| JP2010123540 | FLOOR LIGHT EMITTING DEVICE |
| WO/2002/014739 | MODULAR UPGRADABLE SOLID STATE LIGHT SOURCE FOR TRAFFIC CONTROL |
| WO/2001/040703 | LIGHT EMITTING DIODE REFLECTOR |
SCHADE, Uwe (Blumenstr. 2a, Ühlfeld, 91486, DE)
HILTL, Bernhard (Dreifaltigkeitsstr. 12, Kümmersbruck, 92245, DE)
SCHADE, Uwe (Blumenstr. 2a, Ühlfeld, 91486, DE)
| Patentansprüche
1. Optische Anzeige (1) zur Erzeugung eines optischen Sig ¬ nals, wobei die optische Anzeige (1) mindestens eine Licht- quelle (3) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die optische Anzeige (1) zur gleichmäßigen Ausleuchtung in im Wesentlichen alle Raumrichtungen mindestens ein Lichtkontrollelement auf ¬ weist, welches zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Licht- transmission des von der Lichtquelle (3) emittierten Lichtes vorgesehen ist.
2. Optische Anzeige (1) nach Anspruch 1, wobei das Lichtkon ¬ trollelement ein Diffusor (7) und/oder ein Reflektor (6) ist.
3. Optische Anzeige (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Lichtquelle (3) eine Leuchtfolie (5) , eine Glühbir ¬ ne, oder eine Licht emittierende Diode ist.
4. Optische Anzeige (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Lichtkontrollelement zur Ausleuch ¬ tung eines Eigenschattens der optischen Anzeige (1) vorgese ¬ hen ist.
5. Optische Anzeige (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü ¬ che, wobei mindestens ein Lichtkontrollelement zur Kontrolle der räumlichen Lichtintensitätsverteilung der Lichtquelle (3) vorgesehen ist.
6. Optische Anzeige (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü ¬ che, wobei mindestens ein Lichtkontrollelement die Form eines Konus, die Form eines Paraboloiden oder die Form eines Konus ¬ segmentes oder die Form eines Paraboloidsegmentes oder eine ähnliche Form aufweist.
7. Optische Anzeige (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die optische Anzeige (1) als „Signalsäule" vorge ¬ sehen ist.
8. Einsatz für eine optische Anzeige (1) zur Erzeugung eines optischen Signals, wobei der Einsatz mindestens eine Licht ¬ quelle (3) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der Einsatz zur gleichmäßigen Ausleuchtung in im Wesentlichen alle Raumrichtungen mindestens ein Lichtkontrollelement aufweist, wel ¬ ches zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Lichttransmission des von der Lichtquelle (3) emittierten Lichtes vorgesehen ist.
9. Einsatz nach Anspruch 8, wobei das Lichtkontrollelement ein Diffusor (7) und/oder ein Reflektor (6) ist.
10. Einsatz nach einem der Ansprüche 8 oder 9, wobei die
Lichtquelle (3) eine Leuchtfolie (5) , eine Glühbirne, oder eine Licht emittierende Diode ist.
11. Einsatz nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei mindes- tens ein Lichtkontrollelement zur Ausleuchtung eines Eigen ¬ schattens der optischen Anzeige (1) vorgesehen ist.
12. Einsatz nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei mindes ¬ tens ein Lichtkontrollelement zur Kontrolle der räumlichen Lichtintensitätsverteilung der Lichtquelle (3) vorgesehen ist .
13. Einsatz nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei mindes ¬ tens ein Lichtkontrollelement die Form eines Konus, die Form eines Paraboloiden oder die Form eines Konussegmentes oder die Form eines Paraboloidsegmentes oder eine ähnliche Form aufweist .
14. Einsatz nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei die op- tische Anzeige (1) als „Signalsäule" vorgesehen ist. |
Beschreibung
Optische Anzeige zur Erzeugung eines optischen Signals
Die Erfindung betrifft eine optische Anzeige zur Erzeugung eines optischen Signals, wobei die optische Anzeige mindes ¬ tens eine Lichtquelle aufweist. Die Erfindung betrifft wei ¬ terhin einen Einsatz für eine optische Anzeige mit den im O- berbegriff des Anspruchs 8 aufgeführten Merkmalen.
