| PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung (1) mit einem flächig und flexibel ausgebildeten Teil (2), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite des flächig und flexibel ausgebildeten Teils (2) mindestens ein elektrische Energie erzeugendes Element (3) angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektrische Energie erzeugende Element (3) Solarzellen enthält. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom erzeugenden Elemente (3) flexibel und/oder starr ausgebildet sind. 4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Elementen (3) erzeugte elektrische Energie einem Adapter (4) zugeführt wird, der die elektrische Energie den zugeordneten Verbrauchern in Strom, Spannung anpasst, sowie der mechanischen Steckverbindung angepasst ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom erzeugenden Elemente (3) als photovoltaische Module (5) ausgebildet sind, die untereinander verschaltet sind. 6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom erzeugenden Elemente (3) aus Siliziumschichten, Halbleitersolarzellen, organische Solarzellen, Farbstoffzellen, Halbleiterelektrolytzellen bzw. aus Materialien hergestellt sind, die sich zur Gewinnung elektrischer Energie als Folge von Lichteinstrahlung eignen. 7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige und flexibel ausgebildete Teil (2) mindestens eine Schicht (6) aufweist, die als Solarfolie ausgebildet ist. 8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Energie erzeugende Element (3) geometrisch so auf dem flächigen und flexiblen Teil (2) angeordnet ist, dass das Ganze faltbar und zusammenlegbar ausgebildet ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Ensembles als Kfz-Schutzhülle, die temporär zur Abdeckung eines Kraftfahrzeuges dient und gleichzeitig auf der Außenseite mit Solarzellen (3) bestückt ist 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch erzeugte Energie mindestens einem Verbraucher und/oder mindestens einer Speichereinrichtung (Batterie) zugeführt wird. 11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (4) mindestens eine vorgegebene Spannung (U) aufweist. 12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Adapter (4) elektrische energiespeichernde Einheiten (7) integriert sind. 13. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung der einzelnen Strom erzeugenden Elemente (3) bzw. Module (5) so ausgelegt ist, dass die Spannung (U) den einzelnen Verbrauchern und/oder Speichern entspricht. 14. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anpassung in der Fonn und den geometrischen Ausmaßen an das jeweilig zu bedeckende Objekt. 15. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige flexible Teil (2) ein Fahrzeug und/oder Objekt nur teilweise bedeckt. |
ZUR ABDECKUNG VON OBJEKTEN
Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer flächig und flexibel ausgebildeten Vorrichtung zur Abdeckung von Objekten, insbesondere mit einer Abdeckung von Kraftfahrzeugen, die als Schutzhülle für ein Kraftfahrzeug in bekannter Art und Weise ausgebildet ist und zusätzlich elektrische Energie erzeugende Elemente aufweist.
Derartige Abdeckungen sind im Stand der Technik aus der DE 10 2005 050 372 AI bekannt. Dieser Druckschrift ist ein Beplankungsmodul für Kraftfahrzeuge zu entnehmen, das insbesondere sowohl auf dem Dach und der Motorhaube als auch auf der
Kofferraumhaube, den Türen oder den Kotflügeln installiert werden kann. Dieses
Beplankungsmodul zur Erzeugung elektrischer Energie ist mit Solarzellen, die fest in einer Matrix integriert sind, bestückt. Die einzelnen Module können in die Karosserie des Fahrzeugs integriert werden. Als nachteilig an derartigen Energie erzeugenden Modulen wird es empfunden, dass ein verhältnismäßig hoher technischer Aufwand erforderlich ist, um die Module in die Karosserie bzw. die einzelnen Teile, wie Hauben und Kotflügel, stationär zu integrieren. Ein weiterer Nachteil wird darin gesehen, dass der optische Gesamteindruck durch derartige Module stark beeinflusst wird, was die Attraktivität des Fahrzeugs beeinträchtigen könnte. Als Nachteil wäre auch noch zu erwähnen, dass die Verwendbarkeit der elektrische Energie erzeugenden Module lediglich auf das betreffende Fahrzeug beschränkt bleibt und somit für andere Verbrauchsstellen ungeeignet ist.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, mit einer flexiblen Einrichtung elektrische Energie zu gewinnen, wobei die flexible Einrichtung nur zeitweise ausgelegt wird.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem flächig und flexibel ausgebildeten Teil ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite des flächig und flexibel ausgebildeten Teils mindestens teilweise ein elektrische Energie erzeugendes Element angeordnet ist.
Vorteilhaft ist es dabei, dass das mindestens eine elektrische Energie erzeugende Element Solarzellen enthält.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die elektrische Energie erzeugenden Elemente flexibel und/oder starr ausgebildet sind.
Vorteilhaft ist es auch, dass die von den Elementen erzeugte elektrische Energie einem Adapter zugeführt wird, der die elektrische Energie den jeweils zugeordneten
Verbrauchern in Strom und Spannung, sowie den mechanischen Steckverbindungen angepasst ist.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Strom erzeugenden Elemente als photovoltaische Module ausgebildet sind, die untereinander verschaltet sind.
