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Title:
PLUG PART OF A PLUG-IN CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206652
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to plug part (1) of a plug-in connection (2), the plug part (1) having a plug part housing (3), one or more electrical and/or optical contacts (4), at least one locking spring (5), and, in the plug part housing (3), at least one receiving space (6) for the insertion of an insertion part (7) of a mating plug part (8) of the plug-in connection (2). When the mating plug part is in the inserted state, in which the insertion part (7) is completely inserted into the receiving space (6) in an insertion direction (9), the mating plug part (8) is locked by means of a longitudinal stop surface (10) of the locking spring (5) in a locking position of the locking spring (5) to prevent the insertion part (7) from being pulled out of the receiving space (6) against the insertion direction (9). In addition to the longitudinal stop surface (10), the locking spring (5) has at least one transverse stop surface (11) for pressing the insertion part (7) against the plug part housing (3) in a direction (12) transverse, preferably orthogonal, to the insertion direction (9).

Inventors:
DOBLER, Oliver (Fichtenweg 10, 6774 Tschagguns, 6774, AT)
Application Number:
EP2019/059214
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
April 11, 2019
Export Citation:
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Assignee:
NEUTRIK AG (Im alten Riet 143, 9494 Schaan, 9494, LI)
International Classes:
H01R13/627; H01R13/633; H01R24/86
Domestic Patent References:
WO2014075751A12014-05-22
Foreign References:
CN206850124U2018-01-05
US5435744A1995-07-25
DE19958695A12001-06-28
DE102006001630A12007-07-12
CN205882284U2017-01-11
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
FECHNER, Thomas et al. (Hörnlingerstraße 3, 6830 Rankweil, 6830, AT)
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Claims:

Ansprüche

1 . Steckverbinderteil (1) einer Steckverbindung (2), wobei das Steckverbinderteil (1) ein Steckverbinderteilgehäuse (3) und einen oder mehrere elektrische und/oder optische Kontakte (4) und zumindest eine Verriegelungsfeder (5) und im Steckverbinderteilgehäuse (3) zumindest einen Aufnahmeraum (6) zum Einstecken eines Einsteckteils (7) eines Gegensteckverbinderteils (8) der Steckverbindung (2) aufweist, wobei das Gegensteckverbinderteil (8) im eingesteckten Zustand, in dem das Einsteckteil (7) vollständig in einer

Einsteckrichtung (9) in den Aufnahmeraum (6) eingesteckt ist, mittels einer Längsanschlagfläche (10) der Verriegelungsfeder (5) in einer

Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder (5) gegen ein Herausziehen des Einsteckteils (7) entgegen der Einsteckrichtung (9) aus dem Aufnahmeraum (6) verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (5) zusätzlich zur Längsanschlagfläche (10) zumindest eine Queranschlagfläche (1 1 ) zum Andrücken des Einsteckteils (7) an das Steckverbinderteilgehäuse (3) in einer Richtung (12) quer, vorzugsweise orthogonal, zur Einsteckrichtung (9) aufweist.

2. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Verriegelungsfeder (5) zusätzlich zur Längsanschlagfläche (10) und zur

Queranschlagfläche (1 1 ) zumindest eine Schrägfläche (13) zum automatischen Auslenken der Verriegelungsfeder (5) beim Einstecken des Einsteckteils (7) in den Aufnahmeraum (6) aufweist.

3. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in der Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder (5) die

Längsanschlagfläche (10) orthogonal zur Einsteckrichtung (9) und/oder die Queranschlagfläche (11) parallel zur Einsteckrichtung (9) und/oder die Schrägfläche (13) in einem spitzen Winkel zur Einsteckrichtung (9) angeordnet ist bzw. sind.

4. Steckverbinderteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Queranschlagfläche (1 1) und die Längsanschlagfläche (10) und vorzugsweise auch die Schrägfläche (13) unmittelbar

aufeinanderfolgend und/oder entgegen der Einsteckrichtung (9) in der genannten Reihenfolge an der Verriegelungsfeder (5) ausgebildet sind.

5. Steckverbinderteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (5) in Richtung hin zur

Verriegelungsstellung elastisch vorgespannt ist.

6. Steckverbinderteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (5) einen u-förmig umgebogenen Bereich (14) aufweist, von dem zumindest zwei Federschenkel (15, 16) der Verriegelungsfeder (5) abstehen, wobei ein erster der Federschenkel (15) am Steckverbinderteilgehäuse (3) fixiert ist und ein zweiter der Federschenkel (16) relativ zum ersten der Federschenkel (15) elastisch verschwenkbar ist.

7. Steckverbinderteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch

gekennzeichnet, dass das Steckverbinderteil (1 ) ein beweglich am

Steckverbinderteilgehäuse (3) gelagertes und, vorzugsweise von Fland, betätigbares Betätigungselement (17) zum Auslenken der Verriegelungsfeder (5) aus der Verriegelungsstellung aufweist, wobei das Betätigungselement (17) vorzugsweise als Schieber ausgebildet ist.

8. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Queranschlagfläche (1 1 ) und die Längsanschlagfläche (10) und

vorzugsweise auch die Schrägfläche (13) und/oder eine Betätigungsfläche (18) der Verriegelungsfeder (5), an der das Betätigungselement (17) gegen die Verriegelungsfeder (5) drückt, am zweiten der Federschenkel (16) ausgebildet sind.

9. Steckverbinderteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch

gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (6) zumindest bereichsweise ringförmig, vorzugsweise in Form eines Kreiszylinderrings, ausgebildet ist.

10. Steckverbinderteil (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch

gekennzeichnet, dass das Steckverbinderteil (1 ) eine Chassisbuchse zur Montage an einem Gehäuse eines Gerätes ist.

Description:

Steckverbinderteii einer Steckverbindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steckverbinderteil einer Steckverbindung, wobei das Steckverbinderteil ein Steckverbinderteilgehäuse und einen oder mehrere elektrische und/oder optische Kontakte und zumindest eine

Verriegelungsfeder und im Steckverbinderteilgehäuse zumindest einen

Aufnahmeraum zum Einstecken eines Einsteckteils eines Gegensteckverbinderteils der Steckverbindung aufweist, wobei das Gegensteckverbinderteil im eingesteckten Zustand, in dem das Einsteckteil vollständig in einer Einsteckrichtung in den

Aufnahmeraum eingesteckt ist, mittels einer Längsanschlagfläche der

Verriegelungsfeder in einer Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder gegen ein Herausziehen des Einsteckteils entgegen der Einsteckrichtung aus dem

Aufnahmeraum verriegelbar ist.

Steckverbinderteile der genannten Art zur Herstellung von Steckverbindungen sind beim Stand der Technik in unterschiedlichen Ausgestaltungsformen bekannt. Sie dienen der Verbindung von elektrischen und/oder optischen Kabeln mit Geräten wie z.B. Verstärkern, Mischpulten und dergleichen oder zur Verbindung von elektrischen und/oder optischen Kabeln mit anderen elektrischen und/oder optischen Kabeln. Damit die Steckverbindung nicht versehentlich, z.B. durch Zug am Kabel getrennt werden kann, werden das Steckverbinderteil und das Gegensteckverbinderteil der jeweiligen Steckverbindung mittels der gattungsgemäßen Verriegelungsfeder miteinander verriegelt. Erst wenn diese Verriegelungsfeder durch einen gezielten Eingriff aus ihrer Verriegelungsstellung in einen entriegelten Zustand gebracht wird, kann die Steckverbindung durch Herausziehen des Einsteckteils des

Gegensteckverbinderteils aus dem Aufnahmeraum des Steckverbinderteils getrennt werden. Die beim Stand der Technik bekannten Verriegelungsfedern wirken, wenn sich die Verriegelungsfeder in ihrer Verriegelungsstellung befindet, mit ihrer

Längsanschlagfläche ausschließlich einem Herausziehen des Einsteckteils aus dem Aufnahmeraum entgegen.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Steckverbinderteil dahingehend zu verbessern, dass im zusammengesteckten Zustand das Steckverbinderteil und das Gegensteckverbinderteil spielfrei miteinander verbunden sind, um ein Wackeln und damit vor allem Wackelkontakte dieser Steckverbindungen im zusammengesteckten und verriegelten Zustand zu vermeiden.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass die Verriegelungsfeder zusätzlich zur Längsanschlagfläche zumindest eine Queranschlagfläche zum

Andrücken des Einsteckteils an das Steckverbinderteilgehäuse in einer Richtung quer, vorzugsweise orthogonal, zur Einsteckrichtung aufweist.

