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Patent Searching and Data


Title:
PARKING PLATFORM FOR A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/096689
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a parking platform for a motor vehicle, in particular for a motorised parking device for a motor vehicle, which parking platform (10; 80; 90) comprises profile parts (32; 92) arranged adjacently along a longitudinal direction (12), preferably connected to one another, and forming a parking space (62) for the motor vehicle. Profile parts are provided which each comprise a base region (48) and a protrusion region (50) protruding therefrom. In order to provide a generic parking platform having high stability and increased user friendliness for a motor vehicle driver, it is proposed in accordance with the invention that the profile parts (32; 92) each comprise a profile portion (34) which has at least one base region (48) and at least one protrusion region (50), and a cover portion (36) which is arranged next to the profile portion (34) and is connected thereto, and that the cover portion (36) of a profile part (32; 92) covers at least a protrusion region (50) of an adjacent profile part (32; 92).

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Inventors:
RAUSELL, Ignacio Vinas (Waldstrasse 12, Korntal-Münchingen, 70825, DE)
Application Number:
EP2018/080766
Publication Date:
May 23, 2019
Filing Date:
November 09, 2018
Export Citation:
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Assignee:
WÖHR AUTOPARKSYSTEME GMBH (Ölgrabenstrasse 14, Friolzheim, 71292, DE)
International Classes:
E04H6/12; B66F7/24; B66F7/28
Foreign References:
CN103321458A2013-09-25
DE2228366A11973-12-20
DE202008012918U12008-12-24
EP0881343A11998-12-02
DE102006019592A12007-11-08
US5067866A1991-11-26
DE2342987B11974-10-24
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
PAT E N TA N S P RÜ C H E

1. Parkplattform für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für eine motorisierte Abstellvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche Parkplattform (10; 80; 90) entlang einer Längsrichtung (12) nebeneinander angeordnete, vor- zugsweise miteinander verbundene und einen Stellplatz (62) für das Kraftfahrzeug bildende Profilteile (32; 92) umfasst, wobei Profilteile (32; 92) vorgesehen sind, die jeweils einen Basisbereich (48) und einen von diesem vorspringenden Vorsprungbereich (50) umfassen, d ad u rch g e- ken nze ich net, dass die Profilteile (32; 92) jeweils einen Profilabschnitt (34) umfassen, der mindestens einen Basisbereich (48) und mindestens einen Vorsprungbereich (50) aufweist, sowie einen neben dem Profilab- schnitt (34) angeordneten und mit diesem verbundenen Abdeckabschnitt (36), und dass der Abdeckabschnitt (36) eines Profilteils (32; 92) zumin- dest einen Vorsprungbereich (50) eines benachbarten Profilteils (32; 92) überdeckt.

2. Parkplattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab- deckabschnitt (36) mindestens einen Vorsprungbereich (50) und mindes- tens einen an diesen angrenzenden Basisbereich (48) des benachbarten Profilteils (32; 92) überdeckt.

3. Parkplattform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) mehrere Vorsprungbereiche (50) und jeweils dazwi- schen angeordnete Basisbereiche (48) umfassen und dass der Abdeckab- schnitt (36) alle Vorsprungbereiche (50) und jeweils dazwischen ange- ordnete Basisbereiche (48) des benachbarten Profilteils (32; 92) über- deckt.

4. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Abdeckabschnitt (36) den gesamten Profilab- schnitt (34) des benachbarten Profilteils (32; 92) überdeckt.

5. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Abdeckabschnitt (36) auf dem Profilabschnitt (34) des benachbarten Profilteils (32; 92) aufliegt.

6. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) einen den Profilabschnitt (34) und den Abdeckabschnitt (36) miteinander verbindenden Verbindungsbe- reich (42) aufweisen und dass der Abdeckabschnitt (36) mit einem Anla- gebereich (58) am Verbindungsbereich (42) des benachbarten Profilteils (32; 92) vorzugsweise flächig anliegt.

7. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Abdeckabschnitt (36) eines Profilteils (32; 92) an den Abdeckabschnitt (36) des benachbarten Profilteils (32; 92) angrenzt und dass der Stellplatz (62) zwischen den Abdeckabschnitten (32; 92) im Wesentlichen geschlossen ist.

8. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Abdeckabschnitt (36) zumindest abschnittsweise plattenförmig oder im Wesentlichen plattenförmig ausgestaltet ist.

9. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Erstreckung des Profilabschnittes (34) und die Er- streckung des Abdeckabschnittes (36) in Längsrichtung (12) überein- stimmen oder im Wesentlichen übereinstimmen.

10. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) ein erstes Ende (44) aufwei- sen, an dem ein Vorsprungbereich (50) des Profilabschnittes (34) ange- ordnet ist, der vom Abdeckabschnitt (36) des benachbarten Profilteils (32; 92) überdeckt ist.

11. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile ein zweites Ende (46) aufweisen, an dem ein Anlagebereich (58) des Abdeckabschnittes (36) angeordnet ist zum Anlegen an einem Verbindungsbereich (42) des benachbarten Profil teils (32; 92).

12. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprungbereich (50) im Quer- schnitt trapezförmig, rechteckförmig oder umgekehrt trapezförmig aus- gestaltet ist.

13. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) entlang einer Querrichtung (14) der Parkplattform (10; 80; 90) erstreckt sind, wobei der Abdeckab- schnitt (36) vorzugsweise entlang der gesamten Erstreckung in Querrich- tung (14) den mindestens einen Vorsprungbereich (50) des benachbar- ten Profilteils (32; 92) überdeckt.

14. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) mehr als einen Vorsprungbe- reich (50) umfassen, insbesondere zwei Vorsprungbereiche (50) oder drei Vorsprungbereiche (50).

15. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Profiltei- le (32; 92) identisch ausgestaltet sind.

16. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Parkplattform (10; 90) eine Einzelstellplatzplatt- form ist und Seitenwangen (16) aufweist, zwischen denen die Profilteile (32; 92) angeordnet sind und an denen die Profilteile (32; 92) festgelegt sind.

17. Parkplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeich- net, dass die Parkplattform (80) eine Doppelstellplatzplattform ist und Seitenwangen (16) und einen Längsträger (82) aufweist, wobei jeweils zwischen einer Seitenwange (16) und dem Längsträger (82) Profilteile (32; 92) angeordnet sind.

18. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) als gekantete Blechteile aus- gestaltet sind.

19. Parkplattform nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Profilteile (32; 92) am Abdeckabschnitt (36) und/oder an mindestens einem Vorsprungbereich (50) mindestens ein Profilelement (64) umfassen oder ausbilden, wobei die Profilelemente (64) insbesondere Sicken (66) am Abdeckabschnitt (36) und/oder am mindestens einen Vorsprungbereich (50) sind.

20. Parkplattform nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass Profil- elemente (64), die am Vorsprungbereich (50) eines Profilteils (32; 92) und am Abdeckabschnitt (36) des benachbarten Profilteils (32; 92) an- geordnet sind, ineinandergreifen.

Description:
PARKP LATT FO RM F Ü R E I N KRA FT FAH RZ E U G

Die Erfindung betrifft eine Parkplattform für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für eine motorisierte Abstellvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, welche Park- plattform entlang einer Längsrichtung nebeneinander angeordnete, vorzugs- weise miteinander verbundene und einen Stellplatz für das Kraftfahrzeug bil- dende Profilteile umfasst, wobei Profilteile vorgesehen sind, die jeweils einen Basisbereich und einen von diesem vorspringenden Vorsprungbereich umfas- sen.

Eine derartige Parkplattform kommt zum Beispiel bei einer motorisierten Ab- stellvorrichtung für das Kraftfahrzeug zum Einsatz, die bei einer vorteilhaften Ausführungsform eine Hubeinrichtung für die Parkplattform umfasst, wodurch diese wahlweise angehoben und abgesenkt werden kann, um zur Verfügung stehenden Parkraum zu verdichten. Vorgesehen sein kann dabei insbesondere, dass die Abstellvorrichtung mehrere, wahlweise an eine Zufahrt anschließbare Parkplattformen aufweist. Eine Abstellvorrichtung der letztgenannten Art, in der allerdings Details der Parkplattform nicht offenbart sind, ist in der

DE 10 2006 019 592 Al beschrieben.

Um die Stabilität der gattungsgemäßen Parkplattform zu steigern, umfasst diese Profilteile mit einem jeweiligen Basisbereich und einem von diesem vor- springenden Vorsprungbereich. Bekannt ist es dabei zum Beispiel, dass ein jeweiliger Vorsprungbereich im Querschnitt im Wesentlichen trapezförmig aus- gestaltet ist. In Längsrichtung der Parkplattform (zusammenfallend mit einer Längsrichtung des darauf positionierten Kraftfahrzeugs) nebeneinander ange- ordnete Profilteile können an ihren Basisbereichen miteinander verbunden sein. Derartige Profilteile sind im Gemeinschaftsgeschmacksmuster

Nr. 000311055 beschrieben. Diese Profilteile und die aus diesen aufgebauten Parkplattformen bewähren sich in der Praxis. Bekannt ist es auch, dass die Profilteile mehrere Basisbereiche und zwischen diesen angeordnete Vor- sprungbereiche umfassen, zum Beispiel kommen Profilteile mit drei bis fünf Vorsprungbereichen zum Einsatz, wobei diese gemäß dem vorstehend genann- ten Geschmacksmuster ausgestaltet sind.

Profilteile der vorstehend genannten Art können zur Steigerung der Stabilität bevorzugt miteinander verbunden sein. Denkbar ist alternativ oder ergänzend eine Festlegung an Seitenwangen der Parkplattform, an der die Hubeinrichtung der Abstellvorrichtung angreift. Die Seitenwangen können zur Steigerung der Stabilität über Verbindungselemente wie zum Beispiel einen Querträger der Parkplattform miteinander verbunden sein.

Die US 5,067,866 beschreibt eine Parkplattform einer Abstellvorrichtung mit einem einzigen, sich über die gesamte Länge der Parkplattform erstreckenden Profilteil. Eine weitere Parkplattform ist in der DE 23 42 987 offenbart.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Parkplattform mit hoher Stabilität und erhöhter Benutzerfreundlichkeit für einen Kraftfahr- zeugführer bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Parkplattform erfindungsge- mäß dadurch gelöst, dass die Profilteile jeweils einen Profilabschnitt umfassen, der mindestens einen Basisbereich und mindestens einen Vorsprungbereich aufweist, sowie einen neben dem Profilabschnitt angeordneten und mit diesem verbundenen Abdeckabschnitt, und dass der Abdeckabschnitt eines Profilteils zumindest einen Vorsprungbereich eines benachbarten Profilteils überdeckt.

