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Title:
PLUG-IN CONNECTOR FOR FLUID LINES WITH INNER ADAPTER SLEEVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/180875
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a plug-in connector (1) for connecting at least one fluid line to another fluid line or an aggregate connection, comprising a housing (2) with a through-channel (5), wherein one end of the housing (2) is designed in the form of a socket portion (3), into which a counterpart plug-in connector (14) can be plugged, and has latching means (10, 12) for fixing the counterpart plug-in connector (14) in a releasable manner. The latching means (10, 12) are a constituent part of an adapter sleeve (7) which can be plugged into the socket portion (3), and is retained in the socket portion (3) by means of radially elastic form-fitting elements, and has a through-opening (8) for a plug shank (23) of the counterpart plug-in connector (14). The latching means are formed from at least two latching arms (10), which are radially elastic in relation to a longitudinal centre axis (X-X) of the plug-in connector, and are made on the circumference of the adapter sleeve (7) by slot-like cutouts (11) in the wall of said sleeve. The latching arms (10), at their free end, have latching protuberances (12), which run radially in the direction of the longitudinal centre axis (X-X), wherein the form-fitting elements (29) consist of radially elastic latching extensions which are formed on the outer circumference of the adapter sleeve (7), between the latching arms (10), and, in the plugged-in-state, engage with a latching form fit in apertures (30) in the circumferential wall of the socket portion (3). The latching protuberances (12) are spaced apart from the longitudinal centre axis (X-X) by a radial distance which is smaller than an inner radius of the through-opening (8). At least in a region adjacent to the latching protuberances (12), a radial distance between the latching arms (10) and the longitudinal centre axis (X-X) is equal to the internal diameter of the through-opening (8) or smaller than the internal diameter of the through-opening (8).

Inventors:
KLEIN, Roland (Unterdierdorf 5, Wipperfürth, 51688, DE)
HEINRICHS, Eugen (Kölner Str. 120, Gummersbach, 51645, DE)
Application Number:
EP2015/057243
Publication Date:
December 03, 2015
Filing Date:
April 01, 2015
Export Citation:
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Assignee:
VOSS AUTOMOTIVE GMBH (Leiersmühle 2-6, Wipperfürth, 51688, DE)
International Classes:
F16L37/098
Foreign References:
EP2728236A22014-05-07
DE10115399C12002-06-06
DE102005060135A12007-07-05
DE102008013565A12009-09-17
DE102011084988A12013-04-25
Attorney, Agent or Firm:
ZAPF, Christoph (Patent- und Rechtsanwälte, Dr. Solf & ZapfSchloßbleiche 20, Wuppertal, 42103, DE)
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Claims:
Ansprüche:

Steckverbinder (1 ) zum Verbinden von mindestens einer Fluidleitung mit einer anderen Fluidleitung oder einem Aggregatanschluss umfassend ein Gehäuse (2) mit einem Durchgangskanal (5), wobei ein Ende des Gehäuses (2) als Muffenabschnitt (3) zum Einstecken eines Gegensteckverbinders (14) ausgebildet ist und Rastmittel (10, 12) zum lösbaren Fixieren des

Gegensteckverbinders (14) aufweist, wobei die Rastmittel (10, 12) Bestandteil einer in den Muffenabschnitt (3) steckbaren Adapterhülse (7) sind, die im Muffenabschnitt (3) mittels radial elastischer Formschlusselementen gehalten ist, und eine Durchgangsöffnung (8) für einen Steckerschaft (23) des

Gegensteckverbinders (14) aufweist, sowie die Rastmittel aus mindestens zwei in Bezug auf eine Längsmittelachse (X-X) des Steckverbinders radial elastischen Rastarmen (10) gebildet sind, und am Umfang der Adapterhülse (7) durch schlitzförmige Freischnitte (1 1 ) in deren Hülsenwandung

ausgebildet sind, und die Rastarme (10) an ihrem freien Ende radial in

Richtung auf die Längsmittelachse (X-X) verlaufende Rastnocken (12) aufweisen, wobei die Formschlusselemente (29) aus am äußeren Umfang der Adapterhülse (7) zwischen den Rastarmen (10) ausgebildeten, radial elastischen Rastfortsätzen bestehen, die im eingesteckten Zustand in

Ausnehmungen (30) in der Umfangswand des Muffenabschnitts (3)

formschlüssig rastend eingreifen,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnocken (12) einen radialen Abstand zur Längsmittelachse (X-X) aufweisen, der kleiner ist als ein Innenradius der Durchgangsöffnung (8) sowie ein radialer Abstand der Rastarme (10) in Bezug auf die Längsmittelachse (X-X) zumindest in einem an die Rastnocken (12) angrenzenden Bereich gleich dem Innendurchmesser der

Durchgangsöffnung (8) oder kleiner als der Innendurchmesser der

Durchgangsöffnung (8) ist. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlusselemente (29) in

Umfangsrichtung der Adapterhülse (7) formschlüssig in den Ausnehmungen (30) fixiert sind, wobei insbesondere vier um 90° zueinander versetzte

Ausnehmungen (30) ausgebildet sind.

Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) einen am Umfang ihrer Durchgangsöffnung (8) an ihrem in Einsteckrichtung (Z) gesehen hinteren Öffnungsrand verlaufenden Ringkragen (15, 15a) aufweist, der im

eingesteckten Zustand der Adapterhülse (7) außerhalb des Muffenabschnitts (3) angeordnet ist, und die Rastnocken (12) ebenfalls außerhalb des

Muffenabschnitts (3) verlaufen.

Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkragen (15) kreisförmig ist und sein Außendurchmesser gleich groß ist wie ein Außendurchmesser einer kreisförmigen Umfangskontur des Muffenabschnitts (3).

Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkragen (15a) oval derart geformt ist, dass sein größter Außendurchmesser im Bereich der

Betätigungsabschnitte (33) und sein kleinster Außendurchmesser im Bereich der Rastnocken (12) ausgebildet ist und der größte Außendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser der kreisförmigen Umfangskontur des Muffenabschnitts (3) und sein kleinster Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts (3), wobei die Rastarme (10) an ihren die Rastnocken (12) aufweisenden freien Ende derart radial nach innen verlaufend sind, dass ihr radialer Abstand kleiner ist als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung (8), so dass in der Einraststellung der Rastnocken (12) der Ringkragen (15a) eine kreisförmige Umfangskontur aufweist, deren Außendurchmesser kleiner/gleich dem Außendurchmesser des Muffenabschnitts (3) ist.

Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Rastarme (10) geringer ist als die Wandstärke der Adapterhülse (7), so dass zwischen dem Außenumfang der Wandung der Adapterhülse (7) und den Rastarmen (10) eine radial in Richtung auf die Längsmittelachse (X-X) verlaufende Stufenfläche (9a) ausgebildet ist.

Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Höhe der Stufenfläche (9a) und die Länge der Rastarme (10) innerhalb des Muffenabschnitts (3) derart bemessen sind, dass ein radial nach außen gerichteter Federweg der

Rastnocken (12) derart gegeben ist, dass der radiale Abstand der radial nach außen gespreizten Rastnocken (12) zur Längsmittelachse (X-X) zumindest gleich dem Innenradius der Durchgangsöffnung (8) der Adapterhülse (7) und zumindest gleich dem Außenradius des Steckerschaftes (14a) des

Gegensteckverbinders (14) ist.

Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastfortsätze aus jeweils parallel zur Längsmittelachse (X-X) verlaufenden, radial elastisch verbiegbaren Armen (29) gebildet sind, die diametral gegenüber liegen und zu den Rastarmen (10) um 90 0 versetzt sind und an ihren freien in Einsteckrichtung (Z) weisenden Enden radial nach außen abstehende Rastnocken (29c) aufweisen.

9. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastarme (29a) durch eine U-förmigen Schlitz (29b) von der Wandung der Adapterhülse (7) getrennt sind und mit der Wandung der Adapterhülse (7) mit ihrem entgegen der Einsteckrichtung (Z) weisenden Ende einstückig verbunden sind.

10. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 8 oder 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnocken (29c) jeweils eine in

Einsteckrichtung (Z) weisende Schrägfläche (29d) und eine entgegen der Einsteckrichtung (Z) weisende, senkrecht zur Längsmittelachse (X-X) verlaufende Rastfläche (29e) aufweisen.

1 1 . Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 8 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnocken (29c) mit ihren freien Enden auf einem Umfangskreis liegen, dessen Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts (3) und größer ist als der Innendurchmesser des Kanalabschnitts (6) des Muffenabschnitts (3).

12. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Arme (29a) kleiner ist als die Dicke der Wandung der Adapterhülse (7).

13. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastarme (10) im Bereich der

Rastnocken (12) mit dem Ringkragen (15, 15a) verbunden sind und im übrigen Umfangsbereich durch einen umfangsgemäßen Spaltabschnitt von dem Ringkragen (15, 15a) getrennt sind.

14. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkragen (15a) mittig zwischen den Rastarmen (10) Verformungsabschnitte (33) aufweist, die unter einer radial zur Längsmittelachse (X-X) gerichteten Kraft derart verformbar sind, dass eine radial nach außen gerichtete Spreizung der Rastarme (10) derart erzeugt wird, dass der radiale Abstand der Rastnocken (12) von der Längsmittelachse (X-X) gleich dem Innenradius der Durchgangsöffnung (8) ist.

15. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass in Einsteckrichtung (Z) vor der

Adapterhülse (7) in der Durchgangsöffnung (8) des Muffenabschnitts (3) eine Umfangsdichtung (26) angeordnet ist, zum Abdichten eines Umfangsspaltes zwischen einer Innenwandung des Muffenabschnitts (3) und dem

Steckerschaft (14a) des Gegensteckverbinders (14).

16. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass in dem Muffenabschnitt (3) am Übergang des im Durchmesser erweiterten Abschnitts (6) des Muffenabschnitts (3) zum Durchgangskanal (5) eine Ringschulter (27) zur Anlage der Umfangsdichtung

(26) ausgebildet ist, und die Umfangsdichtung (26) zwischen der Ringschulter

(27) und einer Stirnendfläche der Adapterhülse (7) eingekammert ist.

17. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 16,

dadurch gekennzeichnet, dass in Einsteckrichtung (Z) am vorderen Ende der Adapterhülse (7) eine Ringstufe (9b) durch eine Durchmesserreduzierung der Adapterhülse (7) ausgebildet ist, und sich ausgehend von dieser

Ringstufe am Umfang der Adapterhülse (7) parallel zur Längsmittelachse (X- X) verlaufende Führungsnuten (9c) ausgebildet sind, deren Nutgrund auf demselben Radius liegt, wie der Umfang der Ringstufe (9b), wobei im eingesteckten Zustand der Adapterhülse (7) die Führungsnuten (9c) zur Aufnahme und Führung von Führungsrippen (9e) dienen, die am Inneren des Kanalabschnitts (6) an dessen Innenwand ausgebildet sind.

18. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 17,

dadurch gekennzeichnet, dass die Ringstufe (9b) der Adapterhülse (7) eine radial zur Längsmittelachse (X-X) verlaufende, umlaufende Anlagefläche (27a) aufweist, und der Abschnitt (6a) des Kanalabschnitts (6) eine im Sinne einer Durchmesservergrößerung ausgebildete ringförmige Anschlagfläche (27b) besitzt, wobei im eingesteckten Zustand der Adapterhülse (7) diese mit ihrer Anlagefläche (27a) an der Anschlagfläche (27b) anliegt.

19. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 18,

dadurch gekennzeichnet, dass am Außenumfang des Muffenabschnitts (3) eine Lösesicherung (60) in Längsrichtung (X-X) zwischen zwei Raststellungen verschiebbar angeordnet ist, wobei die Lösesicherung in ihrer auf dem

Ringkragen (15) verschobenen zweiten Raststellung eine Spreizung der Rastarme (10) verhindert und in ihrer anderen Raststellung die Rastarme (10) spreizbar sind.

20. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass die Lösesicherung (60) aus einer den Muffenabschnitt (3) umfassenden Hülse (61 , 61 a) besteht, die an ihrem in Einsteckrichtung (Z) weisenden Umfangsrand (62) Rastzungen (63) aufweist, die in der jeweiligen Raststellung in Ausnehmungen (65, 65a) der

Umfangswand des Muffenabschnitts (3) einrasten.

21. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 20,

dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (61 , 61 a) in ihrer die Spreizung der Rastarme (10) blockierenden Raststellung den Ringkragen (15, 15a) umfasst.

22. Steckverbinder (1 ) nach Anspruch 21 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (61 , 61 a) Einbuchtungen (66) aufweist, die einen Freiraum für die Ausbuchtungen (33) des

Betätigungsabschnitts (33) des Ringkragens (15, 15a) bilden.

23. Steckverbinder (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 22,

dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (30) in der

Umfangswand des Muffenabschnitts (3) als Durchgangsöffnungen oder als umfänglich geschlossene Ausnehmungen ausgebildet sind.

24. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23,

dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (2) im Anschluss an den Muffenabschnitt (3) diametral gegenüberliegende Taschen (2a) zur Aufnahme von Greifwerkzeugen ausgebildet sind.

Description:
„Steckverbinder für Fluidleitungen mit innenliegender Adapterhülse"

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steckverbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Ein derartiger Steckverbinder ist aus der DE 10 2008 013 565 A1 bekannt.

Hierbei hintergreifen die Rastarme mit ihren Rastnocken einen Ringkragen eines eingesteckten Gegensteckverbinders. Die Rastarme weisen deshalb jeweils einen radial nach außen gerichteten Stufenabschnitt auf, an dessen freien Ende der jeweilige Rastnocken angeformt ist. Hierdurch ergibt sich eine

Durchmesservergrößerung des Steckverbinders, so dass der erforderliche

Einbauraum entsprechend vergrößert sein muss. Zudem ist es erforderlich, um die Baulänge des Steckverbinders möglichst klein zu halten, dass im Muffenabschnitt axial verlaufende Öffnungsbereiche für die Aufnahme des im Durchmesser vergrößerten Stufenabschnitts vorhanden sind, wodurch im nicht gesteckten

Zustand der Adapterhülse das Eindringen von Schmutzpartikeln in den

Muffenabschnitt begünstigt wird. Weiterhin besteht die Gefahr, dass im gesteckten Zustand des Gegensteckverbinders ein ungewolltes Lösen desselben erfolgen kann, da die über den Umfang des Muffenabschnitts vorstehenden Betätigungsabschnitte leicht zugänglich sind.

