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Title:
PARALLEL CIRCUIT OF ACCUMULATOR LINES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023436
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a circuit for joining a first accumulator line (6) to a second accumulator line (8) from an accumulator (2). Said accumulator (2) is provided for receiving and dispensing electric energy (14) by means of the accumulator lines (6, 8). Each accumulator line (6, 8) has a positive pole and a negative pole for receiving and dispensing electric energy (14). Said circuit (4) comprises at least one first switch (16) which separates and connects two poles of the same type of both accumulator lines (6, 8).

Inventors:
BUTZMANN, Stefan (Heilbronner Str. 23, Beilstein, 71717, DE)
Application Number:
EP2010/059526
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
July 05, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
BUTZMANN, Stefan (Heilbronner Str. 23, Beilstein, 71717, DE)
International Classes:
B60L11/18
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Schaltung zum parallelen Verbinden eines ersten Akkumulatorstranges (6) mit einem zweiten Akkumulatorstrang (8) aus einem Akkumulator (2), der zur Aufnahme und Abgabe von elektrischer Energie (14) über die

Akkumulatorstränge (6, 8) vorgesehen ist, wobei jeder

Akkumulatorstrang (6, 8) einen Pluspol und einen Minuspol zur Aufnahme und Abgabe der elektrischen Energie (14) aufweist, dadurch

gekennzeichnet, dass die Schaltung (4) wenigstens einen ersten

Schalter (16) aufweist, der zum Trennen und Verbinden zweier

gleichartiger Pole der beiden Akkumulatorstränge (6, 8) vorgesehen ist.

2. Schaltung nach Anspruch 1 mit einem zweiten Schalter (18), der zum

Trennen und Verbinden der verbleibenden gleichartigen Pole der

Akkumulatorstränge (6, 8) vorgesehen ist.

3. Schaltung nach Anspruch 2, wobei die Schaltung (4) zum gleichzeitigen Schalten des ersten und zweiten Schalters (16, 18) vorgesehen ist.

4. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem

bidirektionalen Schaltwandler (20) zum Ladungsausgleich zwischen den

Pluspolen und Minuspolen des ersten und zweiten

Akkumulatorstrangs (6, 8).

5. Schaltung nach Anspruch 4, wobei der bidirektionale Schaltwandler (20) ein bidirektionaler Sperrwandler ist.

6. Akkumulator zur Aufnahme und Abgabe elektrischer Energie (14) über einen elektrischen Verbraucher (12) mit einer Eingangskapazität, wobei der Akkumulator (2) einen ersten und zweiten Akkumulatorstrang (6, 8) mit jeweils einem Pluspol und einem Minuspol zur Aufnahme und Abgabe der elektrischen Energie (14) aufweist, und wobei die beiden Akkumulatorstränge (6, 8) über eine Schaltung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 parallel miteinander verbunden sind.

7. Akkumulator nach Anspruch 6 mit einer Schutzschalteinrichtung (10)

zwischen den parallel geschalteten Akkumulatorsträngen (6, 8) und dem elektrischen Verbraucher (12) zum Trennen der elektrischen Verbindung zum elektrischen Verbraucher (12).

8. Akkumulator nach Anspruch 7, wobei die Schutzschalteinrichtung (10) eine Vorladeeinrichtung (36, 38) zum Begrenzen des Ladestromes (14) zum elektrischen Verbraucher (12) aufweist.

9. Akkumulator nach Anspruch 7 oder 8, wobei der Akkumulator (2) beim Trennen der elektrischen Verbindung zum elektrischen Verbraucher (12) zunächst zum Öffnen der Schutzschalteinrichtung (10) und dann zum

Öffnen wenigstens des ersten Schalters (16) in der Schaltung (4) vorgesehen ist.

10. Fahrzeugbordnetz zur Versorgung von elektrischen Verbrauchern in einem Kraftfahrzeug mit elektrischer Energie (14) aus einem Akkumulator (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 9.

