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Title:
PAINTING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147392
Kind Code:
A1
Abstract:
A painting system for painting the wheel sets (10) of rail vehicles, with at least one painting chamber (12) which is provided with a rail (14), on which the wheel set (10) which is to be painted can be moved, and with a painting robot (16), in which painting system a rail section within the painting chamber (14) is arranged on a plate (18) which is rotatable through at least + 90° or 270°, the rail section running on the plate (18) is provided with an interruption in the centre, and the plate (18) is provided with at least one pair of driving wheels (20) entering into frictional engagement with the running surface of a wheel or the rim of a wheel through the interruption in the rail section and thus rotating the wheel set (10) during the painting thereof by the painting robot (16).

Inventors:
GUDER, Armin (Friedrich-Wöhler-Str. 26, Neumünster, 24536, DE)
GUDER, Siegfried (Friedrich-Wöhler-Str. 26, Neumünster, 24536, DE)
Application Number:
DE2011/000425
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
April 19, 2011
Export Citation:
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Assignee:
GUDER GMBH (Friedrich-Wöhler-Str. 26, Neumünster, 24536, DE)
GUDER, Armin (Friedrich-Wöhler-Str. 26, Neumünster, 24536, DE)
GUDER, Siegfried (Friedrich-Wöhler-Str. 26, Neumünster, 24536, DE)
International Classes:
B05B13/04; B05B13/02; B05B15/12
Attorney, Agent or Firm:
TÖNNIES, Jan, G. (Boehmert & Boehmert, Niemannsweg 133, Kiel, 24105, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Lackieranlage zum Lackieren der Radsätze (10) von Schienenfahrzeugen, mit wenigstens einer Lackierkammer (12), die mit einem Gleis (14), auf dem der zu lackierende Radsatz (10) verfahrbar ist, und mit einem Lackierroboter (16) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleisabschnitt innerhalb der Lackierkammer (14) auf einem um wenigstens 4^90° oder 270° drehbaren Teller (18) angeordnet ist, der auf dem Teller (18) verlaufende Gleisabschnitt mittig mit einer Unterbrechung versehen, und der Teller (18) mit wenigstens einem Paar von Antriebsrädern (20) versehen ist, das durch die Unterbrechung des Gleisabschnitts hindurch mit der Lauffläche eines Rads oder dem Kranz eines Rades in reibschlüssigen Eingriff tritt und so den Radsatz (10) bei dessen Lackierung durch den Lackierroboter (16) in Drehung versetzt ist.

2. Lackieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lackierroboter (16) in eine Seitenwand der Lackierkammer (14) eingebracht ist, wobei der Körper des

Lackierroboters (16) außerhalb der Lackierkammer (14) angeordnet ist und der steuerbare Arm des Lackierroboters (14) innerhalb der Lackierkammer (14) angeordnet ist.

Description:
Lackieranlage

Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Lackieren der Radsätze von Schienenfahrzeugen, die mit wenigstens einer Lackierkammer, welche mit einem Gleis, das mit dem zu lackierenden Radsatz befahrbar ist, und mit einem Lackierroboter versehen ist, aufweist.

Die Radsätze von verschiedenen Fahrzeugen werden von Lackierrobotern lackiert, wobei die Gleichmäßigkeit des Auftrags von erheblicher Bedeutung ist.

Aus der DE 196 29 288 AI ist eine Lackieranlage zum Lackieren von Felgen von Kraftfahrzeugen bekannt, deren Halterung mit wenigstens einem Paar von Antriebsrädern versehen ist, deren Halterung mit wenigsten einem Paar von Antriebsrädern versehen ist, die mit dem Außenumfang des Felgenbetts in reibschlüsigen Eingriff tritt und so die Felge während des Lackierens in Drehung versetzt. Aus der DE 23 06 851 C3 ist eine Lackieranlage für KFZ-Karosserien bekannt, die an Schienen hängend zu Beschichtungsstationen gefördert werden. Die DE 196 49 538 AI zeigt einen bei derartigen Vorrichtungen übliche Beschichtungsroboter.

