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Patent Searching and Data


Title:
PACK FOR CIGARETTES AND METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING SAID PACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/031467
Kind Code:
A1
Abstract:
A cigarette pack, in particular in the configuration of a hinge-lid pack, is provided with an aid for removing cigarettes (12).  This comprises a lifting strip (27) as part of an inner blank (10), wherein the lifting strip (27) is provided over the full length with a reinforcement, in particular with a continuous reinforcing strip (36), which increases the load-bearing ability of the lifting strip (27).

Inventors:
BUSE, Henry (Dreessel Nr. 8, Visselhövede, 27374, DE)
STILLER, Martin (Döhlberger Strasse 35, Verden, 27283, DE)
TEMPEL, Jürgen (Gibraltarstrasse 43, Verden, 27283, DE)
Application Number:
EP2009/005775
Publication Date:
March 25, 2010
Filing Date:
August 08, 2009
Export Citation:
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Assignee:
FOCKE & CO. (GMBH & CO. KG) (Siemensstrasse 10, Verden, 27283, DE)
BUSE, Henry (Dreessel Nr. 8, Visselhövede, 27374, DE)
STILLER, Martin (Döhlberger Strasse 35, Verden, 27283, DE)
TEMPEL, Jürgen (Gibraltarstrasse 43, Verden, 27283, DE)
International Classes:
B65D75/66; B31B1/90; B31B19/90; B65D85/10
Attorney, Agent or Firm:
ELLBERG, Nils (Meissner, Bolte & PartnerHollerallee 73, Bremen, 28209, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Packung für Zigaretten (12) oder ähnliche Produkte, bestehend aus einem eine Zigarettengruppe (11 ) vorzugsweise vollständig umgebenden Innenzuschnitt (10) - Innerliner - mit Innen-Vorderwand (28), Innen-Rückwand (30) und aus Faltlappen (32, 33) bestehender Innen-Stirnwand (31 ) zur Bildung eines Zigarettenblocks (13), der in einer Außenpackung, vorzugsweise in einer Klappschachtel, Aufnahme findet, wobei der Innezuschnitt (10) einen durch Schwächungslinien begrenzten Streifen - Hebestreifen (27) - zum Anheben von Zigaretten (12) der Zigarettengruppe (11 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzuschnitt (10) im Bereich des Hebestreifens (27) eine Verstärkung aufweist, insbesondere einen Verstärkungsstreifen (30), der sich mindestens über die Länge des Hebestreifens (27) erstreckt.

2. Packung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass Verstärkungsstreifen (36) aus einem selbstklebenden Kunststoff, z. B. Polypropylen besteht, der im Bereich des Hebestreifens (27) auf den Innenzuschnitt (10) aufgebracht und mit diesem vollflächig verbunden ist insbesondere an der Außenseite des Innenzuschnitts (10).

3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verstärkungsstreifens (36) über die volle Länge des Innenzuschnitts (10) erstreckt und im Bereich des Hebestreifens (27) mittig zu diesem positioniert ist.

4. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebestreifen (27) mit Verstärkungsstreifen (36) ein Anfassende bzw. Griffende (40) bildet, wobei der durch zwei parallele Schwächungslinien 34, 35 begrenzte Hebestreifen (27) sich im Bereich von Innen-Vorderwand (28) oder Innen-Rückwand (30), im Bereich der Bodenwand (20) und mit einem Endbereich in der jeweils gegenüberliegenden Wand - Innen- Rückwand (30) bzw. Innen-Vorderwand (28) - erstreckt.

5. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Innen-Vorderwand (28) das Anfassende bzw. Griffende (40) des Hebestreifens (27), einschließlich Verstärkungsstreifen (36), sich im Bereich des Flaps (37) erstreckt, wobei der Hebestreifen (27) durch Schwächungslinien bzw. Perforationslinien (34, 35) im Bereich des Flaps (37) begrenzt ist, derart, dass das Griffende (40) des Hebestreifens (27) mit Verstärkungsstreifen (36) nach Abziehen des Flaps (37) oberhalb der verbleibenden Innen-Vorderwand (28) und vorzugsweise im Bereich einer Aus- nehmung (26) einer Vorderwand eines Kragens (24) frei liegt.

6. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffende (40) des Hebestreifens (27) mit Verstärkungsstreifen (36) im Bereich der Innen-Rückwand (30) angeordnet und das Griffende (40) im Bereich eines Faltlappens, nämlich eines Längslappens (33) der Innen-Stimwand (31) gebildet ist, vorzugsweise mit einem über die Innen-Stirnwand (31 ) hinausragenden Griffende (40).

7. Verfahren zum Herstellen von Zuschnitten einer Innenumhüllung (10) für eine Zigarettengruppe (11 ) einer Zigarettenpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) eine fortlaufende Materialbahn (45) aus Stanniol, Papier oder dergleichen wird in Längsrichtung etwa mittig mit einem Verstärkungsstreifen (36) versehen, der durchgehend mit der Materialbahn (45) verbunden wird, insbesondere durch Klebung, b) die Materialbahn (45) wird sodann durch eine Stanz- bzw. Trenneinrichtung (58) hindurchgeführt zum Anbringen von Perforationslinien im Bereich eines Abschnitts der herzustellenden Zuschnitte zu beiden Seiten des Verstärkungsstreifens (36), c) danach werden langgestreckte Zuschnitte (10) von der Materialbahn abgetrennt mit (etwa) mittig über die volle Länge des Zuschnitts (10) verlaufendem Verstärkungsstreifen (36).

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem fortlaufenden Verstärkungsstreifen (36) versehene Materialbahn (45) durch eine Druck- bzw. Prägevorrichtung (56, 57) hindurchgeleitet wird, insbesondere zum Prägen der Materialbahn (45) aus Stanniol, wobei der Bereich des Verstärkungsstreifens (36) ebenfalls der Prägebehandlung unterworfen wird.

9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Schneidstation (58) zuerst in Längsrichtung der Materialbahn (45) verlaufende Schneid- bzw. Perforationslinien angebracht werden, nämlich Perforationslinien (34, 35) zur Begrenzung des Hebestreifens (27), und danach quergerichtete Perforations- bzw. Trennschnitte, nämlich zur Begrenzung des Hebestreifens (27) einerseits, zum Anbringen eines Flaps (37) und schließlich zum Abtrennen des Innenzuschnitts (10) von der Materialbahn (45).

10. Vorrichtung zum Herstellen von Packungen für Zigaretten (12) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Zuschnittstation (46) zum

Herstellen von Innenzuschnitten (10) durch Abtrennen von einer Materialbahn

(45) und zum Umhüllen einer entlang einer Zigaretten bahn (48) transportierten

Zigarettengruppen (11 ), gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) die fortlaufende Materialbahn (45) für die Herstellung der Innenzuschnitte

(10) ist durch eine Auftragstation (51 ) hindurchförderbar, in deren Bereich eine mit Leim versehene Streifenbahn (52) zur Bildung eines in

Längsrichtung des Innenzuschnitts (10) verlaufenden

Verstärkungsstreifens (36) an die Materialbahn (45) anlegbar ist, b) die mit dem Verstärkungsstreifen (36) bzw. der Streifenbahn (52) versehene Materialbahn (45) ist nachfolgend durch eine Schneidstation

(58) hindurchförderbar mit Schneidmessern (59, 61 , 62) zum Anbringen von Trenn- bzw. Perforationsschnitten in Längsrichtung der Materialbahn

(45) sowie zum Anbringen von quergerichteten Perforations- und Trennschnitten.

1 1. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidstation (58) eine Druck- bzw. Prägestation für die mit der Streifenbahn (52) versehenen Materialbahn (45) vorgeordnet ist, insbesondere mit (zwei) Druckwalzen (56, 57), zwischen denen die Materialbahn (45) mit Streifenbahn (52) hindurchförderbar ist unter Übertragung von Druck auf die Materialbahn (45), wobei weiterhin vorzugsweise mindestens eine der Druckwalzen (56, 57) als Prägewalze ausgebildet ist.

