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Patent Searching and Data


Title:
PISTON ACCUMULATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/154607
Kind Code:
A1
Abstract:
A piston accumulator, comprising an accumulator housing and a separator piston (8) which is guided such that it can move longitudinally in said housing and which separates a liquid side (4) from a gas side (10) in the accumulator housing, liquid passing unintentionally from the liquid side (4) to the gas side (10) despite a piston seal on the separator piston (8), is characterized in that at least part of said liquid is returned from the gas side (10) of the accumulator housing to the liquid side (4) thereof by means of a return device (28).

Inventors:
ALBERT, Alexander (Weinbachstraße 28, Wallerfangen, 66798, DE)
LANG, Dennis Christopher (Am Spellenstein 4, St. Ingbert, 66386, DE)
Application Number:
EP2019/051200
Publication Date:
August 15, 2019
Filing Date:
January 18, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HYDAC TECHNOLOGY GMBH (Industriegebiet, Sulzbach/Saar, 66280, DE)
International Classes:
F15B1/24; F15B20/00
Foreign References:
DE967721C1957-12-05
DE102013010344B32014-10-02
DE102014010006A12016-01-07
Attorney, Agent or Firm:
BARTELS UND PARTNER, PATENTANWÄLTE (Lange Straße 51, Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1 . Kolbenspeicher, mit einem Speichergehäuse (2) und einem darin längsverfahrbar geführten Trennkolben (8), der eine Flüssigkeitsseite (4) von einer Gasseite (10) im Speichergehäuse (2) separiert, wobei trotz einer Kolbendichtung an dem Trennkolben (8) ungewollt Flüs sigkeit von der Flüssigkeitsseite (4) auf die Gasseite (10) Übertritt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Rückführeinrichtung (28; 92) die übergetretene Flüssigkeit von der Gasseite (10) des Spei chergehäuses (2) auf die Flüssigkeitsseite (4) desselben zumindest teilweise rückgeführt ist.

2. Kolbenspeicher nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung einen in einer Führung (22) des Trennkolbens (8) längsverfahrbar geführten Schwimmer (24; 44) aufweist, der unter dem Einfluss der Flüssigkeit auf der Gasseite (10) des Speichergehäu ses (2) aufschwimmend einen Weg zu einem Rückschlagventil (28) freigibt, das im geöffneten Zustand eine Verbindung zwischen dieser Führung (22) und der Flüssigkeitsseite (4) im Speichergehäuse (2) freigibt.

3. Kolbenspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (22) für den Schwimmer (24; 44) zur Gasseite (10) des Speichergehäuses (2) hin mit einer Sperre (42) für den Schwim mer (24; 44) verschlossen ist, die flüssigkeitsdurchlässig ist.

4. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer eine Schwimmerkugel (24) ist oder aus einer Schwimmerplatte (44) besteht, die sich bei Bewegung in Richtung des Rückschlagventils (28) an einer Flüssigkeitsdurchläs se (48) aufweisenden weiteren Sperre (46) abstützt und diese Flüs sigkeitsdurchlässe (48) verschließt.

5. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung einen in dem Trenn kolben (8) bewegbar geführten Steuerkolben (50) aufweist, der eine innere, von übergetretener Flüssigkeit füllbare Kammer (62) aufweist und der durch die Wirkung eines Energiespeichers (52) in eine ge öffnete Stellung bewegbar ist, in der die Kammer (62) über ein in Richtung der Gasseite (10) sperrendes Rückschlagventil (28) mit der Flüssigkeitsseite (4) in Verbindung ist.

6. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (50) durch Anlaufen am Ab schlussdeckel (6) gegen die Wirkung des Energiespeichers (52) aus der geöffneten Stellung heraus in eine Stellung verschiebbar ist, in der ein am Steuerkolben (50) befindliches Schließelement (70, 72) die Verbindung zwischen Füllkammer (62) und Flüssigkeitsseite (4) sperrt.

7. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung einen Betätigungskol ben (78) aufweist, der entgegen der Wirkung eines zugehörigen Energiespeichers (88) bei Druckbeaufschlagung zumindest ein im Trennkolben (8) geführtes Rückschlagventil (92) ansteuert.

8. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Rückschlagventil (92) im Trenn kolben (8) einen federbelasteten Steuerpin (96) aufweist, der beim Anfahren des Trennkolbens (8) an den Abschlussdeckel (6) des Spei chergehäuses (2) von dem druckbeaufschlagten Betätigungskolben (78) aufsteuerbar ist.

9. Kolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Sensoreinrichtung (76) das Flüs- sigkeitsvolumen auf der Gasseite (10) des Speichergehäuses (2) fest stellbar ist, die ab einem vorgebbaren Grenzvolumen an Flüssigkeit ein Steuerventil (100) derart ansteuert, dass es die Druckbeaufschla gung für den Betätigungskolben (78) der Rückführeinrichtung (92) freigibt.

Description:
Kolbenspeicher

Die Erfindung betrifft einen Kolbenspeicher, mit einem Speichergehäuse und einem darin längsverfahrbar geführten Trennkolben, der eine Flüssig keitsseite von einer Gasseite im Speichergehäuse separiert, wobei trotz ei ner Kolbendichtung an dem Trennkolben ungewollt Flüssigkeit von der Flüssigkeitsseite auf die Gasseite Übertritt.

Derartige Kolbenspeicher sind Stand der Technik und kommen als hydro- pneumatische Druckspeicher in hydraulischen Kreisläufen häufig zum Ein satz, beispielsweise bei hydraulischen Bremssystemen, Hydrolenkungen, Federungssystemen oder dergleichen, etwa zur Glättung von Druck schwankungen. Diesbezüglich zeigt die DE 10 2014 010 006 A1 ein Bei spiel eines als Pulsationsdämpfer dienenden Kolbenspeichers der eingangs genannten Gattung. Für die Anwendung auf diesen Gebieten ist eine Grundvoraussetzung, dass eine lange, störungsfreie Betriebslebensdauer erreichbar ist. Diesem Ziel steht jedoch das in der Praxis nicht vollständig vermeidbare, ungewollte Übertreten von Hydraulikflüssigkeit zur Gasseite hin entgegen. Dies führt dazu, dass sich der für die effiziente Wirkung des Kolbenspeichers erforder- liehe Verlauf der Druck/Volumen-Kennlinie aufgrund der übergetretenen Flüssigkeit verschlechtert, so dass die einwandfreie Funktion zeitlich be grenzt ist. Im Hinblick auf diese Problematik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen Kolbenspeicher zur Verfügung zu stellen, der eine lange, störungs freie Betriebslebensdauer gewährleistet.

Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch einen Kolbenspeicher gelöst, der die Merkmale des Patentanspruchs 1 in seiner Gesamtheit aufweist.

Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 besteht eine wesentli che Besonderheit der Erfindung darin, dass eine Rückführeinrichtung vorge sehen ist, mittels deren die übergetretene Flüssigkeit von der Gasseite des Speichergehäuses auf die Flüssigkeitsseite desselben zumindest teilweise rückgeführt ist. Dadurch, dass zumindest eine ins Gewicht fallende Verän derung des freien Gasvolumens der Gasseite im Betrieb verhindert ist und der optimale Verlauf der Druck/Volumen-Kennlinie erhalten bleibt, ist ein störungsfreier Betrieb des erfindungsgemäßen Kolbenspeichers über lange Zeiträume hinweg gewährleistet.

