| JP2002301599 | HOT PRESS APPARATUS |
| JP05208463 | PLATE FORMING DIE SET |
| JP3032444 | BRIEFS TYPE DISPOSABLE DIAPER |
HARTWIG, Michael (Ammerweg 69, Horb, 72160, DE)
REICHLE, Andreas (Sonnhalde 13, Mühlingen, 78357, DE)
HARTWIG, Michael (Ammerweg 69, Horb, 72160, DE)
| Patentansprüche 1. Presse, insbesondere Laminierpresse, mit mindestens einer Produktkammer, die durch eine Produktkammerunterseite und eine P rod u ktka m me ro be rse ite gebildet ist oder solche aufweist, wobei ein Förderband mit Obertrum und Untertrum vorgesehen ist um Produkte bzw. Photovoltaikmodule in die Produktkammer einzufahren zu deren anschließendem Verpressen, dadurch gekennzeichnet, dass das Obertrum und das Untertrum durch dieselbe Produktkammer laufen und dabei in direktem Kontakt miteinander sind oder einen geringen Abstand zueinander aufweisen. 2. Presse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an einem Einlauf-Ende und an einem Auslauf-Ende des Förderbandes Umlauf-Rollen vorgesehen sind, die vorzugsweise weit außerhalb der Produktkammer bzw. davor und dahinter angeordnet sind, wobei der Durchmesser der Umlauf-Rollen erheblich größer ist als der Abstand von Obertrum zu Untertrum in der Produktkammer. 3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit geringem Abstand von den Umlauf-Rollen am Einlauf-Ende und am Auslauf-Ende des Förderbandes und noch außerhalb der Produktkammer Umlenk- Rollen vorgesehen sind, die Obertrum und Untertrum von dem großen Abstand zueinander an den Umlauf- Rollen zu dem geringen Abstand in der Produktkammer zusammenführen, wobei vorzugsweise nur auf der Oberseite oder der Unterseite Umlenk-Rollen vorgesehen sind, insbesondere nur an der Unterseite zur Umlenkung des Untertrums. 4. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zentriervorrichtung für das Förderband vorgesehen ist, wobei eine Zentriervorrichtung an der Umlauf- Rolle am Ein lauf- Ende oder am Ausiauf-Ende des Förderbandes vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Verstelleinrichtung mindestens einen Stellantrieb aufweist. 5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zent riervorrichtung mindestens ein Ende einer Umlauf-Rolle von der anderen Umla ufrolle wegbewegt oder zu dieser hinbewegt und der Stellantrieb dazu ausgebildet ist, wobei vorzugsweise an dieser Umlauf-Rolle an jedem Ende ein Stellantrieb vorgesehen ist. 6. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Produktkammer eine reibungsmindern- de Trennschicht zwischen Obertrum und Untertrum verläuft, die vorzugsweise seitlich über diese übersteht und seitlich an der Presse, insbesondere an der Produktkammerunterseite, befestigt ist. 7. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die rei - bungsmindemde Trennschicht innerhalb der Produktkammer bzw. innerhalb einer Dichtung der Produktkammer verläuft. 8. Presse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht tuchartig ist und vorzugsweise und verschiedene Dicken hat. 9. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband mit geringem Abstand oberhalb der unteren Pressplatte verläuft, wobei insbesondere auf der Oberseite der unteren Pressplatte eine reibungsmindernde Schicht vorgesehen ist, vorzugsweise aus Teflon. 10. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktkammerunterseite und die Pro- duktkammeroberseite als Pressplatten ausgebildet sind. |
Presse
Anwendungsgebiet und Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Presse, insbesondere eine Laminierpresse.
Aus der EP 1 997 613 A2 ist es bekannt, bei einer Laminierpresse ein Förderband, weiches die zu verpressenden Produkte in eine Produktkammer einfährt und auch wieder ausfährt, derart um eine Pressplatte herumzuführen, dass das Obertrum oberhalb der Pressplatte verläuft und das Untertrum unterhalb der Pressplatte. Dies bedeutet im Falle einer Mehretagen-Laminierpresse, dass durch jede Produktkammer zwi schen zwei Pressplatten das Untertrum und das Obertrum von zwei unterschiedlichen Förderbändern laufen. Dies dient dazu, durch den Bereich zwischen dem Untertrum eines oberen Förderbandes und dem Obertrum eines unteren Förderbandes eine luftdichte Kammer für Produkte bilden zu können.
