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Title:
PANEL FOR PORTABLE DEVICES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/121522
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a panel (10) for a number N of portable devices (1, 2, 3) of a user, having a receiving device (20) with N receiving units (21, 22, 23) for receiving the N portable devices (1, 2, 3), a loading device (30) for loading each portable device (1, 2, 3) received in the receiving device (20), and a personalization unit (40) for personalizing each of the portable devices (1, 2, 3) received in the receiving device (20) for the user. The panel is used to provide a standard storage solution, a standard loading solution, and a standard personalization solution for the portable devices of a user.

Inventors:
HARTMANN NORMAN (DE)
Application Number:
EP2016/078455
Publication Date:
July 20, 2017
Filing Date:
November 22, 2016
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (80333, DE)
International Classes:
G06F1/16; H02J7/00
Foreign References:
US20130154566A12013-06-20
US20020169977A12002-11-14
US20090212738A12009-08-27
US5052943A1991-10-01
US20080168267A12008-07-10
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Panel (10) für eine Anzahl N von tragbaren Geräten (1, 2, 3) eines Benutzers, mit:

einer Aufnahmeeinrichtung (20) mit N Aufnahmeeinheiten

(21, 22, 23) zum Aufnehmen der N tragbaren Geräte (1, 2, 3), einer Ladeeinrichtung (30) zum Laden eines jeden der in der Aufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenen tragbaren Geräte ( 1 , 2 , 3 ) , und

einer Personalisierungs-Einheit (40) zum Personalisieren eines jeden der in der Aufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenen tragbaren Geräte (1, 2, 3) für den Benutzer.

2. Panel nach Anspruch 1,

gekennzeichnet durch

eine Ausgabeeinrichtung (51 - 54), welche dazu eingerichtet ist, eine Verfügbarkeits-Information für ein jedes in der Aufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenes tragbares Gerät (1, 2, 3) auszugeben.

3. Panel nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Ausgabeeinrichtung (51 - 54) für eine jede der N Aufnahmeeinheiten (21, 22, 23) umfasst:

eine erste Ausgabeeinheit (51) zum Ausgeben eines visuel¬ len Signals zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information,

eine zweite Ausgabeeinheit (52) zum Ausgeben eines akus¬ tischen Signals zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information, eine dritte Ausgabeeinheit (53) zum Ausgeben eines hapti- sehen Signals zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information, und/oder

eine Übertragungseinheit (54) zum Übertragen eines elekt¬ rischen oder eines elektromagnetischen Signals an ein externes Gerät (4) zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information.

4. Panel nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erste Ausgabeeinheit (51) eine Mehrzahl von Leucht- körpern (81, 82) zur Angabe unterschiedlicher Verfügbarkeits- Status des in der der ersten Ausgabeeinheit (51) zugeordneten Aufnahmeeinheit (21) aufgenommenen tragbaren Geräts (1) und/oder einen Bildschirm (83) zur Ausgabe eines Symbols oder einer Symbol-Folge zur Angabe unterschiedlicher Verfügbarkeits-Status des in der der ersten Ausgabeeinheit (51) zu¬ geordneten Aufnahmeeinheit (21) aufgenommenen tragbaren Geräts (1) umfasst. 5. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

gekennzeichnet durch

N modulare, miteinander koppelbare Aufnahmeelemente (91, 92, 93), wobei das jeweilige Aufnahmeelement (91, 92, 93) eines der N Aufnahmeeinheiten (21, 22, 23) umfasst.

6. Panel nach Anspruch 5,

gekennzeichnet durch

ein Bussystem (70), welches dazu eingerichtet ist, die N mo- dularen Aufnahmeelemente (91, 92, 93) zur Energieversorgung und zur Datenkommunikation miteinander zu koppeln.

7. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die N Aufnahmeeinheiten (21, 22, 23) N Ladeschalen um- fassen.

8. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Ladeeinrichtung (30) N Ladeeinheiten (31, 32, 33) aufweist, wobei eine jede der N Ladeeinheiten (31, 32, 33) jeweils einer der N Aufnahmeeinheiten (21, 22, 23) zugeordnet ist und einen USB-Port und/oder Metallkontakte zum Laden des in der zugeordneten Aufnahmeeinheit (21, 22, 23) aufgenomme¬ nen tragbaren Geräts (1, 2, 3) aufweist.

9. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Personalisierung-Einheit (40) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit einer Identitäts-Information des Benutzers bestimmte Funktionalitäten hinsichtlich der Nutzung der N tragbaren Geräte (1, 2, 3) freizuschalten oder zu sperren, eine Arbeitsanleitung auf eines der N tragbaren Geräte (1, 2, 3) zu laden und/oder eine Interaktions-Hilfe auf eines der N tragbaren Geräte (1, 2, 3) zu laden.

10. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass die N tragbaren Geräte (1, 2, 3) zumindest einen Sensor zum Aufnehmen von Sensordaten umfassen.

