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Patent Searching and Data


Title:
OSCILLATION AND VIBRATION CONTACT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/004459
Kind Code:
A1
Abstract:
A warning contact is mechanically established by an oscillation and vibration contact having upper contacting means (1) resiliently carried by cylindrical compression springs (3) on the lower means (2). Since its ability to remain in position under strain caused by movements or vibrations from whatever direction and however small does not match that of the supporting lower means, the contacts between the upper means and an adjustable conical contact (7) can be determined depending on the design of the springs, the size of the weight (20) and the location of the centres of gravity. For the warning readiness to be repeatedly reestablished whatever the inclination of the object to be protected and independently of previous strains, the device is suspended from a hook-like carrying pipe (10) that is an extension of the stand pipe (9). The hook-like end is shaped as a pin (13) that is mounted so as to swing and rotate in an appropriate bore (17) of the base plate (12). In a particularly advantageous design, a ball (15) is mounted in the bore and held so as to swing and rotate in a ball-socket (16) linked to the base plate.

Inventors:
Meuter, Josef
Application Number:
PCT/DE1987/000539
Publication Date:
June 16, 1988
Filing Date:
November 21, 1987
Export Citation:
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Assignee:
Meuter, Josef
International Classes:
B60R25/10; G08B13/02; G08B13/16; H01H35/14; (IPC1-7): G08B13/02; H01H35/14
Foreign References:
CH506876A1971-04-30
GB1078016A1967-08-02
US2881276A1959-04-07
US1891993A1932-12-27
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Claims:
- </3 -P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Schwing und Erschütterungskontakt für Alarmstrom¬ kreise als Schutzvorrichtung gegen Beschädigung, Einbruch und Diebstahl von beweglichen und unbeweglichen Teilen, insbesondere von Fahrzeugen, Haus und Wohnungstüren, mit einem aus Ober und Unterkörper bestehenden, über Federn verbundenen Körper, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Oberkörper (1) durch mindestens drei zylindrische Druckfedern (3) federnd vom Unterkörper (2) getragen ist, daß die Druckfedern in im Oberkörper und Unterkörper symmetrisch ausgebildeten korrespondierenden Federbohrungen (5, 6) gleitend und Ober und Unterkörper dadurch gegeneinander zentrierend und bei dem Abstand zueinander haltend angeordnet sind und daß ein Standrohr (9*) mit einem verstellbaren Kontaktkegel (4) zentrisch mit dem Unterkörper (2), durch eine Kunststoffbüchse (11) elektrisch isoliert, verbunden ist.
2. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Standrohr (9) am oberen Ende hakenförmig um lδo0 gebogen und in einen achsparallelen Stift (13) mit Spitze auslaufend ausgebildet und in einer angepaßten Bohrung (17) in der Grundplatte (12) dreh und schwenkbeweglich gelagert ist.
3. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bohrung (17) einer Kugel (15) zugeordnet ist, die in einer mit der Grundplatte (12) verbundenen Kugelpfanne (16) dreh und schwenkbeweglich gelagert ist.
4. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Durchmesser der Bohrung (17), die Länge eines im Standrohr (9) gehaltenen Trägerrohres (lo), die Reibungskräfte zwischen Kugel (15) und Kugelpfanne (16) veränderbar sind.
5. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Oberkörper (1) den Unterkörper (2) unter Beibehaltung eines Ringspaltes (19) überlappt.
6. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kontaktkegel (4) als Kegelstumpf ausgebildet ist.
7. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Oberkörper (1 ) mit Sacklöchern (18) versehen ist, denen nach Bedarf in der Form angepaßte Gewichte (2o) zuzuordnen sind.
8. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Sacklöcher (18) auf dem Umfang des Oberkörpers (1) im Abstand verteilt angeordnet sind.
9. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kontaktkegel (4) verstellbar, d.h. verschiebbar und mittels einer verstellbaren Konterscheibe (21) und Druckschraube mit federbelasteter Kugel (22) erschütterungsfest arretierbar ist. lo.
10. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf dem Standrohr (9) ein mit dem Gewinde im Kontaktkegel (4) und Konterscheibe (21) korrespondierendes Gewinde ausgebildet ist.
11. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e , daß die Grundplatte (12) mit einer Bohrung (23) versehen ist, die die Bewegung des Trägerrohres (lo) begrenzend geformt ist.
12. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Kabel (3o) vom Anschluß (25) des Unterkörpers (2) durch die Bohrung (26) des Trägerrohres (lo) zum Pluspol (24), der am Punkt mit der geringsten Dreh und Schwenkbewegung am Trägerrohr (lo) angeordnet ist, geführt i st.
13. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Oberkörper (1) und der Kontakt.kegel (4) rundgeformt sind.
14. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Druckfedern (3) auswechselbar im Ober und Unterteil ( 1 , 2) gehalten si nd.
15. Schwing und Erschütterungskontakt nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Standrohr und das Trägerrohr (lo) aus leitendem Material hergestellt und als Hohlrohr ausgebildet sind.
Description:
B e s c h r e i b u n g