Aufgabe und Lösung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Presse zu schaffen, mit der Nachteile des Standes der Technik vermieden werden können und insbesondere eine vorteilhafte Möglichkeit zur Führung eines Förderbands an einer Presse, insbesondere einer Mehretagen-Laminierpresse, geschaffen werden kann.
Gelöst, wird diese Aufgabe durch eine Presse mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht. Es ist vorgesehen, dass die Presse eben mindestens eine Produktkam-- mer aufweist, wobei die Produktkammer durch oder zwischen einer Produktkammerunterseite und einer Produktkammeroberseite gebildet ist oder eine Produktkammerunterseite und eine Produktkammeroberseite aufweist. Diese Produktkammerunterseite und Produktkammeroberseite sind dabei vorteilhaft an mindestens einer Pressplatte bzw. jeweils an einer Presspiatte ausgebildet, und zwar eben an der Oberseite einer unteren Pressplatte und der unteren Seite einer oberen Pressplatte. Um Photovoltaikmodule oder sonstige zu pressende Produkte in die Produktkammer einzufahren, ist ein Förderband vorgesehen, welches ein Obertrum und ein Untertrum aufweist. In der Produktkammer findet dann das Verpressen statt. Dabei fährt ein Photovoltaikmodul bzw. ein zu verpressendes Produkt üblicherweise vorteilhaft auf dem Obertrum ein und auch wieder aus.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass sowohl das Obertrum als auch das Untertrum durch dieselbe Produktkammer laufen und dabei in direktem Kontakt miteinander sind, also aufeinander aufliegen, oder einen geringen Abstand zueinander aufweisen. Der Vorteil, beide Trums des Förderbandes durch dieselbe Produktkammer laufen zu lassen, liegt darin, dass dann eine größere konstruktive Freiheit mit Variabilität für die einzelnen Pressplatten einerseits und das Förderband andererseits möglich ist. Ein Förderband kann dann beispielsweise auch als ganzes von vorne in die Produktkammer eingefahren werden, was bei der eingangs genannten EP 1 997 613 A2 nicht möglich ist. Durch den geringen Abstand vom Obertrum zum Untertrum oder das Anliegen der beiden aufeinander wird erreicht, dass die beiden bei einem Verpressen des Produktes a uf e i n a n d e rg ed rückt werden und der dabei zurückgelegte Weg recht gering ist, so dass keine unerwünschte und schwer kontrollierbare zusätzliche Spannung bzw. Belastung auf das Förderband aufgebracht wird. Ein Abstand zwischen Obertrum und Untertrum kann da- bei wenige cm oder sogar wenige mm betragen. Beispielsweise kann er einen Bruchteil von einem Fünftel bis einem Zehntel oder sogar nur einem Zwanzigstel des maximalen Abstands der beiden zueinander betragen, der üblicherweise an den Umlauf-Rollen am Ende des Förderbandes vorgesehen sein kann. Unter Umständen können die beiden eben auch aneinander anliegen bzw. direkt aufeinander laufen.
Die beiden Enden des Förderbandes, welche als Einlauf-Ende und Auslauf- En de betrachtet werden, also an welchem Ende die Produkte in die Presse einlaufen und an welchem sie herauslaufen, weisen Umlauf- Rollen auf. Diese Umlauf-Rollen sind vorteilhaft ein ganzes Stück außerhalb der Produktkammer bzw. beim Einlauf-Ende davor und beim Auslauf-Ende dahinter angeordnet. Ihr Durchmesser ist so gewählt, dass sie einerseits nicht zu viel Raum nach oben benötigen und andererseits das Förderband mit nur geringerer innerer Reibung, und ohne es zu sehr zu beschädigen oder zu verschleißen, darum umlaufen kann.
