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Title:
MULTI-PORT FLOODING VALVE FOR TECHNICAL FLUIDS WITH LINEAR FLOODING VOLUME CONTROL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/201365
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a multi-port flooding valve for technical fluids, such as technical waxes, with linear flooding volume control for the optimal supply of the technical fluid to points of demand. For this purpose, a piston (2) that moves in a linear and rotary manner in a fixed hollow shaft (1) is provided with a wax-supply borehole (10). This borehole is provided with the same cross-section in terms of shape and size as the two through-boreholes (6) of the hollow shaft (1) arranged spaced apart from one another. The spacing of the two through-boreholes (6) of the hollow shaft (1) correspond to the possible linear path of the control piston (2). The hollow shaft (1) is provided with a residual wax discharge (7) in the region outside the wax deposit assembly (4). Two wax flooding discharge boreholes (8) arranged opposite one another in an offset manner are arranged on the hollow shaft (1), upstream and downstream of the residual wax discharge (7), which wax flooding discharge boreholes are connected to the wax flooding connecting pieces (9.1 and 9.2) arranged on the outer wall of the hollow shaft (1).

Inventors:
DÖRFFEL, Thomas (Ludwig-Möckel-Strasse 22, Zwickau, 08064, DE)
FRIEDENBERGER, André (Grüner Weg 1a, Fraureuth, 08427, DE)
Application Number:
DE2019/000094
Publication Date:
October 24, 2019
Filing Date:
April 08, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ATUS AUTOMATISIERUNGSTECHNIK GMBH (Gablenzer Strasse 8, Meerane, 08393, DE)
International Classes:
B05B13/06; B05B1/16; B05B1/30
Foreign References:
EP2740543A22014-06-11
EP1248026A22002-10-09
EP3150285A12017-04-05
DE4317628C11994-03-17
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
AUERBACH, Bettina (Südstrasse 29, Zwickau, 08066, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung, bestehend aus einer feststehenden Hohlwelle (1) und einem darin linear verschiebbar angeordneten Steuerkolben (2), wobei an der feststehenden Hohlwelle (1) zwei im Abstand zueinander und der Lagerung und Führung des Steuerkolbens (2) dienende

Steuerkolbenlagerungen (3) mit Führungsringen und Dichtringen und der so gelagerte Steuerkolben (2) mit einem Linearantrieb in Verbindung stehend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet

• dass im Bereich zwischen den Lagerungen der Hohlwelle (1) diese

Hohlwelle (1) in einem Wachsdepotbehälter (4) angeordnet ist,

• dass der Wachsdepotbehälter (4) als eine unter Druck stehende und der Versorgung des Steuerkolbens (2) dienende und diesen unter ständigem Überdruck haltende Wachszufuhr-Ringleitung (5) ausgebildet ist.

• dass in der Hohlwelle (1) wenigstens eine Durchgangsbohrung als

Wachszuführbohrung (6) und diese dadurch mit wenigstens einem Zugang (6.1 und/oder 6.2) zum Wachsdepotbehälter (4) ausgestattet, angeordnet ist,

• dass die der Wachszuführung zum Steuerkolben (2) dienende

Durchgangsbohrung (6) einen rechteckigen Querschnitt aufweist, • dass die Hohlwelle (1) im Bereich außerhalb der Wachsdepotanordnung, jedoch im Bereich der Anordnung der Wachsflutabgangsstutzen (9.1/9.2) mit einer Öffnung (7) zum Restwachsablauf ausgestattet ist,

• dass an der Hohlwelle (1), hinter und vor dem Restwachsabgang (7) zwei sich versetzt gegenüberliegende Wachsflutabgangsbohrungen (8), welche mit den dazu in Verbindung stehenden und an der Außenwand der Hohlwelle (1) angeordneten Wachsflutanschlussstutzen (9.1 und 9.2), angeordnet sind,