Eine derartige optische Anzeige kommt in der Automatisie ¬ rungstechnik, der Anlagentechnik und im Allgemeinen an Maschinen und technischen Anlagen vor. Im Allgemeinen werden Betriebszustände wie zum Beispiel optimaler Betrieb, Störung, Stau usw., an Maschinen oder technischen Anlagen durch optische Anzeigen, insbesondere Signalsäulen, sichtbar gemacht. Die optischen Anzeigen müssen über eine weite Entfernung sichtbar sein, wobei es wichtig ist, dass das Leuchtsignal nicht nur nach einer Seite oder in einen bestimmten Raumwin- kelausschnitt ausgesendet wird, sondern die optische Anzeige muss aus jeder beliebigen Raumrichtung von Personen, die die jeweilige technische Anlage oder Maschine betreuen, gesehen werden können. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Pro ¬ duktionssicherheit ist eine Ausleuchtung des gesamten Raum- winkeis mit einer homogenen Lichtintensität erwünscht.
Bisher wurden so genannte Signalsäulen mit einer Glühlampe oder mehreren LEDs (Licht emittierende Dioden) bestückt. Bei der Glühlampe war die Ausleuchtung auf der unteren Seite nicht vollständig, da die Flächen der Lampenfassung und des
Lampensockels nicht ausgeleuchtet werden. Bei einer oder meh ¬ reren LEDs wird eine Ausleuchtung des Eigenschattens der LED über Reflektoren erzielt. Die LED beleuchtet in der Regel ei ¬ ne Streuscheibe oder Streuelement, wodurch das Licht gebro- chen und in viele Richtungen reflektiert wird. Die Verteilung der Lichtintensität im Raumwinkel ist inhomogen.
Aus dem Stand der Technik geht hervor, dass derzeit optische Anzeigen zur Verfügung stehen, die entweder den Raumwinkel mit inhomogener Lichtintensitätsverteilung beleuchten können, oder einen sogenannten Eigenschatten aufweisen. Unter Eigen- schatten versteht man einen Schatten der durch Bauteile der optischen Anzeige selbst, wie beispielsweise der Lichtquelle, verursacht wird.
Aus dem Dokument WO 2000-29785 Al ist eine optische Anzeige bekannt, die einen oder mehrere Formkörper und eine Licht ¬ quelle enthält. Die Formkörper bestehen aus einem transparenten oder semitransparenten Kunststoff. Der Kunststoff enthält eine oder mehrere fluoreszierende Substanzen. Eine oder meh ¬ rere Lichtquellen sind so angeordnet, dass ihr Licht an be- stimmten Bereichen der Oberfläche des Formkörpers in diesen eingestrahlt und im Formkörper weitergeleitet wird. Der Form ¬ körper enthält Mittel zur gezielten Lichtauskopplung, so dass an ganz bestimmten Bereichen der Oberfläche des Formkörpers das Licht gezielt aus dem Formkörper ausgekoppelt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, möglichst den ge ¬ samten Raumwinkel, bzw. alle Raumrichtungen mit homogener Lichtintensitätsverteilung auszuleuchten .
Diese Aufgabe wird bei einer optischen Anzeige der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die optische Anzeige min ¬ destens einen Reflektor zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Lichttransmission aufweist.
Weiterhin wird die Aufgabe durch einen Einsatz für eine optische Anzeige gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch den konstruktiven Aufbau bisheriger optischer Anzeigen, wie zum Beispiel Signalsäulen, sich das Problem einstellt, dass die Ausleuchtung in den Raumwinkel räumlich nicht gleichmäßig bzw. homogen erfolgt. Es treten stets hellere und dunklere Stellen auf, die in weiteren Entfernungen unterschiedlich gut
wahrgenommen werden können. Diese Tatsache hat in der Vergangenheit zu Missverständnissen seitens des bedienenden Personals geführt und somit auch zu unnötigen Ausfällen oder Wartezeiten. Resultierend aus diesem Problem wurde in der Ver- gangenheit versucht, eine bessere Ausleuchtung durch eine
Vielzahl von Leuchtquellen, wie zum Beispiel LEDs, zu gewährleisten. Auch bei einer optimalen Anordnung oder Verteilung der Lichtquellen in der optischen Anzeige führte dies nicht zu dem gewünschten Erfolg. Darüber hinaus erfordert diese Lö- sung einen hohen technischen Aufwand und verursacht Kosten wegen der zusätzlichen Lichtquellen.
Der Erfindung liegt weiterhin zugrunde, dass zuvor verwendete Formkörper in Abhängigkeit von der Anordnung der Lichtquellen Schatten bzw. diskontinuierliche, helle Regionen generiert werden. Als Folge kann die optische Anzeige aus manchen Rich ¬ tungen nicht optimal erkannt werden. Zusätzlich verursacht die hohe Anzahl der verwendeten LEDs wiederum hohe Kosten.
