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Patent Searching and Data


Title:
PACKAGE FOR MATERIALS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/153357
Kind Code:
A1
Abstract:
Package (100) comprising two depressions (101, 102) for a material. The material is stored in the first depression (10), whereas a tool (103) is stored in the second depression (102).  When a cover (104) is removed, the tool makes a tipping motion, resulting in the handle of the tool projecting from the package so that the tool can be easily removed.

Inventors:
MUTSCHLECHNER, Klaus (M. Polo Strasse 3, Brunico, I-39031, IT)
Application Number:
EP2009/057733
Publication Date:
December 23, 2009
Filing Date:
June 22, 2009
Export Citation:
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Assignee:
INTERCABLE GMBH (Rienzfeldstrasse 21, Brunico, I-39031, IT)
MUTSCHLECHNER, Klaus (M. Polo Strasse 3, Brunico, I-39031, IT)
International Classes:
B65D1/36; B65D51/24; B65D77/24; B65D81/32; B65D1/34; B65D51/24; B65D77/24; B65D81/32
Attorney, Agent or Firm:
MAIWALD PATENTANWALTS GMBH (Dr. Christian Schäflein, Elisenhof Elisenstraße 3, München, 80335, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verpackung für Stoffe, die Verpackung (100) aufweisend: eine erste Vertiefung (101) zum Speichern eines ersten Stoffs; eine zweite Vertiefung (102) zum Lagern eines Werkzeugs (103); eine Abdeckung (104) zum Verschließen zumindest der zweiten Vertiefung (102); wobei die zweite Vertiefung (102) derart geformt ist, dass das Werkzeug (103) eine Bewegung ausführt, wenn die Abdeckung (104) bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

2. Verpackung nach Anspruch 1, wobei der erste Stoff ein Lebensmittel ist; und wobei das Werkzeug ein Esswerkzeug ist.

3. Verpackung nach Anspruch 1, wobei der erste Stoff ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus flüssiger Stoff, fester Stoff, Farbe, Lack, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Klebstoff, Binder, Härter, Harz, Säure, Base, Desinfektionsmittel, pharmazeutischer Stoff, Stoff zur medizinischen Behandlung und Stoff zur therapeutischen Behandlung; und wobei das Werkzeug ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Rührer, Pinsel, Walze, Spachtel, Zange, Spartel, Draht, Bürste, Feile, Säge, Schere, Messer, Pinzette, Scalpel, Spritze und Pipette.

4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei es sich bei der Bewegung um eine Kippbewegung handelt, die durch die Schwerkraft verursacht ist; und wobei die Kippbewegung dazu führt, dass sich ein Teil des Werkzeugs (103) aus der Verpackung heraus bewegt.

5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweite Vertiefung (102) eine Erhebung (105) zur Lagerung des Werkzeugs (103) neben einem Schwerpunkt des Werkzeugs (103) aufweist; und wobei das Entfernen der Abdeckung ein Herabbewegen eines Teils des

Werkzeugs (103) in Richtung eines Bodens der Vertiefung zur Folge hat.

6. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei es sich bei dem Werkzeug (103) um einen Löffel, eine Gabel, ein Messer oder einen Stab handelt.

7. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung (104) zum hygienischen Versiegeln zumindest der zweiten Vertiefung (102) ausgeführt ist.

8. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend: eine dritte Vertiefung (106) zum Speichern eines zweiten Stoffs.

9. Verpackung nach Anspruch 8, ausgeführt zum Biegen oder Knicken zwischen der ersten und der dritten

Vertiefung, so dass sich die beiden Stoffe ohne zusätzliche Hilfsmittel miteinander vermischen lassen.

10. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ausgeführt zum Ineinanderstapeln vor einem Befallen der Verpackung mit den Stoffen.

11. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei die Vertiefungen in verschiedener optischer Transparenz ausgeführt sind.

12. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vertiefungen in unterschiedlichen Materialien oder in unterschiedlichen Farben ausgeführt sind.

13. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, hergestellt in einem Spritzgussverfahren oder in einem Tiefziehverfahren.

14. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend: zumindest eine Knickstelle (1101, 1102) in zumindest der ersten Vertiefung (101) oder der zweiten Vertiefung (102) zur Reduzierung des Volumens der Verpackung beim Entsorgen der geleerten Verpackung.