• dass der in der fest angeordneten Hohlwelle (1) linear beweglich

gelagerte Steuerkolben (2) über zwei im Abstand zueinander

angeordnete Durchgangsbohrungen als Wachszuführbohrung (10) mit dem in Form und Dimension gleichen Querschnitt in Größe und Form wie die Durchgangsbohrung (6) der Hohlwelle, angeordnet sind,

• dass der Abstand der zwei Wachszuführbohrungen (10) des

Steuerkolbens (2) dem möglichen Linearweg des Steuerkolbens (2) entspricht,

• dass eine weitere Bohrung (11.1) als Wachsabgangsbohrung einseitig in der Wandung des Steuerkolbens, und dort genau im Bereich der

Wachsflutabgangsbohrung (8) der Hohlwelle für den

Wachsflutanschlussstutzen (9.1) angeordnet ist und eine zweite Bohrung

(11.2) als Wachsabgangsbohrung für den Wachsflutanschlussstutzen

(9.2) in der Wandung des Steuerkolbens (2) gegenüberliegend jedoch um das Maß des möglichen Linearweges des Steuerkolbens (2) versetzt zur Bohrung (9.1), angeordnet ist und

• beide Bohrungen (9.1 und 9.2) in Form und Dimension den beiden

Wachsflutabgangsbohrungen (8) der Hohlwelle entsprechen.

2. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Wachszuführung zum Steuerkolben (2) dienende

Durchgangsbohrung (6) einen runden oder ovalen oder quadratischen Querschnitt aufweist.

3. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegend angeordneten

Wachsabgangsbohrungen (11.1, 11.2) und die dazugehörigen

Wachsflutanschlussstutzen (9.1, 9.2) jeweils mit unterschiedlichen Formen und/oder Dimensionen ausgestattet sind und der Linearantrieb des

Steuerkolbens mit einer rechnergestützten Auswerteeinheit in Verbindung stehend geregelt wird.

4. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachsabgangsbohrungen (11.1, 11.2) und die dazugehörigen Wachsflutanschlussstutzen (9.1, 9.2) jeweils mit

unterschiedlichen Formen und/oder Dimensionen ausgestattet sind und linear versetzt oder in einem Winkelmaß versetzt an der Außenwand des Steuerkolbens (2) angeordnet sind und der Linearantrieb des Steuerkolbens (2) mit einem zusätzlichen Drehantrieb ausgestattet ist, welcher mit einer rechnergestützten Auswerteeinheit in Verbindung stehend geregelt wird.

5. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in der fest angeordneten Flohlwelle (1) linear beweglich gelagerte Steuerkolben (2) über eine Durchgangsbohrungen als Wachszuführbohrung (10) mit dem in Form und Dimension gleichen Querschnitt in Größe und Form wie die zwei im Abstand zueinander angeordneten Durchgangsbohrung (6) der Hohlwelle, angeordnet sind.

6. Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearantrieb als elektromagnetisch gesteuerter Antrieb, als pneumatisch gesteuerter Antrieb oder als hydraulisch gesteuerter Antrieb ausgebildet ist.

Description:

Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten mit linearer

Flutmengenregulierung

Die Erfindung betrifft ein Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten, wie beispielsweise technische Wachse, mit einer linearen Flutmengenregulierung zur optimalen Versorgung von Bedarfsstellen mit der technischen Flüssigkeit.

Anwendung findet diese Lösung unter anderem bei der Hohlraumkonservierung von Kfz-Unterboden-Baugruppen.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine technische Lösung zu schaffen, mit deren Hilfe die bekannten Mängel des Standes der Technik überwinden werden.

Insbesondere soll mit der neuen Lösung die Möglichkeit geschaffen werden, dass mit einer Vorrichtung mehrere Ventilausgänge zu unterschiedlichen Zeiten und Ausgangsrichtungen realisiert werden können, wobei eine stufenlos regelbare Materialmenge als Ausgangsmenge realisiert werden soll.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die technischen Merkmale des

Anspruchs 1 gelöst, wobei die vorteilhaften Ausgestaltungen in den

Unteransprüchen beschrieben sind.

