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Title:
PORTABLE PAINTING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/206986
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a portable painting system (1) for painting work in the interior of an aircraft, comprising the following parts: a) a compressor (2), b) a fine manometer (3), c) a hose (4), d) an exchangeable paint bottle (5), e) a painting gun (6), wherein a battery (7) is connected to the compressor (2), which battery provides the energy for the compressor (2), the painting gun (6) has a receptacle (8) for the exchangeable paint bottle (5), the receptacle (8) for the paint bottle (5) is designed to be suitable for the paint bottle (5), the fine manometer (3) is arranged between the compressor (2) and the hose (4), the painting gun (6) is arranged at the end of the hose (4) that faces away from the compressor (2), the paint bottle (5) contains at least one ball (9), and a filter (10) is arranged between the receptacle (8) for the paint bottle (5) and the paint bottle (5).

Inventors:
GOLD, Roman (Urbanusstraße 30, 2522 Oberwaltersdorf, 2522, AT)
Application Number:
EP2016/063183
Publication Date:
December 29, 2016
Filing Date:
June 09, 2016
Export Citation:
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Assignee:
FA. LACKDESIGN-INH. ROMAN GOLD E.U. (Brunner Straße 77-79, Halle 1, 1230 Wien, 1230, AT)
International Classes:
B05B7/24
Domestic Patent References:
2013-04-04
Foreign References:
US20100122745A12010-05-20
US20070272707A12007-11-29
US20010030241A12001-10-18
US20060120794A12006-06-08
DE102009048022A12011-04-07
US20080061166A12008-03-13
US5074467A1991-12-24
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
ELLMEYER, Wolfgang (Mariahilfer Straße 50, Häupl & Ellmeyer KG Patentanwaltskanzlei, 1070 Wien, 1070, AT)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Tragbares Lackiersystem (1) für Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges, das folgende Teile umfasst:

a) einen Kompressor (2),

b) ein Feinmanometer (3) ,

c) einen Schlauch (4),

d) ein austauschbares Lackfläschchen (5) ,

e) eine Lackierpistole (6),

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Akkumulator (7) mit dem Kompressor (2) verbunden ist, der die Energie für den Kompressor (2) bereitstellt,

die Lackierpistole (6) eine Aufnahme (8) für das austauschbare Lackfläschchen (5) aufweist,

die Aufnahme (8) für das Lackfläschchen (5) passend für das Lackfläschchen (5) ausgebildet ist,

das Feinmanometer (3) zwischen Kompressor (2) und dem Schlauch (4) angeordnet ist,

die Lackierpistole (6) an dem Ende des Schlauches (4)

angeordnet ist, das dem Kompressor (2) abgewandt ist,

das Lackfläschchen (5) zumindest eine Kugel (9) enthält und ein Filter (10) zwischen der Aufnahme (8) für das

Lackfläschchen (5) und dem Lackfläschchen (5) angeordnet ist. 2. Tragbares Lackiersystem (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kompressor (2) einen Druckkessel aufweist, der durch den Motor des Kompressors (2) mit Druckluft befüllt wird. 3. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Druck im Druckkessel des Kompressors (2) 2 bar bis 8 bar beträgt .

4. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Filter (10) eine zylindrische Form mit einem auf der zylindrischen Form (lOe) aufgesetzten Kegelstumpf (10c) aufweist, wobei der Kegelstumpf (10c) an dem Ende des

zylindrischen Körpers (lOe) angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens (5) zeigt, wobei der Kegelstumpf (10c) am schmalen Ende ein Loch (10a) aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel (9) ist, die im Lackfläschchen (5) vorhanden ist, und auf der

Mantelfläche (lOd) zumindest ein Loch (10b) aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel (9) ist, und wobei die zylindrische Form (lOe) und der Kegelstumpf (10c) einstückig ausgeführt sind.

5. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kompressor (2) in einem gedämmten Gehäuse angeordnet ist.

6. Verwendung eines tragbaren Lackiersystems (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen .

7. Verwendung nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Lackschaden höchstens die Ausmaße eines A4-Blatts (210 x 297 mm) aufweist.

Description:
Tragbares Lackiersystem

Die Erfindung betrifft ein tragbares Lackiersystem für

Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges.