Die erfindungsgemäße Parkplattform umfasst zwei Abschnitte. Ein Profilab- schnitt weist zumindest einen Vorsprungbereich und einen Basisbereich auf. Seitlich daneben, in Längsrichtung der Parkplattform, ist der Abdeckabschnitt des Profilteils angeordnet. Der Abdeckabschnitt ist so ausgestaltet, dass zu- mindest ein Vorsprungbereich des dem erstgenannten Profilteil benachbarten Profilteils überdeckt wird. Infolge der Profilabschnitte der Profilteile weist die Parkplattform eine hohe mechanische Belastbarkeit auf und ist gegen Verbie- gen durch Kraftfahrzeuge selbst mit hoher Masse gesichert. Aufgrund der Ab- deckabschnitte besteht die Möglichkeit, die Parkplattform obenseitig zumindest teilweise und vorzugsweise vollständig mit einem geschlossenen oder im We sentlichen geschlossenen Stellplatz für das Kraftfahrzeug zu versehen. Die Parkplattform ist für den Kraftfahrzeugführer dadurch auf bessere Weise be- gehbar, beispielsweise kann eine mögliche Stolpergefahr an Vorsprungberei- chen verringert werden. Darüber hinaus wird auch die Tragfähigkeit der Park- plattform durch die zusätzlich zu den Profilabschnitten vorhandenen Abdeck- abschnitte erhöht.

Die Profilteile sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform aus einem Metall- blech gefertigt und insbesondere einstückig gebildet. Der Profilabschnitt und der Abdeckabschnitt sind vorzugsweise einstückig miteinander verbunden. Die Profilteile werden vorteilhafterweise durch Biegen oder Kanten aus planaren Grundkörpern, insbesondere aus Metallblech, gefertigt.

Günstig ist es, wenn der Abdeckabschnitt mindestens einen Vorsprungbereich und mindestens einen an diesen angrenzenden Basisbereich des benachbarten Profilteils überdeckt. Der geschlossene Anteil des Stellplatzes für das Kraft- fahrzeug kann auf diese Weise erhöht werden.

Von Vorteil ist es, um den geschlossenen Anteil des Stellplatzes für das Kraft- fahrzeug zu erhöhen, wenn die Profilteile mehrere Vorsprungbereiche und je- weils dazwischen angeordnete Basisbereiche umfassen und wenn der Abdeck- abschnitt alle Vorsprungbereiche und jeweils dazwischen angeordnete Basisbe- reiche des benachbarten Profilteils überdeckt.

Insbesondere ist es von Vorteil, wenn der Abdeckabschnitt den gesamten Pro- filabschnitt des benachbarten Profilteils überdeckt.

Vorteilhafterweise liegt der Abdeckabschnitt auf dem Profilabschnitt des be- nachbarten Profilteils auf. Beispielsweise liegt der Abdeckabschnitt auf mindes- tens einem Vorsprungbereich und günstigerweise allen Vorsprungbereichen des benachbarten Profilteils auf. Die Stabilität der Parkplattform wird dadurch erhöht.

Bei einer vorteilhaften Umsetzung der erfindungsgemäßen Parkplattform ist es günstig, wenn die Profilteile einen den Profilabschnitt und den Abdeckabschnitt miteinander verbindenden Verbindungsbereich aufweisen und wenn der Ab- deckabschnitt mit einem Anlagebereich am Verbindungsbereich des benach- barten Profilteils vorzugsweise flächig anliegt. Zum Beispiel verläuft der Ver- bindungsbereich bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Parkplattform von einem unten angeordneten Basisbereich nach oben zum Abdeckabschnitt. Der Verbindungsbereich kann parallel zu mindestens einem Schenkel eines Vor- sprungbereiches ausgerichtet sein. Der Anlagebereich des benachbarten Profil- teils liegt vorteilhafterweise flächig am Verbindungsbereich an, um die Belast- barkeit der Parkplattform durch gegenseitige Abstützung der Profilteile zu er- höhen.

Von Vorteil ist es, wenn der Abdeckabschnitt eines Profilteils an den Abdeck- abschnitt des benachbarten Profilteils angrenzt und wenn der Stellplatz zwi- schen den Abdeckabschnitten im Wesentlichen geschlossen ist. Die Profilteile sind vorteilhafterweise so bemessen, dass aneinander grenzende Abdeckab- schnitte nur durch einen verhältnismäßig geringen Spalt voneinander getrennt sind, bezogen auf die Abmessungen der Abdeckabschnitte. Beispielsweise liegt ein Spalt zwischen benachbarten Abschnitten ungefähr im Zentimeter-Bereich und beträgt vorzugsweise ungefähr 0,5 cm bis 2 cm. Dadurch kann ein im We- sentlichen geschlossener Stellplatz im Bereich aneinander grenzender Profiltei- le bereitgestellt werden.

Als günstig erweist es sich, wenn der Abdeckabschnitt zumindest abschnitts- weise plattenförmig oder im Wesentlichen plattenförmig ausgestaltet ist. Das Begehen des Stellplatzes wird dem Kraftfahrzeugführer dadurch erleichtert. Eine plattenförmige oder im Wesentlichen plattenförmige Ausgestaltung schließt die nachfolgend noch erläuterte vorteilhafte Beschaffenheit ein, dass am Abdeckabschnitt Profilelemente, beispielsweise Sicken, angeordnet sind.

Günstig ist es, wenn die Erstreckung des Profilabschnittes und die Erstreckung des Abdeckabschnittes in Längsrichtung übereinstimmen oder im Wesentlichen übereinstimmen.

Bei einer vorteilhaften Umsetzung ist vorgesehen, dass die Profilteile ein ers- tes Ende aufweisen, an dem ein Vorsprungbereich des Profilabschnittes ange- ordnet ist, der vom Abdeckabschnitt des benachbarten Profilteils überdeckt ist. An dem ersten Ende des Profilteils kann ein Abdeckabschnitt des benachbarten Profilteils über den Vorsprungbereich ragen und diesen überdecken. Am ersten Ende ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Parkplattform kein Basis- bereich angeordnet.

