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Title:
PIPE ARRANGEMENT CONSISTING OF A PIPE OR A PIPE JOINT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/020719
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pipe arrangement comprising a protective device for protecting against environmental influences, said pipe arrangement consisting of a) a pipe joint comprising at least two pipe ends (1, 2) which are attached to each other by means of a mechanical connection (3), the pipe ends (1, 2) and the mechanical connection being closed by a deformable hollow body (4), or b) a pipe (1) with a pipe opening (14), e.g. a leak, through which a medium contained in said pipe can escape, the pipe (1) being surrounded by a deformable hollow body (4) in the region of the pipe opening (14), and the pipe (1) being covered by the hollow body (4) on either side of the opening (14) in a pre-determined section, or c) a pipe with a pipe opening on which a sprinkler or a sprinkler arrangement is mounted, the pipe (1) and the sprinkler outlet being surrounded by a deformable hollow body (4) in the area where the sprinkler is fastened to the pipe, such that the hollow body (4) surrounds both the pipe end (1) and the sprinkler outlet and part of the sprinkler, or d) a pipe of a pipe system, the pipe (1) being made of two pipe parts that are positively interconnected, e.g. by a welding process, a soldering process, an adhesive process or the like, and the pipe being surrounded or covered by a deformable hollow body in the region of the positive connection, or e) a pipe of a pipe system, the pipe being surrounded by a deformable hollow body and the pipe being received by a support (13) in the area where the hollow body (4) surrounds the pipe (1), said support preferably comprising a different material from that of the pipe.

Inventors:
KNISPEL, Jan-Simon (Seekamp 2a, Schneverdingen, 29640, DE)
GIESEKE, Thorsten (Ostlandstraße 14, Großhansdorf, 22927, DE)
DIEDERLEY, Hanjo (Ebeltofter Straße 8B, Timmendorfer Strand, 23669, DE)
Application Number:
EP2018/070233
Publication Date:
January 31, 2019
Filing Date:
July 25, 2018
Export Citation:
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Assignee:
MINIMAX VIKING RESEARCH & DEVELOPMENT GMBH (Industriestraße 10/12, Bad Oldesloe, 23840, DE)
International Classes:
F16L57/04; A62C35/00; F16L23/00; F16L55/168; F16L55/17; F16L59/14; F16L59/16; F16L59/18; F17D5/02; G01M3/00
Domestic Patent References:
WO2008086508A22008-07-17
WO2012009742A12012-01-26
Foreign References:
GB1219768A1971-01-20
FR2209912A11974-07-05
DE3814779A11989-11-02
GB2509834A2014-07-16
FR2311249A11976-12-10
EP0748934A21996-12-18
DE102014100155A12015-07-09
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
EISENFÜHR SPEISER PATENTANWÄLTE RECHTSANWÄLTE PARTGMBB et al. (Postfach 10 60 78, Bremen, 28060, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Rohranordnung mit einer Schutzeinrichtung gegen Umwelteinflüsse, wobei die Rohranordnung besteht aus

a) eine Rohrverbindung, an die wenigstens zwei Rohrleitungsenden (1 , 2) umfasst, die mittels einer mechanischen Verbindung (3) miteinander fixiert sind und bei der die Rohrleitungsenden (1 ,2), wie auch die mechanische Verbindung mit einem verformbaren Hohlkörper (4) verschlossen sind,

oder

b) einem Rohr (1 ) mit einer Rohröffnung (14), z. B. einem Leck, durch welches ein Medium, welches sich innerhalb des Rohres befindet, entweichen können, wobei das Rohr (1 ) dort, wo die Rohröffnung (14) ausgebildet ist, mit einem verformbaren Hohlkörper (4) umschlossen ist, und wobei das Rohr (1 ) in einem vorbestimmten Abschnitt beidseits der Öffnung (14) von dem Hohlkörper (4) abgedeckt ist oder

c) einem Rohr mit einer Rohröffnung, auf welcher ein Sprinkler einer Sprinkleranlage montiert ist, wobei das Rohr (1 ) und auch der Sprinklerabgang dort, wo der Sprinkler am Rohr befestigt ist, mit einem verformbaren Hohlkörper (4) umschlossen ist, sodass der Hohlkörper (4) sowohl das Rohrende (1 ), als auch den Sprinklerabgang und einen Teil des Sprinklers umschließt

oder

d) ein Rohr eines Rohrleitungssystems, wobei das Rohr (1 ) aus zwei Rohrteilen ausgebildet ist, die formschlüssig miteinander verbunden sind, z. B. durch einen Schweißprozess, Lotprozess, Klebeprozess oder dergleichen und wobei das Rohr im Bereich der formschlüssigen Verbindung von einem verformbaren Hohlkörper umschlossen bzw. abgedeckt ist,

oder

e) ein Rohr eines Rohrleitungssystems, wobei das Rohr von einem verformbaren Hohlkörper umschlossen ist und das Rohr dort, wo der Hohlkörper (4) das Rohr (1 ) umschließt von einer Aufhängung (13) aufgenommen wird, die bevorzugt ein anderes Material aufweist, als das Material des Rohrs.

2. Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper durch eine thermische Behandlung verformbar ist oder chemisch verformbar ist und der Hohlkörper vorzugsweise ein Schrumpfschlauch ist. Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Verbindung (3) aus einer aus einem oder mehreren Segmenten bestehenden Rohrkupplung oder eines aus einem einzelnen oder mehreren Segmenten bestehenden Fittings für die Verbindung von glattendigen oder mit jeweils einem Gewinde versehenen oder mit jeweils mindestens einer Umlaufnut versehenen Rohrleitungsenden gebildet wird.

Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohranordnung ein T-Stück aufweist, welches drei Rohrleitungsenden (a, b, c) umfasst.

Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (4) eine abdichtende Funktion aufweist und z.B. ein Abdichtmasse bzw. Material enthält.

Rohranordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (4) flammenhemmende Eigenschaften besitzt, z.B. mit einem Flammenschutz versehen ist.

Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr- oder die Rohranordnung mit einem Mittel für eine Leckageüberwachung ausgestattet ist, z.B. einem Feuchtigkeitssensor (21 ) oder dergleichen.

Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr- oder die Rohrverbindung zusätzlich mit einer Umwicklung versehen ist, welche wenigstens eine oder mehrere der nachstehenden Eigenschaften aufweist: a) die Umwicklung ist thermisch verformbar oder chemisch verformbar und schrumpft bei der Verformung ein, b) die Umwicklung weist selbstverschweißende oder selbstvulkanisierende Eigenschaften auf, c) die Umwicklung enthält eine zusätzliche Abdichtmasse (5), d) die Umwicklung besitzt flammenhemmende Eigenschaften, ist z. B. mit einem Flammenschutz versehen, e) die Umwicklung ist mit einem Kleber versehen.

Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper wenigstens einseitig mit einem Kleber versehen ist, welcher vorzugsweise vollflächig oder teilflächig, z.B. als Film bzw. Schicht mit einer vordefinierten Dicke aufgetragen ist.

Brandbekämpfungsanlage mit wenigstens einer Rohranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Brandbekämpfungsanlage z.B. als Sprinkleranlage, Sprühwasser- oder Löschanlage, Trockenlöschanlage, Gaslöschanlage, Hydrantenanlage oder dergleichen ausgebildet und bevorzugt in einer Kantine, Küche, Krankenhaus, einer Produktionsstätte, insbesondere einer Lebensmittelproduktionsstätte angeordnet ist.