1 1. Verfahren zum Verbinden von wenigstens zwei Akkumulatorsträngen (6, 8) mit einem Zwischenkreiskondensator (12) mit den Schritten:

- Laden des Zwischenkreiskondensators (12) über den ersten

Akkumulatorstrang (6) und eine Ladeschaltung (36, 38); und paralleles Verbinden des zweiten Akkumulatorstranges (8) mit dem ersten Akkumulatorstrang (6). 12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , mit dem Schritt:

Überbrücken der Ladeschaltung (36, 38) nach dem parallelen Verbinden der beiden Akkumulatorstränge (6, 8)

13. Verfahren nach Anspruch 1 1 oder 12, mit dem Schritt:

- Ausgleichen eines Spannungsniveaus zwischen den

Akkumulatorsträngen (6, 8) vor dem parallelen Verbinden.

Description:
Beschreibung

Titel

Parallelschaltung von Akkumulatorstränqen Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Verbinden eines ersten

Akkumulatorstranges mit einem zweiten Akkumulatorstrang aus einem

Akkumulator, einen Akkumulator zur Aufnahme und Abgabe elektrischer Energie über einen Zwischenkreiskondensator und ein Fahrzeugbordnetz zur Versorgung von elektrischen Verbrauchern in einem Kraftfahrzeug mit elektrischer Energie aus einem Akkumulator.

Es zeichnet sich ab, dass in Zukunft sowohl bei stationären Anwendungen wie zum Beispiel Windkraftanlagen als auch in Fahrzeugen wie zum Beispiel Hybridoder Elektrofahrzeugen vermehrt neue Akkumulatorsysteme zum Einsatz kommen werden, an die sehr hohe Anforderungen bezüglich ihrer Zuverlässigkeit gestellt werden. Hintergrund dieser hohen Anforderungen ist, dass ein Ausfall des Akkumulators zu einem Ausfall des Gesamtsystems führen kann.

Beispielsweise führt bei einem Elektrofahrzeug ein Ausfall der Traktionsbatterie zu einem sogenannten "Liegenbleiber". Dies kann sogar zu sicherheitsrelevanten Problemen führen. Beispielsweise werden bei Windkraftanlagen Akkumulatoren eingesetzt, um bei starkem Wind die Anlage durch eine Rotorblattverstellung vor unzulässigen Betriebszuständen zu schützen.

Zur Bereitstellung hoher Energien und Leistungen werden auch mehrere

Akkumlatorstränge 64, 66 miteinander parallel verschaltet. Das Prinzipschaltbild eines solchen Akkumulators 40 ist in Figur 2 gezeigt. Um den Akkumulator 40 von einem elektrischen Verbraucher, wie beispielsweise einem Fahrzeugbordnetz, trennen zu können, sind typischerweise zwei Leistungsschalter wie Schütze 42, 44 vorgesehen. Beim Einschalten der beiden Schütze 42, 44 würde jedoch ein erheblicher Strom 46 in den

Zwischenkreiskondensator 48 fließen, so dass zunächst ein sogenanntes Vorladeschütz 50, 52 und das am anderen Akkumulatorpol angebrachte

Hauptschütz 54, 56 eingeschaltet wird. Das Vorladeschütz 50, 53 weist meist einen Schutzwiderstand 58, 60 auf. Hierdurch wird der

Zwischenkreiskondensator 48 zunächst mit einem begrenzten Strom 46 aufgeladen. Sobald die Spannung 62 am Zwischenkreiskondensator 48 hinreichend groß ist, wird das Hauptschütz 42, 44 eingeschaltet. Herkömmlich wird eine solche Schaltung 63 für beide Akkumulatorstränge 64, 66 unabhängig voneinander verwendet.

Die Kosten für die Leistungsschalter in den Hauptschützen 42, 44, 54, 56 sind jedoch sehr hoch. Desweiteren zeigt sich, dass bei gleichzeitigem Einschalten beider Vorladeschütze 50, 52 beziehungsweise eines Hauptschützes 54, 56 und des zum anderen Akkumulatorstrang gehörigen Vorladeschützes 50, 52 ein Ausgleichsstrom über die Vorladeschütze 50, 52 und die dazugehörigen

Widerstände 58, 60 zwischen den beiden Akkumulatorsträngen 64, 66 fließt, der an den Vorladewiderständen 58, 60 in Verlustwärme umgesetzt wird.

Offenbarung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Schaltung zum Verbinden von wenigstens zwei Akkumulatorsträngen in einem Akkumulator anzugeben, mit der Kosten reduziert und elektrische Verluste im Akkumulator verringert werden können.