Schwing- und Erschüt erungskontakt

Die Erfindung betrifft einen Schwing- und Erschütterungskontakt für einen Alarmstromkreis als Schutzvorrichtung gegen Beschädigung, Einbruch und Diebstah von beweglichen und unbeweglichen Teilen, insbesondere von Fahrzeugen, Haus- und Wohnungstüren, mit einem aus Ober- und Unterkörper bestehenden über Federn verbundenen Körper.

Derartige Alarmstromkreise bzw Alarmvorrichtungen zum Schutz gegen Diebstahl, Einbruch und Beschädigung kann man in zwei Gruppen teilen, nämlich die Gruppe, bei der die Alarmausl sung durch Kontaktherstell ung mittels el ekts oni scher Lösungen erfolgt und die Gruppe, bei der die Alarmauslösung durch Kontakther stell ung mittels mechanischer Lösungen erfolgt. Mechanische Lösungen sind u.a. Erschütterungskontakt mit Blattfedern, Erschütterungskontakt über Pendel schal ter, mittels Schwingankerrelais, Flüssigkeiten, Quecksilber und die sogenannten direkten Kontakte, d e vor allem an Türen u.a. beweglichen Teilen angeordnet sind (DE-PS 819 793, DE-OS 3o 24 851.2, DE-AS 1 229 4o9, DE-PS 938 292, DE-PS 837 5ol, DE-GM 77 27 992, DE-PS 9o4 5o4, DE-AS 1 o53 954, DE-AS 1 oo5 859, DE-AS 26 32 421.0 und DE-OS 26 28 81o.8).

Bei der Untersuchung der Wirkungsweise der unterschiedlichen Gruppen der geschilderten Alarmvorrichtungen ist festzustellen, daß bei der Gruppe der Alarmauslösung durch Kontaktherstellung mittels elektronischer Lösungen diese in den einfachen Ausgestaltungen ungenau und nicht zuverlässig sind und nur eine Tei 1 absi cherung bringen. In den aufwendigeren Ausgestaltungen entsteht ein unnötig hoher Kostenaufwand durch Erstellung, Einbau und Wartung, wobei ein Schutz gegen äußere Beschädigungen z.B. bei Fahrzeugen-Di ebstahl der. Räder, der Radkappen, der Gepäckträger mit Gepäck usw.

überhaupt nicht gegeben ist. Bei der Gruppe der Alarmauslösung durch Kontaktherstell ung mittels mechanischer Lösungen sind als besonderer Schwachpunkt zu nennen, .daß die vielfach verwendeten Blattfedern Einrichtungsbegrenzung durch die Beaufschlagung aufweisen, während die verwendeten Flüssigkeiten mi ihrer Trägheit und der Aufhängung mit hohen Reibungskräften ungünstige Werte und unsichere Wirkung erbringen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schwing- und Erschütterungskontakt zu schaffen, der einfach im Aufbau und auf Erschütterungen aus allen Richtungen anspricht und möglichst unabhängig von der jeweiligen Schräglage des zu schützenden Gegenstandes einwandfrei ansprechbar bleibt.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Oberkörper durch mindestens drei zylindrische Druckfedern federnd vom Unterkörper getragen ist, daß die Druckfedern in im Oberkörper und Unterkörper symmetrisch ausgebildeten korrespondierenden Federbohrungen gleitend und Ober- und Unterkörper dadurch gegeneinander zentrierend und beide im Abstand zueinander haltend angeordnet sind, und daß ein Standrohr mit einem verstellbaren Kontaktkegel zentrisch mit dem Unterkörper, durch eine Kunststoffbuchse elektrisch isoliert, verbunden ist.