1 1. Verwendung einer Rohranordnung oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einem Rohrleitungssystem einer Brandbekämpfungsanlage, z.B. einer Sprinkleranlage, Sprühwasseranlage, Löschanlage, Hydrantenanlage oder dergleichen, wobei die Wasserlöschanlage in einer Produktionsanlage, z. B. Le- bensmittelproduktionsstätte, einer Küche, einer Kantine oder einem Krankenhaus oder dergleichen angeordnet ist und am Anbringungsort des Rohrleitungssystems mit wiederkehrend chemischen Reinigern oder dergleichen, z.B. Hochdruckreinigern das Rohrleitungssystem von außen gereinigt wird. 12. Verfahren zur Umhüllung einer Rohranordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Verformung des Hohlkörpers durch eine thermische Behandlung erfolgt und die thermische Behandlung derart ausgeführt wird, dass ausreichend Wärme zur thermischen Verformung des Hohlkörpers gleichzeitig von verschiedenen Stellen des Hohlkörpers, vorzugsweise gleichzeitig den gesamten Umfang auf den Hohlkörper einwirkt, um somit einen möglichst homogenen Schrumpfungspro- zess zu erzielen.

13. Rohrverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (4) durch Anlegen einer Manschette (17) um das Rohr (1 ), oder Rohrverbindung (1 , 2, 3), gebildet wird.

Description:
Rohranordnung, bestehend aus einem Rohr oder einer Rohrverbindung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Rohranordnung, wobei die Anordnung aus einer Rohrverbindung oder einem einzelnen Rohr besteht. Die Rohrverbindung ist als ein Rohr zu verstehen, welches aus zwei Rohrabschnitten gebildet wird, wobei diese Rohrabschnitte (Rohrenden) miteinander fixiert sind, z.B. mittels einer mechanischen Verbindung (z.B: einer Muffe, Kupplung) oder auch formschlüssig miteinander verbunden sind, z.B. durch einen Schweißprozess, Lötprozess, Klebeprozess oder dergleichen.

Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine solche Rohranordnung, welche in einer Brandbekämpfungsanlage zum Einsatz kommt, z.B. einer Brandbekämpfungsanlage bzw. Brandbekämpfungseinrichtung z.B. vom Typ einer Sprinkleranlage, Sprühwasseranlage, Trockenlöschanlage, Löschanlage, Hydrantenanlage, Gaslöschanlage oder dergleichen.

Besonders betrifft die Erfindung dabei solche Brandbekämpfungsanlagen mit einer erfindungsgemäßen Rohranordnung, welche in Produktionsstätten, z.B. Lebensmittelproduktionsstätten, Kantinen, Küchen, Krankenhäusern usw. angeordnet ist, also in Gebäuden und Einrichtungen, bei denen auf Grund der Hygienevorschriften in wiederkehrenden Abständen auch eine Reinigung der gesamten Gebäuderäume erfolgen muss und dabei auch die Einrichtungen der Brandbekämpfungsanlage, also z.B. auch die Rohre, Verbindungen, T- Stücke, Rohrbögen, etc. wiederkehrend mit Reinigungsmitteln in unmittelbaren Kontakt kommen.

Unter einer Rohrverbindung wird in der vorliegenden Anmeldung eine Verbindung von we- nigstens zwei Rohren mit ihren jeweiligen Rohrenden verstanden, die so zueinander angeordnet sind, dass ein Medium, sei es eine Flüssigkeit, ein Gas oder dergleichen, vom Rohr aufgenommen und/oder durch das verbundene Rohr transportiert werden kann und wobei die Rohrverbindung einerseits gewährleistet, dass die Verbindung mechanisch stabil ausgeführt ist und andererseits auch die Rohrverbindung selbst und somit die Rohrverbindung das Rohr an seiner Verbindung selber dicht ist und somit ein Austritt des im Rohr befindlichen Mediums an der Verbindungsstelle ausgeschlossen ist.

Solche Rohrverbindungen gibt es in verschiedenen Ausführungen. So ist es bekannt, zwei Rohre über ihre Rohrenden mittels Muffen, Fittings oder Kupplungen mechanisch zu verbinden, oder auch dann, wenn die Rohrenden ein Gewinde aufweisen, diese dann mittels einer Schraubenmutter, zu verbinden.

Dabei ist auch bekannt, dass die jeweiligen mechanischen Verbindungsmittel wie Muffen, Kupplungen, Fittings, Schrauben etc. mit Dichtungen versehen sind, z. B. Gummiringen, Gummilippen oder dergleichen, um einen Austritt des im Rohr befindlichen Mediums an der Verbindungsstelle zu verhindern. Als bekanntes System wird beispielhaft auf das System MINIMAX„PicoFix" hingewiesen. Bei dieser bekannten Kupplung weisen die Rohrformstücke (Rohrenden) eine umlaufende Nut auf. Dabei gibt es Ausführungen mit starren Kupplungen, bei welchen eine Verzahnung und ein spezielles Schrägsitzdesign für den sicheren Halt von zwei Halbschalen (aus Metall) auf den zu verbindenden Rohrenden liegen und mit einem Dichtungsring über beide Rohrenden nach außen hin gut abgedichtet sind. Es gibt auch eine flexibel genutete Ausführung, die den Vorteil hat, Expansion und Längenänderung in Folge thermischer Einwirkungen auszugleichen.

Die verwendeten Dichtungen haben dabei nicht nur die Funktion, einen Austritt des im Rohr befindlichen Mediums nach draußen zu verhindern, sondern dienen auch dazu, dass von außerhalb des Rohrs keine Partikel, Medien (z. B. Chemikalien, Luft, Wasser), Umwelteinflüsse, oder dergleichen in das Innere des Rohrs gelangen. Die Rohrenden von Rohrabschnitten werden mittels Rohrverbindungen miteinander verbunden, damit somit aus einzelnen Rohrabschnitten lange Rohre gebildet werden können, welche beispielsweise in Brandbekämpfungsanlagen, Brandlöschanlagen, Sprinkleranlagen, Wasserleitungen, Gasleitungen installiert werden. Dabei bilden die Mittel für die me- chanische Fixierung/Verbindung der Rohrenden regelmäßig Angriffspunkte, an denen sich Staub, Unrat, Feuchtigkeit oder dergleichen (Umweltrückstände) absetzen kann, zumal durch die mechanischen Verbindungsstücke auch regelmäßig Vorsprünge, Hinterschnei- dungen und nur zum Teil geschlossene Räume, etc. gebildet werden, an/in denen sich Staub, Unrat, Medien usw. leicht ablagern kann. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass die vorgesehene Dichtung durch die Atmosphäre (vor allem durch den Luftsauerstoff) selbst oder in Verbindung einer Reaktion des Unrats mit der Atmosphäre oder mit Wasser (z. B. Spritzwasser, Reinigungsmittel, usw.) oder mit irgendeinem auf die Rohrverbindung fallenden/abgelagerten oder mit diesen in Kontakt kommenden Medium, z. B. Säure oder dergleichen, altern, degradieren bzw. ihre Dichtfunktion verlieren. Insbesondere dann, wenn die Rohrleitungssysteme, Rohranordnungen und damit die Rohre, Rohrenden und Rohrverbindungen über einen sehr langen Zeitraum ihre Funktion behalten müssen, z. B. über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder Jahrzehnten, kann es im Übrigen auch dazu kommen, dass die Teile der Rohrverbindung selbst durch äußere Atmosphären, sei es Luft oder Wasser oder sonstige äußere Einflüsse (dies könnten auch aggressive Atmosphären sein) wie z. B. Stoffe, die mit der Rohrverbindung in Berührung kommen, beschädigt wurden auch z. B. Reinigungsmittel, die für das regelmäßige Reinigen verwendet werden. Dies kann zur Folge haben, dass die Rohrverbindungen (und/oder wie erwähnt die Dichtung) selbst durch Korrosion oder dergleichen Schaden nehmen und somit die mechanisch sichere Verbindung der Rohrenden nicht mehr vollständig gewähr- leisten werden können, als auch nicht mehr für die notwendige Dichtigkeit gesorgt werden kann.

