LIPPAUTZ, Manfred (Fäscha 5a, Fraxern, A-6833, AT)
LIPPAUTZ, Manfred (Fäscha 5a, Fraxern, A-6833, AT)
| Patentansprüche 1. Kilometerzähleinrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche eine digitale Verarbeitungs- einheit (1 , 1 ') mit einer Anzeige (2) für die gefahrenen Kilometer aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kilometerzähleinrichtung einen elektromechanischen Aktor (6) umfasst, dem Impulse (4) entsprechend einer vom Kraftfahrzeug jeweils zurückgelegten Strecke zugeführt werden. 2. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische Aktor (6) ein mechanisches Zählwerk (7) antreibt. 3. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der digitalen Verarbeitungseinheit (1 , 1 ') Impulse entsprechend der vom Kraftfahr- zeug zurückgelegten Strecke zugeführt werden. 4. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem elektromechanischen Aktor (6) ein Impulsgeber (10) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit von der Bewegung des Aktors (6) Impulse ausgibt, die der digitalen Verar- beitungseinheit (1) zugeführt werden, welche einen digitalen Zähler für die zugeführten Impulse und die Anzeige (2) für die gefahrenen Kilometer aufweist. 5. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 2 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem mechanischen Zählwerk (7) ein Impulsgeber (10) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit von der Bewegung des mechanischen Zählwerks (7) Impulse ausgibt, die der digitalen Verarbeitungseinheit (1 ) zugeführt werden, welche einen digitalen Zähler für die zugeführten Impulse und die digitalen Anzeige (2) aufweist. 6. Kilometerzähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich- net, dass eine zentrale Steuereinheit (12) des Kraftfahrzeugs einen digitalen Zähler zum Zählen der Impulse (4) eines Signals, von dem die Anzahl der Impulse ein Maß der vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke ist, aufweist und dass von der zentralen Steuereinheit (12) ein digitalisierter Wert entsprechend der vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke über einen Bus (1 1) an einen Empfänger (13) der Kilometerzähleinrichtung übertragen wird. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Empfänger (13) jeweils empfangene aktuelle digitalisierte Wert einer Umformeinheit (15) zugeführt wird, in der ein vom Empfänger (13) zuvor empfangener digitalisierter Wert gespeichert ist und von der ein Impulssignal mit einer Impulszahl entsprechend der Differenz zwischen dem aktuellen digitalisierten Wert und dem gespeicherten digitalisierten Wert an den elektromechanischen Aktor (6) ausgegeben wird. Kilometerzähleinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Empfänger (13) jeweils empfangene aktuelle digitalisierte Wert der digitalen Verarbeitungseinheit (1 ') zugeführt wird. Kilometerzähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische Aktor (6) ein Elektromotor ist. |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kilometerzähleinrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche eine digitale Verarbeitungseinheit mit einer Anzeige für die gefahrenen Kilometer auf- weist.
Als Kilometerzähler wurden früher mechanische Zählwerke in Form von Rollenzählwerken eingesetzt, die von einer Tachowelle angetrieben wurden. Manipulationen solcher Kilometerzähler waren mit einem gewissen Aufwand möglich, indem die Tachowelle am radseiti- gen Ende gelöst worden ist und mittels eines Elektromotors in die Rückwärtsdrehrichtung angetrieben worden ist. Zur Vermeidung solcher betrügerischer Manipulationen war es nicht möglich, das Rollenzählwerk einfach mit einer Rückdrehsperre auszustatten, da diese beim Rückwärtsfahren des Fahrzeugs zerstört worden wäre. Deshalb sind verschiedene, mehr oder weniger komplizierte Einrichtungen entwickelt worden, die das Zurückdrehen des Rollenzählwerks ausschließen sollen, die aber keine Verbreitung gefunden haben. Ein Rollenzählwerk mit einer Einrichtung zur Verhinderung des Zurückdrehens des Zählerstandes ist beispielsweise aus der DE 4 322 455 A1 bekannt.
Aus der DE 29 803 356 U1 ist es bekannt, für das höchststellige Zählrad einen mechani- sehen Anschlag vorzusehen, der ein Weiterdrehen dieses Zählrades von 9 nach 0 verhindert.