11. Panel nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Personalisierung-Einheit (40) dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit einer Identifikations-Information des Benutzers die von dem zumindest einen Sensor aufgenommenen Sensordaten dem Benutzer zuzuordnen und die zugeordneten Sensordaten auf einer Speichereinrichtung zu speichern und/oder an ein externes Gerät (4) zu übertragen.

12. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

gekennzeichnet durch

eine Synchronisations-Einheit (61) zum Synchronisieren von M in der Aufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenen tragbaren Geräten (1, 2, 3) untereinander, mit M < N, und/oder zum Synchronisieren der M in der Aufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenen tragbaren Geräte (1, 2, 3) mit einem externen Gerät (4) . 13. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

gekennzeichnet durch

eine Befestigungseinrichtung (101 - 104), mittels welcher das Panel (10) an einer Wand befestigbar ist. 14. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass das tragbare Gerät (1, 2, 3) eine Energieversorgungsein¬ richtung und zumindest einen Aktor und/oder zumindest einen Sensor umfasst.

15. Panel nach einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet,

dass die N tragbaren Geräte (1, 2, 3) zumindest einen Daten¬ handschuh, zumindest ein Armband mit zumindest einem Sensor, zumindest einem Aktor und/oder zumindest einem Bildschirm, eine zentrale Steuerungsvorrichtung, zumindest eine Datenbrille, zumindest einen Ohrschützer, zumindest einen Helm, insbesondere einen Schutzhelm, und/oder zumindest eine Arbeitskleidung umfassen.

Description:
Beschreibung

Panel für tragbare Geräte Die vorliegende Erfindung betrifft ein Panel für eine Anzahl von tragbaren Geräten eines Benutzers.

Techniker oder Arbeiter nutzen immer mehr verschiedenartige tragbare Geräte mit elektronischer Ausstattung (sogenannte Wearables) , wie beispielsweise Smartphones, Tablets, Daten ¬ handschuhe, Datenbrillen und dergleichen.

Allerdings gibt es keine einheitliche Lade-Lösung zum elekt ¬ rischen Laden der verschiedenartigen tragbaren Geräte, so dass nicht sichergestellt ist, dass die tragbaren Geräte zum einem zu einem Schichtbeginn des Technikers und insbesondere über die gesamte Schichtzeit betrieben werden können. Ein weiterer Aspekt ist, dass aufgrund des Fehlens einer einheit ¬ lichen Lade-Lösung die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Techniker vergisst, zumindest eines der tragbaren Geräte, die er nutzt, wieder über die jeweilige dedizierte Lade-Lösung für dieses tragbare Gerät aufzuladen.

Des Weiteren ist ein nachteiliger Aspekt, dass für solche herkömmlichen tragbaren Geräte mit elektronischer Ausstattung keine geeignete Lösung zur gegenseitigen Synchronisation existiert .

Außerdem ist es nachteilig, dass ein jeder Techniker eigene tragbare Geräte hat. Bei einem Unternehmen mit einer großen

Anzahl von Technikern entstehen hierdurch hohe Kosten für die Anschaffung der tragbaren Geräte für einen jeden der Techniker und deren Wartung. Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Nutzung von tragbaren Geräten eines Benutzers zu verbessern. Demgemäß wird ein Panel für eine Anzahl von tragbaren Geräten eines Benutzers vorgeschlagen, welches eine Aufnahmeeinrichtung mit Aufnahmeeinheiten zum Aufnehmen der tragbaren Geräte, eine Ladeeinrichtung zum Laden eines jeden der in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen tragbaren Geräte und eine Personalisierungs-Einheit zum Personalisieren eines jeden der in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen tragbaren Geräte für den Benutzer aufweist. Durch das Panel werden eine einheitliche Aufbewahrungs- Lösung, eine einheitliche Lade-Lösung und eine einheitliche Personalisierungs-Lösung für alle tragbaren Geräte eines Benutzers geschaffen. Hierbei wird durch die Ladeeinrichtung des Panels die ein ¬ heitliche Lade-Lösung für alle tragbaren Geräte des Benut ¬ zers, beispielsweise eines Technikers oder eines Arbeiters, geschaffen. Damit ist sichergestellt, dass all diejenigen tragbaren Geräte, die der Benutzer beispielsweise zu seinem Schichtbeginn dem Panel entnimmt, ausreichend geladen sind.