Dabei ist es bekannt, dass bei Rohrverbindungen z. B. teure Edelstahlmuffen, Edelstahlkupplungen oder dergleichen verwendet werden, auch ist es bereits bekannt, teure Spezi- aldichtungen einzusetzen, oder auch die gesamten Rohrverbindungen mit einer teuren Sonderlackierung zu versehen.

Die genannten Lösungen sind aber relativ aufwändig und teuer oder ihre Anbringung sehr umständlich, wie es insbesondere bei Lackierungen, Sonderbeschichtungen, oder dergleichen der Fall ist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und die Rohranordnung zu verbessern, zuverlässiger zu gestalten, insbesondere besser zu schützen gegen Umwelteinflüsse, Reinigungsdetergenzien, usw. und somit eine verbesserte Lebensdauer und Dichtigkeit der Rohranordnung, insbesondere Rohrverbindung zu gewährleisten.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Rohranordnung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in diesen Unteransprüchen gelöst.

Gegenstand der Erfindung ist somit eine Rohranordnung mit einer Schutzeinrichtung gegen Umwelteinflüsse, wobei die Rohranordnung besteht aus a) Rohrverbindung, an die wenigstens zwei Rohrleitungsenden (1 , 2) umfasst, die mittels einer mechanischen Verbindung (3) miteinander fixiert sind und bei der die Rohrleitungsenden (1 ,2), wie auch die mechanische Verbindung mit einem verformbaren Hohlkörper verschlossen sind

oder

b) Rohr (1 ) mit einer Rohröffnung (14), z. B. einem Leck, durch welches ein Medium, welches sich innerhalb des Rohres befindet, entweichen können, wobei das Rohr (1 ) dort, wo die Rohröffnung (14) ausgebildet ist, mit einem verformbaren Rohkörper (4) umschlossen ist, und wobei das Rohr (1 ) in einem vorbestimmten Abschnitt beidseits der Öffnung (14) mit dem Hohlkörper (4) umschlossen ist

oder

c) Rohr mit einer Rohröffnung, auf welcher ein Sprinkler einer Sprinkleranlage montiert ist, wobei das Rohr (1 ) und auch der Sprinklerabgang dort, wo der Sprinkler am Rohr befestigt ist, mit einem verformbaren Hohlkörper (4) umschlossen ist, sodass der Hohlkörper (4) sowohl das Rohrende (1 ), als auch den Sprinklerabgang und einen Teil des Sprinklers umschließt

oder

d) Rohr eines Rohrleitungssystems von Wasserlöschanlagen, z. B. Sprinkleranlagen, Sprühwasser- und Löschanlagen, Hydrantenanlagen, wobei das Rohr aus zwei Rohrteilen ausgebildet ist, die formschlüssig verbunden sind, z. B. durch einen Schweißprozess, Löt- prozess, Klebeprozess oder dergleichen und wobei das Rohr im Bereich der formschlüssigen Verbindung von einem verformbaren Hohlkörper umschlossen ist,

oder e) Rohr eines Rohrleitungssystems von Wasserlöschanlagen, z. B. Sprinkleranlagen, Sprühwasser- und Löschanlagen, Hydrantenanlagen, wobei das Rohr von einem verformbaren Hohlkörper umschlossen ist und das Rohr dort, wo der Hohlkörper das Rohr umschließt von einer Aufhängung aufgenommen wird, die bevorzugt ein anderes Material auf- weist, als das Material des Rohrs.

Bei einer ersten erfindungsgemäßen Variante a) wird über die Rohrenden und ihr mechanisches Verbindungsmittel, z. B. Muffen, Fittings, Kupplung, Schraube oder dergleichen, ein verformbarer Hohlkörper gestülpt, welcher nach Verformung und damit Annahme sei- ner endgültigen Verformung, die Rohrenden und ihr mechanisches Verbindungsmittel eng bzw. formschlüssig und dichtend umschließt.

Dies hat den Vorteil, dass damit die gesamte Rohrverbindung gegenüber der Außenwelt sicher abgeschlossen ist und somit die mechanischen Teile der Rohrverbindung als auch die Dichtung gegenüber der Atmosphäre und äußeren Einflüssen auf die Rohrverbindung sicher geschützt sind.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Hohlkörper thermisch verformbar.

Dabei kann es sich um eine Ausführung eines Schrumpfschlauchs handeln, oder um einen Hohlkörper, welcher aus einer nachträglichen Umwicklung mit Schrumpfeigenschaften und oder Selbstverschweißungseigenschaften hergestellt wird oder um einen Hohlkörper, wel- eher chemisch verformbar ist.

Dadurch, dass der verformbare Hohlkörper nach seiner Verformung die Rohrverbindung eng umschließt, weist die Außenoberfläche der Rohrverbindung praktisch durchgehend nur noch glatte Flächen aus, auf denen sich kaum mehr Staub, Unrat, Medien (z. B. Wasser. Chemikalien, usw.) oder dergleichen in großen Mengen ablagern kann. Geschieht dies dennoch, so kann Staub, Unrat, oder die entsprechende Ablagerung auch mittels üblicher Reinigungsmittel z. B. auch Hochdruckreiniger entfernt werden, ohne dass dann dabei die mechanische Rohrverbindung wie auch die Rohrdichtung Schaden nehmen, weil sie durch den umschließenden Hohlkörper entsprechend geschützt sind.

In einer weiteren Ausführungsform kann der Hohlkörper innenseitig auch eine zusätzliche Abdichtmasse enthalten, sodass für eine zusätzliche Abdichtung zwischen Rohr und Hohlkörper gesorgt ist und das Eindringen von Medien von außen Richtung der Rohrverbindung bzw. der Rohrabdichtung weiter erschwert oder unmöglich gemacht wird. Die Abdichtmasse, z. B. Kleber, Heißkleber, etc. kann auch vor dem Anbringen des Hohlkörpers auf die Rohrenden, Rohrverbindung voll- oder teilflächig auf das Hohlkörpermaterial innenseitig aufgebracht werden. Schließlich ist auch möglich, dass der verformbare Hohlkörper nachträglich an eine bestehende Rohrverbindung angebracht wird, d. h. es können bestehende Rohrverbindungen somit durch Nachrüstung noch einen zusätzlichen sicheren Schutz erhalten.

Ferner ist es auch möglich, dass bei der Anbringung des Hohlkörpers an der Rohrverbindung auch Mittel für eine Leckageüberwachung mit angebracht werden, dies kann zum Beispiel ein Feuchtigkeitssensor sein, welcher dann zwischen dem verformten Hohlkörper und der Rohrverbindung liegt und von welchem dann im Falle eines Feuchtigkeitsaustritts an der Rohrverbindung entsprechend ein Signal erzeugt und z. B. an eine Empfangseinrichtung übertragen werden kann, damit insoweit eine Wartung der Rohrverbindung ausgelöst werden kann. Schließlich ist es auch möglich, dass der Hohlkörper einen aktiven oder passiven Feuchtigkeitsindikator aufnimmt, welcher im Falle eines Feuchtigkeitsaustritts an dem Rohr dies anzeigt und vom Wartungspersonal auch erkannt werden kann.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.