Um nun Obertrum und Untertrum von dem großen Abstand an den vorgenannten Umlauf-Rollen wieder näher zueinander hin umzulenken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon sind Umlenkstangen oder Umlenkbleche, über die das Förderband läuft, und so näher zusammengeführt wird. Vorteilhaft sind solche Umlenk-Mittel jedoch nicht starr, sondern beweglich bzw. umlaufend ausgebildet und somit auch bevorzugt als Umlenk-Rollen ausgebildet. Diese Umlenk-Rollen führen Obertrum und Untertrum von dem großen Abstand zueinander an den Umlauf- Rollen zu dem geringen Abstand oder der Auflage in der Produktkammer zusammen. Dabei reicht es, wenn an beiden Seiten außerhalb der Produktkammer jeweils eine Umlenk-Rolle oder Umlenk-Walze vorgesehen ist. Diese Umlenk-Rollen sind vorteilhaft auch nur an der Oberseite oder nur an der Unterseite vorgesehen. Dabei ist es für einen Transport von Produkten bzw. Photovoltaikmodulen in die Presse hinein und wie- der hinaus vorteilhaft, wenn die Umlenk-Rollen an der Unterseite zur Umlenkung des Untertrums vorgesehen sind.
Der Abstand der Umlenk-Rollen zu den Umlauf- Rollen an jeder Seite kann relativ gering sein und beispielsweise in der Größenordnung des Durchmessers der Umlauf-Rolle liegen, beispielsweise ähnlich groß sein. Des weiteren können die beiden Rollen ähnlichen Durchmesser aufweisen, so dass auch beispielsweise auf einer durchgehend, vorteilhaft, horizontalen Ebene die Drehachsen sowohl der Umlauf-Rollen als auch der Umlenk-Rollen angeordnet sind.
Während an mindestens einer Umlauf-Rolle, also an einem der Enden des Förderbandes, ein Antrieb für das Förderband vorgesehen ist, sind die Umlenk-Rollen vorteilhaft nicht angetrieben bzw. laufen einfach mit. Sie können alternativ ebenfalls einen Antrieb aufweisen.
Des weiteren kann eine Zentriervorrichtung für das Förderband vorgesehen sein, durch welche erreicht wird, dass das Förderband immer genau in die gewünschte Spur zentriert wird bzw. ein Verlaufen des Förderbandes vermieden wird. Es wird als ausreichend angesehen, eine Zentriervorrichtung nur an einer der Umlauf- Rollen vorzusehen. Dabei kann vorgesehen sein, dass an einer der Umlauf-Rollen ein Antrieb für das Förderband vorgesehen ist und an dem anderen Ende eine Zentriervorrichtung.
Eine Zentriervorrichtung ist vorteilhaft so ausgebildet, dass ein linkes Ende oder ein rechtes Ende einer Umlauf-Rolle in Umlaufrichtung gesehen in oder entgegen der Transportrichtung bewegbar ist. Hierfür können Stellantriebe vorgesehen sein, wobei diese vorteilhaft so ausgebildet sind, dass sie eine durchgehende Umlauf-Rolle an ihren beiden außerhalb des Förderbandes verlaufenden Enden mit je einem Stellantrieb sowohl in als auch entgegen der Transportrichtung bewegen können. Dabei ist. es beispielsweise möglich, dass am linken Ende beispielsweise bei einem drohenden Verlaufen des Förderbandes zu weit nach links durch den Stellantrieb das linke Ende der Umlauf-Rolle weg bewegt wird von der Umlauf-Rolle und am rechten Ende entweder gleich gehalten wird oder aber etwas näher hin bewegt wird zu der Umlauf-Rolle, Dadurch wird die Umlauf-Rolle von den Stellantrieben sozusagen schräg gestellt und das Förderband verläuft nach rechts. Eine Bewegung an den Stellantrieben erfolgt vorteilhaft im Millimeter-Bereich, so dass eine genaue Steuerung möglich ist. Mittels Überwachungssensoren odgl. kann eine Zentrierung des Förderbandes überwacht werden und deren Einreglung sichergestellt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass eine rei~ bungsmindernde Trennschicht zwischen Obertrum und Untertrum verläuft, insbesondere in der Produktkammer. Vorzugsweise steht diese Trennschicht seitlich über das Förderband über und ist in diesem Bereich an der Presse, insbesondere an einer Produktkammerunterseite, befestigt. Dadurch ist es möglich, dass die reibungsmindernde Trennschicht vorteilhaft innerhalb der Produktkammer bzw. innerhalb einer die Produktkammer definierenden Dichtung verläuft. Damit muss die Trenn schicht, anders als Obertrum und Untertrum selbst, nicht an der Dichtwirkung teilnehmen bzw. ragt eben nicht aus der Produktkammer heraus.
