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Title:
PLUG-IN CONNECTION ARRANGEMENT FOR AN ELECTRICAL TERMINAL BLOCK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206636
Kind Code:
A1
Abstract:
The disclosure comprises a plug-in connection arrangement (100) for arranging a relay (101) in an electrical terminal block, wherein the relay (101) has a bottom wall (103), a side wall (105) and a contact plug (107), which projects out of the bottom wall (103), wherein the side wall (105) is arranged perpendicularly on the bottom wall (103) and has an offset portion (109) which contacts the bottom wall (103) and projects into the relay (101) in the direction of a surface normal of the side wall (105), wherein the electrical terminal block has a relay holder (111), which is designed to hold the relay (101), wherein the relay holder (111) has a socket (113), which is designed to hold the contact plug (107) when the relay (101) is inserted into the relay holder (111), and wherein the relay holder (111) further has an insulating wall (115), which, when the relay (101) is inserted into the relay holder (111), is aligned parallel to the side wall (105) and projects beyond the bottom wall (103) in order to form an angled insulation section for the contact plug (107) along a surface of the insulating wall (115).

Inventors:
HOFFMANN, Ralf (Breitunger Weg 31A, Berlin, 12349, DE)
Application Number:
EP2019/059099
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
April 10, 2019
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO. KG (Flachsmarktstraße 8, Blomberg, 32825, DE)
International Classes:
H01R9/26
Foreign References:
DE102016112663A12018-01-11
US20120081827A12012-04-05
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
PATENTSHIP PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH (Elsenheimerstraße 65, München, 80687, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Steckverbindungsanordnung (100) zum Anordnen eines Relais (101 ) in einer Reihenklemme, wobei das Relais (101 ) eine Bodenwand (103), eine Seitenwand (105) und einen Kontaktstecker (107), welcher aus der Bodenwand (103) hervorragt, aufweist, wobei die Seitenwand (105) senkrecht an der Bodenwand (103) angeordnet ist und einen Versatzabschnitt (109) aufweist, welcher an die Bodenwand (103) anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der Seitenwand (105) in das Relais (101 ) hineinragt, wobei die Reihenklemme eine Relaisaufnahme (11 1 ) aufweist, welche ausgebildet ist, das Relais (101 ) aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme (1 11 ) eine Steckbuchse (1 13) aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 11 ) den Kontaktstecker (107) aufzunehmen, und wobei die Relaisaufnahme (11 1 ) ferner eine Isolierwand (1 15) aufweist, welche bei einem Einstecken des Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 11 ) parallel zu der Seitenwand (105) ausgerichtet ist und die Bodenwand (103) überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand (1 15) eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker (107) zu bilden.

2. Steckverbindungsanordnung (100) nach Anspruch 1 , wobei die Isolierwand (115) zumindest teilweise in den Versatzabschnitt (109) eingreift, um eine

Baubreite (1 17) der Steckverbindungsanordnung (100) zu reduzieren.

3. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Isolierwand (1 15) eine Seitenwandfläche (119) und eine Deckfläche (121 ) aufweist, wobei die Seitenwandfläche (1 19) der Seitenwand (105) zugewandt und von dem Versatzabschnitt (109) beabstandet ist, und wobei die Deckfläche (121 ) an dem Versatzabschnitt (109) zumindest teilweise zur Anlage kommt.

4. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Relaisaufnahme (11 1 ) eine vordere Führungsschiene (125) und/oder eine hintere Führungsschiene (207) aufweist, in welche das Relais (101 ) zumindest teilweise eingreift, wobei die vordere Führungsschiene (125) und/oder die hintere Führungsschiene (207) ausgebildet sind, das Relais (101 ) entlang einer Einschubrichtung zu der Steckbuchse (113) zu führen, um eine übereinanderliegende Ausrichtung des Kontaktsteckers (107) zu der Steckbuchse (1 13) zu realisieren.

5. Steckverbindungsanordnung (100) nach Anspruch 4, wobei die vordere Führungsschiene (125) und/oder die hintere Führungsschiene (207) jeweils ein u- förmiges Profil aufweisen, welches ausgebildet ist, mit dem Relais (101 ) nach und/oder während des Einschiebens des Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 11 ) eine Formschlussverbindung zu bilden.

6. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine Abschnittslänge (209) des Versatzabschnitts (109) kleiner ist als eine Relaisbaulänge des Relais.

7. Steckverbindungsanordnung (100) nach Anspruch 6, wobei eine Wandlänge der Isolierwand (115) kleiner ist als die Abschnittslänge (209) und die Isolierwand (1 15) ausgebildet ist, mit dem Versatzabschnitt (109) eine Formschlussverbindung zu bilden.

8. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Abschlussplatte (601 ), welche seitlich an der Relaisaufnahme (1 11 ) angeordnet ist und auf einer der Seitenwand (105) gegenüberliegenden

Außenwand (127) des Relais (101 ) aufliegt oder der Außenwand (127) zugewandt ist, um einen Kontaktisolierung und/oder einen Berührungsschutz des

Kontaktsteckers (107) zu realisieren.

9. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Mehrzahl von Kontaktsteckern (107), welche in einer Reihe angeordnet sind und aus der Bodenwand (103) hervorragen, wobei eine erste Anzahl der

Kontaktstecker (107) Anschlusskontakte (203-1 , 203-2) des Relais (101 ) bilden und eine zweite Anzahl der Kontaktstecker (107) Schaltkontakte (205-1 , 205-2) des Relais (101 ) bilden, und wobei die Isolierwand (1 15) sich entlang der

Schaltkontakte (205-1 , 205-2) erstreckt.

10. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine Wandhöhe (123) der Isolierwand (1 15) eine Abschnittshöhe des Versatzabschnittes (109) übersteigt, um nach dem Einstecken des Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 1 1 ) die Bodenwand (103) von der Relaisaufnahme (1 1 1 ) beabstandet anzuordnen

1 1 . Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Isolierwand (1 15) in Richtung einer Flächennormale der Seitenwand (105) gegenüber der Seitenwand (105) versetzt ist, um einen Hohlraum zwischen dem Versatzabschnitt (109) und der Isolierwand (1 15) zu bilden.

12. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Relaisaufnahme (1 1 1 ) eine Auflageplatte (501 ) aufweist, in welcher die Steckbuchse (1 13) angeordnet ist, und wobei die Auflageplatte (501 ) einstückig mit der Isolierwand (1 15) gebildet ist.

13. Steckverbindungsanordnung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Relais (101 ) eine Kontaktisolationswand (901 ) aufweist, welche parallel zu der Seitenwand (105) angeordnet ist und die Bodenwand (103) zumindest teilweise überragt, und wobei die Relaisaufnahme (1 1 1 ) eine Aufnahmenische (903) aufweist, welche bei einem Einstecken des Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 1 1 ) parallel zu der Seitenwand (105) ausgerichtet und ausgebildet ist, die Kontaktisolationswand (901 ) zumindest teilweise aufzunehmen, um entlang einer Oberfläche der Kontaktisolationswand (901 ) eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker (107) zu bilden.

14. Reihenklemmenanordnung (300) mit einer Mehrzahl von Reihenklemmen (201 ), welche jeweils eine Steckverbindungsanordnung (100) aufweisen, wobei jede Reihenklemme (201 ) zur Aufnahme eines Relais (101 ) ausgebildet ist, wobei das jeweilige Relais (101 ) eine Bodenwand (103), eine Seitenwand (105) und einen Kontaktstecker (107), welcher aus der Bodenwand (103) hervorragt, aufweist, wobei die Seitenwand (105) senkrecht an der Bodenwand (103) angeordnet ist und einen Versatzabschnitt (109) aufweist, welcher an die Bodenwand (103) anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der Seitenwand (105) in das Relais (101 ) hineinragt, wobei die jeweilige Reihenklemme (201 ) eine Relaisaufnahme (1 1 1 ) aufweist, welche ausgebildet ist, das jeweilige Relais (101 ) aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme (1 1 1 ) eine Steckbuchse (1 13) aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des jeweiligen Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 1 1 ) den Kontaktstecker (107) aufzunehmen, und wobei die Relaisaufnahme (1 1 1 ) ferner eine Isolierwand (1 15) aufweist, welche bei einem Einstecken des jeweiligen Relais (101 ) in die Relaisaufnahme (1 11 ) parallel zu der Seitenwand (105) ausgerichtet ist und die Bodenwand (103) überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand (115) eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker (107) zu bilden, wobei die Reihenklemmen (201 ) nebeneinander deckungsgleich zur Anlage kommen.

15. Reihenklemmenanordnung (300) nach Anspruch 14, wobei eine Isolierwand (115) einer Steckverbindungsanordnung (100) einer ersten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen (201 ) neben einer weiteren Außenwand (401 ) einer weiteren Steckverbindungsanordnung einer zweiten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen (201 ) angeordnet ist und der weiteren Außenwand (401 ) zugewandt ist, wobei zwischen der Isolierwand (1 15) und der Außenwand (127) ein Spalt gebildet ist.

16. Reihenklemmenanordnung (300) nach Anspruch 14 oder 15, wobei ein Spalt zwischen dem Versatzabschnitt (109), der Isolierwand (1 15) der ersten Reihenklemme und einer Außenwand der zweiten Reihenklemme eine mehrfach gewinkelte Isolationsstrecke zwischen dem Kontaktstecker (107) der

Steckverbindungsanordnung (100) der ersten Reihenklemme und dem weiteren Kontaktstecker (107) der zweiten Reihenklemme bildet.

Description:
Steckverbindungsanordnung für eine Reihenklemme

Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Steckverbindungsanordnung zum Anordnen eines Relais in einer Reihenklemme.

Ein Verbund von mehreren Reihenklemmen weist typischerweise eine Mehrzahl an nebeneinanderliegenden Steckverbindungen für elektrische Bauteile, insbesondere Relais auf. Der Abstand von Anschlusskontakten von nebeneinander angeordneten elektrischen Bauteilen kann demnach durch einen Abstand der Steckverbindungen voneinander bestimmt sein. Vorteilhafterweise wird eine Baubreite der Reihenklemmen und damit der Abstand der Steckverbindungen verkleinert, um einen Platzbedarf des Verbundes von mehreren Reihenklemmen zu reduzieren. Dementgegen kann es notwendig sein zwischen den Anschlusskontakten einen Mindestabstand einzuhalten, um eine elektrische Verbindung, insbesondere durch Funkenbildung und/oder Kriechströme zwischen den Anschlusskontakten zu unterbinden. Entsprechend kann in nachteiliger Weise eine weitere Verkleinerung der Baubreite der Reihenklemmen aufgrund des notwendigen Mindestabstands der Anschlusskontakte beschränkt sein.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Offenbarung, eine effizientere Steckverbindungsanordnung mit reduzierter Baubreite und verlängerten und/oder zumindest gleichbleibenden Isolationstrecken bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung sowie der beiliegenden Figuren.

