| JP04108577 | DEVICE FOR DRIVING ROTARY SHIFTER |
| JP2002273345 | SIEVING APPARATUS |
| JP05309338 | VIBRATION SIEVE |
MOOSMANN, Jürgen (Inntobelerstrasse 27, Berg, 88276, DE)
| Patentansprüche
1. Plansichter, zum Sichten bzw. Sieben von mehlförmigen oder granulären Produkten, und aus mindestens einem Siebabteil bestehend, das Seitenwände und einen Deckel sowie einen Boden mit öffnungen für das Produkt umfasst und das von einem Antrieb in eine gleichförmig schwingende Bewegung versetzt ist, wobei der Plansichter frei schwingend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Deckel (3) und auf dem Boden (4) je eine Antriebseinrichtung angeordnet ist.
2. Plansichter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb aus ringförmig angeordneten Zahnscheiben (6) und diesen am Aussenring zugeordneten Spulen (7) besteht.
3. Plansichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Einlassöffnungen (5) resp. Auslassöffnungen (8) für das Produkt innerhalb der ringförmig angeordneten Zahnscheiben (6) im Deckel (3) bzw. Boden (4) vorgesehen sind.
4. Plansichter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er bis zu zwölf Siebabteile (1 ) umfasst.
5. Plansichter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Antriebe synchron gesteuert und betrieben sind.
6. Antrieb für einen Plansichter zum Sichten bzw. Sieben von mehlförmigen oder granulären Produkten, und aus mindestens einem Siebabteil bestehend, das Seitenwände und einen Deckel sowie einen Boden mit öffnungen für das Produkt umfasst und das von einem Antrieb in eine gleichförmig schwingende Bewegung versetzt ist, wobei der Plansichter frei schwingend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb ringförmig angeordneten Zahnscheiben (6) und diesen am Aussenring zugeordneten Spulen (7) sowie eine Steuerungseinheit um- fasst.
7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass er auf dem Deckel (3) und auf dem Boden (4) angeordnet ist, wobei die Spulen (7) jeweils im Bereich der Ecken von Deckel (3) bzw. Boden (4) angeordnet sind.
8. Antrieb nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuerungseinheit alle Antriebe synchronisierbar sind. |
PLANSICHTER SOWIE ANTRIEB FüR EINEN PLANSICHTER
Die Erfindung betrifft einen Plansichter zum Sichten bzw. Sieben von mehlförmigen o- der granulären Produkten, bestehend aus mindestens einem Abteil. Die Erfindung betrifft insbesondere auch einen Antrieb eines Plansichters.
Plansichter zum Sichten von mehlförmigen oder granulären Produkten in Mühlen, insbesondere in Getreidemühlen sind weit verbreitet. Sie weisen ein verschliessbares Gehäuse mit mindestens einem Stapel übereinander angeordneter Siebe auf, deren Bespannung von oben nach unten mit abnehmender Maschenweite versehen ist, so dass Produkte gleicher Partikelgrössenbereiche zusammengeführt werden können. Zur Ausführung der Siebbewegung wird der Plansichter mittels eines Unwuchtantriebes in eine gleichmässig schwingende Bewegung versetzt.
Bei der Anordnung mehrerer Siebabteile in gerader Anzahl kann die Anordnung in zwei Reihen erfolgen, wobei der Antrieb zwischen beiden Reihen angeordnet ist, wie dies zum Beispiel in der DE-PS 2256307 offenbart ist. Weiterhin bekannt sind z. B. Anordnungen von zwei Viererblocks von Siebabteilen mit dazwischen liegender Antriebseinheit (EP-A-1396289).
Um den Raum im Antriebsabteil besser zu nutzen, wurde auch vorgeschlagen, Siebabteile an dessen Enden anzuordnen und so eine geschlossene Ringanordnung von Siebabteilen auszubilden (DE-C-197678). Nachteilig sind neben der schlechten Zugänglichkeit des Antriebes auch ungleiche Bewegungsverhältnisse.
