ANSPRUCHE
1. Putzanschlussleiste (28) für die Laibung (13) von Fenstern (12) und Türen, mit: einem Putzteil (29), der eine Basis (33) und einen ersten Anputzsteg (34) aufweist, der von der Vorderseite der Basis (33) absteht; und - einem Trägerteil (31), der ein der Laibung (13) fernes, freies Ende (36) und ein der
Laibung (13) nahes, festes Ende (37) aufweist; wobei: der Trägerteil (31) an seinem freien Ende (36) den Putzteil (29) trägt;
- der Trägerteil (31 ) auf seiner Vorderseite einen Anlagebereich (41 ) zur Anlage an einer Dämmung (23) der Laibung (13) aufweist; insbesondere die Breite des Anlagebereichs (41 ) im Wesentlichen der Dicke der Dämmung (23) entspricht; und
- der Trägerteil (31) an seinem festen Ende (37) einen ersten Befestigungsbereich (45) zur Befestigung an dem Rahmen (20) des Fensters (12) oder der Tür und/oder an der Laibung (13) und/oder an einem Befestigungsteil (48) aufweist.
2. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Breite des ersten Befestigungsbereichs (45) kleiner als die des Anlagebereichs (41 ) ist.
3. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Putzteil (29) eine Schutzlasche (42) lösbar, bevorzugt über ein Filmscharnier (43), angebracht ist.
4. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 3, wobei an der Schutzlasche (42) ein Klebemittel, bevorzugt ein Doppelklebeband (44), aufgebracht ist.
5. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Putzteil (29) einen zweiten Anputzsteg (35) aufweist, der von der Vorderseite der Basis (33) absteht und parallel und in Abstand zu dem ersten Anputzsteg (34) verläuft.
6. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem ersten und/oder dem zweiten Anputzsteg (34, 35) ein Armierungsgewebe (26) angebracht ist.
7. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: - der Putzteil (29) durch eine Putzleiste (30) gebildet ist; der Trägerteil (31 ) durch eine Trägerleiste (32) gebildet ist; und die Rückseite der Putzleiste (30) mit der Vorderseite der Trägerleiste (32), bevorzugt über ein PE-Dichtband (38), verbunden ist.
8. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 7, wobei das freie Ende (36) der Trägerleis- te (32) einen Anschlagsteg (57) aufweist, mit dessen Vorderseite die Putzleiste (30) verbunden ist.
9. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 7 oder 8, wobei an der Rückseite der Putzleiste (30) und/oder an der Vorderseite der Trägerleiste (32) wenigstens eine Schutzlippe (58) angebracht ist, welche eine Lücke zwischen Putzleiste (30) und Trägerleiste (32) nach außen zumindest teilweise schließt.
10. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Trägerteil (31) ein Hohlkammerprofil aufweist.
11. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Putzteil (25) und der Trägerteil (31) einteilig ausgebildet sind.
12. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 11 , wobei die Basis (33) des Putzteils (29) in den Trägerteil (31 ) integriert ist.
13. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei:
- ein Befestigungsteil (48) vorgesehen ist, der eine von der Laibung (13) abgewandte
Außenseite (50) und eine der Laibung (13) zugewandte Innenseite (51 ) aufweist; - der Befestigungsteil (48) an seiner Außenseite (50) den Trägerteil (31 ) trägt; und der Befestigungsteil (48) an seiner Innenseite (51) einen zweiten Befestigungsbereich (55) zur Befestigung an dem Rahmen (20) und/oder der Laibung (13) aufweist.
14. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 13, wobei der Befestigungsteil (48) einen ersten Schenkel (52) zur Befestigung an der Laibung (13) und/oder dem Rahmen (20) und einen zweiten Schenkel (53) aufweist, der von einer von der Laibung (13) abgewandten Außenseite des ersten Schenkels (52) absteht.
15. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 14, wobei der Trägerteil (31) an seinem ersten Befestigungsbereich (45) mit dem ersten und/oder zweiten Schenkel (52, 53) verbunden ist.
16. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 14 oder 15, wobei der zweite Schenkel (53) zur Befestigung an dem Rahmen (20) ausgebildet ist.
17. Putzanschlussleiste (28) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei der Befestigungsteil (48) einen dritten Schenkel (54) aufweist, der von der Außenseite des ersten Schenkels (52) absteht und parallel und in Abstand zu dem zweiten Schenkel (53) verläuft.
18. Putzanschlussleiste (28) nach Anspruch 17, wobei der Trägerteil (31 ) an seinem festen Ende (37) mit dem dritten Schenkel (54) verbunden ist.
19. Putzanschlussleiste (28) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, wobei der Befesti- gungsteil (48) durch eine Befestigungsleiste (49) gebildet ist.
20. Putzanschlussleiste (28) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, wobei der Trägerteil (31) und der Befestigungsteil (48) einteilig ausgebildet sind.
21. Putzanschlussleiste (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Putzteil (29), insbesondere die Putzleiste (30), und/oder der Trägerteil (31), insbesondere die Trägerleiste (32), und/oder der Befestigungsteil (48), insbesondere die Befestigungsleiste (49), teleskopartig ausgebildet ist. |
PUTZANSCHLUSSLEISTE FüR DIE LAIBUNG VON FENSTERN UND TüREN
Die Erfindung betrifft eine Putzanschlussleiste für die Laibung von Fenstern und Türen.
Die DE 298 02 172 U1 beschreibt eine Anputzleiste für Fensterstöcke, Türstöcke oder dergleichen am übergang zu Putz, die einen Basisbereich, zwei Stege und eine Schutzla- sehe aufweist. Der Basisbereich hat eine ebene Rückseite, an der ein beidseitig klebendes Schaumkunststoff-Klebeband angeklebt ist, mit dessen Hilfe die Anputzleiste auf der nach außen weisenden, von der Fensterscheibe abgewandten Außenfläche des Fensterstocks angeklebt ist. Von der Vorderseite des Basisbereichs ragen die beiden Stege rechtwinklig fort, von denen ein erster Steg sich etwa in der Mitte der Breite des Basisbe- reichs befindet und ein zweiter Steg an dem der Laibung fernen Rand des Basisbereichs vorgesehen ist. An diesen fernen Basisbereichrand schließt sich die streifenförmige Schutzlasche an, die über eine Abbrech-Materialbrücke mit dem Basisbereich verbunden ist. Die Schutzlasche weist auf ihrer Vorderseite eine Kleberschicht auf, auf der eine Schutzfolie angeklebt werden kann.