Die vorliegende Offenbarung basiert auf der Erkenntnis, dass die obige Aufgabe durch eine Steckverbindungsanordnung gelöst werden kann, welche eine verwinkelte Ausbildung der Isolations- und/oder Kriechstrecken aufweist. Die Steckverbindungsanordnung umfasst ein Relais, welches einen Stecker bildet, und eine Relaisaufnahme, welche eine Steckbuchse bildet. Seitlich neben einem Kontaktstecker weist das Relais eine wannenförmige Vertiefung auf, in welche eine Isolierwand der Relaisaufnahme eingreift. Entsprechend bildet sich ein stufenförmiger Spalt, welcher eine Isolationsstrecke zwischen nebeneinander angeordneten Steckverbindungen um zumindest das doppelte einer Höhe der wannenförmigen Vertiefung erhöht. Mit einer Verkleinerung der Baubreite der Reihenklemme kann die Isolationsstrecke wieder reduziert sein, sodass mit der verwinkelten Ausbildung der Isolationsstrecke die Isolationsstrecke nicht kleiner ist, als eine Isolationsstrecke einer breiteren Reihenklemme ohne verwinkelte Ausbildung der Isolationsstrecke.

Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Offenbarung eine Steckverbindungsanordnung zum Anordnen eines Relais in einer Reihenklemme, wobei das Relais eine Bodenwand, eine Seitenwand und einen Kontaktstecker, welcher aus der Bodenwand hervorragt, aufweist. Die Seitenwand ist senkrecht an der Bodenwand angeordnet und weist einen Versatzabschnitt auf, welcher an die Bodenwand anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der Seitenwand in das Relais hineinragt. Die Reihenklemme weist eine Relaisaufnahme auf, welche ausgebildet ist, das Relais aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme eine Steckbuchse aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des Relais in die Relaisaufnahme den Kontaktstecker aufzunehmen. Die Relaisaufnahme weist ferner eine Isolierwand auf, welche bei einem Einstecken des Relais in die Relaisaufnahme parallel zu der Seitenwand ausgerichtet ist und die Bodenwand überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker zu bilden.

Die Steckverbindungsanordnung ist insbesondere ausgebildet ein elektrisches Bauteil, insbesondere ein Relais, welches in einem Bauteilgehäuse angeordnet ist mittels einer zumindest teilweisen Formschlussverbindung mechanisch zu fixieren. Ferner ist die Steckverbindung ausgebildet eine elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Bauteil und der Reihenklemme herzustellen. Der Versatzabschnitt bildet eine wannenförmige Vertiefung, insbesondere eine quaderförmige Ausnehmung, welche zumindest teilweise die Isolierwand aufnehmen kann.

Insbesondere kann das Relais bodenseitig L-förmig geformt sein und die Relaisaufnahme invers zu der bodenseitigen Relaisform ebenso L-förmig geformt sein, sodass das Relais zumindest teilweise formschlüssig auf der Relaisaufnahme zur Anlage kommen kann.

In einer Ausführungsform greift die Isolierwand zumindest teilweise in den Versatzabschnitt ein, um eine Baubreite der Steckverbindungsanordnung zu reduzieren.

Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass das Relais mit reduzierter Baubreite aber gleichbleibender Isolationsstrecke in einer Reihenklemme mit reduzierter Baubreite eingesetzt werden kann. Beispielsweise kann das Relais eine Mindestisolationsstrecke aufweisen, welche größer ist als eine Baubreite der Reihenklemme respektive Relaisaufnahme. Daher kann es notwendig sein eine geometrische Anordnung zu finden, welche es ermöglicht eine Isolationsstrecke zwischen zwei benachbarten Relais zu realisieren, welche größer ist als der direkt gemessene Abstand der Relais zueinander. Dies kann insbesondere durch eine gewinkelte Führung der Isolationsstrecken erreicht werden, wobei der benötigte Bauraum einer gewinkelten Isolationsstrecke größer sein kann, als eine direkte, flach ausgebildete Isolationsstrecke. Um den gegebenenfalls erhöhten Bauraum bereitzustellen, ist in dem Relais der Versatzabschnitt ausgebildet. Vorteilhafterweise sind in dem Bereich des Versatzabschnittes lediglich eine Kontaktbefestigung und/oder ein Gehäuseaustritt des Kontaktsteckers des Relais vorgesehen, sodass mit der Ausbildung des Versatzabschnittes in dem Relais keine Einschränkung für innerhalb des Relais angeordnete elektrische und/oder mechanische Komponenten resultiert. Insbesondere ist das Relais in dieser Bauform uneingeschränkt auf Leiterplatten montierbar.

Mit dem Versatzabschnitt kann der zur Aufnahme eines Relais vorgesehene Bauraum in der Reihenklemme effizienter genutzt werden, indem eine Isolationsstrecke bei zumindest gleichbleibender oder erhöhter Gesamtlänge der Isolationstrecke mit einer geringeren Baubreite realisiert werden kann. Der Bauraum für die Isolationsstrecke kann in Richtung einer Bauhöhe des Relais steigen, wobei dieser sonst ungenutzte vertikale Bauraum effizient zur Steigerung einer Packungsdichte von in nebeneinander angeordneten Reihenklemmen steckenden Relais genutzt werden kann.

In einer Ausführungsform weist die Isolierwand eine Seitenwandfläche und eine Deckfläche auf, wobei die Seitenwandfläche der Seitenwand zugewandt und von dem Versatzabschnitt beabstandet ist, und wobei die Deckfläche an dem Versatzabschnitt zumindest teilweise zur Anlage kommt.

Die Isolierwand kann von dem Relais beabstandet sein, um einen Luftspalt als Isolationstrecke zu erzeugen. Bei einer Auflage des Relais auf der Relaisaufnahme kann eine Auflagefläche des Relaisgehäuses auf der Relaisaufnahme eine Kriechstrecke für den Kontaktstecker bilden.

