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Title:
OPTIMIZATION OF LED AND SMD FLUORESCENT TUBES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/064766
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to fluorescent tube for use in a fluorescent tube lamp, wherein the fluorescent tube comprises a tubular body (1, 11) made of glass or plastic and a carrier strip (2, 12), on which a plurality of light-emitting diodes (3, 13) are mounted and which is pushed into the tubular body (1, 11), wherein the carrier strip (2, 12) has a bend (6) in the longitudinal direction, wherein the tip of the bend (6) is directed away from the housing (34, 43, 54) of the fluorescent tube lamp in the state in which the fluorescent tube is mounted in the fluorescent tube lamp, and the predominant quantity of the plurality of light-emitting diodes (3, 13) is disposed on the side of the carrier strip (2, 12) that is directed away from the housing (34, 43, 54) of the fluorescent tube lamp in the state in which the fluorescent tube is mounted in the fluorescent tube lamp.

Inventors:
ALBERT, Heribert, R. (Pappelallee 7, Hameln, Deutschland, 31787, DE)
Application Number:
IB2011/000125
Publication Date:
June 03, 2011
Filing Date:
January 26, 2011
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Assignee:
ALBERT, Heribert, R. (Pappelallee 7, Hameln, Deutschland, 31787, DE)
Attorney, Agent or Firm:
GÜNTHER, Constantin et al. (Gramm, Lins & Partner GbRPatent- und Rechtsanwaltssozietä, Freundallee 13a Hannover, D-30173, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

Leuchtröhre zum Einsetzen in eine Leuchtstoffröhren-Lampe, wobei die Leuchtröhre einen röhrenförmigen Körper (1 , 11 ) aus Glas oder Kunststoff und einen Trägerstreifen (2, 12), auf dem eine Mehrzahl von Leuchtdioden (3, 13) montiert ist, aufweist, der in den röhrenförmigen Körper (1 , 11 ) eingeschoben ist, wobei der Trägerstreifen (2, 12) einen in Längsrichtung verlaufenden Knick (6) aufweist, wobei die Spitze des Knicks (6) im in der Leuchtstoffröhren-Lampe montierten Zustand der Leuchtröhre von dem Gehäuse (34, 43, 54) der Leuchtstoffröhren-Lampe fort weist, und die ü- berwiegende Anzahl der Mehrzahl von Leuchtdioden (3, 13) auf der Seite des Trägerstreifens (2, 12) angeordnet ist, die im in der Leuchtstoffröhren- Lampe montierten Zustand der Leuchtröhre von dem Gehäuse (34, 43, 54) der Leuchtstoffröhren-Lampe abgewandt ist.

Leuchtröhre nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenförmige Körper (1 , 11) aus zwei Halbschalen (4, 5, 14, 15) aus Glas oder Kunststoff gebildet wird.

Leuchtröhre nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenförmige Körper (1 , 1 1) durch zwei Halbschalen (4, 5, 14, 15) gebildet wird, von denen eine Halbschale (5, 15) aus Glas oder Kunststoff und die andere aus Metall, insbesondere aus Aluminium, besteht. 4. Leuchtröhre nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Metall bestehende Halbschale (5, 15) eine geriffelte Oberfläche zur Verbesserung der Wärmeabfuhr aufweist.

5. Leuchte mit einer Mehrzahl von Leuchtdioden als Leuchtmittel sowie ei- nem oder mehreren Halbleiter-Kühlelementen (16), insbesondere Peltier-

Elemente, die in der Leuchte in thermischem Kontakt zu den Leuchtdio- den (3, 13) angeordnet sind, insbesondere Leuchtröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Leuchtröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trägerstreifen (2, 12) oder an der Seite des röhrenförmigen Körpers (1 , 11 ), die im in der Leuchtstoffröhren-Lampe montierten Zustand der Leuchtröhre dem Gehäuse (34, 43, 54) der Leuchtstoffröhren-Lampe zugewandt ist, Halbleiter-Kühlelemente (16) angeordnet sind.

Leuchte bzw. Leuchtröhre nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbleiter-Kühlelemente (16) auf der den Leuchtdioden (3, 13) abgewandten Seite des Trägerstreifens (2, 12) oder einer die Leuchtdioden tragenden Leiterplatte montiert sind.

Leuchtröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromversorgungsleitung (22) zur Versorgung der Leuchtdioden (3, 13) mit elektrischer Energie von dem Trägerstreifen (2, 12) auf der Seite des röhrenförmigen Körpers (1 , 11), die im in der Leuchtstoffröhren-Lampe montierten Zustand der Leuchtröhre dem Gehäuse (34, 43, 54) der Leuchtstoffröhren-Lampe zugewandt ist, durch den röhrenförmigen Körper (1 , 11) geführt ist.

Leuchtstoffröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Kontaktelemente (32) zur elektrischen Kontaktierung der in der Leuchtröhre vorgesehenen Leuchtdioden (3, 13) nur einseitig an einem Ende der Leuchtröhre vorgesehen sind und das andere Ende der Leuchtröhre keine elektrischen Kontaktelemente aufweist.

10. Leuchtröhre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (32) zugleich als Haltestifte zur mechanischen Halterung der Leuchtröhre in einer Leuchtstoffröhren-Lampe ausgebildet sind. 1 1. Leuchtstoffröhren-Lampe für eine Leuchtstoffröhre nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffröhren- Lampe als Aufnahmeelemente dienende Gegenstücke zu den elektrischen Kontaktelementen (32) der Leuchtröhre aufweist, wobei die Gegenstücke mechanisch inkompatibel mit elektrischen Anschlussstiften von herkömm- liehen Leuchtstoffröhren ausgebildet sind.

12. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffröhren-Lampe einen Halterungsadapter aufweist, der die Gegenstücke aufweist, wobei der Halterungsadapter zur Anpassung an verschiedene Leuchtröhren-Typen auswechselbar ausgebildet ist.

13. Leuchtstoffröhren-Lampe mit einer Leuchtröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffröhren- Lampe Halterungselemente (24) zur Halterung der Leuchtröhre an deren beiden Enden aufweist, wobei jedes Halterungselement (24) ein kurzes

Rohrstück aufweist, das ein Ende der Leuchtröhre übergreift, wobei das Rohrstück (24) unlösbar oder nur mit Spezialwerkzeug lösbar an dem Halterungselement (24) befestigt ist. 14. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Leuchtstoffröhren-Lampe einen länglichen Zentralkörper (34, 43, 54) und zwei jeweils an einem der zwei Enden des länglichen Zentralkörpers befestigte Halterungselemente (42, 52) aufweist, wobei das Rohrstück (24, 58) an einem Halterungselement (42, 52) befestigt ist, wobei das Halterungselement (42, 52) auf den länglichen Zentralkör- per (34, 43, 54) steckbar und daran mit einem Verschluss (55) befestigbar ist.

15. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (42, 52) mittels eines Schlosses (53) an dem länglichen Zentralkörper (34, 43, 54) fixierbar ist.

16. Leuchtstoffröhren-Lampe mit einer Leuchtröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die Leuchtröhre geführter und am Gehäuse (42, 43) der Leuchtstoffröhren-Lampe befestigter Bügel (45) als Diebstahlschutz vorgesehen ist.

17. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (45) einstückig mit einem rückwärtig um das Gehäuse (42, 43) der Leuchtstoffröhren-Lampe geführten U-förmigen Profilbauteil (44) ausgeführt ist, wobei ein Bolzen (46) zwischen der Leuchtröhre (41) und dem Gehäuse (42, 43) der Leuchtstoffröhren-Lampe angeordnet ist und in die beiden Schenkel des U-förmigen Profilbauteils (44) oder des Bügels (45) eingeführt ist.

18. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (45) an einem rückwärtig um das Gehäuse (42, 43) der Leuchtstoffröhren-Lampe geführten U-förmigen Profilbauteil (44) mittels eines Bolzens (46) befestigt ist, der zwischen der Leuchtröhre (41) und dem Gehäuse (42, 43) der Leuchtstoffröhren-Lampe angeordnet ist und in die beiden Schenkel des U-förmigen Profilbauteils (44) eingeführt ist.

19. Leuchtstoffröhren-Lampe nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (46) durch ein Schloss lösbar an dem U- förmigen Profilbauteil (44) und/oder dem Bügel (45) befestigt ist.

Description:
Optimierung von LED und SMD Leuchtröhren Die altbekannten Leuchtstoffröhren wurden in letzter Zeit in der Weise weiterentwickelt, dass an Stelle einer leuchtenden Gasfüllung so genannte LED's (Light Emitting Diode) oder SMD's (Surface Mounted Device) als Leuchtmittel verwendet werden. Durch die neue Technik wird eine bessere Leuchtkraft bei deutlich geringerem Stromverbrauch erzielt.

Bei den neuen Leuchtmitteln handelt es sich um kleinste Elemente (3), die auf einem flachen Trägerstreifen (2) montiert sind, der in die Leuchtröhre (1) ein- geschoben wird.

Bei dieser Platzierung des Leuchtmittelträgerstreifens ist nachteilig, dass nahezu die gesamte Lichtleistung senkrecht nach unten abstrahlt, während die Seiten fast unbeaufschlagt mit Licht bleiben.