Ferner ist durch die Personalisierungs-Einheit des Panels si ¬ chergestellt, dass die tragbaren Geräte, die der Benutzer beispielsweise zu seinem Schichtbeginn dem Panel entnimmt, auf ihn personalisiert sind. Unter Personalisieren kann mit ¬ unter verstanden werden, dass das jeweilige Gerät für den spezifischen Benutzer eingestellt oder parametrisiert ist. Beispielsweise können bestimmte Bedien-Oberflächen benutzerspezifisch eingestellt sein. Des Weiteren ist unter Persona- lisieren zu verstehen, dass die Rechte hinsichtlich der Nutzung der tragbaren Geräte des Panels und/oder dass Rechte hinsichtlich der Nutzung weiterer Geräte oder Maschinen benutzerspezifisch vergeben sind. Die Rechte hinsichtlich der Nutzung weiterer Geräte oder Maschinen können auf den tragba- ren Geräten gespeichert und verwaltet werden und beispiels ¬ weise über eine Nahfeldkommunikation (Near Field Communicati- on; NFC) abgerufen werden. Unter Personalisieren kann weiter verstanden werden, dass von einem tragbaren Gerät aufgenomme- ne Daten, beispielsweise Sensordaten, dem Benutzer zugeordnet werden. Die zugeordneten Daten können beispielsweise von dem tragbaren Gerät weiterverarbeitet und/oder an ein externes Gerät, wie einen Server, übermittelt werden.

Unter Aufnehmen wird vorliegend verstanden, dass das tragbare Gerät in dem Panel mechanisch und vorzugsweise elektrisch zur Energieversorgung und elektronisch zur Datenübertragung gekoppelt ist. Die Aufnahmeeinheit ist beispielsweise als eine Ladeschale zum Lagern und Aufladen des tragbaren Geräts aus ¬ gebildet .

Das Panel kann auch als Strukturelement bezeichnet werden. Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Panel eine Ausgabe ¬ einrichtung, welche dazu eingerichtet ist, eine Verfügbar ¬ keits-Information für ein jedes in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenes tragbares Gerät auszugeben. Dabei kann die Ausgabeeinrichtung die Verfügbarkeits- Information visuell, akustisch und/oder haptisch ausgeben. Die Verfügbarkeits-Information gibt die Verfügbarkeit des tragbaren Geräts, beispielsweise für eine bestimmte Zeitdau ¬ er, an. Bei einer visuellen Ausgabe der Verfügbarkeits- Information kann beispielsweise die Farbe Grün angeben, dass das Gerät verfügbar ist, wohingegen die Farbe Rot angeben kann, dass das Gerät nicht verfügbar ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Ausgabeein- richtung für eine jede der N Aufnahmeeinheiten eine erste

Ausgabeeinheit zum Ausgeben eines visuellen Signals zur An ¬ zeige der Verfügbarkeits-Information.

Das visuelle Signal wird beispielsweise durch einen oder meh- rere farbige Leuchtkörper ausgegeben. Die farbigen Leuchtkörper umfassen beispielsweise Grün (Gerät bereit) und Rot (Ge ¬ rät nicht bereit) . Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die erste Ausgabeeinheit eine Mehrzahl von Leuchtkörpern zur Angabe unterschiedlicher Verfügbarkeits-Status des in der der ersten Aus ¬ gabeeinheit zugeordneten Aufnahmeeinheit aufgenommenen trag- baren Gerät. Zum Beispiel sind die Leuchtkörper als unterschiedliche LEDs ausgebildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die erste Ausgabeeinheit einen Bildschirm zur Ausgabe eines Symbols oder ei- ner Symbol-Folge zur Angabe unterschiedlicher Verfügbarkeits- Status des in der der ersten Ausgabeeinheit zugeordneten Auf ¬ nahmeeinheit aufgenommenen tragbaren Geräts.

Die unterschiedlichen Verfügbarkeits-Status in dieser Ausfüh- rungsform sind beispielsweise durch unterschiedliche Verfüg ¬ barkeits-Zeitdauern ausgebildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Ausgabeeinrichtung für eine jede der N Aufnahmeeinheiten eine zweite Ausgabeeinheit zum Ausgeben eines akustischen Signals zur An ¬ zeige der Verfügbarkeits-Information.

Das akustische Signal ist beispielsweise als ein einzelner Ton oder als eine bestimmte Tonfolge ausgebildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Ausgabeeinrichtung für eine jede der N Aufnahmeeinheiten eine dritte Ausgabeeinheit zum Ausgeben eines haptischen Signals zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information.

Das haptische Signal kann beispielsweise durch eine Vibration ausgebildet sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Ausgabeein- richtung für eine jede der N Aufnahmeeinheiten eine Übertragungseinheit zum Übertragen eines elektrischen oder eines elektromagnetischen Signals an ein externes Gerät zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information. Mittels der Übertragungseinheit können vorzugsweise alle Ver ¬ fügbarkeits-Informationen aller in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen Geräte übermittelt werden. Es ist allerdings auch möglich, dass die Übertragungseinheit nur die Verfügbar ¬ keits-Informationen einer bestimmten Untergruppe der tragbaren Geräte an das externe Gerät übermittelt.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die N Aufnahmeeinheiten als N modulare, miteinander koppelbare Aufnahmeelemen- te ausgebildet.

