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Patent Searching and Data


Title:
PREPARATION STATION FOR A FAST FOOD RESTAURANT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/007987
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a station (30) for dispensing sauce onto a bread roll half in a preparation line (50) of a fast-food restaurant, comprising: - a table (32) having an input side (34) for receiving the bread roll half, an output side (36) which is opposite the input side (34) for distributing the bread roll half covered with sauce, a front side (38) connecting the input side (34) and the output side (36) on which a standing user can distribute the bread roll half with the sauce and a rear side opposite the front side (38), - a container comprising the sauce and arranged over the table (32) at a working distance (40) to the front side (38) and from where an outlet nozzle oriented towards the table (32) protrudes at a vertical distance (42) to the table (32) so that the bread roll half which is to be covered with sauce can be placed on the table (32) below that outlet nozzle, and - a pressure actuator (14) that can be actuated (17) by the user and which is designed to dispense the sauce from the container onto the bread roll half when actuated by the user.

Inventors:
KÜHLWEIN, Michael (Reinholdgasse 15, 5026 Salzburg-Aigen, 5026, AT)
Application Number:
EP2018/068000
Publication Date:
January 10, 2019
Filing Date:
July 03, 2018
Export Citation:
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Assignee:
MKV GMBH (Reinholdgasse 15a, 5026 Salzburg-Aigen, 5026, AT)
KÜHLWEIN, Michael (Reinholdgasse 15, 5026 Salzburg-Aigen, 5026, AT)
International Classes:
A47G19/18; B67D1/00; G01F11/02; G01F11/22
Attorney, Agent or Firm:
VON BÜLOW & TAMADA (Patentanwaltsgesellschaft, Rotbuchenstrasse 6, München, 81547, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Station (30) zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce in einer Zubereitungsstraße (50) eines

Schnellrestaurants, umfassend :

- einen Tisch (32) mit einer Eingangsseite (34) zum Empfangen der Brötchenhälfte, einer der Eingangsseite (34)

gegenüberliegenden Ausgangsseite (36) zum Ausgeben der mit Sauce bestückten Brötchenhälfte, einer die Eingangsseite (34) und die Ausgangsseite (34) verbindenden Vorderseite (38), an der ein Benutzer stehend die Brötchenhälfte mit der Sauce bestücken kann und einer der Vorderseite (38) gegenüberliegenden Rückseite,

- einen oberhalb des Tisches (32) in einem Arbeitsabstand (40) zur Vorderseite (38) angeordneten Behälter mit der Sauce, aus dem in einem Höhenabstand (42) zum Tisch (32) eine zum Tisch (32) gerichtete Auslassdüse führt, so dass die mit der Sauce zu bestückende Brötchenhälfte auf dem Tisch (32) unterhalb der Auslassdüse platzierbar ist, und

- einen durch den Benutzer betätigbaren (17) Druckaktuator (14), der eingerichtet ist, auf eine Betätigung des Benutzers hin die Sauce aus dem Behälter auf die Brötchenhälfte auszudrücken.

Station (30) nach Anspruch 1, wobei der Behälter eine Patrone mit einem beweglichen Boden umfasst, der in einen Aufnahmeraum (5) eines Grundkörpers (1, 2, 3, 4) eingesetzt ist, wobei von der Außenseite des Grundkörper (1,2,3,4) in den Aufnahmeraum (5) eine bewegliche Stange (7) geführt ist und ein schwenkbarer, am Grundkörper (1,2,3,4) gelagerter Hebel (10) mit der Stange (7) in Eingriff steht, um die Stange (7) in Richtung des Aufnahmeraumes (5) zu drücken, sobald der Hebel (10) gegenüber dem Grundkörper (1,2,3,4) geschwenkt wird.

Station (30) nach Anspruch 2, umfassend einen den Hebel (10) mit dem Grundkörper (1,2,3,4) verbindenden Aktuator (14,15), der eingerichtet ist, den Hebel (10) gegenüber dem Grundkörper (1, 2, 3, 4) zu schwenken.

Station (30) nach Anspruch 3, wobei der Aktuator ein

Druckluftaktuator (14,15) ist.

Station (30) nach Anspruch 4, wobei der Druckluftaktuator einen Druckluftzylinder (14) mit einem Zylinderkörper und einen in dem Zylinderkörper durch Druck bewegbaren Kolben mit

Kolbenstange (16) umfasst.

