräge 141 und mit Reinigungsdüsen 135 zeigt die Detailansicht eines Kühlregals 101 aus der Figur 5. In dieser Ausführungsform ist die Auffangrinne 136 sowie der hieran angeschlossene Siphon 138 und der Abfluss 139 im Kaltluftkanal 1 1 1 in unmittelbarer Nähe zum Kondensatbehälter 132 zwischen dem Ventilator 1 12 und dem Wärmeübertrager 1 14 angeordnet. Die räumliche Entfernung der Auffangrinne 136 zur Kaltluftansaugung 1 10 sowie zum Auffanggitter 137 erfordert eine Ablauf schräge 141 mit einer annähernd dem Bodenbereich 1 19 des Kühlregals 101 entsprechenden Breite. Das auf die Ablauf schräge 141 aufgebrachte Kondensat 131 wird wiederum über Reinigungsdüsen 135 an einer höchsten Stelle der Ablauf schräge 141 eingebracht. Die nicht dargestellte Rinnenauflage 140 hält genügend Bauraum vor, um unter der Auffangrinne 136 und der Ablaufschräge 141 die Kondensatleitung 133 und die Kondensatpumpe 134 in dem Kaltluftkanal 1 1 1 bzw. über dem Bodenbereich 1 19 unterzubringen. Über diese Kondensatleitung 133 wird aus dem Kondensatbehälter 132 das an dem Wärmeübertrager 1 14 ausfallende Kondensat 131 zu den Reinigungsdüsen 135 gefördert. Dargestellt ist in dieser Ausführungsform auch eine weitere Ablaufschräge für den Kondensatbehälter 132, welcher entlang der Rückwand 120 angebracht ist und das aus dem Wärmeübertrager 1 14 ausfallende Kondensat 131 in den Kondensatbehälter 132 abführt. Auch die hierbei dargestellte Auffangrinne 136 und die Ablaufschräge 141 können demontierbar ausgeführt sein, wobei ebenfalls das Auffanggitter 137 demontierbar ist. [63] In der Figur 6 ist eine Auslasswabe 251 für ein Kühlregal dargestellt welche als Mittel zum Richten eines Kaltluftschleiers 216 genutzt wird. Die mit einer Vielzahl von parallel verlaufenen Wabenkanälen 253 ausgestattete Auslasswabe 251 ist in einem Deckenbereich des Kühlregals angeordnet, um dort einen möglichst laminaren Kaltluftschleier 216 zu erzeugen. Die Länge der Wabenkanäle 253 ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass die Wabenkanäle 235 wenigstens die Länge der strömungsmechanischen Einlauflänge des durch diese Wabenkanäle 253 strömenden Kaltluftschleiers 216 aufweist. Die Auslasswabe 251 ist in dieser Ausführungsform in einem Modul 252 installiert, wobei das Modul wiederum an dem Kühlregal montiert ist bzw. eine Baugruppe des Kühlregals darstellt. Die Auslasswabe 251 ist weiterhin auf den Auflageflächen 254 mittels der Gegenfläche 255 gelagert. Diese Art der Einfassung der Auslasswabe 251 durch das Modul 252 erfolgt formschlüssig, kann aber auch in einer weiteren Ausgestaltung kraftschlüssig erfolgen.
[64] Die Figur 7 zeigt ein Kühlregal in Detailansicht mit einem Riegel 258 für eine Auslasswabe 251. Diese Auslasswabe 251 ist hierbei, ähnlich zu Figur 6, mit ihren Gegenflächen 255 jeweils auf einer Auflagefläche 254 gelagert, wobei eine diese Auflageflächen 254 durch ein äußeres Gehäuse 257 und die weitere Auflagefläche 254 durch den Riegel 258 bereitgestellt werden. Der lösbar ausgeführte Riegel 258 fixiert die Auslasswabe 251 wiederum formschlüssig zwischen dem äußeren Gehäuseblech 257 und dem inneren Gehäuseblech 256 im Kühlregal. Der Riegel 258 nach dieser Ausführungsform kann drehbar demontiert werden, wobei der Schnappverschluss 260 eine Sicherungsnase 259 umgreift und den Riegel 258 wiederum mit dem inneren Gehäuseblech 256 betriebssicher verbindet.
