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Patent Searching and Data


Title:
PRESSING APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/015823
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pressing apparatus (1) for connecting two strip ends by the cold-forming method, having an upper crossmember (2), a lower crossmember (3) which forms a press gap together with the upper crossmember (2), connecting means (5) for detachably connecting the upper crossmember (2) to the lower crossmember (3) in the region of the lateral ends thereof, and having at least one pressing device which is associated either with the upper crossmember (2), the lower crossmember (3) or both crossmembers. The invention allows the apparatus to be used directly in situ.

Inventors:
BEIROTH, Tim (Auf den Steinen 19, Düsseldorf, 40221, DE)
Application Number:
EP2008/006092
Publication Date:
February 05, 2009
Filing Date:
July 24, 2008
Export Citation:
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Assignee:
KÜNNETH & KNÖCHEL KG (Bussardweg 9, Neuss, 41468, DE)
BEIROTH, Tim (Auf den Steinen 19, Düsseldorf, 40221, DE)
International Classes:
B30B1/00; F16G3/00; F16G3/10; F16G3/16; B30B1/00; F16G3/00
Attorney, Agent or Firm:
FECHNER, Benjamin (Wendelsteinstrasse 29A, Grünwald, 82031, DE)
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Claims:

P r e s s v o r r i c h t u n g

Patentansprüche

1. Pressvorrichtung (1) zum Verbinden von zwei Bandenden im Kaltverfahren, mit

- einer oberen Traverse (2),

- einer unteren Traverse ( 3 ) , die mit der oberen Traverse (2) einen Pressspalt bildet, - Verbindungsmitteln (5) zum lösbaren Verbinden der oberen Traverse (2) mit der unteren Traverse (3) im Bereich ihrer seitlichen Enden, und mit

- mindestens einer Presseinrichtung, die entweder der oberen (2), der unteren (3) oder beiden Traversen zugeordnet ist.

2. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Traverse (2) und/oder die untere (3) Traverse aus mehreren Einzelprofilen (4) besteht, die miteinander verbunden sind.

3. Pressvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelprofile (4) Hohlprofile mit vorzugsweise einem rechteckigen Querschnitt sind.

4. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Traversen (2, 3) Aluminium ist.

5. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (5) jeweils mindestens eine Mutter (6) und einen Bolzen mit einem Gewinde umfassen.

6. Pressvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen jeweils an einer der Traversen (2, 3) schwenkbar angelenkt ist.

7. Pressvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einige der Einzelprofile (4) der oberen (2) oder der unteren (3) Traverse an ihren seitlichen Enden Aussparungen (7) zur Aufnahme des jeweiligen Bolzens aufweisen.

8. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Presseinrichtung mindestens ein Druckkissen (8) umfasst.

9. Pressvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckkissen (8) an der oberen Traverse (2) angeordnet ist.

10. Pressvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckkissen mindestens einen Anschluss (9) aufweist, der auf der Oberseite der oberen Traverse angeordnet ist.

11. Pressvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Anschlusses (9) niedriger ist als die Traversenhöhe.

12. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spalt und der Druckeinrichtung eine Platte (10) angeordnet ist, die vorzugsweise aus Metall, insbesondere Aluminium, besteht.

13. Pressvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (10) an der zugehörigen Traverse (2; 3) verschiebbar befestigt ist.

14. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Traverse (2; 3) spaitseitig mit einer Dämmmatte (14), vorzugsweise mit einer Gummiplatte versehen ist.

15. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtanordnung von oben gesehen schräg ist, insbesondere einen Winkel von ca. 16° oder ca. 22° gegenüber der Bandrichtung aufweist.

Description:

- Pressvorrichtung -

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Pressvorrichtung zum Verbinden von zwei Bandenden.

Bei den Bandenden handelt es sich insbesondere um Bandenden von Transportbändern (Fördergurten), die im so genannten

Kaltverfahren miteinander verbunden werden. Dabei werden die freien Bandenden eines Bandes zueinander ausgerichtet, deren

Oberflächen im Bereich der Verbindung bearbeitet (ggf. abgelängt, stufenweise Schichten abgetragen, aufgeraut etc.), mit Vulkanisierungsmaterialien bestrichen, miteinander verbunden und ggf. nachbearbeitet. Das Verfahren der Kalt-Vulkanisierung an sich ist bekannt.

Transportbänder werden in aller Regel vor Ort, also unmittelbar an ihrem Einsatzort, zu Endlosbändern zusammengefügt. Dies bedingt, dass auch das gesamte Material

und Hilfsmittel vor Ort zum Einsatz kommen. Insoweit besteht eine Anforderung an Materialien und insbesondere Hilfsmittel, dass diese - neben ihrer Funktionalität - auch möglichst transportabel sein sollten.

