| 1. | Trennblech (1) für die Herstellung eines oder mehrerer Multilayer (2) bzw. eines Multilayerpreßpaketes (3), wobei das Trennblech (1) in den Verbund ei nes herzustellenden Multilayerpreßpaketes (3) als Preßblech, insbesondere zwischen zwei Multilayern (2) einlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennblech (1) als ein Stahlblech, nicht aber als Edelstahlblech ausge führt ist, daß das Stahlblechbei einer Temperatur von im wesentlichen 180° Ceine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa und/oderbei einer Temperatur von im wesentlichen 180° Ceine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 470 MPa aufweist. |
| 2. | Trennblech nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeich net, daß das Stahlblech im wesentlichen vollständig oberflächenbehandelt ist. |
| 3. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß das Stahlblech eine Dicke von 0,3 bis 0,5 mm aufweist. |
| 4. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß das Stahlblech zusätzlich eine organische, anorganische oder metallische Beschichtung (8) aufweist. |
| 5. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß die metallische Beschichtung (8) aus Aluminium oder Kupfer hergestellt ist. |
| 6. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß die organische Beschichtung (8) als ein Gleitmittel aufgetra gen ist. |
| 7. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gleitmittel auf OlefinBasis hergestellt ist. |
| 8. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß die Beschichtung (8) eine Dicke von mindestens 2 um aufweist. |
| 9. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß zumindest eine Oberfläche des Stahlbleches mit einer Kupfer folie (7) bedeckt ist. |
| 10. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß das Stahlblech eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 690 MPa und eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 630 MPa aufweist. |
| 11. | Trennblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Stahlblech (1) aus einem unlegierten KohlenstoffStahl besteht. |
| 12. | Trennblech nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahl blech 0,03 bis 1,2 Gewichts% Cund 0,2 bis 1,5 Gewichts% MnAnteile auf weist. |
| 13. | Trennblech nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahl blech 0,03 bis 0,1 Gewichts% Cund 0,2 bis 0,5 Gewichts% MnAnteile auf weist. |
| 14. | Trennblech nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeich net, dass das Stahlblech geringe Spuren von Phosphor, Schwefel, Aluminium und/oder Silizium aufweist. |
| 15. | Trennblech nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass das Gleitmittel ein Polymer auf einer PolyOlefinBasis ist. |
| 16. | Trennblech nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeich net, dass die Beschichtung (8) als Dünnschichtverchromung ausgeführt ist. |
| 17. | Verfahren zur Herstellung eines Trennbleches (1) für ein Multilayerpreßpa ket (3), insbesondere eines Trennbleches (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Trennblech (1) in den Verbund eines herzustellenden Multi layerpreßpaketes (3) als Preßblech, insbesondere zwischen zwei Multilayer (2) einlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennblech (1) aus ei nem Stahlblech, nicht aber aus Edelstahl hergestellt wird, daß das Stahlblech bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° Ceine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa und/oderbei einer Temperatur von im wesentli chen 180° Ceine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 470 MPa aufweist. |
| 18. | Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech im wesentlichen vollständig oberflächenbehandelt wird. |
| 19. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeich net, daß das Stahlblech in einer Dicke von 0,3 bis 0,5 mm hergestellt wird. |
| 20. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech zusätzlich mit einer organischen, anorganischen oder me tallischen Beschichtung (8) versehen wird. |
| 21. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech mit einer metallischen Beschichtung (8) aus Aluminium oder Kupfer hergestellt wird. |
| 22. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß als organische Beschichtung (8) ein Gleitmittel aufgetragen wird. |
| 23. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung (8) mit einer Dicke von mindestens 2pm hergestellt wird. |
| 24. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Oberfläche des Stahlbleches mit einer Kupferfolie (7) be deckt wird. |
| 25. | Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech aus einem derartigen Material hergestellt und behandelt wird, daß das hergestellte Stahlblech eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 690 MPa und eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 630 MPa aufweist. |
| 26. | Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Stahlblech (1) aus einem unlegierten KohlenstoffStahl hergestellt wird. |
| 27. | Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahl blech 0,03 bis 1,2 Gewichts% C und 0,2 bis 1,5 Gewichts% MnAnteile auf weist. |
| 28. | Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahl blech 0,03 bis 0,1 Gewichts% C und 0,2 bis 0,5 Gewichts% MnAnteile auf weist. |
| 29. | Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlblech geringe Spuren von Phosphor, Schwefel, Aluminium und/oder Silizium aufweist. |
| 30. | Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitmittel ein Polymer auf einer PolyOlefinBasis ist. |
| 31. | Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (8) als Dünnschichtverchromung ausgeführt ist. |
| 32. | Verfahren zur Herstellung eines Multilayerpreßpaketes (3), wobei ein Trennblech (1) in den Verbund eines herzustellenden Multilayerpreßpaketes (3) als Preßblech, insbesondere zwischen zwei Multilayer (2) eingelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trennblech (1) nach einem der Ansprü che 1 bis 16 und/oder ein nach den Ansprüchen 17 bis 31 hergestelltes Trenn blech (1) verwendet wird. |
| 33. | Multilayerpreßpaket (3) zur Herstellung eines oder mehrerer Multilayer (2), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Trennblech (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16 innerhalb des Multilayerpreßpaketes (3) eingelegt ist. |
Im Stand der Technik sind unterschiedlich ausgebildete Trennbleche für die Herstellung eines Multilayerpreßpaketes bzw. verschiedene Verfahren zur Her- stellung eines Multilayerpreßpaketes, also für die Verpressung von mehrlagigen Leiterplatten bekannt. Die Verpressung der Multilayer (Leiterplatten) erfolgt im allgemeinen in Etagen-oder Vakuumpressen, wobei hier bei einer Tempera- tur von ca. 180° C die einzelnen Schichten der Multilayer miteinander entspre- chend verpresst werden.