15. Verpackung für Stoffe, die Verpackung (100) aufweisend: eine erste Vertiefung (101) zum Speichern eines ersten Stoffs; eine zweite Vertiefung (102) zum Lagern eines Werkzeugs (103) oder zum Speichern eines zweiten Stoffs; eine Abdeckung (104) zum Verschließen zumindest der zweiten Vertiefung

(102); wobei die Vertiefungen in unterschiedlicher optischer Transparenz ausgeführt sind.

16. Verpackung nach Anspruch 15, hergestellt in einem Spritzgussverfahren oder in einem Tiefziehverfahren.

17. Verpackung nach Anspruch 15 oder 16,

wobei die zweite Vertiefung (102) zum Lagern eines Werkzeugs (103) ausgeführt ist; wobei die zweite Vertiefung (102) derart geformt ist, dass das Werkzeug (103) eine Bewegung ausführt, wenn die Abdeckung (104) bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

18. Verwendung einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zum Speichern von einem Milchprodukt.

19. Verwendung einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zum

Speichern eines Stoffs ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus flüssiger Stoff, fester Stoff, Farbe, Lack, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Klebstoff, Binder, Härter, Harz, Säure, Base, Desinfektionsmittel, pharmazeutischer Stoff, Stoff zur medizinischen Behandlung und Stoff zur therapeutischen Behandlung.

20. Verfahren zum Herstellen einer Verpackung für Stoffe, das Verfahren aufweisend die Schritte:

Erzeugen einer ersten Vertiefung (101) zum Speichern eines ersten Stoffs; Erzeugen einer zweiten Vertiefung (102) zum Lagern eines Werkzeugs (103); wobei die zweite Vertiefung (102) derart geformt ist, dass das Werkzeug

(103) eine Bewegung ausführt, wenn eine Abdeckung (104) der zweiten Vertiefung bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

21. Verfahren zum Herstellen einer Verpackung für Stoffe, das Verfahren aufweisend die Schritte:

Erzeugen einer ersten Vertiefung (101) zum Speichern eines ersten Stoffs; Erzeugen einer zweiten Vertiefung (102) zum Lagern eines Werkzeugs (103) oder zum Speichern eines zweiten Stoffs;

wobei die Vertiefungen in unterschiedlicher optischer Transparenz ausgeführt sind.

Description:

München, 19. Juni 2009 Unser Zeichen: I 8075 / CGS

Intercable GmbH Rienzfeldstrasse 21 , 1 - 39031 Brunico

Verpackung für Stoffe

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Verpackungen. Insbesondere betrifft die Erfindung Verpackungen für Stoffe, die Verwendung solcher Verpackungen zum Speichern von einem Milchprodukt sowie ein Verfahren zum Herstellen derartiger Verpackungen.

Technologischer Hintergrund

Lebensmittelverpackungen (Packmittel), insbesondere Lebensmittelverpackungen für Milchprodukte, wie Joghurt, Pudding, Milchreis und andere flüssige oder leicht verderbliche Speisen, weisen oft eine abziehbare Abdeckung, auch Packhilfsmittel genannt, auf. Diese abziehbare Abdeckung ermöglicht es, ohne die Verwendung anderer Hilfsmittel an die Speisen zu gelangen.

Allerdings weisen solche Verpackungen in der Regel kein entsprechendes

Esswerkzeug auf, mit welchem die Speisen konsumierbar sind. Ist ein Esswerkzeug in der Verpackung vorgesehen, lässt es sich oft nur schwer aus der Verpackung entfernen, weil es zum Beispiel dort eingeklemmt oder angeklebt ist.

Weiterhin ist in der Regel von außen nicht ersichtlich, was sich in der Verpackung befindet, wenn kein entsprechender Aufdruck auf der Außenseite der Verpackung vorgesehen ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Verpackung für Stoffe anzugeben.

