OSTER, Marcel (Ignaz-Hüpgen-Strasse 38, Mönchengladbach, 41065, DE)
BREUER-Thal, Barbara (Neustrasse 2, Hattersheim, 65795, DE)
OSTER, Marcel (Ignaz-Hüpgen-Strasse 38, Mönchengladbach, 41065, DE)
Mehrzweckkonnektor zur enteralen Applikation
Patentansprüche
1. Mehrzweckkonnektor mit drei verschiedenen, konzentrisch ineinander und koaxial zueinander liegenden distalen Anschlüssen zur Konnektion von enteralen überleitsystemen an Depotbehältnisse mit verschiedenartig gestalteten öffnungen,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich auf der gegenüberliegenden proximalen Seite der Anschlüsse für die Depotbehältnisse, insbesondere Nahrungs- und Bilanzierungsflüssigkeits- behältnisse, zwei weitere Anschlüsse befinden.
2. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an einen der beiden proximalen Anschlüsse ein Schlauch und an den anderen eine Tropfkammer konnektiert werden kann.
3. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er zweistückig ist.
4. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilstϋck aus dem äußeren und dem mittleren distalen Anschluss und einem Teil des inneren distalen Anschlusses und das zweite Teilstück aus dem andern Teil des inneren distalen Anschlusses und den beiden proximalen Anschlüssen besteht.
5 . Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilstück einen Belüftungskanal enthält.
6. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Belüftungskanal ein bakteriendichter Filter und ein Ventil als außenliegende Baugruppe einsetzbar sind.
7. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Belüftungskanalöffnung im mittleren distalen Anschluß angeordnet ist.
8. Mehrzweckkonnektor nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Belüftungskanalöffnung weitgehend bündig mit dem Boden des mittleren Anschlusses abschließt.
9. Mehrzweckkonnektor nach einem oder mehren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilstück transparent ist.
10. Mehrzweckkonnektor nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere distale Anschluß mit einem Schraubgewinde versehen ist.
11. Mehrzweckkonnektor nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere distale Anschluß als Schnappverbindung ausgebildet ist.
12. Mehrzweckkonnektor nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der innere distale Anschluß aus einer Führung mit einem Gewinde und einem zentralen Dorn besteht.
13. Mehrzweckkonnektor nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Dorn seitliche Materialaussparungen zum besseren Ablauf von Flüssigkeit besitzt.
14. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den äußeren Anschluß Weithalsbehältnisse, beispielsweise Flaschen mit einem außenliegenden Weithalsgewinde, konnektierbar sind.
15. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass an den mittleren Anschluß Enghalsbehältnisse, wie zum Beispiel Kronenkorkenflaschen, konnektierbar sind.
16. Mehrzweckkonnektor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den inneren Anschluß flexible Behältnisse, beispielsweise Kunststoffbeutel mit einem Einstichport, konnektierbar sind.
17. Set zum Anschluß von Nahrungs- und Bilanzierungsflüssigkeitsbehältnissen an eine Ernährungssonde mit mindestens einem Mehrzweckkonnektor nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
18. Verwendung eines Mehrzweckkonnektors oder eines Sets nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche zum Anschluß von enteralen überleitsystemen an Nahrungs- und Bilanzierungsflüssigkeitsbehältnisse mit verschiedenartig gestalteten öffnungen. |
Fresenius Kabi Deutschland GmbH D-61352 Bad Homburg
Mehrzweckkonnektor zur enteralen Applikation
Die Erfindung betrifft einen Mehrzweckkonnektor zum Anschluß von enteralen überleitsystemen an Depotbehältnisse, insbesondere an Nahrungs- und Bilanzie- rungsflüssigkeitsbehältnisse, mit verschiedenartig gestalteten öffnungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der Konnektor kann in der enteralen Ernährung sowohl bei pumpenassistierten als auch bei schwerkraftgesteuerten Systemen zum Einsatz kommen. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Set mit mindestens einem derartigen Mehrzweckkonnektor. Darüber hinaus betrifft die Erfindung die Verwendung des Mehrzweckkonnektors oder eines Sets mit mindestens einem derartigen Mehrzweckkonnektor.
Ist ein Patient aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage, Nahrung aufzunehmen oder zu schlucken, können ihm die wichtigsten Nährstoffe in flüssiger Form über eine Emährungssonde zugeführt werden.
Die Ernährungssonde wird entweder vorübergehend durch die Nase in den Magen oder Dünndarm geführt oder sie wird dauerhaft über eine kleine Einstichstelle durch die Bauchdecke im Magen oder Dünndarm plaziert. Ein überleitsystem verbindet die Ernährungssonde mit dem Nahrungs- und Bilanzierungsflüssigkeitsbehältnis.
