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Patent Searching and Data


Title:
PACKAGE FOR LARGE AND HEAVY OBJECTS, PARTICULARLY MILITARY APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1985/002386
Kind Code:
A1
Abstract:
Tubing formed of flexible plans or sheets, intended to be used as a package for relatively large objects for long duration storage purposes. The tubing (10) has on its outer periphery force application parts (12) in order to give the bent tubing its proper shape enabling to receive the object. The tubing must then be simply closed at its ends by means of releasable and preferably rectilinear clamping elements (11).

Inventors:
Lohse, J�rgen
Application Number:
PCT/EP1984/000369
Publication Date:
June 06, 1985
Filing Date:
November 24, 1984
Export Citation:
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Assignee:
Lohse, J�rgen
International Classes:
B60J11/00; B65D81/00; B65D85/64; B65D85/68; B65D88/16; B65D; (IPC1-7): B65D85/64; B65D85/68
Foreign References:
GB2038776A1980-07-30
US3820651A1974-06-28
FR2490597A11982-03-26
FR1136312A1957-05-13
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Claims:
Patentansprüche1. Verpackung für große, schwere Gegenstände, insbesondere Wehrgeräte, Panzer, Fahrzeuge und derg
1. l. zwecks LangZeitlagerung in Hüllen aus Kunststoff oder aus Elastomeren, mit lösbaren Klemmverschlußteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle als Schlauch (10) ausgebildet ist, daß am Außenumfang des Schlauches (10) Kraftangriffsteile (12), wie Schlaufen, Ösen oder dergl.
2. angebracht sind, und daß die Öffnungen des Schlauche dicht verschließbar sind.
3. Verpackung gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen des Schlauches (10) mit je einem geradlinigen Klemmverbindungsteil verschließbar sind.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (10) in den Öffnungsbereichen (11) mit vorstehenden und umfaltbaren Lappen nach Art eines Kartonzuschnitts versehen ist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (10) mit örtlich unterschied¬ licher Dicke ausgebildet ist.
Description:
Verpackung für große, schwere Gegenstände, insbesondere Wehrgeräte.

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Es ist bekannt, ( GB-PS 2 038 776, DE-OS 2 206 819) ,

Fahrzeuge, z. B. Wehrgerät und Panzer, während der Dauer ihres Nichtgebrauches mittels einer Folie zu verpacken, so daß diese Geräte über längere Zeit aufbewahrt werden können, ohne daß sich Korrosionserscheinungen zeigen. Zu diesem Zwec wird das Fahrzeug auf einer Bodenfolie abgestellt, welche von einem Rahmen umgrenzt ist. Sodann wird das Fahrzeug mit einer weiteren Folie oder Plane abgedeckt, wobei die Enden der Folie mit dem Rahmen verbunden werden. Es ist kaum möglic eine auf Dauer sichere Abdichtung zu erreichen. Eine Undich- tigkeit aber bedingt das Eindringen von Feuchtigkeit, so daß die gefürchtete Korrosion nicht verhindert werden kann. Auch stellen sich Schwierigkeiten ein, die Plane so über das abgestellte Fahrzeug auszubreiten, daß sie dabei nicht beschä digt oder örtlich überdehnt wird. Bei einer weiterhin bekannten, derartigen Verpackung

( DE-OS 23 44 034) wird zunächst eine Hülle aus einzelnen Bahnen zusammengesetzt, indem diese an ihren Rändern mitein¬ ander verschweißt werden. Sodann wird das einzulagernde Objek auf einen Teil der Hülle verbracht und diese vollkommen über das Objekt gedeckt und dicht verschlossen. Auch hier treten die bereits genannten Probleme bei der Handhabung der Hülle auf.

Nachteilig bei allen bekannten Verpackungen ist vor alle daß die Länge der Abdichtungsbereiche relativ groß ist, so da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß sich im Laufe der Zeit

Undichtigkeiten ergeben. Hierbei muß noch bedacht werden, daß

mit Hilfe ebenflächiger Folien Objekte unregelmäßiger Gestalt verpackt werden sollen, was zwangsläufig zur Faltenbildung der Folien führt, was wiederum die Ab¬ dichtung problematisch macht. Die Erfindung bezweckt,eine Verpackung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sie leicht handhab¬ bar ist, Beschädigungen und Überdehnungen der Folie beim Verpacken selbst ausgeschlossen sind und die Abdichtung selbst keine Probleme aufwirft. Erreicht wird dies durch die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale.

