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Patent Searching and Data


Title:
OPTIMIZING CELLULAR STRUCTURES, IN PARTICULAR FOR CLEANING THE EXHAUST OF COMBUSTION AGGREGATES AND OTHER APPLICATIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/131755
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device with a cellular structure through which a fluid can flow, a system for the modular optimization of cellular structures as well as a process for the manufacture of structures of this kind. The device through which a fluid flows includes a working area with a cellular structure. The form and/or dimensions of the cellular structure are such that with reference to a monolithic device with at least two channels having a rectangular cross section the thermal conductivity is greater and/or flow resistance is lower and/or the mechanical resistance, in particular, the pressure and/or tensile resistance, is higher and/or temperature stability is higher.

Inventors:
BAUER, Elke (Sölderstrasse 38, Holzwickede, 59439, DE)
KRYTS, Ottmar (Im Seegarten 22a, Bad-Nauheim, 61231, DE)
Application Number:
EP2007/004259
Publication Date:
November 22, 2007
Filing Date:
May 14, 2007
Export Citation:
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Assignee:
BAUER TECHNOLOGIES GMBH (Rheinstrasse 60a, Höhr-Grenzhausen, 56203, DE)
BAUER, Elke (Sölderstrasse 38, Holzwickede, 59439, DE)
KRYTS, Ottmar (Im Seegarten 22a, Bad-Nauheim, 61231, DE)
International Classes:
F01N3/022; B01J35/04; B28B3/20; F01N3/28
Attorney, Agent or Firm:
KAMPFENKEL, Klaus (Blumbach Zinngrebe, Alexandrastrasse 5, Wiesbaden, 65187, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Von einem Fluid durchströmbare Vorrichtung, welche einen Arbeitsbereich mit einer zellulären Struktur umfaßt, wobei die zelluläre Struktur eine derartige Form und/oder derartige Abmessungen aufweist, daß in Bezug auf eine monolithische Vorrichtung mit zumindest zwei im Querschnitt rechteckigen Kanälen die Wärmeleitfähigkeit größer und/oder der Strömungswiderstand geringer und/oder die mechanische Festigkeit, insbesondere die Druck- und/oder die

Zugfestigkeit, höher und/oder die Temperaturstabilität höher ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit zumindest einem Versteifungselement in der zellulären Struktur.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Bereich, welcher neben den Wänden, welche zur Bildung der zellulären Struktur mindestens erforderlich sind, zusätzliche Vertrebungen aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche mit mindestens zwei Bereicheen mit unterschiedlich großen Zellen in der jeweiligen zellulären Struktur.

5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche wobei die die zelluläre Struktur bildenden Elemente, insbesondere die Wände, porös sind und beispielsweise eine Keramik, insbesondere gesintertes Siliziumkarbid, und/oder zumindest ein Metall und/oder zumindest ein Glas umfassen.

6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche mit zumindest einem Einlass- und zumindest einem Auslaßkanal, wobei insbesondere das Verhältnis der Querschnittsfläche des Einlaßkanals zur Querschnittsfläche

des Auslaßkanals größer als 1 ist und bevorzugt im Bereich von etwa 1,4 bis etwa 1,8, besonders bevorzugt bei etwa 1,6 liegt.

7. System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen, insbesondere zellulären Strukturen einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das System aus dem Modulen Problemfelddefinition, dem Modul Einzelkomponentenlösung zu den einzelnen Problemfeldern, dem Modul der Verknüpfung der Einzelkomponentenlösung der Problemfelder untereinander und dem Modul einer Matrix zur Auswahl der Lösungen der Optimierung und der Auswahl einer geeigneten Herstellungsmethoden besteht.

8. System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass einem Problemfeld mindestens eine Einzelkomponentenlösung und ein Herstellungsverfahren zugeordnet werden kann.

9. System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das System auf verschiedene Anwendungsbereiche angewendet werden kann, die im wesentlichen, aber nicht ausschließlich den Bereichen der Volumenstromreinigung, der Energiegewinnung und der Fügtechnik zuzuordnen sind.

10. System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass ein Produktproblemfeld mindestens einem Produkt zugeordnet werden kann.

11. System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine Einzelkomponentenlösung mehreren Problemfeldern und / oder Produkten zugeordnet werden kann.

12. Verwendung des Systems nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es für den Produktbereich der Partikelfiltration für

Personenkraftwagen und /oder Nutzkraftwagen und / oder stationären Arbeitsmaschinen und / oder mobilen Arbeitsmaschinen und / oder schienengebundenen Antriebsmaschinen und / oder wassergebundenen Antriebsmaschinen und sonstigen Aggregaten verwendet wird, bei denen Abgasverunreinigungen auftreten. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich für die Dieselpartikelfiltration.

13. Verwendung des Systems nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es für den

Produktbereich der Katalysatoren für Personenkraftwagen und /oder Nutzkraftwagen und / oder stationären

Arbeitsmaschinen und / oder mobilen Arbeitsmaschinen und / oder schienengebundenen Antriebsmaschinen und / oder wassergebundenen Antriebsmaschinen und sonstigen Aggregaten verwendet wird, bei denen Abgasumwandlungsanforderungen auftreten. Ausdrücklich, aber nicht ausschließlich für die Katalyse von Abgasen von Verbrennungsaggregaten.

14. Verwendung einer Vorrichtung oder eines Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass es für den Produktbereich der Energiegewinnung durch solare Energiegewinnung und / oder schwerkraftgebundene Energiegewinnung und / oder gezeitengebundene Energiegewinnung und / oder erdwärmegebundene

Energiegewinnung verwendet wird. Ausdrücklich, aber nicht ausschließlich für die Solarthermiekraftwerke als Solarer Receiver, auch als Solarreceiver bezeichnet.

15. Verwendung einer Vorrichtung oder eines Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass es für den Produktbereich der Fügtechnik verwendet. Ausdrücklich, aber nicht ausschließlich von Dichtungen

16. Verwendung einer Vorrichtung oder eines Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass es für weitere Produktbereiche aus der technischen Anwendung verwendet wird. Ausdrücklich, aber nicht ausschließlich für Wärmetauscher, Haushaltsheizungsanlagen, Blockheizkraftwerken und weiteren funktionelle Bauteile.

17. Konstruktionselementekonvolut oder Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen enthaltenen Konstruktionselemente einem oder mehreren Anwendungsbereichen und / oder Problemfeldern zugeordnet werden können.

18. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist thermische und / oder mechanische

Spannungen aufzuteilen und / oder umzulenken in der Form von materialbehafteten Stegen und / oder Flächen.

19. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das

Konstruktionselement dazu geeignet ist einen weichen übergang von Spannungsspitzen herbeizuführen in der Form von konkav und / oder konvex ausgebildeten Abrundungen und / oder Krümmungen.

20. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüchedadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist die Größenverhältnisse benachbarter Kanäle individuell und / oder unabhängig voneinander einzustellen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies ein Abstandselement, welches zwischen zwei benachbarte Kanäle integriert wird.

21. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüchedadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist, jeden einzelnen Kanal auf das für den Kanal erforderliche Maß zu verkleinern oder zu vergrößern. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist das die Maximalgröße für Einlasskanäle und Minimalgröße für Auslasskanäle oder umgekehrt.

22. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüchedadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist eine Einlasskammer zu bilden aus der mindestens ein Auslasskanal herausführt der in seiner Volumenstromrichtung beliebig gewählt werden kann. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies eine Einlasskammer mit einem oder mehreren Auslasskanälen die durch eine Filtrationswand von der Einlasskammer abgetrennt sind.

23. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüchedadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist angesammelte

Aschebestandteile aus dem Element auszutragen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies eine Klappe und / oder eine Zellradschleuse und / oder ein Schieber.

24. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüchedadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist einen unterschiedlichen Abscheidungsgrad bei Filtrationen zu bewirken. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Integration eines Porosierungsgradienten über die Kanallängsausdehnung und / oder die Graduierung der Anzahl und / oder Größe der Filtrationsfläche.

25. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist den Volumenstrom über den Eintrittsquerschnitt zu steuern. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Graduierung der Einströmkanalquerschnitte und / oder Form entsprechend dem Bedarf.

26. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist den bei der Montage auftretenden Bruch zu minimieren und gleichzeitig eine erhöhte Spannungsaufnahme beim betrieb zu gewährleisten. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die materialmäßige Verstärkung der Aussenwandung des Elementes und / oder die Integration von spannungsumlenkende und / oder Spannungsaufnehmenden Elemeneten in die Elementumfassung.

27. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das

Konstruktionselement dazu geeignet ist im Falle der Filtrationskammer die Ein- und / oder Auslassrichtung der Volumenströme beliebig zu wählen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich werden dazu die einzelnen Filterkanäle der Auslasskanäle zu einem oder mehreren Sammelauslasskanälen

zusammengeführt, bevor diese aus dem Filterelement heraustreten.

28. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das

Konstruktionselement dazu geeignet ist den Wandkontakt des Volumenstromes zu erhöhen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Anbringung von Kontaktstreifen und / oder Erhöhungen und / oder Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit der Wandungen.

29. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist die maximale Betriebstemperatur des Produktes zu erhöhen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Integration von spannungsumlenkenden und / oder Spannungsaufnehmenden Elementen in und / oder zwischen den Kanalwandungen.

30. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist den Wärmeaustausch zwischen Substrat und Volumenstrom zu intensivieren. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Oberflächenvergrößerung über die minimale Einwirkstrecke, die dabei signifikant verkürzt wird im Verhältnis zu übrigen Bauteillänge.

31. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist eine Temperaturvergleichmäßigung im Volumenstrom über den Systemquerschnitt zu erzeugen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Ausführung mit unterschiedlichen Strömungsquerschnitten innerhalb eines

Kanals, vorzugsweise aber nicht ausschließlich an Eckpunkten ausgeführt.

32. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das

Konstruktionselement dazu geeignet ist

Wärmeaustauscheigenschaften zu verbessern. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Verbreiterung von Strömungskanalwandungen die zu einer Stauchung des Volumestromes und damit Verwirbelungen führen und / oder durch Münden von kleinen Kanälen in größere Kanäle, wobei an den Enden der kleinen Kanäle, denen keine Wandung eines größeren Kanals zuzuordnen ist Abrisskanten entstehen, die zu Verwirbelungen und damit zu einem erhöhten Energieübergang führen.

33. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist eine maximale Absorberoberfläche bei geringstmöglichem

Strömungswiderstand darzustellen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies die Ausgestaltung von mehr oder weniger runden Eintrittsöffnungen die mit oder ohne Zusatzelementen wie Wellen in der Wandung und / oder Zusatzstegen oder Anderem zur Oberflächenvergrößerung versehen sind.

34. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist die Montageflächen zu verringern und die Wirkfläche zu erhöhen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich wird dies dahingehend erreicht, dass beispielhaft für den solaren Receiver die Reaktionsfläche mindestens 100 Zentimeter im Quadrat, vorzugsweise jedoch mehr als 196 Zentimeter im Quadrat

beträgt, was durch die Integration von spannungsumlenkenden und / oder Spannungsaufnehmenden Elementen in der Kanalstruktur erfolgt.

35. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist die Wärmeübergänge innerhalb der Materialstruktur zu verbessern ohne die Porosität des Materials zu verringern. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich wird dies durch die Erhöhung der Kritsallübergangsflachen bei porösen Materialien im kristallinen Verbund der Kristalle untereinander erreicht.

36. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist unterschiedliche Eigenschaften innerhalb eines Bauteiles auch aus unterschiedlichen Materialien zu schaffen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich wird dies durch ein Aufeinanderpacken der unterschiedlich wirkenden

Einzelelemente zu einer Packung bewirkt. Dabei können Materialien wie Keramik und / oder Metall und / oder Kunststoff miteinander kombiniert oder alleine auftreten.

37. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet das gleiche Verhalten aufzuweisen wie das benachbarte Teil. Dies ist ausdrücklich aber nicht ausschließlich, insbesondere in der Fügtechnik, die Verwendung gleicher Materialien für benachbarte Teile, insbesondere wird dabei eine Dichtung aus dem gleichen Material wie die abzudichtenden Teile hergestellt.

38. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das

Konstruktionselement dazu geeignet ist mechanische Funktionen zu übernehmen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies im Falle der Dichtungen die Integration von Kammern innerhalb des Dichtungsmaterials, welche kompressibel und / oder ausdehnungsfähig ausgestaltet werden können.

39. Konstruktionselemente oder Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Konstruktionselement dazu geeignet ist ein funktionelles Undichtigkeitsrisiko auszuschließen. Ausdrücklich aber nicht ausschließlich ist dies eine nahtlos hergestellte Hohlkammerdichtung vorzugsweise aber nicht ausschließlich aus dem gleichen Material wie die zu fügenden Bauteile selbst.

40. Konstruktionselemente oder Vorrichtung aus einer Kombination von mindestens zwei Konstruktionselementen oder Vorrichtungen der vorangegangenen Ansprüche.

41. Produkt, das mindesten ein Konstruktionselement und/oder eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfaßt, insbesondere Dieselrußpartikelfilter, Katalysator, solarer Receiver und Dichtungselement.

Description:

Optimierung von zellulären Strukturen, insbesondere für die Abgasreinigung von Verbrennungsaggregaten und andere

Anwendungsbereiche

Die Erfindung betrifft eine von einem Fluid durchströmbare Vorrichtung mit einer zellulären Struktur, ein System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen sowie ein Verfahren zum Herstellen derartiger Strukturen.

In der Verbrennung fossiler Energieträger insbesondere bei Antriebstechnik hat sich in den letzten 10 Jahren das Umweltverständnis dahingehend geändert, dass alleine die innermotorische Verbrennungsoptimierung keine ausreichende Wirkung darstellt um die strömenden Fluide, das heißt die mit Partikeln beladenen Abgase beziehungsweise die partikulären Volumenströme der Abgase derart abzureichern, dass diese für die Umwelt toleriert werden können. Mit der Einführung und Institutionalisierung von Katalysatoren wurde da ein erster Schritt für die gasförmigen Stoffe gemacht. Seit einigen Jahren ist auch die Filtration von feststoffbeladenen Abgasströmen in das Zentrum der technologischen Entwicklungen gerückt. Nachdem hier, bei der Filtration von Partikeln erste tatsächliche

Langzeitergebnisse bekannt werden, befindet sich diese Technologie in der Verifizierungsphase. In den folgenden Generationen von Partikelfiltern werden die Problematiken der inzwischen in Großserie verwendeten Partikelfiltersysteme und deren bestehenden anfänglichen Unzulänglichkeiten behandelt werden.

Stellvertretend für alle Arten von Verbrennungsabgasströmen mit Partikelbeladung werden hier die Problematiken und Lösungen anhand der Partikelfilterelemente für dieselkraftstoffbetriebene Verbrennungsmotoren beschrieben, wobei die dargestellten Systemlösungen auch sowohl für Flüssigbrennstoffe, als auch für gasförmige Brennstoffe und natürlich auch für Festbrennstoffe oder deren Kombinationen gelten.

Allen Brennstoffarten gemeinsam ist, dass in dem gasförmigen Abgasvolumenstrom eine mehr oder weniger hohe Konzentration an Feststoffpartikeln enthalten ist, die entweder aus nicht brennbaren Bestandteilen, meist Verunreinigungen, des Brennstoffes her rühren, oder aber aus den unvollständigen Verbrennungsvorgängen, meistens Russ, selbst herrühren, oder aus den Systemen der Beschleuniger der Abreinigungsvorgänge, den sogenannten Additiven, herrühren oder Kombinationen derselben sind. Weitere Bestandteile der Feststoffströme in den

Abgasströmen sind aber auch Verschleißbestandteile der Verbrennungsanlagen selbst.

Die wesentlichen, aber nicht ausschließlichen Kategorien partikelbeladener Verbrennungsaggregate sind dabei die Personenkraftwagen, die Nutzkraftwagen, mobile oder stationäre Arbeitsmaschinen, schienen- oder wassergebundene Antriebsmaschinen und Aggregate zur Wärme oder Stromerzeugung wie Haushaltsheizungen, Block- oder Industrieheizkraftwerke und Turbinen- oder Düsentriebwerke aller Art um nur einen Ausschnitt an möglichen Aggregaten zu nennen.

Nach dem Stand der Technik werden die allgemein bekannten monolithisch aufgebauten Katalysatoren, meistens aus Metall

oder Keramik, meistens mit katalytischer Beschichtung für die Reinigung der gasförmigen Verbrennungsprodukte verwendet, deren Strömungsprinzip das Vorbeiströmen der Abgasvolumenströme an den Wandungen der Monolithen und der Gasumsetzung an diesen ist. Bei der Filtration der Partikel ist nach dem heutigen Stand der Technik die Wanddurchtrittsfiltration durch poröse Wandungen in monolithisch aufgebauten Filterelementen mit alternierend geschlossenen Ein- und Abflusskanälen, meistens aus Keramik, die Filtration über das Durchleiten der beladenen Gase durch Schäume, aus Keramik oder auch aus Metall, oder die Filtration durch Durchströmfilter, meist aus Metall, hinreichend in der Literatur und dem Markt beschrieben.

Die Konzentration ist bei den Innovationen bei

Partikelfiltern neu und technologisch von signifikanter Bedeutung .

Patent- und Patentanmeldungsschriften wie die US 4,276,071 "Ceramic filters for diesel exhaust partikulates" , die

Europäische Patentschrift EP 0318958 "Exhaust gas treating device", oder die internationale Patentanmeldung WO 2005/033477 "Partikelfilter für einen Verbrennungsmotor" beschreiben die ersten Ansätze der Anpassung der Bauelemente an die tatsächlichen Erfordernisse.

Bei den Herstellungsverfahren werden nach dem Stand der Technik überwiegend die Methoden des hinlänglich bekannten Strangpressens, der Foliengieß- und Folienziehtechnik mit der zugehörigen Fügtechnik, des Schäumens, des Schlickergießens und des Prägens und Stanzens verwendet. Am universellsten kann jedoch bei den Manufakturen und industriellen Fertigungsverfahren das in der Patentschrift EP 0627983 "Verfahren zur Herstellung von Formkörpern mit vorbestimmter Porenstruktur" beschriebene Verfahren des dreidimensionalen Siebdruckes von Formkörpern und des

dreidimensionalen Drückens von Formkörpern über Düsen eingesetzt werden. ätz- Erosions- und Laserverfahren haben sich dagegen zwar für die Prototypendarstellung, nicht aber für die Serienfertigung als praktikabel erwiesen.

Aufgabe der Erfindung ist es, die spezifischen Schwachstellen und Probleme der Katalysatoren und Filter systematisch und anwendungsorientiert zu beseitigen und gleichzeitig neu auftretenden Problematiken durch produktorientierte Konstruktionsänderungen, die insbesondere materialunabhängig sind, entgegenwirken zu können.

Die Erfindung stellt eine systematische Lösung von Problematiken dar, die serienfähig umsetzbar ist und die Effizienz von Partikelfiltern und auch von Katalysatoren verbessert. Der Fokus bei der vorliegenden Entwicklung richtet sich dabei auf die typenspezifische Idealisierbarkeit der Komponenten Partikelfilter und Katalysator unter dem Aspekt der Erhöhung der

Betriebssicherheit, der Wirkungsgradoptimierung und der individuellen Verarbeitbarkeit und Verwendung als Produkt.

In Bezug auf die Verwendung als Produkt spielen im Rahmen der Erfindung verschiedene Zielgößen eine Rolle, wobei je nach Anwendungsfall die Realisierung einer oder mehrerer

Zielgrößen gewünscht sein kann. Solche Zielgrößen können zum Beispiel die Wärmeleitfähigkeit, der

Strömungswiderstand, die Wirkung auf das Lenken strömender Fluide wie mit Partikeln beladener Gase, insbesondere

Verbrennungsabgase, die mechanische Stabilität und/oder die

Temperaturstabilität des Produktes sein.

Zur Lösung der oben dargelegten Problematik und der Aufgabe der Erfindung ist ein Systembestandteil der Erfindung die

Definition der Problematiken an insbesondere bereits existierenden Bauteilen. Der zweite Systembestandteil ist die Generation von Einzelkonstruktionselementen zu den jeweiligen spezifischen Problemstellungen. Der dritte Systembestandteil ist die funktionelle Integration der Systembestandteile in das Bauteil. Aus diesen Systemen lässt sich die integrative Lösung verschiedenster Problemstellungen und Konstellationen modular auf die spezifischen Anforderungen an die Bauteile sinnvoll, schnell und kostengünstig anwenden und einer Umsetzung und einem Einsatz zuführen. Die relativ engen Grenzen des mit den bisherigen Methoden realisierbaren

Konstruktionskonvolutes, das heißt einer in einem Bauteil vorliegenden Mehrzahl von Konstruktionselementen, lassen sich derart erweitern, dass es tatsächlich möglich ist, anwendungsoptimierte Systemlösungen zu realisieren, was erfindungsgemäß beansprucht wird.

Der erste Teil der Erfindung betrifft die theoretische Erfassung der bestehenden und der möglichen Problematiken von Produkten, welche eine zelluläre Struktur aufweisen, wobei die die zelluläre Struktur bildenden Elemente in einer Ausführungsvariante der Erfindung porös sind und beispielsweise eine Keramik, insbesondere gesintertes Siliziumkarbid, umfassen. Derartige Produkte können beispielsweise Katalysatoren und Partikelfiltern für Verbrennungsaggregate sein und als erstes Modul für die Systemlösung in Verbindung mit den weiteren Modulen, exemplarisch für weitere Problemdefinitionen und Anwendungsgebiete, erfindungsgemäß beansprucht wird.

Dies sind im wesentlichen, aber nicht ausschließlich, die nachstehenden beispielhaften Problematiken (P) :

P.l. Für den Anwendungsbereich der Partikelfiltration stellen sich die folgenden exemplarisch aufgeführten

Problematiken :

P.1.1. Direkte additive Fortpflanzung von Kraftlinien innerhalb der zellulären Strukturen welche zu hohen

Spannungen führen

P.1.2. Entstehung von Spannungsspitzen an den

Kontaktstellen der Kanalwandungen durch kleine

Flankenwinkelungen, die zur Rissbildung neigen P.1.3. Bedarfsungerechte Aufteilung der

Einlasskanalfläche zur Auslasskanalfläche, die den

Strömungswiderstand beeinflussen

P.1.4. Auffüllung die Einlasskanäle mit Ruß und Asche vom Kanalende zum Kanalanfang hin, die den Abgasgegendruck nachhaltig beeinflussen..