Das überleitsystem besteht aus einem Schlauch mit oder ohne Tropfkammer, einem distalen Konnektor zur Verbindung mit dem enteralen Depotbehältnis und einem proximalen Anschluß an die Ernährungssonde.
Die enterale Nährstofflösung oder Bilanzierungsflüssigkeit wird in Containern, Flaschen oder Beuteln aufbewahrt, deren öffnungen zwar normiert oder mindestens standardisiert sind, jedoch unterschiedlich gestaltet sein können. Es sind u. a. verbreitet: Weithalsbehältnisse, beispielsweise Container oder Flaschen aus Glas oder Kunststoff mit Weithalsgewinden und zusätzlicher Aluminium- oder Kunststoffschutzfolie, ferner Enghalsbehältnisse, wie zum Beispiel Kronenkorkenflaschen mit Mundstück gemäß DIN 6094 aus Glas oder Hartkunststoff, und flexible Behältnisse, wie z. B. vorgefüllte Kunststoffbeutel mit Einstichport.
Die unterschiedlich geformten Depotbehältnisöffnungen erfordern auch unterschiedliche, jeweils angepaßte Konnektoren zum Anschluß an das überleitsystem. Die Bereitstellung unterschiedlicher, auf den jeweiligen Depotbehältnistyp ange- passter Konnektoren erhöht jedoch die Kosten und führt außerdem zu einem ge- steigerten Handlingsaufwand, wie z. B. der Notwendigkeit des umständlichen Aus- suchens eines geeigneten Konnektors, der Vorratshaltung und des Konnektor- wechsels während der Applikation.
Aus der EP 0 355 795 ist ein Adapter zum Anschluß von enteralen überleitsystemen bekannt. Der Adapter ist aus Kunststoff gefertigt und weist zwei koaxial zueinander angeordnete Kappen mit verschiedenen öffnungsdurchmessern auf. Es fehlt jedoch die Integration eines Doms, so dass zur Konnektion an die in der enteralen Applikation zu mehr als 50% vertretenen, als Beutel oder Kunststoffbehältnisse mit Portanschluß ausgeführten Primärpackungsbehältnisse ein zusätzlicher Konnektor mit überleitsystem notwendig ist. Nachteilig ist ferner die Positionierung des Belüftungsventils an der Innenseite des Konnektors bzw. im Inneren des Nahrungs- und Bilanzierungsflüssigkeitsbehältnisses, da es zu Verstopfungen und nachfolgendem Föderflussstopp kommen kann.
Aus der US 6,875,204 ist ein Universalkonnektor bekannt, an den Behältnisse mit drei verschiedenen öffnungsdurchmessern angeschlossen werden können, wobei ein Dorn eine der Anschlußmöglichkeiten darstellt. Bei diesem bekannten Konnek- tor fehlt jedoch eine Belüftungsöffnung, so dass sich dieser nicht für den Einsatz an starren Behältnissen eignet. Des weiteren kann der Konnektor nicht direkt mit einem überleitsystem verbunden, sondern lediglich in ein Weithalsflaschensystem eingedreht werden.
Aus der EP 0 711 538 ist ein Universalflaschenverschluß mit zwei unterschiedlich großen, koaxial angeordneten Kappen bekannt. Die Kappen bestehen aus unterschiedlichem Material. Nachteilig ist hier zum einen der fehlende Dorn und zum anderen das für die Belüftung integrierte Steigrohr. Letzteres bedingt, dass nach der Applikation noch Testflüssigkeit im Behältnis verbleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweckkonnektor zum Anschluß von enteralen überleitsystemen an Depotbehältnisse mit verschiedenartig gestalteten öffnungen zu schaffen, der vielfältige Einsatzmöglichkeiten aufweist.
Diese Aufgabe wird durch einen Mehrzweckkonnektor mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Mehrzweckkonnektor besitzt drei verschiedene distale und zwei verschiedene proximale Anschlüsse. Sämtliche Anschlüsse liegen konzentrisch ineinander und koaxial zueinander. Auf der dem Patienten abgewandten, d. h. distalen Seite befinden sich ein äußerer, ein mittlerer und ein innerer Anschluß, die jeweils unterschiedlich gestaltet sind. Auf diese Weise können Weit- und Enghalsbehältnisse aus Glas oder Kunststoff oder auch flexible Depotbehältnisse mit Einstichport konnektiert werden. Aufgrund des durch die Vereinigung verschiedener Depotbehältnisvarianten gestrafften Produktportfolio und der dadurch entstehenden Reduzierung von Material- und Montageaufwand ergeben sich die Vorteile einer sehr kostengünstigen Herstellung. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Kon- nektors für den Anwender liegen in der vereinfachten Handhabung und der weniger
aufwändigen Vorratshaltung. Die verschiedenen Depotbehältnisse bzw. Nahrungsbehältnisse können beispielsweise auch alternierend eingesetzt werden, ohne dass gleichzeitig der Konnektor gewechselt werden muß.