Im allgemeinen wird hierzu vorher zunächst ein Preßpaketaufbau innerhalb ei- ner entsprechenden Presse realisiert. Hierbei werden zwischen zwei Pressen- platten, den entsprechenden Preßwerkzeugen sowie Preßpolstern mehrere Mul- tilayer übereinandergelegt, die durch entsprechende Trennbleche bzw. Pressble- che voneinander getrennt sind. Jeder einzelne Multilayer ist-üblicherweise- mehrlagig aufgebaut, nämlich weist mehrere durch eine jeweilige Laminat- Schicht getrennte Prepreg-Schichten auf. Zwischen den einzelnen Laminat- Schichten bzw. Prepreg-Schichten sind entsprechende Kupferfolien zur Realisie- rung entsprechender Leiterbahnen vorgesehen. (Die einzelnen Schichten kön- nen auch als"Lagen"bezeichnet werden) Bei der Herstellung der Multilayer selbst existieren nun unterschiedlich prob- lematische Bereiche. Einerseits kann es aufgrund der thermischen Ausdehnung der Trennbleche auch zu einer ungünstigen Verschiebung/Bewegung der einzel- nen Schichten des Multilayers, also der Prepreg-bzw. der Laminat-Schichten und/oder auch der dazwischen angeordneten Kupferfolien kommen. Anderer- seits ist auch von Bedeutung, daß mit Hilfe der Trennbleche der Druck inner-
halb des Multilayerpreßpaketes auch gleichmäßig auf die einzelnen Prepreg- bzw. Laminat-Schichten des Multilayerpreßpaketes übertragen werden muß, damit ein optimaler Verbund eines Multilayers hergestellt werden kann und ein Verrutschen der einzelnen Schichten soweit wie möglich verhindert ist.
Gemäß der DE 38 44 498 AI soll ein Verzug miteinander verpressten Multilayer und auch eine unebene Kupferoberfläche dadurch vermieden werden, daß das Verpressen durch Vakuumanwendung und isostatische Presstechnik erfolgt.
Hierbei werden zusätzliche Platten, schwimmend gelagert und thermisch iso- liert, die bei der Erwärmung des Multilayerpreßpaketes die Pressplatten kühl halten. Nachteilig ist, daß bei der Erwärmung austretendes Epoxydharz die Kanten der Mulitlayer verkleben kann.
Gemäß der DE 35 07 568 C2 soll ein Verrutschen der Prepreg-Schichten durch eine Rutschsicherung vermieden werden, was einen möglichen Austritt der Prepregs an den Paketseiten jedoch nur dann verhindern kann, wenn die Kup- ferfolien etwas größer als die anderen Lagen gewählt werden, so daß das Prepreg daran ablaufen kann. Allerdings benötigt dieses Verfahren eine längere Erwärmungszeit und auch die Wärmedurchdringung ist wesentlich ungleich- mäßiger, als wenn bspw. bei Aluminiumbleche als Trennbleche verwendet wer- den.
Gemäß der DE 41 16 543 AI wird ein Trennblech aus Edelstahl verwendet, das einem bestimmten Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, der nämlich dem Ausdehnungskoeffizienten des Kupfers angenähert ist. Hierdurch wird zwar ei- ne Oberflächenspannung weitestgehend vermieden, die Erwärmungszeit für dieses Edelstahlblech ist jedoch entsprechend hoch.
So ist man in der Vergangenheit dazu übergegangen, als Trennbleche vorwie- gend Aluminiumbleche bestimmter Legierung zu verwenden, die die Wärme besser und gleichmäßiger leiten können. Bei allen oben genannten Verfahren muß die Kupferfolie und das entsprechende Trennblech mit den anderen Schich- ten in einen hierfür vorgesehenen Legeraum durch speziell geschultes Personal von Hand (manuell) zu einem Multilayerpreßpaket zusammengefügt werden.
