| JP59125297 | ROTATING JIG FOR WELDING TEMPORARY MEMBER |
| JP08215961 | MACHINE TOOL FOR DRILLING AND MILLING |
| JP05318252 | PRECISION ANGLE POSITIONING DEVICE |
Dittenhöfer, Thomas (Steingarten 10, Riedbach, 97519, DE)
Schreiber, Martin (Am Stiegelein 4b, HERZOGENAURACH, 91074, DE)
Negele, Richard (Hinterer Holzweg 18/1, Esslingen, 73733, DE)
Dittenhöfer, Thomas (Steingarten 10, Riedbach, 97519, DE)
Schreiber, Martin (Am Stiegelein 4b, HERZOGENAURACH, 91074, DE)
| 1. | Drehlagereinrichtung, insbesondere für einen drehbaren Rundtisch einer Werkzeugmaschine, umfassend ein erstes Einrichtungsteil, das mit ei nem drehbar zu lagernden Element, insbesondere dem Rundtisch zu verbinden ist, und ein zweites feststehendes Einrichtungsteil, welche Einrichtungsteile über wenigstens ein Wälzlager verbunden sind, auf welches eine Axialkraft wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem ersten und dem zweiten Einrichtungsteil (2, 3) wirkende Magneteinrichtung (21) zur Erzeugung einer der Axialkraft (F3) im Wesentlichen entgegengesetzten gerichteten Kompensationskraft (Fk) vorgesehen ist. |
| 2. | Drehlagereinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Magneteinrichtung (21) mehrere Permanentmagnetelemente (20) umfasst, die am ersten oder am zweiten Einrichtungsteil (2, 3) angeordnet sind und mit dem gegenüberliegenden anderen Einrichtungsteil (3, 2) zusammenwirken. |
| 3. | Drehlagereinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Magneteinrichtung (21) mehrere Permanentmagnetelemente (20) umfasst, die am ersten und am zweiten Einrichtungsteil (2, 3) einander gegenüberliegend angeordnet sind. |
| 4. | Drehlagereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Permanentmagnetelemente (20) zumindest am ersten Einrichtungsteil (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das die Permanentmagnetelemente (20) aufweisende erste Einrichtungsteil (2) zugleich den Rotor (12) eines das erste Einrichtungsteil (2) antreibenden Motors (13) und das zweite Einrichtungsteil (3) den Stator (19) des Motors (13) bildet o der umfasst. |
| 5. | Drehlagereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (13) ein scheibenförmiger Torquemotor ist. |
| 6. | Drehlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das erste Einrichtungsteil (2) mit dem Drehantrieb eines Motors, insbesondere eines Elektromotors mit Schneckengetriebe koppelbar oder gekoppelt ist. |
| 7. | Drehlagereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass als Wälzlager (5) ein kombiniertes Radial Axiallager (6, 7), insbesondere in Form eines Zylinderrollenlagers, oder zwei oder mehrreihige Schrägkugellager vorgesehen sind. |
| 8. | Werkzeugmaschine umfassend einen drehbaren Rundtisch, der über eine Drehlagereinrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 gelagert ist. |
Drehlagereinrichtung, insbesondere für einen drehbaren Rundtisch einer Werkzeugmaschine
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Drehlagereinrichtung, insbesondere für einen drehbaren Rundtisch einer Werkzeugmaschine, umfassend ein erstes Einrichtungsteil, das mit einem drehbar zu lagernden Element, insbesondere dem Rund- tisch zu verbinden ist, und ein zweites feststehendes Einrichtungsteil, und welche Einrichtungsteile über wenigstens ein Wälzlager verbunden sind, auf welches eine Axialkraft wirkt.
