| JP3490577 | POWDER SUPPLY DEVICE OF POWDER COMPACTING DEVICE |
| JP3136908 | MECHANISM OF PRESSURE BEARING PART OF DIE SET |
| JP2007038272 | POWDER FEEDING METHOD |
MEIER, Daniel (Kreuzmattstrasse 62, Schmitten, CH-3185, CH)
STRAUB, Beat (Brünnmatten 26, Ipsach, CH-2563, CH)
WEHRLI, Alex (Flugplatzstrasse 76, Kehrsatz, CH-3122, CH)
MEIER, Daniel (Kreuzmattstrasse 62, Schmitten, CH-3185, CH)
STRAUB, Beat (Brünnmatten 26, Ipsach, CH-2563, CH)
Patentansprüche
1. Pulverpresse zur Herstellung eines Presslings (17) aus Metallpulver, mit einer oberen Stempelanordnung, einer unteren Stempelanordnung (1 ) und einer Matrizenanordnung (3), welche den Formhohlraum (8) bildet, in welchen das Metallpulver einfüllbar und danach zur Formung des Presslings (17) die obere Stempelanordnung und die untere Stempelanordnung (1 ) in Pressrichtung gegeneinander pressbar sind, gesteuert durch eine Steuereinheit, und die untere Stempelanordnung (1 ) mit einer Platte (2) ausgestattet ist, auf weicher die Matrizenanordnung (3) angebracht ist, und auf weicher Platte (3) Querpressvorrichtungen (4) befestigt sind, welche jeweils mit einem Querpressstempel (5) ausgestattet sind, welcher über einen Antrieb (36) linear antreibbar ist und durch eine öffnung (6) in der Matrize (7) im wesentlichen quer zur Pressrichtung in Querpressrichtung in den Formhohlraum (8) hinein in eine Pressposition drückbar und aus dieser zurückziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (36) jeder
Querpressvorrichtung (4) einen Linearantrieb (37, 38) mit einen feststehenden, am Rahmen (18) der Querpressvorrichtung (4) befestigten Teil (37) und einen bezüglich des festen Teils (37) linear verschiebbaren Teil (38) umfasst, welcher linear verschiebbare Teil (38) mit einem ersten Keil (19) verbunden ist, dessen Keilfläche (22) auf die Keilfläche (23) eines zweiten Keils ( 24) wirkt, welcher im wesentlichen rechtwinklig zum ersten Keil (19) in Querpressrichtung verschiebbar ist.
2. Pulverpresse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Keil (19) und der zweite Keil (24) entlang am Rahmen (18) der Querpressvorrichtung (4) angebrachten linearen Führungsbahnen (21 ; 27) verschiebbar sind.
3. Pulverpresse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressposition des Querpressstempels (5) durch einen verstellbaren Anschlag (29) festlegbar ist.
4. Pulverpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag aus einem quer zur Verschieberichtung des ersten Keils (19) verstellbaren dritten Keil (29) gebildet ist, der im Rahmen (18) geführt ist und dessen Keilfläche (31 ) mit einer weiteren Keilfläche (30) des ersten Keils (19) zusammenwirkt.
5. Pulverpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Querpressstempels (5) bezüglich der Matrizenanordnung (3) über Messmittel (35) feststellbar und an die Steuereinheit übermittelbar ist.
6. Pulverpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Querpressstempel (5) über eine Kopplungseinrichtung (28) in der jeweiligen Querpressvorrichtung (4) gehalten ist.
7. Pulverpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Querpressvorrichtung (4) mit einem vorstehenden Bolzen (13) ausgestattet ist und dass die Platte (2) mit mehreren Bohrungen (12) versehen ist, welcher Bolzen (13) im auf die Platte (2) aufgesetzten Zustand der Querpressvorrichtung (4) in eine der Bohrungen (12) hineinragt, und dass mehrere Querpressvorrichtungen (4) auf der Platte (2) in verschiedenen Positionen befestigbar sind.
8. Pulverpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Bohrungen (12) in der Platte (2) entsprechende Gewindebohrungen (14) zugeordnet sind, in welche Spannschrauben (15) einschraubbar sind, die in entsprechenden Ausnehmungen (16) im Rahmen (18) jeder Querpressvorrichtung (4) gehalten sind.
9. Pulverpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (16) schlitzförmig ausgebildet sind. |
Pulverpresse zur Herstellung eines Presslings aus Metallpulver
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Pulverpresse zur Herstellung eines Presslings aus Metallpulver, mit einer oberen Stempelanordnung, einer unteren Stempelanordnung und einer Matrizenanordnung, welche den Formhohlraum bildet, in welchen das Metallpulver einfüllbar und danach zur Formung des Presslings die obere Stempelanordnung und die untere Stempelanordnung in Pressrichtung gegeneinander pressbar sind, gesteuert durch eine Steuereinheit, und die untere Stempelanordnung mit einer Platte ausgestattet ist, auf weicher die Matrizenanordnung angebracht ist, und auf weicher Platte
Querpressvorrichtungen befestigt sind, welche jeweils mit einem Querpressstempel ausgestattet sind, welcher über einen Antrieb linear antreibbar ist und durch eine öffnung in der Matrize im wesentlichen quer zur Pressrichtung in Querpressrichtung in den Formhohlraum hinein in eine Pressposition drückbar und aus dieser zurückziehbar ist.
Derartige Pulverpressen sind in vielfältiger Weise bekannt, sie dienen zur Herstellung von Pulverpresslingen, die danach gesintert werden, wodurch unterschiedlichste Werkstücke hergestellt werden können, die die verschiedensten Anforderungen an diese Werkstücke in optimalster Weise erfüllen können, beispielsweise werden Wendeschneidplatten auf diese Art hergestellt, die sehr hohen Belastungen ausgesetzt werden. Beim Pulverpressen von Hartmetall oder anderen Materialien wird vornehmlich in einer Pressrichtung gepresst, die üblicherweise vertikal ausgerichtet ist.
Es sind auch Pulverpressen bekannt, bei welchen vor dem Pressvorgang Querdorne durch die Matrizenwandung quer zur Pressrichtung in den Formhohlraum eingeführt werden, die üblicherweise an einem Stempel der unteren Stempelanordnung zur Anlage kommen. Diese Querdorne werden über direkte Linearantriebe, beispielsweise hydraulisch, verschoben, was möglich ist, weil diese Querdorne in ihrer Bewegungsrichtung keine Presskräfte aufnehmen müssen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Pulverpresse so auszugestalten, dass der Pressung auch während des Pressvorgangs mit Querpressstempeln verformt werden kann und die während des Pressens auftretenden Kräfte in Querpressrichtung aufgenommen werden können.
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass der Antrieb jeder Querpressvorrichtung einen Linearantrieb mit einen feststehenden, am Rahmen der Querpressvorrichtung befestigten Teil und einen bezüglich des festen Teils linear verschiebbaren Teil umfasst, welcher linear verschiebbare Teil mit einem ersten Keil verbunden ist, dessen
Keilfläche auf die Keilfläche eines zweiten Keils wirkt, welcher im wesentlichen rechtwinklig zum ersten Keil in Querpressrichtung verschiebbar ist.
Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, in einem Pressung aus Metallpulver Querbohrungen zu erzeugen, es können aber auch seitliche Vertiefungen in diesem Pressung erzeugt werden, die nicht durchgehend sind, so dass die Querpressvorrichtung die während des Pressens auftretenden Kräfte in Querpressrichtung aufnehmen kann. Die Durchgänge für die Querpressstempel können durch Ausnehmungen erhalten werden, die in der ringförmigen Matrizenform angebracht sind, der innere Teil der Matrizenanordnung kann aber auch vollständig geteilt oder teilweise geteilt sein, wobei diese Matrizenteile voneinander beabstandet sind, um die Ausnehmungen für die Durchgänge der Querpressstempel zu bilden, wobei diese in eine ringförmige Matrizenhalterung eingesetzt sein können. Dadurch können am Pressung seitliche Vertiefungen und/oder Erhöhungen angebracht werden.
