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Patent Searching and Data


Title:
PLANT CONTAINER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/025576
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a plant container for cultures. The aim of the invention is to provide a plant container in which the water storage tank is sufficiently large to supply the plants for one or two weeks without having to refill the tank with water. The aim of the invention is also to enable an even more optimum aeration of the roots. To this end, the plant container consists of a gridded recipient (2), an outer envelope (3), a water container (1), and a drip tray (4), which are characterised in that a) the gridded recipient (2) is rotatably mounted in a water container (1) in an adjustable manner, b) the water container engages with a drip edge in a drip tray (4), and c) the outer envelope (3) is embodied as a tube in the form of a truncated cone. This recipient system enables the detoxification of air in enclosed spaces to be significantly improved for particular plants.

Inventors:
KLEEBERG, Karsten (Rosengarten 8, Wedel, 22880, DE)
MEISSNER, Horst (Osterholder Allee 42, Pinneberg, 25421, DE)
Application Number:
EP2007/054099
Publication Date:
March 06, 2008
Filing Date:
April 26, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KLEEBERG, Karsten (Rosengarten 8, Wedel, 22880, DE)
MEISSNER, Horst (Osterholder Allee 42, Pinneberg, 25421, DE)
International Classes:
A01G9/02; A01G9/02
Attorney, Agent or Firm:
GARRELS, Sabine (Schonenfahrerstr. 07, Rostock, 18057, DE)
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Claims:
Ansprüche

[0001] Pflanzenbehälter bestehend aus einem Gittertopf, einem Außenmantel, einem

Wasserbehälter, einem Wasserstandsanzeiger und einem Auffangteller dadurch gekennzeichnet, dass a) ein Gittertopf (2) in einem Wasserbehälter (1) justiert und gleichzeitig drehbar gelagert wird, b) der Wasserbehälter (1) mit einer Tropfkante in einen Auffangteller (4) eingreift und c) ein Außenmantel (3) die Form eines kegelstumpfförmigen Rohres hat. [0002] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserbehälter (1) eine zylindrische Form hat und eine an der unteren äußeren Wand umlaufende Nut (5) angeordnet ist. [0003] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen äußeren Wand des Wasserbehälters (1) ein umlaufender Ring (6) mit Durchbrechungen (7) angeordnet ist. [0004] Pflanzenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass mittig im Innenraum des Wasserbehälters (1) ein konischer Stutzen (8j angeordnet ist, welcher in die Innenbohrung des Anpass-Stücks (9) im Gittertopf

(2) eingreift. [0005] Pflanzenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Wasserbehälters (1) ein Anzeigeröhrchen (I^ als

Wasserstandsanzeiger angeordnet ist. [0006] Pflanzenbehälter nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeröhrchen (18j die Form eines einmal nach eben gekrümmten

Kapillarröhrchens besitzt. [0007] Pflanzenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass ein Füllrohr {\9> innerhalb des Gittertopfes (2) mit seinem unteren Ende bis in den Wasserbehälters (1) reicht und das obere Ende mit einem wasserdurchlässigen Filter (20) versehen ist. [0008] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Gittertopf (2) eine konische, teilweise konkave Form hat.

[0009] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (21) mit hochgezogenen Boden und umlaufenden Abstandshalter in den Gittertopf (2) eingefügt ist. [0010] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass der untere, in den Wasserbehälter (1) hineinragende Teil des Gittertopfes (2) einen hochgezogenen Boden (10) hat, wobei ein umlaufender Abschnitt in den

Wasserbehälter (1) hineinragt und Schlitze im Boden des Fußbereiches (11) aufweist. [0011] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1, 8 oder 10 dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Gittertopfes (2) mittig ein Anpass-Stück (9j angeordnet ist, welches eine Innenbohrung besitzt. [0012] Pflanzenbehälter nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Innenbohrung konisch ist. [0013] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teil des Gittertopfes (2) die Belüftungsschlitze (12) so angeordnet sind, dass sie einen größeren, nach innen zeigenden Winkel haben als der Winkel der konisch geformten geschlossene Gittertopffläche. [0014] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass ein ellipsenförmiger Durchbruch (13) für eine Eingießöffnung in den Gittertopf

(2) eingearbeitet ist. [0015] Pflanzenbehälter nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, dass die Eingießöffnung durch Kleben oder mittels Klickverschlüsse von innen in den

