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Patent Searching and Data


Title:
MULTI-SPINDLE HOBBING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/101405
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hobbing machine (10) for simultaneously hobbing three workpieces, comprising a triple milling head (34) having three miller spindle axes (S1, S2, S3) that are parallel to one another, a triple tailstock (32) and a triple workpiece spindle carrier (30) having three workpiece spindle axes (A1, A2, A3) that are parallel to each other in a first horizontal main axis direction (X). The triple workpiece spindle carrier (30) and the triple tailstock (32) comprise three workpiece spindle carrier units (30-1, 30-2, 30-3) or tailstock units (32-1, 32-2, 32-3) which can be moved individually in a second horizontal main axis direction (Y) perpendicular to the first horizontal main axis direction (X) along horizontal movement axes (Y1, Y2, Y3; Y11, Y12, Y13).

Inventors:
BÜTTLER, Urs (Molerweg 70, Grenchen, CH-2540, CH)
WALTER, Simon (Finkenweg 20, Orpund, CH-2552, CH)
Application Number:
EP2011/052340
Publication Date:
August 25, 2011
Filing Date:
February 17, 2011
Export Citation:
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Assignee:
WYSSBROD TECHNOLOGIE AG (Fritz-Oppliger-Strasse 18, Biel, CH-2504, CH)
BÜTTLER, Urs (Molerweg 70, Grenchen, CH-2540, CH)
WALTER, Simon (Finkenweg 20, Orpund, CH-2552, CH)
International Classes:
B23F5/22
Attorney, Agent or Firm:
WIEDMER, Edwin (Postfach 1772, Zürich, CH-8027, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Wälzfräsmaschine für das Wälzfräsen von n Werkstücken gleichzeitig, mit einem n-fach-Fräskopf (34) mit n parallel zueinander stehenden Fräserspindelachsen (S1...Sn), einem n-fach-Reitstock (32) und einem n-fach- Werkstückspindelstock (30) mit n in einer ersten horizontalen Hauptachsenrichtung (X) parallel zueinander stehenden Werkstückspindelachsen (A1...An), dadurch gekennzeichnet, dass der n-fach-Werkstückspindelstock (30) und der n-fach-Reitstock (32) n in einer zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung (Y) rechtwinklig zur ersten horizontalen Hauptachsenrichtung (X) längs horizontalen Verschiebeachsen (Y1...Yn; Y11...Y1n) einzeln verschiebbare Werkstückspindelstockeinheiten (30-1...30-n) bzw. Reitstockeinheiten (32-1...32-n) aufweisen, wobei n grösser als 1 ist.

2. Wälzfräsmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass n gleich 2 oder 3 ist.

3. Wälzfräsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die n Werkstückspindelstockeinheiten (30-1...30-n) mit je einer Werkstück- spindelantriebseinheit (42-1...42-n) ausgestattet sind

4. Wälzfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die n Reitstockeinheiten (32-1...32-n) auf je einem in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung (X) längs horizontalen Verschiebeachsen (X11...X1n) einzeln verschiebbaren Längsschlitten (28- 1...28-n) und jeder Längsschlitten (28-1...28-n) auf je einem in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung (Y) längs den horizontalen Verschiebeachsen (Y11...Y1 n) einzeln verschiebbaren Querschlitten (26-1...26-n) fest- gelegt sind.

5. Wälzfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die n Werkstückspindelstockeinheiten (30-1...30-n) auf je einem in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung (Y) längs horizontalen Verschiebeachsen (Y11...Y1 n) einzeln verschiebbaren Querschlitten (24-1...24-n) festgelegt sind.

6. Wälzfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der n-fach-Fräskopf (34) an einem in einer vertikalen Hauptachsenrichtung (Z) längs einer vertikalen Verschiebeachse (Z1) verschiebbaren Vertikalschlitten (22) festgelegt ist.

7. Wälzfräsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der n- fach-Fräskopf (34) um eine in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung (Y) liegende Fräskopfschwenkachse (B) schwenkbar am Vertikalschlitten (22) festgelegt ist.

8. Wälzfräsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem n- fach-Fräskopf (34) ein längs einer in Richtung der Fräserspindelachsen (S1...Sn) liegenden Verschiebeachse (W) verschiebbarer n-fach-Gegenla- gerfräskopf (46) gegenübersteht.

Description:
Mehrspindliqe Wälzfräsmaschine

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Wälzfräsmaschine für das Wälzfräsen von n Werkstücken gleichzeitig, mit einem n-fach-Fräskopf mit n parallel zueinander stehenden Fräserspindelachsen, einem n-fach-Reitstock und einem n-fach- Werkstückspindelstock mit n in einer ersten horizontalen Hauptachsenrichtung parallel zueinander stehenden Werkstückspindelachsen.

Stand der Technik

Unter der Bezeichnung CNC 7-4A ist ein 3-spindliger Produktions- oder Werkzeugfräsautomat der Firma Wyssbrod Technologie AG für die spanabhebende Umfangbearbeitung von drei Werkstücken gleichzeitig bekannt. Die drei Fräser- spindein weisen einen festen Abstand zueinander auf und sind über ein Getriebe mit einer zentralen Antriebseinheit verbunden. Der 3-fach-Reitstock und der 3-fach-Werkstückspindelstock sind auf einem gemeinsamen Werkstückspindel- und Reitstocktisch verfahrbar angeordnet. Hochpräzise wellenförmige Werkstücke wie Zahnräder und Schnecken von Getrieben lassen sich auf den bekannten 3-spindligen Fräsmaschinen CNC 7- 4A nicht innerhalb der geforderten Toleranzen fertigen. Das Wälzfräsen von hochpräzisen Zahnradgeometrien, die auf Drehteilrohlinge wälzgefräst werden, erfolgte deshalb bis anhin auf 1-spindligen Wälzfräsmaschinen unter Inkauf- nähme einer entsprechend verringerten Produktionsleistung. Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mehrspindlige Wälzfräsmaschine der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit welcher hochpräzise Zahnradgeometrien produktiv gefräst werden können.

Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass der n-fach-Werk- stückspindelstock und der n-fach-Reitstock n in einer zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung rechtwinklig zur ersten horizontalen Hauptachsenrichtung längs horizontalen Verschiebeachsen einzeln verschiebbare Werkstückspindelstockeinheiten bzw. Reitstockeinheiten aufweisen, wobei n grösser als 1 ist.

Die erfindungsgemässe Feineinstellung ermöglicht eine Korrektur unterschiedlicher Fräsdurchmesser und Steigungsfehler pro Fräswerkzeug und pro Fräser- spindel zur Werkstückachse. Auch eine Korrektur der Zylindrizität pro Fräserspindel ist möglich. Damit können gleichzeitig n, d.h. zwei, drei oder mehr, Werkstücke mit hoher Präzision bezüglich Zylindrizität gefräst werden. Die Teile-Ausbringung wird um einen Faktor n, in der Regel um einen Faktor 2 oder 3, erhöht.

Die getrennten und einzeln in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung verfahrbaren Werkstückspindelstockeinheiten bzw. Reitstockeinheiten ermöglichen eine einfache und schnelle Korrektur von unterschiedlichen Fräserdurchmessern und der Konizität. Damit lassen sich Korrekturen für den Abgleich der Zahntiefe auch bei unterschiedlichen Fräserdurchmessern und die Konizität wie bei einer 1-spindligen Wälzfräsmaschine über eine einfache Steuerung korrigieren.

Bevorzugt sind die n Werkstückspindelstockeinheiten mit je einer Werkstück- spindelantriebseinheit ausgestattet.

