Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
POINT HOLDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/006585
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a point holder for a glass pane provided with holes, with a first holding part which, in the fitted position, engages over a front edge of the glass pane hole, a second holding part which engages over a rear edge of the glass pane hole, and, if appropriate, with a housing part which is at least partially arranged in the glass pane hole, wherein a holding device is provided for the load-removing fastening of the point holder to a supporting structure, and wherein a hinge joint is provided for the articulated connection of the holding device to one of the holding parts. According to the invention, the hinge joint is fixable in position in relation to one of the holding parts by means of a locking means which acts on the hinge element transversely with respect to the longitudinal direction of the holding structure or from that side of the hinge element which faces the first holding part.

Inventors:
ROSENTHAL, Horst (Auf dem Heidchen 5, Waldbröl, 51545, DE)
Application Number:
DE2009/000961
Publication Date:
January 21, 2010
Filing Date:
July 10, 2009
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SWS GESELLSCHAFT FÜR GLASBAUBESCHLÄGE MBH (Friedrich-Engels-Strasse 12, Waldbröl, 51545, DE)
ROSENTHAL, Horst (Auf dem Heidchen 5, Waldbröl, 51545, DE)
International Classes:
E06B3/54; F21V21/002
Attorney, Agent or Firm:
GUDAT, Axel (Lippert, Stachow & PartnerFrankenforster Strasse 135-137, Bergisch Gladbach, 51427, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Punkthalter für eine mit Bohrungen versehene Glasplatte mit einem in Einbaulage einen vorderen Rand der Glasplattenbohrung übergreifenden ersten Halteteil, einem einen hinteren Rand der Glasplattenbohrung übergreifenden zweiten Halteteil und gegebenenfalls mit einem zunmindest teilweise in der Glasplattenbohrung angeordneten Gehäuseteil, wobei eine Halteeinrichtung zur lastabtragenden Befestigung des Punkthalters an einer Tragkonstruktion vorgesehen ist, wobei eine Gelenkverbindung zur gelenkigen Verbindung der Halteeinrichtng mit einem der Halteteile vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung mitteis eines Arretierungsmittels gegenüber einem der Halteteiie lagefixierbar ist, welches quer zur Längsrichtung der Haltekonstruktion oder von der dem ersten Halteteil her zugewandten Seite des Gelenkelementes auf dieses wirkt.

2. Punkthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel außenseitig von dem ersten Halteteil abdeckt und nach Demontage des ersten Halteteils mittelbar oder unmittelbar zugänglich ist.

3. Punkthalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel und ein Befestigungsmittei zur Festlegung des ersten Halteteils und/oder ein Befestigungsmittel zur Festlegung des zweiten Halteteils an dem Punkthalter in Punkthalterlängsrichtung koaxial zueinander angeordnet sind.

4. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel und ein Befestigungsmittel zur Festlegung des ersten Halteteils an dem Punkthalter von demselben Bauteil oder von derselben Aufnahme des diese haltern- den Bauteils aufgenommen sind.

5. Punkthalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel und das Befestigungsmittel zur Festlegung des ersten Halteteils an dem Punkthalter an einem zwischen ersten und zweiten Halteteil angeordneten, zunmindest teilweise in der Glasplattenbohrung angeordneten Gehäuseteil festlegbar sind.

6. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel als Madenschraube und das Befestigungsmittel zur Festlegung des ersten Halteteils an dem Punkthalter als Gewindebolzen ausgeführt sind, die in derselben Gewindebohrung des korrespondierenden Befestigungsteils festlegbar sind.

7. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung durch lösbar befestigte Sperrmittel in einer Aufnahme des Punkthalters gesichtert ist und dass das Arretierungsmittel einen Teilbereich der Gelenkverbindung zur Arretierung derselben gegen das Sperrmittel kraftbeaufschlagt.

8. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung auf der der Glasplatte abgewandten Seite durch eine eine gelenkige Lageveränderung der Tragkonstruktion gegenüber dem zweiten Halteteil ermöglichende Dichtung abgedichtet ist.

9. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrooptischen Einrichtung vorgesehen ist, die zumindest mit einem Teilbereich an oder zwischen dem ersten und zweiten Halteteil angeordnet ist und mittels derer Energie und/oder Signale in die Glasplatte und/oder die Punkthalterumgebung ein- koppelbar sind.

10. Punkthalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine das erste oder zweite Halteteil eine Durchführung für eine elektrooptische Zuleitung der elektrooptischen Einrichtung aufweist, die außerhalb der lastabtragenden Halteeinrichtung und/oder außerhalb der Gelenkverbindung von Halteeinrichtung und dem zweiten Halteteil angeordnet ist.

11. Punkthalter nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten und dem zweiten Halteteil jeweils eine elastische Andruckeinlage zugeordnet ist, die zwischen dem Halteteil und der Glasplatte angeordnet ist, und dass ein Abschnitt einer elektrooptischen Zuleitung für die Einrichtung die Andruckeinlage in radialer Richtung zumindest teilweise überbrückt, vorzugsweise auf der Außenseite derselben.

12. Punkthalter nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrooptische Zuleitung für die Einrichtung zumindest abschnittsweise in einem in dem ersten oder zweiten Halteteil angeordneten, sich in radialer Richtung erstreckenden Kanal geführt wird.

13. Punkthalter nach einem der Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Punkthalteraußenseite geführter Abschnitt einer Zuleitung der elektrooptischen Einrichtung separat zu der Einrichtung ausgebildet ist und Anschlusselemente einerseits zur elektrooptischen Verbindung mit der Einrichtung und anderseits an der Punkthaf- teraußenseite zur Verbindung mit einem externen weiteren Zuleitungsabschnitt vorgesehen sind.

.14. Punkthalter nach einem der Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung durch einen wasserdichten Trennbereich von der elektrooptischen Einrichtung oder dem ersten Halteteil getrennt ist.

15. Punkthalter nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung ein Gelenkelement aufweist, welches gelenkig an dem zweiten Halteteil ankoppelt, dass das erste Halteteil ein Befestigungsmittel zur Festlegung des Halteteils an einem Haltebereich des Punkthalters aufweist und dass der Gelenkbereich und der Haltebereich durch einen wasserdichten Trennbereich voneinander getrennt sind, der durch einen Wandungsbereich des ersten oder des zweiten Halteteils ausgebildet ist.

Description:
Punkthalter

Die Erfindung betrifft einen Punkthalter für eine mit Bohrungen versehene Glasplatte mit einem in Einbaulage einen vorderen Rand der Glasplattenbohrung übergreifenden ersten Halteteil, einem einen hinteren Rand der Glasplattenbohrung übergreifenden zweiten Halteteil und gegebenenfalls mit einem zunmindest teilweise in der Glasplattenbohrung angeordneten Gehäuseteil, wobei eine Halteeinrichtung zur lastabtragenden Befestigung des Punkthalters an einer Tragkonstruktion vorgesehen ist, und mit einer Gelenkverbindung zur gelenkigen Verbindung der Halteeinrichtung mit einem der Halteteile.