Danach besteht das Mehrwege-Flutventil zunächst aus einer feststehenden Hohlwelle und einem darin linear verschiebbar angeordneten Steuerkolben,

Bestätigungskopie

wobei an der feststehenden Hohlwelle zwei im Abstand zueinander und der Lagerung und Führung des Steuerkolbens dienende Steuerkolbenlagerungen mit Führungsringen und Dichtringen angeordnet sind und der so gelagerte

Steuerkolben mit einem Linearantrieb in Verbindung steht.

Erfindungsgemäß ist im Bereich zwischen den Lagerungen der Hohlwelle diese Hohlwelle in einem Wachsdepotbehälter angeordnet, welcher mit einer

Wachszufuhr-Ringleitung in Verbindung steht und über diese Ringleitung mit Wachs versorgt und dadurch unter Druck stehend gehalten wird. Dadurch ist ein einziges Depot für die Versorgung der Wachszufuhr verantwortlich. Durch den Überdruck liegt das Wachs sofort an den Öffnungen der Zugänge an und steht dort zur Verfügung und kann so in die gewünschten Zugänge nach Öffnung dieser strömen.

Diese Zugänge sind in der starren Hohlwelle als wenigstens eine

Durchgangsbohrung als Wachszuführbohrung angeordnet wodurch die Hohlwelle dadurch mit wenigstens einem Zugang zum Wachsdepotbehälter ausgestattet ist.

Diese der Wachszuführung zum Steuerkolben dienende Durchgangsbohrung weist dabei vorteilhafter Weise einen rechteckigen Querschnitt auf. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Durchgangsbohrungen des Steuerkolbens zur Wachszuführung einen runden, ovalen oder quadratischen Querschnitt aufweisen.

Weiterhin weist die Hohlwelle im Bereich außerhalb der

Wachsdepotbehälter-Anordnung, jedoch im Bereich der Anordnung der

Wachsflutabgangsstutzen wenigstens eine Öffnung, welche zum Restwachsablauf und zum Entlüften dient, auf. Dadurch wird gewährleitet, das bei einem

eventuellen Rücklauf von Wachs, nach dem Schließen der Wachszuführbohrungen dieser Überschuss ungehindert das Flutsystem verlassen kann und dem

Wachsdepotbehälter über geeignete Anschlüsse und Leitungen rückgeführt werden kann und wenn kein Wachs vorhanden ist, die vorhandene Luft

entweichen kann.

An der Hohlwelle sind weiterhin hinter und vor dem Restwachsabgang zwei sich gegenüberliegende Wachsflutabgangsbohrungen angeordnet. Diese stehen mit den an der Außenwand der Hohlwelle angeordneten Wachsflutanschlussstutzen direkt in Verbindung. Über die Wachsflutanschlussstutzen wird mittels

weiterführender Leitungen die Versorgung der gewünschten Wachsflutstelien realisiert.

In der fest angeordneten Hohlwelle ist der linear beweglich gelagerte

Steuerkolben angeordnet und weist zwei in Längsrichtung im Abstand zueinander angeordnete Durchgangsbohrungen als Wachszuführbohrung auf, welche mit dem in Form und Dimension gleichen Rechteckquerschnitt wie die Durchgangsbohrung (Wachszuführbohrung) der Hohlwelle ausgebildet sind. Dabei entspricht der Abstand der zwei Wachszuführbohrungen des Steuerkolbens dem möglichen Maß des Linearweges des Steuerkolbens.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der in Steuerkolben über eine

Durchgangsbohrungen als Wachszuführbohrung mit dem in Form und Dimension gleichen Querschnitt wie die zwei im Abstand zueinander angeordneten

Durchgangsbohrung der Hohlwelle als Wachszuführung, angeordnet sind. Dabei entspricht der Abstand der zwei Wachszuführbohrungen der Hohlwelle dem möglichen Maß des Linearweges des Steuerkolbens.