Eine derartige Trennschicht kann flächenartig ausgebildet bzw. flächig sein und vorteilhaft in der Dicke variieren. Beispielsweise kann sie eine dünne Schicht aus Filz oder Stoff sein, insbesondere auch tuchartig. Diese Trennschicht kann eine reibungsmindernde Beschichtung aufweisen, beispielsweise aus Teflon, Kunststoff odgl.. Eine Trennschicht kann auch gut an dem linken und dem rechten Ende innerhalb der Produktkammer befestigt werden und dabei auch gespannt werden. Eine weitere reibungsmindernde Trennschicht kann außerhalb der Produktkammer zwischen Obertrum und Untertrum vorgesehen sein, um auch hier Reibung zu vermindern. Da aber ganz allgemein die Umlenk-Rolle vorteilhaft relativ nahe an der Produktkammer bzw. den Pressplatten angeordnet wird, besteht, hierfür eigentlich kein Bedarf.
In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung verläuft das Förderband mit geringem Abstand oberhalb der unteren Pressplatte, also der Produktkamrnerunterseite, oder kann sogar darauf aufliegen. Beim Schließen der Produktkarnrner sollte das Förderband, um eine eingangs genannte Längung durch Vertikalbewegung zu vermeiden oder zu verringern, entweder entsprechend mitbewegt werden. Alternativ kann vorgesehen sein, dass sich die Produktkammer so schließt, dass das Förderband nicht oder nur minimal vertikal ausgelenkt wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Förderband auf der Oberseite der unteren Pressplatte entlang läuft und dann vertikal mitbewegt wird, wenn sich die untere Pressplatte vertikal bewegt. Es kann vorteilhaft eine reibungs- mindernde Schicht an der Oberseite der unteren Pressplatte vorgesehen sein, beispielsweise aus Teflon, Kunststoff odgl...
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombination bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischenüberschriften beschränken die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Produktkammer einer Presse,
Fig. 2 ein Förderband zum Einsatz in der Produktkammer aus Fig. 1 in
Draufsicht,
Fig. 3 ein vergrößerter Schnitt durch ein Einlauf-Ende des Förderbandes aus Fig. 2,
Fig. 4 eine schräge Seitenansicht des Einlauf-Endes entsprechend Fig.
3 und
Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf das Auslauf-Ende des Förderbandes entsprechend Fig. 2 mit Zentnervorrichtung.
Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine Presse 1 1 bzw. eine Produktkammer 12 einer Presse 11 dargestellt, wobei die Presse 11 auch eine Mehreta- gen-Laminierpresse sein kann. Insofern kann sie durchaus der eingangs genannten EP 1 997 613 A2 entsprechen. Die Presse 11 bzw. die Produktkammer 12 weisen eine untere Pressplatte 13 auf, von der die Oberseite 14 sichtbar ist. An der Oberseite 14 verläuft außen entlang eine Dichtung 16, weiche dann im zusammengefahrenen Zustand der Presse 11 die Produktkammer 12 bildet. Durch diese Produktkammer 12 verläuft dann, wie in Fig. 3 noch besser zu sehen ist, ein Förderband 18.
Ein solches Förderband 18 ist in Fig. 2 besser dargestellt. Zu sehen ist in der Draufsicht ein Obertrum 19, weiches in der Förderrichtung entsprechend dem Pfeil verläuft und Produkte an einem unteren Einlauf-Ende 23 aufnimmt, in die Produktkammer 12 einfährt und nach Behandlung an einem Auslauf-Ende 24 ausbringt bzw. an eine weitere Transportvorrichtung odgl. übergibt. Das Förderband 18 bzw. das Obertrum 19 und das in Fig. 3 im Schnitt und in Fig. 4 in Schrägdarstellung dargestellte Untertrurn 21 verlaufen dabei um eine Umlauf-Rolle 26 am Einlauf-Ende 23 und um eine Umlauf-Rolle 27 am Auslauf-Ende 24. Die Umlauf-Rollen 26 und 27 sind dabei durchgehend ausgebildet wie für ein Förderband üblich. Ein Antrieb 28 für das Förderband 18 ist im Bereich des Einlauf-Endes 23 am rechten Ende der Umlauf-Rolle 26 vorgesehen. Ein einzelner Antrieb 28 wird als ausreichend angesehen, insbesondere auch nur an einem der beiden Enden des Förderbandes 18.
