BOOS, Christian (Auf der Höhe 3, Gundelfingen, 79194, DE)
| Ansprüche 1. Verpackungsverfahren zum Verpacken von als Pipettenspitzen oder medizi- nische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen (9) umfassend die Schritte: • gleichzeitige Entnahme von K Kunststoffspritzgussteilen (9) aus K Kavitäten (3), und • Ablage der Kunststoffspritzgussteile (9) in einem Zwischenspeicher (5), und • Beladen von V Verpackungseinheit(en) (8) jeweils mit A Kunst- stoffspritzgussteilen (9) aus dem Zwischenspeicher (5), dadurch gekennzeichnet, • dass als Zwischenspeicher (5) ein Zwischenspeicher (5) mit einer Vielzahl von in einer Ablageebene (7) nebeneinander angeordneten Ablagepositionen (6) eingesetzt wird, und • dass die K Kunststoffspritzgussteile (9) gleichmäßig auf U Untergruppen (11) verteilt in dem Zwischenspeicher (5) abgelegt wer- den, und • dass mehrfach und solange K Kunststoffspritzgussteile (9) aus den K Kavitäten (3) entnommen und gleichmäßig auf die U Untergruppen (11) verteilt werden, bis jede Untergruppe (11) L Kunst- stoffspritzgussteile (9) aufweist, o wobei die Anzahl L der Kunststoffspritzgussteile (9) einer Untergruppe (11) der Anzahl A von in eine Verpa- ckungseinheit (8) zu ladenden Kunststoffspritzgussteilen (9) oder einem ganzzahligen Teiler von A entspricht. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die K Kunststoffspritzgussteile (9) derart im Zwischenspeicher (5) abgelegt werden, dass die Anzahl U der Untergruppen (11) der Anzahl V der Verpackungseinheiten (8) oder einem ganzzahligen Vielfachen von V nicht entspricht oder entspricht. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Zwischenspeicher (5) mehr Kunststoffspritzgussteile (9) pro Fläche abgelegt werden als in den Verpackungseinheiten (8). 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffspritzgussteile (9) einer bestimmten Kavität (3) oder aus bestimmten Kavitäten (3) immer in einer bestimmten Untergruppe (11) oder in bestimmten Untergruppen (11) abgelegt wird/werden. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Untergruppe (11) bei jedem Entnahmezyklus immer um die glei- che Anzahl von Kunststoffspritzgussteilen (9), vorzugsweise ein einziges Kunststoffspritzgussteil (9), erweitert wird. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die U Untergruppen (11) als voneinander separate Einheiten nebeneinander, vorzugsweise mit Seitenabstand zueinander, abgelegt werden. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bei jedem Entnahmezyklus aus den K Kavitäten (3) entnommenen K Kunststoffspritzgussteile (9) in derselben Relativposition zueinander im Zwischenspeicher (5) abgelegt werden. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenspeicher (5) eine Platte mit einer der Ablagepositionen (6) entsprechenden Anzahl von Vertiefungen oder Aufsteckelementen verwendet wird. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die V Verpackungseinheiten (8) jeweils mit einer einzigen Untergruppe (11) oder jeweils mit mehreren Untergruppen (11) beladen werden. lO.Verpackungsvorrichtung zum Verpacken von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen (9), um- fassend: ■ zum gleichzeitigen Entnehmen von K Kunststoffspritzgussteilen (9) aus K Kavitäten (3) und zum Ablegen der Kunststoffspritzgussteile (9) in einem Zwischenspeicher (5) ausgebildete Entnahme- mittel (4), und ■ einen Zwischenspeicher (5), und ■ zum Beladen von V Verpackungseinheiten (8) jeweils mit A Kunststoffspritzgussteilen (9) aus dem Zwischenspeicher (5) ausgebildete Belademittel (12), und ■ zum Ansteuern der Entnahmemittel (4) und/oder der Belademittel (12) ausgebildete Steuermittel (10), dadurch gekennzeichnet, ■ dass der Zwischenspeicher (5) eine Vielzahl von in einer Ablageebene (7) nebeneinander angeordnete Ablagepositionen (6) aufweist, und ■ dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) und/oder die Belademittel (12) derart ansteuernd ausgebildet sind, • dass die K Kunststoffspritzgussteile (9) gleichmäßig auf U Untergruppen (11) verteilt in dem Zwischenspeicher (5) abgelegt werden, und derart • dass mehrfach und solange K Kunststoffspritzgussteile (9) aus den K Kavitäten (3) entnommen und gleichmäßig auf die U Untergruppen (11) verteilt werden, bis jede Unter- gruppe (11) L Kunststoffspritzgussteile (9) aufweist, o wobei die Anzahl L der Kunststoffspritzgussteile (9) einer Untergruppe (11) der Anzahl A von in eine Verpackungseinheit (8) zu ladenden Kunststoffspritz- gussteilen (9) oder einem ganzzahligen Teiler von A entspricht. