| JP2000050955 | BRUSH |
| JP2007175244 | BRUSH BODY |
| JP2004057608 | FLEXIBLE INTERDENTAL BRUSH |
BOUCHERIE, Bart, Gerard (Ambachtenstraat 84, Izegem, B-8870, BE)
| Patentansprüche
I . Pinsel mit einem Griff (10), einer Borstenträgerplatte (20), die unmittelbar am Griff (10) befestigt ist, und einer Vielzahl von Borstenbündeln (32), die durch Aufnahmeöffnungen (24) in der Borstenträgerplatte (20) durchgesteckt sind. 2. Pinsel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerplatte (20) ein Gitter ist.
3. Pinsel nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) mit einer Aufnahme (14) versehen ist, in welche die Borstenträgerplatte (20) eingesetzt ist. 4. Pinsel nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerplatte (20) auf ihrer dem Griff (10) zugewandten Seite mit einem umlaufenden Bund (28) versehen ist.
5. Pinsel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) in den Bund (28) eingesetzt ist. 6. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) mit der Borstenträgerplatte (20) verklebt ist.
7. Pinsel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) mit der Borstenträgerplatte (20) mechanisch verbunden ist, beispielsweise durch eine Rast- oder eine Schraubverbindung. 8. Pinsel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) an die Borstenträgerplatte (20) angespritzt ist.
9. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufender Bund (29) vorgesehen ist, der die Borstenpakete (32) umschließt und mit dem Griff (10) verbunden ist. 10. Pinsel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (29)
(29) einstückig mit dem Griff (10) ausgeführt ist.
I I . Pinsel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (29) einstückig mit der Borstenträgerplatte (20) ausgeführt ist.
12. Pinsel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (29) durch eine separate Hülse gebildet ist, die am Griff (10) befestigt und in welche die Borstenträgerplatte (20) eingesetzt ist.
13. Pinsel nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (29) parallele Seitenwände hat.
14. Pinsel nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund zu den Spitzen des Borstenbündel (32) hin konvergiert.
15. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerplatte (20) eben ist. 16. Pinsel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerplatte (20) gewölbt ist.
17. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Borstenbündel eine Längsachse aufweist, die nicht senkrecht auf der Borstenträgerplatte (20) steht. 18. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenanteile der Aufnahmeöffnungen (24) sich in verschiedenen Abschnitten der Borstenträgerplatte (20) voneinander unterscheiden.
19. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Basis der Borstenbündel (32) zwischen diesen Aufnahme- räume für Farbe gebildet sind.
20. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten eines Borstenbündels (32) an ihren durch die Aufnahmeöffnungen (24) durchgesteckten Enden miteinander verbunden sind.
21. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Borsten eines Borstenbündels (32) an ihren durch die Aufnahmeöffnungen (24) durchgesteckten Enden miteinander verschweißt sind.
22. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten eines Borstenbündels (32) an ihren durch die Aufnahmeöffnungen (24) durchgesteckten Enden miteinander verklebt sind, bei- spielsweise mittels eines Kunstharzes.
23. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten eines Borstenbündels (32) an ihren durch die Aufnahmeöffnungen (24) durchgesteckten Enden mit der Borstenträgerpiatte (20) verbunden sind. 24. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerpiatte (20) mit unterschiedlichen Borsten bestückt ist.
25. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Außenseite der Borstenträgerpiatte (20) angeordneten Aufnahmeöffnungen (24) mit besonders verschleißfesten Borsten bestückt sind und die in der Mitte der Borstenträgerpiatte (20) angeordneten Aufnahmeöffnungen (24) mit besonders farbaufnahmefähigen Borsten bestückt sind.
26. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Borstenbündel so gewählt wird, dass eine besse- re Farbaufnahme gekommen wird.
27. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Borstenbündel so gewählt wird, dass eine bessere Anstreichwirkung gekommen wird.
28. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens ein Teil der Enden der Borstenbündel zueinander geneigt ist.
29. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Enden der Borstenbündel zur Pinselmitte geneigt ist. 30. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer Aufnahmeöffnung (24) unterschiedliche Borsten angeordnet sind.
31. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenträgerpiatte (20) in eine Hülse eingefasst ist, die auch die Verbindung mit dem Stiel bewirkt.
32. Pinsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) massiv ausgeführt ist.
33. Pinsel nach einem der Ansprüche 1 bis 31 , dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (10) hohl ist. 34. Pinsel nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff aus zwei Schalen (40, 42) besteht, die miteinander verbunden sind.
35. Pinsel nach einem der Ansprüche 33 und 34, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schalen (40, 42) aus einem Mehrkomponentenmaterial bestehen, insbesondere aus einer härteren Komponente und einer weicheren Kompo- nente (50) wie TPE.
36. Pinsel nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schalen (40, 42) innenseitig mit Verstärkungen (46) und/oder Trennwänden (48) versehen sind.
37. Pinsel nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schalen (40, 42) miteinander verschweißt, verklebt oder mechanisch verbunden sind. |
Pinsel
Die Erfindung betrifft einen Pinsel.
Das größte Problem bei der Herstellung von Pinseln besteht darin, die Borsten zu befestigen. Dabei muss zum einen eine ausreichend hohe Anzahl von Borsten befestigt werden können, um die gewünschte Dichte des aus den Borsten gebildeten Borstenpaketes zu erhalten. Zum anderen muss gewährleistet sein, dass die Borsten zuverlässig befestigt sind, so dass sie bei der Benutzung nicht herausfallen.
Eine Befestigungsart besteht darin, die Borsten als dichtes Paket in eine HCiI- se einzustecken und die in der Hülse angeordneten Enden der Borsten miteinander zu verkleben, beispielsweise durch Kunstharz. Anschließend wird der Griff des Pinsels mit der Hülse verbunden. Bei dieser Art von Befestigung kann zwar ein sehr dichtes Borstenpaket erhalten werden. Allerdings sind die einzelnen Borsten nicht besonders zuverlässig gehalten. Eine andere Art von Befestigung besteht darin, die Borsten mittels kleiner Klammern in Löchern zu befestigen, beispielsweise in einem Holzkörper. Es ist bei dieser Befestigungsart zwar grundsätzlich möglich, die Borsten vergleichsweise gut zu befestigen. Allerdings müssen die zur Aufnahme der Borsten verwendeten Löcher einen vergleichsweise großen Abstand voneinander haben, da ansonsten der die Löcher enthaltende Körper keine ausreichende Festigkeit hat, um die Klammern zu halten. Der notwendige Abstand der Löcher voneinander führt dazu, dass das Borstenpaket nicht besonders dicht ist. Dieses Problem wird noch gravierender, wenn als Borsten Naturborsten verwendet werden, beispielsweise Schweinshaare. Während bei beispielsweise synthetischen Borsten die Klammer in der Mitte der U-förmig gebogenen Borsten angeordnet werden kann und beide Enden der Borste genutzt werden können, kann bei Borsten aus Schweinshaar nur ein Ende benutzt werden, nämlich das von der Haarwurzel entgegengesetzte Ende. Hieraus folgt, dass die Borsten länger ausgeführt werden müssen als das eigentliche Borstenpaket, da der im Inneren des Pinsels liegende Endabschnitt umgebogen wird, um von der Klammer befestigt werden zu können. Dies ist hinsichtlich der Kosten
nachteilig, da Naturborsten besonders teuer sind. Außerdem ergibt sich eine sehr geringe Dichte des Borstenpakets.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Pinsel zu schaffen, der sich durch geringe Herstellungskosten, ein dichtes Borstenpaket und eine zuverlässi- ge Befestigung der einzelnen Borsten auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß ein Pinsel vorgesehen mit einem Griff, einer Borstenträgerplatte, die unmittelbar am Griff befestigt ist, und einer Vielzahl von Borstenbündeln, die durch Aufnahmeöffnungen in der Borstenträgerplatte durchgesteckt sind. Diese Ausgestaltung führt zu mehreren Vorteilen. Zum einen wird das gesamte Borstenpaket in mehrere kleinere Borstenbündel unterteilt, was die Befestigung der Borsten erleichtert. Zum anderen kann aufgrund des Durchsteckens der Borstenbündel durch die Aufnahmeöffnungen auf Klammern verzichtet werden, wodurch die Aufnahmeöffnungen vergleichsweise groß ausgeführt werden können. Dadurch ergibt sich ein dichtes Borstenpaket. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Borstenträgerplatte ein Gitter ist. Ein
Gitter zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil der Aufnahmeöffnungen im Verhältnis zur Gesamtfläche sehr groß ist, insbesondere größer als 50 Prozent. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders hohe Dichte des Borstenpaketes.
