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Title:
NORDIC WALKING POLE HAVING A BUFFER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/007135
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a Nordic walking pole, comprising a pole tube (2), at the lower end of which an attachment (3) is provided, to which attachment a buffer (4) of rubber-elastic material is detachably fastened. The buffer according to the invention has an insert (5) of hard material in a central cut-out. Said insert is fastened to the attachment in order to connect the buffer to the pole.

Inventors:
HEIM, Eberhard (Hangweg 6, Unterensingen, 72669, DE)
BÖING, Tobias (Urbanstrasse 5, Neuffen, 72639, DE)
Application Number:
EP2017/064870
Publication Date:
January 11, 2018
Filing Date:
June 19, 2017
Export Citation:
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Assignee:
LEKISPORT AG (Lindenstrasse 8, 6340 Baar, 6340, CH)
International Classes:
A45B9/04
Domestic Patent References:
WO2008037098A12008-04-03
WO2011128231A12011-10-20
WO2006128312A12006-12-07
Foreign References:
US0415511A1889-11-19
GB371766A1932-04-28
FR1002013A1952-03-03
DE29807586U11998-08-20
US3901258A1975-08-26
DE694731C1940-08-07
US6216713B12001-04-17
DE202007013027U12007-11-22
DE10340135A12005-03-31
DE102010022042A12011-12-01
EP1814419A12007-08-08
Attorney, Agent or Firm:
BREMI, Tobias (Postfach 1772, 8027 Zürich, 8027, CH)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Stock (1), insbesondere Nordic Walking Stock mit einem Stockrohr (2), an dessen unterem Ende ein Aufsatz (3) vorgesehen ist, an welchem ein Puffer (4) aus gummielastischem Material lösbar befestigt ist, wobei der Puffer (4) einen Einsatz (5) aus hartem Material aufweist, welcher in einer zentralen Ausnehmung (6) des Puffers (4), die nach oben in einer Richtung zum Aufsatz (3) des Stockes (1) hin offen ausgebildet ist, befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (4) am Aufsatz (3) des Stockes (1) mittels eines Bajonettverschlusses zwischen dem Einsatz (5) und dem Aufsatz (4) lösbar befestigt ist.

Stock (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer in nur einer einzigen Rotationsposition am Aufsatz (3) des Stockes (1) befestigbar ist, wobei der Aufsatz (3) und/oder der Puffer (4) eine Verdrehsicherung zur Verhinderung einer Rotation des Puffers (4) gegenüber dem Aufsatz (3) in einem am Stock aufgesetzten Zustand aufweist, wobei vorzugsweise der Stock (1) ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz (3) und dem Einsatz (5) aufweist, insbesondere bevorzugt durch Formschluss, und/oder dass der Stock (1) ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz (3) und dem Puffer (4) aufweist, insbesondere bevorzugt durch Formschluss.

Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (3) einen unteren, dem Puffer (4) zugewandten Abschnitt (28b) aufweist, dessen Querschnitt nicht kreisrund ist, wobei der untere Abschnitt (28b) vorzugsweise in Laufrichtung (V) eine grössere Breite aufweist als in einer Richtung quer zur Laufrichtung (V).

Stock (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise im Wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildete Einsatz (5) des Puffers (4) an einer Innenwand (5a) des Einsatzes (5) mindestens eine erste Aussparung (7) zur Aufnahme eines ersten radialen Fortsatzes (16) aufweist, welcher an einem dem Puffer (4) zugewandten unteren Abschnitt (28b) des Aufsatzes (3) angeordnet ist, und vorzugsweise zusätzlich eine der ersten Aussparung (7) radial gegenüberliegende zweite Aussparung (8) aufweist, zur Aufnahme eines zweiten, dem ersten Fortsatz (16) radial gegenüberliegenden Fortsatzes (17), wobei vorzugsweise die zweite Aussparung (8) durch eine sich vorzugsweise entlang der Stocklängsachse (S) nur unvollständig über eine axiale Länge des Einsatzes (5) an der Innenwand (5a) erstreckende axiale Rippe (9) in Umfangsrichtung (U) halbiert ist und der zweite Fortsatz (17) des Aufsatzes durch eine axiale Spalte (18) unterbrochen ist, welche zur Aufnahme der axialen Rippe (9) des Einsatzes (5) geeignet ist.

5. Stock (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer befestigten Position des Puffers (4) auf dem Aufsatz (3) eine entlang der Stocklängsachse (S) verlaufende halbierende Schnittebene (E2) des Aufsatzes (3), welche durch die beiden radialen Fortsätze (16, 17) verläuft, in Umfangsrichtung (U) verdreht zu einer entlang der Stocklängsachse (S) verlaufenden halbierenden Schnittebene (El) des Einsatzes (5) angeordnet ist, welche durch die beiden einander gegenüberliegenden Aussparungen (7, 8) verläuft, wobei vorzugsweise die entlang der Stocklängsachse (S) verlaufende halbierende Schnittebene (E2) des Aufsatzes (3) parallel zur Laufrichtung verläuft.

6. Stock nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder radiale Fortsatz (16, 17) an einem unteren Abschnitt (28b) des Aufsatzes (3) jeweils einen in Umfangsrichtung (U) verlaufenden Absatz an der Innenwand des Einsatzes (5) des am Aufsatz (3) befestigten Puffers (4) untergreift, wobei der jeweilige Absatz an der Innenwand (5a) des Einsatzes (5) jeweils einen oberen Anschlag für den jeweiligen Fortsatz (16, 17) des Aufsatzes (3) bildet.

7. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Aufsatz (3) einen sich in Richtung der Stocklängsachse (S) zum Puffer (4) hin erstreckenden Fortsatz, vorzugsweise eine axiale Nase (15), aufweist, welcher in eine entsprechende dritte Ausnehmung (14) an einer Aussenseite des am Aufsatz (3) befestigten Puffers (4) eingreift.

8. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Ausnehmung im Puffer (4) ein Sackloch ist, wobei vorzugsweise ein oberer Abschnitt (6a) der zentralen Ausnehmung (6) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Puffer (4) an seiner Innenwand (4a) mindestens eine, vorzugsweise mehrere Ausnehmungen (12, 13) in Umfangsrichtung (U) und insbesondere bevorzugt an unterschiedlichen axialen Positionen entlang der Länge (16) des oberen Abschnitts (6a) der zentralen Ausnehmung (6) des Puffers (4) aufweist, zur Aufnahme jeweils eines an einer Aussenwand (5b) des Einsatzes (5) angeordneten, sich abschnittsweise in Umfangsrichtung (U) erstreckenden radialen Flansches (10, 11).

9. Stock (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (4) asymmetrisch ausgebildet ist, wobei der Puffer (4) in einem vorderen Bereich in Laufrichtung (V) gesehen eine kleinere Länge, gemessen parallel zur Stocklängsachse (S) aufweist, als in einem hinteren Bereich.

10. Stock (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (3) eine Spitze (30) aufweist, welche durch eine zentrale Ausnehmung (6) des Puffers (4) und des Einsatzes (5) hindurchtretend angeordnet ist und wobei die Spitze (30) oder der Puffer (4) an mindestens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung festgelegt werden kann.

11. Stock (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (3) eine mit dem Stockrohr (2) befestigte Innenhülse (26) und eine die Innenhülse (26) umgreifende und auf dieser axial verschiebbar gelagerte Aussenhülse (28) umfasst, und dass der Aufsatz (3) mit einer Spitze (30) vorgesehen ist, wobei die Spitze (30) und/oder ein unterster Abschnitt der Innenhülse (26b) durch eine zentrale Ausnehmung (6) des Puffers (4) und eine zentrale Ausnehmung (5 a) des Einsatzes (5) hindurchtretend angeordnet ist, wobei der Puffer (4) in einer axialen Richtung entlang einer Stocklängsachse (S) in dieser zentralen Ausnehmung (6) feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei der Puffer (4) in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockrohr (2) respektive Innenhülse (26) festgelegt werden kann, wobei vorzugsweise ein Rasthebel (34) mit seinem unteren, einer Abrollfläche (43) des Puffers (4) zugewandten Ende (34a) aussenseitig an der Aussenhülse (28) angelenkt ist und mit seinem oberen Ende (34b) in der festgestellten Position des Puffers (4) das Stockrohr (2) und/oder die Innenhülse (26) wenigstens teilweise formschlüssig umgreift und zum Lösen von der Aussenhülse (28) weggeschwenkt werden kann.

