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Patent Searching and Data


Title:
OVERHEAD CONVEYING DEVICE HAVING AN ADHESIVE CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/192794
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an overhead conveying device (01) to be incorporated into an assembly plant for transporting vehicle components (02) by means of a conveying device (03) arranged on the overhead conveying device (01), and having a support frame (06), the support frame (06) having a length of more than 5 m and a width of more than 2 m, and the support frame (06) being formed by several interconnected support bar elements, wherein the conveying device (03) is mounted to the support frame (06), and wherein the support frame (06) and the conveying device (03) delimit a conveying corridor (05), in which the vehicle components (02) can be transported from an input point to an output point, and wherein the support frame (06) is mounted on the floor (11) or on the ceiling of the assembly plant by way of mounting means, and wherein a free space (12) that is suitable for component assembly and/or component transport and is able to be walked and/or driven over is formed by the mounting means between the underside of the support frame (06) and the top side of the floor (11), wherein at least one support bar element and/or at least one mounting means (09) is assembled in two pieces from at least two parts (16, 17), wherein both parts (16, 17) are plugged together in a plug connection in a form-fitting manner, and wherein both parts (16, 17) are adhesively connected to one another for fixing the plug connection by means of an adhesive (10).

Inventors:
HÖSKER, Torsten (Seckacherstr. 1, Osterburken, 74706, DE)
Application Number:
EP2019/055489
Publication Date:
October 10, 2019
Filing Date:
March 06, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HÖSKER, Torsten (Seckacherstr. 1, Osterburken, 74706, DE)
International Classes:
B62D65/18
Domestic Patent References:
WO2014023273A12014-02-13
Foreign References:
DE202013104353U12013-10-09
DE102012100456A12013-07-25
DE202007009014U12008-11-13
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
ADVOTEC. PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (Beethovenstraße 5, Würzburg, 97080, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Überflurfördereinrichtung (01) zur Integration in einer Montageanlage zum Transport von Fahrzeugkomponenten (02) mittels einer auf der Überflurfördereinrichtung (01) angeordneten Fördereinrichtung (03), und mit einem Traggerüst (06), wobei das Traggerüst (06) eine Länge von mehr als 5 m und eine Breite von mehr als 2 m aufweist, und wobei das Traggerüst (06) von mehrere miteinander verbundenen Tragbalkenelemente gebildet wird, und wobei die Fördereinrichtung (03) am Traggerüst (06) montiert ist, und wobei das Traggerüst (06) und die Fördereinrichtung (03) einen Förderkorridor (05) begrenzen, in dem die Fahrzeugkomponenten (02) von einer Eingabestelle zu ei ner Ausgabestelle transportiert werden können, und wobei das Trag gerüst (06) mit Lagerungsmitteln auf dem Boden (11) oder an der Decke der Montageanlage gelagert ist, und wobei durch die Lage rungsmittel zwischen der Unterseite des Traggerüsts (06) und der Oberseite des Bodens (11) ein zur Bauteilmontage und/oder zum Bau teiltransport geeigneter, begehbarer und/oder befahrbarer Lreiraum (12) gebildet wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest ein Tragbalkenelement und/oder zumindest ein Lage rungsmittel (09) zweiteilig aus zumindest zwei Teilen (16, 17) zu sammengesetzt ist, wobei die beiden Teile (16, 17) in einer Steckver bindung formschlüssig zusammengesteckt sind, und wobei die beiden Teile (16, 17) zur Lixierung der Steckverbindung mit einem Klebe mittel (10) miteinander verklebt sind.

2. Überflurfördereinrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die beiden Teile (16, 17) im Bereich der Steckverbindung einen rechteckigen oder kreisrunden Rohrquerschnitt aufweisen.

3. Überflurfördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Tragbalkenelemente (13, 14, 15) des das Traggerüst (06) bildenden Fachwerks in einer Schweißkonstruktion miteinander ver- bunden sind.

4. Überflurfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Tragbalkenelemente (13, 14, 15) des das Traggerüst (06) bildenden Fachwerks einen geschlossenen Rohrquerschnitt aufwei- sen.

5. Überflurfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Traggerüst (06) mit Lagerungsmitteln auf dem Boden (11) der Montageanlage gelagert ist, wobei zumindest ein Lagerungsmittel in der Art eines Säulenportals (07) ausgebildet ist, wobei das Säulen portal (07) zumindest zwei Stützsäulen (09) umfasst, deren untere Enden auf dem Boden (11) der Montageanlage angebracht werden, und wobei zwischen jeweils zwei Stützsäulen (09) zumindest eine Querbrücke (08) angebracht ist, und wobei das Traggerüst (06) auf der Oberseite der Querbrücke (08) angeordnet ist, und wobei die

Stützsäulen (09) aus zumindest zwei Teilen (16, 17) zusammenge setzt sind, wobei die beiden Teile (16, 17) in einer Steckverbindung formschlüssig zusammengesteckt sind, und wobei die beiden Teile (16, 17) zur Fixierung der Steckverbindung mit einem Klebemittel (10) miteinander verklebt sind.

6. Überflurfördereinrichtung nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Stützsäulen (09) und/oder die Querbrücke (08) des Säulen portals (07) aus Rohrmaterial mit einem geschlossenen Rohrquer schnitt hergestellt sind.

7. Überflurfördereinrichtung nach Anspruch 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass an der Überflurfördereinrichtung neben zumindest einem Säu lenportal als weiteres Lagerungsmittel zumindest ein freistehender Stützpfeiler und/oder zumindest eine Wandkonsole und/oder zumin dest ein freihängendes Zugelement zur Lagerung des Traggerüsts vorhanden ist.

8. Überflurfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Traggerüst mit Lagerungsmitteln an der Decke der Monta geanlage gelagert ist, wobei zwischen den an der Deckenkonstruktion der Montageanlage befestigten Lagerungsmitteln einerseits und dem Traggerüst anderseits eine Befestigungsebene vorgesehen ist, wobei die Befestigungsebene lastübertragend mit den Lagerungsmitteln ei nerseits und dem Traggerüst anderseits verbunden ist, und wobei die Befestigungsebene aus sich einander kreuzend angeordneten, biege steifen Stahlträgern gebildet ist, wobei die Stahlträger in den Kreu zungspunkten lastübertragend miteinander verbunden sind, und wobei die sich kreuzend angeordneten Stahlträger ein Raster von vierecki gen Zwischenfeldern bilden.

9. Überflurfördereinrichtung nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Befestigungsebene zwei Schichten umfasst, wobei die erste Schicht mehrere parallel zueinander in Längsrichtung verlaufende Stahlträger umfasst, und wobei die zweite Schicht mehrere parallel zueinander in Querrichtung verlaufende Stahlträger umfasst.

10. Überflurfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Traggerüst (06) selbsttragend ausgeführt ist und vormontiert transportiert werden kann.

11. Überflurfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest entlang einer Längsseite der Fördereinrichtung (03) ein Wartungsgang angebracht ist.

Description:
Überflurfördereinrichtung mit Kleberverbindung

Die Erfindung betrifft eine Überflurfördereinrichtung zur Integration in eine Montageanlage, die zum Transport von Fahrzeugkomponenten geeignet ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .

In Montageanlagen zur Herstellung von Fahrzeugen werden verschiedene Arten von Fördereinrichtungen sowie Überflurfördereinrichtungen eingesetzt. Aufgrund der zum j eweils herzustellenden Fahrzeug individu ell abgestimmten Montageanlagen und hieran ausgerichteten Förderein richtungen, werden die jeweils eingesetzten Überflurfördereinrichtungen individuell ausgeführt und hergestellt. Eine Überflurfördereinrichtung der vorliegenden Art betrifft hierbei diejenigen Fördereinrichtungen, unterhalb deren zumindest soviel freier Bewegungsraum verbleibt, das s eine Person ungehindert darunter laufen kann. In aller Regel wird hierbei eine freie Durchgang stür von mindestens 2,5 m oder mehr angestrebt, so das s ebenso Gabelstapler oder andere Transportfahrzeuge die Überflur fördereinrichtung unterqueren können . Die Verwendung dieser Überflur- fördereinrichtung hat also den Vorteil, dass zusätzlicher Montageraum gewonnen wird. Unter der Überflurfördereinrichtung können auf dem Boden stehend weitere Fördereinrichtungen oder sonstige Montageein richtungen, beispielsweise Montageroboter, angeordnet werden .