Bei einer zweckmässigen Ausführungsform sind die n Reitstockeinheiten auf je einem in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung längs horizontalen Verschiebeachsen einzeln verschiebbaren Längsschlitten und jeder Längsschlitten auf je einem in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung längs den horizontalen Verschiebeachsen einzeln verschiebbaren Querschlitten festgelegt.

Bevorzugt sind die n Werkstückspindelstockeinheiten auf je einem in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung längs horizontalen Verschiebeachsen einzeln verschiebbaren Querschlitten festgelegt. Bevorzugt ist der n-fach-Fräskopf an einem in einer vertikalen Hauptachsenrichtung längs einer vertikalen Verschiebeachse verschiebbaren Vertikalschlitten festgelegt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der n-fach-Fräskopf um eine in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung liegende Fräskopfschwenkachse schwenkbar am Vertikalschlitten festgelegt.

Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform steht dem n-fach-Fräskopf ein längs einer in Richtung der Fräserspindelachsen liegenden Verschiebeachse verschiebbarer n-fach-Gegenlagerfräskopf gegenüber.

Die Stabilität des Fräskopfs erlaubt es, mit fliegenden Wälzfräsern zu fräsen. Ist der Fräskopf für den Einsatz von Schaftfräsern mit einem Gegen lagerfräskopf ausgelegt, wird ein gewollter Kraftschluss zwischen dem Fräskopf und dem Gegenlagerfräskopf und zusätzliche Stabilität erreicht.

Kurze Beschreibung der Zeichnung Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt schematisch in Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Wälzfräsmaschine;

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Wälzfräsmaschine von Fig. 1 ;

Fig. 3 eine Frontansicht der Wälzfräsmaschine von Fig. 1 ;

Fig. 4 eine Seitenansicht der Wälzfräsmaschine von Fig. 1 in Blickrichtung M gemäss Fig. 3;

Fig. 5 eine Seitenansicht der Wälzfräsmaschine von Fig. 1 in Blickrichtung N gemäss Fig. 3.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Eine in den Fig. 1 bis 5 dargestellte, dreispindlige Wälzfräsmaschine 10 zum gleichzeitigen Fräsen von drei Verzahnungen an drei Werkstücken in Form von Drehteilen umfasst einen verwindungssteifen Maschinenkörper 12 und festste- hende Teile 14, 16, 18 von in den drei in einem rechten Winkel zueinander stehenden Hauptachsenrichtungen X, Y, Z liegenden Linearführungen eines Axialschlittens oder Ständers 20, eines Vertikalschlittens 22 und von je drei Radialoder Querschlitten 24-1 , 24-2, 24-3 und 26-1 , 26-2, 26-3 für je drei Werkstückspindelstockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 und Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 eines 3-fach-Werkstückspindelstocks 30 bzw. Reitstocks 32.

Die am Maschinenkörper 12 festgelegten, feststehenden Linearführungsteile 14 liegen in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung X und ermöglichen als Teile einer Axialschlittenführung die Linearverschiebung des Axialschlittens 20 in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung X längs einer horizontalen Verschiebeachse X1 . Die ebenfalls am Maschinenkörper 12 festgelegten, feststehenden Linearführungsteile 18 liegen in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung Y und ermöglichen als Teile von Querschlittenführungen die Linearverschiebung der Querschlitten 24-1 , 24-2, 24-3 und 26-1 , 26-2, 26-3 für die Werkstückspindel- Stockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 und Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung Y längs horizontalen Verschiebeachsen Y1 , Y2, Y3; Y11 , Y12, Y13.

Die am Axialschlitten 20 festgelegten, feststehenden Linearführungsteile 16 liegen in der vertikalen Hauptachsenrichtung Z und ermöglichen als Teile einer Vertikalschlittenführung die Linearverschiebung des Vertikalschlittens 22 in der vertikalen Hauptachsenrichtung Z längs einer vertikalen Verschiebeachse Z1.