[65] Eine weitere Ausführungsform des Riegels 258 ist in der Figur 8a dargestellt, wobei sich dieser Riegel 258 in einer geschlossenen Position befindet und die Auslasswabe 251 gegen ein Herausfallen aus dem Kühlregal sichert.
[66] In geöffneter Position ist der Riegel 258 in der Figur 8b dargestellt, wobei in dieser Ausführungsform der Riegel 258 aus dem inneren Gehäuseblech 256 nach dem Lösen des Schnappverschlusses 260 vollständig zu entfernen ist. Nach dem Entfernen des Riegels 258, wofür an dem Riegel 258 ein entsprechendes Griffstück 261 vorgesehen ist, kann sodann die Auslasswabe 251 aus dem Kühlregal zum Austausch bzw. zur Reinigung entnommen werden. Ggf. können die Riegel 258 auch unverlierbar an dem Kühlregal 258 vorgesehen bzw. mit einer weiteren Raststufe 270 versehen sein, um Wartungs- und Reinigungsarbeiten zu erleichtern, wie in Figuren 8c und 8d exemplarisch dargestellt.
[67] Da die Auslasswabe 251 auch aus einem Kunststoff oder aus Metall bestehen kann, ist es ebenfalls möglich den Riegel 258 bzw. lediglich einen Schnappverschluss 260 an der Auslasswabe 251 anzubringen, bzw. die Auslasswabe 251 einstückig mit dem Schnappverschluss 260 auszubilden. Die aus dem inneren Gehäuseblech 256 ausgearbeitete Sicherungsnase 259 kann somit nach wie vor zum formschlüssigen oder auch zum kraftschlüssigen Verbinden der Auslasswabe 251 mit den Gehäuseblechen 256, 257 genutzt werden.
[68] Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die jeweiligen Auslasswaben 251 bzw. Module 252 in ihrer Längserstreckungsrichtung, also senkrecht zur Zeichenebene der Figuren 7 und 8, 4 ] cm bzw. 62 cm lang und es werden mehrere Auslasswaben 251 bzw. Module 252 in Längserstreckungsrichtung hintereinander angeordnet, so dass sich die Richtmitte] dementsprechend dann über die gesamte Breite des Kühlregals erstrecken. So können beispielsweise drei Auslasswaben 251 bzw. Module 252 mit einer Länge von jeweils 41 cm bzw. zwei Auslasswaben 251 bzw. Module 252 von jeweils 62 cm hintereinander genutzt werden, um eine Kühlregalbreite von 125 cm mit ausreichendem Spiel und mit ausreichender Variabilität zu anderen Kühlregalbreiten abzudecken. Dieses ermöglicht eine leichte Entnahme der einzelnen Auslasswaben 251 bzw. Module 252 zu Reinigungs- und Wartungszwecken. Insbesondere können diese auch in handelsüblichen Spülmaschinen gereinigt werden. Hierbei versteht es sich, dass auch andere Abmessungen, je nach konkreten Erfordernissen, dementsprechend genutzt werden können.
[69] Eine weitere Ausführungsform eines Kühlregals 301 ist in der Figur 9 dargestellt, wobei das Kühlregal 301 zusätzlich zum Kaltluftkanal 31 1 einen Bodenluftkanal 363 aufweist. Mittels des dargestellten Bodenluftkanals 363 ist es möglich, den dargestellten doppelten Sperrluftschleier, bestehend aus dem bekannten Kaltluftschleier 316 und dem Bodenluftschleier 370, zu erzeugen, um den Warenraum des Kühlregals 301 gegen warme Umgebungsluft besser abzuschirmen, als dies mit einem einzelnen Sperrluftschleier möglich wäre. Die in der Figur 9 nicht dargestellten Lüftungs Verluste des Kaltluftschleiers 316 führen in der Regel zu einem Abkühlen des Aufstellungsraumes bzw. des Bereiches unmittelbar vor dem Kühlregal 301. Die in dem Verkaufsraum bzw. Aufstellungsraum vor dem Kühlregal 301 befindliche Bodenluft 361 wird daher für die Bereitstellung eines Bodenluftschleiers 370 an der Bodenluftansaugung 362 in den Bodenluftkanal 363 angesaugt und durch den Boden- bereich 319 des Kühlregals 301 mittels des Bodenluftventilators 367 zum Deckenbereich 322 des Kühlregals 301 befördert. Die in diesen Deckenbereich 322 des Kühlregals 301 geförderte Bodenluft 361 wird durch in der Bodenluftspeisung 368 befindliche Düsen 369 dem Bodenluftschleier 370 zugeführt.