Erfindungsgemäß weist die optische Anzeige zur Erzeugung ei ¬ nes optischen Signals mindestens einen Reflektor zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Lichttransmission auf, so dass es möglich ist, in jedem beliebigen Raumwinkelsegment und im ge ¬ samten Raumwinkel ein homogenes, optisches Signal abzusetzen. Der so genannte Eigenschatten, der bei herkömmlichen optischen Anzeigen auftritt, wird dadurch eliminiert, indem die Form des transmittierenden und reflektierenden Lichtkontrollelemente, wie dem Reflektor und der Lichtquelle derart ausge ¬ bildet ist, dass der Bereich, der von der Lichtquelle oder von Bauteilen der optischen Anzeige verdeckt würde, dennoch ausgeleuchtet wird. Der Reflektor weist eine Form auf, die eine homogene Ausleuchtung in jede Raumrichtung garantiert. Diese Form kann sich je nach Anforderung eine rotationsymmetrische Form, oder schalenhafte Form oder elliptische Form sein. Weiterhin sind Formen mit vieleckiger oder runder
Grundfläche möglich, sowie ein vielflächige dreidimensionale Form. Bei der Lichtverteilung ist auch die form der Lichtquelle vorteilhaft einsetzbar. Eine plane, flexible oder dif-
fuse Lichtquelle vereinigt bereits Funktionen mindestens ei ¬ nes Lichtkontrollelementes mit der Funktion Licht zu generie ¬ ren und trägt somit zur Homogenisierung der Ausleuchtung bei. Die Ausleuchtung bzw. die Lichtintensität der optischen An- zeige kann weiter mit anderen Lichtkontrollelementen optimiert werden. Weiterhin sind Streuscheiben oder Streuelemente, des Weiteren auch Diffusoren genannt, zur Homogenisierung der räumlichen Lichtintensität verwendbar.
Eine vorteilhafte Ausführungsform einer optischen Anzeige sieht eine durch mindestens eine Lichtquelle und ein Licht ¬ kontrollelement, wie zum Beispiel einen Reflektor, gebildete optische Anzeige zur Aussendung des optischen Signals mit ho ¬ mogener Intensität gleichzeitig in im Wesentlichen alle Raum- richtungen vor. Durch die Verwendung von mehreren Reflektoren ist es möglich, die Lichtenergie der Lichtquelle optimaler zu nutzen und den Raumwinkel homogen auszuleuchten.
Vorteilhafterweise weist eine Ausführungsform eine Lichtquel- Ie auf, die eine Lichtfolie mit Diffusionsfunktion darstellt. Die Lichtfolie kombiniert hierbei die Funktion einer Licht ¬ quelle und die Funktion eines Diffusors. Damit werden sowohl die Anzahl der Bauteile reduziert, als auch Kosten gesenkt. Weiterhin ist durch eine einfachere Geometrie ein Umrüsten oder Einsetzen solcher Lichtquellen in Kalotten basierende optische Anzeigen einfach. Weiterhin ist eine LED von Vorteil, da ihr Eigenschatten klein ist und der Aufwand diesen Eigenschatten auszuleuchten geringer als bei einer Glühbirne.
Vorteilhafterweise enthält eine Ausführungsform mindestens ein Lichtkontrollelement, wie zum Beispiel ein Diffusor, zur Ausleuchtung des Eigenschattens und/oder zur Kontrolle der Lichtintensitätsverteilung der Lichtquelle. Mittels des Diffusors ist es möglich, mehrere Lichtquellen in der optischen Anzeige zu betreiben, wobei eine stärkere Beleuchtung bei ho ¬ mogener Ausleuchtung des Raumwinkels ermöglicht wird. Weiter ¬ hin ist der Diffusor von Vorteil, wenn die Lichtquelle wie im
Falle einer LED im Vergleich zur Kalotte, bzw. der optischen Anzeige selbst relativ klein ist.
