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Title:
PELLETIZING HEAD PLATE AND METHOD FOR PRODUCING A PELLETIZING HEAD PLATE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/148225
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a pelletizing head plate and to such a pelletizing head plate. The pelletizing head plate according to the invention comprises a carrier body (6) having at least one channel (10) for the passage of melt, in which channel a nozzle insert (16) is received. A peripheral, first free space (23), which is filled in a form-filling manner with a hardened insulating material (24), which has an adhesive effect in respect of the material of the carrier body and the material of the nozzle insert, is formed between a channel wall of the channel and an outside peripheral surface of the nozzle insert. In the method according to the invention, before receiving the nozzle insert in the at least one channel, an insulating material, which is malleable in a first state, is filled in the at least one channel and/or applied to an outside peripheral surface (21) of the nozzle insert, and the first free space is filled in a form-filling manner with the insulating material by the receiving of the nozzle insert. The insulating material is hardened after receiving the nozzle insert in the at least one channel.

Inventors:
HEHENBERGER, Gerhard (Biergasse 9, 4616 Weißkirchen/Traun, 4616, AT)
Application Number:
AT2019/060034
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
January 28, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ECON GMBH (Biergasse 9, 4616 Weißkirchen/Traun, 4616, AT)
International Classes:
B29B9/06; B29C48/00; B29C48/30
Domestic Patent References:
WO2015022408A12015-02-19
Foreign References:
DE3809735C11989-06-08
DE1964884A11971-07-01
US4184832A1980-01-22
DE102013200661A12014-07-17
EP0152844A11985-08-28
EP2617547A12013-07-24
GB2017571A1979-10-10
EP1413413A12004-04-28
Attorney, Agent or Firm:
ANWÄLTE BURGER UND PARTNER RECHTSANWALT GMBH (Rosenauerweg 16, 4580 Windischgarsten, 4580, AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte (5), umfassend

Herstellung eines Trägerkörpers (6) mit einer zum Koppeln mit einer Granuliermesser- Schneidvorrichtung (4) vorgesehenen, ersten Stirnseite (7) mit einer ersten Stirnfläche (9), und mit einer zum Koppeln mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung (3) vorgesehenen, zweiten Stirnseite (8), wobei im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) im Trägerkörper (6) zumindest ein sich zwischen der ersten Stirnseite (7) und der zweiten Stirnseite (8) erstreckender Kanal (10) für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet wird,

Aufnehmen eines bereitgestellten Düseneinsatzes (16) mit einer Durchtrittsöffnung (18) für die Schmelze ausgehend von der zweiten Stirnseite (8) in einen der ersten Stirnseite (7) zuge wendeten Endabschnitt (17) des zumindest einen Kanals (10), wobei zumindest in einem der ersten Stirnseite (7) zugewandten Abschnitt (22) des Düsenein satzes (16) eine Außenumfangfläche (21) des Düseneinsatzes (16) und/oder eine Kanalwand

(20) des zumindest einen Kanals (10) des Trägerkörpers (6) derart ausgestaltet werden, dass zwischen der Kanalwand (20) des zumindest einen Kanals (10) und der Außenumfangfläche

(21) des Düseneinsatzes (16) in dem der ersten Stirnseite (7) zugewandten Abschnitt (22) des Düseneinsatzes (16) ein um die Außenumfangfläche (21) des Düseneinsatzes (16) umlaufen der, erster Freiraum (23) ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufnehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) des Träger körpers (6) ein in einem ersten Zustand formbares Isoliermaterial (24) in den zumindest einen Kanal (10) eingefüllt wird und/oder auf eine Außenumfangsfläche (21) des Düseneinsatzes (16) aufgebracht wird, anschließend durch das Aufnehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) der erste Freiraum (23) zwischen der Kanalwand (20) des zumindest einen Kanals (10) und der Außenumfangfläche (21) des Düseneinsatzes (16) formfüllend mit dem im ersten Zu stand formbaren Isoliermaterial (24) ausgefüllt wird, und dass nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) des Trägerkörpers (6) das Isoliermaterial (24) in einen zweiten, ausgehärteten Zustand umge wandelt wird, wobei das Isoliermaterial (24) im zweiten, ausgehärteten Zustand eine Haftwir kung gegenüber dem Material des Trägerkörpers (6) und dem Material des Düseneinsatzes (16) aufweist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Isoliermaterial (24) ein Material bereitgestellt wird, welches in seinem zweiten, ausgehärteten Zustand bis min destens 80 °C hitzebeständig ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Isoliermate rial (24) eine Mischung aus einem rieselfähigen, hydraulisch härtbaren, mineralischen Binde mittel und Wasser, oder eine Mischung aus dem rieselfähigen, hydraulisch härtbaren, minera lischen Bindemittel und einem wässrigen Fluid eingesetzt wird.

4. Verfahren nach Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass als Isoliermaterial (24) ein Material mit einer Viskosität von höchstens 4000 Pa*s in seinem ersten, formbaren Zustand eingesetzt wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) des Trägerkörpers (6) ein aus dem zumindest einen Kanal (10) herausgedrückter Überstand (25) des Isoliermaterials (24) entfernt wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Entfernen des Überstandes (25) zur Entfernung von Resten von in die Durchtrittsöffnung (18) des Dü seneinsatzes eingedrungenem Isoliermaterial (24) eine Bohrung in der Durchtrittsöffnung (18) gesetzt wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) in der Kanalwand (20) des zumindest ei nen Kanals (10) eine ringförmige Nut (26) ausgebildet wird, welche ringförmige Nut (26) nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) einen Be standteil des ersten Freiraums (23) bildet, und welche ringförmige Nut (26) durch das Auf nehmen des Düseneinsatzes (16) in den zumindest einen Kanal (10) ebenfalls formfüllend mit dem im ersten Zustand formbaren Isoliermaterial (24) ausgefüllt wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenumfangfläche (21) des Düseneinsatzes (16) und die Kanalwand (20) des zu mindest einen Kanals (10) im Zuge deren Herstellung jeweils in zumindest einem Abschnitt (28) außerhalb des ersten Freiraums (23) derart aufeinander abgestimmt werden, dass der Dü seneinsatz (16) nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal (10), in dem zumindest einen Kanal (10) des Trägerkörpers (6) mittels Presspassung (27) gehaltert wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) an der Stirnfläche (9) der ersten Stirnseite (7) eine Mehrzahl an konzentrisch um eine Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) angeord nete Vertiefungen (30) hergestellt wird, in welche Vertiefungen (30) hiernach Hartmetallplat ten (29) zur Bildung zumindest eines größten Teils einer Messerlauffläche (15) eingesetzt werden, wobei in wenigstens jenen Hartmetallplatten (29), welche im Bereich eines Kanals (10) oder mehrerer Kanäle (10) angeordnet werden, vorab eine oder mehrere Aufnahmeöff nungien) (31) hergestellt werden, welche Aufnahmeöffnung (31) oder welche Aufnahmeöff nungen (31) jeweils zur Aufnahme eines vorderen Endabschnitts (32) eines jeweiligen Düsen einsatzes (16) vorgesehen sind, wobei zumindest in einem der ersten Stirnseite (7) zugewand ten Endabschnitt (32) eines jeweiligen Düseneinsatzes (16) eine jeweilige Aufnahmeöffnung (31) und/oder eine Außenumfangfläche (21) im vorderen Endabschnitt (32) des jeweiligen Düseneinsatzes (16) derart ausgestaltet werden, dass zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöff nung (31) und der Außenumfangfläche (21) in dem vorderen Endabschnitt (32) eines jeweili gen Düseneinsatzes (16) jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum (33) ausgebildet wird, welcher jeweilige zweite Freiraum (33) im Zuge des Aufnehmens eines jeweiligen Düsenein satzes (16) in einen jeweiligen Kanal (10) des Trägerkörpers (6) ebenfalls formfüllend mit dem Isoliermaterial (24) ausgefüllt wird.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallplatten (29) nach dem Einsetzen in die Vertiefungen (30) materialschlüssig mit durch die Vertiefun gen (30) gebildeten Teilabschnitten (34) der ersten Stirnfläche (9) verbunden, insbesondere verlötet werden.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) im Bereich des zumindest einen Kanals (10) und/oder in einem Bereich zwischen jeweils zwei benachbarten Kanälen (10) wenigstens eine lochförmige Ausnehmung (35) in dem Trägerkörper (6) ausgebildet wird, welche we nigstens eine, lochförmige Ausnehmung (35) bezüglich einer Mittelachse (15) des Trägerkör pers (6) radial außenliegend des zumindest einen Kanals (10) und/oder zwischen den jeweils zwei benachbarten Kanälen (10) angeordnet wird, und welche wenigstens eine, lochförmige Ausnehmung (35) zur Aufnahme einer Heizpatrone (36) vorgesehen ist.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) in der ersten Stirnfläche (9) des Träger körpers (6) eine umlaufende Ausnehmung (41) ausgebildet wird, welche umlaufende Ausneh mung (41) bezüglich einer Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) radial außenliegend des zu mindest einen Kanals (10) angeordnet wird, und welche umlaufende Ausnehmung (41) zum Aufsetzen einer Begrenzung sw and (42) eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte (5) vorgesehenen Granuliergehäuses (13) vorgesehen ist.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers (6) in der ersten Stirnfläche (9) eine weitere Ausnehmung (44) ausgebildet wird, welche weitere Ausnehmung (44) bezüglich einer Mittel achse (15) des Trägerkörpers (6) radial innenliegend des zumindest einen Kanals (10) ange ordnet wird, und welche weitere Ausnehmung (44) hiernach mit einer in der Form der weite ren Ausnehmung (44) angepassten Abdeckung (45) derart abgedeckt wird, sodass zwischen einem Stimflächenabschnitt (46) der weiteren Ausnehmung (44) und einer dem Stimflächen- abschnitt (46) zugewendeten Abdeckfläche (47) der Abdeckung (45) ein Luftspalt (48) ausge bildet wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Trägerkörper (6) eine zylinderförmige Ausnehmung (51) derart hergestellt wird, sodass diese zylinderför mige Ausnehmung (51) sich ausgehend von dem Stirnflächenabschnitt (46) der weiteren, be züglich der Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) radial innenliegend des zumindest einen Kanals (10) angeordneten Ausnehmung (44) entlang der Mittelachse (15) verlaufend in den Trägerkörper (6) erstreckt, und in welcher zylinderförmigen Ausnehmung (51) ein zylinder förmiges Heizband (50) angeordnet wird.

15. Granulierkopf-Platte (5), insbesondere hergestellt nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, umfassend einen Trägerkörper (6) mit einer zum Koppeln mit einer Granuliermesser-Schneidvorrichtung (4) vorgesehenen, ersten Stirnseite (7) mit einer ersten Stirnfläche (9), und mit einer zum Koppeln mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung (3) vorgesehenen, zweiten Stirnseite (8), wobei in dem Trägerkörper (6) zumindest ein sich zwischen der ersten Stirnseite (7) und der zweiten Stirnseite (8) erstreckender Kanal (10) für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet ist, und wobei ein Düseneinsatz (16) in einem der ersten Stirnseite (7) zugewendeten Endab schnitt (17) des zumindest einen Kanals (10) im Trägerkörper (6) aufgenommen ist, welcher Düseneinsatz (16) eine Durchtrittsöffnung (18) für die Schmelze aufweist, wobei die Durch trittsöffnung (18) in eine Messerlauffläche (19) der Granulierkopf-Platte (5) mündet, einer

und wobei zwischen einer Kanalwand (20) des zumindest einen Kanals (10) und einer Außen umfangfläche (21) des Düseneinsatzes (16) zumindest in einem der ersten Stirnseite (7) zuge wandten Abschnitt (22) des Düseneinsatzes (16), ein um die Außenumfangfläche (21) des Dü seneinsatzes (16) umlaufender, erster Freiraum (23) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Freiraum (23) formfüllend mit einem ausgehärteten Isoliermaterial (24) ausgefüllt ist, welches Isoliermaterial (24) eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers (6) und dem Material des Düseneinsatzes (16) aufweist.

