FOWLIE, Neil, Mitchell (Moselstrasse 70, Osann-Monzel, 54518, DE)
ALT, Hans-Günter (Auf der Egge 4, Wuppertal, 42111, DE)
FOWLIE, Neil, Mitchell (Moselstrasse 70, Osann-Monzel, 54518, DE)
| Patentansprüche 1. Präsentationshalterung aus einem einteiligen Zuschnitt aus einem Blattmaterial , umfassend einen Kopibereαch (1), einen Haltebereich und einen dazwischen liegenden Sicherungsbereich (2) , dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebereich wenigstens eine endständige Haltelasche (5a, 5b) aufweist, wobei die Haltelasche umbieg- bar oder faltbar ausgebildet ist und der Sicherungsbereich (2) wenigstens eine schl'itzartige Ausnehmung (6a, 6b) zum Einrasten der umgebogenen bzw. gefalteten Haltelasche (5a, 5b) darin aufweist. 2. Präsentationshalterung gemäß Anspruch 1, wobei zwei Haltelaschen. (5a, 5b) vorgesehen sΛnd. 3. Präsentationshalterung gemäß Anspruch 2, wobei sich die Haltelaschen (5a, 5b) von einem verjüngten Bereich (3) des Haltebereichs erstrecken, welcher verjüngte Bereich zum umgreifen eines Mittelteils eines Gegenstands gemeinsam mit den Haltelaschen (5a, 5b) ausgebildet ist. 4. Präsentationshalterung gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei zwischen den Haltelaschen (5a, 5b) und quer zu diesen ein Steg (14) zum Umgreifen des Mittelteils des Gegenstands gebildet ist. 5. Präsentationshalterung gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei -i-n -dem Sicherungsteil wenigstens eine weitere mitten- und/oder endständige Ausnehmung (8; 11) gebildet ist. 6. Präsentationshalterung gemäß einen der Ansprüche 3 bis 5, wobei in dem Sicherungsbereich (2) zwei den beiden Haltelaschen (5a, 5b) jeweils zugeordnete schlitzartige S Ausnehmungen (6a, 6b) vorgesehen sind. 7. Prüsentationshalterung gemäß Anspruch 6, wobei jede der schlitzartigen Ausnehnungen (6a, 6b) eine Breite (W) aufweist, die geringer ist als eine maximale Breite (D) zumindest eines Endbereichs der ihr zugeordneten Haltelasche (Sa, 5b), und mindestens so groft ist wie eine minimale Breite (B) der ihr zugeordneten Haltelasche (Sa,5b). 8. Prllsentationshalterung gemäß Anspruch 7, wobei die Haltelasche (5a, 5b) seitliche Hervorstehungen aufweist, welche die maximale Breite (D) des Endbereichs der Haltelaβche (5a, 5b) definieren, und einen Hals» bereich (7) aufweist, welcher die minimale Breite (B) der Haltelasche (5a, 5b) definiert, wobei die Hervorstehungen in dem Endbereicb zwischen dem Halsbereich (7) und dem Ende der Haltelasche (Sa, 5b) angeordnet sind. 9. Präsentationshalterung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei in dem Kopfbereich (1) eine weitere Λυs- nehmung (10) zum Hindurchführen einer Haltevorrichtung angeordnet ist. 10. Verwendung des einteiligen Zuschnitts wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert, zum Umgreifen eines Werkzeugs oder Teils eines Werkzeugs derart, dass der einteilige Zuschnitt mit dem Werkzeug verbunden ist. Verwendung gemäß Anspruch 10, wobei der Zuschnitt gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 verwendet wird, um das Werkzeug beiderseits seines Mittelteils zu umgreifen. Verwendung gemäß Anspruch 10, wobei der Zuschnitt gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 verwendet wird, um das Werkzeug mittig und/oder beiderseits seines Funktionsteils zu umgreifen. Verwendung gemäß Anspruch 12, wobei der beiderseits umgriffene Funktionsteil ein Gelenk umfasst, von dem sich zwei Griffstücke des Werkzeugs erstrecken, zwischen welchen sich ein verjüngter Bereich des Haltebereichs erstreckt. Verfahren der Herstellung einer Präsentations- halterung, umfassend Zuschneiden eines Blattmaterials insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 derart, dass das zugeschnittene Blatt wenigstens eine Haltelasche und eine Aussparung aufweist; Umgreifen eines Werkzeugs oder Werkzeugteils mit der wenigstens einen Haltelasche; und Durchführen der Haltelasche durch die Aussparung. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei die Haltelasche soweit durch die Aussparung geführt wird, dass an der Haltelasche ausgebildete seitliche Hervorstehungen mit den Rändern der Aussparung in Eingriff gelangen und somit ein Rückführen der Haltelasche in die Ausgangslage verunmöglichen oder wenigstens erschweren. |
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Präsentationshalterung aus einem einteiligen Blatt- Zuschnitt insbesondere als Aufhänger für ein Werkzeug oder anderen Gegenstand, auf die Verwendung eines solchen einteiligen Blatt-Zuschnitts zum Umgreifen eines Werkzeugs oder Teiles davon, und auf ein Verfahren zum Herstellen einer Präsentationshalterung für Werkzeuge. Werkzeugaufhänger werden in Baumärkten und Kaufhäusern seit längerem dann verwendet, wenn einerseits besondere Merkmale des Werkzeugs durch schriftliche oder bildliche Darstellung hervorgehoben werden sollen, und gleichzeitig eine gewisser Schutz gegen das unbeobachtete Ansichnehmen des Werkzeugs erreicht werden soll. Eine derartige Präsentationshalterung dient ferner dazu, das Werkzeug an beispielsweise einem Verkaufsregal oder -Ständer anzubringen. Bekannte Aufhänger beinhalten zumeist zwei Komponenten, z.B. ein bedruck- oder beklebbares Papp-Basisteil sowie ein daran festgeklebtes, das Werkzeug umgreifendes Plastikteil; oder an Stelle des Plastikteils mehrere Kunststoff-ummantelte Drahtschlaufen. Eine bekannte Präsentationshalterung für ein Taschenmesser zeigt das deutsche Gebrauchsmuster G 81 12334. Es hat sich herausgestellt, dass die bekannten Halterungen noch zu umständlich mit dem Werkzeug zu bestücken sind.
Die Erfindung setzt sich daher zum Ziel, eine besonders einfach an dem Gegenstand oder Werkzeug zu befestigende Präsentationshalterung bereitzustellen, die dennoch allen- falls durch Zerstören von dem Werkzeug getrennt werden kann, und die außerdem einfach zu bedrucken oder/und (z.B. mit Preisetiketten oder Barcodes) zu bekleben ist. Die Erfindung stellt unter einem ersten Aspekt eine Präsentationshalterung gemäß Anspruch 1 bereit; unter einem zweiten Aspekt die Verwendung eines einteiligen Blatt- Zuschnitts zum Umgreifen eines Werkzeugs oder Teiles davon gemäß Anspruch 10; und unter einem dritten Aspekt ein Herstellungsverfahren für eine Präsentationshalterung gemäß Anspruch 14.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass die Halterunς vollständig und gewünschtenfalls einstückig aus einem flachen Blattmaterial und somit überaus leicht bedruckbar und beklebbar gefertigt ist. Die Halterung nimmt ihre das Werkzeug (bzw. den anderen Gegenstand) umgreifende Form erst an, wenn ihre Haltelasche (n) um einen mittleren Teil des Werkzeugs herumgelegt und dann durch die Ausnehmung (en) gesteckt wird (werden) , wobei sie jedoch den Gegenstand bzw. das Werkzeug nicht vollständig umgibt. U.a. durch die Bemessung der Breite der Ausnehmung(en) ist es nur schwer möglich, die Haltelasche (n) wieder aus diesen zu lösen ohne die Halterung zu zerstören. Hierzu ist die der jeweiligen Haltelasche zugeordnete, in Ausführungsformen genau eine Ausnehmunq schlitzartig ausgebildet.