Da der Antrieb jeder Querpressvorrichtung einen Linearantrieb mit einem feststehenden, am Rahmen der Querpressvorrichtung befestigten Teil und einen bezüglich des festen Teils linear verschiebbaren Teil umfasst, welcher linear verschiebbare Teil mit einem ersten Keil verbunden ist, dessen Keilfläche auf die Keilfläche eines zweiten Keils wirkt, welcher im wesentlichen rechtwinklig zum ersten Keil in Querpressrichtung verschiebbar ist, kann in optimaler Weise die auf den Querpressstempel während des Pressvorgangs
wirkende Kraft aufgenommen werden, ohne dass der Linearantrieb stark beansprucht würde.
In vorteilhafter Weise sind der erste Keil und der zweite Keil entlang am Rahmen der Querpressvorrichtung angebrachten linearen Führungsbahnen verschiebbar, wodurch die auftretenden, auf den Querpressstempel wirkenden Kräfte grösstenteils durch den Rahmen aufgenommen werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Pressposition des Querpressstempels durch einen verstellbaren Anschlag festlegbar ist, wodurch die Pressposition des Querpressstempels unabhängig von weiteren Einflüssen immer sehr genau erreichbar ist.
In vorteilhafter Weise ist der Anschlag aus einem quer zur Verschieberichtung des ersten Keils verstellbaren dritten Keils gebildet, der im Rahmen geführt ist und dessen Keilfläche mit einer weiteren Keilfläche des ersten Keils zusammenwirkt. Dadurch erreicht man einerseits eine sehr feine und exakte Einstellmöglichkeit, andererseits ist der Anschlag sehr stabil und praktisch keinen Verformungen unterworfen.
In vorteilhafter Weise ist die Position des Querpressstempels bezüglich der Matrizenanordnung über Messmittel feststellbar und an die Steuereinheit übermittelbar, wodurch die Position der Querpressstempel überwacht wird und die Einstellung der Pressposition des Querpressstempels über den Anschlag einfach möglich wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass jeder Querpressstempel über eine Kopplungseinrichtung in der jeweiligen Querpressvorrichtung gehalten ist. Dadurch lassen sich in einfacher Weise die Querpressstempel auswechseln, während die Querpressvorrichtung für praktisch alle zu pressenden Presslinge mit unterschiedlichen Formen verwendbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass jede Querpressvorrichtung mit einem vorstehenden Bolzen ausgestattet
ist und dass die Platte mit mehreren Bohrungen versehen ist, welcher Bolzen im auf die Platte aufgesetzten Zustand der Querpressvorrichtung in eine der Bohrungen hineinragt, und dass mehrere Querpressvorrichtungen auf der Platte in verschiedenen Position befestigbar sind. Dadurch lassen sich die Querpressvorrichtungen in vorbestimmten Positionen zu bestimmten Matrizenanordnungen einsetzen, ohne dass grosse Ausrichtungen der Querpressvorrichtungen vorgenommen werden müssen.
In vorteilhafter Weise sind den Bohrungen in der Platte entsprechende Gewindebohrungen zugeordnet, in welche Spannschrauben einschraubbar sind, die in entsprechenden Ausnehmungen im Rahmen jeder Querpressvorrichtung gehalten sind. Dadurch lassen sich die Querpressvorrichtungen in den entsprechenden Positionen auf der Platte in einfacher Weise befestigen.