Bei einer vorteilhaften Umsetzung der Parkplattform ist vorgesehen, dass die Profilteile ein zweites Ende aufweisen, an dem ein Anlagebereich des Abdeck- abschnittes angeordnet ist zum Anlegen an einem Verbindungsbereich des be- nachbarten Profilteils. Bei dieser Ausführungsform liegt der Anlagebereich vor- zugsweise flächig am Verbindungsbereich des benachbarten Profilteils am zweiten Ende an, welcher Verbindungsbereich den Profilabschnitt mit dem Ab- deckabschnitt verbindet.

Der mindestens eine Vorsprungbereich kann im Querschnitt beispielsweise trapezförmig, rechteckförmig oder umgekehrt trapezförmig ausgestaltet sein. Bei der trapezförmigen Ausgestaltung verjüngt sich der Querschnitt des Vor- sprungbereiches nach oben, in vom Basisbereich wegweisender Richtung. Bei rechteckförmiger Ausgestaltung bleibt der Querschnitt des Vorsprungbereiches konstant. Bei umgekehrt trapezförmiger Ausgestaltung vergrößert sich der Querschnitt des Vorsprungbereiches nach oben. Zwischen benachbarten Vor- sprungbereichen kann der Profilabschnitt in diesem Fall einen schwaiben- schwanzförmigen Querschnitt aufweisen. Die Vorsprungbereiche eines Profilteils weisen vorteilhafterweise eine identi- sche Querschnittsform auf. Günstigerweise sind die Querschnittsformen der Profilteile identisch.

Als günstig erweist es sich, wenn die Profilteile entlang einer Querrichtung der Parkplattform erstreckt sind, wobei der Abdeckabschnitt vorzugsweise entlang der gesamten Erstreckung in Querrichtung den mindestens einen Vorsprung- bereich des benachbarten Profilteils überdeckt. Die eingangs genannten Vor- teile können auf diese Weise entlang der gesamten Erstreckung der Parkplatt- form in Querrichtung erzielt werden.

Bei einer vorteilhaften Umsetzung der erfindungsgemäßen Parkplattform kann vorgesehen sein, dass die Profilteile mehr als einen Vorsprungbereich umfas- sen, insbesondere zwei Vorsprungbereiche oder drei Vorsprungbereiche. Zwi- schen jeweiligen Vorsprungbereichen kann ein Basisbereich angeordnet sein. An einem ersten Ende des Profilteils, wie vorstehend erläutert, kann ein Vor- sprungbereich angeordnet sein. Zwei oder mehr Basisbereiche eines Profilteils können vorzugsweise identisch ausgestaltet sein.

Zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Profilteile können vorteil hafter- weise identisch ausgestaltet sein. Herstellungskosten für die Parkplattform können dadurch gering gehalten werden.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Parkplattform ist eine Einzelstellplatz- plattform und weist Seitenwangen auf, zwischen denen die Profilteile angeord- net sind und an denen die Profilteile festgelegt sind. Auf der Einzelstel Iplatz- plattform kann ein Kraftfahrzeug abgestellt werden.

Eine andersartige vorteilhafte Ausführungsform der Parkplattform ist eine Doppelstellplatzplattform und weist Seitenwangen und einen Längsträger auf, wobei jeweils zwischen einer Seitenwange und dem Längsträger Profilteile an- geordnet sind. Die Profilteile können an einer jeweiligen Seitenwange und dem Längsträger festgelegt sein. Die Profilteile sind günstigerweise als gekantete Blechteile ausgestaltet.

Von Vorteil ist es, wenn die Profilteile am Abdeckabschnitt und/oder an min- destens einem Vorsprungbereich mindestens ein Profilelement umfassen oder ausbilden. Das mindestens eine Profilelement erhöht die Stabilität des Profil- teils am Abdeckabschnitt und/oder an mindestens einem Vorsprungbereich.

Am Abdeckabschnitt angeordnet kann das mindestens eine Profilelement die Begehbarkeit des Profilteils zum Beispiel dadurch verbessern, dass eine mögli- che Rutschgefahr für den Kraftfahrzeugführer verringert ist.

Profilelemente können vorteilhafterweise Sicken am Abdeckabschnitt und/oder am mindestens einen Vorsprungbereich sein. Auch andersartige Profilelemente wie zum Beispiel Noppen sind denkbar.

Es kann vorgesehen sein, dass sickenförmige Profilelemente entlang der ge- samten Erstreckung der Parkplattform in Querrichtung erstreckt sind.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Parkplattform kann vorgesehen sein, dass Profilelemente, die am Vorsprungbereich eines Profilteils und am Abdeckabschnitt des benachbarten Profilteils angeordnet sind, ineinandergrei- fen. Gewissermaßen kann eine "Verzahnung" der Profilteile über die Profilele- mente erzielt und dadurch die Stabilität der Parkplattform erhöht werden.

Profilteile können vom Vorsprungbereich und/oder Abdeckabschnitt nach oben oder nach unten vorstehend ausgerichtet sein.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Er- findung. Es zeigen : Figur 1 : eine perspektivische Ansicht, teilweise in Explosionsdarstellung, einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkplattform;

Figur 2: eine schematische Ansicht der Parkplattform aus Figur 1 in einer

Explosionsdarstellung von der Seite;

Figur 3: eine vergrößerte Darstellung von Detail A in Figur 2, die eine

Mehrzahl von Profilteilen der Parkplattform zeigt;

Figur 4: Profilteile der Parkplattform in einer vergrößerten Explosionsdar- stellung;

Figur 5: eine perspektivische Darstellung einer zweiten bevorzugten Aus- führungsform einer erfindungsgemäßen Parkplattform;

Figur 6: eine Darstellung entsprechend Figur 2 bei einer dritten bevorzug- ten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkplattform;

Figur 7: Profilteile der Parkplattform in Figur 6 in perspektivischer Explosi- onsdarstellung;

Figur 8: eine Darstellung entsprechend Figur 3 bei der Parkplattform aus

Figur 6;

Figur 9: die Profilteile in Figur 8 in einer Explosionsdarstellung; und

Figuren 10A bis 15D: jeweils ein Profilteil einer erfindungsgemäßen Park- plattform in einer Seitenansicht.

Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht, teilweise als Explosionsdarstellung, eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegte vorteilhafte Ausführungs- form einer erfindungsgemäßen Parkplattform. Die Parkplattform 10 ist eine Einzelstellplatzplattform zum Aufnehmen eines in der Zeichnung nicht darge- stellten Kraftfahrzeuges. Insbesondere kann die Parkplattform 10 Bestandteil einer motorisierten Abstellvorrichtung für das Kraftfahrzeug sein. Zu diesem Zweck kann an der Parkplattform 10 eine beispielsweise hydraulisch ausge- staltete Hubeinrichtung zum Anheben und Absenken der Parkplattform vorge- sehen sein.

Die Parkplattform 10 definiert eine Längsrichtung 12 und eine quer zu dieser ausgerichtete Querrichtung 14. Im bestimmungsgemäßen Gebrauch fällt die Längsrichtung 12 mit einer Längsrichtung des Kraftfahrzeuges zusammen, wenn dieses zur Parkplattform 10 ausgerichtet ist.

Die Parkplattform 10 umfasst zwei in Querrichtung 14 relativ zueinander beab- standete Seitenwangen 16, die mittels eines Querträgers 18 miteinander ver- bunden sind. An einem vorderen Ende 20, an dem die Parkplattform 10 vom Kraftfahrzeug befahren werden kann, sind die Seitenwangen 16 über ein Ver- bindungselement 22 miteinander verbunden. An einem hinteren Ende 24, das dem vorderen Ende 20 gegenüberliegt, sind die Seitenwangen 16 mittels eines weiteren Verbindungselementes 26 miteinander verbunden. Die Seitenwangen 16 umfassen zur jeweiligen anderen Seitenwange 16 gewandte Auflageele- mente 28.

In Längsrichtung 12 nebeneinander angeordnet umfasst die Parkplattform 10 eine Mehrzahl von Profilteilen 30. Die Profilteile 30 erstrecken sich jeweils zwi- schen den Seitenwangen 16 und liegen, zumindest zum Teil, an deren Aufla- geelementen 28 auf. Vorteilhafterweise sind die Profiteile 30 mit den Aufla- geelementen 28 verbunden. Eine Verbindung benachbarter Profilteile 30 mit- einander ist vorteilhafterweise so ausgeführt, dass zugleich eine Verbindung der Profilteile 30 mit den Auflageelementen 28 erfolgt. Denkbar ist, dass be- nachbarte Profilteile 30 miteinander verbunden sind, ohne gleichzeitige Ver- bindung mit den Auflageelementen 28. Die Verbindung von Profilteilen 30 miteinander und/oder mit den Auflageele- menten 28 erfolgt vorzugsweise durch Verschraubung oder Vernietung. Alter- nativ oder ergänzend kann eine stoffschlüssige Verbindung vorgesehen sein.

Die Profilteile 30 sind zwei Gruppen von Profilteilen zugeordnet, wobei die Pro- filteile 30 der ersten Gruppe zwischen dem Verbindungselement 22 und dem Querträger 18 angeordnet sind und die Profilteile 30 der zweiten Gruppe zwi- schen dem Querträger 18 und dem Verbindungselement 26.

Im vorliegenden Fall sind nicht sämtliche Profilteile 30 der Parkplattform 10 identisch ausgestaltet. Die Profilteile 30 umfassen Profilteile 32, auf deren nä- here Ausgestaltung nachfolgend unter Verweis insbesondere auf die Figuren 2 bis 4 eingegangen wird und die jeweils einen Profilabschnitt 34 und einen Ab- deckabschnitt 36 umfassen. Außerdem umfassen die Profilteile 30 Profilteile 38 und Profilteile 40, auf deren Ausgestaltung im Anschluss daran eingegangen wird (nur in Figur 2 dargestellt).

Die Profilteile 32 umfassen den Profilabschnitt 34 und den mit diesem über einen Verbindungsbereich 42 verbundenen Abdeckabschnitt 36. Der Abdeck- abschnitt 36 ist in Längsrichtung 12 neben dem Profilabschnitt 34 angeordnet.

Der Profilabschnitt 34 erstreckt sich von einem ersten Ende 44 des Profilteils 32 in Längsrichtung 12 bis zum Verbindungsbereich 42, und der Abdeckab- schnitt 36 erstreckt sich vom Verbindungsbereich 42 in Längsrichtung 12 bis zu einem zweiten Ende 46, das dem ersten Ende 44 gegenüberliegt. In Längs- richtung 12 sind der Profilabschnitt 34 und der Abdeckabschnitt 36 im Wesent- lichen gleich lang.

Der Profilabschnitt 34 weist Basisbereiche 48 auf, die vorliegend planar ausge- staltet und vorzugsweise eine gemeinsame Ebene definieren. Darüber hinaus weist der Profilabschnitt 34 Vorsprungbereiche 50 auf. Die Vorsprungbereiche 50 sind zwischen Basisbereichen 48 angeordnet, wobei am ersten Ende 44 ein Vorsprungbereich 50 angeordnet ist. Ausgehend vom ersten Ende 44 folgt auf den Vorsprungbereich 50 dementsprechend ein Basisbereich 48, ein weiterer Vorsprungbereich 50, ein weiterer Basisbereich 48, ein weiterer Vorsprungbe- reich 50 sowie ein weiterer Basisbereich 48, der mit dem Verbindungsbereich 42 verbunden ist. Die Profilteile 32 weisen daher drei Vorsprungbereiche 50 auf.