Gittertopf (2) eingefügt wird. [0016] Pflanzenbehälter nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass in der Eingießöffnung ein Wasserstandsanzeiger (15) geführt wird. [0017] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Außenmantel (3) eine leicht konkave Form hat. [0018] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 oder 17 dadurch gekennzeichnet, dass ein durchbrochener innen liegender Rand (16) im oberen Bereich des

Außenmantels (3) angeordnet ist. [0019] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Auffangteller (4) innen und außen mit einem erhöhten Rand (17) versehen ist. [0020] Pflanzenbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass

Wasserbehälter (1), Außenmantel (3) und Auffangteller (4) aus Kunststoff oder

Keramik bestehen.

Description:

Beschreibung Pflanzenbehälter Technisches Gebiet

[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Pflanzenbehälter für Zimmerkulturen.

Stand der Technik

[0002] Eine erfolgreiche Zimmerpflanzenkultur ist nur dann möglich, wenn der Pflanze bei der Wasser- und Sauerstoffversorgung möglichst optimale Bedingungen geboten werden. Austrocknung und stauende Nässe sind für die Pflanzen gleichermaßen schädlich. Für schöne und gesunde Pflanzen sind eine gleichmäßige Wasserversorgung und eine hinreichende Sauerstoffversorgung der Wurzeln (besonders für epiphytisch wachsende Pflanzen) optimal.

[0003] Der Pflanzenbehälter aus DE 10118709 Al besteht aus einem Gittertopf mit einem Trägereinsatz und einem damit lösbar verbundenen Abdeckmantel. Der Abdeckmantel verbreitert sich nach unten konisch und zwischen Gittertopf bzw. Trägereinsatz und Abdeckmantel ist ein umlaufender Luftschlitz vorgesehen. Der Trägereinsatz ist mit einem Wasserspeicher mit überlauf und einer Wasserauffangschale verbunden.

[0004] Auch in DE 102004058324 Al wird ein Pflanzentopf offenbart, welcher einen

Innentopf und einen Außentopf, dessen hülsenförmige Wandung die Mantelfläche des Innentopfs unter Belassung eines den Innentopf umgebenden Zwischenraums umgibt, aufweist. Die Wandung des Außentopfs wird auf ihrer dem Boden zugekehrten unteren Seite mit Abstand zum Boden unter Belassung wenigstens einer Durchtrittsöffnung zum Zwischenraum getragen und der Innentopf ist von oben in den Außentopf einführbar. Zur besseren Belüftung wird im unteren Bereich des Innentopfes bzw. des Außentopfes ein Ventilator angeordnet.

[0005] Es hat sich nun gezeigt, dass die Wasserspeicher in allen bekannten Anordnungen im Verhältnis zum Bedarf der Pflanze relativ klein sind und dadurch ein häufiges Nachfüllen erforderlich wird.

Darstellung der Erfindung

[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pflanzenbehälter zu schaffen, bei dem der Wasserspeicher in ausreichender Größe vorhanden ist, so dass die Pflanze ein oder zwei Wochen versorgt wird, ohne dass ein Nachfüllen von Wasser erforderlich wird. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, eine noch optimalere Belüftung der Wurzeln zu ermöglichen.

[0007] Erfindungsgemäß besteht der Pflanzenbehälter aus einem Gittertopf, einem Außenmantel, einem Wasserbehälter und einem Auffangteller und ist dadurch gekennzeichnet , dass

- ein Gittertopf in einem Wasserbehälter justiert und gleichzeitig drehbar gelagert wird,

- der Wasserbehälter mit einer Tropfkante in einen Auffangteller eingreift und

- ein Außenmantel die Form eines kegelstumpfförmigen Rohres mit konkaver Außenseite hat.

[0008] Der Wasserbehälter hat eine zylindrische Form und eine an der unteren äußeren Wand umlaufende Nut. An der oberen äußeren Wand ist ein umlaufender Ring mit Durchbrechungen angeordnet. Mittig im Innenraum des Wasserbehälters ist ein konischer Stutzen angeordnet, welcher in die Innenbohrung des Wasserbehälters eingreift. Ein Anzeigeröhrchen als Wasserstandsanzeiger ist im unteren Bereich des Wasserbehälters eingelassen.