In vorteilhafter Weise sind die Ausnehmungen für die Aufnahme der Spannschrauben im Rahmen der Querpressvorrichtung schlitzförmig ausgebildet, so dass die auf die Platte aufgesetzte Querpressvorrichtung jeweils um den Bolzen geringfügig verschwenkt und somit bezüglich der Matrize ausgerichtet werden kann, wonach die Querpressvorrichtung auf der Platte über die Spannschrauben fixiert werden kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Darstellung eine untere Stempelanordnung mit einer Matrizenanordnung mit Platte und drei auf dieser Platte befestigte Querpressvorrichtungen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Matrizenanordnung mit der Platte und den darauf befestigten Querpressvorrichtungen gemäss Fig. 1 ;
Fig. 3 in räumlicher Darstellung eine Querpressvorrichtung ohne Querpressstempel, in Pressposition;
Fig. 4 in räumlicher Darstellung eine Ansicht der Querpressvorrichtung gemäss Fig. 3 mit abgenommener Abdeckplatte;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Querpressvorrichtung gemäss Fig. 3, zum Teil geschnitten;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung der Querpressvorrichtung entlang Linie Vl-Vl gemäss Fig. 7;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung der Querpressvorrichtung entlang Linie VII-VII gemäss Fig. 6;
Fig. 8 eine räumliche Darstellung der Querpressvorrichtung in der zurückgezogenen Position;
Fig. 9 in räumlicher Darstellung eine Ansicht der Querpressvorrichtung gemäss Fig. 8 mit abgenommener Abdeckplatte;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Querpressvorrichtung gemäss Fig. 8, zum Teil geschnitten;
Fig. 11 eine Schnittdarstellung der Querpressvorrichtung entlang Linie Xl-Xl gemäss Fig. 12;
Fig. 12 eine Schnittdarstellung der Querpressvorrichtung entlang Linie XII-XII gemäss Fig. 11 ; und
Fig. 13 eine räumliche Darstellung der Querpressvorrichtung gemäss Fig. 3 mit zusätzlich entferntem zweiten Keil.
Aus Fig. 1 ist in schematischer Darstellung die untere Stempelanordnung 1 dargestellt, die als Adapter ausgebildet ist und in
bekannter Weise in den unteren Teil einer nicht dargestellten Pulverpresse eingesetzt werden kann. Auf diese untere Stempelanordnung 1 ist eine Platte 2 aufgesetzt, auf weicher eine Matrizenanordnung 3 befestigt ist. Auf dieser Platte 2 sind Querpressvorrichtungen 4 befestigbar, welche jeweils mit einem Querpressstempel 5 ausgestattet sind, die über einen Antrieb, der später noch im Detail beschrieben wird, linear antreibbar sind. Diese Querpressstempel 5 sind durch öffnungen 6 in der Matrize 7 der Matrizenanordnung 3 geführt, sie münden im Formhohlraum 8, der in der Matrizenanordnung 3 gebildet ist, und in welchen das Metallpulver einfüllbar ist und während des Pressvorgangs in bekannter Weise zum entsprechenden Pressung umgeformt wird.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausgestaltung der Einrichtung sind auf der Platte 2 drei Querpressvorrichtungen 4 angeordnet, selbstverständlich können je nach Art des Presslings, der hergestellt werden soll, und der entsprechend ausgebildeten Matrize beispielsweise zwei bis sechs Querpressvorrichtungen angeordnet werden.
Oberhalb der Matrizenanordnung 3 und den Querpressvorrichtungen 4 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise eine Füllschuhplatte aufgesetzt, wozu auf der Platte 2 Säulen 9 angebracht sind, auf weicher Füllschuhplatte in bekannter Weise der Füllschuh verschiebbar angebracht ist, mit welchem der Formhohlraum 8 mit Metallpulver aufgefüllt werden kann.
