| WO/1995/001259 | WORM CONVEYOR |
| WO/1997/010946 | CONTINUOUS RUNNING HIGH COMPRESSION COMPLEX PRESS FOR THE SEPARATION OF SOLIDS - LIQUIDS MIXTURE |
| JP58077795 | SOLID-LIQUID SEPARATOR |
MEYER, Otto (Karl der Grosse Strasse 22, Barum, 21357, DE)
SYRZISKO, Frank (Quellental 13d, Glinde, 21509, DE)
RAASCH, Torsten (Kopenhagener Strasse 9, Rostock, 18107, DE)
WEDEKIND, Werner (Eichen Kamp 6, Salzhausen, 21376, DE)
MEYER, Otto (Karl der Grosse Strasse 22, Barum, 21357, DE)
SYRZISKO, Frank (Quellental 13d, Glinde, 21509, DE)
RAASCH, Torsten (Kopenhagener Strasse 9, Rostock, 18107, DE)
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Vorrichtung zum Pressen, die mit zwei von einem Seiherbett gehalterten Trommelhälften versehen ist, die jeweils eine Mehrzahl von Seiherstäben aufweisen und die von einer Mehrzahl von Verbindungselementen miteinander koppelbar sind sowie die relativ zueinander verschwenkbar vom Seiherbett gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Verbindungselemente (12) in einem relativ zueinander verschwenkten Zustand der Trommelhälften (6, 11) von mindestens einer der Trommelhälften (6, 11) gehaltert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Verbindungselemente (12) als Schraubenbolzen (17) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Verbin- dungselemente (12) als Bolzenmuttern (18) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Trommelhälften (11) Gewindebohrungen zur Aufnahme der Schraubenbolzen (17) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (12) längsbeweglich von der Trommelhälfte (6, 11) geführt und mit mindestens einem Sicherungselement (19) versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Schraubenbolzen (17) längsbeweglich von der Trommelhälfte (6, 11) geführt und mit einem Sicherungselement (19) versehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenmuttern (18) längsbeweglich von den Trommelhälften (6, 11) geführt und mit einem Sicherungselement (15) versehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Verbindungselementen (12) in Form von Reihen (13, 14) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Troinmelhälften (6, 11) mindestens im Bereich von Halterungen für die Verbindungselemente (12) mit einem spaltartigen Abstand (25) relativ zueinander angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der spaltartige Abstand (25) von einer Dichtung (26) abgedichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 , dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (26) aus Metall ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (26) von mindestens einem Magneten (27) gehaltert ist. |
Vorrichtung zum Pressen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pressen, die mit zwei von einem Seiherbett gehalterten Trommel- hälften versehen ist, die jeweils eine Mehrzahl von Seiherstäben aufweisen und die von einer Mehrzahl von Verbindungselementen miteinander koppelbar sind sowie die relativ zueinander verschwenkbar vom Seiherbett gelagert sind.
Derartige Vorrichtungen kommen beispielsweise als Schneckenpressen und insbesondere als Seiherpressen zum Einsatz. Derartige Seiherpressen dienen zum Abpressen von flüssigen Stoffen aus in die Presse eingebrachten Substanzen. Es kann beispielsweise ein Abpressen von flüssigen Stoffen aus Tierkadavern, Schlachtabfällen oder ölhaltigen Früchten erfolgen. Die Vorrichtungen zum Abpressen sind trommelartig ausgebildet und mit einer Vielzahl von Seiherstäben versehen. Die Seiherstäbe sind parallel zu einer Transportrichtung der abzupressenden Substanzen durch die Presse hindurch angeordnet.
Im Bereich eines Trommelausganges werden die Restsubstanzen nahezu feuchtigkeitsfrei aus dem Trommelinnenraum ausgetragen. Ein Transport durch die Trommel hindurch erfolgt unter Verwendung einer Druck- und Transportschnecke .
Zur Unterstützung eines Austausches der Seiherstäbe sowie zur Ermöglichung von Wartungsvorgängen besteht eine derartige Seihertrommel in der Regel aus zwei Trommel- hälften, die gegeneinander verriegelt oder untereinander verschraubt werden. Bei Seiherpressen ist es hierzu bereits bekannt, die jeweiligen Trommelhälften durch eine Vielzahl von Schrauben miteinander zu verbinden. Bei bekannten Seihereinrichtungen erfolgt eine Verbindung der beiden Seiherhälften unter Verwendung von etwa 50 bis 60 großdimensionierten Schrauben. Ein Trennen und Verbinden der beiden Troinmelhälften der Seiherpresse erfordert bei dieser Ausführungsform einen erheblichen Zeitaufwand.