Zwei oder mehr Vorsprungbereiche 50 und/oder zwei oder mehr Basisbereiche 48 sind vorzugsweise identisch ausgestaltet.

Vorliegend sind die Vorsprungbereiche 50 trapezförmig, wobei sie ausgehend von den Basisbereichen 48 nach oben erstreckte Schenkel 52 aufweisen, die obenseitig über ein Deckelement 54 miteinander verbunden sind. Der trapez- förmige Querschnitt der Vorsprungbereiche 50 ist regelmäßig, wobei die Schenkel 52 gleich im Betrag der Steigung relativ zu den Basisbereichen 48 sind und von gleicher Länge sind.

Am ersten Ende 44 ist ein Vorsprungbereich 50 angeordnet, der ausgehend vom Deckelement 54 keinen abfallenden Schenkel 52 umfasst, sondern nur einen Ansatz 56 desselben. Der Verbindungsbereich 42 verläuft korrespondie- rend zu einem der Schenkel 52 des benachbarten Vorsprungbereiches 50, so dass er in Form und Funktion mit diesem im Wesentlichen übereinstimmt. Al- lerdings ist der Verbindungsbereich 42 etwas länger als der Schenkel 52.

An den Verbindungsbereich 42 schließt sich in Längsrichtung der Abdeckab- schnitt 36 bis zum zweiten Ende 46 an. Der Abdeckabschnitt 36 ist im Wesent- lichen planar und definiert eine Ebene, die parallel zu der von den Basisberei- chen 48 definierten Ebene ausgerichtet ist.

Am zweiten Ende 46 umfasst der Abdeckabschnitt 36 einen Anlagebereich 58, der korrespondierend zum Verbindungsbereich 42 des benachbarten Profilteils 32 ausgestaltet ist. Der Anlagebereich 58 erstreckt sich nach unten vom Ab- deckabschnitt 36 zum Basisbereich 48 des benachbarten Profilteils 32 und ist parallel zu dessen Verbindungsbereich 42 ausgerichtet. Die Profilteile 32, und ebenso die Profilteile 38 und 40 sind vorliegend mittels gekanteter Metallbleche ausgestaltet und einstückig gebildet.

Bei der erfindungsgemäßen Parkplattform 10 kann die Stabilität und die Be- nutzerfreundlichkeit dadurch gesteigert werden, dass die Profilteile 32 jeweils einen Profilabschnitt 34 und einen Abdeckabschnitt 36 umfassen. Zur Montage der Parkplattform 10 werden benachbarte Profilteile 32 so teilweise übereinan- der angeordnet, dass der Abdeckabschnitt 36 eines Profilteils 32 mindestens einen Vorsprungbereich 50 des benachbarten Profilteils 32 überdeckt.

Insbesondere überdeckt der Abdeckabschnitt 36 den gesamten Profilabschnitt 34 des benachbarten Profilteils 32 (Figuren 3 und 4). Dabei kann der Abdeck- abschnitt 36 obenseitig auf mindestens einem Vorsprungbereich 50 und vor- zugsweise allen Vorsprungbereichen 50, insbesondere deren Deckelementen 54, des benachbarten Profilteils 32 aufliegen. Der Anlagebereich 58 kann flä- chig am Verbindungsbereich 42 des benachbarten Profilteils 32 anliegen. Der Ansatz 56 des nächstfolgenden Profilteils 32 liegt an der gegenüberliegenden Seite des Verbindungsbereiches 42 an. Auf diese Weise wird eine besonders stabile Konstruktion der Parkplattform 10 sichergestellt.

Die Abdeckabschnitte 36 sind so bemessen, dass zwischen benachbarten Ab- deckabschnitten 36 ein nur geringer Spalt 60 vorhanden ist, beispielsweise im Zentimeter-Bereich (Figur 3). Dies gibt die Möglichkeit, durch die Profilteile 32 einen im Wesentlichen geschlossenen Stellplatz 62 für das Kraftfahrzeug be- reitzustellen.

Die im Wesentlichen planaren Abdeckabschnitte 36 und der von ihnen gebilde- te Stellplatz 62 erleichtern es einem Kraftfahrzeugführer, die Parkplattform 10 zu begehen. Die Füße finden mehr Platz und besseren Halt als bei herkömmli- chen, allein durch trapezförmige Profilteile gebildeten Stellplätzen. Die Gefahr eines Stolperns des Fahrzeugführers an den Vorsprungbereichen 50 wird ver- ringert. Bei der Parkplattform 10 sind zur Steigerung der Stabilität und zur Verringe- rung der Rutschgefahr ferner Profilelemente 64 an den Vorsprungbereichen 50 und den Abdeckabschnitten 36 vorhanden. Die Profilelemente 64 sind vorlie- gend ausgestaltet als Sicken 66, die vorzugsweise entlang der gesamten Er- streckung der Profilteile 30 in Querrichtung 14 gebildet sind. Die Höhe der Si- cken 66 ist deutlich geringer als die Höhe der Vorsprungbereiche 50, so dass auch bei Vorhandensein der Sicken 66 von einem im Wesentlichen planaren Abdeckabschnitt 36 gesprochen werden kann.

Bei der Parkplattform 10 sind die Sicken 66 in Längsrichtung 12 mittig an den Deckelementen 54 der Vorsprungbereiche 50 gebildet. An den Abdeckab- schnitten 36 sind die Sicken 66 derart angeordnet, dass sie zu den Sicken 66 an den Vorsprungbereichen 50 eines benachbarten Profilteils 32 ausgerichtet sind (Figur 3). Dies führt zu einer Art "Verzahnung" der benachbarten Profiltei- le 32 unter Erhöhung der Stabilität der Parkplattform 10.