Stand der Technik

Handelsübliche Lackiersysteme beinhalten eine Lackierpistole zum Auftragen von Farbe, einen Farbbehälter, der meistens an der Lackierpistole angeordnet ist, und eine Art von

Druckluftzufuhr. Durch das Zuführen von Druckluft wird die Farbe zerstäubt und ein Sprühnebel auf die zu lackierende Stelle aufgetragen. Die Druckluftzufuhr erfolgt meist über einen Kompressor, der wie eine Druckpumpe funktioniert und Druckluft nur erzeugt, wenn diese benötigt wird. Kompressoren sind auch meist schwere Geräte, die nur mit großer Mühe zum Einsatzort gebracht werden können und eine ständige

Stromversorgung benötigen. Für Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges gelten sehr strenge Vorschriften, weshalb Innenteile eines Flugzeuges abmontiert werden und außerhalb lackiert werden und anschließend wieder eingebaut werden.

Ziel der Erfindung ist es, ein Lackiersystem bereitzustellen, das einfach zu handhaben ist und tragbar ist.

Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, indem ein

tragbares Lackiersystem für Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges bereitgestellt wird, das folgende Teile umfasst: a) einen Kompressor,

b) ein Feinmanometer,

c) einen Schlauch,

d) ein austauschbares Lackfläschchen,

e) eine Lackierpistole,

wobei ein Akkumulator mit dem Kompressor verbunden ist, der die Energie für den Kompressor bereitstellt, die Lackierpistole eine Aufnahme für das austauschbare

Lackfläschchen aufweist, die Aufnahme für das Lackfläschchen passend für das Lackfläschchen ausgebildet ist, das

Feinmanometer zwischen Kompressor und dem Schlauch angeordnet ist, die Lackierpistole an dem Ende des Schlauches angeordnet ist, das dem Kompressor abgewandt ist,

das Lackfläschchen zumindest eine Kugel enthält und ein Filter zwischen der Aufnahme für das Lackfläschchen und dem

Lackfläschchen angeordnet ist.

Ein auf diese Weise aufgebautes Lackiersystem ist kompakt und kann von einer Person leicht zu dem Einsatzort getragen werden. Insbesondere die Verwendung in Luftfahrzeugen ist bevorzugt, da in Luftfahrzeugen strenge Regeln bezüglich

Druckbehälter und Stromanforderungen bestehen. Das Bord-Netz in großen Passagiermaschinen weist eine Nennspannung von

115/200 V und 400 Hz auf. Deshalb können handelsübliche

Kompressoren in Flugzeugen nicht verwendet werden. Die

Mitnahme von Druckbehältern ist ebenfalls nur nach enormem bürokratischem Aufwand möglich, weshalb der Einsatz von batteriebetriebenen Kompressoren notwendig ist. Mit dem

Feinmanometer wird der Sprühdruck geregelt.

In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Kompressor einen Druckkessel aufweisen, der durch den Motor des

Kompressors mit Druckluft befüllt wird. Der Druckkessel wird vom Kompressor mit einem Druck beaufschlagt. Durch Drücken des Auslösers der Lackierpistole strömt Druckluft aus dem

Druckkessel und zerstäubt die im Lackfläschchen enthaltene Farbe. Fällt der Druck im Druckkessel unter einen bestimmten, vorher festgelegten Mindestwert, fängt der Kompressor wieder zu arbeiten an und erhöht den Druck auf den vorher

eingestellten Wert. Somit muss nicht während des gesamten Lackiervorgangs der Kompressor laufen, was eine Energieersparnis zur Folge hat, die eine längere Lackierdauer ermöglicht .

In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Druck im Druckkessel des Kompressors 2 bar bis 8 bar betragen. Der Motor des Kompressors beaufschlagt den Druckkessel mit einem Druck von 2 bis 8 bar. Dies ist ein Druck, der ausreicht, um einen geeigneten Sprühdruck zu generieren. Durch die

Bereitstellung eines kontinuierlichen Drucks durch den

Druckkessel wird eine bessere Sprühleistung erzielt als bei Verwendung einer Druckpumpe, die in periodischen Abständen Druckluft unterschiedlichen Drucks bereitstellt.