Figur 1 zeigt eine Verbindung von zwei Rohren bzw. Rohrenden 1 und 2, die im dargestell- ten Beispiel stumpf aufeinander gesetzt sind, oder auf andersartige Weise sich gegenüber liegen. Die beiden Rohrenden sind mit einer mechanischen Verbindung 3 versehen, welche im dargestellten Beispiel als Kupplung ausgeführt ist, wobei jede andere mechanische Verbindung ebenfalls in Frage kommt, z. B. Muffe, Fittings, Schraube oder dergleichen.

Die Rohrkupplung 3 besteht dabei im Wesentlichen aus zwei sich gegenüberliegenden halbschalförmigen Segmenten, z. B. aus Metall, Kunststoff oder dergleichen, die miteinander verbunden sind, z. B. mittels Schrauben, Nieten oder dergleichen.

In Figur 1 ist auch zu erkennen (beispielhafte Darstellung), dass auf einer bzw. beider Seiten der Kupplung ein Feuchtigkeitssensor 21 platziert ist, welcher über eine Kabelverbindung 22 verfügt. Die mit dem Feuchtigkeitssensor 21 gemessenen Feuchtigkeitswerte kön- nen über das Kabel 22 an einer Auswertung, z.B. an Rechner, Computer, etc. weitergeleitet und dort verarbeitet werden um beispielsweise auch eine entsprechende Feuchtigkeitsanzeige an einer Anzeigeeinrichtung zu bewerkstelligen.

Figur 2 zeigt in der Aufsicht den verformbaren Hohlkörper 4, z. B. mit einer Länge L von ca. 30 cm. Bei dieser Art von Hohlkörper handelt es sich im dargestellten Beispiel um einen Schrumpfschlauch 4.

Figur 3a zeigt, wie dieser noch unverformte Schrumpfschlauch 4 über die Rohrenden 1 und 2 sowie die mechanische Verbindung beider Rohrenden gebracht wird und diese umhüllt bzw. überdeckt.

Figur 3b zeigt dann nach der Verformung des Schrumpfschlauchs 4, wie sich dieser über die Rohrenden 1 und 2 und die mechanische Verbindung 3 legt, eng umschließt und somit anschmiegt.

Ist der verformbare Hohlkörper 4 ein üblicher Schrumpfschlauch, so erfolgt das Schrumpfen durch thermische Behandlung, z. B. durch Blasen von heißer Luft von außen auf den Schrumpfschlauch 4. Da Rohre in Bekämpfungsanlagen regelmäßig einen relativ großen Durchmesser haben, d.h. z.B. einen Durchmesser von 1 Zoll oder auch mehr (auch bis zu 12 Zoll Durchmesser), vorzugsweise 1 bis 5 Zoll, sollte bei der thermischen Behandlung darauf geachtet werden, dass die für den Schrumpfungsprozess notwendige Wärme möglichst gleichmäßig von allen Seiten auf das Schrumpfschlauchmaterial einwirkt, um somit über den gesamten Radius des Schrumpfschlauches einen gleichmäßigen Schrumpfungs- prozess zu ermöglichen. Ein solches gleichmäßige Schrumpfungsergebnis kann z.B. dadurch gewährleistet sein, indem bei der thermischen Behandlung die Wärme von allen Seiten gleichzeitig auf den Schrumpfschlauch einwirkt. Das ist z.B. durch mehrere Heiß- luftgeräte möglich, die von verschiedenen Seiten gleichzeitig ihre heiße Luft auf den Schrumpfschlauch einwirken lassen. Wie auch in Figur 3b zu erkennen ist, sind nunmehr die Rohrenden 1 , 2 wie auch die mechanische Verbindung 3, also z. B. die Rohrkupplung vollständig vom Hohlkörper 4, also Schrumpfschlauch, umschlossen und dieser bildet dann eine weitere Barriere für die Außenatmosphäre gegenüber dem Inneren des Rohrs, indem sich beispielsweise ein flüssiges oder gasförmiges Medium befinden kann. Wie in Figur 3b zu erkennen, liegen die Feuchtigkeitssensoren 21 unterhalb des Schrumpf- schlauchs, die herausgeführten Kabel 22 werden, wie erwähnt, so verwendet, die vom Feuchtigkeitssensor gemessenen Signale an die Auswertung weiterzuleiten.

Somit kann mithin der Feuchtigkeitssensor 21 auftretende Feuchtigkeit zwischen Hohlkör- per und Rohr messen, weil beispielsweise der Schrumpfschlauch undicht geworden ist aufgrund der Einwirkung von Reinigungsdetergenzien, Behandlung mit Hochdruckreinigern, etc. Dies kann entsprechend angezeigt werden, um entweder eine neue Umhüllung der Rohrverbindung mittels des Hohlkörpers zu veranlassen oder gar den gesamten Rohrabschnitt einschließlich der Rohrverbindung auszutauschen. Zwischen den beiden Rohrenden 1 und 2 und der Kupplung 3 ist ferner auch eine übliche, bekannte Dichtung ausgebildet, die im dargestellten Beispiel jedoch nicht zu erkennen ist.

Diese Dichtung schützt einerseits davor, dass das im Rohr befindliche Medium nach außen austreten kann und andererseits schützt diese Dichtung auch vor dem Einwirken von äußeren Einflüssen von außen vom Rohr in das Innere des Rohrs. Wenn solche Rohrleitungen für eine lange Dauer, z. B. einige Jahrzehnte, ausgelegt sind, ist es nicht unüblich, dass die Dichtungen einen Schaden erleiden, z. B. durch Alterung, vor allem aber auch durch äußere Einflüsse. Eine typische Alterungserscheinung ist dabei, dass z. B. eine Gummidichtung mit der Zeit spröde wird und somit auch undicht wird.

Diese Bildung der Sprödigkeit der Dichtung hat nicht nur mit dem zeitlichen Alter der Dich- tung etwas zu tun, sondern vor allem damit, dass die Außenatmosphäre, also die Atmosphäre außerhalb der Rohrverbindung, auf die Dichtung einwirkt und diese z. B. austrocknet, degradiert etc.. Dieser Alterungsprozess der Dichtung wird unter Umständen aber auch gefördert, wenn das Rohr von außen gereinigt wird, z. B mit aggressiven Reinigungsmitteln oder mit Hochdruckreinigern oder beides zusammen. Dabei ist es nicht zu verhin- dem, dass dann die Reinigungsflüssigkeit zum Teil auch unter hohen Druck an die Dichtung gelangt und dieses quasi abrasiv abträgt.

Bei der in Figur 3b dargestellten Lösung kann das Reinigungsmittel als solches, auch dann, wenn es durch eine Hochdruckreinigung ausgetragen wird, nicht mehr an die Kupplung selbst bzw. deren Dichtung gelangen, weil der Schrumpfschlauch 4, also der verformbare Hohlkörper, eine weitere mechanische Barriere bildet. In Figur 4 ist eine weitere erfindungsgemäße Variante gezeigt. Dabei ist vor der Verformung des Hohlkörpers, also z. B. des Schrumpfschlauchs, ein Kleber oder ein anderes Abdichtmittel 5, um den Umfang des Rohrendes angebracht, sodass nach der Verformung des Hohlkörpers dieser mit dem Rohrende zusätzlich durch das Abdichtmittel abgedichtet wird, unter Umständen auch fest verklebt ist, was nochmals das Eindringen von Substanzen, Stoffen, etc. von außen in Richtung der Rohrverbindung, Rohrkupplung und Rohrabdichtung erschwert bzw. verhindert.