Aus der DE 10 201 1 084 988 ist ein Steckverbinder bekannt, bei dem die

Formschlussmittel am freien Ende der Rastarme an deren Außenseite ausgebildet sind. Die Rastnocken sind ebenfalls an diesen Rastarmen an deren Unterseite angeordnet, wobei sich die Rastnocken innerhalb des Muffenabschnitts befinden. Diese Anordnung und Ausbildung der Formschlusselemente und der Rastnocken bedingen einerseits eine relativ lange Bauweise des Muffenabschnitts, und darüber hinaus befindet sich in der Wandung des Muffenabschnitts ein relativ großer Ausschnitt, so dass die Rastarme ungeschützt sind, und darüber hinaus auch Schmutz leicht in den Muffenabschnitt eindringen kann.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ausgehend von einem gattungsgemäßen Steckverbinder, dessen Nachteile zu vermeiden und einen in seinen Abmessungen sehr kompakten Steckverbinder zu schaffen, der bei beengten Einbauverhältnissen die volle Elastizität und eine einwandfreie Funktion der

Rastmittel gewährleistet und eine geschützte Anordnung der Rastarme ermöglicht. Gleichzeitig soll eine wirkungsvolle Sicherung der Raststellung der Rastarme möglich sein.

Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 erreicht. Dabei weist erfindungsgemäß der Gegensteckverbinder eine im Bereich eines Steckerschaftes ausgebildete Rastnut auf, in die die Rastnocken der Rastarme im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders eingreifen. Hierdurch ist es erfindungsgemäß möglich, die Adapterhülse im Bereich ihres Ringkragens durchmessermäßig derart zu beschränken, dass der

Außendurchmesser des Ringkragens nicht größer ist als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts des Gehäuses. Hierdurch werden auch bei sehr beengten Raumverhältnissen eine Beeinträchtigung der elastischen Rastarme und eine Beschädigung derselben vermieden. Erfindungsgemäß sitzt die Adapterhülse im Wesentlichen umfangsgemäß geschützt in dem Gehäuse, und die Rastmittel sind nicht Bestandteil des Gehäuses, sondern die Rastmittel sind an dem separaten Teil der Adapterhülse ausgebildet, die in das Gehäuse eingesetzt wird. Somit ist es möglich, dass die Adapterhülse und das Gehäuse aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden können. Die erfindungsgemäßen Formschlusselemente ermöglichen sowohl eine axiale Fixierung, insbesondere eine umfangsgemäße Fixierung, da sie auch in Umfangsrichtung in der Adapterhülse zweckmäßigerweise formschlüssig fixiert sind. Durch den Formschluss in axialer Richtung kann die Adapterhülse durch Zugbeanspruchung nicht gelöst werden, und durch den erfindungsgemäßen Formschluss in Umfangsrichtung wird auch eine Verdrehung der Adapterhülse vermieden.

Erfindungsgemäß kann es von Vorteil sein, wenn die Adapterhülse einen am

Umfang ihrer Durchgangsöffnung an ihrem in Einsteckrichtung gesehen hinteren Öffnungsrand verlaufenden Ringkragen aufweist, der im eingesteckten Zustand der Adapterhülse außerhalb des Muffenabschnitts angeordnet ist, wobei auch die Rastnocken ebenfalls außerhalb des Muffenabschnitts verlaufen. Erfindungsgemäß ist es von Vorteil, wenn um 180° zueinander versetzte Rastarme an der

Adapterhülse vorgesehen sind. Vorteilhafterweise ist der Ringkragen kreisförmig ausgebildet und sein Außendurchmesser ist gleich groß wie ein Außendurchmesser einer kreisförmigen Umfangskontur des Muffenabschnitts des Gehäuses. Somit überragt der Ringkragen nicht die Außenkontur des Muffenabschnitts, wodurch sich eine sehr kompakte Bauform ergibt.

Zweckmäßigerweise ist der Ringkragen im Bereich der Rastnocken mit den

Rastarmen verbunden und im übrigen Umfangsbereich durch umfangsgemäße Spaltabschnitte von dem Gehäuse der Adapterhülse getrennt. Es ist

erfindungsgemäß von Vorteil, wenn der Ringkragen mittig zwischen den Rastarmen Verformungsabschnitte aufweist, die unter einer radial zur Längsmittelachse gerichteten Kraft derart verformbar sind, dass eine radial nach außen gerichtete Spreizung der Rastarme derart erzeugt wird, dass der radiale Abstand der

Rastnocken gleich dem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Ringkragens ermöglicht eine Lösbarkeit des eingesteckten Gegensteckverbinders von Hand. Erfindungsgemäß kann es ebenfalls vorteilhaft sein, wenn der Ringkragen oval geformt ist, wobei sein größter Außendurchmesser im Bereich der

Betätigungsabschnitte und des Ringkragens, und sein kleinster Durchmesser im Bereich der Rastnocken ausgebildet sind, und der größte Außendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser der kreisförmigen Umfangskontur des

Muffenabschnitts, und sein kleinster Außendurchmesser kleiner ist als der

Außendurchmesser des Muffenabschnitts. Hierbei sind die Rastarme an ihren die Rastnocken aufweisenden Enden derart radial nach innen verformt, dass ihr radialer Abstand zur Längsmittelachse kleiner ist als ein Innenradius der

Durchgangsöffnung, so dass in der Einraststellung der Rastnocken der Ringkragen eine kreisförmige Umfangskontur aufweist, deren Außendurchmesser kleiner/gleich dem Außendurchmesser des Muffenabschnitts ist.

Weiterhin ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die Dicke der Rastarme geringer ist, als die Wandstärke der Adapterhülse, so dass zwischen dem Außenumfang der Wandung der Adapterhülse und den Rastarmen eine radial in Richtung auf die Längsmittelachse verlaufende Stufenfläche ausgebildet ist. Hierbei ist es von Vorteil, wenn die radiale Höhe der Stufenfläche und die Länge der Rastarme innerhalb des Muffenabschnitts derart bemessen sind, dass ein radial nach außen gerichteter Federweg der Rastnocken derart gegeben ist, dass der radiale Abstand der radial nach außen gespreizten Rastnocken mindestens gleich einem Innendurchmesser der Adapterhülse und mindestens gleich dem Außendurchmesser des

Steckerschaftes eines Gegensteckverbinders ist.

Weiterhin ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die Rastfortsätze jeweils aus einem parallel zur Längsmittelachse verlaufenden, radial elastisch verbiegbaren Arm gebildet sind, wobei die Rastfortsätze diametral gegenüberliegend angeordnet und zu den Rastarmen um 90° versetzt sind und an ihren freien in Einsteckrichtung weisenden Enden radial nach außen abstehende Rastnocken aufweisen. Es ist von Vorteil, wenn die Rastarme durch einen U-förmigen Schlitz von der Wandung der Adapterhülse getrennt sind und mit der Wandung der Adapterhülse mit ihrem entgegen der Einsteckrichtung weisenden Ende einstückig verbunden sind. Hierdurch kann die Adapterhülse kurz und kompakt ausgebildet werden. Die radiale Elastizität der Arme kann über die Länge und Dicke der Arme eingestellt werden. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Rastnocken der Arme mit ihren freien Enden auf einem Umfangskreis liegen, dessen Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts und größer ist als der Innendurchmesser des Kanalabschnitts des Muffenabschnitts. Hierdurch ragen die Rastnocken mit ihren Enden nicht über den Außenumfang des Muffenabschnitts heraus, wodurch einerseits eine Beschädigung der Rastnocken verhindert und andererseits die kompakte Bauweise des erfindungsgemäßen Steckverbinders unterstützt wird.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung und Anordnung können die Rastarme im Bereich der Rastnocken durch den Steckverbinder beim Einstecken nach außen auseinandergebogen werden, so dass die Rastarme mit dem Ringkragen während des Steckvorgangs derart verformt werden, dass eine Einsteckkontrolle gegeben ist.