In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Filter eine zylindrische Form mit einem auf der zylindrischen Form

aufgesetzten Kegelstumpf aufweisen, wobei der Kegelstumpf an dem Ende des zylindrischen Körpers angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens zeigt, wobei der Kegelstumpf am schmalen Ende ein Loch aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel ist, die im Lackfläschchen vorhanden ist, und auf der Mantelfläche

zumindest ein Loch aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel ist, und wobei die zylindrische Form und der Kegelstumpf einstückig ausgeführt sind. Die zumindest eine Kugel im Lackfläschchen dient zum

Mischen der Farbe. Da das Lackfläschchen in die Lackierpistole mit der Öffnung nach unten in die Aufnahme gesteckt wird, kann die Kugel die Öffnung verstopfen. Durch den Einsatz des

Filters wird dies verunmöglicht . Die Kugel legt sich auf das Loch am schmalen Ende des Kegelstumpfes, der Lack kann durch die Löcher in der Mantelfläche in die Lackierpistole fließen. Die Größe der Löcher im Filter ist so dimensioniert, dass die Kugel nicht hindurchtreten kann. Sind mehrere Kugeln im

Lackfläschchen vorhanden, ist der Kegelstumpf vorzugsweise so ausgeführt, dass der horizontale Abstand zwischen dem schmalen Ende des Kegelstumpfes und der inneren Oberfläche des Lackfläschchens geringer ist als der Durchmesser der Kugeln, sodass sich die Kugeln nicht auf die Löcher der Mantelfläche legen können.

In einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung kann der

Kompressor in einem gedämmten Gehäuse angeordnet sein. Damit wird der Arbeiterschutz erfüllt. Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung eines tragbaren Lackiersystems nach einem der vorangegangenen

Ansprüche zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen.

Insbesondere die Verwendung in Luftfahrzeugen ist bevorzugt, da in Luftfahrzeugen strenge Regeln bezüglich Druckbehälter und Stromanforderungen bestehen. Das Bord-Netz in großen

Passagiermaschinen weist eine Nennspannung von 115/200 V und 400 Hz auf. Deshalb können handelsübliche Kompressoren in Flugzeugen nicht verwendet werden. Die Mitnahme von

Druckbehältern ist ebenfalls nur nach enormem bürokratischem Aufwand möglich, weshalb der Einsatz von batteriebetriebenen Kompressoren notwendig ist.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Lackschaden höchstens die Ausmaße eines A4-Blatts (210 x 297 mm) aufweisen. Damit ist die Verwendung des Lackiersystems für sogenannte „Smart-Repair" oder „Spot-Repair" , also das

kleinflächige Lackieren kleiner Schäden an der Oberfläche eines Bauteils, ausgezeichnet geeignet.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

In den Zeichnungen werden folgende Bezugszeichen verwendet. 1 tragbares Lackiersystem 2 Kompressor

3 Feinmanometer

4 Schlauch

5 Lackfläschchen

6 Lackierpistole

7 Akkumulator

8 Aufnahme für das Lackfläschchen

9 Kugel im Lackfläschchen

10 Filter

10a Loch am schmalen Ende des Kegelstumpfes des Filters

10b Löcher in der Mantelfläche des Kegelstumpfes des Filters 10c Kegelstumpf

lOd Mantelfläche des Kegelstumpfes

lOe zylindrisch-förmiger Teil des Filters

11 Manometer

12 Aus1öser

13 Tragegriff

Fig. 1 zeigt ein Lackiersystem gemäß der vorliegenden

Erfindung.