Bei den bekannten Überflurfördereinrichtungen sind zur Herstellung von biegesteifen Verbindungen zwischen einzelnen Komponenten verschraub- te Flanschverbindungen bekannt. Dazu werden Flanschplatten an die Enden der zu verbindenden Komponenten angeschweißt und die gegen überliegenden Platten anschließend miteinander verschraubt.

Nachteilig an diesen verschraubten Flanschverbindungen ist es , dass die Herstellung der Flanschplatten zeit- und kostenaufwendig ist. Außerdem wird durch das Anschweißen der Flanschplatten sehr viel Wärme in die Bauteile eingetragen, was zu einem Verzug der Bauteile führen kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Überflurförder einrichtung vorzuschlagen, deren biegesteife Verbindungen kostengüns tig hergestellt werden können und keinen Wärmeverzug aufweisen. Diese Aufgabe wird durch eine Überflurfördereinrichtung nach der Lehre des Anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Überflurfördereinrichtung beruht zunächst auf dem Grundgedanken, dass zumindest ein Tragbalkenelement und/oder zumindest ein Lagerungsmittel zweiteilig aus zumindest zwei Teilen zusammengesetzt ist, wobei die beiden Teile in einer Steckverbindung formschlüs sig zusammengesteckt sind. Durch das formschlüs sige zu sammenstecken der beiden teleskopartig ineinander geschobenen Teile wird problemlos eine hohe Biegesteifigkeit erreicht. Anschließend werden die beiden teleskopartig ineinander geschobenen Teile zur

Fixierung der Steckverbindung miteinander verklebt. Das Verkleben der Teile kann sehr schnell und kostengünstig erfolgen. Ein Wärmeeintrag in die Teile tritt dabei nicht auf, so das s ein Wärmeverzug ausgeschlossen ist.

Die Geometrie der Steckverbindung ist grundsätzlich beliebig . Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weisen die beiden Teile im Bereich der Steckverbindung einen rechteckigen oder kreisrunden Rohrquer- schnitt auf. Insbesondere bei kreisrunden Rohrquerschnitten ergeben sich Vorteile, da ein Winkelversatz um die Längsachse zwischen den beiden Teilen problemlos ausgeglichen wird.

Um die mechanischen Belastungen der Fördereinrichtung mit den daran transportierten Fahrzeugkomponenten abfangen zu können, ist es vorteil- haft, das s die Befestigungsebene des Traggerüsts in der Art eines Fach werks ausgeführt ist, welches längsgerichtete, quergerichtete und diago nal dazwischen verlaufende, miteinander verbundene Tragbalkenelemen te umfas st. Aufgrund dieser Fachwerkkonstruktion wird zum einen eine mechanisch hochfeste Struktur gebildet, die die beim seitlich abkragen- den Transport der zu fördernden Fahrzeugkomponenten auftretenden Drehmomente problemlos abfangen kann. Zugleich zeichnet sich das Fachwerk dadurch aus, dass es ein relativ geringes Eigengewicht auf weist und somit durch sein Eigengewicht die anderen Befestigungs struk turen der Überflurfördereinrichtung nicht übermäßig belastet. In welcher Weise die Tragbalkenelemente des die Befestigungsebene bildenden Fachwerks miteinander verbunden sind, ist grundsätzlich beliebig . S o können die Tragbalkenelemente miteinander verschraubt oder vernietet sein. Besonders vorteilhaft ist es , wenn die Tragbalken elemente des Fachwerks mit Schweißnähten in einer Schweißkonstrukti- on miteinander verbunden werden . Denn die miteinander verschweißten Tragbalkenelemente erhalten so eine außerordentlich hohe mechanische Festigkeit bei relativ geringen Produktionskosten.

