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Title:
PLANT FOR THE PRODUCTION AND SEPARATION OF WAFER PIECES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/072570
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a plant for the production and separation of wafer pieces (1), in which wafer blocks are cut into wafer strips, comprising a wafer strip transport station (4), in which the wafer strips are moved apart with increasing separation in the longitudinal direction, a wafer strip cutting station (5), in which the wafer strips are cut sequentially at a distance from each other into wafer pieces and the wafer pieces are discharged in physically separate transverse rows and a wafer piece transport station (6), with a longitudinal branching unit (7), for the separation of the wafer pieces and a discharge station (8), arranged behind the same for the separated wafer pieces. Transport runs (9), running at the same level and transport runs (10), running at different levels are provided in the branching unit (7), connecting the adjacent initial regions thereof at the beginning of the branching unit (7) to the laterally distant terminal sections thereof at the end of the branching unit (7), by means of bypass sections (9b, 10b) running in physically differing locations.

Inventors:
Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Haas, Josef Jun (Anton Störckg. 73/6, Wien, A-1210, AT)
Koletnik, Erich (Anzengrubergasse 7, Klosterneuburg/Kierling, A-3400, AT)
Jiraschek, Stefan (Tradenbergstrasse 25, Königsbrunn, A-2202, AT)
Application Number:
PCT/EP2006/000029
Publication Date:
July 13, 2006
Filing Date:
January 04, 2006
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ HAAS WAFFEL-UND KEKSANLAGEN-INDUSTRIE GMBH (Pragerstrasse 124, Wien, A-1210, AT)
Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Haas, Josef Jun (Anton Störckg. 73/6, Wien, A-1210, AT)
Koletnik, Erich (Anzengrubergasse 7, Klosterneuburg/Kierling, A-3400, AT)
Jiraschek, Stefan (Tradenbergstrasse 25, Königsbrunn, A-2202, AT)
International Classes:
A21C9/08; A21C11/10; A21C15/00
Foreign References:
DE2621836A11977-01-27
US2917009A1959-12-15
DE4032135A11992-04-16
NL9002487A1992-06-01
US1938110A1933-12-05
GB739385A1955-10-26
EP0417684A11991-03-20
GB1087447A1967-10-18
US3599579A1971-08-17
US3427910A1969-02-18
US4625856A1986-12-02
US2956524A1960-10-18
Attorney, Agent or Firm:
PUCHBERGER, BERGER & PARTNER (Reichsratsstrasse 13, Wien, A-1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche:
1. Anlage zum Herstellen und Auseinanderfuhren von Waffelstücken, bei welcher folgende Stationen in Transportrichtung hintereinander angeordnet sind: (a) eine Waffelblocksclineidestation, in der die Waffelblöcke zu in Transportrichtung aufeinanderfolgenden, quer zur Transportrichtung langgestreckte Waffelleisten zerschnitten werden, (b) eine Waffelleistentransportstation, in der zumindest zwei in Transportrichtung aufeinanderfolgende, die Waffelleisten in sich vergrößernde Abstände auseinanderbewegende Transportbänder vorgesehen sind, (c) eine Waffelleistenschneidestation, in der einzelne, mit Abstand aufeinanderfolgende Waffelleisten in Transportrichtung zu Waffelstücken zerschnitten werden, die in räumlich von einander getrennten Waffelstückquerreihen ausgegeben werden, und (d) eine Waffelstücktransportstation mit einer Verzweigungsanlage zum Auseinanderfüh ren der Waffelstücke und einer dieser nachgeordneten Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke, wobei in der Verzweigungsanlage den in einer Waf felstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unterschiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzeitig eintreffen und dort an ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, wobei sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden Anfangsabschnitten über ihre räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitte bis zu ihren am Ende der Verzwei gungsanlage seitlich weit auseinanderliegenden Endabschnitten erstrecken, wobei zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufende Gruppe von Transportbahnen vorgesehen ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Stationen in Transportrichtung hintereinander angeordnet sind: (a) eine intermittierend arbeitende Waffelblockschneidestation, in der die Waffelblöcke zu in Transportrichtung aufeinanderfolgenden, quer zur Transportrichtung langge streckten Waffelleisten zerschnitten werden, (b) eine kontinuierlich arbeitende Waffelleistentransportstation, in der zumindest zwei in Transportrichtung aufeinanderfolgende, die Waffelleisten in sich vergrößernde Abstände auseinanderbewegende Transportbänder vorgesehen sind, 5 (c) eine kontinuierlich arbeitende Waffelleistenschneidestation, in der einzelne, mit Abstand aufeinanderfolgende Waffelleisten in Transportrichtung zu Waffelstücken zerschnitten werden, die in räumlich von einander getrennten Waffelstückquerreihen ausgegeben werden, und (d) eine kontinuierlich arbeitende Waffelstücktransportstation mit einer Verzweigungsan 10 läge zum Auseinanderführen der Waffelstücke und einer dieser nachgeordneten Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke, wobei in der Verzweigungsanlage den in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unterschiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzei I5 tig eintreffen und dort an ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, wobei sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden Anfangsabschnitten über ihre räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitte bis zu ihren 20 am Ende der Verzweigungsanlage seitlich weit auseinanderliegenden Endabschnitten erstrecken, wobei zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufende Gruppe von Transportbahnen vorgesehen ist.
3. 25.
4. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Waffelleistentransportstation mehrere in Transportrichtung aufeinanderfolgende Transportbänder aufweist, bei denen die Umlaufgeschwindigkeit in Transportrichtung von Transportband zu Transportband zunimmt.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Waffelstück 30 transportstation eine Verzweigungsanlage vorgesehen ist, bei der die Durchlaufzeit der Waffelstücke auf den niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und auf den unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen gleich lang ist.
6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verzweigungsanlage eine Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen ist, dass die Transportbahnen beider Gruppen gleich lang und abschnittsweise auf mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Transportbänder angeordnet sind, dass die Gruppe der niveaugleich verlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und in einer Umleitungsebene liegende Umleitungsabschnitte besitzen, und dass die Gruppe der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn folgende Umleitungsabschnitte besit zen.
7. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verzweigungsanlage eine Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen ist, dass die beiden Transportbahnengruppen von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich lange Umleitungsabschnitte besitzen und dass für die Endabschnitte zumindest einer der beiden Transportbahnengruppen ein allen Endabschnitten dieser Gruppe gemeinsames Transportband mit regelbarer Geschwindigkeit vorgesehen ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 16, dadurch gekennzeichnet, dass in der Waffelstücktransportstation eine Verzweigungsanlage vorgesehen ist, bei der sich zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Eingangsbereich am Beginn der Verzweigungsanlage durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in zwei nach Gruppen getrennten, nebeneinanderliegenden Ausgangsbereiche am Ende der Verzweigungsanlage erstrecken, wobei die Anfangsabschnitte der beiden Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unter schiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordnet, während der Ausgangsbereich der niveaugleich verlaufenden Gruppe von Transportbahnen gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordnet ist.
9. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen die im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsab schnitte mit den Endabschnitten verbunden sind, die in dem gegenüber dem Eingangsbe reich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnet sind.
10. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von unterschied s liehe Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen jeweils der im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnete Anfangsabschnitt durch einen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage entlang einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn angeordneten Umleitungsabschnitt mit dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitt verbunden ist.
11. lo.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 16, dadurch gekennzeichnet, dass in der Waffelstücktransportstation eine Verzweigungsanlage vorgesehen ist, bei der sich zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Eingangsbereich auf räumlich getrennten Bahnen durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in drei nebeneinanderlie gende Ausgangsbereiche am Ende der Verzweigungsanlage erstrecken, wobei die An 15 fangsabschnitte beider Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten, mittleren Ausgangsbereich angeordnet ist, während die niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen in zwei, im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage 20 schräg auseinanderlaufende Teilgruppen unterteilt ist, wobei die Endabschnitte jeder Teilgruppe jeweils in einem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereich angeordnet sind.
13. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen jeweils der im Eingangsbe 25 reich der Verzweigungsanlage angeordnete Anfangsabschnitt durch einen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage entlang einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn angeordneten Umleitungsabschnitt mit dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitt verbunden ist.
14. 30 12.
15. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der in zwei Teilgruppen unterteilten Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen jeweils die im Ein gangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte einer Teilgruppe durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsabschnitte mit den in einem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordne 5 ten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitten der Teilgruppe verbunden sind, und dass die jeweils schräg zur Transportrichtung verlaufenden Umleitungsabschnitte der beiden Teilgruppen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in Transportrichtung nach vorne schräg auseinanderlaufen.
16. Anlage zum Auseinanderführen von Waffelstücken aus einer engen Anordnung in eine lo weitläufige Anordnung mit geradlinigen Längs und Querreihen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verzweigungsanlage zum Auseinanderführen der Waffelstücke und eine der Verzweigungsanlage nachgeordnete Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke vorgesehen ist, dass in der Verzweigungsanlage den in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unter I5 schiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzeitig eintreffen und dort an ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, dass sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden 20 Anfangsabschnitten über räumlich unterschiedlich verlaufende Umleitungsabschnitte bis zu ihren am Ende der Verzweigungsanlage seitlich weit auseinanderliegenden Endabschnitten erstrecken, und dass zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus 25 durchlaufende Gruppe von Transportbahnen vorgesehen ist.
17. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verzweigungsanlage vorgesehen ist, bei der die Durchlaufzeit der Waffelstücke auf den niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und auf den unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen gleich lang ist.
18. 30 15.
19. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verzweigungsanlage eine Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen ist, dass die Transportbalinen beider Gruppen gleich lang und abschnittsweise auf mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Transportbänder angeordnet sind, dass die Gruppe der niveaugleich verlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und in einer Umleitungsebene liegende Umleitungsabschnitte besitzen, und dass die Gruppe der unter 5 schiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn folgende Umleitungsabschnitte besitzen.
20. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verzweigungsanlage eine Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unter iö schiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen ist, dass die beiden Transportbahnengruppen von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich lange Umleitungsabschnitte besitzen und dass für die Endabschnitte zumindest einer der beiden Transportbahnengruppen ein allen Endabschnitten dieser Gruppe gemeinsames Transportband mit regelbarer Geschwindigkeit vorgesehen ist.
21. I5.
22. Anlage nach einem der Ansprüche 1316, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verzweigungsanlage sich zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Eingangsbereich am Beginn der Verzweigungsanlage durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in zwei nach Gruppen getrennten, nebeneinanderliegenden Ausgangsbereiche am Ende der Verzweigungsanlage erstrecken, wobei die Anfangsabschnitte 20 der beiden Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordnet, während der Ausgangsbereich der niveaugleich verlaufenden Gruppe von Transportbahnen gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordnet ist.
23. 25.
24. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen die im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsabschnitte mit den Endabschnitten verbunden sind, die in dem gegenüber dem Ein 30 gangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnet sind.
25. Anlage nach Ansprach 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen jeweils der im Eingangsbe reich der Verzweigungsanlage angeordnete Anfangsabschnitt durch einen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage entlang einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn an 5 geordneten Umleitungsabschnitt mit dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitt verbunden ist.
26. Anlage nach einem der Ansprüche 1316, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verzweigungsanlage sich zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Ein lo gangsbereich auf räumlich getrennten Bahnen durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in drei nebeneinanderliegende Ausgangsbereiche am Ende der Verzweigungsanlage erstrecken, wobei die Anfangsabschnitte beider Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in dem in Ver i5 längerung des Eingangsbereiches angeordneten, mittleren Ausgangsbereich angeordnet ist, während die niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen in zwei, im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage schräg auseinanderlaufende Teilgruppen unterteilt ist, deren Endabschnitte jeweils in einem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereiche ange 20 ordnet sind.
27. Anlage nach Ansprach 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen jeweils der im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnete Anfangsabschnitt durch einen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage entlang einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn an 25 geordneten Umleitungsabschnitt mit dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitt verbunden ist.
28. Anlage nach Ansprach 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei der in zwei Teilgruppen unterteilten Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen jeweils die im Ein 30 gangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte einer Teilgrappe durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsabschnitte mit den in einem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitten der Teilgruppe verbunden sind, und dass die jeweils schräg zur Transportrichtung verlaufenden Umleitungsabschnitte der beiden Teilgruppen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in Transportrichtung nach vorne schräg auseinanderlaufen.
Description:
Titel: Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken

Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken.

Solche Anlagen werden bevorzugt bei der Herstellung von mit Schokolade überzogenen Waf- feistücken bzw. bei der Herstellung von mit Waffelstücken gefüllten Schokoladetafeln eingesetzt. Dort dienen sie dazu, die mit Schokolade zu übergießenden Waffelstücke bzw. die in Schokoladetafelgießformen einzulegenden Waffelstücke durch das Zerschneiden von großformatigen, rechteckigen Waffelblöcken herzustellen und die Waffelstücke bis auf jene großen Längs- und Seitenabstände auseinander zu führen, mit denen die Waffelstücke einer so- genannten Schokoladeüberziehanlage, in der die Waffelstücke auf einem Netzband liegend mit flüssiger Schokolade übergössen werden, bzw. einer sogenannten Eintafelanlage zugeführt werden, in der die Waffelstücke in die den Rippen der Schokoladetafeln entsprechenden Vertiefungen der Schokoladetafelgießformen eingelegt werden, bevor die Schokoladetafelgießformen mit flüssiger Schokolade gefüllt werden.

Bekannte Anlagen zum Beschicken von Schokoladeüberziehanlagen bzw. Eintafelanlagen mit Waffelstücken sehen einen die Waffelstücke erzeugenden Waffelblockschneider und eine diesem nachgeordnete, die aus dem Waffelblockschneider austretenden Waffelstücke in eine weitläufige Anordnung mit großen Längs- und Querabständen auseinanderführende Verteilungsanlage vor.

Im Waffelblockschneider werden die rechteckigen Waffelblöcke durch zwei in Transportrichtung hintereinander angeordnete Schneidestationen geschoben, in denen die Waffelblöcke in zwei zueinander senkrechten Richtungen zerschnitten werden. In der ersten Schneidestation werden die Waffelblöcke in quer zur Transportrichtung langgestreckte Waffelleisten zerschnitten, deren in Transportrichtung verlaufende Länge der Länge der herzustellenden Waf- feistücke entspricht. In der zweiten Schneidestation werden die Waffelleisten parallel zur Transportrichtung zerschnitten. Die Schneidwerkzeuge der Schneidvorrichtung dieser Schneidestation sind in der Breite der herzustellenden Waffelstücke entsprechenden Abständen quer zur Transportrichtung seitlich nebeneinander angeordnet. Aus dem Waffelblockschneider treten die fertigen Waffelstücke in einer sehr engen Anordnung aus. Die Waffelstü- cke bilden geradlinige Längs- und Querreihen. Die Waffelstücklängsreihen sind durch die in der zweiten Schneidestation erzeugten, sehr schmalen Längsschneidfugen von einander

getrennt. Innerhalb der einzelnen Waffelstücklängsreihen stoßen die in Transportrichtung hintereinander angeordneten Waffelstücke mit ihren vorderen und hinteren Stirnseiten aneinander und bilden eine lückenlose Waffelstücklängsreihe.

Innerhalb des Waffelblockschneiders werden die in Waffelleisten zerschnittenen Waffelblö- cke von einer der zweiten Schneidestation vorgelagerten Vorschub einrichtung in Transportrichtung vorgeschoben. Mit jeder Vorschubbewegung wird ein in Waffelleisten zerschnittener Waffelblock um eine Waffelblocklänge in Transportrichtung vorgeschoben. Im ersten Teil der Vorschubbewegung werden die Waffelleisten des Waffelblocks in Transportrichtung zusammengeschoben und an die letzte Waffelleiste des vorangegangenen, zum größten Teil bereits zerschnittenen Waffelblocks angeschoben. Dadurch entsteht eine lückenlose Reihe von in Transportrichtung stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelleisten, von denen im zweiten Teil der Vorschubbewegung eine einer Waffelblocklänge entsprechende Anzahl in einem Zug in Transportrichtung durch die zweiten Schneidestation geschoben wird. Beim Passieren der Schneidvorrichtung der zweiten Schneidestation werden die stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelleisten jeweils in zahlreiche in einer quer zur Transportrichtung verlaufenden Reihe angeordnete Waffelstücke zerschnitten. Die aus den stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelleisten entstandenen, stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelstückquerreihen bilden zusammen mit den aus den stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelleisten des vorangegangenen Waffelblocks entstandenen, stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelstückquerreihen nur durch die in der zweiten Schneidestation erzeugten, sehr schmalen Längsschneidfugen von einander getrennte Waffelstücklängsreihen, in denen die Waffelstücke in Transportrichtung lückenlos aufeinanderfolgen und stirnseitig aneinander stoßen.

In der an den Waffelblockschneider anschließenden Verteilungsanlage werden dann die aus dem Waffelblockschneider in sehr engen Anordnung austretenden Waffelstücke in drei in Transportrichtung aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen in eine z. B. auf eine Schokoladeüberziehanlage abgestimmte, weitläufige Anordnung mit großen Seitenabständen und großen Längsabstände in Transportrichtung bzw. quer dazu auseinandergeführt.