Ein derartiger Schwing- und Erschütterungskontakt kann sowohl über den Unterkörper auf dem zu schützenden Gegenstand angeordnet oder an ihm aufgehängt werden, wobei immer eine sichere Funktion des Körpers gegeben ist. Bei entsprechender Erschütterung des zu schützenden Gegenstandes schließt sich der Kontakt zwischen dem auf den Federn ruhenden Oberkörper und dem leitungsmäßig unabhängig davon ausgebildeten Kontaktkegel, so daß damit der Stromkreis geschlossen und der Kontakt hergestellt ist. Aufgrund der

gewählten Ausbildung m t den Federbohrungen in beiden Körpern ist eine genaue Zentrierung des Oberkörpers immer gewährleistet, wobei gleichzeitig ein gleichmäßiger Kontaktabstand zwischen Kontaktkegel und Kontaktkante der Kontaktbohrung des Oberkörpers gewährleistet ist. Die einzelnen Teile können rationell gefertigt werden, so daß ein derartiger Schwing- und Erschütterungskontakt mit immer gleichen Abmessungen und Eigenschaf en leicht und sicher hergestellt werden und zur Verfügung gestellt werden kann. Um eine immer senkrechte bzw. waagerechte Lage von Kontaktkegel, Unterkörper und Oberkörper sowie Standrohr unabhängig von der jeweiligen Schrägsten ung der Grundplatt zu gewährleisten, ist nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Standrohr am oberen .Ende hakenförmig um 18o° gebogen und in einen achsparallelen Stift mi Spitze auslaufend ausgebildet und in einer angepaßten Bohrung in, der Grundplatte dreh- und schwenkbeweglich gelagert ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die an dem Haken bzw. Stift hängenden Teile sich immer in der richtigen und optimal ansprechbaren Position befinden.

Um bei Änderungen der Lage der Grundplatte einen zu langen PendelVorgang zu vermeiden, ist nach einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung vorgesehen, daß die Bohrung einer Kugel zugeordnet ist, die in einer mit der Grundplatte verbundenen Kugelpfanne dreh- und schwenkbeweglich gelagert ist. Hierdurch kann der Pendelvorgang wesentlich abgekürzt und damit e n frühzeitiges sicheres Ansprechen gewährle ste werden. Eine genaue Einstellung ist dabei dadurch möglich , daß der Durchmesser der Bohrung, die Länge eines im Standrohr gehaltenen Trägerrohres und die Re bungskr fte zwischen Kugel und Kugelpfanne veränderbar sind. Hierdurch ist es möglich, den PendelVorgang auf das notwendige Mindestmaß zu beschränken.

Zur Begrenzung der Seitenschwingungen des Oberkörpers und zum Schutz der zylindrischen Druckfedern gegen zu stark seitliche Belastung ist der Oberkörper den Unterkörper unter Beibehaltung eines Ringspaltes überlappend ausgebilde In Verbindung mit der Begrenzung der Höhenschwingungen des Oberkörpers durch den Kontaktkegel ist eine zusätzliche Arretierung während der Zeit der Nichtalarmbereitschaft überf1üssig.

In vorteilhafter Weise wird bei waagerechter oder senkrechter Schwingungs- oder Erschütterungskontaktberührun zwischen Kontaktkante der Kontaktbohrung des Oberkörpers und des Kontaktkegels die Federenergie aufgefangen, indem der Kontaktkegel als Kegelstumpf ausgebildet ist. Da der Kontaktkegel in dieser Form zentrisch dem Oberkörper bzw. der Kontaktbohrung im Oberkörper zugeordnet ist, ist so auf jeden Fall eine maximale elastische

Kontaktberührungsfl che gegeben, wobei vorteilhafterwe se Schmutzansätze o. . an dieser ontaktberührungsf che nicht haftenbleiben können, weil der Kontaktkegel oder umgekehrt gesagt der Oberkörper sich dauernd in Schwingung befindet. Die elektrische Kontaktberührungsf1 che bleibt damit vorteilhaft metallisch blank.