Bei Einsatz des Lackierroboters stellt sich das Problem, dass die Radsätze relativ lang sind, und der Arm des Industrieroboters entsprechend lang auszubilden ist. Bei einer Anord- nung des Lackierroboters an einer Seite der Lackierkammer stellt sich weiter das Problem, dass sich bei den bekannten Lackieranlagen der Achsschenkel relativ nah an der Seite betrifft, sodass die Bewegungsfreiheit des Industrieroboters begrenzt ist, weiter ist bei den bekannten Anlagen das Lackieren der nach innen weisenden Seite des Rades, das sich in der Nähe der Seitenwand, die den Lackierroboter aufnimmt, problematisch ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lackieranlage zu schaffen, die den schwierigen Raumverhältnissen in der Lackierkammer Rechnung trägt.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Gleisabschnitt innerhalb der Lackierkammer auf einem um wenigstens + 90 ° oder 270 ° drehbaren Teller angeordnet ist, der auf dem Teller verlaufende Gleisabschnitt mittig mit einer Unterbrechung versehen ist und der Teller mit wenigstens einem Paar von Antriebsrädern versehen ist, das durch die Unterbrechung des Gleisabschnitts hindurch mit der Lauffläche eines Rades oder dem Kranz des Rades in reibschlüssigen Eingriff tritt und so den Radsatz bei dessen Lackierung durch den Lackierroboter in Drehung versetzt.

Eine bevorzugte Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Lackierroboter in einer Seitenwand der Lackierkammer eingebracht ist, wobei der Körper des Lackierroboters außerhalb der Lackierkammer angeordnet ist und der steuerbare Arm des Lackierroboters innerhalb der Lackierkammer angeordnet ist.

Die Erfindung wird im Vorgang anhand einer Zeichnung erläutert.

Die Zeichnung zeigt:

Figur 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Lackierkammer bei entfernten Seitenwänden, und

Figur 2 eine Draufsicht auf die Lackierkammer bei entfernten Deckwänden. Die Lackierkammer besteht aus einer - nicht weiter zu erläuternden - Reinigungskammer, einer in Laufrichtung des zu lackierenden Radsatzes, dahinter angeordneten - ebenfalls nicht weiter zu erläuternden - Trockenkammer und einer dahinter angeordneten Lackierkammer 12, wobei die verschiedenen Kammern über verschließbare Tore voneinander abgetrennt sind.

Die Lackierkammer 14 ist mit einem Teller 18 versehen, auf dem ein Gleisabschnitt angeordnet ist. Der Teller ist + 90 ° oder 270 ° aus der Position, in der sein Gleisabschnitt mit dem Gleis im Übrigen fluchtet, verdrehbar.

Der auf dem Teller 18 verlaufene Gleisabschnitt ist mittig mit einer Unterbrechung versehen. Der Teller 18 weist weiter ein Paar von Antriebsrädern 20 auf, die durch die Unterbrechung des Gleisabschnitts hindurch mit der Lauffläche des Rads oder dem Kranz des Rads im reibschlüssigen Eingriff stehen und so den Radsatz 10 über dessen Lackierung durch den Lackierroboter in Drehung versetzt.

Zum Lackieren des Radsatzes wird der Radsatz, der in die Mitte der Lackierkammer verfahren ist, von dem Paar von Antriebsrädern 20 erfasst. Sodann erfolgt ein Drehen des Tellers um + 90 °, so dass die Achse des zu lackierenden Radsatzes 16 parallel zu den Gleisen verläuft.

Der Lackierroboter 16, dessen Körper außerhalb der Lackierkammer angeordnet ist und dessen Arm innerhalb der Lackierkammer 14 angeordnet ist, lackiert dann entsprechend einem die Bewegung des Arms bestimmenden Programm, die Flächen des einen Rades, den Achsschenkel und die eine Hälfte des Achsschafts. Um eine Gleichmäßigung im Auftrag des Lacks zu bewerkstelligen, erfolgt das Lackieren unter ständiger Drehung des Radsatzes, die von den Antriebsrädern 20 bewirkt wird. Nach dem Lackieren der einen Hälfte des Radsatzes erfolgt ein Drehen des Tellers 18 um 180 °, so dass nunmehr die andere Hälfte des Radsatzes für den Arm des Lakierroboters 16 zugänglich ist, es erfolgt sodann das Lackieren der anderen Hälfte des Radsatzes unter dessen Drehung. Sodann erfolgt ein Drehen des Tellers 18 um weitere 90 °, so dass die Räder wieder mit dem Gleis fluchten und der Radsatz abgefahren werden kann.

Die hier vorgeschlagene Ausbildung der Lackierkammer einer Lackieranlage erlaubt ein gleichmäßiges Lackieren auch bei schwierigen räumlichen Verhältnissen innerhalb der Lackierkammer, wobei der Arm des Lackierroboters kürzer als der Radsatz ausgebildet sein kann, was in sofern von Bedeutung ist, als die Stabilität des Lackierarms durch eine übergroße Länge negativ beeinflusst wird.