Vorteilhafterweise weist die optische Anzeige einen Lichtkon- trollelement , insbesondere ein Reflektor, das die Form eines Konus, eines Zylinders, eines Paraboloiden oder die Form ei ¬ nes Konussegmentes, eines Zylindersegmentes, eines Parabo- loidsegmentes, oder eine ähnliche Form auf. Durch eine sinn ¬ volle Wahl der Form des Reflektors kann eine optimale Aus- leuchtung des Eigenschattens der Lichtquelle gewährleistet werden. Auf diese Weise kann der Reflektor speziell auf die Maße der Lichtquelle abgestellt werden. Weiterhin kann durch eine optimale Wahl der Form des Reflektors eine inhomogene Lichtverteilung kreiert werden, die durch die Struktur der Intensitätsverteilung Informationen in den Raumwinkel projezieren kann. Auf diese Weise ist eine indirekte Signalgebung verschiedener Signale über verschiedene Kalotten, bzw. Kalotteneinsätze möglich.
Bei einer vorteilhafte Ausführungsform eines Einsatzes für eine optische Anzeige zur Erzeugung eines optischen Signals, weist der Einsatz mindestens eine Lichtquelle auf, wobei der Einsatz zur gleichmäßigen Ausleuchtung in im Wesentlichen alle Raumrichtungen mindestens ein Lichtkontrollelement auf- weist, welches zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Lichttransmission des von der Lichtquelle emittierten Lichtes vorgesehen ist. Der Vorteil des Einsatzes ist die Tatsache, dass bereits existierende optische Anzeigen, insbesondere Signal ¬ säulen, die beispielsweise auf Kalottenbasis funktionieren, mit einem solchen Einsatz nachgerüstet werden können, der mindestens einen Reflektor und eine Lichtquelle enthält. Auf diese Weise können herkömmliche optische Anzeigen bzw. Sig ¬ nalsäulen in optische Anzeigen umgewandelt werden, die keinen Eigenschatten besitzen und den gesamten Raumwinkel homogen ausleuchten. Des Weiteren gelten die Vorteile der aufgeführten Ausführungsformen entsprechend für den Einsatz für eine optische Anzeige. Die Nachrüstbarkeit bei bestehenden Produk-
ten wird ohne Zusatzaufwand gewährleistet, wobei die Positi ¬ onsfreiheit eine einfache Montage garantiert.
Vorteilhafterweise sind bei den Ausführungsformen der opti- sehen Anzeige sowie der Ausführungsformen des Einsatzes neben der homogenen Ausleuchtung weitere optionale, signalgebende Möglichkeiten gegeben. Bei der Verwendung einer Lichtröhre als Diffusor werden keinerlei Zusatzvorrichtungen wie Halterungen oder dergleichen verwendet. Die Lichtröhre muss auch nicht in einem bestimmten Abstand zu der Lichtquelle positio ¬ niert werden. Aber die Farbsignalgabe wird in diesem Fall be ¬ sonders einfach, weil das Darstellen von Zahlen oder Buchstaben mittels der Signalsäule verwendungszweckgemäß gewählt werden kann. Diese Zahlen und Ziffern werden auf die Röhre aufgebracht und in den Raum projeziert. Dies könnte bei ¬ spielsweise helfen eine zusätzliche Information zu dem in der Anlage aufgetretenen Fehler aufzeigen. Die Störungsquelle o- der Fehlerquelle ist hiermit über eine entsprechende Fehler ¬ meldung schneller zu erkennen, z.B. „1" = Ausfall der Maschi- ne, „2" = Ausfall der Zuführung, etc.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen und bevorzugte Weiterbil ¬ dungen der Erfindung sind der Figurenbeschreibung und/oder den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert .
Es zeigen:
FIG 1 eine geschnittene Ansicht einer optischen Anzeige gemäß dem Stand der Technik,
FIG 2 eine geschnittene Ansicht eines ersten Ausführungs ¬ beispiels einer optischen Anzeige,
FIG 3 eine Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels ei ¬ ner optischen Anzeige,
FIG 4 eine dreidimensionale Ansicht des zweiten Ausfüh- rungsbeispiels,
FIG 5 eine Ansicht einer Leuchtfolie,
FIG 6 eine Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels ei- ner optischen Anzeige, und
FIG 7 eine dreidimensionale Ansicht des dritten Ausfüh ¬ rungsbeispiels .
Figur 1 zeigt eine geschnittene Ansicht einer optischen An ¬ zeige gemäß dem Stand der Technik. Die optische Anzeige ist als Signalsäule auf Kalottenbasis ausgeführt. Die Kalotte 15 umfasst den Innenraum, der die Lichtquelle 3 enthält. Diese optische Anzeige besitzt einen Eigenschatten, weil die Schat- ten die durch die Lichtquelle entstehen durch kein optisches Bauteil kompensiert werden.