Dieses Dokument beschreibt des Weiteren den Einsatz dieser Anputzleiste am übergang von einem Fensterstock zum Putz der Laibung. Der Fensterstock ist mit seiner Seitenfläche, die rechtwinklig zur Fensterscheibe verläuft, an der Laibung befestigt, so dass seine Außenfläche, die ausgehend von der Seitenfläche parallel zur Fensterscheibe verläuft, nicht vom Mauerwerk verdeckt wird. Auf der Laibung ist eine Wärmedämmschicht ange- bracht, die sich von der Außenfläche des Fensterstocks bis zur Außenkante der Laibung erstreckt, an der die Laibung endet und in die Fassaden- oder Außenfläche des Mauerwerks abknickt. Die Anputzleiste ist so nahe zur Wärmedämmschicht hin positioniert, dass der erste Steg in geringem Abstand zu der von der Laibung abgewandten Oberfläche der Wärmedämmschicht liegt oder gar an dieser Oberfläche anliegen kann. Hierzu ist die Wärmedämmschicht an ihrem fensterstockseitigen Ende ein wenig ausgehöhlt, um den der Laibung nahen Rand des Basisbereichs dort unterzubringen. Auf die Oberfläche der Wärmedämmschicht ist eine Spachtelschicht oder ein Unterputz in einer derartigen Dicke aufgebracht, dass der erste Steg in dieser Schicht eingebettet ist und diese Schicht im wesentlichen bündig mit der von der Laibung abgewandten Seitenfläche des ersten Stegs abschließt. Somit kann der erste Steg beim Aufbringen der Spachtelschicht als Abziehkante benutzt werden. Auf der Spachtelschicht ist eine Putzschicht aufgebracht, die im wesentlichen bündig mit der von der Laibung abgewandten Seitenfläche des zweiten
Stegs abschließt. Beim Glattreiben der Putzschicht kann also dieser zweite Steg als Abziehkante benutzt werden.
Bei den meisten Altbauten sind die Fenster- und Türstöcke jedoch nicht wie in der DE 298 02 172 U 1 beschrieben gegen die Laibung gesetzt, so dass der Rahmen mit seiner Seitenfläche an der Laibung anliegt, sondern gegen einen gemauerten Anschlag, so dass der Rahmen mit seiner Außenfläche an einer Innenfläche des Mauerwerks anliegt, die rechtwinklig zur Laibung verläuft und der Außenfläche des Mauerwerks gegenüber liegt. Der Rahmen springt also zur Fassade zurück. Des Weiteren sind die Rahmen bis auf wenige Millimeter oder sogar ganz eingeputzt worden. Somit kann mit der bekannten Anputzleiste keine nachträgliche Dämmung im Laibungsbereich aufgebracht werden. Um eine derartige Laibungsdämmung zu ermöglichen, wurde bisher geraten, die Laibungen mit einem geeigneten Werkzeug auf eine Tiefe bis zu 5 cm auszusägen. Dies hat aber zur Folge, dass der Fenster- oder Türsturz an Auflage verliert, das Risiko, dass dabei der Rahmen beschädigt wird, sehr hoch ist und zudem ein Schneiden und Stemmen im Lai- bungsbereich oft zu Ausplatzungen führt, die größer sind als gewünscht.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Putzanschlussleiste für die Laibung von Fenstern und Türen zu schaffen, die eine einfache, schnelle und sichere Anbringung einer Laibungsdämmung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Putzanschlussleiste gemäß Anspruch 1. Weitere Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung schlägt eine Putzanschlussleiste für die Laibung von Fenstern und Türen vor, mit einem Putzteil, der eine Basis und einen ersten Anputzsteg aufweist, der von der Vorderseite der Basis absteht; und mit einem Trägerteil, der ein der Laibung fernes, freies Ende und ein der Laibung nahes, festes Ende aufweist. Der Trägerteil trägt an seinem freien Ende den Putzteil und weist auf seiner Vorderseite einen Anlagebereich zur Anlage an einer Dämmung der Laibung auf. Insbesondere entspricht die Breite des Anlagebereichs im Wesentlichen der Dicke der Dämmung. Der Trägerteil weist an seinem festen Ende einen ersten Befestigungsbereich zur Befestigung an dem Rahmen des Fensters oder der Tür und/oder an der Laibung und/oder an einem Befestigungsteil auf.
Die vorgeschlagene Putzanschlussleiste ermöglicht eine einfache, schnelle und sichere Anbringung einer Dämmung im Laibungsbereich in einer Dicke, die im Wesentlichen der Breite des Trägerteils entspricht. Dabei muss die Fenster- oder Türöffnung nicht wie bis-
her durch Schneiden und Stemmen im Laibungsbereich vergrößert werden, da der Trägerteil mit seinem ersten Befestigungsbereich, der an einer Rückseite und/oder einer der Laibung zugewandten, die Vorderseite des Trägerteils mit dessen Rückseite verbindenden Seitenfläche des festen Endes vorgesehen sein kann, an dem gegenüber der Lai- bung vorspringenden, freiliegenden Teil der Rahmenaußenfläche und/oder der Laibung befestigt werden kann. Falls ein solcher freiliegender Teil nicht gegeben sein sollte, weil beispielsweise der Rahmen ganz, also bündig mit der Laibung eingeputzt worden ist, so kann der erste Befestigungsbereich an einer der Laibung zugewandten, die Vorderseite des Trägerteils mit dessen Rückseite verbindenden Seitenfläche vorgesehen sein. Dann kann der Trägerteil mit dem ersten Befestigungsbereich an einem von dem Fenster- oder Türflügel nach außen vorspringenden Teil der der Fenster- oder Türöffnung zugewandten Seitenfläche des Rahmens befestigt werden. Der Putzteil liegt also in beiden Fällen in dem gewünschten Abstand zu der Laibung, so dass zwischen Laibung und Putzteil ausreichend Platz für eine ausreichende Dämmung vorhanden ist.