Nach der Verbindung der beiden Bandenden an ihren Verbindungsflächen müssen die Verbindungsflächen zur Gewährleistung einer haltbaren Verbindung über eine gewisse Zeit unter hohem Druck aufeinandergepresst werden. Hierzu kommt bisher eine manuell betätigte Rollwalze zum Einsatz, die unter Druck mehrmals über die Verbindungsstelle gerollt wird.

Die bekannte Handrolle hat sich unter Transportgesichtspunkten bewährt. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass die Qualität der Verbindungen schwankend ist. Insbesondere bei dickeren Transportbändern wurden Qualitätseinbußen festgestellt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Qualität von im Kaltverfahren hergestellten Verbindungen zu steigern.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Pressvorrichtung erfindungsgemäß gekennzeichnet durch - eine obere Traverse,

- eine untere Traverse, die mit der oberen Traverse einen Pressspalt bildet,

- Verbindungsmittel zum lösbaren Verbinden der oberen Traverse mit der unteren Traverse im Bereich ihrer seitlichen Enden, und durch

- mindestens eine Presseinrichtung, die entweder der oberen, der unteren oder beiden Traversen zugeordnet ist. Die Erfindung schlägt einen vollständig neuen Weg der Druckaufbringung ein. Während es bisher üblich war, mit einer Handwalze über die Verbindungsfläche zu rollen, können erfindungsgemäß kontinuierliche und reproduzierbare Bedingungen eingestellt werden.

Die erfindungsgemäße Pressvorrichtung ist leicht genug, jeweils vor Ort eingesetzt zu werden. Dennoch verfügt sie über Kapazitäten, die einer manuellen Druckaufbringung weit überlegen sind. Neben den kontinuierlichen und reproduzierbaren Bedingungen ist dies insbesondere die erhöhte Presskraft, die beispielsweise bis zu 100 N/cm 2 oder höher betragen kann.

Zum Verbinden der beiden Bandenden wird die Pressvorrichtung vor Ort gebracht. Anschließend wird - vor oder nach der Präparation der Verbindungsstellen der beiden Bandenden - die Pressvorrichtung so ausgerichtet, dass die

Verbindungsstelle der Bänder in dem Pressspalt liegt. Vor Druckaufbringung über die Presseinrichtung werden die obere und die untere Traverse über die Verbindungsmittel miteinander verbunden. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass der Begriff „miteinander verbinden" nicht gezwungenermaßen eine feste Verbindung der beiden Traversen im Sinne eines festen Anzugs bedeuten muss. Vielmehr reicht es vorteilhafterweise aus, die beiden Traversen so miteinander zu verbinden, dass sie bei Aufbringung der Presskraft gegen ein Auseinanderbewegen gesichert sind. Im übrigen liegt es im Rahmen der Erfindung, die Traversen

einseitig gelenkig miteinander zu verbinden und die Verbindungsmittel nur auf der anderen Seite vorzusehen, wenn auch eine beidseitige Verbindung über die (lösbaren) Verbindungsmittel als besonders vorteilhaft angesehen wird.

über die Presseinrichtung wird die Presskraft auf die Verbindungsstelle aufgebracht. Gegebenenfalls wird die erfindungsgemäße Pressvorrichtung aus Gewichtsgründen nicht die volle Breite der Verbindungsstelle aufweisen. Insoweit wird vorgeschlagen, nach einer bestimmten Einwirkzeit die

Pressvorrichtung zu lösen und - vorzugsweise mit dem bereits gepressten Abschnitt überlappend - versetzt wieder aufzubringen.

Eine wesentliche Voraussetzung der Erfindung ist deren

Gewicht, so dass die Pressvorrichtung vorzugsweise von Hand transportiert werden kann. In diesem Zusammenhang wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die obere Traverse und/oder die untere Traverse aus mehreren Einzelprofilen besteht, die miteinander verbunden sind. Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Konstruktion für einen Transport ausreichend leicht ist und gleichzeitig die erforderliche Steifigkeit aufweist, um den erforderlichen Druck aufzubringen. Die Einzelprofile - beispielsweise drei nebeneinander angeordnete Profile - werden zweckmäßig aneinandergeschweißt und ggf. zusätzlich mit Querstegen gesichert. Auch bestens bewährt hat sich eine Konstruktion, bei der die Einzelprofile nicht unmittelbar benachbart angeordnet werden, sondern unter Belassung eines Zwischenraumes über Stege miteinander verschweißt werden.