Gattungsgemäße Punkthalter sind bekannt, wobei durch die Gelenkverbindung bei der Festlegung der Glasplatte geringe Winkel- oder Passungstoleranzen ausgeglichen werden sollen, die beispielsweise aufgrund von Toleranzen der Tragkonstruktion bzw. der Art und Weise der Befestigung der Halteeinrichtung an der Tragkonstruktion gegeben sein können. Hierdurch sollen Spannungen innerhalb der Glasplatte bei deren Befestigung an dem Punkthalter vermieden werden, die zu einer Beschädigung der Glasplatte führen könnten. Weiterhin können derartige Punkthalter eine optoelektronische Einrichtung wie eine Beleuchtungseinrichtung mit Leuchtmitteln wie LEDs aufweisen, mittels derer Licht von der Schmalseite her in die zu halternde Glasplatte oder anderweitig in die Punkthalterumgebung eingestrahlt werden kann. Es ist dann Sorge dafür zu tragen, dass die elektrooptische Zuleitung bei Lageveränderungen der Tragkonstruktion zu dem Punkthalter oder bei der Montage des Punkthalters nicht beschädigt wird.

Weiterhin sind gattungsgemäße Punkthalter oftmals in Feuchträumen oder im Außenbereich einzusetzen, so dass sich oftmals das Problem von eindringender Feuchtigkeit in den Punkthalter ergibt, was insbesondere zu Störungen der elektrooptischen Einrichtung führen kann. Hierbei soll die Dichtigkeit des Punkthalters insbesondere unabhängig von der Stellung der Gelenkverbindung zwischen der Halteeinrichtung und dem ersten und/oder zweiten Halteteil des Punkthalters gewährleistet sein.

Weiterhin soll der Punkthalter auch an unterschiedlichen Tragkonstruktionen einfach montierbar sein, auch beispielsweise bei Überkopfmontage. Es ist dann aber in besonderem Maße sicherzustellen, das die elektrooptische Zuleitung nicht beschädigt wird oder nicht von der elektrooptischen Einrichtung abreißt.

Zudem soll der Punkthalter eine lange Lebensdauer aufweisen und auf über lange Zeiträume eine einfache Nachjustierung der Gelenkverbindung ermöglichen, auch bei Einsatz im Außenbereich oder in Feuchträumen.

Es sind bereits Gelenkarretierungen bekannt, die in Form einer Überwurfmutter ausgebildet sind, welche auf eine mit einem Kugelgelenkkopf versehene Haltestange der Halteeinrichtung umgeben und von der Halteeinrichtungsseite her an dem Punkthalter anzubringen ist. Die Überwurfmutter muss aber eine konische Durchführung für die Haltestande aufweisen, um eine Verschwenkung derselben zu ermöglichen. Dies bedingt, dass Schmutz und Feuchtigkeit in diese Außenöffnung eindringen können. Eine Abdichtung nach Außen hin ist aufgrund der Vielzahl von Bauteiiverbindungen jedoch nur schwer möglich oder aufwändig. Zudem liegt die Gelenkkugel auf der der Überwurfmutter gegenüberliegenden Seite abdichtend an einer Gummischeibe an und wird bei der Arretierung gegen die Gummischeibe gepresst. Hierdurch sind Arretierung und Abdichtung jedoch nicht unabhängig voneinander und die Arretierungskraft wird durch die elastische Gummischeibe begrenzt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Punkthalter bereitzustellen, der eine .zuverlässige Abdichtung der Zuleitung der elektrooptischen Einrichtung unabhängig von der Stellung der Halteeinrichtung zu der Tragkonstruktion ermöglicht und der einfach montierbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Punkthalter nach Anspruch 1 gelöst, bei welchem das Gelenkelement mittels eines Arretierungsmittels gegenüber dem Punkthalter lagefixierbar ist, welches quer, insbesondere senkrecht, zur Längsrichtung der Haltekonstruktion bzw. des Punkthalters oder von der Seite des ersten Halteteils her auf das Gelenkelement wirkt. Das Arretierungsmittel ist hierdurch leicht zugänglich. Insbesondere kann die Zuleitung der elekrooptischen Einrichtung unabhängig von dem Arretierungselement angeordnet wer- den, unabhängig davon, ob die Zuleitung durch einen Durchtrittskanal der Halteeinrichtung oder außerhalb derselben der elektrooptischen Einrichtung zugeführt wird. Zudem kann die Arretierungkraft unabhängig von einer Abdichtung des Gelenkelementes oder eine Lageänderung des Gelenkelementes ermöglichenden elastischen Einlage erfolgen, so dass stets eine sichere Arretierung möglich ist. Zudem wird auch ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz zu dem Arretierungsbereich durch eine eine Verschwenkung der Halteeinrichtung ermöglichende Ausnehmung des Arretierungselementes unterbunden, da das Gelenkelement das Arretierungselement nicht mehr durchsetzt. Das Gelenkelement kann hierbei allgemein als Kugelkalottenabschnitt oder auf andere Weise ausgebildete sein.

Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen,

Das Arretierungsmittel und ein Befestigungsmitte! zur Festlegung des ersten Halteteils und/ oder ein Befestigungsmittel zur Festlegung des .zweiten Halteteils an dem Punkthalter können in Punkthalteriängsrichtung koaxial zueinander angeordnet sein. Dies ermöglicht eine konstruktiv einfache Ausgestaltung und gegebenenfalls eine Minimierung von Abdichtungsbereichen.

Vorzugsweise ist das Arretierungsmittel außenseitig von dem ersten Halteteif abdeckt und nach Demontage des ersten Halteteiis mittelbar oder unmittelbar zugänglich. Eine zusätzliche außenseitge Abdichtung des Arretierungsmittels ist hierdurch entbehrlich.

Das Arretierungsmitteis kann querzur Längsrichtung der Haltekonstruktion bzw. des Punkthai- ters her auf das Gelenkelement wirken, wobei das Arretierungsmittel insbesondere an dem zweiten, der Tragkonstruktion zugewandten Halteteil angeordnet sein kann. Das Arretierungsmittel kann hierbei eine separate Abdichtung aufweisen.

Vorzugsweise sind das Arretierungsmittel und ein Befestigungsmittel zur Festlegung des ersten Halteteils an dem Punkthalter von demselben Bauteil oder von derselben Aufnahme des diese halternden Bauteils aufgenommen. Das Bauteil kann insbesondere das zweite Haltetei) oder ein zumindest teilweise in der Glasplattenbohrung angeordnetes Gehäuseteil des Punkthalter sein, welches generell an dem zweiten Halteteil gehaltert sein kann, beispielsweise als Fotsatz angeformt oder lösbar befestigt.

Das Gelenkelement der Halteeinrichtung kann durch ein Sicherungsmittel gegen Entfernen von dem Punkthalter gesichert sein. Das Geienkelement kann hierbei in einer Aufnahme wie z.B. einer Sack- oder Stufenbohrung des halternden Bauteils wie z.B. des ersten oder zweiten Halteteii oder eines in zumindest teilweise in der Glasplattenbohrung angeordneten Gehäuseteils angeordnet und in dieser durch ein Sperrmittel gegen Entfernung gesichert sein. Insbesondere kann die Halteeinrichtung mittels eines Kugelkaidttenabschnittes mit dem jeweiligen Halteteil, insbesondere dem zweiten Halteteil, verbunden sein und hierbei mitteis eines Sperrmittels an diesem gesichert sein. Das Sperrmittel kann hierbei die Aufnahme des Ge- lenkeiementes unter Verhinderung einer Entfernung derselben verengen. Insbesondere kann das Sperrmittel als vorzugsweise flexibler und komprimierbarer Sperrring ausgebildet sein. Der Sperring kann einen an der Kugelkalotte angreifenden Haltebolzen der Halteeinrichtung zumindest über einen Teilumfang oder vorzugsweise im Wesentlichen vollständig umgeben und einen geringeren Innendurchmesser aufweisen, als der Außendurchmesser des Kugelkalottenabschnittes. Allgemein können hierbei Dichtungen, welche das jeweilige Halteteii gegenüber der Glasplatte abdichten und/oder die Zuleitung oder deren Durchführung nach außen hin abdichten außerhalb der Gelenkverbindung angeordnet sein.