Drehlagereinrichtungen dienen üblicherweise dazu, ein erstes Element drehbar gegenüber einem feststehenden zweiten Element zu lagern. Zu nennen ist als Ausführungsbeispiel eine Werkzeugmaschine mit einem drehbaren Rundtisch, der beispielsweise getaktet bewegt wird, und der über die Drehlagereinrichtung gegenüber dem Maschinengestell oder dergleichen drehbar aufgenommen ist. Bekannte Drehlagereinrichtungen umfassen ein erstes Einrichtungsteil, das mit dem drehbar zu lagernden Element, also beispielsweise dem Rundtisch, gekoppelt ist, und ein zweites feststehendes Einrichtungsteil, das beispielsweise mit dem Maschinengestell oder dergleichen verbunden ist. Die beiden Einrichtungsteile sind über wenigstens ein Wälzlager drehbar miteinander verbunden.
Bei einer üblichen horizontalen Anordnung der Drehlagereinrichtung wirkt auf das wenigstens eine Wälzlager eine Axialkraft, die im Wesentlichen aus dem Gewicht des ersten Einrichtungsteils, aus dem ebenfalls konstant wirkenden
Eigengewicht des gekoppelten Elements, also beispielsweise des Tisches, sowie einem variablen Gewichtsanteil eines beispielsweise zu bearbeitenden Werkstücks und den beispielsweise auf dem Rundtisch angeordneten Spannmitteln zur Befestigung des Werkstücks etc. resultiert. Weiterhin wirken bei- spielsweise aus der Bearbeitung des Werkstücks oder dergleichen sowie aus etwaigen Unwuchten auch Radialkräfte auf das wenigstens eine Wälzlager ein, wie auch etwaige aus Unwucht- und Bearbeitungskräften resultierende Kippmomente.
Für die Lagerlebensdauer entscheidend sind in erster Linie die statisch wirkenden Axialkräfte. Um etwaige hieraus resultierende Schwierigkeiten zu umgehen, wird das verwendete Wälzlager entsprechend dimensioniert. Dies ist kostenintensiv, mitunter ergeben sich auch konstruktionstechnische Schwierigkeiten, ferner ist die Maximaldrehzahl begrenzt.
Zusammenfassung der Erfindung
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Drehlagereinrichtung anzugeben, bei dem die aus der auf das wenigstens eine Wälzlager wirkenden Axialkraft resultierenden Probleme zumindest teilweise kompensiert werden können.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Drehlagereinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine zwischen dem ersten und dem zweiten Einrichtungsteil wirkenden Magneteinrichtung zur Erzeugung einer der Axialkraft im Wesentlichen entgegengesetzten gerichteten Kompensationskraft vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Drehlagereinrichtung zeichnet sich durch den Einsatz einer Magneteinrichtung aus, über die eine Kompensationskraft erzeugt werden kann, die, nachdem die Magneteinrichtung zwischen den beiden Einrichtungsteilen angeordnet ist bzw. zwischen diesen wirkt, zwangsläufig auf das wenigstens eine Wälzlager einwirkt, und die der Axialkraft entgegengesetzt
gerichtet ist. Über die Magneteinrichtung wirkt zwischen beiden Einrichtungsteilen eine permanente Anziehungskraft, die der eigengewichtsbedingten Axialkraft, dies kompensieren, entgegengesetzt gerichtet ist. Die resultierende, auf das wenigstens eine Wälzlager tatsächlich einwirkende Kraft kann damit zu einem großen Teil, je nach Auslegung der Magneteinrichtung, kompensiert werden. Damit ist es möglich, auch relativ kleine Wälzlager bei gleichzeitig ausreichend langer Lebensdauer einzusetzen, die auch mit hohen Dauerdrehzahlen arbeiten können. Auf hydrostatische Lager oder dergleichen kann vorteilhaft verzichtet werden.
Die Magneteinrichtung selbst umfasst zweckmäßigerweise mehrere Permanentmagnetelemente, die am ersten oder am zweiten Einrichtungsteil angeordnet sind und mit dem gegenüberliegenden anderen Einrichtungsteil zusammenwirken. Das jeweils gegenüberliegende Einrichtungsteil ist selbstverständ- lieh metallisch, so dass sich die Permanentmagnetelemente und das gegenüberliegende Einrichtungsteil zwangsläufig anziehen. Dabei ist es unerheblich, ob die Permanentmagnete nun am ersten Einrichtungsteil, das über einen Antriebsmotor aktiv gedreht wird, oder am zweiten, feststehenden Einrichtungsteil angeordnet sind.
