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Title:
PLUG CONNECTOR FOR MAKING SOLDER-FREE CONTACT WITH A COAXIAL CABLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/146828
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a plug connector (1) having an outer conductor socket (6) to receive a coaxial cable (2). Furthermore, there is an inner conductor receiving element (8), which is used to receive an inner conductor (3) of the coaxial cable (2) and which is arranged in a centered manner within the outer conductor socket (6). The outer conductor socket (6) has at least one contact-making area (10), which is used to make electrical contact with an outer conductor (4) of the coaxial cable (2). The plug connector (1) additionally has at least one separating element (12), which is arranged within the outer conductor socket (6) in such a way that making electrical contact with the end of the outer conductor (4) of a coaxial cable (2) that can be or is inserted into the outer conductor socket (6) and the outer conductor socket (6) is prevented or suppressed, and that, in the plugged-in state, the contact-making area (10) is arranged in the outer conductor socket (6) in such a way that electrical contact can be or is made radially with the circumferential wall (22) adjoining the end, preferably can be or is made exclusively radially.

Inventors:
GÖTTL MAXIMILIAN (DE)
STOLLE MANFRED (DE)
HAUNBERGER THOMAS (DE)
Application Number:
EP2016/056015
Publication Date:
September 22, 2016
Filing Date:
March 18, 2016
Export Citation:
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Assignee:
KATHREIN-WERKE KG (83022, DE)
International Classes:
H01R9/05; H01R24/40; H01R103/00
Foreign References:
US3716904A1973-02-20
US6019635A2000-02-01
DE3314865A11984-10-25
DE10251905A12003-07-24
DE4100600A11991-09-19
US20120129375A12012-05-24
US8550843B22013-10-08
Attorney, Agent or Firm:
FLACH, DIETER (83022, DE)
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Claims:
Patentansprüche : 1. Steckverbinder (1) zur Aufnahme und Kontaktierung eines Koaxialkabels (2) mit den folgenden Merkmalen:

- einer Außenleiterbuchse (6) zur Aufnahme des Koaxial¬ kabels (2), wobei die Außenleiterbuchse (6) von einer Zentralachse (7) durchsetzt wird;

- ein Innenleiteraufnahmeelement (8) zur Aufnahme eines Innenleiters (3) des Koaxialkabels (2), wobei das In¬ nenleiteraufnahmeelement (8) zentriert innerhalb der Außenleiterbuchse (6) angeordnet ist;

- die Außenleiterbuchse (6) weist zumindest einen Kon- taktierungsbereich (10) auf, welcher zur elektrischen

Kontaktierung eines Außenleiters (4) des Koaxialkabels (2) dient;

- das aufzunehmende oder aufgenommene Koaxialkabel (2) ist über eine mechanische Fixierung fest mit zumindest einem Abschnitt der Außenleiterbuchse (6) verbunden oder verbindbar;

dadurch gekennzeichnet,

dass der Steckverbinder (1) zudem zumindest ein Trennelement (12) aufweist, welches innerhalb der Außenlei- terbuchse (6) derart angeordnet ist, dass eine elektri¬ sche Kontaktierung der Stirnseite des Außenleiters (4) eines in die Außenleiterbuchse (6) einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) mit der Außenleiterbuchse (6) verhindert oder unterbunden ist, und dass der Kon- taktierungsbereich (10) im eingesteckten Zustand derart in der Außenleiterbuchse (6) angeordnet ist, dass der Außenleiter (4) mit seiner an die Stirnseite angrenzenden Umfangswandung (22) radial elektrisch kontaktierbar oder kontaktiert ist, vorzugsweise ausschließlich radial elektrisch kontaktierbar oder kontaktiert ist. 2. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktierung des Kontak- tierungsbereichs (10) der Außenleiterbuchse (6) mit der Umfangswandung (22) des Außenleiters (4) des aufzunehmenden oder aufgenommenen Koaxialkabels (2) vollständig ohne Zuhilfenahme von Lot, also ausschließlich lotfrei, erfolgt .

3. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenleiterbuchse (6) einen in Richtung der Zentralachse (7) vorstehenden Vorsprung (20) aufweist, gegen den sich die Stirnseite des Außen¬ leiters (4) und/oder gegen den sich zumindest ein Teil eines Dielektrikums (5) zwischen dem Außenleiter (4) und dem Innenleiter (3) des einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) abstützt.

4. Steckverbinder (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktierung zwischen der Stirnseite des Außenleiters (4) des in die Außenlei- terbuchse (6) einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) mit der Außenleiterbuchse (6) dadurch verhin¬ dert oder unterbunden ist: a) dass der Vorsprung (20) aus einem dielektrischem Material gebildet oder mit einem solchen überzogen ist und damit das Trennelement (12) bildet; oder b) dass das Trennelement (12) als separates Trennele- ment, welches zwischen dem Vorsprung (20) und der

Stirnseite des Außenleiters (4) und/oder des zumin¬ dest einen Teils des Dielektrikums (5) des einführ¬ baren Koaxialkabels (2) liegt, ausgebildet ist; o- der

c) dass das Dielektrikum (5) des Koaxialkabels (2) stirnseitig über den Außenleiter (4) übersteht und sich an dem Vorsprung (20) oder an dem Trennelement (12) oder an einem Dielektrikum (70) des Steckverbinders (1) abstützt.

5. Steckverbinder (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (12) eine Scheibe umfasst oder daraus besteht, die in ihrer Mitte eine Öffnung zum Durchführen des Innenleiters (3) des Koaxi- alkabels (2) aufweist, und dass der Außendurchmesser der Scheibe größer oder gleich dem Außendurchmesser des Außenleiters (4) des einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) ist. 6. Steckverbinder (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (12) an seiner der Stirnseite eines aufzunehmenden oder aufgenommenen Koaxialkabels (2) zugewandt liegenden Seite eine kegel- o- der pyramidenförmige Erhebung (60) aufweist, die im Be- reich der Zentralachse (7) von der Öffnung zur Aufnahme des Innenleiters (3) des aufzunehmenden oder aufgenomme¬ nen Koaxialkabels (2) durchsetzt ist.

7. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (20) und die Außenleiterbuchse (6) und/oder Kontaktierungsbereich (10) einen Winkel zueinander bilden, der im Bereich zwi- sehen 80° und 100°, bevorzugt im Bereich zwischen 85° und 95° liegt und weiter bevorzugt 90° entspricht.

8. Steckverbinder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbe- reich (10) Kontaktrippen und/oder Kontaktstege umfasst.

9. Steckverbinder (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktrippen und/oder Kontaktstege an der Innenwandung (21) des Außenleiterbuchse (6) in Umlaufrichtung um die Zentralachse (7) gleichmäßig ver¬ setzt zueinander angeordnet sind.

10. Steckverbinder (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktrippen und/oder Kontakt- stege Schneidkanten aufweisen die parallel zur Zentral¬ achse (7) oder schraubenförmig verlaufen.