16. Granulierkopf-Platte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolier material (24) bis mindestens 80 °C hitzebeständig ist.

17. Granulierkopf-Platte nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliermaterial (24) durch ein hydraulisch ausgehärtetes, mineralisches, insbesondere ze menthaltiges, Bindemittel gebildet ist.

18. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeich net, dass das Isoliermaterial (24) im ausgehärtetem Zustand einen Wärmeausdehnungs-Koef- fizienten von 0,0001 mm/°C bis 0,01 mm/°C aufweist.

19. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeich net, dass das Isoliermaterial (24) im ausgehärtetem Zustand eine thermische Leitfähigkeit von höchstens 1 W/mK aufweist.

20. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeich net, dass das Isoliermaterial (24) im ausgehärtetem Zustand eine Druckfestigkeit von mindes tens 5 N/mm2 aufweist.

21. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeich net, dass in der Kanalwand (20) des zumindest einen Kanals (10) eine ringförmige Nut (26) ausgebildet ist, welche ringförmige Nut (26) einen Bestandteil des ersten Freiraums (23) bil det, und welche ringförmige Nut (26) ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärteten, Isolierma terial (24) ausgefüllt ist.

22. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeich net, dass der Düseneinsatz (16) in dem zumindest einen Kanal (10) des Trägerkörpers (6) mit tels Presspassung (27) gehaltert ist.

23. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeich net, dass eine Mehrzahl an Hartmetallplatten (29) vorgesehen ist, welche Hartmetallplatten (29) an der Stirnfläche (9) der ersten Stirnseite (7) in konzentrisch um eine Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) angeordnete Vertiefungen (30) eingesetzt sind, welche Hartmetallplat ten (29) zumindest größtenteils die Messerlauffläche (19) bilden, wobei wenigstens jene Hart metallplatten (29), welche im Bereich eines Kanals (10) oder mehrerer Kanäle (10) angeord net sind, eine oder mehrere Aufnahmeöffnung(en) (31) aufweisen, in welcher Aufnahmeöff nung (31) oder in welchen Aufnahmeöffnungen (31) ein vorderer Endabschnitt (32) eines je weiligen Düseneinsatzes (16) aufgenommen ist oder sind, wobei zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöffnung (31) und der Außenumfangfläche (21) in dem vorderen Endabschnitt (32) eines jeweiligen Düseneinsatzes (16) jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum (33) ausge bildet ist, welcher jeweilige zweite Freiraum (33) ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärte ten Isoliermaterial (24) ausgefüllt ist.

24. Granulierkopf-Platte nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Hart metallplatten (29) materialschlüssig mit durch die Vertiefungen (30) gebildete Teilabschnitte (34) der ersten Stirnfläche (9) verbunden, insbesondere verlötet sind.

25. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeich net, dass im Bereich des zumindest einen Kanals (10) und/oder in einem Bereich zwischen je weils zwei benachbarten Kanälen (10) wenigstens eine lochförmige Ausnehmung (35) in dem Trägerkörper (6) ausgebildet ist, welche wenigstens eine, lochförmige Ausnehmung (35) be züglich einer Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) radial außenliegend des zumindest einen Kanals (10) und/oder der jeweils zwei benachbarten Kanäle (10) angeordnet ist, und in wel cher wenigstens einen Ausnehmung (35) eine Heizpatrone (36) angeordnet ist.

26. Granulierkopf-Platte nach einem der Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeich net, dass in der ersten Stirnfläche (9) des Trägerkörpers (6) eine umlaufende Ausnehmung (41) ausgebildet ist, welche umlaufende Ausnehmung (41) bezüglich einer Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) radial außenliegend des zumindest einen Kanals (10) angeordnet ist, und welche umlaufende Ausnehmung (41) zum Aufsetzen einer Begrenzungswand (42) eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte (5) vorgesehenen Granuliergehäuses (13) vorgese hen ist.

27. Granulierkopf-Platte nach Anspruch einem der Ansprüche 15 bis 26, dadurch ge kennzeichnet, dass in der ersten Stirnfläche (9) eine weitere Ausnehmung (44) ausgebildet ist, welche weitere Ausnehmung (44) bezüglich einer Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) ra dial innenliegend des zumindest einen Kanals (10) angeordnet ist, und welche weitere Aus nehmung (44) mit einer in der Form der weiteren Ausnehmung (44) angepassten Abdeckung (45) derart abgedeckt ist, sodass zwischen einem Stimflächenabschnitt (46) der weiteren Aus nehmung (44) und einer dem Stirnflächenabschnitt (46) zugewendeten Abdeckfläche (47) der Abdeckung (45) ein Luftspalt (48) ausgebildet ist.

28. Granulierkopf-Platte nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Trägerkörper (6) ein zylinderförmiges Heizband (50) in einer zylinderförmigen Ausnehmung (51) angeordnet ist, welche zylinderförmige Ausnehmung (51) sich ausgehend von dem Stirn flächenabschnitt (46) der weiteren, bezüglich der Mittelachse (15) des Trägerkörpers (6) ra dial innenliegend des zumindest einen Kanals (10) angeordneten Ausnehmung (44), entlang der Mittelachse (15) verlaufend in den Trägerkörper (6) erstreckt.

Description:
einer -Platte

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte sowie Granu - lierkopf-Platte.

Zur Herstellung von Kunststoffgranulaten werden vorwiegend Granuliervorrichtungen einge setzt, bei welchen ein oder mehrere Kunststoffstränge in geschmolzenem Zustand durch eine oder mehrere Kunststoff-Zufuhröffnungen gepresst werden, und mittels einer Granuliermes ser- Schneidvorrichtung in Kunststoffpartikel zerteilt werden. Hierbei muss ein Kunst stoffstrang unmittelbar nach dem Durchtritt durch eine Zufuhröffnung rasch stark abgekühlt werden, unter anderem um ein Verformen und ein Verklumpen der Kunststoffpartikel hintan zuhalten. Zum raschen Abkühlen können beispielsweise Wassersprinkler zum Einsatz kom men, oder kann eine Unterwassergranulierung durchgeführt werden. Bei einer Unterwasser granulierung werden die Kunststoffpartikel durch einen Wasserstrom unmittelbar nach dem Durchtritt durch eine Zufuhröffnung durch einen vorbeifließenden Wasserstrom abgekühlt und abtransportiert.

Aufgrund des Erfordernisses des raschen Abkühlens der Kunststoffpartikel tritt beim Granu lieren ein großes Temperaturgefälle auf, zumal der jeweilige Kunststoff in den Zufuhrkanälen in geschmolzenem Zustand, und deshalb auf einem hohen Temperatur-Niveau vorliegen bzw. gehalten werden muss. Dies vor allem um ein Erstarren der Kunststoffschmelze in einem Ka nal, und ein damit einhergehendes Verblocken bzw. Verstopfen eines Zufuhrkanals hintanzu halten. Ein derartiges Verblocken eines Kanals kann beispielsweise zu ungleichmäßigem Durchfluss der Schmelze in anderen Zufuhrkanälen führen, und damit zu einem ungleichmä ßigen Granulat. Außerdem kann sich aufgrund verschlossener Zufuhrkanäle durch Rückstau in Richtung einer Schmelzezufuhrvorrichtung ein hoher Druck aufbauen. Die Problematik ei ner Verblockung bzw. eines Verschlusses eines Kanals durch erstarrte Schmelze tritt verstärkt bei der Granulierung von Kunststoffen mit hoher Schmelztemperatur auf, und vor allem auch bei der Herstellung von Partikeln mit sehr kleinen Korngrößen. Im Speziellen bei der Herstel lung von Mikrogranulaten kann ein erhöhtes Risiko der Verblockung eines Zufuhrkanals auf grund der sehr klein dimensionierten Zufuhröffnungen gegeben sein. Im Prinzip kann einer zu starken Abkühlung eines Zufuhrkanals bzw. der in einem Zufuhrka nal strömenden Schmelze durch Heizmittel entgegengewirkt werden. Jedoch ist der Einsatz solcher Heizmittel einerseits im Betrieb sehr energie- und kostenintensiv, und kann vor allem in Bereichen eines Granulierkopfes, welche der kühlenden Granulierumgebung unmittelbar ausgesetzt sind, insbesondere im Bereich der Austrittsöffnungen für die Kunststoffschmelze, dennoch eine zu starke Abkühlung nicht gesichert verhindert werden.

In der Vergangenheit wurden bereits perforierte Granulierköpfe bzw. Granulier-Platten mit speziellen Isolierhülsen im Bereich von Schmelzeaustrittsöffnungen vorgeschlagen, um der genannten Problematik entgegenzu wirken. Aus der WO 2015/022408 und der EP 1 413 413 Al sind beispielsweise Granulier- Anordnungen mit Granulierköpfen bekannt, bei welchen Isolierhülsen um in Schmelze-Zufuhrkanälen angeordnete Düsen angebracht sind. Des Weite ren sind in den genannten Dokumenten auch zusätzliche Maßnahmen angegeben, um einer zu starken Abkühlung eines Granulierkopfes entgegenzuwirken.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass die bekannten Anordnungen durch verhältnismäßig auf wendige Verfahren hergestellt werden müssen. Des Weiteren sind die bereits bekannten Maß nahmen bzw. Anordnungen hinsichtlich der Isolierwirkung noch verbesserungswürdig, und kann es bei den bekannten Maßnahmen bzw. Anordnungen andererseits durch den fortwäh renden Betrieb bzw. Einsatz relativ rasch zu hohem Verschleiß und Beschädigungen kommen. Letzteres kann bei Wasserkühlung in weiterer Folge zum Beispiel sogar zu einem Eindringen von Wasser in einen Granulierungskopf führen. Insgesamt bedingen die bekannten Anordnun gen einen unerwünscht hohen Instandsetzungsbedarf.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu über winden, und ein Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte zur Verfügung zu stel len, welches mit geringem Aufwand durchzuführen ist wobei dennoch eine Granulierkopf- Platte mit verbesserter Isolierwirkung und größerer Verschleißfestigkeit bzw. Beschädigungs resistenz herstellbar ist, sowie eine Granulierkopf-Platte zur Verfügung zu stellen, bei welcher ein Erstarren von Schmelze in einem Zufuhrkanal wirksam hintangehalten ist, und bei wel cher eine erhöhte Verschleißfestigkeit bzw. Beschädigungsresistenz gegeben ist. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte und eine Granulierkopf-Platte gemäß den Ansprüchen gelöst.

Das Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte umfasst die Herstellung eines Trä gerkörpers mit einer zum Koppeln mit einer Granuliermesser-Schneidvorrichtung vorgesehe nen, ersten Stirnseite mit einer ersten Stirnfläche, und mit einer zum Koppeln mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung vorgesehenen, zweiten Stirnseite. Im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers wird im Trägerkörper zumindest ein sich zwischen der ersten Stirnseite und der zweiten Stirnseite erstreckender Kanal für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet.

Das Verfahren umfasst weiters ein Aufnehmen eines bereitgestellten Düseneinsatzes mit einer Durchtrittsöffnung für die Schmelze ausgehend von der zweiten Stirnseite in einen der ersten Stirnseite zugewendeten Endabschnitt des zumindest einen Kanals. Hierbei werden zumindest in einem der ersten Stirnseite zugewandten Abschnitt des Düseneinsatzes eine Außenumfang- fläche des Düseneinsatzes und/oder eine Kanalwand des zumindest einen Kanals des Träger körpers derart ausgestaltet, dass zwischen der Kanalwand des zumindest einen Kanals und der Außenumfangfläche des Düseneinsatzes in dem der ersten Stirnseite zugewandten Abschnitt des Düseneinsatzes ein um die Außenumfangfläche des Düseneinsatzes umlaufender, erster Freiraum ausgebildet wird.