Eine vorteilhaft sichere und einfache Feinausrichtung des Kontaktabstandes nach der Endmontage ist auf dem Prüfstand möglich, da erfindungsgemäß der Oberkörper mit Sacklöchern versehen ist, denen nach Bedarf in der Form angepaßte Gewichte zuzuordnen sind. Diese Sacklöcher sind dabei zweckmäßigerweise auf dem Umfang des Oberkörpers im Abstand verteilt angeordnet. Aufgrund der insbesondere bei Anwendung in Fahrzeugen dauernden Erschütterungen kann der Kontaktkegel sich nicht lösen, da nach einer zweckmäßigen Weiterb ldung vorgesehen ist, daß der Kontaktkegel verstellbar, d.h. verschiebbar und mittels einer verstellbaren Konterscheibe und Druckschraube mit

federbelasteter Kugel erschütterungsfest arretierbar ist. Kontaktkegel und Konterscheibe können auf dem Standrohr verschoben werden, das hierzu zweckmäßigerweise ein mit dem Gewinde im Kontaktkegel und Konterscheibe korrespondierendes Gewinde aufweist. Durch Anschrauben der Druckschraube, d.h. deren Verspannen zwischen Kontaktkegel und Konterscheibe kommt ein Versatz und eine Spannung zustande, die ein selbständiges Lösen des Kontaktkegels wirksam unterbindet.

Eine Verminderung der Belastung des Pluskabels durch das Hin- und Herschwingen wird erfindungsgemäß dadurch verhindert, daß die Grundplatte mit einer Bohrung versehen ist, die die Bewegung des Trägerrohres begrenzend geformt ist. Weiter ist vorgesehen, daß das Kabel vom Anschluß

I des Unterkörpers durch die Bohrung des Trägerrohres zum Pluspol, άe r am Punkt mit de r möglichst geringen Dreh- und Schwenkbewegung am Trägerrohr angeordnet ist, geführt ist. Damit ist eine vorteilhaft sichere Verlegung des wichtigen Kabels möglich, das zusätzlich durch die Bewegungen der einzelnen Körper nicht beeinflußt wird, weil der Pluspol am günstigsten Ort am Trägerrohr angeordnet und befestigt ist. Ein sicherer Kontakt ist insbesondere dann gegeben, wenn, wie erfindungsgemäß vorgesehen, der Oberkörper und der Kontaktkegel rundgeformt sind. Zweckmäßigerweise weist der Unterkörper die gleiche Form auf. Es ergeben sich dadurch die Vorteile, daß der Kontaktringspalt rund um den gleichen Abstand, in der Höhe hauptsächlich für den Erschütterungskontakt und seitlich hauptsächlich für den Schwingungskontakt, hat. Der Kontakt, d.h. die Alarmauslösung wird so auch bei gleichzeitiger horizontaler und vertikaler Beanspruchung sicher erreicht.

Ober- und Unterkörper sind zwei unabhängige Bauteile, wobei der Oberkörper erfindungsgemäß über Federn auf dem Unterkörper abgestützt ist. Eine zweckmäßige Einstellung.

des Kontaktes ist dadurch möglich, daß die Druckfedern auswechselbar im Ober- und Unterteil gehalten sind. Ein sicherer Kontakt bzw. eine sichere Weiterleitung des Kontaktes ist dadurch gegeben, daß das Standrohr und das Trägerrohr aus leitendem Material hergestellt und als Hohlrohr ausgebildet sind. Das Pluskabel kann somit durch das Hohlrohr geführt werden, während das Hohlrohr selbst als Minuskabel bzw. Minusleiter dient.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Aufhängung des Schwing- und Erschütterungskontaktes in jeder Lage des Erfindungsgegenstandes eine optimale Ausgangsstellung für eine mechanische Alarmkontaktherstellung darstellt, die Ausgangsstellung in Verbindung mit der Wirkungsweise des Schwing- und Erschütterungskontaktes die genaue, zuverlässige un -ei nstel 1bare empfindliche Kontaktherstellung durch Schwingungen und Erschütterungen ermöglicht und bei einer großen Streubreite der Anwendung eine einfache und widerstandsfähige Konstruktion gefunden wurde. Daraus ergibt sich ein günstiges