Description:
Packung für Zigaretten sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Packung für Zigaretten oder ähnliche Produkte, bestehend aus einem eine Zigarettengruppe vorzugsweise vollständig umgebenden Innenzuschnitt (Innerliner) mit Innen-Vorderwand, Innen-Rückwand und aus Faltlappen bestehender Stirnwand zur Bildung eines Zigarettenblocks, der in einer Außenpackung, vorzugsweise in einer Klappschachtel, Aufnahme findet, wobei [der Innenzuschnitt im Bereich der Innen-Vorderwand einen bei geöffneter Außenpackung abziehbaren Lappen - Flap - und] der Innezuschnitt einen durch Schwächungslinien begrenzten Streifen - Hebestreifen - zum Anheben von Zigaretten der Zigarettengruppe aufweist. Weiterhin betrifft die Erfindung Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Packungen.

Zigarettenpackungen mit Hebestreifen für die erleichterte Entnahme von Zigaretten sind bekannt. Bei der Packung gemäß DE 38 06 818 A1 ist der Hebestreifen als Bereich einer Innen-Vorderwand des Innenzuschnitts ausgebildet und zwar durch parallele Perforationslinien. Der so definierte Hebestreifen erstreckt sich mit einem Endstück in den Bereich eines abziehbaren Lappens der Innen-Vorderwand also eines Flaps. Wird dieser bei Ingebrauchnahme der Packung abgezogen, liegt ein Griffende des Hebestreifens zur Betätigung frei. In der Praxis ist eine so ausgebildete Endnahmehilfe für Zigaretten unzulänglich, weil das Material des Innenzuschnitts für entsprechende Betätigungen nicht geeignet ist.

Bei einer Zigarettenpackung gemäß DE 1 142 546 ist an der Innenseite der Innenumhüllung ein separater Materialstreifen als Hebestreifen angeordnet. Ein Endabschnitt des Streifens ist im Bereich der Innen-Vorderwand unterhalb des Flaps mit der Innenseite des Innenzuschnitts durch Klebung verbunden. Gegenüberliegend, nämlich im Bereich einer durch Faltlappen gebildeten Stirnwand, wird ein Überstand des Streifens bei Entfernen des Flaps zum Betätigen freigelegt. Ein so angeordneter Hebestreifen ist bei der Fertigung der Packung häufige Störungsursache.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Packung für Zigaretten, Zigarillos oder ähnliche Produkte vorzuschlagen mit einer aus einem Hebestreifen bestehenden Entnahmehilfe, die fertigungstechnisch beherrschbar ist und eine zuverlässige Handhabung durch den Verbraucher gewährleistet.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Packung dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzuschnitt im Bereich des Hebestreifens eine Verstärkung aufweist, insbesondere einen Verstärkungsstreifen, der sich mindestens über die Länge des Hebestreifens erstreckt.

Der Hebestreifen ist demnach Teil des Innenzuschnitts, und zwar im Bereich der Innen-Vorderwand oder im Bereich der Innen-Rückwand. Der Hebestreifen ist über die volle wirksame Länge mit einer insbesondere zugfesten Verstärkung versehen. Diese besteht aus einem Materialstreifen, der mit dem Innen-Zuschnitt fest und durchgehend verbunden ist, vorzugsweise mit der Außenseite. Der Hebestreifen ist im Bereich des Innenzuschnitts durch Schwächungslinien, insbesondere durch Stanz- und Perforationslinien begrenzt, derart, dass ein Ende des Hebestreifens frontseitig nach Entfernen eines Flaps frei liegt und erfasst werden kann. Alternativ ist der Hebestreifen Teil der Innen-Rückwand und erstreckt sich mit einem Ende in die Stirnwand über einen Faltlappen der Stirnwand hinausragend.

Die Verstärkung, insbesondere der Verstärkungsstreifen, wird bei der Fertigung auf eine fortlaufende Materialbahn für den Innenzuschnitt durchgehend aufgebracht. Danach werden die erforderlichen Trenn- und Stanzschnitte angebracht unter Definition des Hebestreifens, einschließlich Betätigungsende. Der von der Materialbahn abgetrennte Zuschnitt kann in üblicher Weise um den Packungsinhalt (Zigarettengruppe) herumgefaltet werden.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird ein Materialstreifen, insbesondere selbstklebend, von einer Streifenbobine abgezogen und an die fortlaufende Materialbahn für den Innenzuschnitt angelegt. Danach durchläuft die Materialbahn eine Prägestation zum Anbringen von Prägungen, insbesondere bei einer Stanniolbahn (Satinieren), wobei der Verstärkungsstreifen dem Prägedruck ebenfalls ausgesetzt wird. Danach folgt eine Stanz- bzw. Trennstation mit Messern zum Anbringen von Perforations- und Stanzlinien sowie zum Abtrennen des Zuschnitts von der Materialbahn.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Zigarettenpackung, nämlich eine Klappschachtel bei geöffnetem