Wesentlich ist, dass vor dem Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal des Trägerkörpers ein in einem ersten Zustand formbares Isoliermaterial in den zumindest ei nen Kanal eingefüllt wird und/oder auf eine Außenumfangsfläche des Düseneinsatzes aufge bracht wird. Anschließend wird das Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal durchgeführt. Durch das Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal, welches Aufnehmen insbesondere ausgehend von der zweiten Stirnseite des Trägerkörpers vorgenommen wird, wird der erste Freiraum zwischen der Kanalwand des zumindest einen Kanals und der Außenumfangfläche des Düseneinsatzes formfüllend mit dem im ersten Zu stand formbaren Isoliermaterial ausgefüllt wird. Nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal des Trägerkörpers wird das Isoliermaterial in einen zweiten, aus gehärteten Zustand umgewandelt wird, wobei das Isoliermaterial im zweiten, ausgehärteten Zustand eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers und dem Material des Düseneinsatzes aufweist. In anderen Worten ausgedrückt, wird als Isoliermaterial für das Ver fahren ein Material bereitgestellt bzw. eingesetzt, welches in seinen zweiten, ausgehärteten Zustand eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers und dem Material des Düseneinsatzes aufweist.

Ganz allgemein kann durch die angegebenen Maßnahmen eine Granulierkopf-Platte herge stellt werden, bei welcher im Betrieb bzw. bei deren Verwendung zur Granulierung die Zu fuhr von Heizenergie, welche zur Aufrechterhaltung eines geschmolzenen Zustands eines je weiligen, zu granulierenden Kunststoffs in dem zumindest einen Kanal erforderlich ist, vor teilhafterweise verringert werden kann. Durch die angegebenen Maßnahmen kann aber vor allem auch ein Verfahren bereitgestellt werden, mittels welchem eine perforierte Granulier- kopf-Platte mit guter Isolierwirkung und guter Verschleißfestigkeit bzw. Beschädigungsresis tenz in einfacher, aber dennoch effizienter Art und Weise hergestellt werden kann. Im Spezi ellen können komplexe, aufwendige Verfahrensschritte wie etwa ein Einsetzen von Isolierhül sen oder ein nachträgliches Auffüllen von engen Freiräumen zwischen Düseneinsatz und Ka nalwand mit Isoliermaterial erübrigt werden. Dennoch kann durch die angegebenen Verfah rensmaßnahmen bzw. Verfahrens schritte sichergestellt werden, dass der Freiraum zwischen dem Düseneinsatz und der Kanalwand im Zuge des Aufnehmens des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal vollständig bzw. formfüllend und dichtend mit dem Isoliermaterial ausgefüllt wird. Durch das anschließende Aushärten kann sodann zwischen der Kanalwand und dem Düseneinsatz eine an dem Trägerkörper bzw. einer Kanalwand des zumindest einen Kanals, und dem Düseneinsatz bzw. dessen Außenumfangfläche gut haftende und damit auch gut dichtende, feste Isolierung bereitgestellt werden. Das Isoliermaterial kann in seinem zwei ten, ausgehärteten Zustand im Besondern als Klebemittel zwischen der Kanalwand und dem Düseneinsatz wirken.

Für den Betrieb bzw. Einsatz der Granulierkopf-Platte kann dadurch in weiterer Folge sicher gestellt werden, dass Beschädigungen, etwa durch Eindringen von Fremdstoffen, wie etwa Kühlungswasser in den Freiraum, wirksam hintangehalten werden können, und damit ein fort währender Betrieb ohne Instandsetzungsbedarf über einen langen Zeitraum ermöglicht ist. Durch das Verfahren kann somit eine Granulierkopf-Platte mit hoher Verschleißfestigkeit und verbesserter Beschädigungsresistenz hergestellt werden. Die erste Stirnseite der Granulier- kopf-Platte kann insbesondere zum Verbinden mit einer Wasserzufuhröffnung ausgestatteten Granuliergehäuse vorgesehen sein.

Bei einer Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass als Isoliermaterial ein Material bereitgestellt wird, welches in seinem zweiten, ausgehärteten Zustand bis mindestens 80 °C hitzebeständig ist. Vorzugsweise wird als Isoliermaterial ein Material bereitgestellt wird, welches in seinem zweiten, ausgehärteten Zustand bis mindestens 250 °C, insbesondere bis mindestens 1100 °C hitzebeständig ist.

Die Verwendung eines derartigen Isoliermaterials ist unter anderem deshalb von Vorteil, da aufgrund Hitzebeständigkeit des Isoliermaterials im zweiten Zustand bzw. nach dem Aushär ten, Materialien mit hoher Schmelztemperatur verarbeitet werden können.

Bei einer bevorzugten Verfahrensführung kann vorgesehen sein, dass als Isoliermaterial eine Mischung aus einem rieselfähigen, hydraulisch härtbaren, mineralischen Bindemittel und Wasser, oder eine Mischung aus dem rieselfähigen, hydraulisch härtbaren, mineralischen Bin demittel und einem wässrigen Fluid eingesetzt wird.

Ein solches Isoliermaterial eignet sich besonders zur Herstellung der Granulierkopf-Platte. Im Besonderen kann eine Schrumpfung des Isoliermaterials im Zuge des Aushärtens hintangehal ten werden, und können somit Fehlstellen, wie etwa Poren oder Löcher in dem ausgehärteten Isoliermaterial hintangehalten werden. Hierdurch können Beschädigungen im Betrieb bzw. beim Einsatz der Granulierkopf-Platte wiederum hintangehalten werden, und kann eine Gra- nulierkopf-Platte mit besonders hoher Widerstandsfestigkeit gegenüber Beschädigungen her gestellt werden. Des Weiteren weist ein derartiges Isoliermaterial nach dem hydraulischen Aushärten eine gute Haftung gegenüber aus Metall gefertigten Trägerkörpem und/oder Dü seneinsätzen auf.

Von Vorteil kann auch eine Verfahrensführung sein, bei welcher als Isoliermaterial ein Mate rial mit einer Viskosität von höchstens 4000 Pa*s in seinem ersten, formbaren Zustand einge setzt bzw. bereitgestellt wird. Vorzugsweise wird als Isoliermaterial ein Material mit einer Viskosität von höchstens 500 Pa*s, insbesondere höchstens 100 Pa*s in seinem ersten, form baren Zustand eingesetzt.

Durch diese Maßnahme kann der Freiraum durch das Aufnehmen bzw. im Zuge des Aufneh mens des Düseneinsatzes in den Kanal besonders effizient mit Isoliermaterial formfüllend aufgefüllt werden, da das Isoliermaterial in seinem ersten, formbaren bzw. fließfähigen Zu stand besonders gut verteilbar ist. Des Weiteren kann auf diese Weise auch sichergestellt wer den, dass der gesamte Freiraum mit dem Isoliermaterial aufgefüllt wird.

Bei einer Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal des Trägerkörpers ein aus dem zumindest einen Kanal herausgedrückter Überstand des Isoliermaterials entfernt wird. In diesem Zusammen hang kann es weiters zweckmäßig sein, wenn nach dem Entfernen des Überstandes zur Ent fernung von Resten von in die Durchtrittsöffnung des Düseneinsatzes eingedrungenem Iso liermaterial eine Bohrung in der Durchtrittsöffnung durchgeführt bzw. gesetzt wird.

Durch diese Verfahrensmaßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Durchtrittsöffnung des Düseneinsatzes für den Durchtritt von Schmelze bzw. Kunststoffschmelze nach dem Auf nehmen des Düseneinsatzes freigemacht wird. Die Entfernung eines Überstandes kann grund sätzlich vor oder nach der Umwandlung des Isoliermaterials in den zweiten, ausgehärteten Zustand erfolgen. Vorzugsweise wird der Überstand noch vor dem Umwandeln des Isolierma terials in seinen zweiten, ausgehärteten, festen Zustand durchgeführt.

Bei einer weiteren Verfahrensvariante kann auch vorgesehen sein, dass im Zuge der Herstel lung des Trägerkörpers in der Kanalwand des zumindest einen Kanals eine ringförmige Nut ausgebildet wird, welche ringförmige Nut nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal einen Bestandteil des ersten Freiraums bildet, und welche ringförmige Nut durch das Aufnehmen des Düseneinsatzes in den zumindest einen Kanal ebenfalls form füllend mit dem im ersten Zustand formbaren Isoliermaterial ausgefüllt wird.

Durch die Herstellung einer solchen, ringförmigen bzw. ringförmig um den Düseneinsatz ver laufenden Nut kann für die Verwendung der Granulierkopf-Platte zur Granulierung sicherge- stellt werden, dass auch eine Abkühlung der von der ersten Stirnseite abgewendeten, rücksei tigen Bereiche im Inneren des Trägerkörpers hintangehalten ist. Hierdurch kann auch eine Er starrung von Schmelze bzw. Kunststoffschmelze in einem von der ersten Stirnseite abgewen deten Bereich des zumindest einen Kanals wirksam hintangehalten werden, da einem Wärme verlust in Richtung der ersten Stirnseite über das Material des Trägerkörpers entgegengewirkt werden kann.

Bei einer Weiterbildung des Verfahrens kann auch vorgesehen sein, dass die Außenumfang fläche des Düseneinsatzes und die Kanalwand des zumindest einen Kanals im Zuge deren Herstellung jeweils in zumindest einem Abschnitt außerhalb des ersten Freiraums derart auf einander abgestimmt werden, dass der Düseneinsatz nach dem Aufnehmen des Düseneinsat zes in den zumindest einen Kanal, in dem zumindest einen Kanal des Trägerkörpers mittels Presspassung gehaltert wird.

Hierdurch kann eine Halterung des Düseneinsatzes in dem zumindest einen Kanal in beson ders einfacher aber dennoch effizienter Art und Weise realisiert werden. Grundsätzlich kann aber auch vorgesehen sein, dass der Düseneinsatz in dem zumindest einen Kanal durch Ver schrauben bzw. mittels einer Schraube in dem zumindest einen Kanal gehaltert bzw. befestigt wird.

Bei einer weiteren Verfahrensweiterbildung kann vorgesehen sein, dass im Zuge der Herstel lung des Trägerkörpers an der Stirnfläche der ersten Stirnseite eine Mehrzahl an konzentrisch um eine Mittelachse des Trägerkörpers angeordnete Vertiefungen hergestellt wird, in welche Vertiefungen hiernach Hartmetallplatten zur Bildung zumindest eines größten Teils einer Messerlauffläche eingesetzt werden, wobei in wenigstens jenen Hartmetallplatten, welche im Bereich eines Kanals oder mehrerer Kanäle angeordnet werden, vorab eine oder mehrere Auf nahmeöffnungien) hergestellt werden, welche Aufnahmeöffnung oder welche Aufnahmeöff nungen jeweils zur Aufnahme eines vorderen Endabschnitts eines jeweiligen Düseneinsatzes vorgesehen sind, wobei zumindest in einem der ersten Stirnseite zugewandten Endabschnitt eines jeweiligen Düseneinsatzes eine jeweilige Aufnahmeöffnung und/oder eine Außenum fangfläche im vorderen Endabschnitt des jeweiligen Düseneinsatzes derart ausgestaltet bzw. aufeinander abgestimmt werden, dass zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöffnung und der Außenumfangfläche in dem vorderen Endabschnitt eines jeweiligen Düseneinsatzes jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum ausgebildet wird, welcher jeweilige zweite Freiraum im Zuge des Aufnehmens eines jeweiligen Düseneinsatzes in einen jeweiligen Kanal des Träger körpers ebenfalls formfüllend mit dem Isoliermaterial ausgefüllt wird.