In einer Ausführungsform weist die Relaisaufnahme eine vordere Führungsschiene und/oder eine hintere Führungsschiene auf, in welche das Relais zumindest teilweise eingreift, wobei die vordere Führungsschiene und/oder die hintere Führungsschiene ausgebildet sind, das Relais entlang einer Einschubrichtung zu der Steckbuchse zu führen, um eine übereinanderliegende Ausrichtung des Kontaktsteckers zu der Steckbuchse zu realisieren. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass der Kontaktstecker passgenau in die Steckbuchse eingesetzt werden kann. Insbesondere bei einer Mehrzahl von Kontaktsteckern und Steckbuchsen kann somit eine Verpolung der Kontaktstecker und/oder ein versetztes Einsetzen des Relais in die Relaisaufnahme unterbunden werden.

In einer Ausführungsform weisen die vordere Führungsschiene und/oder die hintere Führungsschiene jeweils ein u-förmiges Profil auf, welches ausgebildet ist, mit dem Relais nach und/oder während des Einschiebens des Relais in die Relaisaufnahme eine Formschlussverbindung zu bilden. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass ein manuelles oder maschinelles Einsetzen des Relais in die Reihenklemme vereinfacht sein kann. Insbesondere kann ein Verkanten oder eine Fehlausrichtung des Kontaktsteckers zu der Steckbuchse unterbunden sein. Die Führungsschienen können ferner eine Verdrehsicherung aufweisen, wobei die vordere Führungsschiene in Bezug auf die hintere Führungsschiene beispielsweise eine abweichende Schienenbreite, oder einen abweichend geformten zusätzlichen Führungssteg aufweist. Die Führungsschienen können ferner eine Begrenzung des Relais an Stirnseiten des Relais bilden und das Relais stirnseitig zumindest teilweise umgreifen, sodass die Führungsschienen an den Seitenwänden des Relais zur Anlage kommen kann.

In einer Ausführungsform ist eine Abschnittslänge des Versatzabschnitts kleiner als eine Relaisbaulänge des Relais. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Isolierwand und der Versatzabschnitt in dem Bereich des zu isolierenden Kontaktsteckers ausgebildet sind. Der verbleibende Teil des Relais kann die vollständige Breite der Reihenklemme ausnutzen. Insbesondere im Bereich eines in dem Relaisgehäuse angeordneten Magnetauslösesystems überschneidet sich nicht mit dem Versatzabschnitt. Insbesondere Schaltkontakte des Relais können mittels der Isolierwand in Richtung benachbarter Schaltkontakte weiterer Relais isoliert sein. Die Anschlusskontakte zum Ansteuern des Relaisauslösesystems können geringere Anforderungen, insbesondere geringere einzuhaltende Isolier- und Kriechstrecken aufweisen, sodass eine Verlängerung der Isolationsstrecke im Bereich der Anschlusskontakte des Relais nicht notwendig sein kann.

In einer Ausführungsform ist eine Wandlänge der Isolierwand kleiner als die Abschnittslänge und die Isolierwand ist ausgebildet, mit dem Versatzabschnitt eine Formschlussverbindung zu bilden. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Isolierwand vollständig in dem Versatzabschnitt angeordnet sein kann. Insbesondere bildet die Isolierwand mit der Seitenwand des Relais eine ebene und/oder spaltfreie Fläche. Mit der Formschlussverbindung ist ein Versatz des Relais in Richtung der Wandlänge unterbunden. Ein Spaltmaß zwischen der Isolierwand und der Seitenwand kann ein Indikator zum Überprüfen der Position des Relais in der Relaishalterung sein, um ein vollständiges Einsetzen des Relais in die Relaishalterung sicherzustellen.

In einer Ausführungsform umfasst die Steckverbindungsanordnung eine Abschlussplatte, welche seitlich an der Relaisaufnahme angeordnet ist und zumindest teilweise auf einer der Seitenwand gegenüberliegenden Außenwand des Relais aufliegt und/oder der Außenwand zugewandt ist, um einen Kontaktisolierung und/oder einen Berührungsschutz des Kontaktsteckers zu realisieren. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass das jeweils erste Relais in einer Anordnung von mehreren Reihenklemmen gegenüber benachbarten elektronischen Bauteilen ausreichend große Isolations- und/oder Kriechstrecken aufweist. Die Abschlussplatte kann entsprechend der Form der Reihenklemme ausgebildet sein und überdeckt zumindest teilweise eine Außenwand des Relais.

In einer Ausführungsform umfasst die Steckverbindungsanordnung eine Mehrzahl von Kontaktsteckern, welche in einer Reihe angeordnet sind und aus der Bodenwand hervorragen, wobei eine erste Anzahl der Kontaktstecker Anschlusskontakte des Relais bilden und eine zweite Anzahl der Kontaktstecker Schaltkontakte des Relais bilden, und wobei die Isolierwand sich entlang der Schaltkontakte erstreckt. Das Relais kann insbesondere zwei, drei oder vier Schaltkontakte aufweisen, welche in Paaren oder wechselseitig elektrisch leitend verbunden werden können. Ferner kann das Relais zumindest zwei Anschlusskontakte zum Ansteuern des Magnetauslösesystems aufweisen. Die Mehrzahl der Kontaktstecker kann vorteilhafterweise nur eine einzelne Reihe bilden, um eine beabstandete Anordnung der Kontaktstecker in Richtung der Relaisbaulänge des Relais zu realisieren, sodass eine beabstandete Anordnung in Richtung der Baubreite des Relais, wie beispielsweise bei einer zweireihigen Anordnung, nicht notwendig sein kann.