12. Puffer für einen Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (4) einen Bereich aus gummielastischem Material aufweist, und eine vorzugsweise zylindrische zentrale Ausnehmung aufweist, die nach oben hin offen ausgebildet ist, wobei in der zentralen Ausnehmung (6) ein Einsatz (5) aus hartem Material befestigt ist, vorzugsweise durch Formschluss und/oder Stoffschluss, wobei der Puffer (4) ausgestaltet ist, um am Aufsatz (3) des Stockes (1) mittels eines Bajonettverschlusses zwischen dem Einsatz (5) und dem Aufsatz (4) lösbar befestigt zu werden.

13. Puffer nach Anspruch 12, für einen Stock nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer in nur einer einzigen Rotationsposition am Aufsatz (3) des Stockes (1) befestigbar ist, wobei der Puffer (4) ein Mittel zur Verdrehsicherung zur Verhinderung einer Rotation des Puffers (4) gegenüber dem Aufsatz (3) in einem am Stock aufgesetzten Zustand aufweist, wobei vorzugsweise der Puffer (4) ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz (3) und dem Einsatz (5) aufweist, insbesondere bevorzugt durch Formschluss, und/oder wobei der Puffer (4) ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz (3) und dem gummielastischen Bereich des Puffers (4) aufweist, insbesondere bevorzugt durch Formschluss.

14. Puffer nach einem der Ansprüche 11 oder 12 für einen Stock nach einem der Ansprüche 1-1 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Ausnehmung (6) eine Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Stockspitze (30) ist, wobei ein oberer Abschnitt (6a) der zentralen Ausnehmung (6), in welchem der Einsatz (5) befestigt ist, einen grösseren Durchmesser aufweist als ein unterer Abschnitt (6b) der Ausnehmung, welcher einer Abrollfläche (43) des Puffers (4) zugewandt ist, wobei der Einsatz einen unteren Anschlag an einer Grenzfläche des Puffers (4) zwischen dem durchmessergrösseren oberen Abschnitt (6a) und dem durchmesserkleineren unteren Abschnitt (6b) der zentralen Ausnehmung hat.

15. Puffer nach einem der Ansprüche 11-14 für einen Stock nach einem der Ansprüche 1-1 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (5) in einer Rotationsposition in der zentralen Ausnehmung des Puffers (4) eingesetzt ist, in welcher die beiden radial gegenüberliegenden Ausnehmungen (7, 8) des Einsatzes (5) sich in einer Richtung in Umfangsrichtung verdreht zur Laufrichtung gegenüberliegen, vorzugsweise um 45-90 Grad verdreht.

Description:
TITEL

Nordic Walking Stock mit Puffer

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stock zur Verwendung als Sportgerät, insbesondere als Nordic Walking Stock, gemäss den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 , sowie einen Puffer für einen solchen Nordic Walking Stock.

STAND DER TECHNIK

Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Nordic Walking Stöcken bekannt. Aufgrund der Abnützung der gummielastischen Puffer gibt es bereits mehrere Varianten von Stöcken mit auswechselbarem Puffer, wie beispielsweise in der DE 20 2007 013 027 Ul, in welcher der Puffer mittels einer Kugelsicherung am untersten Stockabschnitt befestigt wird, oder in der DE 103 40 135 AI, welche eine Schraub Verbindung oder Rastverbindung offenbart.

Zudem besteht ein Bedürfnis für Stöcke, welche eine ausfahrbare Spitze aufweisen, um den Stock an wechselndes Terrain anzupassen.

Aus der WO 2008/037098 ist ein Nordic Walking Stock bekannt, welcher einen Stockköiper umfasst, an dessen unterem Ende ein Spitzenkörper und ein Puffer vorgesehen sind. Der Puffer ist in einer zum Stockkörper axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert. Der Puffer kann in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockkörper festgelegt werden. Der Spitzenkörper und/oder der unterste Abschnitt des Stockkörpers sind dabei durch eine zentrale Öffnung des Puffers hindurchtretend angeordnet und der Puffer zum Stockkörper in dieser zentralen Öffnung in einer axialen Richtung feststellbar. Die WO 2011/128231 AI offenbart einen mittels Rasthebel höhenverstellbaren Puffer, der die Spitze bei Nichtgebrauch verbergen kann. Der Puffer ist daran aber nicht auswechselbar gestaltet. In der DE 10 2010 022 042 AI und in der EP 1 814 419 wird ein auswechselbarer Gummipuffer im Zusammenhang mit einem ausfahrbaren Spitzenkörper offenbart. In beiden Fällen wird jedoch der Gummipuffer einfach auf ein unteres Ende eines Aufsatzes reibschlüssig am Stockende aufgesetzt.

Nachteilig bei den Stöcken aus dem Stand der Technik ist die unsichere Verbindung des Wechselpuffers zum Stock, insbesondere bei Modellen mit ausfahrbarer Spitze, bzw. höhenverstellbarem Puffer. Die Modelle mit rein reibschlüssiger Verbindung bergen den Nachteil, dass der Puffer am Stockende verdreht werden kann, was insbesondere bei asymmetrischen Puffern problematisch ist, da für den Gebrauch eine bestimmte Rotationsposition am Stock nötig ist. Zudem sind verstellbare Stockspitzen anfällig für Verschmutzung. Ausserdem kann sich, insbesondere bei nassen Wegen, Schmutz zwischen der Stockspitze und dem Stockrohr ansammeln. Da zwischen Stockspitze und Stockrohr nur geringes Spiel vorgesehen sein sollte, kann das Eindringen von Schmutz eine Bewegung der Stockspitze behindern oder gar verunmöglichen. Weiterhin können bei derartigen Systemen die Puffer nicht ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen ausgewechselt werden.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Es ist entsprechend Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Wechselpuffer für einen Stock, insbesondere für einen Nordic Walking Stock, zur Verfügung zu stellen, der die Nachteile aus dem Stand der Technik überwindet. Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein einfaches und zuverlässiges System zur Befestigung eines Wechselpuffers an einem Nordic Walking Stock zur Verfügung zu stellen, dessen Puffer axial verschieblich am Stock gelagert ist, bzw. der es gleichzeitig einfach erlaubt, zwischen einer Position mit ausgefahrener Spitze und einer Position mit eingefahrener Spitze umzustellen.

Die vorliegende Erfindung stellt einen solchen Stock mit Wechselpuffer gemäss Anspruch 1 zur Verfügung. Je nach Bedürfnissen kann der Benutzer auf einfache Art den Puffer auswechseln, beispielsweise Puffer mit unterschiedlichen Härtegraden, oder bei Pufferersatz aufgrund von Abnützung des gummielastischen Materials. Zudem erlaubt das vorgeschlagene System der Puffer-Auswechslung eine einfache Herstellung des auszuwechselnden Puffers.