Weiterhin ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn in Einsteckrichtung vor der Adapterhülse in der Durchgangsöffnung des Muffenabschnitts eine

Umfangsdichtung angeordnet ist zum Abdichten eines Umfangsspaltes zwischen einer Innenwandung des Muffenabschnitts und dem Steckerschaft eines

Gegensteckverbinders.

Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn in dem Muffenabschnitt am Übergang des im Durchmesser erweiterten Abschnitts des Muffenabschnitts zum Durchgangskanal eine Ringschulter zur Anlage der Umfangsdichtung ausgebildet ist, und die

Umfangsdichtung zwischen der Ringschulter und einer Stirnendfläche der

Adapterhülse eingekammert ist. Diese erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, dass weder im Steckverbinder noch im Gegensteckverbinder Hinterschnitte ausgebildet werden müssen, um eine Kammerung der Umfangsdichtung zu erreichen. Zudem sitzt die Umfangsdichtung im Innern des Muffenabschnitts geschützt.

Erfindungsgemäß kann es weiterhin vorteilhaft sein, dass am Außenumfang des Muffenabschnitts eine Lösesicherung in Richtung der Längsmittelachse zwischen zwei Raststellungen verschiebbar angeordnet ist, wobei die Lösesicherung in ihrer auf den Ringkragen aufgeschobenen Raststellung eine Spreizung der Rastarme verhindert und in ihrer anderen, entgegengesetzt verschobenen Raststellung die Rastarme für eine Spreizung freigibt.

Hierbei ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die Lösesicherung aus einer den Muffe nabschnitt umfassenden Hülse besteht, die an ihrem in Einsteckrichtung weisenden Umfangsrand Rastzungen aufweist, die in der jeweiligen Raststellung in Ausnehmungen der Umfangswand des Muffenabschnitts einrasten.

Die erfindungsgemäße Lösesicherung zeichnet sich durch eine sehr kompakte platzsparende Bauweise aus, und durch die Ausbildung des Ringkragens als in der Montagestellung ovaler Ringkragen wird sowohl vor der Montage des

Gegensteckverbinders als auch während seiner Montage eine Verschiebung der Lösesicherung verhindert.

Weitere vorteilhafte Ausführungen und vorteilhafte Merkmale der

erfindungsgemäßen Steckverbindung sind in den Unteransprüchen beansprucht, wobei die Merkmale der einzelnen Unteransprüche unabhängig voneinander in Verbindung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs erfindungsgemäß wesentlich sind.

Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: eine perspektivische Explosions-Darstellung einer erfindungsgemäßen Steckverbindung aus einem erfindungsgemäßen Steckverbinder und einem erfindungsgemäßen Gegensteckverbinder mit zwei unterschiedlichen Darstellungen der Verschiebesicherung, eine Frontansicht auf eine erfindungsgemäße Adapterhülse, eine Seitenansicht, zum Teil geschnitten, einer Adapterhülse gemäß Fig. 2, eine perspektivische Frontalansicht auf die Adapterhülse gemäß Fig. 3, eine Schnittdarstellung gemäß dem Schnitt N-N in Fig. 3, eine Schnittdarstellung gemäß dem Schnitt 0-0 in Fig. 3, eine Ansicht auf die Adapterhülse gemäß Fig. 3 entsprechend dem Pfeil A in Fig. 1 , einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Steckverbindung im eingesteckten Zustand der Adapterhülse und vor dem Einstecken des Gegensteckverbinders, eine Schnittdarstellung im Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Steckverbindung gemäß Fig. 1 während des Einsteckvorgangs des Gegensteckverbinders,

Fig. 9 eine Ansicht gemäß dem Pfeil B in Fig. 8, einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Steckverbindung gemäß Fig. 1 im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders, eine Ansicht gemäß Fig. 10 mit einem in die Sicherungsstellung verschobenen Sicherungselement, eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Adapterhülse, eine Frontalansicht auf die Adapterhülse gemäß Fig. 12, einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Steckverbindung im nicht eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders mit einer Adapterhülse gemäß Fig. 12, eine Ansicht gemäß Fig. 14, jedoch um 90° gedreht, einen Schnitt entsprechend Fig. 14, jedoch mit einem teilweise eingesteckten Gegensteckverbinder, eine Ansicht gemäß dem Pfeil C in Fig. 15, einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Steckverbindung gemäß Fig. 14 im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders, eine Ansicht gemäß dem Pfeil D in Fig. 7, eine Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Steckverbinders, zum Teil geschnitten und Fig. 20 eine Vergrößerung als Detailansicht eines Ausschnitts F in Fig. 15.

Gleiche Teile sind in den einzelnen Figuren mit denselben Bezugsziffern

gekennzeichnet.

Zu der anschließenden Beschreibung wird ausdrücklich beansprucht, dass die Erfindung nicht auf alle oder mehrere Merkmale von beschriebenen

Merkmalskombinationen beschränkt ist, vielmehr kann jedes einzelne Teilmerkmal des Ausführungsbeispiels auch losgelöst von allen anderen im Zusammenhang damit beschriebenen Teilmerkmalen für sich und auch in Kombination mit anderen Merkmalen sowie auch unabhängig von den Merkmalskombinationen und

Rückbeziehungen der Ansprüche eine erfinderische Bedeutung in Verbindung mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 haben.

Wie in Fig. 1 dargestellt ist, weist ein erfindungsgemäßer Steckverbinder 1 ein Gehäuse 2 auf, das an seinem Ende einen Muffenabschnitt 3 besitzt. An seinem anderen Ende besitzt das Gehäuse 2 einen Steckabschnitt 4 z. B. zum Aufstecken einer Fluidleitung oder eines Leitungsverbinders. Dieser Steckabschnitt 4 kann aber auch als Aufnahmeabschnitt zum Einstecken einer Fluidleitung z. B. über eine lösbare Steckverbindung ausgebildet sein. Alternativ kann das Gehäuse 2 auch am anderen Ende an ein Aggregat über eine derartige Steckverbindung angeschlossen werden.

Der Steckverbinder 1 kann als Winkelsteckverbinder, wie in Fig. 1 dargestellt, ausgebildet sein. Alternativ kann aber auch der Steckverbinder 1 zwischen dem Muffenabschnitt 3 und dem gegenüberliegenden Ende 4 nicht abgewinkelt sein, so dass er grade ausgebildet ist, oder es können beliebige Winkel zwischen den Abschnitten 1 und 4 vorhanden sein. Ebenfalls ist ein T-förmiger oder Y-förmiger Steckverbinder möglich. Der Steckverbinder 1 kann auch Bestandteil eines Verteilergehäuses sein mit zusätzlichen weiteren Anschlüssen für eine Fluidleitung oder für einen Messanschluss oder dergleichen.

Das Gehäuse 2 weist einen Durchgangskanal 5 auf. Der Durchgangskanal 5 besitzt im Bereich des Muffenabschnitts 3 einen im Durchmesser insbesondere

vergrößerten Kanalabschnitt 6.