Es sind Verpackungen für Stoffe, eine Verwendung solcher Verpackungen für das Speichern von Stoffen sowie ein Verfahren zum Herstellen solcher Verpackungen gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche angegeben. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffen gleichermaßen die Verpackungen, die Verwendung und das Verfahren.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Verpackung für ein Stoff angegeben, welche eine erste Vertiefung zum Speichern eines ersten Stoffs und eine zweite Vertiefung zum Lagern eines Werkzeugs aufweist. Weiterhin ist eine

Abdeckung zum Verschließen zumindest der zweiten Vertiefung vorgesehen, wobei die zweite Vertiefung derart geformt ist, dass das Werkzeug eine Bewegung ausführt, wenn die Abdeckung bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

Wird beispielsweise die Abdeckung von der Verpackung abgezogen, abgehoben oder anderweitig entfernt, wird das Werkzeug nach oben hin freigegeben und kann eine Bewegung ausführen. Beispielsweise bewegt sich ein bestimmter Teil des Werkzeugs dem Benutzer entgegen, so dass das Werkzeug leichter entnommen

werden kann. Auf diese Weise kann beispielsweise auf eine Verbreiterung der Vertiefung für das Werkzeug, die es gestattet, einen Finger neben dem Werkzeug zur Entnahme des Werkzeugs einzuführen, verzichtet werden. Hierdurch wird die Entnahme des Werkzeugs vereinfacht und Platz gespart, da keine Verbreiterung der Vertiefung erforderlich ist.

Die Abdeckung kann entweder nur die Vertiefung für das Werkzeug bedecken, oder aber auch weitere Vertiefungen für die Speisen. In anderen Worten können mehrere Abdeckungen vorgesehen sein, wobei eine davon das Werkzeug abdeckt und eine andere den oder die Stoffe. So kann das Werkzeug entnommen werden, ohne dass dabei auch die Stoffe freigelegt werden.

Zur Ausführung der Bewegung des Werkzeugs sind keine weiteren Hilfsmittel, wie beispielsweise ein Federmechanismus oder dergleichen erforderlich.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der erste Stoff ein Lebensmittel und das Werkzeug ist ein Esswerkzeug.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der erste Stoff ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus flüssiger Stoff, fester Stoff, Farbe, Lack, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Klebstoff, Binder, Härter, Harz, Säure, Base, Desinfektionsmittel, pharmazeutischer Stoff, Stoff zur medizinischen Behandlung und Stoff zur therapeutischen Behandlung. Weiterhin ist das Werkzeug ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Rührer, Pinsel, Walze, Spachtel, Zange, Spartel, Draht, Bürste, Feile, Säge, Schere, Messer, Pinzette, Scalpel, Spritze und Pipette.

Damit kann für einen Benutzer der Verpackung, beispielsweise einen Modellbauer, einen Handwerker oder einen Arzt, eine verbesserte Bereitstellung von Arbeitsmaterialien realisiert werden. Beispielsweise können beide Komponenten für

zwei Komponentenklebstoffe und eine benötigte Rührvorrichtung bereitgestellt werden. Dabei ist die leichte Entnahme der Rührvorrichtung besonders vorteilhaft. Aber auch die Vermischung eines Desinfektionsmittels mit einem Pflaster, bei gleichzeitigem Heraustritt einer Pinzette aus der Verpackung ist möglich. Zum Transport des Pflasters kann dann die Pinzette verwendet werden. Damit kann beispielsweise ein höherer Hygienestandard realisiert werden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei der Bewegung, die das Werkzeug nach dem Entfernen der Abdeckung durchführt, um eine Kippbewegung. Diese Kippbewegung wird durch die Schwerkraft verursacht und führt dazu, dass sich ein Teil des Werkzeugs aus der Verpackung herausbewegt.

Beispielsweise weist die zweite Vertiefung eine Erhebung zur Lagerung des Werkzeugs neben einem Schwerpunkt des Werkzeugs auf, wobei das Entfernen der Abdeckung ein Herabbewegen eines schwereren Teils des Werkzeugs in Richtung eines Bodens der Vertiefung zur Folge hat.

In anderen Worten ist das Werkzeug neben seinem Schwerpunkt gelagert und wird bei geschlossener Abdeckung von der Abdeckung gehalten, so dass die Kippbewegung verhindert wird. Nach Entfernen der Abdeckung kann sich das

Werkzeug wie eine Balkenwaage oder wie eine Schaukel bewegen, um einen neuen Gleichgewichtszustand zu finden. Hierbei kommt der Stiel des Werkzeugs nach oben, während sich der Löffelkörper, die Klinge oder die Zinken der Gabel nach unten bewegen (weil diese Seite des Werkzeugs schwerer ist als die andere Seite).