11. Steckverbinder (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten durch zwei spitz aufei- nander zulaufenden Seitenflächen (10i, 102) gebildet sind .

12. Steckverbinder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Fixie- rung eine Crimp- und/oder Klemmverbindung umfasst oder daraus besteht.

13. Steckverbinder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endabschnitt (23) der Außenleiterbuchse (6), an dem die mechanische Fixie¬ rung an- oder eingreift, axial beabstandet von dem Kon- taktierungsbereich (10) ist, über den die elektrische Kontaktierung der Außenleiterbuchse (6) mit dem Außenleiter (4) des einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) erfolgt. 14. Steckverbinder (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbereich (10), über den die elektrische Kontaktierung der Außenleiterbuchse (6) mit dem Außenleiter (4) des einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels (2) erfolgt, näher an dem Innenleiter- aufnahmeelement (8) angeordnet ist als der Endabschnitt (23) der Außenleiterbuchse (6), an dem die mechanische Fixierung an- oder eingreift.

15. Steckverbinder (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (23) des Außenlei¬ terbuchse (6) unter Ausbildung eines Aufnahmeraums für einen Klemmring (50) radial nach außen von der Zentralachse (7) weg derart erweitert ist, dass durch Eindrehen des Klemmrings (50) in den Aufnahmeraum im Endabschnitt der Außenleiterbuchse (6) radiale Anpresskräfte zwischen Klemmring (50) und dem zu fixierenden Koaxialkabel (2) wirken .

16. Steckverbinder (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (23) der Außenlei¬ terbuchse (6) an dem Außenleiter (4) des zu fixierenden Koaxialkabels anliegt und dass ein Klemmring (50) radial auf den Endabschnitt der Außenleiterbuchse (6) aufge- dreht wird, sodass radiale Anpresskräfte zwischen Klemm¬ ring (50) und dem zu fixierenden Koaxialkabel (2) wirken . 17. Steckverbinder (1) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenleiterbuchse (6) in axia¬ ler Richtung ihrer Länge zumindest in dem Bereich geschlitzt ist, in dem die mechanische Fixierung ausgebil¬ det ist und/oder dass der Klemmring (50) in einem Teil seiner Länge in axialer Richtung geschlitzt ist.

18. Steckverbinder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenleiterbuchse (6) und der zumindest eine Kontaktierungsbereich (10) einteilig oder mehrteilig ausgebildet sind.

19. Steckverbinder (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbe¬ reich (10) der Außenleiterbuchse (6) den Bereich an der Umfangswandung (22) des Außenleiters (4) des zuführbaren oder zugeführten Koaxialkabels (2) kontaktiert, der sich beginnend an der Stirnseite in axialer Richtung um weniger als 0,5 cm, bevorzugt um weniger als 0,3 cm und wei¬ ter bevorzugt um weniger als 0,2 cm erstreckt.

Description:
STECKVERBINDER ZUR LÖTFREIEN KONTAKTIERUNG EINES KOAXIALKABELS

Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder zur Aufnahme und Kontaktierung eines Koaxialkabels.

Steckverbindungen im Generellen dienen dem Trennen bzw. dem Verbinden von elektrischen Leitungen, um hierüber Strom und/oder vor allem elektrische Signale zu übertra ¬ gen. Es kann sich hierbei um Mehrfach- oder um Einfach- Stecker handeln.

Große Bedeutung haben im Bereich der Steckverbinder die koaxialen Steckverbindungen, die einen Innenleiter sowie einen Außenleiter und in der Regel eine Außenleiterab- schirmung umfassen, wobei der Innenleiter gegenüber dem Außenleiter in der Regel unter Verwendung eines Dielektrikums elektrisch/galvanisch getrennt ist.

Wünschenswert ist, dass das Koaxialkabel möglichst ein ¬ fach mit dem Steckverbinder in Kontakt gebracht werden kann. Insbesondere soll die Verbindung zwischen dem Koaxialkabel und dem Steckverbinder, welcher als Stecker oder als Buchse ausgeführt sein kann, ohne eine Lötver ¬ bindung erfolgen.

Aus der US 8, 550, 843 B2 ist ein Steckverbinder zur Aufnahme eines Koaxialkabels bekannt. In diesem wird das Dielektrikum zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter teilweise herausgenommen, so dass der Innenleiter als auch der Außenleiter frei zugänglich sind. Der Teil des Außenleiters, welcher nicht mehr direkt mit dem Die ¬ lektrikum verbunden ist, wird dann radial nach außen gekappt und elektrisch kontaktiert. Nachteilig an der US 8, 550, 843 B2 ist, dass die Vorbe ¬ reitung des Koaxialkabels, bis es mit dem Steckverbinder kontaktiert werden kann, sehr aufwendig ist. So darf der Außenleiter nur über einen ganz genau definierten Abstand von dem Dielektrikum abstehen, ansonsten ist die elektrische Anbindung des Außenleiters nicht genau re ¬ produzierbar .

Es ist daher die Aufgabe der hier vorliegenden Erfindung einen Steckverbinder zu schaffen, welcher auf möglichst einfache Weise die Aufnahme eines Koaxialkabels erlaubt, wobei die Befestigung des Koaxialkabels bezüglich seines elektrischen Kontakts reproduzierbar und möglichst einfach, also d.h. ohne zusätzliche Lötstellen realisierbar sein soll.

Die Aufgabe wird durch den Steckverbinder gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 realisiert. In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs ¬ gemäßen Steckverbinders.

Der erfindungsgemäße Steckverbinder weist eine Außenlei- terbuchse zur Aufnahme eines Koaxialkabels auf, wobei die Außenleiterbuchse von einer Zentralachse durchsetzt ist. Im Weiteren weist der Steckverbinder ein Innenlei- teraufnahmeelement zur Aufnahme eines Innenleiters auf, welches zentriert innerhalb der Außenleiterbuchse ange- ordnet ist. Die Außenleiterbuchse weist außerdem einen Kontaktierungsbereich auf, welcher zur elektrischen Kon- taktierung eines Außenleiters eines aufzunehmenden oder aufgenommenen Koaxialkabels dient. Das aufzunehmende o- der aufgenommene Koaxialkabel ist über eine mechanische Fixierung fest mit zumindest einem Abschnitt der Außen ¬ leiterbuchse verbunden oder verbindbar. Der Steckverbinder weist zumindest ein Trennelement auf, welches inner ¬ halb der Außenleiterbuchse derart angeordnet ist, dass eine elektrische Kontaktierung der Stirnseite des Außen- leiters eines in die Außenleiterbuchse einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels mit der Außenleiterbuchse verhindert oder unterbunden ist. Der Kontaktierungsbe ¬ reich ist ferne im eingesteckten Zustand derart in der Außenleiterbuchse angeordnet, dass der Außenleiter mit seiner an der Stirnseite angrenzenden Umfangswandung radial elektrisch kontaktierbar oder kontaktiert ist, vorzugsweise ausschließlich radial elektrisch kontaktierbar oder kontaktiert ist. Es ist hier besonders vorteilhaft, dass eine elektrische Kontaktierung des Außenleiters des Koaxialkabels einzig an genau definierten Stellen erfolgt. Dabei erfolgt die elektrische Kontaktierung ein ¬ zig radial, so dass über die Stirnseite kein Stromfluss stattfindet, weil dies von dem Trennelement, bei welchem es sich bevorzugt um ein dielektrisches Material han ¬ delt, verhindert wird.