Die Erfindung gibt daher eine Schaltung zum parallelen Verbinden eines ersten Akkumulatorstranges mit einem zweiten Akkumulatorstrang aus einem

Akkumulator an. Der Akkumulator ist zur Aufnahme und Abgabe von elektrischer

Energie über die Akkumulatorstränge vorgesehen. Jeder Akkumulatorstrang weist einen Pluspol und einen Minuspol zur Aufnahme und Abgabe der elektrischen Energie auf. Erfindungsgemäß weist die Schaltung wenigstens einen ersten Schalter auf, der zum Trennen und Verbinden zweier gleichartiger Pole der beiden Akkumulatorstränge vorgesehen ist. Durch die

erfindungsgemäße Schaltung werden die einzelnen Akkumulatorstränge miteinander parallel verschaltet und können als Ganzes über eine einzige herkömmliche Schutzeinrichtung mit einem Zwischenkreiskondensator oder einem anderen elektrischen Verbraucher verbunden werden. Der entscheidende Vorteil ist, dass nun alle Akkumulatorstränge gleichzeitig mit der einzigen Schutzeinrichtung vom elektrischen Verbraucher getrennt und mit diesem verbunden werden können, so dass keine Ausgleichsströme zwischen den einzelnen Akkumulatorsträngen auftreten können. Folglich werden die elektrischen Verluste in einem Akkumulator, in dem die Akkumulatorstränge mit der erfindungsgemäßen Schaltung verbunden sind, reduziert. Darüberhinaus liegen die Pluspole oder Minuspole der einzelnen Akkumulatorstränge während ihrer parallelen Verbindung zueinander ein einheitliches elektrisches Potenzial auf, weshalb keine großen Ströme durch den Schalter zu erwarten sind. Dies erlaubt es, den Schalter in der erfindungsgemäßen Schaltung preisgünstig auszuwählen ohne das dieser gegen einen großen elektrische Leistungsfluss beständig sein muss.

Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.

In einer alternativen Ausführung der Erfindung kann die Schaltung einen zweiten Schalter zum Trennen und Verbinden der verbleibenden gleichartigen Pole der

Akkumulatorstränge aufweisen.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann die Schaltung zum gleichzeitigen Schalten des ersten und zweiten Schalters vorgesehen sein.

In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung kann die Schaltung einen bidirektionalen Schaltwandler zum Ladungsausgleich zwischen den Pluspolen und Minuspolen des ersten und zweiten Akkumulatorstrangs aufweisen. Dieser Schaltwandler ermöglicht es die einzelnen

Akkumulatorstränge im voneinander getrennten Zustand auf einem einheitlichen

Spannungsniveau zu halten, so dass auch das Verbinden der einzelnen Akkumulatorstränge über die erfindungsgemäße Schaltung beinahe

spannungslos erfolgen kann. Der bidirektionale Schaltwandler kann in einer bevorzugten Ausführung ein bidirektionaler Sperrwandler sein. - A -

Die Erfindung gibt auch einen Akkumulator zur Aufnahme und Abgabe elektrischer Energie über einen elektrischen Verbraucher mit einer

Eingangskapazität an, wobei der Akkumulator einen ersten und zweiten

Akkumulatorstrang aufweist. Jeder Akkumulatorstrang weist jeweils einen

Pluspol und einen Minuspol zur Aufnahme und Abgabe der elektrischen Energie auf. Die beiden Akkumulatorstränge sind über eine erfindungsgemäße Schaltung parallel miteinander verbunden. In einer Weiterbildung der Erfindung kann der Akkumulator eine

Schutzschalteinrichtung zwischen den parallel geschalteten

Akkumulatorsträngen und dem elektrischen Verbraucher zum Trennen der elektrischen Verbindung zum elektrischen Verbraucher aufweisen. Diese Schutzschalteinrichtung erlaubt es, den Akkumulator galvanisch vom

Verbraucher zu trennen und Ruheströme zu reduzieren.