Wie später noch im Detail gesehen wird, weisen die Antriebe der Querpressvorrichtungen jeweils einen Hydraulikzylinder auf, zur Versorgung dieser Hydraulikzylinder sind Hydraulikleitungen 10 angebracht, welche in bekannter, nicht dargestellter Weise mit dem Hydrauliksystem der Pulverpresse verbunden sind und deren Ventile in bekannter Weise über eine Steuereinheit der Pulverpresse ansteuerbar sind.
Aus Fig. 2 ist die Anordnung von drei Querpressvorrichtungen 4 auf der Platte 2 dargestellt. Die Querpressstempel 5 dieser Querpressvorrichtungen 4 ragen in die Matrize 7 hinein, die Matrize 7 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel geteilt, die einzelnen Teile dieser Matrize 7
sind in einen Matrizenhng 11 eingesetzt, durch die Teilungen der Matrize 7 werden die entsprechenden öffnungen 6 für die Querpressstempel 5 gebildet.
Die Platte 2 ist mit mehreren Bohrungen 12 versehen, diese Bohrungen 12 dienen der Aufnahme eines Bolzens 13 (Fig. 7) der an jeder Querpressvorrichtung 4 angebracht ist und untenseitig vorstehend ist, wodurch die Querpressvorrichtungen 4 auf der Platte 2 positioniert werden können. Jeder dieser Bohrungen 12 sind zwei Gewindebohrungen 14 zugeordnet, die in die Platte 2 eingelassen sind, und in welche Spannschrauben 15 einschraubbar sind, mit welchen die Querpressvorrichtungen 4 auf der Platte 2 befestigt werden können. Für diese Spannschrauben 15 sind in den
Querpressvorrichtungen 4 Ausnehmungen 16 angebracht, die schlitzförmig ausgebildet sind, so dass jede Querpressvorrichtung 4 um den Bolzen 13 (Fig. 7) in der Bohrung 12 geringfügig verschwenkbar ist und in der entsprechenden Position über die Spannschrauben festgeschraubt werden kann, die Querpressstempel 5 müssen somit nicht genau ins Zentrum der Matrize 7 ausgerichtet sein, sondern können vom Zentrum abweichen, wie dies bei der Matrize 7 der Ausführungsform gemäss Fig. 2 ersichtlich ist. Mit dieser Matrize 7 werden Presslinge 17 hergestellt, die die Form von Wendeschneidplatten aufweisen.
Fig. 3 zeigt eine Querpressvorrichtung 4. Diese
Querpressvorrichtung 4 umfasst einen Rahmen 18, in welchem der Antrieb, der als Linearantrieb ausgebildet ist, gehalten ist, wie später noch im Detail beschrieben wird. über diesen Linearantrieb ist ein erster Keil 19 in einer Richtung verschiebbar, dargestellt durch den Doppelpfeil 20. Dieser erste Keil 19 ist entlang einer linearen Führungsbahn 21 geführt, die parallel zur Verschieberichtung, dargestellt durch den Doppelpfeil 20, ausgerichtet ist. Diese lineare Führungsbahn 21 ist an der Abdeckplatte 25 angebracht, welche auf den Rahmen 18 aufgeschraubt ist.
An der Keilfläche 22 des ersten Keils 19 liegt eine Keilfläche 23 eines zweiten Keils 24 an. Dieser zweite Keil 24 ist ebenfalls linear verschiebbar, und zwar in der Richtung, die rechtwinklig zur Verschieberichtung des ersten Keils 19, dargestellt durch den Doppelpfeil 20,
ausgerichtet ist, welche Richtung durch einen Doppelpfeil 26 dargestellt ist. Die durch den Doppelpfeil 26 dargestellte Richtung entspricht auch der Querpressrichtung, mit welcher der nicht dargestellte Querpressstempel 5 (Fig. 1 und 2) verschiebbar ist. Durch Bewegen des ersten Keils 19 entlang der linearen Führungsbahn 21 bewegt sich somit der zweite Keil 24 in Richtung des Doppelpfeils 26, geführt durch die ebenfalls in der Abdeckplatte 25 angebrachten Linearführungen 27. Auf der der Keilfläche 23 abgewandten Seite des zweiten Keils 24 ist eine Kopplungseinrichtung 28 angebracht, mit welcher der nicht dargestellte Querpressstempel 5 (Fig. 1 und 2) gehalten werden kann, diese Querpressstempel sind in einfacher Weise austauschbar.
