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Title:
PRCESS AND DEVICE FOR DEWATERING A HYDRAULIC FLUID
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/087059
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention provides a process and a device (3...6) for dewatering a hydraulic fluid of a hydraulic system (2), in particular in the aerospace sector, having a container (10) which has a sorption medium, a feed (11) which feeds the hydraulic fluid from the hydraulic system (2) to the container (10) for passing the hydraulic fluid through the sorption medium (46) for dewatering the hydraulic fluid in a dewatering mode of the device (3...6) and a return (12) which recirculates the dewatered hydraulic fluid from the container (10) to the hydraulic system (2) in the dewatering mode of the device (3...6). By means of the process and device (3...6) according to the invention, the hydraulic liquid can be dewatered continuously and very swiftly.

Inventors:
SCHEEL, Ingo (Bechsteinstrasse 4, Buxtehude, 21614, DE)
POHLMANN, Ralf (Talstrasse 16, Stade, 21680, DE)
ERDMANN, Wolfgang (Wismarer Str. 28, Buxtehude, 21614, DE)
Application Number:
EP2008/068193
Publication Date:
July 16, 2009
Filing Date:
December 22, 2008
Export Citation:
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Assignee:
AIRBUS DEUTSCHLAND GMBH (Kreetslag 10, Hamburg, 21129, DE)
SCHEEL, Ingo (Bechsteinstrasse 4, Buxtehude, 21614, DE)
POHLMANN, Ralf (Talstrasse 16, Stade, 21680, DE)
ERDMANN, Wolfgang (Wismarer Str. 28, Buxtehude, 21614, DE)
International Classes:
F15B21/04
Attorney, Agent or Firm:
PECKMANN, Ralf (Friedrichstrasse 31, München, 80801, DE)
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Claims:

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zum Entwässern einer Hydraulikflüssigkeit, insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, wobei die Hyd- raulikflüssigkeit durch ein Sorptionsmittel (46) in einem Behälter (10) geleitet wird, welches der Hydraulikflüssigkeit Wasser entzieht, dadurch gekennzeichnet , dass der Wassergehalt der Hydraulikflüssigkeit vor und/oder nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel (46) gemessen wird, und dass, wenn der gemessene Wassergehalt (MZ, MR) über einem ersten Grenzwert (Gl) liegt, ein Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels (46) und damit Wiederher- stellen der Sorptionskapazität des Sorptionsmittels (46) gestartet wird.

2. verfahren zum Entwässern einer Hydraulikflüssigkeit, insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, wobei die Hyd- raulikflüssigkeit durch ein Sorptionsmittel (46) in einem Behälter (10) geleitet wird, welches der Hydraulikflüssigkeit Wasser entzieht, dadurch gekennzeichnet , dass der Wassergehalt der Hydraulikflüssigkeit vor und nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel (46) gemessen wird, und dass, wenn der Betrag der Differenz (BD) des gemessenen Wassergehalts (MZ, MR) vor und nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel (46) unter einem zweiten Grenzwert (G2) liegt, wobei der zweite Grenzwert (G2) in Abhängigkeit von dem gemessenen Wassergehalt (MZ, MR) vor oder nach dem Durchleiten ermittelt wird, ein Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels (46) und damit Wiederherstellen der Sorptionskapazität des Sorptionsmittels (46) gestartet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass in dem Regeneriermodus das Sorptionsmittel (46) in einem Entleerungsbetrieb von der Hydraulikflüssigkeit ge- trennt und anschließend in einem Rücktrocknungsbetrieb das Sorptionsmittel (46) rückgetrocknet wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass in dem Entleerungsbetrieb des Regeneriermodus ein Zulaufventil (34) gesperrt und ein Druckluftventil (52) geöffnet wird, wobei die Hydraulikflüssigkeit mittels Druckluft (105) aus dem Behälter (10) in einen Rücklauf (12) durch ein geöffnetes Rücklaufventil (35) entleert wird.

5 . Verfahren nach Anspruch 4 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass in dem Entleerungsbetrieb das Druckluftventil (52) wieder gesperrt wird, wenn von einem Füllstandssensor

(38) signalisiert wird, dass die Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter (10) entleert worden ist.

6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet , dass in dem Rücktrocknungsbetrieb das Rücktrocknen des Sorptionsmittels (46) mittels Wärme und/oder mittels vermindertem Druck durchgeführt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass das Rücktrocknen bei zumindest vermindertem Druck durchgeführt und das Ende des Rücktrocknens durch das Unterschreiten eines Grenzwerts (GD) für die Druckänderung (MDZ) bestimmt wird.

8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rücktrocknungsbetrieb das Rücklaufventil (35) gesperrt und das Vakuumventil (62) geöffnet wird, wobei das Sorptionsmittel (46) mittels dem an dem Behälter (10) augenblicklich anliegenden Vakuum rückgetrocknet wird.

9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rücktrocknungsbetrieb des Regeneriermodus das Rücklaufventil (35) gesperrt, ein Entlüftungsventil (62) geöffnet und eine Heizeinrichtung (47) zum Zuführen von Wärme an das Sorptionsmittel (46) für ein Rücktrocknen desselben geschaltet wird.

10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dem Rücktrocknungsbetrieb nachgeordneten Befüllbetrieb des Regeneriermodus ein Entlüftungsventil (52) und das Zulaufventil (34) für ein Befüllen des Behälter (10) mit der Hydraulikflüssigkeit geöffnet werden.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Befüllbetrieb das Entlüftungsventil (52) wieder geschlossen und das Rücklaufventil (35) geöffnet wird, wenn von einem Füllstandssensor (37) ein gewünschter Füllstand signalisiert wird, und dass anschließend die Vorrichtung (3...6) von dem Regeneriermodus wieder in den Entwässerungsmodus geschaltet wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Rücktrocknungsbetrieb und vor dem Befüllbe- trieb in einen Reinigungsbetrieb zum Entfernen von

Schmutz aus dem Sorptionsmittel (46) geschaltet wird, wenn der Verschmutzungsgrad einen Verschmutzungsgrenzwert

überschreitet, wobei Reinigungsmittel-Zulauf- und dadurch "Rücklaufventile (85; 86) geöffnet werden, wobei das Sorptionsmittel (46) von einem Reinigungsmittel (87) durchflössen und dem Sorptionsmittel (46) dabei Schmutz entzogen wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , dass das Reinigungsmittel (87) mittels einer Reinigungs- mittelpumpe (96) durch den Behälter (10) , einen Reinigungsmittelrücklauf (83), einen Reinigungsmittelbehälter (94), einen Filter (94) und einen Reinigungsmittel zulauf (81) in dem Reinigungsbetrieb zirkuliert wird, wobei Schmutz aus dem Reinigungsmittel (87) mittels eines FiI- ters (97) gefiltert wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , dass in dem Reinigungsbetrieb nach dem Zirkulieren des Reinigungsmittels (87) zum Entleeren desselben aus dem Behälter (10) das Reinigungsmittel-Rücklaufventil (98) geschlossen und das Druckluftventil (52) geöffnet wird, wobei das Reinigungsmittel (87) mittels Druckluft (105) in den Reinigungsmittel zulauf (81) entleert wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet , dass zum Entleeren des Behälters (10) ein Reinigungsmittel-Entleerungsventil (93) geöffnet und das Reinigungs- mittel-Zulaufventil (95) oder das Reinigungsmittel- Rücklaufventil (98) gesperrt wird.

16. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet , dass der Filter (97) ausgetauscht wird, wenn durch eine

Verschmutzungsanzeige desselben angezeigt wird, dass dieser verschmutz ist.

17. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet , dass nach dem Regeneriermodus die Hydraulikflüssigkeit erneut durch das Sorptionsmittel (46) geleitet wird.

18. Vorrichtung (3...6) zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit eines Hydrauliksystems (2), insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, aufweisend: einen Behälter (10) , welcher ein Sorptionsmittel (46) aufweist,- einen Zulauf (11), welcher dem Behälter (10) die Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydrauliksystem (2) für ein Leiten der Hydraulikflüssigkeit durch das Sorptionsmittel (46) zur Entwässerung der Hydraulikflüssigkeit in einem Entwässerungsmodus der Vorrichtung (3...6) zuführt; und einen Rücklauf (12), welcher die entwässerte Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter (10) an das Hydrauliksystem (2) in dem Entwässerungsmodus der Vorrichtung (3...6) rückführt; gekennzeichnet dadurch, dass die Vorrichtung (3...6) weiterhin einen Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels (46) und damit Wiederherstellen der Sorptionskapazität des Sorpti- onsmittels (46) aufweist, wobei sich der Regeneriermodus in einen Entleerungsbetrieb für ein Entleeren der Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter (10) , einen Rücktrock- nungsbetrieb für ein Entziehen des in dem Sorptionsmittel (46) gebundenen Wassers und einen Befüllbetrieb zum Be- füllen des Behälters (10) mit der Hydraulikflüssigkeit unterteilt .