Die Schutzschalteinrichtung kann in einer besonderen Ausführung eine

Vorladeeinrichtung zum Begrenzen des Ladestromes zum elektrischen

Verbraucher aufweisen. Dadurch werden Kurzschlüsse und damit hohe Ströme über den elektrischen Verbraucher vermieden.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann der Akkumulator beim Trennen der elektrischen Verbindung zum elektrischen Verbraucher zunächst zum Öffnen der Schutzschalteinrichtung und dann zum Öffnen wenigstens des ersten Schalters in der Schaltung vorgesehen sein. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die einzelnen Akkumulatorstränge beim Öffnen der Parallelschaltung auf einem gemeinsamen Spannungsniveau liegen, so dass das Öffnen der

Parallelschaltung spannungslos erfolgen kann. Die Erfindung gibt auch ein Fahrzeugbordnetz zur Versorgung von elektrischen

Verbrauchern in einem Kraftfahrzeug mit elektrischer Energie aus einem erfindungsgemäßen Akkumulator an.

Die Erfindung gibt auch ein Verfahren zum Verbinden von wenigstens zwei Akkumulatorsträngen mit einem Zwischenkreiskondensator an. Dabei wird ein

Zwischenkreiskondensator zunächst über den ersten Akkumulatorstrang und eine Ladeschaltung geladen. Danach wird der zweite Akkumulatorstrang (8) mit dem ersten Akkumulatorstrang (6) parallel verbunden.

In einer bevorzugten Ausführung kann die Ladeschaltung nach dem parallelen Verbinden der beiden Akkumulatorstränge überbrückt werden. Auf diese Weise kann die Ladeschaltung zum Verbinden für beide Akkumulatorstränge herangezogen werden.

Alternativ oder zusätzlich kann ein Spannungsniveau zwischen den

Akkumulatorsträngen vor dem parallelen Verbinden ausgeglichen werden, wodurch die beiden Akkumulatorstränge leistungslos miteinander verbunden werden können.

Zeichnungen

Nachfolgend werden nicht einschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen im Detail beschrieben. In den Zeichnungen zeigen: Figur 1 ein erfindungsgemäßes Akkumulatorsystem mit zwei

Akkumulatorsträngen; und

Figur 2 ein herkömmliches Akkumulatorsystem mit zwei

Akkumulatorsträngen.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung

Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Figuren bevorzugte

Ausführungsformen der Erfindung im Detail beschrieben.

In Figur 1 ist ein Prinzipschaltbild eines Akkumulators 2 mit einem

Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltung 4 dargestellt.

Im Akkumulator 2 ist ein erster Akkumulatorstrang 6 über die erfindungsgemäße Schaltung 4 mit einem zweiten Akkumulatorstrang 8 parallel verbunden. An den ersten Akkumulatorstrang 6 ist ferner über eine Schutzschaltung 10 ein Zwischenkreiskondensator 12, als elektrischer Verbraucher mit einer

Eingangskapazität parallel angeschlossen. Somit kann über den

Zwischenkreiskondensator 12 ein elektrischer Strom 14 vom Akkumulator 2 aufgenommen und abgegeben werden.

Die erfindungsgemäße Schaltung 4 weist einen ersten Schalter 16 und einen zweiten Schalter 18 auf, um die Parallelverbindung zwischen den beiden Akkumulatorsträngen 6, 8 zu trennen und zu verbinden. Damit die beiden Akkumulatorsträngen 6, 8 im getrennten Zustand ein einheitliches

Spannungsniveau aufweisen, ist in der erfindungsgemäßen Schaltung 4 ferner ein bidirektionaler Schaltwandler in Form eines bidirektionalen Sperrwandlers 20 vorhanden. Der Sperrwandler 20 weist einen Wandlertransformator 22 sowie zwei Transistoren 24, 26 als Schalter auf. Zwischen Emitter und Kollektor der beiden Transistoren 24, 26 ist zum Schutz vor induktiven Lasten jeweils eine Freilaufdiode 28, 30 geschaltet. Der in Figur 1 gezeigte Sperrwandler 20 ist nur schemenhaft angedeutet. Es fehlen beispielsweise noch Komponenten zu Ansteuerung der beiden Transistoren 24, 26. Da der Aufbau eines bidirektionalen Sperrwandlers 20 jedoch bekannt ist, wird der Übersichtlichkeit halber darauf nicht näher eingegangen.