Auf der gegenüberliegenden, dem Patienten zugewandten, d. h. proximalen Seite befinden sich zwei weitere, ebenfalls konzentrisch ineinander und koaxial zueinander liegende Anschlüsse zur direkten Montage mit einer Tropfkammer oder einem Schlauch.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Mehrzweckkonnektor ist ein zweistückiges, aus Kunststoff gefertigtes Spritzgußteil und damit kostengünstig in der Herstellung. Ein Teilstück besteht dabei aus dem äußeren, dem mittleren und einem Teil des inneren distalen Anschlusses und den beiden proximalen Anschlüssen. Beide Teilstücke werden bei der Fertigung ineinandergesteckt und verrasten dabei. Vorteilhaft bei der zweistückigen Herstellung ist die Möglichkeit, verschiedene Materialtypen oder Materialhärtegrade verwenden zu können. Es ist jedoch auch möglich, den Mehrzweckkonnektor einstük- kig herzustellen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der äußere distale Anschluss mit einem Schraubgewinde versehen, der mittlere distale Anschluss als Schnappverbindung und der innere distale Anschluß als Führung mit Gewinde und einem zentralen Dorn ausgebildet. Der zentrale Dorn besitzt seitliche Materialaussparungen, die die Bildung von Restflüssigkeit verhindert.
An den äußeren Anschluß können Weithalsbehältnisse, beispielsweise Flaschen mit einem Weithalsgewinde, und an den mittleren Anschluß Enghalsbehältnisse, wie zum Beispiele Kronenkorkenflaschen, konnektiert werden. Der innere Anschluß ist geeignet für flexible Behältnisse, beispielsweise Kunststoffbeutel mit einem Einstichport. Durch die Verwendung des Doms in Kombination mit einem Konnektor ist eine Verwechslung mit intravenösen Dornen ausgeschlossen. Zudem wird der
Konnektor nicht, wie bisher üblich, auf ein Dornsystem gedreht, sondern vorteilhafterweise direkt mit der Tropfkammer oder dem überleitsystemschlauch verbunden, was zusätzliche Material- und Montagekosten einspart.
In weiterer Ausgestaltung besitzt der erfindungsgemäße Mehrzweckkonnektor eine Entlüftung. Zu diesem Zweck ist, vorzugsweise in den mittleren distalen Anschluß mündend, ein Belüftungskanal vorgesehen, dessen innere öffnung bündig mit dem Boden des mittleren Anschlusses abschließt. Eine Bildung von Restflüssigkeit, wie es bei dem aus der EP 0 711 538 bekannten Universalflaschenverschluss aufgrund des Vorhandenseins eines über den Boden des Konnektors herausragenden Steigrohres geschieht, wird dadurch vermieden.
Im Außenbereich des Konnektors befindet sich die äußere Belüftungskanalöffnung, in die eine Baugruppe mit einem bakteriendichten Filter und einem Belüftungsventil eingesetzt werden kann. Diese Positionierung im Außenbereich verhindert ein Verstopfen und damit eine Unterbrechung der Nahrungsförderung. Die Nahrungsförderung wird auch durch das Design begünstigt, das nur geringere Kontaktflächen zwischen Applikationsmedium und Konnektor zuläßt.
Die Erfindung betrifft nach Anspruch 17 weiter ein Set zur enterealen Applikation, das aus einem überleitsystem und dem erfindungsgemäßen Mehzweckkonnektor besteht, und den Anschluß von Depotbehältnissen mit verschiedenartig gestalteten öffnungen an die Ernährungssonde eines Patienten ermöglicht. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der von Anspruch 17 abhängigen Ansprüche.
Darüber hinaus ist die Verwendung eines Mehrzweckkonnektors oder eines Sets mit mindestens einem derartigen Mehrzweckkonnektor nach Patentanspruch 18 Gegenstand der Erfindung.
In einer Weiterbildung der Erfindung kann der Konnektor aus unterschiedlichen, dem Fachmann bekannten, geeigneten Materialien bestehen. In einer besondern
Ausführungsform ist das erste Teilstück des Konnektors transparent. Dies macht den Dorn sichtbar und erleichtert dem Anwender den Einstichprozeß.