Rollenzählwerke werden auch in elektromechanischen Zählwerken eingesetzt, wie diese beispielsweise für Stromzähler in Haushalten verbreitet sind. Das Rollenzählwerk wird hier von einem elektrischen Antrieb in Form eines Elektromotors oder Elektromagneten angetrieben. Ein elektrischer Impuls aktiviert den elektrischen Antrieb, der das mechanische Zählwerk weiterdreht.
Heutzutage werden als Kilometerzähler von Kraftfahrzeugen üblicherweise digitale Zähl- einrichtungen mit digitalen Anzeigen eingesetzt. Diese lassen einen größeren optischen Gestaltungsspielraum zu und sich einfacher mit anderen (ebenfalls digitalen) Anzeigen kombinieren. Ein Problem solcher digitaler Kilometerzähler ist es, dass diese in einfacher Weise manipuliert werden können. Der digitale Kilometerzähler kann über einen Bus, übli- cherweise CAN-Bus, von einer zentralen Steuereinheit des Kraftfahrzeugs angesprochen werden. Auf die zentrale Steuereinheit kann von einem externen Gerät über einen Servicestecker zugegriffen werden. Mit geeigneter Software kann damit der gespeicherte Kilometerstand in sehr einfacher Weise überschrieben werden. Solche betrügerische Manipulati- onen werden verschiedentlich angeboten.
Zur Verbesserung der Manipulationssicherheit von digitalen Kilometerzählern wurden bereits verschiedene Vorschläge gemacht, die aber teilweise zu keiner ausreichenden Betriebssicherheit führen, teilweise relativ aufwendig sind. Vorschläge für Verbesserungen der Manipulationssicherheit von digitalen Kilometerzählern gehen beispielsweise aus der DE 20 2005 007 818 U1 , DE 100 26 738 C1 , DE 10 2005 038 995 A1 und DE 199 63 21 1 A1 hervor.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Kilometerzähleinrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei der in einfacher Weise eine Verbesserung der Manipulationssicherheit erreicht wird. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Kilometerzähleinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Die Kilometerzähleinrichtung der Erfindung umfasst eine digitale Verarbeitungseinheit, welche die Anzeige für die gefahrenen Kilometer aufweist, und weiters einen elektrome- chanischen Aktor (=Aktuator), dem elektrische Impulse zugeführt werden, deren Anzahl einer vom Kraftfahrzeug jeweils (d.h. in einem jeweiligen Zeitintervall) zurückgelegten Strecke entspricht. Von diesem Aktor in einer möglichen Ausführungsform der Erfindung wird ein mechanisches Zählwerk angetrieben. Alternativ oder zusätzlich hierzu wird ausgangs- seitig dieses Aktors wiederum eine Umwandlung der mechanischen Bewegung des Aktors oder eines von ihm angetriebenen Teils in ein elektrisches Signal durchgeführt, welches elektrische Impulse aufweist, die der digitalen Verarbeitungseinheit zugeführt werden. Die Anzahl der Impulse ist ein Maß für die zurückgelegte Wegstrecke (also proportional zu dieser) und die Impulse werden von einem digitalen Zähler der digitalen Verarbeitungs- einheit gezählt und entsprechend der gezählten Anzahl der Impulse wird ein Anzeigewert für die gefahrenen Kilometer an der Anzeige der digitalen Verarbeitungseinheit ausgegeben. Die Wandlung in das Impulssignal ausgangsseitig des Aktors kann von einem Impulsgeber erfolgen, der direkt mit einem bewegten Teil des Aktors oder mit einem vom Aktor angetriebenen mechanischen Teil, beispielsweise einem mechanischen Zählwerk, zusammenwirkt. Der digitale Zähler der Verarbeitungseinheit ist vorzugsweise so ausgebildet, dass er vom höchsten möglichen Zählwert nicht auf 0 weiterzählt, wenn er weitere Zählimpulse erhält, sondern beim höchsten möglichen Zählwert verharrt. Durch die Erfindung kann eine wesentliche Verbesserung der Manipulationssicherheit des Kilometerstandes erreicht werden, dies in einfacher und in funktionssicherer Weise. Es kann hier zusätzlich zu einer digitalen Anzeige ein mechanischer Zähler vorgesehen sein, der sich insbesondere an einer beim normalen Fahrbetrieb des Fahrzeugs uneinsichtigen Stelle befindet, und/oder es kann durch eine„Zwischenschaltung" des elektromechani- sehen Aktors eine direkte Zugriffsmöglichkeit von einem Servicestecker des Kraftfahrzeugs aus auf die die digitale Anzeige aufweisende digitale Verarbeitungseinheit verhindert werden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beilie- genden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 bis 6 schematische Darstellungen von sechs Ausführungsbeispielen der Erfindung. Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt. Die Kilometerzähleinrichtung umfasst eine digitale Verarbeitungseinheit 1 , welche eine digitale Anzeige 2 aufweist. Der digitalen Verarbeitungseinheit 1 wird über eine Datenleitung 3 ein digitales Signal zugeführt, welches elektrische Impulse 4 aufweist, deren Anzahl proportional zur vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke ist. Ein solches Signal kann von einem Geber am KFZ-Motor oder einem vom KFZ-Motor angetriebenen Teil abgeleitet werden und wird als„Tachosignal" bezeichnet.