Die Schutzschaltung 10 weist einen ersten Leistungsschalter 32, einen zweiten Leistungsschalter 34, einen dritten Leistungsschalter 36 und einen

Schutzwiderstand 38 auf. Über den ersten und zweiten Leistungsschalter 32, 34 können die parallel geschalteten Akkumulatorstränge 6, 8 mit dem

Zwischenkreiskondensator 12 verbunden werden. Da der

Zwischenkreiskondensator 12 im vollständig entladenen Zustand jedoch einen sehr kleinen Widerstand für den Akkumulator 2 darstellt, wird der

Zwischenkreiskondensator 12 anfänglich nicht über den zweiten

Leistungsschalter 34 sondern über den dritten Leistungsschalter 36 und den Schutzwiderstand 38 geladen, so dass der Strom 14 zum

Zwischenkreiskondensator 12 begrenzt und die Akkumulatorstränge 6, 8 des Akkumulators 2 nicht unzulässig belastet werden.

Das Zuschalten der Akkumulatorstränge 6, 8 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise können die beiden Akkumulatorstränge 6, 8 zunächst miteinander parallel verbunden werden. Die gesamte Parallelschaltung kann dann wie zuvor beschrieben, über die Schutzschaltung 10 an den

Zwischenkreiskondensator 12 angeschlossen werden. Vorzugsweise wird jedoch zunächst der erste Akkumulatorstrang 6 über die Schutzschaltung 10 an den Zwischenkreiskondensator 12 angeschlossen. Ist der

Zwischenkreiskondensator 12 dann vollständig aufgeladen, so wird der zweite

Akkumulatorstrang 8 durch Schließen der Schalter 16, 18 an den ersten

Akkumulatorstrang 6 angeschlossen.

Durch den bidirektionalen Sperrwandler 20 werden die beiden

Akkumulatorstränge 6, 8 auf einem einheitlichen Spannungsniveau gehalten.

Dadurch kann das Verbinden beider Akkumulatorstränge 6, 8 über die

gemeinsame Schutzschaltung 10 mit dem Zwischenkreiskondensator 12 verbessert werden. Wird zunächst der erste Akkumulatorstrang 6 über die gemeinsame Schutzschaltung 10 mit dem Zwischenkreiskondensator 12 verbunden, hält der bidirektionale Sperrwandler 20 beide

Akkumulatorstränge 6, 8 auch im getrennten Zustand auf einem einheitlichen Spannungsniveau, so dass beide Akkumulatorstränge nun spannungslos miteinander verbunden werden können und auf eine extra Schutzschaltung beim Zuschalten des zweiten Akkumulatorstrang 8 verzichtet werden kann.

Auf den Spannungswandler 20 könnte beim Zuschalten auch verzichtet werden. Beispielsweise könnte der dritte Leistungsschalter 36 solange geschlossen und der zweite Leistungsschalter 34 solange geöffnet bleiben, bis alle parallelen Akkumulatorstränge 6, 8 an den Zwischenkreiskondensator 12 angeschlossen sind.

Zum Trennen der beiden Akkumulatorstränge 6, 8 vom

Zwischenkreiskondensator 12 wird zunächst der erste und zweite

Leistungsschalter 32, 34 in der Schutzschaltung 10 geöffnet, bevor die beiden Schalter 16, 18 in der erfindungsgemäßen Schaltung 4 geöffnet werden. Durch das einheitliche Spannungsniveau beim Trennen und anschließenden

Wiederverbinden treten so gut wie keine Verlustströme zwischen den beiden Akkumulatorsträngen 6, 8 auf. Erfindungsgemäß wird das einheitliche Spannungsniveau zweier parallel miteinander verbundener Akkumulatorstränge genutzt, um einen Akkumulator mit wenig Verlusten von einem elektrischen Verbraucher mit einer Eingangskapazität als Last wie einem Zwischenkreiskondensator zu trennen. Das einheitliche Spannungsniveau erlaubt es auch, preisgünstige Schalter zum Trennen der Akkumulatorstränge untereinander zu verwenden, da die Schalter keinen hohen elektrischen Strömen ausgesetzt sind.

Neben der obigen Offenbarung wird hier ausdrücklich auf die Offenbarung der Figuren verwiesen.