Weiterhin besteht bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder ein Vorteil, wenn die Außenleiterbuchse einen in Richtung der Zentralachse ragenden Vorsprung aufweist, gegen den sich die Stirnseite des Außenleiters und/oder gegen den sich zumindest ein Teil eines Dielektrikums zwischen dem Außenleiter und dem Innenleiter des einführbaren oder eingeführten Koaxialkabels abstützt. Dadurch wird erreicht, dass das Koaxialkabel bis zu ei ¬ nem definierten Anschlag in die Außenleiterbuchse einge ¬ führt werden kann. Dieser Anschlag kann einzig durch den zumindest einen Teil des Dielektrikums erfolgen und nicht durch den Außenleiter selbst oder durch diesen zusätzlich, sodass der Vorsprung auch aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen kann.

Die elektrische Kontaktierung zwischen der Stirnseite des Außenleiters des in die Außenleiterbuchse einführba ¬ ren oder eingeführten Koaxialkabels mit der Außenleiterbuchse wird dadurch verhindert oder unterbunden:

a) dass der Vorsprung aus einem dielektrischem Material gebildet oder mit einem solchen überzogen ist und damit das Trennelement bildet; oder

b) dass das Trennelement als separates Trennelement, welches zwischen dem Vorsprung und der Stirnseite des Außenleiters und/oder des zumindest einen Teils des Dielektrikums des einführbaren Koaxialkabels liegt, ausgebildet ist; oder

c) dass das Dielektrikum des Koaxialkabels stirnseitig über den Außenleiter übersteht und sich an dem Vor- sprung oder an dem Trennelement oder an dem Dielektrikum des Steckverbinders abstützt.

Vorteilhaft dabei ist, dass der Vorsprung gleichzeitig das Trennelement sein kann oder dass es sich bei dem Trennelement um ein separates Trennelement handelt, wel ¬ ches sich beispielsweise auf dem Vorsprung abstützt. Insbesondere durch das Überstehen des Dielektrikums über den Außenleiter wird sichergestellt, dass die Stirnseite des Außenleiters nicht elektrisch mit einem elektrisch leitfähigen Vorsprung oder Trennelement kontaktiert werden kann.

Weiterhin ist das Trennelement derart aufgebaut, dass es an seiner der Stirnseite des aufzunehmenden oder aufgenommenen Koaxialkabels zugewandt liegenden Seite eine kegel- oder pyramidenförmige Erhebung aufweist, die im Bereich der Zentralachse von einer Öffnung zur Aufnahme des Innenleiters durchsetzt ist. Dies bietet den zusätz- liehen Vorteil, dass sich die Trennscheibe zumindest teilweise in das Dielektrikum zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter des aufzunehmenden oder aufgenommenen Koaxialkabels einschneidet. Bei einer anschließenden ausschließlich radialen Kontaktierung wird gewährleis- tet, dass der Außenleiter des Koaxialkabels nicht in Richtung des Innenleiters gedrückt werden kann. Die Er ¬ hebung des Trennelements ist dabei bevorzugt so hoch wie der Kontaktierungsbereich in axialer Richtung lang ist.

Der Vorsprung bildet zu der Außenleiterbuchse und/oder zu dem Kontaktierungsbereich einen Winkel zwischen 80° und 100°, bevorzugt zwischen 85° und 95° und weiter be- vorzugt 90°. Dadurch wird erreicht, dass das Koaxialka ¬ bel zentriert in der Außenleiterbuchse angeordnet ist.

Der Kontaktierungsbereich weist außerdem Kontaktrippen und/oder Kontaktstege auf, die an der Innenwandung der Außenleiterbuchse in Umlaufrichtung um die Zentralachse herum gleichmäßig versetzt zueinander angeordnet sind. Dies bewirkt, dass der Außenleiter des Koaxialkabels gleichmäßig elektrisch kontaktiert wird.

Zusätzlich weist der Steckverbinder noch eine mechanische Fixierung auf, die über einen Abschnitt der Außen- leiterkontaktierungsbuchse ausgebildet werden kann, wo ¬ bei die mechanische Fixierung mittels einer Crimp- und/oder Klemmverbindung zustande kommt. Unter eine Klemmverbindung wird auch eine Schraubverbindung verstanden .

Die Steckverbindung kann auch derart aufgebaut sein, dass ein Endabschnitt der Außenleiterbuchse, an dem die mechanische Fixierung an- oder eingreift, axial beab ¬ standet von dem Kontaktierungsbereich ist, über den die elektrische Kontaktierung der Außenleiterbuchse mit dem Außenleiter des einführbaren oder eingeführten Koaxial- kabels erfolgt. Ein Ziehen am Koaxialkabel bewirkt daher keine Änderung der elektrischen Kontaktierung. Vorzugsweise ist der Kontaktierungsbereich, über den die elektrische Kontaktierung der Außenleiterbuchse mit dem Au ¬ ßenleiter des einführbaren oder eingeführten Koaxialka- bels erfolgt, näher an dem Innenleiteraufnahmeelement angeordnet als der Endabschnitt der Außenleiterbuchse, an dem die mechanische Fixierung an- oder eingreift. Der Steckverbinder kann auch derart aufgebaut sein, dass der Endabschnitt des Außenleiterbuchse unter Ausbildung eines Aufnahmeraums für einen Klemmring radial nach au ¬ ßen von der Zentralachse weg derart erweitert ist, dass durch Eindrehen des Klemmrings in den Aufnahmeraum im Endabschnitt der Außenleiterbuchse radiale Anpresskräfte zwischen Klemmring und dem zu fixierenden Koaxialkabel wirken .

Der Steckverbinder kann auch derart aufgebaut sein, das der Endabschnitt der Außenleiterbuchse an dem Außenlei ter des zu fixierenden Koaxialkabels anliegt und das ein Klemmring radial auf den Endabschnitt der Außenlei terbuchse aufgedreht wird, sodass radiale Anpresskräft zwischen Klemmring und dem zu fixierenden Koaxialkabe wirken .

Schlussendlich ist der Steckverbinder auch so aufgebaut, dass der Kontaktierungsbereich der Außenleiterbuchse den Bereich an der Umfangswandung des Außenleiters des zuführbaren oder zugeführten Koaxialkabels kontaktiert, der sich beginnend an der Stirnseite in axialer Richtung um weniger als 0,5 cm, bevorzugt weniger als 0,3 cm und weiter bevorzugt um weniger als 0,2 cm erstreckt. Dies bedeutet, dass die elektrische Kontaktierung direkt am Anfang des Koaxialkabels stattfindet und dadurch beson ¬ ders gute Intermodulationseigenschaften gewährleistet sind .

Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen bei ¬ spielhaft beschrieben. Gleiche Gegenstände weisen die- selben Bezugszeichen auf. Die entsprechenden Figuren der Zeichnungen zeigen im Einzelnen:

Figur 1A, 1B: eine vereinfachte Darstellung des erfin- dungsgemäßen Steckverbinders zur Aufnahme eines Koaxialkabels, einmal in Form eines Steckers und einmal in Form einer Buchse;

Figur IC: die beiden Steckverbindungen in Form eines

Steckers und einer Buchse, die miteinander verschraubt sind;

Figur 2A: einen Längsschnitt durch die Steckverbindung mit aufgenommenem Koaxialkabel, wobei die elektrische Kontaktierung von der me ¬ chanischen Fixierung getrennt ist;

Figur 2B: eine abgerollte Innenwandung der Außenlei- terbuchse, der über Kontaktbereiche in Form von senkrecht angeordneten Kontaktrippen und/oder Kontaktstegen verfügt;

Figur 3: einen Längsschnitt durch die Steckverbindung mit aufgenommenem Koaxialkabel, wobei die elektrische Kontaktierung und die me ¬ chanische Fixierung räumlich nicht getrennt sind;

Figur 4: einen Längsschnitt durch die Steckverbin- dung mit aufgenommenem Koaxialkabel, wobei die elektrische Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei der Kontaktierungsbereich und die Außenlei- terbuchse einteilig ausgebildet sind; einen Längsschnitt durch die Steckverbindung mit aufgenommenem Koaxialkabel, wobei die elektrische Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei ein Klemmring, der zwischen der Außenlei- terbuchse und dem Koaxialkabel gedreht ist für die mechanische Fixierung sorgt; einen Längsschnitt durch die Steckverbindung mit aufgenommenem Koaxialkabel, wobei die elektrische Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei der Klemmring über die Außenleiterkontak- tierungsbuchse gedreht ist; einen Querschnitt durch die Außenleiterkon- taktierungsbuchse und/oder durch den Klemmring der verdeutlicht, dass die Außen- leiterkontaktierungsbuchse und/oder der Klemmring geschlitzt ausgeführt sind; ein Ausführungsbeispiel eines Längsschnitts durch ein Trennelement, welches an der Stirnseite des aufgenommenen Koaxialkabels anliegt und eine pyramidenförmige oder ke ¬ gelförmige Erhebung in Richtung des Koaxi ¬ alkabels aufweist, die von einer Öffnung zur Aufnahme des Innenleiters durchsetzt ist ; ein Ausführungsbeispiel eines Längsschnitts durch ein Trennelement, auf dem ausschließ ¬ lich das Dielektrikum des aufgenommenen Koaxialkabels aufliegt; eine vereinfachte Darstellung des erfin ¬ dungsgemäßen Steckverbinders zur Aufnahme eines Koaxialkabels, wobei das Dielektrikum des Koaxialkabels über den Außenleiter vorsteht; und

Figur 7C: eine weitere vereinfachte Darstellung des erfindungsgemäßen Steckverbinders zur Aufnahme eines Koaxialkabels, wobei das Die- lektrikum des Koaxialkabels über den Außenleiter vorsteht.

Figur 1A zeigt eine vereinfachte Darstellung eines Längsschnitts durch den erfindungsgemäßen Steckverbinder 1 zur Aufnahme eines Koaxialkabels 2 in der Form eines Steckers. Das Koaxialkabel 2 weist einen Innenleiter 3, einen Außenleiter 4 und ein zwischen dem Innenleiter 3 und dem Außenleiter 4 angeordnetes Dielektrikum 5 auf. Über den Außenleiter 4 befindet sich zudem noch eine nicht dargestellte Schutzummantelung .

Der Steckverbinder 1 weist außerdem eine Außenleiter- buchse 6 auf. Diese dient zur Aufnahme des Koaxialkabels 2 und ist zur besseren Veranschaulichung von einer Zentralachse 7 durchsetzt. Der Steckverbinder 1 weist außerdem noch ein Innenleiteraufnahmeelement 8 auf. Dieses dient zur Aufnahme des Innenleiters 3 des Koaxialkabels 2 und umfasst beispielsweise einen Federkorb. Das Innen- leiteraufnahmeelement 8 ist dabei bevorzugt zentriert innerhalb der Außenleiterbuchse 6 angeordnet. Die Zent ¬ ralachse 7 verläuft bevorzugt ebenfalls zentral durch das Innenleiteraufnahmeelement 8.

Die Außenleiterbuchse 6 umfasst zumindest einen Kontak ¬ tierungsbereich 10, welcher zur elektrischen Kontaktie- rung des Außenleiters 4 des Koaxialkabels 2 dient. Der Kontaktierungsbereich 10 erstreckt sich nur über einen gewissen Teil einer Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6 in axialer Richtung oder aber er erstreckt sich über den gesamten Bereich der Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6. Die elektrische Kontaktierung erfolgt über den Kontaktierungsbereich 10 der Außenleiterbuchse 6 mit dem Außenleiters 4 des aufzunehmenden oder aufge ¬ nommenen Koaxialkabels 2 vorzugsweise vollständig ohne Zuhilfenahme von Lot, also ausschließlich lotfrei. Dies bedeutet, dass insbesondere kein Lot zwischen dem Außen ¬ leiter 4 und dem elektrischen Kontaktierungsbereich 10 eingebracht ist. Das Gleiche gilt vorzugsweise auch für den Innenleiter 3 des Koaxialkabels 2. Dieser wird ohne Einsatz von Lot elektrisch leitend mit dem Innenleiteraufnahmeelement 8 verbunden. Der erfindungsgemäße Steckverbinder 1 umfasst auch noch ein sogenanntes Trennelement 12. Bei dem Trennelement 12 handelt es sich bevorzugt um ein Dielektrikum in Form einer Scheibe, die eine Öffnung in ihrer Mitte aufweist. Durch die Öffnung wird der Innenleiter 3 des aufzuneh- menden Koaxialkabels 2 geführt. Das Trennelement 12 dient einerseits dazu, dass das aufzunehmende Koaxialka ¬ bel 2 gestützt wird und andererseits soll das Trennele ¬ ment 12 verhindern, dass Ströme über die Stirnseite des Außenleiters 4 des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 flie ßen. Der Außenleiter 4 des aufzunehmenden Koaxialkabel 2 wird einzig, also ausschließlich durch den Kontaktie rungsbereich 10 der Außenleiterbuchse 6 in radiale Richtung kontaktiert.

Das Trennelement 12 kann verschiedene Durchmesser auf ¬ weisen. Es ist möglich, dass der Durchmesser des Trennelements 12 kleiner ist als der Durchmesser des aufzu- nehmenden Koaxialkabels 2. In diesem Fall wirkt das Trennelement 12 als Abstandshalter, wobei die Stirnseite des Außenleiters 4 des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 mittels Luft galvanisch von der Außenleiterbuchse 6 ge ¬ trennt ist.