Bei der Parkplattform 10 erstrecken sich ausgehend vom Querträger 18 in Richtung des Verbindungselementes 26 die Profilteile 32 derart, dass auf einen Profilabschnitt 34 in Längsrichtung 12 ein Abdeckabschnitt 36 folgt. Ausge- hend vom Querträger 18 in Richtung des Verbindungselementes 26 folgt auf einen Profilabschnitt 34 ein Abdeckabschnitt 36. Die Orientierung der Profilteile 32 könnte indessen bei den Profilteilen der ersten und/oder der zweiten Grup- pe auch umgekehrt sein.

Dem Querträger 18 benachbart umfasst die Parkplattform 10 die bereits er- wähnten Profilteile 38. Die Profilteile 38 umfassen Abdeckabschnitte 68 zum Überdecken der dem Querträger 18 benachbarten Profilabschnitte 34 der an- grenzenden Profilteile 32. Auch die Abdeckabschnitte 68 können Anlageberei- che zum Anlegen an einem Verbindungsbereich 42 bzw. einem Schenkel 52 des Profilabschnittes 34 umfassen. Auch die Abdeckabschnitte 68 können Pro- filelemente umfassen, beispielsweise in Gestalt von Sicken. Angrenzend an das Verbindungselement 22 und das Verbindungselement 26 umfasst die Parkplattform 10 die bereits erwähnten Profilteile 40. Die Profiltei- le 40 sind im vorliegenden Fall wie herkömmliche Profilteile mit Basisbereichen 48 und Vorsprungbereichen 50 gebildet, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Angrenzend an das Verbindungselement 22 und das Verbindungs- element 26 kann die Parkplattform 10 die endseitig angeordneten Verbin- dungsbereiche 50 überdeckende Profilteile mit Abdeckabschnitten umfassen (nicht gezeigt).

Nachfolgend wird auf weitere bevorzugte Ausführungsformen einer erfin- dungsgemäßen Parkplattform eingegangen. Für gleiche oder gleichwirkende Merkmale und Bauteile werden identische Bezugszeichen benutzt. Die im Zu- sammenhang mit der Erläuterung der Parkplattform 10 erwähnten Vorteile können bei den weiteren Parkplattformen ebenfalls erzielt werden. Diesbezüg- lich kann auf die voranstehenden Ausführungen verwiesen werden. Es wird daher nachfolgend nur auf die wesentlichen Unterschiede eingegangen.

Eine in Figur 5 perspektivisch dargestellte Parkplattform 80 ist eine Doppel- stellplatzplattform, auf der zwei Kraftfahrzeuge abgestellt werden können. Die Parkplattform 80 umfasst mittig zwischen den Seitenwangen 16 angeordnet einen Längsträger 82, wobei sich die Profilteile 30 jeweils zwischen dem Längsträger 82 und einer der Seitenwangen 16 erstrecken.

Figur 6 zeigt in einer der Figur 2 entsprechenden Weise eine mit dem Bezugs- zeichen 90 belegte vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkplattform. Die Parkplattform 90 umfasst die Seitenwangen 16 und die die- se verbindenden Verbindungselemente 22, 26. Profilteile 30 erstrecken sich in Querrichtung 14 zwischen den Seitenwangen 16.

Die Profilteile 30 umfassen vorliegend Profilteile 92, die ähnlich wie die Profil- teile 32 jeweils einen Profilabschnitt 34 und einen Abdeckabschnitt 36 aufwei- sen. Im Unterschied zu den Profilteilen 32 sind die Profilteile 92 dadurch un- terschiedlich bemessen, dass der jeweilige Profilabschnitt 32 nicht drei Vor- sprungbereiche 50 aufweist, sondern nur zwei Vorsprungbereiche 50. In ent- sprechender Weise sind die Abdeckabschnitte 36 bei den Profilteilen 92 in Längsrichtung 12 von geringerer Erstreckung als die Profilteile 32. Jedoch sind auch die Profilteile 92 so bemessen, dass der Abdeckabschnitt 36 eines Profil- teils 92 den Profilabschnitt 34 des benachbarten Profilteils 92 vollständig über- deckt und auf dessen Vorsprungbereichen 50 aufliegt (Figuren 7 bis 9).

Im Gegensatz zur Parkplattform 10 wird bei der Parkplattform 90 eine größere Menge an Material zur Fertigung der Profilteile 92 benötigt. Dies steigert aller- dings deren Stabilität. Darüber hinaus wird dadurch, dass die Profilteile 92 bei ansonsten gleichen Fertigungsparametern in Längsrichtung 12 kürzer ausge- staltet sind als die Profilteile 32, das Kanten der Metallbleche erleichtert, so dass die Anforderungen an die Fertigungswerkzeuge verringert sind.

Abweichend von den Profilteilen 32 sind die Profilteile 92 an den Vorsprungbe- reichen 50 nicht mit Profilelementen 64 versehen. Die Profilelemente 64, ebenfalls in Gestalt von Sicken 66, sind lediglich an den Abdeckabschnitten 36 vorhanden. Auch bei der Parkplattform 90 wird auf diese Weise ein rutschfes- ter, leicht zu begehender Stellplatz 62 gebildet, der durch die aneinandergren- zenden Abdeckabschnitte 36 im Wesentlichen geschlossen ist.