Die Waffelstücke werden von der im Waffelblockschneider der zweiten Schneidestation vorgelagerten Vorschubeinrichtung durch die erste Arbeitsstation der Verteilungsanlage geschoben. Dort werden die Waffelstücke in einer passiv wirkenden Spreizvorrichtung quer zur Transportrichtung bis auf die großen Seitenabstände der weitläufigen Anordnung seitlich auseinandergeführt. In der Spreizvorrichtung werden die Waffelstücke durch

nebeneinanderliegende, in Transportrichtung nach vorne strahlenförmig auseinanderlaufende Längskanäle geschoben, deren Länge von den mittleren Längskanälen quer zur Transportrichtung bis zu den äußeren Längskanälen kontinuierlich zunimmt. In diesen Längskanälen werden die Waffelstücklängsreihen auf unterschiedlich langen Wegstrecken seitlich auseinandergeführt, wobei aus den am Anfang der Spreizvorrichtung geradlinigen Waffelstückquerreihen zwangsläufig konvexe, bogenförmig gekrümmte Querreihen entstehen.

In der zweiten Arbeitsstation der Verteilungsanlage werden dann die innerhalb der Waffelstücklängsreihen stirnseitig aneinanderstoßenden Waffelstücke in Traiisportrichtung auseinandergezogen. Dies geschieht durch zwei in Transportrichtung aufeinanderfolgende Transportbänder. Das erste Transportband nimmt die aus der Spreizvorrichtung austretenden, innerhalb der Waffelstücklängsreihen jeweils lückenlos hintereinanderliegenden Waffelstücke auf und befördert sie in Transportrichtung weiter. Das zweite Transportband läuft mit einer etwas höheren Umlaufgeschwindigkeit um, als das erste Transportband. Dadurch werden die in den Waffelstücklängsreihen jeweils lückenlos aufeinanderfolgenden Waffelstücke bei der Übergabe vom ersten Transportband auf das zweite Transportband in Transportrichtung auseinandergezogen. Dadurch werden große Längsabstände zwischen den aufeinanderfolgenden Waffelstückquerreihen erzeugt, aber die in der Spreizvorrichtung erzeugte, bogenförmige Gestalt der Waffelstückquerreihen bleibt erhalten.

In der dritten Arbeitsstation der Verteilungsanlage wird dann die bogenförmige Gestalt der Waffelstückquerreihen in einem sogenannten Reihenbildner beseitigt. Dieser sieht einen in die Bewegungsbahn der Waffelstücklängsreihen bewegbaren Querbalken vor, der vor jeder bogenförmigen Waffelstückquerreihe in die Bewegungsbahn der Waffelstücklängsreihen bewegt wird, um alle Waffelstücklängsreihen solange zu blockieren, bis ihre die bogenförmi- ge Waffelstückquerreihe bildenden Waffelstücke mit der vorderen Stirnseite am Querbalken angestoßen sind. Der Querbalken hält die Waffelstücke der mittleren Längsreihen und der an diese seitlich nach außen anschließenden Längsreihen solange an, bis auch die Waffelstücke der seitlich ganz außen liegenden Längsreihen mit ihren Stirnseiten an ihm anliegen. Die am Querbalken anliegenden Waffelstücke der Waffelstücklängsreihen bilden eine geradlinig ausgerichtete Waffelstückquerreihe. Der Querbalken wird dann nach oben oder nach unten aus der Bewegungsbahn der Waffelstücklängsreihen bewegt, um die an ihm anliegende, geradlinig ausgerichtete Waffelstückquerreihe freizugeben. Diese wird von einem dem Querbalken nachgeordneten Transportband aus dem Reihenbildner ausgegeben. Der

Querbalken wird vor der nächsten bogenförmigen Waffelstückquerreihe wieder in die Bewegungsbahn der Waffelstücklängsreihen bewegt, um wieder alle Waffelstücklängsreihen solange zu blockieren, bis ihre die bogenförmige Waffelstückquerreihe bildenden Waffelstücke mit der vorderen Stirnseite am Querbalken anliegen.

Eine aus Waffelblockschneider und nachgeordneter Waffelstück-Verteilungsanlage bestehende Anlage für das Beschicken einer Schokoladeüberziehanlage, in der die Waffelstücke in 14 mit großem Abstand nebeneinanderliegenden Längsreihen gleichzeitig mit Schokolade übergössen werden, ist beispielsweise mit einem Waffelblockschneider ausgerüstet, bei dem die Waffelblöcke in der ersten Schneidestation in 4 Waffelleisten zerschnitten werden, deren in Transportrichtung gemessene Länge der Länge der herzustellenden Waffelstücke entspricht, und bei dem die in der erste Schneidestation entstandenen Waffelleisten in der zweiten Schneidestation jeweils in 14 quer zur Transportrichtung nebeneinander angeordnete Waffelstücke zerschnitten werden. Dieser Waffelblockschneider zerschneidet jeden Waffelblock in 56 Waffelstücke, die in 14 quer zur Transportrichtung nebeneinander angeordneten und jeweils durch eine Längsschneidfuge getrennten Waffelstücklängsreihen, innerhalb denen die Waffelstücke lückenlos aufeinanderfolgen, aus dem Waffelblocksclineider ausgegeben werden.

Im Waffelblockschneider werden mit Creme, Karamell oder anderen Füllmassen gefüllte Waffelblöcke zerschnitten, bei denen Waffelblattlagen und Füllmasseschichten abwechselnd übereinander angeordnet sind. Die Waffelblöcke werden in einzelne Waffelstücke zerschnitten, die in Transportrichtung und quer dazu von Schnittflächen begrenzt sind, an denen die Ränder der Füllmasseschichten jeweils frei liegen. Die an den quer zur Transportrichtung verlaufenden, vorderen und hinteren Stirnflächen der Waffelstücke freiliegenden Ränder der Füllmasseschichten beeinflussen den Kontakt der Waffelstücke untereinander, wenn diese in- nerhalb der Verteilungsanlage stirnseitig aneinanderstoßend in Transportrichtung vorgeschoben werden, bzw. den Kontakt der Waffelstücke mit dem Querbalken des Reihenbildners, von dem sie vorübergehend angehalten und dann wieder freigegeben werden. Die an den in Transportrichtung verlaufenden Seitenflächen der Waffelstücke freiliegenden Ränder der Füllmasseschichten beeinflussen den Kontakt der Waffelstücke mit den Umlenkflächen der passiv wirkenden Spreizvorrichtung, in der diese an den Seitenwänden der Längskanäle entlanggeschoben werden.

Bei Waffelstücken, bei denen die freiliegenden Ränder der Füilmasseschichten an den Stirn-

und Seitenflächen keine oder nur eine sehr geringe Klebewirkung erzeugen, reicht der vom Waffelblockschneider erzeugte Vorschub aus, um in der ersten Arbeitsstation der Verteilungsanlage die stirnseitig aneinanderstoßenden und an den Seitenwänden der Längskanäle der passiv wirkenden Spreizvorrichtung anliegenden Waffelstücke durch die Spreiz- Vorrichtung zu schieben, ohne dass die Waffelstücke aneinander oder an den Seitenwänden der Längskanäle kleben bleiben, was zu einem Blockieren der Spreizvorrichtung bzw. der gesamten Verteilungsanlage führen würde. Diese Waffelstücke werden vom Querbalken des Reihenbildners angehalten, ohne an der Stirnseite des Querbalken kleben zu bleiben, wenn dieser zum Freigeben der zu einer geradlinigen Querreihe ausgerichteten Waffelstücke angehoben oder abgesenkt wird.

Für an den Stirn- und Seitenflächen sehr klebrige, z. B. mit Karamell gefüllte Waffelstücke muss die Verteilungsanlage mit vielen, mechanisch sehr aufwendigen und an den Waffelstücken jeweils direkt angreifenden HilfsVorrichtungen versehen werden, die überall dort angeordnet werden müssen, wo es gilt, die Transportrichtung der Waffelstücke zu ändern, unmittelbar aufeinanderfolgende Waffelstücke von einander zu trennen, oder die Waffelstücke zum geradlinigen Ausrichten in Querrichtung vorübergehend anzuhalten und dann ohne die Lage der Waffelstücke zu verändern wieder freizugeben.

Für die an den Stirn- und Seitenflächen sehr klebrigen, z. B. mit Karamell gefüllten Waffelstücke muss die erste Arbeitsstation der Verteilungsanlage mit zahlreichen Hilfsvor- richtungen versehen werden. In der Spreizvorrichtung muss bei allen schräg verlaufenden Längskanälen für die am Beginn des Längskanals vorgesehene Richtungsänderung und für die am Ende des Längskanals vorgesehene Richtungsänderung jeweils eine eigene Hilfsvor- richtung vorgesehen werden, die an den Waffelstücken mechanisch angreift und das Umlenken jedes einzelnen Waffelstücks in die neue Transportrichtung bewerkstelligt.

Für die an den Stirn- und Seitenflächen sehr klebrigen, z. B. mit Karamell gefüllten Waffelstücke ist in der zweiten Arbeitsstation der Verteilungsanlage bei jeder Waffelstücklängsreihe eine eigene HilfsVorrichtung zum Trennen der unmittelbar aufeinanderfolgenden und fest aneinander haftenden Waffelstücke erforderlich. Diese Hilfsvorrichtung muss jeweils auf zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Waffelstücke mechanisch einwirken, um das hintere Waffelstück festzuhalten, während sie das vordere Waffelstück erfasst und vom hinteren Waffelstück in Transportrichtung nach vorne wegbewegt.