Deckel in perspektivischer Darstellung,

Fig. 2 die Packung gemäß Fig. 1 nach Entfernen eines Flaps,

Fig. 3 die Packung gemäß Fig. 1 , Fig. 2 bei Betätigung eines Hebestreifens, Fig. 4 bis

Fig. 6 Darstellungen analog zu Fig. 1 bis Fig. 3 für ein anderes

Ausführungsbeispiel,

Fig. 7 einen Innenzuschnitt für eine Packung gemäß Fig. 1 , Fig. 8 einen Innenzuschnitt für eine Packung gemäß Fig. 4,

Fig. 9 einen Innenzuschnitt in abgewandelter Ausführung mit frontseitigem

Hebestreifen,

Fig. 10. einen Zuschnitt analog Fig. 9 für einen rückseitig angeordneten Hebestreifen, Fig. 11 eine Vorrichtung zum Herstellen von (Zigaretten-)Packungen mit

Hebestreifen in schematischer Seitenansicht, Fig. 12 eine Einzelheit XII der Fig. 11 in vergrößertem Maßstab.

Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele von (Zigaretten- )Packungen beziehen sich auf Klappschachteln (hinge lid packs). Dieser Packungstyp umfasst eine Innenumhüllung aus einem Innenzuschnitt 10 zum Einhüllen des Packungsinhalts, nämlich einer Zigarettengruppe 11 aus einer Mehrzahl von in Formation, nämlich in Reihen, angeordneten Zigaretten 12. Der Innenzuschnitt 10 kann aus Stanniol, (bedrucktem bzw. beschichtetem) Papier oder anderem, dünnem Verpackungsmaterial bestehen. Die Zigarettengruppe 11 ist vorzugsweise vollständig von dem Innenzuschnitt 10 umgeben unter Bildung eines Zigarettenblocks 13.

Der im Wesentlichen quaderförmige Zigarettenblock 13 sitzt als Packungsinhalt in einer Außenpackung, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in einer Klappschachtel 14. Diese besteht üblicherweise aus dünnem Karton und bildet einen unteren Schachtelteil 15 sowie einen Deckel 16. Schachtelteil 15 und Deckel 16 sind einstückig miteinander verbunden im Bereich eines rückseitigen, quergerichteten Liniengelenks 17.

Der Schachtelteil 15 bildet eine Schachtel-Vorderwand 18, eine Schachtel- Rückwand 19 und Schachtel-Seitenwände 20. Entsprechend besteht der Deckel 16 aus Deckel-Vorderwand 21 , Deckel-Rückwand 22, Deckel-Seitenwänden 23 und Stirnwand 24. Innerhalb des Schachtelteils 15 ist ein Kragen 25 angeordnet, der mit dem Schachtelteil 15 im Bereich von Schachtel-Vorderwand 18 und/oder Schachtel-Seitenwänden 20 innen verbunden ist. Ein aus dem Schachtelteil 15 herausragender oberer Teilbereich des Kragens 25 wird in Schließstellung der Packung vom Deckel 16 umfasst. Der Kragen 25 ist frontseitig mit einer Ausnehmung 26 versehen, der den Zugang zum Packungsinhalt erleichtert.

Die Packung ist mit einer Entnahmehilfe für die Zigaretten 12 versehen. Diese besteht in einem Hebemittel zum Anheben mindestens einer Zigarette 12. Konkret handelt es sich um einen Hebestreifen 27, der so angeordnet und ausgebildet ist, dass mehrere, hier drei nebeneinanderliegende Zigaretten 12 (Fig. 3) durch Ziehen des Hebestreifens 27 angehoben werden und so erfassbar sind.