Gemäß einer Ausführungsform ist der Griff mit einer Aufnahme versehen, in welche die Borstenträgerplatte eingesetzt ist. Dies führt zu einer besonders stabilen Verbindung zwischen der Borstenträgerplatte und dem Griff und außerdem zu einer ansprechenden Optik. Außerdem kann die Aufnahme so tief ausgeführt sein, dass die Ränder der Aufnahme das Borstenpaket abstützen.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Borsten- trägerplatte auf ihrer dem Griff zugewandten Seite mit einem umlaufenden Bund versehen ist. Dies ermöglicht, den Griff in den Bund einzusetzen, wodurch dieser mit geringem Aufwand mechanisch stabil mit der Borstenträgerplatte verbunden werden kann. Der Griff kann mit der Borstenträgerplatte verklebt werden oder mechanisch an dieser befestigt werden, beispielsweise durch Nägel, eine Schnappverbindung, eine Schraubverbindung, eine Schweißverbindung, etc. Ein weiterer Vorteil des umlaufenden Bundes besteht darin, dass ein sauberer Ab- schluss des Bereichs gegeben ist, in welchem die Borstenbündel mit der Bors-
tenträgerplatte verbunden werden und auch der Griff mit der Borstenträgerplatte verbunden wird.
Alternativ kann der Griff auch an die Borstenträgerplatte angespritzt werden, also innerhalb des Bundes oder auch die Borstenträgerplatte außen umgreifend. Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Borstenträgerplatte in eine Hülse eingefasst ist, die auch die Verbindung mit dem Stiel bewirkt. Die Hülse übernimmt die Funktion des Bundes. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass die Borstenträgerplatte besser für das Einstecken der Borstenbündel erreichbar ist. Die Hülse kann aus Blech bestehen, so dass der Pinsel optisch einem traditionellen Pinsel sehr ähnlich sieht.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Borstenträgerplatte auf ihrer den
Borsten zugewandten Seite mit einem umlaufenden Bund versehen ist. Dieser stützt das Borstenpaket ab, so dass die Borsten gut zusammengehalten werden.
Der Bund kann dabei entweder parallele Wände aufweisen oder Wände, die von der Borstenträgerplatte weg aufeinander zulaufen.
In Abhängigkeit vom gewünschten Verwendungszweck kann die Borstenträgerplatte eben sein oder auch gewölbt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Steifigkeit vorteilhaft.
Die Dichte des Borstenpaketes kann auch dadurch beeinflusst werden, wie die Borstenbündel in der Borstenträgerplatte angeordnet sind. Beispielsweise kann mindestens eines der Borstenbündel in einer Richtung angeordnet werden, die nicht senkrecht auf der Borstenträgerplatte steht. Beispielsweise können die außenliegenden Reihen der Borstenbündel zur Mitte des Borstenpaketes geneigt sein. So kann eine höhere Dichte der Borsten in den Bereichen erhalten werden, in denen dies vorteilhaft ist, oder es kann eine verbesserte Kapillarwirkung der
Borsten erhalten werden.
Die Dichte des Borstenpaketes kann auch dadurch variiert werden, dass die Flächenanteile der Aufnahmeöffnungen sich in verschiedenen Abschnitten der Borstenträgerplatte voneinander unterscheiden. Durch die Verwendung von bei- spielsweise kleineren Aufnahmeöffnungen im Außenbereich, die von entsprechend breiteren Stegen umgeben sind, kann im Außenbereich eines Borstenpaketes eine geringere Dichte erreicht werden als in der Mitte, wo beispielsweise
größere Aufnahmeöffnungen verwendet werden können, die von dünneren Stegen umgeben sind. Auf diese Weise können auch an geeigneten Stellen an der Basis des Borstenpakets, also in der Nähe der Borstenträgerplatte, kleine Leerräume gebildet werden, die als „Vorratsraum" für Farbe dienen. Durch geeignete Anordnung und Dimensionierung dieser Vorratsräume wird beeinflusst, wie viel Farbe und wie gleichmäßig die Farbe beim Streichen zu den Borstenspitzen gelangt.
Die Borsten eines Borstenbündels sind vorzugsweise an ihren durch die Aufnahmeöffnungen durchgesteckten Enden miteinander verbunden. Dies gewähr- leistet, dass sich keine Borsten aus einem Borstenbündel lösen.