Im Hinblick auf eine möglichst hohe mechanische Steifigkeit des die Befestigungsebene des Traggerüsts bildenden Fachwerks ist es weiterhin besonders vorteilhaft, wenn die Tragbalkenelemente des Fachwerks einen geschlossenen Rohrquerschnitt aufweisen. Denn solche Tragbalkenele mente mit geschlos senem Rohrquerschnitt weisen bei Biege- und Torsi onsbelastungen eine erheblich höhere Steifigkeit als Tragbalkenelemente mit offenem Rohrquerschnitt auf.

Die aus einem Fachwerk bestehende Befestigungsebene des Traggerüsts mus s mit Lagerungsmitteln entweder auf dem Boden oder an der Decke der Montageanlage gelagert werden, um den gewünschten Abstand zwischen der Oberseite des Bodens und der Unterseite des Traggerüsts zu sichern. Soweit das Traggerüst auf dem Boden abgestützt werden soll, ist es besonders vorteilhaft, wenn zur Abstützung des Traggerüsts in der gewünschten Höhe Säulenprotale verwendet werden. Diese Säulenportale sind dabei dadurch charakterisiert, das s zumindest zwei Stützsäulen vorhanden sind, deren untere Enden auf dem Boden der Montageanlage angebracht werden. Weiter umfas st ein solches S äulenportal eine Quer brücke, die zwischen den zwei Stützsäulen angebracht wird. Auf diese Querbrücke kann dann das als Fachwerk ausgebildete Traggerüst von oben aufgelegt werden. Die Verwendung von S äulenportalen zur Abstüt zung des als Fachwerk ausgebildeten Traggerüsts ermöglicht es, die Überflurfördereinrichtung stufenweise aus vorgefertigten Komponenten aufzubauen.

Bei der Montage der Überflurfördereinrichtung können zunächst die Säulenportale einzeln positioniert und am Hallenboden fixiert werden. Anschließend kann dann das Traggerüst in vorgefertigter Form auf die Querbrücken der S äulenportale aufgelegt werden, wozu beispielweise geeignete Hebefahrzeuge, beispielsweise ein entsprechender Gabelstap ler, einsetzbar ist. Im Ergebnis kann somit die Montagezeit zum Aufbau der Überflurfördereinrichtung signifikant verkürzt werden. Außerdem können die Säulenportale in ihrer mechanischen Stabilität sehr gut berechnet werden . Auf eine entsprechend ansonsten übliche Überdimen sionierung der Fagermittel kann dadurch verzichtet werden. Das auf die Querbrücken des Säulenportals aufgelegte Traggerüst kann vor der Befestigung sehr einfach ausgerichtet und justiert werden. Die Stützsäu len sind dabei aus zumindest zwei Teilen zusammengesetzt und werden formschlüs sig zusammengesteckt. Die beiden Teile der Stützsäulen werden zur Fixierung der Steckverbindung miteinander verklebt.

Im Hinblick auf die mechanische Stabilität der Überflurfördereinrichtung ist es wiederum besonders vorteilhaft, wenn die Stützsäulen und/oder die Querbalken des Säulenportals aus Rohrmaterial mit einem geschlos senen Rohrquerschnitt hergestellt sind.

Soweit erforderlich kann zur Fixierung des Traggerüsts in der Überflur fördereinrichtung neben zumindest einem Säulenportal als weiteres Lagerungsmittel zumindest ein freistehender Stützpfeiler und/oder zumindest eine Wandkonsole und/oder zumindest ein freihängendes Zugelement zur Lagerung des Traggerüsts vorhanden sein .