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die K Kunststoffspritzgussteile (9) derart im Zwischenspeicher (5) abgelegt werden, dass die Anzahl U der Untergruppen (11) der An- zahl V der Verpackungseinheiten (8) oder einem ganzzahligen Vielfachen von V entspricht oder nicht entspricht. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die Kunststoffspritzgussteile (9) einer bestimmten Kavität (3) oder aus bestimmten Kavitäten (3) immer in einer bestimmten Untergruppe (11) oder in bestimmten Untergruppen (11) abgelegt wird/werden. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher (5) derart ausgebildet sind, dass dieser mehr Kunststoffspritzgussteile (9) pro Flächeneinheit aufnehmen kann als die Verpackungseinheiten (8), oder dass das Rastermaß für die Kunststoffspritzgussteile (9) des Zwischenspeichers (5) dem Rastermaß für die Kunststoffspritzgussteile (9) in den Verpackungseinheiten (8) entspricht. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass jede Untergruppe (11) nach jedem Entnahmezyklus immer um die gleich Anzahl von Kunststoffspritzgussteilen (9), vorzugsweise einem einzigen Kunststoffspritzgussteil (9), wächst. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die U Untergruppen (11) als voneinander separate Einhei- ten nebeneinander, vorzugsweise mit Seitenabstand zueinander, abgelegt werden. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Entnahmemittel (4) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die bei jedem Entnahmezyklus aus den K Kavitäten (3) entnommenen K Kunststoffspritzgussteile (9) in derselben Relativposition zueinander im Zwischenspeicher (5) abgelegt werden. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher (5) als Platte mit einer der Ablagepositionen (6) entsprechenden Anzahl von Vertiefungen oder Aufsteckelementen ausgebildet ist. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (10) die Belademittel (12) derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die V Verpackungseinheiten (8) jeweils mit einer einzigen Untergruppe (11) oder jeweils mit mehreren Untergruppen (11) beladen werden. 19. Spritzgussanlage mit einer K Kavitäten (3) zur gleichzeitigen Herstellung von K als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen (9) aufweisenden Spritzgussvorrichtung (1) und mit einer Verpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 18. |
Die Erfindung betrifft ein Verpackungsverfahren zum Verpacken von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritz- gussteilen, umfassend die Schritte:
• gleichzeitige Entnahme von K Kunststoffspritzgussteilen aus K Kavitäten, und
• Ablage der Kunststoffspritzgussteile in einem Zwischenspeicher, und • Beladen von V Verpackungseinheit(en), jeweils mit A Kunststoffspritzgussteilen aus dem Zwischenspeicher, wobei V jede ganze Zahl sein kann (z.B. 1 , 2, 3, 4, etc.)
Ferner betrifft die Erfindung eine Verpackungsvorrichtung zum Verpacken von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen, umfassend:
• zum gleichzeitigen Entnehmen von K Kunststoffspritzgussteilen aus K Kavitäten und zum Ablegen der Kunststoffspritzgussteile in einem Zwischen- Speicher ausgebildete Entnahmemittel, und
• einen Zwischenspeicher, und
zum Beladen von V Verpackungseinheiten jeweils mit A Kunststoffspritzgussteilen aus dem Zwischenspeicher ausgebildete Belademittel, und
• zum Ansteuern der Entnahmemittel und/oder der Belademittel ausgebildete Steuermittel.