P.1.5. Verbleib der nichtbrennbaren

Verbrennungsrückstände und Additive im Einlasskanal, die die aktiv verfügbare Filtrationsfläche nachhaltig einschränken P.1.6. Inhomogene Wärmeverbreitung in Kanallängsrichtung bei der Regeneration der Kanäle, welche zu langen

Regenerationszeiten führt

P.1.7. Inhomogene Einströmung der Verbrennungsabgase über den Filterquerschnitt, was eine inhomogene Beladung der Einlasskanäle mit Verbrennungsprodukten bewirkt

P.1.8. Hohe Verluste an Produkt bei der

Weiterverarbeitung zu Filtersystemen, hervorgerufen durch die bei der Bauteilverpackung auftretende Kräfte, was häufig zum Bruch der Bauteile führt P.1.9. Eingeschränkte Gehäusegeometrie und Abgasführung durch die meist monolithische Bauform der Filterelemente, was zu Konflikten mit dem verfügbaren Platz im

Karosseriebau führt

P.1.10. Sonstige Problematiken verursacht durch die Materialität der Filterelemente und andere Problematiken

P.2. Für den Anwendungsbereich der Katalysatoren stellen sich die exemplarisch aufgeführten Problematiken: P.2.1. Hoher Materialanteil bei geringer Oberfläche bewirkt ein ungünstiges Strömungsverhältnis, was zu geringen Wandkontakten führt

P.2.2. Die konservative Kanalform bewirkt eine geringe thermische Stabilität, die eine motornahe Platzierung unterbindet, was zu niedrigen Reaktionstemperaturen führt, die wiederum einen hohen Katalysatorenbestandteil beanspruchen.

P.2.3. Die verwendeten Beschichtungsmethoden der monolithischen Katalysatorenträger kann nur mit einer Katalysatorart ausgeführt werden, was einen hohen Materialeinsatz verursacht

P.2.4. Die monoforme Kanalgestaltung bietet nur geringe Variationen in der Behandlung von Reaktionszonen, was zu großformatigen Bauteilen führt P.2.5. Die direkte Kommunikation zwischen Katalysator zu einem Partikelfilter erfolgt in mehrteiligen Abgassystemen, teils in dem gleichen Gehäuse, teils in mehreren Gehäusen, was zu aufwendigen Füge- und Dichtetechniken führt P.2.6. Die monolithische Bauformen lassen eine sinnvolle Messtechnik lediglich an den Ein- und Ausströmungsstellen zu, was zu einer geringen messtechnischen Erfassung von Reaktionsparametern führt.

Weitere Problematiken lassen sich aus den Publikationen zu Katalysatoren und Partikelfiltern extrahieren oder am realen Objekt, teils jungfräulich, teils in den verschiedenen Stadien der Verwendung ermitteln.

Der zweite Teil der Erfindung betrifft die theoretische Erfassung und Generierung möglicher Konstruktionsmerkmale für die Bauteile oben genannter Produkte wie Katalysatoren

und Partikelfiltern für Verbrennungsaggregate, welches als zweites Modul für die Systemlösung in Verbindung mit den weiteren Modulen erfindungsgemäß beansprucht wird. Als wesentlicher Beitrag zur erfindungsgemäßen modularen Lösung der Problematiken werden diese einzelnen Modulbestandteile in sich ebenfalls erfindungsgemäß beansprucht. Dies sind im wesentlichen, aber nicht ausschließlich, die nachstehenden Konstruktionsmerkmale (K) .

Speziell für die Kategorie der Partikelfilter stellen sich die nachstehenden Konstruktionsmerkmale dar, welche jedoch auch für andere Kategorien von Produkten relevant sein können.

K.l. Während konventionelle zelluläre Strukturen die Fortpflanzung von Kraftfeldlinien, hervorgerufen durch mechanische und/oder durch thermische Spannungen, durch Zugspannungen, durch Druckspannungen, durch Biegespannungen oder durch Kombinationen derselben, ermöglichen, ist das erfindungsgemäße Konstruktionsmerkmal die Integration von spannungsaufteilenden und / oder spannungsumlenkenden Elementen in den Arbeitsbereich des Produktes, beispielsweise in die im Betrieb angeströmte Fläche, insbesondere die Filterfläche. Eine Ausführungsform ist dabei für mehr oder weniger rechteckige Zellstrukturen die Einfügung von innen hohlen Elementen in einzelnen oder mehreren Knotenpunkten der zellulären Strukturen, wobei der Innendurchmesser der Spannungsauffang- und Spannungsumlenkelemente meist größer gewählt ist als die der Wandstärke der Zellstruktur.

K.2. Thermische und mechanische Spannungen bewirken an den Wandübergangsstellen und / oder an Verbindungsstellen eine erhöhte Gefahr der Rissbildung hervorgerufen durch Spannungsspitzen. Erfindungsgemäß ist das

Konstruktionsmerkmal die Zufügung von

Spannungsspitzenverhinderungselementen in den Eckpunkten der Kontaktstellen in der Form, dass die Verbindungswinkel der Kanalwandungen, egal welchen Winkel sie zueinander einnehmen durch mehr oder weniger ausgeprägte

Abrundungselemente ergänzt werden. Die Dimension und Biegung der Spannungsspitzenverhinderungselemente richtet sich dabei nach dem Maß der zu erwartenden Spannungen und dem verfügbaren Platz.

K.3. Insbesondere aber nicht ausschließlich ist ein unterschiedliches Volumen- und / oder Querschnittsverhältnis der Zellen in einem Bauteil erforderlich. Erfindungsgemäß wird daher das Konstruktionselement beansprucht, welches die individuelle Einstellbarkeit der Verhältnisse ermöglicht. Eine beispielhafte Ausführungsform umfaßt Abstandselemente zwischen den einzelnen Kanälen des Bauteiles in der Form, dass am Beispiel von runden Kanälen mit gleichmäßiger Anordnung in Viererkombination, die ein fünftes

Kanalelement bilden jeweils an gegenüberliegenden Kreissegmenten ein Verbindungselement beliebiger Länge eingesetzt wird. Je nach Länge dieses Verbindungselementes verändert sich dabei das Verhältnis der Größen der fünften Elemente. In der Ausführungsform der dreieckigen versetzten Anordnung der Strömungskanäle, bei denen drei Kanäle einen vierten Kanal umschließen wird analog jeweils ein Verbindungselement zwischen die Kanäle gesetzt. Je nach Länge dieses Verbindungselementes verändert sich dabei das Verhältnis der Größen des vierten Elementes. Analog ist die Konstruktion dahingehend zu verstehen, dass dieses Konstruktionselement auf alle anderen geometrischen Kanalformen angewendet werden kann.

K.4. Der mit Partikeln beladene Volumenstrom soll einer Filtration zugeführt werden. Dabei ist die theoretisch zu leistende Arbeit von der verfügbaren Filterfläche und der Partikelanzahl und Größe abhängig und bildet den Volumenstromgegendruck, wohingegen in den Abströmkanälen lediglich die Abführung des von Partikeln befreiten Volumenstromes erforderlich ist. Insofern ist das Verhältnis der Arbeitsleistung zum Einströmkanal hin verschoben. Um dem entgegenzuwirken wird in dem erfindungsgemäßen Konstruktionsmerkmal der Einlasskanal auf seine maximale Größe erweitert und der Ausströmkanal auf seine minimale Größe reduziert.

K.5. Die Beladung der Einlasskanäle wird durch zwei Kennwerte dimensioniert. Der Eine ist die temporäre Beladung der Einlasskanäle mit Ruß, die an den Kanalwandungen einen Filterkuchen bilden, gegebenenfalls versetzt mit Additiven, die zur Regenerationsförderung hinzugesetzt wurden. Dabei füllt sich der Einlasskanal von der Seite der geringsten Strömungsgeschwindigkeiten her auf. Diese Auffüllung ist temporär. Die umsetzbaren Bestandteile werden bei der Regeneration entfernt. Der Zweite ist der permanente Bestandteil im Filterkuchen, der sich aus nichtbrennbaren Verunreinigungen und / oder aus Additiven zusammensetzt. Mit fortschreitender Regeneration werden diese Bestandteile freigesetzt und durch den Strömungsweg des Volumenstromes und durch physikalische Erschütterungen zum Einlasskanalende hin transportiert. Dieser Stofftransport führt zu einer steten Auffüllung des Einlasskanals mit sogenannter Asche, die an ihrer

Ablagerungsstelle die Filtrationswirkung der Filterwand behindert. Das konstruktive Element zur Minimierung der Auswirkung der Ascheablagerung vom Ende des Einlasskanals ausgehend ist erfindungsgemäß, dass der Einlasskanal als Filtrationskammer ausgeführt von dem aus ein oder mehrere

Auslasskanäle herausführen. Dabei kann die Richtung der Auslasskanäle innerhalb der Filtrationskammer beliebig gewählt werden. Dabei wirkt sich das erfindungsgemäße Konstruktionsmerkmal der Wirkung der Schwerkraft auf die Ablagerungscharakteristik der Aschebestandteile dahingehend aus, dass die Asche überwiegend im unteren und /oder im hinteren Bereich der Filtrataktionskammer angereichert wird und so den überwiegenden Teil der Filtrationswandungen der Außenseite der Auslasskanäle nicht beeinflusst.

K.6. Während bei den Personenkraftwagen die Lebenszyklusphase der Filterelemente bereits erhebliche Fortschritte gemacht hat, ist dies bei den übrigen Verbrennungsaggregaten, wie den Nutzkraftfahrzeugen, mit zum Teil erheblichen Anlagerungsmengen nicht der Fall. Die kontinuierliche und / oder diskontinuierliche Abführung der Ablagerungen aus den Einlasskanälen stellt hier das wesentlichste Problem dar. Erfindungsgemäß wir die Problematik dahingehend durch ein Konstruktionselement gelöst, dass an der Stelle des Filterelementes mit der höchsten Wahrscheinlichkeit der Ascheansammlung eine Austragungsvorrichtung eingebaut wird. Im Falle der zellulären Einlasskanalform ist dies eine im Bereich der Einlasskanalenden befindliche Klappe und / oder Verschiebevorrichtung, die die Enden der Einlasskanäle freigibt und / oder die Auslasskanalenden verschließt, und über einen Druckstoß die angesammelte Asche, vorzugsweise am Ende einer Regenerationsphase, um die Russbestandteile im Austragungsvolumen zu minimieren, aus dem Filterelement herausdrückt. Im Verwendungsfall der Filtrationskammer ist das erfindungsgemäße Konstruktionselement eine Klappe in der Kammerwand, vorzugsweise aber nicht ausschließlich am Boden der Filtrationskammer angeordnet. Eine technologisch anspruchsvollere Lösung ist die Anbringung einer Austragungsvorrichtung in der Form eine Schleuse, z.b. in

der Ausführungsform einer Zellradschleuse oder die eines Schiebers, die eine montagefreundliche Austragung der Aschebestandteile auch ohne Werkstattaufenthalt ermöglicht. Zur Konzentration der Ascheablagerungen am Austragungsort kann dort ein Freiraum in Form einer Sammelzone eingerichtet sein, die je nach individuellen Platzverhältnissen beliebig groß gehalten werden kann. Wesentlich ist, dass der größtmögliche Anteil an Ruß, auch im Aschesammelbereich, den regenerativen Prozessen ausgesetzt werden kann und sich nicht in einem reaktionsarmen und / oder reaktionsfreien Raum befindet.