In Ausführungsformen sind zwei Haltelaschen vorgesehen, welche das Werkzeug beiderseits eines verdickten Mittel- teils des Werkzeugs umgreifen, wie es z.B. bei Schraubendrehern oder dergleichen oftmals vorliegt. Alternativ ist zwischen den beiden Haltelaschen ein z.B. zwischen zwei Ausnehmungen gebildeter Steg vorgesehen, welcher das Werkzeug in einem verjüngten Mittelteil des Werkzeugs umgreift, wie es beispielsweise bei Schraubenschlüsseln vorliegt, während die verdickten Funktionsteile (Maul bzw. Rihg) durch die zwei Ausnehmungen hervorstehen. In anderen Ausfϋhrungsforπten, die besonders für Zangen und dergleichen geeignet sind, wird der Funktionsteil von zwei Haltelaschen umgriffen, während ein verjüngter Bereich der Halterung zwischen den Griffstücken der Zange oder dergleichen hindurch geführt ist. In allen Fällen kann das Werkzeug praktisch nicht ohne Zerstören der Halterung von dieser getrennt werden, da seine dickeren Teile nicht durch die von den Haltelaschen gebildeten Schlaufen der Halterung hindurch passen. Dazu kann in solchen Fällen, in denen ein verdicktes Mittelteil vorliegt, ein zusätzliche, randständige Aussparung zwischen den beiden Haltelaschen oder aber eine gesonderte, nicht randständige Aussparung in einem Sicherungsbereich der Halterung gebildet sein, welcher zwischen den einander gegenüberliegenden Kopf- und Haltebereichen angeordnet ist. Der Kopfbereich dient der Präsentationsfunktion, und ggf- der Anbringung der Halterung an einem Regal ö.dgl.
Die Enden der Haltelaschen sind zweckmäßig so gebildet, dass Halsbereiche minimaler Breite ausgebildet sind, und zwischen den Halsbereichen und dem jeweiligen Ende der Lasche seitliche Hervorstehungen an Stellen maximaler Breite gebildet sind. Wird eine solche Lasche durch eine der schlitzartigen Ausnehmungen gesteckt, so kann sie auf Grund der knappen Breitenbemessung der Ausnehmung nicht zurückgeführt werden, deretwegen die seitlichen Hervorstehungen mit dem Rand der Aυsnehmung in Eingriff kommen. Um diesen Sicherungseffekt zu unterstützen, sind die Flanken zwischen Hals- und Endbereich in Ausführungsformen steil ausgebildet, also unter einem Winkel von über 45° zur Erstreckungsrichtunς der Haltelasche; oder von über " 75°, oder über 90°, also als Widerhaken. Hierbei sind mittlere Winkel im mittleren Drittel zwischen minimaler und maximaler Breite gemeint, nämlich ohne Berücksichtigung abgerundeter Eck- oder Spitzenbereiche. Demgegenüber sind die auswärtigen Flanken zwischen der Stelle maximaler Breite und dem Laschenende flach ausgeführt (mittlerer Winkel im mittleren Drittel zwischen minimaler und maximaler Breite unter 45° oder unter 20°), damit diese Enden leicht durch die Schlitze gesteckt werden können. Mit dieser beispielhaften Ausführung der Haltelaschen wird erreicht, dass auf Klebungen ganz verzichtet werden kann, und die Haltelaschen durch jeweils einen einzigen Schlitz sicher und praktisch irreversibel gehalten werden können.
Ferner ist im Kopfbereich des Aufhängers zweckmäßig eine weitere Ausnehmung angeordnet, die das Hindurchfϋhren einer Haltevorrichtung in Form eines Haltestifts oder Haltebügels (des Verkaufsregals) ermöglicht.
Weitere Aspekte der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen. Die Erfindung wird im Folgenden durch Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht; hierbei zeigen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in
Aufsicht;
Figur 2 eine zweite Ausfuhrungsform der Erfindung in
Aufsicht;
Figur 3 eine Variante der zweiten Ausführungsform der
Erfindung in Aufsicht;
Figur 4 die zweite Ausführungsform in Seitenansicht, mit einem umgriffenen Werkzeug (Schraubendreher); Figur 5 die erste Ausführungsform in Seitenansicht, mit einem umgriffenen Werkzeug (Flachzangen-Typ);
Figur 6 eine weitere Ausführunςsform in Aufsicht;
Figur 7 noch eine weitere Ausführungsform in Aufsicht;
und
Figur 8 eine Seitenansicht einer Aυsführungsform ähnlich der in Fig. 6 in Aufsicht gezeigten.