Ferner betrifft die Erfindung eine Spritzgussanlage mit einer derartigen Verpackungsvorrichtung. Bei bekannten Verpackungsverfahren zum Verpacken von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße, insbesondere zur Blutanalyse, ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen werden gleichzeitig K Kunststoffspritzgussteile aus K Kavitäten einer Spritzgussvorrichtung entnommen und, in der Regel als Schüttgut, zwischengespeichert. Aus diesem Zwischenspeicher werden dann V Verpackungseinheiten jeweils mit A Kunststoffspritzgussteilen beladen. Nachteilig bei dem bekannten Verfahren ist, dass keine Zuordnung der abgepackten Kunststoffspritzgussteile zu bestimmten Kavitäten möglich ist. Es ist also nicht mehr nachvollziehbar, aus welcher Kavität bzw. aus welchen Kavitäten die Kunststoffspritzgussteile einer bestimmten Verpackungseinheit stammen. Dies führt bei nur einem einzigen fehlerhaften Kunststoffspritzgussteil in einer Verpackungseinheit dazu, dass die gesamte Produktion zurückgerufen werden muss und nicht nur die mit Kunststoffspritzgussteilen aus einer bestimmten Kavität bzw. aus bestimmten Kavitäten bestückten Verpackungseinheiten.
Ein bezüglich des vorgehend geschilderten Problems verbessertes Verpackungsverfahren sieht vor, die als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteile ohne Ablage in einem Zwi- schenspeicher unmittelbar, d.h. ohne Zwischenspeicherung aus den Kavitäten in die Verpackungseinheiten zu überführen. Nachteilig hierbei ist, dass die Anzahl A von in eine Verpackungseinheit zu befördernden Kunststoffspritzgussteilen der Anzahl K Kavitäten entsprechen muss oder dass die Anzahl A von in einer Verpackungseinheit zu überführenden Kunststoffspritzgussteilen ein ganzzahliges Vielfaches der Anzahl K Kavitäten sein muss. So ist es beispielsweise in der Praxis nicht möglich, mit den bekannten Verpackungsverfahren bei einer fixen Anzahl von K = 32 Kavitäten Verpackungseinheiten mit A = 105 Kunststoffspritzgussteilen zu beladen. Dies wäre nur möglich, wenn 105 mal gleichzeitig 32 Verpackungseinheiten bei jedem Schuss mit jeweils einem Kunststoffspritzgussteil beladen würden. Dies scheitert jedoch in der Regel an dem enormen Platzbedarf für die gleichzeitige Beladung von 32 Verpackungseinheiten.
Der Erfindung liegt daher der Gedanke zugrunde, ein optimiertes Verpackungs- verfahren für Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße anzugeben, mit dem zum einen nachvollziehbar ist, aus welcher Kavität bzw. aus welchen Kavitäten die Kunststoffspritzgussteile einer Verpackungseinheit entstammen und bei dem zudem die Anzahl A der Kunststoffspritzgussteile einer Verpa- ckungseinheit unabhängig wählbar ist von der fixen Anzahl K an Kavitäten eines Spritzgusswerkzeugs, Bevorzugt soll unabhängig von der Anzahl A der in einer Verpackungseinheit aufzunehmenden Kunststoffspritzgussteile nicht die Notwendigkeit bestehen, dass die Anzahl V Verpackungseinheiten der Anzahl K Kavitäten des Spritzgusswerkzeuges entspricht. Ferner besteht die Aufgabe darin, eine entsprechend optimierte Verpackungsvorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens anzugeben. Darüber hinaus besteht die Aufgabe darin, eine Spritzgussanlage mit einer entsprechend optimierten Verpackungsvorrichtung anzugeben.