[0009] Der Gittertopf hat eine konische, teilweise konkave Form und der untere, in den Wasserbehälter hineinragende Teil einen hochgezogenen Boden, wobei ein umlaufender Abschnitt in den Wasserbehälter hineinragt und Schlitze im Boden des Fußbereiches eingearbeitet sind. Ein mittig an der Unterseite des Gittertopfes angeordnetes Anpass-Stück besitzt eine Innenbohrung.

[0010] In einer Ausführungsform ist der hochgezogene Boden des Gittertopfes bei einem kürzeren Stutzen am Wasserbehälter flacher gearbeitet, ohne seine Funktion der Aufnahme des Stutzens zu verlieren. Dabei ist das Anpass-Stück an den veränderten Stutzen angepasst. Damit die Wurzeln der Pflanze nicht ständig im Wasser stehen, wird ein Einsatz mit entsprechend dimensioniertem Abstandhalter eingesetzt , der das Entstehen von Staunässe im Wurzelbereich verhindert.

[0011] Der Gittertopf mit umlaufendem Rand, in dem sich Ausnehmungen befinden, wird von oben in die Ummantelung eingefügt, so dass der Gittertopf auf der Ummantelung aufliegt und bis in den Wasserbehälter hineinragt.

[0012] Im oberen Teil des Gittertopfes sind Belüftungsschlitze so angeordnet, dass sie einen größeren, nach innen zeigenden Winkel haben als der Winkel der konisch geformten geschlossenen Gittertopf fläche.

[0013] Für eine Eingießöffnung ist ein ellipsenförmiger Durchbruch in den Gittertopf eingearbeitet. Die Eingießöffnung wird durch Kleben oder mittels Klickverschlüsse von innen in den Gittertopf eingefügt.

[0014] Der Außenmantel hat eine leicht konkave Form und im oberen Bereich des

Außenmantels ist ein durchbrochener innen liegender Rand angeordnet. [0015] Der ringförmige Auffangteller ist innen und außen mit einem erhöhten Rand versehen.

[0016] Durch dieses Topf System wird in Verbindung mit speziellen Pflanzen eine Entgiftung der Luft in geschlossenen Räumen wesentlich verbessert.

[0017] In einer weiteren Ausführungsform wird auf den ellipsenförmigen Durchbruch im Gittertopf verzichtet. Der Wasserstand wird an einem seitlich am Wasserbehälter angebrachten Anzeigeröhrchen abgelesen. Zur Befüllung des Wasserbehälters wird ein Einfüllrohr im Inneren des Gittertopfes durch das Pflanzgut hindurch gesteckt. Das Einfüllrohr weist an der Oberseite einen Filter als Abdeckung auf, damit Partikel aus dem Wasser herausgefiltert werden können. Ein Zusetzen des Einfüllrohres wird so vermieden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0018] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert. Hierzu zeigt

[0019] Figur 1 Schnitt durch die Gesamtansicht

[0020] Figur 2 Gittertopf

[0021 ] Figur 3 Schnitt durch den Gittertopf

[0022] Figur 4 Winkellage der Belüftungsschlitze im Gittertopf

[0023] Figur 5 Wasserbehälter

[0024] Figur 6 Auffangteller

[0025] Figur 7 Schnitt durch die Gesamtansicht mit Wasserstandsanzeiger unten

[0026] Figur 8 Pflanzentopf mit Einsatz und Abstandshalter

[0027] Figur 9 Schnitt durch die Gesamtansicht mit Füllrohr

Weg(e) zur Ausführung der Erfindung

[0028] Der Pflanzenbehälter wird in Figur 1 gezeigt und besteht aus einem Wasserbehälter 1, einem Gittertopf 2, einem Außenmantel 3 und einem Auffangteller 4.

[0029] Der Wasserbehälter 1 hat eine zylindrische Form mit einer an der äußeren Wand umlaufenden Nut 5. Im Abstand zum oberen Rand ist ebenfalls an der äußeren Wand ein umlaufender Ring 6 mit Durchbrechungen angeordnet. Dieser umlaufende Ring 6 dient zur Abstützung des Außenmantels 3 und gleichzeitig als Durchkss für die Belüftung. Mittig im Wasserbehälter ist ein konischer Stutzen 8 angeordnet.