In der Wandung des Steuerkolbens sind erfindungsgemäß weitere Bohrungen als Wachsabgangsbohrung, jedoch jeweils einseitig in der Wandung und in

Längsrichtung als auch am Umfang des Steuerkolbens jeweils versetzt angeordnet. Vor allem sind diese Bohrungen jeweils genau im Bereich der Wachsflutabgangs bohrung der Hohlwelle für den jeweiligen Wachsflutanschlussstutzen angeordnet. Beide Bohrungen entsprechen ebenfalls in Form und Dimension den beiden Wachsflutabgangsbohrungen der Hohlwelle. Dadurch kann eine stufenlose

Regulierung der Wachsflutmengen durch lineare Verschiebung des Steuerkolbens in der starren Hohlwelle erfolgen, da sich die rechteckigen Querschnitte der Wachsflutabgangsbohrung der Hohlwelle und der Wachsflutabgangsbohrung des Steuerkolbens bis zum Ende des Linearweges des Steuerkolbens in linearer Weise allmählich überlappen.

Auf Grund der versetzten Anordnung Wachsflutabgangsbohrungen des

Steuerkolbens können während einer Linearbewegung des Steuerkolbens über den gesamten möglichen Weg mehrere Ausgangsrichtungen für das Wachs realisiert werden, wobei eine stufenlos regelbare Materialmenge realisiert wird. Mit der Linearbewegung des Steuerkolbens werden zu unterschiedlichen

Wegabschnitten unterschiedliche Wachszuführbohrungen der Hohlwelle und des Steuerkolbens und jeweils unterschiedliche Wachsabgangsbohrung der Hohlwelle und des Steuerkolbens geöffnet bzw. geschlossen, so dass abwechseln der eine oder der andere Wachsflutanschlussstutzen mit Wachs angeströmt wird. Die Anzahl der Wachsabgangsbohrungen und Wachsflutanschlussstutzen ist dabei nicht auf die jeweilige Menge 2 begrenzt, sondern es können auch mehr als zwei Wachsabgangsbohrungen und Wachsflutanschlussstutzen an Hohlwelle und Steuerkolben angeordnet werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Wachsabgangsbohrungen und die dazugehörigen Wachsflutanschlussstutzen jeweils mit unterschiedlichen Formen und/oder Dimensionen ausgestattet sind und linear versetzt oder in einem

Winkelmaß versetzt an der Außenwand des Steuerkolbens und der Hohlwelle angeordnet sind und der Linearantrieb des Steuerkolbens dazu zusätzlich mit einem Drehantrieb ausgestattet ist. Zur Ansteuerung und Regelung der sowohl linearen Bewegung als auch der Drehbewegung des Steuerkolbens in der

Hohlwelle steht dieser Linear-/Drehantrieb mit einer rechnergestützten

Auswerteeinheit in Verbindung stehend geregelt wird. So könnten beispielsweise die Wachsanschlussstutzen an der feststehenden Hohlwelle an der gleichen Seite, nur linear versetzt angeordnet werden und die dazugehörigen

Wachsabgangsbohrungen des Steuerkolbens auch an einer Seite linear versetzt an Steuerkolben angeordnet sein.

Nachstehend wird die Lösung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dazu zeigen in der beigefügten Zeichnung:

Fig. 1 eine schematische Darstellung der Hohlwelle;

Fig. 2 eine schematische Darstellung des Steuerkolbens;

Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung der Hohlwelle mit

Steuerkolbenanordnung in der geschlossenen Position für die

Zuführung von Wachs;

Fig. 4 eine schematische Darstellung der Hohlwelle mit

Steuerkolbenanordnung in der geöffneter Position für den Wachsflutanschlussstutzen 9.2 und

Fig. 5 eine schematische Darstellung der Hohlwelle mit

Steuerkolbenanordnung in der geöffneter Position für den Wachsflutanschlussstutzen 9.1.