Die Breite des Anlagebereichs kann nach Bedarf beliebig gewählt sein und beispielsweise 40 mm, 50 mm, 60 mm oder 120 mm betragen. Auch die Breite des ersten Befestigungsbereichs kann nach Bedarf beliebig gewählt werden und bevorzugt kleiner als die des Anlagebereichs sein.
Es kann vorgesehen sein, dass an dem Putzteil eine Schutzlasche lösbar, bevorzugt über ein Filmscharnier, angebracht ist. Des Weiteren kann an der Schutzlasche ein Klebemittel, bevorzugt ein Doppelklebeband, aufgebracht sein. Nach dem Anbringen der Putzanschlussleiste an dem Rahmen kann eine Schutzfolie an der Schutzlasche befestigt werden. Nach Abschluss der Putzarbeiten kann dann die Schutzlasche zusammen mit der Schutzfolie leicht von der Putzanschlussleiste gelöst werden.
Der Putzteil kann nach Bedarf wenigstens einen weiteren Steg aufweisen. So kann beispielsweise der Putzteil einen zweiten Anputzsteg aufweisen, der von der Vorderseite der Basis absteht und parallel und in Abstand zu dem ersten Anputzsteg verläuft.
Es kann vorgesehen sein, dass an dem ersten und/oder dem zweiten Anputzsteg ein Armierungsgewebe angebracht ist. Dieses Armierungsgewebe wird in die jeweilige Putz- schicht eingearbeitet und dient zu deren Verstärkung. Das Material für das Armierungsgewebe kann nach Bedarf beliebig gewählt werden und beispielsweise ein Glasfasergewebe umfassen. Die Anbringung oder Befestigung kann nach Bedarf auf beliebige Art und
Weise erfolgen und beispielsweise Kleben oder Schweißen oder Anlösen oder Klemmen umfassen.
Die Putzanschlussleiste kann nach Bedarf einteilig ausgebildet sein oder wenigstens zwei Teile umfassen. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Putzteil durch eine Putzleiste und der Trägerteil durch eine Trägerleiste gebildet ist; und dass die Rückseite der Basis mit der Vorderseite der Trägerleiste, bevorzugt über ein PE-Dichtband, verbunden ist. Dann kann die Putzleiste nach Bedarf beliebig gewählt werden und beispielsweise der aus der DE 298 02 172 U1 bekannten Anputzleiste entsprechen.
Es kann vorgesehen sein, dass das freie Ende der Trägerleiste einen Anschlagsteg auf- weist, mit dessen Vorderseite die Putzleiste, bevorzugt über ein PE-Dichtband, verbunden ist.
Es kann außerdem vorgesehen sein, dass an der Rückseite der Putzleiste und/oder an der Vorderseite der Trägerleiste wenigstens eine Schutzlippe angebracht ist, welche eine Lücke zwischen Putzleiste und Trägerleiste nach außen zumindest teilweise schließt. Die Schutzlippe kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein und beispielsweise einteilig, insbesondere einstückig, insbesondere materialeinheitlich mit der zugehörigen Leiste sein. Sie kann aber beispielsweise auch aus einem anderen, bevorzugt im Vergleich zu der zugehörigen Leiste weicheren Material, insbesondere einem TPE (Thermoplastischen Elastomer) bestehen und beispielsweise zusammen mit der zugehö- rigen Leiste durch Coextrusion hergestellt sein.
Der Trägerteil kann nach Bedarf beliebig ausgebildet sein und beispielsweise ein Hohlkammerprofil aufweisen. Falls der Trägerteil durch eine Trägerleiste gebildet ist, so kann diese beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Der Putzteil und der Trägerteil können auch einteilig, insbesondere einstückig, insbesondere materialeinheitlich, ausgebildet sein. Bevorzugt ist dabei die Basis des Putzteils in den Trägerteil integriert, insbesondere bündig mit der Vorderseite des Trägerteils. Bevorzugt ist dabei die Basis nicht Bestandteil des Anlagebereichs.
Es kann vorgesehen sein, dass ein Befestigungsteil vorgesehen ist, der eine von der Lai- bung abgewandte Außenseite und eine der Laibung zugewandte Innenseite aufweist; dass der Befestigungsteil an seiner Außenseite den Trägerteil trägt; und dass der Befestigungsteil an seiner Innenseite einen zweiten Befestigungsbereich zur Befestigung an dem Rahmen und/oder der Laibung aufweist. Der Befestigungsteil kann nach Bedarf auf belie-
bige Art und Weise an dem Rahmen und/oder der Laibung befestigt werden, vorzugsweise durch Schrauben und/oder Schweißen und/oder Anlösen und/oder Kleben, bevorzugt über ein PE-Dichtband und/oder ein Kompridichtband.
Es kann außerdem vorgesehen sein, dass der Befestigungsteil einen ersten Schenkel zur Befestigung an der Laibung und/oder dem Rahmen und einen zweiten Schenkel aufweist, der von einer von der Laibung abgewandten Außenseite des ersten Schenkels absteht. Dabei weist der Befestigungsteil bevorzugt einen L- oder T-förmigen Querschnitt auf. Der zweite Befestigungsbereich kann beispielsweise die der Laibung zugewandte Innenseite des ersten Schenkels und/oder die dem Fenster zugewandte Rückseite des zweiten Schenkels umfassen.
Es kann dann vorgesehen sein, dass der Trägerteil an seinem ersten Befestigungsbereich mit dem ersten und/oder zweiten Schenkel verbunden ist. Der Trägerteil ist also an seinem ersten Befestigungsbereich über den Befestigungsteil an dem Rahmen, der Tür und/oder der Laibung befestigt.