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , dass in dem Zulauf (11) und/oder in dem Rücklauf (12)

Feuchtigkeitssensoren (32, 33) zur Messung des Wassergehalts (MZ, MR) in der Hydraulikflüssigkeit vorgesehen

sind, und dass die Vorrichtung weiterhin eine Steuereinrichtung (67) aufweist, welche mit den Feuchtigkeitssen- soren (32, 33) signaltechnisch verbunden ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter (10) an den Zulauf (11) mittels eines Zulaufventils (34) und an den Rücklauf (12) mittels eines Rücklaufventils (35) gekoppelt ist.

21. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter (10) mittels eines Druckluftventils (52) mit einer Druckluftleitung (56) gekoppelt ist.

22. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter mittels eines Vakuumventils (62) mit einer Vakuumleitung (63) gekoppelt ist.

23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter (10) mittels eines Entlüftungsventils (62) mit einer Entlüftungsleitung (63) gekoppelt und/oder eine Heizeinrichtung (47) vorgesehen ist.

24. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet , dass ein Verschmutzungssensor vorgesehen ist, welcher einen Verschmutzungsgrad der Hydraulikflüssigkeit misst und diesen an eine Steuereinrichtung (67) bereitstellt und dass der Behälter (10) mittels eines Reinigungsmittel- Zulaufventils (85) mit einem Reinigungsmittel zulauf (81)

und mittels eines Reinigungsmittel-Rücklaufventils (86) mit einem Reinigungsmittelrücklauf (83) gekoppelt ist.

25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet , dass der Reinigungsmittelzulauf (81) und der Reinigungsmittelrücklauf (83) mit einem Reinigungsmittelbehälter (94) gekoppelt sind, wobei eine Reinigungsmittelpumpe (96) und ein Filter (97) zum Reinigen des Reinigungsmit- tels (87) in dem Reinigungsmittelzulauf (81) oder in dem Reinigungsmittelrücklauf (83) vorgesehen sind.

26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet , dass der Reinigungsmittelbehälter (94) eine Entlüftung (103) aufweist.

27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet , dass die Reinigungsmittelpumpe (96) und der Filter (97) in dem Reinigungsmittelzulauf (81) oder in dem Reinigungsmittelrücklauf (82) angeordnet sind, wobei eine Reinigungsmittel-Entleerungsleitung (92) mit einem Reinigungsmittel-Entleerungsventil (93) vorgesehen ist, welche die Reinigungsmittelpumpe (96) und/oder den Filter (97) umgeht .

28. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet , dass das Sorptionsmittel (46) aus einer Gruppe, welche aus Silikagel, Sepiolit und Molsieb besteht, ausgewählt ist, und/oder die Hydraulikflüssigkeit auf Phosphatester basiert .

29. Einheit (1) zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit eines Hydrauliksystems (2) , insbesondere im Luft- und

Raumfahrtbereich, mit wenigstens zwei Vorrichtungen (3...6) nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 28.

30. Verfahren zur Steuerung der Einheit (1) nach Anspruch 29, wobei die wenigstens zwei Vorrichtungen (3...6) wechselseitig in den Regeneriermodus geschalten werden.

31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet , dass vier der Vorrichtungen (3...6) wechselseitig in den Entwässerungsmodus, Entleerungsbetrieb, Rücktrocknungsbe- trieb und Befüllbetrieb geschalten werden.

32. Luft- oder Raumfahrzeug mit einer Vorrichtung (3...6) nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 28 oder einer Einheit (1) nach Anspruch 29.

33. Bodenwartungsmaschine mit einer Vorrichtung (3...6) nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 28 oder einer Ein- heit (1) nach Anspruch 29, welche mit einem Hydrauliksystem (2) eines Luft- oder Raumfahrzeugs zur Entwässerung der Hydraulikflüssigkeit verbindbar ist.

Description:

Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Hydraulikflüssigkeit

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entwässern einer Hydraulikflüssigkeit, insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens . Weiter bezieht sich die Erfindung auf eine Einheit zur Entwässerung einer Hydraulik- flüssigkeit eines Hydrauliksystems, auf ein Verfahren zur

Steuerung ' einer derartigen Einheit, auf ein Luft- oder Raumfahrzeug mit einer derartigen Vorrichtung oder derartigen Einheit sowie auf eine Bodenwartungsmaschine mit einer derartigen Vorrichtung oder einer derartigen Einheit.

Obwohl auf beliebige Fahrzeuge anwendbar, werden die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrunde liegende Problematik in Bezug auf ein Flugzeug näher erläutert.

Die in Hydrauliksystemen von Flugzeugen verwendete Hydraulikflüssigkeit ist typischerweise stark hygroskopisch. Die Folge des durch die Aufnahme des Wassers steigenden Wassergehalts in der Hydraulikflüssigkeit sind die Bildung von Säuren sowie andere unerwünschte chemische Veränderungen. Ab einem be- stimmten Wassergehalt können Korrosionsschäden an Ventilen und Pumpen auftreten, was angesichts der besonderen Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr nicht tolerierbar ist.

Eine Möglichkeit zur Vermeidung der mit einem steigenden Was- sergehalt verbundenen Probleme ist der komplette Austausch der Hydraulikflüssigkeit. Dies ist aber teuer, führt zu langen Standzeiten des Flugzeugs und macht eine gesonderte Entsorgung der ausgetauschten Hydraulikflüssigkeit notwendig.

Aus der DE 10252148 B3 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 20 der vorliegenden Erfin-

dung bekannt. Bei dem bekannten Verfahren wird Wasser durch Pervaporation an einer für Gas und Wasser durchlässigen und für die Hydraulikflüssigkeit undurchlässigen Membran von der Hydraulikflüssigkeit getrennt, wobei die Membran permeat- seitig mit einem Spülgasstrom mit geringerem Wasserdampfpar- tialdruck als in der Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt wird.

Nachteilig bei dem bekannten Verfahren ist, dass die Entwässerung nur vergleichsweise langsam vonstatten geht.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bessere Möglichkeit zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit zu schaffen, wobei insbesondere ein schnelle Entwässerung von Hydraulikflüssigkeit in großen Mengen gegeben ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 20, durch eine Einheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs 31, durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 32, durch ein Luft- oder Raumfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 34 und/oder durch eine Bodenwartungsmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 35 gelöst .

Demgemäß wird ein Verfahren zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit, insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, bereitgestellt, wobei die Hydraulikflüssigkeit durch ein Sorptionsmittel geleitet wird, welches der Hydraulikflüssigkeit Wasser entzieht.

Ein Sorptionsmittel, welches in direktem Kontakt mit der Hydraulikflüssigkeit gebracht wird, entzieht dieser Wasser wesentlich schneller als es mittels dem aus dem Stand der Technik bekannten Membrantrennverfahren möglich ist.

Ferner wird eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Hydrau- likflüssigkeit eines Hydrauliksystems, insbesondere im Luft-

und Raumfahrtbereich, mit einem Behälter, einem Zulauf und einem Rücklauf bereitgestellt. Der Behälter weist ein Sorptionsmittel auf. Mittels des Zulaufs wird dem Behälter die Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydrauliksystem für ein Durchströ- men der Hydraulikflüssigkeit durch das Sorptionsmittel zur

Entwässerung der Hydraulikflüssigkeit in einem Entwässerungs- modus der Vorrichtung zugeführt. Der Rücklauf führt die entwässerte Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter an das Hydrauliksystem in dem Entwässerungsmodus der Vorrichtung zurück.

Diese konstruktiv einfache Lösung erlaubt es, eine Hydraulikflüssigkeit mit einem Sorptionsmittel in Kontakt zu bringen, wobei die Hydraulikflüssigkeit das Sorptionsmittel durchströmt und die Hydraulikflüssigkeit daher kontinuierlich ent- wässert wird. Die bereits für das Verfahren genannten Vorteile gelten entsprechend.

Weiterhin wird eine Einheit zur Entwässerung einer Hydraulikflüssigkeit eines Hydrauliksystems, insbesondere im Luft- und Raumfahrtbereich, mit wenigstens zwei der erfindungsgemäßen

Vorrichtungen bereitgestellt. Gemäß einem Verfahren zur Steuerung der erfindungsgemäßen Einheit werden die Vorrichtungen mittels einer gemeinsamen Steuereinrichtung lediglich abwechselnd in den Regeneriermodus geschaltet.

Mit „lediglich 1 ' ist vorliegend gemeint, dass die Vorrichtungen sich nie gleichzeitig in dem Regeneriermodus befinden. Dies hat den Vorteil, dass eine Entwässerung der Hydraulik- flüssigkeit ununterbrochen stattfinden kann und damit schnell vonstatten geht.

Des Weiteren wird ein Luft- oder Raumfahrzeug mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung oder mit der erfindungsgemäßen Einheit bereitgestellt.

Bei einem solchen Luft- oder Raumfahrzeug kommt es wegen der kontinuierlichen Entwässerung mittels der Vorrichtung oder

der Einheit gar nicht erst zu einem nennenswerten Anstieg des Wassergehalts in der Hydraulikflüssigkeit . Dadurch reduzieren sich die Standzeiten des Luft- oder Raumfahrzeugs erheblich.