Es ist auch möglich, dass das Abdichtmittel als Heißkleber ausgebildet ist, welcher als Schicht bzw. Film auf die Innenseite des noch unverformten Schrumpfschlauchs voll- oder teilflächig aufgetragen ist. Bei der Einwirkung der Wärme auf den Schrumpfschlauch schmilzt dann der Heißkleber und wenn dieser Schrumpfschlauch sich um die Rohrenden und die Rohrverbindung legt und kommt es zur bestmöglichen Verbindung zwischen Rohrenden/Rohrverbindung und dem Schrumpfschlauch und dann kann nach dem Schrumpf- prozess die Abdichtmasse, Kleber in einer vorbestimmten Art und Weise reagieren, aus- härten oder dergleichen. Somit kann der Schrumpfschlauch fest um die Rohrenden bzw. Rohrverbindungen kleben bzw. abdichten.

Figur 5 zeigt, wie der verformbare Hohlkörper ohne Abdichtmasse um das Rohrende gelegt ist, wobei sich durch die Verformung des Hohlkörpers, insbesondere wenn es sich um ein Schrumpfschlauch handelt, welcher thermisch oder chemisch geschrumpft wird, dieser eng und lückenfrei auf der Oberfläche des Rohrendes ablegt und somit eine hochwirksame Abdichtung darstellt. Ist das Rohrende von außen mit einer Lackierung oder Oberflächenbehandlung versehen, welche möglichst glatt ist, kann die Verbindung durch den verformbaren Hohlkörper noch besser, vor allem dichter und somit dauerhafter sein.

Ob letztlich ein Abdichtmittel, Klebmasse oder dergleichen, wie gemäß Figur 4 zum Einsatz kommt, oder der verformbare Hohlkörper ohne zusätzliche Abdichtmittel auf den Rohrenden verschrumpft wird, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab.

Dadurch, dass erfindungsgemäß nicht nur die Rohre bzw. Rohrenden, sondern vor allem auch die mechanische Verbindung, also z. B. Rohrschellen, Rohrkupplungen, Fittings, Muffen oder dergleichen geschützt sind, hat dies den Vorteil, dass beim Reinigen der Rohre auch diese Teile besser geschützt werden gegen Einwirkungen von Wasser, aggressiven Reinigungsmitteln oder dergleichen und somit auch die mechanische Verbindung länger haltbar gemacht wird und dabei durchaus aus günstigeren Materialien hergestellt werden kann und nicht wie bisher aus Edelstahlteilen, die sehr teuer sind. Durch die Ausbildung des formbaren Hohlkörpers um die Rohverbindung wird mithin erreicht, dass die Rohrenden, mechanische Rohrverbindung, wie auch die Rohrdichtung sicher geschützt werden, was wiederum die Reinigung von außen erleichtert, insbesondere dann, wenn diese Reinigung mittels aggressiver Medien und/oder mittels Hochdruckreini- ger erfolgt, z. B. in Küchen, Kantinen, Krankenhäuser, Lebensmittelproduktionsstätten oder dergleichen.

Wird ein verformbarer Hohlkörper angebracht, ist es auch möglich, vor dem Prozess des Hohlkörpers einen aktiven oder passiven Feuchtigkeitssensor, Feuchtigkeitsindikator oder dergleichen zur Leckageüberwachung mit einzubringen, sodass dieser dann nach der Ver- formung des Hohlkörpers eng an der Verbindungsstelle beider Rohrenden liegt. Dabei hat dann der verformbare Hohlkörper auch die Funktion, dass er die Leckageüberwachung fixiert, sodass eine Undichtigkeit der Rohrdichtung sicher überwacht bzw. festgestellt werden kann.

Die vorgestellte Lösung ist besonders günstig, weil dabei auf zusätzliche Mittel zur Fixie- rung des Mittels zur Leckageüberwachung verzichtet werden kann und schließlich hat dabei der verformbare Hohlkörper auch den Vorteil, dass er bei Undichtigkeit der Rohrdichtung, also bei Austritt des Mediums aus dem Rohrinneren nach draußen, verhindern kann, dass das Medium nach außen gelangen kann z. B. herunter tropft und gleichzeitig können die Mittel zur Leckageüberwachung die Undichtigkeit messen und dies entsprechend recht- zeitig anzeigen.

Eine alternative Ausführung, welche insbesondere für Nachrüstung bestehender Rohrverbindungen geeignet ist, besteht daraus, dass die bestehende Rohrverbindung bestehend aus einer aus einem einzelnen oder mehreren Segmenten bestehenden Rohrkupplung o- der eines aus einem einzelnen oder mehreren Segmenten bestehenden Fittings für die Verbindung von glattendigen und/oder mit jeweils einem Gewinde versehenen oder mit jeweils mindestens einer umlaufenden Nut versehenen Rohrleitungsenden von außen zusätzlich mit einer Umwicklung (Manschette) versehen wird. Dabei wird dann das Umwicklungsmaterial unter Umständen nach der Umwicklung ebenfalls thermisch verformt und oder selbstverschweißt, sodass es dann eng an der Rohrverbindung anliegt. Dabei kann es sich um Schrumpfschlauchmaterial handeln, welches als Band- oder Manschettenmaterial ausgebildet ist, welches nach der Umwicklung thermisch verformt wird oder aber auch um selbstverschweißendes bzw. selbstvulkanisierendes Silikonband, Kautschukband, Manschette oder vergleichbares. In einem solchen Fall hat dann die Umwicklung wie den vorbeschriebene verformbare Hohlkörper die beschriebene abdichtende Wirkung und es kann auch bei der Umwicklung wiederum, wie bereits beschrieben, ein Mittel für eine Leckageüberwachung, also z. B. ein Feuchtigkeitssensor, ein Feuchtigkeitsindikator oder dergleichen, mit verlegt werden, so- dass dann über den Schutz der Rohrverbindung und seiner mechanischen Teile wie auch der Dichtung auch eine sichere Fixierung der Mittel der Leckageüberwachung gegeben ist.

Wenn die Rohrverbindung, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, mit dem verformbaren Hohlkörper und/oder der Umwicklung (Manschette) versehen ist, kann dies in einem bestimmten Zeitraum, z. B. in einem bestimmten Jahr, z. B. 2017, in einer ganz bestimmten Farbe erfolgen, z. B. das Umhüllungsmaterial ist in einem bestimmten Jahr schwarz. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt, z. B. 2 Jahre später, die entsprechende erfindungsgemäße Rohrverbindung erneuert werden soll, kann dies dadurch geschehen, in dem dann im anderen Jahr, z. B. 2019, sich die entsprechende Farbe des Materials ändern, z. B. statt schwarz dann rot. Dabei ist es möglich, dass vormals aufgebrachte Material, also dem vormals aufgebrachten Schrumpfschlauch, Umwicklung, etc. vorher abzulösen und dann durch einen neuen zu ersetzen, oder über den bestehenden Schrumpfschlauch, oder über die bereits bestehende Umwicklung wird ein neuer Schrumpfschlauch, eine neue Umwicklung, etc. angebracht. Durch die entsprechende Farbwahl des Materials kann auch von einer gewissen Entfernung z. B. 5m oder mehr sicher erkannt werden, wann die Rohrverbindung mit dem entsprechenden Material versehen wurde, sodass man dann auch das Alter kennt und entsprechende Schlüsse auf eine Erneuerung, Wartung, etc. schließen kann.