Hinsichtlich des Verpackungsverfahrens wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 , hinsichtlich der Verpackungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10 und hinsichtlich der Spritzgussanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 19 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von in der Beschreibung, den Ansprüchen und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen. Zur Vermeidung von Wiederholungen sollen vorrich- tungsgemäß offenbarte Merkmale als verfahrensgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein. Ebenso sollen verfahrensgemäß offenbarte Merkmale als vorrichtungsgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die aus den K Kavitäten entnom- menen K Kunststoffspritzgussteile geordnet in Untergruppen in einem Zwischenspeicher abzuladen, d.h. gleichmäßig auf U Untergruppen zu verteilen. Dabei ist es möglich, dass bei jedem Schuss, d.h. bei jedem Entnahmezyklus immer nur ein Kunststoffspritzgussteil pro Untergruppe abgelegt wird, oder aber mehrere Kunststoffspritzgussteile pro Untergruppe und zwar jeweils in jeder Untergruppe gleich viele Spritzgussteile. In jedem Fall sind mehrere Entnahmezyklen zum Füllen der Untergruppen notwendig. Das Entnehmen der K Kunststoffspritzgussteile und Ablegen in den Untergruppen erfolgt mehrfach und wird so lange wiederholt, bis in jeder Untergruppe eine Anzahl L Kunststoffspritz- gussteile vorhanden ist, wobei die Anzahl L der Kunststoffteile einer Untergruppe der Anzahl A von in eine der Verpackungseinheiten zu ladenden Kunststoffspritzgussteilen oder einem ganzzahligen Teiler von A entspricht. Mit einem nach dem Konzept der Erfindung durchgeführten Verfahren ist es erstmals möglich, unabhängig von der fixen Anzahl K an Kavitäten des Spritzgusswerkzeuges Verpackungseinheiten mit einer beliebigen Anzahl A von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen ohne überbleibenden Überschuss zu befüllen. Es können in einer Spritzgussanlage mit 32 Kavitäten beispielsweise Verpackungseinheiten mit 105 Kunststoffspritzgussteilen bestückt werden, ohne dass die Notwendigkeit besteht, gleichzeitig 32 Verpackungseinheiten zu befüllen. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass in 105 Entnahmezyklen insgesamt 32 Untergruppen mit jeweils 105 Kunststoffspritzgussteilen auf dem Zwischenspeicher gebildet werden, und dass nach dem Fertigstellen der 32 Untergruppen beispielsweise 1 , 2, 4, 8, 16 oder 32 Verpackungseinheiten gleichzeitig jeweils mit 105 Kunststoffspritzgussteilen bestückt werden. Ebenso ist es möglich, 32 Untergruppen mit jeweils 21 Kunststoffspritzgussteilen zu bilden, wobei dann immer 5 Untergruppen zu einer Verpackungseinheit zusammengefasst werden können. Die Herstellungswegnachvollziehbarkeit ist insofern gegeben, als dass für jede Verpackungseinheit eine definierte Aussage getroffen werden kann, aus welchen 5 Kavitäten genau die Kunststoffspritzgussteile entstammen. Analog ist es möglich, 32 Untergruppen mit jeweils 7 Kunststoffspritzgussteilen zu bilden und jeweils 15 Untergruppen zu einer Verpackungseinheit zusammenzufassen. Ebenso können 32 Untergruppen mit jeweils 3 Kunststoffspritzgusstei- len gebildet und jeweils 35 Untergruppen pro Verpackungseinheit zusammengefasst werden. Bevorzugt entspricht die Anzahl V der gleichzeitig zu belade- nen Verpackungseinheiten nicht der Anzahl K Kavitäten. Ganz besonders bevorzugt entspricht die Anzahl V der gleichzeitig zu beladenen Verpackungseinheiten einem ganzzahligen Teiler von A. Es ist also auch möglich, gleichzeitig immer nur eine Verpackungseinheit aus dem Zwischenspeicher zu bestücken oder mehrere Verpackungseinheiten gleichzeitig. Anders ausgedrückt kann die Anzahl V den Wert 1 haben. Sollen mit 32 Kavitäten beispielsweise 96 Kunststoffspritzgussteile pro Verpackungseinheit realisiert werden, so gibt es hierzu mit einem nach dem Konzept der Erfindung ausgebildeten Verfahren eine Vielzahl von Möglichkeiten. So können beispielsweise 32 Untergruppen mit jeweils 96 Kunststoffspritzgusstei- len auf dem Zwischenspeicher erstellt werden. Auch ist es möglich und bevorzugter 16 Untergruppen mit jeweils 96 Kunststoffteilen zu bilden, wobei bei jedem Entnahmezyklus jede der 16 Untergruppen mit jeweils zwei Kunststoffspritzgussteilen bestückt wird. Ebenso ist es möglich, beispielsweise 16 Untergruppen mit jeweils 16 Kunststoffspritzgussteilen zu bilden und immer vier der Untergruppen zu einer Verpackungseinheit zusammenzufassen, wobei gleichzeitig bevorzugt nur eine Verpackungseinheit oder nur zwei Verpackungseinheiten oder nur vier Verpackungseinheiten beladen werden können, also weniger Verpackungseinheiten gleichzeitig als Kavitäten vorhanden sind. Jedenfalls ist es nicht notwendig, gleichzeitig 32 Verpackungseinheiten mit jeweils 96 Kunst- stoffspritzgussteilen in 96 Entnahmezyklen ohne Zwischenspeicherung zu beladen.