Wie anhand der Seitendarstellung in Fig. 3 leicht vorstellbar ist, kann ein Produkt auf das Obertrum 19 gelegt oder heranbewegt werden und dann in die Produktkammer 12. zwischen der unteren Pressplatte 13 und einer oberen Pressplatte 15 eingefahren werden. Die Pressplatte 13 fährt gegen Pressplatte 15 oder auch umgekehrt, bzw. die beiden Pressplatten 13 und 15 verfahren gegeneinander bzw. die Produktkammer 12 wird geschlossen und das eingebrachte Produkt verpresst. Wenn es beispielsweise ein zu Iaminierendes P hotovoltaik rn o d u I ist, dann besteht, es aus einer Deckscheibe, darauf aufgelegten einzelnen Solarzellen, die bereits miteinander verdrahtet sind, und wiederum darauf aufgelegten Folien. Diese werden miteinander verpresst bzw. zu dem Photovoltaik- rnodul laminiert. Nach dem Pressvorgang wird das fertige Produkt mit dem Förderband 18 nach Öffnen der Produktkammer 12 wieder am Auslauf-Ende 24 ausgefahren und ein neues zu Iaminierendes Produkt eingefahren.
Um den großen Abstand von Obertrum 19 und Untertrum 21 an den Umlauf-Rollen 26 und 27 zu dem erfindungsgemäßen kleinen Abstand zusammenzuführen sind eine Umlenk-Rolle 30 am Einlauf-Ende 23 und eine Umlenk-Rolle 31 am Auslauf- Ende 24 vorgesehen. Damit kann das Förderband 18 mit Obertrum 19 und Untertrum 2.1 auch durch die Pro- duktkammer 12 im geschlossenen Zustand verlaufen. Diese Umlenk-- Rollen 30 und 31 sind vom Durchmesser her etwas kleiner als die Umlauf-Rollen 26 und 27, wobei ihre Drehachse ebenfalls auf der Ebenen durch die Drehachsen der Umlauf-Rollen 26 und 27 liegen. Durch den etwas kleineren Durchmesser wird bewirkt, dass das Untertrum 21 , welches über die Umlenk-Rollen 30 und 31 verläuft, mit sehr geringem Ab stand zum Obertrum 19 verläuft. Aus Fig. 3 ist zu ersehen, dass dieser Abstand zwischen den Umlenk-Rollen 30 und 31 , also vor allem auch in der Produktkammer 12, sehr gering ist.
Um einen vorzeitigen Verschleiß des Förderbands 18 durch direktes Aufeinanderlaufen zu vermeiden, insbesondere wenn ein schweres Produkt auf dem Förderband 18 aufliegt, kann zwischen Obertrum 19 und Untertrum 21 eine in Fig. 2 in Draufsicht gestrichelt dargestellte Trenn - schicht 32 vorgesehen sein. Diese verläuft nicht nur innerhalb der Produktkammer 12, sondern auch innerhalb der Dichtung 16 und ragt links und rechts ein Stück über das Förderband 18 über. Hier kann es mit der Oberseite 14 der unteren Pressplatte 13 verbunden sein, insbesondere auch gespannt sein, damit es den Betrieb des Förderbandes 18 nicht behindert. Diese Trennschicht 32 kann sehr dünn sein mit unterschiedlicher Dicke sein und möglichst zugfest.
Außerhalb der Produktkammer 12 bzw. der Dichtung 16 kann, insbesondere auch bereits im Bereich der Umlenk-Rollen 30 und 31 , ein weiteres Trennfiiztuch odgl. als schmaler Streifen ausgebildet sein. Dies ist für den Fachmann leicht realisierbar und hier nicht dargestellt.