K.7. Die ungleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb der Filterkanäle wirft nicht unerhebliche Probleme bei der Behandlung der Feststoffbestandteile des

Abgasvolumenstromes, insbesondere bei der Regeneration auf. Zum ersten pflanzt sich die Regeneration in der Form einer Wärmewelle von der Einlassseite der Einströmkanäle zum Kanalende hin fort, was neben einer inhomogenen Wärmeverteilung in Längsrichtung der Kanäle zu erheblichen Spannungsfeldern führt, zum anderen wird die

Regenerationswirkung mit fortschreitender Regeneration über die Kanallängsachse immer langsamer, da die bereits regenerierten vorderen Kanalbereiche bereits eine wesentlich höhere Filtrationsleistung, und damit einen wesentlich höheren Volumenstromdurchsatz aufweisen als die erst teilweisen oder noch nicht regenerierten Kanalbereiche. Ein erfindungsgemäßes Konstruktionselement ist die Integration eines Poro.sitätsgradienten in Längsrichtung der Einlasskanäle. Während im Einlassbereich eine hohe Porosität, in Anzahl und / oder Größe der Poren, gewählt wird und damit der Filtrationsvolumenstrom hoch ist und damit auch der sich bildende Filterkuchen maximal ausgebildet werden kann ist gegen Kanalende hin eine niedrigere Porosität gewählt, so dass dort der Volumenstrom

der Filtration am geringsten ist und sich nur ein geringer Filterkuchen aufbaut. Dieser Aspekt bewirkt eine Vergleichmäßigung der Regenerationstemperaturen und eine Vergleichmäßigung der Regenerationszeiten. Vollständig kann dieses Problem durch das erfindungsgemäße

Konstruktionselement der Ausbildung einer Filtrationskammer eliminiert werden, in der beispielsweise die Regeneration nahezu oder sogar vollständig gleichmäßig und zeitgleich in allen Filterkammergebieten erfolgen kann, da eine homogene Druck- und Temperatursituation an allen

Regenerationsstellen der Filterkammer vorliegt. Die Wirkung der Verkürzung der Regenerationszeiten ergibt sich dabei aus dem Gleichzeitigkeitsfaktor der Regeneration über das Filtervolumen .

K.8. Die Einzelproblematik der inhomogenen Auffüllung der einzelnen Einlasskanäle der Filterelemente, hervorgerufen meistens durch asymmetrische Volumenstromzuführung und Volumenstromverteilung stellt ein wesentliches Problem bei der Regeneration der Filterelemente dar, deren Wirkung überwiegend in einer Verkürzung der

Regenerationsintervallabstände mündet. DA während der Regeneration ein erhöhtes Maß an motorischen Steuerwirkungen erforderlich ist und hier insbesondere für die Antriebsenergieumsetzung ungünstige Prozessparameter vorliegen, wirkt sich dies insbesondere auf Motorleistung und Kraftstoffverbrauch aus. Auch bedürfen die unterschiedlich mit Partikeln beladenen Einlasskanäle wegen der differierenden Abreinigungsmenge eigentlich unterschiedlicher Regenerationszeiten, die sich derzeit an den am ungünstigsten - also am längsten andauernden - Regenerationszeiten der einzelnen beladenen Kanäle orientieren. Dem entgegengewirkt wird bei den kanalförmigen Einlasskanälen dem erfindungsgemäßen Konstruktionsmerkmal der Integration eines Gradienten der Kanalweiten,

individuell an die motorischen Erfordernisse angepasst, so dass über die freien Strömungsquerschnitte eine Vergleichmäßigung der Abgasvolumenströme bezogen auf die verfügbare Filtrationsfläche erfolgt. Im Falle der Abgasfiltration über eine Filtrationskammer tritt dieser Effekt wesentlich geringer auf, so dass hier mit der Integration von Strömungsleitelementen in den Kammerquerschnitt leicht konstruktive Abhilfe geschaffen werden kann.

K.9. Für die Funktion der Filterelemente selbst von untergeordneter Bedeutung, aber für die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit des Systems selbst von signifikanter Bedeutung ist die hohe Bruchgefahr bei der Handhabung der Filterelemente bei der Weiterverarbeitung. Bedingt durch die geringen Wandstärken und die hohen Porosierungsgrade brechen die Filterelemente häufig bei der Verpackung und Abdichtung in das Gehäuse. Dem tritt das Konstruktionsmerkmal der verstärkten Ausführung der Aussenwandungen entgegen welches erfindungsgemäß beansprucht wird. In der besonderen Form der Wandverstärkung ist diese selbst eine Konstruktion mit integrierten Spannungsableitungs- und Spannungsumlenkungselementen. Ganz besonders wird bei dieser Konstruktion dem Umstand Rechnung getragen, dass auch hier bei unterschiedlichen Wandstärken extreme Temperaturunterschiede auftreten, insbesondere da diese Aussenwandung der Filterelemente erhöhten Temperaturgradienten ausgesetzt ist und sich dabei nur nach außen hin entspannen kann. Die vollständigen Spannungen müssen dabei von dem Umfassungsrand selbst aufgenommen werden. Besondere Beachtung findet bei diesem Konstruktionselement der Umstand, dass nach der mechanischen Beanspruchung durch das Einhausen des Elementes im Betrieb die Wärmeausdehnungsspannungen aus dem

inneren des Filterelementes einwirken und gleichzeitig der Gegendruck durch die Abdichtungsmaterialien aus dem Gehäuse auf diese Filterelementzone einwirken. Also zusammengefasst die Stelle der höchsten thermomechanischen Beanspruchung überhaupt.

K.10. Die Möglichkeiten der Gehäusegestaltung sind durch die bekannten monolithischen Filterelementausgestaltungen relativ gering. Erfindungsgemäß wird dieser Problematik dahingehend Rechnung getragen, dass bei der Ausführungsform als Filtrationskammer eine Einführung der Abgasvolumenströme aus allen Richtungen möglich ist, ebenso wie die austretenden gereinigten Abgasvolumenströme in alle Richtungen abgeführt werden können. In der einfachsten Ausgestaltung können die beiden Volumenströme gleichgerichtet sein, im Extremfall kann eine vollständige Gegenstromvariante realisiert werden. Besonders hervorgehoben werden kann die Möglichkeit der multiplen Ableitung der Abgasvolumenströme, da die

Filterkammerversion eine Ableitung in mehrere Richtungen gleichzeitig erlaubt. Eine Konstruktionsmöglichkeit ist dabei die Zusammenführung der Austrittskanäle in einen Sammelkanal, welcher wiederum einzeln oder als Gruppe zusammengefasst den endgültigen Abströmkanal darstellt. Dadurch können konstruktiv die Abgaswege nach der Filtration minimiert werden und beispielhaft ein Gegenstromverhalten innerhalb des Filters dargestellt werden, bei gleichzeitiger Abführung der Abgase in beliebiger Richtung.

Weitere, insbesondere speziell für die Kategorie der Katalysatoren geeignete Konstruktionsmerkmale sind die nachstehenden .

K.10. Die für den Strömungsverlauf verfügbare Oberfläche ist insbesondere bei katalytischen Umsetzung der Abgasbestandteile von herausragender Bedeutung. Die konventionellen viereckigen Kanalformen werden dabei in einer Richtung durchströmt und definieren damit auch die Verweildauer des Abgasvolumenstromes in den Katalysatorelementen. Da die Montagemöglichkeiten in- und unterhalb der Fahrzeuge begrenzt sind, müssen die Katalysatoren mit großem Umfang gebaut werden um ausreichende Wandkontakte des Abgasvolumenstromes bei überwiegend nicht turbulenter Strömung mit den Katalysatorwandungen zu gewährleisten. Das erfindungsgemäße Konstruktionselement für dieses Problem stellt sich durch die Integration von zum Katalysatorquerschnitt parallel angeordneten turbulenzerzeugenden Strukturelementen, z.B. durch Drallsegmente, innerhalb der Strömungskanäle dar. Eine weitere Möglichkeit ist die Integration von Strömungsgittern geringer Dicke, die ebenfalls zu einem erhöhten Wandkontakt des Abgasvolumenstromes führen. In der einfachsten Ausführungsform werden den Kanälen in gleicher Richtung verlaufende Riefen oder Stege zugeordnet, die die aktiv verfügbare Oberfläche , selbst wenn der Kanalquerschnitt vergrößert wird, erheblich steigern ohne dabei den effektiven Strömungswiderstand zu erhöhen.

K.11. Die monolithische Bauform der Strömungskanäle meist in eckiger Ausführungsform unterliegt den gleichen thermischen Spannungen wie der Partikelfilter. Allerdings ist hier ein innerer Bruch eines Kanals kein Versagenskriterium, da keine Separierung im Abgasvolumenstrom stattfindet. Treten solche Brüche jedoch an mehreren Stellen auf, so führt dies unweigerlich zu einem Aufreiben des Katalysatorkörpers. Das Konstruktionsmerkmal der Erhöhung der thermomechanischen

Stabilität ist analog denen der Partikelfilter zu entnehmen. Werden diese Komponenten in den Katalysatorträger integriert ist eine motornähere Platzierung möglich, die höhere Einströmtemperaturen der Abgasvolumenströme bedeutet und damit eine Reduzierung der Katalysatorenkonzentration ermöglicht .

Diese beiden Konstruktionsmerkmale stehen stellvertretend für eine Reihe weiterer Konstruktionsmerkmale, die für den Fachmann in der hier beschriebenen Erfindung enthalten sind.