Selbst für den Fall, dass 32 Untergruppen mit jeweils 96 Kunststoffspritzgussteilen auf dem Zwischenspeicher gebildet werden, ist der Flächenbedarf einer entsprechend ausgebildeten Verpackungsvorrichtung im Vergleich zu bekannten Verpackungsvorrichtungen enorm, da selbst für den Fall identischer Rastermaße im Zwischenspeicher und den Verpackungseinheiten auf dem Zwischenspeicher bevorzugt eine größere Anzahl von Kunststoffspritzgussteilen pro Flächeneinheit abgelegt werden kann, da nicht zur Aufnahme von Kunst- stoffspritzgussteilen dienende, meist randseitige Verpackungseinheitsflächen auf dem Zwischenspeicher nicht dargestellt werden müssen.
Idealerweise wird das nach dem Konzept der Erfindung ausgebildete Verfahren angewendet, wenn die Anzahl der pro Verpackungseinheit vorzusehenden Kunststoffspritzgussteile nicht der Anzahl der Kavitäten oder nicht einem ganzzahligen Vielfachen der Anzahl an Kavitäten entspricht. Wesentlicher Kern der Erfindung ist es zudem, dass die Untergruppen in einer gemeinsamen Ablageebene angeordnet werden, also vorzugsweise auf einem plattenartigen Zwischenspeicher nebeneinander und nicht übereinander, wodurch eine zur Ausbildung des Verpackungsverfahrens ausgebildete Verpa- ckungsvorrichtung vergleichsweise einfach aufgebaut werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die K Kunststoffspritzgussteile derart zu Untergruppen zusammengefasst werden, dass die Anzahl U der Untergruppen auf dem Zwischenspeicher der Anzahl V der Ver- packungseinheiten oder einem ganzzahligen Vielfachen von V entspricht, um zu ermöglichen, dass bei jedem Verpackungszyklus der gesamte Zwischenspeicher geleert werden kann. Dies ist jedoch keine zwingende Voraussetzung zur Realisierung der zuvor beschriebenen, wesentlichen Vorteile des Verfahrens. So können bei Bedarf bei jedem Verpackungszyklus Untergruppen auf dem Zwischenspeicher verbleiben, die bei einem späteren Verpackungszyklus verpackt werden.
Gemäß einer möglichen Ausführungsvariante werden die Kunststoffspritzgussteile auf dem Zwischenspeicher derart abgelegt, dass diese einen geringeren Flächenbedarf benötigen als in der Verpackungseinheit. Anders ausgedrückt ist die Anzahl der Kunststoffspritzgussteile pro Flächeneinheit im Zwischenspeicher höher, vorzugsweise mindestens doppelt so hoch, ganz besonders bevorzugt mindestens drei mal so hoch wie bei einer Verpackungseinheit. Alternativ ist es möglich und bevorzugt, dass das Rastermaß der Kunststoffspritzgussteile auf dem Zwischenspeicher dem Rastermaß in den Verpackungseinheiten entspricht. Der Flächenbedarf auf dem Zwischenspeicher kann trotzdem geringer ausfallen, da eingesetzte Verpackungseinheitsf lachen, wie zuvor bereits erläutert, auf dem Zwischenspeicher nicht dargestellt werden müssen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Kunststoffspritzgussteile einer bestimmten Kavität immer einer bestimmten Untergruppe zugeordnet werden, um den Herstellungsweg optimal nachvollziehen zu können. Für den Fall, dass eine Untergruppe aus mehreren Kavitäten bestückt wird, ist es von Vorteil, wenn dieser Zusammenhang gleich bleibt, um zumindest eine Aussage darüber treffen zu können, aus welchen Kavitäten die Kunststoffspritzgussteile einer Verpackungseinheit entstammen, um somit im Fehlerfall die Suche eingrenzen zu können und nur bestimmte, entsprechend gekennzeichnete Verpackungseinhei- ten rückrufen zu müssen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn jede Untergruppe nach jedem Entnahmezyklus immer um die gleiche Anzahl von Kunststoffteilen, vorzugsweise um ein einziges Kunststoffspritzgussteil, erweitert wird, wobei auch eine Ausführungs- form realisierbar ist, bei der die Anzahl der in eine Untergruppe zu überführenden Kunststoffspritzgussteile von Entnahmezyklus zu Entnahmezyklus schwankt.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Untergruppen als zusammengehörige Einheit auf dem Zwischenspeicher abgebildet bzw. abgelegt werden, dass also die Kunststoffspritzgussteile einer Untergruppe in einer festen Relativposition zueinander angeordnet sind. Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn die Untergruppen auf dem Zwischenspeicher erkennbar sind, was dadurch realisiert werden kann, dass die Untergruppen mit Abstand zueinander angeordnet wer- den, was jedoch nicht zwingend ist.