Es kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass der zweite Schenkel zur Befestigung an dem Rahmen, vorzugsweise durch Schrauben und/oder Schweißen und/oder Anlösen und/oder Kleben, bevorzugt über ein PE-Dichtband und/oder ein Kompridichtband, ausgebildet ist.
Es kann des Weiteren vorgesehen sein, dass der Befestigungsteil einen dritten Schenkel aufweist, der von der Außenseite des ersten Schenkels absteht und parallel und in Abstand zu dem zweiten Schenkel verläuft. Dabei weist der Befestigungsteil bevorzugt einen F-förmigen Querschnitt auf.
Es kann dann vorgesehen sein, dass der Trägerteil an seinem festen Ende mit dem dritten Schenkel verbunden ist. Der Trägerteil kann dabei in eine zwischen dem zweiten und dritten Schenkel gebildete Aufnahme angeordnet bzw. eingeschoben sein.
Der Trägerteil und der Befestigungsteil können nach Bedarf einteilig, insbesondere einstückig, insbesondere materialeinheitlich, ausgebildet sein oder wenigstens zwei Teile umfassen. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Befestigungsteil durch eine Befestigungsleiste gebildet ist. Dabei kann beispielsweise das feste Ende der Trägerleiste mit der Außenseite der Befestigungsleiste und/oder mit dem ersten und/oder zweiten und/oder dritten Schenkel, vorzugsweise durch Schweißen und/oder Anlösen und/oder
Kleben, bevorzugt über ein PE-Dichtband und/oder ein Kompridichtband, verbunden sein. Bevorzugt ist dabei das feste Ende des Trägerteils in den Befestigungsteil integriert, insbesondere bündig mit der Innenseite des Befestigungsteils.
Es kann vorgesehen sein, dass der Putzteil, insbesondere die Putzleiste, und/oder der Trägerteil, insbesondere die Trägerleiste, und/oder der Befestigungsteil, insbesondere die Befestigungsleiste, teleskopartig ausgebildet ist. Dadurch können 1- oder 2-dimensionale Bewegungen, insbesondere längs und gegebenenfalls zusätzlich quer zu der Putzanschlussleiste, sehr gut aufgenommen werden, die andernfalls besonders bei größeren Rahmen zu Rissbildung im Putz führen können.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen werden anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert werden. Die daraus hervorgehenden einzelnen Merkmale sind jedoch nicht auf die einzelnen Ausführungsformen beschränkt. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen dabei gleiche Merkmale. Sie können vielmehr mit weiter unten beschriebenen einzelnen Merkmalen oder mit einzelnen Merkmalen anderer Ausführungsformen zu weiteren Ausführungsformen verbunden werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer ersten Ausführungsform, die an der Laibung und dem Rahmen eines Fensters angeordnet ist;
Fig. 2 einen Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer zweiten Ausführungsform, die an der Laibung und dem Rahmen eines Fensters angeordnet ist;
Fig. 3 einen Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer dritten Ausführungsform, die an der Laibung und dem Rahmen eines Fensters angeordnet ist;
Fig. 4 einen Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer vierten Ausführungsform, die an der Laibung und dem Rahmen eines Fensters angeordnet ist;
Fig. 5 einen Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer fünften Ausführungsform, die an der Laibung und dem Rahmen eines Fensters angeordnet ist;
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer sechsten Ausführungsform; und
Fig. 7 einen vergrößerten Querschnitt einer Putzanschlussleiste in einer siebten Ausführungsform.
In der Fig. 1 sind eine Mauer 10, ein Wärmedämmverbundsystem 11 und ein Fenster 12 im Bereich der Laibung 13 der Mauer 10 in einem horizontalen Querschnitt dargestellt. Die Mauer 10 weist zusätzlich zu der der Fensteröffnung zugewandten, also in der Fig. 1 nach links weisenden Laibung 13 eine nach außen, also in der Fig. 1 nach oben weisende Außen- oder Fassadenfläche 14, die ausgehend von der Außenkante 15 der Laibung 13 nach rechts verläuft, eine nach innen, also in der Fig. 1 nach unten weisende innere Anschlagfläche 16, die ausgehend von der Innenkante 17 der Laibung 13 nach rechts verläuft, eine der Fensteröffnung zugewandte, also in der Fig. 1 nach links weisende, seitliche Anschlagfläche 18, die ausgehend von der der Innenkante 17 gegenüberliegenden Anschlagecke der inneren Anschlagfläche 16 nach innen verläuft und eine nach innen weisende Innenfläche 19 auf, die ausgehend von der der Anschlagecke gegenüberliegenden Innenkante der seitlichen Anschlagfläche 18 nach rechts verläuft. Die innere und die seitliche Anschlagfläche 16, 18 bilden somit in der Mauer 10 eine rechtwinklige Ausnehmung, die einen zweiseitigen Anschlag für den Stock oder Rahmen 20 des Fensters 12 bildet.
Das Fenster 12 weist zusätzlich zu dem Rahmen 20 einen Flügel 21 , der von innen am Rahmen 20 anschlägt, und eine Doppel-Scheibe 22 auf, die im Flügel 21 eingefasst ist. Der Rahmen 20 springt hier mit dem freiliegenden, von der Außenfläche des Flügels 21 nach außen vorspringenden Teil seiner der Fenster- oder Türöffnung zugewandten Sei- tenfläche 47 von der Laibung 13 zur öffnung hin vor.
Das Wärmedämmverbundsystem 11 weist eine vor der Laibung 13 sitzende Dämmung 23, eine darauf aufgebrachte Armierungsschicht 24, die einen Unterputz oder Armierungsmörtel 25 und ein darin eingebettetes Armierungsgewebe 26 umfasst, einen darauf aufgebrachten Oberputz oder Außenputz 27 und eine Putzanschlussleiste 28 auf.