Noch weiterhin wird eine Bodenwartungsmaschine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung oder mit der erfindungsgemäßen Einheit bereitgestellt, wobei die Bodenwartungsmaschine mit einem Hydrauliksystem eines Luft- oder Raumfahrzeugs zur Entwässerung der Hydraulikflüssigkeit verbindbar ist.

Mittels einer derartigen Bodenwartungsmaschine kann es vermieden werden, zusätzliche Komponenten in dem Luft- oder Raumfahrzeug mitzuführen, was eine Reduzierung des Fluggewichts vorteilhaft mit sich bringt.

In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung wird der Wassergehalt der Hydraulikflüssigkeit vor und/oder nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel bestimmt.

Anhand des Wassergehalts in der Hydraulikflüssigkeit kann erkannt werden, ob die Sorptionskapazität des Sorptionsmittels erschöpft ist, d. h. das Sorptionsmittel nicht weiter in der Lage ist, Wasser an sich zu binden bzw. Wasser in ausreichender Menge pro Zeiteinheit an sich zu binden.

Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform wird, wenn der gemessene Wassergehalt, insbesondere der Wassergehalt nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel, über einem ersten Grenzwert liegt, ein Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels gestartet.

Insbesondere soll der Wassergehalt nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel gemessen werden, da dann eindeutig und

sofort festgestellt werden kann, ob das Sorptionsmittel noch eine ausreichende Sorptionskapazität aufweist.

Beispielsweise kann der erste Grenzwert 0,5 % Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit entsprechen, welcher der in der

Luftfahrt zugelassene Höchstwert ist. Ein derartiges Verfahren ist sehr einfach regelungstechnisch umzusetzen. Vorzugsweise wird der erste Grenzwert etwas unterhalb der 0,5-%- Grenze, beispielsweise 0,3 oder 0,4% angesetzt, so dass der Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit zu keiner Zeit, auch nicht während dem Regenerieren des Sorptionsmittels, über die vorgegebene 0,5-%-Grenze steigt.

Unter einem "Regeneriermodus" sind vorliegend die Betriebsar- ten zusammengefasst , welche für eine Wiederaufnahme des Entwässerungsmodus notwendig sind, nachdem festgestellt worden ist, dass die Sorptionskapazität des Sorptionsmittels erschöpft ist. Für eine Wiederaufnahme des Entwässerungsmodus ist es erforderlich die Sorptionskapazität des Sorptionsmit- tels wiederherzustellen.

Insgesamt sind, wie aus den nachstehenden Erläuterungen noch deutlich werden wird, fünf verschiedene Betriebsarten der Vorrichtung möglich: Die Vorrichtung kann sich im Entwässe- rungsmodus oder in dem Regeneriermodus befinden. Der Regeneriermodus unterteilt sich wiederum in einen Entleerungsbetrieb, Rücktrocknungsbetrieb, Befüllbetrieb und/oder Reinigungsbetrieb.

Gemäß einer weiter bevorzugten Weiterbildung wird, wenn der

Betrag der Differenz des gemessenen Wassergehalts vor und nach dem Durchleiten durch das Sorptionsmittel unter einem zweiten Grenzwert liegt, wobei der zweite Grenzwert in Abhängigkeit von dem gemessenen Wassergehalt vor oder nach dem Durchleiten ermittelt wird, ein Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels gestartet.

Der Betrag der Differenz gibt eine Auskunft darüber, inwieweit die Sorptionskapazität des Sorptionsmittels erschöpft ist. Ist diese beispielsweise bereits weitgehend erschöpft, so wird der Betrag der Differenz entsprechend klein ausfal- len, allerdings nur, wenn ein gewisser Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit vorliegt - bei einem sehr niedrigen Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit muss der Betrag der Differenz zwangsläufig gering ausfallen. Diesem Sachverhalt wird diese Verbesserung des Verfahrens gerecht, wobei der zweite Grenzwert in Abhängigkeit von dem gemessenen Wassergehalt ermittelt wird.

Gemäß der vorstehend beschriebenen Weiterbildung kann bereits frühzeitig erkannt werden, ob das Sorptionsmittel in naher Zukunft ausgetauscht werden muss.

Bei einer weiter bevorzugten Weiterbildung wird in dem Rege- ■ neriermodus das Sorptionsmittel von der Hydraulikflüssigkeit getrennt und das Sorptionsmittel rückgetrocknet. Unter "Rück- trocknen" ist vorliegend das Entziehen des in dem Sorptions- mittel gebundenen Wassers zu verstehen.

Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform wird das Rücktrocknen des Sorptionsmittels mittels Wärme und/oder mittels vermindertem Druck durchgeführt. Diese stellen sehr einfache Maßnahmen zum Rücktrocknen des Sorptionsmittels dar.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung wird das Rücktrocknen zumindest mittels vermindertem Druck durchgeführt und das Ende des Rücktrocknens durch das Unterschreiten eines

Grenzwerts für die Druckänderung bestimmt.

Sinkt der Druck unter den Grenzwert, so steht fest, dass eine ausreichende Menge von Wasser dem Sorptionsmittel entzogen worden ist, um dessen Sorptionεkapazität wiederherzustellen.

Bei einer weiter bevorzugten Weiterbildung wird der Verschmutzungsgrad der Hydraulikflüssigkeit gemessen, und, wenn der Verschmutzungsgrad einen Verschmutzungsgrenzwert überschreitet, das Sorptionsmittel nach dem Rücktrocknen mit ei- nern Reinigungsmittel zum Entfernen von Schmutzpartikeln aus dem Sorptionsmittel gespült.

Nicht nur die Bindung von Wasser kann die Sorptionskapazität des Sorptionsmittels verschlechtern, aber auch die Einlage- rung von Schmutzpartikeln in dieses. Daher muss das Sorptionsmittel bei entsprechender Verschmutzung durch Schmutzpartikel gereinigt werden. Bei der Entscheidung, ob das Sorptionsmittel gereinigt werden soll, kann auch berücksichtigt werden, über welchen Zeitraum der Verschmutzungsgrenzwert ü- berschritten worden ist. Dies gibt einen Hinweis auf die in dem Sorptionsmittel eingelagerte Schmutzmenge.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung wird die Hydrau- likflüssigkeit nach dem Regeneriermodus wieder durch das Sorptionsmittel geleitet.

Damit ist der Ursprungszustand wieder hergestellt, und die Vorrichtung kann ihrem Zweck, nämlich das Entwässern der Hydraulikflüssigkeit, wieder entsprechen.

Bei einer weiter bevorzugten Weiterbildung ist das Sorptionsmittel ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Silikagel, Sepiolith und Molsieb, und/oder die Hydraulikflüssigkeit auf Phosphatester basiert.

Phosphatester ist eine in der Luftfahrt verbreitete Hydraulikflüssigkeit. Vorteilhaft können die Sorptionsmittel Geometrien mit großen Oberflächen aufweisen, um so eine hohe Sorptionskapazität zu erreichen.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung sind in dem Zulauf und/oder in dem Rücklauf Feuchtigkeitssensoren zur Messung

des Wassergehalts in der Hydraulikflüssigkeit vorgesehen und ist weiterhin eine Steuereinrichtung vorgesehen, welche mit den Feuchtigkeitssensoren signaltechnisch verbunden ist.

Selbstverständlich könnten die Feuchtigkeitssensoren auch in dem Hydrauliksystem selbst vorgesehen sein, jedoch ist dies bei bestimmten Anwendungen der Vorrichtung, insbesondere im Zusammenhang mit einer Bodenwartungsmaschine ungünstig, da dies ein Vorsehen solcher Sensoren in jedem Flugzeug erfor- dern würde, anstelle ein einmaliges Vorsehen solcher Sensoren in der Bodenwartungsmaschine.

Solche Feuchtigkeitssensoren beruhen vorzugsweise auf einer kapazitiven Messung, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Temperatur der Hydraulikflüssigkeit.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung schaltet die Steu- ' ereinrichtung die Vorrichtung von dem Entwässerungsmodus in einen Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels, wenn der gemessene Wassergehalt, insbesondere der Wassergehalt in dem Rücklauf, über einem ersten Grenzwert liegt.

Gemäß einer weiter bevorzugten Weiterbildung schaltet die Steuereinrichtung die Vorrichtung von dem Entwässerungsmodus in einen Regeneriermodus zum Regenerieren des Sorptionsmittels, wenn der Betrag der Differenz des Wassergehalts in dem Zulauf und dem Rücklauf unter einem zweiten Grenzwert liegt, wobei die Steuereinrichtung den zweiten Grenzwert in Abhängigkeit von dem gemessenen Wassergehalt in dem Zulauf oder Rücklauf ermittelt.

Gemäß einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist der Behälter an den Zulauf mittels eines Zulaufventils und an den Rücklauf mittels eines Rücklaufventils gekoppelt. Damit lässt sich die Hydraulikflüssigkeit in dem Behälter flexibel steuern.