In den Muffenabschnitt 3 mit dem im Durchmesser vergrößerten Kanalabschnitt 6 des Gehäuses 2 wird eine Adapterhülse 7 eingesetzt. Diese Adapterhülse 7 weist eine Durchgangsöffnung 8 auf, siehe Fig. 1 und 2. Weiterhin besitzt die

Adapterhülse 7 eine die Durchgangsöffnung 8 umfassende Hülsenwandung 9.

Insbesondere in zwei einander diametral gegenüberliegenden Abschnitten sind in der Hülsenwandung 9 Rastmittel ausgebildet. Diese Rastmittel bestehen

vorzugsweise aus zwei in Bezug auf eine Längsmittelachse X-X der Adapterhülse 7 radial elastische Rastarme 10, die um 180 ° zueinander versetzt angeordnet sind. Die Rastarme 10 verlaufen z. B. parallel zur Längsmittelachse X-X und sind durch schlitzförmige Freischnitte 1 1 an ihren Längsseiten von der Hülsenwandung 9 getrennt. An ihrem in Einsteckrichtung Z vorderen Ende der Adapterhülse 7 sind die Rastarme 10 an die Hülsenwandung 9 angebunden. Hierbei besitzen die Rastarme 10 vorzugsweise eine geringere Dicke als die Wandstärke der Hülsenwandung 9, so dass zwischen dem Außenumfang der Hülsenwandung 9 und den Rastarmen 10 eine in Richtung auf die Längsmittelachse X-X verlaufende Stufenfläche 9a ausgebildet ist.

Wie in Fig. 1 weiterhin zu erkennen ist, kann es zweckmäßig sein, wenn am in Einsteckrichtung Z vorderen Ende der Adapterhülse 7 durch eine

Durchmesserreduzierung eine Ringstufe 9b ausgebildet ist. Ausgehend von dieser Ringstufe 9b erstrecken sich am Umfang der Adapterhülse 7 parallel zur

Längsmittelachse X-X verlaufende Führungsnuten 9c, deren Nutgrund auf demselben Radius um die Längsmittelachse X-X liegt wie der Umfang der Ringstufe 9b. Die Führungsnuten 9c weisen jeweils eine sich trichterförmig in Einsteckrichtung Z erweiternde Einführungsöffnung 9d auf. Die Führungsnuten 9c dienen zur Führung von im Innern des Kanalabschnitts 6 an seiner Innenwand ausgebildeten

Führungsrippen 9e beim Einstecken der Adapterhülse 7 in den Kanalabschnitt 6, wobei die Adapterhülse 7 derart ausgerichtet wird, dass die Führungsrippen 9e in die Führungsnuten 9c eingeführt werden. Hierdurch ergibt sich eine lagerichtige Positionierung der Adapterhülse 7 im Kanalabschnitt 6. Vorzugsweise sind vier jeweils um 90 ° zueinander versetzte Führungsnuten 9c ausgebildet.

Die Rastarme 10 weisen zum Beispiel an ihren freien Enden radial, in Richtung auf die Längsmittelachse X-X ausgerichtete Rastnocken 12 auf. Diese Rastnocken 12 rasten im in die Durchgangsöffnung 8 eingesteckten Zustand der Adapterhülse 7 in eine Rastnut 13 eines eingesteckten Gegensteckverbinders 14 ein, siehe Fig. 10 und 17. Diese Rastnocken 12 liegen außerhalb des Muffenabschnitts 3 im

eingesteckten Zustand der Adapterhülse 7 in den Muffenabschnitt 3. Wie z. B. in Fig. 4, 7 zu erkennen ist, besitzt die Durchgangsöffnung 8 über ihre gesamte Länge denselben Innendurchmesser, so dass eine durchgehende glatte, stufenfreie

Innenwandung vorhanden ist, diese geht insbesondere in eine

Einführungsschrägfläche im Öffnungsbereich der Durchgangsöffnung 8 im in

Einsteckrichtung Z hinten liegenden Öffnungsbereich über.

Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn die Adapterhülse 7 am Umfang ihrer Durchgangsöffnung 8, d. h. im in Einsteckrichtung Z gesehen hinten liegenden Öffnungsbereich, einen Ringkragen 15 aufweist. Dieser Ringkragen 15 verläuft radial gegenüber der Hülsenwandung 9 nach außen versetzt, so dass sein

Außendurchmesser und sein Innendurchmesser insbesondere größer sind als der Außendurchmesser der Hülsenwandung 9. Zweckmäßigerweise ist der

Außendurchmesser des Ringkragens 15 gleich groß wie der des Muffenabschnitts 3. Der Ringkragen 15a ist somit von der Adapterhülse 7 durch umfangsgemäße

Spaltabschnitte 32 zwischen den Rastarmen 10 umfangsgemäß getrennt. Im

Bereich der Rastnocken 2 der Rastarme 10 ist der Ringkragen 15 mit den

Rastarmen 10 an deren Außenseite über Stege verbunden. Demnach umschließt der Ringkragen 15 die Adapterhülse 7 im Bereich der freien Enden der Rastarme 10. Erfindungsgemäß ist es von Vorteil, wenn der Ringkragen 15 mittig zwischen den Rastarmen 10 zwei diametral einander gegenüberliegende Verformungsabschnitte 33 aufweist. Im Bereich dieser Verformungsabschnitte 33 ist der Ringkragen 5 durch eine radial von außen zur Längsmittelachse X-X aufzubringende Kraft P derart radial nach innen verformbar, dass die Rastarme 10 radial nach außen derart gespreizt werden, dass ihre Rastnocken 12 außer Eingriff aus der Rastnut 13 des Steckerschaftes 14a des eingesteckten Gegensteckverbinders 14 kommen, siehe Fig. 8. Durch diese äußere Kraftausübung auf die Verformungsabschnitte 33 nimmt der Ringragen 15 eine ovale Form ein, siehe Fig. 9. Eine derartige Verformung erfolgt auch beim Einstecken des Steckerschaftes 14a des Gegensteckverbinders 14a. Hierdurch ist eine Lösbarkeit des Gegensteckverbinders 14 aus dem

Steckverbinder 1 von Hand möglich. Der Außendurchmesser des Ringkragens 15 ist insbesondere gleich groß wie der Außendurchmesser des Muffenabschnitts 3.

Zweckmäßigerweise sind die Verformungsabschnitte 33 durch in Bezug auf die Längsmittelachse X-X radial nach außen gerichtete z. B. rippenartige

Ausbuchtungen des Ringkragens 15 gebildet. Erfindungsgemäß ist es zweckmäßig, wenn die Rastnocken 12 einen radialen Abstand zur Längsmittelachse X-X aufweisen, der kleiner ist als ein Innenradius der Durchgangsöffnung 8. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn ein radialer Abstand der Rastarme 10 in Bezug auf die

Längsmittelachse X-X zumindest in einem an die Rastnocken 12 angrenzenden Bereich gleich dem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 8 ist.

Gemäß der Erfindung ist die Adapterhülse 7 innerhalb des Muffenabschnitts 3 mittels Formschlusselementen in axialer und vorzugsweise auch umfangsgemäßer Richtung formschlüssig fixiert. Diese Formschlusselemente bestehen aus am Umfang der Adapterhülse 7 zwischen den Rastarmen 10 ausgebildeten, radial elastischen Rastmitteln 29.