Je nach Applikation und Benutzerwunsch kann der Benutzer die Anzahl N hierbei frei wählen und entsprechend viele Aufnahme ¬ elemente miteinander koppeln. Dabei kann ein zentrales Auf- nahmeelement vorgesehen sein, welches zumindest die Ladeein ¬ richtung, die Personalisierungs-Einheit und gegebenenfalls eine Steuereinrichtung integriert.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Panel ein Bussystem, welches dazu eingerichtet ist, die N modularen Aufnahmeelemente zur Energieversorgung und zur Datenkommunikation miteinander zu koppeln.

Die modularen Aufnahmeelemente sind demnach beliebig

koppelbar und weisen entsprechende Koppelelemente auf, mit ¬ tels derer die modularen Aufnahmeelemente mechanisch, elekt ¬ risch zur Energieübertragung und elektronisch zur Datenübertragung gekoppelt werden können.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen die N Aufnahmeeinheiten N Ladeschalen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Ladeeinrichtung N Ladeeinheiten auf. Dabei ist eine jede der N Ladeeinheiten jeweils einer der N Aufnahmeeinheiten zugeordnet. Jede der N Ladeeinheiten umfasst beispielsweise einen USB-Port zum Laden des in der zugeordneten Aufnahmeeinheit aufgenommenen tragbaren Geräts. Alternativ oder zusätzlich kann die jeweilige Ladeeinheit eine Anzahl von Metallkontakten zum Laden des in der zugeordneten Aufnahmeeinheit aufgenommenen tragbaren Geräts aufweisen. Die Metallkontakte bestehen vorzugswei- se aus Gold.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Personalisierungs-Einheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit einer Iden ¬ titäts-Information des Benutzers bestimmte Funktionalitäten hinsichtlich der Nutzung der N tragbaren Geräte freizuschalten oder zu sperren.

Damit sind die tragbaren Geräte eines Panels auch für einen Schichtbetrieb geeignet, da verschiedene Benutzer oder Tech- niker diese tragbaren Geräte sequentiell nutzen können, se ¬ quentiell insbesondere bei einer Abfolge verschiedener

Schichten eines Schichtbetriebs. In Abhängigkeit der Identi ¬ fikations-Information oder Kennung des Benutzers werden bestimmte Funktionalitäten freigeschaltet oder gesperrt. Damit bildet die Personalisierungs-Einheit ein Rechtemanagement für die tragbaren Geräte des Panels ab.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Personalisierungs-Einheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit der Identi- täts-Information des Benutzers eine Arbeitsanleitung auf eines der N tragbaren Geräte zu laden. Beispielsweise können auch andere für den Benutzer nützliche Informationen auf das jeweilige tragbare Gerät geladen werden. Beispiele hierfür sind Handbücher, Whitelists von Barcodes, Blacklists von Bar- codes, Zugangsschlüssel oder dergleichen. Dabei können auch diese weiteren nützlichen Informationen benutzerspezifisch mittels der Personalisierung-Einheit geladen werden.

Beispielsweise zu Schichtbeginn, nachdem der Benutzer sich gegenüber dem Panel über seine Identitäts-Information identifiziert hat, können eine oder mehrere Arbeitsanleitungen für diesen spezifischen Benutzer auf eines oder mehrere der tragbaren Geräte des Panels geladen werden. Alternativ oder zu- sätzlich kann der Benutzer durch eine andere Zugangskontrolle, beispielsweise durch die Zugangskontrolle auf das Firmen ¬ gelände des Unternehmens, identifiziert sein. Die Identifika ¬ tions-Information kann beispielsweise dadurch auf das Panel übertragen werden, dass der Nutzer ein mitgebrachtes tragbares Gerät, wie beispielsweise eine Smartwatch, mit dem Panel drahtlos koppelt. Alternativ oder zusätzlich kann der Benutzer eine Freischaltung mittels einer Eingabe eines PIN-Codes oder mittels eines mechanischen oder digitalen Schlüssels be- wirken.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Personalisie- rungs-Einheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit der Identi ¬ täts-Information des Benutzers eine Interaktions-Hilfe auf eines oder mehrere der N tragbaren Geräte zu laden.

Die Interaktions-Hilfen, wie auch die Arbeitsanleitungen, können tagspezifisch, insbesondere nachdem sich der Benutzer gegenüber dem Panel mittels seiner Identifikations- Information identifiziert hat, auf die tragbaren Geräte mit ¬ tels des Panels und mittels eines mit dem Panel über ein Netzwerk verbundenen Servers geladen werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen die N tragbaren Geräte zumindest einen Sensor zum Aufnehmen von Sensordaten.

Der Sensor kann beispielsweise eine Kamera sein, welche Bild ¬ daten, wie Fotos oder Videos, aufnimmt. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Personalisie- rungs-Einheit dazu eingerichtet, in Abhängigkeit einer Iden ¬ tifikations-Information des Benutzers die von dem zumindest einen Sensor aufgenommenen Sensordaten dem Benutzer zuzuordnen und die zugeordneten Sensordaten auf einer Speicherein- richtung zu speichern und/oder an ein externes Gerät zu übertragen .

