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Title:
PLUG-CONNECTOR HOUSING AND PLUG CONNECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/171111
Kind Code:
A1
Abstract:
There is described a plug-connector housing having a first housing part having electrical components, and a second housing part forming a housing cap, said second housing part being connectable to the first housing part, and having a recess in the second housing part, an electrical connecting line for the electrical attachment of electrical components of the first housing part being passable through said recess, wherein the first housing part has a sword-shaped structure which largely covers the recess after the second housing part has been connected to the first housing part. Also described is a plug connector having such a plug-connector housing.

Inventors:
RIMKE, Kersten (Am Sonnenhang 8, Herscheid, 58849, DE)
Application Number:
EP2013/059586
Publication Date:
November 21, 2013
Filing Date:
May 08, 2013
Export Citation:
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Assignee:
KOSTAL KONTAKT SYSTEME GMBH (An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
International Classes:
H01R13/506; H01R13/52
Domestic Patent References:
WO2004001962A12003-12-31
Foreign References:
US20050277335A12005-12-15
DE20304555U12003-10-09
DE20114120U12003-01-23
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KERKMANN, Detlef (An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Steckverbindergehäuse mit einem elektrische Komponenten aufweisenden ersten Gehäuseteil (1 ) und einem eine Gehäusekappe ausbildenden zweiten Gehäuseteil (2), welches mit dem ersten Gehäuseteil (1 ) verbindbar ist, und mit einer Ausnehmung (4) im zweiten Gehäuseteil (2), durch die eine elektrischen Anschlussleitung (3) zur elektrischen Anbindung elektrischer Komponenten des ersten Gehäuseteils (1 ) hindurchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (1 ) eine schwertartige Anformung (5) aufweist, welche nach dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils (2) mit dem ersten Gehäuseteils (1 ) die Ausnehmung (4) größtenteils abdeckt.

2. Steckverbindergehäuse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die schwertartige Anformung (5) den zur Durchführung der

Anschlussleitung (3) nicht benötigten Bereich der Ausnehmung (4) abdeckt. 3. Steckverbindergehäuse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (2) mit dem ersten Gehäuseteil über Rastelemente (8, 9) verbindbar ist. Steckverbinder mit einem Steckverbindergehäuse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verbinden des ersten und des zweiten Gehäuseteils (1 , 2) Abschnitte der Anschlussleitung (3) zwischen der schwertartigen Anformung (5) des ersten Gehäuseteils (1 ) und dem zweiten Gehäuseteil (2) eingepresst ist.

Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (2) an der Austrittsstelle der Anschlussleitung (3) einen Kragen (7) besitzt, der einen nicht vollständig geschlossenen ringförmigen Randabschnitt aufweist, der durch die schwertartigen Anformung (5) abgeschlossen ist.

Steckverbinder mit einem Steckverbindergehäuse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder in einem ölgefüllten Getriebegehäuse eines Kraftfahrzeugs verwendet wird.

Description:
Steckverbindergehäuse und Steckverbinder

Die Erfindung betrifft ein Steckverbindergehäuse, mit einem elektrische Komponenten aufweisenden ersten Gehäuseteil und einem eine

Gehäusekappe ausbildenden zweiten Gehäuseteil, welches mit dem ersten Gehäuseteil verbindbar ist, und mit einer Ausnehmung im zweiten

Gehäuseteil, durch die eine elektrischen Anschlussleitung zur elektrischen Anbindung elektrischer Komponenten des ersten Gehäuseteils

hindurchführbar ist. Die Erfindung betrifft außerdem einen Steckverbinder mit einem solchen Steckverbindergehäuse.