Ausführungsbeispiel:

Das erfindungsgemäße Mehrwege-Flutventil soll für eine

Holraumkonservierungsanlage von Kfz-Karosserien zum Einsatz kommen und dazu technische Wachsflüssigkeit gleichzeitig verschiedene Anschlussstellen der Karosserie zur Hohlraumflutung mit flüssigem Wachs versorgen.

Dazu besitzt das erfindungsgemäße Mehrwege-Flutventil eine lineare

Flutmengenregulierung. Dieses Mehrwege-Flutventil besteht gemäß der Figuren 1 bis 5 aus einer feststehenden Hohlwelle 1 und einem darin linear verschiebbar angeordneten Steuerkolben 2. An der feststehenden Hohlwelle 1 sind zwei im Abstand zueinander und der Lagerung und Führung des Steuerkolbens 2 dienende Steuerkolbenlagerungen 3 mit Führungsringen und Dichtringen angeordnet. Der dadurch gelagerte Steuerkolben 2 ist mit einem Linearantrieb in Verbindung stehend angeordnet. Im Bereich zwischen den Lagerungen der Hohlwelle 1 ist diese in einem Wachsdepotbehälter 4 angeordnet. Dieser Wachsdepotbehälter 4 ist als eine unter Druck stehende und der Versorgung des Steuerkolbens 2 mit technischer Flüssigkeit dienende und diesen unter ständigem Überdruck haltende

Wachszufuhr-Ringleitung 5 ausgebildet.

In der Hohlwelle 1 sind dazu wenigstens eine Durchgangsbohrung als

Wachszuführbohrung 6 angeordnet, wodurch diese dadurch mit wenigstens einem, hier jedoch mit zwei Zugängen 6.1, 6.2 zum Wachsdepotbehälter 4 ausgestattet ist. Die der Wachszuführung zum Steuerkolben 2 dienende

Durchgangsbohrung 6 weist vorteilhafter Weise einen rechteckigen Querschnitt auf.

Die Hohlwelle 1 ist im Bereich außerhalb der Wachsdepotanordnung 4, jedoch im Bereich der Anordnung der Wachsflutabgangsstutzen 9.1/9.2 mit einer Öffnung 7 zum Restwachsablauf ausgestattet. An der Hohlwelle 1, hinter und vor dem Restwachsabgang 7 sind zwei sich versetzt gegenüberliegende

Wachsflutabgangsbohrungen 8, welche mit den dazu in Verbindung stehenden und an der Außenwand der Hohlwelle 1 angeordneten Wachsflutanschlussstutzen 9.1 und 9.2, angeordnet.

Der in der fest angeordneten Hohlwelle 1 linear beweglich gelagerte Steuerkolben 2 ist mit zwei im Abstand zueinander angeordnete Durchgangsbohrungen als Wachszuführbohrung 10 mit dem in Form und Dimension gleichen Querschnitt wie die Durchgangsbohrung (6) der Hohlwelle ausgestattet. Der Abstand der zwei Wachszuführbohrungen 10 des Steuerkolbens 2 entspricht dabei dem möglichen Linearweg des Steuerkolbens 2. Die Querschnitte der Bohrungen 10 und 6 können rechteckig, quadratisch, rund oder oval gestaltet sein. Sie besitzen jedoch immer den gleichen Querschnitt und die gleiche Dimension.

Eine weitere Bohrung 11.1 dient als Wachsabgangsbohrung und ist einseitig in der Wandung des Steuerkolbens, und dort genau im Bereich der

Wachsflutabgangsbohrung 8 der Hohlwelle für den Wachsflutanschlussstutzen 9.1 angeordnet.

Eine zweite Bohrung als Wachsabgangsbohrung 11.2 ist für den

Wachsflutanschlussstutzen 9.2 der Hohlwelle 1 in der Wandung des Steuerkolbens 2 gegenüberliegend jedoch um das Maß des möglichen Linearweges des

Steuerkolbens 2 versetzt zur Bohrung 9.1 angeordnet.

Beide Bohrungen 9.1 und 9.2 entsprechen in Form und Dimension den beiden Wachsflutabgangsbohrungen 8 der Hohlwelle.