Bei vorteilhaften Ausführungsbeispielen weist die Rückführeinrichtung ei nen in einer Führung des Trennkolbens längsverfahrbar geführten Schwim mer auf, der unter dem Einfluss der Flüssigkeit auf der Gasseite des Spei chergehäuses aufschwimmend einen Weg zu einem Rückschlagventil frei gibt, das im geöffneten Zustand eine Verbindung zwischen dieser Führung und der Flüssigkeitsseite im Speichergehäuse freigibt. Bei einer Einstellung des Rückschlagventils derart, dass es bei einem Druck der Gasseite öffnet, der den Druck der Flüssigkeitsseite um einen vorzugsweise geringen Diffe renzdruck Dr übersteigt, erfolgt ein Rückführvorgang in automatischem Betrieb, sobald, wie beim Anlaufen des Trennkolbens an einem Abschluss deckel des Speichergehäuses, kein Druckgleichgewicht zwischen Gasseite und Flüssigkeitsseite herrscht und die Schwimmerkugel durch auf der Gasseite befindliche Hydraulikflüssigkeit aufgeschwommen ist und dadurch den Weg zum Rückschlagventil freigibt. Mit Vorteil ist die Anordnung hierbei so getroffen, dass die Führung für den Schwimmer zur Gasseite des Speichergehäuses hin mit einer Sperre für den Schwimmer verschlossen ist, die flüssigkeitsdurchlässig ist. Dadurch ist ver hindert, dass die Schwimmerkugel aus der Führung ausschwimmen kann.

Der Schwimmer kann eine Schwimmerkugel sein oder aus einer Schwim merplatte bestehen, die sich bei Bewegung in Richtung des Rückschlagven tils an einer Flüssigkeitsdurchlässe aufweisenden weiteren Sperre abstützt und diese Flüssigkeitsdurchlässe verschließt.

Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel weist die Rückführeinrich tung einen in dem Trennkolben bewegbar geführten Steuerkolben auf, der eine innere, von übergetretener Flüssigkeit füllbare Kammer aufweist und der durch die Wirkung eines Energiespeichers in eine geöffnete Stellung bewegbar ist, in der die Kammer über ein in Richtung der Gasseite sperren des Rückschlagventil mit der Flüssigkeitsseite in Verbindung ist.

Um einen druckfesten Verschluss der Gasseite zur Flüssigkeitsseite hin zu gewährleisten, wenn auf der Gasseite ein hoher Drucküberschuss herrscht, wenn beispielsweise die Flüssigkeitsseite drucklos ist, ist bei dem vorste hend genannten Ausführungsbeispiel die Anordnung so getroffen, dass der Steuerkolben durch Anlaufen am Abschlussdeckel gegen die Wirkung des Energiespeichers aus der geöffneten Stellung heraus in eine Stellung ver schiebbar ist, in der ein am Steuerkolben befindliches Schließelement die Verbindung zwischen Füllkammer und Flüssigkeitsseite sperrt.

Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel weist die Rück führeinrichtung einen Betätigungskolben auf, der entgegen der Wirkung eines zugehörigen Energiespeichers bei Druckbeaufschlagung zumindest ein im Trennkolben geführtes Rückschlagventil ansteuert. Mit Vorteil ist die Anordnung hierbei so getroffen, dass das jeweilige Rück schlagventil im Trennkolben einen federbelasteten Steuerpin aufweist, der beim Anfahren des Trennkolbens an den Abschlussdeckel des Speicherge häuses von dem druckbeaufschlagten Betätigungskolben aufsteuerbar ist.

Das auf der Gasseite des Speichergehäuses angesammelte Flüssigkeitsvolu men ist hierbei mittels einer Sensoreinrichtung feststellbar, die ab einem vorgebbaren Grenzvolumen an Flüssigkeit ein Steuerventil derart ansteuert, dass es die Druckbeaufschlagung für den Betätigungskolben der Rück- führeinrichtung freigibt, so dass die Rückführung über das geöffnete Rück schlagventil stattfindet.

Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im Einzelnen erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 und 2 Längsschnitte des Trennkolbens eines ersten Ausführungsbei spiels des erfindungsgemäßen Kolbenspeichers, wobei ein erster Betriebszustand bzw. ein zweiter Betriebszustand der Rückführeinrichtung dargestellt ist;

Fig. 3 und 4 den Fig. 1 und 2 entsprechende Längsschnitte des Trennkol bens eines zweiten Ausführungsbeispiels, wobei der erste Be triebszustand bzw. der zweite Betriebszustand der Rück führeinrichtung dargestellt ist;

Fig. 5 und 6 entsprechende Darstellungen des Trennkolbens eines dritten

Ausführungsbeispiels, wobei der erste Betriebszustand bzw. der zweite Betriebszustand der Rückführeinrichtung darge stellt ist; und Fig. 7 und 8 Längsschnitte des der Flüssigkeitsseite benachbarten Teils des Speichergehäuses eines vierten Ausführungsbeispiels der Er findung, wobei der erste Betriebszustand bzw. der zweite Be triebszustand der Rückführeinrichtung dargestellt ist.

Von den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen des erfin dungsgemäßen Kolbenspeichers ist lediglich in Fig. 7 und 8 vom Speicher gehäuse 2 ein Endbereich dargestellt, an dem sich ein den Gehäuseab schluss an der Flüssigkeitsseite 4 bildender Abschlussdeckel 6 befindet, wobei sich ein im Speichergehäuse 2 frei verschiebbar geführter Trennkol ben 8, der die Flüssigkeitsseite 4 von einer Gasseite 10 separiert, in einer am Deckel 6 anliegenden Endstellung gezeigt ist. In den übrigen Fig. 1 bis 6 ist jeweils der Trennkolben 8 in gesonderter Darstellung ohne die zugehö rigen Gehäuseteile gezeigt.

Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem der Trenn kolben 8 einen zur Zylinderachse 12 koaxialen Durchgang 14 aufweist, in dem sich die Rückführeinrichtung befindet. Wie bei Kolbenspeichern üb lich, hat der Trennkolben 8 zur Vergrößerung des Volumens der Gasseite 10 die Form einer Schale, deren innerer Hohlraum 1 6 sich vom in der Zeichnung untenliegenden Kolbenboden 18 mit seinem offenen Ende bis zum Kolbenende an der Gasseite 10 erstreckt. Der Durchgang 14 für die Rückführeinrichtung befindet sich in einem vom Kolbenboden 18 bis zum gasseitigen Kolbenende verlaufenden, zur Achse 12 koaxialen Rohrkörper 20. Der Durchgang 14 ist durch eine im Innendurchmesser gestufte Boh rung gebildet, mit einem vom gasseitigen Kolbenende ausgehenden ersten Abschnitt, der eine Führung 22 für eine Schwimmerkugel 24 bildet, einem zweiten Abschnitt, der vom Ende am Kolbenboden 18 ausgeht, den glei chen Durchmesser wie die Führung 22 besitzt und ein Ventilgehäuse 26 für ein Standard-Rückschlagventil 28 bildet. Zwischen der Führung 22 und dem Ventilgehäuse 26 befindet sich ein einen verringerten Innendurchmes ser aufweisender Zwischenabschnitt 30. Dieser bildet an dem der Führung 22 zugewandten Ende einen Dichtsitz 32 für die Zusammenwirkung mit der Schwimmerkugel 24 und an dem dem Ventilgehäuse 26 zugewandten Ende einen Dichtsitz 34 für den federbelasteten Schließkörper 36 des Rück schlagventils 28. Der Ventilkörper 36 ist an einer Halterung 38 geführt, die im Ventilgehäuse 36 einen Durchlass 40 freilässt, durch den bei geöffnetem Rückschlagventil 28 Rückführflüssigkeit durchtreten kann.