Jede der drei Werkstückspindelstockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 ist auf je einem Querschlitten 24-1 , 24-2, 24-3 montiert und in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung Y mittels je einer jedem Querschlitten 24-1 , 24-2, 24-3 zugeordneten Antriebseinheit 36-1 , 36-2, 36-3 längs den horizontalen Verschiebeachsen Y1 , Y2, Y3 einzeln verfahrbar. Jede der drei Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 ist auf je einem Längsschlitten 28-1 , 28-2, 28-3 montiert und in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung X mittels je einer jedem Längsschlitten 28-1 , 28-2, 28-3 zugeordneten Antriebseinheit 38-1 , 38-2, 38-3 längs den horizontalen Verschiebeachsen X11 , X12, X13) einzeln verfahrbar. Jeder der drei Längsschlitten 28-1 , 28-2, 28-3 ist auf je einem Querschlitten 26-1 , 26-2, 26-3 montiert und in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung Y mittels je einer jedem Querschlitten 26-1 , 26-2, 26-3 zugeordneten Antriebseinheit 40-1 , 40-2, 40-3 längs den horizontalen Verschiebeachsen Y11 , Y 2, Y13 einzeln verfahrbar. Die beschriebene Kombination eines Längs- mit einem Querschlitten wird auch als Kreuzschlitten bezeichnet.

Im Fräsbetrieb stehen die drei Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 des 3-fach- Reitstocks 32 den drei Werkstückspindelstockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 des 3- fach-Werkstückspindelstocks 30 gegenüber und bilden und drei parallele, in der ersten horizontalen Hauptachsenrichtung X liegende Werkstückspindelachsen A1 , A2, A3. Jede Werkstückspindelstockeinheit 30-1 , 30-2, 30-3 ist über je eine Antriebseinheit 42-1 , 42-2, 42-3 einzeln antreibbar. Die zwischen entsprechenden Werkstückspindelstockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 und Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 eingespannten Werkstücke 50, deren Drehachse in der entsprechenden Werkstückspindelachse A1 , A2, A3 liegt, werden von den drei An- triebseinheiten 42-1 , 42-2, 42-3 auf eine vorgegebene Rotationsgeschwindigkeit gebracht.

Ein 3-fach-Fräskopf 34 ist um eine in der zweiten horizontalen Hauptachsenrichtung Y liegende Fräskopfschwenkachse B schwenkbar am Vertikalschlitten 22 festgelegt. Der 3-fach-Fräskopf 34 umfasst drei mit je einem eigenen Hauptspindelantrieb 44-1 , 44-2, 44-3 ausgestattete Fräskopfeinheiten 34-1 , 34-2, 34- 3 mit je einem Fräserwerkzeug 48-1 , 48-2, 48-3.

Die drei Fräskopfeinheiten 34-1 , 34-2, 34-3 bilden zusammen mit den endstän- dig montierten Fräserwerkzeugen 48-1 , 48-2, 48-3 drei parallel zueinander in einer gemeinsamen Ebene liegende und rechtwinklig zur Fräskopfschwenkachse B stehende Fräserspindelachsen S1 , S2, S3.

Der Abstand zwischen benachbarten Fräserspindelachsen S1-S2 und S2-S3 ist für einen 3-fach-Fräskopf im Rahmen üblicher Fertigungstoleranzen im wesentlichen gleich gross und entspricht dem Abstand zwischen benachbarten Werkstückspindelachsen A1-A2 und A2-A3. Zur Herstellung hochpräziser Fertigteile ist deshalb erforderlich, die Fräserwerkzeuge und die zwischen den Werkstückspindelstockeinheiten 30-1 , 30-2, 30-3 und den Reitstockeinheiten 32-1 , 32-2, 32-3 eingespannten Drehteilrohlinge 50 individuell aufeinander einzustellen.