Station (30) nach Anspruch 5, wobei der Druckluftzylinder (14) ortsfest mit dem Grundkörper (1,2,3,4) und dessen bewegbarer Kolben mit dem Hebel (10) verbunden ist.

Station (30) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, umfassend ein auf den Hebel (10) lösbar aufgesetztes Aufsatzstück (17), mit dem der Aktuator (14, 15) schwenkbar verbunden ist.

Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei der

Grundkörper eine Grundplatte (4) mit einer Unterseite zum

Aufstellen des Grundkörpers und eine der Unterseite

gegenüberliegenden Oberseite umfasst, wobei der

Aufnahmeraum (6) an die Oberseite angrenzend angeordnet ist.

9. Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 8 , wobei der

Aktuator (14, 15) schwenkbar an der Grundplatte (4) angeordnet ist. 10. Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei der

Aufnahmeraum (5) eine halbzylindrische Mantelfläche aufweist, in welcher eine mit der Stange (7) gekoppelte Kolbenplatte (8) geführt ist. 11. Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, umfassend einen ortsfest an Grundkörper (1, 2, 3, 4) befestigten Griff (18), wobei der Hebel (10) zum Drücken der Stange (7) in Richtung des

Aufnahmeraumes zum Griff (18) hin schwenkbar angeordnet ist.

Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, umfassend wenigstens einen weiteren oberhalb des Tisches (32) in einem weiteren Arbeitsabstand (40) zur Vorderseite angeordneten

Behälter mit weiterer Sauce, aus dem in einem weiteren

Höhenabstand (42) zum Tisch (32) eine weitere zum Tisch (32) gerichtete Auslassdüse führt, und

- einen weiteren durch den Benutzer betätigbaren (17)

Druckaktuator (14), der eingerichtet ist, auf eine Auslösung des Benutzers hin die Sauce aus dem weiteren Behälter auszudrücken. 13. Station (30) nach Anspruch 12, wobei der Druckaktuator (14) und der weitere Druckaktuator (14) durch ein gemeinsames

Betätigungsorgan auslösbar sind. Station (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei der Grundkörper, der Hebel und die Stange Teil einer

Pistolenvorrichtung sind, die in den Behälter einsetzbar ist.

Station (30) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Tisch (32) unterhalb der Auslassdüse eine Aussparung (48) umfasst.

Description:
Zubereitungsstation für ein Schnellrestaurant

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Station zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce in einer Zubereitungsstraße eines Schnellrestaurants.

Stationen zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce in einer Zubereitungsstraße eines Schnellrestaurants werden herkömmlich mit rein manuell antreibbaren

Kartuschenausdrückvorrichtungen betrieben, wie sie aus der

CA 2 930 097 AI, der US 2012/0228334 AI oder der

US 2016/0332788 AI bekannt sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Stationen zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst eine Station zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce in einer

Zubereitungsstraße eines Schnellrestaurants einen Tisch mit einer

Eingangsseite zum Empfangen des Brötchenhälfte, einer der

Eingangsseite gegenüberliegenden Ausgangsseite zum Ausgeben der mit Sauce bestückten Brötchenhälfte, einer die Eingangsseite und die

Ausgangsseite verbindenden Vorderseite, an der ein Benutzer stehend die Brötchenhälfte mit der Sauce bestücken kann und einer der

Vorderseite gegenüberliegenden Rückseite, einen oberhalb des Tisches in einem Arbeitsabstand zur Vorderseite angeordneten Behälter mit der Sauce, aus dem in einem Höhenabstand zum Tisch eine zum Tisch gerichtete Auslassdüse führt, so dass die mit der Sauce zu bestückende Brötchenhälfte auf dem Tisch unterhalb der Auslassdüse platzierbar ist, und einen durch den Benutzer betätigbaren Druckaktuator, der

eingerichtet ist, auf eine Betätigung des Benutzers hin die Sauce aus dem Behälter auf die Brötchenhälfte auszudrücken.

Der angegebenen Station liegt die Überlegung zugrunde, dass die manuell antreibbaren Kartuschenausdrückvorrichtungen vergleichsweise Verbrauchsintensiv sind. Legt der Benutzer die

Kartuschenausdrückvorrichtung nach der Benutzung zurück in einen dafür vorgesehenen Behälter, wird durch die Erschütterung immer ein größerer Teil Restsauce abtropfen, der sich an der Ausgabedüse befindet. Bei mehreren 1000 Benutzungen pro Tag entsteht hier ein hoher

Saucenschwund.