Für die an den Stirn- und Seitenflächen sehr klebrigen, z. B. mit Karamell gefüllten Waffelstücke muss auch der in der dritten Arbeitsstation der Verteilungsanlage angeordnete Reihenbildner speziell umgebaut bzw. mit einer zusätzlichen Hilfsvorrichtung versehen werden, um die mit ihren klebrigen Stirnflächen am Querbalken anliegenden bzw. dort 5 festklebenden Waffelstücke nach dem geradlinigen Ausrichten der Waffelstückquerreihe mechanisch festzuhalten, während der Querbalken zum Freigeben der Waffelstückquerreihe aus der Bewegungsbahn der Waffelstücklängsreihen herausbewegt wird. Diese Hilfsvorrichtung muss dann die von ihr festgehaltenen Waffelstücke auch wieder freigeben, ohne dass dabei die Lage der Waffelstücke oder ihre Ausrichtung in Transportrichtung lo verloren geht.

Zur Lösung der oben angeführten Probleme schlägt die Erfindung eine Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken vor, bei welcher folgende Stationen hintereinander angeordnet sind:

(a) eine Waffelblockschneidestation, in der die Waffelblöcke zu in Transportrichtung auf- I 5 einanderfolgenden, quer zur Transportrichtung langgestreckten Waffelleisten zerschnitten werden,

(b) eine Waffelleistentransportstation, in der zumindest zwei in Transportrichtung aufeinanderfolgende, die Waffelleisten in sich vergrößernde Abstände auseinanderbewegende Transportbänder vorgesehen sind,

20 (c) eine Waffelleistenschneidestation, in der einzelne, mit Abstand aufeinanderfolgende Waffelleisten in Transportrichtung zu Waffelstücken zerschnitten werden, die in räumlich von einander getrennten Waffelstückquerreihen ausgegeben werden, und (d) eine Waffelstücktransportstation mit einer Verzweigungsanlage zum Auseinanderführen

2 5 der Waffelstücke und einer dieser nachgeordneten Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke, wobei in der Verzweigungsanlage den in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unterschiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzeitig eintreffen und dort an

3 o ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, wobei sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden Anfangsabschnitten über ihre räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitte bis zu ihren am Ende der Verzweigungsanlage seitlich weit

auseinanderliegenden Endabschnitten erstrecken, wobei zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufende Gruppe von Transportbahnen 5 vorgesehen ist.

In dieser Anlage werden die in der Waffelblockschneidestation aus einem Waffelblock entstandenen, quer zur Transportrichtung langgestreckten Waffelleisten, deren in Transportrichtung gemessene Länge der Länge der herzustellenden Waffelstücke entspricht, in Transport- iö richtung in größere Längsabstände auseinandergeführt und dann nacheinander der Waffelleistenschneidestation zugeführt, in der die Waffelleisten jeweils parallel zur Transportrichtung in einzelne Waffelstücke zerschnitten werden. Die gegenseitigen Abstände der quer zur Transportrichtung nebeneinander angeordneten Schneidwerkzeuge der Waffelleistenschneidestation entsprechen jeweils der Breite der herzustellenden Waffelstücke. An den Seitenrändern der i 5 Waffelleisten bleiben Randabschnitte übrig, die als Abfall nach unten aus der Waffelleistenschneidestation fallen. Die aus den einzelnen Waffelleisten entstandenen Waffelstücke werden als durch Längsabstände von einander getrennte Waffelstückquerreihen aus der Waffelleistenschneidestation ausgegeben. Innerhalb der aus einer Waffelleiste entstandenen Waffelstückquerreihe sind die nebeneinander angeordneten Waffelstücke jeweils durch eine

20 von den Schneidwerkzeugen der Waffelleistenschneidestation erzeugte, in Transportrichtung verlaufende Schneidfuge von einander getrennt. In der Waffelstücktransportstation werden die durch Schneidfugen getrennten Waffelstücke beim Passieren der in der Verzweigungsanlage mit Umleitungsabschnitten versehenen Transportbahnen in größere Seitenabstände seitlich auseinandergeführt.

2 5 In der erfmdungsgemäßen Anlage werden zum einen die in der Waffelblockschneidestation entstandenen Waffelleisten, die in Transportrichtung hintereinander angeordnet und durch quer zur Transportrichtung verlaufende Schneidfugen getrennten sind, in der Waffelleistentransportstation in Transportrichtung weiter auseinandergeführt und zum anderen werden die in der Waffelleistenschneidestation aus den durch Längsabstände von einander getrennten

30 Waffelleisten entstandenen, innerhalb der jeweiligen Waffelstückquerreihe durch parallel zur Transportrichtung verlaufende Schneidfugen getrennten Waffelstücke in der Waffelstücktransportstation quer zur Transportrichtung weiter auseinandergeführt. Dadurch werden jeweils die einander zugewandten, vertikalen Seitenflächen benachbarter Waffelleisten bzw. benachbarter Waffelstücke, in denen die Ränder der Füllmasseschichten jeweils frei liegen,

auseinanderbewegt, sodass auch sehr klebrigen Seitenflächen von z. B. mit Karamell oder Karamellcreme gefüllten Waffelstücke keinerlei Einfluss auf den Weitertransport der Waffelleisten und Waffelstücke oder auf die Ausrichtung der Waffelstücke innerhalb der Waffelstückquerreihen oder Waffelstücklängsreihen haben.

In der erfmdungsgemäßen Anlage können ohne weiteres mit sehr klebrigen Füllmassen gefüllte Waffelblöcke verarbeitet werden. Im Gegensatz zu den bekannten Anlagen, bei denen alle Arbeitsstationen der Waffelstück-Verteilungsanlage mit speziell ausgebildeten HilfsVorrichtungen ausgerüstet werden müssen, um die Verteilungsanlage für an den Stirn- und Seitenflächen sehr klebrige, z. B. mit Karamell gefüllte Waffelstücke tauglich zu machen, können bei der erfindungsgemäßen Anlage alle solchen zusätzlichen HilfsVorrichtungen zum Herstellen und Auseinanderfuhren der Waffelstücke ersatzlos entfallen.

Die Erfindung sieht eine deutlich einfacher aufgebaute Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von mit klebrigen Stirn- und Seitenflächen versehenen Waffelstücken vor, als eine konventionelle, für das Verarbeiten von mit sehr klebrigen Cremen gefüllte Waffelblöcke tauglich gemachte Anlage, bei der einem die mit klebrigen Stirn- und Seitenflächen versehenen Waffelstücke erzeugenden Waffelblocksclineider eine für die rundum klebrigen Waffelstücke tauglich gemachte Waffelstück- Verteilungsanlage nachgeordnet ist.

Bei der erfindungsgemäßen Anlage sind in der Waffelstücktransportstation die räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitte aller Transportbahnen untereinander gleich lang. Die geradlinige Ausrichtung der in der Waffelleistenschneidestation entstandenen Waffelstückquerreihen geht beim Passieren der Verzweigungsanlage nicht verloren. Die auf räumlich unterschiedlich verlaufenden Transportbahnen weiterbeförderten Waffelstücke kommen gleichzeitig bei den Endabschnitten der Transportbahnen an, die am Ende der Waffelstücktransportstation in größeren Seitenabständen nebeneinander angeordnet sind. Bei der erfindungsgemäßen Anlage kann daher der bei den bekannten Anlagen unbedingt erforderliche, dort die geradlinige Ausrichtung der einzelnen Waffelstückquerreihen erst erzeugende Reihenbildner mit seinem vertikal auf- und abbewegbaren, allen nebeneinander angeordneten Waffelstücklängsreihen gemeinsamen und daher auch sehr breiten Querbalken entfallen. Dies gilt auch für die beim bekannten Reihenbildner für das Behandeln von mit klebrigen Stirn- und Seitenflächen versehenen Waffelstücken unbedingt erforderlichen HilfsVorrichtungen.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anlage besteht darin, dass - abgesehen von den

in der Waffelblockschneidestation und in der Waffelleistenschneidestation bei der jeweiligen Schneidvorrichtung vorgesehenen Abstreifblechen für den jeweiligen Scheidabfall - keine Vorrichtungsbauteile vorgesehen sind, die mit den Stirn- bzw. Seitenflächen der Waffelstücke in Eingriff kommen können.

Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage sieht eine der Waffelblockschneidestation nachgeordnete Waffelleistentransportstation vor, in der die Waffelleisten nur bis auf kurze Längsabstände in Transportrichtung auseinandergeführt werden, und eine der Waffelleistenschneidestation nachgeordnete Waffelstücktransportstation vor, in der die nur durch schmale Spalte von einander getrennten Waffelstücke in Transportrichtung und quer dazu bis auf eine weitläufige Anordnung auseinandergeführt werden, in der die Waffelstücke in geradlinigen Längs- und Querreihen jeweils durch große Längs- bzw. Seitenabstände von einander getrennt angeordnet sind. Bei dieser Anlagenvariante werden die Waffelstücke erst in der Verzweigungsanlage der Waffelstücktransportstation bis auf die für eine nachgeordnete Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage vorgesehenen großen Längs- und Seitenabstände auseinandergeführt.

Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage sieht eine der Waffelblockschneidestation nachgeordnete, die Waffelleisten in Transportrichtung bis auf große Längsabstände auseinanderführende Waffelleistentransportstation und eine der Waffelleistenschneidestation nachgeordnete, die Waffelstücke quer zur Transportrichtung bis auf große Seitenabstände auseinanderführende Waffelstücktransportstation vor. Bei dieser Anlagenvariante werden schon die Waffelleisten bis auf die für eine nachgeordnete Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage vorgesehenen großen Längsabstände auseinandergeführt und die bereits auf die großen Längsabstände auseinandergeführten Waffelstücke werden in der Verzweigungsanlage der Waffelstücktransportstation bis auf die für eine nachgeordnete Schoko- ladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage vorgesehenen großen Seitenabstände auseinandergeführt.

In der erfindungsgemäßen Anlage können alle Arten von mit Creme, Karamell oder einer anderen Füllmasse gefüllte Waffelblöcke in Waffelstücke zerschnitten und in eine auf eine nachgeschaltete Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage abgestimmte, weitläufige Anordnung auseinandergeführt und in geradlinigen Längs- und Querreihen ausgegeben werden. Die vorhandene oder fehlende Klebrigkeit der beim Verarbeiten der Waffelblöcke in der erfindungsgemäßen Anlage entstehenden, jeweils freiliegende Creme-, Karamell- bzw. Füll-

masseschichten enthaltenden Stirn- und Seitenflächen der Waffelstücke haben keinen Einfluss auf die Ausrichtung der Waffelstücke am Ende der erfindungsgemäßen Anlage.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können bei einer Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken folgende Stationen hintereinander angeordnet sein:

(a) eine intermittierend arbeitende Waffelblockschneidestation, in der die Waffelblöcke zu in Transportrichtung aufeinanderfolgenden, quer zur Transportrichtung langgestreckten Waffelleisten zerschnitten werden,

(b) eine kontinuierlich arbeitende Waffelleistentransportstation, in der zumindest zwei in Transportrichtung aufeinanderfolgende, die Waffelleisten in sich vergrößernde Abstände auseinanderbewegende Transportbänder vorgesehen sind,

(c) eine kontinuierlich arbeitende Waffelleistenschneidestation, in der einzelne, mit Abstand aufeinanderfolgende Waffelleisten in Transportrichtung zu Waffelstücken zerschnitten werden, die in räumlich von einander getrennten Waffelstückquerreihen ausgegeben werden, und

(d) eine kontinuierlich arbeitende Waffelstücktransportstation mit einer Verzweigungsanlage zum Auseinanderführen der Waffelstücke und einer dieser nachgeordneten Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke, wobei in der Verzweigungsanlage den in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unterschiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzeitig eintreffen und dort an ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, wobei sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden Anfangsabschnitten über ihre räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitte bis zu ihren am Ende der Verzweigungsanlage seitlich weit auseinanderliegenden Endabschnitten erstrecken, wobei zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufende Gruppe von Transportbahnen vorgesehen ist.

Diese Ausbildung erlaubt es, eine nachgeschaltete kontinuierlich arbeitende Schokoladeüber-

ziehanlage bzw. Eintafelanlage kontinuierlich mit gefüllten Waffelstücken zu beschicken, die in der erfindungsgemäßen Anlage hergestellt und in die für die Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage vorgesehene weitläufige Anordnung überführt worden sind.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Waffelleistentransportstation mehre- re in Transportrichtung aufeinanderfolgende Transportbänder aufweisen, bei denen die Umlaufgeschwindigkeit in Transportrichtung von Transportband zu Transportband zunimmt. Diese Ausbildung erlaubt es, die Waffelleisten schrittweise in Transportrichtung immer weiter auseinander zu bewegen. Dabei können die Waffelleisten schonend aus dem Stillstand bis auf die für die Waffelleistenschneidestation benötigte Transportgeschwindigkeit beschleunigt werden.

m weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Anlage zum Auseinanderführen von Waffelstücken aus einer engen Anordnung in eine weitläufige Anordnung mit geradlinigen Längsund Querreihen vorgeschlagen. Diese Anlage ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Verzweigungsanlage zum Auseinanderfuhren der Waffelstücke und eine der Verzweigungsanlage nachgeordnete Ausgabestation für die auseinandergeführten Waffelstücke vorgesehen ist, dass in der Verzweigungsanlage den in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken individuell zugeordnete, räumlich unterschiedlich verlaufende Transportbahnen vorgesehen sind, an deren Enden die Waffelstücke jeder Waffelstückquerreihe gleichzeitig eintreffen und dort an ein allen in einer Waffelstückquerreihe nebeneinander angeordneten Waffelstücken gemeinsames Transportband der Ausgabestation übergeben werden, dass sich die Transportbahnen der Verzweigungsanlage von ihren am Beginn der Verzweigungsanlage eng nebeneinanderliegenden Anfangsabschnitten über räumlich unterschiedlich verlaufende Umleitungsabschnitte bis zu ihren am Ende der Verzweigungsanlage seitlich weit auseinan- derliegenden Endabschnitten erstrecken, und dass zumindest eine von den Anfangsabschnit- ten bis zu den Endabschnitten niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen und zumindest eine von den Anfangsabschnitten bis zu den Endabschnitten unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufende Gruppe von Transportbahnen vorgesehen ist.

Erfindungsgemäß kann eine Verzweigungsanlage vorgesehen sein, bei der die Durchlaufzeit der Waffelstücke auf den niveaugleich verlaufenden Transportb ahnen und auf den unter- schiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen gleich lang ist.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in der Verzweigungsanlage eine Gruppe

von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen sein, wobei die Transportbahnen beider Gruppen gleich lang und abschnittsweise auf mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Transportbänder angeordnet sind und die Gruppe der niveau- gleich verlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und in einer Umleitungsebene liegende Umleitungsabschnitte aufweisen und die Gruppe der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen untereinander gleich lange und einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn folgende Umleitungsabschnitte aufweisen.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in der Verzweigungsanlage eine Gruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen und eine Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen vorgesehen sein, wobei die beiden Transportbahnengruppen von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich lange Umleitungsabschnitte besitzen und für die Endabschnitte zumindest einer der beiden Transportbahnengruppen ein allen Endabschnitten dieser Gruppe gemeinsames Transportband mit regelbarer Geschwindigkeit vor- gesehen ist.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können sich in der Verzweigungsanlage zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Eingangsbereich am Beginn der Verzweigungsanlage durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in zwei nach Gruppen getrennten, nebeneinanderliegenden Ausgangsbereiche am Ende der Verzwei- gungsanlage erstrecken, wobei die Anfangsabschnitte der beiden Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in Verlängerung des Ein- gangsbereiches angeordnet, während der Ausgangsbereich der niveaugleich verlaufenden Gruppe von Transportbahnen gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordnet ist.

Diese Anlagenvariante wird für das Beschicken von schmal gebauten Schokoladeüberziehanlagen bzw. von schmal gebauten Eintafelanlagen bevorzugt, bei denen nur wenige nebeneinanderliegende Waffelstücklängsreihen erforderlich sind und die in einer Querreihe nebeneinanderliegenden Waffelstücke durch Zerschneiden eines einzigen Waffelblocks er- zeugt werden können.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei der Gruppe von niveaugleich verlau-

fenden Transportbahnen die im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsabschnitte mit den Endabschnitten verbunden sein, die in dem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Trans- 5 portrichtung seitlich versetzt angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnet sind.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei der Gruppe von unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen jeweils der im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordnete Anfangsabschnitt durch einen im Umleitungsbereich der Verzwei- lo gungsanlage entlang einer räumlich verlaufenden Umleitungsbahn angeordneten Umleitungsabschnitt mit dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitt verbunden sein.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können sich bei der Verzweigungsanlage zwei Gruppen von Transportbahnen vom einem gemeinsamen Eingangsbereich auf räumlich

I 5 getrennten Bahnen durch einen Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage bis in drei nebeneinanderliegende Ausgangsbereiche am Ende der Verzweigungsanlage erstrecken, wobei die Anfangsabschnitte beider Gruppen im Eingangsbereich abwechselnd nebeneinander angeordnet sind und der Ausgangsbereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Gruppe von Transportbahnen in dem in Verlängerung des Eingangsbereiches angeordneten,

20 mittleren Ausgangsbereich angeordnet ist, während die niveaugleich verlaufende Gruppe von Transportbahnen in zwei, im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage schräg auseinanderlaufende Teilgruppen unterteilt ist, deren Endabschnitte jeweils in einem gegenüber dem Eingangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereiche angeordnet sind.