Mittels der Queranschlagfläche kann die Verriegelungsfeder in der

Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder in einer Richtung quer, vorzugsweise orthogonal, zur Einsteckrichtung gegen das Einsteckteil drücken, sodass dies spielfrei an das Steckverbinderteilgehäuse des Steckverbinderteils angedrückt wird. Hierdurch wird die gewünschte Spielfreiheit der Steckverbindung bestehend aus Steckverbinderteil und Gegensteckverbinderteil im zusammengesteckten und verriegelten Zustand erreicht, sodass es nicht mehr zu einem ungewollten Wackeln in dieser Steckverbindung und insbesondere nicht zu Wackelkontakten kommen kann. Die Erfindung kann für rein elektrische Steckverbindungen, für rein optische Steckverbindungen, aber auch für Hybridsteckverbindungen, welche sowohl elektrische als auch optische Kontakte aufweisen, eingesetzt werden. In allen diesen Fällen sorgt die erfindungsgemäß erzielte Spielfreistellung zwischen

Steckverbinderteil und Gegensteckverbinderteil im zusammengesteckten Zustand für eine sichere Kontaktierung zwischen den wie an sich bekannt ausgestaltbaren elektrischen und/oder optischen Kontakten des Steckverbinderteils mit den ebenfalls wie an sich bekannt ausgestaltbaren elektrischen und/oder optischen Gegenkontakten des Gegensteckverbinderteils.

Der Begriff quer bedeutet dabei einen spitzen oder rechten oder stumpfen Winkel, also nicht parallel. Das Andrücken des Einsteckteils an das

Steckverbinderteilgehäuse kann also in einem spitzen oder stumpfen Winkel erfolgen. Besonders bevorzugt wird das Einsteckteil aber von der

Verriegelungsfeder mittels deren erfindungsgemäßer Queranschlagfläche orthogonal zur Einsteckrichtung an das Steckverbinderteilgehäuse angedrückt. Bei Andrückrichtungen quer zur Einsteckrichtung weichen diese Winkel günstigerweise um maximal 45° vom orthogonalen Winkel ab.

Das Einsteckteil des Gegensteckverbinderteils weist in bevorzugten

Ausgestaltungsformen eine Arretierungskerbe auf, in welche die Verriegelungsfeder in der Verriegelungsstellung mittels ihrer Längsanschlagfläche eingreift, um so ein Herausziehen des Einsteckteils entgegen der Einsteckrichtung aus dem

Aufnahmeraum zu verhindern. Die Arretierungskerbe kann dabei kann dabei als eine Art Sackloch also nicht durchgehend aber auch als ein durchgehendes Loch oder in anderen Worten Fenster im Einsteckteil ausgebildet sein. Besonders bevorzugt geht es bei der Erfindung auch um Steckverbindungen mit einem erfindungsgemäßen Steckverbinderteil und einem Gegensteckverbinderteil, wobei das Einsteckteil des Gegensteckverbinderteils eine Arretierungskerbe für den Eingriff der

Verriegelungsfeder aufweist, wobei die Arretierungskerbe als durchgehendes Loch im Einsteckteil, vorzugsweise einer Wandung des Einsteckteils, ausgebildet ist.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Verriegelungsfeder zusätzlich zur