Die Putzanschlussleiste 28 ist in der Fig. 1 in einer ersten Ausführungsform dargestellt und weist einen Putzteil 29, der hier durch eine Putzleiste 30 gebildet ist, und einen Trägerteil 31 auf, der hier durch eine Trägerleiste 32 gebildet ist, und ist damit zweiteilig ausgebildet. Der Putzteil 29 beziehungsweise die Putzleiste 30 weist eine flache Basis 33, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Laibung 13 verläuft, sowie einen ersten und einen zwei- ten Anputzsteg 34, 35 auf, die jeweils von der nach außen, also in der Fig. 1 nach oben weisenden Vorderseite der Basis 33 abstehen und parallel und in Abstand zueinander verlaufen.
Der Trägerteil 31 beziehungsweise die Trägerleiste 32 weist ein der Laibung 13 fernes, freies Ende 36 und ein der Laibung nahes, festes Ende 37 auf und trägt an seinem freien Ende 36 die Putzleiste 30. Zu diesem Zweck ist hier die nach innen, also in der Fig. 1 nach unten weisende Rückseite der Basis 33 mit der nach außen weisenden Vorderseite der Trägerleiste 32 über ein PE-Dichtband 38 verbunden, das schlagregendicht, witterungsbeständig und UV-beständig ist und die beiden Leisten 30, 32 mechanisch entkoppelt.
Der Putzteil 29 weist ein der Laibung 13 fernes Ende 39 und ein der Laibung 13 nahes Ende 40 auf. Das ferne Putzteilende 39 fluchtet hier mit dem freien Trägerteilende 36, und das nahe Putzteilende 40 liegt an der von der Laibung 13 abgewandten Vorderseite der Dämmung 23 an und bildet somit einen der Laibung 13 fernen Rand eines Anlagebereichs 41 auf der Vorderseite des Trägerteils 31. Dieser Anlagebereich 41 erstreckt sich zur Laibung 13 hin bis zum festen Trägerteilende 37 und liegt an der nach innen weisenden, dem Fenster 12 zugewandten Innenfläche der Dämmung 23 an. Die Breite des An- lagebereichs 41 ist hier gleich der Dicke der Dämmung 23 gewählt.
An dem freien Putzteilende 36 ist eine streifenförmige Putzlasche 42 über ein Filmscharnier 43 lösbar angebracht, so dass sie durch Abknicken von der Basis 33 getrennt werden kann. Die Schutzlasche 42 verläuft fluchtend zu der Basis 33 und trägt auf ihrer nach außen weisenden, vom Fenster 12 abgewandten Vorderseite ein Doppelklebeband 44, an dem eine nicht dargestellte Schutzfolie zum Schutz des Fensters 12 vor Verschmutzung während der Montage des Wärmedämmverbundsystems 11 und vor allem während der Putzarbeiten angeklebt werden kann.
Der erste Anputzsteg 34 ist am fernen Putzteilende 39 angeordnet und verläuft fluchtend zu dem freien Trägerteilende 36 nach außen, also vom Fenster 12 weg, und der zweite Anputzsteg 35 ist in einem Mittelbereich zwischen dem freien und dem festen Putzteilende 36, 37 angeordnet und verläuft parallel zu dem ersten Anputzsteg 34, ist jedoch etwas höher als dieser. Der Abstand zwischen den beiden Anputzstegen 34, 35 entspricht der Dicke des Außenputzes 27, und der Abstand zwischen dem zweiten Anputzsteg 35 und dem nahen Putzteilende 40 entspricht der Dicke der Armierungsschicht 24. An der der Laibung 13 zugewandten Seitenfläche des zweiten Anputzstegs 35 ist das Armierungsgewebe 26 befestigt, das hier ein Glasfasergewebe umfasst.
Der Trägerteil 31 weist hier auf seiner nach innen weisenden, dem Fenster 12 zugewand-
ten Rückseite einen ersten Befestigungsbereich 45 auf, mit dem er an dem freiliegenden, ab der Innenkante 17 von der Laibung 13 vorspringenden Teil der Außenfläche des Rahmens 20 beispielsweise mithilfe eines Quellschweißmittels 46 befestigt ist. Der Trägerteil 31 liegt mit seiner der Laibung 13 zugewandten Randfläche, die an seinem festen Ende 37 die Rückseite mit der Vorderseite des Trägerteils 31 verbindet, an der Laibung 13 an, und der erste Befestigungsbereich 45 verläuft von dieser Randfläche weg von der Laibung 13 bis zu der freiliegenden Kante der Rahmenaußenfläche. Die Breite des ersten Befestigungsbereichs 45 ist hier kleiner als die des Anlagebereichs 41 gewählt.
Zur Montage des Wärmedämmverbundsystems 11 wird zunächst die Putzanschlussleiste 28 mit dem ersten Befestigungsbereich 45 an dem Rahmen 20, bei dieser ersten Ausführungsform an dem freiliegenden Teil der Rahmenaußenfläche, befestigt. Als nächstes wird die nicht dargestellte Schutzfolie mithilfe des Doppelklebebandes 44 an der Schutzlasche 42 befestigt. Dann wird die Dämmung 23 mit der Rückseite gegen die Laibung 13 und mit der Innenfläche gegen den Anlagebereich 41 gesetzt und auf bekannte Art und Weise, beispielsweise mithilfe von Kleber und/oder Tellerdübeln, an der Mauer 10 befestigt. Anschließend wird die Armierungsschicht 24 hergestellt, indem der Armierungsmörtel
25 auf die Vorderseite der Dämmung 23 aufgebracht und dabei das Armierungsgewebe
26 eingearbeitet wird. Dabei wird die Dicke der Armierungsschicht 24 so gewählt, dass der zweite Anputzsteg 35 in dem Armierungsmörtel 25 eingebettet ist und als Abziehkante genutzt werden kann. Als nächstes wird der Außenputz 27 auf die Armierungsschicht 24 in einer solchen Dicke aufgebracht, dass der erste Anputzsteg 34 eingebettet ist und als Abziehkante genutzt werden kann. Schließlich wird die Schutzlasche 42 mit der angeklebten Schutzfolie von dem Putzteil 29 gelöst.