Der erfindungsgemässe Stock, insbesondere Nordic Walking Stock, weist ein Stockrohr auf, an dessen unterem Ende ein Aufsatz vorgesehen ist, an welchem ein Puffer aus gummielastischem Material lösbar befestigt ist. Dieser Wechselpuffer weist einen Einsatz aus hartem Material auf, welcher in einer zentralen Ausnehmung des Puffers, die nach oben in einer Richtung zum Aufsatz des Stockes hin offen ausgebildet ist, befestigt ist. Der Puffer ist somit als Zweikomponentenbauteil mit einem Befestigungsbereich aus einem im wesentlichen unflexiblen Hartkunststoff und mit einem die Abrollfläche bildenden elastomeren Bereich gebildet. Dabei besteht der gummielastische bzw. elastomere Bereich bevorzugtermassen aus elastomerem Material wie z.B. aus thermoplastischem Elastomer wie z.B. TPE, TPU (TPU = Thermoplastische Elastomere auf Urethanbasis), Silikon oder Gummi vulkanisiert (bitte verifizieren). In die Abrollfläche des Pufferaufsatzes können dabei auch Spikes eingelassen sein, wie sie aus der WO 2006/128312 bekannt sind.

Ein bevorzugter Nordic Walking Stock gemäss der vorliegenden Erfindung weist einen asymmetrisch ausgebildeten Puffer auf. Dieser weist, gemessen parallel zur Stocklängsachse, in einem vorderen Bereich in Laufrichtung gesehen eine kleinere Länge auf als in einem hinteren Bereich.

Der als Befestigungsbereich dienende Einsatz, welcher in einer Ausnehmung des elastomeren Bereichs des Puffers aufgenommen ist, ist vorzugsweise aus einem im Wesentlichen unflexiblen Hartkunststoff ausgestaltet. Der Einsatz kann dabei beispielsweise ein glasfaserverstärkter und/oder im Spritzgussverfahren hergestellter Kunststoff sein. Auch Formteile aus gegossenen Werkstoffen (einschliesslich Metall) oder (spanend) bearbeiteten Werkstoffen sind möglich. Der Einsatz kann im Puffer eingesetzt und darin kraftschlüssig oder formschlüssig, und dabei gegebenenfalls zusätzlich stoffschlüssig befestigt sein, auch eine rein stoffschlüssige Verbindung ist möglich. Der vorzugsweise aus Hartkunststoff gefertigte Einsatz ist typischerweise im gummielastischen Puffer eingesetzt, eingespritzt, durch Elastomer umspritzt und/oder oder eingeklebt. Der Einsatz ist vorzugsweise als Hohlzylinder ausgebildet.

Die zentrale Ausnehmung im Puffer kann entweder als Durchgangsöffnung bis zur Abrollfläche hin ausgestaltet sein, wobei der obere Abschnitt der zentralen Ausnehmung vorzugsweise einen grösseren Durchmesser aufweist als der untere, der Abrollfläche zugewandte Bereich. Dadurch ist an der Grenzfläche zwischen durchmessergrösserem und durchmesserkleinerem Bereich ein Anschlag bzw. eine untere Auflagefläche für den Einsatz gebildet. Die zentrale Ausnehmung kann aber auch nach unten hin mit einem Boden ganz geschlossen sein, d.h. bei einfachen Puffern, welche nicht durch eine Spitze durchragt werden, im Wesentlichen topfförmig ausgestaltet sein.

Mit anderen Worten kann die zentrale Ausnehmung im Puffer ein Sackloch sein, mit nach unten hin mindestens teilweise geschlossenem Boden. Dabei ist vorzugsweise ein oberer, dem Aufsatz zugewandter Abschnitt der zentralen Ausnehmung im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet. Die Unterseite des gummielastischen Puffers bildet die vorzugsweise profilierte Abrollfläche. Die Abrollfläche ist vorzugsweise asymmetrisch ausgestaltet und ist insbesondere in Laufrichtung nach vorne weiter hochgezogen, um der Laufbewegung beim Nordic Walking optimal angepasst zu sein. Diese Abrollfläche kann durch eine Spitze durchragt sein, vorzugsweise ungefähr im hinteren Drittel. Zudem verfügt die Profilierung vorzugsweise über seitliche Erweiterungen.

Beim erfmdungsgemässen Stock ist der Puffer am Aufsatz des Stockes mittels eines Bajonettverschlusses zwischen dem Einsatz und dem Aufsatz lösbar befestigt. Durch den Formschluss wird eine konstruktive einfache aber möglichst sichere Befestigung gewährleistet, welche kaum schmutzanfällig ist.

Gemäss einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist der Puffer in nur einer einzigen Rotationsposition am Aufsatz des Stockes befestigbar, wobei der Aufsatz und/oder der Puffer eine Verdrehsicherung zur Verhinderung einer Rotation des Puffers gegenüber dem Aufsatz in einem am Stock aufgesetzten Zustand aufweist. Vorteilhafterweise weist der Stock ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz und dem Einsatz auf, insbesondere bevorzugt durch Formschluss. Alternativ dazu oder zusätzlich weist der Stock ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz und dem Puffer auf, insbesondere bevorzugt durch Formschluss und/oder Kraftschluss und/oder Stoffschluss. Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Aufsatz einen unteren, dem Puffer zugewandten Abschnitt auf, dessen Querschnitt nicht kreisrund ist. Vorteilhafterweise weist dieser untere Abschnitt in Laufrichtung eine grössere Breite auf als in einer Richtung quer zur Laufrichtung. Insbesondere bevorzugt ist der untere Abschnitt des Aufsatzes als Flachzylinder ausgebildet. Dieser weist eine erste rechte Wand, eine der ersten rechten Wand gegenüberliegende zweite rechte Wand, sowie eine dritte vordere Wand, und eine der dritten vorderen Wand gegenüberliegende vierte hintere Wand auf. Dabei ist vorzugsweise die erste Wand und die zweite Wand eben, und die dritte Wand und die vierte Wand gewölbt ausgebildet. Der untere Abschnitt der Aussenhülse verfügt bei montiertem Puffer in Laufrichtung vorzugsweise über eine grössere Breite als quer zur Laufrichtung, ebenso der untere Abschnitt der Innenhülse, wobei diese unteren Abschnitte vorzugsweise beide als Flachzylinder ausgebildet sind. Die Form des unteren Abschnitts der Innenhülse ist mit der Form des unteren Abschnitts der Aussenhülse komplementär ausgebildet, bzw. der untere Abschnitt der Innenhülse passt genau in den unteren Abschnitt der Aussenhülse hinein. Der vorzugsweise im Wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildete Einsatz des Puffers weist an einer Innenwand des Einsatzes mindestens eine erste Aussparung, beispielsweise eine Nut oder einen Hinterschnitt zur Aufnahme eines ersten radialen Fortsatzes auf, welcher an einem dem Puffer zugewandten unteren Abschnitt des Aufsatzes angeordnet ist. Vorzugsweise weist der Einsatz zusätzlich eine der ersten Aussparung radial gegenüberliegende zweite Aussparung auf, zur Aufnahme eines zweiten, dem ersten Fortsatz radial gegenüberliegenden Fortsatzes des Aufsatzes.

Die zwei sich gegenüberliegenden radialen Aussparungen erstrecken sich in Umfangsrichtung jeweils nur über einen Teil des Umfangs des Einsatzes und je in nur einem Bereich über die ganze axiale Länge des Einsatzes. Die Aussparungen stellen somit Bereiche geringerer Wandstärke bzw. Dicke des Einsatzes dar, im Vergleich zum übrigen Umfangsbereich des Einsatzes.

Eine der radialen Aussparungen ist durch eine sich in axialer Richtung parallel zur Stocklängsachse erstreckende Rippe unterbrochen bzw. in zwei Hälften geteilt. Diese Rippe erstreckt sich aber nur über einen ersten axialen Abschnitt des Einsatzes, damit die Fortsätze am Aufsatz innerhalb dieses Bereichs des Einsatzes drehbar sind. Beim Aufsetzen des Puffers auf den unteren Abschnitt des Aufsatzes ragt diese Rippe in eine radiale Aussparung an einem Fortsatz des unteren Abschnittes des Aufsatzes hinein und legt somit die Aufschiebeposition des Aufsatzes auf den Aufsatz fest. Vorzugsweise ist die zweite Aussparung durch eine solche sich vorzugsweise entlang der Stocklängsachse nur unvollständig über eine axiale Länge des Einsatzes an der Innenwand des Einsatzes erstreckende axiale Rippe in Umfangsrichtung halbiert. Der zweite Fortsatz des Aufsatzes ist durch eine axiale Spalte unterbrochen, welche zur Aufnahme der axialen Rippe des Einsatzes geeignet ist.