Wesentlich ist lediglich, dass eine Steuereinheit die Position der zu einer bestimmten Untergruppe gehörigen Kunststoffspritzgussteile kennt. Daher können grundsätzlich mehrere Kunststoffspritzgussteile unterschiedlicher Untergruppen unmittelbar nebeneinander angeordnet werden. Vorteilhaft ist eine Ausgestaltungsform des Verfahrens, bei der die Relativposition, d.h. der Abstand der Kunststoffspritzgussteile beim Entnahmezyklus nicht verändert wird, dass die entnommenen Kunststoffspritzgussteile also auf dem Zwischenspeicher den gleichen Abstand zueinander aufweisen, wie in den Kavitäten. Selbstverständ- lieh ist es auch denkbar, jedoch technisch aufwändiger, ein Relativverstellen der Kunststoffspritzgussteile beim Entnahmevorgang zu realisieren, um somit eine noch größere Raumersparnis bei der Ablage im Zwischenspeicher realisieren zu können. Besonders bevorzugt ist als Zwischenspeicher eine Platte vorgesehen, die eine Vielzahl von Ablagepositionen aufweist, wobei die Ablagepositionen bevorzugt durch Vertiefungen oder Fortsätze definiert sind.
Wie zuvor bereits mehrfach angedeutet, ist es möglich, dass jede Verpackungseinheit mit einer einzigen und alternativ mit mehreren Untergruppen bestückt wird. Die Erfindung führt auch auf eine Verpackungsvorrichtung, die vorzugsweise zur Durchführung eines wie zuvor beschrieben ausgeführten Verpackungsverfahrens ausgebildet ist. Die Verpackungsvorrichtung umfasst Entnahmemittel zum gleichzeitigen Entnehmen von K Kunststoffspritzgussteilen aus K Kavitäten und zum Ablegen dieser Kunststoffspritzgussteile in einem Zwischenspeicher. Ferner umfasst die Verpackungsvorrichtung einen Zwischenspeicher und Belademittel zum Beladen mindestens einer Verpackungseinheit mit A Kunststoffspritzgussteilen aus dem Zwischenspeicher. Ferner umfasst die Verpackungsvorrichtung Steuermittel, die zum Ansteuern der Entnahmemittel und/oder der Belademittel ausgebildet sind. Wesentlich ist, dass ein flächiger Zwischenspei- eher eingesetzt wird, der eine Vielzahl von in einer Ablageebene nebeneinander angeordnete Ablagepositionen aufweist, um nebeneinander mehrere Untergruppen auf dem Zwischenspeicher schaffen zu können. Ganz besonders bevorzugt ist die Ablageebene horizontal orientiert. Die Steuermittel sind derart ausgebildet, dass diese die Entnahmemittel und/oder die Belademittel derart ansteuern, dass die Verpackungsvorrichtung das zuvor beschriebene Verpackungsverfahren ausführen kann. Anders ausgedrückt werden die Entnahmemittel derart angesteuert, dass mehrfach K Kunststoffspritzgussteile gleichmäßig auf U Untergruppen verteilt in dem Zwischen- Speicher abgelegt werden und dass so viele Entnahmezyklen durchgeführt werden, bis in jeder Untergruppe L Kunststoffspritzgussteile vorhanden sind, wobei die Anzahl L der Kunststoffspritzgussteile jeder Untergruppe der Anzahl A von in eine Verpackungseinheit zu ladenden Kunststoffspritzgussteilen oder einem ganzzahligen Teiler von A entspricht. Mit einer nach dem Konzept der Erfindung ausgebildeten Verpackungsvorrichtung können unabhängig von der fixen Anzahl von K Kavitäten pro Verpackungseinheit eine beliebige Anzahl von A Kunststoffspritzgussteilen vorgesehen werden, ohne dass die Notwendigkeit besteht, dass die Anzahl K an Kavitäten der Anzahl A von Kunststoffspritzgussteilen pro Verpackungseinheit oder einem ganzzahligen Teiler von A entspricht. Im Hinblick auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung wird auf die detaillierte, vorangehende Beschreibung des Verpackungsverfahrens verwiesen, wobei die Steuermittel die Entnahmemittel bzw. die Belademittel derart ansteuernd ausgebildet sind, dass die Vorrichtung die Weiterbildungen des zuvor detailliert beschriebenen Verpackungsverfahrens realisiert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verpackungsvorrichtung einen als Platte ausgebildeten, flächigen Zwischenspeicher umfasst, bei dem die Ablagepositio- nen als Vertiefungen oder Fortsätze (Aufsteckelemente) realisiert sind, wobei der Abstand von benachbarten Vertiefungen bzw. Aufsteckelementen gleich ist wie der Abstand von in eine Verpackungseinheit überführten Kunststoffspritzgussteilen, d. h. das Rastermaß auf dem Zwischenspeicher dem Rastermaß in den Verpackungseinheiten entspricht.