Preisleistungsverhältnis, vorzugsweise auch gegenüber den bekannten elektronischen Lösungen. Die Feinfühl gkeit zur Kontaktherstellung des federnd getragenen Oberkörpers auf vorkommende Schwingungen und Erschütterung wird bestimmt durch die Anzahl, den Drahtdurchmesser, den- mittleren Windungsdurchmesser, die Steigung einer federnden Windung, die Anzahl der federnden Windungen der Federn, die Tiefe der Federbohrungen und die Größe des Tei 1 kreisdurchmessers, d.h. durch die Lage der Federn, das Gewicht des Oberkörpers und die Schwerpunktbestimmung des Oberkörpers. Das verdeutlicht, daß auf mehreren Wegen eine genaue Einstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegeben ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher

beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 den Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Schwingungs- und

Erschütterungskontakt, Fig. 2 eine Draufsicht , ebenso wie Fig. 3 und Fig. 4 einen Schnitt durch den Schwing- und

Erschütterungskontakt in vereinfachter

Ausführung.

Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 4 zeigen einen im Prinzip gleich geformten Schwing- und Erschütterungskontakt, nur daß es sich bei Fig. 1 und 2 um einen aufgehängten und bei Fig. 4 um einen aufgeständerten Kontakt handelt.

Der Oberkörper (1) wird durch mindestens drei zylindrische Druckfedern (3) federnd vom Unterkörper (2) getragen.

Die genaue Zentrierung des Oberkörpers (1) zum Unterkörper (2) ist durch die symmetrische Anordnung der Federbohrungen (5, 6) im Oberkörper (1) und Unterkörper (2), mit den ihnen gleitend angepaßten Druckfedern (3), bestimmt.

Das Standrohr (9) mit dem verstellbaren Kontaktkegel (4) ist zentrisch mit dem Unterkörper (2) durch eine Kunststoffbüchse (11) elektrisch isoliert, verbunden. So ist ein gleichmäßiger Kontaktabstand (7) bzw. ein Kontaktringspalt (7) zwischen Kontaktkegel (4) und Kontaktbohrung (8) des Oberkörpers (1) gewährleistet.

Fig. 1 zeigt wie bereits erwähnt eine aufgehängte Vorrichtung, wobei das Standrohr (9) mit einem entsprechend gebogenen Trägerrohr (lo) so verlängert ist, daß eine Aufhängung an der Grundplatte (12) möglich wird. Das

Trägerrohr (lo) ist hierzu hakenförmig umgebogen und trägt einen sehr spitzen Stift (13), der in einer Bohrung (17) gehalten ist, so daß seine Spitze im tiefsten Punkt (14) liegt. Die Ausbildung nach Fig. 1 verdeutlicht, daß zur Vermeidung unnötiger Schwingungen die Bohrung (17) in einer Kugel (15) ausgebildet ist, die ihrerseits in einer Kugelpfanne (16) gelagert ist, die mit der Grundplatte (12) verbunden ist. Auf diese Weise kommt eine dreh- und schwenkbewegliche Lagerung zustande, die eine optimale und unabhängig von der jeweiligen Schrägstellung der Grundplatte sichere Einstellung der Vorrichtung ermöglicht.

Zur Erlangung der optimalen und somit zuverl ssigen Alarmbereitschaftsstellung des Schwing- und Erschütterungskontaktes, d.h. die genaue senkrechte und waagerechte Lage, ist die Reibung im tiefsten Punkt (14) im Schwingungsbereich des -festgelegten Durchmessers der Bohrung (17) in der Kugel (15) fast gleich Null. Der außerhalb des Durchmessers der Bohrung (17) liegende Schwingungsbereich wird durch Änderung der Maße der Kugel (15), der Kugelpfanne (16), des Trägerrohres (lo) beispielswe se mittels Längenänderung oberhalb oder unterhalb des Berührungspunktes variiert.