Der Hebestreifen 27 ist Teil der Innenumhüllung bzw. Teil des Innenzuschnitts 10. Dieser bildet gemäß Fig. 7 bis Fig. 10 eine Innen-Vorderwand 28, eine Innen- Bodenwand 29 und eine Innen-Rückwand 30. An den freien Endbereichen von Innen-Vorderwand 28 und Innen-Rückwand 30 sind Faltlappen definiert für eine Innen-Stirnwand 31. Zu den Faltlappen gehören (trapezförmige) Längslappen 32, 33, die einander im Bereich der Innen-Stirnwand 31 teilweise überdecken (Fig. 1 ).

Der Hebestreifen 27 erstreckt sich vorzugsweise in der Mitte des Innenzuschnitts 10, in dessen Längsrichtung und ist durch mindestens zwei vorzugsweise parallele Schwächungslinien seitlich begrenzt, insbesondere durch Stanz- bzw. Perforationslinien 34, 35. Diese sind so ausgebildet, dass beim Erfassen eines Endbereichs des so definierten Hebestreifens 27 die Verbindung zum Innenzuschnitt 10 gelöst und der Hebestreifen 27 als selbsttätiges Organ wirkt. Die Breite kann unterschiedlich sein, hier zum Erfassen von drei in einer frontseitigen oder rückseitigen Reihe nebeneinanderliegenden Zigaretten 12. Die Perforationslinien 34, 35 erstrecken sich gemäß Fig. 7, Fig. 9 über die volle Länge bzw. Höhe der Innen-Vorderwand 28, im Bereich der Innen-Bodenwand 29 und entlang eines bodenseitigen Bereichs der gegenüberliegenden Innen- Rückwand 30.

Der aus dem Material des Innenzuschnitts 10 gebildete Hebestreifen 27 weist eine insbesondere zugbelastbare Verstärkung auf. Diese besteht vorliegend aus einem Verstärkungsstreifen 36, der sich mindestens im Bereich des Hebestreifens 27 erstreckt, vorzugsweise aber über die volle Länge des Innenzuschnitts 10. Der Verstärkungsstreifen 36 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist durch Klebung (ersatzweise durch thermisches Siegeln) am Innenzuschnitt 10 befestigt. Vorteilhaft ist die Anbringung an der Außenseite des Innenzuschnitts 10, sodass die empfindlichen Zigaretten nicht betroffen sind. Der Verstärkungsstreifen 36 ist selbstklebend und über die volle Länge des Innenzuschnitts 10 mit diesem dauerhaft verbunden.

Die aus dem verstärkten Hebestreifen 27 bestehende Entnahmehilfe kann frontseitig oder rückseitig am Zigarettenblock 13 angebracht sein. Gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 sowie Fig. 7 und Fig. 9 ist der Hebestreifen 27 frontseitig angebracht, also im Bereich der Innen-Vorderwand 28. Diese ist darüber hinaus mit einem üblichen Abziehlappen versehen, nämlich einem Flap 37. Dieser ist durch eine quergerichtete Schwächungslinie, hier durch eine Perforationslinie 38, im oberen Bereich der Innen-Vorderwand 28 sowie angrenzender seitlicher Faltlappen definiert. Durch Erfassen des frontseitigen Längslappen 32 wird der Flap 37 bei geöffnetem Deckel 16 aus der Packung herausgezogen (Fig. 2). Die frontseitigen Zigaretten 12 liegen so mit ihrem oberen Bereich frei.

Der Hebestreifen 27 erstreckt sich bis in den Bereich des Flaps 37 und endet unterhalb der Innen-Stimwand 31 (Fig. 7). Ein quergerichteter Trennschnitt 39 begrenzt das Ende des Hebestreifens 27 im Bereich des Flap 37. Der Trennschnitt 39 ist hier bogenförmig ausgebildet, sodass das Ende des Hebestreifens 27 als zungenförmiges Griffende 40 ausgebildet ist. Der über die volle Länge durchgehende Verstärkungsstreifen 36 wird durch den quergerichteten Trennschnitt 39 durchtrennt, sodass ein im Wesentlichen im Bereich des Längslappens 32 liegendes Stück des Verstärkungsstreifens 36 mit dem Flap 37 abgezogen wird. Das Griffende 40 liegt dadurch im Bereich der Ausnehmung 26 des Kragens 25 frei (Fig. 2).