Alternativ zur Anordnung der Permanentmagnetelemente an nur einem Einrichtungsteil ist es selbstverständlich auch denkbar, die mehreren Permanentmagnetelemente am ersten und am zweiten Einrichtungsteil einander gegenüberliegend anzuordnen, wobei die Permanentmagnetelemente mit ihren Polen natürlich entsprechend auszurichten sind, so dass sie einander anziehen.
Nach einer besonders zweckmäßigen Erfindungsausgestaltung, bei der die Permanentmagnetelemente zumindest am ersten Einrichtungsteil, das gedreht wird, angeordnet sind, ist besonders vorteilhaft vorgesehen, dass das die Per- manentmagnete aufweisende erste Einrichtungsteil zugleich den Rotor eines das erste Einrichtungsteil antreibenden Motors und das zweite Einrichtungsteil den Stator des Motors bildet oder umfasst. Der Motor ist dabei zweckmäßigerweise als scheibenförmiger Torquemotor ausgebildet. Bei dieser Ausführungs-
form ist der Motor also einrichtungsseitig integriert und bildet einen Teil der Drehlagereinrichtung. Ein solcher Torquemotor lässt zweckmäßigerweise einen Direktantrieb zu. Die Permanentmagnete sind bei dem hier als Scheibenläufer ausgeführten Torquemotor am scheibenförmigen Rotor, der vom ersten Ein- richtungsteil gebildet ist bzw. Teil desselben ist, angeordnet, axial darüber liegend, beabstandet befindet sich das dem Stator bildende oder umfassende zweite Einrichtungsteil, das selbstverständlich über sämtliche elektrotechnische bzw. elektromagnetischen Komponenten verfügt, die zur Bildung eines Torquemotors erforderlich sind. Diese Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, als durch die Ausbildung des Torquemotors als horizontal angeordneter Scheibenläufer sowohl ein integrierter Direktantrieb als auch die erfindungsgemäße magnetische Lastkompensation erreicht wird.
Alternativ zur Verwendung eines scheibenförmigen Torquemotors können die Permanentmagnetelemente auch . als rein passiv wirkende Elemente mit dem metallischen oder magnetischen Gegenüber zusammenwirken. Das erste Einrichtungsteil ist in diesem Teil mit dem Drehantrieb eines Motors, insbesondere eines Elektromotors mit Schneckengetriebe, koppelbar oder gekoppelt. Die Permanentmagnete sind auch hier zur Erzeugung der axial wirkenden Kom- pensationskraft zweckmäßigerweise an einer in der Einbaustellung horizontal liegenden, mit dem Drehantrieb gekoppelten und einen Teil des ersten Einrichtungsteil bildenden Scheibe angeordnet, die mit dem axial gegenüberliegenden, beabstandeten zweiten Einrichtungsteil, das auch hier quasi einen Stator bildet, zusammenwirkt.
Als Wälzlager kommt zweckmäßigerweise ein kombiniertes Radial-Axiallager, insbesondere in Form eines Zylinderrollenlagers, zum Einsatz. Alternativ können auch zwei- oder mehrreihige Schrägkugellager vorgesehen sein.
Neben der Drehlagereinrichtung betrifft die Erfindung ferner eine Werkzeugmaschine umfassend einen drehbaren Rundtisch, der über eine Drehlagereinrichtung nach einer der beschriebenen Ausführungsformen verfügt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Drehlagereinrichtung mit aufgesetztem Rundtisch, und
Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht der Drehlagereinrichtung aus Fig. 1.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Drehlagereinrichtung 1 , bestehend aus einem ersten, im montierten Zustand drehbaren Einrichtungsteil 2 und einem zweiten, in der verbauten Situation feststehenden Einrichtungsteil 3. Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist am ersten Einrichtungsteil ein Rundtisch 4, auf den beispielsweise verschiedene Spanneinrichtungen zum Halten eines Werkstücks oder dergleichen aufgesetzt werden können, angeordnet. Das erste Einrichtungsteil 2 und das zweite Einrichtungsteil 3 sind über eine kombinierte zweiteilige Wälzlagerung 5 miteinander drehverbunden, wobei die Wälzlagerung 5 aus einem Radiallager 6 sowie zwei Axiallagern 7 besteht. Es handelt sich also um ein kombiniertes Radial-Axialzylinderrollenlager.