Nachstehend werden exemplarisch einige Problematiken der solaren Receiver und deren Konstruktionselemente bbeispielhaft und ohne Beschränkung der Allgemeinheit stellvertretend dargestellt und erfindungsgemäß in Anspruch genommen:

P.3. Problematiken der solaren Receiver in der Energiegewinnung

P.3.1. In der solaren Energiegewinnung bestehen Problematiken bei den solaren Receivern für die als Solarthermiekraftwerke genannten Energiewandler. Ein Problemfeld ist der Strömungswiderstand der Receiver, der die Strömungsgeschwindigkeit der Wärmetauscherluft nachhaltig beeinflusst

P.3.2. Ein weiteres Problemfeld ist die ungleichmäßige Aufheizung der Receiver als Einzelbauteil betrachtet P.3.3. Ein weiteres Problemfeld ist die monolithische gleichförmige Bauform der Strömungskanäle, die in sich lediglich einen begrenzten Energieübergang zwischen Receiver und Trägerluft ermöglichen P.3.4. Ein weiteres Problemfeld ist die Reaktionsträgheit der Receiver bei schnell wechselnden Einstrahlungsenergiekonzentrationen

P.3.5. In der Energiegewinnung von nicht unbeachtlicher Bedeutung ist die Problematik des Verlustes an Reaktionsfläche für den Energietransfer durch Montageflachen P.3.6. Ein letztes genanntes Problem, welches nicht als abschließend zu werten ist, ist die durch die Receiver hervorgerufene Gewichtsbelastung auf die Unterkonstruktion

Die insbesondere für diese Problemfelder definierbaren Konstruktionselemente stellen sich erfindungsgemäß nachstehend dar, wobei die Aufstellung lediglich beispielhaft ist. Weitergehende Konstruktionselemente erkennt der Fachmann in den Prinzipien, die sich aus den Beispielen ergeben

K.12. Das funktionelle Problem des zur Strömungserzeugung notwendigen Druckes kann ganz grundsätzlich durch das Konstruktionselement der verkürzten Länge der solaren Receiverkanäle entgegengewirkt werden. Bei der Erhöhung der Wandkontakte durch geeignete Elemente, welche zu erhöhtem Wärmeaustausch zwischen Receiverwandoberflache und Trägerluft führen ist eine funktionelle Verkürzung der Receiverlänge auf Werte von unter 100 Millimeter möglich. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit im Anlagenbau sind hier vorzugsweise Receiverbauteilhöhen von unterhalb 100 Millimeter, vorzugsweise unterhalb von 80 Millimeter idealerweise zu bevorzugen

K.13. Der Grundsatzproblematik der ungleichmäßigen

Aufheizung der solaren Receiver über deren Querschnitt kann durch das erfindungsgemäße Konstruktionselement dahingehend entgegengewirkt werden, dass experimentell und / oder rechnerisch ermittelte bereiche erhöhter Temperatur eine höhere Trägerluftdurchströmung zugeordnet wird als denen

geringerer Temperaturen. Erreicht wird dies in dem Konstruktionselement durch eine Vergrößerung der Receiverkanalquerschnitte und / oder durch die Integration von Strömungskanalquerschnitten geringeren Strömungswiderstandes. Die dadurch bedingte Erhöhung der Durchströmungsgeschwindigkeit des Trägermediums bewirkt eine stärkere Abkühlung und führt so zu einem Temperaturausgleich. Besonders vorteilhaft ist dieses Konstruktionselement an Eckpunkten der Receiveroberflache ausführbar. Dabei kann dieses Konstruktionselement über die ganze Receiverkanallänge ausgeführt werden, oder lediglich auf der Energieeinstrahlseite und / oder auf der Austragungsseite des Trägerstromes

K.14. Die Problematik der nach dem Stand der Technik monolithisch ausgeführten Receiverkanäle bewirkt durch die niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten meistens nur einen nicht turbulenten Trägerluftstrom, der durch den gleichförmigen Volumenfluss eine geringe Wärmeübergangswirkung von Receiverkanaloberflache zu Trägerluft aufweist. Diesem Problem wird durch ein erfindungsgemäßes Konstruktionselement dahingehend Rechnung getragen, dass in den Strömungsverlauf Abrisskanten eingebaut werden, die eine moderate Verwirbelung des Volumenstromes bewirken, ohne dabei selbst thermische

Blockaden auszulösen. Eine exemplarische Ausführungsform ist dabei eine Verstärkung der Kanalwandungen nach der Wärmeeintrittszone. Die auf die Verstärkung treffende Luftströmung stößt auf die Verbreiterung und wird dort verwirbelt. Die gleiche Wirkung ergibt sich, wenn das Konstruktionselement dahingehend ausgeführt wird, dass mehrere Absorberkanäle der Eintrittseite in einem Fortführungskanal münden. An der übergangsstelle enden Kanalwandungen der Eintrittseite und bilden ebenfalls

Abrisskanten und / oder übergänge, die zu Verwirbelungen und damit besserem Wärmeübergang führen

K.15. Die Problematik der Receiverträgheit in Bezug auf die Absorptionsenergie bewirkt eine massive Beeinflussung des erreichbaren Temperaturgradienten in der Trägerluft. Je größer die Temperaturdifferenz der eingeleiteten Luft zur aufgeheizten Luft nach Receiverdurchtritt ist, umso geringer kann der Luftvolumenstrom bei gleicher Energietransportleistung gewählt werden, und / oder bei gleicher Volumenstromdimension die nutzbare Energietransformation entsprechend erhöht werden. Da die einleitenden Energiestrahlen nur wenige Millimeter direkt in die Receiveroberflache eindringen ist das Konstruktionselement das der maximalen

Absorptionsoberfläche bei geringstem Strömungswiderstand. Vorzugsweise, aber nicht ausschließlich wird dies durch die Konstruktion von mehr oder weniger runden Einlassöffnungen erreicht, denen optional durch die Oberflächengestaltung der Strömungskanäle zusätzliche Absorberflächen z.B. in der Form von Ausbuchtungen, Einbuchtungen, Stegsegmenten oder Zusatzsegmenten zugeordnet wird. Diese unter strömungs- und wärmeübergangsmäßig optimal konfigurierbare Absorberoberfläche kann zur Reduzierung des Strömungswiderstandes bereits nach wenigen Millimetern in einen strömungstechnisch optimalen Kanalquerschnitt überführt werden. Dabei ist es von erfindungsgemäßem Vorteil, wenn die Receiveroberflache für die Energieaufnahme in den Receiver mit schnell reagierenden Materialkompositionen, z.B. durch geringe Dichte, durch Feinkörnigkeit, und / oder durch Porenvolumen und Größe direkt oder indirekt an einen tiefer liegenden Receiverteil angrenzen, der eine höhere Wärmspeicherkapazität aufweist und als ausgleichendes Receiverelement dient und dabei gleichzeitig Stabilitätserhöhende Eigenschaften aufweist.

K.16. Das Erfindungsgemäße Konstruktionsmerkmal für die Problematik der für die Energiegewinnung nicht zur Verfügung stehenden Reaktorfläche wird dahingehend gelöst, dass die einzelnen Receiver der Reaktionsfläche durch die Integration von spannungsabführenden oder spannungsumleitenden Teilsegmenten, so dass nach dem Stand der Technik mit mehreckigen Receiverzellen größer flächige Receiverelemente erreicht werden können, d.h. mit mindestens 100 cm 2 Reaktionsfläche, vorzugsweise jedoch mit Reaktionsflächen der einzelnen solaren Receiver von mehr als 196 cm 2 . Dadurch wird die Reduzierung der Reaktionsfläche durch die Trägerkonstruktion nachhaltig verringert, so dass diese gewonnene Fläche für die Energiegewinnung verwendet werden kann

K.17. Das erfindungsgemäße Konstruktionselement für die

Problematik der Gewichtsbelastung der

Reaktorflächenunterkonstruktion wird dahingehend gelöst, dass die für die solaren Receiver eingesetzten Materialien mit einer Porosierung versehen werden, welche die effektive Wärmeleitfähigkeit innerhalb des Receivermaterials nur unwesentlich beeinflusst. Zu diesem Zweck wird das Receivermaterial entweder aus porösen Metallen oder aus porösen Keramiken derart aufbereitet, dass die

Kristallbestandteile innige Kontaktstellen aufweisen - und damit die erforderliche Festigkeit und

Wärmeleitungsfähigkeit erlangen, ohne dass die Rohdichte des Receivermaterials hoch ist

K.18. Für eine technologische Optimierung der solaren Receiver hat sich das Konstruktionselement der multiplen Einzelelemente als möglich erwiesen. Mit diesem Element werden verschiedenartige Strömungsstrukturen und / oder Materialien und / oder Materialeigenschaften wie Dichte,

Wärmeleitfähigkeit, Porosität und / oder verschiedener Herstellungstechniken aufeinandergepackt was zu einem Packet führt und entweder zu einem Bauteil fest zusammengefügt oder lediglich durch die Gehäuseeinfassung zusammengehalten oder gar nur durch das Eigengewicht aufeinandergedrückt werden , wobei der beim Betrieb entstehende Druck des Trägerluftstromes seinen Beitrag zum Zusammenhalt liefert. Dadurch ist es möglich auf die unterschiedlichsten thermomechanischen Zustände des solaren Receivers und den Zielanforderungen an die einzelnen Ebenen des Receivers gezielt einzugehen, ohne Material- und / oder Formeinschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. So kann beispielhaft, und damit nicht ausschließlich, in der Eintrittszone des solaren Receivers ein Thermobooster aus hochtemperaturbeständigem keramischen Material mit geringer Wärmeformänderung, aber mit extrem hoher Absorberleistung eingesetzt werden, gefolgt von einem metallischem Wärmeübertragungselement mit Kanalform, welcher von einer Schaummatrix abgeschlossen wird.

Ebenfalls der Einfachheit halber werden stellvertretend für weitere Anwendungen exemplarisch einige Problematiken der Fügtechnik und deren Konstruktionselemente stellvertretend dargestellt und erfindungsgemäß in Anspruch genommen:

P.4. Problematiken der Fügtechnik in der gegenseitigen

Komponentenabdichtung

P.4.1. Die Zusammenfügung thermisch und / oder mechanisch hochbelastbarer Teile setzt in der Regel eine große Dichtungsfläche voraus. Insbesondere ist dies bei hitzebelasteten Gehäuseteilen der Fall. Die wesentliche Problematik ist hier die thermische Ausdehnung der Teile, welche auch im Dichtungsbereich auftreten P.4.2. Eine Grundlegende Problematik ist die Materialität der Dichtungsmaterialien. Bedingt durch die

technologische Verarbeitung werden Dichtungen verwendet, die zwar hohe Ausdehnungselastizitäten aufweisen, dabei aber mechanisch instabil gegenüber der Teilestabilität sind. Der effektive Stabilitätsverbund wird hier meist nur durch die Verbindungselemente erzeugt

P.4, 3. Bei der Verwendung von hochdichtenden Bauteilen wird in der Regel die Integration von sogenannten Labyrinthdichtungen bevorzugt. Die Anpassung der Dichtungsflächen der Labyrinthdichtung an die abzudichtenden Teile stellt dabei ein grundsätzliches Problem dar

Weitere Problematiken lassen sich anhand der technologischen Problemstellen in der Fügtechnik vom Fachmann anhand dieses Schemas ergänzen.

Die für diese Problemfelder definierbaren Konstruktionselemente stellen sich erfindungsgemäß nachstehend dar, wobei die Aufstellung lediglich beispielhaft ist. Weitergehende Konstruktionselemente erkennt der Fachmann in den Prinzipien, die sich aus den Beispielen ergeben.

K.19. In der Fügtechnik soll sich das zur Abdichtung der Teile verwendete Material möglichst genau so verhalten, wie die abzudichtenden Teile selbst. Dies ist insbesondere durch die eingeschränkte Herstellbarkeit insbesondere bei metallischen Dichtungen selten der Fall. Die Komponentenlösung für dieses Problemfeld wird dahingehend erfindungsgemäß gelöst, dass die Dichtung selbst aus dem gleichen Material hergestellt wird, aus dem die abzudichtenden Teile selbst sind. Dabei wird für die jeweilige Teilematerialität auch die gleiche Materialkategorie verwendet: für Metall wird Metall, für

Keramik wird Keramik und für Kunststoff wird Kunststoff oder auch Kombinationen derselben verwendet.