Beispielsweise können aufgenommene Bilddaten somit einem be- stimmten Benutzer und einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet werden und an das externe Gerät, beispielsweise an einen Ser ¬ ver, übertragen werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen die N tragbaren Geräte zumindest einen Aktor. Der Aktor kann beispielsweise als ein Motor, beispielsweise als ein Vibrationsmotor, als ein Leuchtmittel, beispielsweise als LED, oder als eine An ¬ tenne, beispielsweise als NFC-Antenne, ausgebildet sein.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Panel eine Synchronisations-Einheit zum Synchronisieren von M in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen tragbaren Geräten untereinander, mit M < N.

Hierdurch ist es möglich, alle oder eine Teilmenge der in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen tragbaren Geräte miteinander zu synchronisieren. Diese Synchronisation kann auch in Abhängigkeit der Identifikations-Information des Benutzers benutzerspezifisch erfolgen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Synchronisations-Einheit dazu eingerichtet, die M in der Aufnahmeeinrich ¬ tung aufgenommenen tragbaren Geräte mit einem externen Gerät zu synchronisieren.

Hierdurch ist es möglich, die in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen tragbaren Geräte oder eine Teilmenge derer mit einem externen Gerät, wie beispielsweise einem Server, zu syn- chronisieren .

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Panel eine Befestigungseinrichtung, mittels welcher das Panel an einer Wand befestigbar ist. Die Befestigungseinrichtung kann bei- spielsweise Montagelöcher umfassen, durch welche Schrauben hindurchführbar sind, mittels derer das Panel an einer Wand montiert werden kann Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Panel in einem Spind eingebaut.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Panel Teil eines Schubladensystems.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Panel Teil eines Fächersystems, einer Etagere mit mehreren Schichten, eines Revolvermagazins oder einer automatischen Ausgabevorrichtung, z.B. einem Roboterlager.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das tragbare Gerät eine Energieversorgungseinrichtung und zumindest einen Aktor und/oder zumindest einen Sensor. Die Energieversor- gungseinrichtung umfasst vorzugsweise einen Akkumulator oder eine Batterie.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfassen die N tragbaren Geräte zumindest einen Datenhandschuh, zumindest ein Armband mit zumindest einem Sensor, zumindest eine Smart-Watch, zu ¬ mindest einem Aktor und/oder zumindest einem Bildschirm, eine zentrale Steuerungsvorrichtung, zumindest eine Datenbrille, zumindest einen Ohrschützer, zumindest einen Helm, insbesondere einen Schutzhelm, zumindest eine Arbeitskleidung, wie einen Arbeitskittel, und/oder Arbeitsschuhe.

Der Datenhandschuh ist ein Eingabegerät in Form eines Handschuhs. Durch Bewegen der Hand und Finger erfolgt eine Orientierung im virtuellen Raum, die von einer verbundenen Steue- rungsvorrichtung als ein Befehl oder als eine Abfolge von Befehlen interpretierbar ist.

Insbesondere die Personalisierungs-Einheit und die Synchroni ¬ sations-Einheit können Teil eines zentralen Steuerrechners oder einer zentralen Steuereinrichtung des Panels sein.

Die jeweilige Einheit, zum Beispiel die Personalisierungs- Einheit oder die Synchronisations-Einheit, kann hardwaretech- nisch und/oder auch softwaretechnisch implementiert sein. Bei einer hardwaretechnischen Implementierung kann die jeweilige Einheit als Vorrichtung oder als Teil einer Vorrichtung, zum Beispiel als Computer oder als Mikroprozessor oder als Steu- errechner ausgebildet sein. Bei einer softwaretechnischen Implementierung kann die jeweilige Einheit als Computerpro ¬ grammprodukt, als eine Funktion, als eine Routine, als Teil eines Programmcodes oder als ausführbares Objekt ausgebildet sein .

Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfin ¬ dung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgen- den beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert . Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer ersten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels für tragbare Geräte;

Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht einer zweiten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels für tragbare Geräte;

Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer ersten Ausfüh ¬ rungsform einer Ausgabeeinheit zum Ausgeben eines visuellen Signals zur Anzeige einer Verfügbarkeits- Information;

Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht einer zweiten Ausfüh ¬ rungsform einer Ausgabeeinheit zum Ausgeben eines visuellen Signals zur Anzeige einer Verfügbarkeits- Information; und

Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer dritten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels für tragbare Geräte.

In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist. In Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer ersten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels 10 für tragbare Geräte 1, 2, 3 darge ¬ stellt .