Wie Fig. 2 weiterhin zeigt, sind an dem inneren ringförmigen Lagerteil 8 über Schraubenverbindungen 9 zum einen der Rundlagertisch 4 befestigt, zum anderen ist über ein Zwischenstück 10 eine Motorscheibe 11 , die am Zwischenstück 10 über Schraubenverbindungen 22 befestigt ist, angeordnet. Das Zwischenstück 10 sowie die Motorscheibe 11 bilden also Teil des ersten Einrich- tungsteils. Die Motorscheibe 11 bildet den Rotor 12 eines hier als Scheibenläufer ausgeführten Torquemotors 13, auf den nachfolgend noch näher eingegangen wird.
An einem zweiten Lagerteil 14 ist über Schraubenverbindungen 15 das Lagergehäuse 16 angeordnet, das über durch entsprechende Befestigungsbohrungen 17 geführte Befestigungsmittel beispielsweise mit dem Maschinengestell drehfest verbunden wird. Über weitere Schraubenverbindungen 18 ist mit dem Lagergehäuse 16 ferner ein Stator 19 verbunden, der zusammen mit dem Rotor 12 den Torquemotor 13 bildet. Das Lagergehäuse 16 sowie der Stator 19 sind Teil des zweiten, feststehenden Einrichtungsteils.
An der den Rotor 12 bildenden Motorscheibe 11 sind an der zum Stator 19 gerichteten Seite eine Vielzahl von Permanentmagneten 20 bevorzugt über die gesamte Scheibenebene verteilt angeordnet. Im Stator selbst sind, nicht näher dargestellt, die zur Vervollständigung des Torquemotors 13 erforderlichen e- lektromagnetischen Komponenten wie Erregerspulen etc. angeordnet, worauf nicht näher eingegangen werden braucht. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Torquemotor um einen hochpoligen, permanent erregten Synchronmotor, wobei am Rotor bekanntermaßen die Permanentmagneten angeordnet sind, während am Stator die einzelnen gewickelten Spulen mit hoher Packungsdichte angeordnet sind, worüber hohe magnetische Kräfte beim Bestro- men der Spulen erzeugt werden können. Üblicherweise sind die einzelnen Spulen bzw. die Wicklungsköpfe zwischen den Statorblechen angeordnet. Nachdem bei einem solchen Torquemotor quasi keine Reibung eintritt, sind solche Motoren weitgehend wartungsfrei. Der grundsätzliche Aufbau eines Torquemotors ist dem Fachmann hinlänglich bekannt, so dass hierauf nicht näher eingegangen werden braucht. Die zentralen Elemente sind auch bei dem hier als Scheibenläufer konzipierten Torquemotor zwingend vorzusehen.
Auf das Wälzlager 5 wirkt stets eine axial gerichtete, statische Axialkraft F 3 , die zum einen aus dem Eigengewicht des ersten Einrichtungsteils 2 resultiert, hier also dem Lagerteil 8, dem Zwischenstück 10 sowie der Motorscheibe 11 und den zusätzlichen Befestigungselementen bzw. sonstigen Bauteilen, die das erste Einrichtungsteil 2 bilden. Hinzu kommt noch die aus dem Eigengewicht des Rundtischs 4 resultierende Kraftkomponente, zuzüglich etwaiger auf dem Tisch angeordneter Spannelemente sowie dem zu bearbeitenden Werkstück
etc.