Durch diese Verfahrensmaßnahmen kann eine besonders abriebfeste bzw. verschleißfeste Messerlauffläche für Granuliermesser einer Granuliermesservorrichtung bereitgestellt werden. Durch die Ausbildung des jeweiligen Freiraums zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöffnung und der Außenumfangfläche in dem vorderen Endabschnitt eines jeweiligen Düseneinsatzes können auch diese Freiräume im Zuge des Aufnehmens eines jeweiligen Düseneinsatzes je weils mit Isoliermaterial formfüllend ausgefüllt werden. Hierdurch kann wiederum ein Erstar ren von Schmelze durch Abkühlung vor allem in der Durchtrittsöffnung des jeweiligen Dü seneinsatzes hintangehalten werden.

Hierbei kann auch vorgesehen sein, dass die Hartmetallplatten nach dem Einsetzen in die Ver tiefungen materialschlüssig mit durch die Vertiefungen gebildeten Teilabschnitten der ersten Stirnfläche verbunden, insbesondere verlötet werden. Durch diese Verfahrensmaßnahme kann eine besonders verschleißfeste Granulierkopf-Platte hergestellt werden.

Es kann bei einer Weiterbildung des Verfahrens vorgesehen sein, im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers im Bereich des zumindest einen Kanals und/oder in einem Bereich zwischen jeweils zwei benachbarten Kanälen wenigstens eine lochförmige Ausnehmung, insbesondere eine Lochbohrung in dem Trägerkörper ausgebildet wird, welche wenigstens eine, lochför mige Ausnehmung bezüglich einer Mittelachse des Trägerkörpers radial außenliegend des zu mindest einen Kanals und/oder zwischen den jeweils zwei benachbarten Kanälen angeordnet wird, und welche wenigstens eine, lochförmige Ausnehmung zur Aufnahme einer Heizpat rone vorgesehen ist.

Durch diese Verfahrensmaßnahme kann wenigstens eine Ausnehmung in dem Trägerkörper hergestellt werden, in welche für den Betrieb bzw. den Einsatz der Granulierkopf-Platte eine Heizpatrone eingesetzt werden kann. Eine solche Heizpatrone kann sodann zum Entgegenwir ken einer Abkühlung des Trägerkörpers der Granulierkopf-Platte während des Granulierens eingesetzt werden. Zusätzlich kann es zweckmäßig sein, wenn entlang der Mittelachse, be züglich der Mittelachse radial außenliegend des zumindest einen Kanals weitere, lochförmige Ausnehmungen ausgebildet werden, welche zum Beispiel zur Aufnahme von Temperatur sensoren oder weiteren Heizelementen vorgesehen sein können.

Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers in der ersten Stirnfläche des Trägerkörpers eine umlaufende Ausnehmung ausgebildet wird, wel che umlaufende Ausnehmung bezüglich einer Mittelachse des Trägerkörpers radial außenlie gend des zumindest einen Kanals angeordnet wird, und welche umlaufende Ausnehmung zum Aufsetzen einer Begrenzung sw and eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte vorgese henen Granuliergehäuses vorgesehen ist.

Durch die Herstellung einer solchen Ausnehmung an dem Trägerkörper kann für den Einsatz der Granulierkopf-Platte zur Granulierung ein wirkungsvolles Mittel zum Entgegenwirken ei nes Wärmeabflusses von dem Trägerkörper auf ein Granuliergehäuse bereitgestellt werden. Ein Granuliergehäuse kann zum Beispiel im Falle einer Unterwassergranulierung gemeinsam mit der Granulierkopf-Platte einen mit Wasser durchströmten Raum ausbilden. Durch die Herstellung der umlaufenden Ausnehmung kann im Betrieb bzw. bei Einsatz der Granulier- kopf-Platte zwischen der Begrenzung sw and eines solchen Granuliergehäuses und der Granu- lierkopf-Platte ein Luftspalt bereitgestellt werden, und somit eine wirksame Wärmeisolierung zwischen dem Granuliergehäuse und der Granulierkopf-Platte realisiert werden.

In der umlaufenden Ausnehmung kann hierbei auch ein bezüglich der Mittelachse radial nach innen gerichtete Nut in dem Trägerkörper ausgebildet werden. Durch eine solche Nut, welche nach dem Koppeln mit einem Granuliergehäuse ebenfalls eine Luftisolierung bzw. einen Luft spalt bildet, kann im Speziellen einem Wärmeabfluss aus dem Trägerkörper, insbesondere aus dem Bereich des zumindest einen Kanals nochmalig verbessert entgegengewirkt werden.

Bei einer weiteren Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers in der ersten Stirnfläche eine weitere, insbesondere scheiben förmige Ausnehmung ausgebildet wird, welche weitere Ausnehmung bezüglich einer Mittel achse des Trägerkörpers radial innenliegend des zumindest einen Kanals angeordnet wird, und welche weitere Ausnehmung hiernach mit einer in der Form der weiteren Ausnehmung angepassten Abdeckung, insbesondere mit einem scheibenförmigen Deckel, derart abgedeckt wird, dass zwischen einem S timflächenab schnitt der weiteren Ausnehmung und einer dem Stirnflächenabschnitt zugewendeten Abdeckfläche der Abdeckung ein Luftspalt ausgebildet wird.

Durch diese Maßnahmen kann ein weiteres, wirksames Mittel zum Entgegenwirken einer Ab kühlung des Trägerkörpers für den Einsatz der Granulierkopf-Platte hergestellt werden. Im Speziellen kann eine allzu hohe Abkühlung der radial nach innen in Richtung der Mittelachse des Trägerkörpers weisenden Bereiche des zumindest einen Kanals zusätzlich hintangehalten werden.

Schließlich kann auch einen Verfahrens Variante sinnvoll sein, bei welcher in dem Trägerkör per eine zylinderförmige Ausnehmung derart hergestellt wird, sodass diese zylinderförmige Ausnehmung sich ausgehend von dem Stimflächenabschnitt der weiteren, bezüglich der Mit telachse des Trägerkörpers radial innenliegend des zumindest einen Kanals angeordneten Ausnehmung entlang der Mittelachse verlaufend, insbesondere parallel zu der Mittelachse verlaufend, in den Trägerkörper erstreckt, und in welcher zylinderförmigen Ausnehmung ein zylinderförmiges Heizband angeordnet wird.

Durch Herstellung einer solchen, zylinderförmigen Ausnehmung und Anordnung des zylin derförmigen Heizbandes kann für den Betrieb bzw. Einsatz der Granulierkopf-Platte ein wei teres, effektives Mittel zum Entgegenwirken einer Abkühlung des Trägerkörpers, insbeson dere der bezüglich der Mittelachse radial innenliegend des zumindest einen Kanals befindli chen Bereiche des Trägerkörpers bereitgestellt werden.

Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch durch Bereitstellen einer Granulierkopf-Platte ge löst. Die Granulierkopf-Platte kann im Besonderen mittels einem in dieser Beschreibung of fenbarten Verfahren hergestellt werden.

Die Granulierkopf-Platte umfasst einen Trägerkörper mit einer zum Koppeln mit einer Granu- liermesser-Schneidvorrichtung vorgesehenen, ersten Stirnseite mit einer ersten Stirnfläche, und mit einer zum Koppeln mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung vorgesehenen, zweiten Stirnseite. Hierbei ist in dem Trägerkörper zumindest ein sich zwischen der ersten Stirnseite und der zweiten Stirnseite erstreckender Kanal für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet. In einem der ersten Stirnseite zugewendeten Endabschnitt des zumindest einen Kanals im Trägerkörper ist ein Düseneinsatz aufgenommen. Außerdem ist zwischen einer Kanalwand des zumindest einen Kanals und einer Außenumfangfläche des Düseneinsatzes zumindest in einem der ersten Stirnseite zugewandten Abschnitt des Düseneinsatzes, ein um die Außenum fangfläche des Düseneinsatzes umlaufender, erster Freiraum ausgebildet.

Dieser der erste Freiraum ist formfüllend mit einem ausgehärteten Isoliermaterial ausgefüllt, welches Isoliermaterial eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers und dem Material des Düseneinsatzes aufweist.

Ganz grundsätzlich ist bei dieser Granulierkopf-Platte von Vorteil, dass im Betrieb die Zufuhr von Heizenergie, welche zur Aufrechterhaltung eines geschmolzenen Zustands eines jeweili gen, zu granulierenden Kunststoffs in dem zumindest einen Kanal nötig ist, verringert werden kann. Des Weiteren ist eine Granulierkopf-Platte mit hoher Verschleißfestigkeit bzw. verbes serter Beschädigungsresistenz bereitgestellt. So können während der Verwendung der Granu- lierkopf-Platte zur Granulierung Beschädigungen, etwa durch Eindringen von Fremdstoffen, wie etwa Kühlungs wasser in den Freiraum, wirksam hintangehalten werden, und ist ein fort währender Einsatz bzw. Betrieb ohne Instandsetzungsbedarf über einen langen Zeitraum er möglicht. Das Isoliermaterial kann im ausgehärteten Zustand im Besondern als Klebemittel zwischen der Kanalwand und dem Düseneinsatz wirken. Außerdem können mit der Granu- lierkopf-Platte aufgrund der hohen Hitzebeständigkeit des Isoliermaterials im ausgehärtetem Zustand auch Kunststoffe mit sehr hoher Schmelztemperatur verarbeitet werden. Die erste Stirnseite der Granulierkopf-Platte kann insbesondere zum Verbinden mit einer Wasserzu fuhröffnung ausgestatteten Granuliergehäuse vorgesehen sein.

Bei einer Ausgestaltungsvariante der Granulierkopf-Platte kann vorgesehen sein, dass das Iso liermaterial bis mindestens 80 °C hitzebeständig ist. Bevorzugt ist das das Isoliermaterial bis mindestens 250 °C, insbesondere bis mindestens 1100 °C hitzebeständig.

Von Vorteil ist hierbei, dass aufgrund der Hitzebeständigkeit des ausgehärteten Isoliermateri als Materialien mit hoher Schmelztemperatur verarbeitet werden können. Bei einer bevorzugten Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das Isoliermaterial durch ein hydraulisch ausgehärtetes, mineralisches, insbesondere zementhaltiges, Bindemittel gebildet ist.

Ein solches Isoliermaterial zeichnet sich einerseits durch besonders hohe Hitzebeständigkeit aus, und weist außerdem eine gute Haftung gegenüber aus Metall gefertigten Trägerkörpem und/oder Düseneinsätzen auf. Des Weiteren weist ein derartiges Isoliermaterial im Zuge der hydraulischen Aushärtung während der Herstellung der Granulierkopf-Platte nur sehr gerin gen bis gar keinen Schrumpf auf, sodass keine Fehlstellen, etwa Poren oder Löcher in dem ausgehärteten Isoliermaterial resultieren. Hierdurch können Beschädigungen im Betrieb der Granulierkopf-Platte vorteilhafterweise hintangehalten werden.

Bei einer weiteren Ausgestaltungsvariante kann es zweckmäßig sein, wenn das Isoliermaterial im ausgehärtetem Zustand einen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten von 0,0001 mm/°C bis 0,01 mm/°C aufweist.

Hierdurch können mechanische Spannungen im Bereich des zumindest einen Kanals bzw. des Düseneinsatzes während des Betriebes der Granulierkopf-Platte hintangehalten werden. Vor zugsweise kann das ausgehärtete Isoliermaterial einen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten von 0,0005 mm/°C bis 0,005 mm/°C aufweisen.

Des Weiteren kann es von Vorteilsein, wenn das Isoliermaterial im ausgehärtetem Zustand eine thermische Leitfähigkeit von höchstens 1 W/mK aufweist.

Ein solches Isoliermaterial weist vorteilhafterweise eine ausreichend gute wärmedämmende Wirkung auf. Bevorzugt weist das ausgehärtete Isoliermaterial eine thermische Leitfähigkeit von höchstens 0,6 W/mK, insbesondere 0,1 W/mK auf.

Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn das Isoliermaterial im ausgehärtetem Zustand eine Druckfestigkeit von mindestens 5 N/mm 2 aufweist. Hierdurch ist im Besonderen ein Isoliermaterial bereitgestellt, welches auch bei Einsatz der Granulierkopf-Platte bei hohen Temperaturunterscheiden eine ausreichend hohe Widerstands festigkeit gegenüber Verformungen aufweist. Vorzugsweise kann das Isoliermaterial in sei nem ausgehärtetem Zustand eine Druckfestigkeit von mindestens 20 N/mm 2 , insbesondere 100 N/mm 2 aufweisen.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass in der Kanalwand des zumindest einen Kanals eine ringförmige Nut ausgebildet ist, welche ringförmige Nut einen Bestandteil des ersten Frei raums bildet, und welche ringförmige Nut ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärteten, Iso liermaterial ausgefüllt ist

Eine solche, ringförmige bzw. ringförmig um den Düseneinsatz verlaufenden Nut bringt für den Betrieb bzw. Einsatz der Granulierkopf-Platte den Vorteil, dass auch eine Abkühlung der von der ersten Stirnseite abgewendeten, rückseitigen Bereiche im Inneren des Trägerkörpers hintangehalten werden kann. Hierdurch kann auch eine Erstarrung von Schmelze bzw. Kunst stoffschmelze in einem von der ersten Stirnseite abgewendeten Bereich des zumindest einen Kanals wirksam hintangehalten werden, da einem Wärmeverlust in Richtung der ersten Stirn seite über das Material des Trägerkörpers entgegengewirkt ist.

Bei einer Weiterbildung der Granulierkopf-Platte kann auch vorgesehen sein, dass der Düsen einsatz in dem zumindest einen Kanal des Trägerkörpers mittels Presspassung bzw. Übermaß passung gehaltert ist.

Hierdurch ist eine Halterung bzw. Befestigung des Düseneinsatzes in dem zumindest einen Kanal in besonders einfacher aber dennoch effizienter Art und Weise realisiert.

Es kann aber im Prinzip auch vorgesehen sein, dass der Düseneinsatz in dem zumindest einen Kanal durch eine Verschraubung bzw. mittels einer Schraube in dem zumindest einen Kanal gehaltert bzw. befestigt ist.

Bei einer weiteren Ausgestaltungsvariante der Granulierkopf-Platte kann eine Mehrzahl an Hartmetallplatten vorgesehen sein, welche Hartmetallplatten an der Stirnfläche der ersten Stirnseite in konzentrisch um eine Mittelachse des Trägerkörpers angeordnete Vertiefungen eingesetzt sind, welche Hartmetallplatten zumindest größtenteils die Messerlauffläche bilden, wobei wenigstens jene Hartmetallplatten, welche im Bereich eines Kanals oder mehrerer Ka näle angeordnet sind, eine oder mehrere Aufnahmeöffnung(en) aufweisen, in welcher Auf nahmeöffnung oder in welchen Aufnahmeöffnungen ein vorderer Endabschnitt eines jeweili gen Düseneinsatzes aufgenommen ist oder sind, wobei zwischen einer jeweiligen Aufnahme öffnung und der Außenumfangfläche in dem vorderen Endabschnitt eines jeweiligen Düsen einsatzes jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum ausgebildet ist, welcher jeweilige zweite Freiraum ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärteten Isoliermaterial ausgefüllt ist.

Von Vorteil ist hierbei, dass eine besonders abriebfeste bzw. verschleißfeste Messerlauffläche für Granuliermesser einer Granuliermesservorrichtung bereitgestellt werden kann. Durch das Isoliermaterial in dem jeweiligen umlaufenden, zweiten Freiraum zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöffnung und der Außenumfangfläche in dem vorderen Endabschnitt eines jeweili gen Düseneinsatzes kann weiters beim Einsatz der Granulierkopf-Platte ein Erstarren von Schmelze durch Abkühlung vor allem in der Durchtrittsöffnung des jeweiligen Düseneinsat zes hintangehalten werden.

In diesem Zusammenhang kann es auch zweckmäßig sein, wenn die Hartmetallplatten materi alschlüssig mit durch die Vertiefungen gebildete Teilabschnitte der ersten Stirnfläche verbun den, insbesondere verlötet sind. Hierdurch kann vorteilhafterweise eine besonders verschleiß feste Granulierkopf-Platte bereitgestellt werden.

Des Weiteren kann eine Ausgestaltungsvariante der Granulierkopf-Platte von Vorteil sein, bei welcher im Bereich des zumindest einen Kanals und/oder in einem Bereich zwischen jeweils zwei benachbarten Kanälen wenigstens eine lochförmige Ausnehmung, insbesondere Loch bohrung in dem Trägerkörper ausgebildet ist, welche wenigstens eine, lochförmige Ausneh mung bezüglich einer Mittelachse des Trägerkörpers radial außenliegend des zumindest einen Kanals und/oder der jeweils zwei benachbarten Kanäle angeordnet ist, und in welcher wenigs tens einen Ausnehmung eine Heizpatrone angeordnet ist.

Eine solche Heizpatrone kann bei Einsatz der Granulierkopf-Platte zum Entgegenwirken einer Abkühlung des Trägerkörpers während des Granulierens eingesetzt werden. Es können ent lang der Mittelachse, aber auch noch weitere, bezüglich der Mittelachse radial außenliegend des zumindest einen Kanals angeordnete, lochförmige Ausnehmungen, insbesondere Loch bohrungen vorgesehen sein, in welchen weiteren, lochförmigen Ausnehmungen zum Beispiel Temperatursensoren bzw. -fühler, oder zusätzliche Heizpatronen angeordnet sein können.

Bei einer Weiterbildung der Granulierkopf-Platte kann auch vorgesehen sein, dass in der ers ten Stirnfläche des Trägerkörpers eine umlaufende Ausnehmung, insbesondere ringförmig umlaufende Ausnehmung ausgebildet ist, welche umlaufende Ausnehmung bezüglich einer Mittelachse des Trägerkörpers radial außenliegend des zumindest einen Kanals angeordnet ist, und welche umlaufende Ausnehmung zum Aufsetzen einer Begrenzung sw and eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte vorgesehenen Granuliergehäuses vorgesehen ist.

Durch eine solche umlaufende Ausnehmung ist für den Einsatz der Granulierkopf-Platte zur Granulierung ein wirkungsvolles Mittel zum Entgegenwirken eines Wärmeabflusses von dem Trägerkörper auf ein Granuliergehäuse bereitgestellt. Ein Granuliergehäuse kann zum Bei spiel im Falle einer Unterwassergranulierung gemeinsam mit der Granulierkopf-Platte einen mit Wasser durchströmten Raum ausbilden. Durch die umlaufende Ausnehmung kann bei Einsatz der Granulierkopf-Platte zwischen der Begrenzungswand eines solchen Granulierge häuses und der Granulierkopf-Platte ein Luftspalt, und somit eine wirksame Wärmeisolierung zwischen dem Granuliergehäuse und der Granulierkopf-Platte ausgebildet werden.

In der umlaufenden Ausnehmung kann hierbei auch eine bezüglich der Mittelachse radial nach innen gerichtete Nut in dem Trägerkörper ausgebildet sein. Durch eine solche Nut kann im Speziellen einem Wärmeabfluss aus dem Trägerkörper, insbesondere aus dem Bereich des zumindest einen Kanals nochmalig verbessert entgegengewirkt werden.

Bei einer weiteren Ausgestaltungsvariante der Granulierkopf-Platte kann auch vorgesehen sein, dass in der ersten Stirnfläche eine weitere, insbesondere scheibenförmige Ausnehmung ausgebildet ist, welche weitere Ausnehmung bezüglich einer Mittelachse des Trägerkörpers radial innenliegend des zumindest einen Kanals angeordnet ist, und welche weitere Ausneh mung mit einer in der Form der weiteren Ausnehmung angepassten Abdeckung derart abge deckt ist, sodass zwischen einem Stirnflächenabschnitt der weiteren Ausnehmung und einer dem Stimflächenabschnitt zugewendeten Abdeckfläche der Abdeckung ein Luftspalt ausge bildet ist. Durch diese Merkmale kann ein weiteres, wirksames Mittel zum Entgegenwirken einer Ab kühlung des Trägerkörpers bei Einsatz der Granulierkopf-Platte bereitgestellt werden. Im Spe ziellen kann Abkühlung der radial nach innen in Richtung der Mittelachse des Trägerkörpers weisenden Bereiche des zumindest einen Kanals zusätzlich hintangehalten werden.

Schließlich kann hierbei auch eine Ausgestaltungsvariante sinnvoll sein, bei welcher in dem Trägerkörper ein zylinderförmiges Heizband in einer zylinderförmigen Ausnehmung angeord net ist, welche zylinderförmige Ausnehmung sich ausgehend von dem Stimflächenabschnitt der weiteren, bezüglich der Mittelachse des Trägerkörpers radial innenliegend des zumindest einen Kanals angeordneten Ausnehmung, entlang der Mittelachse verlaufend, insbesondere parallel zur Mittelachse verlaufend in den Trägerkörper erstreckt.

Von Vorteil ist hierbei, dass für die Verwendung der Granulierkopf-Platte zur Granulierung durch ein solches Heizband ein weiteres, effektives Mittel zum Entgegenwirken einer Abküh lung des Trägerkörpers, insbesondere der bezüglich der Mittelachse radial innenliegend des zumindest einen Kanals befindlichen Bereiche des Trägerkörpers bereitgestellt ist.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 ausschnittsweise eine Schnittansicht einer Granulier- Anordnung mit einer Granu- lierkopf-Platte;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Granulierkopf- Platte;

Fig. 3 ausschnittsweise eine Schnittansicht der Granulierkopf-Platte gemäß Fig. 2;

Fig. 4 eine vergrößerte, ausschnittsweise Schnittansicht eines Bereichs um einen Kanal der Granulierkopf-Platte gemäß Fig. 2 und Fig.3; Fig. 5 eine vergrößerte, ausschnittsweise Schnittansicht eines Bereichs um einen Kanal der Granulierkopf-Platte in einem Zustand während der Herstellung der Granu- lierkopf-Platte.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

In der Fig. 1 ist stark vereinfacht und rein schematisch ein Beispiel für eine Granulier- Anord nung 1 ausschnittsweise in Schnittansicht dargestellt. Wie an sich bekannt, kann eine Granu lier- Anordnung 1 einen Granulierkopf 2 aufweisen, welcher Granulierkopf 2 mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung 3 einerseits und mit einer Granuliermesser-Schneidvorrichtung 4 andererseits gekoppelt werden kann.

Die in der Fig. 1 beispielhaft dargestellte Granulier-Anordnung 1 umfasst eine Granulierkopf- Platte 5. Die Granulierkopf-Platte 5 umfasst einen Trägerkörper 6 mit einer ersten Stirnseite 7 und mit einer zweiten Stirnseite 8 aufweist. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die erste Stirnseite 7 mit einer ersten Stirnfläche 9 hierbei zum Koppeln mit der Granuliermesser- Schneidvorrichtung 4 vorgesehen. Die zweite Stirnseite 8 ist zum Koppeln mit der Schmelze zufuhrvorrichtung 3 vorgesehen.