In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Hierbei schließt sich an einen allgemein rechteckigen Kopf- 1 und Sicherungsbereich 2 ein verjüngter Streifen 3 an, an dessen Ende ein Halbkreisring- förmiger Fortsatz 4 mit zwei Haltelaschen 5a, 5b angeordnet ist. In dem Sicherungsbereich 2 sind, im selben Mittenabstand M wie die Haltelaschen 5a, 5b, zwei Aufnahmeschlitze 6a, 6b angebracht. Deren Breite W ist ebenso groß wie, oder marginal (z.B. < 1 mm) größer als die Breite B des Halsbereichs 7 der Haltelaschen 5a, 5b, und kleiner als die maximale Breite D der Endbereiche der Haltelaschen 5a, 5b, also D > W > B.
Die Haltelaschen 5a, 5b sind an ihren Endbereichen um ca. 1 mm auf jeder Seite breiter als ihre Hälse 7, und die Aufnahmeschlitze 6a, 6b sind ca. 0,5 mm weit, so dass die Enden der Haltelaschen 5a, 5b gerade noch in sie hineingesteckt, jedoch dann nicht wieder zurückgeschoben werden können, da die seitlich vorstehenden Ränder mit dem Rand des jeweiligen Schlitzes in Eingriff kommen. Die Flanken zwischen End- und Halsbereich sind in diesem Beispiel etwa 90° steil; eine Steilheit bis zu 100° ist zweckmäßig. Im Koptbereich 1 des Aufhängers ist in diesem Beispiel eine Ausnehmung 10 angeordnet, die sich aus einer zentralen kreisrunden Ausnehmung 10a und einer diese überlagernden ovalen Ausnehmung 10b zusammensetzt, deren Länge L etwa dreimal so groß ist wie der Durchmesser N der zentralen Ausnehmung.
Als Blattmaterial wird in diesem Beispiel geschwärztes Polypropylen von 0,5 mm Dicke verwendet. Grundsätzlich sind auch andere Materialien, insbesondere Kunststoffe (z.B. als gereckte Folie) verwendbar. Das Blattmaterial ist zweckmäßigerweise hinreichend elastisch sind, um derart zuruck- gebogen zu werden, dass die Haltelaschen 5a, 5b durch die Schlitze 6a, 6b gesteckt werden können und sich dort durch das RUckstellmoment verspannen; und dabei reißfest (>10 N oder >50 N pro Lasche) genug, um das Abreißen der Laschen ohne Hilfsmittel zu verhindern. Generell sind dazu Materialstarken zwischen 0,2 mm und 2 mm oder zwischen 0,3 mm und 1 mm zweckmäßig. Bei steiferen Materialien (über 0,5 mm) können an geeigneter Stelle quer durch den Haltebereich 3 eine oder mehrere, z.B. zwei oder drei Materialschwächungslinien (Rillungen oder Perforationen) angeordnet sein, an welchen das Blatt faltbar ist (siehe Figur 3) . In Figur 2 ist eine zweite, hinsichtlich der Materialauswahl ähnliche Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Hierbei schließen sich an den allgemein rechteckigen Kopf- 1 und Sicherungsbereich 2 direkt zwei randständige Haltelaschen 5a, 5b an. In dem Sicherungsbereich 2 sind wiederum, im selben Mittenabstand M wie die Haltelaschen 5a, 5b, zwei Aufnahmeschlitze 6a, 6b angebracht. Zusätzlich weist der Sicherungsbereich eine zentrale, rechteckige Ausnehmung 8 auf. Deren Breitenausdehnung C kann von einem Viertel bis zu zwei Dritteln der Gesamtbreite E des Sicherungsbereichs 2 in Querrichtung des Blattes betragen. Ihre Ausdehnung F in der Längsrichtung des rechteckigen Blattes beträgt weniger, nämlich z.B. ein bis r.wei Drittel der Ausdehnung C in der Querrichtung. In diesem Beispiel ist die zentrale Ausnehmung dafür vorgesehen, dass ein verdickter Mitten- bereich eines Gegenstandes daraus hervorsteht und so verhindert, dass der Gegenstand zur Seite aus dem Umgriff durch den Aufhänger herausgezogen werden kann.