2s Diese Anlagenvariante wird für das Beschicken von sehr breit gebauten Schokoladeüberziehanlagen bzw. Eintafelanlagen bevorzugt, bei denen sehr viele nebeneinanderliegende Waffel- stücklängsreihen erforderlich sind und die in einer Querreihe nebeneinanderliegenden Waffelstücke nur durch das Zerschneiden von sehr breiten Waffelblöcken oder durch das Zerschneiden von jeweils zwei seitlich mit genügend Abstand nebeneinanderliegenden Waffelblöcken

30 erzeugt werden können.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können bei der in zwei Teilgruppen unterteil-

ten Grappe von niveaugleich verlaufenden Transportbannen jeweils die im Eingangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Anfangsabschnitte einer Teilgruppe durch im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in einer Umleitungsebene angeordnete, schräg zur Transportrichtung verlaufende Umleitungsabschnitte mit den in einem gegenüber dem Ein- gangsbereich quer zur Transportrichtung seitlich versetzt angeordneten, seitlichen, äußeren Ausgangsbereich der Verzweigungsanlage angeordneten Endabschnitten der Teilgruppe verbunden sein, wobei die jeweils schräg zur Transportrichtung verlaufenden Umleitungsabschnitte der beiden Teilgruppen im Umleitungsbereich der Verzweigungsanlage in Transportrichtung nach vorne schräg auseinanderlaufen.

In der Verzweigungsanlage können erfmdungsgemäß zwei Gruppen von räumlich unterschiedlich verlaufenden Transportbahnen vorgesehen sein. In der ersten Gruppe durchlaufen die Umleitungsabschnitte in Längsrichtung unterschiedliche Niveaus und erstrecken sich jeweils entlang einer räumlichen Umleitungsbahn, die sich vom Anfangsabschnitt über ein von diesem abweichendes Zwischenniveau bis zum Endabschnitt erstreckt. Die Endabschnitte der ersten Gruppe sind am Ende der Verzweigungsanlage in einem mittleren Ausgabebereich angeordnet. Die zweite Gruppe ist in zwei Teilgruppen unterteilt, bei denen die in der Teilgruppe jeweils parallel verlaufenden Umleitungsabschnitte in einer Ebene liegen und in Längsrichtung V-förmig schräg auseinanderlaufen. Die Endabschnitte dieser beiden Teilgruppen sind am Ende der Verzweigungsanlage in zwei getrennten Ausgabebereichen angeordnet, die zu beiden Seiten des Ausgabebereiches der ersten Gruppe angeordnet sind.

Bei dieser Ausbildung werden die Waffelstücke auf gruppenweise parallellaufenden und gruppenweise räumlich unterschiedlich verlaufenden Umleitungsabschnitten bis auf ihre doppelten Seitenabstände auseinandergeführt.

Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen

Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen

Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Waffelblockschneidestation und die nachgeordnete

Waffelleistentransportstation der Fig. 2, Fig. 4 eine Schrägansicht der Waffelleistentransportstation der Fig. 2,

Fig. 5 eine Seitenansicht der Waffelleistentransportstation und der nachgeordneten

Waffelleistenschneidestation der Fig. 2,

Fig. 6 eine Stirnansicht der Waffelleistenschneidestation der Fig. 2, Fig. 7 eine Seitenansicht der Waffelstücktransportstation der Fig. 2, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Waffelstücktransportstation der Fig. 2 und

Fig. 9 eine Schrägansicht der Verzweigungsanlage der Waffelstücktransportstation der Fig. 2.

Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines erstes Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken. In dieser Anlage werden die für eine schmal gebaute Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage benötigten, mit Abstand nebeneinanderliegenden Waffelstücklängsreihen durch das Zerschneiden einzelner Waffelblöcke erzeugt. Diese werden der erfindungsgemäßen Anlage nacheinander zugeführt und in der Anlage zu Waffelstücken verarbeitet. Die Waffelstücke werden am Ende der Anlage in den für die Schokoladeüberziehanlage bzw. Eintafelanlage vorgesehenen, geradlinigen Längs- und Querreihen ausgegeben.

Am Beginn der in Fig. 1 dargestellten Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken steht eine Waffelblockschneidestation I 3 der die Waffelblöcke über ein Trans- portband 2 in Transportrichtung (Pfeil 3) zugeführt werden. Die Waffelblöcke werden in der Waffelblockschneidestation 1 quer zur Transportrichtung in einzelne Waffelleisten zerschnitten, deren in Transportrichtung gemessene Länge der Länge der herzustellenden Waffelstücke entspricht. Die Waffelleisten treten in Transportrichtung hintereinander angeordnet und nur durch die beim Zerschneiden entstandenen, quer zur Transportrichtung verlaufenden Schneid- fugen von einander getrennt aus der Waffelblockschneidestation 1 aus. Die Waffelleisten werden durch die Schneidfugen von einander getrennt an die in Transportrichtung 3 nachge- ordnete Waffelleistentransportstation 4 weitergegeben. In dieser werden die Waffelleisten von in Transportrichtung 3 aufeinanderfolgenden Transportbändern, bei denen die Umlaufgeschwindigkeit von Transportband zu Transportband in Transportrichtung 3 zunimmt, auf grö- ßere Längsabstände auseinandergeführt und dann der nachgeordneten Waffelleistenschneidestation 5 zugeführt. In dieser werden die einzelnen Waffelleisten parallel zur Transportlichtung 3 in mehrere, in einer Reihe nebeneinander angeordnete Waffelstücke zerschnitten. Innerhalb der Querreihe sind die Waffelstücke nur durch die in der Waffelleistenschneidestation 5 beim Zerschneiden der Waffelleisten entstandenen, in Transportrichtung 3 verlaufenden

Schneidfugen getrennt. Aus der Waffelleistenschneidestation 5 treten die Waffelstücke in geradlinigen Querreihen aus und in die nachgeordnete Waffelstücktransportstation 6 ein. In dieser ist eine in Transportrichtung 3 langgestreckte Verzweigungsanlage 7 zum Auseinander- führen der Waffelstücke und eine der Verzweigungsanlage 7 nachgeordnete Ausgabestation 8 für die auseinandergeführten Waffelstücke vorgesehen.

In der Verzweigungsanlage 7 sind den jeweils in einer Waffelstückquerreihe nebeneinanderliegenden Waffelstücken individuell zugeordnete, quer zur Transportrichtung nebeneinander angeordneten Transportbahnen vorgesehen. Die Transportbahnen mit ungerader Nummerie- rung - d. h. die Transportbahnen 1, 3, 5, etc. - gehören zu einer Gruppe von innerhalb der Verzweigungsanlage 7 niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 9 und die Transportbahnen mit gerader Nummerierung - d. h. die Transportbahnen 2, 4, 6 etc. - gehören zu einer Gruppe von innerhalb der Verzweigungsanlage 7 unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 10.

Die Transportbahnen 9, 10 besitzen in dem am Beginn der Verzweigungsanlage 7 angeordneten Eingangsbereich 7a eng nebeneinander liegende Anfangsabschnitte 9a und 10a. Diese sind über in dem an den Eingangsbereich 7a in Transportrichtung 3 anschließenden Umleitungsbereich 7b der Verzweigungsanlage 7 liegende Umleitungsabschnitte 9b, 10b mit den seitlich weiter auseinanderliegen Endabschnitten 9c, 10c der Transportbahnen 9, 10 verbunden, welche in dem am Ende der Verzweigungsanlage 7 angeordneten Ausgangsbereich 7c der Ver- zweigungsanlage 7 in zwei getrennten, nebeneinander angeordneten Ausgabebereichen liegen.

Im Eingangsbereich 7a der Verzweigungsanlage 7 sind die Anfangsabschnitte 9a, 10a der beiden Transportbahnengruppen quer zur Transportrichtung 3 abwechselnd nebeneinander angeordnet. Im Ausgangsbereich 7c der Verzweigungsanlage 7 ist der Ausgabebereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 10 in geradliniger Verlängerung des Eingangsbereiches 7a angeordnet, während der Ausgabebereich der niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 9 gegenüber dem Eingangsbereich 7a quer zur Transportrichtung 3 seitlich versetzt angeordnet ist und neben dem Ausgabebereich der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 10 liegt.

Bei den Transportbahnen 10 sind im Umleitungsbereich 7b der Verzweigungsanlage 7 jeweils ein Tal durchlaufende Umleitungsabschnitte 10b vorgesehen. Diese sind in zwei in Transport-

richtung 3 aufeinanderfolgende Teilabschnitte 11 und 12 unterteilt. Die ersten Teilabschnitte 11 der Umleitungsabschnitte 10b liegen in einer vom Eingangsbereich 7a der Verzweigungsanlage 7 weg schräg nach unten verlaufenden ersten Umleitungsebene 13. Die ersten Teilabschnitte 11 enden in einem gegenüber dem Eingangsbereich 7a der Verzweigungsanlage 7 abgesenkten Höhenniveau. Von diesem abgesenkten Höhenniveau führen die in einer zum Ausgangsbereich 7c schräg nach oben ansteigenden, zweiten Umleitungsebene 14 liegenden, zweiten Teilabschnitte 12 der Umleitungsabschnitte 10b der Transportbahnen 10.