Jeder der Schraubenbolzen weist ein Gewicht von etwa 12 Kilogramm auf. Die zugehörigen Muttern sind mit einem Gewicht von etwa 2 Kilogramm versehen. Typischerweise erfolgt ein voneinander Trennen der Trommelhälften nicht nur im Rahmen vorgesehener planbarer Wartungszy- klen, sondern vor allem bei einem Auftreten von Störungen, um beispielsweise Fremdkörper aus der Seiherpresse zu entfernen. Bei einem typischen Betrieb erreichen die zur Verbindung der Trommelhälften miteinander verwendeten Schrauben und Muttern eine Temperatur von bis zu 150 0 C. Eine manuelle Handhabung ist somit nicht nur aufgrund des Gewichtes der Schrauben und Muttern schwierig, die Temperatur der Bauteile erfordert darüber hinaus eine besonders sorgfältige Handhabung, um Verletzungen des Bedienpersonals zu vermeiden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu konstruieren, daß eine einfache Verbindung der Trommel- hälften bei zugleich hoher mechanischer Stabilität durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens einige der Verbindungselemente in einem relativ zueinander verschwenkten Zustand der Trommelhälften von mindestens einer der Trommelhälften gehaltert sind.
Durch die Halterung der Verbindungselemente derart, daß diese in einem verschwenkten Zustand der Trommelhälften von der jeweils zugeordneten Trommelhälfte gehaltert werden, ist es nicht mehr erforderlich, daß das Bedienpersonal die Verbindungselemente aus den jeweiligen Führungen der Trommelhälften entnimmt und geordnet ablegt. Es ist vielmehr ausreichend, die Verbindungsele- mente zu lösen und im Bereich Ihrer Führungen zu belassen. Durch die Halterung der Verbindungselemente durch die jeweils zugeordnete Trommelhalfte wird ein Herausfallen der Verbindungselemente bei oder nach einem öffnen der Trommelhälften zuverlässig vermieden.
Nach einem erneuten Schließen der Trommelhälften befinden sich die benötigten Verbindungselemente ohne zusätzliche manuelle Arbeiten wieder an ihrem vorgesehenen Montageort und manuell oder unter Verwendung geeigneter Hilfswerkzeuge kann die Kopplung der Trommelhälften unter Verwendung der bereits positionierten Verbindungselemente erfolgen. Es entfällt somit auch der Arbeitsgang eines manuellen erneuten Aufnehmens der Ver-
bindungselemente aus einer Ablage und der Positionierung im Bereich der Führungen der Trommelhälften.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Halterung der Verbindungselemente durch die zugeordneten Trommelhälften läßt sich eine erhebliche Reduzierung sowohl des Zeitaufwandes für eine Trennung der Trommelhälften als auch für eine erneute Verbindung der Trommelhälften erreichen.
Eine preiswerte und robuste Ausführungsform wird dadurch bereitgestellt, daß mindestens einige der Verbindungselemente als Schraubenbolzen ausgebildet sind.
Ergänzend ist auch daran gedacht, daß mindestens einige der Verbindungselemente als Bolzenmuttern ausgebildet sind.
Zur Verminderung der Anzahl der erforderlichen Bauteile wird vorgeschlagen, daß mindestens eine der Trommelhälften Gewindebohrungen zur Aufnahme der Schraubenbolzen aufweist.
Eine einfache Handhabung bei einer Montage und Demontage wird dadurch unterstützt, daß die Verbindungselemente längsbeweglich von der Trommelhälfte geführt und mit mindestens einem Sicherungselement versehen sind.
Eine gute Handhabbarkeit auch unter üblichen Produktionsbedingungen wird dadurch unterstützt, daß mindestens einige der Schraubenbolzen längsbeweglich von der Trommelhälfte geführt und mit einem Sicherungselement versehen sind.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist auch daran gedacht, daß die Bolzenmuttern längsbeweglich von den Trommelhälften geführt und mit einem Sicherungselement versehen sind.