K.20. Das Problemfeld der mechanisch geringen Stabilität der Dichtungsmaterialien und / oder Formen stellt in der Regel eine Schwachstelle für das gesamte Teil dar. Die erfindungsgemäße Komponentenlösung liegt darin, dass das Dichtungselement selbst eine wenigstens gleich große Stabilität wie das Teil selbst aufweist, durch die Integration von Dichtungskammern, welche bei der Montage komprimiert werden können, und / oder die sich bei der Belastung ausdehnen oder zusammenziehen stellen die Komponentenlösung dar.

K.21. Die Problematik der Dichtungsanpassung an die

Dichtflächen der Teile wird in der Regel durch Labyrinthe und / oder durch breite Dichtungsflächen erzeugt. Dabei treten insbesondere bei thermischen und / oder mechanischen Wechselbelastungen, insbesondere an Ecken oder engen Krümmungen, Leckagen in der Abdichtung auf. Die

Komponentenlösung ist hier die nahtlos hergestellte Hohlkammerdichtung, bei der sich die Hohlkammer entsprechend den Erfordernissen der jeweiligen Dichtungsstelle dahingehend variieren lässt, dass die Hohlkammer mehr oder weniger dick ist, sich in mehrere

Kammern verzweigt, unterschiedliche Wandstärken aufweist und insbesondere aber nicht ausschließlich keine Nahtstellen aufweist.

Während dich die Problematiken (P) meistens typisch für den Anwendungsfall darstellen, stellen die Konstruktionselemente (K) Lösungen allgemeinerer Anwendbarkeit dar, die im Rahmen der Erfindung anwendungsunspezifisch ausgebildet werden können. So ist es möglich, dass Konstruktionselemente, die für einen

Anwendungsfall generiert worden sind durchaus auch auf andere Anwendungsfälle angewendet werden können und dort ebenfalls einen Problemlösungsanteil beinhalten. Insofern ist die Aufstellung der Konstruktionselemente dahingehend zu verstehen, dass diese nicht nur für den speziellen

Anwendungsfall, unter dem sie dargestellt sind Verwendung finden, sondern auf jeden Anwendungsfall dieser Erfindung bezogen werden können.

Der dritte Teil der Erfindung ist die Kombination der verschiedenen Einzellösungen der Komponentenlösungen zu den Problemen in ein Lösungssystem mit mindestens einem oder mehreren aus den vorstehenden Modulen generierten Einzellösung welche erfindungsgemäß in Anspruch genommen wird. Dies ist im wesentlichen, aber nicht ausschließlich, an einem Beispiel ausgeführt und vom Fachmann anhand der Schrift nachvollziehbar leicht um weitere Beispiele zu ergänzen (V) :

V. Die Wirksamkeit des Systems zur modularen Lösung von Problemstellungen in der Optimierung zellularer Bauteile wird hier beispielhaft anhand des Partikelfilters für Verbrennungsaggregate, anhand des Segmentes der Personenkraftwagen und der Filtration von Dieselpartikelfiltern exemplarisch für weitergehende Anwendungen des Lösungssystems dargestellt:

Modul ' 1 setzt sich dabei für Dieselpartikelfilter für Personenkraftwagen in der Lösungsmatrix zusammen aus den Problematiken, der Nomenklatur dieser Schrift folgend. Modul 2 setzt sich dabei aus der Summe der Komponentenlösung für jede einzelne Problematik, der Nomenklatur dieser Schrift folgend in der Lösungsmatrix zusammen.

In der Systembetrachtung wird nun jeder Problematik eine aufsteigende Wertigkeit in Form von Punkten (l)P.x.y. von 1 bis 100 zugeordnet, welche aus dem Anforderungsprofil für die Anwendung der Wichtigkeit nach abgeleitet wird. In der Systembetrachtung wird nun jeder Komponentenlösung für das zugehörige Problemfeld eine Wertigkeit in Form von Punkten (2)K.x.y von -100 bis 100 zugeordnet, also auch die Schädlichkeiten. Aus den Wertigkeiten der Problemfelder und der Komponentenlösung wird das Produkt gebildet

(1) P. x. y . * (2) K. x. y . welches als E.x.y bezeichnet ist Aus den Einzelprodukten von Problemfeld und Komponentenlösung wird nun die Summe gebildet welche als S. x bezeichnet wird. Erreicht eine Summe der Einzelprodukte von Problemfeld und Komponentenlösung einen negativen Wert, so ist diese Komponente als für das Produkt schädlich zu interpretieren, es sei denn, eine Ausnahmesituation erfordert die Akzeptanz oder Duldung einer für das System schädlichen Komponente. Die anderen positiv bewerteten Komponenten werden nun ihrem Punktestand nach für das Produkt als zuträglich eingestuft und den verschiedenen Herstellungsmethoden H.l,2,...x zugeordnet, wobei jeder Komponentenlösung eine optimale Herstellungsmethode zugeordnet wird. Aus der Summe der Produktpunkte der jeweils zugeordneten Herstellungsmethoden ohne Berücksichtigung der Komponentenlösungen mit negativem Bewertungspunktestand ergibt sich das Ergebnis der größtmöglichen Optimierung für das Produkt bei der Verwendung der Komponentenlösungen, welche unter einer Herstellungsmethode angewendet werden können.

Dabei kann die Bewertungsmatrix für das System der modularen Problemlösung über Komponentenlösung durch die Zuordnung verschiedener Herstellungsmethoden zu der jeweiligen Komponentenlösung auch mit einer Wertigkeit

versehen werden, um die die Matrix beliebig erweitert werden kann, was für den Fachmann leicht durchzufuhren ist.

Diese objektive entpersonifizierte Optimierung als Ergpbni =; der Systemanwendung, muss nun den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden. Dies sind vor allem die Verfügbarkeit von Produktionskapazitäten, die betriebswirtschaftliche Rentabilität der Optimierung, den Kundenerfordernissen und anderen Bedingungen, die mit dem Produkt selbst und dessen optimaler Gestaltung nicht direkt zusammenhangen .

Systemmatrix zur Optimierung von Problemfeldern über Komponentenlosungen

In einer exemplarisch ausgeführten Matrix mit fiktiven Parametern wie nachstehend dargestellt erreichen die Komponentenlosungen K.2. und K.3. unter Verwendung der

Herstellungsmethode H.3 die größtmögliche Optimierung des Produktes. Besteht Produktionstechnisch die Möglichkeit die Produktionsmethode H.l mit in den Produktionsablauf des Herstellungsverfahrens H.3 zu integrieren ist auch die Komponentenlosung K.5. als nächstfolgende Optimierungsstufe denkbar. Deutlich zeigt sich bei der Interpretation der Ergebnisse dieses Musterbeispieles, dass die Herstellungsmethode H.2. weniger geeignet ist das Produkt zu optimieren und dass die Komponentenlosung K.l. insgesamt sogar einen negativen Einfluss auf eine Optimierung ausüben kann. Dabei wird die negativ wirkende Komponente K.2 auf das Problemfeld P.1.2. in Kauf genommen, da die positive Wirkung dieser Komponente K.2. auf die mit einer höheren Wertigkeit der Problememstufung wirkende Problematik P.1.1. wichtiger interpretiert wird. Demgegenüber unterliegt die positive Wirkung auf die Optimierung der Komponentenlόsung K.l. auf das Problemfeld P.1.2. dem hoher eingestuften Problemfeld P.1.1. auf das die Komponentenlosung K.l. eine negative Wirkung zum Optimierungsgrad hat.

Letztendlich wird erfindungsgemäß die vorstehende modulare Lösung von Problematiken durch einzelne oder kombinierte Anwendung der erfindungsgemäßen Module als Grundlage für die Verwendung in Benzinaggregaten, in Dieselaggregaten, in gasbetriebenen Aggregaten, in feststoffbetriebenen Aggregaten, in daraus kombiniert betriebenen Aggregaten, auch bei der Anwendung in Hybridaggregaten mit elektrischer Komponente beansprucht.

Insbesondere, aber nicht ausschließlich, ist Gegenstand der Erfindung die Verwendung der vorstehenden Systemlösung für die Verwendung als Katalysator, als Partikelfilter oder Kombination derselben für Abgassysteme von Verbrennungsaggregaten .

Insbesondere ist Gegenstand der Erfindung die Verwendung der Systemlösung für die Verwendung in Personenkraftwagen, in Nutzkraftwagen, in stationären Arbeitsmaschinen, in mobilen Arbeitsmaschinen, in Triebwerken, in Düsen, in Haushaltsheizungsanlagen, in Kraftwerken und in sonstigen Anlagen, in welchen Abgasströme vorliegen oder erzeugt werden.

Davon eingeschlossen wird die Verwendung der erfindungsgemäßen Systemlösung auch in sonstige Anlagen wie Wärmetauscher, Stofftrennungsanlagen, Dispergiereinrichtungen zum Zerkleinern und/oder Verteilen von Fluidelementen, welche in einem weiteren Fluid verteilt vorliegen, statische Mischer, Energiegewinnungsanlagen, oder Dichtungssystemen welche nur beispielhaft für eine Reihe weitere Anwendungen unter vorliegen von Volumenströmen stehen, die vom Fachmann leicht nachvollzogen werden können und lediglich beispielhaft für

die universelle Anwendbarkeit des Systems stehen und ebenfalls beansprucht werden.

Die Erfindung stellt damit eine von einem Fluid wie beispielsweise mit Partikeln beladenes Verbrennungsabgas durchströmbare Vorrichtung zur Verfügung, welche einen Arbeitsbereich mit einer zellulären Struktur umfaßt, wobei die zelluläre Struktur eine derartige Form und/oder derartige Abmessungen in Längs- und oder in Querrichtung der Vorrichtung aufweist - wobei die Längsrichtung die Richtung ist, in welcher das Fluid im Betrieb der Vorrichtung in diese eintritt - daß in Bezug auf eine monolithische Vorrichtung mit zumindest zwei im Querschnit rechteckigen Kanälen die Wärmeleitfähigkeit größer und/oder der Strömungswiderstand geringer und/oder die mechanische Festigkeit, insbesondere die Druck- und/oder die Zugfestigkeit, höher und/oder die Temperaturstabilität höher ist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt in einer vorteilhaften Weiterbildung Versteifungselemente in der zellulären Struktur. Beispielsweise weist die Vorrichtung dazu einen Vereich auf, welcher neben den Wänden, welche zur Bildung der zellulären Struktur mindestens erforderlich sind, zusätzliche Vertrebungen auf.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Vorrichtung mindestens zwei Bereiche mit unterschiedlich großen Zellen in der jeweiligen zellulären Struktur.

Die die zelluläre Struktur bildenden Elemente der Vorrichtung, insbesondere die Wände, sind in einer Ausführungsvariante der Erfindung porös und umfassen beispielsweise eine Keramik, insbesondere gesintertes

Siliziumkarbid, und/oder zumindest ein Metall und/oder zumindest ein Glas .

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung zumindest einen Einlass- und zumindest einen Auslaßkanal auf. Vorteilhafterweise ist bei dieser' Vorrichtung gemäß der Erfindung das Verhältnis der Querschnittsfläche des Einlaßkanals zur Querschnittsfläche des Auslaßkanals größer als 1 und liegt bevorzugt im Bereich von etwa 1,4 bis etwa 1,8, besonders bevorzugt bei etwa 1,6.