[70] Für die Regulierung der Temperatur des Bodenluftschleiers 370 kann es zusätzlich erforderlich sein der Bodenluft 361 Warmluft 365 zuzumischen. Hierzu ist oberhalb der Bodenluftansaugung 362, bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 9 in einem rückwandigen Bereich des Kühlregals 301 , eine Warmluftansaugung 364 vorgesehen. Die Warmluft- ansaugung 364 beinhaltet für Regelungszwecke die Drossel 366, welche die Menge der angesaugten Warmluft 365 steuert. [71] Die Erzeugung des Kaltluftschleiers 316 erfolgt, wie in Figur 1 bereits dargestellt, über den im Kaltluftkanal befindlichen Ventilator 312, welcher Luft über die Kaltluftansaugung 310 ansaugt und die hierbei erzeugte Kaltluftströmung 313 durch den Wärmeübertrager 314 in den Deckenbereich 322 des Kühlregals 301 fördert. Gleichzeitig tritt an der Rückwand- verkleidung 321, wie ebenfalls vorstehend erläutert, die Kaltluft 317 aus, welche auf den Tragarm 302 befindliche nicht dargestellte Waren kühlt.
[72] Zur Bereitstellung des Bodenluftschleiers 370 ist die in Figur 10 dargestellte Bodenluftspeisung 368 im Deckenbereich 322 des Kühlregals 301 vorgesehen, wobei die Bodenluftspeisung 368 bevorzugt über die gesamte Breite des Kühlregals 301 ausgeführt ist. Im Gegensatz hierzu ist der Bodenluftkanal 363, um die Fertigung des Bodenluftkanals 363 kostengünstig zu gestalten, in einer geringeren Breite ausgeführt. Somit weitet sich der Bodenluftkanal 363 stromabwärts des Bodenluftventilators 367 trichterförmig auf, so dass die Bodenluftspeisung 368 in der gesamten erforderlichen Breite ausgeführt werden kann.
[73] Ein Kühlregal 401 mit einem Isoliervorhang 471 und mit einer Abschlussleiste 473 ist in der Figur 1 1 dargestellt. Dieser Isoliervorhang 471 wird vorzugsweise nachts oder an verkaufsfreien Tagen zum Verschließen des Kühlregals 401 verwendet, so dass ein geschlossener Luftkreislauf in dem Kühlregal 401 entsteht. Der Kaltluftschleier 416 und die Kaltluft 417 können somit ohne Lüftungsverluste in den Kaltluftkanal 411 und aus diesem Kaltluftkanal 411 wieder heraus gefördert werden. Der Ventilator 412 und der Wärmeübertrager 414 benötigen folglich für die Kühlung der auf den Tragarmen 402 und Regalböden 403 gelagerten Waren bedeutend weniger Kälteleistung. Der Bodenbereich 419, die Rückwand 420 und der Deckenbereich 422 sind üblicherweise bereits mit einer Isolation ausgestattet, wodurch die Energieeffizienz des Kühlregals 401 nochmals wesentlich durch den Isoliervorhang 471 beeinflusst wird. [74] Der Isoliervorhang 471 wiederum ist in dieser Ausführungsform über eine Wicklung 472 an den Deckenbereich 422 des Kühlregals 401 befestigt. Mittels dieser Wicklung 472 kann somit der Isoliervorhang 471 , je nach Bedarf, einfach und schnell geschlossen und wieder geöffnet werden. Zusätzlich zu der durch den Isoliervorhang 471 bedingten Isolierwirkung ist das Kühlregal 401, insbesondere der Isoliervorhang 471, mit einer Abschlussleiste 473 ausgestattet, welche den Eintrittsquerschnitt des Auffanggitters 437 begrenzt. Mittels dieser Begrenzung des Eintrittsquerschnittes wird die Kaltluftströmung 413 bzw. der Volumenstrom der Kaltströmung 413 verringert, so dass die in das Kühlregal 401 eingetragene Kälteleistung ebenfalls verringert wird. Die Abschlussleiste 473 liegt vorzugsweise direkt auf dem Auffanggitter 437 auf. Möglich ist jedoch auch eine Auflage dieser Abschlussleiste 473 auf der Kanalabdeckung 423 oder dem vorderen Bereich des Bodenbereichs 419. Der Isolierhang 471 wiederum kann sowohl aus einem textilen Material als auch aus metallischen Lamellen bestehen.