In Figur 3 ist eine Variante der zweiten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Hierbei ist zwischen den beiden Haltelaschen 5a, 5b eine randständige Ausnehmung 11 angeordnet, durch die der verdickte Mittenbereich des umgriffenen Gegenstands hervorstehen soll. Ferner kann zusätzlich eine zentrale Ausnehmung vorhanden sein (ähnlich Figur 6), so dass der umgriffene Gegenstand durch beide Ausnehmungen hervorsteht. Die gepunktete Linie 12 stellt eine optionale Materialschwächungslinie oder Faltlinie dar, welche z.B. durch Rillung oder Perforation in zur engen Biegung zu starken Blattmaterialien vorgesehen sein kann.
Die Funktionsweisen der beiden Ausführungsformen sind in den Figuren A (zweite) und 5 (erste) in Seitenansicht dargestellt, wobei dieselben Bezugszeichen verwendet wurden. In Figur 4 ist ersichtlich, dass der verdickte Mittelteil des Werkzeugs durch die Ausnehmung 8 in dem Zuschnitt hervorsteht und das Werkzeug dadurch an dem Blatt fixiert. In Figur 5 ist durch Strichelung angedeutet, wie der verjüngte Teil 3 zwischen den beiden (in dieser Darstellung hintereinander angeordneten) Griffteilen hindurch verläuft, während der Funktionsteil von den beiden Fortsätzen 4 umgriffen wird.
Gemäß der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform sind eine zentrale Ausnehmung 8 und, zwischen zwei Haltelaschen 5a,b, eine randständige Ausnehmung 11 vorgesehen. Letztere erstreckt sich in diesem Beispiel gerade bis zu den Halsbereichen der Haltelaschen, jedoch reicht es aus, wenn die Breite der Ausnehmung gerade so groß ist, dass sie einen verjungten Mittenbereich eines Werkzeugs, 2.B. eines Schraubenschlüssels aufzunehmen vermag. Alternativ können die Halsbereiche der Haltelaschen etwa um die Dicke des Werkzeug-Mittelteils verlängert ausgebildet sein (in Figur 6 als punktierte Linien 17 angedeutet) . Das Werkzeug wird in dieser Variante längs zu dem Aufhänger und parallel zu den beiden Laschen zwischen diesen positionier t . Wenn die Laschen 5a und 5b durch die ihnen zugeordneten Schlitze gesteckt sind, dient der Steg 14 zwischen den beiden Ausnehmungen 8 und 11 als quer angeordnete Halterυng für das Werkzeug. Die Schlitze 6a und 6b sind dabei ebenso (nämlich quergerichtet) angeordnet wie der Haltesteg 14. Hierbei bedeutet "längs" die Richtung vom Kopfbereich zum Sicherungsbereich 2, und "quer" dementsprechend die Richtung von einem Seitenrand 18 zum gegenüberliegenden. In noch einer weiteren Ausführungsform gemäß Figur 7 ist zwischen den Haltelaschen 5a,b eine etwa halbkreisförmige randständige Ausnehmung 11 und zusätzlich sowohl eine runde mittige Ausnehmung 8 wie auch zwei noch weiter zum Kopfbereich hin angeordnete, seitenrandständige Ausnehmungen 15 vorgesehen, zwischen welchen sich eine Verjüngung 16 ähnlich dem Streifen 3 in Figur 1 ergibt. Dessen Funktion ist auch entsprechend, nämlich als Entnahmesicherung zwischen zwei Griffen z.B. einer Zange, wahrend die runde mittige Ausnehmung 8 lediglich den Blick auf den Gelenkteil der Zange freigibt. Der Funktionstell der Zange passt knapp durch die randständige Ausnehmung 11 und wird durch den Steg 14 zwischen den Ausnehmungen 8 und 11 gehalten. Die gestrichelten Linien 12 stellen wie in Figur 3 optionale Materialschwachungslinien oder Faltlinien dar. In Figur 8 ist erkennbar, wie ein verjüngter Mittelteil eines Werkzeugs von einem Stegbereich 14 zwischen den Ausnehmungen 8 und 11 der Präsentationshalteiυng umgriffen wird, während die Haltelaschen 5a,b durch die Schlitz- ausnehmungen 6a, b gesteckt sind. Unter der Voraussetzung, dass das Werkzeug an seinem gegenüberliegenden, nicht dargestellten Ende gleichfalls einen verdickten (Funktions-) Teil aufweist, kann es nicht ohne Weiteres aus dem Umgriff durch die Präsentationshalterung befreit werden.