Eine zuverlässige Verbindung der Trommelhälften auch bei hohen einwirkenden Innendrücken wird dadurch erreicht, daß eine Mehrzahl von Verbindungselementen in Form von Reihen angeordnet sind.
Definierte Vorspannungen werden dadurch bereitgestellt, daß die Trommelhälften mindestens im Bereich von Halterungen für die Verbindungselemente mit einem spaltartigen Abstand relativ zueinander angeordnet sind.
Zur Verbesserung der Druckdichtigkeit wird vorgeschlagen, daß der spaltartige Abstand von einer Dichtung abgedichtet ist, die ringartig gestaltet sein kann.
Eine qualitativ hochwertige Abdichtung auch bei großen einwirkenden Drücken und hohen Temperaturen wird dadurch erreicht, daß die Dichtung aus Metall ausgebildet ist.
Eine einfache Halterung einer Stahldichtung wird dadurch bereitgestellt, daß die Dichtung von mindestens einem Magneten gehaltert ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise gebrochene Seitenansicht einer Seiherpressenhälfte,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Trommel- hälfte einer Vorrichtung zum Abpressen mit eingesetzten Seiherstäben,
Fig. 3 eine verkleinerte Darstellung gemäß Blickrichtung III in Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung von zwei miteinander verbundenen Trommelhälften einer Seiherpresse,
Fig. 5 eine Seitenansicht der in Fig. 4 links dargestellten Trommelhälfte mit Schrauben und Unterlegblechen,
Fig. 6 eine Seitenansicht der in Fig. 4 rechts dargestellten Trommelhälfte mit Bolzenmuttern und Halteblech,
Fig. 7 einen Querschnitt durch zwei miteinander von Verbindungselementen gekoppelten Trommelhälften,
Fig. 8 die Darstellung gemäß Fig. 7 nach einem Lösen der Verbindungselemente,
Fig. 9 die Anordnung gemäß Fig. 8 nach einem Verschwenken der Trommelhälften relativ zueinander,
Fig. 10 eine stark vergrößerte Querschnittdarstellung der Einzelheit X in Fig. 8,
Fig. 11 eine Anordnung der Trommelhälften gemäß Fig. 7 in einer Schneckenpresse,
Fig. 12 die Anordnung gemäß Fig. 11 nach einem Auseinanderschwenken der Trommelhälften und
Fig. 13 eine Seitenansicht der Trommelhälfte gemäß Fig. 5 nach einem Einbau in die Seiherpresse.
Fig. 1 zeigt in einer teilweise gebrochenen Darstellung ein Seihergestell (1) einer Preßeinrichtung (2) zum Abpressen von flüssigen Stoffen aus Ausgangssubstanzen. Ein Transport der Substanzen erfolgt entlang einer Trommellängsachse (3) von einem Materialeintritt (4) in Richtung auf einen Trockensubstanzaustritt (5) .
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Trommelhälfte (6) der Preßreinrichtung (2) . Es ist zu erkennen, daß entlang eines radialen Umfanges eines Trommelinnenrau- mes (7) eine Vielzahl von Seiherstäben (8) angeordnet sind.