U. a. ist hierbei problematisch, daß die oft sehr dünnen und daher empfindlichen
Kupferfolien dabei schnell zerdrückt werden.
Die oben beschriebenen verwendeten Trennbleche bzw. Verfahren zur Herstel- lung von Multilayerpreßpaketen sind für die nächste Generation von Leiterplat- ten (Multilayer), insbesondere für die UMTS-Technologie noch nicht optimal.
Die Leiterbahnen werden immer schmaler und gleichzeitig wird auf kleiner werdender Fläche immer mehr unterzubringen sein, insbesondere mit Hilfe der "HDI-High Density Interconnect-Technologie". Da einerseits die zu verwendende Kupferfolie hier immer dünner wird, wobei hier bereits Dicken von < 12 pm oder auch 5 im genannt werden, erhöht sich zusätzlich damit auch die Gefahr, daß beim Verpressen von Multilayern die Leiterbahnen der Innenlagen sich durch die äußeren Kupferfolien durchdrücken können. Bei diesem sich einstellenden Effekt spricht man vom sogenannten"Imagetransfer". Problematisch hierbei ist ein ungleichmäßiger Dickenabtrag beim Ätzen und entsprechende Ungenauig- keiten beim Bohren. Insbesondere diese extrem dünnen äußeren Kupferfolien können nicht mehr manuell verlegt werden. Sie müssen also vzw. als Verbund mit einem Trenn-oder Pressblech, so wie in der DE 198 31 461 Cl beschrieben, hergestellt werden.
So wird in der DE 198 31 461 Cl ein Verfahren zur partiellen Verbindung von Kupferfolien beliebiger Art und Dicke mit einem Aluminium-Preßblech (Trenn- blech) beliebiger Legierung und Dicke beschrieben, bei dem ein Verbund aus A- luminium-Pressblech und Kupferfolien hergestellt wird, wobei dieser Verbund zur Herstellung entsprechender Multilayerpreßpakete verwendet wird. Proble- matisch ist allerdings, daß ein Trenn-oder Pressblech aus Aluminium bzw. ei- ner entsprechenden Aluminiumlegierung in der Härte, wie sie zur Vermeidung des oben genannten"Imagetransfer"erforderlich ist, eben nicht herstellbar ist.
Die bisher eingesetzten Aluminiumlegierungen für das genannte Aluminium- Pressblech weisen derzeit eine Festigkeit von Rm 400 MPa auf. Das Verpressen der Multilayer erfolgt bei einer Temperatur von ca. 180 ° C über eine Dauer von ca. 90 Minuten. Bei dieser Temperatur sinkt die Festigkeit des Aluminium- Pressbleches auf ca. Rm 360 MPa ab. Folglich ist für die nächste Generation von Leiterplatten die Verwendung der bisher bekannten Trennbleche problematisch.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ausgehend von den eingangs
erwähnten Trennblechen bzw. von den eingangs erwähnten Verfahren, ein Trennblech für die Herstellung eines Multilayers bzw. eines Multilayerpreßpa- ketes bzw. das Verfahren für die Herstellung eines Multilayers bzw. eines Multi- layerpreßpaketes derart auszugestalten und weiterzubilden, daß der sogenannte "Imagetransfer"auf kostengünstige Weise vermieden ist für das Trennblech.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichnungsteil des Patent- anspruches 1 für das Trennblech nun dadurch gelöst, daß das Trennblech als ein Stahlblech, nicht als Edelstahlblech ausgeführt ist, daß das Stahlblech-bei ei- ner Temperatur von im wesentlichen 180° C-eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa und/oder-bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° C-ei- ne Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 470 MPa aufweist.
Für das Verfahren zur Herstellung eines Trennbleches für ein Multilayerpreß- paket ist die zuvor aufgezeigte Aufgabe nun gemäß dem Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 17 dadurch gelöst, daß das Trennblech aus einem Stahblech, nicht aber aus Edelstahl hergestellt wird und daß das Stahlblech-bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° C eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa und/oder-bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° C-eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 2 470 MPa aufweist.
Der Erfindung liegt der Grundgedanke zugrunde, daß Multilayer bzw. Multilay- erpreßpakete hergestellt bzw. realisiert werden mit Hilfe eines Trennbleches, das bestimmte mechanische Eigenschaften aufweist. Das erfindungsgemäße Trennblech ist als Stahlblech, nicht aber als Edelstahlblech ausgeführt und weist zumindest eine Zugfestigkeit von Rm 2 500 MPa und/oder eine Dehngren- ze von mindestens Rpo, 2 2 470 MPa auf und zwar bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° C. Es können hier sogenannte unbehandelte Stahlbleche als Trennbleche verwendet werden, vzw. werden aber auch oberflächenbehandelte Stahlbleche als Trennbleche verwendet, was im folgenden noch deutlich werden wird.