Längsanschlagfläche und zur Queranschlagfläche zumindest eine Schrägfläche zum automatischen Auslenken der Verriegelungsfeder beim Einstecken des Einsteckteils in den Aufnahmeraum aufweist. Die Schrägfläche ist dabei günstigerweise so ausgestaltet, dass das Einsteckteil beim Einstecken in Einsteckrichtung in den Aufnahmeraum zwangsläufig mit der Schrägfläche in Kontakt kommt, sodass über ein Abgleiten des Einsteckteils an der Schrägfläche der Verriegelungsfeder die Verriegelungsfeder von alleine, also automatisch, ausgelenkt wird. Dies hat den Vorteil, dass man die Verriegelungsfeder beim Zusammenstecken der

Steckverbindung nicht gesondert von Hand oder anderweitig betätigen muss. Um dann ein Trennen der Steckverbindung durch Herausziehen des Einsteckteils aus dem Aufnahmeraum zu ermöglichen, muss in bevorzugten Ausgestaltungsformen ein gesondert vorhandenes Betätigungselement gezielt, vorzugsweise von Hand, betätigt werden. Hierzu ist günstigerweise vorgesehen, dass das Steckverbinderteil ein beweglich am Steckverbinderteilgehäuse gelagertes und, vorzugsweise von Hand, betätigbares Betätigungselement zum Auslenken der Verriegelungsfeder aus der Verriegelungsstellung aufweist. Das Betätigungselement muss nicht, aber kann vorzugsweise als Schieber ausgebildet sein. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, das Betätigungselement als schwenkbaren Hebel oder als eine Kombination aus Schieber und schwenkbarem Hebel auszubilden. Besonders bevorzugt ist

vorgesehen, dass es zum Auslenken der Verriegelungsfeder aus der

Verriegelungsstellung kommt, wenn das Betätigungselement von Hand in

Einsteckrichtung betätigt, vorzugsweise verschoben, wird. Besonders bevorzugte Varianten der Erfindung sehen vor, dass zumindest in der Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder die Längsanschlagfläche orthogonal zur Einsteckrichtung und/oder die Queranschlagfläche parallel zur Einsteckrichtung und/oder die

Schrägfläche in einem spitzen Winkel zur Einsteckrichtung angeordnet ist bzw. sind. Im Sinne einer kompakten Bauweise kann vorgesehen sein, dass die

Queranschlagfläche und die Längsanschlagfläche und vorzugsweise auch die Schrägfläche unmittelbar aufeinander folgend an der Verriegelungsfeder

ausgebildet sind. Bevorzugt ist auch, wenn die Queranschlagfläche und die

Längsanschlagfläche und vorzugsweise auch die Schrägfläche in einer Richtung entgegen der Einsteckrichtung gesehen in der genannten Reihenfolge an der Verriegelungsfeder ausgebildet sind. Falls eine Schrägfläche vorhanden ist, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Längsanschlagfläche zwischen der Schrägfläche und der Queranschlagfläche angeordnet ist. Die Queranschlagfläche ist, zumindest in der Verriegelungsstellung gesehen, günstigerweise in Richtung parallel zur

Einsteckrichtung längserstreckt ausgebildet. Günstigerweise ist die

Queranschlagfläche auch in sich eben bzw. gerade ausgebildet. Die

Queranschlagfläche ist, zumindest in der Verriegelungsstellung gesehen, bevorzugt näher zu einer parallel zur Einsteckrichtung verlaufenden Zentrumsachse des Steckverbinderteils angeordnet als die Längsanschlagfläche. Die Längsanschlagfläche und die Schrägfläche können gemeinsam als eine Art nach außen abstehender Zahn an der Verriegelungsfeder ausgebildet sein.

Günstigerweise ist jedenfalls vorgesehen, dass die Verriegelungsfeder in Richtung hin zur Verriegelungsstellung elastisch vorgespannt ist.

Die Verriegelungsfeder kann als eine Art Blattfeder ausgebildet sein. Bevorzugte Ausgestaltungsformen sehen vor, dass die Verriegelungsfeder einen u-förmig umgebogenen Bereich aufweist, von dem zumindest zwei Federschenkel der Verriegelungsfeder abstehen, wobei ein erster der Federschenkel am

Steckverbinderteilgehäuse fixiert ist und ein zweiter der Federschenkel relativ zum ersten der Federschenkel elastisch verschwenkbar ist. Die Queranschlagfläche und die Längsanschlagfläche sind dann günstigerweise am zweiten der Federschenkel ausgebildet. In bevorzugten Varianten können auch die oben genannte Schrägfläche und/oder eine Betätigungsfläche der Verriegelungsfeder, an der das oben genannte Betätigungselement gegen die Verriegelungsfeder drückt, am zweiten der

Federschenkel, also am relativ zum ersten Federschenkel schwenkbaren

Federschenkel ausgebildet sein.