Die sich gegenüberliegend angeordneten Wachsabgangsbohrungen 11.1, 11.2 und die dazugehörigen Wachsflutanschlussstutzen 9.1, 9.2 immer gleich aber mit unterschiedlichen Formen und/oder Dimensionen ausgestattet sein können. Die Querschnittsformen können rechteckig, quadratisch, oval oder rund ausgebildet sein.

Zur Ansteuerung des Steuerkolbens 2 für seine Linearbewegung innerhalb der Hohlwelle 1 ist dieser Steuerkolbens mit einer rechnergestützten Auswerteeinheit in Verbindung stehend ausgebildet.

Der Linearantrieb kann dabei sowohl als elektromagnetisch gesteuerter Antrieb, als pneumatisch gesteuerter Antrieb oder als hydraulisch gesteuerter Antrieb ausgebildet sein.

Diese Lösung bietet den Vorteil, dass mit einem Depot für die technische

Flüssigkeit und einer Hohlwelle mit linear beweglichen Steuerkolben mehrere Anschlussbereiche für die Versorgung mit der technischen Flüssigkeit mit gleicher Menge und mit gleichem Druck versorgt werden können. Weiterhin werden die überschüssigen technischen Flüssigkeiten dem Depot für diese Flüssigkeiten zurückgeführt. Durch den Linearantrieb und die identischen

Bohrungsdimensionen und Formen der Bohrungen der Wachsflutanschlussstutzen 9.1 und 9.2 und der Wachsabgangsbohrungen 11.1 und 11.2 ist eine stufenlose Regulierung der Wachsmenge als technische Flüssigkeit kurzfristig regulierbar. Dies bietet ein erhebliches Maß an technischer Wirtschaftlichkeit und bedarfsgerechter und sauberer Versorgung der Anschlussstellen mit der technischen Flüssigkeit.

Ausführungsbeispiel 2:

Das erfindungsgemäße Mehrwege-Flutventil für technische Flüssigkeiten besitzt auch eine lineare Flutmengenregulierung. Dazu besteht dieses

Mehrwege-Flutventil gemäß der Figuren 1 bis 4 auch aus einer feststehenden Hohlwelle 1 und einem darin linear verschiebbar angeordneten Steuerkolben 2. An der feststehenden Hohlwelle 1 sind zwei im Abstand zueinander und der Lagerung und Führung des Steuerkolbens 2 dienende Steuerkolbenlagerungen 3 mit Führungsringen und Dichtringen angeordnet. Der dadurch gelagerte

Steuerkolben 2 ist mit einem Linear- und einem Drehantrieb in Verbindung stehend angeordnet. Im Bereich zwischen den Lagerungen der Hohlwelle 1 ist diese in einem Wachsdepotbehälter 4 angeordnet. Dieser Wachsdepotbehälter 4 ist als eine unter Druck stehende und der Versorgung des Steuerkolbens 2 mit technischer Flüssigkeit dienende und diesen unter ständigem Überdruck haltende Wachszufuhr-Ringleitung 5 ausgebildet.

In der Hohlwelle 1 sind dazu wenigstens eine Durchgangsbohrung als

Wachszuführbohrung 6 angeordnet, wodurch diese dadurch mit wenigstens zwei Zugängen 6.1, 6.2 zum Wachsdepotbehälter 4 ausgestattet ist. Die der

Wachszuführung zum Steuerkolben 2 dienende Durchgangsbohrung 6 weist vorteilhafter Weise einen rechteckigen Querschnitt auf. Die Hohlwelle 1 ist im Bereich außerhalb der Wachsdepotanordnung 4, jedoch im Bereich der Anordnung der Wachsflutabgangsstutzen 9.1/9.2 mit einer Öffnung 7 zum Restwachsablauf ausgestattet. An der Hohlwelle 1, hinter und vor dem Restwachsabgang 7 sind zwei sich versetzt gegenüberliegende

Wachsflutabgangsbohrungen 8, welche mit den dazu in Verbindung stehenden und an der Außenwand der Hohlwelle 1 angeordneten Wachsflutanschlussstutzen 9.1 und 9.2, angeordnet.