Die Impulse des Tachosignals werden von einem digitalen Zähler der Verarbeitungseinheit
1 gezählt, der die Anzahl der gezählten Impulse speichert und ein aus der Anzahl der ge- zählten Impulse abgeleiteter Kilometerwert wird von einem Treiber an die digitale Anzeige
2 ausgegeben. Der Zähler und der Treiber sind im schematisch in der Verarbeitungseinheit 1 eingezeichneten Block 5 enthalten bzw. implementiert. Die Verarbeitungseinheit 1 ist vorzugsweise als Mikroprozessoreinheit ausgebildet. Zusätzlich weist die Kilometerzähleinrichtung einen elektromechanischen Aktor 6 auf, dem ebenfalls das Tachosignal zugeführt wird. Der elektromechanische Aktor 6 und die digitale Verarbeitungseinheit 1 , welche die Anzeige 2 aufweist, sind somit parallel geschaltet. Ein jeweiliger Impuls 4 aktiviert den Aktor 6 und dieser treibt das mit ihm verbundene mechanische Zählwerk 7 an. Anstelle des Begriffs Aktor oder Aktuator könnte auch der Begriff Effektor verwendet werden. Beim elektromechanischen Aktor 6 bzw. Effektor handelt es sich vorzugsweise um einen Elektromotor (=Stellmotor), insbesondere Schrittmotor. Das mechanische Zählwerk 7 ist an die Ausgangswelle 8 dieses Elektromotors angeschlossen. Als elektromechani- scher Aktor könnte beispielsweise auch ein Elektromagnet eingesetzt werden.
Das mechanische Zählwerk 7 ist insbesondere in Form eines Rollenzählwerks ausgebildet. Vorzugsweise ist das der höchsten Stelle zugeordnete Zählrad 9 an der Ziffer„9" gegen ein Weiterdrehen zur Ziffer„0" gesperrt. Die Impulsfolge 4 enthält keine Information, ob das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts fährt. Ein Zurückdrehen des mechanischen Zählwerks 7 über die Datenleitung 3 ist nicht möglich.
Eine mechanische Sperre gegen ein Zurückdrehen des mechanischen Zählwerks 7 kann vorgesehen sein.
Das mechanische Zählwerk kann herstellerseitig plombiert sein.
Der elektromechanische Aktor 6 und das mechanische Zählwerk 7 bilden zusammen ein elektromechanisches Zählwerk.
Das zusätzlich zur digitalen Anzeige 2 vorhandene mechanische Zählwerk 7 kann beispielsweise im Motorraum angeordnet sein und kann zur Überprüfung des von der digitalen Anzeige 2 angezeigten Kilometerwerts abgelesen werden.