Das Steckverbinderteil und auch das Gegensteckverbinderteil können grundsätzlich sehr unterschiedlich ausgeformt sein und unterschiedliche Anzahlen von Kontakten und Gegenkontakten aufweisen, egal ob dies elektrische und/oder optische

Kontakte und Gegenkontakte sind. Dasselbe gilt natürlich auch für die Formen des Einsteckteils und entsprechend auch für die Formen des Aufnahmeraums. In der Regel ist jedenfalls vorgesehen, dass die Form des Einsteckteils an die Form des Aufnahmeraums angepasst ist. Besonders bevorzugte Varianten sehen vor, dass der Aufnahmeraum zumindest bereichsweise ringförmig ausgebildet ist. Besonders bevorzugt hat der Aufnahmeraum zumindest bereichsweise eine Form eines

Kreiszylinderrings. Die Form des Einsteckteils ist dazu dann günstigerweise entsprechend kompatibel ausgebildet.

Das Steckverbinderteil mit der erfindungsgemäßen Verriegelungsfeder kann grundsätzlich ein Kabelsteckerteil sein, welches an einem Kabel montiert wird. Bevorzugte Ausgestaltungsformen sehen jedoch vor, dass das erfindungsgemäße Steckverbinderteil eine Chassisbuchse zur Montage an einem Gehäuse eines Gerätes ist. Ein solches Gerät kann z.B. ein Mischpult, ein Verstärker und dergleichen sein.

Weitere Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Ausgestaltungsformen des erfindungsgemäßen Steckverbinderteils und der zugeordneten Steckverbindung werden beispielhaft anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Außenansicht auf ein erfindungsgemäßes Steckverbinderteil;

Fig. 2 und 3 Ansichten auf damit verbindbare Gegensteckverbinderteile;

Fig. 4 und 5 Ansichten der Verriegelungsfeder des erfindungsgemäßen

Steckverbinderteils gemäß Fig. 1 und

Fig. 6 und 7 die zusammengesteckte Steckverbindung in bereichsweise

aufgebrochener Darstellung.

Das in Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellte Steckverbinderteil 1 ist beispielhaft als Chassisbuchse ausgebildet, welche zur Montage an einem Gehäuse eines Gerätes wie z.B. einem Mischpult oder einem Verstärker vorgesehen ist. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um eine sogenannte Combobuchse, in die verschiedene Gegensteckverbinderteile 8 mit unterschiedlichen Gegenkontakten 23 eingesteckt werden können. Konkret kann es sich im vorliegenden Fall gemäß des Beispiels aus Fig. 1 bei den Gegensteckverbinderteilen 8 um solche handeln, welche in Fig. 2 und 3 beispielhaft dargestellt sind und jeweils drei elektrische

Gegenkontakte 23 aufweisen. Diese Arten von Gegensteckverbinderteilen 8 sind am Markt auch als sogenannte XLR-Stecker bekannt. In das als Combobuchse ausgebildete Steckverbinderteil 1 kann aber auch in der hier gezeigten

Ausführungsvariante ein sogenannter Klinkenstecker eingesteckt werden. All das ist an sich bekannt und muss nicht weiter erläutert werden. Festzuhalten ist jedenfalls, dass, wie eingangs bereits erläutert, erfindungsgemäße Steckverbinderteile 1 sehr unterschiedlich und auch mit einer sehr unterschiedlichen Anzahl von elektrischen und/oder optischen Kontakten 4 ausgebildet sein können. Entsprechendes gilt dann auch für die entsprechenden Gegensteckverbinderteile 8.