[0030] An der Unterseite des Gittertopfes 2 befindet ein Anpass-Stück 9, welches eine Innenbohrung besitzt. Die Innenbohrung kann eine konische Form haben, aber auch andere Formen sind denkbar. In die Innenbohrung greift der Stutzen 8 des

Wasserbehälters 1 ein. Dadurch wird der Gittertopf 2 justiert und ist drehbar gelagert.

[0031] Als weitere äquivalente Ausführungsform ist es denkbar, dass sich der konische

Stutzen 8 am Gittertopf 2 befinden, um dann in ein Anpass-Stück 9 mit Innenbohrung im Wasserbehälter 1 einzugreifen. (Figur 7)

[0032] Der Wasserbehälter 1 hat ein Fassungsvolumen von ca. 1,5 1. bei entsprechend größeren Ausführungen erhöht sich auch das Fassungsvolumen.

[0033] Der erfindungsgemäße Gittertopf 2 hat eine konische, teilweise konkave Form, wie auch aus Figur 2 und 3 ersichtlich ist. Der untere, in den Wasserbehälter 1 hineinragende Teil hat einen hochgezogenen Boden 10, wobei ein umlaufender Abschnitt, auch Fußbereich 11 genannt, weiterhin in den Wasserbehälter 1 hineinragt. Dieser Fußbereich 11 weist an der umlaufenden Außen- und Innenseite keine Belüftungsschlitze auf. Dafür sind im Boden des Fußbereiches 11 Schlitze eingearbeitet, durch welche das Wasser in den Gittertopf 2 eindringen kann. An der Unterseite des hochgezogenen Bodens 10 befindet sich ein Anpass-Stück 9, wekhes als drehbare Lagerung und Justierung des Gittertopfes 2 im Wasserbehälter 1 dient. Die Höhe des hochgezogenen Bodens 10 hat vorteilhafter Weise die Höhe des Anpass- Stücks 9 bzw. die Höhe des Stutzens 8 im Wasserbehälter 1.

[0034] Figur 4 zeigt, dass die Belüftungsschlitze 12 im oberen Teil des Gittertopfes 2 so angeordnet sind, dass sie einen größeren Winkel haben als der Winkel der konisch geformten geschlossenen Gittertopf fläche. Beispielsweise kann die Neigung der Gittertopffläche 3 ° und die Neigung der Belüftungsschlitze 14 ° betragen. Dadurch bekommt die Luft eine größere Angriffsfläche, und kann die Pflanze besser belüften.

[0035] In den Gittertopf 2 eingearbeitet ist ein ellipsenförmiger Durchbruch 13 für eine Eingießöffnung 14. (Figur 2) über den Schlitz wird von innen die Eingießöffnung 14 eingepasst. Dies kann entweder durch Kleben oder mittels Klickverschlüsse erfolgen. In dieser Eingießöffnung 14 kann ein Wasserstandsanzeiger 15, der z.B. ein Schwimmpeilstab sein kann, geführt werden.

[0036] Im Gegensatz zum Stand der Technik hat der Gittertopf 2 keinen umlaufenden

Rand mit löchern. Das hat den besonderen Vorteil, dass der Gittertopf 2 einfacher aus dem Außenmantel 3 gehoben werden kann, ohne dass Teile des Gittertopfes 2 insbesondere bei schweren Pflanzen abbrechen.

[0037] Der Außenmantel 3 besteht aus einem kegelstumpfförmigen Rohr mit einer leichten, nach innen geformten Rundung. Diese konkave Form bewirkt, dass der Lufteinlass am unteren Ende des Außenmantels 3 größer ist. Die einströmende Luft wird beschleunigt und an den Gittertopf 2 gedrückt. Im Zusammenwirken mit den

besonders angeordneten Belüftungsschlitzen 12 im Gittertopf 2 ist hier für eine optimale Belüftung der Pflanzenwurzel gesorgt. Die Wurzeln wachsen durch den Gittertopf und können somit mehr Gift aus der Raumluft aufnehmen. Z.B. wird die Verstoffwechslung von Formaldehyd bis zu 70% durch die ausreichende Belüftung der Wurzeln ermöglicht. Auch wenn die Wurzeln in der Luft hängen, wird die Pflanze mit Wasser versorgt.