Gehäuse von elektrischen Steckverbindern sind in häufig zweiteilig aufgebaut, wobei ein erstes Gehäuseteil als Halter von Steckhülsenkontakten oder Steckerstiften, die im folgenden zusammenfassend als Steckkontaktelemente bezeichnet werden, vorgesehen ist, und ein zweites Gehäuseteil eine

Gehäusekappe ausbildet, die mit dem ersten Gehäuseteil verbunden werden kann und die das erste Gehäuseteil abschließt. Dadurch sind die im Inneren des Gehäuses angeordneten Steckkontakte oder sonstigen elektrischen Komponenten vor Umwelteinflüssen geschützt. Zumeist weist die

Gehäusekappe eine Ausnehmung auf, durch die eine Anschlussleitung hindurchführbar ist.

Im Allgemeinen ist es erwünscht, dass das Innere des mit einer

Anschlussleitung versehenen Steckverbindergehäuses - diese Kombination wird im Folgenden kurz als Steckverbinder bezeichnet - möglichst gut gegen Umwelteinflüsse geschützt ist. Eine flüssigkeitsdichte Kapselung ist dabei nicht immer nötig; ein Mindesterfordernis ist aber häufig, dass die elektrischen Komponenten vor leitenden Feststoff Partikeln, insbesondere vor metallischen Spänen, welche Kurzschlüsse bewirken können, geschützt sind. Dies erfordert, dass der Querschnitt der Anschlussleitung die Ausnehmung des zweiten Gehäuseteils möglichst dicht ausfüllt oder dass ein zusätzliches Abdichtmittel, wie etwa eine Gummidichtung in oder um die Ausnehmung herum angeordnet wird. Beide Maßnahmen erhöhen aber den Kosten- und Montageaufwand des Steckverbinders.

Üblich ist es, Steckkontaktelemente, die am ersten Gehäuseteil angeordnet sind, mit den Leitungsadern einer Anschlussleitung vorzukonfektionieren. Zum Fertigstellen des Steckverbinders muss dann abschließend noch die

Gehäusekappe über die Anschlussleitung geschoben werden, wobei die Anschlussleitung durch die Ausnehmung an der Gehäusekappe geführt wird. Dieser Montageschritt wird durch eine die Anschlussleitung eng umfassende Ausnehmung stark erschwert. Noch schwieriger ist das Aufschieben der Gehäusekappe, wenn diese eine Gummidichtung aufweist.

Noch problematischer ist es, wenn die Anschlussleitung mit einer

Ummantelung versehen ist, die am Ende der Anschlussleitung entfernt ist, um die von der Ummantelung umgebenen Leitungsadern einzeln an

Steckkontaktelemente oder sonstige elektrischen Komponenten des ersten Gehäuseteils anzuschließen. Hieraus ergibt sich das Problem, dass beim montierten Steckverbinder durch die Ausnehmung des zweiten Gehäuseteils ein Bündel von einzelnen Leitungsadern hindurchgeführt ist, die zusammen aber einen deutlichen kleineren Querschnitt aufweisen als der ummantelte Bereich der Anschlussleitung. Da die Weite der Ausnehmung aber auf den ummantelten Bereich der Anschlussleitung abgestimmt ist, verbleibt in der Ausnehmung ein relativ großer nicht ausgefüllter Bereich. Hierdurch ist der montierte Steckverbinder in vielen Fällen gegen das Eindringen elektrisch leitender Feststoff partikel nicht ausreichend gut abgedichtet. Es stellte sich die Aufgabe, ein Steckverbindergehäuse zu schaffen, welches auf einfache und kostengünstige Weise die vorgenannten Nachteile vermeidet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das erste

Gehäuseteil eine schwertartige Anformung aufweist, welche nach dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils mit dem ersten Gehäuseteils die