Nach der Durchführung der Kippbewegung kann das Werkzeug entnommen werden, ohne dass der Benutzer in die Verpackung hineingreifen muss.

Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem Werkzeug um einen Löffel, um eine Gabel, um ein Messer oder um einen Stab. Es können auch mehrere Werkzeuge vorgesehen sein, beispielsweise ein Messer und eine Gabel, oder ein Messer, eine Gabel und ein Löffel, die in derselben Vertiefung oder jeweils in eigenen Vertiefungen untergebracht sind. Weiterhin ist unter dem Begriff Esswerkzeug jede mechanische Vorrichtung zu verstehen, die zum Transport von Lebensmittel oder die zur Funktion der Lebensmittelaufnahme geeignet ist.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Abdeckung zum hygienischen Versiegeln zumindest der zweiten Vertiefung ausgeführt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass das Werkzeug vor der Entnahme verunreinigt wird.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine dritte Vertiefung zum Speichern eines zweiten Stoffs vorgesehen.

Dabei kann es sich bei dem ersten und zweiten Stoff um Speisen oder um Flüssigkeiten handeln. Beispielsweise kann in der einen Vertiefung Joghurt gespeichert werden, wobei in der anderen Vertiefung ein entsprechendes Müsli gespeichert wird. Auch kann in der einen Vertiefung eine Soße gespeichert sein, wohingegen in der anderen Vertiefung beispielsweise Wurststücke gespeichert sind. Aber auch jegliche andere Kombination aus Lebensmitteln ist möglich.

Weiterhin kann auch jeder andere flüssige oder feste Stoff in einer der beiden Vertiefungen gespeichert werden. Hierbei sind insbesondere Farben, Lacke,

Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Klebstoffe, Binder, Härter, Harze, Säuren, Basen, Desinfektionsmittel, pharmazeutischer Stoffe, Stoffe zur medizinischen Behandlung und Stoff zur therapeutischen Behandlung mögliche Stoffe.

Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist die Verpackung zum Biegen oder Knicken zwischen der ersten und der dritten Vertiefung ausgeführt, so dass sich die beiden Stoffe ohne zusätzliche Hilfsmittel miteinander vermischen lassen.

Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist die Verpackung zum Ineinanderstapeln vor einer Befüllung der Verpackung mit den Stoffen ausgeführt. In anderen Worten können eine Vielzahl an leeren Verpackungen ineinander geschoben bzw. ineinander gestapelt werden, um auf diese Weise Lagerplatz zu sparen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Vertiefungen in verschiedener Transparenz ausgeführt. Dabei ist eine beliebige Kombination der Zustände völlig transparent, teilweise transparent und völlig untransparent bzw. völlig undurchsichtig beider Vertiefungen möglich.

Zum Beispiel kann erste Vertiefung undurchsichtig und die zweite Vertiefung zumindest teilweise durchsichtig sein, Durch die transparente Ausführung der zweiten Vertiefung kann der Benutzer auch von der Seite erkennen, dass sich in der zweiten Vertiefung ein Werkzeug befindet. Aufgrund der undurchsichtigen Ausführung der ersten Vertiefung hingegen kann der Inhalt vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dies kann beispielsweise im Falle von gespeicherten Milchprodukten einer durch äußere Strahlung angeregten chemischen Reaktion entgegenwirken.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Vertiefungen in unterschiedlichen Materialien ausgeführt.

Durch die Verwendung zweier unterschiedlicher Materialien ist ein weiterer Freiheitsgrad bei der Festlegung der Biegeeigenschaften der Verpackung gegeben.

So kann beispielsweise der Punkt, bei welchem Material an einer Knickstelle brechen oder sich biegen soll besser durch die Verwendung von zwei Materialien definiert werden. Dies kann die Benutzerfreundlichkeit der Verpackung erhöhen.

Die beiden Vertiefungen sind also aus teilweise unterschiedlichen Materialien ausgebildet. Durch diese mehrkomponentige Ausgestaltung der Verpackung können die unterschiedlichen Vertiefungen unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise können die Vertiefungen eine unterschiedliche Elastizität, Stabilität oder Transparenz aufweisen. So mag es in bestimmten Ausführungsformen günstig sein, wenn die Vertiefung zur Lagerung des Werkzeugs transparent und relativ leicht zu verformen ist, wohingegen das Material für die erste und dritte Vertiefung zur Speicherung der Stoffe undurchsichtig und unflexibel ist. Durch die leichte Verformbarkeit des Materials der zweiten Vertiefung kann die Entnahme des Löffels erleichtert werden, wohingegen die Stoffe optimal geschützt sind.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Verpackung in einem Spritzgussverfahren oder einem Tiefziehverfahren hergestellt.