Die Erfindung stellt zudem ein Verfahren zur Verfügung, bei welchem eine von einem Fluid durchströmbare Vorrichtung mit einer zellulären Struktur geschaffen wird, wobei die die zelluläre Struktur aufbauenden Elemente, insbesondere die Wände der Vorrichtung, porös sind, wobei eine plastisch verformbare und anschließend verfestigbare Masse bereitgestellt wird und die folgenden beiden Schritte abwechselnd wiederholt, um schichtenweise eine bestimmte zelluläre Struktur aufzubauen:

- Erzeugen einer entsprechend der zellulären Struktur strukturierten Schicht aus der Masse,

- Verfestigen der Schicht, wobei die strukturierte Schicht in Bezug auf den

Anwendungsfall konstruiert wird. Bei der Konstruktion der Schicht beziehungsweise der zellulären Struktur wird wie oben beschrieben anhand des modularen Systems zur Optimierung vorgegangen.

Zur Verdeutlichung der Systematik der erfindungsgemäßen Systemlösung über modulare Bauteile sind nachstehend einige exemplarische, und damit nicht ausschließliche, Ausführungsbeispiele für die Umsetzung der Erfindung aufgeführt. Stellvertretend für die nach der Erfindung

möglichen Einsatzgebiete sind jeweils Beispiele für den Partikelfilter, den Katalysator, dem solaren Receiver und der Dichtung ausgeführt. Weitere Beispiele für die Anwendung der Erfindung sind vom Fachmann nach dem erfindungsgemäßen System leicht zu erfassen und systematisiert zu lösen.

Beispiel 1: PKW Russfilter

Wendet man nun das modulare System auf die Verwendung in der Dieselrußfiltration von Personenkraftwagen an, so definieren sich die signifikantesten Problemfelder in den Problemen der Kategorie P.1.1. bis P.1.8. nach dem ersten Modul dieser Schrift. Die in Betracht kommenden Komponentenlösungen lassen sich so auf den Bereich der Komponentenlösungen K.l. bis K.9. als Modul 2 darstellen. Die wesentlichsten Problematiken sind:

Die Auffüllung der Einlasskanäle mit Aschebestandteilen, die derzeit eine Lebenszeit der Filterelemente von etwa 120.000 km zulassen, bevor die verfügbare Filterfläche zu gering wird und der Abgasgegendruck unproportional ansteigt und der Abgasvolumenstrom zu niedrig wird. Bei Motorlaufzeiten von heute mehr als 200.000 km ist hier ein Filterwechsel derzeit noch die einzige Lösung. Das zweite wesentliche Problem ist die Fortpflanzung von thermomechanischen Spannungen über den Filterquerschnitt. Die Spannungsadditionen führen besonders bei hohen Temperaturwechseln in den Einlasskanälen zu Materialbrüchen, die nicht nur die Filtrationswirkung an diesen Stellen aufheben, sondern von denen auch eine mechanische Aufreibung an den Bruchkanten zu einer

Filterzerstörung führt. Das dritte wesentliche Problemfeld ist die gesamte mechanische Empfindlichkeit während der Herstellung der Filtersysteme im wesentlichen bedingt durch die geringen Wandstärken und den hohen Porosierungsgraden,

die für einen möglichst geringen Abgasgegendruck durch das Material selbst aber notwendig sind. In der Regeneration der Filterelemente selbst sind insbesondere die ungleichmäßige Kanalauffüllung, z.B. über den Kanalquerschnitt, ein eckiger Kanal weist eine dickschichtige Rußbeladung in den Eckpunkten auf, die bis zur Auffüllung und Regenerationsbeginn eine runde Strömungskanalinnenform einnehmen. Die um z.B. 1,4-fache Dicke in den Eckpunkten bedarf auch einer 1,4-fachen Regenerationszeit, das bedeutet, dass bereits die flachen Seitenwandungen des Einströmkanals regeneriert sind, während diese in den Ecken noch andauert und damit erst verzögert für die Dieselrußfiltration verfügbar ist, beziehungsweise bereits nach kurzer Beladungszeit bereits einen stark ausgeprägten Filterkuchen aufweist, der die Filtrationsleistung in Bezug auf den Volumenstrom reduziert. Hier ist zu beachten, dass der Filterkuchen etwa den bis zu 6-fachen Abgasgegendruck erzeugt wie das Substrat der Kanalwandung des Filterelementes, bevor die Regeneration eintritt.

Die Analyse der Problematiken und der Komponentenlösungen führt in einer Konstellation, die lediglich beispielhaft für weitere Optimierungsmöglichkeiten nach dieser Schrift steht dazu, dass das Filterelement folgende Komponenten zur Problemlösung enthält: die Einlasskanäle werden rund ausgeformt und schließen den Auslasskanal ein, dadurch wird eine maximale thermomechanische Stabilität des Kanals selbst erreicht, einmaximal möglicher homogener Rußbeladungszustand ermöglicht, geringstmöglicher Strömungswiderstand in Kanallängsrichtung erzeugt und weitere untergeordnete Optimierungsfaktoren die Einlasskanäle werden durch Abstandsstege an jeweils direkt gegenüberliegenden Wandungen voneinander getrennt, dadurch werden thermomechanische

Spannungsfortpflanzungen gezielt umgelenkt, das Größenverhältnis von Einlasskanal zu Auslasskanal beliebig einstellbar, einerseits durch die Dimensionierung des Abstandssteges, andererseits durch die willkürliche Dimensionierbarkeit der Einlasskanäle selbst. Damit kann . durchaus exemplarisch ein Volumenverhältnis von mehr als 1,6 zu 1 von Einlasskanalvolumen zu Auslasskanalvolumen generiert werden, was eine faktische Kapazitätserhöhung von derzeit 120.000 km auf mehr als 190.000 km bedeutet. - die übergangsstellen von Abstandsstegen zu den Kanälen werden mit Abrundungselementen versehen, die eine weiche Umlenkung der Spannungen an den jeweiligen benachbarten Filterkanal bewirken. Die damit verbundenen signifikante thermomechanische Stabilitätserhöhung kann dahingehend verwendet werden, dass die Filterkanalwandungen dünner ausgestaltet werden können, eine höhere Porosität integriert werden kann, was zu geringeren substratbedingten Strömungswiderständen führt oder aber lediglich zur Reduzierung der Bruchgefahr verwendet wird. - Die äußere Wandung des Filterelemente wird mit einer verstärkten Dicke versehen, die neben dem höheren Materialanteil zusätzlich Spannungsverteilende Elemente enthält. Dadurch wird die mechanische Stabilität des ganzen Filterelemente an sich für die Einhausung wesentlich verbessert, aber auch die Betriebsstabilität erhöht, da die verstärkt ausgeführte Aussenwandung auch mehr Spannungen aus dem Filterinneren aufnehmen kann.

Weitere Verbesserungen, wie ein Einkammersystem, eine Entsorgungsvorrichtung für Asche, eine Strömungsrichtungsänderung oder andere Kanalformen wie Dreiecke, hexagonale Formen, Kanaldurchmessergradienten über den Filterquerschnitt, Porosierungsgradienten über die Filterelementlänge und mehr sind möglich und vom Fachmann aus diesem System ersichtlich

Das System der modularen Problembehandlung über Komponenten kann im Rahmen eines Herstellungsverfahrens des dreidimensionalen Siebdruckes nach der EP 0627983 oder aber auch zum Drucken des Filterlementes über die, ebenfalls in dieser Patentschrift beschriebenen Methode des Düsendruckens angewendet werden.

Besonders geeignet zum Herstellen einer oben beschriebenen von einem Fluid durchströmbaren Vorrichtung mit einer zellulären Struktur oder eines oben beschriebenen Konstruktionselements ist das folgende Verfahren, das die Erfindung zur Verfügung stellt. Die Erfindung betrifft dazu des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen einer von einem Fluid durchströmbaren Vorrichtung mit einer zellulären

Struktur oder eines Konstruktionselements, insbesondere wie oben beschrieben, wobei die die zelluläre Struktur aufbauenden Elemente, insbesondere die Wände der Vorrichtung, porös sind, wobei eine plastisch verformbare und anschließend verfestigbare Masse bereitgestellt wird und die folgenden beiden Schritte abwechselnd wiederholt werden, um schichtenweise eine bestimmte zelluläre Struktur aufzubauen :

- Erzeugen einer entsprechend der zellulären Struktur strukturierten Schicht aus der Masse,

- Verfestigen der Schicht, wobei die strukturierte Schicht in Bezug auf den Anwendungsfall konstruiert wird.

In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei der Konstruktion der Schicht beziehungsweise der zellulären Struktur entsprechend dem modularen System zur Optimierung, wie oben beschrieben, vorgegangen.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren anhand von weiteren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 Eine schematische Darstellung einer zellulären Struktur für einen Dieselpartikelfilter im Querschnitt (links) und in einer vergrößerten Detailansicht (rechts),

Figur 2 schematische Darstellungen von

Elementkombinationen für einen Diselpartikelfilter in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,

Figur 3 eine schematische Darstellung einer zellulären Struktur für einen Katalysator im Querschnitt, und

Figur A schematische Darstellungen zellulärer Strukturen für einen Solarthermiereceiver .

Exemplarisch, und damit nicht ausschließlich, sondern lediglich stellvertretend für andere aus der Schrift ableitbaren Lösungsprodukte, ist ein Ausführungsbeispiel für einen Dieselpartikelfilter für Personenkraftwagen in Figur 1 dargestellt. Dabei bezeichnet 1 die verstärkte Außenwandung, 2 ein Spannungsauffangelement in der

Außenwandung, 3 beinen Einlasskanal, 4 einen Auslasskanal, 5 einen Kanalübergangssteg und 6 bezeichnet ein Abrundungselement .

Die Form der übergänge zwischen Einlaß- und Auslaßkanälen sowie die Form der Spannungsauffangelemente kann im Rahmen der Erfindung ebenso wie die Außenmaße des Bauteils frei gewählt werden. Insbesondere kann, wie in Figur 1 gezeigt, eine runde Formgebung, beispielsweise mit kreisbogenförmigen übergängen beziehungsweise kreisförmigen

Spannungsauffangelementen gewählt werden. Je nach Anwendungsfall kann die Formgebung der einzelnen Elemente, die ein Filtersegment, wie in Figur 1 dargestellt, umfassen, auch ungleichmäßig sein und/oder neben Kreisformen auch andere Formen wie beispielsweise Ellipsen, Schrägen, Vielecke und so weiter umfassen.

Zusätzlich oder alternativ zur Formgebung ist in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung das Verhältnis des Querschnitts des Einlaßkanals 4 zum Querschntt des

Auslaßkanals 5 größer als 1 und liegt bevorzugt im Bereich von etwa 1,4 bis etwa 1,8, besonders bevorzugt bei etwa 1, 6.