Vorteilhaft ist es ferner, dass die Strom erzeugenden Elemente aus Siliziumschichten, Halbleitersolarzellen, organische Solarzellen, Farbstoffzellen, Halbleiterelektrolytzellen bzw. aus Materialien hergestellt sind, die sich zur Gewinnung elektrischer Energie als Folge von Lichteinstrahlung eignen.
Vorteilhaft ist es ferner, dass das flächig und flexibel ausgebildete Teil mindestens eine Schicht aufweist, die als Solarfolie ausgebildet ist. Vorteilhaft ist es ferner, dass das elektrische Energie erzeugende Element geometrisch so auf dem flächigen und flexiblen Teil angeordnet ist, dass das ganze Ensemble faltbar und zusammenlegbar ausgebildet ist.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Vorrichtung als Kfz-Schutzhülle ausgebildet ist.
Ferner ist es vorteilhaft, dass die erzeugte elektrische Energie mindestens einem
Verbraucher und/oder Speicher (Batterie) zugeführt wird.
Vorteilhaft ist es auch, dass der Adapter mindestens eine vorgegebene Spannung (U) aufweist.
Vorteilhaft ist es auch, dass in dem Adapter elektrische Energie speichernde Einheiten integriert sind.
Vorteilhaft ist es ferner, dass die Schaltung der einzelnen elektrische Energie erzeugenden Elemente bzw. Module so ausgelegt ist, dass die Spannung (U) den einzelnen
Verbrauchern und/oder Speichereinrichtungen entspricht.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Vorrichtung in Form und den
geometrischen Ausmaßen dem jeweilig zu bedeckenden Objekt angepasst ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass das flächig flexibel ausgebildete Teil zur Bedeckung eines Fahrzeugs und/oder eines anderen Objekts nur teilweise bedeckt ist.
Im nun Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 : eine schematische perspektivische Darstellung der Vorrichtung (1), die über einem Kraftfahrzeug ausgebreitet ist;
Fig. 2: eine Rückansicht eines Kraftfahrzeugs, über das die Vorrichtung (1)
ausgebreitet ist;
Fig. 3: eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs, über das die Vorrichtung
(1) ausgebreitet ist;
Fig. 4: eine schematische Darstellung eines Adapters (4) mit einer Zuleitung (9) und einer Ableitung (10);
Fig. 5: eine schematische Querschnittsdarstellung mit mindestens einer elektrische
Energie erzeugenden Schicht (6) auf dem flächig und flexibel ausgebildeten Teil
(2) .
Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung der Vorrichtung 1, die über einem Kraftfahrzeug ausgebreitet ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im
vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel als AutoschutzhüUe (Solarpaletot) ausgebildet und dient zur Abdeckung eines stehenden bzw. parkenden Fahrzeugs, wodurch einerseits das Fahrzeug geschützt wird und gleichzeitig elektrische Energie bei Sonneneinstrahlung gewonnen wird. Auf der Vorrichtung 1 sind an verschiedenen Stellen elektrische Energie erzeugende Elemente 3 dargestellt, die das flächig und flexibel ausgebildete Teil 2 zumindest teilweise bedecken. Der Grad der Abdeckung mit elektrische Energie erzeugenden Elementen 3 ist im Wesentlichen davon abhängig, aus welchem Material die Elemente 3 gefertigt sind. Eine AutoschutzhüUe, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, wird auf der äußeren Seite mit festen oder flexiblen Solarzellen 3 (photovoltaischen Zellen) bestückt, so dass elektrischer Strom erzeugt werden kann, der über einen Adapter 4 dem Fahrzeug vorzugsweise zum Aufladen von Akkus, oder ggf. anderen Verbrauchern, zur Verfügung gestellt werden kann. Die Elemente selbst können sowohl flexibel als auch starr ausgebildet sein. Der Grad der Bedeckung des flexiblen Teils 2 hängt im Wesentlichen auch davon ab, nach welcher Faltvorschrift die Vorrichtung zusammengefaltet wird, um an einem vorbestimmten Ort abgelegt und gelagert werden zu können. Dieser Ort kann beispielsweise der Kofferraum oder ein Platz in der Garage sein. Die Schutzhülle besteht aus einer Gewebeschicht, wozu verschiedene geeignete Materialien verwendet werden können, zum Beispiel Stoff oder auch Folien. Auf dieses, vorzugsweise als Gewebeschicht ausgebildete Teil 2 wird die photovoltaische Schicht 6 aufgebracht. Ebenso kann die Schutzhülle aus einer
einschichtigen Solarfolie bestehen, welche über die entsprechenden Eigenschaften zur Erzeugung elektrischer Energie verfügt. Die Schutzhülle ist flexibel und wird in unterschiedlichen Größen hergestellt, die jeweils an die Größe des Kraftfahrzeugs bzw. des zu bedeckenden Objekts anzupassen ist. Die Schutzhülle ist zusammenlegbar und somit leicht transportierbar bzw. in einem Fahrzeug ablegbar. Einzelne unbiegsame Module werden als "Mosaikstücke" so zusammengefügt, dass an den Berühruiigspunkten eine elastische Verbindung möglich ist. Ebenso kann eine Bestückung mit Folien bzw. Farben erfolgen.