Mit der angegebenen Station wird vorgeschlagen, die

Kartuschenausdrückvorrichtung starr zu lagern. Durch das starre Lagern kann die Kartuschenausdrückvorrichtung nicht erschüttert werden, was zu deutlich weniger abtropfender Restsauce bei der Bestückung der Brötchenhälfte führt.

In einer Weiterbildung der angegebenen Station umfasst der Behälter eine Patrone mit einem beweglichen Boden, der in einen Aufnahmeraum eines Grundkörpers eingesetzt ist, wobei von der Außenseite des

Grundkörper in den Aufnahmeraum eine bewegliche Stange geführt ist und ein schwenkbarer, am Grundkörper gelagerter Hebel mit der Stange in Eingriff steht, um die Stange in Richtung des Aufnahmeraumes zu drücken, sobald der Hebel gegenüber dem Grundkörper geschwenkt wird.

In einer weiteren Weiterbildung umfasst die angegeben Station einen den Hebel mit dem Grundkörper verbindenden Aktuator, der eingerichtet ist, den Hebel gegenüber dem Grundkörper zu schwenken.

In einer noch weiteren Weiterbildung der angegebenen Station ist der Aktuator ein Druckluftaktuator. In einer bevorzugten Weiterbildung der angegebenen Station umfasst der Druckluftaktuator einen Druckluftzylinder mit einem Zylinderkörper und einen in dem Zylinderkörper durch Druck bewegbaren Kolben mit Kolbenstange. In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der angegebenen Station ist der Druckluftzylinder ortsfest mit dem Grundkörper und dessen bewegbarer Kolben mit dem Hebel verbunden. In einer anderen Weiterbildung umfasst die Station ein auf den Hebel lösbar aufgesetztes Aufsatzstück, mit dem der Aktuator schwenkbar verbunden ist. In einer noch anderen Weiterbildung der angegebenen Station, umfasst der Grundkörper eine Grundplattemit einer Unterseite zum Aufstellen des Grundkörpers und eine der Unterseite gegenüberliegenden Oberseite, wobei der Aufnahmeraum an die Oberseite angrenzend angeordnet ist. In einer zusätzlichen Weiterbildung angegebenen Station ist der Aktuator schwenkbar an der Grundplatte angeordnet.

In einer besonderen Weiterbildung der angegebenen Station weist der Aufnahmeraum eine halbzylindrische Mantelfläche auf, in welcher eine mit der Stange gekoppelte Kolbenplatte geführt ist.

In einer weiteren Weiterbildung umfasst die angegebene Station einen ortsfest an Grundkörper befestigten Griff, wobei der Hebel zum Drücken der Stange in Richtung des Aufnahmeraumes zum Griff hin schwenkbar angeordnet ist.

In einer noch weiteren Weiterbildung umfasst die angegebene Station wenigstens einen weiteren oberhalb des Tisches in einem Arbeitsabstand zur Vorderseite angeordneten Behälter mit weiterer Sauce, aus dem in einem weiteren Höhenabstand zum Tisch eine weitere zum Tisch gerichtete Auslassdüse führt, und einen weiteren durch den Benutzer betätigbaren Druckaktuator, der eingerichtet ist, auf eine Auslösung des Benutzers hin die Sauce aus dem weiteren Behälter auszudrücken. In einer bevorzugten Weiterbildung der angegebenen Station sind der Druckaktuator und der weitere Druckaktuator durch ein gemeinsames Betätigungsorgan auslösbar. In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der angegebenen Station sind der Grundkörper, der Hebel und die Stange Teil einer

Pistolenvorrichtung, die in den Behälter einsetzbar.