Im Prinzip beruht die Erfindung auf der Verwendung eines Schlauches. Diese kann aus Bahnen durch Längs¬ oder Spiral erschweißung hergestellt werden. Der Schlauch wird in Längsrichtung flach ausgelegt und mit Hilfe der Kraftangriffsteile am Außenumfang mit angehoben, einer geeigneten Vorrichtung/ und in die eigentliche Schlauch¬ form gebracht. Hierkann beispielsweise eine Kranvorrichtung, aber auch eine spezielle Einrichtung verwendet werden, die - mit Hilfe der Verbindung zu den Kranangriffsteilen eine Schwenkbewegung durchführt, so daß der Schlauch in die eigentliche, offene Schlauchform gebracht werden kann. In dieser Lage kann eine Fahrzeug in den Innenraum des Schlauches verbracht werden. Nunmehr ist es lediglich erforderlich, die Enden des Schlauches dicht miteinander zu verbinden, so daß der sich im Innenraum befindende Gegenstand sicher gegenüber der Umgebung abgeschlossen ist. Die Länge des Dichtungsberei¬ ches ist bei einem Schlauch klein im Vergleich zu der bekannte Verpackungen. Zur Verbindung der Enden der schlauchförmigen Verpackung kommen auch bekannte Vorrichtungen in Frage. Es können Vor¬ richtungen verwendet werden, die im wesentlichen einen Schlitz aufweisen, in den die Enden des Schlauches eingebracht werden. Der SChlitz wird dann mit Hilfe einer geeigneten Einrichtung verengt, so daß eine feste aber lösbare Klemmverbindung erzeug wird. Vorzugsweise wird bei der vorliegenden Erfindung eine

solche Verbindung verwendet, die geradlinig ist. Es ist jedoch auch möglich, das Ende des Schlauches so zuzu¬ schneiden, daß eine Verbindung hergestellt werden kann, wie sie beispielsweise bei Pappkartons oder Faltschachteln bekannt ist.

Das Handhaben des Schlauchendes kann auch dadurch er¬ leichtert werden, daß sich am Schlauch auch Haftverbindungs- teile, wie Magnet- oder Klettenbänder befinden. Mit Hilfe dieser Verbindungsteile können die Schlauchenden so zuein- ander " ausgerichtet und fixiert werden, daß der eigentliche Klemmvorgang durchgeführt werden kann, ohne daß während des Anziehens der Klemmverbindung die Folie selbst in der vorgesehenen Lage gehaltert werden muß.

Als Material für Verpackungen kommt PVC in Frage, es handelt sich hierbei um einen billigen und festen Werkstoff, so daß eine relativ dünne Folie möglich ist. Die Permeabilität einer ' solchen. Folie ist jedoch zu hoch.

Es wird auch Butylgummi verwendet, der jedoch aufgrund seiner geringeren Festigkeit wesentlich dicker verarbeitet werden muß. Zwar hat eine Butylgum ifolie eine wesentlich geringere Wasserdurchlässigkeit als PVC, er ist jedoch aufgrund seiner größeren Dicke schwerer handhabbar.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.

Es zeigen die Fig. 1 bis 3 Ansichten einer Ausführungs¬ form der Verpackung gemäß der Erfindung.

Die Fig. 4 bis 6 zeigen Ansichten einer anderen Ausfüh¬ rungsform gemäß der Erfindung.

Fig. 7 zeigt eine Ansicht eines Schlauches gemäß der Er¬ findung in ausgelegtem Zustand.

Fig. 8 zeigt eine Ansicht des aufgerichteten Schlauches der Vorrichtung gemäß der Erfindung.

- ι+ -

Fig. 9 zeigt eine Endansicht der Verpackung gemäß der Erfindung.

Die Fig. 10 bis 12 zeigen Klemmveöindungsteile für die Enden des Schlauches. Die Figuren 13 bis 15 zeigen Ansichten einer wei¬ teren Ausführungsform gemäß der Erfindung. Die Fig. 16 zeigt eine zur Fig. 15 entsprechende Ansicht, wobei jedoch die Verbindungsteile wieder¬ gegeben sind. Fig. 17 einen Querschnitt durch einen Verbindungs¬ teil, welcher gemäß Fig. 16 verwendet wird.

In den Figuren ist mit 10 der Schlauch gezeigt, welcher gemäß der Erfindung verwendet wird. Mit 11 sind in den Figuren die Verbindungsstelle bzw. diejenige Stelle gezeigt, wo. sich Klemmverbindungsteile befin¬ den.

Fig. 1 zeigt eine Draufsicht, eine Vorderansicht des ausgestreckten jedoch nicht aufgeweiteten Schlauches Fig. 3 zeigt diejenige Lage, in welcher der Schlauch zu Aufbewahrung von Gegenständen verwendet werden kann.

Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf eine abgewandelte Form eines Schlauches, wobei die Enden in bestimmter Weise zugeschnitten sind. Fig- 5 zeigt eine Vorderansic und Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht, in welcher zu e kennen ist, wie die ausgeschnittenen Teile des Schlauch endes zusammengebracht werden können, damit die Klemmve bindungsteile 11 den schlauchförmigen- Behälter nach auß hin abschließen können.