Zur Begrenzung der Sei tenschwingungen des Oberkörpers und zum Schutz der zylindrischen Druckfedern (3) gegen zu starke seitliche Belastung, überlappt der Oberkörper (1) den Unterkörper (2) unter Beibehaltung eines Ringspaltes (19),, womit gleichzeitig eine Arretierung im Ruhezustand gegeben ist. Gleichzeitig. ist eine Begrenzung der Höhenschwingungen des Obεrkörers " (1 ) durch den Kontaktkegel (4) erreicht, der mit dem Unterkörper (1) über das Standrohr (9) verbunden ist.

Der Oberkörper (1) ist mit Sacklöchern (18) versehen, die nach der Endmontage zur Feinausrichtung des Ringspaltes (7) auf dem Prüfstand nach Bedarf mit Gewichten (2o) ausgefüllt werden. Die Sacklöcher (18) sind rund-um und

in gleichen Abständen ausgebildet.

Der verstellbare Kontaktkegel (4) ist mittels einer verstellbaren Konterscheibe (21) und einer Druckschraube mit federbelasteter Kugel (22) erschütterungsfest arretiert Der Kontaktkegel (4) als solcher ist als Kegelstumpf ausgebildet, der bei waagerechter oder senkrechter Kontaktberührung mit der Kontaktbohrung (8) des Oberkörpers (1) den Oberkörper mit seiner Federenergie auffängt, der sich zentrisch dem als Kegelstumpf ausgebildeten Kontaktkegel (4) anpaßt und somit die maximale elektrische ' Kontaktberührungsfläche erreicht, bei gleichzeitiger Verlängerung der elektrischen Kontaktzeiten mit ihrer Kontaktfl chenreibung, die die elektrische Kontaktberührungsfl che metallisch blank hält.

Die Grundplatte (12) ist mit einer Bohrung (23) versehen, die die Bewegungen des Trägerrohres ('lo) begrenzend ausgebildet ist, um so die Beanspruchungen des Schwing- und Erschütterungskontaktes mit dem beweglichen Pluskabel (3o) zu vermindern.

Das Pluskabel (3o) ist vom Anschluß (25) des Unterkörpers (2) durch die Bohrung (26) des Trägerrohres (lo) bzw. Standrohres (9) zum Kabelanschluß (24) verlegt, wobei dieser Anschluß im Bereich der geringsten Dreh- und Schwenkbewegung angeordnet ist. Als Minus-"Kabel " dienen das Standrohr (9) und das Trägerrohr (lo), wobei der Minuspol im Punkt (27) liegt.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht mit dem Trägerrohr (lo), der Kugel (15) und der Kugelpfanne (16) sowie den beiden Anschlüssen (24 und 27). Sichtbar ist außerdem die Bohrung (23) in der Grundplatte (12).

Fig. 3 zeigt einen Schnitt bzw. eine Draufsicht im

l o

Bereich des Oberkörpers (1), wobei hier die Federbohrungen (5, 6) sowie die Sacklöcher (18) und ihrer Anordnung verdeutlicht sind.

Fig. 4 schließlich zeigt einen im Prinzip ebenfalls aus Oberkörper (1) und Unterkörper (2) bestehenden Schwing- und Erschütterungskontakt, der hier wie im einzelnen nicht dargestellt ist, mit seinem Unterkörper (2) aufgeständert oder mit einem entsprechend zu schützenden Gegenstand verbunden ist. Hier sind die beiden Pole bzw. Anschlüsse mit (28 und 31) bezeichnet, während der KontaktkegeT (32) eine im Prinzip ähnlich der nach Fig. 1 beschriebenen Form aufweist, allerdings gleichzeitig auch als Abschluß des Standrohres (9) dient, weil hier ja wie erwähnt eine Befestigung bzw. Aufhängung sich erübrigt.

Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Schwing- und Erschütterungskontaktes ist wie folgt zu beschreiben:

Ausgangspunkt ist die Grundstellung. Es ist die optimale und somit zuverlässige Alarmbereitschaftsstellung, d.h. die genaue senkrechte und waagerechte Lage. Die Reibung am Berührungspunkt der Aufhängung, d.h. der tiefste Punkt (14) ist fast gleich Null. Die gewünschte Empfindlichkeit der Kontaktgebung ist durch den eingestellten Kontaktabstand (7) vorgegeben. Die Lage der Grundplatte (12) ist identisch mit der Lage des Schutzobjektes, sie hat keinen Einfluß auf die Wirkungsweise. Die Zeit von der ersten Beanspruchung durch Schwingungen/Erschütterungen bis zur Wiedererreichung des Ausgangspunktes, die optimale Bereitschaftsstellung, ist durch die Festlegung der Konstruktionsmaße zu bestimmen.