Es ist deshalb Ziel der Erfindung, auf einfache Weise diesen Nachteil auszugleichen und die Lichtabstrahlung von LED/SMD Leuchtröhren zu optimieren sowie mehr Dioden in der Röhre unterzubringen. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass der Trägerstreifen, auf dem die Leuchtmittel montiert sind, entlang der Längsseite vorzugsweise mittig im Winkel von vorzugsweise 90° geknickt und mit der Spitze nach unten in die Röhre eingeschoben wird, so dass die Lichtabstrahlung auch nach den Seiten erfolgt.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Gegenüber dem Stand der Technik ergeben sich hierdurch zwei gravierende Vorteile: 1.) Die Fläche des Trägerstreifens kann vergrößert werden, sodass mehr Leuchtdioden auf dem Trägerstreifen montiert werden können, ohne den Röhrendurchmesser zu vergrößern, wodurch sich eine erheblich größere Lichtleistung ergibt.

2.) Der Abstrahlungswinkel des Lichtes erhöht sich von etwa 120° auf mindestens 200°, wodurch sich eine erheblich bessere Ausleuch- tungsleistung ergibt. Zusammen mit dem Einsatz einer Halbschale aus Metall (5), etwa Aluminium mit strukturierter Oberfläche, ergibt sich eine Energieeinsparung von 70 bis 80%. Vorteilhafte Ausführungsformen:

1. Optimierung von LED und SMD Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Leuchtröhre aus Glas oder Kunststoff (1) ein Trägerstreifen (2) eingeschoben wird, auf dem die Dioden (3) montiert sind, und der entlang der Längsseite, vorzugsweise mittig, im Winkel von vorzugsweise 90° geknickt ist. Die Spitze zeigt nach unten, die Lichtabstrahlung erfolgt auch nach den Seiten.

2. Optimierung von LED und SMD Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtröhre (1 ) durch zwei Halbschalen (4) aus Glas oder

Kunststoff gebildet wird.

3. Optimierung von LED und SMD Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Halbschalen (5) aus Metall, vorzugsweise Alumini- um, besteht, vorzugsweise mit strukturierter, etwa geriffelter Oberfläche, um diese zu vergrößern, damit eine bessere Wärmeabstrahlung erzielt wird, wodurch der Energieverbrauch sinkt.

Zu ergänzen ist, dass die Leuchtdioden (LED) sowohl in bedrahteter Technologie als auch in SMD-Technologie eingesetzt werden können.

In dieser Anmeldung wird der Begriff Leuchtstoffröhren-Lampe vielfach verwendet, um auf die besondere Eignung der Erfindung für den Einsatz in schon vorhandenen Lampen, in denen Leuchtstoffröhren betrieben wurden, hinzuweisen. Die erfindungsgemäßen Leuchtröhren in LED-Technologie können somit in die bekannten Leuchtstoffröhren-Lampen eingesetzt werden. Selbstverständlich eignen sich die Leuchtröhren in LED-Technologie auch für andere Leuchtröhren-Lampen, die zukünftig speziell für den Bereich der LED- Leuchtmittel angeboten werden. Zu ergänzen ist, dass der Trägerstreifen (2) die elektrischen Leitungen zur e- lektrischen Versorgung der Leuchtdioden (3) aufweist. Der Trägerstreifen kann z. B. elektrische Leiterplatten aufweisen oder aus solchen Leiterplatten bestehen. Vorteilhaft wird Licht im Wesentlichen nur nach unten und zur Seite hin abgestrahlt, aber nicht nach oben hin. Hierdurch kann Energie gespart werden, indem nach oben hin abgestrahltes Licht soweit wie möglich vermieden wird.

Die Begriffe„oben" und„unten" sowie„seitlich" beziehen sich auf die vorgese- hene Einbaulage der Leuchtröhre in einer Leuchtstoffröhren-Lampe, die an einer Decke eines Raums horizontal angebracht ist. Die Richtung„oben" bezieht sich dabei auf eine zum Gehäuse der Leuchtstoffröhren-Lampe hin weisende Richtung, die Richtung„unten" auf die entgegengesetzte Richtung. Mit„seitlich" sind die seitlichen Richtungen nach links und rechts gemeint.

Bei Aufbau der Leuchtröhre bzw. des röhrenförmigen Körpers (1) aus zwei Halbschalen können diese Halbschalen (4, 5) beispielsweise miteinander verklebt oder durch eine formschlüssige Befestigung, z. B. eine Schwalbenschwanz-Führung, miteinander verbunden sein. Der Trägerstreifen (2) weist einen in Längsrichtung verlaufenden Knick (6) auf. Der Knick kann, wie in der Figur 3 dargestellt, scharfkantig verlaufen. Der Knick (6) kann auch abgerundet sein, d. h. einen größeren Radius aufweisen als in der Figur 3 dargestellt. Insofern ist mit dem Begriff„Knick" jede Umbiegung des Trägerstreifens in Längsrichtung mit beliebigen Radien gemeint.