Soll das als Fachwerk ausgebildete Traggerüst nicht auf dem Boden abgestützt, sondern an der Decke der Montageanlage abgehängt werden, so ist es besonders vorteilhaft, wenn zwischen den an der Deckenkon struktion der Montageanlage befestigten Lagerungsmitteln einerseits und dem Traggerüst andererseits eine Befestigungsebene vorgesehen ist. Die Befestigungsebene ist dabei dadurch charakterisiert, das s sie mit dem Lagerungsmittel einerseits und dem Traggerüst andererseits lastübertra gend verbunden ist und aus einander kreuzend angeordneten, biegesteifen Stahlträgern gebildet wird. Die Stahlträger der Befestigungsebene sind dabei in den Kreuzungspunkten lastübertragend miteinander verbunden und bilden ein Raster von viereckigen Zwischenfeldern. Durch das Einfügen der zusätzlichen Befestigungsebene aus sich kreuzenden Stahl trägern wird erreicht, das s die darunter angebrachten Bestandteile der Unterflurfördereinrichtung standardisierte Übergänge finden, an welchen sie lastübertragend nach obenhin befestigt werden können. Die Befesti gung der Befestigungsebene mit den Stahlträgern andererseits erfolgt dann wiederum mit den Lagerungsmitteln an der Decke der Montagean lage, wobei die exakte Lagerung der einzelnen Befestigungspunkte an der Decke nur noch von untergeordneter Bedeutung ist. Mit anderen Worten bedeutet dies , dass durch das Einfügen der zusätzlichen Befesti gungsebene eine Entkoppelung der Befestigungspunkte an der Decke der Montageanlage einerseits und der Befestigungspunkte des Traggerüsts andererseits erreicht wird. Dies ermöglicht insbesondere eine Vorferti gung aller Bestandteile der Überflurfördereinrichtung ohne die absolute exakte Kenntnis der Lage von Befestigungspunkten an der Decke der Montageanlage. Bei der Montage der Überflurfördereinrichtung werden dann zunächst Lagerungsmittel an der Decke der Montageanlage ange bracht und danach die Befestigungsebenen mit den die Befestigungsebe nen bildenden Stahlträgern an dem Lagerungsmittel befestigt, beispiels weise angeschweißt. Durch das entsprechend geeignet gewählte Raster der Zwischenebene wird erreicht, dass die Lagerungsmittel problemlos an den Stahlträgern der Befestigungsebene angeschlos sen werden kön nen . Sobald dann die Befestigungsebene mit den Stahlträgern an der Decke hängend befestigt ist, kann die Überflurfördereinrichtung mit der Lördereinrichtung und dem Traggerüst darunter in standardisierter Lorm mit definierten Befestigungsbrücken hängend befestigt werden .

In welcher Weise die Befestigungsebene konstruktiv ausgebildet ist, ist grundsätzlich beliebig . Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, das s die Befestigungsebene zwei Schichten umfas st, wobei die erste Schicht mehrere parallel zueinander in Längsrichtung verlau fende Stahlträger umfasst, und wobei die zweite Schicht mehrere parallel zueinander verlaufende Stahlträger umfas st, wobei die Stahlträger der ersten Ebene in Querrichtung zu den Stahlträgern der zweiten Ebene verlaufen. Insbesondere können die Stahlträger der benachbarten Ebenen im 90° Winkel zueinander verlaufend angeordnet werden, so dass sich ein Raster von rechteckigen Zwischenfeldern bildet.

Um die Montage der Überflurfördereinrichtung zu erleichtern, ist es besonders von Vorteil, wenn das Traggerüst selbsttragend ausgeführt ist und vormontiert transportiert werden kann. Auf diese Weise kann das Traggerüst beim Hersteller vormontiert werden. Die vormontierten Teilkomponenten des Traggerüsts können dann zum Verwender transpor tiert werden, beispielsweise in einem Container. Der Aufbau der Anlage beim Verwender wird durch die vormontierten Bestandteile des Tragge- rüsts erheblich erleichtert.

Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn an einer Längs seite der Fördereinrichtung ein Wartungsgang angebracht ist, um entsprechende Wartungsarbeiten in der Überflurfördereinrichtung zu erleichtern. Das Wartungspersonal kann dann die entsprechenden Stellen der Überflurför- dereinrichtung entlang der Wartungsgänge in einfacher Weise erreichen.

Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt und wird nachfolgend erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Überflurfördereinrichtung in schemati sierter seitlicher Ansicht;

Fig. 2 eine Stützsäule der Überflurfördereinrichtung gemäß Fig . 1 im

Querschnitt entlang der Schnittlinie I-I;

Fig. 3 das als Fachwerk ausgebildete Traggerüst der Überflurförder einrichtung gemäß Fig . 1 in perspektivischer Ansicht von oben. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Überflurfördereinrichtung 01 in seitlicher Ansicht. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass die in Fig . 1 dargestellte Überflurfördereinrichtung 01 sich vor und hinter der Bild ebene in Förderrichtung erstrecken kann. Zur Förderung von Fahrzeug komponenten 02, beispielsweise Rohkaro ssen, dient eine Fördereinrich- tung 03 , die sich ausgehend von einer Befestigungsebene 04 vertikal nach oben erstreckt. Auf diese Weise können die Fahrzeugkomponenten 02 seitlich an der Fördereinrichtung 03 eingehängt werden, so das s die Fahrzeugkomponenten 02 seitlich in den Förderkorridor 05 abkragen. Im Ergebnis ist der Förderkorridor 05 dadurch von der zweiten Seite und von oben frei zugänglich, so dass die Fahrzeugkomponenten 02 sehr leicht und sehr schnell in die von der Fördereinrichtung 03 gebildete Förderlinie ein- und ausgesteuert werden können . Die Fördereinrichtung 03 ist auf der von einem Traggerüst 06 gebildeten Befestigungsebene 04 von oben angeschweißt, um die durch das Gewicht der Fahrzeugkomponenten 02 verursachten Haltemomente weitgehend schwingungsfrei in die darunterliegende Tragstruktur ableiten zu können. Das Traggerüst 06 ist in der Art eines Fachwerks ausgebildet und wird nachfolgend noch näher anhand der Darstellung in Fig . 2 erläutert.

Das Traggerüst 06 ist von oben auf mehrere hintereinander angeordnete Säulenportale 07 aufgelegt, wobei das Traggerüst 06 mit der Querbrücke 08 der einzelnen Säulenportale 07 verschraubt wird. Jedes Säulenportal 07 besteht aus einer Querbrücke 08 und zwei die Querbrücke 08 von unten tragenden Stützsäulen 09. Die Stützsäulen 09 sind j eweils aus zwei Teilen 16 und 17 zusammengesetzt. Die beiden Teile 16 und 17 werden in einer Steckverbindung formschlüs sig zusammengesteckt und zur Fixierung der Steckverbindung miteinander verklebt.

Das untere Ende der Stützsäulen 09 wird am Boden 1 1 mit geeigneten Schraubankern befestigt. Unterhalb der Querbrücken 08 wird im Ergeb nis ein Freiraum l 2 gebildet, der frei pas sierbar ist und gegebenenfalls entsprechende Montageeinrichtungen, beispielsweise Montageroboter, aufnehmen kann.

Fig. 2 zeigt die verklebte Steckverbindung der beiden Teile 16 und 17 im Querschnitt. Zwischen den beiden Teile 16 und 17 ist zur Fixierung der Steckverbindung ein Klebemittel 10 angebracht.

Fig. 3 zeigt das Traggerüst 06 , auf des sen Oberseite die Fördereinrich tung 03 befestigt ist. Das Traggerüst 06 ist in der Art eines Fachwerks ausgebildet und umfasst längsgerichtete Tragbalkenelemente 13 , querge- richtete Tragbalkenelemente 14 und diagonal dazwischen verlaufende Tragbalkenelemente 15. Alle Tragbalkenelemente 13 , 14 und 15 des Traggerüsts 06 sind miteinander verschweißt und bilden so eine hoch steife Schweißkonstruktion. Außerdem sind alle Tragbalkenelemente 13 , 14 und 15 des Traggerüsts 06 aus Rohren mit geschlossenem Rohrquer schnitt hergestellt, um dadurch wiederum die Steifigkeit des Traggerüsts 06 zu erhöhen.