Die Abstände zwischen den Kontaktsteckern können insbesondere einem standardisierten Muster entsprechen, um eine hohe Kompatibilität zu vorhandenen Relaisbaugruppen zu gewährleisten. In einer Ausführungsform übersteigt eine Wandhöhe der Isolierwand eine Abschnittshöhe des Versatzabschnittes, um nach dem Einstecken des Relais in die Relaisaufnahme die Bodenwand von der Relaisaufnahme beabstandet anzuordnen

An der Seitenwand können ferner in einem Bereich außerhalb des Versatzabschnitts Abstandshalter ausgebildet sein, welche ausgebildet sind eine Höhendifferenz bei einem Einsetzen des Relais in die Relaisaufnahme mit der gegenüber der Abschnittshöhe überhöhten Isolierwand auszugleichen, um eine Hebelwirkung entlang einer Längsachse des Relais nach dem Einsetzen in die Relaisaufnahme zu unterbinden.

Die Relaisaufnahme kann ferner eine umlaufende Wandung aufweisen, welche die Isolierwand und/oder vordere respektive hintere Führungsschiene umfasst. Die umlaufende Wandung kann das Relais bodenseitig vollständig umschließen, um einen Berührungsschutz der Kontaktstecker des Relais zu realisieren.

In einer Ausführungsform ist die Isolierwand in Richtung einer Flächennormale der Seitenwand gegenüber der Seitenwand versetzt, um einen Hohlraum zwischen dem Versatzabschnitt und der Isolierwand zu bilden. Der Hohlraum kann insbesondere Teil einer Isolationsstrecke zwischen Kontaktsteckern benachbarter Relais sein. Mit einer Änderung einer Breite der Isolationswand kann eine Breite des Hohlraums angepasst werden.

In einer Ausführungsform weist die Relaisaufnahme eine Auflageplatte auf, in welcher die Steckbuchse angeordnet ist, wobei die Auflageplatte einstückig mit der Isolierwand gebildet ist.

In einer Ausführungsform weist das Relais eine Kontaktisolationswand auf, welche parallel zu der Seitenwand angeordnet ist und die Bodenwand zumindest teilweise überragt, wobei die Relaisaufnahme eine Aufnahmenische aufweist, welche bei einem Einstecken des Relais in die Relaisaufnahme parallel zu der Seitenwand ausgerichtet und ausgebildet ist, die Kontaktisolationswand zumindest teilweise aufzunehmen, um entlang einer Oberfläche der Kontaktisolationswand eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker zu bilden.

Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Offenbarung eine Reihenklemmenanordnung mit einer Mehrzahl von Reihenklemmen, welche jeweils eine Steckverbindungsanordnung aufweisen, wobei jede Reihenklemme zur Aufnahme eines Relais ausgebildet ist, wobei das jeweilige Relais eine Bodenwand, eine Seitenwand und einen Kontaktstecker, welcher aus der Bodenwand hervorragt, aufweist, wobei die Seitenwand senkrecht an der Bodenwand angeordnet ist und einen Versatzabschnitt aufweist, welcher an die Bodenwand anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der Seitenwand in das Relais hineinragt, wobei die jeweilige Reihenklemme eine Relaisaufnahme aufweist, welche ausgebildet ist, das jeweilige Relais aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme eine Steckbuchse aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des jeweiligen Relais in die Relaisaufnahme den Kontaktstecker aufzunehmen, und wobei die Relaisaufnahme ferner eine Isolierwand aufweist, welche bei einem Einstecken des jeweiligen Relais in die Relaisaufnahme parallel zu der Seitenwand ausgerichtet ist und die Bodenwand überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker zu bilden, wobei die Reihenklemmen nebeneinander deckungsgleich zur Anlage kommen.

In einer Ausführungsform ist eine Isolierwand einer Steckverbindungsanordnung einer ersten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen neben einer Außenwand einer weiteren Steckverbindungsanordnung einer zweiten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen angeordnet und der Außenwand zugewandt, wobei zwischen der Isolierwand und der Außenwand ein Spalt gebildet ist.

In einer Ausführungsform bildet ein Spalt zwischen dem Versatzabschnitt, der Isolierwand der ersten Reihenklemme und einer weiteren Außenwand der zweiten Reihenklemme eine mehrfach gewinkelte Isolationsstrecke zwischen dem Kontaktstecker der Steckverbindungsanordnung der ersten Reihenklemme und dem weiteren Kontaktstecker der zweiten Reihenklemme.

Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Figuren erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform;

Fig. 2 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform;

Fig. 3 eine Reihenklemmenanordnung in einer Ausführungsform; Fig. 4A, 4B eine Reihenklemmenanordnung in einer Ausführungsform;

Fig. 5 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform; Fig. 6 eine Reihenklemmenanordnung in einer Ausführungsform;

Fig. 7 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform;

Fig. 8 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform; und

Fig. 9 eine Steckverbindungsanordnung in einer Ausführungsform.

Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Steckverbindungsanordnung 100 zum Anordnen eines Relais 101 in einer Reihenklemme. Das Relais 101 weist eine Bodenwand 103, eine Seitenwand 105 und einen Kontaktstecker 107, welcher aus der Bodenwand 103 hervorragt, auf. Die Seitenwand 105 ist senkrecht an der

Bodenwand 103 angeordnet und weist einen Versatzabschnitt 109 auf, welcher an die Bodenwand 103 anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der

Seitenwand 105 in das Relais 101 hineinragt.