In einer befestigten Position des Puffers auf dem Aufsatz bzw. am Stock ist eine entlang der Stocklängsachse angeordnete halbierende Schnittebene des Aufsatzes, welche durch die beiden radialen Fortsätze verläuft, in Umfangsrichtung verdreht zu einer entlang der Stocklängsachse verlaufenden halbierenden Schnittebene des Einsatzes angeordnet, welche durch die beiden einander gegenüberliegenden Aussparungen verläuft. Dabei verläuft die entlang der Stocklängsachse verlaufende halbierende Schnittebene des Aufsatzes parallel zur Laufrichtung.

Jeder radiale Fortsatz an einem unteren Abschnitt des Aufsatzes untergreift jeweils einen in Umfangsrichtung verlaufenden Absatz an der Innenwand des Einsatzes des am Aufsatz befestigten Puffers. Dabei bildet der jeweilige Absatz an der Innenwand des Einsatzes einen oberen Anschlag für den jeweiligen Fortsatz des Aufsatzes.

Die radialen Aussparungen an der Innenseite des Einsatzes haben gewissermassen eine L- Form, mit einem breiten, sich parallel zur Stocklängsachse erstreckenden Hals und einem schmaleren Schenkel in Umfangsrichtung. Sie erstrecken sich in einem unteren Abschnitt (Schenkel), der an die untere Kante des Einsatzes grenzt, über einen längeren Umfangsabschnitt des Einsatzes als in einem oberen Bereich (Hals), von oben her entlang der Stocklängsachse im Uhrzeigersinn gesehen. Der Schenkel der jeweiligen L-förmigen radialen Aussparung erstreckt sich aber nicht ganz bis zur nächsten Aussparung hin. Dadurch erstreckt sich an zwei Stellen in Umfangsrichtung des Einsatzes ein Anschlag über die gesamte axiale Länge des Einsatzes, wobei dieser Anschlag von oben her gesehen die jeweils die rechte Seite des unteren Abschnitts der ersten Aussparung und die linke Seite der zweiten, bzw. nächsten Aussparung im Uhrzeigersinn in Umfangsrichtung begrenzt. Somit sind die Fortsätze am unteren Abschnitt des Aufsatzes, nachdem sie in die passenden Aussparungen im Einsatz eingeführt wurden, beim Verdrehen des Aufsatzes in Umfangsrichtung im Uhrzeigersinn relativ zum Einsatz bzw. zum Puffer bis zu dem jeweiligen der beiden radial einander gegenüberliegenden axial sich erstreckenden Anschläge im jeweiligen gewissermassen als „Schiene" dienenden Schenkel der Ausnehmung beweglich. Die Fortsätze am unteren Ende des Aufsatzes greifen somit bei der Verdrehung in diese verlängerten Umfangsabschnitte der radialen Aussparungen ein. Eine axiale Bewegung des Aufsatzes aus dem Einsatz heraus wird verhindert durch den Anschlag der Fortsätze an dem jeweiligen sich oben an den verlängerten Umfangsabschnitt (Schenkel des L) anschliessenden Abschnitt des Hohlzylinders mit grösserer Wandstärke. Die Befestigung des Puffers am Stock, bzw. des Einsatzes am Aufsatz, erfolgt über eine Steck-Dreh-Bewegung: Die beiden zu verbindenden Teile, werden lagerichtig ineinandergesetzt, d.h. der Puffer mit seinem Einsatz wird auf den unteren Abschnitt des Aufsatzes in einer Steckrichtung entlang der Stocklängsachse aufgesteckt und dann daran gedreht. Es handelt sich dabei um eine Rotationsbewegung des Einsatzes relativ zum Aufsatz oder umgekehrt. Vorzugsweise dreht man den Stock mit daran befestigtem Aufsatz im Uhrzeigersinn, während der Puffer fest gehalten wird, oder umgekehrt, indem der Puffer mit dem Einsatz im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, während der Aufsatz festgehalten wird. Zur Lösung des Puffers vom Stock bzw. vom Aufsatz wird entsprechend entweder der Puffer oder der Aufsatz gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Die Befestigung des Puffers am Stock muss nur gelöst werden, wenn der Gummipuffer z.B. aufgrund von Abnützung oder aufgrund des Wechsels des Puffertyps ersetzt werden muss.

Aufsteckposition und/oder verriegelte Endposition können zusätzlich noch auf dem Gummipuffer und/oder auf der Aussenhülse markiert sein (beispielsweise durch einen Aufdruck und/oder eingeformte Symbole).

Beim Aufstecken des Puffers auf den Aufsatz sind die erste Schnittebene des Einsatzes, welche die beiden einander radial gegenüberliegenden Aussparungen halbiert, und die zweite Schnittebene des Aufsatzes, welche die beiden einander radial gegenüberliegenden Fortsätze des Aufsatzes halbiert und vorzugsweise auch durch die axiale Rippe verläuft, parallel zueinander, wobei die beiden Achsen nicht parallel zur Laufrichtung V bzw. zur Schnittebene bzw. axialen Symmetrieebene A-A von Fig. lf bzw. B-B von Fig. 2f angeordnet sind, sondern zwischen 45-90 Grad verdreht dazu. Bei befestigtem Puffer hingegen sind diese Ebenen gegeneinander verdreht, wobei die zweite Schnittebene des Aufsatzes parallel zur Laufrichtung V angeordnet ist.

Vorzugsweise weist der Puffer an seiner Innenwand mindestens eine, vorzugsweise mehrere Ausnehmungen in Umfangsrichtung und insbesondere bevorzugt an unterschiedlichen axialen Positionen entlang der Länge des oberen Abschnitts der zentralen Ausnehmung des Puffers auf. Diese Ausnehmungen im gummielastischen Bereich dienen der Aufnahme jeweils eines an einer Aussenwand des Einsatzes angeordneten, sich abschnittsweise in Umfangsrichtung erstreckenden radialen Flansches. Der im Wesentlichen hohlzylindrische Einsatz im Puffer weist an seiner Aussenseite vorzugsweise zwei an unterschiedlichen axialen Positionen entlang der Stocklängsachse angeordnete in Umfangsrichtung abschnittsweise angeordnete, voneinander beabstandete und einander gegenüberliegende radiale Flansche auf. Diese greifen in entsprechende Ausnehmungen an der Innenwand des Puffers ein und verhindern, dass sich, insbesondere beim Aufsetzen des Puffers auf den Aufsatz und beim Verdrehen des Puffers zum Aufsatz, der Einsatz aus dem Puffer löst und sichert die Rotationsposition des Einsatzes im Puffer. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Aufsatz an seinem unteren, dem Puffer zugewandten Ende einen sich in Richtung der Stocklängsachse zum Puffer hin erstreckenden Fortsatz auf, vorzugsweise in Form einer axialen Nase. Dieser axiale Fortsatz greift in eine entsprechende dritte Ausnehmung an einer Aussenseite des am Aufsatz befestigten Puffers ein, d.h. in dessen gummielastischen Bereich. Dies trägt ebenfalls zur Festlegung der Rotationsposition des Puffers am Aufsatz, bzw. zu einer Verdrehsicherung zwischen Puffer und Aufsatz bei. Diese Nase ist vorzugsweise bei Benutzung des Stocks in Laufrichtung gesehen im vorderen Bereich des Aufsatzes angeordnet.