Bei allen Varianten können zudem nur geradzahlige Vielfache an Sichtabteilen zu einem Plansichter arrangiert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plansichter zum Sichten bzw. Sieben von mehlförmigen oder granulären Produkten zu entwickeln, der sowohl eine geradzahlige wie ungerade Anzahl von Siebabteilen in einem Plansichter ermöglicht.
Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Kennzeichnend ist, dass jedes Siebabteil einen eigenen Antrieb aufweist. Somit kann die verfügbare Grundfläche besser ausgenutzt werden und die Sichtkapazität kann besser an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Somit sind Plansichter mit einer ungeraden Anzahl von Siebabteilen realisierbar. Weitergehende Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen offenbart.
Bevorzugt weisen die Antriebe keine oder nur wenige mechanisch bewegten Teile auf und sie sind synchronisierbar (bei mehr als einem Antrieb resp. Siebabteil).
Eine weitere Aufgabe besteht in der Entwicklung eines Antriebes für einen Plansichter mit mindestens einem Siebabteil.
Der Antrieb ist zum Beispiel ein Reluktanzmotor mit ringförmigen Zahnscheiben und äusseren Spulen, wobei jeweils ein gleichartiger Antrieb auf dem Deckel und auf dem Boden eines Siebabteiles angeordnet ist. Weitere Antriebsprinzipien sind u. a. Asynchronmotoren, Synchronmotoren.
Die Spulen sind bevorzugt im Bereich der Ecken von Deckel bzw. Boden nahe der Zahnscheiben angeordnet.
Innerhalb der ringförmigen Anordnung der Zahnscheiben können beliebige Einlasse und Auslässe für das zu sichtende Produkt fliehkraftfrei angeordnet sein.
Sämtliche Antriebe müssen synchron arbeiten und beim Starten müssen alle Massen in gleicher Position sein.
Für alle Siebabteile werden die gleichen Bauteile verwendet, was Fertigung und Logistik deutlich vereinfacht.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt ein offenes Siebabteil eines Plansichters ohne Tür und ohne Aufhängung.
Das Siebabteil 1 besteht in üblicher Weise aus Seitenwänden 2, einem Deckel 3 mit Einlassöffnungen 5 für das zu sichtende Produkt und einem Boden 4 mit Auslassöffnungen 8 für das gesichtete Produkt. Innerhalb des Siebabteiles 1 sind nicht dargestellte Siebe in üblicher Weise zu einem Siebstapel angeordnet.
Auf dem Deckel 3 wie auf dem Boden 4 sind aussen in gleicherweise Zahnscheiben 6 in Segmenten ringförmig angeordnet, wobei sämtliche Einlass- resp. Auslassöffnungen 5, 8 innerhalb des Ringes aus Zahnscheiben 6 angeordnet sind.
Im Bereich der Ecken von Deckel 3 bzw. Boden 4 sind Spulen 7 den Zahnscheiben 6 so zugeordnet, dass ein Reluktanzmotor gebildet ist, wie er zum Beispiel in der DE-A- 19704576 offenbart ist.
Mittels einer, nicht dargestellten Steuerung werden beide Antriebe synchron betrieben. Beim Starten müssen die Massen der Zahnscheiben bei beiden Antrieben an gleicher Position sein um ein schnelles Anfahren zu erreichen. Dies gilt analog für sämtliche Siebabteile 1 des Plansichters, da jedes Siebabteil 1 mit den vorgenannten Antrieben versehen ist.
Der aus mindestens einem Siebabteil 1 gebildete Plansichter ist in üblicher Weise an flexiblen Stäben an der Decke eines Siebbodens frei schwingend aufgehängt.
Je nach verfügbarem Raum o. a. Kriterien kann jedes Siebabteil 1 einzeln gehangen sein und/oder in beliebiger Anzahl zu konventionellen Plansichtem arrangiert sein.