Wirkt das Arretierungsmittel auf das Gelenkelement welches insbesondere als Kugelkalottenabschnitt ausgebildet sein kann, so ist vorzugsweise ein an dem Gelenkelement anliegendes Widerlager gegeben, welches die von dem Arretierungsmittel ausgeübten Kräfte aufnimmt. Wirkt das Arretierungsmitte) von der Seite des ersten Halteteils her auf das Gelenkeiement, so kann das Widerlager gleichzeitig als eine Entfernung des Gelenkelementes aus dessen Aufnahme sicherndes Sperrmittel ausgebildet sein, insbesondere als Sperrring. Das Sperrmittel kann durch Arretierung des Arretierungsmittels seinseits in dessen Aufnahme zusätzlich gesichert werden. Dies kann auch der Fall sein, wenn das Arretierungsmittel quer zur Punkthalterlängsrichtung bzw. Punkthalterhauptachse auf das Gelenkelement wirkt, wobei das Widerlager und das Sperrmittel verbunden sein können, beispielsweise kann das Widerlager eine an einem Sperring angeformte Lasche darstellen. Wirkt das Arretierungsmittel quer auf das z.B. als Kugelkalottenabschnitt ausgebildete Gelenkelement, so kann das Widerlager auch als Teilabschnitt einer Kugeiinnenfläche ausgebildet sein, welche sich in der dem Arretierungsmittel gegenüberliegenden Kugelhälfte ausdehnen kann und einen Teilbereich dieser Kugelhälfte darstellen kann.

Das Gelenkelement bzw. der Kugeikalottenabschnitt kann hierbei linienförmig an dem Sperrmittel angreifen. Die Anlagelinie des Sperrmittels an dem Gelenkelement bzw. dem Kugeikalottenabschnitt kann angefast sein, um den Anlagebereich zu verbreitern. Das Sperrmittef kann aligemein in einer zumindest teilumfänglichen Nut an der Öffnung des Gelenkaufnahme angeordnet sein.

Das Arretierungsmittel kann allgemein als Madenschraube oder Arretierungsstift ausgebildet sein, welcher zur Arretierung gegen das Gelenkelement kraftbeaufschlagt wird. Das Arretierungsmittel kann derart ausgebildet sein, dass dieses von der dem ersten Halteteil zugewandten Seite des Seitenhalteteils her in oder an dem zweiten Halteteil festlegbar ist, beispielsweise in eine Bohrung desselben einführbar, insbesondere einschraubbar ist. Das Arretierungsmittel kann hierdurch unabhängig von dem ersten Haltetei! an dem zweiten Halteteil angeordnet und festgelegt werden. Nachfolgend zu der Arretierung können dann die beiden Halteteile aneinander zur Halterung der Glasplatte festgelegt werden. Vorzugsweise überdeckt hierbei das erste Halteteil das Arretierungsrnittel außenseitig. Alternativ kann das Arretierungsmittel auch durch eine Durchtrittsöffnung des ersten Halteteils in die Arretierungsmittelaufnahme des zweiten Halteteils eingeführt werden. Die bei der Arretierung auf das Arretierungsmittei wirkenden Kräfte können hierbei von dem ersten und/oder dem zweiten Halteteil aufgefangen werden.

Vorzugsweise ist das Arretierungsmittel derart ausgebildet, dass dieses bei Halterung der Glasplatte an dem Punkthalter betätigbar ist, insbesondere derart, dass zur Betätigung des Arretierungsmittels die elektrooptische Einrichtung aus ihrer Sollposition nicht lageverändert werden muss. Hierzu kann das Arretierungsmittel oder ein Einführbereich desselben zum Angriff an dem zugeordneten Halteteil die elektrooptische Einrichtung durchgreifen.

Allgemein kann das Gelenkelement somit gelenkig an dem ersten oder zweiten Halteteil ankoppeln oder an dem in der Glasplattenbohrung angeordneten Gehäuseteil. Das erste Haltetei! kann hierbei an einem Haltebereich des zweiten Halteteils ankoppeln, um zwischen diesen die Glasplatte festzulegen. Der Gelenkbereich und der Haltebereich können durch eine wasserdichte Sperre (Trennbereich) voneinander getrennt sein. Die wasserdichte Sperre kann beispielsweise durch einen einstückig angeformten Wandungsbereich des ersten oder des zweiten Halteteils gebildet werden. Hierbei wird eine aufwändige Abdichtung des Gelenkelementes selber vermieden, um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit in den Punkthalter zu vermeiden und somit eine besonders betriebssichere und zugleich konstruktiv einfache Ausgestaltung zu schaffen.

Der Punkthalter kann eine optoelektronische Einrichtung aufweisen, wobei im Sinne der Erfindung dies eine optische und/oder elektrische Einrichtung sein kann, einschließlich einer Beleuchtungseinrichtung, die eine oder mehrere LEDS oder andere Lichtquellen umfassen kann, oder eine elektrische Einrichtung wie eine zwischen zwei Glasplatten einer Verbundglas- platte angeordnete Heiz- und/oder Leuchtfoiie o.dgl. Die optoelektronische Einrichtung im Sinne der Erfindung kann im weitesten Sinne auch eine elektrische Zuleitung oder Kontak- tierung zu einer innerhalb der Glasplatte angeordneten Energie- und/oder .Signalquelle wie z.B. einer Licht- oder Wärmequelle sein, beispielsweise einer entsprechenden Folie wie z.B. einer Heiz- und/oder Leuchtfoiie, LEDs usw., welche zwischen den einzelnen Platten einer Verbund- oder Mehrscheibenglasplatte angeordnet sein kann. Die elektooptische Einrichtung kann in dem Punkthalter integriert sein, d.h. Bestandteil des Punkthalters sein, so dass diese zusammen mit dem Punkthalter an der Glasplatte montierbar ist. Der Punkthalter mit elektro- optischer Einrichtung kann eine einheitlich handhabbare Baugruppe darstellen. Allgemein kann die elektrooptische Einrichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Halteteil innerhalb des Punkthalters angeordnet oder von dem ersten und/oder zweiten Halteteils zumindest teilweise aufgenommen sein. Vorzugsweise ist die elektrooptische Einrichtung derart ausgebildet, dass diese bei Montage des Punkthalters an der Glasplatte elektriche und/oder oopti- sche Energie und/ oder Signale in die Glasplatte einkoppein kann, ggf. alternativ oder zusätzlich auch elektrische und/oder optische Energie oder Signale von dem Punkthalter in die Punkthalterumgebeung aussenden bzw. abstrahlen kann, beispielsweise über das erste und/oder zweite Halteteil.