Die durch die Aufnahmeöffnungen durchgesteckten Enden der Borsten eines Borstenbündels können beispielsweise miteinander verschweißt sein. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Borsten aus einem Kunststoffmaterial verwendet werden. Beispielsweise können die Enden der Borsten gegen einen erwärmten Schmelzstempel gedrückt werden, so dass sie aufschmelzen und miteinander verschweißen. Gleichzeitig kann, falls dies gewünscht ist, durch geeignete Ausgestaltung des Schmelzstempels und geeignete Auswahl des Drucks auch die entsprechende Seite der Borstenträgerplatte aufgeschmolzen werden, so dass die Enden der Borstenbündel auch mit der Borstenträgerplatte verschweißt wer- den. Gegebenenfalls kann nach dem Verschmelzen der Borsten mit einem zweiten Stempel in die geschmolzenen Borsten nachgedrückt werden, um die Oberfläche zu bearbeiten oder um eine bessere Dichte zu bekommen.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Borsten eines Borstenbündels an ihren durch die Aufnahmeöffnungen durchgesteckten Enden miteinander verklebt sind, beispielsweise mittels eines Kunstharzes. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn Borsten aus einem Material verwendet werden, das sich für ein Verschweißen nicht eignet. Mittels des Klebstoffs können die Borstenbündel auch gleich mit der Borstenträgerplatte verbunden werden.
Um den Pinsel optimal an den jeweiligen Verwendungszweck anzupassen, kann vorgesehen sein, dass die Borstenträgerplatte mit unterschiedlichen Borsten bestückt ist. Ein Beispiel einer solchen Bestückung besteht darin, die an der Außenseite der Borstenträgerplatte angeordneten Aufnahmeöffnungen mit besonders verschleißfesten Borsten zu bestücken und die in der Mitte der Borsten-
trägerplatte angeordneten Aufnahmeöffnungen mit besonders farbaufnahmefähigen Borsten zu bestücken.
Es ist auch möglich, innerhalb einer Aufnahmeöffnung unterschiedliche Borsten anzuordnen, beispielsweise ein Mix aus synthetischen Borsten und Natur- borsten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand verschiedener Ausführungsformen beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigen:
- Figur 1 in einem schematischen, abgebrochenen Schnitt einen Pinsel ge- maß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Figur 2 in einer perspektivischen Ansicht eine beim Pinsel von Figur 1 verwendete Borstenträgerplatte;
- Figur 3 in einer Schnittansicht einen Pinsel gemäß einer zweiten Ausführungsform; - Figur 4 eine Explosionsansicht des Pinsels von Figur 3;
- Figur 5 in einer perspektivischen Ansicht einen Pinsel gemäß einer dritten Ausführungsform;
- Figur 6 in einer perspektivischen Ansicht die beim Pinsel von Figur 5 verwendete Borstenträgerplatte mit eingesetzten Borstenbündeln; - Figur 7 in einer perspektivischen Ansicht die beim Pinsel von Figur 5 verwendete Borstenträgerplatte;
- Figur 8 in einer perspektivischen Ansicht eine Borstenträgerplatte mit eingesetzten Borstenbündeln für einen Pinsel gemäß einer vierten Ausführungsform; - Figur 9 in einer weiteren perspektivischen Ansicht die Borstenträgerplatte mit eingesetzten Borstenbündeln von Figur 8;
- Figur 10 drei Varianten einer Borstenträgerplatte, die bei dem Pinsel gemäß der vierten Ausführungsform verwendet werden können;
- Figur 11 in einer schematischen Schnittansicht einen Pinsel gemäß einer fünften Ausführungsform;
- Figur 12 in einer schematischen Schnittansicht den Griff des Pinsels von Figur 11 ; - Figur 13 eine erste Variante des Pinsels gemäß der fünften Ausführungsform;
- Figur 14 eine zweite Variante des Pinsels gemäß der fünften Ausführungsform;
- Figur 15 eine dritte Variante des Pinsels gemäß der fünften Ausführungs- form; und
- Figur 16 einen schematischen Schnitt durch den Griff des Pinsels gemäß der fünften Ausführungsform.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Pinsel gemäß einer ersten Ausführungsform gezeigt. Die wesentlichen Bestandteile dieses Pinsels sind ein Griff 10, eine Borstenträgerplatte 20 und ein Borstenpaket 30.