Vorzugsweise ist das Zulaufventil an einem oberen Ende des Behälters und das Rücklaufventil an einem unteren Ende des Behälters vorgesehen, wobei sich "oben" und "unten" auf den Erdboden beziehen.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist der Behälter mittels eines Druckluftventils mit einer Druckluftleitung gekoppelt, wobei die Steuereinrichtung in einem Entleerungsbetrieb des Regeneriermodus das Zulaufventil sperrt und das Rücklaufventil öffnet, wobei die Druckluft die Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter in den Rücklauf durch das geöffnete Rücklaufventil entleert.

Eine derartige Entleerung ist einfach zu realisieren und läuft sehr schnell ab.

Vorliegend ist unter einem "gesperrten" Ventil ein Zustand zu verstehen, in dem das Ventil einen Fluss von Fluid durch dasselbe verhindert und unter einem "geöffneten" Ventil ein Zu- stand zu verstehen, in welchem das Ventil ein Fließen von Fluid durch dasselbe freigibt.

Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform sperrt die Steuereinrichtung in dem Entleerungsbetrieb das Druckluftventil wieder, wenn ein signaltechnisch mit der Steuereinrichtung verbundener Füllstandsensor signalisiert, dass die Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter entleert ist.

Dadurch wird verhindert, dass Druckluft in den Rücklauf ge- presst wird, wodurch diese in das Hydrauliksystem gelangen und dort Schaden anrichten könnte.

Bei einer weiter bevorzugten Aus führungsform ist der Behälter mittels eines Vakuumventils mit einer Vakuumleitung gekop- pelt, wobei die Steuereinrichtung in einem dem Entleerungsbetrieb nachgeordneten Rücktrocknungsbetrieb des Regeneriermodus das Rücklaufventil sperrt und das Vakuumventil öffnet,

wobei das an den Behälter dann anliegende Vakuum das Sorptionsmittel rücktrocknet.

Bei dem "Vakuum" handelt es sich um nichts anderes als den bereits im Zusammenhang mit dem Verfahren beschriebenen verminderten Druck. Das an das Sorptionsmittel anliegende Vakuum führt zum Verdampfen des in dem Sorptionsmittel gebundenen Wassers, wobei der dabei entstehende Wasserdampf über das Vakuumventil abgeführt wird.

Bei einer weiter bevorzugten Weiterbildung ist der Behälter mittels eines Entlüftungsventils mit einer Entlüftungsleitung gekoppelt, wobei eine Heizeinrichtung vorgesehen ist, wobei die Steuereinrichtung in einem dem Entleerungsbetrieb nachge- ordneten Rücktrocknungsbetrieb des Regeneriermodus das Rücklaufventil sperrt, das Entlüftungsventil öffnet und die Heizeinrichtung zum Zuführen von Wärme an das Sorptionsmittel für ein Rücktrocknen desselben schaltet.

Das Zuführen von Wärme an das Sorptionsmittel zum Verdampfen des in diesem gebundenen Wassers stellt eine zusätzliche oder alternative Möglichkeit zur Rücktrocknung des Sorptionsmittels zu der bereits beschriebenen Ausgestaltung, bei welcher das Sorptionsmittel mittels Anlegen von Vakuum rückgetrocknet wird, dar. Vorteilhaft werden beide Ausgestaltungen gleichzeitig eingesetzt, wobei zumindest die Wärmemenge mittels der Heizeinrichtung zugeführt wird, welche dem Sorptionsmittel während des Verdunstungsprozesses entzogen wird. Dabei kann dann das Entlüftungsventil gleichzeitig als Vakuumventil die- nen und entsprechend die Entlüftungsleitung als Vakuumleitung dienen. Somit kann eine sehr zügige Rücktrocknung erfolgen, wobei Bauteile eingespart werden können.

Gemäß einer weiter bevorzugten Aus führungs form ist der Behäl- ter mittels eines Entlüftungsventils mit einer Entlüftungsleitung gekoppelt, wobei die Steuereinrichtung in einem dem Rücktrocknungsbetrieb nachgeordneten Befüllbetrieb des Rege-

neriermodus das Entlüftungsventil und das Zulaufventil für ein Befüllen des Behälters mit der Hydraulikflüssigkeit öffnet.

Um die Vorrichtung wieder in den Entwässerungsmodus zu schalten, ist es notwendig, dass das Zulaufventil geöffnet wird, wodurch wieder Hydraulikflüssigkeit in den Behälter strömen kann. Dafür muss aber die Luft in dem Behälter entweichen können.. Dies kann durch das geöffnete Entlüftungsventil ge- schehen. Abschließend muss das Zulaufventil wieder geöffnet werden, um ein erneutes Fließen der Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydrauliksystem in den Behälter mit dem Sorptionsmittel und aus diesem wieder heraus durch den Rücklauf in das Hydrauliksystem zu ermöglichen.

Gemäß einer weiter bevorzugten Weiterbildung schließt die Steuereinrichtung in dem Befüllbetrieb das Entlüftungsventil wieder und öffnet das Rücklaufventil, wenn ein mit der Steuereinrichtung signaltechnisch gekoppelter Füllstandsensor ei- nen gewünschten Füllstand signalisiert. Anschließend schaltet die Steuereinrichtung die Vorrichtung wieder von dem Regeneriermodus in den Entwässerungsmodus .

Mittels dieser Ausgestaltung wird verhindert, dass Hydraulik- flüssigkeit in die Entlüftungsleitung strömt. Es kann vielmehr genau dann abgeschalten werden, wenn der Behälter ausreichend mit Hydraulikflüssigkeit befüllt ist. Danach kann der Entwässerungsmodus wieder aufgenommen werden.

Bei einer weiter bevorzugten Aus führungsform ist ein Verschmutzungssensor vorgesehen, welcher einen Verschmutzungsgrad der Hydraulikflüssigkeit misst und diesen an die Steuereinrichtung bereitstellt, wobei der Behälter mittels eines Reinigungsmittel zulaufventils mit einem Reinigungsmittelzu- lauf und mittels eines Reinigungsmittelrücklaufventils mit einem Reinigungsmittelrücklauf gekoppelt ist, wobei die Steuereinrichtung nach dem Rücktrocknungsbetrieb und vor dem Be-

füllbetrieb die Vorrichtung in einen Reinigungsbetrieb zum Entfernen von Schmutz aus dem Sorptionsmittel schaltet, wenn die Steuereinrichtung feststellt, dass der Verschmutzungsgrad einen Verschmutzungsgrenzwert überschreitet, wobei die Steu- ereinrichtung das Vakuumventil und/oder das Entlüftungsventil schließt und das Reinigungsmittelzulauf- und -rücklaufventil öffnet, wobei dann das Reinigungsmittel das Sorptionsmittel durchfließt und diesem dabei Schmutz entzieht.

Gemäß einer weiter bevorzugten Weiterbildung sind der Reinigungsmittelzulauf und der Reinigungsmittelrücklauf mit einem Reinigungsbehälter gekoppelt, wobei eine Reinigungsmittelpumpe und ein Filter zum Reinigen des Reinigungsmittels vorgesehen sind, wobei die Reinigungsmittelpumpe das Reinigungsmit- tel durch den Behälter, den Reinigungsmittelrücklauf, den

Reinigungεmittelbehälter , den Filter und den Reinigungsmittelzulauf in dem Reinigungsbetrieb zirkuliert, wobei der Filter Schmutz aus dem Reinigungsmittel filtert.

Damit kann auf einfache Weise Schmutz aus dem Sorptionsmittel entfernt werden, wobei der Schmutz selbst in einem Filter aufgefangen wird.

Vorzugsweise ist der Filter mit einer Verschmutzungsanzeige und austauschbar vorgesehen. Dies ermöglicht es, den Filter, sobald dieser verschmutzt ist, auszutauschen.

Gemäß einer weiter bevorzugten Weiterbildung weist der Reinigungsmittelbehälter eine Entlüftung auf, wobei die Steuerein- richtung in dem Reinigungsbetrieb nach dem Zirkulieren des Reinigungsmittels zum Entleeren desselben aus dem Behälter das Reinigungsmittelrücklaufventil schließt und das Druck- luftventil öffnet, wobei die Druckluft das Reinigungsmittel in den Reinigungsmittelzulauf entleert und Druckluft aus dem Reinigungsmittelbehälter über die Entlüftung entweicht.

Das Entfernen des Reinigungsmittels aus dem Behälter mittels Druckluft erfolgt sehr schnell. Der dabei in dem Reinigungsmittelkreislauf - da dieser mittels des gesperrten Reinigungsmittelrücklaufventils unterbrochen ist - entstehende ü- berdruck, kann über die Entlüftung vorteilhaft entweichen.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung sind die Reinigungsmittelpumpe und der Filter in dem Reinigungsmittelzulauf oder in dem Reinigungsmittelrücklauf angeordnet, wobei eine Reinigungsmittelentleerungsleitung mit einem Reinigungsmit- telentleerungsventil vorgesehen ist, welches die Reinigungsmittelpumpe und/oder den Filter umgeht, wobei die Steuereinrichtung zum Entleeren des Behälters das Reingungsmittelent- leerungsventil öffnet und das Reinigungsmittel zulaufventil oder das Reinigungsmittelrücklaufventil sperrt.