Fig. 4 zeigt die Querpresseinrichtung 4 gemäss Fig. 3, wobei hier die Abdeckplatte 25 weggelassen ist. In dieser Darstellung ist ersichtlich, dass der erste Keil 19 mit einem dritten Keil 29 zusammenwirkt, wobei der erste Keil 19 mit einer weiteren Keilfläche 30 versehen ist, welche mit der Keilfläche 31 des dritten Keils 29 zur Anlage kommt. Dieser dritte Keil 29 dient als Anschlag für den ersten Keil 19, wobei dieser Anschlag verstellbar ist, wie später noch gesehen wird.
Fig. 5 zeigt den Rahmen 18 der Querpressvorrichtung 4, mit der Anordnung des ersten Keils 19, des zweiten Keils 24 und des dritten Keils 29. Der dritte Keil 29 ist mit einem Steg 32 ausgestattet, der im Rahmen 18 quer zur Verschieberichtung des ersten Keils 19, dargestellt durch den Doppelpfeil 20, verschiebbar geführt gehalten ist. Im Rahmen 18 bzw. in der Abdeckplatte 25 ist eine mit einem Gewinde versehene Bohrung 33 angebracht, in welche eine Stellschraube 34 eingeschraubt ist. Durch Verdrehen dieser Stellschraube 34 verschiebt sich der Keil 29 quer zur Verschieberichtung des ersten Keils 19, wodurch die Position des ersten Keils 19 in Fig. 5 nach unten festgelegt werden kann. Diese Position entspricht auch der voll ausgefahrenen Position des zweiten Keils 24 und demzufolge des Querpressstempels 5 (Fig. 1 und 2). In dieser Position befindet sich der Querpressstempel in der Pressstellung. Dadurch lässt sich die Position des Querpressstempels in Pressstellung durch Verschieben des dritten Keils 29 sehr genau positionieren. Die Position des zweiten Keils 24 und demzufolge des Querpressstempels 5 wird in bekannter Weise durch am Rahmen 18 der Querpressvorrichtung 4 angebrachte
Messmittel 35 abgetastet, das entsprechende Signal wird an die Maschinensteuerung in bekannter Weise weitergeleitet.
Fig. 6 zeigt den Antrieb 36, mit welchem der erste Keil 19, der zweite Keil 24 und somit der Querpressstempel 5 verschiebbar sind. Dieser Antrieb 36 umfasst einen im Rahmen 18 der Querpressvorrichtung 4 angeordneten Hydraulikzylinder 37, in welchem ein Kolben 38 mit einer daran angebrachten Kolbenstange 39 verschiebbar gehalten ist. über entsprechende Beaufschlagung des Kolben 38 wird dieser im Hydraulikzylinder 37 vor- bzw. zurückgeschoben. In Fig. 6 sind zudem noch die Ausnehmungen 16 ersichtlich, die schlitzförmig ausgebildet sind, in welche die Spannschrauben 15 eingeschraubt sind, mit welchen die Querpressvorrichtung 4 befestigbar ist.
Fig. 7 zeigt wiederum den Antrieb 36, der im Rahmen 18 der Querpressvorrichtung 14 angeordnet ist. An dem dem Kolben 38 abgewandten Endbereich der Kolbenstange 39 ist ein Bügel 40 befestigt, welcher mit dem ersten Keil 19 verbunden ist. Somit lässt sich durch Bewegen des Kolbens 38 im Hydraulikzylinder 37 der erste Keil 19 verschieben, die Pressstellung, wie sie in Fig. 7 und übrigens in allen vorhergehenden Figuren dargestellt ist, wird durch den dritten Keil 29 festgelegt.