Alternativ (oder zusätzlich) kann das Hebemittel rückseitig in der Packung angeordnet sein. Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 bis Fig. 6 erstreckt sich der Hebestreifen 27 über die volle Länge der Innen-Rückwand 30 und des anschließendes Längslappens 33 der Innen-Stirnwand 31. Ein hier ebenfalls durch bogenförmigen Trennschnitt 30 begrenztes Griffende 40 ragt mit einem Teilstück über den Längslappen 33 hinaus aufgrund entsprechend konturierten Trennschnitts beim Abtrennen des Innenzuschnitts 10 von der Materialbahn. Gegenüberliegend, nämlich im Bereich des Längslappens 32, entsteht dadurch eine korrespondierend ausgebildete Ausnehmung 41. Die Perforationslinien 34, 35 zur Begrenzung des Hebestreifens 27 erstrecken sich im Bereich des Längslappens 33, der Innen-Rückwand 30, der Innen-Bodenwand 29 und mit einem kurzen Abschnitt im Bereich der Innen-Vorderwand 28. Der durchgehende Verstärkungsstreifen 36 verläuft von dem zungenartigen Griffende 40 bis zur Ausnehmung 41.

Zum Betätigen der Entnahmehilfe gemäß dieser Ausführung wird zweckmäßigerweise der Flap 37 entfernt (Fig. 4). Dadurch liegt der rückseitige Längslappen 33 im Bereich der Stirnfläche frei. Der Hebestreifen 27 kann im Bereich des Griffendes 40 erfasst und in Aufwärtsrichtung gezogen werden. In einer einfachen Variante kann ein frontseitiger Hebestreifen 27 in der Ausführung gemäß Fig. 9 ausgebildet sein, nämlich mit einem sehr kurzen (gebogenen) Trennschnitt 39, der mit Abstand von den Perforationslinien 34, 35 endet, sodass in diesem Bereich Restverbindungen 42 des Materials bleiben. Diese werden beim Abziehen des Flaps 37 durchtrennt, sodass ein zungenartiges Ende des Hebestreifens 27 bzw. ein Griffende 40 entsprechend Fig. 7 bzw. entsprechend Fig. 2/Fig. 3 entsteht. Fig. 10 zeigt eine vereinfachte Alternative zu dem Beispiel gemäß Fig. 8, also mit rückseitigem Hebestreifen 27. Dieser endet stumpf bzw. mit geradliniger Querkontur im Bereich des Längslappens 33. Der Faltlappen der Innen-Stimwand 31 , nämlich der Längslappen 33 zeigt nach dem Entfernen des Flaps das markierte Ende bzw. das markierte Griffende 40 des Hebestreifens 27 auch bei dieser Ausführung.

Der Hebestreifen 27 bzw. der Verstärkungsstreifen 36 ist mit Markierungen versehen, die dem Verbraucher die Richtung der Zugkraft anzeigen. Im vorliegenden Falle ist eine fortlaufende Reihe von Pfeilen 43 auf den Verstärkungsstreifen 36 aufgedruckt. Die Perforationslinien 34, 35 bestehen aus langgestreckten Stanzschnitten mit Unterbrechungen als Restverbindungen 44, sodass geringe Kraftaufwendungen ausreichen, den Hebestreifen 27 freizulegen. Der quergerichtete Trennschnitt 39 bildet bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 7 und Fig. 8 einen Kreuzschnitt mit den Endbereichen der Perforationslinien 34, 35.

Bei der Fertigung der Innenzuschnitte 10 mit Hebestreifen 27 und Verstärkungsstreifen 36 wird so verfahren, dass als erstes der Verstärkungsstreifen 36 als fortlaufender Materialstreifen auf eine fortlaufende Materialbahn 45 des jeweiligen Verpackungsmaterials aufgebracht wird. Danach werden die Stanzungen bzw. Trennschnitte zur Darstellung des Hebestreifens 27 angebracht und schließlich ein quergerichteter Trennschnitt zum Abtrennen des Innenzuschnitts 10.

Die vorstehenden Fertigungsschritte sind in den Arbeitsprozess einer Verpackungsmaschine, wie sie beispielhaft in Fig. 11 und Fig. 12 gezeigt ist, integriert. Die Verpackungsmaschine dient hier zum Herstellen von Klappschachteln.