Eine Kühlung der Leuchtdioden, ob durch Kühlbleche oder die nachfolgend noch erläuterten Halbleiter-Kühlelemente, hat den Vorteil, dass die Leuchtdioden in einem günstigeren Betriebsbereich betrieben werden können und dadurch der Energieverbrauch spürbar sinkt. Hierdurch unterliegen die Leuchtdi- oden auch einem geringeren Verschleiß und weisen somit eine längere Lebensdauer auf.

Kühlung von LED und SMD Leuchtmitteln Die altbekannten Leuchtstoffröhren wurden in letzter Zeit in der Weise weiterentwickelt, dass an Stelle einer leichtenden Gasfüllung so genannte LED's (Light Emitting Diode) oder SMD's (Surface Mounted Device) (13) als Leuchtmittel verwendet werden. Durch die neue Technik wird eine bessere Leuchtkraft bei deutlich geringerem Stromverbrauch erzielt.

Bei den neuen Leuchtmitteln handelt es sich um kleinste Elemente (13) die auf einem flachen Trägerstreifen (12) montiert sind, der in die Leuchtröhre (11) o- der eine Lampe eingeschoben wird. Im Betrieb wirkt sich allerdings die Wärme, die von den Leuchtdioden (13) ausgeht, nachteilig, das heißt leistungsmindernd, aus. Mit ansteigender Temperatur in der Röhre (14) oder Lampe steigt außerdem auch der Stromverbrauch. Es ist deshalb das Ziel der Erfindung, auf einfache Weise diesen Nachteil auszugleichen und die Wärmeentwicklung zu kompensieren.

Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass neben den LED's bzw. SMD's (13) Dioden (16) platziert werden, bei denen der Stromdurchfluss in umgekehrter Rich- tung erfolgt, so dass sie kühlen, anstatt zu leuchten und dabei zu heizen.

Gegenüber dem Stand der Technik ergibt sich hierdurch der Vorteil, dass die Röhren (14) bzw. Lampen nicht mit komplizierten und teueren Wärme- Abstrahlungs-Strukturen (15) versehen werden müssen, die außerdem Staub- fänger sind und von denen Brandgefahr ausgeht.

Sofern die Kühldioden (16) auf der Rückseite der Trägerplatte (12) platziert werden, wird der Kühleffekt erzielt, ohne dass Platz für die LED's oder SMD's (13) verloren geht.

Vorteilhafte Ausführungsformen:

1. Kühlung von LED und SMD Leuchtmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass neben Leuchtmitteln wie LED's und SMD's (13) solche Dioden plat- ziert werden, bei denen der Stromdurchfluss in umgekehrter Richtung erfolgt, sodass sie nicht heizen bzw. leuchten, sondern kühlen (Kühldioden, 16).

2. Kühlung von LED und SMD Leuchtmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühldioden (16) auf der Rückseite von Trägerplatten (12) platziert werden, auf der die Leuchtdioden (13) montiert sind. Zu ergänzen ist, dass die genannten Kühldioden (16) deswegen als Kühldioden bezeichnet werden können, weil die verwendeten Bauteile wie Dioden einen Halbleiterübergang, d. h. einen p-n-Übergang, aufweisen. Die Halbleiter- Kühlelemente (16) weisen dadurch ein Dioden-ähnliches Verhalten auf. Als Halbleiter-Kühlelemente (16) können insbesondere Peltier-Elemente verwendet werden. Diese können mit geringem Gewicht und geringer Größe sowie relativ kostengünstig realisiert werden. Durch die Halbleiter-Kühlelemente (16) wird in der Leuchtröhre (1 ) entstehende Wärme schneller nach außen abgeführt als durch eine passive Kühlung, z. B. durch Kühlbleche. Hierbei ist es vorteilhaft, die Halbleiter-Kühlelemente (16) in das Material des röhrenförmigen Körpers (1) einzubetten, so dass die kühlende Seite, d. h. diejenige Seite (Kühlseite), die Wärme aufnimmt, zum Inneren des röhrenförmigen Körpers gerichtet ist, während die die Wärme abgebende Seite (Heizseite) zur Außenseite des röhrenförmigen Körpers gerichtet ist. Vorteilhaft werden die Halbleiter-Kühlelemente (16) auf der Oberseite des röhrenförmigen Körpers, d. h. auf der den Leuchtdioden (13) abgewandten Seite des Trägerstreifens (12), angeordnet. Hierdurch wird einerseits eine optimierte Kühlwir- kung erzielt, da Wärme ohnehin nach oben steigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Halbleiter-Kühlelemente (16) die Lichtabstrahlung der Leuchtdioden (13) nicht gestört wird.