Aus der Darstellung in Fig. 3 ist zu erkennen, daß sich die Seiherstäbe (8) mit Stablängsachsen (9) im wesentlichen parallel zur Trommellängsachse (3) erstrecken. Ebenfalls veranschaulichen sowohl Fig. 2 als auch Fig. 3, daß eine sehr dichte Anordnung der Seiherstäbe (8) relativ zu einander vorliegt.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines Teiles einer Seiherpresse (10) , die Trommelhälften (6, 11) aufweist. Es ist zu erkennen, daß die Trommelhälften (6, 11) von Verbindungselementen (12) miteinander gekoppelt sind. Von den Verbindungselementen (12) werden zwei Reihen (13, 14) gebildet, die sich in Richtung der Trommellängsachse (3) erstrecken.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Verbindungselemente (12) aus Schraubenbolzen (17) , die quer zur Trommellängsachse (3) angeordnet sind, sowie zu den Schraubenbolzen (17) korrespondierenden Bolzenmuttern (18) . In Fig. 4 sind die Schraubenbolzen (17) von den Trommelhälften (6, 11) verdeckt und es sind nur die Bolzenmuttern (18) zu erkennen. Die Bolzenmuttern (18) sind von Sicherungselementen (15) gegen einem Abfallen gesichert. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Sicherungselemente (15) aus Stäben oder Blechen, die die Bolzenmuttern (18) teilweise überdecken und die sich in Richtung der Trommellängs- achse (3) erstrecken.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Trommelhälfte (6) gemäß Blickrichtung V in Fig. 4. Hier sind insbesondere die zur Ausbildung der Verbindungselemente (12) verwendeten Schraubenbolzen (17) zu erkennen. Die Schraubenbolzen (17) sind korrespondierend zu den Bolzenmuttern (18) reihenartig angeordnet und werden von der Trommelhälfte (1) geführt. Zur Vergleichmäßigung einer Krafteinleitung in die Trommelhälfte (1) durch die Schraubenbolzen (17) werden Unterlegbleche (16) verwendet, die jeweils einer Mehrzahl von Verbindungselementen (12) zugeordnet sind.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Trommelhälfte (11) mit den die Verbindungselemente (12) ausbildenden Bolzenmuttern und mit den jeweils zugeordneten Sicherungselementen (15) .
Die Querschnittdarstellung in Fig. 7 veranschaulicht die Anordnung der Verbindungselemente (12) zur Kopplung der Trommelhälften (6, 11) in einer stärkeren Detail-
liertheit. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die Verbindungselemente (12) aus Schraubenbolzen (17) und Bolzenmuttern (18) . Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schraubenbolzen (17) maximal in die Bolzenmuttern hineingeschraubt und es ist eine vollständige Kopplung der Trommelhälften (6, 11) hergestellt. Zu erkennen ist insbesondere auch, daß die Schraubenbolzen (17) mit Sicherungselementen (19) versehen sind, die ein Herausfallen der Schraubenbolzen (17) aus der Trommelhälfte (6) vermeiden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Sicherungselement (19) als ein Sicherungsring ausgebildet, der in eine Nut des Schraubenbolzens (17) eingesetzt ist. Der Sicherungsring steht soweit aus der Nut des Schraubenbolzens (17) heraus, daß ein Anschlag des Sicherungsringes am Unterlegblech (16) gewährleistet ist.
Aus Fig. 7 ist ebenfalls zu erkennen, daß die Trommelhälften (6, 11) mit dem Trommelinnenraum (7) zugewandt angeordneten Abstreifern (20, 21) versehen sind und daß über Schwenkgelenke (22, 23) eine Schwenkbewegung der Trommelhälften (6, 11) relativ zueinander durchführbar ist. Die eine Reihe (14) von Verbindungselementen (12) erstreckt sich in einer Umgebung der Schwenkgelenke (22, 23), die zweite Reihe (13) ist in einer den Schwenkgelenken (22, 23) abgewandten Richtung der Trommelhälften (6, 11) positioniert.
Fig. 8 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 7 nach einem vollständigen Lösen der Schraubenbolzen (17) . Es ist zu erkennen, daß die Bolzenmuttern (18) aufgrund der Fixierung mit den Sicherungselementen (15) weiterhin relativ zur Trommelhälfte (11) unverändert positioniert sind. Die Schraubenbolzen (17) sind soweit in einer Lö-
serichtung (24) bewegt, daß die Schraubeiibolzen (17) nicht mehr in die Bolzenmuttern (18) eingreifen. Im dargestellten Betriebszustand erstrecken sich die Sicherungselemente (19) der Schraubenbolzen (17) unmittelbar neben den Unterlegblechen (16) und begrenzen somit den Bewegungsweg der Schraubenbolzen (17) . Ebenfalls ist ein Herausfallen der Schraubenbolzen (17) aus der Trommelhälfte (6) durch die Sicherungselemente (19) ausgeschlossen.