Im Bereich einer Zuschnittstation 46 befinden sich in einer unteren Position Kragenbobinen 47, also gewickelte Bahnen aus dünnem Karton für die Herstellung des Kragens 25. Die Kragenbobinen 47 befinden sich unterhalb einer Zigarettenbahn 48 für den Transport der Zigarettengruppen 11 und nachfolgend der Zigaretten blocke 13. Oberhalb der Zigarettenbahn 48 befinden sich Innenbobinen 49, von denen die Materialbahn 45 abgezogen wird. Diese durchläuft ein Spliceaggregat 50 und gelangt danach in eine Auftragstation 51 zum Aufbringen einer Streifenbahn 52 zur Bildung der Verstärkungsstreifen 36. Die Streifenbahn 52 wird von einer Streifenbobine 53 abgezogen. Die Auftragstation 51 besteht hier aus einer Umlenkrolle 54 für die Materialbahn 45. Die Umlenkung beträgt etwa 180°. Im Bereich der Umlenkung wird die Streifenbahn 52 fortlaufend an die Außenseite der Materialbahn 45 angelegt aufgrund entsprechender Führung der Streifenbahn 52 über eine versetzte Lenkrolle 55.

Die Einheit aus Materialbahn 45 und Streifenbahn 52 wird sodann einem Druckaggregat mit mindestens zwei aneinanderliegenden Druckwalzen 56, 57 zugeführt. Die Druckorgane übertragen während des Transports Druck auf die

Materialbahn 45 und fixieren die Verbindung der Streifenbahn 52 mit dieser. Eine der Druckwalzen 56 kann als Prägewalze ausgebildet sein zum Prägen der

Materialbahn 45, insbesondere bei Verwendung von Stanniol. Die Prägung wirkt auch auf die Streifenbahn 52.

Die so vorbereitete Bahn 45/52 gelangt in eine Schneidstation 58. Zuerst werden die in Längsrichtung der Materialbahn 45 geführten Perforationslinien 34, 35 zur Längsbegrenzung des Hebestreifens 27 angebracht, hier durch Längsmesser 59, die mit einem Gegenorgan wirken, nämlich einer Messerwalze 60. Danach folgen quergerichtete Trennschnitte zur Begrenzung des Flap 37, also die Perforationslinie 38, einschließlich von Perforationslinien zur Begrenzung des Griffendes 40, also insbesondere der Trennschnitt 39 durch ein entsprechend ausgebildetes Quermesser 61. Schließlich wird ein quergerichteter Trennschnitt über die gesamte Materialbahn 45 ausgeführt, um den vorbereiteten Innenzuschnitt 10 von der Materialbahn 45 abzutrennen, mittels Trennmesser 62. Im Bereich nachfolgender drehender Saugscheiben ' 63 wird der Zuschnitt 10 in bekannte Weise bereitgehalten für die Übernahme durch eine quer zur Ebene des Innenzuschnitts 10 transportierte Zigarettengruppe 11.

Bezugszeichenliste

10 Innenzuschnitt 39 Trennschnitt

11 Zigarettengruppe 40 Griffende

12 Zigarette 41 Ausnehmung

13 Zigarettenblock 42 Restverbindung

14 Klappschachtel 43 Pfeil

15 Schachtelteil 44 Restverbindung

16 Deckel 45 Materialbahn

17 Liniengelenk 46 Zuschnittstation

18 Schachtel-Vorderwand 47 Kragenbobine

19 Schachtel-Rückwand 48 Zigarettenbahn

20 Schachtel-Seitenwand 49 Innenbobine

21 Deckel-Vorderwand 50 Spliceaggregat

22 Deckel-Rückwand 51 Auftragstation

23 Deckel-Seitenwand 52 Streifenbahn

24 Stirnwand 53 Streifenbobine 5 Kragen 54 Umlenkrolle 6 Ausnehmung 55 Laufrolle 7 Hebestreifen 56 Druckwalze 8 Innen-Vorderwand 57 Druckwalze 9 Innen-Bodenwand 58 Schneidstation 0 Innen-Rückwand 59 Längsmesser 1 Innen-Stirnwand 60 Messerwalze 2 Längslappen 61 Quermesser 3 Längslappen 62 Trennmesser 4 Perforationslinie 63 Saugscheibe 5 Perforationslinie 6 Verstärkungsstreifen 7 Flap 8 Perforationslinie