Das hier dargestellte Steckverbinderteil 1 weist jedenfalls ein

Steckverbinderteilgehäuse 3 mit einem hier in diesem Beispiel zumindest

bereichsweise kreiszylinderringförmigen Aufnahmeraum 6 auf. Auf der Rückseite des Steckverbinderteilgehäuses 3 sind die Anschlüsse 19 zu sehen, an die, wie an sich bekannt, Kabel angeschlossen werden können, um so die elektrischen Kontakte 4 des hier gezeigten Steckverbinderteils 1 anzuschließen.

In Fig. 1 ist darüber hinaus das Betätigungselement 17 zu sehen, mit dem die in Fig.

1 nicht sichtbare, im Steckverbinderteilgehäuse 3 verborgene Verriegelungsfeder 5 aus ihrer Verriegelungsstellung ausgelenkt werden kann. Im gezeigten

Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 17 als Schieber ausgebildet. Es weist die Drückerfläche 20 auf. Drückt man parallel zur Einsteckrichtung 9 auf die Drückerfläche 20, so wird im hier gezeigten Ausführungsbeispiel das

Betätigungselement 17 ein Stück weit in das Steckerteilgehäuse 3 hinein geschoben, wodurch die Verriegelungsfeder 5 aus ihrer Verriegelungsstellung ausgelenkt wird. Die Rückstellung des Betätigungselementes 17 nach Loslassen der Drückerfläche 20, erfolgt in bevorzugten wie z.B. dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel über die Vorspannung der Verriegelungsfeder 5 in Richtung hin zur Verriegelungsstellung. All dies ist besonders gut aus den weiter unten im Detail noch erläuterten Fig. 6 und 7 ersichtlich.

Die Fig. 2 und 3 zeigen nun zwei verschiedene Ausgestaltungsformen von

Gegensteckverbinderteilen 8, welche durch Einstecken in das Steckverbinderteil 1 gemäß Fig. 1 eine Steckverbindung 2 ausbilden können. Beiden

Gegensteckverbinderteilen 8 aus den Fig. 2 und 3 ist gemeinsam, dass sie jeweils ein Gegensteckverbinderteilgehäuse 21 und eine Kabeltülle 22 aufweisen. Das hier nicht gezeigte, in an sich bekannter Art und Weise an das Gegensteckverbinderteil 8 angeschlossene Kabel verlässt das Gegensteckverbinderteil 8 in an sich bekannter Art und Weise durch die jeweils dargestellte Kabeltülle 22. Das jeweilige

Gegensteckverbinderteilgehäuse 21 weist jeweils ein hier in diesem Beispiel zumindest bereichsweise kreiszylinderringförmiges Einsteckteil 7 auf, welches zur Ausbildung der Steckverbindung 2 in Einsteckrichtung 9 in den Aufnahmeraum 6 des Steckverbinderteilgehäuses 3 des Steckverbinderteils 1 aus Fig. 1 einsteckbar ist. Beim Einstecken des Einsteckteils 7 in den Aufnahmeraum 6 kommt es dann auch in an sich bekannter Art und Weise zum Kontaktieren der hier im gezeigten Beispiel elektrisch ausgebildeten Kontakte 4 des Steckverbinderteils 1 mit den Gegenkontakten 23 des Gegensteckverbinderteils 8. Der hier im Zusammenhang mit der Erfindung erwähnenswerte Unterschied zwischen den beiden

Gegensteckverbinderteilen 8 aus den Fig. 2 und 3 besteht in der Ausgestaltung der Arretierungskerbe 26 im jeweiligen Einsteckteil 7. In der Variante gemäß Fig. 2 ist diese Arretierungskerbe als eine sacklochförmige, also die Wand des Einsteckteils 7 nicht vollständig durchdringende Kerbe ausgebildet. In der Variante gemäß Fig. 3 handelt es sich bei der Arretierungskerbe 26 hingegen um eine durchgehende Öffnung, welche die Wandung des Einsteckteils 7 vollständig durchdringt, also eine Art Fenster ausbildet. Unabhängig von der Ausgestaltungsform der

Arretierungskerbe 26 ist diese dazu vorgesehen, dass die Verriegelungsfeder 5 in der Verriegelungsstellung zumindest mit ihrer Längsanschlagsfläche 10 eingreift, um so das Einsteckteil 7 gegen ein Herausziehen entgegen der Einsteckrichtung 9 aus dem Aufnahmeraum 6 zu verriegeln. Auch dies wird anhand der Fig. 6 und 7 weiter unten noch im Detail erläutert.