Das Spritzgießen (oft umgangssprachlich auch als Spritzguss oder Spritzgussverfahren bezeichnet) ist ein Urformverfahren, welches hauptsächlich in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile in großer Stückzahl herstellen. Dazu wird mit einer Spritzgießmaschine der jeweilige Werkstoff, meist Kunststoff, in einer Spritzeinheit plastifiziert und in ein Spritzgießwerkzeug eingespritzt. Der Hohlraum, die Kavität, des Werkzeugs bestimmt die Form und die Oberflächenstruktur des fertigen Teils. Es sind heute Teile von wenigen Zehntel Gramm bis in den zweistelligen Kilogramm-Bereich herstellbar.

Mit dem Spritzgießen lassen sich Verpackungen mit hoher Genauigkeit in kurzer

Zeit herstellen. Dabei kann die Oberfläche des Bauteiles nahezu frei gewählt werden. Es lasen sich insbesondere auch glatte Oberflächen für optische Anwendungen, Narbungen für berührungsfreundliche Bereiche, Muster und Gravuren herstellen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Verpackung in einem Tiefziehverfahren hergestellt. Auch in diesem Fall ist eine zweikomponentige Ausbildung der Verpackung möglich, indem die Ausgangs folie bzw. die Ausgangsplatte aus zwei Komponenten aufgebaut ist.

Tiefziehen ist das Zugdruckumformen eines Zuschnitts (auch Folie, Platte, Tafel oder Platine genannt) in einen einseitig offenen Hohlkörper oder eines vorgezogenen Hohlkörpers in einen solchen mit geringerem Querschnitt ohne gewollte Veränderung der Dicke.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Verpackung weiterhin eine Knickstelle in zumindest der ersten Vertiefung oder der zweiten Vertiefung zur Reduzierung des Volumens der Verpackung beim Entsorgen der geleerten Verpackung auf.

Es können auch weitere Rnickstellen vorgesehen sein. Ist die Verpackung geleert, können die Vertiefungen entsprechend eingedrückt werden, was durch die Knickstellen erleichtert wird.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Verpackung für Stoffe vorgesehen, welche eine erste Vertiefung zum Speichern eines ersten Stoffs, eine zweite Vertiefung zum Lagern eines Werkzeugs oder zum Speichern eines zweiten Stoffs und eine Abdeckung zum Verschließen zumindest der zweiten Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefungen in unterschiedlicher optischer Transparenz ausgeführt sind.

Dabei betrifft der Begriff der optischen Transparenz das gesamte elektromagnetische Spektrum. Weiterhin können die Vertiefungen auch hinsichtlich Gerüchen in unterschiedlicher Transparenz ausgestaltet sein.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist diese Verpackung in einem Spritzgussverfahren oder in einem Tiefziehverfahren hergestellt.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die zweite Vertiefung derart geformt, dass das Werkzeug eine Bewegung ausführt, wenn die Abdeckung bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Verwendung einer oben beschriebenen Verpackung zum Speichern von einem Milchprodukt angegeben.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Verwendung einer Verpackung zum Speichern eines Stoffs ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus flüssiger Stoff, fester Stoff, Farbe, Lack, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Klebstoff, Binder, Härter, Harz, Säure, Base, Desinfektionsmittel, pharmazeutischer Stoff, Stoff zur medizinischen Behandlung und Stoff zur therapeutischen Behandlung angegeben.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen einer Verpackung für Stoffe angegeben, bei dem eine erste Vertiefung zum Speichern eines ersten Stoffs erzeugt wird und bei dem eine zweite Vertiefung zum Lagern eines Werkzeugs erzeugt wird. Die zweite Vertiefung ist derart geformt, dass das Werkzeug eine Bewegung ausführt, wenn eine Abdeckung der zweiten Vertiefung bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Verpackung entfernt wird.

Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen einer Verpackung für Stoffe angegeben, bei dem eine erste Vertiefung zum Speichern eines ersten Stoffs und eine zweite Vertiefung zum Lagern eines Werkzeugs oder zum Speichern eines zweiten Stoffs erzeugt werden, wobei die Vertiefungen in unterschiedlicher optischer Transparenz ausgeführt sind.

Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die oben beschriebenen Verpackungen sind aus Plastik, wie beispielsweise Polypropylen (PP), Polystyrol, Polyethylenterephthalat (PET) oder Polyethylen (PE) ausgeführt. Aber auch eine Ausführung in anderen organischen Materialien ist möglich. Weiterhin können Materialien speziell auf Grund ihrer Verformbarkeit bzw. mechanischen Eigenschaften dazu ausgewählt sein.

Im Folgenden werden mit Verweis auf die Figuren bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.

Fig. IA, IB und IC zeigen Schnittdarstellungen einer Verpackung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 2A, 2B, 2C und 2D zeigen Schnittdarstellungen einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 3A und 3B zeigen Darstellungen einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 3C zeigt eine Schnittdarstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 4A, 4B und 4C zeigen Darstellungen einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 5 zeigt eine Darstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 6 zeigt eine Darstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 7 zeigt eine Darstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 8A und 8B zeigen Darstellungen einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 9A, 9B und 9C zeigen Darstellungen von Verpackungen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 1OA, 1OB und IOC zeigen Darstellungen von Verpackungen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 1 IA, 1 IB, 1 IC, 1 ID und 1 IE zeigen Darstellungen einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig.12 und Fig.13 zeigen eine Schnittdarstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Fig. 14 zeigt eine Darstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich. In der folgenden Figurenbeschreibung werden für die gleichen oder ähnlichen Elemente die gleichen Bezugsziffern verwendet.

Fig. IA, IB und IC zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Verpackung gemäß der Erfindung. Die Verpackung 100 weist einen Verpackungskörper 107 auf, welcher mehrere Vertiefungen oder Wannen, wie beispielsweise die Vertiefung 102, ausbildet. Die Vertiefung 102 dient der Aufnahme eines Löffels 103. Der Löffel 103 ist gebogen ausgeführt, so dass er angenehm zu benutzen ist. Die Vertiefung 102 weist weiterhin eine Verbreiterung 109 auf, welche zur leichteren Entnahme des Löffels 103 aus der Vertiefung 102 dient. Zur Entnahme kann beispielsweise ein Benutzer seinen Finger 108 in die Verbreiterung 109 einführen und den Löffel herausziehen. Bevor dies geschieht, wird die Abdeckung 104, welche beispielsweise in Form einer versiegelnden Folie ausgeführt ist, abgezogen.

Die verschiedenen Vertiefungen sind aus verschiedenen Materialien hergestellt, welche undurchlässig bzw. transparent oder teilweise transparent sind.

Fig. 2A, 2B, 2C und 2D zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verpackung. Die Vertiefung 102 weist eine Erhebung 105 auf, welche zur Lagerung des Löffels 103 vorgesehen ist. Der Teil des Löffels, der sich links von der Erhebung 105 befindet, ist schwerer als der rechte Teil des Löffels rechts von der Erhebung 105.

Der Löffel stößt von unten gegen die Abdeckung 104. Der Löffel wird also durch die Abdeckung 104 in seiner Position gehalten. Wird die Abdeckung 104 entfernt, kippt der Löffel aufgrund der Schwerkraft über die Kante der Erhebung 105, so dass sich der Stiel des Löffels 111 erhebt und der Löffelkörper 110 nach unten wandert.

Hierdurch kann der Löffel leicht entnommen werden (siehe Fig. 2B und 2C), ohne dass eine extra Verbreiterung 109 der Vertiefung 102 vorgesehen sein muss. Auf diese Weise kann Platz eingespart werden.

Die Erhebung 105 kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Beispielsweise kann die Erhebung gewölbt sein, um die Rotation des Werkzeugs zu erleichtern. Auch kann die Erhebung gerade sein bzw. an die Form des Stiels des Werkzeugs angepasst sein, um das Werkzeug in seiner Lagerposition optimal zu unterstützen. Auch kann die Erhebung dreieckig sein, also nach oben zusammenlaufen, um eine minimale Berührungsfläche mit dem Werkzeug auszubilden.