Zur Kühlung der Leuchtdioden (13) kann in dem röhrenförmigen Körper (1) o- der an einem oder beiden Enden des röhrenförmigen Körpers ein Lüfter angeordnet sein, durch den Kühlluft durch den röhrenförmigen Körper geführt wird, indem eine Strömung erzeugt wird. Die Kühlluft streicht dann direkt über die Leuchtdioden. Vorteilhaft ist auch, den Kanal in dem röhrenförmigen Körper, der auf der Oberseite des röhrenförmigen Körpers zwischen dem geknickten Trägerstreifen (12) entsteht, als Kühlkanal zu nutzen. Es kann ein Lüfter oder mehrere Lüfter derart angeordnet werden, dass Luft durch diesen Kanal ge- führt wird.

Die beschriebene Kühlung mittels der Halbleiter-Kühlelemente (16) kann auch bei anders geformten Leuchtmitteln in LED-Technologie vorteilhaft eingesetzt werden. So ist jegliche Kombination von LED-Leuchtmitteln mit den beschriebenen Halbleiter-Kühlelementen (16) vorteilhaft. Vorteilhafte Anwendungen sind z. B. Fluter oder Straßenleuchten.

Entwendungshemmendes Befestigungssystem für mit Dioden bestückte Leuchtröhren

Leuchtstoffröhren herkömmlicher Bauart besitzen an den beiden Enden flache Stifte, die der Stromzuführung dienen. Die Befestigungssysteme dieser Leuchtstoffröhren haben jeweils zwei Halterungen mit Schlitzen, in welche die Leucht- stoffröhren mit den Stiften eingeschoben werden. Mit einer Drehung von 90° um die Längsachse wird die Röhre dann fixiert.

Diese Technik hat den Nachteil, dass die Leuchtstoffröhren auf einfachste Weise aus der Halterung entfernt und entwendet werden können.

Es ist deshalb Ziel der Erfindung, auf einfache Weise diesen Nachteil auszugleichen und für die neuartigen, mit Dioden bestückten Leuchtröhren ein entwendungshemmendes Befestigungssystem zu schaffen. Die vorbezeichneten Leuchtröhren (21 ) müssen nicht zwingend, wie die früheren Leuchtstoffröhren, an beiden Enden jeweils eine Stromzuführung haben, um Gas zum Leuchten zu bringen, sondern sie benötigen nur eine Stromzuführung (22), die an jeder beliebigen Stelle, vorzugsweise mittig auf der Rückseite der Röhre, eingeführt werden kann, sodass die beiden Enden der Leuchtröhre fest verschlossen werden können.

Die verschlossenen Enden der Leuchtröhren (21) können deshalb problemlos in kurze Rohrstücke (23) geschoben werden, die an Halterungen (24) befestigt sind, welche eine oder mehrere Leuchtröhren aufnehmen können.

Die beidseitigen Halterungen besitzen Bohrlöcher für Spezialschrauben (25), mit denen sie komplett mit einer oder mehreren Leuchtröhren mit Spezialwerk- zeug für Laien unlösbar an Wänden, Decken oder anderswo festgeschraubt werden. Damit ist die Möglichkeit, die Leuchtröhren leicht und rasch zu entwenden, ausgeschlossen. Vorteilhafte Ausführungsformen:

1. Entwendungshemmendes Befestigungssystem für mit Dioden bestückte Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass mit Dioden bestückte Leuchtröhren (21 ) an beiden Enden fest verschlossen sind und die Stromversorgung (22) durch eine Öffnung in der Röhre, vorzugsweise mittig an der Rückseite, erfolgt.

2. Entwendungshemmendes Befestigungssystem für mit Dioden bestückte Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Röhren (21 ) mit beiden Enden fest in kurzen Rohrstücken (23) stecken, die an

Halterungen (24) mit Bohrlöchern (25) befestigt sind und mit Spezialschrauben unter Einsatz von Spezialwerkzeug für Laien unlösbar an Wänden, Decken oder anderswo festgeschraubt werden. Sicherheitsanschlusssystem zur Umrüstung von Leuchtstoffröhrenhalte- rungen auf den Betrieb von mit LED bzw. SMD bestückten Leuchtröhren

Moderne, mit LED bzw. SMD bestückte Leuchtröhren besitzen eine höhere Lichtleistung bei niedrigerem Energiebedarf und verdrängen deshalb in zunehmendem Maße die herkömmlichen, mit Gas gefüllten Leuchtstoffröhren. Um die alten Leuchtstoffröhren-Fassungen für die Aufnahme der neuen LED/SMD Leuchtröhren verwenden zu können, müssen diese umgerüstet werden. Die Starter entfallen und die Transformatoren müssen ausgewechselt werden, weil die neuen Leuchtröhren mit höherer Spannung arbeiten.