Mittels dieser Ausgestaltung kann das Reinigungsmittel sehr 'schnell aus dem Behälter entleert werden, da es nicht durch die Reinigungsmittelpumpe bzw. den Filter, welche einen hohen Fließwiderstand darstellen, fließen muss. Außerdem könnte ein Durchfließen des Filters in umgekehrter Richtung dazu führen, dass die in ihm gefangenen Schmutzpartikel in dem Reinigungsmittelkreislauf verteilt werden.

Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist ein Reinigungsmittelverschmutzungssensor vorgesehen, welcher einen Verschmutzungsgrad des Reinigungsmittels misst und diesen der Steuereinrichtung bereitstellt, wobei die Steuereinrichtung ein Warnsignal an eine Anzeigeeinrichtung liefert, wenn der Verschmutzungsgrad des Reinigungsmittels einen Reinigungsmittelverschmutzungsgrenzwert überschreitet. Somit kann sichergestellt werden, dass das Reinigungsmittel ausgetauscht wird, wenn es selbst verschmutzt ist. Bei bestimmten Arten von Verschmutzung kann es durchaus sein, dass der Filter nicht in der Lage ist, das Reinigungsmittel ausreichend zu reinigen, insbesondere im Fall von fluidischem Schmutz in dem Reinigungsmittel .

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einheit sind vier der Vorrichtungen, beispielsweise Vorrichtungen A, B, C und D, vorgesehen, deren gemeinsame Steuerein- richtungen diese lediglich abwechselnd in den Entwässerungs- modus, Entleerungsbetrieb, Rücktrocknungsbetrieb und . Befüll- betrieb schalten.

Das heißt, wenn Vorrichtung A in dem Entwässerungsmodus ist, befindet sich Vorrichtung B in dem Entleerungsbetrieb, Vorrichtung C in dem Rücktrocknungsbetrieb und Vorrichtung D in dem Befüllbetrieb . Damit kann die benötigte Sorptionsmittelmenge pro Behälter minimiert werden, denn die in jedem Behälter vorgesehene Sorptionsmittelmenge muss gerade so lang rei- chen, wie der längste Betrieb (Entleerungsbetrieb, Rücktrocknungsbetrieb oder Befüllbetrieb) dauert. Damit kann die Größe der Behälter minimiert werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbei- spielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren der Zeichnungen näher erläutert.

Von den Figuren zeigen:

Fig. 1 eine Einheit mit vier Vorrichtungen gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 einen Feuchtigkeitssensor gemäß dem Ausführungs- beispiel;

Fig. 3 schematisch einen Schaltplan gemäß dem Ausfüh- rungsbeispiel ;

Fig. 4 eine der Vorrichtungen aus Fig. 1 mit einer zu- geordneten Reinigungseinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel, wobei das Reinigungsmittel den Behälter durchfließt; und

Fig. 5 die Anordnung aus Fig. 4, wobei das Reinigungsmittel aus dem Behälter entleert worden ist.

In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.

Fig. 1 zeigt schematisch eine Einheit 1 zur Entwässerung ei- ner Hydraulikflüssigkeit eines Hydrauliksystems 2, beispielsweise das eines Flugzeugs. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Hydraulikflüssigkeit ein Phosphatester.

Vorzugsweise ist die Einheit 1 Bestandteil einer Bodenwar- tungsmaschine, wie sie typischerweise an Flughäfen anzutreffen ist.

Die Einheit 1 weist eine erste Vorrichtung 3, eine zweite Vorrichtung 4, eine dritte Vorrichtung 5 und eine vierte Vorrichtung 6 auf. Jede der Vorrichtungen 3 bis 6 weist einen Behälter 10 auf, wobei die Behälter 10 alle mittels eines gemeinsamen Zulaufs 11 und eines gemeinsamen Rücklaufs 12 mit dem Hydrauliksystem 2 fluidisch gekoppelt sind.

Die Kopplung der Einheit 1 mit dem Hydrauliksystem 2 erfolgt beispielsweise bei einer Wartung des Flugzeuges mit dem Hydrauliksystem 2 und ist temporärer Natur, d. h. die Anschlüsse 13, 14 des Zulaufs 11 bzw. Rücklaufs 12 an das Hydrauliksys- tem 2 sind lösbar ausgebildet.

In dem Zulauf 11 und in dem Rücklauf 12 sind den Anschlüssen 13 bzw. 14 nachfolgend jeweils Sperrventile 15, 16 angeord- net, welche jeweils nach dem Ankoppeln der Einheit 1 an das Hydrauliksystem 2 geöffnet werden und vor dem Abkoppeln der Einheit 1 von dem Hydrauliksystem 2 geschlossen werden. Damit

wird ein Austreten von Resthydraulikflüssigkeit aus der Einheit 1 nach dem Abkoppeln des Hydrauliksystems 2 verhindert.

Nachfolgend dem Sperrventil 15 ist in dem Zulauf 11 vorzugs- weise eine Hydraulikpumpe 17 angeordnet, welche die Hydraulikflüssigkeit durch die Einheit 1 pumpt.

Nachfolgend der Hydraulikpumpe 17 ist vorzugsweise ein Filter 18 mit einer Verschmutzungsanzeige in dem Zulauf 12 angeord- net . Ein entsprechender Filter 22 mit Verschmutzungsanzeige ist auch vorzugsweise in dem Rücklauf 12 nachfolgend dem Sperrventil 16 angeordnet. Mittels der Filter 18, 22 lassen sich Schmutzpartikel aus der Hydraulikflüssigkeit heraus filtern. Zeigen die Verschmutzungsanzeigen der Filter 18, 22 an, dass diese verschmutzt sind, so können die Filter 18, 22 ausgetauscht werden.

Nachfolgend dem Filter 18 ist in dem Zulauf 11 vorzugsweise ein Durchflusssensor 23 vorgesehen. Mittels des Durchfluss- sensors 23 kann festgestellt werden, ob und in welcher Menge Hydraulikflüssigkeit durch die Einheit 1 fließt.

An den Durchflusssensor 23 schließt sich vorzugsweise ein verstellbares Druckreduzierungsventil 24 in dem Zulauf 11 an, mittels welchem der Druck in der Hydraulikflüssigkeit, die den Behältern 10 zugeleitet wird, einstellbar ist.

Ein sich an das Druckreduzierungsventil 24 in dem Zulauf 11 anschließendes Rückschlagventil 25 verhindert ein Fließen der Hydraulikflüssigkeit entgegengesetzt zu der mit dem Bezugszeichen 26 versehenen Fließrichtung in dem Zulauf 11.

Vorzugsweise weist der Zulauf 11 nachfolgend dem Rückschlagventil 25 eine diesen mit dem Rücklauf 12 verbindende Sicher- heitsleitung 27 mit einem Sicherheitsventil 28 auf. Das Sicherheitsventil befindet sich im Normalzustand in der in Fig. 1 dargestellten Stellung, wobei es ein Fließen von Hydraulik-

flüssigkeit von dem Zulauf 11 in den Rücklauf 12 durch die Sicherheitsleitung 27 verhindert. Tritt nun aber ein Fehler auf, welcher verhindert, dass die Hydraulikflüssigkeit von dem Zulauf 11 durch den Behälter 10 in den Rücklauf 12 fließt, und die Pumpe 17 aber weiterhin Hydraulikflüssigkeit nachliefert, so öffnet das Sicherheitsventil 28, wenn ein bestimmter Grenzwert für den zulässigen Hydraulikflüssigkeitsdruck überschritten ist und die Hydraulikflüssigkeit kann dann von dem Zulauf 11 in den Rücklauf 12 abfließen. Eine Be- Schädigung von beispielsweise Leitungen und Ventilen kann somit verhindert werden.

Der Zulauf 11 und der Rücklauf 12 weisen vorzugsweise nachgelagert den Filtern 18 bzw. 22 jeweils einen Feuchtigkeitssen- sor 32 bzw. 33 auf, welcher einen Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit misst.

in Fig. 2 ist einer der Feuchtigkeitssensor 32, 33 beispielhaft dargestellt, welcher mit seinem Feuchtigkeitsfühler 32a in den Zulauf 11 ragt und dort die Feuchtigkeit der Hydraulikflüssigkeit kapazitiv misst. Der Feuchtigkeitssensor ist weiterhin mit einem Temperaturfühler 32b ausgestattet, welcher eine Temperatur der Hydraulikflüssigkeit bereitstellt. Die gemessenen Temperatur fließt bei der Bestimmung der Feuchtigkeit der Hydraulikflüssigkeit ein.

Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind lediglich zwei Feuchtigkeitssensoren 32, 33 in dem Zulauf 11 bzw. Rücklauf 12 angeordnet. Genauso ist es möglich, dass jede der Vorrichtungen 3 bis 6 zwei Feuchtigkeitssensoren aufweist, wobei der Eine vor und der Andere nach dem Behälter 10 vorgesehen ist, so dass der Wassergehalt vor und nach jedem der Behälter 10 für jede der Vorrichtungen 3 bis 6 einzeln bestimmbar ist. Jedoch ist die in Fig. 1 dargestellte Variante vergleichsweise Teile sparend, da sie mit lediglich zwei Feuchtigkeitssensoren 32, 33 auskommt.

Die Vorrichtungen 3 bis 6 sind identisch ausgebildet. Daher wird im Folgenden deren Aufbau anhand der Vorrichtung 3 beispielhaft erläutert.

Der Behälter 10 ist als Kartusche, d. h. als zylindrischer Behälter, welcher sich im Wesentlichen senkrecht zu einem nicht weiter dargestellten Erdboden 40 erstreckt, ausgebildet. „Unten" und „oben" beziehen sich nachfolgend immer auf den Erdboden 40.

Der Behälter 10 ist an seinem oberen Ende 29 mittels eines als elektromagnetisch betätigbares 2 /2-Wegeventil ausgebildeten Zulaufventils 34 mit dem Zulauf 12 und an seinem unteren Ende 30 mittels eines als elektromagnetisch betätigbares 2/2- Wegeventil ausgebildeten Rücklaufventils 35 mit dem Rücklauf 12 fluidisch gekoppelt.

In der in Fig. 1 für die Vorrichtung 3 dargestellten, geöffneten Stellung des Zulaufventils 34 und des Rücklaufventils 35 kann Hydraulikflüssigkeit von dem Zulauf 12 in den Behälter 10 und aus diesem wieder heraus in den Rücklauf 12 fließen.

In der in Fig. 1 für die Vorrichtung 5 dargestellten, ge- schlossenen Stellung des Zulaufventils 34 und des Rücklaufventils 35 kann die Hydraulikflüssigkeit weder von dem Zulauf 11 in den Behälter 10, noch von dem Behälter 10 in den Rücklauf 12 fließen.

Zwischen dem Rücklaufventil 35 und dem Rücklauf 12 ist vorzugsweise ein Rückschlagventil 36 angeordnet, welches ein Fließen von Hydraulikflüssigkeit aus dem Rücklauf 12 in den Behälter 10 zu jeder Zeit verhindert. Damit wird eine gegenseitige Beeinflussung der Behälter 10 der Vorrichtungen 3 bis 6 verhindert . Insbesondere schottet das Rückschlagventil 36 einen Behälters 10, welcher sich in dem später näher be-

schriebenen Entleerungsbetrieb befindet, gegenüber der in dem Rücklauf 12 unter Druck stehenden Hydraulikflüssigkeit ab.

An dem Behälter 10 sind ein oberer und ein unterer Füllstand- sensor 37 bzw. 38 vorgesehen, welche ein Signal erzeugen, wenn ein ersten Grenzwert für den Füllstand in dem Behälter 10 unterschritten wird bzw. wenn ein Füllstand in dem Behälter 10 einen zweiten Grenzwert überschreitet. Vorzugsweise sind der Füllstandsensor 37 bzw. 38 an einer Messsäule 39 an- geordnet, deren unteres Ende fluidisch mit einer das Rücklaufventil 35 mit dem Rücklauf 12 verbindenden Leitung 43 fluidisch und deren oberes Ende mit dem oberen Ende des Behälters 10 verbunden ist.

Ein Pegel 44 der hydraulischen Flüssigkeit in der Messsäule 39 entspricht dem Pegel 45 der hydraulischen Flüssigkeit in dem Behälter. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erzeugt der untere Füllstandsensor 38 erst ein Signal, wenn die Leitung 43 wenigstens teilweise entleert ist, so dass der Pe- gel 44 in der Messsäule unterhalb der Position des Füllstandsensors 38 sinkt. Damit ist sichergestellt, dass der Füllstandsensor 38 erst ein Signal erzeugt, wenn der Behälter 10 vollständig entleert ist.

Der Behälter 10 weist in seinem Innenraum ein Sorptionsmittel 46, beispielsweise ein Silikagel, auf. Das Sorptionεmittel 46 ist geeignet, der Hydraulikflüssigkeit Wasser zu entziehen.

Der Behälter 10 weist ferner eine Heizeinrichtung 47 auf, welche beispielsweise als Heizstäbe ausgebildet ist, die beim Schließen eines elektromagnetischen Schalters 48 stromdurch- flossen sind und Wärme erzeugen, die das Sorptionsmittel 46 erwärmt .

Der Behälter 10 ist an seinem oberen Ende 29 mittels eines als elektromagnetisch betätigbares 3 /3-Wegeventil ausgebildeten Druckluftventils 52 mit einer Druckluftleitung 53 flui-

disch koppelbar. Die Druckluftleitung 53 ist mittels eines Kompressors 54 und eines diesem nachgeschalteten Filters 55 mit gefilterter Druckluft beaufschlagbar.

Der Behälter 10 ist weiterhin mittels des Druckluftventils 52 mit einer Entlüftungsleitung 56 fluidisch koppelbar, wobei die Entlüftungsleitung 56 einen Filter 57 und eine Entlüftung 58, an welcher atmosphärischer Druck anliegt, aufweist.

Das Druckluftventil 52 weist eine erste Stellung auf, bei welcher der Behälter 10 weder mit der Druckluftleitung 53 noch mit der Entlüftungsleitung 56 gekoppelt ist. In einer zweiten Stellung ist der Behälter 10 mit der Druckluftleitung 53 gekoppelt. In einer dritten Stellung des Druckluftventils 52 ist der Behälter 10 mit der Entlüftungsleitung 56 gekoppelt.

Ferner ist das obere Ende 29 des Behälters 10 mittels eines als 2 /2 -Wegeventil ausgebildeten Vakuumventils 62 mit einer Vakuumleitung 63 fluidisch koppelbar, wobei die Vakuumleitung 63 in der nachfolgend angegebenen Reihenfolge vorzugsweise einen Absetzbehälter 64, eine Vakuumpumpe 65 und vorzugsweise einen Wasserabscheider 66 aufweist. Der Absetzbehälter 64 schützt die Pumpe vor festen und flüssigen Bestandteilen. Mittels der Vakuumpumpe 65 ist die Vakuumleitung 63 mit einem Vakuum (bezogen auf den atmosphärischen Druck) beaufschlagbar.

Das Vakuumventil 62 weist zwei Stellungen auf: In einer ers- ten Stellung, wie in Fig. 1 für die Vorrichtung 3 dargestellt, ist die Vakuumleitung 63 von dem Behälter 10 entkoppelt, d. h. es liegt kein Vakuum an dem Behälter 10 an. In einer zweiten Stellung des Vakuumventils 62 ist der Behälter 10 mit der Vakuumleitung 63 fluidisch gekoppelt und es liegt ein Vakuum an dessen Innenraum an.

Schmutzpartikel in der abgesaugten Luft können in dem Absetzbehälter 64 zum Schutz der Vakuumpumpe 65 herausgefiltert werden. Der Wasserabscheider 66, beispielsweise ein elektrostatischer Abscheider, entzieht der aus dem Behälter 10 abge- 5 saugten Luft das Wasser, welches evtl. mit Hydraulikflüssigkeit {bzw. mit deren Additiven) kontaminiert ist.

Ferner ist eine Steuereinrichtung 67 vorgesehen, welche mit 'allen schaltbaren Elementen 15, 16, 17, 24, 34, 62, 48, 35,

10 54, 65 signaltechnisch zum Ansteuern dieser verbunden ist und mit allen signalgebenden Elementen 18, 22, 33, 23, 32, 37, 38, 68, 69 signaltechnisch zum Auswerten von Signalen derselben verbunden ist (die elektrischen Leitungen wurden aus Gründen der übersichtlichkeit nicht dargestellt) . Vorzugswei-

15 se ist die Steuereinrichtung 67 als flexibel programmierbare SPS (Speicher-programmierbare Steuerung) ausgebildet.

Vorzugsweise ist die Steuereinrichtung 67 mit einer Anzeige- einrichtung 73 (siehe auch Fig. 3) verbunden, auf welcher 20. beispielsweise Messwerte, die verschiedenen Betriebszustände der einzelnen Vorrichtungen 3 bis 6 oder auch Warnsignale, wie beispielsweise, dass ein Filter auszutauschen ist, dargestellt werden können.