Der Durchmesser des Trennelements 12 kann auch derart gewählt werden, dass er dem Durchmesser des aufzunehmenden Koaxialkabels 2, mit Ausnahme der nicht dargestell ¬ ten Schutzummantelung, entspricht. Das Trennelement 12 stützt dabei nicht nur das Dielektrikum 5 des Koaxialka ¬ bels sondern auch den Außenleiter 4 ab. Ein Stromfluss ist dabei auch nur in radialer Richtung über den Kontak- tierungsbereich 10 gewährleistet. Der Durchmesser des Trennelements 12 kann allerdings auch größer sein, als der Durchmesser des aufzunehmenden Koaxialkabels 2. Der Durchmesser des Trennelements 12 ist bevorzugt um den Faktor 10, weiter bevorzugt um den Faktor 20 größer als die Dicke des Trennelements 12. Es ist ebenfalls möglich, dass das Trennelement 12 nicht die Querschnittsform einer Scheibe, sondern beispielsweise die eines Rechtecks, bzw. eines n-Ecks aufweist. In diesem Fall ist auch gewährleistet, dass das Trenn- element 12 nicht innerhalb der Außenleiterbuchse 6 ver ¬ dreht werden kann.

Diejenige Seite des Trennelements 12, welche von der Stirnseite des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 abgewandt ist, kann beispielsweise mit einem elektrisch leitfähigen Überzug versehen sein. Dies bewirkt, dass weniger Störstrahlung in Richtung des Innenleiteraufnahmeele- ments 8 vordringen kann.

Das Trennelement 12 ist vorzugsweise. Weiter wird bei Konfektionierung des Steckverbinders 1 mit dem Koaxial ¬ kabel 2 vorzugsweise auf Lot vollständig verzichtet. Dargestellt ist ebenfalls noch eine Überwurfmutter 11, die dazu dient, den Steckverbinder 1 in Form eines Steckers mit seinem Gegenstück mechanisch fest zu verbinden. Die Außenleiterbuchse 6 ragt dabei parallel zur Zentralachse 7 über die Überwurfmutter 11 hinaus.

An der Außenleiterbuchse 6 gegenüberliegend sind Steck ¬ einrichtungen ausgebildet, um den Steckverbinder 1 in Form eines Steckers mit dem korrespondierenden Gegenstück, also mit einem Steckverbinder 1 ' in Form einer Buchse zu verbinden.

Ein solcher Steckverbinder 1 ' in Form einer Buchse ist in Figur 1B dargestellt. Die Aufnahme des Koaxialkabels 2 erfolgt in analoger Art und Weise zu dem in Figur 1A dargestellten Steckverbinder 1.

Figur IC zeigt die beiden Steckverbindungen 1, 1' jeweils in Form eines Steckers und einer Buchse die mit- tels der Überwurfmutter 11 miteinander verbunden sind. Bei der Überwurfmutter 11 kann es sich beispielsweise um eine Sechskantmutter handeln. Figur 2A zeigt einen Längsschnitt durch die erfindungs ¬ gemäße Steckverbindung 1 mit einem aufgenommenen Koaxialkabel 2, wobei die elektrische Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist. Das Koaxialkabel 2 ist wiederum in die Außenleiterbuchse 6 eingeführt. Der Außenleiter 4 des Koaxialkabels 2 ist über den Kontak- tierungsbereich 10 mit der Außenleiterbuchse 6 des Steckverbinders 1 verbunden. Das Koaxialkabel 2 stützt sich an seinem stirnseitigen Ende zumindest teilweise an dem Trennelement 12 ab. Das Trennelement 12 stützt sich in dem Ausführungsbeispiel aus Figur 2A zumindest teil ¬ weise an einem Vorsprung 20 ab. Der Vorsprung 20 ist bevorzugt einteilig mit Außenleiterbuchse 6 ausgebildet, bzw. an diesen angeformt. Der Vorsprung 20 läuft ebenfalls bevorzugt radial um die Zentralachse 7 herum. Es ist auch möglich, dass der Vorsprung 20 gleichzeitig das Trennelement 12 darstellt. In diesem Fall ist der Vor ¬ sprung 20 bevorzugt aus einem nicht leitenden elektrischen Medium hergestellt, bzw. mit einem solchen überzogen. Die Dicke des Vorsprungs 20 in Axialrichtung, also parallel zur Zentralachse 7, entspricht in etwa der Di ¬ cke des Trennelements 12. Das Trennelement 12 kann al ¬ lerdings auch dicker oder dünner sein als der Vorsprung 20.

Durch die Öffnung des Trennelements 12 wird der Innen ¬ leiter 3 des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 geführt. Das Trennelement 12 ist dadurch bezüglich seiner Bewegung in Radialrichtung, also senkrecht zur Zentralachse 7 be- schränkt. Das Trennelement 12 kann einen derartigen gro ¬ ßen Durchmesser aufweisen, dass es beispielsweise direkt an eine Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6 an ¬ grenzt, bzw. sich an dieser abstützt.

In dem Beispiel aus Figur 2A ist der Durchmesser des Trennelements 12 in etwa so groß wie der Durchmesser des aufzunehmenden Koaxialkabels 2, wodurch eine Lücke in radialer Richtung zwischen dem Trennelement 12 und der Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6 entsteht.

Ein Kontaktierungsbereich 10 ist an die Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6 angeformt. Dieser Kontaktie ¬ rungsbereich 10 kann direkt oberhalb des Vorsprungs 20 beginnen und sich in Richtung des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 erstrecken. Dies bedeutet, dass der Kontak ¬ tierungsbereich 10 sowohl teilweise mit einer Umfangs- fläche des Trennelements 12 Kontakt hat, als auch mit einem Teil des Außenleiters 4 des aufzunehmenden Koaxi- alkabels 2. Es ist auch möglich, dass der Kontaktie ¬ rungsbereich 10 erst oberhalb einer Oberfläche des Trennelements 12 beginnt.

Der Kontaktierungsbereich 10 ist vorzugsweise unterbre- chungsfrei gestaltet. Insbesondere weist er in Axial ¬ richtung keine Unterbrechungen auf.

Der Kontaktierungsbereich 10 kann beispielsweise durch Kontaktrippen und/oder durch Kontaktstege gebildet sein. Der Kontaktierungsbereich 10 kann dabei auch einteilig mit der Außenleiterbuchse 6 gebildet sein. Der Kontaktierungsbereich 10, also die Kontaktrippen und/oder die Kontaktstege weisen bevorzugt Schneidkanten auf, die weiter bevorzugt parallel zur Zentralachse 7 oder schraubenförmig zu dieser verlaufen. Bei einem Druck in radialer Richtung, wie durch die Pfeile in Figur 2A angedeutet, schneiden sich diese daher in dem Außenleiter 4 des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 ein und stellen einen elektrischen Kontakt her. Ein oberes Ende der Kontaktrippen und/oder der Kontaktstege, also des Kontaktierungsbereichs 10, verläuft von radial außen nach radial innen schräg nach unten, also in Richtung des Vorsprungs 20 und dient daher als Ein ¬ führhilfe beim Einführen des aufzunehmenden Koaxialka- bels 2. Bei einer Oberseite des Kontaktierungsbereichs 10 handelt es sich um die Seite des Kontaktierungsbe ¬ reichs 10, welche von dem Vorsprung 20 am weitesten entfernt angeordnet ist. Die Oberseite des Kontaktierungs ¬ bereichs 10 kann auch einen gebogenen Verlauf aufweisen.