Nach dem Stand der Technik besitzen die neuen LED/SMD Leuchtröhren jeweils auf beiden Seiten eine Stromzuführung genau wie die alten Leuchtstoffröhren. Zur Umrüstung der Halterung wird der Anwender lediglich angewiesen, Starter und Vorschaltgerät aus der Leuchte zu entfernen, weil die neuen LED/SMD Leuchtröhren keinen Starter benötigen und mit hoher Spannung arbeiten.

Diese Technik ist aber für den Anwender hochgefährlich, weil er beim Einsetzen der neuen Leuchtröhre durch gleichzeitiges Berühren der beiden Strom führenden Seiten Stromschläge erhalten kann, die tödlich sein können.

Es ist deshalb Ziel des erfinderischen Sicherheitsanschlusssystems, diese Gefahr vom Anwender abzuwenden und ein gefahrloses Auswechseln von den neuen LED/SMD Leuchtröhren in den alten Leuchtstoffröhren Leuchten zu er- möglichen.

Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass die Stromzuführung zur neuen LED/SMD Leuchtröhre nur von einer Seite erfolgt und die andere Seite nur mit nicht Strom führenden Stiften zum Einschieben und Befestigen in die ebenfalls stromlose Halterung der Leuchte versehen ist, so dass die Gefahr von Stromschlägen nicht mehr besteht.

Vorteilhafte Ausführungsformen: 1. Sicherheitsanschlusssystem zur Umrüstung von Leuchtstoffröhrenhalte- rungen auf den Betrieb von mit LED bzw. SMD bestückten Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass mit LED bzw. SMD bestückte Leuchtröhren (31 ) die Stromzuführung nur durch Strom führende Haltestifte (32) auf einer Seite besitzen, welche in die Strom führende Halterung (35) einer Leuchtstoffröhrenlampe (34) eingeschoben werden und dass die an- dere Seite nur nicht Strom führende Haltestifte (33) besitzt, welche in die nicht Strom führende Halterung (36) eingeschoben werden.

2. Sicherheitsanschlusssystem zur Umrüstung von Leuchtstoffröhrenhalte- rungen auf den Betrieb von mit LED bzw. SMD bestückten Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die mit LED bzw. SMD bestückten

Leuchtröhren (31 ) auf einer oder beiden Seiten so geformte Haltestifte (32 + 33) besitzen, dass in die dazu passenden Halterungen (35 + 36) Leuchtstoffröhren alter Bauart nicht eingeschoben werden können. 3. Sicherheitsanschlusssystem zur Umrüstung von Leuchtstoffröhrenhalte- rungen auf den Betrieb von mit LED bzw. SMD bestückten Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom führende Halterung (35) und die nicht Strom führende Halterung (36) auswechselbar sind und so dem jeweils verwendeten Typ der Leuchtröhre angepasst werden können.

Zu ergänzen ist, dass an der Seite der Leuchtröhre, an der keine elektrische Energie eingespeist wird, die Leuchtröhre in der Leuchtstoffröhren-Lampe einerseits mit Haltestiften, wie zuvor erwähnt, gehalten werden kann, aber auch ohne Haltestifte. So kann z. B. eine Halterung der Leuchtröhre allein durch Einschieben des nicht mit den elektrischen Kontaktelementen (32) versehenen Endes der Leuchtröhre in ein entsprechend angepasstes, röhrenförmiges Halteelement erfolgen, z. B. in der Art, wie anhand der Figur 7 für die Röhrenstücke (23) beschrieben. Die elektrischen Kontaktelemente (32) der Leuchtröhre können als Haltestifte in ähnlicher Art wie bei Leuchtstoffröhren ausgebildet sein. Es ist auch vorteil- haft möglich, die elektrischen Kontaktelemente (32) als gefederte Schleifkontakte oder als Steckkontakte, die bei einer bestimmten Drehung der Leuchtröhre in der Halterung kontaktiert werden, auszubilden. In der Figur 8 ist zudem der grundsätzliche Aufbau einer Leuchtstoffröhren- Lampe dargestellt. Die Leuchtstoffröhren-Lampe weist ein Gehäuse auf, das einen länglichen Zentralkörper (34) (nachfolgend auch als Basisträger bezeichnet) sowie Gehäuseendabschnitte (35, 36) (nachfolgend auch als Halterungen bezeichnet) aufweist, die an jeweiligen Enden des länglichen Zentralkörpers (34) angeordnet sind. Die Figur 9 zeigt zusätzlich eine Ausführungsform mit einem länglichen Zentralkörper (43) sowie einem Gehäuseendabschnitt (42). Die Figur 11 zeigt eine Ausführungsform mit einem länglichen Zentralkörper (54) und einem Gehäuseendabschnitt (52). Entwendungshemmende Vorrichtung für Leuchtröhren

Leuchtstoffröhren herkömmlicher Bauart besitzen an den beiden Enden Stifte, die der Stromzuführung und der Halterung (42) dienen. Die Befestigungssysteme dieser Leuchtstoffröhren (41) haben an beiden Enden der Halterungen (42) Schlitze, in welche die Leuchtstoffröhren (41) mit den Stiften eingeschoben werden. Mit einer Drehung von 45-90° um die Längsachse wird die Röhre fixiert.