Der Punkthalter kann eine elektrooptische Zuleitung für die elektrooptische Einrichtung aufweisen. Das erste und/oder das zweite Halteteil können eine Durchführung für die Zuleitung aufweisen, die außerhalb der lastabtragenden Halteeinrichtung angeordnet sein kann. Hierdurch ist es nicht mehr erforderlich, die Zuleitung durch die Halteeinrichtung selber durchzuführen und der elektrooptischen Einrichtung zuzuführen. Der Punkthalter ist hierdurch flexibel und unabhängig von der Tragkonstruktion einsetzbar, beispielsweise auch wenn die elektrooptische Zuleitung nicht ohne weiteres durch die Tragkonstruktion durchgeführt werden kann, um durch einen Durchtrittskana! der Halteeinrichtung der elektooptischen Einrichtung zugeführt zu werden. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Tragkonstruktion besonders massiv ausgebildet ist, z.B. in Form einer massiven Betonwand, oder aus anderen Gründen nicht mit einer Durchführung für die Zuleitung durchsetzt werden soll. Weiterhin wird eine Beschädigung der elektrooptischen Zuleitung bei einer Montage der Halteeinrichtung an der Tragkonstruktion vermieden, da die Verbindung mit einer externen Zuleitung unabhängig von der Montage des Punkthalters erfolgen kann. Vorzugsweise ist die Halteeinrichtung zumindest in einem Endarretierungszustand gelenkig zumindest zu einem der Halteteile, insbesondere dem zweiten Halteteil, ausgebildet, wobei die elektrooptische Zuleitung außerhalb der Gelenkverbindung angeordnet sein kann. Die elekt- rooptische Zuleitung ist hierdurch unabhängig von etwaigen Lageänderungen der Halteeinrichtung gegenüber dem jeweiligen Halteteil angeordnet. Weiterhin ist hierdurch die Abdichtung gegenüber der Zuleitung oder deren Durchführung unabhängig von der Gelenkverbindung bzw. deren Anordnung oder Gelenkstellung möglich, und/oder auch unabhängig von dem Befestigungsbereich der Halteeinrichtung an dem korrespondierenden Bauteil des Punkthalters wie z.B. dem ersten und/oder zweiten Halteteil. Weiterhin ist hierdurch die Abdichtung der Zuleitungsdurchführung unabhängig von etwaigen Arretierungsmitteln der Gelenkverbindung zwischen Halteeinrichtung und einem der Halteteile bzw. Gehäuseteil möglich, beispielsweise unabhängig von Arretierungsmitteln, die in axialer Richtung der Halteeinrichtung auf das Gelenkelement wirken. Der Punkthalter mit optoelektronischer Zuleitung ist hierdurch insgesamt besonders flexibel einsetzbar und eine Beschädigung der Zuleitung bei einer Gelenkbewegung praktisch ausgeschlossen. Ferner kann hierdurch die Dichtigkeit, insbesondere Wasserdichtigkeit der Zuleitungsdurchführung durch einfache Mittel und besonders zuverlässig erfolgen.

Vorzugsweise ist die Durchführung der Zuleitung von der elektrooptischen Einrichtung durch einen Bereich des Punkthalters nach Außen, z.B. durch das zweite Halteteil, wasserdicht ausgeführt, was vorzugsweise auch dann gilt, wenn die Zuleitung in einer Durchführung in Art eines Kabelkanals geführt wird. Hierdurch wird nicht nur ein Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit von der Punkthalterumgebung in diesen verhindert, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit durch die Zuleitungsdurchführung selber. Unter einer „wasserdichten" Abdichtung im Sinne der Erfindung sei allgemein eine Abdichtung gegen Spritzwasser und/oder stehendes Wasser und/oder Wasserdampf bzw. feuchter Luft verstanden.

Die optoelektronische Einrichtung kann ein Gehäuse mit einem einstückig angeformten Bereich aufweisen, welcher vorzugsweise wasserdicht an dem Punkthalter nach Außen geführt ist. Vorzugsweise wird ein Abschnitt der Zuleitung zur Außenseite des Punkthalters geführt, der wasserdicht gekapseltet bzw. abgedichtetet sein kann und/oder an den lösbar eine externe elektrooptische Zuleitung ankoppelbar ist, um die elektrooptische Einrichtung mit Energie .zu versorgen und/oder anzusteuern. Dieser Zuleitungsabschnitt ist vorzugsweise lösbar an der elektrooptischen Einrichtung angekoppelt, so dass ein einfacher Austausch der Einrichtung möglich ist, beispielsweise im Wartungsfall. Weiterhin ist hierdurch der Punkthalter besonders einfach montierbar, da die Ankoppelung der optoelektronischer Einrichtung an einer Zuleitung unabhängig von der Montage der Halteeinrichtung an dem jeweiligen Träger erfolgen kann. Die Zuleitung kann beispielsweise erst nach provisorischer Halterung oder Befestigung der Glasplatte an dem Punkthalter an die elektrooptische Einrichtung angekoppelt werden. Dies ist insbesondere bei schwierigen Montagesituationen von Vorteil.

Das erste oder zweite Halteteil durchsetzende Bereich der Zuleitung und/oder deren Durchführung können als separater Abschnitt oder als zusammenhängendes, integriertes Bauteil ausgebildet sein, welches wasserdicht in dem Halteteil eingekapselt sein kann.

Der das jeweilige Halteteil durchsetzende Abschnitt der Zuleitung und/oder deren Durchführung kann im innerhalb und/oder außerhalb des Halteteils mit einem weiteren Zuleitungsabschnitt versehen sein, um eine durchgehende Zuleitung zu der optoelektronischen Einrichtung bereit zu stellen. Der das jeweilige Halteteil durchsetzende Abschnitt der Zuleitung und/ oder deren Durchführung können nichtliniar ausgebildet sein, insbesondere kann der gehäu- seaussenseitige Abschnitt der Zuleitung bzw. deren Durchführung einen größeren radialen Abstand zu der Hauptachse des Punkthalters aufweisen, als der radial innenliegende Endbereich derselben. Die Zuleitung bzw. Durchführung kann hierzu zweifach gegensinnig abgewinkelt bzw. abgebogen sein. Der radial innenliegende Bereich der Zuleitungsdurchführung kann in radialer Richtung auf Höhe der elektooptischen Einrichtung bzw. des Gehäuses derselben angeordnet sein, so dass die elektrooptische Einrichtung mit einer sich zumindest im wesentlichen entlang der Hauptachse des Punkthalters erstreckenden elektooptischen Ableitung mit dem zugeordneten Ende der Zuleitung elektrooptisch verbindbar ist. Diese Verbindung kann als Steckverbindung ausgebildet sein.