Ausnehmung größtenteils abdeckt. Die Erfindung ermöglicht es, dass die Weite der Ausnehmung am zweiten Gehäuseteil deutlich größer ausgeführt sein kann als der Querschnitt der Anschlussleitung, so dass die Anschlussleitung ohne einen großen, durch Reibung verursachten Kraftaufwand durch die Ausnehmung hindurchgeführt werden kann. Um dennoch eine gute Abdichtung zu erzielen, ist

erfindungsgemäß am ersten Gehäuseteil eine schwertartige Anformung vorgesehen, welche nach dem Verbinden der beiden Gehäuseteile die Ausnehmung größtenteils abdeckt. Hierdurch verbleibt nur noch ein kleiner Teil der Ausnehmung als Durchführungsbereich der Anschlussleitung, die zudem durch die schwertförmige Anformung in diesem Bereich

zusammengepresst werden kann. Auf diese Weise wird selbst dann eine gute Abdichtung erreicht, wenn die Anschlussleitung als ein Bündel einzelner Leitungsadern aus dem Steckverbindergehäuse herausgeführt wird.

Steckverbinder mit einem derartigen Steckverbindergehäuse können vorteilhaft beispielsweise in Getriebegehäusen von Kraftfahrzeugen unter Öl eingesetzt werden. Das Eindringen von Öl in das Steckverbindergehäuse ist dabei unproblematisch, solange dieses keine elektrisch leitfähigen Teile wie etwa abgeriebene Späne mit sich führt. Durch die erfindungsgemäße

Ausgestaltung wird eine spandichte Abdichtung des Steckverbindergehäuses erreicht. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen

Ansprüche und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen die Figur 1 einen fertig montierten Steckverbinder mit einem

erfindungsgemäßen Steckverbindergehäuse,

Figuren 2 bis 4 Montagephasen des Steckverbinders.

Die Figur 1 zeigt einen fertig montierten Steckverbinder mit einem zweiteilig ausgeführten Steckverbindergehäuse. Das Steckverbindergehäuse besteht aus einem ersten und einem zweiten Gehäuseteil 1 , 2, die über Rastelemente 8, 9 miteinander verbunden. Die Rastelemente 8, 9 sind hier beispielhaft durch Rastnasen 8 am ersten Gehäuseteil 1 und Rastlaschen 9 am zweiten

Gehäuseteil 2 realisiert. Die beiden Gehäuseteile 1 , 2 können grundsätzlich auch auf andere Weise, etwa durch Verkleben oder Verschweißen,

miteinander verbunden sein, wobei aber das hier vorgeschlagene Verrasten eine bevorzugte, weil besonders einfach ausführbare Verbindungsmethode ist.

Das zweite Gehäuseteil 2 bildet eine Gehäusekappe für das erste Gehäuseteil 1 aus und weist eine Ausnehmung 4 auf, durch die eine Anschlussleitung 3 hindurchgeführt ist. Die Anschlussleitung 3 steht in elektrischer Verbindung zu hier nicht dargestellten elektrischen Komponenten, wie insbesondere

Steckkontaktelementen im ersten Gehäuseteil 1 . Die Ausnehmung 4 wird größtenteils durch eine schwertförmige Anformung 5 abgedeckt, die, wie besonders deutlich in der Figur 2 erkennbar ist, einstückig mit dem ersten Gehäuseteil 1 ausgebildet ist.

Die schwertförmige Anformung 5 verkleinert so die Ausnehmung 4 bis auf einen kleinen Durchführungsbereich 6, der von einem nicht vollständig geschlossenen ringförmigen Kragen 7 umgeben ist, welcher am zweiten

Gehäuseteil 2 angeformt ist. Bei miteinander verbundenen Gehäuseteilen 1 , 2 erstreckt sich der freie Endabschnitt der schwertartigen Anformung 5 bis zu dem Kragen 7, der dadurch zu einem vollständigen Ring geschlossen wird. Dadurch wird die Anschlussleitung 3, die in dem Durchführungsbereich 6 ein Bündel von einzelnen Leitungsadern 1 1 ausbildet, zwischen der

schwertförmigen Anformung 5 und dem Kragen 7 klemmend gehalten.