Ebenfalls in Fig. 7 ersichtlich ist der Bolzen 13, mittels welchem die Querpressvorrichtung 4 auf der Platte 2 (Fig. 1 und 2) positioniert wird.
Fig. 8 zeigt die Querpressvorrichtung 4, entsprechend Fig. 3, wobei sich aber der zweite Keil 24 und demzufolge der nicht dargestellte Querpressstempel in der zurückgezogenen Position befindet. Der erste Keil 19 ist demzufolge ebenfalls zurückgefahren, das heisst, dass die weitere Keilfläche 30 des ersten Keils 19 von der Keilfläche 31 des dritten Keils 29 beabstandet ist.
Fig. 9 zeigt die Querpressvorrichtung 4 in der in Fig. 8 dargestellten Position, wobei hier die Abdeckplatte 25 weggelassen wurde.
Fig. 10 zeigt die Querpressvorrichtung 4 in der entsprechenden Position gemäss Fig. 8 und Fig. 9.
Dieselbe Position, in welcher der Querpressstempel zurückgezogen ist, ist in Fig. 11 dargestellt. Der Kolben 38 befindet sich in der zurückgezogenen Position im Hydraulikzylinder 37. Entsprechend sind die Kolbenstange 39 und der daran befestigte Bügel 40 ebenfalls in der zurückgezogenen Position.
Die gleiche Darstellung wie in Fig. 11 ist ebenfalls in Fig. 12 ersichtlich, der Kolben 38 befindet sich in der zurückgezogenen Position.
In der Darstellung gemäss Fig. 13 ist der erste Keil 19 ersichtlich, der mit einer Abstufung 41 ausgestattet ist, auf welcher Abstufung 41 Bolzen 42 angeordnet sind. Der zweite Keil 24, der in Fig. 13 nicht dargestellt ist, ist mit einer der Abstufung 21 entsprechenden Ausnehmung versehen, in diese Ausnehmung ist eine Nut eingelassen, in welche die Bolzen 42 hineinragen. Durch diese Ausgestaltung ist der zweite Keil 24 am ersten Keil 19 angekuppelt, beim Zurückfahren des ersten Keils 19 und zum Zurückziehen der Querpressstempel aus der Matrize wird der zweite Keil 24 über diese Verbindung zwangsweise ebenfalls zurückgezogen.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, in welcher sich der Pressstempel in der Pressposition befindet und die auf die Vorderfläche des Pressstempels wirkenden Presskräfte beim Pressen eines Presslings aufnehmen muss, wird diese aufgenommene Presskraft in axialer Richtung auf den zweiten Keil 24 übertragen, von wo diese über die Keilfläche des zweiten Keils 24 auf die entsprechende Keilfläche 22 des ersten Keils 19 übertragen wird. Die axial wirkende Kraftkomponente wird durch den ersten Keil 19 auf die lineare Führungsbahn 21 des Rahmens 18 übertragen. Die durch die Schrägstellung der Keilflächen 22 und 23 entstehende Komponente, die in Richtung des Doppelpfeils 20 wirkt, ist durch den relativ kleinen Neigungswinkel dieser beiden Keilflächen 22 und 23 und die entstehende Reibung relativ gering, so dass die auf den Antrieb 36 wirkende Restkraft sehr klein ist und vom Antrieb ohne weiteres übernommen werden kann.
Mit dieser erfindungsgemässen Ausgestaltung kann eine Pulverpresse mit mehreren Querpressvorrichtungen ausgestattet werden, wobei diese in sehr vielfältiger Weise in unterschiedlicher Anzahl auf der entsprechenden Platte positioniert und befestigt werden können. Dadurch erhält man eine grosse Vielfalt von auf dieser Pulverpresse herstellbaren Presslinge, eine Umrüstung ist jeweils in einfacher Weise durchführbar.