[0038] Der Luftaustritt zwischen Gittertopf 2 und Außenmantel 3 wird dadurch gewährleistet, dass ein durchbrochener innen liegender Rand 16 im oberen Bereich des Außenmantels 3 angeordnet ist, welcher öffnungen zum Luftdurchlass aufweist. Gleichzeitig dient dieser umlaufende Rand 16 zur Zentrierung des Gittertopfes 2.

[0039] Der Auffangteller 4 ist ringförmig gestaltet und innen sowie außen mit einem erhöhten Rand 17 versehen. Der Wasserbehälter 1 greift mit seiner umlaufenden 5 Nut in den inneren erhöhten Rand 17, so dass dadurch eine Tropfkante entsteht.

[0040] Als Auffangteller 4 kann auch ein entsprechend großer Teller mit einer mittigen

Vertiefung für den Wasserbehälter 1 und einem äußeren erhöhten Rand 17 vorgesehen werden.

[0041] Figur 7 zeigt, dass im unteren Bereich des Wasserbehälters 1 ein

Wasserstandsanzeiger als Anzeigeröhrchen 18 in Form eines einmal nach oben gekrümmten Kapilkrröhrchens angeordnet ist.

[0042] Ein Pfknzentopf mit Einsatz 21 und umlaufenden Abstandshalter wird in Figur 8 dargestellt. Hier ist der hochgezogene Boden 10 des Gittertopfes 2 bei einem kürzeren Stutzen 8 am Wasserbehälter 1 flacher gearbeitet, ohne seine Funktion der Aufnahme des Stutzens 8 zu verlieren. Dabei ist das Anpass-Stück 9 an den veränderten Stutzen 8 angepasst. Der Einsatz 21 mit entsprechend dimensioniertem Abstandhalter bewirkt, dass die Wurzeln der Pflanze nicht im ständig bewässerten Bereich stehen. So wird das Entstehen von Staunässe im Wurzelbereich verhindert. Der Einsatz 21 kann wasserdurchlässig sein und kann zusätzlich mit Granulat oder anderen geeigneten Materialien als Drainageschicht gefüllt sein. Oberhalb des Einsatzes 21 wird der Gittertopf 2 wie üblich bepflanzt.

[0043] In Figur 9 ist ein Pfknzentopf gezeigt, bei dem ein Gittertopf 2 ohne den ellipsenförmigen Durchbruch 13 Verwendung gefunden hat. Zur Befüllung des Wasserbehälters 1 wird ein Einfüllrohr 19 mit Eingießöffnung 14 bis in den Bereich des Wasserbehälters eingesetzt, so dass es über den Rand des Gittertopfes 2 nicht heraussteht. Zum leichteren Eingießen des Wassers in das Rohr kann das obere Ende des Rohres als Eingießöffnung 14 trichterförmig ausgebildet sein. Das Einfüllrohr 19

wird am oberen Ende mit einem Filter 20, beispielsweise einer Gaze, verschlossen. Der Filter 20 ermöglicht ein Durchgießen von Wasser, verhindert jedoch gleichzeitig das Hineinfallen von Erde oder anderen Partikeln. Dieser Filter 20 kann fest, aber auch lösbar mit dem Einfüllrohr 19 verbunden sein. Das Ablesen des Wasserstandes im Wasserbehälter 1 erfo^t über ein seitlich angebrachtes Anzeigeröhrchen 18.

[0044] Ein Transport des gesamten Pflanzentopfes ist möglich, indem man den

Wasserbehälter 1, den Gittertopf 2 und den Außenmantel 3 vom Auffangteller 4 anhebt.

[0045] Wasserbehälter 1, Außenmantel 3 und Auffangteller 4 können aus Kunststoff oder Keramik hergestellt werden.

[0046] [Bezugszeichenliste]

1 Wasserbehälter

2 Gittertopf

3 Außenmantel

4 Auffangteller

5 umlaufende Nut

6 umlaufender Ring

7 Durchbrechungen

8 Stutzen

9 Anpass-Stück

10 hochgezogenen Boden

11 Fußbereich

12 Belüftungsschlitze

13 ellipsenförmiger Durchbruch

14 Eingießöffnung

15 Wasserstandsanzeiger

16 durchbrochener umlaufender Rand

17 erhöhter Rand

18 Anzeigeröhrchen

19 Einfüllrohr

20 Filter

21 Einsatz