Hinzuweisen ist noch auf die hier in diesem Beispiel am Einsteckteil 7 jeweils ausgebildete Indexnut 25 und die dazu korrespondierende Indexrippe 24 im

Aufnahmeraum 6 des Steckverbinderteils 1. Solche Indexierungen können

grundsätzlich sehr unterschiedlich ausgebildet sein. Dies ist beim Stand der Technik an sich auch bekannt. Die Indexierungen dienen jedenfalls dazu, dass zur

Vermeidung von Fehlkontaktierungen das Einsteckteil 7 nur in einer, nämlich der richtigen Stellung, in Einsteckrichtung 9 in den Aufnahmeraum 6 eingesteckt werden kann. Die Fig. 4 und 5 zeigen nun losgelöst von den anderen Bauteilen des Steckverbinderteils 1 gemäß Fig. 1 , dessen im zusammengebauten Zustand innerhalb des Steckverbinderteilgehäuses 3 verborgene Verriegelungsfeder 5, Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung und Fig. 5 in einer Seitenansicht.

Erfindungsgemäß weist diese Verriegelungsfeder 5 zusätzlich zur

Längsanschlagfläche 10 zumindest eine Queranschlagfläche 1 1 zum Andrücken des Einsteckteils 7 an das Steckverbinderteilgehäuse 3 in einer Richtung 12 quer, vorzugsweise orthogonal, zur Einsteckrichtung 9 auf. Zusätzlich hat die

Verriegelungsfeder 5 auch zumindest eine Schrägfläche 13 zum automatischen Auslenken der Verriegelungsfeder 5 beim Einstecken des Einsteckteils 7 in den Aufnahmeraum 6. Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind die

Queranschlagflächen 11 und die Längsanschlagflächen 10 und auch die

Schrägflächen 13 unmittelbar aufeinander folgend an der Verriegelungsfeder 5 ausgebildet. Weiters sind in diesem Beispiel die Queranschlagflächen 1 1 und die Längsanschlagflächen 10 sowie die Schrägflächen 13 jeweils paarweise vorhanden, wie dies in Fig. 4 gut zu sehen ist. Darüber hinaus sind sie entgegen der

Einsteckrichtung 9 in der genannten Reihenfolge an der Verriegelungsfeder 5 ausgebildet. Die Längsanschlagfläche 10 ist bei dieser Variante zwischen der Schrägfläche 13 und der Queranschlagfläche 1 1 angeordnet. Dies ist auch in Fig. 5 zu sehen. Die Queranschlagfläche 1 1 ist, zumindest in der Verriegelungsstellung gemäß Fig. 6 gesehen, günstigerweise in Richtung parallel zur Einsteckrichtung 9 längserstreckt ausgebildet und hier in diesem Beispiel auch in sich eben bzw.

gerade ausgebildet. Die Verriegelungsfeder 5 ist in Richtung hin zur

Verriegelungsstellung elastisch vorgespannt. Sie weist einen U-förmig

umgebogenen Bereich 14 auf, von dem zumindest zwei Federschenkel 15 und 16 der Verriegelungsfeder 5 abstehen. Mit dem ersten der Federschenkel 15 wird die Verriegelungsfeder 5 am Steckverbinderteilgehäuse 3 fixiert. Der zweite der Federschenkel 16 ist relativ zum ersten Federschenkel 15 elastisch verschwenkbar. Am zweiten der Federschenkel 16 befindet sich auch die Betätigungsfläche 18 der hier gezeigten Verriegelungsfeder 5. Gegen diese Betätigungsfläche 18 drückt das Betätigungselement 17, wenn gegen die Drückerfläche 20 in Einsteckrichtung 9 gedrückt wird, um so die Verriegelungsfeder 5 aus ihrer Verriegelungsstellung auszulenken.