Die Borstenträgerplatte 20 (siehe Figur 2) weist einen gitterartigen Körper 22 auf, in dem mehrere Aufnahmeöffnungen 24 ausgebildet sind, die durch Stege 26 voneinander getrennt sind. Die Aufnahmeöffnungen 24 dienen zur Aufnahme von Borstenbündeln 32, aus denen sich das Borstenpaket 30 zusammensetzt. Die Form der Aufnahmeöffnungen 24 ist im Wesentlichen bestimmt durch die gewünschten Eigenschaften des Pinsels und durch Festigkeitsanforderungen. Je größer der Flächenanteil der Aufnahmeöffnungen 24 an der Gesamtfläche des Körpers 22 ist, desto höher ist die Dichte des Borstenpakets 30. Allerdings sinkt dabei auch die Festigkeit der Borstenträgerplatte ab, da die Stege 26 entspre- chend dünner ausgeführt werden müssen. Die Form der Aufnahmeöffnungen 24 hängt im Wesentlichen davon ab, wie die Borsten und die von den Aufnahmeöffnungen 24 gebildeten Borstenbündel 32 innerhalb des Borstenpakets 30 angeordnet sein sollen.
Die Stege 26 um die Aufnahmeöffnungen 24 herum können auf beiden Seiten mit Abschrägungen versehen sein, um zum einen das Einsetzen der Borstenbündel 32 in die Aufnahmeöffnungen 24 zu erleichtern und zum anderen die Ver-
bindung der durch die Borstenträgerplatte 20 durchgesteckten Enden der Borsten mit der Borstenträgerplatte zu verbessern. Durch die Stege werden außerdem an der Basis des Borstenpakets Leerräume erzeugt, die ais Vorratsraum für Farbe wirken. Durch geeignete Anordnung und Dimensionierung dieser Leerräume wird vorgegeben, wie viel Farbe dort zur Verfügung gestellt werden kann, wie viele Borsten mit der Farbe in Berührung stehen und wie schnell und gleichmäßig die Farbe von dort beim Streichen zu den Borstenspitzen geleitet wird.
Der gitterartige Körper 22 ist an seiner Außenseite mit einem Bund 28 (siehe auch Figur 1 ) versehen, der dazu dient, den Griff 10 aufzunehmen. Auf der ande- ren Seite des gitterartigen Körpers 22 ist ein zweiter Bund 29 vorgesehen, der das Borstenpaket 30 umgibt und dazu dient, die Borsten zu stützen. Der Bund 29 ist hier so ausgeführt, dass seine Wände von der Borstenträgerplatte weg konvergieren. Auf diese Weise werden die Borsten besonders gut zusammengehalten und gestützt. Die Borstenbündel 32 werden mit den Enden, die in dem Pinsel verankert werden sollen, durch die Aufnahmeöffnungen 24 durchgesteckt. Anschließend werden die durch den gitterartigen Körper 22 durchgesteckten Enden miteinander verbunden. Bei der ersten Ausführungsform wurden zu diesem Zweck die Enden der Borsten miteinander verschweißt, so dass die in Figur 1 gezeigten, pilzförmigen Schweißköpfe 34 gebildet sind. Alternativ können die Enden der Borsten in eine gemeinsame, durchgehende filmartige Kunststoffmasse geschmolzen werden. Die filmartige Kunststoffmasse kann gleichmäßig dick sein oder über ihre Oberfläche unterschiedliche Dicken haben. Beispielsweise kann an den Stellen, an denen sich Borstenbündel befinden, eine Verdickung der film- artigen Kunststoffmasse geformt werden. Gleichzeitig können die Enden der Borstenbündel 32 mit der Borstenträgerplatte 20 verschweißt werden, genauer gesagt mit den die Aufnahmeöffnungen 24 umgebenden Stegen 26. Zu diesem Zweck ist die Borstenträgerplatte 20 vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt, welches mit dem Material der Borsten verschweißt werden kann. Der Griff 10 ist in den Bund 28 eingesetzt und dort mit diesem mittels einer
Schicht aus Klebstoff 12 verbunden. Als Klebstoff kann beispielsweise ein Kunstharz verwendet werden. Der Bund 28 hat dabei den Vorteil, dass er zum einen den Griff 10 präzise aufnimmt, so dass eine mechanisch stabile Befestigung ge-
schaffen wird. Zum anderen gewährleistet der Bund 28, dass kein Klebstoff 12 und auch kein Material der miteinander verschweißten Enden der Borstenbündel 32 nach außen austreten kann. Es ist also eine optisch sehr saubere Verbindung zwischen dem Griff 10 und der Borstenträgerplatte 20 gewährleistet. Anstelle mittels des Klebstoffes 12 kann der Griff auch auf andere Weise mit der Borstenträgerplatte 20 verbunden werden, beispielsweise durch eine Rastoder Clipsverbindung, durch Nägel, Schrauben oder durch ein Gewinde. Es ist auch möglich, den Griff 10 beispielsweise aus Kunststoff auszuführen und direkt in die Borstenträgerplatte 20 einzuspritzen, so dass er dort befestigt ist. In den Figuren 3 und 4 ist ein Pinsel gemäß einer zweiten Ausführungsform gezeigt. Für die von der ersten Ausführungsform bekannten Bauteile werden dieselben Bezugszeichen verwendet, und es wird insoweit auf die obigen Erläuterungen verwiesen.