Diese Axialkraft F 3 kann über eine entgegengesetzt gerichtete Kompensationskraft zu einem gewissen Teil oder weitgehend kompensiert werden. Diese Kompensationskraft F k wird über die zwischen dem ersten und dem zweiten Einrichtungsteil 2, 3 vorgesehene Magneteinrichtung 21 , hier gebildet durch die Permanentmagneten 20 in Verbindung mit dem Stator 19, zwischen denen von Haus aus eine Magnetkopplung wirkt, erzeugt. Zwischen den Permanentmagneten 20 und dem Stator 19 wirken permanent Anziehungskräfte in der Weise, dass der Rotor 12 über das Verbindungsstück 10 eine der Axialkraft F 3 entgegengesetzt gerichtete Kompensationskraft F k erzeugt. Diese Kompensationskraft F k wird auch bei Betrieb des Torquemotors 13 erzeugt, nachdem sich auch dabei die Permanentmagneten 20 und der Stator 19, die über den Luftspalt d voneinander getrennt sind, stets anziehen. Die erzeugte Kompensati- onskraft hängt davon ab, wie stark die Anziehungskraft der Magneteinrichtung 21 ist, was letztlich über die mittels der Permanentmagneten 20 erzeugbare magnetische Feldstärke eingestellt werden kann.
Bei der in den Figuren 1 und 2 beschriebenen Ausführungsform ist wie be- schrieben ein integrierter Torquemotor 13 vorgesehen. Das heißt, dass kein zusätzliches Antriebselement vorgesehen werden muss. Dem Torquemotor kommt eine Doppelfunktion zu, nämlich zum einen der Drehantrieb des Rund- tischs 13, zum anderen die Funktion der Lastkompensation, also die Funktion zur Erzeugung der Kompensationskraft F k)
Die Ausgestaltung kann aber alternativ dazu auch derart sein, dass anstelle eines integrierten Torquemotors das erste Einrichtungsteil 2 mit einem separaten Antrieb, beispielsweise einem herkömmlichen Elektromotor mit Schneckengetriebe, gekoppelt wird. Dieser Antrieb wird beispielsweise an die Motorschei- be 11 angeflanscht. Auf der Motorscheibe 11 befinden sich in diesem Fall, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, die über die Scheibenebene verteilten Permanentmagneten 20. Nachdem der Drehantrieb also extern zur Dreheinrichtung ist, muss kein Stator mehr vorgesehen sein. Das heißt, dass anstelle des in Fig. 2
gezeigten Stators 19 ein einfaches Metallelement, eben ein entsprechend dimensionierter Metallring, integriert werden kann, der mit den Permanentmagneten 20 zusammenwirkt. Auch ist es natürlich denkbar, eine geeignete Blechpaketanordnung zur Erzeugung der Magnetkräfte bzw. zum Zusammenwirken mit den Permanentmagneten 20 einzusetzen, wobei die Anordnung so gewählt wird, dass bei einer Tischrotation Wirbelströme, die rotationsbedingt induziert werden könnten, weitgehend vermieden werden. Auch bei dieser Ausführungsform würden sich also die beiden ersten und zweiten Einrichtungsteile 2, 3 anziehen, so dass es zur Erzeugung der Kompensationskraft F k auch bei Ver- wendung eines externen Antriebs kommen würde. Dabei besteht natürlich die Möglichkeit, nicht nur an der Motorscheibe 11 entsprechende Permanentmagnetelemente 20 anzuordnen, sondern auch am gegenüberliegenden Teil des zweiten Einrichtungsteils, so dass die Magnetkopplung verstärkt werden kann.
Bezugszahlenhste
1 Drehlagereinrichtung
2 drehbares Einrichtungsteil
3 feststehendes Einrichtungsteil
4 Rundtisch
5 Wälzlager
6 Radiallager
7 Axiallager
8 Lagerteil
9 Schraubenverbindungen
10 Zwischenstück
11 Motorscheibe
12 Schraubenverbindungen
13 Torquemotor
14 Lagerteil
15 Schraubenverbindungen
16 Lagergehäuse
17 Befestigungsbohrungen
18 Schraubenverbindungen
19 Stator
20 Permanentmagnete
21 Magneteinrichtung 22 Schraubenverbindungen
F a Axial kraft
F k Kompensationskraft d Luftspalt
Next Patent: EXHAUST SYSTEM OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