Um einen weiteren Verschleiß beim Schleifen des Untertrums 21 an der Oberseite 14 der unteren Pressplatte 13 zu verringern oder ganz zu vermeiden, kann diese Oberseite 14 mit einer reibungsmindernden Schicht versehen sein. Dies kann entweder ein weiteres, fest aufgespanntes Filztuch odgl. sein. Alternativ kann es eine Teflonschicht odgl. sein, wel- che als dünne Platte oder Folie auf der Pressplatte 13 befestigt ist oder direkt als Besch ichtung auf die Oberseite 14 aufgebracht ist.
Aus Fig. 3 ist gut zu ersehen, dass das Förderband 18 bzw. Obertrum 19 und Untertrum 21 sowohl mit sehr geringem Abstand zueinander verlaufen oder sogar aufeinander aufliegen, als auch nur sehr knapp über der Oberseite 14 der unteren Pressplatte 13 verlaufen. Bei einem aufgelegten schweren Produkt werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit darauf aufliegen. Wird nun die Produktkammer 12 geschlossen durch Verfahren der unteren Pressplatte 13 und der oberen Pressplatte 15 aufeinander zu, wobei die Umlauf-Rollen 26 und 27 sowie die Umlenk-Rollen 30 und 31 an der unteren Pressplatte 13 befestigt sind, so wird das Förderband 18 kaum aus seiner in Fig. 3 dargestellten Verlaufsebene ausgelenkt. Dadurch wird erreicht, dass es nicht gelängt wird und somit mit weder das zu verpressende Produkt noch den Pressvorgang an sich negativ beeinflusst. Des weiteren verschleißt es nicht so schnell.
Um einen möglichen Schräglauf des Förderbandes 18 korrigieren zu können, äst eine eingangs genannte Zentriervorrichtung 33 vorgesehen, welche insbesondere in den Fig. 2 und 5 dargestellt ist. Die Zentnervorrichtung 33 weist einen linken Zentrierantrieb 34a und einen rechten Zentrierantrieb 34b auf, welche an der Umlauf-Rolle 27 am Auslauf-En~ de 24 vorgesehen sind, alternativ auch am Einlauf-Ende 23. Wie aus Fig. 5 gut zu erkennen ist, verstellen die Zentnerantriebe 34a und 34b einzeln den Abstand einer Lagerung der Umlauf-Rolle 27 am linken und am rechten Ende von der Pressplatte 13, an der sie eigentlich befestigt sind. Dadurch kann die Umlauf-Rolle 27 im Verhältnis zur aus Fig. 2 zu ersehenden Förderrichtung entweder nach links oder nach rechts ein Stück schräg gestellt werden, wie durch die Pfeile übertrieben dargestellt ist. Dies bewirkt, dass das Förderband 18 beim Umlaufen entweder etwas mehr nach links läuft oder etwas mehr nach rechts läuft. Durch eine nicht dargestellte Messeinrichtung kann der Verlauf des Förderbandes 18 erfasst werden. Dies kann optisch durch Überwachungssensoren wie Lichtschranken odgl. erfolgen oder durch Kraftsensoren, welche gerade an den Zentrierantrieben 34a und 34b die jeweils vom umlaufenden Förderband 18 ausgeübte Kraft erfassen.
Zum Verstellen bzw. Zentrieren kann entweder jeweils nur ein Zentrierantrieb 34 die Umlauf-Rolle 27 etwas nach außen drücken, während der andere Zentrierantrieb unbewegt bleibt. Alternativ können beide Zentrierantriebe 34a und 34b in einer Neutralstellung etwas ausgefahren sein und dann der eine Zentrierantrieb die Umlenk-Rolle 27 wegdrücken und der andere Zentrierantrieb näher zur Presse 1 1 hin bewegen. Dabei ist zu beachten, dass diese Bewegungen sich in sehr kleinen Grenzen halten bzw. nur im Millimeter-Bereich bleiben.
Die Zentrierantriebe 34a und 34b können beispielsweise Pneumatik-Zylinder sein. Alternativ können es Stellantriebe wie Elektromotoren mit Getriebe, also Servomotoren, odgl. sein.