In einer noch anderen Weiterbildung der angegebenen Station umfasst der Tisch unterhalb der Auslassdüse eine Aussparung.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst eine Vorrichtung einen Grundkörper mit einem Aufnahmeraum zum Einsetzen einer das Lebensmittel enthaltenden Patrone, eine von der Außenseite des

Grundkörpers in den Aufnahmeraum geführte, bewegbare Kolbenstange und einen schwenkbaren, am Grundkörper gelagerten und mit der

Kolbenstange in Eingriff stehenden Hebel, zum Drücken der

Kolbenstange in Richtung des Aufnahmeraumes, sobald der Hebel gegenüber dem Grundkörper geschwenkt wird, wobei ein den Hebel mit dem Grundkörper verbindender Aktuator vorgesehen ist, der so

angeordnet ist, dass er den Hebel gegenüber vom Grundkörper

verschwenkt. Durch den Aktuator muss der Benutzer so gut wie keine Kraft mehr aufbringen, um ein Lebensmittel aus der Patrone zu drücken, sodass die Vorrichtung leichter und vor allem auch mehrfach

nacheinander verwendbar ist, ohne dass ihre Benutzung zu Muskelkater oder übermäßiger Ermüdung führt. Auch lassen sich hohe Kräfte durch den Hebel aufbringen, um das Lebensmittel zuverlässig aus der Patrone zu drücken. Dabei ist auch von Vorteil, dass unappetitliche Reste des Lebensmittels, die leicht an der Ausgabeöffnung haften und einen

Ausgabestutzen verschmutzen, so gut wie nicht vorkommen, weil die Ausgabe stets vertikal nach unten erfolgt und die Patrone auch stets in der vertikal nach unten gerichteten Position ihrer Ausgabeöffnung verbleibt. Bevorzugt ist der Aktuator ein Druckluftaktuator. Im diesem Falle hat der Druckluftaktuator einen Druckluftzylinder mit einem Zylinderkörper und einen relativ zum Zylinderkörper durch Druckluft bewegbaren Kolben.

Der Zylinderkörper ist dabei ortsfest mit dem Grundkörper der

Vorrichtung verbunden und der bewegbare Kolben ist mit dem Hebel verbunden. Damit muss nur der vergleichsweise kleine Kolben bewegt werden, während der Zylinderkörper mit der größeren Masse ortsfest bleibt. Die auf diese Weise geringere zu bewegende Masse macht sich auch durch einen geringeren Energieaufwand bemerkbar.

Ebenfalls bevorzugt kann der Aktuator ein elektrischer Antrieb, wie z. B. ein Elektromotor mit Spindelantrieb oder ein Elektromagnet mit einer Kolbenstange sein. Dabei ist jeweils sicherzustellen, dass nach jedem Hub der Kolbenstange der Antrieb in eine vordefinierte Ausgangsstellung zurückgekehrt, was bei dem Elektromagnet mit Kolbenstange durch Federkraft, bei dem Elektromotor mit Spindelantrieb entweder durch Umkehr der Drehrichtung des Elektromotors oder Entkoppeln der

Spindelantriebe vom Elektromotor erfolgen kann. Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung ein auf den Hebel lösbar

aufgesetztes Endstück, an dem der Aktuator schwenkbar gehalten ist. Hierdurch lässt sich der Aktuator in einfacher Weise von dem Hebel entfernen, wodurch die Vorrichtung ohne große Maßnahmen so

umgerüstet werden kann, dass sie auch mit reinem Handbetrieb verwendet werden kann. Vorzugsweise umfasst der Grundkörper eine Grundplatte mit einer Unterseite zum Aufstellen des Grundkörpers und eine der Unterseite gegenüberliegenden Oberseite, wobei der Aufnahmeraum zum Einsetzen der Patrone an die Oberseite angrenzend angeordnet ist. Mit der

Grundplatte lässt sich die Vorrichtung leicht an den Untergrund, wie z.B. einem Tisch, befestigen. Vorzugsweise ist die Grundplatte dabei in einem Abstand zur Oberseite des Tisches gehalten, damit eine Ausgabe des Lebensmittels vertikal nach unten erfolgen kann.

Der Aktuator ist schwenkbar an der Grundplatte angeordnet. Im

Grundkörper ist eine rohrförmiger Aufnahmeraum ausgebildet ist, der an einer Mantelseite in eine radiale Richtung hin öffnet, die verschieden ist, von einer radialen Richtung, in der sich der Hebel erstreckt.

Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung einen ortsfest am Grundkörper befestigten Stützgriff, wobei der Hebel zum Drücken der Stange in Richtung des Aufnahmeraumes zum Stützgriff hin schwenkbar

angeordnet ist.

Normalerweise ist der Hebel in eine Richtung gerichtet, in der auch der Benutzer die Patrone in den Aufnahmeraum einsetzt und aus Patrone die ausgedrückte Sauce entnimmt. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist allerdings der Hebel in die andere Richtung gerichtet. Auf diese Weise hat der Benutzer mehr Raum vor der angegebenen Vorrichtung.