Ebenfalls im Sinne einer leichten Konstruktion bei guter Steifigkeit ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Einzelprofile Hohlprofile mit vorzugsweise einem rechteckigen Querschnitt sind. Bei größeren Breiten von Bändern können auch Doppelprofile zum Einsatz kommen, die durch aufeinander geschweißte Einzelprofile gebildet werden.

Als Material für die Traversen kommt jedes Material in Frage. Besonders bevorzugt ist Aluminium, so sich aufgrund des geringen Gewichts und der guten Steifigkeit bestens bewährt hat .

Die Verbindungsmittel zur Fixierung der beiden Traversen können vielseitig gestaltet sein. Vorzugsweise umfassen die Verbindungsmittel jeweils mindestens eine Mutter und einen Bolzen mit einem Gewinde. Dabei kann der Bolzen jeweils an einer der Traversen schwenkbar angelenkt sein. Zur Verbindung wird der Bolzen in Richtung auf die andere Traverse hoch oder -runtergeklappt und die Mutter unter Fixierung der beiden Traversen angezogen. Wie bereits zuvor angedeutet, bedarf es keiner besonders festen Verschraubung, da die erforderliche Presskraft von der Presseinrichtung aufgebracht wird.

Alternativ zu der schwenkbaren Bolzenanordnung kann vorgesehen sein, dass die Verbindung über eine herkömmliche Schraube mit Mutter und ggf. zusätzlichen Unterlegscheiben hergestellt wird. In jedem Fall können die Einzelprofile der oberen oder der unteren Traverse (oder beider Traversen) an ihren seitlichen Enden Aussparungen zur Aufnahme des jeweiligen Bolzens aufweisen. Bei ausreichender Breite des

Hohlprofils kann die Mutter innerhalb des Hohlprofils angezogen werden. Andere Lösungen sind gekennzeichnet durch einen Bolzen mit endseitig gegenläufigen Gewinden, die in zugehörige Einsatzklötze in Gewindeeingriff bringbar sind, wobei die Klötze in die Profile einsetzbar sind. Der Bolzen weist einen profilierten Betätigungsabschnitt auf, der frei zugänglich zwischen den Traversen angeordnet ist.

Zur Aufbringung der Presskraft wird in wesentlicher Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die

Presseinrichtung ein Druckkissen ist. Der besondere Vorteil des Druckkissens besteht in der gleichmäßigen Druckverteilung. Ferner können bei geringem Gewicht des Druckkissens erhebliche Kräfte aufgebracht werden.

Vorzugsweise ist das Druckkissen an der oberen Traverse angeordnet. Den erforderliche Anschluss wird man dann auf der Oberseite der oberen Traverse anordnen. Dadurch ist eine gute Zugänglichkeit gewährleistet, die einen unproblematischen Anschluss an das Drucksystem (Luft/Wasser) gestattet .

Die erfindungsgemäße Pressvorrichtung wird in verschiedensten Umgebungen eingesetzt und ist insoweit - auch durch häufigen Transport - einer stärkeren

Beanspruchung ausgesetzt. Die Traversen selbst sind relativ unempfindlich. Zum Schutz der Anschlüsse wird vorgeschlagen, dass die Höhe des Anschlusses niedriger ist als die Traversenhöhe. Dadurch werden die Zuleitung (en) wirkungsvoll geschützt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anschlüsse besonders vorteilhaft zwischen den einzelnen Profilen

angeordnet werden können, sofern zwischen den Profilen ein Abstand vorgesehen ist, wie es zuvor beschrieben wurde.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spalt und der Druckeinrichtung eine Platte angeordnet ist, die vorzugsweise aus Metall, insbesondere Aluminium, besteht. Die Platte schützt einerseits die Druckeinrichtung, was insbesondere bei Druckkissen vorteilhaft ist, andererseits sorgt sie für eine gleichmäßige

Druckaufbringung auf die Verbindungsstelle. Im übrigen sichert sie zusätzlich die Druckeinrichtung gegen die jeweilige Traverse.

Vorteilhafterweise ist die Platte an der zugehörigen Traverse verschiebbar befestigt. Hierzu kann die Platte Langlöcher aufweisen, durch die hindurch die Platte an der Traverse gesichert und verschiebbar gelagert ist.