Die Fig. 2 zeigt eine Rückansicht eines Kraftfahrzeugs, über das ein Solarpaletot bezogen ist, auf dessen Außenseite elektrische Energie erzeugende Elemente schematisch dargestellt sind. Auch hier kann die gesamte Fläche des flächig flexibel ausgebildeten Teils 2 teilweise oder ganz mit Strom erzeugenden Elementen 3 belegt werden. Aus Darstellungsgründen ist nur auszugsweise ein Netz von Modulen 5 dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung 1 , die als AutoschutzhüUe ausgebildet ist. Auch hier sind die elektrische Energie erzeugenden Elemente 3 nur teilweise als Netzwerk dargestellt, um zu verdeutlichen, dass das flächig und flexibel ausgebildete Teil 2 sowohl teilweise als auch ganzflächig bedeckt sein kann.
Die Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Adapters 4 mit einer Zuleitung 9 und einer Ableitung 10. Unter der Bezeichnung Adapter 4 wird im Wesentlichen die
Verbindung zwischen dem flächigen und flexiblen Teil 2 (AutoschutzhüUe) und dem jeweils anzuschließenden Verbraucher verstanden. Der Adapter 4 dient zur Verbindung des aus den Solarzellen 3, die untereinander verkabelt sind, gewonnenen elektrischen Stroms mit den jeweiligen typspezifischen Steckverbindungen des Fahrzeuges, die zur Aufladung der Batterien bzw. Akkus vorhanden sind. Gleichzeitig können mit Hilfe des Adapters 4 verschiedene Stromspannungen ausgewählt werden. Unter der Bezeichnung Adapter wird im Wesentlichen die Verbindung zwischen der Autoschutzhülle und dem jeweils anzuschließenden Verbraucher verstanden.
Der Adapter 4 ist vorzugsweise ein unabhängiges Gerät und kann im Kofferraum bzw. Innenraum des Fahrzeuges aufbewahrt und an das Solarpaletot angeschlossen werden. Alternativ ist der Adapter in die Schutzhülle eingefügt.
Es kann auch eine direkte Verbindung der Solarzellen der Autoschutzhülle mit den Verbrauchsmodulen hergestellt werden, so dass der Adapter 4 nicht erforderlich ist. Das liegt zum Beispiel vor, wenn die Verdrahtung der Solarmodule so erfolgt, dass die gewünschte Spannung erreicht wird und die Steckverbindungen passend (z.B.
Standardstecker) sind. Die Anordnung dieser Verbindung (vorne oder hinten u.a.) ist beliebig.
Die Zuleitung 9 wird mit einer Steckverbindung 8 an die Leitung 11 der Strom
erzeugenden Elemente angeschlossen. Der Adapter 4 nimmt die aus der Leitung 9 zugeführte elektrische Energie auf und wandelt die elektrische Energie in eine
vorbestimmte Spannung und Strom um, die dem jeweiligen Verbraucher angepasst und zugeordnet ist. Die verbraucherspezifische Spannung und der entsprechende Strom wird über die elektrische Leitung 10 und über die Steckverbindung 8' dem jeweiligen
Verbraucher zugeführt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Adapter 4 eine elektrische Energie speichernde Einheit 7 auf, die in dem Gehäuse des Adapters 4 integriert ist.
Die Fig. 5 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung eines Teils der Vorrichtung 1. Das flächig und flexibel ausgebildete Teil 2 nimmt mindestens an einer Stelle eine Schicht 6 auf, die in der Lage ist, elektrische Energie zu erzeugen. Diese Schicht kann auf unterschiedliche physikalische Ursachen elektrische Energie erzeugen, zum Beispiel aus Solarzellen, aus photovoltaischen Modulen, aus Halbleitersiliziumzellen, aus organischen Solarzellen, aus Farbstoffzellen oder aus Halbleiterelektrolytzellen bzw. aus allen
Materialien, die sich dazu eignen, auf fotovoltaischer Basis elektrische Energie aus Sonneneinstrahlung bzw. Lichteinfall zu erzeugen. Die Schicht 6 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel teilweise in die Schicht 2 des flächig und flexibel ausgebildeten Teils 2 eingelassen und integriert. In einem anderen Ausfuhrungsbeispiel ist die Schicht 6 einfach flach auf die Schicht 2 aufgebracht und mit geeigneten Mitteln, z.B. Klebstoff, befestigt.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass bei abgestelltem Fahrzeug die Sonnenenergie zur Aufladung von Batterien bzw. Akkumulatoren verwendet werden kann. Der große Vorteil ergibt sich aus der Flexibilität des Solaipaletots, er kann bei Fahrten mitgeführt werden und ist immer einsatzbereit. Wesentliche Vorteile ergeben sich für Kraftfahrzeuge die zur Fortbewegung die elektrische Energie nutzen.