25 Die Verschaltung der Steuereinrichtung 67 ist in Fig. 3 schematisch illustriert. Beispielhaft ist die Steuereinrichtung 67 mit dem Feuchtigkeitssensor 32 verbunden. Weiterhin ist die Steuereinrichtung mit der bereits erwähnten Anzeigeeinrichtung 73 verbunden. Weiterhin ist die Steuereinrichtung 67

30 mit einer Warnleuchte 64 zum Warnen einer Bedienerperson der Einheit 1 verbunden. Die mittels eines Steckernetzteils 75 mit Strom versorgte Steuereinrichtung 67 ist mittels eines PCs (Personalcomputer) 76 flexibel programmierbar, welche beispielsweise die Eingabe von verschiedenen Grenzwerten für

35 den zulässigen Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit - diese können beispielsweise für verschiedene Flugzeugtypen unterschiedlich sein - erlaubt.

Selbstverständlich könnte jede der Vorrichtungen 3 bis 6 jeweils eine Druckluftleitung 53, Entlüftungsleitung 56, Vaku- umleitung 63 und Steuereinrichtung 67 (mit jeweils zugeordne- ten Bauteilen) aufweisen, jedoch sind gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, um Teile zu sparen, die Vorrichtungen 3 bis 6 mit einer gemeinsamen Druckluftleitung 53, Entlüftungsleitung 56, Vakuumleitung 63 und Steuereinrichtung 67 vorgesehen.

In den Fig. 4 und 5 ist die Vorrichtung 3 um eine Reinigungseinrichtung 80 ergänzt dargestellt. Selbstverständlich kann jede der Vorrichtungen 3 bis 6 eine derartige Reinigungseinrichtung 80 aufweisen.

Ein Reinigungsmittelzulauf 81 ist mit dem das Rücklaufventil 35 mit dem Behälter 10 verbindenden Leitungsabschnitt 82 fluidisch gekoppelt und ein Reinigungsmittelrücklauf 83 ist mit dem das Zulaufventil 34 mit dem Behälter 10 verbindenden Lei- tungsabschnitt 84 fluidisch gekoppelt.

In dem Reinigungsmittel zulauf bzw. Reinigungsmittelrücklauf 80 bzw. 83 sind jeweils zunächst Sperrventile 85, 86 vorgesehen, welche im geschlossenen Zustand sicherstellen, dass kein Reinigungsmittel 87 ungewollt in die Leitungen 82, 84 vordringt .

Vorzugsweise zweigt nach dem Sperrventil 85 eine Entleerungsleitung 92 von dem Reinigungsmittelzulauf 81 ab, wobei die Entleerungsleitung 92 mittels eines als elektromagnetisch ansteuerbares 2 /2 -Wegeventil ausgebildeten Entleerungsventils 93 mit einem Reinigungsmittelbehälter 94 fluidisch koppelbar ist.

Der Entleerungsleitung 92 nachgeordnet weist der Reinigungsmittelzulauf 81 ein als elektromagnetisch ansteuerbares 2/2- Wegeventil ausgebildetes Reinigungsmittelzulaufventil 95, ei-

ne Reinigungsmittelpumpe 96 sowie vorzugsweise einen Reinigungsmittelfilter 97 mit Verschmutzungsanzeige auf, wonach der Reinigungsmittel zulauf 81 in den Reinigungsmittelbehälter 94 mündet.

In dem Reinigungsmittelrücklauf 83 ist dem Sperrventil 86 nachgeordnet ein als elektromagnetisch ansteuerbares 2/2- Wegeventil ausgebildetes Reinigungsmittelrücklaufventil 98 vorgesehen, wonach der Reinigungsmittelrücklauf 83 in den Be- hälter 94 mündet.

Auch der Reinigungsmittelbehälter 94 ist im Wesentlichen senkrecht zum Erdboden 40 ausgerichtet und weist an seinem oberen Ende 102 eine Entlüftung 103 über einen Filter 104 auf.

Jede der Vorrichtungen 3 bis 6 kann nun in den nachfolgend aufgezählten Betriebsarten betrieben werden: in einem Entwässerungsmodus, siehe hierzu Fig. 1, Vorrichtung 3, in einem einem Rücktrocknungεmodus zugeordneten Entleerungsbetrieb, siehe hierzu Fig. 1, Vorrichtung 4, in einem dem Regenerier- modus zugeordneten Rücktrocknungsbetrieb, siehe hierzu Fig. 1, Vorrichtung 5, und in einem dem Regeneriermodus zugeordneten Befüllbetrieb, siehe hierzu Fig. 1, Vorrichtung 6.

In dem für die Vorrichtung 3 in Fig. 1 dargestellten Entwässerungsmodus fließt die Hydraulikflüssigkeit von dem Hydrauliksystem 2 mittels Wirkung der Pumpe 16 durch den Zulauf 11 in den Behälter 10 und durchfließt dort das Sorptionsmittel 46, welches der Hydraulikflüssigkeit dabei Wasser entzieht.

Daraufhin fließt die Hydraulikflüssigkeit aus dem Behälter 10 in den Rücklauf 12 und wieder in das Hydrauliksystem 2 zurück.

Dabei messen die Feuchtigkeitssensoren 32, 33 konstant den

Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit. Der Feuchtigkeits- εensor 32 stellt der Steuereinrichtung 67 den gemessenen Was-

sergehalt in dem Zulauf als einen Messwert MZ und der Feuchtigkeitssensor 33 den in dem Rücklauf gemessenen Wassergehalt als einen Messwert MR bereit.

Die Steuereinrichtung 67 vergleicht den Messwert MR mit einem Grenzwert Gl, welcher beispielsweise 0,45 % Wassergehalt beträgt und damit knapp unterhalb dem höchstzulässigen Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit von 0,5 % liegt.

Wenn die Steuereinrichtung 67 nun feststellt, dass der Messwert MR über dem Grenzwert Gl liegt, entscheidet sie, dass das Sorptionsmittel 46 keine ausreichende Sorptionskapazität mehr besitzt, um den Wassergehalt in der Hydraulikflüssigkeit dauerhaft unter 0,5 %, also dem höchstzulässigen Wert, zu halten. Dann schaltet die Steuereinrichtung 67 die Vorrichtung 1 in den Regeneriermodus und beginnt innerhalb des Regeneriermodus mit dem Entleerungsbetrieb, wie er für die Vorrichtung 4 in Fig. 1 dargestellt ist.

Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass die

Steuereinrichtung 67 konstant den Betrag der Differenz BD zwischen dem Messwert MR und dem Messwert MZ ermittelt und diesen Wert BD mit einem Grenzwert G2 vergleicht. Der Grenzwert G2 wird vorzugsweise als Funktion des Messwertes MZ be- rechnet. Der Grenzwert G2 stellt dabei einen zu erwarteten

Betrag der Differenz bei einem Sorptionsmittel 46 mit „normaler" Sorptionskapazität dar. Diese Werte können beispielsweise in einer Tabelle hinterlegt sein.

Zusätzlich kann auch die von dem Durchflusssensor 23 signalisierte Durchflussrate DR bei der Bestimmung des Grenzwertes G2 verwendet werden, da die Durchflussrate den zu erwartenden Betrag der Differenz zwischen den Messwerten MZ und MR beein- flusst - beispielsweise ist bei einer hohen Durchflussrate die Wirkzeit des Sorptionsmittels 46 auf die Hydraulikflüssigkeit reduziert. Daher ist ein geringerer Betrag der Differenz zu erwarten.

Wenn die Steuereinrichtung nun feststellt, dass der Wert BD über dem Wert G2 liegt, so schaltet sie ebenfalls die Vorrichtung in den Regeneriermodus und dabei zunächst in den Entleerungsbetrieb, wie es für die Vorrichtung 4 in Fig. 1 dargestellt ist. Mittels der zweiten Berechnungsmethode lässt sich frühzeitiger vorhersagen, dass die Sorptionskapazität des Sorptionsmittels 46 erschöpft ist.

Für den Entleerungsbetrieb schließt die Steuereinrichtung 67 mittels des Zulaufventils 34 den Zulauf 11 und schaltet das Druckluftventil 52 derart, dass Druckluft von der Druckluftleitung 53 in den Behälter 10 strömt. Dabei wird die Hydraulikflüssigkeit in dem Behälter 10 von der Druckluft 105 in den Rücklauf 12 durch das geöffnete Rücklaufventil 35 entleert. Der untere Füllstandsensor 38 signalisiert der Steuereinrichtung 67, wenn der Behälter 10 vollständig entleert ist und sogar ein Abschnitt der Leitung 43 entleert ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Behälter 10 vollständig entleert ist.

Daraufhin schaltet die Steuereinrichtung 67 das Druckluftventil 52 wieder derart, dass keine Druckluft mehr von der Druckluftleitung 53 in den Behälter 10 strömt. Anschließend schließt die Steuereinrichtung 67 das Rücklaufventil 35, so dass der Behälter 10 mit dem Rücklauf 12 nicht mehr fluidisch gekoppelt ist.

Danach schaltet die Steuereinrichtung 67 in den Rücktrock- nungsbetrieb, wobei sie das Vakuumventil 62 derart schaltet, dass der Behälter 10 mit der Vakuumleitung 63 verbunden ist und ein Vakuum an dem Behälter anliegt. Aufgrund des Vakuums verdampft das von dem Sorptionsmittel 46 gebundene Wasser und entweicht durch das Vakuumventil 62 und die Leitung 63.