Die Fig. 1 zeigt den Betriebszustand ohne im Hohlraum 1 6 des Trennkol bens 8 angesammelte, übergetretene Flüssigkeit, wobei die Schwimmerku gel 24 nicht aufgeschwommen ist, sondern am Dichtsitz 32 am Zwischen abschnitt 30 anliegt. Damit die Schwimmerkugel 24 bei zur Gasseite 10 übergetretener Flüssigkeit, wie Hydrauliköl, aufschwimmt, ist die beispiels weise aus Titan oder aus Kunststoff bestehende, beispielsweise mittels 3D- Druck hergestellte Schwimmerkugel 24 als Hohlkugel ausgeführt. Fig. 2 zeigt eine Position der aufgeschwommenen Schwimmerkugel 24, die von ihrem Dichtsitz 32 abgehoben ist. Bei einer Druckdifferenz Dr zwischen der Gasseite 10 und der Flüssigkeitsseite 4 an der Außenseite des Kolben bodens 28 ist dadurch der Ventilkörper 36 des Rückschlagventils 28 druck beaufschlagt, so dass das vorzugsweise auf einen geringen Öffnungsdruck eingestellte Rückschlagventil 28 öffnet und dadurch die Flüssigkeit aus der Gasseite über die Führung 22 zur Gasseite 4 zurückströmt. Um zu verhin- dern, dass die aufgeschwommene Schwimmerkugel 24 aus der Führung 22 ausschwimmt, ist eine Flüssigkeitsdurchlässe aufweisende Kunststoffplatte 42 mit dem Ende des Rohrkörpers 20 verklebt oder verschraubt oder sonst wie verbunden. Um einen Rückführvorgang einzuleiten und für das Öffnen des Rückschlagventils einen Drucküberschuss auf der Gasseite zu bewir ken, wird der Druck der Flüssigkeitsseite 4 verringert, so dass der Trennkol- ben 8 an dem (nur in Fig. 7 und 8 gezeigten) Gehäuse-Abschlussdeckel 6 an läuft.

Das in Fig. 3 und 4 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel entspricht dem ersten Ausführungsbeispiel, abgesehen davon, dass anstelle der Schwim merkugel 24 in der Führung 22 als Schwimmkörper eine Gummimatte 44 vorgesehen ist, die, wie in Fig. 4 gezeigt, bei Anwesenheit von Flüssigkeit aufschwimmt, und dass die Gummimatte 44 bei Fehlen von Flüssigkeit nicht unmittelbar an dem Dichtsitz 32 anl iegt, der an der Verengung des Zwischenabschnitts 30 des Durchgangs 14 gebildet ist, sondern an einem eine Gegen- oder Dichtfläche bildenden Teller 46 aus Kunststoff oder Stahl, der Flüssigkeitsdurchlässe 48 aufweist. Die einen Schwimmkörper bildende Gummimatte 44 dichtet bei fehlender Flüssigkeit durch Anlage am Teller 46 die Durchlässe 48 ab, so dass die Funktionsweise des zweiten Ausfüh rungsbeispiels derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels entspricht.

Bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel weist die Rückführeinrichtung einen im Trennkolben 8 in Axialrichtung bewegbar geführten Steuerkolben 50 auf, der durch eine Druckfeder 52 in eine in Richtung der Flüssigkeitsseite 4 ausgefahrene Endstellung vorgespannt ist. Zur Begrenzung der Ausfahrbewegung in der in Fig. 5 dargestellten Endstel lung ist am kolbenstangenartigen Endteil 54 des Steuerkolbens 50, das sich durch einen Durchgang 58 in den inneren Hohlraum 1 6 des Trennkolbens 8 erstreckt, ein ringförmiger Sperrkörper 56 angebracht, der sich als An schlag am Boden 60 des Hohlraums 1 6 abstützt. Im Steuerkolben 50 befin det sich eine zur Achse 12 koaxiale Füllkammer 62. Über den Durchgang 58 und Querbohrungen 64 des Kolbens 50 ist die Füllkammer 62 aus dem Hohlraum 16 mit übergetretener Flüssigkeit füllbar. Im Steuerkolben 50 befinden sich Querkanäle 66, die zwischen der Außenseite des Kolbens und dem der Flüssigkeitsseite 4 zugewandten Endbereich 68 der Füllkam mer 62 verlaufen. Wie bei den beiden ersten Ausführungsbeispielen ist das Standard-Rückschlagventil 28, das in Richtung der Flüssigkeitsseite 4 sperrt, als ein durch Differenzdruck öffenbares Sperrelement vorgesehen, das nor malerweise die Verbindung zwischen den zur Kolbenaußenseite führenden Querkanälen 66 und dem der Gasseite 10 zugewandten Teil der Füllkam mer 62 sperrt. Die Fig. 5 zeigt die durch die Wirkung der Druckfeder 52 verschobene Position des Steuerkolbens 50, die der geöffneten Stellung entspricht, bei der die Querkanäle 66 zur Flüssigkeitsseite 4 hin frei sind. Um einen Rückführvorgang einzuleiten, wird der Flüssigkeitsdruck der Flüssigkeitsseite 4 gegenüber dem Gasdruck auf der Gasseite 10 in einem Maße verringert, dass sich der Trennkolben 8 in eine Position bewegt, bei der der Steuerkolben 50 an den Abschlussdeckel 6 anläuft und der Steuer kolben 50 dadurch gegen die Wirkung der Druckfeder 52 geringfügig aus der voll ausgefahrenen Stellung von Fig. 5 eingeschoben wird. Bei der sich aufgrund der Abstützung durch die Druckfeder 52 erzeugten Druckdiffe renz zwischen Gasseite 10 und Flüssigkeitsseite 4 öffnet das auf einen ge ringen Schließdruck eingestellte Rückschlagventil 28, so dass der Rückführ vorgang einsetzt und Flüssigkeit aus dem Hohlraum 1 6 über den Durch gang 58, die Füllkammer 62 und die Querkanäle 66 zur Flüssigkeitsseite 4 rückströmt. Um bei drucklosem Zustand der Flüssigkeitsseite 4, bei dem der Trennkolben 8 unter dem gesamten Gasdruck der Gasseite 10 am Ab schlussdeckel 6 anliegt und der Steuerkolben 50, wie in Fig. 6 gezeigt, voll ständig eingefahren ist, gelangt ein am Steuerkolben 50 flanschartig auskra gendes Schließelement 70 mit einem Dichtring 72 in abdichtende Anlage am Trennkolben 8. Dadurch ist bei druckloser Flüssigkeitsseite 4 ein Gas verlust aus der Gasseite 10 vermieden. Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, weist die Führung des Steuerkolbens 50 eine Erweiterung 74 auf, so dass die Ein gänge der Querbohrungen 66 auch bei eingeschobenem Steuerkolben 50 frei sind. Die Verbindung zwischen Gasseite 10 und Flüssigkeitsseite 4 ist daher erst bei voll eingeschobenem Steuerkolben 50 durch abdichtende Anlage des Schließelements 70 am Trennkolben 8 unterbunden. Die Fig. 7 und 8, in denen ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, zeigen vom Kolbenspeicher einen unteren Abschnitt des Speichergehäuses 2 mit daran angebrachtem Abschlussdeckel 6, der den Abschluss der Flüssigkeitsseite 4 bildet. Diese Teile sind in den Fig. 1 bis 6, die lediglich den Trennkolben 8 zeigen, weggelassen. Bei