Das jeweilige tragbare Gerät 1, 2, 3 umfasst insbesondere ei- ne Energieversorgungseinrichtung und zumindest einen Aktor und/oder zumindest einen Sensor. Die Energieversorgungeinrichtung ist beispielsweise ein Akkumulator oder eine Batte ¬ rie . Die tragbaren Geräte 1, 2, 3 umfassen beispielsweise einen Datenhandschuh, ein Armband mit integrierten Sensor, integriertem Aktor und/oder integriertem Bildschirm, eine zentrale Steuerungsvorrichtung, wie beispielsweise einen Hup, eine Datenbrille, einen Ohrschützer, einen Helm, wie beispielswei- se einen Schutzhelm, oder eine Arbeitskleidung mit einem integrierten Sensor. Der in der Arbeitskleidung integrierte Sensor kann beispielsweise die Krümmung des Rückens des Be ¬ nutzers oder Technikers detektieren. Das Panel 10 der Fig. 1 umfasst eine Befestigungseinrichtung 101 - 104, mittels welcher das Panel 10 an einer Wand

befestigbar ist. In der Ausführungsform der Fig. 1 ist die Befestigungseinrichtung 101 - 104 als vier Montagelöcher 101 - 104 ausgebildet, durch welche Schrauben führbar sind, mit- tels denen das Panel 10 an die Wand angeschraubt werden kann.

Das Panel 10 der Fig. 1 umfasst eine Aufnahmeeinrichtung 20 mit N Aufnahmeeinheiten 21, 22, 23 zum Aufnehmen der N trag- baren Geräte 1, 2, 3. Ohne Einschränkung der Allgemeinheit zeigt die Ausführungsform der Fig. 1 drei tragbare Geräte 1, 2, 3 (N = 3) . Ferner umfasst das Panel 10 eine Ladeeinrichtung 30, welche zum elektrischen Laden der in der Aufnahmeeinrichtung 20 aufgenommenen Geräte 1, 2, 3 eingerichtet ist. Insbesondere um ¬ fasst die Ladeeinrichtung 30 N Ladeeinheiten 31, 32, 33. Dabei ist eine jede der N Ladeeinheiten 31, 32, 33 jeweils ei- ner der N Aufnahmeeinheiten 21, 22, 23 zugeordnet. Die jeweilige Ladeeinheit 31, 32, 33 umfasst beispielsweise einen USB- Port oder Metallkontakte zum Laden des in der zugeordneten Aufnahmeeinheit 21, 22, 23 aufgenommenen tragbaren Geräts 1, 2, 3. Die Kopplung bzw. elektrische Verbindung der Ladeein- richtung 30 mit den Ladeeinheiten 31, 32, 33 in Fig. 1 ist rein beispielhaft. Beispielsweise können auch die Aufnahme ¬ einheiten 21, 22, 23 Ladeschalen zum Laden der tragbaren Geräte 1, 2, 3 umfassen. Des Weiteren umfasst das Panel 10 eine Personalisierungs-

Einheit 40, welche dazu eingerichtet ist, die in der Aufnah ¬ meeinrichtung 10 aufgenommenen tragbaren Geräte 1, 2, 3 für den Benutzer zu personalisieren. Beispielsweise ist die Personalisierung-Einheit 40 dazu eingerichtet, in Abhängigkeit einer Identitäts-Information des Benutzers bestimmte Funktio ¬ nalitäten hinsichtlich der Nutzung der N tragbaren Geräte 1, 2, 3 freizuschalten oder zu sperren. Beispielsweise übergibt ein tragbares Gerät 1, 2, 3, welches in eine zugeordnete Auf ¬ nahmeeinheit 21, 22, 23 eingelegt wird, die Identitäts- Information an das Panel 10, insbesondere an die Personali- sierungs-Einheit 40.

Die Identitäts-Information des Benutzers kann beispielsweise als ein Code ausgebildet sein, welcher den Benutzer als einen bestimmten Mitarbeiter eines Unternehmens kennzeichnet. Bei ¬ spielsweise kann dieser Code eine Mitarbeiterkennung des Benutzers in dem Unternehmen abbilden. Damit ist die Personali- sierungs-Einheit 40 zum Rechtemanagement für die tragbaren Geräte 1, 2, 3 geeignet.

Des Weiteren kann die Personalisierungs-Einheit 40 dazu ein ¬ gerichtet sein, eine Arbeitsanleitung auf ein bestimmtes Ge- rät 1, 2, 3, auf eine bestimmte Untergruppe der Geräte 1, 2, 3 oder auf alle Geräte 1, 2, 3 zu laden. Auch kann zusätzlich oder alternativ eine Interaktions-Hilfe für den Benutzer mittels der Personalisierungs-Einheit 40 geladen werden. Gerade in Betrieben, in denen ein tragbares Gerät 1, 2, 3 während des Einsatzes des Benutzers nicht dauerhaft online sein kann, ist es vorteilhaft, die Arbeitsanleitungen oder Interaktions- Hilfen dann auf das tragbare Gerät 1, 2, 3 zu laden, wenn dieses mit dem Panel 10 verbunden ist und damit eine stabile Kommunikationsverbindung zu einem externen Gerät 4 (siehe Fig. 2) hergestellt werden kann.