Zusätzlich schaltet die Steuereinrichtung 67 den Schalter 48, so dass Strom die Heizstäbe der Heizeinrichtung 47 durch-

strömt und das Sorptionsmittel erwärmt wird. Dadurch wird das Verdampfen des in dem Sorptionsmittel 46 gebundenen Wassers noch weiter angeregt. Anhand des von dem Drucksensor 68 in der Vakuumleitung gemessenen Drucks MD berechnet die Steuer- einrichtung 67 konstant die zeitliche Druckänderung MDZ und vergleicht diese mit einem Grenzwert für die Druckänderung GD. Unterschreitet der Wert MDZ den Wert GD, so steht fest, dass das in dem Sorptionsmittel 46 gebundene Wasser auf einen gewünschten (niedrigen) Gehalt gesunken ist. Daraufhin wird die Heizeinrichtung 47 mittels Schalten des Schalters 48 wieder abgeschaltet und das Vakuumventil 62 wieder geschlossen.

Anschließend besteht die Möglichkeit, das Sorptionsmittel 46 noch zu reinigen, d. h. dieses von Schmutzpartikeln, die von der Hydraulikflüssigkeit in diesem eingelagert werden, zu befreien. Ob in einen solchen Reinigungsbetrieb geschaltet wird, kann beispielsweise auf Basis eines von dem Filter 22 an die Steuereinrichtung 67 gemeldeten Messwerts, welcher den Verschmutzungsgrad der Hydraulikflüssigkeit mit Schmutzparti- kein widerspiegelt, geschehen. überschreitet der Verschmutzungsgrad einen vorbestimmten Grenzwert, so kann die Steuereinrichtung 67 entscheiden, dass in den Reinigungsbetrieb geschalten wird.

in dem Reinigungsbetrieb werden die Sperrventile 85, 86 (siehe Fig. 4 und 5) sowie das Reinigungsmittelzulaufventil 95 und das Reinigungsmittelrücklaufventil 98 geöffnet. Das Entleerungsventil 93 ist geschlossen.

Dann setzt die Steuerungseinrichtung 67 die Pumpe 96 in Gang und das Reinigungsmittel 87 wird durch das Sorptionsmittel 46 zirkuliert, wodurch Schmutzpartikel aus dem Sorptionsmittel 46 ausgeschwemmt werden. Die ausgeschwemmten Schmutzpartikel werden wiederum aus dem Reinigungsmittel 87 mittels des FiI- ters 97 gefiltert. Nach einer gewissen Zeit, wenn davon auszugehen ist, dass das Sorptionsmittel 46 gereinigt ist, stellt die Steuerungseinrichtung 67 die Pumpe 96 wieder ab,

schließt das Reinigungsmittelzulaufventil 85 sowie das Reinigungsmittelrücklaufventil 98 und öffnet das Entleerungsventil 93, wie dargestellt in Fig. 5.

Daraufhin schaltet die Steuerungseinrichtung 67 das Druck- luftventil 52 derart, dass Druckluft 105 von der Druckluftleitung 53 in den Behälter 10 strömt und dabei das Reinigungsmittel 87 aus dem Behälter 10 in den Reinigungsmittelzulauf 81 entleert (siehe Fig. 5), wobei das Reinigungsmittel 87 dann durch die Entleerungsleitung 92 und durch das geöffnete Entleerungsventil 93 in den Reinigungsmittelbehälter 93 entleert wird, wobei es die in dem Reinigungsmittelbehälter 94 vorhandene Luft 106 aus dem Reinigungsmittelbehälter 94 durch den Filter 104 und die Entlüftung 103 verdrängt. Das Druckluftventil 52 wird wieder geschlossen, so dass keine Druckluft mehr in den Behälter 10 strömt, wenn festgestellt wird, dass das gesamte Reinigungsmittel 87 aus dem Behälter '10 verdrängt worden ist. Hierfür kann ein geeigneter, nicht- dargestellter Sensor vorgesehen sein.

Sollte das von dem Trübungssensor 99 an die Steuereinrichtung 67 bereitgestellte Messsignal, welches eine Trübung des Reinigungsmittel 87 angibt, einen Grenzwert für die zugelassene Trübung des Reinigungsmittels überschreiten, so kann an die- ser Stelle das Reinigungsmittel 87 ausgetauscht werden.

Hiernach oder, wenn festgestellt wird, dass kein Reinigungsbetrieb erforderlich ist, direkt nach dem Rücktrocknungsbe- trieb, schaltet die Steuereinrichtung 67 in den Befüllbetrieb und öffnet das Zulaufventil 34 und schaltet das Druckluftventil 52 derart, dass der Behälter 10 mit der Entlüftungsleitung 56 verbunden ist, woraufhin die Hydraulikflüssigkeit aus dem Zulauf 11 in den Behälter 10 strömt und die dort vorhandene Druckluft 105 aus dem Behälter 10 in die Entlüftungslei - tung 56 durch den Filter 57 und die Entlüftung 58 verdrängt (in Fig. 1 für die Vorrichtung 6 dargestellt) .

Steigt der Pegel 45 der Hydraulikflüssigkeit in dem Behälter 10 auf ein bestimmtes Niveau an, so aktiviert er den Füll- standsensor 37 und dieser signalisiert der Steuereinrichtung 67, dass der Behälter wieder befüllt ist.

Daraufhin schaltet die Steuereinrichtung 67 die Vorrichtung 3 wieder in den Entwässerungsmodus, bei welchem die Hydraulikflüssigkeit wieder mittels des Sorptionsmittels 46 entwässert wird.

Die Steuereinrichtung 67 schaltet die Vorrichtungen 3 bis 6, lediglich abwechselnd in den Entwässerungsmodus, Entleerungs- betrieb, Rücktrocknungsbetrieb und Befüllbetrieb. Das heißt, wenn Vorrichtung 3 in dem Entwässerungsmodus ist, befindet sich Vorrichtung 4 in dem Entleerungsbetrieb, Vorrichtung 5 in dem Rücktrocknungsbetrieb und Vorrichtung 6 in dem Befüllbetrieb (siehe Fig. 1) .

Denkbar ist es noch eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung vorzusehen, wobei dann die Steuereinrichtung 67 die Vorrichtungen 3 bis 6 sowie die weitere Vorrichtung lediglich abwechselnd in den Entwässerungsmodus, Entleerungsbetrieb, Rücktrocknungsbetrieb, Reinigungsbetrieb und Befüllbetrieb schaltet.

Obwohl die Erfindung vorliegende anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben worden ist, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Art und Weise modifizierbar.

B e z u g s z e i c h e n l i s t e

1 Einheit 2 Hydrauliksystem

3 Vorrichtung

4 Vorrichtung

5 Vorrichtung

6 Vorrichtung 10 Behälter

11 Zulauf

12 Rücklauf

13 Anschluss

14 Anschluss 15 Sperrventil

16 Sperrventil

17 Hydraulikpumpe

18 Filter 22 Filter 23 Durchflusssensor

24 Druckreduzierungsventil

25 Rückschlagventil

26 Fließrichtung

27 Sicherheitsleitung 28 Sicherheitsventil

29 Oberes Ende

30 Unteres Ende

32 Feuchtigkeitssenεor 32a Kapazitiver Fühler 32b Temperaturfühler

33 Feuchtigkeitssensor

34 Zulaufventil

35 Rücklaufventil

36 Rückschlagventil 37 Füllstandsensor

38 Füllstandsensor

39 Messsäule

40 Erdboden

43 Leitung

44 Pegel

45 Pegel

46 Sorptionsrnittel

47 Heizeinrichtung

48 Schalter

52 Druckluftventil

53 Druckluftleitung

54 Kompressor

55 Filter

56 Entlüftungs1eitung

57 Filter

58 Entlüftung

62 Vakuumventi1

63 Vakuumleitung

64 Absetzbehälter

65 Vakuumpumpe

66- Abscheider

68 Drucksensor

69 Füllεtandsensor

73 Anzeige

74 Warnleuchte

75 Steckernetzteil

76 Leitung

80 Reinigungseinrichtung

81 ReinigungsmittelZulauf

82 Leitung

83 Reinigungsmittelrücklauf

84 Leitung

85 Sperrventil

86 Sperrventil

87 Reinigungsmittel

92 Entleerungsleitung

93 En11eerungsventi1

94 Reinigungsmittelbehälter

95 ReinigungsmittelZulaufventil

96 Reinigungsmittelfilter

98 Reinigungsmittelrücklaufventil

99 Trübungssensor 103 Entlüftung 104 Filter

105 Druckluft

106 Druckluft

BD Betrag der Differenz DR gemessene Durchflussrate

Gl Grenzwert

G2 Grenzwert

GD Druckgrenzwert

MDZ Druckänderung MD gemessener Druck

MZ gemessener Wassergehalt in dem Zulauf

MR gemessener Wassergehalt in dem Rücklauf