Die Erfindung führt auch auf eine Spritzgussanlage mit einer K Kavitäten zum gleichzeitigen Herstellen von K Kunststoffspritzgussteilen aufweisenden Spritzgussvorrichtung, wobei die Spritzgussanlage zur Herstellung von als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzguss- teilen ausgebildet ist. Die Spritzgussanlage umfasst mindestens eine, vorzugsweise ausschließlich eine, wie zuvor beschrieben ausgebildete Verpackungsvorrichtung.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Diese zeigen in: Fig. 1 : eine Spritzgussvorrichtung mit einer Spritzgussform, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine fixe Anzahl von K = 16 Kavitä- ten zum gleichzeitigen Herstellen von K, als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsbehälter ausgebildeten Kunststoffspritz- gussteilen aufweist,
Fig. 2a bis
Fig. 2e: einen Zwischenspeicher nach jeweils einer unterschiedlichen Anzahl von Entnahmezyklen, wobei in dem gezeigten Ausführungs- beispiel auf dem Zwischenspeicher Untergruppen entstehen, die bei jedem Entnahmezyklus, d.h. nach jedem Schuss, jeweils um ein Kunststoffspritzgussteil erweitert werden,
Fig. 3: ein vergrößertes Detail aus Fig. 2e,
Fig. 4: eine Verpackungseinheit mit in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einer Anzahl A = 15 Kunststoffspritzgussteilen, und
Fig. 5: eine alternative Verpackungseinheit A = 30 Verpackungseinheiten.
In den Figuren sind gleiche Elemente und Elemente mit der gleichen Funktion mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
In Fig. 1 ist als Teil einer Spritzgussanlage eine Spritzgussvorrichtung 1 , um- fassend ein Spritzgusswerkzeug 2, mit K = 16 Kavitäten 3 zum gleichzeitigen Herstellen von K = 16 als Pipettenspitzen oder medizinische Reaktionsgefäße ausgebildeten Kunststoffspritzgussteilen gezeigt. Der Spritzgussvorrichtung 1 sind beispielsweise als Sauggreifer, vorzugsweise mit einer der Anzahl der Kavitäten entsprechenden Saugelementen, ausgebildete Entnahmemittel 4, die lediglich stilisiert als Pfeil angedeutet sind, zugeordnet, wobei die Entnahmemittel Teil einer nicht mit einem Bezugszeichen versehenen Verpackungsvorrichtung sind. Die Entnahmemittel 4 dienen zur Entnahme der Kunststoffspritzgussteile aus den Kavitäten 3 und zur Überführung der Kunststoffspritzgussteile in einen in Fig. 2a gezeigten Zwischenspeicher 5. Der Zwischenspeicher 5 weist eine Vielzahl von als Ausnehmungen ausgebildeten Ablagepositionen 6 auf, wobei die Ablagepositionen 6 in einer gemeinsamen, hier horizontal angeordneten, Ablageebene 7 angeordnet sind.
Aufgabe ist es, mit der vorhandenen Spritzgussmaschine 1 , aufweisend ein Spritzgusswerkzeug 2, mit K = 16 Kavitäten 3 eine in Fig. 4 dargestellte Verpackungseinheit 8 mit A = 15 Kunststoffspritzgussteilen 9 zu bestücken oder alternativ eine in Fig. 5 gezeigte Verpackungseinheit 8 mit A = 30 Kunststoff- spritzgussteilen 9.