Fig. 3A, 3B und 3C zeigen eine Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 3A ist die Abdeckung entfernt, so dass der Löffel 103 (bzw. die Gabel oder das Messer) nach unten gekippt ist, so dass der Stiel aus der Verpackung 100 herausragt. Weiterhin ist eine dritte Vertiefung 106 vorgesehen. In den Vertiefungen 101 und 106 können verschiedene Stoffe gespeichert werden, beispielsweise Müsli und Joghurt, Pudding und Dessertsoße, oder andere Lebensmittel. Aber auch eine Speicherung von beispielsweise Farben, Lacken, Lösungsmitteln, Reinigungsmitteln, Klebstoffen, Bindern, Härtern und Harzen ist möglich. Letztlich kann jeder Stoff, ob fest, flüssig oder gasförmig, in der erfindungsgemäßen Verpackung gespeichert werden.

Fig. 3B zeigt eine Draufsicht einer Verpackung. Die Erhebung 105 ist beispielsweise nicht über die gesamte Breite der zweiten Vertiefung 102 ausgeführt, sondern nur in der Mitte der Vertiefung. Weiterhin ist eine Knickstelle 112 vorgesehen, welche ein Vermischen der Inhalte der Vertiefungen 101 und 106 vereinfacht, ohne dass zusätzliche Hilfsmittel hierfür notwendig sind.

Fig. 3C zeigt in vier zeitlich aufeinander folgenden, übereinander gelegten Bildern, wie sich der Löffel nach dem Lösen der Abdeckung 104 verkippt.

Fig. 4A, 4B und 4C zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verpackung. Hier ist eine Verbreiterung 109 der zweiten Vertiefung 102 vorgesehen, um die Entnahme des Werkzeugs zu erleichtern. Fig. 4B zeigt eine Seitenansicht der Verpackung der Fig. 4A. Fig. 4C zeigt eine weitere Seitenansicht der Verpackung der Fig. 4A, in welcher alle drei Vertiefungen 101, 102 und 106 zu sehen sind.

Die Verpackungen sind stets so dimensioniert, dass sie leicht und platzsparend ineinander gestapelt werden können, wenn sie leer sind und die Abdeckung entfernt ist. Beispielsweise ist hierfür der Querschnitt der zweiten Vertiefung 102 konisch.

Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verpackung 100, welche neben dem Verpackungskörper 107 und der Abdeckung 104 zwei

Vertiefungen 101 und 102 aufweist. In der zweiten Vertiefung 102 sind eine Gabel 501 und ein Messer 502 untergebracht, welche beim Lösen der Abdeckung 104 verkippen.

Fig. 6 zeigt eine Verpackung 100 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Verpackung 100 weist eine Vertiefung 101 für Lebensmittel oder andere oben genannte Stoffe auf und eine zweite Vertiefung 102 für Werkzeuge wie beispielsweise Messer und Gabel 502, 501 auf. Die zweite Vertiefung 102 ist von der ersten Vertiefung 101 umgeben. Da kein Eingriff für einen Finger vorgesehen sein muss, kann die erste Vertiefung 101 eine maximale Fläche einnehmen.

Fig. 7 zeigt eine Verpackung 100 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Vertiefung 102 für Messer und Gabel 502, 501 ist zwischen den

beiden Vertiefungen 101 und 106 angeordnet. Eine Verbindung zwischen den beiden Vertiefungen 101 und 106 besteht nicht.

Fig. 8A und 8B zeigen eine Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, welche in Draufsicht annähernd quadratisch ausgeführt ist. In dem Bereich 801 könnte beispielsweise eine weitere Vertiefung für ein Werkzeug untergebracht sein.

Fig. 9A, 9B und 9C zeigen eine Verpackung 100 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Verpackung weist in ihrer Draufsicht (Fig. 9A) in etwa die Form zweier Kreise auf. Der erste Kreis bildet die erste Vertiefung 101 aus und der zweite Kreis bildet die Vertiefung 102 für das zweite Lebensmittel bzw. den zweiten Stoff aus. Weiterhin ist ein Rnickbereich 112 vorgesehen.

Fig. 9C zeigt, wie die Verpackung 100 zusammen mit anderen Verpackungen platzsparend gelagert werden kann. Weiterhin können die Verpackungen im leeren Zustand ineinander gestapelt werden.