Zwischen der elektrooptischen Einrichtung bzw. des in dem Punkthalter angeordneten Teils derselben und dem ersten oder zweiten Halteteil kann ein Abstandshalter vorgesehen sein, insbesondere in Form eines Zwischenringes, der um einen zum Punkthalterinneren gerichteten Fortsatz des ersten oder zweiten Halteteils bzw. zwischen den Halteteilen zumindest teilweise innerhalb der Glaspiattenbohrung angeordnetes Gehäuseteil außenseitig umgreifen kann. Dieser Abstandshalter kann im wesentlichen passgenau in eine korrespondierende Aufnahme einer elastischen Andruckeinlage des jeweiligen Halteteils eingesetzt sein. Der Abstandshalter kann eine Durchführung für die Zuleitung aufweisen, insbesondere eine Durchführung für das separate Zwischenstück der Zuleitungsdurchführung bzw. der Zuleitung. Vorteilhafterweise weist die Zuleitung und/oder deren Durchführung ein an dem ersten oder zweiten Halteteil vorzugsweise wasserdicht ankoppelndes Zwischenstück auf, an dem eine von dem Punkthalter wegführende externe eiektrooptische Zuleitung anschließbar ist, z.B. um die Einrichtung elektrooptisch zu versorgen oder anzusteuern.

Eine elastische Andruckeinlage zwischen dem zweiten Halteteil und der Glasplatte kann über einen Teilbereich abdichtend an der der Durchführung der Zuleitung anliegen, die in Form eines Durchtrittskanals ausgebildet sein kann. Die elastische Andruckeinlage dient allgemein dazu, die Presskräfte des ersten und zweiten Halteteiis auf die Glasplatte zu übertragen und hierbei Beschädigungen der Glasplatte zu vermeiden. Die AndruckeinSage kann im einfachsten Fall als Platte oder Scheibe ausgebildet sein. Die Andruckeinlage kann aus einem Gummimaterial bestehen. Die Zuleitung kann innerhalb der Durchführung durch separate Dichtungsmitte! abgedichtet sein, beispielsweise mit einem Gießharz oder einer Kunststoffmasse vergossen sein. Entsprechend kann die Durchführung der Zuleitung wie z.B. ein Kabelkanal gegenüber dem diese tragenden Bauteil wie z.B. dem zweiten Halteteil abgedichtet sein, z.B. durch ein Gießharz oder eine Kunststoffmasse, so dass zusätzliche Gummidichtungen entbehrlich sein können. Allgemein kann sich die Andruckeinlage zwischen dem von der Zuleitungsdurchführung durchsetzten oder überbrückten Bereich des ersten und/oder zweiten Halteteils radial nach außen hinaus erstrecken, so dass der Bereich der Zuleitungsdurchführung außenseitig von der elastischen Andruckeinlage umgeben wird.

Allgemein kann der außenseitige Abschnitt der Zuleitung und/oder deren Durchführung durch das Halteteil radial weiter außen liegen als der Punkthalter innenseitige Abschnitt derselben. Vorzugsweise ist ein Teilbereich der Zuleitung und/oder deren Durchführung durch das erste oder zweite Halteteil derart angeordnet, dass diese gehäuseaussenseitig radial ausliegend zu der Halteeinrichtung angeordnet ist und genäuseinnenseitig radial innenliegend zu der elastischen Andruckeinlage des jeweiligen Halteteils an der Glasplatte und somit in radialer Richtung an der Andruckeinlage vorbeigeführt wird bzw. diese zumindest teilweise überbrückt . Die elastische Andruckeinlage muss somit nicht von der Zuleitungsdurchführung bzw. der Zuleitung durchsetzt werden. Hierbei kann ein zum Halterinneren gerichteter Fortsatz des Halteteils wie z.B. das Gehäuseteil eine seitliche Aussparung zur Aufnahme der Zuleitung aufweisen.

Die eiektrooptische Einrichtung kann bei montiertem Punkthalter wasserdicht zwischen dem ersten und dem zweiten Halteteil angeordnet sein. Vorzugsweise ist die elektrooptische Einrichtung radial innenliegend zu den dem ersten und dem zweiten Halteteil zugewandten Andruckeinlagen angeordnet, was einschließlich eines die elektrooptische Einrichtung zumindest teilweise umgebenden Schutzeinrichtung wie z.B. einem Glasschutzring gelten kann.

Die Halteeinrichtung weist ein Gelenkelement auf, weiches gelenkig an dem zweiten Halteteil ankoppelt, wobei das erste Halteteil ein Befestigungsmittel zur Festlegung des Halteteils an einem Haltebereich des Punkthalters aufweist und wobei der Gelenkbereich und der Haltebereich durch einen wasserdichten Trennbereich voneinander getrennt sind, der vorzugsweise durch einen einstückig angeformten Wandungsbereich des ersten oder des zweiten Halteteils ausgebildet ist.

Allgemein kann die Zuleitung auf Höhe des von dieser durchsetzten Halteteils oder auf Höhe des Bereichs der Halteeinrichtung, der zwischen dem jeweils zugeordneten Halteteil und der Tragkonstruktion angeordnet ist, d.h. in dem Zwischenraum zwischen dem Haltete!! und der Tragkonstruktion, seitlich von dem Punkthalter weg geführt werden.

Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft erläutert und anhand der Figuren beispielhaft beschrieben. Es zeigen; i

Figur .1 einen erfindungsgemäßen Punkthalter einer ersten Ausführungsform in Explosionsdarstellung,

Figur 2 Punkthalter nach Figur 1 in montiertem Zustand,

Figur 3 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Punkthalters in

Explosionsdarstellung.

Der Punkthalter 1 nach den Figuren 1 und 2, der zur Halterung einer mit einer Bohrung versehenen Glasplatte 2 dient, kann ein wenigstens teilweise in der Giaspiattenbohrung angeordnetes Gehäuseteil 3 aufweisen. Der Punkthalter kann ein einen vorderen Rand der Glasplattenbohrung übergreifendes erstes Halteteil 4 und ein zweites Halteteil 5, welches einen hinteren Rand der Giaspiattenbohrung übergreift, aufweisen. Gegebenenfalls kann ein teilweise in der Glasplattenbohrung angeordnetes Gehäuseteil entbehrlich sein, sofern das erste und zweite Halteteil 4, 5 mit einer die Glasplatte sicher halternden Kraft aneinander ankoppein können. Gegebenenfalls kann das Gehäυseteil auch an dem ersten Halteteil dauerhaft befestigt sein. Das jeweilige Halteteil 4,5 kann einstückig an dem Gehäuseteil 3 angeformt oder lösbar an diesem befestigt sein, sofern eines der beiden Halteteile lösbar befestigt ist, vorzugsweise das erste Halteteil 4. Weiterhin ist eine Halteeinrichtung 6 zur lastabtragenden Befestigung des Punkthalters 1 an einer Tragkonstruktion wie z. B. einem Mauerwerk, Fassade, Geländer oder dergleichen vorgesehen, weiche an einem der Halteteile, insbesondere dem zweiten Halteteil 5 und/oder dem Gehäuseteil 3 befestigt sein kann.

Weiterhin ist eine optoelektronische Einrichtung 7 vorgesehen, die an dem Punkthalter 1 angeordnet oder in diesem integriert sein kann und nach dem Ausführungsbeispiel eine Beleuchtungseinrichtung darstellt, welche Licht beispielsweise seitlich in die Glasplatte einstrahlt. Gegebenenfalls kann die optoelektronische Einrichtung auch unmittelbar an der Glasplatte angeordnet sein, beispielsweise zwischen mehreren Scheiben einer Verbundglasplatte, oder gänzlich fehlen. Allgemein kann die in dem Punkthalter angeordnete oder integrierte elektrooptische Einrichtung im Wesentlichen aus dem Anschlussteii der an der Glasplatte angeordneten optoelektronischen Einrichtung bestehen. Die elektrooptische Einrichtung 7 ist hier ringförmig ausgebildet und umgibt das Gehäusetei! 3 außenseitig, genauer gesagt in dem Zwischenraum zwischen Gehäuseteil 3 und der Wandung der Glasplattenbohrung. Zwischen der Einrichtung 7 und einem der beiden Halteteile kann weiterhin ein Abstandshalter 8 angeordnet sein, so dass die Einrichtung 7 bei montiertem Punkthalter vorzugsweise praktisch ohne oder mit nur geringem Spiel in der Glasplattenbohrung angeordnet ist. Der Abstandshalter 8 kann die Glasplatte gegenüber dem Punkthalter seitlich zentrieren. Gegebenenfalls kann die Einrichtung 7 auch in dem Abstandshalter integiert sein.