Das Prinzip der Erfindung geht dahin, bei der Herstellung von Multilayern bzw. eines Multilayerpreßpaketes eben keine Aluminium-Preßbleche bzw., eben auch
keine Edelstahlbleche zu verwenden, sondern Stahlbleche, die mindestens eine Dicke von 0,3 mm, vzw. eine Dicke von 0,4 mm aufweisen, also zusätzlich noch- mal aufgrund der angegebenen mechanischen Festigkeitswerte"dünner"ausge- bildet werden können, als die bisher im Stand der Technik verwendeten Trenn- bleche mit einer Dicke von ca. 0,5 mm. So ist es bspw. bei der Herstellung dieser als Stahlbleche ausgeführten Trennbleche, insbesondere beim Kaltwalzen erfor- derlich, daß hier bereits auf beste Oberflächenbeschaffenheit geachtet wird, ins- besondere die entsprechenden Stahlbleche riss-und porenfrei hergestellt wer- den. Zusätzlich wird aufgrund der Absenkung der Dicke des Stahlbleches auf "nur 0,4 mm" (oder darunter) die Bestückung einer Presse, nämlich mit der ent- sprechenden Anzahl von Multilayern pro Paket entsprechend erhöht. Es kann nämlich nunmehr pro Bestückung/Pressenöffnung, wobei die Beschichtung bis- her grundsätzlich 14 Multilayer aufwies und daher 16 Trennbleche benötigte, bei einer entsprechenden Absenkung der Dicke der erfindungsgemäßen Trenn- bleche von 0,5 auf 0,4 mm eine Raumersparnis von 1,6 mm verwirklicht werden.
Damit ist zusätzlich Platz für einen zusätzlichen weiteren Multilayer im Multi- layerpereßpaket geschaffen, so daß sich die Anzahl der Multilayer im Presspa- ket auf 15 erhöht. Bei einer weiteren Absenkung der Stahlblech-Dicke, bspw. auf 0,3 mm, läßt sich eine entsprechend größere Raumersparnis erzielen. Dies spart bei der Herstellung der Multilayer entsprechende Kosten, da in einem Ar- beitsgang nun eine größere Anzahl von Multilayern hergestellt werden kann, wodurch die Arbeits-und Energiekosten verringert sind.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Trennblech bzw. das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Trennbleches, wie auch das Verfahren zur Herstellung des Multilayerpreßaketes mit Hilfe des ge- nannten Trennbleches in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und wei- terzubilden. Hierfür darf zunächst auf die dem Patentanspruch 1 bzw. dem Pa- tentanspruch 17 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden. Im fol- genden sollen nun mehrere Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Trennblech bzw. für das erfindungsgemäße Verfahren anhand der folgenden Be- schreibung und der nachfolgenden Zeichnung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt :
Fig. 1 in einer schematischen vereinfachten Darstellung von der Seite den Aufbau eines Multilayerpreßpaketes zur Herstellung der entsprechen- den Multilayer (Leiterplatten), Fig. 2 in vereinfachter schematischer Darstellung von der Seite eine erste Ausführungsform für das erfindungsgemäße Trennblech einschließlich einer Tabelle der bevorzugten Werte für die gewünschten mechanischen Festigkeitswerte bzw. die gewünschten Bereiche und Fig. 3 eine zweite Ausführungsform, nämlich ein oberflächenbehandeltes Trennblech in vereinfachter schematischer Darstellung von der Seite.
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau eines Multilayerpreß- paketes 3 mit mehreren Trennblechen 1 und Multlilayern 2. Fig. 2 zeigt ein Trennblech 1 mit einer entsprechenden Tabelle mit den gewünschten bzw. be- vorzugten mechanischen Festigkeitswerten, wobei schließlich Fig. 3 ein oberflä- chenbehandeltes Trennblech 1 zeigt. Die Erfindung beschäftigt sich mit Trenn- blechen 1, die beim Laminieren von Mehrlagenleiterplatten-Presspaketen vor- gesehen werden.
In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung ein Multilayerpreßpaket 3 dargestellt.
Wie ersichtlich, ist das Multilayerpreßpaket 3 in einer entsprechenden Presse, die hier nicht im einzelnen dargestellt ist, nämlich zwischen den Pressenplatten 4 und den Preßwerkzeugen 5 der Presse angeordnet. Damit eine optimale An- ordnung des Multilayerpreßpaketes 3 möglich ist, sind hier zwischen den äuße- ren Trennblechen la und 1b des Multilayerpreßpaketes 3 noch zusätzliche Preßpolster 6 vorgesehen. Das Multilayerpreßpaket 3 besteht nun aus mehreren Multilayern 2 und mehreren Trennblechen 1, nämlich ein äußeres oberes Trennblech la, ein äußeres unteres Trennblech lb und mehreren mittleren Trennblechen lc. Zwischen den einzelnen Trennblechen 1 sind entsprechend die Multilayer 2 angeordnet, die den üblichen Aufbau aufweisen, der hier aber nicht im einzelnen darstellt ist. Die Multilayer 2 weisen entsprechende mehrlagige Schichten, nämlich entsprechende Prepreg-Schichten bzw. Laminat-Schichten sowie eine entsprechende Anzahl von hier nicht im einzelnen dargestellten Kup-
ferfolien zur Realisierung der entsprechenden Leiterbahnen auf. Dies alles ist im einzelnen bekannt und soll hier nicht näher ausgeführt werden.