Bei der Anbringung des verformbaren Hohlkörpers, der Umwicklung, der eingelegten Mittel für die Leckageüberwachung ist, wie die gesamte erfindungsgemäße Ausführung deutlich günstiger, als bisherige Mittel zur Leckageüberwachung, z. B. mittels Hüllrohren oder dergleichen.

Die erfindungsgemäße Lösung des thermisch oder chemisch verformbaren Hohlkörpers, also z. B. des Schrumpfschlauchs, hat auch den Vorteil, dass ihre Anbringung mit üblichen Werkzeugen erfolgen kann. Schließlich schirmt auch der angebrachte verformte Hohlkörper die Verbindungselemente der Rohrenden sicher gegen äußere Umwelteinflüsse ab. Zur Überwachung der Funktion des verformten Hohlkörpers gegenüber Alterung, Beschädigung, etc. kann auch vorgesehen werden, dass in den Hohlkörper vor der Verformung, also vorzugsweise zwischen Rohrenden bzw. Rohrverbindung einerseits und dem formbaren Hohlkörper ein Drucksensor verlegt wird. Wird dann der Hohlkörper verformt, so kann mittels des Drucksensors der Druck gemessen werden, den der verformbare Hohlkörper auf die innenliegenden Teile ausübt (und umgekehrt).

Verliert der verformte Hohlkörper aufgrund zeitlicher Alterung, äußerer Umwelteinflüsse, etc. irgendwann einmal seine Spannung bzw. Funktion und dehnt sich somit aus, so kann dies durch einen Druckabfall gemessen und angezeigt werden. Soweit in der vorliegenden Anmeldung beschrieben ist, dass zwischen dem verformbaren Hohlkörper und dem Rohrenden eine Abdichtmasse, Klebemasse, etc. eingesetzt wird, können dies sämtlich bekannte Abdichtmassen, Klebemassen, etc. sein, die für solche Zwecke geeignet sind und die insbesondere dazu führen, dass das Rohrmaterial einerseits, als auch das Material des verformbaren Hohlkörpers nicht beschädigt werden. Die erfindungsgemäße Rohrverbindung und ihre Lösung ist besonders geeignet für den Anwendungsbereich von Rohrleitungssystemen in Wasserlöschanlagen, zum Beispiel in Sprinkleranlagen, Sprühwasser- oder Löschanlagen, Hydrantenanlagen, Löschanlagen mit und ohne Frostschutz- oder Schaummittelzumischung, Löschanlagen in frostgefährdeten Bereichen, etc. Auch ist die Anwendung der Erfindung bei Rohrverbindungen und Roh- ren möglich, durch welche z.B. flüssige Lebensmittel, z.B: Mineralwasser, Milch, Bier, Brät, usw. transportiert wird.

Der in der vorliegenden Anmeldung beschriebene Hohlkörper, also z. B. Schrumpfschlauch, weist erfindungsgemäß auch eine flammenhemmende Eigenschaft auf, ist mit einem Flammschutz versehen, um insoweit auch die Rohrverbindung gegen Flammen zu schützen.

Das Material des Hohlkörpers kann auch selbstverschweißende oder selbstvulkanisierende Eigenschaften aufweisen. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn der Hohlkörper der Länge nach aufgetrennt wird und dann die offenen Enden des Hohlkörpers übereinander gelegt werden und diese dann zu verschweißen oder durch Vulkanisation wieder zu verbinden. Dies ist besonders bei einer Nachrüstung vorteilhaft, also bei einem Schutz einer fertigen Rohrverbindung, wenn sich der noch unverformte Hohlkörper in seiner ge- schlossenen Form nicht über die Rohrverbindung schieben lässt, sondern nur nach Auftrennung der Länge nach, sodass dann die offenen, voneinander getrennten Enden über die Rohrverbindung gelegt und miteinander verbunden werden können.

Figur 7 zeigt eine Anwendung der Erfindung für ein T-Stück 6. Dieses T-Stück 6 weist drei Rohrenden 7a, 7b und 7c auf, welche jeweils mit einer Kupplung 3 mit jeweils entsprechenden weiteren dort angeordneten Rohrenden 8a, 8b und 8c verbunden sind, sodass durch die Kupplungen eine feste, wie auch dichte Verbindung der jeweiligen Rohrendenpaare 7a/8a, 7b/8b und 7c/8c entsteht. Die bei der Verbindung der Rohrenden mittels der Kupplungen vorgesehenen Dichtungen sind ausgebildet, aber in der Zeichnung nicht dargestellt. Wie in Figur 7 zu erkennen, sind über die jeweiligen Rohrendenverbindungen und die Kupplung, die in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Hohlkörper 9a, 9b, 9c gelegt und wenn diese Hohlkörper als Schrumpfschlauch ausgebildet sind, kann durch ein Sch rümpf prozess die engumschließende, anschmiegende Abdeckung der jeweiligen Kupplung und der anderen dem ihnen zugeordneten Rohrabschnitten hergestellt werden. Wie in Figur 7 dargestellt, sind die einzelnen Hohlkörper 9a, 9b und 9c in ihrem T-Stück zugeordneten Ende nicht etwa senkrecht zu ihrer Längsachse La, Lb, Lc abgeschnitten, sondern weisen einen runden Abschnitt 10a, 10b, 10c auf, welcher auch in etwa teilkreisförmig (wie in Figur 7 dargestellt) ausgebildet sein kann. Der Vorteil dieses runden Anschnitts besteht darin, dass beim Schrumpfungsprozess dieser Teil des Hohlkörpers sich möglichst weit zum Mittelpunkt M des T-Stücks hin erstreckt, die einzelnen Hohlkörperabschnitte 9a, 9b, 9c aber separat von den jeweiligen Enden a, b, c auf das T-Stück geschoben werden können. Da der Durchmesser des T-Stücks zur Mitte hin zunimmt, bewirkt der Schrumpfungsprozess auch, dass dort die Hohlkörper, also der Schrumpfschlauch, nach dem Schrumpfungsprozess noch enger anliegt als an den Teilen des T-Stücks bzw. der Rohrenden 8a, 8b, 8c, die einen geringeren Durchmesser aufweisen.

Figur 8 zeigt die vorgestellte Variante eines T-Stücks mit Hohlkörper, wobei die vorderen Enden 10a, 10b, 10c des Hohlkörpers entsprechend so zugeschnitten sind, dass sie sich in ihrem vorderen Bereich, also der Bereich, der über dem T-Stück zur Anlage kommt, entweder exakt berühren oder leicht z.B. um einen oder mehrere cm, überlappen. Dies setzt dann jedoch einen speziellen Zuschnitt des Hohlkörperabschnitts 9c voraus, während die Hohlkörperabschnitte 9a, 9b den gleichen Zuschnitt aufweisen können. In der Figur 8 sind die Kupplungen nur angedeutet, denn diesbezüglich gilt das gleiche wie in Figur 7.

Figur 9 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem geraden Rohrabschnitt 1 , der mit einem Rohrbogen 19 gekuppelt wird. In Figur 9 ist Kupplung selbst nicht dargestellt, an den überliegenden Rohrenden gilt jedoch das gleiche, wie in den Figuren 1 bis 6 beschrieben.