Weiterhin sind dem ersten und dem zweiten Halteteil 4, 5 jeweils eine elastische Andruckeinlage 9, 10 zugeordnet, die hier in Form einer Gummischeibe ausgebildet sind. Bei montiertem Punkthalter 1 ist die Glasplatte 2 zwischen diesen beiden Andruckeinlagen 9, 10 angeordnet, welche die Anpresskräfte der Halteteile 4, 5 auf die Glasplatte übertragen, um diese sicher zu haltern. Die Anpresskraft kann hierbei durch Festlegen des Befestigungselementes 11 des ersten Halteteils an dem korrespondierenden Befestigungsbereich 12 eines anderen Bauteils, z.B. des Gehäuseteils 3, erfolgen, beispielsweise durch Einschrauben des Gewinde∑apfens des ersten Halteteils in eine korrespondierende Bohrung des Gehäuseteils 3 oder in des Halteteils 5, erfolgen oder auf andere geeignete Weise. Die Halteeinrichtung 6 kann einen Befestigungsbolzen 13 oder anderes geeignetes Befestigungsmittel aufweisen, welches mit einer Tragkonstruktion (nicht dargestellt), iastabtragend verbindbar ist. Der Bolzen kann an einem Gelenkelement 14 ankoppeln, welches hier ais Kugelkalottenabschnitt ausgebildet ist, und welches lösbar oder unlösbar mit dem Befestigungsbolzen 13 verbunden sein kann. Nach dem Ausführungsbeispie! ist hierzu an dem Gelenkelement 14 ein Befestigungsfortsatz 15 in Form eines Gewindeabschnittes vorgesehen, welcher an einem Befestigungsmittel 16 des Befestigungsbolzenε 13, hier einer Gewindebohrung des mit dem Gelenkbolzen verbundenen Flansches 17, lastabtragend befestigbar ist. Das Gelenkelement 14 kann in einer Aufnahme 50 des zweiten Halteteils 5 und/oder des Gehäuse- teils 3, gegebenenfalls auch des ersten Halteteils 4, gegen Entfernung durch geeignete Sicherungsmittel gesichert sein. Es versteht sich, dass das Gelenkelement gegebenenfalls auch auf andere Weise ausgebildet und an zumindest einer der beiden Halteteiie ankoppeln kann, um eine gewisse Lageveränderung der an dem Punkthalter gehalterten Glasplatte zu ermöglichen.

Eine Durchführung 20 für die Zuleitung 21 zu einem Betrieb der optoelektronischen Einrichtung 7 ist an dem zweiten Halteteii 5 außerhalb der lastabtragenden Halteeinrichtung 6 angeordnet, so dass der Punkthalter flexibel handhabbar und auch bei hoher Umgebungsfeuchtigkeit einsetzbar ist. Insbesondere kann, unabhängig hiervon, die Durchführung 20 für die Zuleitung 21 außerhalb der Gelenkverbindung von Halteeinrichtung 6 unά/oάer dem gelenkig an diesem ankoppelnden Bereich des Punkthalters, insbesondere dem ersten oder zweiten Halteteil 4, 5 und/oder dem Gehäuseteil 3, angeordnet sein. Das Gelenkelement der Halteeinrichtung kann allgemein in Form eines Kugelkalottenabschnittes ausgebildet sein.

Gemäß Figur .1 kann die elektrooptische Einrichtung 7 an einem Abschnitt 25 der Zuleitungsdurchführung ankoppein, in welchem ein entsprechender Zuleitungsabschnitt 26 aufgenommen ist. Durchführungsabschnittl 25 und/oder Zuleitungsabschnitt 26 können jeweils unabhängig voneinander lösbar oder dauerhaft an der elektrooptischen Einrichtung 7 bzw. derem Gehäuse angekoppelt sein. Die beiden Abschnitte können zusammen ein einheitliches, separates Bauteil bilden, der in der Durchführung intergrierte Zuleitungsabschnitt 25 kann in dem Durchführungsabschnitt wasserdicht eingekapselt sein, beispielsweise durch ein Gießharz oder ein ausfüllendes Kunststoffmaterial. Unabhängig hiervon kann der Durchführungsabschnitt 25 wasserdicht, insbesondere auch wasserdampfdicht, von dem Halteteil aufgenommen sein, insbesondere dessen äußerer Endbereich 31. Der Durchführungsabschnitt 25 und/oder der Zuleitungsabschnitt 26 weisen einen der Einrichtung 7 zugewandten Endbereich 30 auf und einen dieser abgewandten Endbereich 31, der sich zumindest bis nahe an eine Austrittsöffnung des jeweiligen Balteteils, insbesondere des zweiten Halteteits 5, erstrecken kann, oder in montiertem Zustand aus diesem heraustreten kann, um eine Ankoppelung eines weiteren externen Zuleitungsabschnittes zu ermöglichen. Der der Einrichtung zugewandte Endbereich 30 kann radial inneniiegend, der abgewandte Endbereich 31 radial außeniiegend angeordnet sein. Der Durchführungsabschnitt 25 und/ oder der Zuleitungsabschnitt 26 können jeweils einen mittleren Bereich 32/33 aufweisen, weicher sich in radialer Richtung erstreckt und beispielsweise im Wesentlichen parallel zu der Hauptebene H der Halteteile 4, 5 verlaufen kann. Der mittlere Bereich 32, 33 von Durchführung und/oder Zuleitung kann in einem radial verlaufenden Aufnahmekanal 35 eines Halteteils angeordnet sein, welcher hier zu der Unterseite 36 des Halteteils hin geöffnet ist Dieser Kanalabschnitt 35 mündet in eine Durchtrittsöffnung 37 des Halteteiis ein, so dass das Ende des Durchführungsteils 25 und/oder des Zuleitungsabschnittes 26 von der Außenseite des Punkthalters her zugänglich sind. Die mittleren Bereiche 32, 33 von Durchführung und/oder Zuleitung werden hierbei zu der Glasplatte 2 bzw. der Einrichtung 7 hin von der Andruckeinlage des Halteteils überdeckt, so dass diese insgesamt planparallel zu der Glasplatte 2 verlaufen kann, was vorzugsweise auch in demontiertem Zustand des Punkthaiters 1 gilt. Die an der Unterseite 36 liegende offene Seite des Kanals 35 wird somit durch die Andruckeinlage 9 abgedeckt. Die Andruckeinlage 9 kann hierbei an der Durchführung und/oder Zuleitung anHegen, insbesondere wasser- oder fluiddicht. Der radial innen liegende Abschnitt 30 von Durchführung oder Zuleitung kann hierbei radial innen liegend zu dem Andruckeinsatz 9 angeordnet sein, gegebenenfalls kann der Andruckeinsatz 9 auch eine Ausnehmung aufweisen, durch die die Abschnitte 25, 26 von Durchführung und/oder Zuleitung durchgeführt werden. Der radial außen liegende Abschnitt 31 von Durchführung und/oder Zuleitung kann hierbei in radialer Richtung auf Höhe der Andruckeinlage 9, 10 angeordnet sein. Nach dem Ausführungsbeispiel tritt somit die Durchführung und/oder Zuleitung an der Oberseite 40 des jeweiligen Halteteiis nach außen, gegebenenfalls kann diese jedoch auch an der Seitenfläche 41 des Halteteils nach außen geführt sein, wobei das oben Gesagte entsprechend gelten kann, insbesondere die Anordnung der Abschnitte 25 und/oder 26 in Bezug auf die Andruckeinlage.