Zur Sicherung der Verbindung zwischen Puffer und Aufsatz kann zudem zusätzlich eine Raste verwendet werden. Es sind auch andere einander entsprechende bzw. komplementäre Formen von Ausnehmung bzw. Einbuchtung am einen Teil und Ausbuchtung am anderen Teil verwendbar, als die beschriebenen, auch zwischen Einsatz und Aufsatz oder zwischen Einsatz und Puffer. Ein besonders bevorzugter erfmdungsgemässer Stock weist einen Wechselpuffer auf, dessen Position relativ zu einer Stockspitze einstellbar ist. Dazu weist der Aufsatz eine Spitze auf, welche durch eine zentrale Ausnehmung des Puffers und des Einsatzes hindurchtretend angeordnet ist. An einem solchen Stock ist entweder die Spitze relativ zum Puffer höhenverstellbar angeordnet oder umgekehrt. Vorzugsweise ist die Spitze oder der Puffer an mindestens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung festlegbar.

Bei Stöcken mit höhenverstellbarer Spitze weist der Einsatz ein Loch für Spitzendurchtritt auf, bzw. ist als Hohlzylinder ausgestaltet. Bei Stöcken ohne Spitzendurchtritt des Puffers kann der Einsatz ebenfalls topfförmig, d.h. mit geschlossenem Boden ausgestaltet sein. Weist der Stock keine relative axiale Verstellbarkeit von Spitze zu Puffer auf, so ist der Puffer am unteren Ende des Aufsatzes, der statt aus einer Aussenhülse und einer Innenhülse nur aus einer einzigen am unteren Ende des (untersten) Stockrohrabschnittes befestigten Hülse oder aus einem anderen am unteren Stockende vorgesehenen Befestigungselement gebildet ist, lösbar befestigt.

In einer sehr einfachen Ausführungsform ist der Aufsatz direkt am untersten Stockrohrabschnitt befestigt und ein einfacher Puffer wird dann mittels Bajonettverschluss zwecks Auswechslung am unteren Abschnitt dieses Aufsatzes befestigt. Zur Befestigung des Puffers wird der im Puffer angeordnete Einsatz direkt mittels Bajonettverschluss am unteren Abschnitt des Aufsatzes befestigt. Ist der Aufsatz teilweise axial verstellbar, um die Spitze freizulegen oder zu verbergen, ist gemäss einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Aufsatz zweiteilig als Innenhülse und Aussenhülse ausgebildet, wobei die Spitze an der Innenhülse fixiert ist, und die Aussenhülse daran axial verschieblich befestigt, vzw. über einen Rasthebel.

Eine solche Innenhülse kann auch wechselbar ausgebildet sein, indem beispielsweise ihre zentrale Ausnehmung eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung zu einem zusätzlichen, in den Figuren nicht dargestellten Verbindungselement, welches wiederum auf dem untersten Stockrohrabschnitt befestigt ist, aufweist. Eine derartige formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung kann beispielsweise durch ein Gewinde oder eine Rastverbindung bereitgestellt werden.

Die Spitze ist vorzugsweise aus einem verschleissfesten Material wie z.B. Metall, Hartmetall, Keramik oder einer Kombination aus diesen Materialien hergestellt, wobei die Spitze typischerweise über ein Befestigungselement aus Metall oder Hartkunststoff an der Innenhülse fixiert ist.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines höhenverstellbaren Puffers ist in einem Stock verwirklicht, dessen Aufsatz eine mit dem Stockrohr befestigte Innenhülse und eine die Innenliülse umgreifende und auf dieser axial verschiebbar gelagerte Aussenhülse umfasst. Dabei ist der Aufsatz mit einer Spitze versehen, wobei die Spitze und/oder ein unterster Abschnitt der Innenhülse durch eine zentrale Ausnehmung des Puffers und eine zentrale Ausnehmung des Einsatzes hindurchtretend angeordnet ist. Der Puffer ist in einer axialen Richtung entlang einer Stocklängsachse in dieser zentralen Ausnehmung feststellbar verschiebbar gelagert, und kann in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockrohr respektive Innenhülse festgelegt werden. Zur axialen Höhenverstellung ist ein Rasthebel mit seinem unteren, einer Abrollfläche des Puffers zugewandten Ende aussenseitig an der Aussenhülse angelenkt. Mit seinem oberen Ende umgreift der Rasthebel in der festgestellten Position des Puffers das Stockrohr und/oder die Innenhülse wenigstens teilweise formschlüssig. Zum Lösen kann der Rasthebel von der Aussenhülse weggeschwenkt werden.

Der gummielastische Puffer kann durch dieselbe Bajonettverbindung wie oben beschrieben ausgewechselt werden. Statt am unteren Ende eines einfachen Aufsatzes, wird hier der Wechselpuffer, welcher eine Durchgangsöffnung für die Spitze aufweist, am unteren Abschnitt der Aussenhülse befestigt.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch einen Puffer für einen Stock wie eingangs beschrieben. Der erfmdungsgemässe auswechselbare Puffer bzw. Wechselpuffer weist einen Bereich aus gummielastischem Material auf, und eine vorzugsweise zylindrische zentrale Ausnehmung, die nach oben hin offen ausgebildet ist. In der zentralen Ausnehmung ist ein Einsatz aus hartem Material befestigt, vorzugsweise durch Formschluss und/oder Stoffschluss, wobei der Puffer ausgestaltet ist, um am Aufsatz des Stockes mittels eines Bajonettverschlusses zwischen dem Einsatz und dem Aufsatz lösbar befestigt zu werden. Dieser Puffer ist vorzugsweise in nur einer einzigen Rotationsposition am Aufsatz des Stockes befestigbar, wobei der Puffer ein Mittel zur Verdrehsicherung zur Verhinderung einer Rotation des Puffers gegenüber dem Aufsatz in einem am Stock aufgesetzten Zustand aufweist. Vorzugsweise weist der Puffer ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz und dem Einsatz auf, insbesondere bevorzugt durch Formschluss. Zusätzlich oder alternativ kann der Puffer ein Mittel zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufsatz und dem gummielastischen Bereich des Puffers aufweisen, insbesondere bevorzugt durch Formschluss.

Ein besonders bevorzugter Puffer weist eine in Form einer Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Stockspitze ausgebildete zentrale Ausnehmung auf. Vorzugsweise weist ein oberer Abschnitt der Durchgangsöffnung, in welchem der Einsatz befestigt ist, einen grösseren Durchmesser auf als ein unterer Abschnitt der Durchgangsöffnung, welcher einer Abrollfläche des Puffers zugewandt ist. Dadurch hat der Einsatz einen unteren Anschlag an einer Grenzfläche, bzw. am Boden des Puffers zwischen dem durchmessergrösseren oberen Abschnitt und dem durchmesserkleineren unteren Abschnitt der zentralen Ausnehmung.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform befindet sich der Einsatz in der eingerasteten Position in einer Rotationsposition in der zentralen Ausnehmung des Puffers, in welcher sich die beiden radial gegenüberliegenden Ausnehmungen des Einsatzes in Umfangsrichtung des Stockes verdreht zur Laufrichtung gegenüberliegen, vorzugsweise um 45-90 Grad verdreht. Mit anderen Worten ist eine axiale halbierende Schnittebene durch die beiden einander gegenüberliegenden Aussparungen des Einsatzes verdreht zu einer Laufrichtung angeordnet.

Die zweite halbierende Ebene parallel zur Stockachse durch den Aufsatz, bzw. durch die beiden Fortsätze des Aufsatzes, verläuft parallel zur ersten, linken und zweiten, rechten Wand des Aufsatzes im unteren Abschnitt. Diese Ebene verläuft im befestigten Zustand des Puffers parallel zur der Schnittebene bzw. axialen Symmetrieebene des Puffers und parallel zur Laufrichtung. Die Ebene verläuft aber beim Aufstecken des Puffers auf den Aufsatz verdreht zur Symmetrieebene des Puffers und somit auch in Umfangsrichtung verdreht zur Laufrichtung.