Fig. 9 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 8 nach einem Verschwenken der Trommelhälften (6, 11) relativ zueinander um die Schwenkgelenke (22, 23) herum. In diesem Zustand sind die jeweils zugeordneten Bereiche des Trommelin- nenraums (7) und die jeweiligen Seiherstäbe (8) zugänglich. Ebenfalls liegt die nicht dargestellte Seiherschnecke frei und ist Wartungsvorgängen zugänglich. Insbesondere ist aus Fig. 9 zu erkennen, daß trotz der jeweils in lotrechter Richtung nach unten weisenden Anordnung sowohl der Schraubenbolzen (17) als auch der Bolzenmuttern (18) ein Herausfallen durch die Sicherungselemente (15, 19) zuverlässig verhindert ist.
Fig. 10 veranschaulicht, daß die Trommelhälften (6, 11) lediglich im Bereich der Abstreifer (20, 21) unmittelbar flächig gegeneinander grenzen, ansonsten jedoch mit einem spaltartigen Abstand (25) relativ zueinander angeordnet sind. Durch den Abstand (25) ist es möglich, über die Verbindungselemente (12) definierte Vorspannungen in die Trommelhälften (6, 11) einzubringen. Zur Abdichtung des spaltartigen Abstandes (25) ist eine Dichtung (26) verwendet, die vorzugsweise aus rostfreiem Stahl ausgebildet sein kann. Die Dichtung (26) wird von einem oder mehreren Magneten (27) gehaltert. Von den Trommelhälften (6, 11) wird eine trichterartige
Aufnahme (28) für die Dichtung (26) begrenzt, die sich ausgehend von den Abstreifern (20, 21) in Richtung auf den Abstand (25) verjüngt. Bei eventuellen Undichtigkeiten im Bereich der Abstreifer (20, 21) wird die Dichtung (26) hierdurch vom austretenden Druck gegen die Flanken der Aufnahme (28) gedrückt und es erfolgt eine zuverlässige Abdichtung des spaltartigen Abstandes (25) .
Alternativ zu den als Beispiel für die Verbindungselemente (12) beschriebenen Schraubenbolzen (17) und Bolzenmuttern (18) können auch eine Vielzahl anderer Verbindungselemente (12) zum Einsatz kommen. Wesentlich ist lediglich, daß sich die Verbindungselemente (12) derart im Bereich der Trommelhälften (6, 11) anordnen lassen, daß die Verbindungselemente (12) in einem geöffneten Zustand der Trommelhälften (6, 11) nicht aus ihren jeweiligen Führungen herausfallen und daß die Verbindungselemente (12) ausreichend mechanisch stabil sind, um die einwirkenden Kräfte aufzunehmen.
Alternativ zu den beispielhaft erläuterten Ausführungs- formen der Sicherungselemente (15, 19) als Sicherungsring oder Sicherungsblech können auch hier eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungsformen zur Anwendung kommen. Die Sicherungselemente (15, 19) müssen lediglich die Eigenschaften besitzen, ein Abfallen der Ver- bindungselemente (12) von den Trommelhälften (6, 11) zu vermeiden. Alternativ zu den beschriebenen formschlüssigen Verbindungen sind beispielsweise auch Klemmbeaufschlagungen durch elastische oder federnd gelagerte Sieherungselemente (15) denkbar. Ebenfalls ist es alternativ zu der beschriebenen Ausbildung der Sicherungs- elemente (15, 19) als separate Bauteile möglich, eine
entsprechende Integration in die Formgebung der Verbindungselemente (12) durchzuführen.
Fig. 11 veranschaulicht die Einbausituation der Trommelhälften (6, 11) im Betriebszustand gemäß Fig. 7 in einer vollständigen Seiherpresse (10) . Die Seiherpresse (10) weist ein Seiherbett (29) auf, das die Trommelhälften (6, 11) lagert. Eine Positionierung der Trommelhälften (6, 11) relativ zu den Schwenkgelenken (22, 23) erfolgt unter Verwendung von Stelleinrichtungen (30, 31), die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als teleskopierbare Hydraulikzylinder ausgebildet sind.
Fig. 12 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 11 bei einer aufgeschwenkten Positionierung der Trommelhälften (6, 11) entsprechend der Darstellung in Fig. 9. Die Stelleinrichtungen (30, 31) sind hierbei eingefahren und haben die Trommelhälften (6, 11) in den aufgeschwenkten Zustand überführt.
Fig. 13 zeigt in einer Seitenansicht die Einbausituation der Trommelhälfte (1) gemäß Fig. 5 in der Seiherpresse (10) gemäß Fig. 11 und Fig. 12.