Die Rastmittel 29 werden insbesondere aus zwei axial parallel zur Längsmittelachse X-X verlaufenden, radial elastisch biegbaren Armen 29a gebildet. Diese Arme 29a sind jeweils insbesondere um 90 ° zueinander versetzt zu den Rastarmen 10 angeordnet. Die Arme 29a sind durch einen U-förmigen Schlitz 29b von der Wand der Adapterhülse 7 getrennt und mit ihrem entgegen der Einsteckrichtung Z weisenden Ende mit der Wand der Adapterhülse 7 einstückig verbunden, siehe Fig. 7, 8. An ihren freien Enden weisen die Arme 29a Rastnocken 29c auf, die radial nach außen abstehen, und die eine in Einsteckrichtung weisende Schrägfläche 29d besitzen, sowie eine senkrecht zur Längsmittelachse X-X verlaufende Rastfläche 29e, die mit der Schrägfläche 29d an ihrem äußeren freien Ende einen spitzen Winkel einschließt, siehe Fig. 3. Ein Umfangskreis, auf dem die Rastnocken 29c mit ihren freien Enden liegen, besitzt einen Durchmesser, der größer ist als der

Innendurchmesser des Kanalabschnitts 6 des Muffenabschnitts 3 und kleiner als der Außendurchmesser des Kanalabschnitts 6 ist. Es ist zweckmäßig, wenn im in Einsteckrichtung gesehen hinter dem jeweiligen Rastnocken 10 ein

Versteifungsansatz 29f angeformt ist. Die Dicke der Arme 29 ist vorzugsweise kleiner als die Dicke der Wand der Adapterhülse 7. Über die Länge und die Dicke der Arme 29a kann die Federelastizität der Arme 29a eingestellt werden.

Die Rastnocken 29c korrespondieren mit Ausnehmungen 30 in der Umfangswand des Muffenabschnitts 3 derart, dass im eingesteckten Zustand der Adapterhülse 7 in den Muffenabschnitt 3 die Rastnocken 29c in die Ausnehmungen 30 formschlüssig einrasten. Die Ausnehmungen 30 sind vorteilhafterweise als Durchbrüche der Wandung des Muffenabschnitts 3 ausgebildet. Vorzugsweise sind vier jeweils um 90 ° zueinander versetzt angeordnete Ausnehmungen 30 in dem Muffenabschnitt 3 vorhanden. Die Rastnocken 29c sind insbesondere derart dimensioniert, dass ihre freien Enden im eingerasteten Zustand nicht aus den Durchbrüchen 30 herausragen. Indem vier um 90 ° zueinander versetzte Ausnehmungen 30 ausgebildet sind, kann die Adapterhülse 7 in um 90 ° zueinander verdrehte

Positionen eingesteckt werden. Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn die Durchbrüche 30 als innere Vertiefungen ausgebildet sind, so dass die

Umfangswandung des Muffenabschnitts 3 geschlossen ist. Hierzu kann auf das Ausführungsbeispiel, siehe Fig. 19, verwiesen werden.

Die Rastnocken 29c rasten mit ihren senkrecht zur Längsmittelachse X-X

verlaufenden Rastflächen 29e ein, und die Ausnehmungen 30 weisen den

Rastflächen 29e gegenüber liegende Anlageflächen auf, die ebenfalls senkrecht zur Längsmittelachse X-X verlaufen. Diese Ausbildung der gegenüberliegenden Flächen bedingt im eingerasteten Zustand einen Formschluss in axialer Richtung.

Zweckmäßigerweise sind die Rastnocken 29c und die Ausnehmungen 30 derart aneinander angepasst, dass im eingerasteten Zustand eine Verdrehung der

Adapterhülse 7 nicht möglich ist.

Die Montage der Adapterhülse 7 erfolgt erfindungsgemäß derart, siehe Fig. 1 , dass zunächst eine Umfangsdichtung 26 in den Muffenabschnitt 3 eingesteckt wird.

Danach wird die Adapterhülse 7 in den Muffenabschnitt 3 eingeführt, bis ihre

Formschlusselemente 28, d. h. die Rastnocken 29c, in die Ausnehmungen 30 eingerastet sind, siehe Fig. 7. In den derart fertig montierten erfindungsgemäßen Steckverbinder wird der Gegensteckverbinder 14 eingesteckt, siehe Fig. 8. Durch das Einstecken des Steckerschaftes 14a werden die Rastarme 10 gespreizt, siehe Fig. 8, wobei der Ringkragen 15 eine ovale Form einnimmt, siehe Fig. 9, so dass sein Außendurchmesser im Bereich der Betätigungsabschnitte 33 kleiner ist als im Bereich der Rastnocken 12. Der letztere ist dann größer als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts 3. Im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders 14 rasten die Rastnocken 12 der Rastarme 10 in die Rastnut 13 des

Gegensteckverbinders 14 formschlüssig ein, siehe Fig. 10, wobei der Ringkragen 15 wieder seine ursprüngliche Kreisform einnimmt. Wie sich aus den Fig. 1 bis 1 1 ergibt, kann es gemäß der Erfindung zweckmäßig sein, wenn am Außenumfang des Muffenabschnitts 3 eine Lösesicherung 60 in Längsrichtung der Längsachse X-X verschiebbar angeordnet ist. Diese

Lösesicherung 60 ist zwischen zwei Stellungen, insbesondere Raststellungen, verschiebbar gelagert. Die erste Stellung ist eine Montagestellung, in der der Gegensteckverbinder 14 in den erfindungsgemäßen Steckverbinder 1 , und zwar in die Adapterhülse 7 eingesteckt werden kann, siehe Fig. 7, 8. Die zweite Stellung ist eine Stellung, in der die Lösesicherung 60 in Richtung auf den Ringkragen 15 derart verschoben ist, dass die Lösesicherung 60 eine radiale Spreizung der Rastarme 10 verhindert, siehe Fig. 11.

Vorteilhafterweise besteht gemäß der Erfindung die Lösesicherung 60 aus einer den Muffenabschnitt 3 formschlüssig umfassenden Hülse 61. Diese Hülse 61 ist auf dem Muffenabschnitt 3 verschiebbar gelagert, und zwar zwischen den vorbeschriebenen zwei Stellungen. In der ersten Stellung befindet sich die Hülse 61 vollständig auf dem Muffenabschnitt 3, so dass der Ringkragen 15 frei zugänglich ist und eine Spreizung der Rastarme 10 durch senkrechten Kraft P auf den Ringkragen 15 möglich ist oder die Rastarme 10 beim Einstecken des Gegensteckverbinders 14 gespreizt werden können, siehe Fig. 8. In dieser Stellung rastet z. B. die Hülse 61 mit an ihrem Umfangsrand 62 ausgebildeten Rastzungen 63 mit endseitigen

Rastansätzen 64 kraftformschlüssig, d. h. lösbar in einer Ausnehmung 65 in der Umfangswand des Muffenabschnitts 3 ein. Vorteilhafterweise sind zwei um 180 ° zueinander versetzte Rastzungen 63 und zwei um 90 0 versetzte Ausnehmungen 65 vorhanden. In der zweiten Stellung, insbesondere Raststellung, umfasst die Hülse 61 auch den Ringkragen 15, siehe Fig. 1 1 . Hierdurch ist eine Spreizung der

Rastarme 10 nicht mehr möglich, so dass hierdurch ein ungewolltes Lösen der erfindungsgemäßen Steckverbindung, bestehend aus Steckverbinder 1 und