Die Reihenklemme weist eine Relaisaufnahme 1 11 auf, welche ausgebildet ist, das Relais 101 aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme 1 11 eine Steckbuchse 113 aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 11 den Kontaktstecker 107 aufzunehmen.

Die Relaisaufnahme 1 11 weist ferner eine Isolierwand 115 auf, welche bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 11 parallel zu der Seitenwand 105 ausgerichtet ist und die Bodenwand 103 überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand 115 eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker 107 zu bilden.

Die Isolierwand 115 greift zumindest teilweise in den Versatzabschnitt 109 ein, um eine Baubreite 1 17 der Steckverbindungsanordnung 100 zu reduzieren. Weiterhin weist die Isolierwand 1 15 eine Seitenwandfläche 119 und eine Deckfläche 121 auf, wobei die Seitenwandfläche 119 der Seitenwand 105 zugewandt und von dem Versatzabschnitt 109 beabstandet ist, und wobei die Deckfläche 121 an dem Versatzabschnitt 109 zumindest teilweise zur Anlage kommt. Ferner ist die Isolierwand 1 15 in Richtung einer Flächennormale der Seitenwand 105 gegenüber der Seitenwand 105 versetzt, um einen Hohlraum zwischen dem Versatzabschnitt 109 und der Isolierwand 1 15 zu bilden.

Weiterhin übersteigt eine Wandhöhe 123 der Isolierwand 1 15 eine Abschnittshöhe des Versatzabschnittes 109, um nach dem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 die Bodenwand 103 von der Relaisaufnahme 1 1 1 beabstandet anzuordnen

Fig. 2 zeigt eine schematische Perspektivansicht der Steckverbindungsanordnung 100 gemäß der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform. Die Steckverbindungsanordnung 100 ist Teil einer Reihenklemme 201.

Die Relaisaufnahme 1 1 1 weist eine vordere Führungsschiene 125 und/oder eine hintere Führungsschiene 207 auf, in welche das Relais 101 zumindest teilweise eingreift, wobei die vordere Führungsschiene 125 und die hintere Führungsschiene 207 ausgebildet sind, das Relais 101 entlang einer Einschubrichtung zu der Steckbuchse 1 13 zu führen, um eine übereinanderliegende Ausrichtung des Kontaktsteckers 107 zu der Steckbuchse 1 13 zu realisieren.

Ferner sind die vordere Führungsschiene 125 und/oder die hintere Führungsschiene 207 jeweils ein u-förmiges Profil aufweisen, welches ausgebildet ist, mit dem Relais 101 nach und während des Einschiebens des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 eine Formschlussverbindung zu bilden.

Das Relais 101 weist eine Mehrzahl von Kontaktsteckern 107 auf, welche in einer Reihe angeordnet sind und aus der Bodenwand 103 hervorragen, wobei eine erste Anzahl der Kontaktstecker 107 Anschlusskontakte 203-1 , 203-2 des Relais 101 bilden und eine zweite Anzahl der Kontaktstecker 107 Schaltkontakte 205-1 , 205-2 des Relais 101 bilden. Ferner erstreckt sich die Isolierwand 1 15 entlang der Schaltkontakte 205-1 , 205-2.

Eine Abschnittslänge 209 des Versatzabschnitts 109 ist kleiner als eine Relaisbaulänge 21 1 des Relais. Insbesondere ist der Versatzabschnitt 109 ausreichend lang, um die Schaltkontakte 205-1 , 205-2 seitlich zu begrenzen. Ferner ist eine Wandlänge der Isolierwand 1 15 kleiner als die Abschnittslänge 209 und die Isolierwand 1 15 ist ausgebildet, mit dem Versatzabschnitt 109 eine Formschlussverbindung zu bilden. Fig. 3 zeigt eine Reihenklemmenanordnung 300 mit einer Mehrzahl von Reihenklemmen 201 , welche jeweils eine Steckverbindungsanordnung 100 entsprechend der in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsform aufweisen, wobei jede Reihenklemme 201 zur Aufnahme eines Relais 101 , welches eine Seitenwand 105 aufweist, ausgebildet ist. Die jeweilige Reihenklemme 201 weist eine Relaisaufnahme 1 1 1 auf, welche ausgebildet ist, das jeweilige Relais 101 aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme 1 1 1 eine Isolierwand 1 15 aufweist, welche bei einem Einstecken des jeweiligen Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 parallel zu der Seitenwand 105 ausgerichtet ist, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand 1 15 eine gewinkelte Isolationsstrecke zu bilden, wobei die Reihenklemmen 201 nebeneinander deckungsgleich zur Anlage kommen.

Ferner sind in der Darstellung eine erste Schnittebene 301 und eine zweite Schnittebene 303 eingezeichnet, welche quer zu einer Längsrichtung des Relais 101 ausgerichtet sind. Die erste Schnittebene 301 schneidet das Relais 101 im Bereich der Anschlusskontakte und die zweite Schnittebene 305 schneidet das Relais 101 und die Relaisaufnahme 1 1 1 im Bereich der Isolierwand 1 15.

Fig. 4A zeigt eine schematische Querschnittsansicht der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform der Reihenklemmenanordnung 300 entlang der in Fig. 3 gezeigten Querschnittsebene 301. Hierbei ist eine Isolierwand 1 15 einer Steckverbindungsanordnung 100 einer ersten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen neben einer weiteren Außenwand 401 einer weiteren Steckverbindungsanordnung einer zweiten Reihenklemme der Mehrzahl von Reihenklemmen angeordnet und der weiteren Außenwand 401 zugewandt. Zwischen der Isolierwand 1 15 und der Außenwand 127 ist ein Spalt gebildet.