dem Ausfüh rungsbeispiel von Fig. 7 und 8 weist die Rückführeinrichtung einen als Ringkörper ausgebildeten Betätigungskolben 78 auf, der in einem Ringraum 80 des Abschlussdeckels 6 axial verfahrbar ist, der einen an die innere Kol benfläche angrenzenden Druckraum 82 bildet. In dem Ringraum 80 ist der Betätigungskolben 78 durch Druckbeaufschlagung des Druckraums 82 aus dem Abschlussdeckel 6 heraus in eine Endstellung ausfahrbar, die durch einen Anschlag 84 begrenzt ist. Gegen die Ausfahrbewegung ist der Betäti gungskolben 78 durch Druckfedern 88 abgestützt, die sich in einer ringför migen Vertiefung 86 im zugewandten Ende des Ringkolbens 8 befinden. Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, ist im Trennkolben 8 zumindest ein Verbin dungskanal 90 gebildet, der vom Kolbenhohlraum 1 6 in die Vertiefung 86 führt, und in dem ein in die Schließstellung federvorgespanntes Rück schlagventil 92 angeordnet ist. Dessen Schließkörper 94 ist am Ende eines Steuerpins 96 befestigt, der sich in die Vertiefung 86 erstreckt und dabei die in dieser befindliche Druckfeder 88 durchgreift. Beim Zustand von Fig. 7, in der der Rückführzustand dargestellt ist, stützt sich der Steuerpin 96 am Betä tigungskolben 78 ab, weil dieser durch Druckbeaufschlagung des Druck raums 82 gegen die Wirkung der Druckfedern 88 bis zur Anlage am An schlag 84 ausgefahren ist. Dadurch ist der Steuerpin 96 gegen die Wirkung der Schließfeder des Rückschlagventils 92 verschoben, so dass dieses geöff net ist. Die Fig. 8 zeigt demgegenüber den Betriebszustand, bei dem der Druckraum 82 entlastet ist, so dass der Betätigungskolben 78 durch die Druckfedern 88 in den Abschlussdeckel 6 eingefahren ist, der Steuerpin 96 dadurch nicht mehr abgestützt ist und daher das Rückschlagventil 92 ge schlossen ist. Zur Feststellung des Niveaus N von auf die Gasseite 10 übergetretener Flüs sigkeit ist am Speichergehäuse 2 ein Ultraschallsensor 76 vorgesehen, der über einen UP-Schalter den Flüssigkeitsstand an eine Schaltelektronik 98 signalisiert, die ein Steuerventil 100 ansteuert. Bei einem Niveau N ange- sammelter Flüssigkeit auf der Gasseite, wie es in Fig. 7 verdeutlicht ist, ge neriert der Sensor 76 für die Schaltelektronik 98 ein Signal, dass ein Rück führvorgang einzuleiten ist. Hierfür öffnet das Steuerventil 100, so dass der Druckraum 82 mit dem Druck der Flüssigkeitsseite 4 versorgt wird, der Be tätigungskolben 78 druckbeaufschlagt wird und in die in Fig. 7 gezeigte Position ausfährt. Das Steuerventil 100 wird nun geschlossen, so dass der Betätigungskolben 78 druckbeaufschlagt bleibt. Durch Absenken des Drucks der Flüssigkeitsseite 4 und dadurch dem Anlaufen des Trennkolbens 8 am Abschlussdeckel 6 stützt sich der Steuerpin 96 des Rückschlagventils 92 am Betätigungskolben 78 ab und steuert dadurch das Rückschlagventil 92 in die Offenstellung, so dass Flüssigkeit über den Kanal 90 und die Ver tiefung 86 zur Flüssigkeitsseite 4 rückströmt. Sobald der Sensor 76 keine Flüssigkeit mehr signalisiert, wird das Steuerventil 100 wieder geöffnet, so dass der Druckraum 82 entlastet wird, der Betätigungskolben 78 durch die Wirkung der Druckfedern 88 wieder einfährt, der Steuerpin 96 dadurch entlastet ist und das Rückschlagventil 92 wieder schließt. Nach Abschluss dieses Rückführvorgangs kann der Kolbenspeicher wieder für einen folgen den Betriebszyklus betrieben werden. In den Fig. 7 und 8 ist lediglich je ein Kanal 90 mit je einem Rückschlagventil 92 gezeigt. Es könnten jedoch mehr als ein Rückschlagventil 92 in einem zugeordneten Kanal 90 im Trennkol- ben 8 vorgesehen sein.