Der Bayonettverschluss zwischen dem harten Einsatz des Puffers und dem Aufsatz bzw. der Aussenhülse kann, alternativ zu den beschriebenen Varianten, auch durch andere Formen von Fortsätzen am unteren Abschnitt des Aufsatzes und entsprechenden Ausnehmungen im Einsatz oder umgekehrt ermöglicht werden, oder beispielsweise durch einen radialen Stift an der Innenfläche des Einsatzes, der in eine entsprechende Führungsausnehmung, im unteren Abschnitt des Aufsatzes eingeführt und darin rotiert wird, oder umgekehrt. Eine weitere Alternative wäre ein im Aufsatz angeordnetes gewinkeltes Langloch, in welchen axialen Abschnitt mindestens ein am Einsatz befestigter Stift, durch das Aufschieben des Puffers axial eingeführt wird und dann durch eine Rotation in Umfangsrichtung der Stift in den abgewinkelten Abschnitt des Langlochs überführt wird, wodurch der Puffer in seiner axialen Position und in der Rotationsposition, möglicherweise zusammen mit einer Verdrehsicherung, gehalten wird.

Der Inhalt der WO 2011/128231 AI wird in Bezug auf den Höhenverstellmechanismus des Puffers bzw. für den Wechselmechanismus zwischen Puffer und Spitze in den Offenbarungsgehalt dieser Anmeldung einbezogen.

Weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 in unterschiedlichen schematischen Darstellungen einen Puffer gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel in der festgelegten Position, bei welcher die Spitze nach unten über die Abrollfläche hinausragt, wobei in la) eine perspektivische Ansicht in Laufrichtung von rechts hinten, in lb) eine perspektivische Ansicht in Laufrichtung von rechts vorne, in lc) eine Ansicht in Laufrichtung von vorne, in ld) eine Seitenansicht in Laufrichtung von rechts, in le) eine Ansicht in Laufrichtung von hinten, in lf) die Ansicht von vorne mit Schnitt-/Symmetrieebene A-A gezeigt ist, und in lg) ein Schnitt entlang A-A von Fig. lf) gezeigt ist, wobei in Fig. lf und lg der unterste Stockrohrabschnitt mit abgebildet ist.

Fig. 2 in unterschiedlichen schematischen Darstellungen einen Puffer gemäss dem ersten Ausfuhrungsbeispiel in der Position, in welcher die Spitze verborgen ist, wobei in 2a) eine perspektivische Ansicht in Laufrichtung von rechts hinten, in 2b) eine perspektivische Ansicht in Laufrichtung von rechts vorne, in 2c) eine Ansicht in Laufrichtung von vorne, in 2d) eine Seitenansicht, in 2e) eine Ansicht in Laufrichtung von hinten, in 2f) die Ansicht von vorne mit Schnitt-/Symmetrieebene A-A gezeigt ist, und in 2g) ein Schnitt entlang B-B von Fig. 2f) gezeigt ist, wobei in Fig. 2f und 2g der unterste Stockrohrabschnitt mit abgebildet ist.

Fig. 3 in zwei unterschiedlichen schematischen Darstellungen einen Puffer gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei in 3a) eine Explosionsansicht in Laufrichtung von rechts hinten, in 3 b) eine Explosionsansicht in Laufrichtung von rechts vorne gezeigt ist, und in 3c) eine Explosionsansicht von rechts in Bezug auf die Laufrichtung gezeigt ist.

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Stockes mit einem Puffer gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel mit herausragender Stockspitze.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

In Fig. 4 ist ein erfindungsgemässer Stock 1 abgebildet, hier als Nordic Walking Stock ausgebildet, aufweisend einen Stockgriff 48, sowie einen oberen Stockrohrabschnitt 2a und einen unteren Stockrohrabschnitt 2. Der Aufsatz 3 mit daran befestigtem Puffer 4 ist am unteren Ende des unteren Stockrohrabschnittes 2 befestigt. Weist der Stock nur ein einziges Stockrohr auf, so ist der Aufsatz 3 an dessen unteren Ende befestigt. Weist der Stock 1 mehrere Stockrohrabschnitte 2, 2a auf, so ist der Aufsatz jeweils am untersten Stockrohrabschnitt 2 befestigt.

In sämtlichen Figuren ist ein Aufsatz 3 gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt, auf dessen unteren Ende ein gummielastischer Puffer 4 lösbar befestigt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Puffer entlang der Stocklängsachse S axial verschieblich gelagert, was dem Benutzer ermöglicht, zwischen einer ersten Position mit einer über die gummielastische Auflage- bzw. Abrollfläche 43 hinausragenden Spitze 30, wie in Fig. 1 dargestellt, und einer zweiten Position mit gummielastischer Auflagefläche bzw. mit im Puffer verborgener Spitze 30, wie in Fig. 2 dargestellt, zu wählen.

In Fig. la-lg ist ein auf einem Aufsatz 3 für einen Stock 1 befestigter Puffer 4 in seiner oberen Position, wie der Pfeil anzeigt, dargestellt. Die Spitze 30 ragt hier über die Abrollfläche 43 hinaus.

Der gummielastische Puffer 4 ist hier asymmetrisch ausgestaltet, wobei die Abrollfläche 43 in Laufrichtung V, bzw. nach vorne hin weiter nach oben gezogen ist, um der Laufbewegung beim Nordic Walking optimal angepasst zu sein. Die Spitze 30 durchtritt diese Abrollfläche 43 ungefähr im hinteren Drittel. Zudem verfügt die Profilierung 44 über seitliche Erweiterungen 46.

Der Puffer 4 ist hier auf einen Aufsatz 3 für einen Stock 1 aufgesetzt, wobei der Aufsatz 3 in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine fest am unteren Ende des Stockrohrs 2 montierte Innenhülse 26 und einer auf der Innenhülse axial verschiebliche Aussenhülse 28 umfasst. An der Innenhülse 26 ist ein Befestigungselement 31 montiert, an dessen unterem Befestigungsstumpf 31b eine Spitze 30 eingelassen und befestigt ist. Bei Stöcken, die einen einfachen Wechselpuffer aufweisen, der nicht zwecks Durchdringung durch eine Spitze höhenverstellbar angeordnet ist, übernimmt der untere Abschnitt des Aufsatzes 3, an welchem der Puffer lösbar befestigt ist, die Aufgabe des hier dargestellten unteren Abschnittes 28b der Aussenhülse 28 und ist entsprechend ausgebildet.

Die Zusammensetzung des Aufsatzes 3, und die Ausgestaltung von dessen Bestandteilen sind besonders gut in der Explosionsdarstellung von Fig. 3 erkennbar. Die Innenhülse 26, welche über eine zentrale axiale Ausnehmung 27 verfügt, in welcher das untere Ende eines in Fig. lg, 2g und 4 dargestellten, konisch zulaufenden Stockrohres 2 eingepresst und/oder eingeklebt ist. Der obere Bereich dieser Innenhülse 26 bildet gewissermassen eine Manschette, welche das Stockrohr 2 umschliesst. Die Innenhülse 26 verfügt über einen oberen Abschnitt 26a, der diese Manschette bildet und zur Aufnahme des Stockrohres 2 dient, sowie zur Sicherstellung der formschlüssigen Verbindung in den zwei Positionen der Aussenhülse 28. Zudem folgt nach unten und einstückig mit dem oberen Abschnitt 26a ausgebildet ein unterer Abschnitt 26b der Innenhülse 26. An diesem unteren Abschnitt 26b ist am unteren Ende die eigentliche Spitze 30 aus einem verschleissfesten Material wie z.B. Metall, Hartmetall, Keramik oder einer Kombination aus diesen Materialien befestigt. Die Befestigung ist nicht direkt, sondern über ein Befestigungselement 31, welches typischerweise aus Metall oder Hartkunststoff besteht.