Allgemein ausgedrückt besteht der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform darin, dass bei der zweiten Ausführungsform nicht der
Griff in die Borstenträgerplatte eingesetzt ist, sondern die Borstenträgerplatte 20 in den Griff 10. Zu diesem Zweck ist der Griff mit einer Aufnahme 14 versehen, die nach Art eines großen Sacklochs ausgeführt ist. In die Aufnahme 14 wird die mit den Borsten bestückte Borstenträgerplatte 20 eingesetzt (siehe den Fall P in Figur 4). Die Aufnahme 14 ist dabei so tief ausgeführt, dass der freie Rand der die Aufnahme 14 bildenden Schürze das Borstenpaket 30 ähnlich umgibt und stützt wie der Bund 29 bei der ersten Ausführungsform.
Die Borstenträgerplatte 20 ist bei der zweiten Ausführungsform ohne einen Bund gebildet. Es ist lediglich auf der Seite, auf der die Enden der Borsten mit der Borstenträgerplatte 20 verbunden werden, ein kleiner Kragen 21 vorgesehen, der verhindert, dass ein zum Befestigen der Borstenbündel 32 verwendeter Klebstoff 12 seitlich von der Borstenträgerplatte 20 herunterfließt. Der Kragen 21 sorgt weiterhin für eine höhere mechanische Stabilität der Borstenträgerplatte 20.
Zur Befestigung der mit den Borsten bestückten Borstenträgerplatte 20 im In- neren der Aufnahme 14 kann entweder, wie in Figur 3 gezeigt, ein Klebstoff 12 verwendet werden, oder es kann eine beliebige andere Befestigungsart eingesetzt werden.
Ein weiterer Unterschied zur ersten Ausführungsform besteht darin, dass der die Borsten umgebende Bund mit parallelen Wänden ausgeführt ist. Dies ermöglicht, den Bund mit geringem Aufwand im Spritzgussverfahren zu fertigen.
In den Figuren 5 bis 7 ist eine dritte Ausführungsform gezeigt. Für die von den vorhergehenden Ausführungsformen bekannten Bauteile werden dieselben Bezugszeichen verwendet, und es wird insoweit auf die obigen Erläuterungen verwiesen.
Der wesentliche Unterschied zwischen der ersten und der dritten Ausführungsform besteht darin, dass bei der dritten Ausführungsform der Flächenanteil der Aufnahmeöffnungen 24 für die Borstenbündel 32 kleiner ist als bei der ersten Ausführungsform. Dadurch ergibt sich eine geringere Dichte des Borstenpakets 30. Außerdem ist zu sehen, dass der Flächenanteil der Aufnahmeöffnungen 24 in einem äußeren Ringbereich des gitterartigen Körpers 22 größer ist als in der Mitte. In den Figuren 8 und 9 ist ein Borstenpaket 30 mit Borstenträgerplatte 20 für einen Pinsel gemäß einer vierten Ausführungsform gezeigt. Für die von den vorhergehenden Ausführungsformen bekannten Bauteile werden dieselben Bezugszeichen verwendet, und es wird insoweit auf die obigen Erläuterungen verwiesen.