Gegensteckverbinder 14 verhindert wird. In dieser zweiten Raststellung rastet die Hülse 61 mit ihren Rastzungen 63 in der Umfangswand des Muffenabschnitts 3 in dort vorhandene Ausnehmungen 65a kraftformschlüssig ein, die mit den Ausnehmungen 30 zusammenfallen können. Zweckmäßigerweise besitzt die Hülse 61 an ihrem Umfang Einbuchtungen 66, die derart ausgebildet sind, dass in der zweiten Stellung die am Ringkragen 15 vorhandenen Ausbuchtungen 33a innerhalb der Einbuchtungen 66 liegen, so dass ein Verschieben der Hülse 61 in die zweite Stellung nicht behindert wird. Die Einbuchtungen 66 können, wie in Fig. 1

dargestellt, entweder als axiale Einbuchtungen 66 ausgebildet sein oder aber alternativ als radiale Einbuchtungen der Hülsenwandung, so dass bei dieser

Ausführungsform der Lösesicherung 60a die Hülsenwandung außen geschlossen ist und die Ausbuchtungen 33a von den Einbuchtungen 66 umfangsgemäß umfasst werden.

An dem Außenumfang des Muffenabschnitts 3 sind zweckmäßigerweise vier um 90 0 zueinander versetzt angeordnete Längsrippen 67 ausgeformt. Die Hülse 61 besitzt in Anpassung hieran in ihrer Hülsenwandung Führungsnuten 68 zur Aufnahme der Längsrippen 67. Hierdurch erfolgt ein lagerichtiges Aufstecken der Hülse 61 auf den Muffenabschnitt 3, wenn die Adapterhülse 7 noch nicht in den Muffenabschnitt 3 eingesteckt ist, siehe Fig. 1.

Es kann zweckmäßig sein, wenn der Ringkragen eine modifizierte Form besitzt. Hierbei hat der Ringkragen 15a in der nicht gespreizten Stellung der Rastarme 10 eine ovale Form, siehe Fig. 12, 13, so dass der Außendurchmesser des

Ringkragens 15a im Bereich der Rastnocken 12 kleiner ist als im Bereich der Betätigungsabschnitte 33.

Somit ist sein größter Außendurchmesser im Bereich der Betätigungsabschnitte 33 und sein kleinster Außendurchmesser im Bereich der Rastnocken 12 ausgebildet, und der größte Außendurchmesser ist größer als der Außendurchmesser der kreisförmigen Umfangskontur des Muffenabschnitts 3, und sein kleinster

Außendurchmesser ist kleiner als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts 3. Hierbei ist der Außendurchmesser des Ringkragens 15a größer als der Außendurchmesser des Muffenabschnitts 3 im Bereich der Betätigungsabschnitte 33. Der radiale Abstand der Rastarme 10 im Bereich der Rastnocken 12 ist kleiner als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 8 im nicht montierten Zustand, siehe Fig. 14, 14a. Hierdurch greifen einerseits im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders 14 die Rastarme 10 formschlüssig in die Rastnut 13 des Gegensteckverbinders 14 ein, siehe Fig. 17, und andererseits werden beim

Einstecken des Gegensteckverbinders 14 mit seinem Steckerschaft 14a die

Rastarme 10 derart gespreizt, dass der Ringkragen 15a eine entgegengesetzte ovale Umfangskontur einnimmt, wobei der Außenumfang des Ringkragens 15a gegenüber dem Außenumfang des Muffenabschnitts 3 vorsteht, und zwar im Bereich der Rastnocken 12, siehe Fig. 15, 16. Die Rastarme 10 einschließlich der Rastnocken 12 sind derart in ihrem radialen Abstand bemessen, dass im

eingerasteten Zustand in der Rastnut 13 der Ringkragen 15a eine derartige

Kreisform besitzt, dass sein Außendurchmesser kleiner/gleich dem

Außendurchmesser des Muffenabschnitts 3 ist, siehe Fig. 17, 18. Die Ausbildung des Ringkragens 15a ermöglicht, dass in der nicht montierten Stellung des

Gegensteckverbinders 14, siehe Fig. 14a, sowie beim Einstecken des

Gegensteckverbinders 14 in die Adapterhülse 7, siehe Fig. 15, die Hülse 61 , 61 a nicht über den Ringkragen 15a verschiebbar ist, jedoch im eingesteckten Zustand des Gegensteckverbinders 14 über den Ringkragen 15a in ihre zweite Stellung verschiebbar ist, siehe Fig. 17. Somit ermöglicht die ovale Ausbildung des

Ringkragens 15a, wie im Vorstehenden beschrieben, eine Zweifachsicherung der erfindungsgemäßen Steckverbindung gegen ungewolltes Verschieben der Hülse 61 und Lösen des Gegensteckverbinders 14 aus dem erfindungsgemäßen

Steckverbinder 1.

Ein Anschlussabschnitt 24 des Gegensteckverbinders 14 kann als Anschlusshülse zum Einstecken oder Einschrauben eines Fluidanschlusses oder eines weiteren Verbinderteils ausgebildet sein, siehe Fig. 1 . Alternativ kann der Anschlussabschnitt 24 auch als Anschlusszapfen zum Aufstecken einer Fluidleitung hergestellt sein.

Durch den Gegensteckverbinder 14 verläuft ein Fluidkanal 34, der

zweckmäßigerweise einen Kanal-Innendurchmesser besitzt, der dem

Innendurchmesser des Durchgangskanals 5 des Gehäuses 2 entspricht.

Der Gegensteckverbinder 14 besitzt einen Steckerschaft 14a, der einen

kreisförmigen Querschnitt senkrecht zu seiner Mittelachse aufweist. Der

Außendurchmesser des Steckerschaftes 23 ist größer als ein radialer Abstand der Rastnocken 12, so dass die Rastarme 10 beim Einstecken des Steckerschaftes 23 radial nach außen verbogen werden, siehe hierzu Fig. 8, 15. An seinem in

Einsteckrichtung Z vorderen Ende weist der Steckerschaft 23 die umfänglich verlaufende Rastnut 13 auf. Diese Rastnut 13 besitzt eine in Einsteckrichtung z vordere, senkrecht zur Mittelachse X-X verlaufende Anlagefläche, die mit einer ebenfalls senkrecht zur Längsmittelachse X-X verlaufenden Anlagefläche des Rastnockens 12 derart zusammenwirkt, dass ein Formschluss im eingerasteten Zustand in axialer Richtung gegeben ist, so dass ein selbständiges Lösen des Steckerzapfens bzw. des Steckerschaftes 14a unter Zugbeanspruchung nicht erfolgen kann. An dem dem Steckerschaft 14a gegenüberliegenden Ende des Gegensteckverbinders 14 ist der Anschlussabschnitt 24 zum Anschluss einer Fluidleitung oder eines Aggregats vorgesehen. Zwischen dem Anschlussabschnitt 24 und der Rastnut 13 kann ein Ringbund angeformt sein, der als Anschlag dienen kann. Die Länge des Steckerschaftes 14a ist insbesondere derart bemessen, dass dieser im eingesteckten Zustand in die Adapterhülse 7 mit seinem freien Ende aus der Adapterhülse 7 bis in den Durchgangskanal 5 des Gehäuses 2 hinein verläuft.