[75] In den Figuren 12 bis 18b sind jeweils Detailansichten eines Kühlregals 401 mit alternativ angebrachten Isoliervorhängen 471 und alternativen Abschlussleisten 473 dargestellt. Die Figur 12 zeigt hierbei einen Isoliervorhang 471 und eine getrennt hiervon ausgebildete Abschlussleiste 473, wobei der Isoliervorhang 471 mit einer Front des Bodenbereiches 419 des Kühlregals 401 abschließt. Die Abschlussleiste 473 wird zum Begrenzen des Luftvolumenstroms auf das Auffanggitter 473 gelegt. Die den Kaltluftkanal 411 begrenzende Kanalabdeckung 423 kann zu diesem Zwecke auch eine Aufnahme für die Abschlussleiste 473 aufweisen. Es ist beispielsweise denkbar, dass die Abschlussleiste 473 über Scharniere oder über alternative Befestigungsmöglichkeiten mit der Kanalabdeckung 423 verbunden ist, sodass die Abschlussleiste 473 lediglich umgelegt werden muss, um das Auffanggitter 473 abzudecken.
[76] Die Figur 13 zeigt eine mit dem Isoliervorhang 471 ausgebildete Abschlussleiste 473, wobei die Abschlussleiste 473 zusätzlich über eine Reduzierleiste 474 mit Öffnungen verfügt. Somit ist in dieser Ausführungsform die Abschlussleiste 473 in derselben Breite wie das Abdeckgitter 437 ausgeführt.
[77] Eine ähnliche Abschlussleiste 473 ist in Figur 14 dargestellt, wobei die Abschlussleiste 473 zusätzlich zu der Reduzierleiste 474 eine Schnappleiste 475 aufweist. Die Schnappleiste 475 dient dazu den Isoliervorhang 471 insbesondere die Abschlussleiste 473 an dem vorderen Gehäusebereich des Kühlregals 401 zu fixieren. Die Ausbildung der Schnappleiste 475 ist ebenso auf einer gegenüberliegenden Seite der Abschlussleiste 473 denkbar, so dass die Schnappleiste 475 in eine Nut in der Kanalabdeckung 423 greift. Vorzugsweise entsteht durch die Wirkverbindung der Schnappleiste 475 mit dem Gehäuse des Kühlregals 401 eine formschlüssige Verbindung bzw. Fixierung der Abschlussleiste 473 und des Isoliervorhangs 471 mit dem Kühlregal 401. Es ist jedoch auch eine kraftschlüssige Verbindung, aber auch magnetische Verbindung zwischen der Schnappleiste 475 und dem Gehäuse des Kühlregals denkbar.
[78] Alternativ kann die Abschlussleiste 473, gemäß der Ausführungsform nach Figur 15, auch ohne eine Reduzierleiste 474 aber mit einer Schnappleiste 475 ausgeführt sein. Die Längendifferenz zwischen der Abschlussleiste 473 und dem Abdeckgitter 437 kann statt der Verwendung einer Reduzierleiste 474 entsprechend des gewünschten Luftvolumenstroms bei der Fertigung beliebig eingestellt werden.
[79] Figur 16 zeigt eine alternative Ausführungsform der Schnappleiste 475, wobei diese Schnappleiste den vorderen Teil des Gehäuses im Bodenbereich 419 des Kühlregals 401 umgreift. Neben den vorstehend erläuterten Ausführungsformen der Schnappleiste 475 kann zusätzlich auch ein Riegel zum Abschließen des Isoliervorhangs 471 vorgesehen sein.