Figur 10 zeigt eine weitere Variante eines T-Stücks 6, bei welchem wiederum drei (gleichförmige) Hohlkörper 9a, 9b, 9c auf den jeweiligen Enden a, b, c und deren Kupplungsverbindung (nicht dargestellt) sowie den angrenzenden, mit der Kupplung verbundenen Rohr- enden liegen. Bei dieser Art des T-Stücks fallen alle Rohrverbindungen und die Hohlkörper so aus, wie in den Figuren 1 bis 6 beschrieben.

Figur 1 1 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem Rohr 1 mit einem Sprinklerabgang 1 1. Der Sprinklerabgang 1 1 wird regelmäßig auf das Rohr 1 geschraubt oder daran in sonstiger Weise befestigt. Dabei sorgt der Hohlkörper 4 und dessen Umhüllung von Sprink- lerabgang sowie des Kupplungsstücks des Sprinklers dafür, dass dieser Teil des Sprinklers bestmöglich abgedichtet ist.

In der Figur 1 1 ist auch zu erkennen, dass der Sprinkler nicht mit seinem Gewinde 23 nicht vollständig in den Sprinkelabgang und somit das Rohrende 1 eingeschraubt ist. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Schrumpfschlauchs wird aber der gesamte offene Teil des Gewinde 23 vom Schrumpfschlauch verdeckt und somit ein Bereich, der bisher kaum zu reinigen ist aufgrund seiner vielen Entlüftungen, Kanten, Ecken, Nuten, etc. grundsätzlich Unrat, also auch von Stäuben und Reinigungsrückständen, etc. ferngehalten, was insgesamt den Einsatz des Sprinklers, insbesondere seine Tauglichkeit verbessert.

Figur 12 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine Aufhängung 13 eines Rohrs 1. Wie in der Figur 12a zu sehen, ist das Rohr 1 an einer bestimmten Stelle von dem Hohlkörper, z.B. von dem Schrumpfschlauch, umgeben und genau dort umfasst auch die Aufhängung 13 das Rohr. Diese Lösung bietet sich insbesondere dort an, wo das Rohr aus einem anderen Material, z.B. Eisen, Edelstahl besteht als dass Material der Aufhängung, z.B. Zink, Zinn, usw. Durch die Anwendung wird mithin auch bewirkt, dass es eine Materialisolation zwischen den verschiedenen Materialien gibt und somit keine chemisch-physikalische Reaktion zwischen dem Material der Aufhängung einerseits und des Rohres andererseits ent- stehen kann mit der Folge, dass sowohl die Aufhängung als auch das Rohr nicht degradieren und somit langlebiger bleiben. Durch die in Figur 12 erstellte Aufhängung 13 des Rohrs 1 bei der die Vorrichtung der Aufhängung 13 das Rohr 1 nicht direkt kontaktieren, sondern nur über den dazwischen angeordneten Hohlkörper, also Schrumpfschlauch, wird auch vermieden, dass sich bei Bewegung auf Grund der Erschütterung des Gebäudes, eventuelle Abkratzer, etc. ab Rohr einstellen und dieses somit beschädigt wird. Der Erfindung würden somit die Kräfte, die bei einer Erschütterung des Gebäudes von der Aufhängung ausgehen, auf das Hohlkörpermaterial einwirken und da es sich hierbei um Verbrauchsmaterial handelt, ist eine spätere einfachere Reparatur jederzeit möglich und günstig. Die Anwendung des Hohlkörpers hat dabei den Vorteil, dass diese Lösung sehr einfach ist und vor allem wird durch das Aufschrumpfen des Hohlkörpers das Isolationsmaterial fest mit dem Rohr verbunden und kann nicht unabsichtlich verschoben werden.

Figur 13 zeigt die Anwendung der Erfindung auf Rohrenden, die miteinander nicht durch eine Kupplung, sondern formschlüssig verbunden sind, z.B. durch einen Schweißprozess, Lötprozess oder dergleichen.

Werden zwei Rohrenden 1 und 2 miteinander verschweißt, verlötet oder dergleichen, entsteht regelmäßig eine Schweißnaht, Lötnaht, usw. Nach Figur 13 sorgt nun der Hohlkörper 4 dafür, dass die Schweißnaht, Lötnaht oder dergleichen von der Außenumgebung geschützt ist und somit dort eine Korrosion ansetzten kann bzw. durch ein Aufspritzen von Wasser an dieser Stelle der Schweißnaht, Lötnaht oder dergleichen keinen Schaden erleiden kann oder in sonstiger Weise ihre Qualität einbüßt.

Figur 14 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem Rohr 1 , welches ein Leck, also eine Öffnung 14 aufweist. Ein solches Leck ist unerwünscht, denn durch dieses Leck kann das im Rohr 1 befindliche Medium nach außen entweichen. Mittels des Hohlkörpers 4 wird das Leck wenigstens vorübergehend abgedichtet. Die Dichtwirkung kann auch durch weitere Hilfsmittel verbessert werden, beispielsweise durch den bereits beschriebenen Kleber an der Innenseite des Hohlkörpers, aber auch durch Anlegen einer von Ringen 15 und 16 beidseits des Lecks von außen an den Schrumpfschlauch. Die Ringe 15, 16 können beispielsweise auch Kabelbinder sein, die festgezogen werden oder Metallringe, die um den Schrumpfschlauch angelegt werden und dann fest am Rohr angezogen werden, bis der Schlauch dann zwischen dem Metallring und Rohr eingequetscht ist. Das Abdichten einer Rohröffnung, also eines Rohrlecks mittels des Schrumpfschlauchs mag ungewöhnlich sein und möglicherweise ist das auch keine zufriedenstellende Dauerlösung. Allerdings besteht der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung darin, dass zunächst einmal überhaupt eine Abdichtung geschaffen wird und dann, wenn beispielsweise das Rohr als Teil einer Brandschutzanlage, z.B. einer Sprinkleranlage in einem Produktionsbetrieb ausgebildet ist, die Weiterproduktion möglich ist, ohne dass das in dem Rohr befindliche Medium in den Produktionsbetrieb gelangen kann. Meistens gibt es auch in größeren Produktionsbetrieben bestimmte Ruhephasen, z.B. nachts, an Wochenenden oder in den Betriebsferien und dann kann eine ordnungsgemäße Dichtung des Lecks bewerkstelligt werden, vorher ist die erfindungsgemäße Lösung aber eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Leckageabdichtung.

Wenn es wie bei der in Figur 14 gezeigten Situation aber auch in anderen Situationen nicht möglich ist, den zum Schlauch geformten Hohlkörper über das Rohr zu stülpen, ist es auch möglich, dass der Hohlkörper erst am Rohr selbst ausgebildet wird. Dazu kann - wie be- reits beschrieben - beispielsweise das Hohlkörpermaterial gemäß Figur 15 zunächst in Form einer z.B. rechteckigen Manschette 17 vorliegen, welche dann um die Rohrverbindung oder das Rohr gelegt oder gewickelt wird. Damit die Manschette um die Rohrenden bzw. Rohrverbindungen bzw. das Rohr liegen bleibt, werden dann die gegen überliegenden Enden 18a und 18b der Manschette so um die Rohrenden, Rohrverbindungen oder Rohre gelegt, dass sie sich möglichst einfach oder mehrfach überlappen und die Rohrenden werden dann fixiert. Dies kann mit Hilfe einer Verschlussschiene bewerkstelligt werden, die beispielsweise nach dem Schrumpfungsprozess und dem Abkühlen der Manschette wieder entfernt werden kann, aber es ist auch möglich, dass die jeweiligen Enden 18a und 18b der Manschette 17 nach Art eines Reißverschlusses ausgebildet sind und wie ein Reißverschluss miteinander verbunden werden. Es ist auch möglich, wenn wenigstens ein Ende 18a und/oder 18b mit einem Kleber versehen ist, dass durch den Kleber die übereinander geschlagenen Enden der Manschette gegeneinander haften bleiben und somit der Schrumpfungsprozess durchgeführt werden kann, ohne dass die Manschettenenden 18a und 18b sich dabei lösen. Figur 16 zeigt die Ausbildung des Rohrs 1 , welches von einem Hohlkörper 4, der zunächst die Form einer Manschette 17 aufweist, umschlossen ist. Wie zu erkennen, überlappen sich die Enden 18a und 18b der Manschette 17 und wenn wenigstens die Innenseite des Manschettenendes 18a ein Kleber aufgebracht ist, haftet dieser auf der Außenseite des Manschettenendes 18b und fixiert somit die Manschette und erlaubt somit den Schrump- fungsprozess, ohne dass sich dabei die Manschette wieder löst. Vorzugsweise zur einfachen Anwendung ist aber die gesamte Innenseite der Manschette 17 mit einem entsprechenden Kleber benetzt, sodass es bei der Anbringung der Manschette zu Bildung des Hohlkörpers nicht relevant ist, welches Ende oben und welches unten liegt. Außerdem sorgt somit der Kleber für die bestmögliche Fixierung der umliegenden Manschette am Rohr 1.