Im Trägerkörper 6 ist zumindest ein sich zwischen der ersten Stirnseite 7 und der zweiten Stirnseite 8 erstreckender Kanal 10 für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet. In der sche matischen Schnittansicht in der Fig. 1 sind zwei solche Kanäle 10 ersichtlich, wobei an dieser Stelle vermerkt sei, dass je nach den jeweiligen Erfordernissen in der Granulierkopf-Platte 5 auch mehr als ein oder zwei Kanäle 10 für den Durchtritt von Kunststoffschmelze, insbeson dere eine Vielzahl von Kanälen 10 ausgebildet sein können. Wie an sich bekannt und weiters aus der Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Kanäle 10 der Granu- lierkopf-Platte 5 mit einem oder mit mehreren Schmelzezufuhrkanälen 11 der Schmelzezu fuhrvorrichtung 3 leitungsverbunden, sodass im Betrieb der Granulier-Anordnung 1 Kunst stoffschmelze mittels der Schmelzezufuhrvorrichtung 3 durch die Kanäle 10 gefördert werden kann. Nach Durchtritt durch einen Kanal 10 der Granulierkopf-Platte 5 kann die austretende Schmelze sodann beispielsweise mittels rotierender Granuliermesser 12 der Granuliermesser- Schneidvorrichtung 4 zu Granulatpartikeln zerteilt werden. Wie ebenfalls in der Fig. 1 ange deutet ist, kann eine Zerteilung bzw. Granulierung eines durch die Kanäle 10 gepressten Kunststoffstranges zum Beispiel in einer von einem Granuliergehäuse 13 umschlossenen, von einem Wasserstrom durchströmten Granulierkammer 14 erfolgen, in welchem die Schmelze durch das Wasser rasch abgekühlt wird, wobei natürlich alternativ zu dem in der Fig. 1 ge zeigten Beispiel einer Granulier-Anordnung 1 auch andere Anordnungen möglich sind. Durch die erforderliche, rasche Abkühlung der Schmelze nach dem Zerschneiden bzw. Granulieren, resultiert jedenfalls ein erhebliches Temperaturgefälle zwischen der Granulierkopf-Platte 5 und der Granulierkammer 14 bzw. gegebenenfalls dem Granuliergehäuse 13, sodass im Be trieb der Granulier-Anordnung 1 die grundsätzliches Problematik eines zu starken Abkühlens der Granulierkopf-Platte 5, und damit ein grundsätzliches Risiko einer Erstarrung der Kunst stoffschmelze in einem Kanal 10 gegeben ist. Dieses Risiko soll mit der erfindungsgemäßen Granulierkopf-Platte 5 möglichst effizient, insbesondere auch energieeffizient hintangehalten werden, wobei das Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte 5 möglichst einfach durchzuführen sein soll.

In Fig. 2 ist zur besseren Ersichtlichkeit ein Ausführungsbeispiel für eine Granulierkopf-Platte 5 in perspektivischer Ansicht dargestellt, wobei die Darstellung primär eine Darstellung der ersten Stirnseite 7 mit der ersten Stirnfläche 9 dargestellt ist. Die erste Stirnseite 7 ist zum Koppeln mit der Granuliermesser-Schneidvorrichtung 4 vorgesehen ist, siehe Fig. 1. In der Fig. 2 werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Fig. 1 verwendet. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Fig. 1 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Wie anhand des in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels ersichtlich ist, kann die Gra- nulierkopf-Platte 5 als scheibenförmiges Objekt mit einem zumindest im Wesentlichen kreis- förmigen Umfang ausgebildet sein. Grundsätzlich kann die Granulierkopf-Platte 5 aber natür lich auch andere, von der Darstellung in der Fig. 2 abweichende Formen aufweisen. Das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Granulierkopf-Platte 5 weist insgesamt 5 Kanäle 10 für den Durchtritt von Kunststoffschmelze auf. Wie bereits erläutert können auch mehr oder weniger als 5 Kanäle 10 vorgesehen sein, insbesondere ist zumindest ein Kanal 10 für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet. Die 5 Kanäle des in der Fig. 2 dargestellten Aus führungsbeispiels sind kreisförmig um eine Mittelachse 15 verteilt im Inneren des Trägerkör pers 6 ausgebildet. Der Trägerkörper 6 kann zum Beispiel aus Stahl oder einem Metall, wie zum Beispiel Kupfer, oder aus einer Metalllegierung gefertigt werden, und weist eine dem ge wählten Material entsprechende, verhältnismäßig hohe Wärmeleitfähigkeit auf.

In der Fig. 3 ist ausschnittsweise eine Schnittansicht der in der Fig. 2 dargestellten Granulier- kopf-Platte 5 im Bereich eines der Kanäle 10 für den Durchtritt von Schmelze, siehe Fig. 2 gezeigt. In der Fig. 3 werden wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteil bezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 und Fig. 2 verwendet. Um unnötige Wie derholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 und Fig. 2 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Wie in der Fig. 2 zumindest erkennbar ist, besser aber aus der Fig. 3 ersichtlich ist, ist ein Dü seneinsatz 16 in einem der ersten Stirnseite 7 zugewendeten Endabschnitt 17 des zumindest einen Kanals 10 im Trägerkörper 6 aufgenommen. Dieser Düseneinsatz 16 weist eine Durch trittsöffnung 18 für die Schmelze auf, wobei die Durchtrittsöffnung 18 in eine Messerlaufflä- che 19 der Granulierkopf-Platte 5 mündet. Der Düseneinsatz 16 kann zum Beispiel aus Stahl, vorzugsweise einer Stahlsorte mit verhältnismäßig geringer Wärmeleitfähigkeit, oder zum Beispiel aus einem schlecht wärmeleitenden, keramischen Material bestehen. Im Speziellen kann natürlich in jedem in der Granulierkopf-Platte 5 vorhandenen Kanal 10 für den Durch tritt von Schmelze ein entsprechender Düseneinsatz 16 aufgenommen sein.

Zur besseren Ersichtlichkeit ist in der Fig. 4 eine vergrößerte, ausschnittsweise Schnittansicht eines Bereichs um einen Kanal 10 der Granulierkopf-Platte 5 gemäß Fig.3 dargestellt. In der Fig. 4 werden wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 3 verwendet. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, kann der zumindest eine Kanal 10 für den Durch tritt von Schmelze im Bereich der ersten Stirnseite 7 konisch verjüngt sein. Auch der Düsen einsatz 16 kann eine dementsprechende Verjüngung im Bereich der ersten Stirnseite 7 aufwei sen. Außerdem kann die Durchtrittsöffnung 18 des Düseneinsatzes 16 in Richtung zur ersten Stirnseite 7 hin, konisch verjüngt sein. Der in dem zumindest einen Kanal 10 angeordnete Dü seneinsatz 16 kann bündig mit der Stirnfläche 9 der ersten Stirnseite 7 abschließen, wie dies anhand der Fig. 4 und auch der Fig. 2 und Fig. 3 erkennbar ist.

Wie wiederum am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, ist zwischen einer Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 16 und einer Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 zumin dest in einem der ersten Stirnseite 7 zugewandten Abschnitt 22 des Düseneinsatzes 16, ein um die Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 umlaufender, erster Freiraum 23 ausgebil det. Wesentlich ist hierbei, dass dieser erste Freiraum 23 formfüllend mit einem ausgehärteten Isoliermaterial 24 ausgefüllt ist, welches Isoliermaterial 24 eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers 6 und dem Material des Düseneinsatzes 16 aufweist. Das Isolier material 24 kann im ausgehärteten Zustand im Besondern als Klebemittel zwischen der Ka nalwand 20 und dem Düseneinsatz 16 wirken, wodurch eine besonders beschädigungsresis tente Granulierkopf-Platte 5 mit guten Wärmeisolierungseigenschaften bereitgestellt werden kann.

Vorzugsweise kann das Isoliermaterial 24 bis mindestens 80 °C hitzebeständig sein. Beson ders bevorzugt kann das Isoliermaterial 24 bis mindestens 250 °C, insbesondere bis 1100 °C hitzebeständig sein. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das Isoliermaterial 24 durch ein hydraulisch ausgehärtetes, mineralisches, insbesondere zementhaltiges, Bindemittel gebildet ist. Ein derartiges Bindemittel bzw. Isoliermaterial 24 kann im Speziellen gute Hafteigen schaften gegenüber dem Material des Trägerkörpers 6 und dem Material des Düseneinsatzes 16 aufweisen. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das Isoliermaterial 24 im ausgehärtetem Zustand ei nen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten von 0,0001 mm/°C bis 0,01 mm/°C aufweist. Bevor zugt weist das ausgehärtete Isoliermaterial 24 einen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten von 0,0005 mm/°C bis 0,005 mm/°C auf.

Außerdem kann vorgesehen sein, dass das Isoliermaterial 24 im ausgehärtetem Zustand eine thermische Leitfähigkeit von höchstens 1 W/mK aufweist. Vorzugsweise weist das ausgehär tete Isoliermaterial 24 eine thermische Leitfähigkeit von höchstens 0,6 W/mK, insbesondere 0,1 W/mK auf. Hierdurch lässt sich die wärmedämmende Wirkung des Isoliermaterials weiter verbessern.

Es kann auch vorgesehen sein, dass das Isoliermaterial 24 im ausgehärtetem Zustand eine Druckfestigkeit von mindestens 5 N/mm 2 aufweist. Bevorzugt kann das Isoliermaterial 24 im ausgehärtetem Zustand eine Druckfestigkeit von mindestens 20 N/mm 2 , insbesondere 100 N/mm 2 aufweisen. Hierdurch kann die Beschädigungsresistenz bzw. Verschleißfestigkeit der Granulierkopf-Platte weiter verbessert werden.

Das Verfahren zur Herstellung einer perforierten Granulierkopf-Platte 5 umfasst die Herstel lung eines Trägerkörpers 6 mit einer zum Koppeln mit einer Granuliermesser-Schneidvorrich- tung 4 vorgesehenen, ersten Stirnseite 7 mit einer ersten Stirnfläche 9, und mit einer zum Koppeln mit einer Schmelzezufuhrvorrichtung 3 vorgesehenen, zweiten Stirnseite 8. Im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 wird hierbei im Trägerkörper 6 zumindest ein sich zwi schen der ersten Stirnseite 7 und der zweiten Stirnseite 8 erstreckender Kanal 10 für den Durchtritt von Schmelze ausgebildet.

Hiernach umfasst das Verfahren ein Aufnehmen eines bereitgestellten Düseneinsatzes 16 mit einer Durchtrittsöffnung 18 für die Schmelze in einen der ersten Stirnseite 7 zugewendeten Endabschnitt 17 des zumindest einen Kanals 10.

Hierbei werden zumindest in einem der ersten Stirnseite 7 zugewandten Abschnitt 22 des Dü seneinsatzes 16 eine Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 und/oder eine Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 10 des Trägerkörpers 6 derart ausgestaltet bzw. aufeinander abgestimmt, dass zwischen der Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 10 und der Außen umfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 in dem der ersten Stirnseite 7 zugewandten Abschnitt 22 des Düseneinsatzes 16 ein um die Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 umlau fender, erster Freiraum 23 ausgebildet wird. Dieser Freiraum 23 kann zum Beispiel durch eine Verringerung eines Durchmessers der Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 in dem der ersten Stirnseite 7 zu gewandten Abschnitt 22 des Düseneinsatzes 16 bereitgestellt werden. Der Freiraum 23 kann aber auch alleinig oder zusätzlich durch eine Erweiterung der Kanal wand 20 des zumindest einen Kanals 10 erzeugt werden, wie die am besten aus der Fig. 4 er sichtlich ist.

Die im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 bereitgestellten, oben beschriebenen Struk turelemente sind anhand mindestens einem der in Fig. 2 bis Fig. 4 dargestellten Ausführungs beispiele ersichtlich.