Da das Verharrungsvermögen vom Oberkörper (1) bei Beanspruchung gleich aus welcher Richtung durch Schwingungen und/oder Erschütterungen, bedingt durch die federnde Auflage

auf dem Unterkörper (2) mittels der Druckfedern (3), nicht rjgm Verharrungsvermögen vom Unterkörper (2) entspricht, kommt es zum gewünschten horizontalen und vertikalen Schwingens des Oberkörpers (1) und somit zur Kontaktherstell ung. Ist eine Pendel bewegung des gesamten Schwing- und Erschütterungskontaktes durch zu starke Beanspruchung erfolgt, pendelt er sich danach sofort wieder über den tiefsten Punkt (14) in seine optimale Alarmbereitschaftsstellung ein.

Innerhalb des Ringspaltes (19) und des Kontaktringspaltes (7) erfolgt eine Schwingungsbegrenzung des Oberkörpers (1) und somit auch ein Schutz gegen eine Überbeanspruchun.g der Druckfedern (3). Durch die federnde Kontaktberührung je nach Beanspruchung stark oder weniger stark, kommt es immer wieder zu einer zentrischen Anpassung des Oberkörpers (1) an den Kegelstumpf mit Kontaktzeitverl ngerung und Kontaktreibung, die die Kontaktflächen zur besseren elektrischen Kontaktherstellung metallisch blank hält. Beim Aufstellen der Alarmanlage bei beweglichen Schutzobjekten oder bei Beanspruchung können größere Pendel bewegungen des Schwing- und Erschütterungskontaktes auftreten. Um die Zeit zur elektrischen Scharfmachung der Alarmanlage, die

Alarmbereitschaftsstellung, bestimmbar zu verkürzen, werden die Pendel bewegungen abgebaut. Die größeren Pendel bewegungen werden durch die bestimmbare Reibung zwischen Kugel (15) und Kugelpfanne (16) bis zur Erreichung von Pendel bewegungen innerhalb der Bohrung (17) und Kugel (15) schnell abgebaut. Innerhalb der Bohrung (17) nur mit der sehr geringen Reibung im Berührungspunkt (14), pendelt sich der Schwing und Erschütterungskontakt in seine Grundstellung, die optimale Bereitschaftsstell ung ist wieder vorhanden.

Wie erwähnt zeigt Fig. 4 eine Ausführung, die insbesondere für Schutzobjekte gedacht ist, die nicht

beweglich sind oder nur selten ihre Lage ändern. So kann bei der Ausführung nach Fig. 4 ein Teil des weiter oben beschriebenen Schwing- und Erschütterungskontaktes entfallen weil ja hier eine immer wiederkehrende Einpendlung in die Alarmbereitschaftsstellung entfällt. Es genügt ein einmaliger oder nach Lageveränderung eine wieder vorzunehmende Neueinstellung des Kontaktabstandes vom Stand zur Erlangung der Alarmbereitschaftsstellung. Die Wirkungsweise dieser Ausführung des Schwing- und Erschütterungskontaktes ist wie schon beschrieben, dieselbe, da nur die sich jeder Schräglage anpassende Aufhängung entfällt. Nur der Kontaktstromverlauf ändert sich. Das Pluskabel ist am Anschlußpunkt (31) des Unterkörpers (2) befestigt. Das Minuskabel ist am Anschlußpunkt (23) des Standrohres (9) befestigt bzw. das Standrohr (9) wirkt als ein solches Kabel. Vom Befestigungsanschluß (31) des Pluskabels (3o) fließt der Strom über den Unterkörper (-2), die Druckfede n (3), den Oberkörper (1) und den " geschlossenen Kontakt zwischen Oberkörper (1) und Kontaktkegel (32). Von dort wird er über das Standrohr (9) zum Anschlußpunkt (28) des Minuskabels geführt.