Der in der fest angeordneten Hohlwelle 1 linear und drehend beweglich gelagerte Steuerkolben 2 ist mit einer Durchgangsbohrung als Wachszuführbohrung 10 ausgestattet. Diese ist in Form und Dimension mit dem gleichen Querschnitt wie die zwei im Abstand zueinander angeordneten Durchgangsbohrungen (6) der

Hohlwelle 1 ausgestattet. Der Abstand der zwei Durchgangsbohrungen 6 der Hohlwelle 1 entsprechen dabei dem möglichen Linearweg des Steuerkolbens 2

Es ist jedoch auch möglich, dass die der Wachszuführung zum Steuerkolben 2 dienenden Durchgangsbohrungen 6 einen runden, ovalen oder quadratischen oder echteckigen Querschnitt aufweisen.

Weitere Bohrungen 11.1 und 11.2 dienen als Wachsabgangsbohrung und sind einseitig in der Wandung des Steuerkolbens, und dort genau im Bereich der Wachsflutabgangsbohrung 8 der Hohlwelle 1 für die Wachsflutanschlussstutzen 9.1 und 9.2 angeordnet. Der Abstand zwischen den Bohrungen 11.1 und 11.2 entsprechen dem Maß des möglichen Linearweges des Steuerkolbens 2. Die dazugehörigen Bohrungen der Wachsflutanschlussstutzen 9.1, 9.2 sind linear versetzt zu den Bohrungen 11.1 und 11.2 des Steuerkolbens 2 und in einem Winkelmaß versetzt an der Außenwand des Steuerkolbens 2 angeordnet. Um nun die wenigstens eine Wachsabgangsbohrung 11 und eine Bohrung eines

Wachsflutanschlussstutzens übereinander zu verschieben, um einen

Wachsdurchfluss zu ermöglichen ist der Linearantrieb des Steuerkolbens 2 mit einem zusätzlichen Drehantrieb ausgestattet und steht mit einer

rechnergestützten Auswerteeinheit in Verbindung und sowohl die Linear- als auch die Drehbewegung des Steuerkolbens bedarfsgerecht zu regeln.

Der Linear- und Drehantrieb kann dabei sowohl als elektromagnetisch gesteuerter Antrieb, als pneumatisch gesteuerter Antrieb oder als hydraulisch gesteuerter Antrieb ausgebildet sein.

Mit dieser Lösung werden die gleichen Vorteile, wie mit der Lösung aus dem Ausführungsbeispiel 1 erzielt. Sie hat jedoch den Vorteil, dass die

Wachsflutanschlussstutzen an den verschiedensten Stellen der Hohlwelle, sowohl auf dessen Länge als auch auf deren Durchmesser angeordnet werden können.

Die Lösung bietet noch mehr Möglichkeiten der Versorgungsanschlüsse bei gleicher räumlicher Dimension der Wachsflutanlage.

Bezugszeichenliste

1 Hohlwelle

2 Steuerkolben

3 Steuerkolbenlagerung

4 Wachsdepotbehälter

5 Wachszufuhr-Ringleitung

6 Durchgangsbohrung in der Hohlwelle

6.1 Zugang zum Wachsdepotbehälter

6.2 Zugang zum Wachsdepotbehälter

7 Öffnung in der Hohlwelle 1 zum Restwachsablauf und zur Entlüftung

8 Wachsflutabgangsbohrung der Hohlwelle mit Anschluss an den

Wachsflutanschlussstutzen

9.1 Wachsflutanschlussstutzen 1

9.2 Wachsflutanschlussstutzen 2

10 Wachszuführbohrungen am Steuerkolben 2

11.1 Wachsabgangsbohrung im Steuerkolben 2

11.2 Wachsabgangsbohrung im Steuerkolben 2