Beispiel 2: LKW Rußfilter

Im wesentlichen stellen sich bei der Betrachtung der Partikelfiltration von Lastkraftwagen ähnliche Problematiken wie bei den Personenkraftwagen aus Beispiel 1 dar. Hier ist allerdings die Gewichtung vollkommen anders ausgerichtet, so dass die wesentlichsten Problematiken sich auf die Laufleistung der Antriebsaggregate beziehen, die im siebenstelligen Kilometer-Bereich liegen können. Auch ist der Anfall der Rußmenge besonders bei Lastfahrten wesentlich größer und schneller. Wendet man das System der modularen Problemlösung über Komponentenbausteine auf diesen Anwendungsfall hin an, so kommt man zu dem Ergebnis, dass für diese Art von Antriebsaggregaten in der Ausgestaltungsform der Einlasskammer mit integrierten Filterkanälen die sinnvollste und technologisch wirkungsvollste Filterelementform ist. Die in der Patentanmeldung WO 2005/033477 beschriebene Beruhigungskammer stellt dabei keine Lösung der Austragungsproblematik für die Asche dar, da sich in dieser nicht nur Asche, sondern im wesentlichen Ruß ansammelt, der kaum von den regenerativen Bedingungen erreicht werden

kann. In einer Ausgestaltungsform ist ein solcher erfindungsgemäßer Dieselpartikelfilter, der aus einem Teil, aber auch aus mehreren zusammengesetzten Teilen bestehen kann, zur Verdeutlichung in Figur II dargestellt. Es versteht sich, dass in der konstruktiven Gestaltung die

Integration von Gradienten in der Teileanordnung und Lage, die Graduierung von Porositäten und , aber nicht ausschließlich die Strömungsrichtungen und anderes, leicht vom Fachmann nachvollziehen lassen können und in das Lösungssystem integriert werden können.

Dabei wird in Figur 2 mit 11 die Einlasskammer, mit 12 ein Filtrationskanal und mit 13 der Ascheansammlungsbereich bezeichnet bei dem, nicht dargestellt, die Austragungsvorrichtung implementiert werden kann. In dieser Ausführung ist es selbstverständlich, dass

Konstruktionselemente dieser Schrift, wie sie auch bei dem Partikelfilter für Personenkraftwagen vorliegen und / oder denen des Katalysators, auch hier integriert werden können Besonders ist in diesem Beispiel hervorzuheben, dass die Einbaurichtung unabhängig gewählt werden kann, was auch eine Einströmung des Abgasvolumenstromes von oben her ermöglicht, was wiederum der Ascheansammlung zugute kommt, die damit wesentlich durch die Schwerkraft erleichtert wird. Dargestellt ist ein Filter mit Gegenstrom. Es hat sich gezeigt, dass auch in diesem Produktfall, die Herstellungsmethode nach der Patentschrift EP 0627983 die geeignetste ist.

Beispiel 3: Katalysator Im Falle der Katalysatoren stellen sich die heutigen

Problematiken weniger dramatisch dar und ein dringender Handlungsbedarf zur Verbesserung derselben besteht im Wesentlichen nur aus marketingrechtlicher Sicht, insbesondere als Abgrenzungsmerkmal im Verdrängungswettkampf, insbesondere in der Besetzung von

Nischenmärkten. Insofern kann als eine beispielhafte und damit nicht ausschließliche Anwendungsausfϋhrung des Systems der modularen Problemlösung durch Komponentenelemente hier ein exemplarisches, um- Einzelheiten reduziertes Beispiel in Figur 3 ' aufgeführt werden. Dabei bezeichnet 21 eine verstärkte Außenwandung, 22 die Integration von Spannungsauffang- und Umlenkelementen in der Außenwandung und 23 bezeichnet die Integration von Umlenkelementen für thermomechanische Spannungen in die Kanalstruktur. Weitere

Komponentenelemente lassen sich vom Fachmann leicht in dieses System integrieren und werden ebenfalls beansprucht.

Beispiel 4 : Solarer Receiver In der solarthermischen Energiegewinnung wir die gebündelte Lichtenergie auf die Oberfläche des Absorbers geleitet und von diesem aufgenommen. Dabei wird in Einstrahlungsrichtung Luft durch den Absorber gesaugt, welche sich durch die ■ absorbierte Wärmeenergie der Lichtstrahlung aufheizt und im Anschluss entweder direkt verwendet wird, oder durch Wärmetauscherprozesse, z.B. Dampferzeugung, zur konventionellen Gewinnung elektrischer Energie verwendet wird. In dem exemplarisch ausgeführten Beispielen der Figur 4 sind einige, und damit nicht ausschließliche, Möglichkeiten der solaren Receivergestaltung skizziert, wie sie aus der vorliegenden Schrift generiert und hergestellt werden können. Es ist für den Fachmann leicht nachvollziehbar, dass hier auch Konstruktionselemente der Partikelfilter, der Katalysatoren und anderer Anwendungen auf den solaren Receiver angewendet werden können, die erfindungsgemäß ebenfalls beansprucht werden. Dabei bezeichnet 31 die einleitende Oberfläche des solaren Receivers, 32 die Energieübertragungskanäle, 33 die Strömungskanäle und 34 bezeichnet die Strömungsabrisskante.

Beispiel 5: Dichtung

Das Problemfeld der Dichtungen stellt eine weite Spannweite an speziellen Anforderungsprofilen dar. Stellvertretend für deren Vielzahl ist als einfachstes Beispiel die Problematik der Fügtechnik umlaufender Dichtungen aus Hohlprofilen dargestellt. Dabei werden beispielhaft nach dem System zur modularen Problemlösung aus Komponentenbausteinen ermittelte Konstruktion zwei Gehäusekomponenten aus Molybdän durch eine umlaufende ringförmige Dichtung mit einer in die obere Gehäusekammer führenden Stegfeder und einer in die untere Gehäusekammer führende Stegfeder, deren Verbindung ein breit ausgeführtes Hohlprofil ist, welches sich bei der Gehäusemontage komprimiert ausgebildet. Dabei stauchen sich auch die beiden Stegfedern in den dafür vorgesehenen Nuten in den Gehäusen, so dass eine Mehrfachabdichtung der Gehäuseteile, einmal durch das entstehende Labyrinth der Stegfedern, zum anderen durch die Kompression der Hohlkammer entsteht. Besonders an diesem Beispiel ist, dass die Dichtung im Verfahren nach

Patentschrift EP 0627983 nahtlos aus dem gleichen Material hergestellt werden kann wie die Gehäuseteile selbst. Dabei wird die z.B. mit pulverigem Molybdän gedruckte Hohlkammerdichtung sintermetallurgisch behandelt und kann so die gleichen Werkstoffeigenschaften wie das Gehäuse selbst annehmen. Das Beispiel steht exemplarisch für jede andere nach dieser Schrift denkbaren Form und Ausgestaltung von Dichtungen und Dichtungssystemen, die ebenfalls beansprucht werden. Denkbar ist an dieser Stelle auch, dass nicht nur die Dichtung selbst, sondern auch das Bauteil selbst gedruckt wird, so dass zumindest eine Gehäusehälfte zusammen mit der Dichtung hergestellt wird und damit eine Dichtungsebene komplett wegfällt.

Beispiel 6: Dichtung

Ein sehr einfaches Dichtungssystem, gelöst nach dem System zur modularen Optimierung von zellulären Strukturen ist das der zellulären Flachdichtung. In diesem Ausführungsbeispiel besteht eine flache nahtlos umlaufende Dichtung aus einer und / oder mehreren Zellen, die jede für sich betrachtet eine Dichtungszelle darstellt. So kann in diesem Ausführungsbeispiel eine Serie von parallel angeordneten umlaufenden Kammern Unebenheiten in den zu fügenden Bauteilen optimal abdichten. Werden die umlaufenden Zellen dabei in Unterabschnitte unterteilt, ergibt sich eine Systematik von Dichtzellen, die eine hochbelastbare Dichtung bildet. Selbst eine betriebsbedingte Undichtigkeit einer und / oder mehrere Zellen beeinflusst die Funktion der übrigen Dichtzellen dabei nicht. Die wesentliche

Erhöhung der Betriebssicherheit der Dichtung ist die Folge.

Weitere Beispiele sind aus der Schrift vom Fachmann leicht ableitbar und darstellbar und naheliegend und werden ebenfalls erfindungsgemäß beansprucht.

Aufgrund der vorstehenden Ausführungen wird das erfindungsgemäß vorgestellte System zur modularen Lösung von Problemen dahingehend beansprucht, dass diese in den Gebieten der Volumenstrombehandlung von flüssigen und / oder gasförmigen Medien seinen Einsatz findet, insbesondere, aber nicht ausschließlich, in dem Anwendungsgebiet der Abgasvolumenstromreinigung in der Ausführungsform der Katalysatoren und der Partikelfilter oder aber in einer Kombination derselben für die Verwendung in Kraftfahrtzeugen, Arbeitsmaschinen, Kraftwerken, Energiegewinnungsanlagen und sonstigen Aggregaten, wie Haushaltsheizungsanlagen, Blockheizkraftwerke und andere mit Bestandteilen von Abgasen und / oder Partikeln egal

welcher Zusammensetzung aus den Reaktionen der eingesetzten Energieträger.

Des weiteren wird das System zur modularen Problemlösung in dem Bereich der erneuerbaren Energiegewinnung, beispielhaft und damit nicht ausschließlich für den solaren Receiver, dem Wärmetauscher und der Windkraftnutzung, aber auch bei dessen Verwendung in flüssigen Medien wie schwerkraftbetriebenen Energiegewinnungsanlagen, erdwärmebezogenen Energiegewinnungsanlagen oder gezeitenbetriebene Energiegewinnungsanlagen, erfindungsgemäß in Anspruch genommen.

Des weiteren wird das System zur modularen Problemlösung in dem Bereich der Fügtechnik, beispielhaft und damit nicht ausschließlich für die Gehäusekomponentenabdichtung, den Entkoppelungskomponenten und den Ausgleichskomponenten in Anlagenbauteilen und deren Verbindung, erfindungsgemäß in Anspruch genommen.

Allen Konstruktionselementen gemeinsam ist, dass diese am besten mit dem Herstellungsverfahren nach der Patentschrift EP 0627983 ausgeführt werden können. Insbesondere der dreidimensionale Siebdruck erlaubt hier eine umfangreiche Abdeckung der Herstellungsmöglichkeit für die vorstehenden Produkte mit weitreichender überlappung der Komponentenlösungen innerhalb eines Bauteiles. Erfindungsgemäß wird daher beansprucht, dass die Verwendung der Systemlösung anhand von Modulen nach dieser Schrift vorzugsweise aber nicht ausschließlich mittels dem

Verfahren nach der EP 0627983 umgesetzt wird. Realisierbar und damit erfindungsgemäß ist die Umsetzung des Systems der modularen Lösung für zelluläre Produkte die Umsetzung mit den Herstellungsverfahren des Strangpressens, des Foliengießens, des Folienziehens, des Schlickergießens, des

Schäumens, des Düsendruckens und weiterer geeigneter Herstellungsverfahren, welche eine serientaugliche Umsetzung erlauben.

Unter Bezugnahme auf die vorstehenden Ausführungen und exemplarischen Beispiele werden die nachstehenden Patentansprüche erfindungsgemäß in Anspruch genommen. Insbesondere aber nicht ausschließlich werden alle Arten von Produkten erfindungsgemäß beansprucht, die sich aus mindestens einem der Ansprüche zur Vorrichtung oder zum Konstruktionselement oder zum System ableiten lassen.

Es ist dem Fachmann ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern vielmehr in vielfältiger Weise variiert werden kann. Insbesondere können die Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele auch miteinander kombiniert werden.