Die Isolierwand 1 15 greift zumindest teilweise in den Versatzabschnitt 109 ein. Weiterhin weist die Isolierwand 1 15 eine Seitenwandfläche 1 19 und eine Deckfläche 121 auf, wobei die Seitenwandfläche 1 19 der Seitenwand 105 zugewandt und von dem Versatzabschnitt 109 beabstandet ist. Die Deckfläche 121 kommt an dem Versatzabschnitt 109 zumindest teilweise zur Anlage. Ferner ist die Isolierwand 1 15 in Richtung einer Flächennormale der Seitenwand 105 gegenüber der Seitenwand 105 versetzt, um einen Hohlraum zwischen dem Versatzabschnitt 109 und der Isolierwand 1 15 zu bilden. Fig. 4B zeigt eine schematische Querschnittsansicht der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform der Reihenklemmenanordnung 300 entlang der in Fig. 3 gezeigten Querschnittsebene 303. Die Isolierstrecke zwischen benachbarten Kontaktsteckern 107, 403 der benachbarten Steckverbindungen ist vierfach gewinkelt und zumindest auf einer Teilstrecke u-förmig ausgebildet und verläuft entlang der Seitenwandfläche 1 19 und der Deckfläche 121 der Isolierwand 1 15.

Ein Spalt zwischen dem Versatzabschnitt 109, der Isolierwand 1 15 der ersten Reihenklemme und einer Außenwand 401 der zweiten Reihenklemme bildet eine mehrfach gewinkelte Isolationsstrecke zwischen dem Kontaktstecker 107 der Steckverbindungsanordnung 100 der ersten Reihenklemme und dem weiteren Kontaktstecker 403 der zweiten Reihenklemme.

Fig. 5 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Steckverbindungsanordnung 100 zum Anordnen eines Relais 101 in einer Reihenklemme 201 . Die Reihenklemme 201 weist eine Relaisaufnahme 1 1 1 auf, welche ausgebildet ist, das Relais 101 aufzunehmen. Das Relais 101 weist eine Mehrzahl von Kontaktsteckern auf, welche in einer Reihe angeordnet sind und aus dem Relais 101 hervorragen, wobei eine erste Anzahl der Kontaktstecker Anschlusskontakte 203-1 , 203-2 des Relais 101 bilden und eine zweite Anzahl der Kontaktstecker Schaltkontakte 205-1 , 205-2, 503 des Relais 101 bilden.

Die Relaisaufnahme 1 1 1 weist eine Auflageplatte 501 auf, in welcher die Mehrzahl von Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 angeordnet ist, und wobei die Auflageplatte 501 einstückig mit der Isolierwand 1 15 gebildet ist. Die Mehrzahl von Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 ist ausgebildet, bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 die Anschlusskontakte 203-1 , 203-2 und die Schaltkontakte 205-1 , 205-2, 503 aufzunehmen.

Die Reihenklemme 201 weist ferner Anschlusselemente 701 -1 bis 701 -6 auf, welche ausgebildet sind, die Kontaktstecker des Relais, welche in den Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 stecken nach außen zu führen. Die Anschlusselemente 701 -1 bis 701 -6 sind ausgebildet, ein Kabel oder einen Stecker aufzunehmen. Insbesondere können die Anschlusselemente 701 -1 bis 701 -6 eine Rast-, Schraub-, Klemm- und/oder Steckverbindung zum mechanischen fixieren und zum elektrischen Kontaktieren eines Kabels aufweisen. Fig. 6 zeigt eine Reihenklemmenanordnung 300 mit einer Mehrzahl von Reihenklemmen 603-1 bis 603-6, welche jeweils eine Steckverbindungsanordnung entsprechend der in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsform aufweisen, wobei jede Reihenklemme 603-1 bis 603-6 zur Aufnahme eines Relais 605-1 bis 605-6 ausgebildet ist.

Die Reihenklemmenanordnung 300 umfasst eine Abschlussplatte 601 , welche seitlich an dem Relais 101 angeordnet ist und auf einer der Seitenwand 105 gegenüberliegenden Außenwand 127 des Relais 101 aufliegt, um einen Kontaktisolierung und einen Berührungsschutz des Relais 101 zu realisieren. Die Reihenklemmenanordnung 300 ist auf einer Hutschiene 607 angeordnet, insbesondere auf die Hutschiene 607 aufgeschoben, geklemmt oder gerastet.

Fig. 7 zeigt eine schematische Draufsicht der Steckkontaktanordnung 100 gemäß der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform. Die Relaisaufnahme 1 1 1 weist eine Auflageplatte 501 auf, in welcher die Mehrzahl von Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 angeordnet ist, und wobei die Auflageplatte 501 einstückig mit der Isolierwand 1 15 gebildet ist. Die Mehrzahl von Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 ist ausgebildet, bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 die

Anschlusskontakte 203-1 , 203-2 und die Schaltkontakte 205-1 , 205-2, 503 aufzunehmen.

Die Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 sind auf einer Leiterplatte 703 aufgelötet, welche ausgebildet ist, eine elektrische Verbindung zwischen den Steckbuchsen 505-1 bis 505- 5 und Anschlusselementen 701 -1 bis 701 -6 herzustellen. Alternativ ist die Verwendung von Leadframe als Verbindungselement zwischen den Steckbuchsen 505-1 bis 505-5 und den Anschlusselementen 701 -1 bis 701 -6 möglich. Ferner ist in Fig. 7 eine Querschnittsebene 705 eingezeichnet.