Des Weiteren umfasst das Panel 10 der Fig. 1 eine Ausgabeeinrichtung 51, 52, 53, welche dazu eingerichtet ist, eine Ver ¬ fügbarkeits-Information für ein jedes in der Aufnahmeeinrich- tung 20 aufgenommenes tragbares Gerät 1, 2, 3 auszugeben. In der Ausführungsform der Fig. 1 ist die Ausgabeeinrichtung 51, 52, 53 durch drei Ausgabeeinheiten 51, 52, 53 ausgebildet, wobei jede Ausgabeeinheit 51, 52, 53 einer der Aufnahmeein ¬ heiten 21, 22, 23 zugeordnet ist. In der Ausführungsform der Fig. 1, welche rein beispielhaft ist, ist eine erste Ausgabe ¬ einheit 51 einer ersten Aufnahmeeinheit 21 zugeordnet, eine zweite Ausgabeeinheit 52 ist einer zweiten Aufnahmeeinheit 22 zugeordnet und eine dritte Ausgabeeinheit 53 ist einer drit ¬ ten Aufnahmeeinheit 23 zugeordnet. Die Ausgabeeinheiten 51, 52, 53 können technisch gleich oder auch technisch unterschiedlich ausgebildet sein. Aus Gründen der Verdeutlichung sind die Ausgabeeinheiten 51, 52, 53 der Fig. 1 unterschiedlich ausgebildet. So ist beispielsweise die erste Ausgabeeinheit 51, welche der ersten Aufnahmeeinheit 21 zugeordnet ist, dazu eingerichtet, ein visuelles Signal zur Anzeige der Verfügbarkeits- Information des tragbaren Geräts 1 auszugeben. Demgegenüber ist die zweite Ausgabeeinheit 52, welche der zweiten Aufnahmeeinheit 22 zugeordnet ist, dazu eingerichtet, ein akustisches Signal zur Anzeige der Verfügbarkeits- Information des tragbaren Geräts 2 auszugeben.

Ferner ist die dritte Ausgabeeinheit 52 dazu eingerichtet, ein haptisches Signal zur Anzeige der Verfügbarkeits- Information des tragbaren Geräts 3 auszugeben.

Das visuelle Signal kann beispielsweise durch das Leuchten eines Leuchtkörpers oder einer Lampe ausgebildet sein. Das akustische Signal kann beispielsweise durch die Ausgabe eines Tons oder einer Tonfolge ausgebildet sein. Das haptische Sig- nal kann beispielsweise durch eine Vibration ausgebildet sein .

Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht einer zweiten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels 10 für tragbare Geräte 1, 2, 3.

Die zweite Ausführungsform der Fig. 2 basiert auf der ersten Ausführungsform der Fig. 1 und umfasst sämtliche Merkmale der ersten Ausführungsform der Fig. 1. Darüber hinaus umfasst das Panel 10 der Fig. 2 eine Übertra ¬ gungseinheit 54 zum Übertragen eines elektrischen oder eines elektromagnetischen Signals an ein externes Gerät 4 zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information. Die Übertragungseinheit 54 bildet dazu eine Datenkommunikation DK mit dem externen Gerät 4 aus. Die Übertragungseinheit 54 kann vorzugsweise al ¬ le Verfügbarkeits-Informationen der Geräte 1, 2, 3 aller Aufnahmeeinheiten 21, 22, 23 angeben. Es ist auch möglich, dass die Übertragungseinheit 54 nur die Verfügbarkeits-Information einer bestimmten Untergruppe der tragbaren Geräte 1, 2, 3 an das externe Gerät 4 mittels der Datenkommunikation DK überträgt .

Des Weiteren hat das Panel 10 der Fig. 2 ein Bussystem 70, welches die Aufnahmeeinheiten 21, 22, 23, die in Fig. 2 nicht detailliert dargestellten Ladeeinheiten 31, 32, 33, die Ladeeinrichtung 30, die Personalisierung-Einheit 40, die Übertra ¬ gungseinheit 54 und eine Steuereinrichtung 60 koppelt. Die Steuereinrichtung 60 kann als zentrale Steuereinheit des Pa ¬ nels 10 ausgebildet sein. Die Steuereinrichtung 60 kann auch als Bus-Controller ausgebildet sein.

Ferner umfasst die Steuereinrichtung 60 der Fig. 2 eine

Synchronisations-Einheit 61. Die Synchronisations-Einheit 61 kann dazu eingerichtet sein, all diejenigen tragbaren Geräte

1, 2, 3 untereinander zu synchronisieren, welche in der Aufnahmeeinrichtung 20 aufgenommen oder eingelegt sind. Es ist auch möglich, dass die Synchronisations-Einheit 61 nur eine Untergruppe der in der Aufnahmeeinrichtung 20 aufgenommenen tragbaren Geräte 1, 2, 3 synchronisiert. Die Einstellung des ¬ sen, welche tragbaren Geräte 1, 2, 3 zu dieser Untergruppe zugehörig sind, kann ein Benutzer mittels der Steuereinrichtung 60 einstellen.