Die Fig. 2 zeigt in einer Darstellung ähnlich der Fig. 1 eine Putzanschlussleiste 28 in einer zweiten Ausführungsform, die der ersten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Putzanschlussleiste 28 einteilig ausgebildet, so dass das PE-Dichtband 38 der ersten Ausführungsform entfällt. Außerdem ist hier die Basis 33 in die Vorderseite des Trägerteils 31 integriert.
Der Rahmen 20 springt hier nicht wie in der Fig. 1 dargestellt mit dem freiliegenden, von der Außenfläche des Flügels 21 nach außen vorspringenden Teil seiner Seitenfläche 47 von der Laibung 13 zur öffnung hin vor, sondern liegt mit diesem Teil bündig mit der Laibung 13. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist darüber hinaus der erste Befestigungs-
bereich 45 nicht wie bei der ersten Ausführungsform an der Rückseite des Trägerteils 31 angeordnet, sondern an der der Laibung 13 zugewandten Randfläche des Trägerteils 31 , die am festen Trägerteilende 37 die Rückseite mit der Vorderseite des Trägerteils 31 verbindet. Mit diesem der Laibung 13 zugewandten ersten Befestigungsbereich 45 ist der Trägerteil 31 an dem Rahmen 20, hier genauer gesagt an dem freiliegenden Teil der Rahmenseitenfläche 47 mithilfe des Quellschweißmittels 46 befestigt.
Die Fig. 3 zeigt in einer Darstellung ähnlich den Fig. 1 und 2 eine Putzanschlussleiste 28 in einer dritten Ausführungsform, die der ersten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser dritten Ausführungsform weist die Putzanschlussleiste 28 zusätzlich zu der den Putzteil 29 bildenden Putzleiste 30 und der den Trägerteil 31 bildenden Trägerleiste 32 einen Befestigungsteil 48, der hier durch eine Befestigungsleiste 49 gebildet ist, auf und ist damit dreiteilig ausgebildet. Der Befestigungsteil 48 beziehungsweise die Befestigungsleiste 49 weist eine von der Laibung 13 abgewandte Außenseite 50 und eine der Laibung 13 zu- gewandte Innenseite 51 auf und trägt an seiner Außenseite 50 den Trägerteil 31. Zu diesem Zweck weist hier die Befestigungsleiste 49 einen ersten Schenkel 52 zur Befestigung an der Laibung 13, einen zweiten Schenkel 53 zur Befestigung am Rahmen 20 und einen dritten Schenkel 54 auf, der hier länger als der zweite Schenkel 53 ist. Der zweite und der dritte Schenkel 53, 54 stehen von der von der Laibung 13 abgewandten Außenseite des ersten Schenkels 52, die Teil der Außenseite 50 der Befestigungsleiste 49 ist, ab, verlaufen parallel und in Abstand zueinander und bilden hier einen F-förmigen Querschnitt der Befestigungsleiste 49. Die Trägerleiste 32 ist mit ihrem festen Ende 37 in die zwischen dem zweiten und dem dritten Schenkel 53, 54 gebildete Nut eingesetzt und mit ihrem ersten Befestigungsbereich 45 beziehungsweise festen Ende 37 an dem ersten, dem zweiten und dem dritten Schenkel 52, 53, 54 vorzugsweise mithilfe eines Klebstoffs befestigt.
Der Befestigungsteil 48 beziehungsweise die Befestigungsleiste 49 weist an seiner Innenseite 51 einen zweiten Befestigungsbereich 55 zur Befestigung an der Laibung 13 und dem Rahmen 20 auf, der die der Laibung 13 zugewandte Innenseite des ersten Schenkels 52 und die dem Fenster 12 zugewandte Rückseite des zweiten Schenkels 53 um- fasst. Die Befestigungsleiste 49 ist mit der Innenseite des ersten Schenkels 52 mithilfe nicht dargestellter Schrauben, mindestens jedoch einer Schraube, die durch Löcher 56 in dem ersten Schenkel 52 geführt sind, an der Laibung 13 und mit der Rückseite des zweiten Schenkels 53 an dem freiliegenden, ab der Innenkante 17 von der Laibung 13 vorspringenden Teil der Außenfläche des Rahmens 20 mithilfe des Quellschweißmittels 46
befestigt. Die Trägerleiste 32 ist also mit ihrem festen Ende 37, insbesondere ihrem ersten Befestigungsbereich 45 über die Befestigungsleiste 49 an der Laibung 13 und dem Rahmen 20 befestigt.
In einer nicht dargestellten Variante kann der dritte Schenkel 54 aber auch entfallen, so dass die Befestigungsleiste 49 einen L-förmigen Querschnitt aufweist.
Die Fig. 4 zeigt in einer Darstellung ähnlich den Fig. 1 bis 3 eine Putzanschlussleiste 28 in einer vierten Ausführungsform, die der dritten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser vierten Ausführungsform weist die Befestigungsleiste 49 nicht wie bei der dritten Ausführungs- form einen F-förmigen, sondern einen T-förmigen Querschnitt sowie einen ersten Schenkel 52 zur Befestigung an der Laibung 13 und dem Rahmen 20 und einen zweiten Schenkel 53 auf, jedoch keinen dritten Schenkel. Der zweite Schenkel 53 entspricht jedoch hier dem dritten Schenkel 54 der dritten Ausführungsform.