Fig. 2 zeigt einen Filter gemäß der vorliegenden Erfindung. BEISPIEL

In einem Beispiel für ein tragbares Lackiersystem 1 für

Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges umfasst das

Lackiersystem 1 einen Kompressor 2, ein Feinmanometer 3, einen Schlauch 4, ein austauschbares Lackfläschchen 5 und eine

Lackierpistole 6. Ein Akkumulator 7 ist mit dem Kompressor 2 verbunden, der die Energie für den Kompressor 2 bereitstellt. Dadurch wird das gesamte Lackiersystem 1 tragbar. Ein

Tragegriff 13 ist vorgesehen, um das Lackiersystem 1 an den gewünschten Einsatzort zu tragen. Die Lackierpistole 6 weist eine Aufnahme 8 für das austauschbare Lackfläschchen 5 auf, wobei die Aufnahme 8 für das Lackfläschchen 5 passend für das Lackfläschchen 5 ausgebildet ist. Das Lackfläschchen 5 kann somit passend in die Aufnahme 8 gesteckt werden, es kann keine Farbe auslaufen, da die Verbindung zwischen Lackfläschchen 5 und Aufnahme 8 dichtend ausgeführt ist. Wenn das

Lackfläschchen 5 in der Aufnahme 8 eingesteckt ist, liegt ein geschlossenes System vor; die Farbe kann nicht auslaufen. Das Feinmanometer 3 ist zwischen Kompressor 2 und dem Schlauch 4 angeordnet. Durch das Feinmanometer 3 wird der Druck an der Lackierpistole 6 eingestellt. Mit dem Auslöser 12 wird der Lackiervorgang durchgeführt. Die Anzeige des Drucks auf dem Feinmanometer 3 entspricht in etwa dem Druck am Ende der

Lackierpistole 6 und somit dem Sprühdruck. Der Druck am

Kompressor 2 kann durch die Manometer 11 abgelesen werden. Die Lackierpistole 6 ist an dem Ende des Schlauches 4 angeordnet, das dem Kompressor 2 abgewandt ist. Das Lackfläschchen 5 enthält zumindest eine Kugel 9. Diese zumindest eine Kugel 9 dient zur Durchmischung der Farbe im Lachfläschchen 5. Ein Filter 10 ist zwischen der Aufnahme 8 für das Lackfläschchen 5 und dem Lackfläschchen 5 angeordnet. Dieser Filter 10

verhindert das Abrutschen der zumindest einen Kugel 9 in die Aufnahme 8 und in weiterer Folge in die Lackierpistole 6.

Durch diese Anordnung ist es möglich, Lackierarbeiten im

Inneren eines Flugzeuges durchzuführen. Lackierarbeiten in einem Flugzeug erfordern hohe administrative Vorarbeiten. Oft können Teile nur ausgebaut werden, außerhalb des Flugzeuges lackiert werden und nachher wieder eingebaut werden, wobei jedoch der Ein- und Ausbau genau dokumentiert werden muss. Es ist so gut wie unmöglich, eine Druckflasche an Bord zu nehmen. Deshalb ist dieses Lackiersystem 1 hervorragend zur Reparatur von Oberflächenschäden in einem Flugzeug geeignet. Wird dieses Lackiersystem 1 an Bord eines Flugzeuges genommen, kann sofort lackiert werden. Der Dokumentationsaufwand gegenüber anderen Systemen ist äußerst gering. Es entfällt auch die mühsame Mitnahme eines speziellen Netzgerätes oder Transformators für die Betriebsspannung in Flugzeugen, die 115/200 V bei 400 Hz beträgt .

Der Kompressor 2 kann einen Druckkessel aufweisen, der durch den Motor des Kompressors 2 mit Druckluft befüllt wird. Der Druckkessel wird vom Kompressor 2 mit einem Druck

beaufschlagt. Durch Drücken des Auslösers 12 der

Lackierpistole 6 strömt Druckluft aus dem Druckkessel und zerstäubt die im Lackfläschchen 5 enthaltene Farbe. Es wird ein Mindestwert für den Druck im Druckkessel festgelegt. Wird dieser unterschritten, schaltet sich der Kompressor 2 wieder ein und beaufschlagt den Druckkessel mit einem Druck, der dem vorher festgelegten Soll-Wert entspricht. Somit muss nicht während des gesamten Lackiervorgangs der Kompressor 2 laufen, was eine Energieersparnis zur Folge hat, die eine längere Lackierdauer ermöglicht. Der Druck im Druckkessel des

Kompressors 2 kann beispielsweise 2 bar bis 8 bar betragen. Der Motor des Kompressors 2 beaufschlagt den Druckkessel mit einem Druck von 2 bis 8 bar. Dies ist ein Druck, der

ausreicht, um einen geeigneten Sprühdruck zu generieren. Durch die Bereitstellung eines kontinuierlichen Drucks durch den Druckkessel wird eine bessere Sprühleistung erzielt als bei Verwendung einer Druckpumpe, die in periodischen Abständen Druckluft unterschiedlichen Drucks bereitstellt. Fällt der Wert unter 2 bar, beginnt der Motor des Kompressors 2 den

Druckkessel mit einem Druck zu beaufschlagen, bis ein Wert von 8 bar erreicht wird, wonach sich der Kompressor 2 wieder abschaltet. Dies trägt zu einem ökonomischen Energieverbrauch bei .