Weiterhin ist erfindungsgemäß zweckmäßigerweise vorgesehen, siehe Fig. 20, dass innerhalb des Muffenabschnitts 3 die Umfangsdichtung 26 in Einsteckrichtung Z vor der Adapterhülse 7 angeordnet ist. Diese Umfangsdichtung 26 dichtet den Umfangsspalt zwischen dem Steckerschaft 14a in dessen eingestecktem Zustand und ist zwischen einer Ringschulter 27 am Übergang des Muffenabschnitts 3 und einer Stirnendfläche 6a der Adapterhülse 7 eingekammert. Auf Grund dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung entfällt die Ausbildung einer Aufnahmenut für die Umfangsdichtung 26, so dass fertigungstechnisch die Ausbildung von

Hinterschnitten nicht erforderlich ist. Darüber hinaus ist die Umfangsdichtung 26 im montierten Zustand der Adapterhülse 7 im Innern des Muffenabschnitts 3 geschützt angeordnet. Der Innendurchmesser des Durchgangskanals 5 des Gehäuses 2 und der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 8 der Adapterhülse 7 sind an den Außendurchmesser des Steckerschaftes 14a des Gegensteckverbinders 14 angepasst. Zweckmäßigerweise sind der Innendurchmesser des Durchgangskanals 5 und der Durchgangsöffnung 8 gleich groß. Durch eine elastische Verformung des Dichtrings 26, die durch das Einstecken des Steckerschaftes 14a verursacht wird, erfolgt einerseits eine Abdichtung nach außen und andererseits eine Fixierung des Steckerschaftes 14a in der Adapterhülse 7 bzw. im Muffenabschnitt 3 durch die innerhalb der O-Dichtung erzeugten Verformungsspannung. Die Ringstufe 9b der Adapterhülse 7 besitzt eine radial zur Längsmittelachse X-X verlaufende,

umlaufende Anlagefläche 27a. Wie in Fig. 20 dargestellt ist, besitzt insbesondere der Kanalabschnitt 6 eine im Sinne einer Durchmesservergrößerung ausgebildete ringförmige Anschlagfläche 27b, die derart angeordnet ist, dass die

Umfangsdichtung 26 zwischen der Ringschulter 27 und der Anschlagfläche 27b verläuft. Im eingesteckten Zustand liegt die Adapterhülse 7 mit ihrer Anlagefläche 27a an der Anschlagfläche 27b an, und die Adapterhülse 7 ragt mit ihrer Ringstufe 9b in den Abschnitt 6a des Kanalabschnitts 6 hinein, der von der Umfangsdichtung 6 abgedichtet wird.

Durch die vorstehende Ausbildung erfolgt ein geometrischer Abschluss der

Aufnahme für die Umfangsdichtung 26, eine Begrenzung des Übersteckweges bei der Montage der Adapterhülse 7, eine Aufnahme bzw. Weiterleitung der Aufdornkraft, sowie eine Aufrechterhaltung eines Spaltmaßes zwischen dem

Muffenabschnitt 3 des Gehäuses 2 und der Adapterhülse 7.

Weiterhin ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn im Inneren der

Durchgangsbohrung 6 in Einsteckrichtung hinter der Ringschulter 27 im Sinne einer Durchmesserverringerung eine radial gerichtete Anschlagfläche 27c ausgebildet ist, wodurch ein Tiefenanschlag gegeben ist, siehe Fig. 7, 8.

Wie in den Fig. 8, 9 und 15, 16 dargestellt ist, steht der Ringkragen 15, 15a mit seinen mit den Rastarmen 10 verbundenen Abschnitten radial nach außen vor, wenn der Gegensteckverbinder 14 noch nicht vollständig eingesteckt ist, so dass der Ringkragen 15, 15a eine ovale Form einnimmt. Hierdurch ist eine optische Kontrolle gegeben, ob die Einraststellung erreicht ist oder nicht. Denn in der Einraststellung schließt der Ringkragen 15 mit seinem äußeren Umfang mit dem äußeren Umfang des Muffenabschnitts 3 umfangsgemäß bündig ab, wobei dann der Ringkragen 15, 15a eine kreisförmige Umfangskontur besitzt.

In Fig. 19 ist eine Ausführung des Steckverbinders 1 dargestellt, die eine zerspante Herstellung aus Metall zeigt. Hierbei sind die Ausnehmungen 30 nicht als

Durchbrüche dargestellt, sondern bilden eine umlaufende Kante, die eine axiale Fixierung der Adapterhülse 7 bewirkt. Jedoch ist eine Verdrehung der Adapterhülse 7 möglich.

Weiterhin ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die radiale Höhe der

Stufenfläche 9a und die Länge der Rastarme 10 innerhalb des Muffenabschnitts 3 derart dimensioniert sind, dass der radiale Abstand der Rastnocken kleiner als der Innendurchmesser der Adapterhülse 7 und kleiner als der Außendurchmesser des Steckerschaftes 14a des Gegensteckverbinders 14 ist. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Steckkupplung, bestehend aus einem Steckverbinder 1 und einem Gegensteckverbinder 14, wie im Vorstehenden beschrieben.

Weiterhin ist, wie in Fig. 1 zu erkennen ist, es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn am Übergang des Muffenabschnitts 3 zum übrigen Steckverbindergehäuse 2 zwei diametral gegenüberliegende Aufnahmetaschen 2a ausgebildet sind. Diese

Aufnahmetaschen 2a dienen zur Aufnahme von Greifvorrichtungen für die Montage des erfindungsgemäßen Steckverbinders 1 .

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen

Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfasst auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Es wird ausdrücklich betont, dass die

Ausführungsbeispiele nicht auf alle Merkmale in Kombination beschränkt sind, vielmehr kann jedes einzelne Teilmerkmal auch losgelöst von allen anderen

Teilmerkmalen für sich eine erfinderische Bedeutung haben. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmale definiert sind. Dies bedeutet, dass grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann.

Bezugszeichenliste

1 Steckverbinder

2 Gehäuse

2a Aufnahmetaschen

3 Muffenabschnitt

4 Steckabschnitt

5 Durchgangskanal

6 Kanalabschnitt

6a Abschnitt des Kanalabschnitts

7 Adapterhülse

8 Durchgangsöffnung

9 Hülsenwandung

9b Ringstufe

9c Führungsnuten

9d Einführungsöffnung

9e Führungsrippen

10 Rastarme

1 1 Freischnitte

12 Rastnocken

13 Rastnut

14 Gegensteckverbinder 14a Steckerschaft

15 Ringkragen

15a Ringkragen

23 Steckerschaft

24 Anschlussabschnitt

26 Umfangsdichtung

27 Ringschulter

27a Anlagefläche 7b Anschlagfläche

7c radial gestreckte Anschlagfläche 9 Rastmittel

9a Rastarme

9b U-förmiger Schlitz

9c Rastnocken

9d Schrägflächen

9e Rastfläche

9f Versteifungsansatz

0 Ausnehmungen

2 Spalt

33 Verformungsabschnitte

33a Ausbuchtungen

34 Fluidkanal

35 Rastnut des Gegensteckverbinders

60 Lösesicherung

60a Lösesicherung

61 Hülse

61 a Hülse

62 Umfangsrand

63 Rastzungen

64 Rastansätze

65 Ausnehmungen

65a Ausnehmungen

66 Einbuchtungen

67 Längsrippen

68 Führungsnuten

Z Einsteckrichtung

X-X Längsmittelachse

Y-Y Längsmittelachse