Gleichwohl lässt sie sich im Notbetrieb auch von der Rückseite her mit dem Hebel rein manuell bedienen.

Vorzugsweise ist eine Vielzahl von Vorrichtungen der oben genannten Art in einem gemeinsamen Gehäuse entlang einer Reihe angeordnet. Somit können an einer Station den Kunden eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensmittel, wie z. B. Ketchup, scharfer Senf, milder Senf, Mayonnaise, Sauce, Dressing oder sonstige Zutaten angeboten werden. Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht des Saucenspenders nach der Erfindung; Fig. 2 eine Ansicht der Rückseite des Saucenspenders der Fig. 1 ; Fig. 3 eine um 180 0 gedrehte Seitenansicht des Saucenspenders der Fig. 1 ;

Fig. 4 eine um 180 0 gedrehte Seitenansicht des Saucenspenders der Fig. 2;

Fig. 5 eine schematische Ansicht einer Anordnung von mehreren

Saucenspendern nach der Erfindung;

Fig. 6 eine Ansicht der Saucenspender der Fig. 5 gesehen von einer

Seite;

Fig. 7 eine Station zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines

Brötchens mit einer Sauce in einer perspektivischen Ansicht; Fig. 8 die Station der Fig. 7 in einer Vorderansicht;

Fig. 9 die Station der Fig. 7 und 8 in einer Schnittansicht; und Fig. 10 die Station der Fig. 7 bis 9 in einer Zubereitungsstraße eines

Schnellrestaurants.

In den Figuren werden gleiche technische Elemente mit gleichen

Bezugszeichen versehen und nur einmal beschrieben. Die Figuren sind rein schematisch und geben vor allem nicht die tatsächlichen

geometrischen Verhältnisse wieder. Es wird auf die Figs. 1 bis 4 Bezug genommen, in denen vier

Seitenansichten einer Vorrichtung zum Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce gezeigt sind. Die Vorrichtung besitzt einen Grundkörper mit zwei parallelen Seitenwänden 1 und 2, einer Deckwand 3 und eine Grundplatte 4, die einen Aufnahmeraum 5 umschließen. In den Aufnahmeraum 5 kann eine nicht dargestellte Patrone mit einem pastösen Lebensmittel, wie einer Sauce, eingesetzt werden. Der Aufnahmeraum 5 ist an die Form der Patrone angepasst und mit einem kreisförmigen Deckel 6 verschlossen. Durch den Deckel ragt eine Stange 7 hindurch, die an ihrem einen Ende im Aufnahmeraum 5 eine Kolbenplatte 8 trägt. Das andere Ende der Stange 7 ragt durch die Deckwand 3 hindurch und endet mit einem Griff 9, der zur

Kennzeichnung des pastösen Lebensmittels farblich markiert sein kann. Die Stange 7 und die daran befestigte Kolbenplatte 8 sind in einer Öffnung im Deckel 6 sowie in einer weiteren Öffnung in der Deckwand 3 in Längsrichtung linear verschieblich geführt.

Weiter ist die Stange 7 mit einem schwenkbaren Hebel 10 gekoppelt, wobei der Hebel 10 über ein Schwenkgelenk 11 direkt oder indirekt an den beiden Seitenwänden 1 und 2 gehalten ist. Ein Mitnehmerstift 10a am Hebel 10 ist mit einer Mitnehmerplatte 12 gekoppelt, die durch eine Feder 13 vorgespannt ist und die die Stange 7 umschließt. Beim

Aufwärtsbewegen des Hebels 10 verkantet die Mitnehmerplatte 12 gegenüber der Stange 7 und drückt dabei die Stange 7 nach unten, während beim Abwärtsbewegen des Hebels 10 die Mitnehmerplatte 12 durch die Feder 13 in eine verkantungsfreie Lage gebracht wird, in der sie längs der Stange 7 gleitet, ohne die Stange 7 zu bewegen. Auf diese Weise wird durch wiederholtes Bewegen des Hebels 10 in beiden

Richtungen die Stange 7 schrittweise nach unten gedrückt, wodurch die Kolbenplatte 8 auf einen beweglichen Boden der Patrone gedrückt und bei jedem Hub eine vorbestimmte Menge des pastösen Lebensmittels aus der Patrone herausgedrückt werden kann.