Figur 17 zeigt die Variante zur Ausbildung des Hohlkörpers um das Rohr mittels Manschette, bei welcher die beiden Manschettenenden 18a und 18b mit einer Verschlussschiene 20 (fest) miteinander verbunden werden. Diese Verschlussschiene kann, muss aber nicht unbedingt, nach dem Schrumpfungsprozess entfernt werden.

Soweit in der vorliegenden Anmeldung der Einsatz eines Klebers an der Innenseite des Hohlkörpers der Manschette zum Tragen kommt, sollte es sich hierbei um einen Kleber handeln, welcher für die Anwendung eines Schrumpfschlauchs geeignet ist. Hierbei bietet sich zum Beispiel ein Kleber an, der unter der Bezeichnung Hot melting Adhesive HS-TR- 067 von der Firma Hongshang Heat Shrinkable Materials Co., LTd, Shenzhen, China angeboten wird. Das Klebematerial muss dabei nicht vollflächig, sondern kann auch teilflächig auf der Innenseite des Hohlkörpers angeordnet sein. Es ist nämlich dabei zu bedenken, dass sich während des Schrumpfungsprozesses das Material zusammenzieht und dabei Sorge dafür zu tragen ist, wenn man nicht zu viel Klebematerial zwischen dem Hohlkörper (Schrumpfschlauch) und den Rohrenden, Kupplung oder Rohr liegt und sich somit keine „Kleberblasen" auf der Innenseite des Hohlkörpers ausbilden. Das erwähnte„hot-melt adhesive" der Firma Hongshang ist ein geeignetes Material, viele andere Klebematerialien sind ebenfalls einsatzfähig und verfügen über die entsprechende gleiche Eignung.

Wie bereits beschrieben, ist der Einsatz der Erfindung besonders dort geeignet, wo Sprink- leranlagen und deren Rohre, Rohrsysteme eingebaut sind z.B. in Gebäuden oder Betriebsstätten, in denen häufig mit aggressiven Medien und/oder Hochdruckreinigern gereinigt werden muss. Neben den bereits erwähnten Küchen, Kantinen, Krankenhäusern können dies auch Betriebsstätten für die Lebensmittelproduktion sein, z. B. Käsefabriken, Wurstfabriken, Schlachtereien, Milch verarbeitende Betriebe, Getränkehersteller, Schlachte- reien, Fleischzerlegungen, etc. alle Produktionsstätten, bei denen es zwingende Vorschrift ist, dass die gesamte Produktionsstätte in wiederkehrenden Abschnitten z. B. einmal am Tag, einmal in der Woche usw. nach strengen Hygienevorschriften gereinigt wird. In solchen erwähnten Betriebsstätten sind regelmäßig die wasserführenden (Rohranordnungen, Rohre, Rohrenden, Sprinkler und ihre Abgänge etc. von Brandlöschanlagen sowohl an den Seitenwänden als auch unter der Decke angebracht und zur Reinigung des Raumes innerhalb der Betriebsstätte gehört regelmäßig nicht nur die Reinigung der in der Betriebsstätte befindlichen Maschinen und Böden (z. B. Fliesen), sondern auch die Reinigung des gesamten Raumes einschließlich aller Wände- und Deckenbereiche. Das hat zur Folge, dass wiederkehrend z.B. mit Hochdruckreinigern auch die Rohranordnungen, Rohre, Rohrenden damit Kupplungsbereiche der Rohrenden wie auch der Sprinkler mit einem harten Wasserstrahl des Hochdruckreinigers gereinigt werden und die Ausbildung des Hohlkörpers z. B in Form eines Schrumpfschlauchs um die Rohranordnungen, Rohrenden, Kupplungen, Rohre, Sprinklerabgänge etc. werden nicht nur vom Hohlkörper geschützten (abgedeckte) Bereiche vor dem harten Wasserstrahl geschützt, sondern an den Rohranordnungen, Rohrenden, Kupplung, etc. der ausbildeten Hinterschneidungen oder Flächen, die kaum zu reinigen sind, werden durch das Hohlkörpermaterial„geglättet", so- dass eine einfachere Reinigung möglich ist bzw. weniger Anlageorte für die Ausbildung von Keimen, Mikroorganismen etc. entstehen.

Es ist auch möglich, dass das Schrumpfschlauchmaterial mit Nanosilber oder dergleichen anzureichern, sodass dadurch an diesen Stellen, wo der Hohlkörper mit dem induzierten Nanosilber ausgebildet ist, sich Mikroorganismen, Keime usw. noch weniger ansiedeln können.

Zur Überwachung, ob unter Umständen bei einem Reinigungsprozess mittels einem chemischem Reiniger, oder besser mittels eines Hochdruckreinigers von außen in den Bereich zwischen Hohlkörper und Rohr, bzw. Rohrverbindung gelangt, ist es auch möglich, dort eine Leckageüberwachung vorzusehen, z. B. einen Feuchtigkeitssensor 21oder derglei- chen anzuordnen. Dieser Feuchtigkeitssensor ist dann drahtlos oder mittels einer Leitung 22 mit einer Meldezentrale verbunden, in der die Signale der Leckage-Überwachung ausgewertet werden und für den Fall, dass sich eine relevante Menge an Feuchtigkeit zwischen Hohlkörper und Rohr- bzw. Rohrverbindung befindet, kann dies angezeigt werden, um somit die bestehende Anordnung zu warten. Wie dargestellt, beschreibt die Erfindung eine Rohranordnung, welche aus einer Rohrverbindung oder aus einem einzelnen Rohr besteht, bei welcher im Ergebnis die von dem Hohlkörper umhüllte und somit abgedeckte Teil der Rohranordnung bestmöglich gegen Umwelteinflüsse geschützt ist, wie aber auch gegen die Einflüsse von Reinigungsmaterialien und Reinigungsverfahren. Die Umwelteinflüsse sind dabei insbesondere die Luftfeuchtigkeit, eventuelle aggressive Materialien und Medien, die sich in der Luft enthalten sind, auch Lichteinfall, Reinigungsmaterialien, Chemikalien, als auch jeder Form von Gas aber auch Wasser, welches über eine Reinigungseinrichtung, z.B. auch Hochdruckreiniger auf die Rohranordnung einwirkt.