Zusätzlich ist aber in Fig. 1 noch erkennbar, daß zwischen den Multilayern 2 und den Trennblechen 1 entsprechende Trennfolien, nämlich Kupferfolien 7 vorgesehen sind. Vzw. werden die Trennbleche 1 und die Kupferfolien 7 als ein Verbund hergestellt, was im folgenden noch erläutert werden soll. Es ist auch möglich, derartige Kupferfolien 7 zu ersetzen, wobei ein Trennblech 1 mit einer Antihaftbeschichtung versehen wird.
Bei der Verpressung der Multilayer 2, also der einzelnen Schichten/Lagen des in Fig. 1 dargestellten jeweiligen Multilayers zu einem entsprechenden Verbund, herrscht innerhalb der Presse vzw. eine Temperatur von ca. 180° C. Die Trenn- bleche 1 gewährleisten während des Pressvorganges einerseits eine gleichmäßi- ge Wärmeverteilung innerhalb des Multilayerpreßpaketes 3, gewährleisten an- dererseits eine gleichmäßige Druckverteilung. Ansonsten würde es innerhalb des Multilayerpreßpaketes 3 zu einer ungleichmäßigen Wärme-und Druckver- teilung kommen, so daß einige Bereiche der Multilayer 2 früher zu fließen be- ginnen würden, als andere, was zu Lufteinschlüssen, einer Dickenverteilung außerhalb der geforderten Toleranzen etc. führen würde und-im Endeffekt-im Querschnitt der einzelnen Multilayer 2 zu einer unterschiedlichen Kupfervertei- lung in übereinanderliegenden Lagen eines einzelnen Multilayers 2 und zu ei- ner nicht ausreichenden Lamination im Bereich kupferarmer Stellen führen würde. Im Endeffekt ist die Ausbildung/Ausführung der Trennbleche 1 daher von entscheidender Bedeutung, um optimale Multilayer 2 herzustellen, insbe- sondere mögliche Oberflächendefekte eines Multilayers 2 einerseits zu vermei- den, andererseits zu verhindern, daß sich derartige Oberflächendefekte auf ei- nen anliegenden benachbarten Multilayer 2 innerhalb der Multilayerpreßpaktes 3 abdrücken würden. Hierfür sind allerdings die bisher im Stand der Technik verwendeten Trennbleche noch nicht optimal ausgebildet.
Die eingangs beschriebenen Nachteile werden nun dadurch vermieden, daß das Trennblech 1 als ein Stahlblech, nicht jedoch als Edelstahlblech ausgeführt ist und das Stahlblech-bei einer Temperatur von im wesentlichen 180 °C-eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 500 MPa und/oder-bei einer Temperatur
von im wesentlichen 180° C-eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 470 MPa aufweist. Anders ausgedrückt, bei dem Verfahren zur Herstellung des Trennble- ches 1 für ein Multilayerpreßpaket 3, wird das Trennblech 1 aus einem Stahl- blech hergestellt wird, wobei das Stahlblech bzw. dessen Legierung so ausge- wählt wird, daß das Stahlblech-bei einer Temperatur von im wesentlichen 180° C-eine Zugfestigkeit von mindestens Rm > 500 MPa und/oder-bei einer Tem- peratur von im wesentlichen 180° C-eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 470 MPa aufweist.
Obwohl hier beide Alternativen genannt sind, also das Trennblech 1 bzw. die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Trennbleche 1 einerseits eine Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa oder eine Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 k 470 MPa aufweisen können, ist jedoch die Kombination beider Festigkeitswerte, also die Realisierung einer Zugfestigkeit von mindestens Rm 2 500 MPa und die Rea- lisierung einer Dehngrenze von mindestens Rpo, 2 470 MPa (jeweils bei einer Temperatur von ca. 180°C.) optimal. Es hat sich gezeigt, daß ein Trennblech 1, das als Stahlblech ausgeführt ist und genau diese Mindest-Festigkeitswerte aufweist, sich für die Herstellung der Multilayer 2 bzw. der Multilayerpreßpake- te 3 optimal eignet. Der"Imagetransfer"wird mit Hilfe dieser Trennbleche 1 entsprechend vermieden, wobei die hergestellten Multilayer 2 eine optimale O- berfläche aufweisen und die erfindungsgemäßen Trennbleche 1 auch noch mehr- fach verwendet werden können, was wiederum zu Einsparungen entsprechender Kosten führt.