Bei der Parkplattform 90 sind die Profilteile 92 so ausgerichtet, dass ausge- hend von dem Verbindungselement 22 zum Verbindungselement 26 auf einen jeweiligen Profilabschnitt 34 ein Abdeckabschnitt 36 folgt. Jedoch können die Profilteile 92 auch in umgekehrter Richtung ausgerichtet sein. Dem Verbin- dungselement 24 benachbart kann ein Profilteil 94 mit einem Abdeckabschnitt 96 zum Überdecken des Profilabschnittes 34 des dem Verbindungselement 22 nächstgelegenen Profilteils 92 vorgesehen sein (Figur 6). Dieses Profilteil 94 kann Anlagebereiche zum Anlegen am Verbindungsbereich 42 sowie einem Schenkel 52 des Profilabschnittes 34 aufweisen. Nachfolgend wird unter Verweis auf die Figuren 10A bis 15D auf unterschiedli- che Ausgestaltungen von Profilteilen 32 eingegangen, die bei einer erfindungs- gemäßen Parkplattform eingesetzt werden können.

Den Varianten der Profilteile 32 in den Figuren 10A bis 15D ist gemein, dass diese jeweils Profilabschnitte 34 mit drei Vorsprungbereichen 50 und einem Abdeckabschnitt 36 umfassen und in den Abmessungen beispielsweise den Profilteilen 32 der Parkplattform 10 entsprechen, wobei die Variante gemäß Figur 10B dem Profilteil 32 der Parkplattform 10 entspricht.

Es versteht sich, dass die nachfolgend erläuterten Varianten auch bei Profiltei- len mit einer unterschiedlichen Anzahl von Vorsprungbereichen 50 und unter- schiedlichen Abmessungen des Profilabschnitts 34 und des Abdeckabschnitts 36 zum Einsatz kommen könnten, insbesondere daher auch bei dem Profilteil 92.

Die Profilteile 32 bei den Varianten gemäß den Figuren 10A bis HD umfassen jeweils Vorsprungbereiche 50 mit trapezförmigem Querschnitt, wie dies bereits vorstehend beschrieben wurde.

Die Profilteile 32 der Varianten gemäß den Figuren 12A bis 13D umfassen je- weils Vorsprungbereiche 50 mit rechteckförmigen Querschnitt, wobei die Schenkel 52 parallel zueinander ausgerichtet sind und vorzugsweise der Ver- bindungsbereich 42 parallel zu den Schenkeln 52 ausgerichtet ist.

Die Profilteile 32 gemäß den Varianten der Figuren 14A bis 15D umfassen Vor- sprungbereiche 50 mit einer umgekehrt-trapezförmigen Querschnittsform. Die Schenkel 52 eines jeweiligen Vorsprungbereiches 50 sind voneinander weg geneigt, so dass sich dieser nach oben verbreitert. Zwischen benachbarten Vorsprungbereichen 50 sind schwalbenschwanzförmige Bereiche der Profilteile 32 gebildet. Die Profilteile 32 der Figuren 10A und 11A unterscheiden sich dadurch vonei- nander, dass bei der Variante gemäß Figur 10A Profilelemente 64 nur am Ab- deckabschnitt 36 vorhanden sind und die Variante gemäß Figur 11A frei von Profilelementen 64 ist.

Entsprechendes gilt für den Unterschied zwischen den Profilteilen 32 gemäß den Varianten der Figuren 12A und 13A bzw. zwischen den Varianten gemäß Figuren 14A und 15A.

Bei den Profilteilen 32 der Varianten gemäß den Figuren 10B, IOC und 10D einerseits und den Figuren 11B, 11C und HD andererseits besteht der Unter- schied darin, dass die Profilelemente 64 bei den Figuren 10B, IOC und 10D von den Vorsprungbereichen 50 und dem Abdeckabschnitt 36 nach oben vor- springen und bei den Figuren 11B, 11C und 11D nach unten, so dass an der Oberseite der Profilteile 32 Ausnehmungen gebildet sind.

Entsprechend verhält es sich bei den Varianten der Profilteile 32 der Figu- ren 12B, 12C und 12D einerseits und 13B, 13C und 13D andererseits sowie bei den Varianten der Figuren 14B, 14C und 14D einerseits und den Varianten der Figuren 15B, 15C und 15D andererseits.

Der Unterschied zwischen den Varianten gemäß den Figuren 10B und 11B ei- nerseits und den Varianten der Figuren IOC, 11C, 10D und 11D andererseits besteht darin, dass bei den Varianten der Figuren 10B und 11B die Profilele- mente 64 mittig am Vorsprungbereich 50 angeordnet sind (in Längsrichtung 12, wobei die Profilelemente 64 der Abdeckabschnitte 36 korrespondierend positioniert sind). Im Gegensatz dazu sind die Profilelemente 64 bei den Figu- ren IOC, 11C, 10D und 11D in Längsrichtung 12 außermittig an den Vor- sprungbereichen 50 positioniert (auch hier sind die Profilelemente 64 der Ab- deckabschnitte 36 korrespondierend angeordnet).

Entsprechendes gilt für die Positionierung der Profilelemente 64 bei den Vari- anten der Figuren 12B und 13B einerseits sowie 12C, 13C, 12D und 13D ande- rerseits sowie bei den Varianten der Figuren 14B und 15B einerseits und den Varianten der Figuren 14C, 15C, 14D und 15D andererseits.

Bezugszeichenliste

10 Parkplattform

12 Längsrichtung 14 Querrichtung

16 Seitenwange

18 Querträger

20 vorderes Ende 22 Verbindungselement 24 hinteres Ende 26 Verbindungselement 28 Auflageelement 30 Profilteil

32 Profilteil

34 Profilabschnitt 36 Abdeckabschnitt 38 Profilteil

40 Profilteil

42 Verbindungsbereich 44 erstes Ende

46 zweites Ende

48 Basisbereich

50 Vorsprungbereich 52 Schenkel

54 Deckelement 56 Ansatz

58 Anlagebereich 60 Spalt

62 Stellplatz

64 Profilelement 66 Sicke

68 Abdeckabschnitt 80 Parkplattform Längsträger Parkplattform Profilteil

Profilteil

Abdeckabschnitt




 
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