Der Kontaktierungsbereich 10 kontaktiert in eingestecktem Zustand des Koaxialkabels 2 den Außenleiter 4 an seiner an die Stirnseite angrenzenden Umfangswandung 22. Diese Kontaktierung findet ausschließlich radial statt. Der Kontaktierungsbereich 10 kontaktiert dabei den Bereich an der Umfangswandung 22 des Außenleiters 4 des eingeführten Koaxialkabels 2 an dem Bereich, der sich beginnend an der Stirnseite in axialer Richtung um weniger als 0,5 cm, bevorzugt um weniger als 0,3 cm und wei- ter bevorzugt um weniger als 0,2 cm von dem Trennelement 12 weg erstreckt. Die Außenleiterbuchse 6 ist an seinem Ende, welches von dem Innenleiteraufnahmeelement 8 am weitesten entfernt ist, teilweise radial nach innen, also in Richtung der Zentralachse 7 gebogen bzw. er verläuft zumindest zu ei- nem Teil in Richtung der Zentralachse 7. Bei diesem Bereich handelt es sich auch um den Endabschnitt 23, über den eine mechanische Fixierung den Steckverbinder 1 mit dem aufgenommenen Koaxialkabel 2 verbindet. In dem Aus ¬ führungsbeispiel aus Figur 2A handelt es sich bei der mechanischen Fixierung beispielsweise um eine Crimp- und/oder Klemmverbindung. Bei einer Crimpverbindung handelt es sich um eine nicht lösbare Verbindung. Dabei wird eine Kraft entsprechend der in Figur 2A eingezeich ¬ neten Pfeile auf den Endabschnitt 23 der Außenleiter- buchse 6 gegeben. Diese Kraft führt zu einer Verformung des Endabschnittes 23 der Außenleiterbuchse 6, welche radial nach innen, also in Richtung der Zentralachse 7 gedrückt wird. Dadurch wird ebenfalls der Kontaktie- rungsbereich 10 in Richtung des Außenleiters 4 des ein- geführten Koaxialkabels 2 gedrückt, wodurch die elektri ¬ sche Kontaktierung zwischen der Außenleiterbuchse 6 und dem Außenleiter 4 des Koaxialkabels 2 stattfindet. Die Tatsache, dass der Endabschnitt 23 ebenfalls den Außen ¬ leiter 4 elektrisch kontaktiert ist ohne Bedeutung, weil die Ströme auf dem Außenleiter 4 den kürzesten Weg wählen und dieser ausschließlich über den Kontaktierungsbe- reich 10 verläuft. Bei Aufbringung einer genau definierten Kraft bei Herstellung der Crimp- und/oder Klemmverbindung kann der elektrische Kontakt über den Kontaktie- rungsbereich 10 reproduziert werden.

Besonders vorteilhafte ist dabei, dass die mechanische Fixierung axial beabstandet von dem Bereich erfolgt, der zur elektrischen Kontaktierung dient. Die mechanische Fixierung ist also axial beabstandet von dem Kontaktie ¬ rungsbereich 10. Dies bedeutet, dass auch ein Rütteln am Koaxialkabel 2 nicht zu einer Beeinträchtigung der elektrischen Kontaktierung führt. Die mechanische Fixie ¬ rung ist dabei weiter von dem Innenleiteraufnahmeelement 8 entfernt als die elektrische Kontaktierung.

Der Endabschnitt 23 erstreckt sich in axialer Richtung ungefähr über die gleiche Länge über die sich auch der Kontaktierungsbereich 10 erstreckt.

Der Vorsprung 20 und die Außenleiterbuchse 6 und/oder der Kontaktierungsbereich 10 bilden einen Winkel zuei- nander, der im Bereich zwischen 70° und 110°, bevorzugt zwischen 80° und 100°, weiter bevorzugt zwischen 85° und 95° liegt und beispielsweise 90° entspricht. Im Zustand, in welchem das Koaxialkabel 2 eingesetzt ist und in wel ¬ chem die mechanische Fixierung angebracht ist, verändert sich der Winkel zwischen dem Vorsprung 20 und der Außenleiterbuchse 6, bzw. zwischen dem Kontaktierungsbereich 10 derart, dass er bevorzugt nicht mehr 90° entspricht, aber weiterhin im Bereich zwischen 70° und 110°, bevorzugt im Bereich zwischen 80° und 100° und weiter bevor- zugt im Bereich zwischen 85° und 95° liegt. Dadurch wird gewährleistet, dass sich der Kontaktierungsbereich 10, welcher beispielsweise aus Kontaktrippen und/oder Kontaktstegen besteht, in den Außenleiter 4 des Koaxialkabels 2 einschneiden kann.

Figur 2B zeigt eine abgerollte Innenwandung 21 der Außenleiterbuchse 6, die über Kontaktierungsbereiche 10 in Form von senkrecht angeordneten Kontaktrippen und/oder Kontaktstegen verfügt. Die Kontaktrippen und/oder Kontaktstege sind an der Innenwandung 21 der Außenleiter- buchse 6 in Umlaufsrichtung um die Zentralachse 7, also bevorzugt parallel zur Zentralachse 7, gleichmäßig ver- setzt zueinander angeordnet. Dies bedeutet, dass die Ab ¬ stände in Umlaufrichtung zwischen den einzelnen Kontaktrippen und/oder den einzelnen Kontaktstegen jeweils in etwa gleich sind. Der Kontaktierungsbereich 10 weist bevorzugt m Kontakt ¬ rippen und/oder Kontaktstege auf, wobei m > 2, bevorzugt m > 3, weiter bevorzugt m > 4, weiter bevorzugt m > 5, weiter bevorzugt m > 6 ist, und wobei die Kontaktrippen und/oder die m-Kontaktstege in einem Winkel zueinander angeordnet sind, der = 360° durch m entspricht.

Die Kontaktrippen und/oder die Kontaktstege weisen Schneidkanten auf, die parallel zur Zentralachse 7 oder schraubenförmig zu dieser verlaufen. Die Schneidkanten sind bevorzugt durch zwei spitz aufeinander zu laufende Seitenflächen 10i und 10 2 gebildet. Die Schneidkanten, also der Kontaktierungsbereich 10 besteht bevorzugt aus dem gleichen Material, aus dem auch die Außenleiterbuch- se 6 besteht.

Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch ein weiteres Aus ¬ führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steckverbindung 1 mit aufgenommenen Koaxialkabel 2, wobei die elektrische Kontaktierung und die mechanische Fixierung räumlich nicht getrennt sind. Der Kontaktierungsbereich 10 weist in Figur 3 eine größere Länge in Axialrichtung auf, als in Figur 2A. Die Pfeile zeigen eine Krafteinwirkung zur Herstellung der mechanischen Fixierung. Diese Kraftein- Wirkung erfolgt auch an den Bereichen, an denen der Kon- taktierungsbereich 10 ausgebildet ist.

Die Außenleiterbuchse 6 weist in dem Ausführungsbeispiel aus Figur 3 an ihrem Endabschnitt 23 weder eine Verjüngung noch eine Verbreiterung auf. Sie ändert dabei weder ihren Außendurchmesser noch ihren Innendurchmesser.

Der Kontaktierungsbereich 10 beginnt in dem Ausführungs- beispiel aus Figur 3 erst oberhalb des Trennelements 12, was bedeutet, dass das Trennelement 12 derart ausgebil ¬ det sein kann, dass es direkt an der Außenleiterbuchse 6 angrenzt. In dem Ausführungsbeispiel aus Figur 3 ist der Außendurchmesser des Trennelements 12 allerdings gerin- ger als der Innendurchmesser der Außenleiterbuchse 6. In dem Spalt zwischen dem Trennelement 12 und der Außenlei ¬ terbuchse 6 kann beispielsweise noch ein Kleber einge ¬ bracht werden, der dafür sorgt, dass das Trennelement 12 innerhalb der Außenleiterbuchse 6 mit dieser fixiert ist. Es ist ebenfalls möglich, dass die Unterseite des Trennelements 12, also die Seite, die der Stirnseite des Koaxialkabels 2 abgewandt ist, mittels einer Klebever ¬ bindung an dem Vorsprung 20 unlösbar befestigt wird. Der Kontaktierungsbereich 10 kann sich beispielsweise bis an das obere Ende der Außenleiterbuchse 6, also bis an das obere Ende des Endabschnitts 23 erstrecken. In dem Ausführungsbeispiel aus Figur 3 endet der Kontaktie ¬ rungsbereich 10 allerdings mit einem bestimmten Abstand in Axialrichtung, also parallel zur Zentralachse 7 vor dem oberen Ende der Außenleiterbuchse 6. Dieser Abstand kann beliebig gewählt werden. Figur 4 zeigt einen Längsschnitt durch ein weiteres Aus ¬ führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steckverbindung 1 mit aufgenommenen Koaxialkabel 2, wobei die elektrische Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei der Kontaktierungsbereich 10 und die Au- ßenleiterbuchse 6 einteilig ausgebildet sind. Der Kon ¬ taktierungsbereich 10 besteht bevorzugt ebenfalls aus einzelnen voneinander getrennten Segmenten die durch einen Druck von radial außen nach radial innen zu der elektrischen Kontaktierung beitragen. Auch in Figur 4 ist der Kontaktierungsbereich 10 an seinem oberen Ende 40 von radial außen nach radial innen in Richtung des Trennelements 12 geneigt, wodurch ein aufzunehmendes Ko ¬ axialkabel 2 möglichst einfach eingeführt werden kann. Die mechanische Fixierung erfolgt in analoger Weise zu dem Ausführungsbeispiel aus Figur 2A.

Figur 5A zeigt einen Längsschnitt durch ein Ausführungs ¬ beispiel des erfindungsgemäßen Steckverbinders 1 mit aufgenommenen Koaxialkabel 2, wobei die elektrische Kon ¬ taktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei ein Klemmring 50 zwischen der Außenleiterbuch- se 6 und dem Koaxialkabel 2 gedreht ist und für die me ¬ chanische Fixierung sorgt. Der Endabschnitt 23 der Au- ßenleiterbuchse 6 verbreitert sich nach radial außen, also weg von der Zentralachse 7. Diese Verbreiterung kann im Längsschnitt getapert, konisch oder gebogen aus ¬ geführt sein. Bevorzugt ist der Verlauf der Verbreite ¬ rung des Endabschnitts 23 derart gewählt, dass diese im Längsschnitt für jeden Punkt stetig ist. Ein eingebrach ¬ ter Klemmring 50 wird daher von dem Endabschnitt 23 der Außenleiterbuchse 6 in Richtung des aufzunehmenden Koa- xialkabels 2 gedrückt, wodurch die mechanische Fixierung entsteht .

Bevorzugt weist die Innenwandung des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6 ein Gewinde auf. Die Außenwan ¬ dung des Klemmrings 50 weist einen entsprechenden Gegenpart auf. Der Klemmring 50 kann auch selbst furchend sein. Je weiter der Klemmring 50 in axialer Richtung nach unten, also in Richtung des Trennelements 12 ge- dreht wird, desto stärker wirkt eine Kraft nach radial innen, also in Richtung der Zentralachse 7 und desto stärker ist die mechanische Fixierung ausgebildet.

Der Klemmring 50 weist einen Teil in axialer Richtung auf, dessen Außendurchmesser größer ist, als der Außendurchmesser des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6. Ein anderer Teil des Klemmrings 50 weist einen Außen ¬ durchmesser auf, der wiederum kleiner ist als ein Außendurchmesser des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6. Durch Eindrehen des Klemmrings 50 wirkt eine Kraft auf diesen, so dass der Klemmring 50 radial nach innen gedrückt wird, wodurch die mechanische Fixierung ent ¬ steht. Der Beginn des sich verbreitenden Teils der Außenleiterbuchse 6, kann als Anschlag dienen, bis zu wel- ehern Punkt der Klemmring 50 eingedreht werden kann.

Figur 5B zeigt einen Längsschnitt durch ein weiteres er ¬ findungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Steckverbindung 1 mit aufgenommenen Koaxialkabel 2, wobei die elektri- sehe Kontaktierung von der mechanischen Fixierung getrennt ist und wobei der Klemmring 50 über die Außenlei ¬ terbuchse 6 gedreht wird und dadurch für die mechanische Fixierung sorgt. Ein Innendurchmesser zumindest eines Teils des Klemmrings 50 ist dabei größer, als ein Innen ¬ durchmesser des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6. Der Klemmring 50 weist an seiner Innenwandung ebenfalls wiederum bevorzugt ein Gewinde auf, welches in ein entsprechendes Gegengewinde an der Umfangswandung des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6 greift. Dadurch, dass der Innendurchmesser des Klemmrings 50 geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser eines Teils des Endabschnitts 23 der Außenleiterbuchse 6 kommt es zu einer mechanischen Verspannung zwischen dem Klemmring 50 und der Außenleiterbuchse 6, wodurch eine Kraft erzeugt wird, die den Endabschnitt 23 der Außenleiter ¬ buchse 6 radial nach innen, also in Richtung der Zentralachse 7 drückt. Der Endabschnitt 23 der Außenleiter- buchse 6 weist bezüglich seiner Umfangswandung eine leicht konische Form auf. Der Endabschnitt 23 verjüngt sich hin zu seinem oberen Ende und damit weg von seinem Trennelement 12, wobei der Außendurchmesser des oberen Endes geringer ist als der Innendurchmesser des Klemm- rings 50.