In Figur 10 sind verschiedene Varianten der Borstenträgerplatte 20 gezeigt, die sich durch unterschiedlich gestaltete Aufnahmeöffnungen 24 und unterschiedliche Stege zwischen den Aufnahmeöffnungen unterscheiden. Zusätzlich zu der sich daraus ergebenden, unterschiedlichen Dichte des Borstenpakets des entsprechenden Pinsels werden durch die Stege an der Basis des Borstenpakets Vorratsräume für Farbe erzeugt. Bei der Variante in Figur 10a wird ein annähernd ringförmig rechteckiger Vorratsraum gebildet, während in der Variante von Figur 10b ein mittiger Vorratsraum gebildet ist, der mit acht „Erkern" versehen ist. Bei der Variante von Figur 10c ist ähnlich wie in Figur 10a ein allgemein rechteckig umlaufender Vorratsraum gebildet, dessen Querschnitt sich zur Mitte hin aber vergrößert. Der wesentliche Unterschied zwischen der ersten und der vierten Ausführungsform besteht darin, dass die Borstenträgerplatte 20 bei der vierten Ausführungsform rechteckig ist. Es werden auch rechteckige Aufnahmeöffnungen für die
Borstenbündel 32 verwendet, wie in Figur 9 anhand der Gestalt und der Anordnung der verschweißten Enden der Borstenbündel zu sehen ist.
In Figur 11 ist ein Pinsel gemäß einer fünften Ausführungsform gezeigt. Für die von den vorhergehenden Ausführungsformen bekannten Bauteile werden dieselben Bezugszeichen verwendet, und es wird insoweit auf die obigen Erläuterungen verwiesen.
Der wesentliche Unterschied zur beispielsweise ersten Ausführungsform besteht darin, dass bei der fünften Ausführungsform der Griff 10 hohl ausgeführt und aus zwei Schalen 40, 42 zusammengesetzt ist. Einstückig mit dem Griff 10 ist der Bund 29 ausgeführt, der das Borstenpaket 30 stützt und zusammenhält. Zu diesem Zweck läuft der Bund nach vorne hin konisch zusammen. Die Bor- stenträgerplatte 20 ist im Griff mittels einer umlaufenden Nut 44 aufgenommen (siehe Figur 12), die in den beiden Schalen 40, 42 ausgebildet ist.
Die Borstenträgerplatte 20 kann einfach mechanisch in der Nut 44 gehalten werden. Alternativ kann die Borstenträgerplatte 20 eingeklebt oder eingeschweißt werden.
Der hohle Griff gemäß der fünften Ausführungsform führt zu einem Pinsel mit sehr geringem Gewicht. Außerdem lassen sich die beiden Schalen 40, 42 sehr einfach in einer Spritzgussform herstellen, da sich jede Schale leicht entformen lässt; die Formtrennebene läuft mittig durch den Griff. Außerdem kann bei dieser
Ausgestaltung der Bund 29 problemlos konisch zulaufend ausgeführt werden,
In Figur 13 ist eine erste Variante zur fünften Ausführungsform gezeigt. Der Unterschied zu dem in Figur 11 gezeigten Pinsel besteht darin, dass der Griff im Inneren durch drei Rippen 46 verstärkt ist, so dass er auch dann, wenn eine ge- ringe Wandstärke verwendet wird, nicht zusammengedrückt werden kann.
In Figur 14 ist eine zweiten Variante zur fünften Ausführungsform gezeigt. Der Unterschied zu dem in Figur 11 gezeigten Pinsel besteht darin, dass im Bereich des übergangs vom Bund 29 zum Griff 10 eine Abschlussplatte 48 angeordnet ist. Diese dient zum einen als Abstützung für die Borstenträgerplatte 20 und ver- hindert, dass die Borstenträgerplatte 20 durch einen übermäßig starken Druck auf das Borstenbündels 30 in den Griff 10 hineingedrückt werden kann. Die Abschlussplatte 48 dient zum anderen als Trennung zwischen dem Bereich des
Borstenbündels 30 und dem Griff 10 und verhindert, dass Farbe in das Innere des hohlen Griffs 10 gelangen kann.