Der untere Abschnitt 26b der Innenhülse 26 verfügt über eine axiale Ausnehmung 33, in welcher ein oberer Befestigungsstumpf 31a des Befestigungselementes 31 eingelassen, respektive befestigt ist. Ein in diesem Ausführungsbeispiel sechskantiger Flansch 32, der einstückig mit dem oberen und unteren Befestigungsstumpf 31a ausgebildet ist, und welcher noch im unteren Abschnitt 26b der Innenhülse 26 befestigt ist, trennt den oberen Befestigungsstumpf 31a von einem unteren Befestigungsstumpf 31b des Befestigungselements 31, welcher mittels der Durchführungsöffnung 6 den Puffer 4 durchragt. Die sechseckige Form des Flansches 32 dient der Sicherstellung der Rotationsposition des Befestigungselements 31 in der Innenhülse 26. Die verdrehsichere Befestigung des Befestigungselements 31 in der Innenhülse 26 kann alternativ dazu aber auch durch eine andere nicht-kreisförmige Ausgestaltung des Flansches 32, oder des oberen Befestigungsstumpfes 31a erreicht werden, durch Einspritzen, Einpressen, Rändelung am Schaft oder eine Kombination dieser Massnahmen. Am unteren Ende des unteren Abschnitts 26b der Innenhülse 26 ist eine Ausnehmung 49 zur Aufnahme eines Abschnitts des Flansches 32, welcher hier in Form einer Sechskantgeometrie/-profiles ausgestaltet ist, vorgesehen. Der untere Abschnitt 26b der Innenhülse 26 weist an seiner äusseren Mantelfläche eine Form auf, welche hier im Wesentlichen der komplementären Form der Innenseite des unteren Abschnittes 28b der Aussenhülse 28 entspricht und weist nur geringfügig kleinere Masse auf, sodass die Aussenhülse 28 ohne radiales Spiel entlang der Stocklängsachse S axial auf der Innenhülse verschieblich ist.

Sowohl der untere Abschnitt 28b der Aussenhülse 28b, als auch der untere Abschnitt 26b der Innenhülse 26, welcher in den unteren Abschnitt 28b der Aussenhülse 28 eingepasst und darin axial verschieblich gelagert ist, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht kreisrund ausgestaltet, sondern als ein seitlich abgeflachter, ursprünglich zylindrischer Bereich, also gewissermassen als Flachzylinder, der in Laufrichtung über eine grössere Breite als quer zur Laufrichtung verfügt. Der untere Abschnitt 28b weist somit eine ebene erste, rechte Wand 20 und eine ebene zweite, linke Wand auf, sowie eine gewölbte dritte, vordere Wand 22 und eine gewölbte vierte, hintere Wand 23.

Der Flansch 32 stellt einen definierten unteren Anschlagspunkt für die Position, in welcher die Spitze 30 nach unten über die Abrollfläche 43 hinausragt dar (vergleiche insbesondere die Schnittdarstellung gemäss Figur 3b) und liegt in einer ausgefahrenen Position der Spitze 30 mit seiner Unterseite auf einer Anschlagfläche am Boden 6c der zentralen Ausnehmung 6 des Puffers 4 auf.

Die eigentliche aus einem harten, wie oben beschriebenen Material bestehende separate Spitze 30 ist in den unteren Befestigungsstumpf 31b, welcher nach unten gerichtet über eine Ausnehmung 31c verfügt, eingepresst und/oder eingeklebt oder anderweitig fixiert ist (gelötet, geschraubt, etc.). Der ganze untere Befestigungsstumpf 31b und die Spitze 30 verfügen dabei über eine Querschnittsform, die angepasst ist auf eine im elastischen Puffer 4 vorgesehene Durchgangsöffnung 6, so dass bei unterschiedlichen Positionen der Aussenhülse 28 relativ zur Innenhülse 26 die Spitze 30 durch diese Durchgangsöffnung 6 verschoben werden kann. Die Durchgangsöffnung 6 im Puffer 4 ist daher in einem oberen Abschnitt 6a, der für die Aufnahme des Einsatzes 5 ausgebildet ist, mit einem grösseren Durchmesser ausgestaltet als im unteren Abschnitt 6b, der für die Aufnahme der Spitze 30 ausgebildet ist. Die Durchgangsöffnung 6 ist daher nach unten zur Abrollfläche hin verjüngt ausgebildet.

Auf dem unteren Abschnitt 26b der Innenhülse 26 ist in axialer Richtung eine Aussenhülse 28 verschieblich gelagert angeordnet. Auf der Aussenseite dieser Aussenhülse 28 ist ein Rasthebel 34 angelenkt, dies über zwei in Laufrichtung nach hinten angeformte Lagererweiterungen 35 der Aussenhülse 28, welche über zwei fluchtende Achslöcher 36a, 36b verfügen. Zwischen diesen beiden Lagererweiterungen 35 ist der Rasthebel 34 befestigt. Zwischen die beiden Lagererweiterungen 35 greift zu diesem Zweck ein verjüngter Bereich 34a des Rasthebels 34 ein, der über eine Durchgangsöffnung 34c verfügt. Durch die beiden Achslöcher 10 und diese Durchgangsöffnung 34c ist eine Drehachse 37, typischerweise ein Metallstift, eingeschoben, sodass der Rasthebel 34 um diese Drehachse 37 verschwenkbar an der Aussenhülse 28 gelagert ist.

An seinem oberen Ende verfügt dieser Rasthebel 34 über einen Klammerbereich 34b. Mit diesem Klammerbereich 34b umgreift der Rasthebel 34 in der festgelegten Position des Puffers 4 den oberen Abschnitt 26a der Innenhülse 26 in selbsteinrastender Weise. Auf der Innenseite dieses Klammerbereichs 34b gibt es zur genauen Festlegung der formschlüssigen Verbindung in den beiden Positionen einerseits einen innenseitig um den Umfang angeordneten, sich radial nach innen erweiternden Anlagebereich 38 und einen unmittelbar unterhalb anfolgenden Hinterschnitt 39 im Sinne einer analog umlaufenden Nut.

Die axiale Verschieblichkeit der Aussenhülse 28 ist des Weiteren gewährleistet durch eine im unteren Bereich 26b der Innenhülse 26 vorgesehene Führungsausnehmung 40, die in axialer Richtung länglich ausgebildet ist. In diese Führungsausnehmung 40, welche gewissermassen als Hinterschnitt des unteren Abschnittes 26b der Innenhülse 26 ausgebildet ist und erst nach Einsetzen in die Aussenhülse 28 ein Langloch bildet, greift ein quer verlaufender Führungsstift 41, der in der Aussenhülse 28 befestigt ist, ein. In der unteren Position der Aussenhülse 28, wie sie insbesondere anhand von Figur 2g erkannt werden kann, liegt dieser Führungsstift 41 am unteren Anschlagspunkt der Führungsausnehmung 40. Auf der anderen Seite greift der Anlagebereich 34b des Rasthebels 34 von unten formschlüssig an eine umlaufende Rasterweiterung 42 am oberen Abschnitt 26a der Innenhülse 26 an. Entsprechend wird in der unteren Position der Aussenhülse 28, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, die Aussenhülse 28 in dieser Position fixiert, indem der eine Anschlag durch die Relativposition des Führungsstiftes 41 in der Führungsausnehmung 40 am unteren Anschlag gegeben ist, und auf der anderen Seite durch die Anlage des Anlagebereichs 34b des Rasthebels 34 an der unteren Fläche der Rasterweiterung 42.