Fig. 7 zeigt eine Vorderansicht eines auf den Bode ausgelegten Schlauches. Am Außenumfang des Schlauches s eine Vielzahl von Schlaufen 12 befestigt, in welche- Stifte 13 eingeführt werden köniHiJDer Stift 13 befindet an einem Schwenkverbindungs eil 14, welcher seinerseits

15 verschwenkbar am Boden befestigt ist. Der Schwenkpunkt selbst isto-jLt Hilfe üblicher Einrichtungen am Boden festgelegt.

Fig. 8 zeigt diejenige Lage, welche erreicht wird, wenn der ausgelegte Schlauch mit Hilfe der Schwenkverbindungsteile 5 14 in die aufgerichtete Lage gebracht wird. Es ist ersichtlich, daß sich zu beiden Seiten Schlaufen und Ösen befinden und daß der in Fig. 7 gezeigte Schwenkvorgang in spiegelbildlicher Art und Weise rechtsseitig zum Schlauch 10 wiederholt wurde. Am Ξnde dieser Aufrichtvorgänge entsteht das in Fig. 8 gezeigte

10 kastenförmige Gebilde, welches zu beiden Stirnseiten offen ist, jedoch mit Hilfe der Kle mverbindungsteile 11 verschlossen wer¬ den kann.

Es ist nicht erforderlich, daß die Teile 1 an dem Schlauch 10 verbleiben, es ist möglich, diese zu entfernen,

15 so daß der Schlauch sich um den eingeschlossenen Gegenstand herumlegt.

In Fig. 9 ist gezeigt, wie der in Fig. 6- gezeigte Schlauch mit Hilfe von Verbindungsteilen 11 abgedichtet werden kann. Es handelt sich hierbei um vier geradlinige Kleramverbindungs-

20 teile, welche im Kreuzungspunkt mit Hilfe eines speziellen Teils miteinander verbunden worden sind.

Die Fig, 10 und 11 zeigen den Klemmverbindungsteil 20, und zwar einmal in der Lage vor dem Abdichten und das andere Mal in der Abdichtungslage der Folie. Der Teil 20 hat im wesent-

25 liehen eine geradlinige Längserstreckung und weist beidseitig Schlitze auf. In den Schlitzen befinden sich zusammendrüc - bare Teile 21, wie diese im Zusammenhang mit der Befestigung und Abdichtung von Planen bekannt sind. In die Schlitze werden

* die Enden des Schlauches 10 eingeführt und bei diesem Vorgang 30 sind Schlaufen 23 behilflich, welcheüber Befestigungsteile

* 24 am Schlauch fixiert sind. Die Schlaufen werden über einen Stift oder dergl. des Klemmverbindungsteils 20 gelegt und die Zusammendrückteile 21 werde mit Hilfe eines Druckmittels ausgeweitet, so daß insgesamt eine feste und dichte Verbindung

35 entsteht.

Eine andere Ausführungsform eines Klemmverbindungs- teils ist im Querschnitt in Fig. 12 gezeigt. Bei dieser Aus-führungsfor befinden sich elastische Dichtleisten 21 in den Schlitzen. Ihnen gegenüber steht jedoch ein leisten- artiger Teil 25, wobei vom Klemmverbindungsteil 20 Bolzen

Z.T.

26 mit Gewinde in Bohrungen/von Drehknaufen 28 hineinragen. Nach. Einführen der Enden des Schlauches in die Schlitze wird durch Drehen der Drehknaufe 28 eine feste und dichte Verbindung erzeugt. Fig. 13 zeigt eine Draufsicht, Fig. 14 eine Vorderan¬ sicht eines zusammengelegten Schlauches. Fig. 15 zeigt den Schlauch 10 in aufgeweiteter Lage, wobei die Schlauch¬ enden jeweils zu einer einzigen geraden Linäe zusammenge¬ legt worden sind, welche ihrerseits mittels nicht gezeigter Befestigungsmittel 11 dicht verschlossen werden können.

Zur Verbindung der Schlauchenden kann ein Klemmverbin¬ dungsteil 11 (Fig. 16) eingesetzt werden, welcher mit Hilfe von Scharnieren 30 in Ξinzelelemente unterteilt ist, um die Handhabungen der Klem verbindungsteile zu erleichtern. Fig. 17 ' zeigt einen Querschnitt durch den Klemmverbindungsteil 11 nach Fig. 16. Auch dort ist wiederum der SChlitz zu erkennen, in den die Enden des Schlauches 10 eingeführt werden. Weiterhin ist der Aufweitungsteil 21 gezeigt, welcher in Gebrauchslage eine dichte und feste Verbindung der Enden des Schlauches erzeugt.

Ξs liegt im Rahmen der Erfindung, das verwendete Material des Schlauches mit örtlich variabler Dicke auszugestalten. Bei¬ spielsweise könnte der Bodenbereich eine größere Dicke haben als die anderen 3ereiche des Schlauches.