Der Rahmen 20 springt hier nicht wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt mit dem freiliegen- den, von der Außenfläche des Flügels 21 nach außen vorspringenden Teil seiner Seitenfläche 47 von der Laibung 13 zur öffnung hin vor, sondern liegt wie in der Fig. 2 dargestellt mit diesem Teil bündig mit der Laibung 13. Bei dieser vierten Ausführungsform ist darüber hinaus der erste Befestigungsbereich 45 nicht wie bei der dritten Ausführungsform an der Rückseite der Trägerleiste 32 angeordnet, sondern wie bei der zweiten Aus- führungsform an der der Laibung 13 zugewandten Randfläche der Trägerleiste 32. Die Trägerleiste 32 ist mit ihrem festen Ende 37 in die zwischen der dem Fenster 12 zugewandten Rückseite des zweiten Schenkels 53 und der Außenseite 50 des ersten Schenkels 52 gebildete Ecke eingesetzt und mit ihrem ersten Befestigungsbereich 45 an dem ersten Schenkel 52 sowie mit ihrer Vorderseite an dem zweiten Schenkel 53 vorzugswei- se mithilfe eines Klebstoffs befestigt.
Bei dieser vierten Ausführungsform umfasst der zweite Befestigungsbereich 55 die Innenseite des ersten Schenkels 52, der nicht wie bei der dritten Ausführungsform an der Innenkante 17 der Laibung 13 endet, sondern weiter längs der Seitenfläche 47 des Rahmens 20 bis fast zum Flügel 21 verläuft. Die Befestigungsleiste 49 ist wie bei der dritten Ausführungsform mit dem an der Laibung 13 anliegenden Abschnitt des zweiten Befestigungsbereichs 55 beziehungsweise der Innenseite des ersten Schenkels 52 mithilfe der nicht dargestellten Schrauben, die durch die Löcher 56 geführt sind, an der Laibung 13
und anders als bei der dritten Ausführungsform mit dem an der Seitenfläche 47 anliegenden Abschnitt des zweiten Befestigungsbereichs 55 beziehungsweise der Innenseite des ersten Schenkels 52 an der Seitenfläche 47 vorzugsweise mithilfe des Quellschweißmittels 46 befestigt. Die Trägerleiste 32 ist also mit ihrem festen Ende 37, insbesondere ih- rem ersten Befestigungsbereich 45 über die Befestigungsleiste 49 an der Laibung 13 und dem Rahmen 20 befestigt.
Die Fig. 5 zeigt in einer Darstellung ähnlich den Fig. 1 bis 4 eine Putzanschlussleiste 28 in einer fünften Ausführungsform, die der dritten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser fünften Ausführungsform sind der Trägerteil 31 und der Befestigungsteil 48 einteilig ausgebildet, so dass die Putzanschlussleiste 28 zweiteilig ausgebildet ist. Hier ist der zweite Schenkel 53 in die Rückseite des Trägerteils 31 , der dritte Schenkel 54 in die Vorderseite des Trägerteils 31 und der zwischen dem zweiten und dem dritten Schenkel 53, 54 liegende Abschnitt des ersten Schenkels 52 in die Randfläche des Trägerteils 31 integriert.
In einer nicht dargestellten Variante können auch wie bei der zweiten Ausführungsform der Trägerteil 31 und der Putzteil 29 einteilig ausgebildet sein, so dass die Putzanschlussleiste 28 einteilig ausgebildet ist.
Die Fig. 6 zeigt in einer vergrößerten Teildarstellung eine Putzanschlussleiste 28 in einer sechsten Ausführungsform, die der ersten, dritten, vierten und fünften Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser sechsten Ausführungsform weist das freie Ende 36 der Trägerleiste 32 einen Anschlagsteg 57 auf, mit dessen nach außen weisender, also von dem Fenster 12 abgewandter Vorderseite die Basis 33 der Putzleiste 30 über das PE-Dichtband 38 verbunden ist. Der Anschlagsteg 57 springt auf Höhe der Rückseite des hohlkammerartig ausgebildeten Restes der Trägerleiste 32 zur öffnung hin vor, so dass die Basis 33 näher am Fenster 12 liegt als bei der ersten, dritten, vierten und fünften Ausführungsform.
Bei dieser sechsten Ausführungsform sind außerdem an der Rückseite der Putzleiste 30 an dem der Laibung 13 fernen, also in der Fig. 6 linken Rand der Basis 33 und an der Vorderseite der Trägerleiste 32 an dem der Laibung 13 fernen, also in der Fig. 6 linken Rand des Anschlagstegs 57 je eine Schutzlippe 58 angebracht, welche die Lücke zwischen Putzleiste 30 und Trägerleiste 32 nach außen schließen und das PE-Dichtband 38 schützen.
In einer nicht dargestellten Variante können auch wie bei der zweiten Ausführungsform der Trägerteil 31 und der Putzteil 29 einteilig ausgebildet sein. Bevorzugt kann dabei die Basis 33 in den Anschlagsteg 57 integriert sein.
Die Fig. 7 zeigt in einer vergrößerten Teildarstellung ähnlich der Fig. 6 eine Putzan- schlussleiste 28 in einer siebten Ausführungsform, die der sechsten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser siebten Ausführungsform ist die Trägerleiste 32 teleskopartig ausgebildet. An der Vorderseite des Anschlagstegs 57 sind zwei nach außen, also in der Fig. 7 nach oben offene, hinterschnittene Führungsnuten 59 ausgebildet, die an dem der Laibung 13 fernen, also in der Fig. 7 linken und dem der Laibung 13 nahen, also in der Fig. 7 rechten Rand des Anschlagstegs 57 parallel zueinander verlaufen. In den Führungsnuten 59 ist ein Teleskopelement 60 gehalten, das an seiner nach außen weisenden, also von dem Fenster 12 abgewandten Vorderseite mit der Basis 33 der Putzleiste 30 über das PE- Dichtband 38 verbunden ist und an seiner nach innen weisenden, also dem Fenster 12 zugewandten Rückseite zwei nach innen vorspringende Schienen 61 aufweist. Die Schienen 61 verlaufen an dem der Laibung 13 fernen und dem der Laibung 13 nahen Rand des Teleskopelements 60 parallel zueinander. Jede Schiene 61 weist einen in der entsprechenden Führungsnut 59 liegenden unteren Rand auf, der T-förmig aufgeweitet ist. Dadurch kann das Teleskopelement 60 zwar in begrenztem Maß relativ zu den Führungsnu- ten 59 nach außen und nach innen bewegt werden, es kann jedoch nicht nach außen aus der hinterschnittenen Führungsnut 59 herausgezogen werden. Zusätzlich kann das Teleskopelement 60 relativ zu den Führungsnuten 59 längs der Putzanschlussleiste 28 bewegt werden. Somit ermöglicht die Putzanschlussleiste 28 eine 2-dimensionale Bewegungsaufnahme in Längs- und Querrichtung.