Die digitale Anzeige 2 ist in üblicher Weise am Armaturenbrett angeordnet.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Hier wird das über die Datenleitung 3 zugeführte Tachosignal nur dem elektromechanischen Aktor 6 zugeleitet, der das mechanische Zählwerk 7 antreibt. Der elektromechanische Aktor 6 und das mechanische Zählwerk 7 können in der zuvor beschriebenen Weise ausgebildet sein. Am me- chanischen Zählwerk 7 ist hier ein elektrischer Impulsgeber 10 angeordnet, der in Abhängigkeit von der Bewegung des mechanischen Zählwerks 7 und somit in Abhängigkeit von der Bewegung des dieses antreibenden elektromechanischen Aktors 6 Impulse ausgibt. Die Anzahl dieser Impulse ist proportional zur vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke. Dieses Impulssignal, das somit synchron zum über die Datenleitung 3 zugeführten Impulssignal ist, wird der digitalen Verarbeitungseinheit 1 zugeführt, welche in analoger Weise wie im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ausgebildet sein kann und die digitale Anzeige 2 aufweist. An der digitalen Anzeige ist am Armaturenbrett der Kilometerstand ablesbar und das mechanische Zählwerk 7, an welchem der Kilometer- stand ebenfalls abgelesen und kontrolliert werden kann, ist vorzugsweise an einer beim normalen Fahrbetrieb uneinsichtigen Stelle angeordnet.
Gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist beim in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel bereits die Manipulation der digitalen Anzeige 2 erschwert, da der elektromechanische Aktor 6 zwischen die digitale Verarbeitungseinheit 1 und die Datenleitung 3„zwischengeschaltet" ist. Die digitale Verarbeitungseinheit 1 ist somit über die Datenleitung 3 nicht direkt zugänglich bzw. ansprechbar, d.h. es können keine digitalen Befehle oder Daten über die Datenleitung 3 direkt an die digitale Verarbeitungseinheit 1 übermittelt werden.
Der Impulsgeber 10 könnte beim zweiten Ausführungsbeispiel auch direkt an der Ausgangswelle 8 des Aktors 6 oder einem anderen mechanisch bewegten Teil des Aktors 6 angeordnet sein. Der Unterschied des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels gegenüber dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das mechanische Zählwerk 7 hier weggelassen ist. Der Impulsgeber 10 wirkt direkt mit der Ausgangswelle 8 des elektromechanischen Aktors 6 zusammen. Der Impulsgeber 10 könnte auch mit einem anderen bewegten Teil des elektromechanischen Aktors 6 zusammenwirken. Die vom Impulsgeber 10 ausgegebenen Impulse werden wiederum in einem digitalen Zähler der digitalen Verarbeitungseinheit 1 gezählt und ein zum gezählten Wert der Impulse proportionaler Wert der vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke wird an der digitalen Anzeige 2 ausgegeben.
Der digitale Zähler der Verarbeitungseinheit 1 ist so ausgebildet, dass er vom höchsten möglichen Zählwert nicht auf 0 weiterzählt, wenn er weitere Zählimpulse erhält, sondern beim höchsten möglichen Zählwert verharrt. Da die digitale Verarbeitungseinheit 1 nicht direkt über die Datenleitung 3 ansprechbar ist und da durch einen jeweiligen über die Datenleitung 3 übertragenen Impuls 4 bzw. einen jeweiligen vom Impulsgeber 10 ausgegebenen Impuls der Zähler der Verarbeitungseinheit 1 nur inkrementieren kann und ein Dekrementieren dieses digitalen Zählers nicht möglich ist, wird die Manipulationssicherheit des an der digitalen Anzeige 2 angezeigten Kilometerstandes wesentlich verbessert.
Ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt. Es ist hier schematisch ein Bus 1 1 dargestellt, wie er in Kraftfahrzeugen eingesetzt wird, insbesondere in Form eines CAN-Busses. Über den Bus 1 1 werden von einer zentralen Steuereinheit 12 Steuerbefehle und Daten in Form von digitalisierten Werten (="Worte") an Steuergeräte übertragen. Dargestellt ist die Übertragung an einen Empfänger 13 der Kilometerzähleinrichtung, der mit der digitalen Verarbeitungseinheit 1 der Kilometerzähleinrichtung verbunden ist. Der zentralen Steuereinheit 12 wird über eine Datenleitung 14 ein Tachosignal zugeführt. Dessen Impulse werden von einem digitalen Zähler der zentralen Steuereinheit
12 gezählt. Über die Busleitung 1 1 wird von der zentralen Steuereinheit 12 ein digitalisierter Wert entsprechend der vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke an den Empfänger
13 übertragen. Von diesem wird der empfangene digitalisierte Wert an die digitale Verarbeitungseinheit 1 ' ausgegeben. Von der digitalen Anzeige 2 der digitalen Verarbeitungs- einheit 1 ', die von einem im Block 5' enthaltenen Treiber angesprochen wird, wird dieser digitalisierte Wert oder ein hierzu proportionaler Wert als vom Kraftfahrzeug zurückgelegte Strecke angezeigt.