Die Fig. 2 mit der dazugehörigen Tabelle zeigt ein erfindungsgemäßes Trenn- blech 1, das als Stahlblech ausgeführt ist. In der Tabelle sind entsprechende Festigkeitswerte für die Dehngrenze Rpo, 2 sowie für die Zugfestigkeit Rm ange- geben, aber jeweils für Temperaturen bei 180°C, also im wesentlichen für die Temperatur, die innerhalb eines Multilayerpreßpaketes 3 bei einer entspre- chenden Verpressung der Multilayer 2 vorherrscht. Aus der Tabelle der Fig. 2 ist gut ersichtlich, daß die Mindestwerte für die Zugfestigkeit Rm 2 500 MPa und für die Dehngrenze Rpo. 2 2 : 470 MPa liegen. Allerdings hat sich herausge- stellt, daß sich Multilayer 2 mit besonders guten Eigenschaften herstellen las- sen und auch der Imagetransfer besonders gut verhindern läßt, wenn die Zug-
festigkeit Rm 2 690 MPa und die Dehngrenze Rpo, 2 2 630 MPa ist. Bei der bevor- zugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Trennbleches 1 liegen die Festigkeitswerte Rm = 789 MPa und Rpo, z = 732 MPa.
Während die Fig. 2 ein hier unbehandeltes, insbesondere oberflächenunbehan- deltes Trennblech 1 aus Stahl zeigt, zeigt die Fig. 3 ein oberflächenbehandeltes bzw. oberflächenbearbeitetes, insbesondere beschichtetes Trennblech 1. Das in Fig. 3 gezeigte, als Stahlblech ausgeführte Trennblech 1 ist hier im wesentlichen oberflächenbehandelt, nämlich beidseitig beschichtet ausgeführt. Das in Fig. 3 gezeigte Trennblech 1, weist im wesentlichen auch die in der Tabelle in Fig. 2 aufgeführten mechanischen Festigkeitswerte bzw. Festigkeitsbereiche au£ Die Dicke des Trennbleches 1 liegt im Bereich von 0,3 bis 1 mm, vzw. weist das Trennblech 1 eine Dicke von 0,3 bis 0,5 mm, insbesondere aber eine Dicke von 0,4 mm auf. Die in Fig. 3 erkennbare zusätzliche Beschichtung 8 des Trennblat- tes 1 kann nun auf unterschiedliche Art und Weise realisiert sein, bspw. es kann sich hier um eine organische, um eine anorganische oder metallische Be- schichtung 8 handeln. So kann als metallische Beschichtung 8 eine Plattierung aus Aluminium oder Kupfer hergestellt werden. Auch eine insbesondere galva- nisch aufgetragene Beschichtung 8 aus Chrom ist denkbar. Die Dicken des Trennbleches 1 bzw. der Beschichtung 8 sind in Fig. 3 nur schematisch darge- stellt. Zu den Dickenmaßen der Beschichtung 8 wird im folgenden noch näheres erläutert.
So kann als Beschichtung 8 eine Plattierung des Trennbleches 1 in Frage kom- men, bspw. eine Plattierung mit Aluminium oder Kupfer, wobei diese zuletzt genannten Auflagemetalle verbesserte Wärmeleitfähigkeiten aufweisen und da- her die Wärmeleitfähigkeit innerhalb eines Multilayerpreßpaketes 3 entspre- chend nochmals verbessern können.
Es ist auch denkbar, daß die Beschichtung 8 als organische oder anorganische Beschichtung ausgeführt ist, bspw. auf das Trennblech 1 ein Gleitmittel aufge- tragen wird. Vzw. kann das Gleitmittel auf Olefin-Basis hergestellt sein oder es wird eine andere organische Substanz, die ähnliche Eigenschaften besitzt, als Beschichtung 8 aufgetragen. Eine anorganische Beschichtung 8 könnte bspw. auch auf Kunststoffbasis realisiert werden.
Während das als Stahlblech ausgeführte Trennblech 1 vzw. eine Dicke von 0,4 mm aufweist, sollte die Dicke der Beschichtung 8 mindestens 2llm betragen, vzw. im Bereich von 5 bis 25 um, insbesondere bei einer metallischen Beschich- tung 8 liegen. Mit Hilfe einer Beschichtung 8 sind noch optimalere Oberflächen von Multilayern 2 herstellbar, insbesondere werden auch Beschädigungen der entsprechenden Kupferfolien 7 weitestgehend vermieden.