Fig. 8 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Steckverbindungsanordnung 100 zum Anordnen eines Relais 101 in einer

Reihenklemme 201 gemäß der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform entlang der

Querschnittsebene 705. Das Relais 101 weist eine Bodenwand 103, eine

Seitenwand 105 und einen Kontaktstecker 107, welcher aus der Bodenwand 103 hervorragt, auf. Die Seitenwand 105 ist senkrecht an der Bodenwand 103 angeordnet und weist einen Versatzabschnitt 109 auf, welcher an die Bodenwand 103 anschließt und in Richtung einer Flächennormalen der Seitenwand 105 in das Relais 101 hineinragt.

Die Reihenklemme 201 weist eine Relaisaufnahme 1 1 1 auf, welche ausgebildet ist, das Relais 101 aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme 1 1 1 eine Steckbuchse 1 13 aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 den Kontaktstecker 107 aufzunehmen.

Die Relaisaufnahme 1 1 1 weist ferner eine Isolierwand 1 15 auf, welche bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 parallel zu der Seitenwand 105 ausgerichtet ist und die Bodenwand 103 überragt, um entlang einer Oberfläche der Isolierwand 1 15 eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker 107 zu bilden.

Die Isolierwand 1 15 greift zumindest teilweise in den Versatzabschnitt 109 ein, um eine Baubreite 1 17 der Steckverbindungsanordnung 100 zu reduzieren. Weiterhin weist die Isolierwand 1 15 eine Seitenwandfläche 1 19 und eine Deckfläche 121 auf, wobei die Seitenwandfläche 1 19 der Seitenwand 105 zugewandt und von dem Versatzabschnitt 109 beabstandet ist, und wobei die Deckfläche 121 an dem Versatzabschnitt 109 zumindest teilweise zur Anlage kommt. Ferner ist die Isolierwand 1 15 in Richtung einer Flächennormale der Seitenwand 105 gegenüber der Seitenwand 105 versetzt, um einen Hohlraum zwischen dem Versatzabschnitt 109 und der Isolierwand 1 15 zu bilden.

Fig. 9 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Steckverbindungsanordnung 100 zum Anordnen eines Relais 101 in einer Reihenklemme. Das Relais 101 weist eine Bodenwand 103, eine Seitenwand 105 und einen Kontaktstecker 107 auf, welcher aus der Bodenwand 103 hervorragt. Die Seitenwand 105 ist senkrecht an der Bodenwand 103 angeordnet.

Die Reihenklemme weist eine Relaisaufnahme 1 1 1 auf, welche ausgebildet ist, das Relais 101 aufzunehmen, wobei die Relaisaufnahme 1 1 1 eine Steckbuchse 1 13 aufweist, welche ausgebildet ist, bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 1 1 den Kontaktstecker 107 aufzunehmen.

Das Relais 101 weist ferner eine Kontaktisolationswand 901 auf, welche parallel zu der Seitenwand 105 angeordnet ist und die Bodenwand 103 zumindest teilweise überragt. Ferner weist die Relaisaufnahme 1 1 1 eine Aufnahmenische 903 auf, welche bei einem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 11 parallel zu der Seitenwand 105 ausgerichtet und ausgebildet ist, die Kontaktisolationswand 901 zumindest teilweise aufzunehmen, um entlang einer Oberfläche der Kontaktisolationswand 901 eine gewinkelte Isolationsstrecke für den Kontaktstecker 107 zu bilden.

Die Kontaktisolationswand 901 greift zumindest teilweise in die Aufnahmenische 903 ein, um eine Baubreite 117 der Steckverbindungsanordnung 100 zu reduzieren. Weiterhin kann eine Wandhöhe 905 der Kontaktisolationswand 901 eine Nischenhöhe der Aufnahmenische 903 übersteigen, um nach dem Einstecken des Relais 101 in die Relaisaufnahme 1 11 die Bodenwand 103 von der Relaisaufnahme 1 11 beabstandet anzuordnen. Das Relais 101 weist ferner eine Außenwand 127 auf welcher der Seitenwand 105 und der Kontaktisolationswand 901 abgewandt ist.

Bezugszeichenliste

100 Steckverbindungsanordnung

101 Relais

103 Bodenwand

105 Seitenwand

107 Kontaktstecker

109 Versatzabschnitt

11 1 Relaisaufnahme

113 Steckbuchse

115 Isolierwand

117 Baubreite

119 Seitenwandfläche

121 Deckfläche

123 Wandhöhe

125 Vordere Führungsschiene

127 Außenwand 201 Reihenklemme

203-1 Anschlusskontakt

203-2 Anschlusskontakt

205-1 Schaltkontakt

205-2 Schaltkontakt

207 Hintere Führungsschiene

209 Abschnittslänge

21 1 Relaisbaulänge

301 Querschnittsebene

303 Querschnittsebene

401 Außenwand

403 Kontaktstecker 501 Auflageplatte

503 Schaltkontakt

505-1 Steckbuchse 505-2 Steckbuchse

505-3 Steckbuchse

505-4 Steckbuchse

505-5 Steckbuchse

601 Abschlussplatte 603-1 Reihenklemme 603-2 Reihenklemme 603-3 Reihenklemme 603-4 Reihenklemme 603-5 Reihenklemme 603-6 Reihenklemme

605-1 Relais

605-2 Relais

605-3 Relais

605-4 Relais

605-5 Relais

605-6 Relais

607 Hutschiene

701-1 Anschlusselement 701-2 Anschlusselement 701-3 Anschlusselement 701-4 Anschlusselement 701-5 Anschlusselement 701-6 Anschlusselement 703 Leiterplatte

705 Schnittebene

901 Kontaktisolationswand

903 Aufnahmenische

905 Wandhöhe