In weiteren, nicht dargestellten Varianten sind zwei Haltelaschen so angeordnet, dass sie durch dieselbe Schlitz- Ausnehmung steckbar sind; oder es ist eine einzige Haltelasche vorgesehen, die um einen verjüngten Mittenbereich eines Werkzeugs (z.B. vom Typ eines Schraubenschlüssels mit zwei Größen, oder mit je einem Maul- und Ringschlüεselkopf ähnlich Figur 8) bieg- bzw. faltbar und dann durch eine Schlitz-Ausnehmung im Sicherungsteil des Aufhängers steckbar ist, so dass die beiden Enden des Werkzeugs ihrer größeren Dicke wegen nicht durch die von der einzigen Haltelasche gebildete Schlaufe geführt werden können und das Werkzeug somit fest mit dem Aufhänger verbunden ist. Dazu sollten alle gebildeten Schlaufen zweckmäßig enger sein als die dicksten Teile des Werkzeugs, die Schlaufen also möglichst eng um das Werkzeug herum geführt werden.
Die äußeren Abmessungen des zugeschnittenen Blattes inkl. der nicht umgebogenen Haltelasche (n) betragen zweckmäßigerweise 40 mm bis 100 mm, insbesondere 50 mm bis 80 mm in der Breite und 125 mm bis 250 mm, insbesondere 140 mm bis 190 mm in der Gesamtlänge. Auf den allgemein rechteckigen Kopf- und Sicherungsbereich entfallen in der Länge 100 mm bis 170 mm, und zwar bei der ersten Aυsfϋhrungsform insbesondere 100 mm bis 150 mm und bei der zweiten Ausführungsform insbesondere 120 mm bis 170 mm. Die Halte- laschen weisen eine maximale Breite von 8 mm bis 20 mm, insbesondere 10 nun bis 15 mm auf, und eine minimale Breite im Haisbereich von 5 mm bis 15 mm, insbesondere 8 mm bis 12 mm. Die Länge des Hals- und Endbereichs zusammen beträgt z.B. 10 mm bis 20 mm, insbesondere 11 mm bis 15 mm, wovon etwa 2 mm auf den Halsbereich entfallen, üie Breite der Aufnahmeschlitze beträgt 0-1 mm mehr als die Breite des jeweils zugehörigen Haisbereichs. In der ersten Ausführungsform beträgt der Abstand des Halsbereichs der Laschen vom allgemein rechteckigen Hauptteil des Aufhängers zwischen 40 mm und 80 mm, insbesondere 50 mm bis 70 mm in Längsrichtung. Der Abstand zwischen den Haltelaschen und den zugehörigen Schlitz-Ausnehmungen kann abhangig von der Dicke des zu umgreifenden Werkzeugs gewählt werden; allgemein sind 30 mm bis 100 mm zweckmäßig, insbesondere 40 mm bis 80 nun. In den Ausführungsformen mit endständiger Ausnehmung 11 zwischen den Laschen ist die Tiefe und Breite der Ausnehmung an die Dicke des durchzusteckenden Werkzeugteils, und dessen Breite anzupassen, also beispielsweise 3-7 mm tief und 20-40 mm breit zu wählen.
Die vorstehenden Angaben sind als beispielhaft und nicht limitierend zu verstehen, wie überhaupt die Erfindung nur durch die anhängenden Ansprüche definiert wird.
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