Die Einstellung eines vorgegebenen seitlichen Abstands zwischen einander entsprechenden Fräser- und Werkstückspindelachsen erfolgt in der Praxis durch individuelle Verschiebung jedes einzelnen Werkzeugspindelstockeinheit / Reitstockeinheit- Paares, bis der vorgegebene seitliche Abstand zwischen den Fräser- und Werkstückspindelachsenpaaren S1-A1 , S2-A2 und S3-A3 erreicht ist.

Die Stabilität des 3-fach-Fräskopfs erlaubt es, mit drei fliegenden Wälzfräsern zu fräsen. Der in der Zeichnung dargestellte, um die B-Achse automatisch schwenkbare Fräskopf 34 ist für den Einsatz von Schaftfräsern mit einem Gegenlagerfräskopf 46 ausgelegt. Der 3-fach-Gegenlagerfräskopf 46 umfasst drei Gegenlagerfräs- kopfeinheiten 46-1 , 46-2, 46-3 und ist in einer linearen Verschiebeachse (W- Achse) parallel zu den Fräserspindelachsen S1 , S2, S3 verschiebbar. Die Frä- ser werden über eine hydraulische Werkzeugspannung gewechselt. Mit der linear verfahrbaren W-Achse kann mit dem Gegenlagerfräskopf 46 auf den genauen Gegenlagerdurchmesser gefahren werden. Damit wird ein gewollter Kraftschluss zwischen dem Fräskopf 34 und dem Gegenlagerfräskopf 46 und zusätzliche Stabilität erreicht.

Das Shiften, d. h., die Verschiebebewegung des Fräskopfs 34 in Richtung der Fräserspindelachsen S1 , S2, S3, erfolgt mittels Interpolation zwischen der Vertikalachse Z1 und der horizontalen Verschiebeachse oder Ständer-Längsachse X1. Die verwendete Shift-Software berechnet automatisch den Linearweg ana- log der Schräglage der drei Fräserspindelachsen S1 , S2, S3. So kann ein Zwischenschlitten eingespart und kräftiger gebaut werden.

Sämtliche lineare Verschiebeachsen X1 , X1 1 , X12, X 3, Y1 , Y2, Y3, Y1 1 , Y12, Y13, Z1 sowie die Rotationsachsen S1 , S2, S3 und A1 , A2, A3 und die Fräs- kopfschwenkachse B sind vorteilhaft NC-Achsen. Bezugszeichenliste

10 Wälzfräsmaschine

12 Maschinenkörper

14, 16, 18 Linearführungsteile an 12

20 Axialschlitten

22 Vertikalschlitten

24-1 , -2, -3 Querschlitten

26-1 , -2, -3 Querschlitten

28-1 , -2, -3 Längsschlitten

30 Werkstückspindelstock

30-1 , -2, -3 Werkstückspindelstockeinheiten

32 Reitstock

32-1 , -2, -3 Reitstockeinheiten

34 Fräskopf

34-1 , -2, -3 Fräskopfeinheiten

36-1 , -2, -3 Antriebseinheiten für 24- , -2, -3

38-1 , -2, -3 Antriebseinheiten für 32-1 , -2, -3

40-1 , -2, -3 Antriebseinheiten für 26-1 , -2, -3

42-1 , -2, -3 Antriebseinheiten für 30-1 , -2, -3

44 Hauptspindelantriebe für 34-1 , -2, -3

46 Gegenlagerfräskopf

46-1 , -2, -3 Gegenlagerfräskopfeinheiten

48-1 , -2, -3 Fräserwerkzeuge

50 Werkstücke

X1... horizontale Verschiebeachsen in X-Richtung

Y1... horizontale Verschiebeachsen in Y-Richtung

Z1 vertikale Verschiebeachse in Z-Richtung

A , A2, A3 Werkstückspindelachsen

S1 , S2, S3 Fräserspindelachsen

B Fräskopfschwenkachse

W Gegenlagerfräskopf-Verschiebeachse