Die Fig. 8 zeigt in einer vergrößerten Teildarstellung ähnlich der Fig. 6 eine Putzanschlussleiste 28 in einer achten Ausführungsform, die der sechsten Ausführungsform ähnelt, so dass im Folgenden lediglich die Unterschiede ausführlicher beschrieben werden. Bei dieser achten Ausführungsform ist das Armierungsgewebe 26 durch Klemmen an dem zweiten Anputzsteg 35 angebracht. Hierzu weist die Putzleiste 30 einen Klemmsteg 62 auf, der von der nach außen, also in der Fig. 8 nach oben weisenden Vorderseite der Basis 33 absteht, parallel und in Abstand zum zweiten Anputzsteg 35 verläuft, etwas niedriger als dieser ist und am nahen Putzteilende 40 angeordnet ist. Außerdem sitzt in der zwischen dem zweiten Anputzsteg 35 und dem Klemmsteg 62 gebildeten Klemmnut ein Klemmstrang 63, dessen Dicke dem Abstand zwischen dem zweiten Anputzsteg 35 und
dem Klemmsteg 62 entspricht. Als Material für den Klemmstrang 63 kann Gummi gewählt werden, aber nach Bedarf insbesondere auch ein anderes Elastomer oder ein beliebiges anderes Material. Der Klemmsteg 62 weist im Querschnittsprofil am oberen Ende auf der zum Anputzsteg 35 und zur Klemmnut, also in der Fig. 8 nach links weisenden Seitenflä- che eine Rückhaltenase auf, der Anputzsteg 35 weist im Querschnittsprofil auf gleicher Höhe auf der zum Klemmsteg 62 und zur Klemmnut, also in der Fig. 8 nach rechts weisenden Seitenfläche eine korrespondierende Rückhaltenase auf, und vom Boden der Klemmnut ragt ein niedriger Mittelsteg nach oben. Das Armierungsgewebe 26 ist mit seinem in der Fig. 8 unteren Endbereich fast einmal eng um den Klemmstrang 63 gewickelt und wird von diesem gegen die beiden Rückhaltenasen, etwas unterhalb dieser Rückhaltenasen gegen die zur Klemmnut weisenden Seitenflächen des zweiten Anputzsteges 35 und des Klemmsteges 62 sowie gegen den Mittelsteg gedrückt und dadurch in der Klemmnut gehalten.
Auch bei der ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften und siebten Ausführungsform sowie anderen, hier nicht näher beschriebenen Ausführungsformen kann das Armierungsgewebe 26
Bei dieser achten Ausführungsform liegt außerdem der der Laibung 13 nahe, also in der Fig. 8 rechte Rand der Basis 33 in Abstand zu der der Laibung 13 fernen, also in der Fig. 8 linken Seitenfläche des hohlkammerartig ausgebildeten Restes der Trägerleiste 32. Au- ßerdem springt der Klemmsteg 62 mit seiner der Laibung 13 nahen, von der Klemmnut weg, also in der Fig. 8 nach rechts weisenden Seitenfläche gegenüber dem der Laibung 13 nahen Rand der Basis 33 etwas zurück.
Bei dieser achten Ausführungsform ist darüber hinaus die bei der sechsten Ausführungsform an der Rückseite der Putzleiste 30 angebrachte Schutzlippe 58 durch einen Schutz- steg 64 ersetzt, der mit dem ersten Anputzsteg 34 fluchtet und die Dicke des ersten Anputzsteges 34 aufweist. Außerdem liegt die an der Vorderseite der Trägerleiste 32 angebrachte Schutzlippe 58 mit ihrem oberen Rand federnd an der der Laibung 13 fernen, also in der Fig. 8 linken Seitenfläche des Schutzsteges 64 an, wodurch die Lücke zwischen Putzleiste 30 und Trägerleiste 32 nach außen geschlossen und das PE-Dichtband 38 ge- schützt ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
10 Mauer
11 Wärmedämmverbundsystem
12 Fenster
13 Laibung
14 Fassadenfläche von 10
15 Außenkante von 13
16 innere Anschlagfläche von 10
17 Innenkante von 13
18 seitliche Anschlagfläche von 10
19 Innenfläche von 10
20 Rahmen von 12
21 Flügel von 12
22 Scheibe von 12
23 Dämmung
24 Armierungsschicht
25 Armierungsmörtel
26 Armierungsgewebe
27 Außenputz
28 Putzanschlussleiste
29 Putzteil
30 Putzleiste
31 Trägerteil
32 Trägerleiste
33 Basis von 29
34 erster Anputzsteg
35 zweiter Anputzsteg
36 freies Ende von 31 , 32
37 festes Ende von 31, 32
38 PE-Dichtband
39 fernes Ende von 29, 30
40 nahes Ende von 29, 30
41 Anlagebereich von 31. 32
42 Schutzlasche
43 Filmscharnier
44 Doppelklebeband
45 erster Befestigungsbereich von 31 , 32
46 Quellschweißmittel/Klebstoff
47 Seitenfläche von 20
48 Befestigungsteil 49 Befestigungsleiste
50 Außenseite von 48, 49
51 Innenseite von 48, 49
52 erster Schenkel von 48, 49
53 zweiter Schenkel von 48, 49 54 dritter Schenkel von 48, 49
55 zweiter Befestigungsbereich von 48, 49
56 Löcher von 52
57 Anschlagsteg
58 Schutzlippen 59 Führungsnuten
60 Teleskopelement
61 Schienen
62 Klemmsteg
63 Klemmstrang 64 Schutzsteg
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