Wie oben bereits ausgeführt, können die tragbaren Geräte 1,

2, 3 auch einen Sensor zum Aufnehmen von Sensordaten umfassen. Dabei kann die Personalisierungs-Einheit 40 dazu einge ¬ richtet sein, in Abhängigkeit der Identifikations-Information des Benutzers die von dem Sensor aufgenommenen Sensordaten dem Benutzer zuzuordnen und die zugeordneten Sensordaten auf einer Speichereinrichtung (nicht gezeigt) des Panels 10 zu speichern und/oder an das externe Gerät 4 mittels der Datenkommunikation DK zu übertragen.

Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer ersten Ausfüh ¬ rungsform einer Ausgabeeinheit 51 zum Ausgeben eines visuel ¬ len Signals zur Anzeige einer Verfügbarkeits-Information eines der tragbaren Geräte 1, 2, 3. In dem Beispiel der Fig. 3 umfasst die Ausgabeeinheit 51 eine Mehrzahl von Leuchtkörpern 81, 82, zum Beispiel verschiedenfarbige LEDs, zur Angabe un ¬ terschiedlicher Verfügbarkeits-Status des in der der Ausgabe ¬ einheit 51 zugeordneten Aufnahmeeinheit 21 aufgenommenen tragbaren Geräts 1. Beispielsweise ist die LED 81 eine rote LED, welche anzeigt, dass das Gerät 1 nicht einsatzbereit ist, wohingegen die LED 82 eine grüne LED ist, welche an ¬ zeigt, dass das Gerät 1 einsatzbereit ist.

Fig. 4 zeigt eine zweite alternative Ausführungsform der Aus ¬ gabeeinheit 51 zum Ausgeben eines visuellen Signals zur Anzeige der Verfügbarkeits-Information des tragbaren Geräts 1. Die Ausgabeeinheit 51 der Fig. 4 hat ein Anzeigeelement oder einen Bildschirm 83, welcher eine Symbol-Folge zur Angabe des Verfügbarkeits-Status des in der der Ausgabeeinheit 51 zu ¬ geordneten Aufnahmeeinheit 21 aufgenommenen tragbaren Geräts 1 ausgibt. Der Verfügbarkeits-Status ist in dem Beispiel der Fig. 4 als eine Zeitdauer ausgebildet, in Fig. 4 beispielhaft 2:46 h, welche die Verfügbarkeits-Dauer des Geräts 1 angibt. Mit anderen Worten ist das Gerät 1 noch 2 h und 46 min einsatzbereit .

Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer dritten Ausfüh ¬ rungsform eines Panels 10 für tragbare Geräte 1, 2, 3. Die dritte Ausführungsform der Fig. 5 basiert auf der zweiten Ausführungsform der Fig. 2. Die dritte Ausführungsform der Fig. 5 unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform der Fig. 2 dahingehend, dass die Aufnahmeeinrichtung 20 der Fig. 5 durch drei modulare, miteinander koppelbare Aufnahmeelemen- te 91, 92, 93 ausgebildet ist. Je nach Applikation und Benut ¬ zerwunsch kann der Benutzer die Anzahl N gemäß der dritten Ausführungsform frei wählen und entsprechend viele Aufnahme ¬ elemente 91, 92, 93 miteinander koppeln. Hierzu weist bei ¬ spielhaft jedes Aufnahmeelement 91, 92, 93 in seinem oberen Bereich männliche Koppelelemente 111 auf, welche mit im unte ¬ ren Bereich der Aufnahmeelemente 91, 92, 93 angeordneten weiblichen Koppelelementen 112 koppelbar sind. Die männlichen Koppelelemente 111 und die weiblichen Koppel ¬ elemente 112 sind derart aufeinander abgestimmte, dass sie die Aufnahmeelemente 91, 92, 93 mechanisch, elektrisch und zur Datenübertragung koppeln. Insbesondere ist das Bussystem 70 durch die Koppelelemente 111, 112 verbunden bzw. geführt.

In der Ausführungsform der Fig. 5 sind die Ladeeinrichtung 30, die Personalisierungs-Einheit 40, die Steuereinrichtung 60 mit der optional integrierten Synchronisations-Einheit 61 (nicht gezeigt) und der Übertragungseinheit 54 in einem der Aufnahmeelemente 91, 92, 93 integriert. In dem Beispiel der Fig. 5 ist dies das Aufnahmeelement 91. Hierbei kann dieses Aufnahmeelement 91 auch als zentrales Aufnahmeelement be- zeichnet werden und die weiteren N-l Aufnahmeelemente können beliebig mit diesem zentralen Aufnahmeelement 91 gekoppelt werden .

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbei- spielen beschrieben wurde, ist sie vielfältig modifizierbar.