Figur 2 zeigt eine geschnittene Ansicht eines ersten Ausfüh ¬ rungsbeispiels einer optischen Anzeige 1. In diesem Ausfüh- rungsbeispiel wird ebenfalls die Kalotte 15 verwendet, um die Lichtquelle 3 und den Reflektor 6 zu beherbergen. Die Kombi ¬ nation aus Reflektor 6 und Lichtquelle 3 ist, wenn man Figur 2 mit Figur 1 vergleicht, in Signalsäulen, die bereits in Verwendung sind, einbaubar bzw. die derzeitigen Signalsäulen können nachgerüstet werden. Der Reflektor 6 ist zur Transmission eines Teils des Lichtes der Lichtquelle 3 vorgesehen, so dass die Raumrichtungen, die von dem Reflektor 6 abgedeckt werden, mit Licht ausgeleuchtet werden können. Weiterhin ist der Reflektor 6 zur Reflektion eines Teils des Lichts der Lichtquelle 3 ausgeführt, wobei durch die Konusform und die
Position des Reflektors 6 der Eigenschatten der Lichtquelle 3 effektiv kompensiert werden kann.
Figur 3 zeigt eine Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer optischen Anzeige 1. Diese optische Anzeige 1 ist eben ¬ falls auf Kalottenbasis ausgeführt. Wie in den Figuren 1 und 2 befindet sich die Lichtquelle 3 im Zentrum. Durch das An- bringen einer Lichtröhre 14, zum Beispiel der Firma BNF Pro ¬ files, mit diffuser Lichtverteilung und geringerer, innerer Reflektion in den Röhren in Kombination mit einer hellen LED wird eine durchgehende, gleichmäßige 360° Ausleuchtung des Raumes als auch der Höhe gewährleistet. Die Lichtröhre 14 ü- bernimmt die Funktion eines Diffusors 7, und kann gefärbt o- der getönt sein. Weiterhin ist diese Lichtröhre 14 nachträg ¬ lich in einer Signalleuchte einbaubar. Dazu muss lediglich irgendeine Lichtquelle 3, zum Beispiel eine LED, in der Sig ¬ nalleuchte vorhanden sein, um das Problem der umfassenden Ausleuchtung zu gewährleisten. Damit erübrigt sich die Verwendung einer Vielzahl von LEDs, die eine ähnliche aber immer noch weniger homogene Verteilung der Lichtintensität nach sich ziehen. Das Einbringen der Lichtröhre 14 bedarf keinerlei Zusatzvorrichtungen, wie Halterungen oder dergleichen und sie muss auch nicht in einem bestimmten Abstand zu der LED positioniert werden, um die Lichtverteilung zu gewährleisten. Insbesondere in diesem Ausführungsbeispiel ist neben reinen Farbsignalgaben auch das Darstellen von Zahlen oder Ziffern möglich. Hierzu können die Zahlen oder Ziffern in den Raum projeziert werden, so dass zusätzliche Informationen über die Maschine oder technische Anlage optisch weitergereicht wer ¬ den. Durch die durchgehende 360° Ausleuchtung kann die opti ¬ sche Anzeige 1 bei freier Sicht von jeder Position gesehen werden. Dabei kann die Lichtqualität im Raum durch eine Kom- bination mit einem Reflektor im Sinne des ersten Ausführungsbeispiels eine etwaige Schattenbildung sehr effektiv unterdrücken. Der Einsatz einer LED bedeutet eine kostengünstige Einsparung. Im Gegensatz hierzu wird derzeit zur umfassenden Ausleuchtung mindestens eine Vielzahl von LEDs benötigt. Die Nachrüstbarkeit bei bestehenden Produkten, eine einfache Mon ¬ tage, und die Austauschbarkeit ohne Zusatzaufwand ist gege ¬ ben .
Figur 4 zeigt eine dreidimensionale Ansicht des zweiten Aus ¬ führungsbeispiels. Wie in Figur 3 bereits beschrieben, ist die Lichtröhre 14 leicht in der kalottenbasierten optischen Anzeige 1 austausch- oder platzierbar. Diese Figur verdeut- licht nochmals, dass die Lichtröhre 14 eine Diffusionsfunkti ¬ on des Lichtes innehat. Alle weiteren Merkmale sind bereits in Figur 3 beschrieben worden.
Figur 5 zeigt eine Ansicht einer Leuchtfolie, wie sie im FoI- genden dritten Ausführungsbeispiel verwendet wird. Die
Leuchtfolie 5 weist in der Regel zwei Anschlüsse 13 auf, die zur Stromversorgung der Leuchtfolie 5 verwendet werden. Leuchtfolien können in einer Vielzahl von Formen und Maßen bereitgestellt werden. So ist es möglich, Leuchtfolien ver- schiedener Längen für verschiedene Kalotten zu verwenden.