Das Bewegen des Hebels 10 in Richtung der Aufwärtsbewegung sowie in Richtung der Abwärtsbewegung erfolgt durch einen als

Druckluftzylinder 14 realisierten Aktuator, der mit einem Ende an der Grundplatte 4 und mit seinem anderen Ende an den Hebel 10

angeschlossen ist, wobei an beiden Enden jeweils eine gelenkige

Verbindung mit Gelenken 15a und 15b vorgesehen ist.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Figs. 1 bis 4 ist der

Druckluftzylinder 14 über ein Gelenk 15a mit der Grundplatte 4

verbunden und weist eine verschiebbare Kolbenstange 16 auf, die mit dem freien Ende des Hebels 10 gelenkig verbunden ist. Der

Druckluftzylinder 14 kann durch einen pneumatischen Schalter 17 betätigt werden, der an einer der Seitenwände 1 oder 2 oder einer Stirnwand angebracht ist und zwar vorzugsweise so, dass er zu

Entnahmeseite der gezeigten Vorrichtung weist, an der ein Benutzer die Vorrichtung zur Bestückung der Brötchenhälfte des Brötchens mit der Sauce benutzt. Durch Drücken des Schalters 17 zur Patrone hin wird eine Druckluftleitung 20 geöffnet und damit der Druckluftzylinder 14 mit Druckluft beaufschlagt. Daraufhin betätigt der Druckluftzylinder den Hebel 10, der wiederum die Kolbenstange 16 nach unten drückt, so dass das pastöse Lebensmittel aus der Patrone herausgedrückt wird. Wird der Schalter 17 losgelassen, so ist der Druckluftzylinder 14 wieder drucklos und die Kolbenstange 16 wird durch eine nicht weiter dargestellte

Rückstellfeder in Richtung des Inneren des Druckzylinders 14

verschoben, so dass der Hebel 10 wieder in seine Ausgangsstellung zurückverfahren wird, ohne dabei jedoch die Stange 7 zu bewegen. Mit jeder Betätigung des Schalters 17 führt der Druckluftzylinder 14 somit den bereits genannten Hub durch, womit jedes Mal eine vorbestimmte Menge des pastösen Lebensmittels aus der Patrone herausgedrückt wird.

Die Kolbenstange 16 ist über ein Aufsatzstück 18 mit einem freien Ende des Hebels 10 verbunden. Dabei ist die Kolbenstange 16 über ein

Schwenkgelenk 15b an das Aufsatzstück 18 angebunden. Da der

Hebel 10 im oberen Bereich des Gehäuses über das Schwenkgelenk 11 befestigt ist und im Wesentlichen schräg nach unten in Richtung zur Grundplatte 4 geneigt ist, kann das Aufsatzstück 18 einfach auf das freie Ende des Hebels 10 aufgesteckt und durch Reibschluss gehalten werden, weil nur minimale Längskräfte in Richtung der Längsachse des Hebels 10 bei der Bewegung der Kolbenstange 16 auftreten. Somit kann bei Ausfall der Pneumatik das Aufsatzstück 18 problemlos von dem freien Ende des Hebels 10 entfernt werden, so dass der Hebel 10 von Hand betätigt werden kann. Zu diesem Zweck ist an dem Gehäuse einen ortsfester Stützgriff 19 befestigt, an welchem sich eine Hand beim Betätigen des Hebels 10 abstützen kann.

Die Versorgung des Druckzylinder 14 mit Druckluft erfolgt über die genannte Druckluftleitung 20 und ein Vorschaltventil 21, die an eine nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossen sind.

Bei den bisher geschilderten Ausführungsbeispielen ist der Aktuator ein Druckluftzylinder mit Kolbenstange, der pneumatisch mit Luftdruck betrieben wird. Alternativ kann auch ein elektromagnetischer Aktuator verwendet werden, der in analoger Weise die Kolbenstange 16 betätigt, wobei auch dabei vorzusehen ist, dass bei Betätigung des Schalters 17 die Kolbenstange 16 herausgefahren wird und bei Nicht-Betätigung des Schalters 17 selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurück fährt,

beispielsweise durch Federkraft. Wie am besten aus Fig. 4 zu erkennen ist, steht die Grundplatte 4 gegenüber einer Unterlage, wie z.B. einem Tisch, in erhöhter Stellung, so dass die Ausgabe der Sauce vertikal nach unten unter die Grundplatte 4 erfolgen kann. Diese erhöhte Stellung ist hier durch zwei parallele

Stützwände 26 gewährleistet. Sie kann auch durch nicht dargestellte Füße oder in sonstiger Weise erfolgen.