Ebenfalls im Sinne eines gleichmäßigen Anpressdrucks ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass eine Traverse spaltseitig mit einer elastischen Platte (Dämmmatte), vorzugsweise mit einer Gummiplatte versehen ist. Die elastische Platte dient als federnde Unterlage und sorgt dafür, dass in der Verbindungsstelle überall ein gleichmäßiger Anpressdruck oder an allen Stellen ein Mindestdruck anliegt.

In der Praxis hat es sich bewährt, die Stoßstellen der beiden Bandenden in Bandrichtung schräg anzuordnen. Dadurch können Abrollgeräusche gering gehalten werden. In Anpassung

des schrägen Ansatzes ist vorzugsweise auch die Gesamtanordnung von oben gesehen schräg und weist insbesondere einen Winkel von ca. 16° oder ca. 22° gegenüber der Bandrichtung auf.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der anhängenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:

Figur 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen

Pressvorrichtung in einer auseinandergezogenen Darstellung; und in

Figur 2 das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 im Einsatz.

Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Pressvorrichtung 1. Die Pressvorrichtung 1 weist eine obere Traverse 2 und eine untere Traverse 3 auf, wobei die Traversen aus einzelnen Hohlprofilen 4 zusammengesetzt sind. Die Hohlprofile sind miteinander verschweißt und können zwischen sich einen Abstand aufweisen.

Für den Einsatz der Pressvorrichtung 1 werden die Traversen 2, 3 miteinander verbunden, damit der Pressdruck aufgebracht werden kann. Hierzu sind Verbindungsmittel 5 vorgesehen, die im vorliegenden Fall als Einsatzklötze ausgebildete Muttern 6 und (in der Figur verdeckte) zugehörige Schrauben umfassen. Die Schrauben sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit gegenläufigen Gewinden versehen und weisen mittig einen profilierten

Betätigungsabschnitt auf, über den die Schraube angezogen werden kann.

Alternativ ist vorteilhaft eine herkömmliche Schraube mit einer Mutter vorgesehen. Im Rahmen der Erfindung liegt es, einen Gewindezapfen an der einen Traverse - bzw. an einem oder mehreren Einzelprofilen - anzulenken, der in Richtung auf die andere Traverse schwenkbar ist, so dass nach Einschwenkung in die andere Traverse und Anziehen der Mutter (n) die Traversen zueinander fixiert sind.

Die Muttern 6 sind in die einzelnen Profile 4 einsetzbar, wobei in den Profilen Aussparungen 7 ausgebildet sind, durch die die Schrauben bzw. Gewindezapfen hindurchgreifen.

Unterhalb der oberen Traverse 2 sind zwei Druckkissen 8 angeordnet, die über Anschlüsse 9 verfügen. über die Anschlüsse 9 werden die Druckkissen mit Druckmittel (Luft oder Wasser) versorgt.

Unterhalb der Druckkissen 8 ist eine Platte 10 angeordnet. Die Platte 10 sorgt für eine gleichmäßige Druckaufbringung und schützt gleichzeitig die Druckkissen 8 vor etwaigen Beschädigungen. Die Platte 10 ist über seitliche Ansätze 11 mit der oberen Traverse 2 verbunden, und zwar über seitliche Langlöcher 12, durch die hindurch Schrauben 13 (siehe Figur 2) die Platte 10 an der oberen Traverse 2 verschiebbar sichern. Bei Druckaufbringung bewegt sich die Platte in Richtung auf die zu verbindenden Bandenden.

Auf der unteren Traverse ist eine Dämmmatte 14 aus einem elastischen Material befestigt.

Figur 2 zeigt die erfindungsgemäße Pressvorrichtung 1 zusammengebaut im Einsatz. Hierbei umgreift sie die beiden Enden eines Förderbandes 15, die miteinander durch Vulkanisation verbunden werden sollen. Die Profile 4 sind gegeneinander versetzt angeordnet, und zwar vorzugsweise derart, dass sich eine insgesamt schräge Ausrichtung der Pressvorrichtung ergibt. Alternativ können die Enden der Profile abgeschrägt sein, und zwar vorzugsweise derart, dass die jeweiligen Stirnseiten der Profile ineinander übergehen.

In der gezeigten Darstellung befindet sich die Platte 10 in der oberen Anschlagstellung. Bei Aufbringung eines Anpressdrucks wird die Platte 10 in Richtung auf das Förderband 15 bewegt.

Bezugszeichenliste

1 Pressvorrichtung

2 Obere Traverse 3 Untere Traverse

4 Profil

5 Verbindungsmittel

6 Mutter

7 Aussparung 8 Druckkissen

9 Anschluss

10 Platte

11 Seitlicher Ansatz

12 Langloch 13 Schrauben

14 Dämmmatte

15 Förderband