Wesentlich bei dem Verfahren ist, dass vor dem Aufnehmen des Düseneinsatzes 16 in den zu mindest einen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 ein in einem ersten Zustand formbares bzw. fließfähiges Isoliermaterial 24 in den zumindest einen Kanal 10 eingefüllt wird und/oder auf eine Außenumfangsfläche 21 des Düseneinsatzes 16 aufgebracht wird, wie dies in der Fig. 5 schematisch angedeutet ist. In der Fig. 5 ist eine vergrößerte, ausschnittsweise Schnittansicht eines Bereichs um einen Kanal der Granulierkopf-Platte 5 in einem Zustand während der Her stellung der Granulierkopf-Platte 5 zur schematischen Darstellung des Verfahrens gezeigt. In der Fig. 5 werden wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnun gen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 4 verwendet. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis Fig. 4 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Anschließend wird im Zuge des Aufnehmens bzw. durch das Aufnehmen des Düseneinsatzes 16 ausgehend von der zweiten Stirnseite 8 des Trägerkörpers 6, siehe Fig. l, in den zumindest einen Kanal 10, der erste Freiraum 23 zwischen der Kanalwand 20 des zumindest einen Ka nals 10 und der Außenumfangfläche 21 des Düseneinsatzes 16 formfüllend mit dem im ersten Zustand formbaren Isoliermaterial 24 ausgefüllt. Die Aufnahmerichtung des Düseneinsatzes 16 in den zumindest einen Kanal 10 ist hierbei in der Fig. 5 anhand des dargestellten Pfeils veranschaulicht. Schließlich wird nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes 16 in den zumindest einen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 das Isoliermaterial 24 in einen zweiten, ausgehärteten, festen Zustand umgewandelt, insbesondere chemisch umgewandelt, wobei das Isoliermaterial 24 im zweiten, ausgehärteten Zustand eine Haftwirkung gegenüber dem Material des Trägerkörpers 6 und dem Material des Düseneinsatzes 16 aufweist. Eine solchermaßen hergestellte Granulierkopf- Platte 5 wurde bereits anhand der in den Fig. 2 bis Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.

Durch ein solches Verfahren kann in einfacher Art und Weise eine Granulierkopf-Platte 5 mit verbesserten Wärmedämmungseigenschaften und erhöhter Beschädigungsresistenz bzw. Ver schleißfestigkeit hergestellt werden.

Zweckmäßig kann hierbei eine Verfahrensführung sein, bei welcher als Isoliermaterial 24 ein Material bereitgestellt bzw. eingesetzt wird, welches in seinem zweiten, ausgehärteten Zu stand bis mindestens 80 °C hitzebeständig ist. Vorzugsweise kann als Isoliermaterial 24 ein Material eingesetzt werden, welches in seinem zweiten, ausgehärteten Zustand bis mindestens 250 °C, insbesondere 1100 °C hitzebeständig ist.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass als Isoliermaterial 24 eine Mischung aus einem rie selfähigen, hydraulisch härtbaren, mineralischen Bindemittel und Wasser, oder eine Mischung aus dem rieselfähigen, hydraulisch härtbaren, mineralischen Bindemittel und einem wässrigen Fluid eingesetzt bzw. bereitgestellt wird. Ein solches Isoliermaterial 24 entfaltet insbesondere nach dem Umwandeln in den zweiten, ausgehärteten Zustand eine ausreichend gute Haftwir kung gegenüber dem Material des Trägerkörpers 6 und dem Material des Düseneinsatzes 16. Dies im Besonderen dann, wenn das Material des Trägerkörpers 6 und/oder das Material des Düseneinsatzes 16 ausgewählt sind aus der Gruppe der Metalle, Metalllegierungen oder Kera miken.

Es kann des Weiteren auch von Vorteil sein, wenn als Isoliermaterial 24 ein Material mit ei ner Viskosität von höchstens 4000 Pa*s in seinem ersten, formbaren Zustand eingesetzt bzw. bereitgestellt wird. Hierdurch wird im Besonderen das formfüllende Ausfüllen des ersten Freiraums 23 erleichtert. Im Speziellen kann als Isoliermaterial 24 ein Material mit einer Vis kosität von höchstens 500 Pa*s, insbesondere 100 Pa*s in seinem ersten, formbaren Zustand eingesetzt werden.

Bevorzugt wird das Verfahren derart durchgeführt, dass nach dem Aufnehmen des Düsenein satzes 16 in den zumindest einen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 ein aus dem zumindest einen Kanal 10 herausgedrückter Überstand 25 des Isoliermaterials 24 entfernt wird. Ein solcher Überstand 25 ein rein schematisch mit strichlierten Linien in der Fig. 5 veranschaulicht. Die Entfernung eines solchen Überstandes 25 kann grundsätzlich vor oder nach der Umwandlung des Isoliermaterials 24 in seinen zweiten, ausgehärteten bzw. festen Zustand erfolgen. Vor zugsweise wird ein solcher Überstand 25 noch vor dem Umwandeln des Isoliermaterials 24 in seinen zweiten, ausgehärteten Zustand durchgeführt. In weiterer Folge kann vorzugsweise auch vorgesehen sein, dass nach dem Entfernen des Überstandes 25 zur Entfernung von Res ten von in die Durchtrittsöffnung 18 des Düseneinsatzes eingedrungenem Isoliermaterial 24 eine Bohrung in der Durchtrittsöffnung 18 gesetzt bzw. durchgeführt wird.

Wie aus der Fig. 4 am besten ersichtlich ist, kann in der Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 10 eine ringförmige bzw. ringförmig um den Düseneinsatz 16 verlaufende Nut 26 aus gebildet sein. Diese ringförmige Nut 26 hierbei einen Bestandteil des ersten Freiraums 23 bil den, und kann diese ringförmige Nut 26 ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärteten, Isolier material 24 ausgefüllt sein.

Bei dem Verfahren zur Herstellung einer Granulierkopf-Platte 5, kann hierzu im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 in der Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 10 eine solche ringförmige Nut 26 ausgebildet werden, welche ringförmige Nut 26 nach dem Aufneh men des Düseneinsatzes 16 in den zumindest einen Kanal 10 einen Bestandteil des ersten Freiraums 23 bildet. Diese Nut 26 kann sodann im Zuge des Aufnehmens bzw. durch das Aufnehmen des Düseneinsatzes 16 in den zumindest einen Kanal 10 ebenfalls formfüllend mit dem im ersten Zustand formbaren Isoliermaterial 24 ausgefüllt werden.

Wie in der Fig. 4 mittels des Bezugszeichens 27 veranschaulicht ist, kann der Düseneinsatz 16 in dem zumindest einen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 mittels Presspassung 27 bzw. Über- maßpassung gehaltert bzw. befestigt sein. Bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulier- kopf-Platte 5 kann hierzu vorgesehen sein, dass die Außenumfangfläche 21 des Düseneinsat zes 16 und die Kanalwand 20 des zumindest einen Kanals 10 im Zuge deren Herstellung bzw. Bereitstellung jeweils in zumindest einem Abschnitt 28 außerhalb des ersten Freiraums 23 derart aufeinander abgestimmt werden, dass der Düseneinsatz 16 nach dem Aufnehmen des Düseneinsatzes 16 in den zumindest einen Kanal 10, in dem zumindest einen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 mittels Übermaßpassung bzw. Presspassung 27 gehaltert wird. Alternativ ist natürlich auch eine andere Form der Befestigung des Düseneinsatzes 16 in dem zumindest ei nen Kanal 10 grundsätzlich möglich, etwa durch eine Verschraubung bzw. Befestigung mit einer separaten Schraube.

Wie am besten durch Zusammenschau der Fig. 2 bis Fig. 4 ersichtlich ist, kann bei der Granu- lierkopf-Platte 5 eine Mehrzahl an Hartmetallplatten 29 vorgesehen sein. Diese Hartmetall platten 29 können hierbei an der Stirnfläche 9 der ersten Stirnseite 7 in konzentrisch um eine Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 angeordnete Vertiefungen 30 eingesetzt sein, und können diese Hartmetallplatten 29 so zumindest größtenteils die Messerlauffläche 19 bilden, siehe zum Beispiel Fig. 2. Wenigstens jene Hartmetallplatten 29, welche im Bereich eines Kanals 10 oder mehrerer Kanäle 10 angeordnet sind, können hierbei eine oder mehrere Aufnahmeöff nungien) 31 aufweisen, in welcher Aufnahmeöffnung 31 oder in welchen Aufnahmeöffnun gen 31 ein vorderer Endabschnitt 32 eines jeweiligen Düseneinsatzes 16 aufgenommen ist o- der sind. Wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, kann hierbei zwischen einer jeweiligen Aufnahmeöffnung 31 und der Außenumfangfläche 21 in dem vorderen Endabschnitt 32 eines jeweiligen Düseneinsatzes 16 jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum 33 ausgebildet sein, welcher jeweilige zweite Freiraum 33 ebenfalls formfüllend mit dem ausgehärteten Isolierma terial 24 ausgefüllt sein kann.

Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel mit 5 Kanälen 10 können dement sprechend mindestens jene Hartmetallplatten 29 im Bereich eines der 5 Kanäle 10 eine ent sprechende Aufnahmeöffnung 31 aufweisen. Grundsätzlich können aber auch alle zur Bildung der Messerlauffläche 19 in den Vertiefungen 30 angeordnete Hartmetallplatten 29 eine Auf nahmeöffnung 31 aufweisen, was insbesondere deren Produktion in Chargen vereinfacht. Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist weiters jede Hartmetallplatte 29 nur eine Aufnahmeöffnung 31 auf. Hierzu ist anzumerken, dass durchaus auch eine Granulier- kopf-Platte 5 vorgesehen sein kann, bei welcher mehrere Kanäle 10 im Bereich einer Hartme tallplatte 29 in dem Trägerkörper 6 ausgebildet sind. In solchen Fällen können dementspre chend auch die Hartmetallplatten 29, welche im Bereich mehrerer Kanäle 10 angeordnet sind, mehrere, jeweils in Abstimmung mit der Lage und Dimension der Kanäle 10 eingebrachte Aufnahmeöffnungen 31 aufweisen.

Wie am besten anhand der Fig. 4 ersichtlich ist, kann im Speziellen vorgesehen sein, dass die Hartmetallplatten 29 materialschlüssig mit durch die Vertiefungen 3) gebildete Teilabschnitte 34 der ersten Stirnfläche 9 verbunden, insbesondere verlötet sind.

Zur Bildung der in dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 2 bis Fig.4 dargestellten Messer lauffläche 19, kann bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte vorgesehen sein, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 an der Stirnfläche 9 der ersten Stirn seite 7 eine Mehrzahl an konzentrisch um eine Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 angeord nete Vertiefungen 30 hergestellt werden. In diese Vertiefungen 30 können hiernach Hartme tallplatten 29 zur Bildung zumindest eines größten Teils der Messerlauffläche 15 eingesetzt werden. Hierbei kann in wenigstens jenen Hartmetallplatten 29, welche im Bereich eines Ka nals 10 oder mehrerer Kanäle 10 angeordnet werden, vorab eine oder mehrere Aufnahmeöff nungien) 31 hergestellt werden. Diese Aufnahmeöffnung 31 oder Aufnahmeöffnungen 31 sind hierbei jeweils zur Aufnahme eines vorderen Endabschnitts 32 eines jeweiligen Düsen einsatzes 16 vorgesehen. Zumindest in einem der ersten Stirnseite 7 zugewandten Endab schnitt 32 eines jeweiligen Düseneinsatzes 16 kann eine jeweilige Aufnahmeöffnung 31 und/oder eine Außenumfangfläche 21 im vorderen Endabschnitt 32 des jeweiligen Düsenein satzes 16 derart ausgestaltet bzw. aufeinander abgestimmt werden, dass zwischen einer jewei ligen Aufnahmeöffnung 31 und der Außenumfangfläche 21 in dem vorderen Endabschnitt 32 eines jeweiligen Düseneinsatzes 16 jeweils ein umlaufender, zweiter Freiraum 33 ausgebildet wird. Dieser jeweilige zweite Freiraum 33 kann im Zuge des Aufnehmens eines jeweiligen Düseneinsatzes 16 in einen jeweiligen Kanal 10 des Trägerkörpers 6 ebenfalls formfüllend mit dem Isoliermaterial 24 ausgefüllt werden. Hierbei kann des Weiteren auch vorgesehen sein, dass die Hartmetallplatten 29 nach dem Ein setzen in die Vertiefungen 30 materialschlüssig mit durch die Vertiefungen 30 gebildeten Teilabschnitten 34 der ersten Stirnfläche 9 verbunden, insbesondere verlötet werden.