In den Fig. 6 und 7 ist nun jeweils die Steckverbindung 2 im zusammengesteckten Zustand gezeigt. Konkret handelt es sich dabei um die Verbindung des

Steckverbinderteils 1 aus Fig. 1 mit dem Gegensteckverbinderteil 8 aus Fig. 3, also um die eingangs genannte Art der Steckverbindung 2 mit einem

Gegensteckverbinderteil 8 mit einer als durchgehendes Loch im Einsteckteil 7 ausgebildeten Arretierungskerbe 26. Dies ist in den teilweise aufgebrochenen Darstellungen gemäß der Fig. 6 und 7 gut anhand der Ausgestaltungsformen der Arretierungskerbe 26 in Form eines durchgehenden offenen Fensters bzw. Lochs zu erkennen. Die in den Fig. 6 und 7 aufgebrochen dargestellten Bereiche zeigen im Inneren des Steckverbinderteilgehäuses 3 jeweils die Verriegelungsfeder 5. Fig. 6 zeigt dabei die Verriegelungsstellung der Verriegelungsfeder 5, bei der die

Verriegelungsfeder 5 mittels der Längsanschlagfläche 10 ein Herausziehen des Einsteckteils 7 entgegen der Einsteckrichtung 9 aus dem Aufnahmeraum 6 verhindert. Fig. 7 hingegen zeigt die entriegelte Stellung in der durch Drücken auf die Drückerfläche 20 das hier als Schieber ausgebildete Betätigungselement 17 so weit in Einsteckrichtung 9 gedrückt wurde, dass es über seinen Kontakt mit der Betätigungsfläche 18 die Verriegelungsfeder 5 in die entriegelte Stellung bringt. In dieser entriegelten Stellung sind die Längsanschlagflächen 10 durch entsprechendes Verschwenken des zweiten Federschenkels 16 aus der Arretierungskerbe 26 herausgehoben, sodass in dieser entriegelten Stellung das Einsteckteil 7 und damit das Gegensteckverbinderteil 8 entgegen der Einsteckrichtung 9 aus dem

Steckverbinderteil 1 herausgezogen werden kann.

In der verriegelten Stellung gemäß Fig. 6 drücken die Queranschlagflächen 11 der Verriegelungsfeder 5 das Einsteckteil 7 in eine Richtung quer, hier sogar orthogonal, zur Einsteckrichtung 9, an das Steckverbinderteilgehäuse 3. Im Effekt dessen ist das Gegensteckverbinderteil 8 spielfrei am Steckverbinderteil 1 befestigt, sodass es zu keinem Wackeln innerhalb der Steckverbindung 2 und insbesondere zu keinen hierdurch hervorgerufenen Wackelkontakten zwischen den Kontakten 4 und den Gegenkontakten 23 kommen kann.

Die Queranschlagfläche 11 sind, zumindest in der Verriegelungsstellung gemäß Fig. 6 gesehen, bevorzugt näher zu der parallel zur Einsteckrichtung 9 verlaufenden Zentrumsachse 27 des Steckverbinderteils 1 angeordnet als die

Längsanschlagflächen 10.

L e g e n d e

zu den Hinweisziffern:

1 Steckverbinderteil

2 Steckverbindung

3 Steckverbinderteilgehäuse

4 Kontakt

5 Verriegelungsfeder

6 Aufnahmeraum

7 Einsteckteil

8 Gegensteckverbinderteil

9 Einsteckrichtung

10 Längsanschlagfläche

11 Queranschlagfläche

12 Richtung

13 Schrägfläche

14 Bereich

15 erster der Federschenkel

16 zweiter der Federschenkel

17 Betätigungselement

18 Betätigungselement

19 Anschlüsse

20 Drückerfläche

21 Gegensteckverbinderteilgehäuse

22 Kabeltülle

23 Gegenkontakt

24 Indexrippe

25 Indexnut

26 Arretierungskerbe

27 Zentrumsachse