Fig. 5 zeigt schematisch eine Anordnung von mehreren Vorrichtungen der beschriebenen Art, die in einer Reihe in einem gemeinsamen

Gehäuse untergebracht sind. Im konkreten Fall sind acht

Aufnahmeräume vorhanden, wobei in dieser Darstellung die Stangen 7 mit den Griffen 9 in ihrer ausgezogenen oberen Stellung abgebildet sind, in welcher jeweils eine Patrone in den Aufnahmeraum eingesetzt werden kann. An der jeweiligen Position der Stangen 7 ist auch sofort von außen der Füllungsgrad der jeweiligen Patrone zu erkennen. Für die Betätigung der einzelnen Teilvorrichtung ist jeweils ein Schalter 17 vorgesehen. Die Ausgabe erfolgt auch hier nach unten, so dass die Grundplatte 4 gegenüber einem Tisch 22 in diesem Fall durch eine Stützwand 23 im Abstand gehalten ist.

Aus den Figs. 5 und 6 ist auch noch zu erkennen, wie eine multiple Vorrichtung in einem Restaurant angeordnet sein kann und in einen Tresen 25 integriert werden kann.

Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 sind die Aufnahmeräume 5 teilweise offen, so dass der Benutzer die jeweiligen Patronen sieht.

Selbstverständlich ist es auch möglich, die zum Benutzer weisende Seite durch eine nicht dargestellte Platte abzuschließen. Die Kennzeichnung des Inhaltes der einzelnen Patronen kann durch Farbgebung und/oder Beschriftung der Griffe 9 oder eine Beschriftung an der die Schalter 16 tragenden schmalen Vorderwand 22 erfolgen.

Es wird auf die Fig. 7 bis 9 Bezug genommen, in denen eine Station 30 zur Bestückung einer Brötchenhälfte eines Brötchens mit einer Sauce in einer Zubereitungsstraße eines Schnellrestaurants gezeigt ist.

Die Station umfasst einen Tisch 32 mit einer Eingangsseite 34 zum Empfangen der Brötchenhälfte, einer der Eingangsseite 34

gegenüberliegenden Ausgangsseite 36 zum Ausgeben der mit Sauce bestückten Brötchenhälfte, einer die Eingangsseite 34 und die

Ausgangsseite 36 verbindenden Vorderseite 38, an der ein Benutzer stehend die Brötchenhälfte mit der Sauce bestücken kann und einer der Vorderseite 38 gegenüberliegenden Rückseite 38, an der eine Anordnung von mehreren der zuvor beschriebenen Vorrichtungen beispielsweise gemäß Fig. 5 anliegt. Oberhalb des Tisches 32 führt in einem

Arbeitsabstand 40 zur Vorderseite angeordneten Behälter mit der Sauce, aus dem in einem Höhenabstand 42 zum Tisch 32 eine zum Tisch 32 gerichtete Auslassdüse, so dass die mit der Sauce zu bestückende

Brötchenhälfte auf dem Tisch unterhalb der Auslassdüse platzierbar ist. Der Behälter mit der Auslassdüse ist Teil der zuvor genannten nicht weiter dargestellten Patrone.

Die Patrone ist in eine Vorrichtung eingesetzt, wie sie zuvor beschrieben wurde. Alternativ kann die Vorrichtung auch als manuelle

Kartuschenausdrückvorrichtung, auch Pistolenvorrichtung genannt, aufgebaut sein, wie sie beispielsweise in den Druckschriften

CA 2 930 097 AI und US 2012/0228334 AI beschrieben ist. Der

Hebel 10 der Vorrichtung beziehungsweise der

Kartuschenausdrückvorrichtung wird dann über einen an einem Hebelpunkt 46 drehbar gelagerten Zwischenhebel 44 bewegt, der wiederum von der der Kolbenstange 16 des Druckzylinders 14 in der zuvor genannten Weise angetrieben wird. Im Tisch 32 sind Aussparungen 48 enthalten, in denen überschüssige Restsauce aufgefangen werden kann, falls diese während des Betriebes unbeabsichtigt abtropft.