Wie in der Fig. 2 erkennbar ist und anhand der Fig. 3 am besten erkennbar ist, kann in dem Trägerkörper 6 der Granulierkopf-Platte 5 im Bereich des zumindest einen Kanals 10 und/o der in einem Bereich zwischen jeweils zwei benachbarten Kanälen 10 wenigstens eine loch förmige Ausnehmung 35 in dem Trägerkörper 6 ausgebildet sein. Diese wenigstens eine, lochförmige Ausnehmung 35 kann hierbei bezüglich der Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial außenliegend des zumindest einen Kanals 10 und/oder der jeweils zwei benachbarten Kanäle 10 angeordnet sein, und kann in einer solchen Ausnehmung 35 eine Heizpatrone 36 bzw. ein elektrischer Heizwiderstand angeordnet sein. Mittels einer solchen Heizpatrone 36 kann der Trägerkörper 6 geheizt werden, um den durch den zumindest einen Kanal 10 durch tretenden Kunststoff im geschmolzenen Zustand zu halten.

Wie anhand des in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels des Weiteren gezeigt ist, können entlang der Mittelachse 15 auch noch weitere, bezüglich der Mittelachse 15 radial au ßenliegend des zumindest einen Kanals 10 angeordnete, lochförmige Ausnehmungen 37, 38, insbesondere Fochbohrungen vorgesehen sein, in welchen Ausnehmungen 37, 38 zum Bei spiel Temperatursensoren 39 bzw. -fühler, oder zusätzliche Heizpatronen 40 angeordnet sein können, wie dies anhand der Fig. 4 und der Fig. 2 ersichtlich ist.

Bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte 5, kann im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 im Bereich des zumindest einen Kanals 10 und/oder in einem Bereich zwischen jeweils zwei benachbarten Kanälen 10 wenigstens eine lochförmige Ausnehmung 35, insbesondere eine Fochbohrung in dem Trägerkörper 6 ausgebildet bzw. gebohrt werden, welche wenigstens eine Ausnehmung 35 bezüglich einer Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial außenliegend des zumindest einen Kanals 10 und/oder zwischen den jeweils zwei be nachbarten Kanälen 10 angeordnet werden kann. Diese wenigstens eine, lochförmige Ausneh mung 35 kann zur Aufnahme einer Heizpatrone 36 vorgesehen sein. Zusätzlich können ent lang der Mittelachse 15, bezüglich der Mittelachse 15 radial außenliegend des zumindest ei nen Kanals 10 auch noch weitere, lochförmige Ausnehmungen 37, 38 ausgebildet werden, welche zum Beispiel zur Aufnahme von Temperatursensoren 39 oder weiteren Heizelementen 40 vorgesehen sein können.

Wie anhand des in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels und auch aus der Fig. 2 er sichtlich ist, kann in der ersten Stirnfläche 9 des Trägerkörpers 6 eine umlaufende, insbeson dere ringförmig umlaufende Ausnehmung 41 ausgebildet sein. Diese umlaufende Ausneh mung 41 kann bezüglich einer Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial außenliegend des zu mindest einen Kanals 10 angeordnet sein. Die umlaufende Ausnehmung 41 kann hierbei zum Aufsetzen einer Begrenzung sw and 42 eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte 5 vor gesehenen Granuliergehäuses 13 vorgesehen sein, wobei eine solche Begrenzungswand 42 mit strichlierten Linien in der Fig. 4 rein schematisch veranschaulicht ist.

Durch eine solche, umlaufende Ausnehmung 41 kann bei Einsatz der Granulierkopf-Platte 5 zwischen der Begrenzungswand 42 eines solchen Granuliergehäuses 13 und der Granulier- kopf-Platte 5 bzw. dem Trägerkörper 6 der Granulierkopf-Platte 5 ein Luftspalt, und somit eine wirksame Wärmeisolierung zwischen dem Granuliergehäuse 13 und der Granulierkopf- Platte 5 ausgebildet werden. Wie ebenfalls in der Fig. 4 dargestellt ist, kann in der umlaufen den Ausnehmung 41 hierbei auch eine bezüglich der Mittelachse 15 radial nach innen gerich tete Nut 43 in dem Trägerkörper 6 ausgebildet sein. Durch eine solche Nut 43, welche bei spielsweise nach einem Koppeln mit einem Granuliergehäuse 13 ebenfalls eine Luftisolierung bildet, kann im Speziellen einem Wärmeabfluss aus dem Trägerkörper 6, insbesondere aus dem Bereich des zumindest einen Kanals 10 nochmalig verbessert entgegengewirkt werden.

Bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte 5 kann hierzu vorgesehen sein, dass im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 in der ersten Stirnfläche 9 des Trägerkör pers 6 eine umlaufende Ausnehmung 41 ausgebildet wird. Diese umlaufende Ausnehmung 41 kann insbesondere ringförmig verlaufend ausgebildet werden, und kann diese umlaufende Ausnehmung 41 bezüglich einer Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial außenliegend des zumindest einen Kanals 10 angeordnet werden. Die umlaufende Ausnehmung 41 kann zum Aufsetzen einer Begrenzung sw and 42 eines zum Koppeln mit der Granulierkopf-Platte 5 vor gesehenen Granuliergehäuses 13 vorgesehen sein. In dieser umlaufenden Ausnehmung 41 kann sodann zusätzlich auch eine bezüglich der Mittelachse 15 radial nach innen gerichtete Nut 43 in dem Trägerkörper 6 ausgebildet werden. Des Weiteren kann in der ersten Stirnfläche 9 eine weitere Ausnehmung 44 ausgebildet sein, welche weitere Ausnehmung 44 wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, bezüglich einer Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial innenliegend des zumindest einen Kanals 10 ange ordnet sein kann. Diese weitere Ausnehmung 44 kann zum Beispiel scheibenförmig ausge staltet sein. Außerdem kann diese weitere Ausnehmung 44 mit einer in der Form der weiteren Ausnehmung 44 angepassten Abdeckung 45 derart abgedeckt sein, dass zwischen einem Stirnflächenabschnitt 46 der weiteren Ausnehmung 44 und einer dem Stimflächenabschnitt 46 zugewendeten Abdeckfläche 47 der Abdeckung 45 ein Luftspalt 48 ausgebildet ist. Wie ins besondere in der Fig. 2 ersichtlich ist, kann die der weiteren Ausnehmung 44 in der Form an gepasste Abdeckung 45 durch einen insbesondere scheibenförmigen Deckel 45 gebildet sein, und beispielsweise mittels Verschraubungen 49 an dem Trägerkörper 6 gehaltert sein.

Bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte 5 kann im Zuge der Herstellung des Trägerkörpers 6 in der ersten Stirnfläche 9 eine derartige weitere, insbesondere scheiben förmige Ausnehmung 44 ausgebildet werden, wobei die weitere Ausnehmung 44 bezüglich einer Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial innenliegend des zumindest einen Kanals 10 angeordnet wird. Die weitere Ausnehmung 44 kann hiernach mit der in der Form der weiteren Ausnehmung 44 angepassten Abdeckung 45, insbesondere einem scheibenförmigen Deckel derart abgedeckt werden, dass zwischen einem Stirnflächenabschnitt 46 der weiteren Ausneh mung 44 und einer dem Stimflächenabschnitt 46 zugewendeten Abdeckfläche 47 der Abde ckung 45 ein Luftspalt 48 ausgebildet wird. Eine Befestigung der Abdeckung 45 kann hierbei zum Beispiel mittels Verschraubungen 49 vorgenommen werden. Auf diese Weise kann für den Einsatz der Granulierkopf-Platte 5 ein weiteres, wirksames Mittel zum Entgegenwirken einer Abkühlung des Trägerkörpers 6 bereitgestellt werden.

Schließlich kann, wie in der Fig. 4 ersichtlich ist, im Inneren des Trägerkörpers 6 ein zylin derförmiges Heizband 50, welches insbesondere durch ein elektrisches Widerstandsheizele ment gebildet sein kann, in einer zylinderförmigen Ausnehmung 51 angeordnet sein. Die zy linderförmige Ausnehmung 51 kann sich hierbei ausgehend von dem Stimflächenabschnitt 46 der weiteren, bezüglich der Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial innenliegend des zu mindest einen Kanals 10 angeordneten Ausnehmung 44, entlang der Mittelachse 15 verlau- fend, insbesondere parallel zur Mittelachse 15 verlaufend in den Trägerkörper 6 bzw. ins In nere des Trägerkörpers 6 hinein erstrecken. Im Besonderen können sich die zylinderförmige Ausnehmung 51 und das darin angeordnete Heizband 50 mindestens über eine gesamte Längserstreckung des in dem zumindest Kanal 10 angeordneten Düseneinsatz 16 in den Trä gerkörper 6 hinein erstrecken.

Bei dem Verfahren zur Herstellung der Granulierkopf-Platte 5 kann hierzu vorgesehen sein, dass in dem Trägerkörper 6 eine zylinderförmige Ausnehmung 51 derart hergestellt wird, dass die zylinderförmige Ausnehmung 51 sich ausgehend von dem Stimflächenabschnitt 46 der weiteren, bezüglich der Mittelachse 15 des Trägerkörpers 6 radial innenliegend des zumindest einen Kanals 10 angeordneten Ausnehmung 44, entlang der Mittelachse 15 verlaufend in den Trägerkörper 6 hinein erstreckt. Hierbei kann die zylinderförmige Ausnehmung 51 derart aus gebildet werden, dass sie sich mindestens über eine gesamte Längserstreckung des in dem zu mindest Kanal 10 angeordneten Düseneinsatz 16 in den Trägerkörper 6 hinein erstreckt.

Der Vollständigkeit halber sei abschließend noch vermerkt, dass die vorangehend beschriebe nen und in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Strukturelemente der Granulierkopf-Platte 5, bei spielsweise der Freiraum 23, die Ausnehmungen 35, 37, 38, 41, 44, 51 im Trägerkörper 6, der zumindest eine Kanal 10 oder die Kanäle 10, die Vertiefung 30, Nuten 26, 43, der Düsenein satz 16 etc., jeweils in geeigneter Art und Weise mittels an sich bekannter Methoden, bei spielsweise durch Erodieren, Fräsen, Bohren, Formen und so weiter, hergestellt werden kön nen.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle be merkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten dersel ben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausfüh rungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.

Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Finzelmerkmale oder Merkmals- kombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie len können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen wer den.

Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge stellt wurden.

B e z u g s z e i c h e n a u f s t e 1 1 u n g Granulier-Anordnung 30 Vertiefung

Granulierkopf 31 Aufnahmeöffnung Schmelzezufuhrvorrichtung 32 Endabschnitt Granuliermesser-Schneidvorrich- 33 Freiraum

tung 34 Teilabschnitt Granulierkopf-Platte 35 Ausnehmung Trägerkörper 36 Heizpatrone

Stirnseite 37 Ausnehmung Stirnseite 38 Ausnehmung Stirnfläche 39 Temperatursensor Kanal 40 Heizpatrone

Schmelzezufuhrkanal 41 Ausnehmung Granuliermesser 42 Begrenzungswand Granuliergehäuse 43 Nut

Granulierkammer 44 Ausnehmung Mittelachse 45 Abdeckung

Düseneinsatz 46 Stirnflächenabschnitt Endabschnitt 47 Abdeckfläche Durchtrittsöffnung 48 Luftspalt

Messerlauffläche 49 Verschraubung Kanalwand 50 Heizband

Außenumfangfläche 51 Ausnehmung Abschnitt

Freiraum

Isoliermaterial

Überstand

Nut

Presspassung

Abschnitt

Hartmetallplatte