Figur 5C zeigt einen Querschnitt durch die Außenleiterbuchse 6 und/oder durch den Klemmring 50 auf, der zeigt, dass die Außenleiterbuchse 6 und/oder der Klemmring 50 geschlitzt ausgeführt sind. Dies ist im Längsschnitt für die Außenleiterbuchse 6 in Figur 5B bereits gezeigt. Ei ¬ ne solche geschlitzte Ausführung erlaubt, dass sich die Außenleiterbuchse 6 in ihrem Durchmesser verjüngen kann, indem die einzelnen Segmente näher zusammenrücken. Glei- ches gilt auch für eine zumindest teilweise geschlitzte Ausführung des Klemmrings 50. Bevorzugt sind diejenigen Abschnitte der Außenleiterbuchse 6 und des Klemmrings 50 geschlitzt ausgeführt, die sich in radialer Richtung überlagern. Der Schlitz ist dabei überwiegend in axialer Richtung, also parallel zur Zentralachse 7 ausgebildet. Der Bereich der Außenleiterbuchse 6, in welchem der Kon- taktierungsbereich 10 ausgebildet ist, ist bevorzugt nicht geschlitzt ausgeführt.

Die Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Längs ¬ schnitts durch ein Trennelement 12 welches an der Stirn ¬ seite eines aufgenommenen Koaxialkabels 2 anliegt. Im Gegensatz zu den scheibenförmigen Trennelementen 12 aus den vorherigen Ausführungsbeispielen weist das Trennelement 12 aus Figur 6 an seiner der Stirnseite des aufge ¬ nommenen Koaxialkabels 2 zugewandt liegenden Seite eine kegel- oder pyramidenförmige Erhebung 60 auf, die im Be- reich der Zentralachse 7 von der Öffnung zur Aufnahme des Innenleiters 3 durchsetzt ist. Die kegel- oder pyra ¬ midenförmige Erhebung 60 ist in Umlaufrichtung bevorzugt nicht unterbrochen. Sie kann allerdings auch geschlitzt ausgeführt sein. Die Erhebung 60 findet bevorzugt einzig in dem Bereich der Stirnseite des aufzunehmenden Koaxialkabels 2 statt, in welchem das Dielektrikum 5 ausge ¬ bildet ist. Dies bedeutet, dass die Stirnseite des Au ¬ ßenleiters 4 nicht durch die Erhebung 60 beeinträchtigt ist. Die Erhebung 60 bewirkt, dass das aufzunehmende Ko- axialkabel 2 besser gehalten wird und dass ein Druck durch den Kontaktierungsbereich 10 nicht dazu führt, dass der Außenleiter 4 radial nach innen, also in Richtung der Zentralachse 7 verschoben wird. Die Erhebung 60 erstreckt sich in axialer Richtung bevorzugt in einer Länge, die in etwa der Dicke des Trennelements an der Stelle entspricht, an der die Erhebung 60 nicht ausge ¬ bildet ist. Die Höhe der Erhebung 60 in Längsrichtung, also parallel zur Zentralachse 7 kann allerdings auch größer oder kleiner sein.

Die Erhebung 60 weist über einen Teil ihrer Länge oder über ihre gesamte Länge eine konstante Steigung auf. Es ist auch möglich, dass die Erhebung 60 über einen Teil ihrer Länge oder über die gesamte Länge durch ein Poly ¬ nom von Grad n, mit n > 2 beschrieben wird. Figur 7A zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Längs ¬ schnitts durch ein Trennelement 12, auf dem ausschließ ¬ lich das Dielektrikum 5 des Koaxialkabels 2 aufliegt. Das Koaxialkabel 2 ist derart abisoliert, dass das Die ¬ lektrikum 5 Überstand gegenüber dem Außenleiter 4 des Koaxialkabels 2 hat. Dies erlaubt, dass das Trennelement 12 aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt werden kann. Das Trennelement 12 kann auch gemäß demje ¬ nigen aus einer der Figuren 1A bis 5B aufgebaut sein und glatt, also ohne Erhebung ausgeführt sein. Es ist auch möglich, dass der Vorsprung 20 das Trennelement 12 darstellt und dass die Stirnseite des Dielektrikums 5 di ¬ rekt auf dem Vorsprung 20 aufliegt. Der Vorsprung 20 und das Trennelement 12 wären in diesem Fall einteilig aus ¬ gebildet. Bevorzugt sind der Vorsprung 20 und das Trenn- element 12 allerdings zweiteilig ausgebildet, sodass es sich bei dem Trennelement 12 um ein separates Trennele ¬ ment handelt, welches bevorzugt auf dem Vorsprung 20 aufliegt . Figur 7B zeigt eine vereinfachte Darstellung des erfin ¬ dungsgemäßen Steckverbinders 1 zur Aufnahme eines Koaxi ¬ alkabels 2, wobei das Dielektrikum 5 des Koaxialkabels 2 über den Außenleiter 4 vorsteht. Das Dielektrikum 5 des Koaxialkabels 2 liegt in diesem Ausführungsbeispiel di ¬ rekt an dem Dielektrikum 70 des Steckverbinders 1 an. Das Dielektrikum 70 des Steckverbinders 1 fungiert in diesem Fall als Trennelement 12. Ein separates Trennele- ment ist daher nicht notwendig. Der Außenleiter 4 des Koaxialkabels 2 kann an seiner Stirnseite daher nicht elektrisch kontaktiert werden. Es wäre in diesem Fall auch möglich, dass das Dielektrikum 5 des Koaxialkabels 2 nicht über den Außenleiter 4 vorsteht, sodass der Au- ßenleiter 4 mit seiner Stirnseite ebenfalls auf dem Die ¬ lektrikum 70 des Steckverbinders 1 aufliegt. Der Außen ¬ leiter 4 könnte prinzipiell auch in das Dielektrikum 70 des Steckverbinders 1 hineinragen. Figur 7C zeigt eine weitere vereinfachte Darstellung des erfindungsgemäßen Steckverbinders 1 zur Aufnahme eines Koaxialkabels 2, wobei das Dielektrikum 5 des Koaxialka ¬ bels 2 über den Außenleiter 4 vorsteht. Das Dielektrikum 5 des Koaxialkabels 2 stützt sich in diesem Fall auf dem Vorsprung 20 der Außenleiterbuchse 6 ab. Über die Stirn ¬ seite des Außenleiters 4 erfolgt daher keine elektrische Verbindung mit der Außenleiterbuchse 6.

Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausfüh- rungsbeispiele beschränkt. Im Rahmen der Erfindung sind alle beschriebenen und/oder gezeichneten Merkmale beliebig miteinander kombinierbar.