Es ist nochmal wichtig zu erwähnen, daß als Stahlblech hier keine Edelstähle verwendet werden sollen. Zwar können auch unbehandelte Stahlbleche, also keine oberflächenbehandelten oder beschichteten Stahlbleche als Trennbleche 1 zur Herstellung entsprechender Multilayer 2 bzw. zur Herstellung entsprechen- der Multilayerpreßpakte 3 verwendet werden, dennoch sollte der Oberfläche der verwendeten Trennbleche 1 besondere Beachtung geschenkt werden, da insbe- sondere einwandfreie Oberflächen auch eine Beschädigung der Kupferfolien 7 oder Multilayern 2 vermeiden. Insbesondere zur Erzielung von glatteren Ober- flächen kann das Stahlblech noch zusätzlich zu der Beschichtung 8 mit einem Gleitmittel versehen werden, es ist aber auch zusätzlich wichtig, daß beim Kaltwalzen auf beste Oberflächenbeschaffenheit der Stahlbleche geachtet wird, die Oberfläche also riss-und porenfrei hergestellt wird.
Der Einsatz der oben beschriebenen als Stahlbleche ausgeführte Trennbleche 1 hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die als Stahlbleche aus- geführten Trennbleche 1 die entsprechenden oben angegebenen Festigkeitswer- te aufweisen. Von besonderem Vorteil ist weiterhin die relativ geringe thermi- sche Ausdehnung der als Stahlbleche ausgeführte Trennbleche 1, so daß hier Verschiebungen/Verrutschungen bzw. Bewegungen innerhalb der einzelnen Schichten/Lagen des Multilayers 2 während der Verpressung bzw. der entspre- chend herrschenden Temperaturen von im wesentlichen 180° C vermieden wer- den können.
Vzw. wird das hier dargestellte Trennblech 1, im Verbund mit einer hier in den Fig. 2 und 3 nicht dargestellten Kupferfolie hergestellt, so wie bspw. in der DE 198 31 461 Cl ausführlich erläutert wird. Dies hat besonders den Vorteil, daß die sehr dünnen Kupferfolien, die teilweise manuell gar nicht mehr eingelegt
werden können, zusammen mit dem Trennblech 1 schnell und ohne besonderen Arbeitsaufwand entsprechend in das Multilayerpreßpaket 3 miteingebracht werden können, um entsprechende Multilayer 2 herzustellen.
Zusätzlich darf nun noch auf folgendes hingewiesen werden : Im Stand der Technik werden vzw. Trennbleche mit einer Dicke von 0,5 mm bisher verwen- det. Aufgrund der oben angegebenen Festigkeitswerte für die hier erfindungs- gemäß verwendeten Trennbleche 1 kann die Dicke dieser Trennbleche 1 auf vzw. 0,4 mm, ja sogar bis zu 0,3 mm reduziert werden. Da bisher im Stand der Technik ein Multilayerpreßpaket 3, insgesamt (pro Pressenöffnung) 14 Multi- layer 2 aufweisen kann (in Fig. 1 sind"nur"drei Mulitlayer 2 schematisch dar- gestellt) und hierzu dann 16 Trennbleche verwendet werden, kommt man bei einer Reduzierung der Dicke auf vzw. 0,4 mm zu einer Raumersparnis von ins- gesamt 1,6 mm (16 x (0,5-0, 4 mm)), wenn man die erfindungsgemäßen Trenn- bleche 1 verwendet. Hierdurch wird in einem Multilayerpreßpaket 3 zusätzli- cher Raum für einen weiteren zusätzlichen Multilayer 2 geschaffen, so daß die Gesamtanzahl der innerhalb eines Multilayerpreßpaktes 3 angeordneten Multi- layer 2 von 14 Multilayern 2 auf 15 Multilayer 2 erhöhbar ist. Bei einer weiteren Reduzierung der Dicke auf 0,3 mm wird weiterer zusätzlicher Raum geschaffen.
Hierdurch sind in der Produktion größere Kosten, insbesondere Arbeits-und Energiekosten, einsparbar.
Eines der bevorzugten erfindungsgemäßen Trennbleche 1 hat insbesondere die folgende Zusammensetzung : 0,04 Gewichts-% C, 0,01 Gewichts-% Si, 0,22 Ge- wichts-% Mn, 0,012 Gewichts-% P, 0,005 Gewichts-% S und 0,037 Gewichts-% Al ; wobei die verbleibenden restlichen Gewichtsprozente der entsprechende Fe- Anteil ist. Die hier beschriebene Stahllegierung wird auch als"ST2 K70 RP"be- zeichnet. Es sind auch andere Stahllegierungen, bspw. analog zu"C75"denkbar, die die entsprechenden mechanischen Festigkeitswerte aufweisen. Vzw. weisen die erfindungsgemäßen Trennbleche eine Länge von 660 mm und eine Breite von 580 mm auf.