Diese Technik hat den Nachteil, dass die Leuchtstoffröhren (41 ) auf einfachste Weise aus der Halterung (42) entfernt und entwendet werden können.

Ziel dieser Erfindung ist es auf einfache Weise diesen Nachteil auszugleichen und für neuartige hochwertige und daher begehrliche Leuchtröhren mit jeglicher Art Leuchtmittel (z. B. LED, SMD oder noch zu entwickelnde Arten) eine Vorrichtung zu schaffen, die eine unerlaubte Entwendung erschwert. Die vorbezeichneten Leuchtröhren müssen nicht zwingend wie die früheren Leuchtstoffröhren die Stromzuführung über die Stifte an den Enden haben, um Licht zu erzeugen, sondern können die Stromzuführung auch mittels Kabel, vorzugsweise an der Rückseite der Röhre, haben. Die Stifte an den Enden die- nen in diesem Falle nur der Fixierung der Röhre (41 ) in der Halterung (42).

Die Vorrichtung (Fig. 10) verhindert durch ein um das Lampengehäuse (43) geschobenes U-Profil (44) und daran befestigtem und um die Leuchtröhre (41 ) geführten Bügel (45), der durch einen quer zwischen der Leuchtröhre (41 ) und dem Lampengehäuse (43) durchgeschobenen Schließbolzen (46) gegen Öffnen und Abziehen, oder Verschieben über die Befestigungsschrauben des Lampengehäuses hinaus gesichert ist, dass die Leuchtröhre (41) nach einer Rückdrehung von 45-90° einfach aus der Halterung (42) gleitet und so in Sekunden entwendet werden kann.

Der Schließbolzen (46) ist vorzugsweise so gestaltet, dass er gegen einfaches Herausziehen gesichert ist und auch durch mechanische Hilfsmittel nicht einfach zu beseitigen ist. Damit ist die Möglichkeit die Leuchtröhren leicht und rasch zu entwenden ausgeschlossen.

Vorteilhafte Ausführungsformen: 1. Entwendungshemmende Vorrichtung für Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die Leuchtröhre (41 ) geführter und am Lampengehäuse (43) befestigter Bügel (45) die einfache Entnahme der Leuchtröhre (41 ) aus der Halterung (42) verhindert. 2. Entwendungshemmende Vorrichtung für Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (45) an einem um das Lampengehäuse (43) ge- führtem U-Profil (44) befestigt wird und durch einen Bolzen (46) gesichert ist.

3. Entwendungshemmende Vorrichtung für Leuchtröhren, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Bolzen (46) gegen einfaches Herausziehen durch ein

Schloss oder anderweitige Zuhaltung gesichert ist.

4. Entwendungshemmende Vorrichtung für Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abziehen der Vorrichtung (Fig. 10) vom Lampenge- häuse (43) und der Leuchtröhre (41 ) durch einen quer zwischen Leuchtröhre (41 ) und Lampengehäuse (43) durchgeschobenen Bolzen (46) verhindert wird.

Zu ergänzen ist, dass der Bolzen (46) durch entsprechende Öffnungen im End- bereich der Schenkel des U-förmigen Profilbauteils (44) und des U-förmigen Bügels (45) einschiebbar ist.

Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorteil, dass sie auch bei vorhandenen Leuchtstoffröhren-Lampen leicht nachgerüstet werden kann, so dass einem schnellen Einsatz zum Diebstahlschutz nichts im Wege steht.

Entwendungshemmender Lampenträger für Leuchtröhren

Leuchtstoffröhren herkömmlicher Bauart besitzen an den beiden Enden Stifte, die der Stromzuführung und der Halterung dienen. Die Befestigungssysteme dieser Leuchtstoffröhren (51 ) haben an beiden Enden der Halterungen (52) Schlitze, in welche die Leuchtstoffröhren (51 ) mit den Stiften eingeschoben werden. Mit einer Drehung von 45-90° um die Längsachse wird die Röhre fixiert.

Diese Technik hat den Nachteil, dass die Leuchtstoffröhren (51 ) auf einfachste Weise aus der Halterung (52) entfernt und entwendet werden können.

Ziel dieser Erfindung ist es einen Lampenträger (54) mit neuer Halterung für neuartige hochwertige und daher begehrliche Leuchtröhren mit jeglicher Art Leuchtmittel (z. B. LED, SMD oder noch zu entwickelnde Arten) zu schaffen, die eine unerlaubte Entwendung erschwert.