Die digitale Anzeige 2 ist somit über die zentrale Steuereinheit 12 manipulierbar.
Vom Empfänger 13 wird der digitalisierte Wert aber weiters an eine Umformeinheit 15 ausgegeben. In dieser ist ein vom Empfänger 13 zuvor empfangener digitalisierter Wert gespeichert und wird mit dem aktuellen empfangenen digitalisierten Wert verglichen. Von der Umformeinheit 15 wird an einer Ausgangsleitung 16 ein Ausgangssignal ausgegeben, welches ein Impulssignal mit einer Impulszahl entsprechend der Differenz zwischen dem aktuell empfangenen digitalisierten Wert und dem zuvor empfangenen digitalisierten Wert darstellt. Dieses Impulssignal wird dem elektromechanischen Aktor 6 zugeführt, der ein mechanisches Zählwerk 7 antreibt. Der elektromechanische Aktor 6 und das mechanische Zählwerk 7 sind in analoger Weise wie in Fig. 1 beschrieben ausgebildet. In einer Variante zum zuvor beschriebenen vierten Ausführungsbeispiel könnte von der zentralen Steuereinheit 12 über den Bus 1 1 auch ein Datenpaket an den Empfänger 13 übermittelt werden, welches ein Impulssignal mit einer der vom Kraftfahrzeug in einem Zeitintervall jeweils zurückgelegten Strecke entsprechenden Impulsanzahl enthält. Vom Empfänger 13 könnte dann das Impulssignal direkt an den Aktor 6 ausgegeben werden, sodass die Umformeinheit 15 entfallen könnte. Weiters könnte vom Empfänger 13 das Impulssignal an die digitale Verarbeitungseinheit ausgegeben werden, die in diesem Fall einen entsprechenden digitalen Zähler für die Impulse des Impulssignals aufweisen würde (in analoger Weise wie die digitale Verarbeitungseinheit 1 des ersten Ausführungsbei- spiels).
Ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 5 schematisch dargestellt. Dieses entspricht dem zuvor beschriebenen vierten Ausführungsbeispiel bzw. der beschriebenen Variante hierzu mit den folgenden Unterschieden:
Die Verarbeitungseinheit 1 ist hier nicht direkt mit dem Empfänger 13 verbunden. Der Empfänger 13 ist mit dem elektromechanischen Aktor 6 verbunden, gegebenenfalls über die Umformeinheit 15. Die digitale Verarbeitungseinheit 1 ist analog wie im zweiten Ausführungsbeispiel mit einem Impulsgeber 10 verbunden, der am mechanischen Zählwerk 7 angeordnet ist. Der Impulsgeber 10 kann wiederum auch mit der Ausgangswelle 8 des elektromechanischen Aktors 6 oder einem anderen bewegten Teil des elektromechanischen Aktors 6 zusammenwirken. Die vom Impulsgeber 10 ausgegebenen Impulse werden wie im Zusammenhang mit dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben von der Verarbeitungseinheit 1 gezählt und ein der vom Kraftfahrzeug zurückgelegten Strecke entspre- chendes Signal wird an der digitalen Anzeige 2 ausgegeben.
Der Unterschied zwischen dem in Fig. 5 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel und dem in Fig. 6 dargestellten sechsten Ausführungsbeispiel entspricht dem Unterschied zwischen dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel und dem in Fig. 3 darge- stellten dritten Ausführungsbeispiel. Gegenüber dem fünften Ausführungsbeispiel ist das mechanische Zählwerk 7 weggelassen und der Impulsgeber 10 ist an der Ausgangswelle 8 des elektromechanischen Aktors 6 angeordnet, wobei er wiederum auch an einem anderen bewegten Teil des elektromechanischen Aktors 6 angeordnet sein könnte. Legende zu den Hinweisziffern , 1' digitale Verarbeitungseinheit
digitale Anzeige
Datenleitung
Impuls
Block
elektromechanischer Aktor
mechanisches Zählwerk
Ausgangswelle
Zählrad (höchste Stelle)
0 Impulsgeber
1 Bus
2 zentrale Steuereinheit
3 Empfänger
4 Datenleitung
5 Umformeinheit
6 Ausgangsleitung