Eine Verbindung der Einrichtung 7 mit dem Zuleitungsabschnitt kann 26 durch eine Steckverbindung erfolgen, wozu an όer Einrichtung 7 eine Ableitung 27 in Form eines Fortsatzes angeordnet sein kann, der sich beispielsweise zumindest im Wesentlichen parallel zu der Hauptachse 28 des Punkthalters bzw. der Halteteile 4, 5 oder der Halteeinrichtung 6 erstrecken kann. Die Steckverbindung kann durch Einführung der Einrichtung 7 in Punkthalterlängsrichtung in deren zugeordnete Aufnahme geschlossen werden. Der der elektrischen Einrichtung 7 zugewandte Endabschnitt 30 der eiektrooptischen Zuleitung und/oder der Ableitung 27 kann den Abstandshalter 8 durchsetzen, wobei der Abstandshalter 8 den Zuiei- tungsabschnitt mit einem außen liegenden Wandungsbereich 46 zur Wandung der Giasplat- tenbohrung hin abschirmen kann. Der Abstandshalter 8 kann den Endabschnitt 30 der Zuleitung seitlich abstützen. Der Abstandshalter kann zugleich der seitlichen Zentrierung der Glasplatte an dem Punkthalter dienen.

Zur Verbindung des Durchleitungs-und/oder Zuleitungsabschnittes 25, 26 mit einer externen Zuleitung 42 kann ein Zwischenstück 43 vorgesehen sein, welches wasserdicht und/oder lösbar mit dem Halteteil verbunden ist und mit dem die externe Zuleitung lösbar und/oder wasserdicht verbindbar ist. Hierzu kann das Zwischenstück 43 mit einem außenseitigen Gewinde zur Ankoppeiung des Befestigungsteil 44 der externen Zuleitung versehen sein. Das Zwischenstück kann auch den außenseitigen wasserdichten Abschluss όer Abschnitte 25,26 von Durchführung und/oder Zuleitung ausbilden. Gegebenenfalls kann auch auf andere Weise eine wasserdichte und/oder lösbare Ankoppeiung der externen Zuleitung 42 an dem Zuleitungsabschnitt 26 erfolgen, gegebenenfalls auch direkt und ohne Anordnung eines Zwischenstückes 43. Die externe Zuleitung 42 kann allgemein zwischen dem Halteteil 5 und der Tragkonstruktion bzw. einem Anlagebereich 45 der Halteeinrichtung 6 an der Tragkonstruktion seitlich von dem Punkthalter weg geführt sein.

Zur gelenkigen Verbindung der Halteteile 4,5 mit der Tragkonstruktion kann die Halteeinrichtung 6 ein Gelenkelement 14 aufweisen, welches mit einem der Halteteile 4, 5 bzw. dem Gehäuseteϊl 3 gelenkig verbunden ist. Hierzu kann das Gelenkelement in eine Aufnahme 50 eines Halteteils, hier des zweiten Halteteils 5, eingreifen, wobei sich diese Aufnahme teilweise auch in das Gehäuseteil 3 erstrecken kann. Zur Sicherung des Gelenkelementes .14 gegen Entfernung ist ein Sperrmittel 51 z.B. in Form eines Sicherungsringes vorgesehen, welches einen an dem Gelenkelement 14 angebrachten Haltebolzen 15 außenseitig umgibt, und an den das Gelenkelement vorzugsweise iinienförmig anlegbar ist. Das Sperrmittel kann hierbei an der Innenwandung 53 der Aufnahme 50 kraft- und/oder formschlüssig festgelegt werden, insbesondere durch Hintergreifung eines Vorsprunges, der sich teil- oder voliumfänglich um die Öffnung der Aufnahme 50 erstrecken kann, hier durch Ausbildung der vorzugsweise umlaufenden Nut 54. Der Befestigungsbolzen 13 kann an dem Gelenkelement bzw. dem Haltebolzen 15 desselben vorzugsweise lösbar festgelegt werden, wozu der Befestigungsbolzen 13 mit einer mit einer Bohrung versehenen Verbreiterung in Form des Flansches 17 versehen sein kann. Gelenkelement 14 und Befestigungsbolzen 13 können allgemein starr miteinander verbunden sein. Zur Abdichtung der Gelenkverbindung / hier zwischen dem Befestigungsbolzen 13 und dem zweiten Halteteil 5, ist zwischen dem Flansch 17 und der Oberseite des Halteteils ein Dichtelement 56 vorgesehen, z.B. in Form eines elastischen Gummiringes, welcher zwischen den beidseitig anliegenden Bauteilen abdichtend zusammenpressbar ist. Die Dichtung 56 kann gleichzeitig eine Verkippung des Gelenkelementes bzw. des Befestigungsbolzens ermöglichen, gegebenenfalls kann die Verkippung auch durch ein von der Dichtung unabhängiges Bauteil ermöglicht werden. Zugleich kann das Dichtungselement das Geienkelement 14 in seiner Neutralstellung selbstzentrieren. Das Dichtungsel- ment und/oder das Selbstzentrierungsmittel können somit allgemein auf der derTragkonstuk- tion zugewandten Seite des Arretierungsmitteis angeordnet sein. Durch die Dichtung 56 wird somit der Gelenkbereich vor eindringender Feuchtigkeit abgedichtet. Im Wesentlichen sind somit außer den Andruckeinlage 9, 10 nur zwei weitere Dichtungsbereiche in Form der Gelenkdichtung 56 und der Zuleitungsdichtung, die am Endabschnitt 31 oder dem Zwischenstück vorgesehen sein kann, erforderlich. Die Zuleitungsdichtung ist hierbei unabhängig von dem Gelenk bzw. der Gelenkstellung gegeben.