In den Figuren 2 bis 4 sind drei Montagephasen des Steckverbinders dargestellt. Die Figur 2 zeigt das erste Gehäuseteil 1 des mehrpoligen

Steckverbinders, welches eine der Polzahl entsprechende Anzahl von

Steckkontaktelementen, wie beispielsweise in der Figur nicht dargestellte Steckhülsenkontakte, haltert. Mit den Steckkontaktelementen ist jeweils eine Leitungsader 1 1 der Anschlussleitung 3 elektrisch und mechanisch

verbunden, wodurch auch das erste Gehäuseteil 1 mechanisch fest an die Anschlussleitung 3 gekoppelt ist.

Um das zweite Gehäuseteil 2 als Gehäusekappe mit der Oberseite des ersten Gehäuseteil 1 zu verbinden, muss zunächst die Anschlussleitung 3 durch die Ausnehmung 4 des zweiten Gehäuseteils 2 hindurch geführt werden. Da die Leitungsadern 1 1 der Anschlussleitung 3 schon mit dem ersten Gehäuseteil 1 verbunden sind, besteht hierzu nur die Möglichkeit, das zweite Gehäuseteil 2 von der freien Seite der Anschlussleitung 3 her über deren Ummantelung 10 in Richtung auf das erste Gehäuseteil 1 aufzuschieben. Um dies ohne großen Kraftaufwand zu ermöglichen, ist der Durchmesser der Ausnehmung 4 größer ausgeführt als der Querschnittsdurchmesser der Ummantelung 10 der Anschlussleitung 3, so dass das zweite Gehäuseteil praktisch reibungsfrei über die Anschlussleitung 3 geschoben werden kann.

Erreicht das zweite Gehäuseteil 2 das erste Gehäuseteil 1 , was in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, so durchgreifen die freiliegenden Leitungsadern 1 1 der Anschlussleitung 3 die Ausnehmung 4 des zweiten Gehäuseteils 2, welche aber zusammen einen wesentlich kleineren Querschnitt aufweisen als die Ummantelung 10 der Anschlussleitung 3. Da die Leitungsadern 1 1 die

Ausnehmung 4 nicht annähernd auszufüllen vermögen, verbleibt ein relativ großer Bereich der Ausnehmung 4 als ein Freiraum, durch die auch relativ große Fremdpartikel in das Steckverbindergehäuse eindringen könnten.

Dieser Freiraum wird aber im Verlauf des weiteren Zusammenfügens der beiden Gehäuseteile 1 , 2 zunehmend durch die schwertförmige Anformung 5 des ersten Gehäuseteils 1 ausgefüllt. Haben die beiden Gehäuseteile 1 , 2 ihre Endpositionen relativ zueinander erreicht, so verrasten die Rastelemente 8, 9 der beiden Gehäuseteile 1 , 2 miteinander und bilden zusammen ein vollständiges Steckverbindergehäuse aus. Damit ist der bereits in der Figur 1 dargestellte Montagezustand erreicht. Die schwertförmige Anformung 5 deckt nur die Ausnehmung 4 fast vollständig ab und drängt die Leitungsadern 1 1 in den kleinen Durchführungsbereich 6, der von dem ringförmigen Kragen 7 umgeben ist. Wie die Figur 1 zeigt presst die schwertförmige Anformung 5 die Leitungsadern 1 1 gegen den Rand des Kragens 7. Hierdurch ist der

Durchführungsbereich 6 der Leitungsadern 1 1 weitgehend, das heißt, zwar nicht flüssigkeitsdicht, aber doch gegen das Eindringen makroskopischer Feststoffpartikel, abgedichtet.

Bezugszeichenliste

1 erstes Gehäuseteil

2 zweites Gehäuseteil (Gehäusekappe) 3 Anschlussleitung

4 Ausnehmung

5 (schwertartige) Anformung

6 Durchführungsbereich

7 (ringförmiger) Kragen

8 Rastnasen (Rastelement)

9 Rastlaschen (Rastelement)

10 Ummantelung

1 1 Leitungsader(n)




 
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