Hierzu steuern in Fig. 1 angedeutete, als Steuergerät ausgebildete Steuermittel 10 die Entnahmemittel 4 derart an, dass auf dem Zwischenspeicher 5 in der Ablageebene 7 insgesamt 16 Untergruppen 11 gebildet werden, wobei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel jede Untergruppe 11 bei jedem Entnahmezyklus, d.h. nach jedem Schuss um ein Kunststoffspritzgussteil 9 erweitert wird. Der Entnahmezyklus (inklusive Abladen auf dem Zwischenspeicher) wird insgesamt 15 mal wiederholt, bis der in Fig. 2e gezeigte Zustand erreicht wird, bei dem jede Untergruppe 11 insgesamt 15 Kunststoffspritzgussteile 9 umfasst, die in jeder Untergruppe in drei Reihen und fünf Spalten angeordnet sind. Bemerkenswert ist, dass, vergleicht man Fig. 1a mit Fig. 2a, die Relativposition der Kavitäten 3 der Relativposition der bei einem Entnahmezyklus auf dem Zwischenspeicher 5 abgelegten Kunststoffspritzgussteile 9 entspricht. Nach jedem Entnahmezyklus wird pro Untergruppe 11 in einer zu der vorhergehenden AbIa- geposition versetzten Ablageposition ein Kunststoffspritzgussteil 9 auf dem
Zwischenspeicher 5 abgelegt, wie sich aus einem Vergleich der Figuren zu Fig. 2a bis Fig. 2e ergibt, wobei Fig. 2a den Zwischenspeicher 5 nach einem ersten Entnahmezyklus, Fig. 2b den Zwischenspeicher 5 nach einem zweiten Entnahmezyklus, Fig. 2c den Zwischenspeicher 5 nach einem fünften Entnahmezyk- lus, Fig. 2d den Zwischenspeicher 5 nach einem achten Entnahmezyklus und Fig. 2e den Zwischenspeicher 5 nach fünfzehn Entnahmezyklen zeigt. Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Teils der vollständig bestückten Untergruppen 11 auf dem Zwischenspeicher s. Insgesamt wurden U = 16 Untergruppen geschaffen. Nach Fertigstellung der Untergruppen 11 auf dem Zwischenspeicher 5 können nun Verpackungseinheiten 8 beladen werden. Sollen beispielsweise die in Fig. 4 am Beispiel einer einzigen Verpackungseinheit 8 dargestellten Verpackungseinheiten 8 mit jeweils A = 15 Kunststoffspritzgussteilen 9 beladen werden, so können aus dem Zwischenspeicher 5 beispielsweise nacheinander jeweils eine Verpackungseinheit 8 mit jeweils einer Untergruppe 11 an Kunststoffspritzgussteilen 9 beladen werden. Alternativ können gleichzeitig beispielsweise zwei, vier oder acht (wenn gewünscht auch sechzehn) Verpackungseinheiten 8 mit jeweils einer Untergruppe 11 beladen werden, wobei jede Untergruppe 11 ausschließlich Kunststoffspritzgussteile 9 aus einer definierten, d.h. bestimmten Kavität 3 aufweist, so dass eine vollständige Rückverfolgbarkeit gegeben ist. Zum Beladen der Verpackungseinheit/einheiten 8 aus dem Zwischenspeicher 5 sind lediglich über einen Pfeil angedeutete, beispielsweise als Sauggreifer ausgebildete Belademittel 12 vorgesehen, die unmittelbar von den Steuermitteln 10 angesteuert werden. Bei Bedarf können den Entnahmemitteln 4 und den BeIa- demitteln 12 unterschiedliche Logikeinheiten zugeordnet werden - bevorzugt ist es jedoch, wenn eine gemeinsame Steuereinheit für die Entnahmemittel 4 und die Belademittel 12 vorgesehen sind.
Sollten alternativ die in Fig. 5 gezeigten Verpackungseinheiten 8 mit jeweils A = 15 Kunststoffspritzgussteilen 9 beladen werden, so müssen hierzu zwei der Untergruppen 11 aus dem in Fig. 2e gezeigten Zwischenspeicher 5 zusammenge- fasst werden. In der Verpackungseinheit 8 gemäß Fig. 5 befinden sich dann ausschließlich Kunststoffspritzgussteile 9 aus zwei bestimmten Kavitäten. Es lassen sich gleichzeitig eine einzige Verpackungseinheit, zwei, vier oder acht Verpackungseinheiten mit Kunststoffspritzgussteilen 9 bzw. jeweils mit zwei Untergruppen 11 aus dem Zwischenspeicher 5 beladen. Hierzu müssen lediglich die Belademittel 12 entsprechend ausgebildet sein bzw. eine entsprechende Kapazität aufweisen.