Die vorbezeichneten Leuchtröhren müssen nicht zwingend wie die früheren Leuchtstoffröhren die Stromzuführung über die Stifte an den Enden haben, um Licht zu erzeugen, sondern haben die Stromzuführung mittels Kabel, vorzugsweise an der Rückseite der Röhre. Die Stifte an den Enden entfallen daher gänzlich und die Leuchtröhre wird an den beiden Enden fest verschlossen.

Der neuartige Lampenträger (Fig. 11 ) besteht aus dem Basisträger (54) und den beidseitigen Halterungen (52). Der Basisträger besteht vorzugsweise aus einem U-Profil mit abnehmbaren Deckel, die zusammen ein Vierkant oder anders geformtes Gehäuse (54) bilden, in dem der elektrische Stromnetzan- schluss und die Befestigung erfolgt. Zur Arretierung des Verschlusses (55) der mindestens einer Halterung (52) verfügt der Basisträger (54) über nach innengerichtete Einkerbungen (57) oder sonstige Vorrichtungen, die eine Arretierung des Verschlusses (55) erlauben (Fig. 13 und 14). Die beiden Halterungen (52) (Fig. 12) verfügen über jeweils einen Röhreneinschub in Form eines kurzen Rohres (58) welches innerhalb des Gehäuses der Halterung (52) befestigt ist und in welches die Leuchtröhre (51 ) eingeschoben wird. Die Halterung (52) wird dann über den Basisträger (54) geschoben und mittels Schloss (53) und Verschluss (55) mit diesem fest verbunden.

Die beidseitigen Halterungen können gleich gefertigt sein und beide über den mit einem handelsüblichen Schloss (53) zu verschließenden Flügelbolzen (56) verfügen. Es ist aber auch möglich, die eine Halterung (52) gleich fest mit dem Basisträger zu verbinden, in diesem Fall wird nur die lose Halterung mit einem Schloss und einer Verschlussmechanik (55) versehen sein.

Nach Aufstecken und Verschließen der Halterungen (52) ist die Röhre (51) fest umschlossen und kann ohne Beschädigung oder größere mechanische Einwirkung nicht aus der Lampe entfernt werden. Die Halterungen können sowohl für eine Leuchtröhre als auch für mehrere Leuchtröhren geformt sein und haben dann zwei oder mehr Röhreneinschübe, die fest in der Halterung verbunden sind.

Vorteilhafte Ausführungsformen:

1. Entwendungshemmender Lampenträger für Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtröhre (51 ) in die voll umschließende Röh- renhalterung (58) gesteckt wird und die Leuchtröhre (51 ) nur nach Abziehen der Halterung (52) vom Lampenträger (54) entnommen werden kann.

2. Entwendungshemmender Lampenträger für Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (52) abschließbar ist, und nur nach Öffnen des Verschlusses (55) vom Lampenträger (54) abgezogen wer- den kann.

Zu ergänzen ist noch, dass hierbei der Basisträger einem Zentralteil des Gehäuses der Leuchtstoffröhren-Lampe entspricht. An beiden Enden des Zentralteils sind Halteelemente (52) bzw. Halterungen vorgesehen, durch die die Leuchtröhre gehalten und elektrisch kontaktiert wird. Der Verschluss (55) weist ein zentrales, z. B. zylindrisch ausgebildetes Teil auf, in dem das Schloss (53) angeordnet ist. Das Schloss (53) kann z. B. als Schließzylinder ausgebildet sein. Der Verschluss (55) weist radial abstehende Flügel (56) auf, die durch Betätigung des Schlosses um die Längsachse des Verschlusses (55) drehbar sind. Durch entsprechende Drehung der Flügel (56) derart, dass die Flügel (56) die Einkerbungen (57) hintergreifen, kann das Halteelement (52) an dem Zentralteil (54) befestigt werden. Sodann erfolgt eine Sicherung durch Abschließen mittels des Schlosses (53), was dazu führt, dass das Halteelement (54) nicht ohne Gewalt oder ohne den passenden Schlüssel von dem Zentralteil (54) entfernt werden kann.

In einer alternativen Ausführungsform weist der Verschluss (55) nur einen radial abstehenden Flügel (56) auf, der dazu eingerichtet ist, ein sich von der linken zur rechten Seitenwand des Zentralteils (54) erstreckendes Halteelement zu hintergreifen. Das sozusagen quer angeordnete Halteelement kann beispielsweise als Bügel ausgebildet sein, z. B. ähnlich wie die Einkerbungen (57).

Die Einkerbungen (57) können z. B. durch Ausstanzen und Streckziehen von Materialabschnitten aus dem Material des Zentralteils in Richtung zu dessen Innenseite hergestellt sein.