In Figur 15 ist eine dritte Variante zur fünften Ausführungsform gezeigt. Der Unterschied zu dem in Figur 11 gezeigten Pinsel besteht darin, dass die beiden Schalen 40, 42 als Mehrkomponententeil ausgeführt sind. Beim gezeigten Beispiel sind im Griffbereich auf die beiden Schalen 40, 42 zwei Abschnitte 50 aus einem Kunststoff aufgespritzt, der weicher ist als das Material der beiden Schalen 40, 42, beispielsweise aus thermoplastischem Elastomer. Ein solches weicheres Kunststoffmaterial verbessert das Griffgefühl und kann dabei je nach Anforde- rung geeignet angeordnet werden, beispielsweise als Abstützung für den Daumen und/oder den Zeigefinger des Benutzers.
Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Variante kann vorgesehen sein, dass der Bund 29 aus einem nachgiebigen Material an die beiden Schalen 40, 42 angespritzt wird, die den Griff 10 bilden. Auf diese Weise wird eine in gewissen Grenzen nachgiebige Abstützung für das Borstenpaket 30 erhalten. Es ist auch möglich, den Bund nur teilweise aus dem nachgiebigen Material zu spritzen, während andere Teile aus demselben, härteren Material wie der Griff 10 hergestellt werden.
Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass die Merkmale der Figuren 13 bis 15 in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden können.
In Figur 16 sind die beiden Schalen 40, 42 im Schnitt gezeigt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist zu sehen, dass jede Schale 40, 42 auf einem Längsrand mit einem kleinen umlaufenden Schweißrand 52 versehen ist, dem ein ebener Rand der anderen Schale gegenüberliegt. Dies ermöglicht, die beiden Schalen durch Ultraschallschweißen miteinander zu verbinden. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass die beiden Schalen 40, 42 identisch ausgeführt sind, so dass ein und dieselbe Spritzgussform zur Herstellung beider Schalen 40, 42 verwendet werden kann. Alternativ könnte der Schweißrand 52 auch nur an einer der beiden Schalen 40, 42 vorgesehen sein. Es ist auch möglich, die beiden Schalen 40, 42 auf andere Weise als durch
Verschweißen miteinander zu verbinden. So können die beiden Schalen 40, 42 miteinander verklebt oder mechanisch verklipst werden, durch Spritzgießen mit-
einander verbunden werden (beispielsweise durch Umspritzen mit einer zweiten Materialkomponente).
Bei sämtlichen Ausführungsformen können für die Borsten unterschiedliche Materialien verwendet werden. Insbesondere können Borsten aus Kunststoff verwendet werden sowie aus Naturfasern, beispielsweise Schweinshaar, Rinderhaar, Dachs, etc. Bei Borsten aus Kunststoff können massive Borsten oder hohle Borsten verwendet werden. Die Querschnittsform der Borsten kann an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden, beispielsweise rund sein, sternförmig, dreieckig, rechteckig, oder auch ein Gemisch verschiedener Querschnittsformen. Innerhalb einer Aufnahmeöffnung können auch unterschiedliche Borstenmaterialien kombiniert werden, beispielsweise Borsten aus Kunststoff mit Naturborsten. Die Spitzen der Borsten können vorbearbeitet sein, beispielsweise abgerundet oder angeschrägt.
Abweichend von den gezeigten Ausführungsformen kann die Dicke des gitter- förmigen Körpers variiert werden, so dass beispielsweise in mechanisch stärker belasteten Bereichen eine größere Dicke vorgesehen ist.
Ein besonderer Vorteil, der aus der Verwendung der Borstenträgerplatte 20 mit Aufnahmeöffnungen 24 resultiert, besteht darin, dass die Form des Borstenpakets 30 mit geringem Aufwand in der gewünschten Weise hergestellt werden kann, indem einfach die Borsten mehr oder weniger weit in die Aufnahmeöffnungen 24 eingeschoben werden. Es ist auch möglich, von vornherein Borsten mit unterschiedlichen Längen zu verwenden, so dass der Verschnitt minimiert ist, was zu geringeren Herstellungskosten führt.
Die Borstenträgerplatte kann mit Elementen wie Fingern, Lamellen, etc. ver- sehen sein, die aus einem nachgiebigen Material bestehen können, beispielsweise aus thermoplastischem Elastomer. Diese Elemente können die Borsten innerhalb des Borstenpakets stützen. Mit solchen Elementen können auch spezielle Streicheffekte herbeigeführt werden, beispielsweise Struktureffekte. An der Borstenträgerplatte können zwischen den Borstenpaketen auch Elemente wie Schwämme, etc. vorgesehen sein, welche einen Farbvorrat bilden und die Far- babsorbtion bzw. -Verteilung beeinflussen.