Figur 6 zeigt eine Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer optischen Anzeige 1. Diese optische Anzeige 1 ist für eine Leuchtfolie 5 vorgesehen. Die Leuchtfolie 5 wird hierbei gerollt in die Kalotte 15 eingeführt bzw. platziert. Die Ka ¬ lotte 15 weist keine weitere Lichtquelle auf. Die Leuchtfolie 5 übernimmt gleichzeitig die Funktion der Lichtquelle 3 und die Funktion eines Diffusors 7. über die Pins 11 wird durch den Anschluss der Anschlüsse 13 die Stromversorgung der Leuchtfolie 5 sichergestellt. Da die Leuchtfolie 5 durch eine Biegung nunmehr eine zylindrische Form einnimmt, sind weiter keine Halterungen als die innenseitigen Wände der Kalotte 15 notwendig. Wie in den Ausführungsbeispielen zuvor wird durch das Eindringen der Leuchtfolie in die Kalotte 15 eine kom- plette Ausleuchtung gewährleistet. Es wird nur eine Licht ¬ quelle, die als Leuchtfolie 5 ausgeführt ist, benötigt, um die Kalotte 15 vollständig in der Höhe und im Umfang von 360° auszuleuchten. Diverse Lichtquellen 3 wie zum Beispiel LEDs entfallen somit vollständig, können aber hilfsweise zusätz- lieh verwendet werden. Das Vorteil verschaffende Merkmal in diesem Ausführungsbeispiel ist die Tatsache, dass die Leucht ¬ folie 5 direkt an die Stromversorgung angeschlossen werden kann, und gleichzeitig als Lichtquelle und Lichtverteiler a-
giert. ähnlich wie in den Ausführungsbeispielen zuvor können Leuchtfolien 5 in verschiedenen Farben verwendet werden. Damit erübrigt sich zusätzlich der Kauf bzw. Einsatz von verschiedenfarbigen Kalotten. Universelle durchsichtige Kalotten können in Zusammenhang mit der Verwendung mit Leuchtfolien somit nach Bedarf eingesetzt oder ausgetauscht werden. Neben der Farbvarianz ist auch die Größenvarianz zu beachten. Die Leuchtfolien 5 sind in verschiedenen Größen erhältlich und können je nach Bedarf der Ausleuchtung angepasst werden. Die Folie bedarf neben dem Anschließen keinerlei besonderer Einbauposition, wie zum Beispiel zentraler Einbau, da die Aus ¬ leuchtung gleichmäßig erfolgt. Ein weiterer Vorteil besteht in der Reduktion der notwendigen Elektronik, da nur eine einzige Folie unter Umständen ausreicht, die gewünschte Aus- leuchtung zu realisieren. Durch die universelle Verwendung der durchsichtigen Kalotten fällt eine Vielzahl bereits verwendeter Kalotten weg, wie zum Beispiel die geriffelte Kalot ¬ te oder farbige Kalotten. Als Nebeneffekt sinken auch die La ¬ gerhaltungskosten als Konsequenz der Variantenreduktion.
Figur 7 zeigt eine dreidimensionale Ansicht des dritten Aus ¬ führungsbeispiels einer optischen Anzeige 1, die als Signal ¬ säule ausgeführt ist. Die Kalotte 15 beherbergt die Leuchtfo ¬ lie 5, wobei die Führung der Anschlusskabel 13 der Leuchtfo- lie 5, die mit den Pins 11 verbunden sind, verdeutlicht ist.
Zusammenfassend betrifft die Erfindung eine optische Anzeige, sowie einen Einsatz für eine optische Anzeige, zur Erzeugung eines optischen Signals, wobei die Anzeige mindestens eine Lichtquelle aufweist. Die optische Anzeige ist in der Lage eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes zu gewährleisten, wobei hinderliche, räumliche Intensitätsschwankungen durch eine Ausleuchtung der Eigenschatten der Bauteile der optischen Anzeige erzielt werden. Zur gleichmäßigen Ausleuchtung in im Wesentlichen alle Raumrichtungen ist mindestens ein Lichtkontrollelement vorhanden, welches zur gleichzeitigen Lichtreflexion und Lichttransmission des von der Lichtquelle emittierten Lichtes vorgesehen ist.