Der Mehrzweckkonnektor kann mit verschiedenartigen, dem Fachmann geläufigen Verbindungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Schraub,- Schnapp- oder Steckverbindungen versehen sein.
Das erfindungsgemäße Set zum Anschluß von Nahrungs- und Bilanzierungsflüs- sigkeitsbehältnissen mit verschiedenartig gestalteten öffnungen an eine Ernährungssonde besteht aus einem überleitsystem und dem erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektor. Das Set kann eine Tropfkammer enthalten, die Verbindung zwischen überleitsystem und einem der beiden proximalen Anschlüsse des Mehrzweckkonnektors kann aber auch lediglich über einen Schlauch hergestellt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen eindimensionalen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors,
Fig. 2 einen dreidimensionalen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors,
Fig. 3a-c verschiedene Ansichten des in den Fig. 1 und 2 gezeigten erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors,
Fig. 4a-g verschiedene Ansichten des ersten Teilstücks des erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors,
Fig. 5 a-f verschiedene Ansichten des zweiten Teilstücks des erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors und
Fig. 6 einen eindimensionalen Längsschnitt durch eine alternative, einstückige Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors.
Der in der Fig. 1 dargestellte Mehrzweckkonnektor besteht aus einem ersten Teilstück A und einem zweiten Teilstück B. Das erste Teilstück A beinhaltet einen äußeren Anschluß A' mit einem Innengewinde 1 zur Konnektierung von Weithalsflaschen aus Glas oder Kunststoff und Dichtrippen 12, einen mittleren Anschluß A" mit einer Schnappverbindung 3 zur Konnektierung von Enghalsflaschen und einen inneren Anschluß A'" als Führung mit einem Innengewinde 4 zur Konnektierung von Beuteln mit Einstichports. Auf dem Rand des mittleren Anschlusses befindet sich ein Schneidezahn 2 zum öffnen von Deckelfolien bei Weithalscontainern. Das zweite Teilstück B besitzt als distalen Anschluß einen zentralen Dorn 5 zum Einstechen in Ports. Seitliche Materialaussparungen 7 an der Basis des Doms vermeiden die Bildung von Restflüssigkeit. Die proximale Seite des Teilstücks B ist rohrförmig und dient als Tropfenbilder 8 bei der schwerkraftbetriebenen enteralen Ernährung. Am Ende des Tropfenbilders 8 befindet sich eine Schlauchanklebungsstelle 9 für die pumpenassistierte enterale Ernährung. Die Montage einer Tropfkammer erfolgt über den Vorsprung 10. Alle Anschlüsse sind koaxial in Bezug auf eine gemeinsame Achse X-X angeordnet.
Ausgehend von dem mittleren distalen Anschluß ist ein Belüftungskanal 6 in den Mehrzweckkonnektor integriert. In diesen kann eine Baugruppe, bestehend aus einem außenliegenden Ventil und einem bakteriendichten Filter eingesetzt werden. Die innere Belüftungskanalöffnung 13 befindet sich im mittleren distalen Anschluß und schließt weitgehend bündig mit dessen Boden ab. Die äußere Belüftungskanalöffnung 14 ist vertikal gerichtet.
Die außen am Mehrzweckkonnektor angebrachten Grifflaschen 11 sind auf Fig. 2 zu sehen.
Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektor in verschiedenen Ansichten, wobei 3a eine Außenansicht, 3b einen Querschnitt und 3c einen Längsschnitt mit konnektiertem Port 15 darstellen.
In Fig. 4 a-g werden verschiedene Ansichten des ersten Teilstücks des erfindungsgemäßen Mehrzweckkonnektors dargestellt, in Fig. 5 a-f verschiedne Ansichten des zweiten Teilstücks.
Fig. 6 zeigt eine Alternative des Mehrzweckkonnektors als einstückige Ausführungsform. Der Belüftungskanal 6 befindet sich ebenfalls im Außenbereich des Konnektors.
Die innere Belüftungsöffnung 13 befindet sich nach wie vor im mittleren distalen Anschluß und schließt weitgehend bündig mit dessen Boden ab, die äußere Belüftungskanalöffnung 14 ist jedoch horizontal gerichtet.
Nach der Konnektierung eines Depotbehältnisses durch Aufschrauben oder Aufsetzen auf einen der Anschlüsse fließt das Applikationsmedium durch den Mehrzweckkonnektor entlang der Linie X-X über eine Tropfkammer oder einen Schlauch in das überleitsystem. Die Belüftungsöffnung 6 gewährleistet einen ungestörten Ausfluß.
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