Bei den Transportbahnen 9 sind im Umleitungsbereich 7b der Verzweigungsanlage 7 in einer horizontalen Umleitungsebene 15 liegende, schräg zur Transportrichtung 3 verlaufende Um- leitungsabschnitte 9b vorgesehen, die jeweils einen Anfangsabschnitt 9a mit einem gegenüber diesen quer zur Transportrichtung 3 seitlich versetzt angeordneten Endabschnitt 9c verbinden.

In der Verzweigungsanlage 7 werden die nebeneinander angeordneten Waffelstücke einer Waffelstückquerreihe auf den unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 10 und auf den niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 9 weiterbefördert und kom- men am Ende der Verzweigungsanlage 7 gleichzeitig und seitlich weit auseinanderliegend in den quer zur Transportrichtung 3 nebeneinander angeordneten Ausgabebereichen der beiden Transportbahnengruppen an. Am Ende dieser Ausgabebereiche werden dann die Waffelstücke der betreffenden Waffelstückquerreihe als geradlinige Waffelstückquerreihe an ein breites Transportband 16 der Ausgabestation 8 übergeben, welches alle nebeneinanderliegenden Waffelstücke eine Waffelstückquerreihe auf einmal übernimmt.

Die Fig. 2-9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken, bei welcher jeweils zwei nebeneinanderliegende Waffelblöcke gleichzeitig zerschnitten und die entstandenen Waffelstücke in einer Verzweigungsanlage ausemandergeführt werden, die einer Verzweigungsanlage ent- spricht, bei der zwei Verzweigungsanlagen 7 des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 spiegelbildlich nebeneinander angeordnet sind.

Die in den Fig. 2-9 dargestellte Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken ist zum Beschicken von sehr breit gebauten Schokoladeüberziehanlagen bzw. Einta- felanlagen vorgesehen und erzeugt die dort benötigten, zahlreichen, in größeren Abständen nebeneinander angeordneten Waffelstücklängsreihen.

Bei der in den Fig. 2-9 dargestellten Anlage werden die der Anlage in ihrer Zufuhrstation 17 zugefuhrten Waffelblöcke in Längsrichtung - Pfeil 18 - durch die vier Arbeitsstationen der Anlage befördert. Auf die Zufuhrstation 17 folgt in Transportrichtung 18 eine Tandem- Waffelblockschneidestation 19, der eine Waffelleistentransportstation 20 nachgeordnet ist, auf die 5 eine Waffelleistenschneidestation 21 folgt, der eine Waffelstücktransportstation 22 mit Verzweigungsanlage 23 und Ausgabestation 24 nachgeordnet ist.

Die Fig. 2 und 3 zeigen die Tandem- Waffelblockschneidestation 19 mit der vorgelagerten Zufuhrstation 17 und der nachgeordneten Waffelleistentransportstation 20. In Fig. 2 ist die Waffelblockschneidestation 19 mit den zu zerschneidenden Waffelblöcken und den aus den Waf- 10 felblöcken entstandenen Waffelleisten dargestellt, in Fig. 3 ohne Waffelblöcke und Waffelleisten.

In der Waffelblockschneidestation 19 werden jeweils zwei Waffelblöcke 25, 26 gleichzeitig quer zur Transportrichtung 18 in einzelne Waffelleisten 27, 28 zerschnitten, die dann auf einem Transportband 29 paarweise nebeneinanderliegend in Transportrichtung 18 an die Waf-

15 felleistentransportstation 20 weitergegeben werden. In der Waffelblockschneidestation 19 sind zwei Schneidvorrichtungen 30, 31 quer zur Transportrichtung 18 mit Abstand einander gegenüberliegend angeordnet. Die Schneidwerkzeuge der beiden Schneidvorrichtungen 30, 31 sind jeweils quer zur Transportrichtung 18 ausgerichtet. Die Waffelblöcke 25, 26 werden in der Zufuhrstation 17 von zwei in Transportrichtung 18 verlaufenden Transportbändern 32,

20 33 den beiden Schneidvorrichtungen 30, 31 zugeführt. In der Waffelblockschneidestation 19 werden die Waffelblöcke 25, 26 von den Schneidvorrichtungen 30, 31 jeweils zugeordneten Vorschubeinrichtungen 30b, 31b quer zur Transportrichtung 18 durch die Schneidvorrichtungen 20, 21 geschoben. Die dabei entstehenden Waffelleisten 27, 28 werden auf das zwischen den beiden Schneidvorrichtungen 30, 31 angeordnete Transportband 29 geschoben, auf dem

25 die Waffelleisten 27, 28 paarweise nebeneinanderliegend in Transportrichtung 18 aus der Waffelblockschneidestation 19 hinausbefördert und an die nachgeordnete Waffelleistentransportstation 20 übergeben werden. Auf dem Transportband 29 liegen die Waffelleistenpaare durch die von den Schneidvorrichtungen 30, 31 erzeugten, quer zur Transportrichtung 18 verlaufenden Schneidfugen getrennt in Transportrichtung 18 hintereinander.

30 Die in den Fig. 2-5 detailliert dargestellte Waffelleistentransportstation 20 sieht mehrere in Transportrichtung 18 aufeinanderfolgende Transportbänder 34-36 vor, auf denen die Waffelleistenpaare in Transportrichtung 19 weiterbefördert und dabei auf größere Längsabstände

auseinanderbewegt werden. Bei den Transportbändern 34-36 nimmt die Umlaufgeschwindigkeit in Längsrichtung der Anlage von Transportband zu Transportband zu. Die Transportbänder 34-36 führen die Waffelleistenpaare auf größere Längsabstände auseinander. Das vorderste Transportband der Waffelleistentransportstation 20 befördert dann die durch größe- re Längsabstände von einander getrennten, paarweise nebeneinanderliegenden Waffelleisten 27', 28' in Transportrichtung 18 bis zur Schneidvorrichtung 37 der nachgeordneten Waffelleistenschneidestation 21.

Die in den Fig. 2, 5 und 6 detailliert dargestellte Waffelleistenschneidestation 21 enthält eine die Schneidvorrichtung 37, deren im Abstand der Breite der herzustellenden Waffelstücke an- geordneten Schneidwerkzeuge parallel zur Transportrichtung 18 ausgerichtet sind. Oberhalb der Schneidvorrichtung 37 ist eine in Transportrichtung 18 arbeitende Vorschubeinrichtung 38 für die Waffelleisten vorgesehen. Die Vorschubeinrichtung 38 ist mit zwei umlaufenden, parallel zur Transportrichtung 18 verlaufenden, endlosen Ketten 39 versehen, die quer zur Transportrichtung 18 verlaufende, in Transportrichtung 18 mit Abstand aufeinanderfolgende Mitnehmer 40 und zwischen diesen angeordnete, quer zur Transportrichtung langgestreckte Druckstücke 41 tragen. Bei laufender Vorschubeinrichtung 38 greifen die Mitnehmer 40 an den hinteren Stirnseite der paarweise nebeneinanderliegenden Waffelleisten 27', 28' an und schieben diese in Transportrichtung 18 durch die Schneidvorrichtung 37, während die zwischen den Mitnehmern 40 angeordneten und jeweils knapp über den Oberseiten der Waffel- leisten 27', 28' umlaufenden Druckstücke 41 ein Hochsteigen der Waffelleisten 27', 28' während des Schneidvorganges unterbinden.

Die in den Fig. 2 und 7-9 detailliert dargestellte Waffelstücktransportstation 22 ist der Waffelleistenschneidestation 21 in Transportrichtung nachgeordnet. Die Waffelstücktransportstation 22 sieht eine in Transportrichtung 18 langgestreckte Verzweigungsanlage 23 zum Auseinanderführen der Waffelstücke und eine der Verzweigungsanlage 23 nachgeordnete Ausgabestation 24 für die auseinandergeführten Waffelstücke vor.

ha der Verzweigungsanlage 23 sind den jeweils in einer Waffelstückquerreihe nebeneinanderliegenden Waffelstücken individuell zugeordnete, quer zur Transportrichtung nebeneinander angeordneten Transportbahnen vorgesehen. Die Transportbahnen mit ungerader Nummerie- rung - d. h. die Transportbahnen 1, 3, 5, etc. - gehören zu einer Gruppe von innerhalb der Verzweigungsanlage 23 niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 42 und die Transportbahnen mit gerader Nummerierung - d. h. die Transportbahnen 2, 4, 6 etc. - gehören zu einer

Grappe von innerhalb der Verzweigungsanlage 23 unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 43.