Der Filter 10 kann eine zylindrische Form lOe mit einem auf der zylindrischen Form lOe aufgesetzten Kegelstumpf 10c aufweisen, wobei der Kegelstumpf 10c an dem Ende des

zylindrischen Körpers lOe angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens 5 zeigt, wobei der Kegelstumpf 10c am schmalen Ende ein Loch 10a aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel 9 ist, die im

Lackfläschchen 5 vorhanden ist, und auf der Mantelfläche lOd zumindest ein Loch 10b aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel 9 ist, und wobei die zylindrische Form lOe und der Kegelstumpf 10c einstückig ausgeführt sind. Die zylindrische Form lOe ist passend mit der inneren Oberfläche des Lackfläschchens 5 ausgeführt, d.h.

zwischen der Außenseite der zylindrischen Form lOe und der inneren Oberfläche des Lackfläschchens 5 kann keine

Flüssigkeit wie beispielsweise Lack hindurchtreten. Die zumindest eine Kugel 9 im Lackfläschchen 5 dient zum Mischen der Farbe. Da das Lackfläschchen 5 in die Lackierpistole 6 mit der Öffnung - bei Gebrauch - nach unten in die Aufnahme 8 gesteckt wird, kann die Kugel 9 die Öffnung verstopfen. Durch den Einsatz des Filters 10 wird dies verunmöglicht . Die zumindest eine Kugel 9 legt sich auf das Loch 10a am schmalen Ende des Kegelstumpfes, der Lack kann durch die Löcher 10b in der Mantelfläche in die Lackierpistole 6 fließen. Die Größe der Löcher 10a, 10b im Filter ist so dimensioniert, dass die Kugel 9 nicht hindurchtreten kann. Sind mehrere Kugeln 9 im Lackfläschchen 5 vorhanden, ist der Kegelstumpf 10c

vorzugsweise so ausgeführt, dass der horizontale Abstand zwischen dem schmalen Ende des Kegelstumpfes 10c und der inneren Oberfläche des Lackfläschchens 5 geringer ist als der Durchmesser der Kugeln 9, sodass sich die Kugeln 9 nicht auf die Löcher 10b der Mantelfläche legen können. Somit kann bedenkenlos jedes Lackfläschchen 5 verwendet werden, das im Handel erhältlich ist. Eine Verstopfung der Lackierpistole 6 ist unmöglich.

Der Kompressor 2 kann in einem gedämmten Gehäuse angeordnet sein. Damit werden die Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten. Die Arbeiten mit dem Lackiersystem 1 können gleichzeitig mit anderen Arbeiten im Flugzeug durchgeführt werden. Das Lackiersystem 1 wie oben beschrieben kann zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen verwendet werden. Der

Lackschaden kann höchstens die Ausmaße eines A4-Blatts (210 x 297 mm) aufweisen. Auf diese Weise ist eine „Smart-Repair" oder „Spot-Repair" , also das kleinflächige Lackieren kleiner Schäden an der Oberfläche eines Bauteils, möglich. Das

Lackiersystem 1 eignet sich hervorragend für Lackierarbeiten im Flugzeug, da es kein externes Netzteil benötigt, keine Druckflasche aufweist und auch keinen Transformator benötigt. Es gibt keine Netzgeräte am Markt, die mit der Nennspannung in Flugzeugen (115/200 V und 400 Hz) arbeiten können. Ein

Transformator zur Umwandlung in die übliche Spannung von 230 V bei 50 Hz ist nicht notwendig; eine solche Mitnahme würde wiederum sehr hohen Dokumentationsaufwand benötigen.