Das erfindungsgemäße Trennblech 1 bzw. das erfindungsgemäße Stahlblech, das dann als Pressblech in den Verbund eines herzustellenden Multilayerpreß- pakets 3 einlegbar ist, wird vzw. aus einem unlegierten Kohlenstoff-Stahl herge-
stellt, also nicht aus einem legierten Stahl. Erfindungsgemäße Trennbleche 1, die als unlegierte Stahlbleche ausgeführt sind, weisen im wesentlichen die fol- genden Zusammensetzung auf : Zwischen 0,03 bis 1,2 Gewichts-% C- (Kohlen- stoff) und 0,2 bis 1,5 Gewichts-% Mn- (Mangan) Anteile auf. Besonders bevor- zugte Bereiche sind für den entsprechenden unlegierten Kohlenstoff-Stahl bzw. für das unlegierte Stahlblech 0,03 bis 0,1 Gewichts-% C und 0,2 bis 0,5 Ge- wichts-% Mn. Die verbleibenden Gewichts-% bildet im wesentlichen der ent- sprechende Fe-Anteil. Hierbei kann der unlegierte Kohlenstoff-Stahl, also das erfindungsgemäße Stahlblech geringe Spuren von anderen Elementen, wie bspw. Phosphor, Schwefel, Aluminium und/oder Silizium aufweisen, die jedoch keinerlei Einfluß auf die Stahlqualität haben.
Insbesondere zur Vermeidung des eingangs beschriebenen Imagetransfers ist die erwähnte Dehngrenze Rpo, 2 von entscheidender Bedeutung. Ist nämlich die Dehngrenze Rpo, 2 zu gering, so unterliegen, insbesondere die im Stand der Technik verwendeten Trennbleche einer bleibenden Formveränderung, worauf- hin nämlich der oben beschriebene Imagetransfer bei Wiederverwendung dieser Trennbleche dann auftritt. Für die gemäß der Erfindung beschriebenen Dehn- grenzen von Rpo, 2 470 MPa hat sich gezeigt, dass dieser Imagetransfer hier- durch eben vermieden werden kann, da bei der Wiederverwendung der erfin- dungsgemäßen Trennbleche 1 gewährleistet ist, daß diese eben aufgrund der entsprechend ausgebildeten Dehngrenze keiner bleibenden Formveränderungen unterworfen sind, so dass diese mehrfach wiederverwendet werden können, oh- ne dass der Imagetransfer auftritt.
Als Gleitmittel wird vzw. ein auf Olefin-Basis hergestelltes Gleitmittel einge- setzt. Es kommen auch Polymere auf Poly-Olefin-Basis in Betracht bzw. Poly- Olefin-Emulsionen, bspw. aufgeschlämmte Poly-Olefin-/Wasserlösungen. Hier- durch bedingt wird ein guter Korrosionsschutz für die erfindungsgemäßen Trennbleche 1 gewährleistet und auch eine gute Antihaft-Beschichtung, insbe- sondere gegen Harze erzielt.
Vzw. weisen die erfindungsgemäßen Trennbleche 1 eine Wärmeleitfähigkeit von im wesentlichen 40 bis 60 W/mK auf und/oder einen thermischen Ausdehnungs- koeffizienten von 9 bis 14 10-6 K-1 auf.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform für das erfindungsgemäße Trenn- blech 1 hat folgende Zusammensetzung : 0,037 Gewichts-% C, 0,003 Gewichts-% Si, 0,21 Gewichts-% Mn, 0,008 Gewichts-% Phosphor, 0,01 Gewichts-% Schwefel, 0,039 Gewichts-% Aluminium und 0,020 Gewichts-% Chrom ; wobei die verblei- benden restlichen Gewichts-% der entsprechende Fe-Anteil ist, und die Anteile von Phosphor, Schwefel, Aluminium, Chrom und Silizium hier als"Verunreini- gungen"zu sehen sind. Die hier zuvor genannte Zusammensetzung wird vzw. grundsätzlich aus kaltgewalzten Bandstahl, ähnlich dem"DC04"hergestellt und weist im wesentlichen eine Wärmeleitfähigkeit von 57 W/mK und einen thermi- schen Ausdehnungskoeffizienten von 11,45 0 K'auf. Vzw. ist eine Beschich- tung 8 für diese zuletzt genannte weitere bevorzugte Ausführungsform vorgese- hen, die als Dünnschichtverchromung ausgeführt ist und eine Beschichtungsdi- cke von 70 bis 130 mg/m2 aufweist.
Im Ergebnis werden durch das erfindungsgemäße Trennblech 1 bzw. durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des Trennbleches 1 entscheidende Vorteile erzielt und die im Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden.
Bezugszeichenliste : 1 Trennblech la oberes Trennblech 1b unteres Trennblech lc mittleres Trennblech 2 Multilayer 3 Multilayerpreßpaket 4 Pressenplatte 5 Preßwerkzeug 6 Preßpolster 7 Kupferfolie 8 Beschichtung
Next Patent: NON-OXIDIC CERAMIC COATING POWDER AND LAYERS PRODUCED THEREFROM