Zur Arretierung des Gelenkelementes 14 in einer Sollposition ist ein Arretierungsmittel 60 vorgesehen, weiches wie dargestellt als Madenschraube ausgebildet sein kann. Die Andruckrichtung des Arretierungsmittels 60 gegenüber dem Geienkelement .14 erfolgt hier im Wesentlichen parallel zu der Punkthalterlängsachse 28 bzw. der Längsachse der Halteeinrichtung 6 in ihrer Neutrallstellung. Der dem Arretierungsmittel 60 und/oder dem Sperrmittel 51 zugewandte Bereich des Gelenkelementes ist vorzugsweise jeweils als Kugelkalottenabschnitt ausgebildet. Hierdurch wird sichergestellt, dass bei unterschiedlichen Verschwenkstellungen des Gelenkelementes eine gleich bleibende Anlage des Gelenkelementes an dem Arretierungs- und/oder Sicherungsmittel, z. B. eine durchgehende linienförmige Anlage erfolgt Das Arretierungsmittel kann derart ausgebildet sein, dass durch dieses das Gelenkelement arretierend gegen das Sicherungsmittel kraftbeaufschlagt, wobei gegebenenfalls zugleich das Sicherungsmittel seinerseits an dem Punkthalter gesichert werden kann. Das Arretierungsmittels kann in einer entsprechenden Aufnahme 62, beispielsweise in Form einer Gewindebohrung, des Gehäuseteils 3 oder ggf. des ersten oder zweiten Haiteteiis 4,5 angeordnet sein. Diese Aufnahme 62 kann in Bezug auf.die Aufnahme 50 für das Gelenkefement als Stufenbohrung ausgebildet sein. Das Arretierungsmittel kann nach außen hin vollständig durch eine Bauteil des Punkthalter oder eine separate Abdeckung abgeschirmt sein, insbesondere durch das erste Halteteil 4.

Das Arretierungsmittel kann derart ausgebildet und angeordnet sein, dass dieses auch bei an dem Punkthalter zumindest provisorisch angeordneter Glasplatte 2 betätigbarist Hierzu kann der Punkthalter im Wesentlichen vollständig montiert vorliegen, wobei durch Demontage des ersten Halteteiis 4 das Arretierungsmittef von der Seite des ersten HalteteÜs her zugänglich wird und betätigbar ist. Die Aufnahme 62 für das Arretierungsmittel bzw. das dem ersten Halteteil zugewandte Ende des Gehäuseteils 3 kann sich hierbei zumindest teilweise durch die Giaspiattenbohrung erstrecken, vorzugsweise bis in etwa zu der dem ersten Haltetei! 4 zugewandten Glasplattenseite. Das Arretierungsmittel und das erste Halteteil 4 und/oder die Halteeinrichtung 6 können jeweils koaxial zueinander angeordnet sein. Die Befestigungsmittel 11 des ersten Halteteils 4, hier der Gewindebolzen, kann in dem Einführbereich des Arretierungsmittels das dieses festlegende Bauteil, hier des Gehäuseteils 3, eingreifen, hier in den Endbereich 65 des Einführkanals 66 für das Arretierungsmittel, des als Gewindebohrung ausgebildet ist. Das Befestigungsmittel 11 kann an dem Halteteil 4 angeformt oder lösbar festlegbar sein. Insbesondere kann das Befestigungsmittel 11 des ersten Haiteteils und das Arretierungsmitte! 60 auch durch dasselbe Befestigungsmittel des korrespondierenden Bauteils festgelegt werden, hier durch das Gehäuseteil 3 bzw. die Gewindebohrung .12. Der Gewindebolzen des ersten Halteteils und das Arretierungsmittel weisen hierzu den gleichen Gewindedurchmesser auf, gegebenenfalls können unterschiedliche Durchmesser vorliegen, so dass der Einführkanal als Stufenbohrung ausgebildet sein kann. In Längsrichtung des Punkthalters sind somit das Arretierunmgsmittel 60 und das Befestigungsmittel Il des ersten Halteteils 4 hintereinander liegend angeordnet, das Arretierungsmittel 60 somit durch das Befestigungsmitte! 63 abgedeckt Gegebenenfalls können Arretierungsmittel 60 und Befestigungsmittel 63 jedoch einander radial umgeben.

Zur Vormontage der Glasplatte 2 an dem Punkthaiter 1 kann diese an die Andruckanlage 10 des zweiten Halteteils 5 angelegt werden, wobei der Abstandshalter 8 oder allgemein ein seitliches Zentrierungsmitte) der Glasplatte, welches radiale Kräfte der Glasplatte 2 auf den Punkthalter 1 aufnimmt, bereits an dem Punkthalter angeordnet sein kann. Die Einrichtung 7 kann ebenfalls bereits an dem Punkthalter angeordnet sein oder nach Anordnung der Glasplatte an .diesem festgelegt werden, z.B. durch Einstecken oder Eindrehen in seine Aufnahme. Die Einrichtung kann hierbei stirnseitig an dem Abstandshalter anliegen. Nach Ausrichtung der Halteeinrichtung 6 und des Gelenkeiementes 14 kann dieses dann mittels des Arretie- rungsmittels 60 iagefixiert werden. Anschließend hierzu kann dann das erste Halteteil 4 mit dem zweiten Haltete!! 5 zur Einklemmung der Glasplatte angekoppelt werden, beispielsweise das Befestigungsmittel H in die Gewindebohrung des Gehäuseteils 3 eingeschraubt werden.

Figur 3 zeigt eine Abwandlung des Punkthalters nach den Figuren 1 bis 2, mit dem alleinigen Unterschied, dass das Arretiermittel 60 hier nicht vorgesehen ist und die Gelenkaufnahme 50 zum ersten Halteteil 4 hin abgedichtet ist, hier durch einen durchgehenden, einstückig angeformten Bodenbereich 59 der Aufnahme. Durch die Abdichtung erfolgt zugleich eine wasserdichte Abdichtung der Gelenkaufnahme gegenüber der Einrichtung 7. Gegebenenfalls kann nier auch ein separates Abdichtungselement vorliegen, das alternativ auch von der Seite des srsten oder des zweiten Halteteils 4, 5 her in der Aufnahme 50 festgelegt werden kann, beispielsweise durch eine Dichtungsplatte, die auch . in die Gewindebohrung eingeschraubt werden kann. Im Übrigen sei auf das oben Gesagte voüumfänglich Bezug genommen.

Es versteht sich, dass wahlweise auch bei der Ausführungsform nach den Figuren 1, 2 auf das ^rretierungsmittel verzichtet werden kann. Weiterhin kann nach den Ausführungsbeispielen der Figuren 1-3 gegebenenfalls das Arretierungsmiitel 600 auch seitlich von dem ersten oder zweiten Halteteii 4,5 auf das Geienkelement wirken, wie in Figur 3 schematisch angedeutet st. Das Arretierungsmittel kann auch hier eine Madenschraube sein, ohne hierauf beschränkt ιu sein.

Punkthalter

Bezuqszeicheniiste

Punkthalter

Glasplatte

Gehäusetei! , 5 erstes, zweites Halteteil

Halteeinrichtung elektrooptische Einrichtung

Abstandshalter , 10 Andruckeinlage 1 Gewindezapfen 2 Bohrung 3 Befestigungsbolzen 4 Gelenkelement 5 Befestigungsfortsatz 6 Befestigungsmittel 7 Flansch 0 Durchführung 1 Zuleitung

Durchführungsteil

Zuleitungsabschnitt

Ableitung

Hauptachse , 31 Abschnitt, 33 mittlerer Bereich

Kanal

Unterseite

Durchtrittsöffnung

Oberseite

Seitenfläche

Zuleitung

Zwischenstück

Befestigungsteil

Aniagebereich

Wandungsbereich

Aufnahme

Sperrmittel

Innenwandung

Nut

Dichtelement

Bodenbereich, 600 Arretierungsmittel

Aufnahme

Endbereich

Einführkanal