Die Transportbahnen 42, 43 besitzen in dem am Beginn der Verzweigungsanlage 23 angeordneten Eingangsbereich 23a eng nebeneinander liegende Anfangsabschnitte 42a und 43a. Diese

5 sind über in dem an den Eingangsbereich 23 a in Transportrichtung 18 anschließenden Umleitungsbereich 23b der Verzweigungsanlage 23 liegende Umleitungsabschnitte 42b, 43b mit den seitlich weiter auseinanderliegen Endabschnitten 42c, 43 c der Transportbahnen 42, 43 verbunden, welche in dem am Ende der Verzweigungsanlage 23 angeordneten Ausgangsbereich 23 c der Verzweigungsanlage 23 in drei getrennten, nebeneinander angeordneten Ausga- lo bebereichen 44, 45, 46 liegen, von denen der mittlere Ausgabebereich 45 den unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 43 zugeordnet ist, während die beiden äußeren Ausgabebereiche 44 und 46 jeweils einer Teilgruppe der in zwei Teilgruppen aufgeteilten, niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 43 zugeordnet sind.

Im Eingangsbereich 23a der Verzweigungsanlage 23 sind die Anfangsabschnitte 42a, 43a der I 5 beiden Transportbahnengruppen quer zur Transportrichtung 18 abwechselnd nebeneinander angeordnet. Im Ausgangsbereich 23c der Verzweigungsanlage 23 ist der Ausgabebereich 45 der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 43 in geradliniger Verlängerung des Eingangsbereiches 23 a der Verzweigungsanlage 23 angeordnet. Die niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 42 sind quer zur Transportrichtung 18 in zwei neben- 20 einander angeordnete Teilgruppen unterteilt, deren Umleitungsabschnitte 42b' bzw. 42b" im Umleitungsbereich 23b der Verzweigungsanlage 23 in Transportrichtung 18 nach vorne schräg auseinanderlaufen und die im Eingangsbereich 23 a der Verzweigungsanlage 23 angeordneten Anfangsabschnitte 42a' bzw. 42a" der jeweiligen Teilgruppe mit den in einem der äußeren Ausgabebereiche 44, 46 der Verzweigungsanlage 23 angeordneten Endabschnitten 2 5 42c' bzw. 42c" der jeweiligen Teilgruppe verbinden.

Bei den Transportbahnen 43 sind im Umleitungsbereich 23b der Verzweigungsanlage 23 jeweils ein Tal durchlaufende Umleitungsabschnitte 43b vorgesehen. Diese sind in zwei in Transportrichtung 18 aufeinanderfolgende Teilabschnitte 47 und 48 unterteilt. Die ersten Teilabschnitte 47 der Umleitungsabschnitte 43b liegen in einer vom Eingangsbereich 23 a der 30 Verzweigungsanlage 23 weg schräg nach unten verlaufenden ersten Umleitungsebene 49. Die ersten Teilabschnitte 47 enden in einem gegenüber dem Eingangsbereich 23a der Verzweigungsanlage 23 abgesenkten Höhenniveau. Von diesem abgesenkten Höhenniveau führen die

in einer zum Ausgangsbereich 23 c der Verzweigungsanlage 23 schräg nach oben ansteigenden, zweiten Umleitungsebene 50 liegenden, zweiten Teilabschnitte 48 der Umleitungsabschnitte 43b der Transportbahnen 43.

Bei den beiden Teilgruppen der niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 42 sind im Um- s leitungsbereich 23b der Verzweigungsanlage 23 jeweils in einer horizontalen Umleitungsebene 51 liegende, schräg zur Transportrichtung 18 verlaufende Umleitungsabschnitte 42b' bzw. 42b" vorgesehen, die jeweils einen Anfangsabschnitt 42a' bzw. 42a" mit einem gegenüber diesem quer zur Transportrichtung 18 seitlich versetzt angeordneten Endabschnitt 42c' bzw. 42c" verbinden, der in einem der äußeren Ausgabebereiche 44, 46 der Verzweigungsanlage lo 23 angeordnet ist.

An Beginn des Umleitungsbereiches 23b der Verzweigungsanlage 23 ist ein Verzweigungsbereich 52 vorgesehen. An den Anfang 53 des Verzweigungsbereiches 52 schließt die schräg nach unten verlaufende erste Umleitungsebene 49 der Umleitungsabschnitte 43b der unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 43 an. Am Ende 54 des Verzwei-

I 5 gungsbereiches 52 schließen die jeweils in einer horizontalen Umleitungsebene 51 liegende, schräg zur Transportrichtung 18 verlaufende und nach vorne schräg auseinanderlaufenden Umleitungsabschnitte 42b' bzw. 42b" der beiden Teilgrappen der niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 42 an. Im Verzweigungsbereich 52 sind oberhalb der in Transportrichtung 18 verlaufenden Anfangsabschnitte 42a', 42a", 43 der beiden Transportbahnengruppen 42, 43

20 quer zur Transportrichtung 18 nebeneinander angeordnete und jeweils den Anfangsabschnitten einer der beiden Transportbahnengruppen 42 bzw. 43 zugeordnete Führungsrollen 55 und 56 vorgesehen, wobei jeweils die den Anfangsabschnitten 42a', 42a" bzw. 43 einer Transportbahnengruppe 42 bzw. 43 zugeordneten Führungsrollen 55 bzw. 56 in einer Reihe quer zur Transportrichtung 18 nebeneinander angeordnet sind.

25 Beim Passieren des Verzweigungsbereiches 52 der Verzweigungsanlage 23 werden die auf den in Transportrichtung 18 verlaufenden Anfangsabschnitten 43 a der Transportbahnen 43 weiterbeförderten Waffelstücke aus der Ebene des Eingangsbereich 23a der Verzweigungsanlage 23 in die schräg nach unten verlaufende, erste Umleitungsebene 49 nach unten abgelenkt, während die auf den in Transportrichtung 18 verlaufenden Anfangsabschnitten 42a', 42a" der

30 Transportbahnen 42 weiterbeförderten Waffelstücke in der Ebene des Eingangsbereich 23a der Verzweigungsanlage 23 verbleiben und erst am Ende 54 des Verzweigungsbereiches 52 der jeweiligen Teilgruppe von niveaugleich verlaufenden Transportbahnen 42 entsprechend

schräg nach außen umgelenkt werden.

In der Verzweigungsanlage 23 werden die nebeneinander angeordneten Waffelstücke einer Waffelstückquerreihe auf den unterschiedliche Höhenniveaus durchlaufenden Transportbahnen 43 und auf den niveaugleich verlaufenden Teilgruppen der Transportbahnen 42 weiterbe- fördert und kommen am Ende der Verzweigungsanlage 23 gleichzeitig und seitlich weit auseinanderliegend in den drei quer zur Transportrichtung 18 nebeneinander angeordneten Ausgabebereichen 44, 45, 46 der beiden Transportbahnengruppen an. Am Ende dieser Ausgabebereiche 44, 45, 46 werden dann die Waffelstücke der betreffenden Waffelstückquerreihe als geradlinige Waffelstückquerreihe an ein breites Transportband 57 der Ausgabestation 24 ü- bergeben, welches sich quer zur Transportrichtung 18 über alle nebeneinander angeordneten Transportbahnen 42, 43 beider Transportbahnengruppen erstreckt und jeweils alle nebeneinanderliegenden Waffelstücke eine Waffelstückquerreihe auf einmal übernimmt.

Die beiden in Fig. 1 bzw. in den Fig. 2 und 7-9 dargestellten Waffelstücktransportstationen 6 bzw. 22 angeordneten Anlagen zum Auseinanderführen der Waffelstücke können auch unab- hängig von einer erfmdungsgemäßen Anlage zum Herstellen und Auseinanderführen von Waffelstücken jeweils als eigenständige Anlagen ausgebildet sein.

Diese jeweils aus einer Verzweigungsanlage 7 bzw. 23 zum Auseinanderführen der Waffelstücke und eine der Verzweigungsanlage 7 bzw. 23 nachgeordneten Ausgabestation 8 bzw. 24 für die auseinandergeführten Waffelstücke bestehenden Anlagen können auch einem konven- tionellen, mit zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Schneidestationen ausgerüsteten Waffelblockschneider nachgeordnet werden, um die von diesem erzeugten Waffelstücke aus einer sehr engen Anordnung mit geradlinigen Längs- und Querreihen in eine weitläufige Anordnung mit geradlinigen Längs- und Querreihen überzufuhren, ohne dafür eine passiv wirkende und zwangsläufig bogenförmige gekrümmte Waffelstückquerreihen erzeugende Spreizvor- richtung und einen dieser nachgeordneten, jede einzelne Waffelstückquerreihe anhaltenden und die Waffelstückquerreihe geradlinig ausrichtenden Reihenbildner zu benötigen.