Bei dieser Bauweise ist der lösbar befestigte Puffer 4 an der Unterseite der Aussenhülse 28 vorgesehen. Von der gewissermassen unteren Position der Aussenhülse 28 relativ zur Innenhülse 26 wie in Figur 2 dargestellt, kann ein solcher Puffer 4 in die Position mit ausgefahrener Spitze 30 gemäss Figur 1 verschoben werden, indem der Rasthebel 34 aussen liegend seitlich abgeschwenkt wird, sodass der Anlagebereich 34b die Rasterweitung 42 freigibt. Anschliessend kann die Aussenhülse 28 im Rahmen der Beweglichkeit des Führungsstiftes 41 in der Führungsausnehmung 40 nach oben (sukzessive) verschoben werden.

In Figur 1 ist nun die Position dargestellt, in welcher die Aussenhülse 28 an den durch die Ausnehmung 27 respektive den Führungsstift 41 vorgegebenen Anschlag der axialen Beweglichkeit geschoben wurde und der Rasthebel 34 ist wiederum an die Innenhülse 26 angelegt worden und hat die Innenhülse 26 gewissermassen selbsteinrastend umschnappt. In dieser oberen Position der Aussenhülse 28 liegt nun der Anlagebereich 34b oberhalb der Rasterweitung 42 und die Rasterweiterung 42 greift in den Hinterschnitt 39 formschlüssig ein. In dieser Position definiert also der obere Bereich des Rasthebels 34 eine vollständige formschlüssige Befestigung und der untere Anschlag, vorgegeben durch die Führungsausnehmung 40, respektive den Führungsstift 41, ist nicht zwingend erforderlich aber möglich.

Der Puffer 4 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines Bayonettverschlusses am Aufsatz 3 befestigt. Im Falle einer Variante mit axialer Verschieblichkeit eines über eine Spitze 30 schiebbaren Puffers 4, wird der Puffer 4 am unteren Abschnitt 28b der Aussenhülse 28 befestigt. Dazu wird der Puffer 4 auf den unteren Abschnitt des Aufsatzes 3, bzw. am unteren Abschnitt 28b der Aussenhülse 28 aufgeschoben und dann durch eine Rotation des Puffers 4 relativ zum Aufsatz 3, bzw. zur Aussenhülse 28 in die Anschlags- /Rastposition gedreht und somit am Stock 1 befestigt. Die Bayonettverbindung erfolgt zwischen dem im Puffer 4 eingesetzten Einsatz 5 aus Hartkunststoff und dem Aufsatz 3 bzw. der Aussenhülse 28. Die Aufschiebeposition ist durch den vorderen radialen Fortsatz 16 und den hinteren radialen Fortsatz 17 am unteren Abschnitt des Aufsatzes 3 bzw. der Aussenhülse 28, und insbesondere durch den axialen Spalt 18 am hinteren radialen Fortsatz 17 für die Aufnahme der axialen Rippe 9 des Einsatzes 5 festgelegt. Hält man nach dem Aufsetzen des Puffers 4 in der Aufschiebeposition den Puffer 4 fest, so wird im dargestellten Ausführungsbeispiel der Figuren 1-3 das Stockrohr 2 mit dem Aufsatz 3 in Umfangsrichtung U in Uhrzeigerrichtung gedreht, um einen Winkelbereich von 90-120 Grad, bis hin zum Anschlag des vorderen radialen Fortsatzes 16 an einem rechten Anschlag 25 der ersten Ausnehmung 7 im Einsatz 5 und des hinteren radialen Fortsatzes 17 an einem rechten Anschlag der zweiten Ausnehmung 8 im Einsatz 5.

Dazu laufen die radialen Fortsätze 16, 17 des unteren Abschnittes 28b des Aufsatzes 3, welche in Fig. 3c dargestellt sind, im Einsatz 5 des Puffers 4 gewissermassen jeweils in einer Schiene, welche durch eine entsprechend geformte Ausnehmung bzw. eine Kerbe oder Nut in der Innenwand 5a des zylindrischen Einsatzes 5 gebildet wird. Diese Kerbe ist, wie vorher beschrieben, durch den in Umfangsrichtung U des Einsatzes 5 verlaufenden Schenkel der L-förmigen Ausnehmung gebildet.

Im Falle eines alternativen Ausführungsbeispiels eines Stockes, der entweder gar keine Spitze, sondern nur einen gummielastischen Puffer aufweist (mit oder ohne fest daran installiertem Spitzenkörper), dient der Aufsatz einfach der formschlüssigen Verbindung des untersten Stockrohrabschnittes mit dem Puffer. Der Aufsatz kann aber auch einen fest daran installierten, oder auswechselbar daran montierten Spitzenkörper aufweisen, wobei der lösbar befestigbare Puffer über diesen Spitzenkörper geschoben wird. Bei einem mehrteiligen Aufsatz kann dann durch eine axiale Verschiebung des Puffers zusammen mit einem unteren Teil des Aufsatzes relativ zu einem oberen Teil des Aufsatzes der Spitzenkörper entweder freigelegt, bzw. über die Abrollfläche hinausragend (wie in Fig. 1 dargestellt), oder im Inneren des Puffers verborgen sein (wie in Fig. 2 dargestellt).

BEZUGSZEICHENLISTE

Stock bzw. 28b

unterster Stockrohrabschnitt 17a Oberkante von 17a oberer Stockrohrabschnitt 18 axialer Spalt an 17 für 9

Aufsatz 19 Durchgangsöffnung von 5

Puffer 20 erste, rechte Wand von 3a Innenwand von 4 22 dritte, vordere Wand von 3

Einsatz in 4 23 vierte, hintere Wand von 3a Innenwand von 5 24 linker Anschlag von 7b Aussenwand von 5 25 rechter Anschlag von 8 zentrale Ausnehmung in 4 26 Innenhülse

a oberer Abschnitt von 6 26a oberer Abschnitt von 26b unterer Abschnitt von 6 26b unterer Abschnitt von 26c Boden von 6 27 obere zentrale axiale

erste Aussparung von 5 Ausnehmung von 26 für 2a erste Hälfte von 7 28 Aussenhülse

b zweite Hälfte von 7 28a oberer Abschnitt von 28 zweite Aussparung von 5 28b unterer Abschnitt von 28 axiale Rippe von 5 in 7 29 zentrale axiale Ausnehmung0 vorderer Flansch an 5 . von 28

1 hinterer Flansch an 5 30 Spitze

2 erste Ausnehmung in 4a für 31 Befestigungselement für 30

10 31a oberer Befestigungsstumpf3 zweite Ausnehmung in 4a für von 31

11 31b unterer Befestigungsstumpf4 dritte Ausnehmung in 4 für von 31b

15 31c untere zentrale axiale5 axiale Nase an 3 bzw. 28b Ausnehmung von 316 vorderer radialer Fortsatz an 32 umlaufender Flansch an 31

3 bzw. 28b 33 axiale Ausnehmung in 26b6a Oberkante von 16 für 31a

7 hinterer radialer Fortsatz an 3 34 Rasthebel a verjüngter Bereich von 34 46 seitliche Erweiterungen vonb Klammerbereich von 34 44

c Durchgangsöffnung von 34a 47 Absatz zwischen 26a, 26b

Lagererweiterung von 28 48 Stockgriff

a linkes Achsloch in 28 49 Ausnehmung in 26b für 32b rechtes Achsloch in 28 A-A Schnittebene von Fig. lf,

Drehachse in 28, Quer Stift axiale Symmetrieebene von 4 durch 34c B-B Schnittebene von Fig. 2f, erweiterter Anlagebereich axiale Symmetrieebene von 4 von 34b El Halbierende Ebene von 5

Hinterschnitt, Nut von 34b E2 Halbierende Ebene von 3

Führungsausnehmung H entgegen der Laufrichtung,

Führungsstift in 28 nach hinten

Rasterweiterung von 26 L Längsrichtung von 28b

Abrollfläche von 4 16 Länge von 6a

Profilierung in 43 S Stocklängsachse

a linke Durchgangsöffnung für u Umfangsrichtung

41 in 28 V Laufrichtung, nach vorneb rechte Durchgangsöffnung

für 41 in 28