[80] Die Nut-Feder-Anordnung und/oder die Absenkung der Auflage für die Abschlussleiste bedingt, dass die einfach und betriebssicher auf dem Auffanggitter positioniert werden kann, so dass das Maß der Luftstromreduzierung betriebssicher gewährleistet werden kann. [81] Eine mögliche Anordnung des Isoliervorhangs 471 an dem Deckenbereich 422 des Kühlregals 401 ist in den Figuren 17a und 17b dargestellt. Hierbei ist die Wicklung 472 des Isoliervorhangs 471 oberhalb des Deckenbereiches angebracht, sodass der Isoliervorhang 471 wenn er aus einem offenen Zustand gemäß Figur 17a zum Schließen gemäß Figur 17b ausgerollt wird, bündig mit der Front des Kühlregals, insbesondere des Deckenbereichs 422, abschließt. Diese bündige Anordnung des Isoliervorhangs 471 mit der Front wenigstens des Deckenbereiches 422 des Kühlregals 401 kann auch mittels einer Anordnung erfolgen, wobei die Wicklung 472 innerhalb des Kaltluftkanals 411 und zwischen der Kaltluftspeisung 415 und dem Frontbereich des Deckenbereiches 422 angeordnet ist. Insofern ermöglichen beide Anordnungen eine störungsfreie Strömung des Kaltluftschleiers 416.
[82] Weiterhin kann die Wicklung 472 des Isoliervorhangs 471 nach der in den Figuren 18a und 18b dargestellten Ausführungsform auch am Frontbereich des Deckenbereichs 422, also außerhalb, des Kaltluftkanals 41 1 angeordnet sein. Hierbei ist die Abschlussleiste 473 stets unterhalb der Wicklung 472 und nicht wie in der Figur 17a dargestellt an einer vorderen Seite des Kühlregals 401 angeordnet. Somit erfolgt beim Schließen des Isoliervorhangs 471 gemäß Figur 18b keine weitere Umlenkung des Isoliervorhangs 471 an dem Gehäuse der Wicklung 472.
[83] Eine perspektivische Ansicht eines Isoliervorhangs 471 mit einer Abschlussleiste 473 nach Figur 13 zeigt die Figur 19. Das an die Kanalabdeckung 423 anschließende Abdeckgitter 437 wird hierbei beim Verschließen des Isoliervorhangs 471 durch die Abdeckleiste 473 und deren Reduzierleiste 474 abgedeckt. Die Reduzierleiste 474 reduziert hierbei die Eintrittsöffnung der Abdeckleiste 437, so dass der Luftvolumenstrom durch das gesamte Kühlregal 401 reduziert wird.
Bezuj »szeichenliste:
101 Kühlregal 252 Modul
102 Tragarm 253 Wabenkanal
1 10 Kaltluftansaugung 254 Auflagefläche
5 11 1 Kaltluftkanal 255 Gegenfläche
1 12 Ventilator 256 inneres Gehäuseblech
1 13 Kaltluftströmung 257 äußeres Gehäuseblech
1 14 Wärmeübertrager 258 Riegel
115 Kaltluftspeisung 259 Sicherungsnase
10 1 16 Kaltluftschleier 260 Schnappverschluss
1 17 Kaltluft 261 Griff stück
1 19 Bodenbereich 270 weitere Raststufe
120 Rückwand
301 Kühlregal
121 Rückwandverkleidun
302 Tragarm
15 122 Deckenbereich
310 Kaltluftansaugung
123 Kanalabdeckung
311 Kaltluftkanal
131 Kondensat
312 Ventilator
132 Kondensatbehälter
313 Kaltluftströmung
133 Kondensatleitung
314 Wärmeübertrager
20 134 Kondensatpumpe
315 Kaltluftspeisung
135 Reinigungsdüsen
316 Kaltluftschleier
136 Auffangrinne
317 Kaltluft
137 Auffanggitter
319 Bodenbereich
138 Siphon
320 Rückwand
25 139 Abfluss
321 Rückwandverkleidung
140 Rinnenauflage
322 Deckenbereich
141 Ablaufschräge
351 Auslasswabe
142 seitliche Auflage
361 Bodenluft
143 Kappschräge
362 Bodenluftansaugung
30 216 Kaltluftschleier 363 Bodenluftkanal
251 Auslasswabe 364 Warmluftansaugung Warmluft 416 Kaltluftschleier Drossel 417 Kaltluft
Bodenluftventilator 419 Bodenbereich Bodenluftspeisung 420 Rückwand
Bodenluftschleier 421 Rückwandverkleidung
422 Deckenbereich Kühlregal 423 Kanalabdecküng Tragarm 437 Auffanggitter Regalboden 471 Isoliervorhang Kaltluftkanal 472 Wicklung
Ventilator 473 Abschlussleiste Kaltluftströmung 474 Reduzierleiste Wärmeübertrager 475 Schnappleiste Kaltluftspeisung
Next Patent: MULTIDECK DISPLAY REFRIGERATOR