Fig. 10A, 1OB und IOC zeigen eine weitere Verpackung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die beiden Vertiefungen 101 und 102 weisen in etwa Dreiecksform auf. Im Bereich 1001 kann beispielsweise ein Werkzeug gelagert werden, wenn in diesem Bereich eine weitere Vertiefung vorgesehen wird.

Fig. IOC zeigt, wie die Verpackung 100 platzsparend gelagert werden kann. Auch diese Verpackungen können im Leerzustand ineinander gestapelt werden.

Fig. 1 IA, I IB, HC, HD und 1 IE zeigen eine Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem und in allen anderen Ausführungsbeispielen können die beiden Vertiefungen 101 und 102 aus

verschiedenen Materialien bestehen. Beispielsweise ist die Vertiefung 102 transparent oder teilweise transparent (milchig) ausgeführt, wohingegen die andere Vertiefung 101 undurchsichtig (opak) ist. Trotzdem ist die Verpackung 100 zusammenhängend, einstückig hergestellt, beispielsweise im Spritzgussverfahren oder im Tiefziehverfahren.

Weiterhin sind mehrere Knicklinien oder Knickstellen 1101, 1102, 1103, 1104 vorgesehen. An diesen Rnicklinien kann die Verpackung leicht eingedrückt bzw. zusammengefaltet werden, wenn sie geleert ist. Auf diese Weise kann die Verpackung platzsparend entsorgt werden.

Fig. 1 ID zeigt eine Querschnittsansicht eines Teilbereichs der Verpackung 100 im Bereich der Knicklinie 1101. Wie in Fig. 1 ID zu erkennen ist, ist der Verpackungskörper 107 im Bereich der Rnicklinie 1101 verschmälert, so dass an dieser Stelle die Verpackung leicht eingedrückt oder geknickt werden kann.

Fig. 1 IE zeigt, dass durch die transparente Ausführung der Vertiefung 102 der Benutzer erkennen kann, welches Lebensmittel oder welcher Stoff sich im Inneren der Vertiefung 102 befindet. Dies ist auch dann erkennbar, wenn die Verpackung 100 beispielsweise weit oben im Regal steht, so dass der Benutzer den Aufdruck auf der Abdeckung der Verpackung 104 nicht zu erkennen vermag.

Fig.12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dabei ist ein Werkzeug wie beispielsweise ein Esswerkzeug (Löffel, Gabel, Messer, Stab) oder eine Rührvorrichtung derart physisch an die Abdeckung 104 angebracht, dass bei einem ordnungsgemäßen öffnen der Abdeckung entlang einer Vorzugsrichtung 1202 das Werkzeug eine Bewegung vollzieht. Nach dieser Bewegung kann das Werkzeug leichter durch den Benutzer aufgenommen werden. Die Anbringung des Werkzeuges kann dabei beispielsweise durch Verschweißen der Abdeckung mit

zumindest einem Teil 1201 des Werkzeuges erfolgen. Dabei kann dieser Schweiß schritt in den Prozess des Verschweißens der Abdeckung 104 mit dem Verpackungskörper 107 integriert sein. Aber auch eine Verklebung oder Anbringung mittels mechanischem click and snap Verschluss ist möglich.

Fig. 13 zeigt einen zweiten Zustand der Verpackung 100 aus Fig. 12, nachdem die Abdeckung 104 ordnungsgemäß durch Einwirkung einer Kraft entlang einer Vorzugsrichtung 1202 geöffnet wurde. Auch zur Ausführung diese Bewegung sind keine weiteren Hilfsmittel, wie beispielsweise ein Federmechanismus oder dergleichen erforderlich.

Fig.14 zeigt eine weitere Darstellung einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dabei ist eine Abdeckung 104 gezeigt. Die Vorzugsrichtung 1202 gibt dabei an, wie die Abdeckung von dem darunter befindlichen Verpackungskörper 107 entfernt werden sollte, so dass sich das Werkzeug 103 gemeinsam mit der Abdeckung aus der Verpackung herausbewegt. Der Teil des Werkzeuges 1201, der fest mit der Abdeckung verbunden wird z.B. durch schweißen liegt hier beispielhaft planar auf dem Verpackungskörper auf. Eine dichte Verschließung ist dabei immer noch gewährleistet.

Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass „umfassend" und „aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener

Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkungen anzusehen.